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Zusammenfassung
In diesem Artikel wird vermittelt, wie Computer unter Windows XP für ein WLAN für den Heimbedarf oder für kleine Unternehmen konfiguriert werden.
| Einführung | |
| WLAN mit Access-Point | |
| WLAN ohne WLAN-Access-Point | |
| Zusammenfassung | |
| Verwandte Hyperlinks |
Besonders im heimischen Bereich und in kleinen Unternehmen bietet die drahtlose Vernetzung unbestreitbare Vorteile. In einem WLAN (Wireless Local Area Network - auch als Drahtlosnetzwerk bezeichnet) ist für die Verbindung der verschiedenen Computer keine Verkabelung erforderlich, und tragbare Geräte wie Notebooks können im gesamten Haus oder Kleinunternehmen zum Einsatz können und behalten immer die Verbindung zum Netzwerk.
Es gibt zwar eine Reihe von Technologien für die drahtlose Vernetzung, jedoch befasst sich dieser Artikel mit der Verwendung der IEEE 802.11-Standards (Institute of Electrical and Electronic Engineers).
Bei IEEE 802.11 handelt es sich um eine Sammlung von Industriestandards für allgemein verbreitete Technologien im Bereich der drahtlosen Nahbereichsnetzwerke (Wireless Local Area Networks – WLANs). IEEE 802.11b, auch als Wi-Fi bezeichnet, ist hiervon der am weitesten verbreitete. Unter IEEE 802.11 werden Daten mit 1, 2, 5,5 oder 11 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Frequenzbereich S-Band ISM (Industrial, Scientific and Medical, 2,4-2,5 Gigahertz) übertragen. Andere drahtlose Geräte wie Mikrowellenherde, Funktelefone, drahtlose Videokameras und Geräte, die eine andere, als Bluetooth bezeichnete Drahtlostechnologie verwenden, nutzen ebenfalls das S-Band ISM.
Unter idealen Bedingungen, d. h. bei unmittelbarer Nähe und wenn keine anderen dämpfenden Faktoren oder Störquellen vorhanden sind, können Netzwerke gemäß IEEE 802.11b mit 11 MBit/s betrieben werden, also mit einer höheren Geschwindigkeit als verkabelte Ethernet-Netzwerke mit 10 MBit/s. Unter suboptimalen Bedingungen wird mit geringeren Geschwindigkeiten (5,5, 2 und 1 MBit/s) gearbeitet.
Netzwerke gemäß dem Standard IEEE 802.11a weisen eine maximale Bitrate von 54 MBit/s auf und verwenden Frequenzen im 5 GHz-Bereich, einschließlich des Frequenzbandes C-Band ISM (5,725 - 5,875 GHz). Diese Technologie ermöglicht dank der höheren Geschwindigkeit eine bessere Leistung von Video- und Konferenzanwendungen im WLAN. Da sie nicht auf den gleichen Frequenzen wie Bluetooth-Geräte oder Mikrowellenherde betrieben werden, weisen Netzwerke gemäß IEEE 802.11a neben einer höheren Datenübertragungsrate auch ein saubereres Signal auf.
Netzwerke gemäß dem Standard IEEE 802.11g können mit einer maximalen Bitrate von 54 MBit/s betrieben werden und verwenden das Frequenzband S-Band ISM. In diesem Artikel beziehen sich sämtliche Anleitungen für das Konfigurieren von WLAN-Knoten auf Netzwerke gemäß IEEE 802.11b, 802.11a und 802.11g.
Im Standard IEEE 802.11 werden zwei Betriebsmodi spezifiziert: Infrastrukturmodus und Ad-hoc-Modus.
Im Infrastrukturmodus verwenden Computer WLAN-Netzwerkadapter, so genannte drahtlose oder WLAN-Clients, um die Verbindung zu einem vorhandenen verkabelten Netzwerk herzustellen. Beispielsweise könnte zu Hause oder im Büro eines kleinen Unternehmens bereits ein Ethernet-Netzwerk vorhanden sein. Im Infrastrukturmodus können nun Laptops oder andere Desktopcomputer, die nicht über einen Ethernet-Kabelanschluss verfügen, nahtlos in das vorhandene Netzwerk eingebunden werden. Als Brücke zwischen dem verkabelten und dem WLAN dient ein Netzwerkknoten, der als WLAN-Access-Point (auch Drahtloszugriffspunkt oder drahtloser Zuriffspunkt) bezeichnet wird. Abbildung 1 illustriert ein WLAN, das im Infrastrukturmodus betrieben wird.

