Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Lizenzierung des Microsoft Windows Essential Business Server.
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EBS 2008 umfasst eine Reihe von Technologien speziell für mittelständische Unternehmen. SBS 2008 wurde hingegen für kleinere Unternehmen entworfen.
EBS 2008 Standard Edition umfasst beispielsweise drei Windows Server 2008 Standard Technologien-Instanzen. Zusätzlich erhalten Sie Technologien, die gar nicht in SBS enthalten sind: System Center Essentials und Forefront Threat Management Gateway (der Nachfolger von ISA Server). Die Premium-Edition ermöglicht außerdem das Ausführen von Windows Server 2008 und SQL Server 2008 Standard Edition auf einer vierten Maschine. Mit EBS 2008 können Sie bis zu 300 Benutzer unterstützen - im Gegensatz zu SBS 2008, bei dem nur bis zu 75 Benutzer möglich sind.
Nein. Die Komponenten von Windows Essential Business Server können nicht separat verwendet werden. Windows Essential Business Server 2008 Standard Edition umfasst drei logische Server: einen Messaging-Server, einen Sicherheitsserver und einen Verwaltungsserver. Die Komponenten dieser drei Server können nicht separat eingesetzt werden. Unter Windows Essential Business Server Premium Edition kommt noch eine vierte Kopie von Windows Server 2008 Standard und SQL Server 2008 Standard Edition hinzu, die auf einem separaten Server ausgeführt werden kann.
Windows Essential Business Server 2008 Standard Edition kann also auf bis zu drei Server und die Premium-Edition auf bis zu vier Server verteilt werden.
Nein. Die EBS 2008-Lizenz gewährt Ihnen das Recht, die Standard Edition auf bis zu drei Servern und die Premium Edition auf bis zu vier Servern auszuführen. Dies ist jedoch nur eine Option und nicht zwingend vorgeschrieben.
Bei EBS 2008 Standard Edition nicht. Hier können Sie nur die 64-Bit-Version verwenden.
Bei EBS 2008 Premium Edition gilt die Windows Server 2008 Standard-Lizenz für die 32-Bit- oder die 64-Bit-Version. Beide Versionen sind im EBS 2008 Premium Edition-Paket enthalten.
Grundsätzlich erlauben Downgrade-Rechte, den Einsatz einer früheren Version der erworbenen Software. Da Windows Essential Business Server (EBS) 2008 die erste Version dieser Software ist und es keine Vorgängerversion gibt, bestehen noch keine anwendbaren Downgrade-Rechte.
Nein. Die Komponenten der EBS-Lösung können nicht getrennt werden. Das Downgrade-Recht trifft auf alle Komponenten der Lösung zu. Wenn es eine ältere Version von EBS 2008 gäbe, dann müssten Sie das Downgrade für alle Komponenten der älteren Version vornehmen. Windows Essential Business Server (EBS) 2008 ist jedoch die erste Version dieser Software, daher gibt es noch kein anwendbares Downgrade-Recht.
Nein. Die einzelnen Komponenten der EBS-Lösung können nicht getrennt werden. Microsoft ist jedoch bewusst, dass bestimmte Branchenanwendungen Kompatibilitätsprobleme mit dem Wechsel auf die nächsten Versionen haben. Ab der Veröffentlichung (RTM - Release to Manufacturing) von EBS 2008 wird daher für etwa ein Jahr zusätzlich zu SQL Server 2008 Standard Edition auch SQL Server 2005 Standard Edition (32-Bit und 64-Bit) ausgeliefert.
Sobald wir die Auslieferung beider SQL Server-Versionen einstellen, können Sie jedoch nicht mehr nur die ältere SQL Server-Komponente einsetzen. Das Downgrade-Recht legt in diesem Fall fest, dass Sie das Downgrade für alle Teile der Server-Software durchführen müssen.
Für EBS 2008 Standard Edition: Sie können eine Instanz der Verwaltungsserver-Software, der Sicherheitsserver-Software und der Messaging-Server-Software in einer physischen oder virtuellen Betriebssystemumgebung auf bis zu drei Servern gleichzeitig ausführen.
Für EBS 2008 Premium Edition: Sie können eine Instanz der Verwaltungsserver-Software, der Sicherheitsserver-Software,der Messaging-Server-Software und der „Premium Server“-Software in einer physischen oder virtuellen Betriebssystemumgebung auf bis zu fünf Servern gleichzeitig ausführen.
