Häufig gestellte Fragen zur Dynamic Systems Initiative

**
**
Auf dieser Seite
Dynamic Systems InitiativeDynamic Systems Initiative
Sich selbst verwaltende dynamische SystemeSich selbst verwaltende dynamische Systeme
System Definition ModelSystem Definition Model

Dynamic Systems Initiative

F.Was ist die Dynamic Systems Initiative (DSI)?
A.

Die Dynamic Systems Initiative (DSI) ist eine Initiative von Microsoft und seinen Partnern mit dem Ziel, IT-Teams bei der Entwicklung besser zu verwaltender Systeme und der Automatisierung sich wiederholender Vorgänge zu unterstützen. Hierdurch können die Kosten gesenkt und der Zeitaufwand verringert werden, damit sich die Mitarbeiter proaktiv auf die Aufgaben konzentrieren können, die für das Unternehmen vorrangig sind. DSI ist ein Baustein des Versprechens von Microsoft, sich selbst verwaltende dynamische Systeme zu entwickeln.

Um dieses Versprechen zu verwirklichen, investiert Microsoft in großem Umfang in seine Betriebssysteme, Entwicklungs-, Virtualisierungs- und Verwaltungstools und Anwendungen. Darüber hinaus stellen DSI-Partner Lösungen bereit, um unsere Arbeit an der Windows-Plattform zu erweitern und interoperable Lösungen für heterogene Umgebungen zu entwickeln.

F.Woraus besteht DSI?
A.

DSI umfasst drei wichtigen Bestandteile:

Produktübergreifende Roadmap. eine umfassende, übergreifende Roadmap für Anwendungsentwicklungstools, Betriebssysteme, Serveranwendungen, Virtualisierungslösungen und Verwaltungstools von Microsoft. Zu den bereits verfügbaren Produktangeboten gehören:

Windows Server Update Services

Microsoft Operations Manager (MOM) 2005

Systems Management Server (SMS) 2003

MOM Management Packs für Microsoft-Serveranwendungen

Microsoft Visual Studio 2005

Microsoft Virtual Server 2005

Das System Definition Model (SDM). System Definition Model (SDM): Dieses Modell dient dem Erstellen von Definitionen verteilter Systeme. Mit Hilfe von SDM können Unternehmen ein dynamisches Abbild eines gesamten Systems erstellen. Dieses Abbild kann mit verschiedenen Softwaretools erstellt und bearbeitet werden und dient zum Bestimmen von Systemelementen und Erfassen von Daten im Zusammenhang mit der Entwicklung, Bereitstellung und dem Systembetrieb, sodass die Daten im gesamten IT-Lebenszyklus Relevanz erhalten. SDM stellt eine Kerntechnologie dar, auf deren Basis viele künftige DSI-Produkte entwickelt werden.

Umfassende Unterstützung durch Partner. Kunden möchten zwischen verschiedenen Produkten wählen können und Microsoft kann die vielfältigen Anforderungen an IT-Systeme nicht alleine erfüllen. Im Rahmen von DSI wird Microsoft daher in großem Umfang mit unabhängigen Anbietern von Software (ISVs) und Hardware (IHVs) sowie Dienstleistungspartnern zusammenarbeiten, um Produkte und Lösungen zur Ergänzung und Verbesserung der Plattformen und Produkte von Microsoft zu ermöglichen. Microsoft arbeitet beispielsweise gemeinsam mit Branchenpartnern wie AMD, BMC, Dell, Intel und Sun an der WS-Management-Spezifikation, die zur Umsetzung des DSI-Konzepts beitragen soll.

F.Wie ist DSI entstanden?
A.

Mitte der 90er Jahre initiierte ein Microsoft Research-Team eine Untersuchung der operativen Herausforderungen, denen sich mittlere und große Unternehmen in ihren IT-Umgebungen gegenübersahen. Ziel der Studie war es, die Hauptgründe für die extreme Komplexität dieser Umgebungen zu ermitteln und eine Softwarelösung zur drastischen Senkung der resultierenden Betriebskosten zu entwickeln.