Abbildung 1 WLAN im Infrastrukturmodus
Im Infrastrukturmodus werden die Daten, die zwischen einem WLAN-Client und anderen WLAN-Clients sowie Knoten im verkabelten Netzwerksegment übertragen werden sollen, zunächst an den WLAN-Access-Point gesendet. Der WLAN-Access-Point leitet die Daten dann an das geeignete Ziel weiter.
Im Ad-hoc-Modus werden WLAN-Clients direkt miteinander verbunden, ohne dass ein WLAN-Access-Point oder eine Verbindung zu einem vorhandenen verkabelten Netzwerk erforderlich ist. Ein Ad-hoc-Netzwerk besteht aus bis zu 9 WLAN-Clients, die ihre Daten direkt miteinander austauschen. Abbildung 2 illustriert ein WLAN, das im Ad-hoc-Modus betrieben wird.

Abbildung 2 WLAN im Ad-hoc-Modus
Für WLANs wird, ungeachtet, ob sie im Infrastrukturmodus oder im Ad-hoc-Modus betrieben werden, ein als SSID (Service Set Identifier) bezeichneter Name verwendet, der ein bestimmtes WLAN identifiziert. Beim ersten Start sucht der WLAN-Client auf dem WLAN-Frequenzband nach speziellen Beacon-Frames (Anmeldeaufforderungen), die von WLAN-Access-Points oder WLAN-Clients im Ad-hoc-Modus gesendet werden. Diese Beacon-Frames enthalten die SSID, also den Namen des WLANs. Aus der während des Suchprozesses zusammengestellten Liste der WLAN-Netzwerknamen kann der WLAN-Client das WLAN ermitteln, zu dem versucht werden soll, eine Verbindung herzustellen. Einer der Schritte bei der Konfiguration eines WLANs also besteht darin, einen Namen für das Netzwerk auszuwählen. Wenn Sie ein neues WLAN erstellen, sollte sich der von Ihnen gewählte Name von denen aller anderen WLANs innerhalb des Suchbereichs unterscheiden. Wenn Sie also zu Hause ein WLAN aufbauen möchten und Ihr Nachbar bereits ein solches betreibt, dem er den Namen HOME zugewiesen hat und das Sie von den Standorten in Ihrem Haus aus sehen können, müssen Sie einen anderen Namen als HOME wählen.
Nachdem Sie einen Namen für das WLAN gewählt haben und dieses für den WLAN-Access-Point (Infrastrukturmodus) oder einen WLAN-Client (Ad-hoc-Modus) konfiguriert haben, ist dieser Name auf allen anderen WLAN-Knoten die den IEEE-Standards entsprechenden sichtbar. Die Praxis, in Geschäftsbezirken oder Wohngebieten umherzufahren und die Namen von WLANs zu suchen, wird als "War driving" bezeichnet. Personen, die sich in der Nähe Ihres WLANs bewegen, können also möglicherweise den Namen Ihres WLANs ausspähen; ob sie darüber hinaus jedoch in der Lage sind, noch irgendetwas anderes zu tun, ist davon abhängig, wie gut Sie Ihr WLAN gesichert haben.
Wenn die Sicherheit des WLANs aktiviert und ordnungsgemäß konfiguriert wurde, sieht der Späher zwar den Namen Ihres Netzwerkes und kann auch beitreten, ist jedoch nicht in der Lage, Daten zu senden, die Daten zu interpretieren, die in Ihrem WLAN gesendet werden, auf Ressourcen zuzugreifen, die sich im drahtlosen oder verkabelten Netzwerk befinden (freigegebene Dateien, private Websites) oder Ihre Internetverbindung zu verwenden.
Wenn die Sicherheit im WLAN nicht aktiviert oder nicht ordnungsgemäß konfiguriert ist, können diese Späher jedoch Daten senden, Daten interpretieren, die im WLAN gesendet werden, auf gemeinsam genutzte Ressourcen im drahtlosen oder verkabelten Netzwerk zugreifen (freigegebene Dateien, private Websites), können Viren installieren, vertrauliche Daten ändern oder zerstören und ohne Ihr Wissen oder Ihre Zustimmung die Internetverbindung nutzen. Beispielsweise könnte ein böswilliger Benutzer über Ihre Internetverbindung E-Mails absetzen oder Angriffe gegen andere Computer starten. Dieser böswillige Verkehr kann im Gegenzug jedoch nur bis zu Ihrem Haus oder Unternehmen zurückverfolgt werden.
