 Der Peer-To-Peer-Dateiaustausch (P2P) ist eine praktische Möglichkeit, öffentlich zugängliche Musik- und Audiodateien, Bilder, Dokumente und Softwareprogramme über das Internet mit anderen Benutzern auszutauschen. Mit P2P können Sie Dateien auf Ihrem Computer speichern und online nach Dateien suchen und diese mit anderen Benutzern der gleichen P2P-Software (zum Beispiel BitTorrent, Morpheus, Kazaa, LimeWire oder iMesh) austauschen.
Sie sollten sich der Risiken des P2P-Dateiaustauschs bewusst sein, bevor Sie mit dem Herunterladen von Dateien beginnen.
Risiko Nr. 1: Gefahr von unerwünschter Software Gemeinsam genutzte Dateien bergen Sicherheitsrisiken wie Viren, Spyware und andere schädliche Software. Selbst eine völlig seriös erscheinende Datei könnte ein getarnter Virus sein. Oft verbirgt sich Malware auch in illegalen Cracks, die den Kopierschutz kommerzieller Software umgehen sollen. Unvorsichtige Benutzer können beim Herunterladen von Software unwissentlich verborgene Spyware mit herunterladen. Sie können diese Gefahren durch folgende Maßnahmen eindämmen: | • |
Verwenden einer Firewall. | | • | Aktualisieren des Betriebssystems.
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Installieren von Antivirensoftware, die stets aktiviert ist und auf dem neuesten Stand gehalten wird.
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Installieren von Antispyware, die stets aktiviert ist und auf dem neuesten Stand gehalten wird.
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Risiko Nr. 2: Verstoß gegen das Urheberrecht Die Nutzung von seriöser P2P-Software ist legal. Jedoch müssen Sie bei ihrer Nutzung zwischen urheberrechtlich geschützten und öffentlich zugänglichen Materialien unterscheiden und beim Datenaustausch verantwortungsvoll vorgehen. Sollten Sie sich bei einer bestimmten Datei unsicher sein, ist es besser, auf das Weitergeben beziehungsweise Herunterladen zu verzichten. Mit den folgenden Tipps können Sie diese Risiken verringern und Dateien legal austauschen. Tipps für den sicheren Dateiaustausch | • | Überwachen Sie die P2P-Nutzung in Ihrer Familie und gehen Sie nicht davon aus, dass ein Internetfilter Ihre Familie vor dem Zugriff auf unerwünschtes oder illegales Material schützt.
Da der P2P-Dateiaustausch von den meisten Internetfiltern nicht blockiert werden kann, sollten Sie Regeln festlegen und dafür sorgen, dass alle Familienmitglieder über das Risiko von illegalem Dateiaustausch informiert sind.
| | • | Behandeln Sie alle heruntergeladenen Dateien mit Vorsicht und scannen Sie jede neue Datei mit aktueller, standardmäßiger Antivirensoftware, bevor Sie sie öffnen. Stellen Sie Ihre Antivirensoftware so ein, dass der Datenträger in regelmäßigen Abständen überprüft wird, oder leiten Sie den Überprüfungsvorgang manuell ein.
| | • | Löschen Sie illegales Material, das Sie auf dem Familiencomputer, einem digitalen Audioplayer, auf beschreibbaren CDs oder anderen Speichergeräten finden. Erwägen Sie, die Option zum Herunterladen in der P2P-Software zu deaktivieren oder den externen Zugriff auf das Programm durch Ändern der Firewall-Einstellungen Ihres Computers zu ändern.
| | • | Informieren Sie sich eingehend über Ihre P2P-Software und lassen Sie äußerste Vorsicht walten bei der Auswahl der Dateien, die Sie anderen zur Verfügung stellen. Die meisten für P2P freigegebenen Dateien werden normalerweise in einem Ordner auf Ihrem Computer gespeichert (der in der Regel standardmäßig eine Bezeichnung wie „My Shared Files“ trägt).
| | • | Speichern Sie keine urheberrechtlich geschützten Dateien, die Sie ordnungsgemäß erworben haben, zum Beispiel Lieder von einer CD oder einer lizenzierten Musik-Webseite, im Ordner für den P2P-Dateiaustausch.
| | • | Sichern Sie wichtige Dateien auf einem externen Speichergerät oder einer CD, bevor Sie Dateien weitergeben oder herunterladen.
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