Häufig gestellte Fragen zur Lizenzierung von Microsoft SQL Server 2005

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Hinweis zur Rechtsverbindlichkeit dieser Informationen:
Die auf dieser Lizenzierungs-Webseite von Microsoft dargestellten Informationen sind Hinweise, die das Verständnis hinsichtlich der Microsoft Produktlizenzierung verbessern sollen. Microsoft weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Informationen keinen rechtsverbindlichen Charakter haben, sondern als erklärende Informationen zu verstehen sind. Die einzig rechtsverbindlichen Lizenzinformationen sind in den entsprechenden Endnutzer-Lizenzverträgen (als Beilage zu Softwarepaketen oder in Form von Lizenzverträgen) zu finden.


F.Welches Lizenzmodell soll ich wählen – Server plus Geräte-CAL, Server plus Nutzer-CAL oder Pro-Prozessorlizenzmodell?
A.

Das ist abhängig von der spezifischen Situation – es gibt allerdings einige Richtlinien:

Serverapplikationen, die extern ausgerichtet sind. Das Pro-Prozessorlizenzmodell ist die bessere Wahl für Serverapplikationen, die z.B. in Internet- und Extranetszenarien eingesetzt werden. In diesen Szenarien fällt es oft schwer, Geräte oder Nutzer genau nachzuverfolgen, sodass in diesem Fall eine Hardware-basierte Lizenzierung unkomplizierter ist.

Server mit gemischter Nutzung. Bei Servern, auf die sowohl von innerhalb als auch von außerhalb der Firewall einer Organisation zugegriffen wird, empfiehlt sich das Pro-Prozessorlizenzmodell. Da für die externen Nutzer wahrscheinlich Prozessorlizenzen benötigt werden, müsste der Zugriff für die internen Nutzer dann nicht separat durch zusätzliche CALs erworben werden.

Für Umgebungen innerhalb der Firewall. Wenn der Anteil der Clients relativ niedrig ist, ist das Lizenzmodell Server/CAL wahrscheinlich die kostengünstigste Wahl. Wenn mehrere Nutzer ein Gerät benutzen (z.B. in einem Call Center), bietet sich eine Lizenzierung der Zugriffe mit Geräte-CALs an, und wenn ein Nutzer mehrere Geräte nutzt, das Lizenzmodell Server plus Nutzer-CALs. Für Umgebungen innerhalb der Firewall, wo der Anteil der Clients relativ hoch ist, sollte auch eine Lizenzierung pro Prozessor in Erwägung gezogen werden.

F.Wie kann ich von einer Nutzer-CAL zu einer Geräte-CAL nach einem Einführungszeitraum migrieren?
A.

Wenn Sie Software Assurance (SA) für die CALs oder ein Enterprise Agreement (EA) abgeschlossen haben, können Sie mit der Erneuerung Ihrer Software Assurance oder Ihres Enterprise Agreements von einem Modell auf das andere wechseln – von Geräte-basierenden auf Nutzer-basierende oder von Nutzer-basierenden auf Geräte-basierende CALs. Wenn Sie keine SA für die CALs oder kein EA abgeschlossen haben, müssen Sie neue CALs erwerben, wenn Sie auf die nächste Version eines Produktes wechseln wollen.

F.Wird es die Personal Edition auch für SQL Server 2005 geben?
A.

Nein. Die Personal Edition wird ersetzt durch die Express Edition und dadurch, dass jetzt auch die Workgroup und die Standard Edition auf Windows XP laufen können.

F.Habe ich Anspruch auf SQL Server 2005, wenn ich Software Assurance für SQL Server abgeschlossen habe?
A.

Wenn die Abdeckung durch Software Assurance zum 01. Dezember 2005 oder später endet, haben Sie Anspruch auf SQL Server 2005.

F.Muss ich zusätzlich zu Prozessorlizenzen noch separate Server plus Geräte-CALs oder Server plus Nutzer-CALs erwerben?
A.

Nein. Prozessorlizenzen gewähren das Recht, SQL Server 2005 auf jedem Computer zu installieren, für den die entsprechende Anzahl an Prozessorlizenzen erworben wurde. Eine separate Prozessorlizenz ist für jeden Prozessor auf dem Server notwendig. Gesonderte Server plus Geräte-CALs oder Server plus Nutzer-CALs sind nicht erforderlich.

F.Kann ich in einer Umgebung die SQL Server 2005-Prozessorlizenzierung mit Server plus Geräte-CALs oder Server plus Nutzer-CALs mischen?
A.