Aus diesem Grund fordert Microsoft Sie nachdrücklich auf, in Ihrem WLAN die Sicherheit zu aktivieren und ordnungsgemäß zu konfigurieren.
Die Netzwerksicherheit gemäß IEEE 802.11 setzt auf Verschlüsselung und Authentifizierung. Mithilfe der Verschlüsselung werden die Daten in den WLAN-Frames verschlüsselt oder "zerhackt", bevor sie über das WLAN gesendet werden. Mit der Authentifizierung werden die WLAN-Clients aufgefordert, sich zu authentifizieren, bevor ihnen gestattet wird, dem WLAN beizutreten.
Für den Einsatz in Netzwerken gemäß IEEE 802.11 stehen folgende Verschlüsselungsarten zur Verfügung:
| • | WEP |
| • | WPA |
Für die Datenverschlüsselung definiert der Standard 802.11 die Methode WEP (Wired Equivalent Privacy). Aufgrund der Natur von WLANs gestaltet sich die Sicherung des physischen Zugriffs auf das Netzwerk äußerst schwierig. Im Gegensatz zu einem verkabelten Netzwerk, in dem eine direkte physische Verbindung erforderlich ist, kann jedermann, der sich mit dem geeigneten Gerät im Bereich eines WLAN-Access-Points oder eines WLAN-Clients befindet, durchaus Frames senden und empfangen sowie andere Frames abfangen, die gesendet werden, wodurch Lauschangriffe oder das Remote-Sniffing von WLAN-Frames sehr einfach sind.
Bei WEP wird ein gemeinsamer geheimer Schlüssel zum Verschlüsseln der Daten des sendenden Knotens verwendet. Der empfangende Knoten verwendet den gleichen WEP-Schlüssel zum Entschlüsseln der Daten. Im Infrastrukturmodus muss der WEP-Schlüssel auf dem WLAN-Access-Point und allen WLAN-Clients konfiguriert werden. Im Ad-hoc-Modus muss der WEP-Schlüssel auf allen WLAN-Clients konfiguriert werden.
Wie von den IEEE-Standards 802.11 angegeben, verwendet WEP einen 40 Bit langen geheimen Schlüssel. WLAN-Hardware gemäß IEEE 802.11 unterstützt mehrheitlich auch WEP-Schlüssel mit 104 Bit. Sofern Ihre Hardware beides unterstützt, sollten Sie einen 104 Bit-Schlüssel verwenden.
Hinweis Einige Anbieter von WLAN-Geräten propagieren die Verwendung eines Verschlüsselungsschlüssels mit 128 Bit. Hierbei handelt es sich um einen 104 Bit-WEP-Schlüssel, bei dem während des Verschlüsselungsprozesses zusätzlich eine weitere Zahl, der so genannte Initialisierungsvektor, verwendet wird (eine 24 Bit-Zahl). Einige neuere WLAN-Access-Points unterstützen zudem die Verwendung eines 152 Bit-Verschlüsselungsschlüssels. Hierbei handelt es sich um einen 128 Bit-WEP-Schlüssel, dem der 24 Bit-Initialisierungsvektor hinzugefügt wurde. In den Konfigurationsdialogfeldern von Windows XP werden keine WEP-Schlüssel mit 128 Bit unterstützt. Wenn Sie mit 152 Bit-Verschlüsselungsschlüsseln arbeiten müssen, deaktivieren Sie die automatische Konfiguration für WLANs, indem Sie in den Netzwerkverbindungen unter den Eigenschaften der WLAN-Verbindung auf der Registerkarte Drahtlose Netzwerke das Kontrollkästchen Windows zum Konfigurieren der Einstellungen verwenden deaktivieren. Verwenden Sie nun das Konfigurationsdienstprogramm im Lieferumfang des WLAN-Adapters.
Der WEP-Schlüssel sollte eine zufällige Folge von entweder Tastaturzeichen (Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Satzzeichen) oder Hexadezimalzeichen (Zahlen von 0-9 und Buchstaben A bis F) sein. Je zufälliger der WEP-Schlüssel ist, desto mehr Sicherheit bietet er.
