 Spenden für die meisten gemeinnützigen Organisationen können schnell per Internet überwiesen werden. Leider gibt es im Bereich der Onlinespenden zahlreiche Betrüger. So erkennen Sie einen OnlinespendenbetrugDie meisten Onlinespendenbetrügereien erfolgen über unerwünschtes sogenanntes Social Engineering und Veröffentlichungen in Onlineforen. Dabei wird im Namen von bekannten, zugelassenen Wohltätigkeitsorganisationen oder Hilfskampagnen für Katastrophenopfer und Überlebende um Spenden gebeten. Bei dieser Form des Betrugs, dem Phishing, wird mit Spam-E-Mails oder Popup-Fenstern, die vorgeblich von einer rechtmäßigen Organisation stammen, versucht, von potenziellen Spendern Geld zu erschwindeln oder persönliche Informationen einzuholen. Phishing-E-Mails enthalten häufig Links zu gefälschten Webseiten, die scheinbar authentisch sind. (Phishing kann auch telefonisch erfolgen. Es ist deshalb ratsam, telefonischen Spendengesuchen für wohltätige Zwecke mit Skepsis zu begegnen.) Tipps zum Schutz vor Onlinebetrug| • | Erhöhen Sie die Sicherheit Ihres Computers, und verwenden Sie aktuelle Technologien zum Blockieren von Spam. | | • | Verwenden Sie den Microsoft-Phishingfilter. | | • | Seien Sie auf der Hut, wenn Sie unangeforderte E-Mails von einer wohltätigen Organisation erhalten, in der um Spenden gebeten wird. Klicken Sie auf keine Links, und geben Sie keine persönlichen Daten ein. | | • | Anstatt auf Spendengesuche zu reagieren, nehmen Sie selbst aktiv Kontakt zu bekannten, etablierten Wohltätigkeitsorganisationen auf, mit denen Sie oder Menschen in Ihrem Umfeld gute Erfahrungen gemacht haben. | | • | Wenn Sie eine E-Mail-Anfrage von einer Wohltätigkeitsorganisation erhalten, die Sie gerne unterstützen möchten, rufen Sie deren Webseite auf, indem Sie im Internetbrowser die Adresse manuell eingeben und nicht auf den Link in der E-Mail-Nachricht klicken. Der beste Weg ist es, durch einen Anruf bei der betreffenden Organisation die Sache zu überprüfen und nachzufragen, wie Sie spenden können.
| | • | Wenn Sie online sind, geben Sie im Internetbrowser die Adresse der Hilfsorganisation manuell ein. | | • | Überprüfen Sie genau die Schreibweise der Webseite der Organisation, und gewöhnen Sie sich an, immer auf die Internetadresse zu schauen (z. B. „http://www.drk.de“), bevor Sie eine Webseite durchsuchen. Falsche Webseiten weisen oft absichtliche, leicht zu übersehende Rechtschreibfehler auf, um Benutzer irrezuführen. | | • | Seien Sie vorsichtig bei E-Mails mit vorgeblichen Fotos von Katastrophenopfern oder -gebieten im Anhang. Diese Anhänge können mit Computerviren verseucht oder anderweitig gefährlich sein. | | • | Wenn Sie auf der Webseite einer Wohltätigkeitsorganisation Ihre Kreditkartennummer oder persönliche Informationen angeben, vergewissern Sie sich zuvor, dass die Seite gültige Seitenzertifikate verwendet und eine schriftliche Erklärung über den Schutz persönlicher Daten vorhanden ist. | | • | Informieren Sie sich laufend über die neuesten Onlinetricks, am besten bei bewährten Nachrichtendiensten für technische Themen, Regierungsbehörden und anderen seriösen Quellen. |
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