Schützen Sie Ihre Kids vor OnlineglücksspielenVeröffentlicht: 03. Januar 2007 | Aktualisiert: 30. Januar 2009  Für viele Kinder dient das Internet nur als Plattform für Onlinespiele. Es kann jedoch vorkommen, dass Ihr Kind, auf der Suche nach einem neuen Onlinespiel, auf Glücksspielseiten stößt. Die meisten Spiele und Aktivitäten sind für Minderjährige legal. Dies gilt jedoch nicht für das Glücksspiel. Die Hauptunterschiede zwischen diesen Seiten sind folgende: | • | Spiele-Seiten beinhalten in der Regel Karten-, Brett-, Wort-, Arcade- oder Puzzlespiele, die Spielverlauf und -ergebnisse automatisch erfassen. Dabei kommt weder echtes noch virtuelles Geld zum Einsatz. | | • | Glücksspielsites beinhalten Spiele, bei denen es um den Einsatz sowie Gewinn oder Verlust echten Geldes geht. |
So können Sie als Eltern das Spielverhalten Ihrer Kinder beeinflussenEltern sollten darüber entscheiden, welche Arten von Spielen oder Spielesites für ihr Kind geeignet sind. Ihre Kriterien könnten in etwa so aussehen: | • |
Sie legen sich auf eine Art von Spiel fest (nur Karten- und Brettspiele, oder nur Strategie- und Fantasyspiele). | | • |
Sie legen fest, ob Sie interaktive Spiele mit anderen Teilnehmern erlauben, | | • |
oder Sie entscheiden anhand der Site, die das Spiel anbietet, | | • |
oder Sie entscheiden von Fall zu Fall. |
Was Sie sonst noch tun können: 1. | Bringen Sie in Erfahrung, welche Seiten Ihr Kind besucht, und was es auf den Seiten tut. | 2. | Stellen Sie klare Regeln auf, welche Onlinespiele Ihr Kind spielen darf, und stellen Sie den Computer mit Internetzugang nicht in das Kinderzimmer, sondern an einen Platz in Ihrer Wohnung, den Sie einsehen können. | 3. | Verdeutlichen Sie Ihrem Kind, dass Internetglücksspiel für Kinder illegal ist. (In vielen Ländern ist Glücksspiel für Minderjährige verboten; überprüfen Sie Ihre lokale Gesetzgebung dahingehend.) | 4. | Erläutern Sie Ihrem Kind, wie das Glücksspielprinzip funktioniert. Der Onlineglücksspielbetrieb ist darauf ausgelegt, Gewinn zu machen. Es wird mehr Geld eingenommen als ausgezahlt. | 5. | Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind immer erst um Erlaubnis fragt, bevor es Ihre Kreditkartennummer für Onlinetransaktionen verwendet. Für das Onlineglücksspiel wird in der Regel immer eine Kreditkarte benötigt. Wenn Kinder online Schulden machen, kann sich das drastisch auf ihre beziehungsweise die Kreditfähigkeit der Eltern auswirken. | 6. | Weisen Sie Ihr Kind darauf hin, dass Glücksspiel im Internet süchtig macht. Man kann stundenlang ununterbrochen und unbemerkt spielen. Spielen in Isolation von der Außenwelt und mit einem Guthaben kann zu Suchtverhaltensmustern führen. | 7. | Suchen Sie nach den Jugendschutzeinstellungen, die im Betriebssystem Windows Vista integriert sind. |
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