Ein WEP-Schlüssel, der auf einem Wort basiert (wie dem Firmennamen oder dem Nachnamen) oder ein einfach zu merkender Begriff kann auch einfach ausspioniert werden. Nachdem ein böswilliger Benutzer den WEP-Schlüssel ermittelt hat, kann er mit WEP verschlüsselte Frames entschlüsseln, kann WEP-Frames wieder ordnungsgemäß verschlüsseln, und der Angriff auf Ihr Netzwerk kann beginnen.
Wenn Sie einen zufälligen WEP-Schlüssel verwenden, kann dieser immer noch ausspioniert werden, wenn große Mengen Daten, die mit dem gleichen Schlüssel verschlüsselt wurden, gesammelt und analysiert werden. Daher empfiehlt es sich, den WEP-Schlüssel regelmäßig durch einen neuen zufälligen Schlüssel zu ersetzen, zum Beispiel alle drei Monate.
IEEE 802.11i ist ein neuer Standard, der weitere Verbesserungen der Netzwerksicherheit in WLANs verspricht. 802.11i befasst sich insbesondere mit den Sicherheitslücken des ursprünglichen Standards 802.11. Um die Zeit bis zur Ratifizierung des IEEE-Standards 802.11i zu überbrücken, haben sich die Anbieter im WLAN-Marktsegment auf einen interoperablen Interimsstandard geeinigt, der als WPA (Wi-Fi Protected Access) bezeichnet wird.
Bei WPA erfolgt die Verschlüsselung unter Verwendung von TKIP (Temporal Key Integrity-Protokoll), welches mit seinem stärkeren Verschlüsselungsalgorithmus WEP ersetzen soll. Im Gegensatz zu WEP sorgt TKIP für die Festlegung eines eindeutigen anfänglichen Unicast-Verschlüsselungsschlüssel für jede Authentifizierung sowie die synchronisierte Änderung des Unicast-Verschlüsselungsschlüssels für jeden Frame. Da TKIP-Schlüssel automatisch festgelegt werden, erübrigt sich die Konfiguration eines Verschlüsselungsschlüssels für WPA.
Microsoft unterstützt WPA bei Computern unter Windows XP mit Service Pack 2 (SP2). Bei Computern unter Windows XP mit Service Pack 1 (SP1) muss das WPA-Sicherheitsupdate für drahtlose Verbindungen in Windows XP abgerufen und installiert werden, welches kostenlos von der Microsoft Website heruntergeladen werden kann.
Weitere Informationen finden Sie im Artikel "Wi-Fi Protected Access Overview" http://www.microsoft.com/whdc/device/network/802x/WPA.mspx (englischsprachig).
Für den Einsatz in Netzwerken gemäß IEEE 802.11 stehen folgende Authentifizierungsarten zur Verfügung:
| • | Open System |
| • | Gemeinsamer Schlüssel |
| • | IEEE 802.1X |
| • | WPA mit vorinstalliertem Schlüssel |
Bei der Open System-Authentifizierung handelt es sich nicht um eine Authentifizierung im eigentlichen Sinne, da hiermit lediglich der WLAN-Knoten identifiziert wird, der die Hardwareadresse des WLAN-Adapters zurückgibt. Eine Hardwareadresse wird dem Netzwerkadapter herstellerseitig zugewiesen. Sie wird verwendet, um die Quell- und Zieladresse von drahtlos übertragenen Frames zu ermitteln.
Obwohl einige WLAN-Access-Points die Möglichkeit bieten, eine Liste der zulässigen Hardwareadressen für die Open System-Authentifizierung zu konfigurieren, ist es im Infrastrukturmodus für einen böswilligen Benutzer ein Leichtes, Frames abzufangen, die über das WLAN gesendet werden, um die Hardwareadressen von zugelassenen WLAN-Knoten zu ermitteln. Mithilfe dieser Hardwareadressen kann er dann die Open System-Authentifizierung durchführen und Ihrem WLAN beitreten.
Im Ad-hoc-Modus gibt es nichts mit dem Konfigurieren einer Liste der zugelassenen Hardwareadressen in Windows XP Vergleichbares. Daher kann jede Hardwareadresse verwendet werden, um die Open System-Authentifizierung durchzuführen und dem WLAN im Ad-hoc-Modus beizutreten.
