Übersicht über die Dynamic Systems Initiative

Nutzen von Systeminformationen über den gesamten IT-Lebenszyklus hinweg

Im Rahmen der Dynamic Systems Initiative (DSI) engagieren sich Microsoft und seine Partner für die Bereitstellung sich selbst verwaltender dynamischer Systeme. Ziel ist es, IT-Teams bei der Entwicklung besser zu verwaltender Systeme und der Automatisierung sich wiederholender Vorgänge zu unterstützen. Damit können Kosten gesenkt und der Zeitaufwand verringert werden, damit sich die Mitarbeiter auf die Aufgaben konzentrieren können, die für das Unternehmen vorrangig sind. Microsoft investiert in großem Umfang in die Softwareforschung und -entwicklung und arbeitet mit Partnern zusammen, um durchgängige Lösungen zu bieten, die über Anwendungsentwicklungstools, Betriebssysteme, Anwendungen, Hardware, Virtualisierungstechnologien und Verwaltungstools integriert sind. Hierdurch wird Folgendes erreicht:

Produktivitätssteigerungen und Kostensenkungen in der gesamten IT-Organisation

Geringerer Zeit- und Personalaufwand für die Problembehandlung und Wartung von Systemen

Bessere Einhaltung von Unternehmens- und IT-Richtlinien

Schnellere Reaktionen auf sich ändernde Geschäftsanforderungen

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Analyse der Komplexität heutiger IT-UmgebungenAnalyse der Komplexität heutiger IT-Umgebungen
Initiative zur Entwicklung sich selbst verwaltender dynamischer SystemeInitiative zur Entwicklung sich selbst verwaltender dynamischer Systeme
Nutzen von Systeminformationen, um über den gesamten IT-Lebenszyklus die Komplexität zu verringern und die Verwaltbarkeit zu verbessernNutzen von Systeminformationen, um über den gesamten IT-Lebenszyklus die Komplexität zu verringern und die Verwaltbarkeit zu verbessern
Virtualisieren von Computern, um Workloads gleichmäßig zu verteilenVirtualisieren von Computern, um Workloads gleichmäßig zu verteilen
Ein umfassendes Angebot von Microsoft-LösungenEin umfassendes Angebot von Microsoft-Lösungen
Investitionen in ModellierungstechnologienInvestitionen in Modellierungstechnologien

Analyse der Komplexität heutiger IT-Umgebungen

Mitte der 90er Jahre initiierte ein Microsoft Research-Team eine Untersuchung der operativen Herausforderungen, denen sich mittlere und große Unternehmen in ihren IT-Umgebungen gegenübersahen. Ziel der Studie war es, die Hauptgründe für die extreme Komplexität dieser Umgebungen zu ermitteln und eine Softwarelösung zur drastischen Senkung der resultierenden Betriebskosten zu entwickeln.

In den untersuchten Umgebungen wurden Anwendungen ausgeführt, die zunehmend verteilt und serviceorientiert wurden. Gleichzeitig entwickelten sich preiswerte Standardbauteile wie Load Balancer, Switches, Server und zentrale Speichergeräte zu gebräuchlichen Bausteinen und integralen Bestandteilen dieser Anwendungen. Die Definition dieser verteilten Anwendungen umfasste damit weit mehr als die bloße Software.

Die Komplexität der verteilten Systeme war drastisch angestiegen und erstreckte sich auf den gesamten Lebenszyklus der Anwendungen. Der Entwurf neuer Systeme erforderte einen hohen Zeitaufwand und teamübergreifende Koordination. Für die Bereitstellung der neuen Systeme wurde neue Hardware erforderlich und zahlreiche Testläufe unter Einbeziehung der Entwicklungsteams waren zur Systemoptimierung nötig. Da viele Abläufe nicht automatisiert waren, mussten bestimmte Unternehmen 70–80 Prozent ihres IT-Budgets für die Wartung ihrer vorhandenen Systeme aufwenden.1

Obwohl diese Probleme in Großunternehmen deutlicher zu Tage traten, sahen sich auch viele kleine und mittlere Unternehmen mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert.

Neue Anforderungen im gesamten IT-Lebenszyklus

Abbildung 1: Durch die Komplexität heutiger verteilter IT-Systeme haben sich im gesamten IT-Lebenszyklus neue Anforderungen ergeben.

