
Verwenden Sie den Task Sequencer um mehrere Schritte oder Aktionen der Reihe nach durchzuführen. Diese Abläufe können dazu verwendet werden Referenzcomputer einzurichten, Betriebssystemimages zu erstellen, Benutzer- und Computereinstellungen zu migrieren und dann die Betriebssystemimages auf ein oder mehrere Zielsysteme bereitszustellen.
Betriebssystembereitstellungen sind komplex. Sie setzen sich aus einer Serie von unterschiedlichen, aufeinander aufbauenden Einzelschritten zusammen, um den umfassenden Bereitstellungsvorgang zu vervollständigen. Microsoft System Center Configuration Manager 2007 Betriebssystembereitstellung ist eine sehr flexible und automatisierte Lösung, mit der IT-Administratoren Server und Desktops von jedem Ort aus bereitstellen und konfigurieren können – auch bei Computern ohne vorinstallierte Software. Zusätzlich zu der Installation der gewünschten Windows-Version können IT-Administratoren auch über eine End-to-End-Lösung verfügen, die Anwendungen, Updates, Patches, Sicherheitspatches und vieles mehr beinhaltet.
Die Betriebssystembereitstellung ist die wichtigste Komponente in Configuration Manager und beinhaltet folgende Schlüsselfunktionen:
| • | Kostenreduzierung für die Bereitstellung eines neuen Betriebssystems. |
| • | Planungsvereinfachung für Upgrades durch erweiterte Informationen und mehr Einblick. |
| • | Einheitliche Bereitstellungstools für Clients und Server. |
| • | Einsatz eines End-To-End-Prozesses für die Bereitstellung. |
| • | Hohe Flexibilität um komplexe Unternehmensanforderungen erfüllen zu können. |
| • | Einsatz der bereits vorhandenen Tools in Windows. |
| • | Verbesserte Sicherheit im gesamten Bereitstellungsprozess. |
Eine vereinfachte Imageverwaltung ist ein wichtiger Faktor für die Kosteneinsparung. Configuration Manager nutzt hierzu die WIM-Imageformate von Windows Vista und Windows Server 2008. Da WIM sprachneutral und HAL-unabhängig ist, können Sie die Anzahl der zu verwaltenden Images reduzieren. Zusätzlich ist die Verwaltung des Basisimages von der Verwaltung der Gerätetreiber getrennt. Die notwendigen Treiber von Microsoft und Drittanbietern können während der eigentlichen Betriebssysteminstallation über einen anpassbaren Treiberkatalog bereitgestellt werden. Sie müssen so weniger Betriebssystemimages verwalten und werden deutlich flexibler. Betriebssystem, Anwendungen, Updates, Patches und Sicherheitspatches können in einem einzigen Vorgang bereitgestellt werden.
Ein weiteres wichtiges Feature ist die Automatisierung der Betriebssystembereitstellung über den Task Sequencer. Mit dem Task Sequencer erstellen Sie eine visuelle Ansicht der Administratoroberfläche für die erforderlichen Aktionen des Bereitstellungsvorgangs. Sie können die Aktionen zu Gruppen zusammenfassen, löschen oder neu erstellen und Ihre Bereitstellungen somit besser organisieren. Darüber hinaus gibt es weitere Verbesserungen in Configuration Manager: Bessere Unterstützung für Offlineszenarien, Wechseldatenträger, Computer/Computer-Migrationen; OEM und PXE sorgen dafür, dass in jedem Szenario mehr Automatisierungen möglich sind. Der Bereitstellungprozess im gesamten Unternehmen wird so konsistenter und sicherer, bietet mehr Komfort für den Endbenutzer und ist ausfallsicherer.
Wichtige Links
Vergleich der Betriebssystembereitstellung (engl.)
Audio-Cast zur Betriebssystembereitstellung (engl.)
Datenblatt zur Betriebssystembereitstellung mit Configuration Manager (engl.)
Windows Vista - Bereitstellungscenter (engl.)
Portal zur Desktopbereitstellung (engl.)
Zehn wissenswerte Punkte zur Bereitstellung von Windows Vista (engl.)