In manchen Szenarien ist das möglich, es gibt keine Einschränkung, die es verbieten würde. Wenn z.B. die Internetserver eines Unternehmens von den Computern getrennt sind, die für den Support der internen Nutzer verwendet werden, könnte das Unternehmen die Internet server durch Prozessorlizenzen lizenzieren, während es sich für die internen Server für Server plus Geräte-CALs oder Server plus Nutzer-CALs entscheidet und CALs für jeden der internen Nutzer oder der Geräte der Nutzer erwirbt.

CALs sollten nicht gekauft werden, damit Nutzer auf einen Server, der bereits durch Prozessorlizenzierung lizenziert ist, zugreifen können, da diese Prozessorlizenzen allen Nutzern das Recht gewähren, auf den Server zuzugreifen. Ebenso sollten keine Prozessorlizenzen für einen Server erworben werden, auf den ausschließlich Nutzer zugreifen, für die bereits CALs vorhanden sind.

Es ist möglich, dass auf einen bestimmten Server sowohl interne Nutzer (für die CALs vorhanden sind) und eine unbestimmte Anzahl von externen Nutzern, deren Zugriff durch die Prozessorlizenzierung abgedeckt ist, zugreifen. In einem solchen Fall ist eine gesonderte Server plus Geräte-CAL oder Server plus Nutzer-CAL für diesen Server nicht nötig, da durch die Prozessorlizenzierung der SQL Server 2005 auf diesem Server installiert werden darf.

F.Kann ich vom Lizenzmodell SQL Server 2005 plus CAL auf die Prozessorlizenzierung oder von der Prozessorlizenzierung auf das Lizenzmodell Server plus CAL wechseln?
A.

Es ist möglich, das Lizenzmodell zu wechseln, aber dann es ist notwendig, dass Sie die entsprechenden Lizenzen neu erwerben, was wirtschaftlich oft nicht sinnvoll ist, sofern nicht ein Upgrade auf die neue Version des Produktes erfolgt. Generell macht der Wechsel von Server plus Geräte-CALs oder Server plus Nutzer-CALs auf Prozessorlizenzen nur dann Sinn, wenn Internet- oder Extranetzugriff gewährt werden muss oder erwartet wird, dass die Anzahl der Nutzer beträchtlich ansteigen wird. In diesem Fall ist die Pro-Prozessorlizenzierung kostengünstiger. Anders als bei SQL Server 7.0 und anderen früheren Versionen, die eine einmalige Umstellung von der "Pro-Server" (jetzt Pro-Prozessor)- auf die "Pro-Arbeitsplatz" (jetzt Geräte-CAL)-Lizenzierung ermöglichten, unterscheiden sich das Pro-Prozessorlizenzmodell und das Server/CAL-Lizenzmodell in Preis und Nutzen, sodass ein einmaliger Wechsel nicht angeboten wird.

F.Wie erfolgt die Lizenzierung für Computer, auf denen SQL Server 2005 in Failover-Szenarien läuft?
A.

Failover Support zur Ausfallsicherung bei Servern, die ein Cluster bilden und so aufgesetzt sind, dass sie Verarbeitungsaufgaben übernehmen können, wenn ein Computer ausfallen sollte, ist jetzt in der Workgroup, Standard und Enterprise Version von SQL Server 2005 verfügbar. Bei jeder dieser Versionen ist keine Lizenz dafür notwendig, dass ein passiver Server für die Ausfallsicherung bereitsteht. Bei Pro-Prozessorszenarien gilt hierbei, dass der passive Server genauso viel oder weniger Prozessoren hat wie der aktive Server.

Details darüber, welche Arten des Failover Supports in den jeweiligen Editionen von SQL Server verfügbar sind, finden Sie in dem Whitepaper "SQL Server 2005-Lizenzierung".

F.Wie muss der Backup-Server lizenziert werden, wenn Log-Shipping in einer Konfiguration mit aktiv/passiv Failover praktiziert wird.
A.

In diesem Szenario ist für den passiven Server keine Lizenz erforderlich, es sei denn, der passive Server hätte mehr Prozessoren als der aktive Server, und der aktive Server ist unter dem Pro-Prozessormodell lizenziert.

F.Wie funktioniert die Lizenzierung mit dem Mehrinstanzen-Feature von SQL Server 2005?
A.

