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ÜberblickWie schon in früheren Kapiteln dieses Whitepapers beschrieben, können Gruppenrichtlinien dazu benutzt werden viele Komponenten von Windows XP Professional Service Pack 1 (SP1) zu konfigurieren - entweder so, dass Benutzern der Zugriff auf diese Komponenten verweigert wird, oder so, dass die Art und Weise wie diese Komponenten mit dem Netzwerk kommunizieren vordefiniert wird. Die Einstellungen der Gruppenrichtlinien definieren in verschiedenster Art und Weise die vom Administrator verwaltete Desktopumgebung des Benutzers. So kann, zum Beispiel, definiert werden, welche Anwendungen verfügbar sind und wie diese Anwendungen arbeiten. Gruppenrichtlinien beinhalten Einstellungen, die sich auf den angemeldeten Benutzer beziehen und Einstellungen, welche den Rechner beeinflussen. Unter anderem kann man mit Hilfe von Gruppenrichtlinien:
AnwendungBenutzereinstellungen werden bei der Anmeldung umgesetzt. Computereinstellungen werden während der Bootphase übernommen. Reihenfolge der AnwendungRichtlinien werden in dieser Reihenfolge angewendet:
Standardmäßig überschreiben später angewendete Richtlinien im Konfliktfall die Einstellungen der vorhergehenden Richtlinie. Gibt es keinen Konflikt, addieren sich die gesamten Einstellungen aller Richtlinien zur so genannten effektiven Richtlinie. VererbungsblockierungRichtlinieeinstellungen, welche normalerweise durch einen Standort, einer Domäne oder einer höheren Organisationseinheit vererbt würden, können in der jeweiligen Ebene durch Vererbungsblockierung blockiert werden. Durchsetzen einer übergeordneten RichtlinieRichtlinieneinstellungen würde normalerweise durch nachfolgende Richtlinien im Konfliktfall überschrieben. Das Setzen von "Kein Vorrang" ("No Override"; Anmerkung des Übersetzers) beim bevorzugten Richtlinienobjekt verhindert dies. Richtlinien, die mit "Kein Vorrang" gekennzeichnet sind, können nicht durch Vererbungsblockierung blockiert werden. Weiterführende InformationenWindows 2000 HilfeDie Windows 2000 Hilfe beschreibt ausführlich die Konzepte hinter den Gruppenrichtlinien und die entsprechenden Verfahren. Auf diese Dokumentationen können von jedem Rechner mit Internetzugang (unabhängig vom Betriebssystem) oder von jedem Server mit installierten Windows 2000 zugegriffen werden. Die nachfolgenden Anweisungen beschreiben dies detailliert. Hilfe zu Gruppenrichtlinien
Verwandte ThemenWeitere Informationen zum Thema Gruppenrichtlinien gibt es unter:
Um mehr über einzelne Gruppenrichtlinieneinstellungen zu erfahren, die auf Rechner unter Microsoft Windows XP Service Pack 1 (SP1) angewendet werden sollen, siehe Tabelle "Windows XP Professional Resource Kit, Group Policy Settings": www.microsoft.com/WindowsXP/pro/techinfo/productdoc/gpss.asp Informationen über das Erstellen von administrativen Vorlagen zur Konfiguration von Anwendungen, siehe: www.microsoft.com/windows2000/techinfo/howitworks/management/rbppaper.asp Microsoft Windows XP Professional Service Pack 1 (SP1) hat neue Richtlinieneinstellungen, die über das hinausgehen, was unter Windows 2000 Service Pack 3 (SP3) verfügbar ist. Um die neuen Richtlinieneinstellungen von einem Server unter Windows 2000 aus zu konfigurieren und um die Einstellungen auf Windows XP Rechner anwenden zu können, müssen zuallererst die administrativen Vorlagen zu Windows XP auf den Server unter Windows 2000 kopiert werden.
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