| Die wichtigsten Vorteile | |
| Funktionalitäten von Virtual Machine Manager 2008 |
| • | Maximierung von Ressourcen im Rechenzentrum |
| • | Schnelle Bereitstellung und hohe Flexibilität |
| • | Nutzung von bestehendem Fachwissen |
| Maximierung von Ressourcen im Rechenzentrum | |
| Funktion | Beschreibung |
Unterstützung von Virtualisierungsplattformen verschiedener Hersteller | Durch die Unterstützung von virtuellen Maschinen unter Windows Server 2008 mit Hyper-V, für Microsoft Virtual Server und für die VMware ESX-Infrastruktur integriert System Center Virtual Machine Manager 2008 die Multi-Hypervisor-Verwaltung in einem Tool. Mithilfe der Integration mit Virtual Center von VMWare erreichen Sie mit VMM eine umfassende Unterstützung von VMware VI3. |
Einfache Ermittlung von Konsolidierungskandidaten | Der erste Schritt bei der Migration eines physischen Rechenzentrums, in dem jede Serveranwendung auf einem eigenen physischen Server ausgeführt wird, ist die Ermittlung der physischen Serveranwendungen, die für eine Konsolidierung auf virtuelle Maschinen geeignet sind. Virtual Machine Manager (VMM) nutzt historische Leistungsdaten aus der Operations Manager 2007-Datenbank zur Ermittlung und Auflistung der nicht ausgelasteten physischen Server, die gute Kandidaten für eine Konsolidierung sind. |
Schnelle und zuverlässige Umwandlung von physischen Maschinen in virtuelle Maschinen (Physical-to-Virtual-Machine Conversion - P2V) | Die Umwandlung einer physischen Maschine in eine virtuelle kann unnötig lange dauern und fehleranfällig sein. VMM 2008 verbessert diese P2V-Umwandlung (Physical-to-Virtual) durch die Integration des Konvertierungsprozesses und durch den Einsatz der Volumenschattenkopien von Windows Server 2003 für eine schnellere und unterbrechungsfreie Erstellung von virtuellen Maschinen. |
Schnelle und zuverlässige Umwandlung von virtuellen Maschinen in neue virtuelle Maschinen (Virtual-to-Virtual-Machine Conversion - V2V) | Um die Migration von VMware zu vereinfachen, konvertiert VMM VMDK/VMX-Maschinen von VMware in das VHD-Format von Microsoft. Wenn das Gastbetriebssystem Windows ist, dann führt VMM während des Umwandlungsprozesses Fehlerkorrekturen durch, und stellt so sicher, dass die konvertierte virtuelle Maschine korrekt ausgeführt wird. |
Intelligente Platzierung | Die Auswahl des passenden Hosts für eine virtuelle Maschine mit einer bestimmten Serveranwendung ist der Schlüssel bei der Maximierung der Auslastung der physischen Hardware und zwar unabhängig davon, ob die Organisation die Auslastung besser auf die bestehenden Hosts verteilen oder die Ressourcenauslastung auf den einzelnen Hosts maximieren möchte. Bei VMM wird dieser Prozess "Intelligente Platzierung" genannt. Bei der Bereitstellung einer virtuellen Maschine analysiert VMM die Leistungsdaten und Ressourcenanforderungen der Serveranwendung und des Hosts. Die Administratoren haben so die Möglichkeit, die Platzierungsalgorithmen so anzupassen, dass diese den Anforderungen bestmöglich entsprechen. Als erstes werden die historischen Leistungsdaten dazu genutzt, die aktuellen Ressourcenanforderungen der Serveranwendung zu ermitteln. Danach werden die minimalen Anforderungen an die CPU, die Festplatten, das RAM und die Netzwerkbandbreiten für die virtuelle Maschine überprüft. Nach dem Festlegen der Anforderungen für die virtuelle Maschine werden Leistungsdaten für die Hosts gesammelt, die als mögliche Hosts vorgesehen sind. Als letztes werden vorab definierte geschäftliche Regeln mit in den Vorgang einbezogen. So werden Empfehlungen für eine optimale Platzierung ermittelt - entweder mit Hinblick auf die Ressourcenmaximierung oder für eine Lastverteilung. |