Sie können eine Instanz von Windows Server 2008 Standard in einer physischen oder virtuellen Betriebssystemumgebung ausführen. Wenn Sie eine virtuelle Maschine verwenden, dann können Sie für die Hardware-Virtualisierungssoftware, für Hardware-Virtualisierungsdienste oder für Software zur Verwaltung von Betriebssystemumgebungen auf dem lizenzierten Server eine zusätzliche Instanz auf einer physischen Maschine ausführen.
Sie können eine beliebige Anzahl von SQL-Instanzen auf einer physischen oder virtuellen Maschine ausführen. Diese müssen jedoch Teil der EBS-Domäne sein.
Systems Center Essentials 2007 aus den EBS 2008-Lösungen nutzt zwei Kategorien für Verwaltungslizenzen: Server und Client.
Für die Serververwaltung deckt die EBS 2008-CAL die Lizenzanforderungen nicht ab. Die EBS 2008 Standard Edition-Lizenz umfasst jedoch 12 SMLs (Serververwaltungslizenzen - Server Management Licenses) – 10 die der Kunde frei verwenden kann, und jeweils eine für den Messaging- und den Sicherheitsserver. Die EBS 2008 Premium Edition-Lizenz umfasst 14 oder 15 SMLs (abhängig davon, ob der Kunde die Premium-Software nutzt). Hier stehen 10 SMLs für die Verwendung durch den Kunden bereit. Eine Lizenz ist jeweils für den Messaging- und Sicherheitsserver reserviert, zwei SMLs sind für die vierte Kopie von Windows Server 2008 Standard reserviert (abhängig davon, ob die Kopie auf einer physischen oder virtuellen Maschine ausgeführt wird), und eine SML wird für SQL Server 2008 Standard Edition benötigt.
Für die Clientverwaltung deckt die EBS 2008-CAL die Lizenzanforderungen ab. Es kann jedoch Szenarien geben, in denen ein Gerät nicht auf den Server zugreift (und daher auch keine EBS 2008-CAL benötigt), aber trotzdem verwaltet werden soll (und daher auch eine CML – Client-Verwaltungslizenz beziehungsweise Client Management License – benötigt). Eine solche Lizenz kann in diesem Fall separat erworben werden.
Windows Essential Business Server unterstützt bis zu 30 System Center Essentials 2007 (SCE) SMLs (Serververwaltungslizenzen - Server Server Management Licenses). Windows Essential Business Server (EBS) umfasst mehrere SCE-SMLs:
12 SCE SMLs bei EBS Standard Edition
15 SCE SMLs bei EBS Premium Edition
Für die Betriebssystemumgebung, die SCE hostet, ist keine SML erforderlich. Zur Verwaltung weiterer Betriebssystemumgebungen können Sie zusätzliche SCE SMLs erwerben - allerdings kann das Limit von maximal 30 SMLs nicht überschritten werden.
Die Windows Essential Business Server 2008 Standard Edition- oder Windows Essential Business Server 2008-Lizenz gibt Ihnen das Recht, die Server-Software der entsprechenden Edition zu installieren und zu verwenden. Die Windows Essential Business Server 2008-CAL gewährt den Zugriff durch ein Gerät oder einen Benutzer auf die Server-Software. Sie benötigen beide Lizenzen.
Eine Benutzer-CAL berechtigt einen Benutzer (über ein beliebiges Gerät), auf die Server-Software zuzugreifen. Eine Geräte-CAL berechtigt ein Gerät (von einem beliebigen Benutzer verwendet), auf die Server-Software zuzugreifen. Mit den beiden verschiedenen Lizenzarten haben die Kunden die Möglichkeit, die kosteneffektivste Lizenzoption zu wählen. Benutzer-CALs sind zum Beispiel dann am effektivsten, wenn die Mitarbeiter verschiedene Geräte zum Zugriff auf den Server verwenden (beispielsweise einen Computer am Arbeitsplatz und einen Computer zu Hause). Geräte-CALs sind dann effektiver, wenn mehrere Mitarbeiter dasselbe Gerät für den Zugriff auf den Server verwenden (beispielsweise beim Schichtbetrieb in Call-Centern).