Bei der Authentifizierung mit einem gemeinsamen Schlüssel wird überprüft, dass der WLAN-Client, der dem WLAN beitreten möchten, den geheimen Schlüssel kennt. Während des Authentifizierungsvorgangs muss der WLAN-Client nachweisen, dass er den geheimen Schlüssel kennt, ohne diesen Schlüssel tatsächlich zu senden. Im Infrastrukturmodus verwenden alle WLAN-Clients und der WLAN-Access-Point den gleichen gemeinsamen Schlüssel. Im Ad-hoc-Modus verwenden alle WLAN-Clients des Ad-hoc-Netzwerkes den gleichen gemeinsamen Schlüssel.
Der Standard IEEE 802.1X erzwingt die Authentifizierung eines Netzwerkknotens, bevor dieser den Datenaustausch mit dem Netzwerk beginnen kann. Falls der Authentifizierungsprozess fehlschlägt, wird der Austausch von Frames mit dem Netzwerk verweigert. Dieser Standard wurde zwar ursprünglich für verkabelte Ethernet-Netzwerke entwickelt, mittlerweile aber für die Verwendung in Verbindung mit 802.11 adaptiert. Bei IEEE 802.1X wird EAP (Extensible Authentification-Protokoll) und werden spezifische Authentifizierungsmethoden für die Authentifizierung des Netzwerkknotens verwendet, die als EAP-Typen bezeichnet werden.
IEEE 802.1X bietet eine wesentlich strengere Authentifizierung als Open System oder die Authentifizierung mit einem gemeinsamen Schlüssel, und die empfohlene Lösung für die WLAN-Authentifizierung unter Windows XP besteht in der Verwendung von EAP-TLS (EAP-Transport Level Security) und von digitalen Zertifikaten für die Authentifizierung. Für den Einsatz der EAP-TLS-Authentifizierung für WLAN-Verbindungen muss eine Authentifizierungsinfrastruktur geschaffen werden, die sich aus einer Active Directory-Domäne, RADIUS-Servern (Remote Authentication Dial-In User Service) und Zertifizierungsstellen (Certification Authorities, CAs) für die Ausgabe von Zertifikaten für die RADIUS-Server und die WLAN-Clients zusammensetzt. Diese Authentifizierungsinfrastruktur ist eher für große Unternehmen und Konzerne geeignet und in Heimnetzwerken oder den Netzwerken kleiner Unternehmen nicht praktikabel.
Die Lösung für den Einsatz von IEEE 802.1X und EAP-TLS in mittelständischen und kleinen Unternehmen besteht in der Verwendung von PEAP (Protected EAP) und dem EAP-Typ MS-CHAP, Version 2 (Microsoft Challenge-Handshake Authentication-Protokoll). Mit PEAP-MS-CHAP, Version 2, kann ein sicherer Zugriff auf das WLAN gewährleistet werden, indem ein zugekauftes Zertifikat auf einem RADIUS-Server installiert wird und für die Authentifizierung Anmeldeinformationen bestehend aus Benutzername und Kennwort verwendet werden. Windows XP mit SP2, Windows XP mit SP1, Windows Server 2003 und Windows 2000 mit Service Pack 4 (SP4) unterstützen PEAP-MS-CHAP, Version 2.
In Heimnetzwerken oder den Netzwerken kleiner Unternehmen, die nicht mit 802.1X-Authentifizierung arbeiten können, bietet WPA die Möglichkeit der Authentifizierung mit vorinstalliertem Schlüssel für WLANs im Infrastrukturmodus. Der vorinstallierte Schlüssel wird auf dem WLAN-Access-Point und auf jedem WLAN-Client konfiguriert. Der anfängliche WPA-Verschlüsselungsschlüssel wird aus dem Authentifizierungsprozess abgeleitet, welcher prüft, ob sowohl der WLAN-Client als auch der WLAN-Access-Point über den vorinstallierten Schlüssel verfügen. Jeder anfängliche WPA-Verschlüsselungsschlüssel ist eindeutig.