Auf Basis des umfassenden Verständnisses dieser Problematik konzentrierte sich das Team auf den Aufbau einer Plattform und die Entwicklung einer Reihe von Softwarelösungen, um die zugrunde liegenden Kundenprobleme zu lösen. Diese Bemühungen gaben den entscheidenden Anstoß für DSI.

F.Welche Fortschritte bei DSI hat Microsoft in den letzten Jahren gemacht?
A.

Neben unseren kontinuierlichen Investitionen in Virtualisierungstechnologien haben wir Microsoft Operations Manager 2005 (MOM) eingeführt und die Auslieferung von mehr als 125 MOM 2005 Management Packs verbuchen können. 80 davon wurden von Drittanbietern entwickelt. Darüber hinaus können Anwendungsentwickler mit dem neuen Produkt Microsoft Visual Studio 2005 Team System betriebliche Anforderungen und Richtlinien in ihre Software einfließen lassen. Dadurch verkürzt sich der Entwicklungszyklus, sodass IT-Abteilungen einen größeren wirtschaftlichen Nutzen liefern können.

Darüber hinaus wird Microsoft das WS-Management-Protokoll in Windows Server 2003 R2, in die nächste Version von Microsoft Operations Manager und in Windows Vista implementieren. WS-Management ermöglicht für Verwaltungs- und Entwicklungstools eine einheitliche Methode zum Austausch von Systembetriebsinformationen über verteilte, heterogene Systeme hinweg. Zu den an der Entwicklung von WS-Management beteiligten Unternehmen gehören Advanced Micro Devices Inc., BMC Software Inc., Computer Associates Inc., Dell, Fujitsu-Siemens Computers, Intel Corporation, NEC Corporation, Novell Inc., Sun Microsystems, Symantec Corporation und WBEM Solutions Inc.

F.Ist DSI eine auf Windows beschränkte Lösung? Was machen Unternehmen mit heterogenen Umgebungen?
A.

Interoperabilität ist eines der Hauptanliegen von DSI. Die enge Zusammenarbeit von Microsoft mit Partnern wie Quest/Vintela ermöglicht Partnern die Entwicklung von DSI-fähigen Produkten, die über Windows hinaus gehen. Wir arbeiten mit Partnern zusammen, um Nicht-Windows-Betriebssystemen wie Linux die Ausführung als Gast unter Microsoft Virtual Server 2005 R2 zu ermöglichen. Branchenführer wie AMD, BMC, Dell, Intel und Sun haben mit Microsoft an der Entwicklung der WS-Management-Spezifikation gearbeitet, die das DSI-Konzept sich selbst verwaltender Systeme auf Hardware und heterogene Umgebungen ausdehnt.

F.Welche Möglichkeiten bietet DSI den Partnern?
A.

Microsoft verfolgt mit seinem Geschäftsmodell ein wichtiges Anliegen, nämlich den Aufbau eines starken Partnernetzes zur Erweiterung und Verbesserung von Microsoft-Plattformen und -Produkten. DSI spiegelt dieses Modell wider. Microsoft arbeitet branchenweit mit unabhängigen Herstellern von Software (ISVs) und Hardware (IHVs) sowie Dienstleistungspartnern zusammen. Diese Zusammenarbeit wird im Rahmen unserer vorhandenen Partnerprogrammewie beispielsweise der System Center Alliance und dem VSIP-Programm (Visual Studio Industry Partner) koordiniert.

F.
A.

Sich selbst verwaltende dynamische Systeme

F.Was sind sich selbst verwaltende dynamische Systeme?
A.