Windows Essential Business Server 2008 CAL-Suite (EBS Standard CAL) ist für jeden Benutzer oder jedes Gerät erforderlich, der bzw. die auf das EBS-Netzwerk zugreifen. Die EBS Standard CAL kann mit dem Windows Essential Business Server 2008 Standard oder Premium eingesetzt werden. Windows Essential Business Server 2008 CAL Suite für Premium Benutzer oder Geräte (EBS Premium CAL) ist für diejenigen Benutzer oder Geräte erforderlich, die auf Funktionalitäten von Windows Essential Business Server 2008 Premium Edition zugreifen.
Es handelt sich um eine neue Lizenzierungsoption, die Microsoft eingeführt hat, um die Flexibilität der Lizenzierung zu verbessern und die Anforderungen der Kunden besser zu berücksichtigen. Windows Essential Business Server-Kunden können die CALs wählen, die in Bezug auf die Technologie und die Kosten am sinnvollsten sind. Kunden, die CALs beispielsweise nur für den Zugriff auf die Windows Essential Business Server Standard-Technologien benötigen, können Windows Essential Business Server CAL-Suite verwenden. Kunden, die CALs für den Zugriff auf Windows Essential Business Server Standard- und Windows Essential Business Server 2008 Premium-Technologien benötigen, können Windows Essential Business Server CAL-Suite und Windows Essential Business Server CAL-Suite für Premium Benutzer und Geräte kombinieren und so ein möglichst kosteneffektives CAL-Paket realisieren.
Nein. Die fünf CALs, die in der Server-Software enthalten sind, entsprechen der Windows Essential Business Server 2008-Edition, die Sie erworben haben. Wenn Sie Windows Essential Business Server 2008 Standard Edition erwerben, erhalten Sie fünf Mal Windows Essential Business Server 2008 CAL-Suite; wenn Sie Windows Essential Business Server 2008 Premium Edition erwerben, dann erhalten Sie fünf Mal Windows Essential Business Server 2008 CAL Suite für Premium Benutzer oder Geräte.
Nein. Keine der Windows Essential Business Server-CALs kann für Benutzer und Geräte gleichzeitig genutzt werden. Sie gelten jeweils nur pro Benutzer oder pro Gerät.
Ja. Erfahrungswerte zeigen jedoch, dass die Verwaltung der Lizenzen hierdurch komplexer wird. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich für einen Typ zu entscheiden.
Nein. Durch die Veröffentlichung von Windows Essential Business Server 2008 wird sich dieses Problem nicht mehr für den Kunden stellen. Microsoft führt eine andere Option ein, mit der Sie die Flexibilität der Lizenzen verbessern können und eine vollständige Skalierbarkeit erreichen. Sowohl Windows Essential Business Server 2008 CAL Suite als auch Windows Essential Business Server 2008 CAL Suite für Premium Benutzer oder Geräte werden als Pakete mit einer, 5 und 20 Lizenzen bereitstehen.
Ja, es gibt keine "wechselnden" Lizenzen. Lizenzen müssen einem bestimmten Benutzer oder einem bestimmten Gerät zugewiesen werden. Ausnahme: Wenn ein Benutzer das Unternehmen verlässt oder ein Gerät außer Betrieb gestellt wird, dann kann die entsprechende CAL neu zugewiesen werden.
Sie können die zusätzlichen CALs über Ihren gewünschten Vertriebskanal erwerben: im Handel, über eine Volumenlizenzvereinbarung oder über einen Hardwarehersteller bzw. Hardwareanbieter.
Ja. Wenn sich ein Benutzer gegenüber dem Server authentifizieren soll, dann ist eine CAL erforderlich. Für die Nutzung von Outlook ist zudem eine zusätzliche Lizenz notwendig.
In den meisten Fällen nicht. Wenn sich Ihr Gerät jedoch gegenüber der Domäne authentifiziert, dann ist eine CAL erforderlich. Dies ist zum Beispiel oft der Fall, wenn ein Multifunktionsgerät Bilder scannt und in einem freigegebenen Ordner auf einem Domänenserver speichert (beispielsweise als PDF).
Ja. Sie können Windows Essential Business Server 2008 CAL Suite oder Windows Essential Business Server 2008 CAL Suite für Premium Benutzer oder Geräte statt Exchange Server 2007-CALs für den Zugriff auf Exchange Server 2007 Standard oder Enterprise Edition in der EBS 2008-Domäne nutzen. Für den Zugriff auf Instanzen von SQL Server 2008 Standard oder Enterprise Edition oder SQL Server 2008 Workgroup Edition in einer EBS 2008-Domäne können Sie Windows Essential Business Server 2008 CAL Suite für Premium Benutzer oder Geräte-CALs nutzen.
