Sicherheitsfunktionen in Microsoft Office System 2007

Veröffentlicht: 27. Nov 2006 | Aktualisiert: 30. Januar 2009
Microsoft Office System 2007 Phishingbetrug

Neben dem neuen, optimierten Bildschirmlayout hat das Microsoft Office System 2007 unter der Haube einige Sicherheitsmaßnahmen zu bieten, mit denen Sie Ihren Computer vor Gefahren schützen.




Verbessern Sie den Schutz vor Phishingbetrug in Microsoft-Office-Dokumenten.

Möglicherweise sagt Ihnen der Begriff Phishingbetrug etwas: Mit betrügerischen E-Mail-Nachrichten oder gefälschten Webseiten sollen persönliche Daten gestohlen werden. Datendiebe versuchen, Benutzer zur Preisgabe vertraulicher Informationen zu verleiten.

Wenn Sie in einem Microsoft Office-Dokument auf einen verdächtigen Link klicken, wird folgende Warnmeldung angezeigt.

Microsoft Office – Sicherheitsmeldung

Daraufhin können Sie entscheiden, ob Sie die Webseite besuchen möchten. In einem solchen Fall empfehlen wir Ihnen, auf Nein zu klicken. Weitere Informationen finden Sie unter Aktivieren oder Deaktivieren von Sicherheitshinweisen zu Verknüpfungen mit beziehungsweise Dateien von verdächtigen Webseiten (in englischer Sprache).

Verbessern Sie den Schutz vor Phishingbetrug mit Microsoft Office Outlook 2007

So reagiert Microsoft Office Outlook 2007 auf verdächtige Nachrichten:

Wenn eine Nachricht im Verdacht steht, betrügerischen Inhalt in Form eines Phishingszenarios zu enthalten, jedoch vom Junk-E-Mail-Filter nicht als Spam klassifiziert wird, speichert der Filter die Nachricht weiter in Ihrem Eingangsordner. Allerdings werden alle Links in der Nachricht deaktiviert und Sie können die Nachricht auch nicht beantworten.

Wenn die Nachricht allerdings sowohl der Definition des Spam- als auch des Phishingszenarios im Junk-E-Mail-Filter entspricht, sendet Outlook 2007 die Nachricht an den Ordner Junk-E-Mail. Outlook konvertiert alle Nachrichten in diesem Ordner ins Nur-Text-Format und deaktiviert sämtliche darin enthaltenen Links. Sie haben außerdem keine Möglicheit, auf die Nachricht zu antworten. Die Infoleiste in Outlook informiert Sie über diese Änderung:

Nachricht auf der Infoleiste

Wenn Sie in einer Phishingnachricht auf einen von Outlook deaktvierten Link klicken, wird das Dialogfeld Outlook-Sicherheit angezeigt.

Sicherheitsnachricht in Microsoft Outlook

Wenn Sie weiterhin Nachrichten empfangen möchten, die Sie über potenzielle Sicherheitsrisiken informieren, klicken Sie auf OK.

Blockieren potenziell gefährlicher Inhalte in Dokumenten

Um Ihre Privatsphäre zu schützen und Ihre Sicherheit zu gewährleisten, blockiert Microsoft Office in Arbeitsmappen und Präsentationen externe Inhalte wie Bilder, verknüpfte Medien, Hyperlinks und Datenverbindungen. Externe Inhalte sind Inhalte, die in einer Arbeitsmappe oder Präsentation enthalten sind und mit dem Internet oder einem Intranet verknüpft sind.

Datendiebe und Betrüger können ohne Ihr Wissen oder Ihre Zustimmung externe Inhalte missbrauchen, um Ihre persönlichen Daten zu stehlen oder schädlichen Code auf Ihrem Computer auszuführen.

Wenn Ihre Arbeitsmappe oder Präsentation externe Inhalte enthält und Sie das Dokument öffnen wollen, werden Sie über die Nachrichtenleiste (engl.) informiert, dass die externen Inhalte blockiert wurden. Das Anzeigen und Bearbeiten der Inhalte Ihrer Arbeitsmappe oder Präsentation ist dann nicht möglich.

Sicherheitshinweis – Statusleiste

Wenn Sie auf der Statusleiste auf Inhalt aktivieren klicken, wird ein Sicherheitsdialogfeld geöffnet, mit dessen Hilfe sie die externen Inhalte wieder freigeben können.

Sie sollten die externen Inhalte allerdings nur dann freigeben, wenn Sie sicher sind, dass sie aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen.

Sicherheitsdialogfeld

Anzeigen Ihrer Sicherheitseinstellungen im Vertrauensstellungscenter

Im Vertrauensstellungscenter können Sie die Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen für viele Funktionen in Microsoft Office ändern, beispielsweise:

ActiveX-Steuerelemente (engl.)

Add-Ins (engl.)

Makros (engl.)

Die Sicherheitsstufen „Sehr hoch“, „Hoch“, „Mittel“ und „Niedrig“, die in früheren Versionen von Microsoft Office-Anwendungen verwendet wurden, werden jetzt durch ein noch ausgereifteres Sicherheitssystem ersetzt.

2007 Microsoft Office System – Vertrauensstellungscenter

So greifen Sie in Microsoft Office Word, Excel, PowerPoint oder Access auf das Vertrauensstellungscenter zu:

1.

Klicken Sie auf die Microsoft Office-SchaltflächeMicrosoft Office-Schaltfläche und klicken Sie anschließend auf Programmname und Optionen.

2.

Klicken Sie auf Vertrauensstellungscenter und danach auf Einstellungen des Vertrauensstellungscenters.

So greifen Sie in Visio, Outlook, Publisher oder InfoPath auf das Vertrauensstellungscenter zu:

1.

Klicken Sie im Menü Extras auf Vertrauensstellungscenter.

2.

Klicken Sie auf den gewünschten Sicherheitsbereich.



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