Sich selbst verwaltende dynamische Systeme ermöglichen IT-Verantwortlichen die Überwachung ihrer Workloads und das Anpassen von Richtlinien- und Service-Level-Einstellungen in Echtzeit. Sich selbst verwaltende dynamische Systeme werden von der Windows Server-Plattform im Rahmen der langfristigen Vision der Dynamic Systems Initiative bereitgestellt werden. IT-Manager können Workloads erfassen und mit Hilfe von Modellen und Richtlinien das Verhalten steuern und erforderliche Service-Level-Garantien abgeben. Dies ist eine radikale Abkehr vom heutigen arbeitsaufwändigen Ansatz für die Verwaltung betrieblicher Abläufe, da Unternehmen sicher sein können, dass Workloads den notwendigen Ressourcen zugeordnet werden, damit wichtige Geschäftskennzahlen und SLAs erfüllt werden.

Sich selbst verwaltende dynamische Systeme bestehen aus drei Komponenten:

Auf betriebliche Anforderungen zugeschnittene Anwendungen. Das System Definition Model (SDM) ermöglicht es, Anwendungen auf Grundlage von systeminhärenten Informationen zu entwerfen, zu erstellen und zu betreiben. Dieses Modell bietet standardisierte Möglichkeiten für Systemarchitekten, die Anwendung zu definieren, für Entwickler, eine maßgeschneiderte und spezifikationskonforme Anwendung zu erstellen, und für das Betriebspersonal, die Anwendung beim täglichen Einsatz zu verwalten. Dabei werden fortlaufend im System enthaltene Informationen zu den Leistungsmerkmalen und Ressourcenanforderungen der Anwendung gesammelt. Dank dieses Modells können Anwendungen beginnen, sich selbst zu verwalten, und zwar unabhängig von ihrer Position in einer dynamischen Umgebung.

Betriebsplattform. Die Plattform bietet systemeigene Funktionalität, um Flexibilität durch Virtualisierung, die Unterstützung offener Verwaltungsschnittstellen und die Fähigkeit, auf Anforderungen aus dem SDM zu reagieren, zur Verfügung zu stellen. Die Betriebsplattform ist so konzipiert, dass die schnelle Bereitstellung neuer Systeme und die dynamische Verschiebung von Workloads auf die Hardwareressourcen der gesamten Umgebung unterstützt wird.

Durchgehendes Management. Allgemeine Management-Tools erlauben eine durchgängige Verwaltung von Anwendungen – vom Client bis zu den Back-End-Systemen. Das durchgehende Management liefert eine ganzheitliche Sicht der Umgebung, einschließlich der Hardwareressourcen, vorhandenen Netzwerkkapazitäten, Betriebssysteminstanzen, Virtualisierungsschicht und Anwendungen. Dies bedeutet eine Abkehr von der Einzelverwaltung dieser Komponenten und senkt die Kosten für die Verwaltung verteilter Systeme.

F.Was leistet Microsoft heute im Rahmen von DSI, damit Kunden das Ziel sich selbst verwaltender Systeme erreichen?
A.

Microsoft hat eine verbesserte Lizenzierung sowie eine Steigerung seiner Produktinvestitionen angekündigt und übernimmt die Leitung eines Netzes mit Partnern, die unseren offenen Ansatz bei der Virtualisierung unterstützen.

Lizenzierungsankündigungen1

Die neuen Windows Server 2003 R2 Enterprise Edition Benutzungsrechte unterstützen Konsolidierung und sorgen für Kosteneinsparungen. Bei Windows Server 2003 R2 Enterprise Edition lässt eine erworbene Lizenz bis zu vier ausgeführte virtuelle Instanzen auf einem Server ohne zusätzliche Kosten zu. Windows Server "Longhorn" Datacenter Edition wird eine unbegrenzte Anzahl virtueller Instanzen zulassen. Wir haben erkannt, dass Kunden Server mit Hilfe von Virtualisierung konsolidieren. Sie können nun die Kosten für physikalische Server und Lizenzen senken und die Virtualisierung einfacher ausnutzen. Software Assurance-Kunden können auf Windows Server 2003 R2 im Rahmen ihrer Upgraderechte zugreifen.

