Die Verwendung der Microsoft Windows Server-Plattformen (inklusive Windows®, Exchange Server® und SQL Server®) in unternehmenskritischen Computer-Produktionssystemen steigt weiterhin an. Diese Situation verursacht eine gesteigerte Nachfrage nach bewährten Vorgehensweisen und Anleitungen, um diese Plattformen kosteneffizient, zuverlässig, verfügbar und sicher zu betreiben. Das Microsoft Operations Framework (MOF) wurde mit dem Ziel entwickelt, diese Anleitungen zu liefern.
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ITIL basiert auf Best Practices und gilt als führender Ansatz für erfolgreiches IT-Service-Management. Aus diesem Grund hat Microsoft ITIL als Grundlage für MOF ausgewählt. In den beiden grundlegenden Publikationen zu ITIL (Service Support und Service Delivery) wird der Betrieb von IT-Umgebungen nicht ausreichend behandelt. MOF erweitert die Industriestandards von ITIL mit Anleitungen für den Betrieb von IT-Produkten und -Technologien, insbesondere für Produkte von Microsoft. Weiterhin führt MOF einige Konzepte ein, die relevant und wichtig für zunehmend vernetzte und sich ständig verändernde Umgebungen sind. Diese Konzepte beinhalten einen iterativen Lebenszyklus mit konstanten Verbesserungen durch strukturierte Management-Überprüfungen, welche an entscheidenden Stellen wiederkehren. Microsoft unterstützt den ITIL-Ansatz und hat dazu beigetragen, zwei neue ITIL-Bücher (Planning to implement Service Management und Applications Management) zu schreiben. Durch den Betriebsfokus ist MOF ein wertvoller und erweiterter Ansatz für IT-Service-Management, dessen allgemeine Teile auch für andere Plattformen verwendet werden können.
MOF besteht aus drei grundlegenden Modellen. Jedes dieser drei Modelle repräsentiert eine Hauptkomponente des IT-Betriebs.
| • | Das Prozessmodell: Es stellt ein funktionales Modell der Prozesse dar, die von Service-Organisationen verwendet werden, um IT-Services zu verwalten und zu warten. |
| • | Das Teammodell: Eine vereinfachte Ansicht nötiger Rollen für den Betrieb hilft dem Management beim effektiven organisieren des Personals. |
| • | Das Risikomodell: Durch die Integration grundlegender Prinzipien, einer standardisierten Terminologie und einem strukturierten fünfstufigen Prozess, dient das Risikomodell dem alltäglichen Management, bestehender Risiken. |
Microsoft hat MOF auf Basis der folgenden Entscheidungen entwickelt:
| • | Berücksichtigung von Best Practices: Durch die Verwendung von ITIL, hat Microsoft die Verwendung anerkannter und bewährter Vorgehensweisen aus der Industrie als Grundlage für MOF sichergestellt. |
| • | Einbeziehen geprüfter Konzepte und Vorgehensweisen: Zusätzlich zu den Best Practices in ITIL hat Microsoft weitere Konzepte und Vorgehensweisen berücksichtigt, die auf den Erfahrungen des Microsoft internen IT Betriebs, den der Microsoft Service Abteilungen, der Microsoft-Partner und den Erfahrungen der Kunden beruhen. |
| • | Hilfestellung für Menschen und Prozesse: Microsoft entwickelte MOF, um ergänzend zu den eigenen Technologie-Produkten, Hilfestellungen für Mensch und Prozesse zu geben. |
| • | Dienstleistungsperspektive: Anstatt individuelle Technologie-Komponenten (z.B. Exchange Server oder PC Client) zu betrachten, wird das Management von Dienstleistungen (z.B. Email, Druckdienste) betrachtet. |
| • | Integration mit dem gesamten IT-Lebenszyklus: Microsoft hat MOF entworfen, um Planungs- und Ausrollaktivitäten innerhalb des IT-Lebenszyklus optimal zu integrieren. |
Microsoft bietet Unternehmensorganisationen die Hilfe, die sie zum Planen, Erstellen und Bereitstellen von Lösungen mithilfe von Microsoft-Technologien benötigen. Weitere Informationen zu Schulungsangeboten finden Sie in folgenden Ressourcen:
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Weitere Informationen über die Dienstleistungen, die Microsoft Services zu MOF und zum Microsoft Solutions Framework (MSF) anbieten, erhalten Sie auf dieser Website oder von Ihrem Microsoft Account Manager.