Rechtschreibfehler können Sie teuer zu stehen kommen
Veröffentlicht: 24. Januar 2008 | Aktualisiert: 30. Jan 0209

Wenn Sie versehentlich eine falsche Internetadresse in
Ihren Webbrowser eingeben, werden Sie möglicherweise zu einer Webseite geleitet,
die Sie dazu verleitet, persönliche Daten preiszugeben, die
dann gestohlen und für betrügerische Zwecke verwendet werden.
Dies liegt daran, dass Scammer zuweilen Internetadressen
(auch „Domänennamen“ oder „URLs“ genannt) registrieren, die den Adressen
beliebter Webseiten ähneln oder häufige
Rechtschreibfehler beliebter Webseiten enthalten.
Beispielsweise könnte ein Betrüger anstelle von
www.microsoft.com
eine Webseite mit einer der folgenden
Adressen erstellen:
www.micrsoft.com
www.micosoft.com
www.mircosoft.com
Dieser Vorgang wird „Typosquatting“ oder „Cybersquatting“ genannt. Betrüger
registrieren diese Domänennamen, um mit der beliebten
Webseite zu konkurrieren oder Einnahmen für Werbung zu verbuchen.
Wenn Sie die
falsche URL eingeben, werden Sie möglicherweise zu einer Webseite geleitet, die Werbung
für die ursprünglich von Ihnen gewünschte Webseite enthält. Wenn Sie auf die Werbung klicken,
gelangen Sie vielleicht genau auf die gewünschte Webseite: Durch den zusätzlichen Mausklick Ihrerseits hat der Scammer Geld verdient.
Typosquatter und Cybersquatter führen auch noch heimtückischere Arten von Betrug durch, zum Beispiel das Herunterladen schädlicher Softwareanwendungen und Spyware auf ungeschützte Computer, die eine Verbindung mit ihren Webseiten herstellen.
Die USA und andere Länder haben Gesetzgebungen erlassen, um gegen Registrierungen von Cybersquattern vorzugehen, und die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) arbeitet daran, die Situation in den Griff zu bekommen, aber die Cybersquatter haben sich bisher nicht stoppen lassen.
So schützen Sie sich vor Typobetrug:
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Fügen Sie häufig verwendete Webseite sowie alle Finanz-Webseiten
Ihrer
Favoritenliste hinzu, und greifen Sie
auf diese Webseiten nur über das Menü
Favoriten zu.
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Verwenden Sie einen Webbrowser mit Phishingschutz,
zum Beispiel
Internet Explorer 7 mit
Phishingfilter. Wenn Sie den Microsoft-Phishingfilter aktivieren möchten,
wechseln Sie zu
Extras, und klicken Sie auf
Phishingfilter
.
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Überprüfen Sie SSL-Zertifikate mit längerer Gültigkeit.
Internet Explorer 7 zeigt den Validierungszeitraum für
ein solches Zertifikat mit einer grünen Adressleiste an.
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