Lizenzierung nach "ausgeführter Instanz". Es ist nicht mehr erforderlich, jede inaktive bzw. gespeicherte virtuelle Instanz eines Microsoft-Serverprodukts zu lizenzieren. Kunden können nun eine unbegrenzte Anzahl von Instanzen erstellen und speichern, einschließlich derjenigen für Sicherung und Wiederherstellung, und müssen nur für die maximale Anzahl ausgeführter Instanzen zu einem gegebenen Zeitpunkt zahlen.

Einfachere serverübergreifende Bereitstellung. Kunden können Software auf jedem Server ausführen, der für die jeweilige Software lizenziert ist. Darüber hinaus können Kunden uneingeschränkt aktive Instanzen von einem lizenzierten Server auf einem anderen lizenzierten Server verschieben, solange der physikalische Server für dasselbe Produkt lizenziert ist.

Pro-Prozessor-Lizenzierung in besserer Abstimmung mit verwendeten Ressourcen. Kunden können mehrere virtuelle Instanzen flexibler auf einen Computer stapeln, indem eine Lizenzierung basierend auf der Anzahl der verwendeten virtuellen Prozessoren und nicht auf der der physikalischen Prozessoren erfolgt. Die folgenden Microsoft-Produkte können gegenwärtig pro Prozessor lizenziert werden: SQL Server, BizTalk Server, Internet Security and Acceleration Server (ISA) und Microsoft Identity Integration Server (MIIS).

Weitere Informationen finden Sie in der US Licensing Brief zur Virtualisierung (engl.) und in einem ausführlichen Virtualisierungs-Whitepaper (engl.).

Produktinvestitionen

Über die aktuellen Investitionen in die Virtualisierung und das künftige Windows Hypervisor-Konzept hinaus erhöht Microsoft seine Investitionen in integrierte Verwaltungstools für physikalische und virtualisierte Computerumgebungen und in die Verbesserungen von Sicherheitsmaßnahmen. Die Tools werden unter der Marke System Center entwickelt und ermöglichen eine richtliniengesteuerte Verwaltung, sodass Kunden sowohl virtuelle als auch physikalische Computer, Betriebssysteme und Anwendungen im gesamten IT-Lebenszyklus effizient bereitstellen, absichern und überwachen können.

Führungsrolle in der Partnerlandschaft

Microsoft hat bekannt gegeben, dass die Softwarehersteller Acronis, Akimbi, BMC, Consonica, Emulex, Leostream, PlateSpin, PolyServe, QLogic, Quest, Surgient, UltraBac und XenSource den offenen Ansatz von Microsoft bei der Virtualisierung unterstützen und Pläne zum Entwickeln von Lösungen haben, die mit Virtual Server 2005 R2 integriert werden können oder das VHD-Format unterstützen. Die Mikroprozessor- und Hardwarehersteller AMD, Dell, Fujitsu Ltd., HP, Hitachi Ltd., IBM, Intel Corporation, NEC Corp. und Unisys haben der Initiative von Microsoft ihre Unterstützung bei gemeinsamen Lösungen zugesagt, mit deren Hilfe Kunden Virtualisierungslösungen erfolgreich implementieren und so dynamische Systeme schaffen können.

F.Wie passen Virtualisierung und DSI zusammen?
A.

Die Virtualisierung ist ein wichtiger Ausgangspunkt für sich selbst verwaltende dynamische Systeme, da sie für eine flexible Ressourcennutzung und Hardwareunabhängigkeit sorgt.

F.Werden Kunden in fünf oder mehr Jahren von sich selbst verwaltenden Systemen profitieren? Was sollten Kunden heute unternehmen?
A.

