Sicherheitstipps für Chaträume

Veröffentlicht: 18. Sep 2006 | Aktualisiert: 13. Mrz 2009
Tipps für die Sicherheit von Kindern – Chaträume

Chaträume sind virtuelle Orte im Internet, an denen Benutzer Nachrichten eingeben können, die fast sofort auf dem Computer anderer erscheinen.

Chats sind in der Regel anonym, da die Teilnehmer nur einen Spitznamen angeben.

Häufig werden auch Instant Message-Unterhaltungen (IM) als Chats bezeichnet, jedoch besteht ein kleiner Unterschied zwischen IM und Chat.

Mit IM wird in der Regel eine Unterhaltung zwischen zwei Benutzern bezeichnet, während ein Chat eine Unterhaltung mit einer Gruppe ist.

Tipp: Mit IM-Programmen wie Windows Live Messenger können Sie mit einer Einzelperson oder einer Gruppe chatten.

Fünf Sicherheitstipps für Chaträume

1.

Geben Sie niemals persönliche Daten in einem Chatraum preis.

2.

Vereinbaren Sie niemals ein Treffen mit einem Fremden, den Sie in einem Chatraum getroffen haben.

3.

Wählen Sie als Spitznamen einen Namen, der keine persönlichen Informationen über Sie preisgibt. Z. B. sollten Sie anstelle von „MünchenSusi“ eher „CleverSusi“ verwenden.

4.

Seien Sie auf der Hut vor Chattern, die Sie in private Chaträume bitten.

5.

Lesen Sie die Geschäftsbedingungen, die Verhaltensregeln und die Datenschutzerklärung der Chatwebsite durch, bevor Sie mit dem Chatten beginnen.

Chaträume sind bei Kindern als Kommunikationsform sehr beliebt. Leider wissen das auch Pädophile. Deshalb stellt das Chatten eine ganz besondere Gefahr für Kinder und Teenager dar.

Hier erhalten Sie sechs zusätzliche Tipps speziell für Eltern, deren Kinder sich in Chaträumen unterhalten möchten. Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden für Eltern zur Onlinesicherheit: Alter und Phasen.

Sechs Sicherheitstipps für Kinder in Chaträumen

1.

Überwachen Sie die Aktivitäten Ihres Kindes beim Chatten. Denken Sie dabei daran, dass Kinder auf Websites, über Chatsoftware, per Mobiltelefon oder in bestimmten Onlinespielen an Chats teilnehmen können.

2.

Sagen Sie Ihrem Kind, dass es den Chatraum unverzüglich verlassen und sich an einen Erwachsenen wenden soll, wenn ihm in einem Chatraum etwas nicht geheuer ist.

3.

Erklären Sie Ihrem Kind, dass es keinesfalls Fotos von sich an Personen senden darf, die es im Chatraum getroffen hat.

4.

Lernen Sie die Chatsprache. Kinder unterhalten sich häufig in Kurzform. Beispielsweise steht „POS“ für „Parent over Shoulder“ (Eltern beobachten mich).

5.

Verlangen Sie von Kindern, dass sie sich an moderierte Chats halten.

6.

Erwägen Sie zum Schutz Ihrer Kinder bei Aktivitäten im Internet den Einsatz der in Windows Vista integrierten Jugendschutzfunktionen.


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In vielen Onlinespielen können Sie mit anderen Spielern während des Wettstreits chatten.

Bei Xbox Live können Sie sogar live über ein Headset mit Ihrer eigenen Stimme chatten. Dies ist für kleinere Kinder jedoch nicht empfehlenswert.

Mit den Jugendschutzeinstellungen lassen sich Livechats deaktivieren, und sie können verhindern, dass Kinder online Einkäufe tätigen.

So öffnen Sie die Jugendschutzeinstellungen

1.

Schalten Sie die Xbox ein.

2.

Klicken Sie auf Einstellungen.

3.

Wählen Sie Jugendschutz aus.

Auch wenn Sie denken, dass Ihr Kind alt genug ist, die Livechatfunktion zu nutzen, sollte es niemals sein Alter und auch nicht sein Geschlecht preisgeben.

Xbox Live bietet eine Funktion zum Verfälschen der Stimme. Sie können eine Verfälschung auswählen, die die Stimme in eine Roboterstimme oder in eine Erwachsenenstimme umwandelt.