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Initiative zur Entwicklung sich selbst verwaltender dynamischer Systeme

Während sich die Technologie weiterentwickelt, hängt das Bemühen von Unternehmen, flexibel und dynamisch zu bleiben, zunehmend von der Verwaltung der IT-Systeme ab. Die Systeme müssen leistungsfähig und zuverlässig genug sein, damit das Geschäft rund um die Uhr läuft. Zudem sollten sie flexibel genug sein, um Geschäftschancen nutzen und Bedrohungen abwehren zu können. IT-Systeme müssen sämtliche Anwendungen umfassen, Geschäftsprozesse mit Partnern und Kunden unterstützen und dabei rentabel, einfach zu verwalten und sicher bleiben.

Nur allzu häufig müssen Unternehmen feststellen, dass Kosten und Komplexität ihrer IT-Systeme außer Kontrolle geraten sind. Trotz bester Absichten mangelt es überall an Flexibilität, die Infrastruktur ist unzuverlässig, die Verwaltung arbeitsintensiv und Kapazitäten werden verschwendet, sodass die betrieblichen Anforderungen immer weniger erfüllt werden können. An diesem Punkt können neue Unternehmenserfordernisse oder gesetzliche Vorschriften das System zum Einsturz bringen.

Die IT-Branche hat jedoch mehr anzubieten. Deshalb befinden wir uns auf dem Weg zu dynamischeren und sich selbst verwaltenden Systemen, die den Kreislauf der Komplexität durchbrechen.

Schwerpunkt der Pläne von Microsoft für die Virtualisierung ist Hypervisor – eine die Hosthardware überlagernde Softwareschicht, die die Ausführung virtueller Gastcomputer ermöglicht und zudem eine Unterstützung für die Virtualisierung von Hardware bietet.

Abbildung 2: Schwerpunkt der Pläne von Microsoft für die Virtualisierung ist Hypervisor – eine die Hosthardware überlagernde Softwareschicht, die die Ausführung virtueller Gastcomputer ermöglicht und zudem eine Unterstützung für die Virtualisierung von Hardware bietet. Investitionen in Microsoft System Center ermöglichen die Einrichtung virtueller Computer und die Verwaltung von Workloads, während eine vereinfachte Lizenzierung virtueller Datenträger die Migration von Virtual Server zu Windows Hypervisor möglich macht.

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Nutzen von Systeminformationen, um über den gesamten IT-Lebenszyklus die Komplexität zu verringern und die Verwaltbarkeit zu verbessern

Aus technologischer Sicht dreht es sich bei der Dynamic Systems Initiative (DSI) um das Entwickeln von Software, die Informationen über ein IT-System über den gesamten Lebenszyklus dieses Systems erstellt, ändert, überträgt und nutzt. Unter "Systeminformationen" ist Folgendes zu verstehen:

Informationen zur Absicht des Entwicklers dieser Systeme

Informationen zur Umgebung, in der die Systeme betrieben werden

Informationen zu den IT-Richtlinien, denen diese Systeme unterliegen

Informationen zur Benutzerumgebung dieser Systeme

Diese systemrelevanten Informationen werden mit Hilfe einer Vielzahl von Erstellungs- und Entwicklungstools in Softwaremodellen erfasst. Gegenwärtig können Softwaremodelle für Hardware und Software in Form von Management Packs für Microsoft Operations Manager (MOM) erstellt werden. Auf lange Sicht werden alle Facetten und Verhalten eines Systems (Software, Hardware und Netzwerkkomponenten und -konfigurationen) mit Hilfe eines System Definition Model (SDM) genannten Schemas modelliert.

Durch die Bereitstellung von Softwareprogrammen und Lösungen, mit denen systemrelevante Informationen zu einem IT-System in diesen Modellen erfasst und im gesamten Systemlebenszyklus genutzt werden können, ermöglicht die Dynamic Systems Initiative Folgendes:

Schnellere, wirtschaftlichere Entwicklungszyklen für IT-Systeme, die auf betriebliche Anforderungen zugeschnitten sind

Reaktionsschnelle und richtliniengestützte IT-Systeme, die sich selbst verwalten und die zuverlässig und wirtschaftlich sind

SLAs, die erfüllt oder übertroffen werden, und so zu zufriedenen Unternehmen und produktiven Endbenutzern führen

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Virtualisieren von Computern, um Workloads gleichmäßig zu verteilen

Anstatt Server und Speichergeräte einzeln zu verwalten, sind wir auf dem Weg in eine Ära, in der Unternehmen Pools dynamischer Ressourcen mit nahezu unbegrenzter Kapazität anzapfen. Diese Ressourcen können sich überall befinden, vor Ort oder auf der anderen Seite der Erde, und entweder unternehmensintern oder von einem Service-Provider bereitgestellt werden.