Auch wenn es sich bei der Microsoft-Vison für dynamische Systeme um ein langfristig ausgerichtetes Konzept handelt, stehen viele der Bausteine schon seit 2005 bereit. Systems Management Server (SMS) und Microsoft Operations Management (MOM) ermöglichen Kunden bereits die Änderungs- und Konfigurationsverwaltung sowie die Überwachung physikalischer und virtueller Systeme. Microsoft Virtual Server 2005 R2 ermöglicht Kunden die Virtualisierung von Servern und die Verkürzung geplanter und ungeplanter Ausfallzeiten. Es gibt ein Management Pack, das die Möglichkeit zur Überwachung und Verwaltung durch MOM bietet. Schließlich können Systemarchitekten und Entwickler mit Visual Studio .NET 2005 Anwendungen für dynamische Umgebungen entwickeln.

Was sollten Kunden heute unternehmen? Zur Senkung der Verwaltungskosten können Kunden SMS und MOM testen und bereitstellen. Anwendungsarchitekten können sich mit dem System Definition Model (SDM) vertraut machen und versuchen, einige sich in der Entwicklung befindende Anwendungen an SDM auszurichten. Darüber hinaus können Kunden die Fähigkeit von Virtual Server 2005 R2 zur Bereitstellung einer hohen Verfügbarkeit für ihre Virtualisierungsbereitstellung in ihren eigenen Umgebungen überprüfen.

F.
A.

System Definition Model

F.Was ist das System Definition Model (SDM)?
A.

SDM ist ein Modell zum Erstellen von Definitionen verteilter Systeme. Einfach ausgedrückt besteht ein verteiltes System aus zusammengehörigen Software- und Hardwareressourcen, die zum Erfüllen einer bestimmten Funktion zusammenarbeiten. Mehrschichtige Branchenanwendungen (LOBs), Webdienste, E-Commerce-Websites und Unternehmensrechenzentren sind Beispiele von Systemen. Mit Hilfe von SDM können Unternehmen ein dynamisches Abbild eines gesamten Systems erstellen. Dieses Abbild kann mit verschiedenen Softwaretools erstellt und bearbeitet werden. Es dient zum Bestimmen von Systemelementen und Erfassen von Daten im Zusammenhang mit der Entwicklung, Bereitstellung und dem Systembetrieb, sodass die Daten im gesamten IT-Lebenszyklus Relevanz erhalten.

SDM wird in verschiedenen Produkten von Microsoft und Drittanbietern unterstützt werden:

Entwurfs- und Entwicklungstools, die SDM unterstützen, ermöglichen IT-Experten das Codieren ihrer IT-Richtlinien und -Standards, sodass sie Anwendungsentwicklungsteams explizite Anforderungen vorgeben können. Anwendungsentwickler können zudem mit Hilfe von SDM betriebliche Anforderungen innerhalb von Anwendungen codieren und diese Anforderungen zur Entwurfszeit überprüfen. Dadurch wird gewährleistet, dass die von der IT-Abteilung vorgegebenen Richtlinien und Standards erfüllt werden.

Neue und vorhandene Serveranwendungen, die SDM unterstützen, können automatisch bereitgestellt und konfiguriert werden.

Betriebssysteme, die SDM unterstützen, können die Bereitstellung einer Anwendung und aller ihr zugrunde liegenden Hardware- und Softwareressourcen automatisieren und diese Ressourcen für die einzelnen Anwendungen überwachen.

Hardware, die SDM unterstützt, kann auf dynamischere Weise bereitgestellt und als Komponente eines größeren verteilten Systems innerhalb einer IT-Infrastruktur verwaltet werden.

´Management-Produkte und -Lösungen, die SDM unterstützen, ermöglichen die zentrale Verwaltung einer verteilten Anwendung und aller ihr zugrunde liegenden Ressourcen. Kunden können jetzt nicht nur Richtlinien für einzelne Anwendungskomponenten, sondern für komplette Anwendungen verwalten und aktivieren sowie die entsprechende Fehlerbehandlung durchführen.