Ja. Windows Essential Business Server 2008 CAL Suite und Windows Essential Business Server CAL Suite für Premium Benutzer oder Geräte können für den Zugriff auf jeden Windows Server 2008 in der Windows Essential Business Server 2008-Domäne verwendet werden. Bedenken Sie jedoch, dass Sie für den Einsatz der Terminaldienste- und Rights Management Services-Funktionalität von Windows Server 2008 separate Terminaldienste- oder Rights Management Services-CALs erwerben müssen.
Nein. Solange sich diese Server in der Windows Essential Business Server 2008-Domäne befinden, geben Ihnen die Windows Essential Business Server 2008 CALs die Zugriffsrechte auf die anderen Windows-Server. Bedenken Sie jedoch, dass Sie für den Einsatz zusätzlicher Funktionalitäten von Windows-Servern (zum Beispiel Terminaldienste- und Rights Management Services) zusätzliche CALs erwerben müssen.
Nein. Windows Small Business Server 2008 ist eine separate Serverlösung, die kein Teil der Windows Essential Business Server-Domäne ist. Daher sind Windows Small Business Server-CALs nicht verwendbar.
EBS 2008 CAL Suite (“Standard” CAL) und EBS 2008 CAL Suite für Premium Benutzer oder Geräte (“Premium” CAL) decken alle Instanzen von Exchange Server in der EBS-Domäne ab.
Nein. Für den Zugriff auf das EBS 2008-Netzwerk sind EBS 2008-CALs für alle Benutzer und Geräte erforderlich. Die Kunden müssen jedoch EBS 2008 CAL Suite für Premium Benutzer oder Geräte (“Premium” CAL) jedoch nur für die Benutzer und Geräte erwerben, die auf die Premium-Features zugreifen. Alle anderen Benutzer und Geräte benötigen nur EBS 2008 CAL Suite (“Standard” CAL).
Lizenzen für eigenständige Produkte können Sie natürlich jederzeit erwerben. Wenn Sie eine Migration von Ihrer aktuellen EBS 2008-Lösung durchführen, dann können Sie außerdem die Vorteile unseres neuen Migrationsprogramms Solutions Pathway nutzen. Sie erhalten durch dieses Programm beim Erwerb neuer CALs für eigenständige Komponenten Rabatte für bestehende Investitionen in EBS-CALs.
Eine Benutzer-CAL basiert auf einem Benutzerkonto aus Active Directory. Wenn eine Person vier AD-Konten hat und Sie Benutzer-CALs verwenden, dann brauchen Sie für den Benutzer vier Benutzer-CALs.
Nein. Wenn ein Benutzer oder Gerät ohne Authentifizierung oder anderweitige Identifikation durch die Server-Software auf den Server zugreift, ist keine CAL erforderlich.
Sie erwerben über einen Vertriebskanal Ihrer Wahl weitere CAL-Add-on-Pakete und aktivieren diese dann über die Server-Administrationskonsole. Hierzu geben Sie die Produktschlüssel ein, die Sie mit den CAL-Paketen erhalten.
Ja. Ein Vorteil der Windows Essential Business Server 2008-Administrationskonsole ist die Verwaltung und Überwachung von CALs. In der Konsole können Sie sehen, wie viele CALs Sie installiert haben, wie viele CALs zugewiesen wurden und welchen Benutzern und Geräten Sie diese zugewiesen haben. Außerdem können Sie überwachen, ob Sie über genügend CALs verfügen, um die Lizenzanforderungen einzuhalten.
Wir werden für unsere mittelständischen Kunden die folgenden Vorteile anbieten:
Exchange-Rabatt: Kunden, die Exchange Server 2007 Standard Edition nutzen, erhalten für Ihre bestehenden Investitionen in Exchange Server und die entsprechenden CALs einen Rabatt.
Windows Server 2008 CAL-Rabatt: Da der Server in der EBS-Domäne verwendet werden kann, erhalten Kunden, die Windows Server 2008 Standard erworben haben, einen Rabatt für ihre CALs.
Reduzierter Preis für SBS 2003 R2-Kunden, die ein Upgrade auf EBS 2008 durchführen.