Die Fähigkeit der Entkopplung von Workloads von benötigten Ressourcen ermöglicht ein dynamischeres Arbeiten mit ihnen. Unabhängig davon, ob es sich um eine Datenbank, eine Branchenanwendung (Line-of-Business-Applikation, LOB), einen Webdienst, eine Finanzsimulation oder eine Kombination dieser oder anderer Elemente handelt, können IT-Manager Workloads erfassen und mit Hilfe von Modellen und Richtlinien das Verhalten steuern und erforderliche Service-Level-Garantien abgeben. Das bedeutet eine radikale Abkehr vom heutigen arbeitsaufwändigen Ansatz für die Verwaltung betrieblicher Abläufe. Mit Blick in die Zukunft können Unternehmen sicher sein, dass Workloads den notwendigen Ressourcen zugeordnet werden, damit wichtige Geschäftskennzahlen und SLAs erfüllt werden. Kunden können ihre Workloads überwachen und Richtlinien und Serviceleveleinstellungen in Echtzeit anpassen.

Als Ergebnis erhält man eine Methode zum Betrieb von IT-Systemen, die grundlegend einfacher, sicherer, zuverlässiger, verwaltbarer und besser zu supporten ist. Ziel sind sich selbst verwaltende dynamische Systeme, damit die IT genauso dynamisch wie der Rest Ihres Unternehmens sein kann.

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Ein umfassendes Angebot von Microsoft-Lösungen

Investitionen von Microsoft in die Dynamic Systems Initiative sollen Verbesserungen in drei Hauptbereichen bringen:

Entwickeln modellbasierter Softwareentwicklungstools, mit denen IT-Manager und Softwareentwicklungsteams systemrelevante Informationen zu Systemen erfassen, gemeinsam nutzen und bearbeiten können, um maßgeschneiderte Anwendungen und IT-Systeme zu entwerfen

Schaffen einer sich stärker an den betrieblichen Anforderungen orientierenden Windows-Plattform mit leistungsstarken Virtualisierungs- und Verwaltungstechnologien, die systemrelevante Informationen für komplexe und sich permanent ändernde IT-Umgebungen nutzen, z. B. automatisierte Bereitstellung, Konfiguration und Überwachung

Entwickeln benutzerfreundlicher, skalierbarer und auf Modellen basierender Verwaltungstools, die alle Aspekte einer Verwaltungsumgebung abdecken, Rückmeldungen zur Systemleistung in Echtzeit liefern, einen durchgängig hohen Automatisierungsgrad aufweisen, die Definition und automatische Umsetzung von Best Practices ermöglichen und virtualisierte Hardwareressourcen, basierend auf sich ändernden Geschäftsanforderungen, dynamisch zuordnen können

Microsoft hat bereits damit begonnen, Verwaltungs- und Entwicklungstools bereitzustellen, mit deren Hilfe Unternehmen Informationen zu ihren Systemen erfassen und nutzen können, um die Verwaltung von Systemen und die Zusammenarbeit zwischen Entwicklungs- und Produktionsabteilungen zu verbessern.

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Investitionen in Modellierungstechnologien

Die gegenwärtig genutzten Softwaremodelle weisen in Komplexität und Kapazität Unterschiede hinsichtlich der zu erfassenden Typen von Systeminformationen und dem Detailgrad, mit dem die verschiedenen Aspekte eines Systems beschrieben werden können, auf. Die MOM Management Packs sind ein Beispiel für einen Typ von Modell, der gegenwärtig verwendet wird.

Ausgehend von der Entwicklungsarbeit für Microsoft Visual Studio 2005 Team System konzentrieren sich die Aktivitäten von Microsoft und seinen Partnern in Sachen Modellierung auf das System Definition Model (SDM) als Kerntechnologie für die Modellierung. SDM mit seinem im Vergleich zu aktuellen Modellierungssprachen wesentlich größeren Funktionsumfang ist eine Sprache bzw. ein Metamodell, das für die Erfassung von Modellen komplexer, verteilter Systeme entwickelt wurde.

Mit Hilfe von SDM können Hersteller, Systemintegratoren und Administratoren ein dynamisches Abbild eines gesamten Systems erstellen. Dieses Modell kann Informationen zu Software, Hardware und Netzwerkkomponenten und -konfigurationen eines IT-Systems sowie Verhaltensweisen erfassen, und es kann mit verschiedenen Softwaretools während des gesamten Lebenszyklus erstellt und bearbeitet werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite System Definition Model.

