Vorgehensweise, wenn Sie auf eine Phishing-E-Mail geantwortet haben
Veröffentlicht: 14. Sep 2006 | Aktualisiert: 30. Januar 2009

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie auf einen Phishingversuch hereingefallen sind und persönliche oder finanzielle Daten gesendet oder auf einer gefälschten Webseite eingegeben haben, sollten Sie den unten stehenden Schritten folgen, um den Schaden so gering wie möglich zu halten.
Schritt 1: Melden Sie den Vorfall folgenden zuständigen Einrichtungen:
| • | Ihrer Bank, wenn Sie Kreditkarteninformationen angegeben haben. Je schneller ein Unternehmen erfährt, dass Ihr Konto unter Umständen missbräuchlich verwendet wurde, desto schneller und einfacher kann das Unternehmen Sie schützen.
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| • | Dem Unternehmen, dessen Name von den Betrügern missbraucht wurde. Stellen Sie sicher, dass Sie das Unternehmen direkt kontaktieren und nicht über die E-Mail-Nachricht, die Sie erhalten haben.
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Schritt 2: Ändern Sie die Kennwörter für alle Onlinekonten.
Schritt 3: Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Kreditkartenabrechnung und Kontoauszüge.
Überprüfen Sie Ihre Bankauszüge und Kreditkartenabrechnungen jeden Monat auf unerklärliche Belastungen und Anfragen, die nicht von Ihnen stammen.
Schritt 4: Verwenden Sie die neuesten Produkte und Dienste, die Sie vor Onlinebetrügereien warnen und schützen.
| • | Installieren Sie die neueste E-Mail-Software mit Antispam- und Antiphishingfunktionen wie Microsoft Office Outlook, Microsoft Office Outlook 2003, Windows Live oder Windows Live Mail, die verdächtige E-Mails erkennen und Sie vor diesen warnen können.
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| • | Installieren Sie den Microsoft-Phishingfilter beim Einsatz von Internet Explorer 7 oder Windows Live Toolbar. Der Phishingfilter schützt Sie beim Surfen im Internet vor Onlinebetrügereien und Diebstahl persönlicher Daten, indem Warnungen vor bekannten Phishing-Webseiten ausgegeben oder der Zugriff auf solche Webseiten blockiert wird.
Weitere Informationen zum Installieren des Phishingfilters.
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| • | Installieren Sie aktuelle Antiviren- und Antispyware. Einige Phishing-E-Mails enthalten schädliche oder unerwünschte Software, die Aktivitäten verfolgen oder die Leistung von Computern beeinträchtigen können. Probieren Sie neue Antiviren- und PC-Sicherheitssoftware wie den Gratis-Virenschutz Windows Live OneCare aus. Die Software steht seit 30.06.2009 nicht mehr zum Download, wird aber bis Dezember 2010 noch mit Updates und neuen Virendefinitionen versorgt, so dass die Schutzfunktion gewahrt bleibt. Nach wie vor verfügbar ist der Windows Live OneCare Online Safety Scanner für Windows Vista und Windows XP. Der Nachfolger von Windows Live OneCare namens Microsoft Security Essentials steht schon in den Startlöchern. Setzen Sie OneCare ein, laden Sie zudem Windows Defender herunter, um sich vor Spyware und anderer unerwünschter Software zu schützen. Lesen Sie die Einführung zum Thema Computerviren, um sich vor Viren zu schützen.
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