Zentralisierte Ressourcenoptimierung | Der Administrator hat drei Möglichkeiten, die Ressourcennutzung in einer virtuellen Infrastruktur zu optimieren: Er kann die Ressourceneinstellungen für einzelne virtuelle Maschinen anpassen, er kann virtuelle Maschinen von einem Host zu einem anderen migrieren oder auch beides durchführen. Die VMM-Administrationskonsole ist der zentrale Bereich, über den diese Aufgaben ausgeführt werden. Mit der Administrationskonsole kann der Administrator die Ressourceneinstellungen von virtuellen Maschinen ändern - und zwar ohne die Serveranwendungen zu beeinträchtigen und virtuelle Maschinen von einem Host zum anderen zu migrieren. |
| Mehr Flexibilität | |
| Funktion | Beschreibung |
Schnelle Bereitstellung von neuen Maschinen | VMM 2008 sorgt für die schnelle Bereitstellung von neuen virtuellen Maschinen. Mit der assistentenbasierten Benutzeroberfläche können Administratoren mithilfe von freigegebenen Vorlagen sehr schnell virtuelle Maschinen bereitstellen. VMM ermöglicht außerdem die Verwaltung und die Migration von bestehenden virtuellen Maschinen zwischen verschiedenen Hosts. Die Administratoren erreichen so einen integrierten und ganzheitlichen Überblick über ihre virtuelle und physische Infrastruktur. |
Leistungs- und Ressourcenoptimierung | Mit der Leistungs- und Ressourcenoptimierung (Physical Resource Optimization - PRO) können Administratoren dafür sorgen, dass die Hosts und die auf diesen ausgeführten virtuellen Maschinen so effizient wie möglich betrieben werden. PRO gibt den Administratoren die Möglichkeit, die erweiterten Überwachungsmöglichkeiten von Operations Manager 2007 mit den Verwaltungsmöglichkeiten für virtuelle Elemente von VMM zu verbinden. Diese Integration ermöglicht PRO die Überwachung der Hardware, des Betriebssystems und der Anwendungen. Die Administratoren können PRO dazu nutzen, Regeln für die Überwachung der Servicelevels zu definieren und so auf Alarme zu reagieren und dynamisch neue virtuelle Maschinen zu erstellen, bestehende Ressourcen zu verschieben oder virtuelle Maschinen von einem Host zu einem anderen zu verschieben. |
Unterstützung von Host-Clustern für "hochverfügbare” virtuelle Maschinen | Mit seiner umfangreich erweiterten Unterstützung für Failover-Cluster verbessert VMM 2008 die Hochverfügbarkeits-Funktionalitäten bei der Verwaltung geschäftskritischer virtueller Maschinen. VMM ist vollständig Cluster-fähig und kann Hyper-V-Host-Cluster als eine Einheit erkennen. Neue, benutzerfreundliche Features wie die automatische Erkennung von neu hinzugefügten oder entfernten virtuellen Hosts und das Zuweisen von virtuellen Maschinen mit nur einem Klick machen die Arbeit der Administratoren deutlich leichter. |
Bibliothek | Das virtualisierte Rechenzentrum ist von Images für virtuelle Maschinen (auch als "Virtual Hard Drives” oder VHD bezeichnet) abhängig. Im Gegensatz zu physischen Servern können diese Images unbeabsichtigt verloren gehen oder unberechtigt vervielfältigt werden. VMM 2008 stellt daher eine Bibliothek zur Verwaltung aller Elemente eines virtuellen Rechenzentrums bereit. Diese Bibliothek organisiert nicht nur die gespeicherten virtuellen Maschinen, sondern auch die verschiedenen Elemente, aus denen diese virtuellen Maschinen bestehen - beispielsweise virtuelle Festplatten, CD- und DVD-Images (ISO), Skripte zur Anpassung nach der Bereitstellung, Hardwarekonfiguration und Vorlagen. |
Schnelle Bereitstellung von Vorlagen für virtuelle Maschinen (Virtual Machine Templates) | Die VMM-Bibliothek erweitert die Tools für die Administratoren um eine wichtige Komponente: Die Vorlagen für virtuelle Maschinen. Eine Vorlage gibt den Administratoren die Möglichkeit, Standardkonfigurationen für virtuelle Maschinen zu erstellen und diese dann für nachfolgende Bereitstellungen neuer virtueller Maschinen zu nutzen. Die Vorlagen können sowohl die Betriebssystemkonfiguration des Gastbetriebssystems als auch die Hardwarekonfiguration enthalten und stellen so ein konsistentes Rechenzentrum sicher. Mit den Vorlagen realisieren Sie die Standardisierung und einfache Verwaltung von “SysPrep”-Images auch für Ihre virtuellen Maschinen. |