Nutzen von Systeminformationen, um die Effizienz des IT-Betriebs zu verbessern

Microsoft hat mit großem Aufwand daran gearbeitet, die Parameter einer stabilen Anwendung zu verstehen und die Informationen herauszuarbeiten, die bereitgestellt werden müssen, um die Verwaltbarkeit von Anwendungen verbessern zu können. Das Ziel von Microsoft ist die Definition verständlicher Anleitungen und Best Practices zum Erstellen von Stabilitätsmodellen für Anwendungen.

Ein Stabilitätsmodell definiert, wann ein System stabil oder instabil ist und wie der Übergang in einen bzw. aus einem dieser Zustände erfolgt. Verständliche Informationen zum Systemstatus sind erforderlich, um laufende Systeme optimal betreuen und analysieren zu können. Der Inhalt des Stabilitätsmodells bildet die Grundlage für Systemereignisse und die Instrumente, auf der die Überwachung und automatisierte Wiederherstellung basiert. Allzu oft werden Systeminformationen entwicklertypisch bereitgestellt, wodurch Administratoren keine Möglichkeit zur Problemdiagnose haben. Ein Stabilitätsmodell versucht, sowohl die Art der Informationen, die angezeigt werden sollen, als auch die Reaktion zu definieren, die seitens eines Systems oder Administrators erfolgen soll.

Durch die Definition eines Stabilitätsmodells, das den stabilen Status eines Features oder Diensts, die Möglichkeiten der Erkennung eines Statusübergangs, die potenziellen Ursachen sowie die Diagnose- und Wiederherstellungsaktionen angibt, die zum Beheben von Problemen erforderlich sind, können wir Administratoren den Systemstatus so anzeigen, dass eine proaktive Überwachung und Wiederherstellung möglich ist.

Die in diesem Modell erfassten Informationen können direkt in die Informationen übersetzt werden, die zum Erstellen eines MOM Management Packs erforderlich sind. Management Packs für MOM 2005 sind ein gutes Beispiel, wie Microsoft, unabhängige Softwareanbieter und unternehmensinterne Entwickler systemrelevante Informationen in Modellen erfassen, um die Verwaltbarkeit von IT-Systemen zu verbessern.

MOM 2005 nutzt die in MOM Management Packs erfassten Systeminformationen zur vereinfachten Identifizierung von Problemen, zur optimalen Bestimmung der Problemursache und einer schnellen Behebung für die Wiederherstellung von Diensten oder Verhinderung möglicher Ausfälle. MOM bietet Management Packs für die meisten Betriebssysteme und Anwendungen von Microsoft. Ferner ist ein Software Development Kit verfügbar, mit dem unternehmensinterne Anwendungsentwickler und andere Anbieter Management Packs für ihre Anwendungen und Produkte erstellen können, um die Verwaltung mit Hilfe von MOM zu verbessern.

Weitere Informationen zum Erstellen von Management Packs und anderer Ressourcen finden Sie auf der US-Website zur System Center Alliance (engl.).

Das Erfassen von Informationen in MOM Management Packs ermöglicht Unternehmen eine effektivere Anwendungsverwaltung

Abbildung 3: Das Erfassen von Informationen in MOM Management Packs ermöglicht Unternehmen eine effektivere Anwendungsverwaltung.

Windows Server Update Services ist die Windows Server-Komponente zur Verwaltung von Updates, mit deren Hilfe IT-Administratoren die Bereitstellung von Microsoft-Softwareupdates einfacher steuern und automatisieren können. Damit können Administratoren Windows-Umgebungen besser absichern und Ausfallzeiten minimieren sowie die Kosten und den Aufwand der Verwaltung von Updates verringern.