Mehrere Instanzen von SQL Server 2005 können auf einem einzigen Computer laufen. Unternehmen, die verschiedene Applikationen auf einem Server laufen haben, die aber isoliert ablaufen sollen, sodass Probleme in einer Instanz nicht die anderen Instanzen beeinträchtigen, nutzen das Mehrinstanzen-Feature. Bei SQL Server 2005 können nun mehrere Instanzen mit der Workgroup, Standard und Enterprise Version ausgeführt werden (im Server/CAL-Modell oder im Pro-Prozessorlizenzmodell). Bitte beachten Sie weiterführend auch das Whitepaper "SQL Server 2005-Lizenzierung" und dort den Absatz "Virtualisierung und mehrere Instanzen".

F.Muss in einem System mit Intel Hyper-Threading-Technologie für jeden logischen Prozessor gezahlt werden?
A.

Im Pro-Prozessorlizenzmodell erfordert SQL Server 2005 nur eine Lizenz für jeden physikalischen Prozessor. In einer virtuellen Umgebung ist eine Lizenz erforderlich für jeden virtuellen Prozessor oder Anteil eines Prozessors, auf den von einer virtuellen Maschine zugegriffen wird.

F.Ist eine gesonderte Lizenz notwendig, um die SQL Server Tools und die Analysis Services laufen zu lassen?
A.

Nein, eine gesonderte Lizenz ist nicht erforderlich. Dennoch muss für jedes Gerät, auf dem SQL Server-Tools oder -Technologien installiert sind, eine gültige SQL Server-Lizenz vorhanden sein.

F.Wie funktioniert ein Downgrade auf SQL Server 2000?
A.

Wenn SQL Server 2000 für bestehende Lösungen benötigt wird, können immer noch zusätzliche Lizenzen erworben werden, indem man den Vorteil der SQL Server 2005-"Downgraderechte" wahrnimmt. Die Downgraderechte ermöglichen den Kauf von Server plus Geräte-CALs, Server plus Nutzer-CALs oder von Prozessorlizenzen für SQL Server 2005 und die Installation und den Einsatz der früheren Version für einen angemessenen Zeitraum. (Downgraderechte müssen in den Microsoft Softwarelizenzbestimmungen vermerkt sein, um gültig zu sein; Volumenlizenzkunden haben ein vertraglich zugesichertes Downgraderecht.)

F.Ist eine spezielle Lizenz notwendig, um SQL Server Mobile zu installieren und auszuführen?
A.

Microsoft SQL Server 2005 Mobile Edition (SQL Server Mobile) wird via Download als Entwicklungsprodukt für mobile Applikationen angeboten. SQL Server Mobile kann auf einer unbegrenzten Anzahl mobiler Geräte angewendet werden, wenn diese als eigenständige Geräte in Betrieb sind. Als eigenständiges Gerät verbindet sich das Gerät nicht zu einem SQL Server-System, das nicht auf dem Gerät vorhanden ist und nutzt nicht dessen Ressourcen. Anderenfalls, wenn Geräte, auf denen SQL Server Mobile läuft, sich zu einem SQL Server-System, das nicht auf dem Gerät vorhanden ist, verbinden und dessen Ressourcen nutzen, muss die Instanz von SQL Server, auf die zugegriffen oder die genutzt wird, gemäß den SQL Server-Lizenzbestimmungen lizenziert werden, d.h. entweder im Pro-Prozessorlizenzmodell oder für den Nutzer muss eine SQL Server-Nutzer-CAL vorhanden sein bzw. für das Gerät eine SQL Server-Geräte-CAL.

F.Was ist die SQL Server 2005 Developer Edition und wie wird sie lizenziert?
A.

Die SQL Server 2005 Developer Edition wird pro Entwickler lizenziert und darf nur zum Zwecke der Konzeption, Entwicklung und Prüfung verwendet werden.

F.Was ist Microsoft SQL Server Runtime?
A.

SQL Server Runtime ist eine Lizenz, die einem Independent Software Vendor (ISV) erlaubt, den vollständigen SQL Server-Code in seine Lösung einzubinden, allerdings nur zum Gebrauch durch die Applikation des ISV. Der Kunde des ISV darf dieses SQL Server-Produkt nicht dazu verwenden, andere Applikationen auszuführen oder neue Applikationen, Datenbanken oder Tabellen zu entwickeln.

F.Wie wird die SQL Server 2005 Express Edition weiterverteilt?
A.

Die Berechtigung, die SQL Server 2005 Express Edition weiterverteilen zu können, erhalten Sie nach Anmeldung bei Microsoft. Hierzu besuchen Sie bitte diese Seite.

F.
A.
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