Beim WPA-Schlüssel sollte es sich um eine zufällige Folge von entweder Tastaturzeichen (Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Satzzeichen, mindestens 20 Zeichen lang) oder Hexadezimalzeichen (Zahlen von 0-9 und Buchstaben von A bis F, mindestens 24 Zeichen lang) handeln. Je zufälliger der WPA-Schlüssel ist, desto mehr Sicherheit bietet er. Im Gegensatz zum WEP-Schlüssel kann der vorinstallierte WPA-Schlüssel nicht durch die Sammlung großer Menge verschlüsselter Daten ausspioniert werden. Daher muss der vorinstallierte WPA-Schlüssel auch nicht so oft geändert werden.
Für Netzwerke kleiner Unternehmen, die über einen Domänencontroller und einen RADIUS-Server verfügen, empfiehlt sich die Verwendung der Authentifizierung mit PEAP-MS-CHAP, Version 2. Weitere Informationen über die Implementierung der Authentifizierung mit PEAP-MS-CHAP, Version 2, finden Sie im Artikel "Enterprise Deployment of Secure 802.11 Networks Using Microsoft Windows" unter http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/winxppro/deploy/ed80211.mspx (nur auf Englisch verfügbar).
Für die Sicherung eines WLANs, das nicht mit der Authentifizierung gemäß IEEE 802.1X arbeiten kann und WPA unterstützt, wird die Verwendung von WPA mit vorinstalliertem Schlüssel empfohlen.
Zur Sicherung eines WLANs, das nicht mit der Authentifizierung gemäß IEEE 802.1X arbeiten kann und auch WPA nicht unterstützt, wird die Verwendung der Open System-Authentifizierung empfohlen. Oberflächlich betrachtet mag dies widersprüchlich erscheinen, da es sich bei der Open System-Authentifizierung nicht um eine Authentifizierung im eigentlichen Sinne, sondern um eine Identifizierung handelt, und die Authentifizierung mit gemeinsamem Schlüssel die Kenntnis des gemeinsamen geheimen Schlüssels voraussetzt. Die Authentifizierung mit einem gemeinsamen Schlüssel mag eine strengere Authentifizierungsmethode als Open System sein, jedoch bedeutet deren Verwendung in der WLAN-Kommunikation eine Schwächung der Sicherheit.
Bei den meisten Implementierung und auch unter Windows XP ist der geheime Schlüssel der Authentifizierung mit gemeinsamem Schlüssel der gleiche wie der WEP-Verschlüsselungsschlüssel. Das Verfahren zur Authentifizierung mit gemeinsamem Schlüssel besteht aus zwei Meldungen: einer Anfragemeldung, die vom Authentifikator gesendet wird, und einer Anfrageantwort, die von dem zu authentifizierenden WLAN-Client gesendet wird. Ein böswilliger Benutzer, der beide Meldungen abfängt, kann mit kryptoanalytischen Methoden den geheimen Schlüssel der Authentifizierung mit gemeinsamem Schlüssel und damit den WEP-Verschlüsselungsschlüssel ermitteln. Und wenn er den WEP-Verschlüsselungsschlüssel einmal herausgefunden hat, verfügt der Angreifer über Vollzugriff auf Ihr Netzwerk – ebenso, als wäre die WEP-Verschlüsselung gar nicht aktiviert. Aus diesem Grund schwächt die Authentifizierung mit gemeinsamem Schlüssel die WEP-Verschlüsselung, obwohl sie als Authentifizierungsmethode strenger als Open System ist.
Der Nachteil bei der Verwendung der Open System-Authentifizierung ist, dass jedermann auf einfache Weise Ihrem Netzwerk beitreten kann, wenn der von Ihnen verwendete WLAN-Access-Point nicht die Möglichkeit bietet, eine Liste der zulässigen WLAN-Clients mit deren Hardwareadressen zu konfigurieren. Mit dem Beitritt zum Netzwerk belegt der Angreifer zumindest eine der verfügbaren WLAN-Verbindungen. Ohne WEP-Verschlüsselungsschlüssel ist er aber nicht in der Lage, drahtlos übertragene Frames zu senden oder zu empfangen.
WLAN-Access-Points und Windows XP unterstützen die Open System-Authentifizierung. Ein Vorteil der Verwendung der Open System-Authentifizierung liegt darin, dass diese für WLAN-Clients unter Windows XP immer aktiviert ist. Hierfür ist keine weitere Konfiguration mehr erforderlich.