Windows Server Update Services verwendet Modellierungstechnologie, damit Systeme, die mit dem Update Services-Server kommunizieren, ein präzises Modell des aktuellen Systemstatus, der Updates und installierten Software erstellen können. Durch Vergleichen dieser Systemmodelle mit den Modellen, die mit jedem neuen Softwareupdate von Microsoft bereitgestellt werden, kann Windows Server Update Services bestimmen, ob ein Update für ein bestimmtes System geeignet ist und ob ein bestimmtes Gerät ein Update vollständig oder nur teilweise herunterladen muss. Dadurch sind weniger Zeit und Netzwerkbandbreite erforderlich, um Systeme auf dem neuesten Stand zu halten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Nutzen von Systeminformationen für den Entwurf von Systemen, die auf die Anforderungen des IT-Betriebs abgestimmt sind

Mit Visual Studio 2005 Team System stellt Microsoft ein neues Toolset bereit, mit dessen Hilfe Operations-Manager und Anwendungsentwickler schon früh in der Entwicklungsphase zusammenarbeiten können, damit Systeme unter Berücksichtigung betrieblicher Anforderungen entworfen werden. Die neuen Entwicklungstools in Visual Studio bieten eine auf SDM basierende Modellierungsunterstützung und beschreiben sowohl die Anwendungen als auch die anvisierte Bereitstellungsumgebung einschließlich der entsprechenden Richtlinien für Sicherheit, Protokolle und vieles mehr. Mit diesen Tools können Operations-Manager ihre Bereitstellungsumgebung spezifizieren und Softwarearchitekten überprüfen, ob ihre Anwendung innerhalb der angegebenen Bereitstellungsparameter funktioniert. Auf diese Weise können die Kommunikationsbarrieren abgebaut werden, die gegenwärtig für den hohen Produktivitätsverlust verantwortlich sind.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website zu Visual Studio 2005 Team System.

Visual Studio 2005 Team System ermöglicht eine Reduzierung der Komplexität, eine Vereinfachung der Zusammenarbeit und die Erstellung von Systemen, die auf betriebliche Anforderungen zugeschnitten sind.

Abbildung 4: Visual Studio 2005 Team System ermöglicht eine Reduzierung der Komplexität, eine Vereinfachung der Zusammenarbeit und die Erstellung von Systemen, die auf betriebliche Anforderungen zugeschnitten sind.

Nutzen von Partnerlösungen und Branchenstandards, um Interoperabilität in heterogenen Umgebungen zu gewährleisten

Die Erfüllung einer solchen Vielzahl von Kundenanforderungen erfordert eine gemeinsame Anstrengung von Microsoft und seiner Partner-Landschaft.

Wir wissen, dass Kunden Auswahlmöglichkeiten wünschen, eine Vielzahl von Anforderungen haben und in heterogenen Umgebungen arbeiten. Um all diese Anforderungen erfüllen zu können, strebt die Dynamic Systems Initiative die Einbeziehung vieler verschiedener Partner und die Mitwirkung in den relevanten Standardisierungsgremien an, um für Windows Lösungen zu entwickeln, die in heterogenen Umgebungen interoperabel sind.

Verwaltungstools von Microsoft, z. B. MOM 2005, bieten eine nützliche Umgebung für die Verwaltung von Windows und sind mit den Tools interoperabel, die zum Verwalten von Nicht-Windows-Umgebungen eingesetzt werden. MOM Connector Framework (MCF) ist eine webdienstbasierte Technologie zum Verbinden von MOM mit den Verwaltungsplattformen anderer Anbieter und bietet eine vollständig bidirektionale Warnungsweiterleitung und -synchronisierung. Eine rasch wachsende Anzahl von MCF-Connectors wird mittlerweile u. a. von Drittanbietern wie Aprisma, eXc Software, Maranti Networks, Metilinx, Skywire Software, SMARTS und Tivoli angeboten.

Darüber hinaus arbeitet Microsoft umfassend mit der IT-Branche zusammen und treibt die Umsetzung seiner Webdienststandards voran, um Herausforderungen bei der Systemverwaltung zu bewältigen. Gemeinsam mit AMD, Dell, Intel Corporation und Sun Microsystems hat Microsoft die Veröffentlichung von Web Services Management (WS-Management) angekündigt. Dabei handelt es sich um eine Webdienstspezifikation, die zur Reduktion von Kosten und Komplexität in der IT-Verwaltung beitragen soll, indem sie ein einheitliches Verfahren für den Austausch und die gemeinsame Nutzung von Verwaltungsinformationen zur Verfügung stellt. Mit dem Ziel der beschleunigten Entwicklung und Akzeptanz eines Standards für webdienstbasierte Verwaltungssysteme planen die teilnehmenden Unternehmen die Vorlage der Spezifikation bei der Distributed Management Task Force (DMTF). Die DMTF war in der Vergangenheit bei der Entwicklung praktikabler auf Webtechnologien basierender Verwaltungsstandards sehr erfolgreich.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite DSI Partner Programs (engl.) und im DSI-Whitepaper (engl.).

1Accenture-Studie zu IT-Ausgaben

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