Weitere Informationen finden Sie im Übersichts-Whitepaper zum System Definition Model (engl.).

F.Wird SDM heterogene Umgebungen unterstützen?
A.

Ja. Zur Bereitstellung von SDM-basierten Produkten und Lösungen werden wir eng mit Partnerunternehmen zusammenarbeiten. Obwohl der Hauptschwerpunkt von Microsoft auf der Entwicklung von Produkten und Lösungen für die Windows-Plattform liegt, werden wir durch die Zusammenarbeit mit unseren Partnern die Erstellung von Lösungen für andere Umgebungen gewährleisten, die Interoperabilität mit SDM-basierten Produkten und Lösungen bieten.

F.Wann wird SDM zur Verfügung stehen?
A.

SDM ist kein Produkt, sondern ein Modell, mit dem Kunden ein dynamisches Abbild eines vollständigen Systems erstellen können. Im Laufe der Zeit werden Microsoft und seine Partner ein breites Spektrum SDM-fähiger Produkte und Lösungen anbieten, einschließlich Entwicklungstools, Betriebssysteme, Anwendungen, Hardware und Verwaltungslösungen. Das erste Produkt von Microsoft, das SDM direkt unterstützt, ist Visual Studio 2005 Team System. Gegenwärtig arbeiten wir mit unseren Partnern an der Fertigstellung der SDM-Spezifikation, damit sie einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden kann.

F.Was bedeutet "Design for Operations" (Entwurf für den Betrieb)?
A.

Entscheidungen, die während der Entwurfsphase eines verteilten Systems getroffen wurden, wirken sich weit reichend auf die Bereitstellung und den Betrieb dieses Systems aus. „Design for Operations“ bezieht sich auf den Prozess, bei dem für Entscheidungen zum IT-Betrieb und zur Anwendungsentwicklung ebenfalls eine Feedbackschleife erzeugt werden kann. Durch SDM-konforme Tools wird der Dialog zwischen den Teams in den Bereichen IT-Betrieb und Anwendungsentwicklung erleichtert und gefördert, sodass die Mitarbeiter enger zusammenarbeiten und ihr Wissen austauschen können. Als Folge dessen können sie bessere Systeme entwickeln.

Dieser Prozess ist vergleichbar mit dem vor vielen Jahren entwickelten Konzept „Design for Manufacturability“ (Ausrichtung auf Herstellbarkeit) in der Fertigungsindustrie. Studien hatten gezeigt, dass in diesen Produktentwicklungszyklen nur 8 Prozent des Produktgesamtbudgets für den Produktentwurf ausgegeben wurden, aber dass diese Entwurfsentscheidungen 80 Prozent der Kosten für das Produkt verursachten. Dies hatte zur Folge, dass die Fertigungsindustrie Produktionsmitarbeiter in die Produktdesignteams einband, um zu gewährleisten, dass der gewählte Entwurf den Belangen der Produktion entsprach. (Weitere Informationen zu dieser Studie finden Sie in Design for Manufacturability: Optimizing Cost, Quality, and Time-to-Market von David M. Anderson.)

F.
A.
1Hinweis zur Rechtsverbindlichkeit dieser Informationen: Die auf dieser Webseite von Microsoft dargestellten Informationen zur Lizenzierung sind Hinweise, die das Verständnis hinsichtlich der Microsoft Produktlizenzierung verbessern sollen. Microsoft weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Informationen keinen rechtsverbindlichen Charakter haben, sondern als erklärende Informationen zu verstehen sind. Die einzig rechtsverbindlichen Lizenzinformationen sind in den entsprechenden Endnutzer-Lizenzverträgen (als Beilage zu Softwarepaketen oder in Form von Lizenzverträgen) zu finden.
Zum SeitenbeginnZum Seitenbeginn