So beschränken Sie persönliche Daten in Onlineverzeichnissen

Veröffentlicht: 15. Januar 2007 | Aktualisiert: 30. Januar 2009
Persönlichen Daten in Onlineverzeichnissen

Es ist fast unmöglich, Ihre persönlichen Daten aus dem Internet heraus zu halten. Der Grund: Internettelefonbücher, Dienste zum Auffinden von Personen, soziale Netzwerke und andere Onlineverzeichnisse .

Namen, Telefonnummern, Privatanschriften oder E-Mail-Adressen im Internet zu finden und diese Informationen für geschäftliche oder soziale Zwecke, für Werbung oder Marketing oder selbst für kriminelle Zwecke zu nutzen, ist denkbar einfach.

Hier sind einige Tipps, mit denen Sie die Menge Ihrer veröffentlichten, persönlichen Daten beschränken können.

Beachten Sie Folgendes, bevor Sie online Informationen senden:

Seien Sie wählerisch. Beschränken Sie von Anfang an die Menge der persönlichen Daten, die Sie einer Webseite bereitstellen. Geben Sie Ihre Haupt-E-Mail-Adresse nur an Bekannte weiter, und vermeiden Sie es, Angaben in umfangreichen Internetverzeichnissen zu machen.

Wenn Sie über das Internet einkaufen: Informieren Sie sich im Vorfeld über die Integrität des Anbieters. Händler, die extrem preisgünstige Elektroartikel anbieten, unterscheiden sich in der Regel von Anbietern, die beispielsweise Strickzubehör verkaufen.

Wenn Sie teure und gefragte Waren erwerben möchten, tun Sie dies bei einem bekannten Unternehmen mit klar definierten Datenschutzrichtlinien. Informieren Sie sich zudem auf entsprechenden Seiten, wie andere Käufer über Verkäufer und deren Webseiten urteilen. Besuchen Sie auch Vergleichsseiten wie Ciao.com oder dooyoo.de.

Lesen Sie die Datenschutzbestimmungen von Webseiten sorgfältig durch. Aus den Datenschutzbestimmungen sollte hervorgehen, wie und warum ein Unternehmen Ihre Daten sammelt. Wenn Ihnen etwas merkwürdig vorkommt, stellen Sie dem Unternehmen zunächst Fragen, bevor Sie persönliche Informationen preisgeben.

Wenn die Webseite nicht über Datenschutzbestimmungen verfügt, sollten Sie sie nicht verwenden.

Stellen Sie Ihren Lebenslauf nur bekannten Jobbörsen zur Verfügung. Prüfen Sie die Datenschutzbestimmungen der von Ihnen verwendeten Internetjobbörsen, ob nur überprüfte Arbeitgeber Zugriff auf Ihre Daten erlangen.

Stellen Sie Ihren Lebenslauf nicht auf Ihre eigene Webseite.

Vermeiden Sie die Teilnahme an Preisausschreiben oder anderen marketingorientierten Aktionen – sowohl online als auch offline.

Halten Sie persönliche Informationen dauerhaft aus Listen fern

Finden Sie per Online-Recherche heraus, wo Sie aktuell aufgeführt sind. Suchen Sie nach Ihrem Namen in gängigen Suchmaschinen und in Onlineverzeichnissen.

Lassen Sie Ihren Namen aus Onlineverzeichnissen entfernen. Wenn aus der Webseite nicht klar hervorgeht, wie Sie dazu vorgehen müssen, klicken Sie auf den Kontaktlink oder wenden sich an die im Impressum angegebene Postanschrift.

Beantragen Sie eine geheime Telefonnummer, oder sorgen Sie zumindest dafür, dass Ihre Adresse nicht im Telefonverzeichnis aufgeführt wird. Weisen Sie außerdem Ihren Telefon- und Internetdienstanbieter an, eventuell vorhandene persönliche Informationen über Sie aus allen Verzeichnissen zu entfernen.

Richten Sie eine spezielle E-Mail-Adresse ein, die ausschließlich für Onlineaktivitäten wie Einkaufen oder zum Registrieren bei Online-Diensten verwendet wird. Diese E-Mail-Adresse lässt sich bei Bedarf schnell löschen und eine neue einrichten, ohne dass Ihr Unternehmen oder Ihre persönliche Korrespondenz darunter leiden.

Machen Sie sich jedes Mal Aufzeichnungen, wenn Sie einem Unternehmen persönliche Informationen zur Verfügung stellen. So können Sie die Informationen zu einem späteren Zeitpunkt gegebenenfalls wieder entfernen lassen.



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