Zehn Tipps für mehr Sicherheit beim Instant MessagingVeröffentlicht: 08. Januar 2007 | Aktualisiert: 30. Januar 2009  Die Kommunikation mithilfe eines IM-Programms birgt zum Teil die gleichen Sicherheits- und Datenschutzrisiken wie E-Mail. Einige Gefahren drohen jedoch speziell bei IM. 1. | Gehen Sie beim Erstellen eines Anzeigenamens mit Bedacht vor. Jedes IM-Programm fordert Sie zur Erstellung eines Anzeigenamens auf, der mit einer E-Mail-Adresse vergleichbar ist. Ihr Anzeigename sollte keine Hinweise auf persönliche Informationen geben. Verwenden Sie beispielsweise lieber den Spitznamen „Fußballfan“ als „BorussiaJulia“. | 2. | Schützen Sie sich vor unerwünschten Nachrichten. Geben Sie Ihren Anzeigenamen oder Ihre E-Mail-Adresse nicht in öffentlichen Bereichen (etwa in großen Internetverzeichnissen oder Onlinecommunityprofilen) an, und geben Sie sie nicht an Fremde weiter. Einige IM-Dienste verknüpfen Ihren Anzeigenamen bei der Registrierung mit Ihrer E-Mail-Adresse. Die leichte Verfügbarkeit Ihrer E-Mail-Adresse kann zur Folge haben, dass Sie mit Spam und Phishingangriffen überhäuft werden. | 3. | Geben Sie in einer IM-Unterhaltung niemals vertrauliche persönliche Informationen preis, zum Beispiel Kreditkartennummern oder Kennwörter. | 4. | Kommunizieren Sie nur mit Personen, die auf Ihrer Kontakt- oder Buddy-Liste stehen. | 5. | Wenn Sie beschließen, einen Fremden zu treffen, den Sie nur aus einer IM-Unterhaltung kennen, ergreifen Sie entsprechende Vorsichtsmaßnahmen. Treffen Sie sich beispielsweise nicht allein mit dieser Person, sondern lassen Sie sich von einem Freund oder Elternteil begleiten, und beschränken Sie die Begegnung auf einen öffentlichen Ort, etwa ein Café. | 6. | Bei Nachrichten von unbekannten Personen gilt: niemals Bilder öffnen, Dateien herunterladen oder auf Links klicken! Stammen die Nachrichten von Personen, die Sie kennen, lassen Sie sich vom Absender bestätigen, dass die Nachricht und ihre Anlagen vertrauenswürdig sind. Lässt sich dies nicht bestätigen, schließen Sie die Sofortnachricht. | 7. | Versenden Sie keine persönlichen oder privaten Sofortmeldungen von Ihrem Arbeitsplatz aus. Ihr Arbeitgeber ist möglicherweise berechtigt, solche Nachrichten mitzulesen. | 8. | Wenn Sie einen öffentlichen Computer verwenden, lassen Sie die Funktion, die eine automatische Anmeldung ermöglicht, deaktiviert. Andernfalls könnten die nachfolgenden Benutzer Ihren Anzeigenamen lesen und sich damit anmelden. | 9. | Überwachen und beschränken Sie die Verwendung von IM durch Ihre Kinder. Eine Möglichkeit, Ihre Kinder vor den potenziellen Gefahren beim IM zu schützen, ist der Einsatz von Windows Vista. In Windows Vista ist der Schutz bereits in der Funktion Jugendschutz integriert. | 10. | Wenn Sie nicht in der Lage sind, Meldungen zu empfangen, teilen Sie diesen Umstand anderen Benutzern mit Bedacht mit. Beispielsweise ist es nicht unbedingt ratsam, alle Personen in Ihrer Kontaktliste wissen zu lassen, dass Sie jetzt zum Mittagessen gehen. |
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