Sender-ID-Technologie schützt E-Mails vor Missbrauch

Veröffentlicht: 11. Dezember 2006 | Aktualisiert: 30. Januar 2009
Benutzer, der E-Mails mit Sender-ID-Technologie verwendet

Eine kürzlich von Microsoft durchgeführte Studie ergab, dass Spammer durchschnittlich 3,8 Milliarden Nachrichten täglich an Hotmail-Adressen senden. Dank der Technik Sender-ID (engl.) können täglich durchschnittlich 20 Millionen dieser Spamnachrichten von E-Mail-Postfächern blockiert werden.



Wenn Sie die folgenden E-Mail-Programme verwenden, kommen Sie bereits in den Genuss erhöhten Spamschutzes durch Sender-ID:

MSN Hotmail

Windows Live Hotmail

Microsoft Exchange Server

Microsoft Office Live Mail

Wenn eine E-Mail die Prüfung durch Sender-ID nicht besteht, wird eine Warnung wie die folgende eingeblendet.

Schützen Sie Ihren Computer: Sender-ID-Technologie

Was ist Sender-ID?

Mit Sender-ID werden eingehende E-Mails geprüft, um sicherzustellen, dass sie tatsächlich von der angegebenen Person stammen. Nachrichten, die von Sender-ID authentifiziert wurden, sind weniger wahrscheinlich Spam, als Nachrichten, die die Prüfung durch Sender-ID nicht bestehen.

Um die Unterscheidung zwischen überprüfbaren und nicht überprüfbaren Absendern zu erleichtern, überprüft Sender-ID die E-Mail-Adresse des Absenders und gleicht sie mit der IP-Adresse (Internet Protocol) des Absenders ab.

Screenshot von Sender-ID im Einsatz

Sender-ID im Einsatz. Nur authentifizierte Nachrichten dürfen zum Empfänger gelangen.

Zentraler Faktor: Identifizierung

Microsoft hat Sender-ID erstmals Anfang 2005 in MSN Hotmail implementierte, und es lassen sich durchaus positive Ergebnisse verzeichnen. Seit April 2007 haben acht Millionen Domains weltweit die Sender-ID-Technik übernommen.

Die Akzeptanz von Sender-ID wächst ständig. Je mehr Internet- und E-Mail-Anbieter diese neue Technik einsetzen, umso wirksamer werden Spam, Phishingangriffe und andere Onlinebetrügereien eingedämmt.

Darüber hinaus geben immer mehr Technologieunternehmen ihre Unterstützung von Sender-ID bekannt, indem sie seine Annahme als Branchenstandard fordern und sie ihre eigenen Senderdatensätze veröffentlichen oder spezielle Produkte und Dienstleistungen anbieten (von E-Mail-Anwendungen bis hin zu Antispamdiensten), die Sender-ID unterstützen.


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