So erkennen Sie Hoaxes und betrügerische E-Mails und schützen sich vor ihnen

Veröffentlicht: 09. Sep 2006
Mann mit Computer und Kreditkarte

Wenn Sie per E-Mail ein Angebot erhalten, das zu gut klingt, um wahr zu sein, dann ist es das wahrscheinlich auch. Großstadtmythen und Hoaxes gibt es seit Jahrhunderten, doch nimmt ihre Zahl dramatisch zu, weil das Internet die Verbreitung betrügerischer E-Mails so leicht macht.

Viele E-Mail-Hoaxes verleiten Sie dazu, Falschmeldungen über angebliche Viren oder andere Unwahrheiten weiterzuleiten. Diese E-Mails sind eine reine Zeitverschwendung, führen zu überfüllten Posteingängen und erweisen sich als peinlich für den Absender, wenn sie sich als unwahr herausstellen. Doch es gibt noch andere, heimtückischere Arten des Betrugs, die Sie unter Umständen viel Geld kosten können.

Informationen zum Vorschussbetrug

Beim Vorschussbetrug erbitten die Betrüger nur ein klein wenig Ihrer Zeit und ködern Sie hierfür mit der Aussicht auf große Geldsummen. Wenn Sie sich auf die Sache eingelassen haben, werden Sie zur Zahlun einer bestimmten Betrags aufgefordert, um den Vorgang zu beschleunigen. Am Ende erhalten Sie keinen Cent.

Hier einige Beispiele der beliebtesten Vorschussbetrugsmethoden:

Ein ausländischer Regierungsbeamter bittet Sie um Hilfe beim Geldtransfer und bietet Ihnen eine hohe Kommission, wenn Sie einwilligen.

Sie sollen Millionen von Euro von einem Verwandten erben, an den Sie sich nicht erinnern können.

Sie haben bei einem Preisausschreiben beziehungsweise einer Lotterie gewonnen (häufig im Ausland), können sich an die Teilnahme jedoch nicht erinnern.

Erkennen der betrügerischen Absicht: Sieben Anzeichen für einen Betrug

Wenn Sie glauben, eine betrügerische E-Mail erhalten zu haben, können Sie die Beispielliste der „Urban Legends Reference Pages“ (in englischer Sprache) auf Informationen überprüfen. Diese Betrugsmethoden können jedoch Tausende von Formen annehmen.

Hier finden Sie sieben deutliche Anzeichen für einen Betrug:

1.

Sie kennen die Person nicht, die Ihnen die Nachricht geschickt hat.

2.

Ihnen werden sagenhafte Geldsummen für wenig oder keinerlei persönliche Mühe versprochen.

3.

Sie werden gebeten, einen Vorschuss für undurchsichtige Aktivitäten, eine Bearbeitungsgebühr oder die Kosten für die Beschleunigung eines Verfahrens zu bezahlen.

4.

Sie werden aufgefordert, Ihre Kontonummer oder sonstige persönliche Finanzdaten zu übermitteln - angeblich damit der Absender Geld dorthin überweisen kann.

5.

Die Bitte beinhaltet eine gewisse Dringlichkeit.

6.

Der Absender bittet wiederholt um vertrauliche Behandlung.

7.

Der Absender bietet an, Ihnen Fotokopien von Regierungsbescheinigungen, Bankinformationen oder sonstige „Beweise“ für die Legalität seiner Bemühungen zuzusenden. All diese Belege sind natürlich gefälscht.


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