 Für Teenager in diesem Alter sollte es fast keinerlei Beschränkungen in den Bereichen Inhalt, Webseiten oder Onlineaktivitäten geben. Teenager kennen sich mit dem Internet aus, jedoch sollten Eltern entsprechende Sicherheitsrichtlinien aufstellen. Die Eltern sollten präsent sein und ihren Kindern im Teenageralter im Umgang mit unangemessenen Mitteilungen oder in unsicheren Situationen helfen. Teenager müssen möglicherweise darauf hingewiesen werden, dass bestimmte Informationen nicht über das Internet preisgegeben werden sollten. Was Teenager im Internet tun
Jungen in diesem Alter neigen dazu, im Internet nach Humor, Glücksspiel und anderen UnterhaltungsWebseiten zu suchen. Mädchen dagegen nutzen eher Kontakt-Webseiten.
SicherheitstippsIm Folgenden finden Sie einige Sicherheitstipps für die Internetnutzung Ihres Kindes: 1. | Halten Sie die Kommunikation über Computer innerhalb der Familie so offen und positiv wie möglich. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Internetbekanntschaften und Onlineaktivitäten genauso, wie Sie mit ihm über seine „realen“ Freunde und Aktivitäten sprechen würden. Bringen Sie Ihrem Kind bei, Sie zu informieren, wenn ihm im Internet etwas nicht geheuer ist oder Angst einflößt. Wenn einem Teenager etwas oder jemand im Internet merkwürdig vorkommt, sollte er offen darüber sprechen. | 2. |
Erstellen Sie eine Liste mit Regeln zur Internetnutzung für die Familie. Diese Regeln sollten beinhalten, welche Webseiten tabu sind, wie viele Stunden Surfen im Internet erlaubt sind, welche Informationen nicht online preisgegeben werden sollten und wie sich Familienmitglieder bei der Onlinekommunikation (einschließlich Chats) zu verhalten haben.
| 3. | Stellen Sie den Computer nicht im Zimmer des Teenagers auf, sondern an einen Platz in Ihrer Wohnung, der häufig frequentiert wird. | 4. |
Nutzen Sie Programme zum Filtern von Webinhalten (z. B. die Jugendschutzeinstellungen in Windows Vista) als Ergänzung – nicht als Ersatz – zur elterlichen Kontrolle.
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Verwenden Sie den in Internet Explorer integrierten Popupblocker, um Ihre Kinder vor anstößigen Popupfenstern zu schützen.
Mit Windows Defender können auch Popupfenster geblockt werden, die angezeigt werden, wenn Sie nicht im Internet surfen. Windows Vista ist mit Windows Defender ausgestattet. Für Windows XP SP2 können Sie Windows Defender kostenlos herunterladen.
| 6. | Informieren Sie sich, welche Chaträume oder schwarze Bretter Ihr Kind besucht und mit wem es sich im Internet unterhält. Regen Sie an, dass es überwachte Chaträume besucht, und bestehen Sie darauf, dass es sich ausschließlich in öffentlichen Chaträumen aufhält. | 7. | Machen Sie Ihrem Kind unmissverständlich deutlich, dass es sich mit Freunden aus dem Internet nicht persönlich treffen darf. | 8. | Verbieten Sie Ihrem Kind das Herunterladen von Programmen, Musik oder Dateien ohne Ihre ausdrückliche Erlaubnis. Das Weitergeben von Dateien oder Herunterladen von Text, Bildern oder Filmen aus dem Internet verstößt möglicherweise gegen bestehende Urheberrechtsgesetze und kann demnach illegal sein. | 9. | Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Webseiten für Erwachsene und Pornografie, und verweisen Sie es auf positive Webseiten zu Themen wie Gesundheit und Sexualität. | 10. |
Helfen Sie Ihrem Kind, sich vor Spam zu schützen. Ermahnen Sie es, weder seine E-Mail-Adresse im Internet preiszugeben noch auf Junkmail zu antworten. Legen Sie ihm die Verwendung von E-Mail-Filtern nahe.
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Informieren Sie sich über die Webseiten, auf die Ihr Kind zugreift. Vergewissern Sie sich, dass es keine Webseiten mit anstößigem Inhalt besucht oder persönliche Informationen und Fotos ins Internet stellt.
| 12. | Bringen Sie Ihrem Kind verantwortungsbewusstes und ethisch korrektes Verhalten im Internet bei. Es sollte das Internet nicht dazu verwenden, Klatsch zu verbreiten und andere zu schikanieren oder zu ängstigen. | 13. | Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind Rücksprache mit Ihnen hält, bevor es irgendwelche finanziellen Transaktionen im Internet durchführt, wie das Bestellen, Kaufen oder Verkaufen von Artikeln. | 14. |
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Glücksspiele im Internet und die damit verbundenen Risiken. Erinnern Sie es daran, dass Glücksspiel im Internet für Kinder illegal ist.
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