Automatisierte Testumgebung mithilfe einer virtuellen Infrastruktur | Eine virtuelle Infrastruktur wird häufig in Test- und Entwicklungsumgebungen eingesetzt. Hier kommt es vor allem auf die häufige Bereitstellung und Entfernung von neuen Maschinen an. Dies ist zwar mit virtuellen Maschinen viel einfacher als mit physischer Hardware, erfordert jedoch normalerweise, dass die IT aktiv wird. Mit VMM 2008 können die Administratoren "delegierten Administratoren" und/oder autorisierten Benutzern die Bereitstellung von virtuellen Maschinen gestatten und gleichzeitig die vollständige Kontrolle über die Erstellung und Verwaltung von virtuellen Maschinen und Hosts behalten. Die Rolle der "delegierten Administratoren" ist ein neues Features von VMM. Sie gibt dem entsprechenden Benutzer die Berechtigung, eine genau definierte Untermenge von virtuellen Hosts zu verwalten. Die vollständigen Administrationsrechte bleiben jedoch weiterhin bei den Administratoren. |
Nutzung und Erweiterung der bestehenden Storage-Infrastruktur für eine schnelle Bereitstellung | Images virtueller Maschinen können sehr groß sein. Daher ist das Verschieben der Images über das Netzwerk oft sehr schwierig. VMM erkennt bestehende SAN-Infrastrukturen automatisch und ermöglicht das Kopieren von Images virtueller Maschinen über schnelle Netzwerkverbindungen. Ihre bestehenden Investitionen in SAN-Infrastrukturen werden somit genutzt. Die VMM-Bibliothek ermöglicht eine zentralisierte Verwaltung verteilter Ressourcen für die Erstellung virtueller Maschinen. Dies ermöglicht eine effizientere Verteilung von gerade nicht im Einsatz befindlichen virtuellen Maschinen, Vorlagen, ISO-Images, Skripten und anderen Ressourcen. Auch die Erstellung und Bereitstellung von virtuellen Maschinen in Zweigstellen wird beschleunigt. |
| Nutzung von bestehendem Fachwissen | |
| Funktion | Beschreibung |
Vertraute Benutzeroberfläche, bekannte Basis | Die VMM-Administrationskonsole baut auf der bereits vertrauten Benutzeroberfläche von Operations Manager 2007 auf und sorgt so dafür, dass Administratoren ihre virtuellen Maschinen schnell und einfach verwalten können. Die umfassende Statusüberwachung für Hosts, virtuelle Maschinen, Bibliotheksserver und VMM-Komponenten wird durch das Virtualization Management-Pack für Operations Manager 2007 bereitgestellt. Auch System Center ist mit vertrauten Tools und Technologien integriert. System Center nutzt beispielweise eine SQL Server-Datenbank zur Speicherung von Leistungs- und Konfigurationsdaten, und VMM setzt für das Reporting mithilfe von Operations Manager SQL Reporting Services ein. |
Umfassende Scripting-Möglichkeiten mit Windows PowerShell | VMM basiert auf Windows PowerShell - eine an Administratoren angepasste Shell- und Skriptsprache. Windows PowerShell ist einfach zu lernen und umzusetzen. Mit 170 Commandlets ermöglicht die Architektur von PowerShell die ad-hoc-Erstellung von Integrationslösungen. Eine Vielzahl von "Skript anzeige"-Elemente in der VMM-Benutzeroberfläche sorgen dafür, dass die Administratoren die jeweiligen Aktionen von Assistenten und Dialogfenster schnell in PowerShell-Skripte umsetzen können. Mit PowerShell können Administratoren VMM und System Center mit im Rechenzentrum etablierten Tools und Verfahren integrieren. |
Active Directory-Integration | Die System Center-Verwaltungslösung für virtuelle Maschine ist mit Active Directory integriert. Sie erhalten so eine sichere Umgebung zur Zugriffsverwaltung auf virtuelle Maschinen und Hosts. VMM unterstützt außerdem die Verwaltung von Hosts in einem Perimeternetzwerk (auch DMZ oder "demilitarisierte Zone" genannt). |