Die automatische Konfiguration von WLANs unter Windows XP, die mit dem konfigurationsfreien Dienst für drahtlose Verbindungen aktiviert wird, bietet eine Möglichkeit zur automatischen Konfiguration der Einstellungen von WLANs. Wenn ein WLAN-Adapter, dessen Treiber den konfigurationsfreien Dienst für drahtlose Verbindungen unterstützt, nach WLANs sucht, werden die Namen der gefundenen Drahtlosnetzwerke an den konfigurationsfreien Dienst für drahtlose Verbindungen übermittelt. Windows XP unterhält seinerseits eine Liste der bevorzugten WLANs. Windows XP versucht nun, ein gefundenes WLAN mit der Liste der bevorzugten Netzwerke zu vergleichen, und zwar in der bevorzugten Reihenfolge. Wird ein Netzwerkname gefunden, verwendet Windows XP die Einstellungen des WLANs und versucht, eine Verbindung herzustellen. Wird ein Netzwerkname nicht gefunden, zeigt Windows XP in der Informationsleiste die Frage an, ob Sie die Verbindung zu einem der gefundenen WLANs herstellen möchten.
Für WLANs im Heimbereich oder in kleinen Unternehmen wird die automatische Konfiguration von WLANs zu Ermittlung Ihres WLANs verwendet, da aber die Standardeinstellungen für ein WLAN die Verwendung von WEP und die automatische Festlegung des WEP-Schlüssels vorgeben, müssen Sie die Einstellungen Ihres WLANs manuell konfigurieren.
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie ein WLAN mit einem WLAN-Access-Point für den Einsatz im Heimbereich oder in einem kleinen Unternehmen eingerichtet wird.
Zur Sicherung eines im Infrastrukturmodus betriebenen Netzwerkes muss entweder die Open System-Authentifizierung mit WEP-Verschlüsselung oder die Authentifizierung mit vorinstalliertem WPA-Schlüssel und TKIP-Verschlüsselung erfolgen.
In den folgenden Abschnitten wird erörtert, wie der WLAN-Access-Point und die Computer unter Windows XP manuell konfiguriert werden. Wenn Sie mit einem Computer unter Windows XP mit SP2 arbeiten, können Sie die Konfiguration einer starken Sicherheit für WLANs mit dem neuen Drahtlosnetzwerkinstallations-Assistenten erheblich vereinfachen.
Dieser neue, mit Windows XP SP2 eingeführte Assistent führt Sie durch die Konfiguration der Einstellungen des WLANs und schreibt diese Konfiguration dann als eine Reihe von Dateien an einen USB-Flashlaufwerk (UFD). Anschließend setzen Sie den UFD in ein anderes WLAN-Gerät ein, das Windows Connect Now (vormals als WSNK -Windows Smart Network Key) bezeichnet) unterstützt. Alle WLAN-Geräte, die Windows Connect Now unterstützen, lesen automatisch die Einstellungen aus den auf dem UFD gespeicherten Dateien und konfigurieren sich auf diese Weise selbst mit den gleichen Einstellungen wie der Computer, auf dem der Drahtlosnetzwerkinstallations-Assistent ursprünglich ausgeführt wurde.
Dies ist die empfohlene Methode zum Konfigurieren von WLANs mit WLAN-Access-Points für den Heimbereich oder kleine Unternehmen, insbesondere, wenn Sie weitere Computer unter Windows XP mit SP2 oder WLAN-Geräte (wie WLAN-Access-Points oder -Drucker) betreiben, die Windows Connect Now unterstützen.
Weitere Informationen sowie ein schrittweise aufgebautes Beispiel mit Bildschirmabbildern finden Sie im Artikel Der neue Drahtlosnetzwerkinstallations-Assistent von Windows XP Service Pack 2.
Für die Open System-Authentifizierung mit WEP-Verschlüsselung muss der WLAN-Access-Point mit den folgenden Einstellungen konfiguriert werden:
| • | Mit dem Namen des WLANs (SSID) | ||||||||||
| • | Die Open System-Authentifizierung muss aktiviert werden. | ||||||||||
| • | WEP muss aktiviert werden. | ||||||||||
| • | Es muss ein WEP-Schlüsselformat ausgewählt werden. Wenn Sie den WEP-Schlüssel über die Tastatur eingeben (in Form von ASCII-Zeichen), müssen Sie für einen 40-Bit-WEP-Schlüssel 5 Zeichen und für einen 104-Bit-WEP-Schlüssel 13 Zeichen eingeben. Wenn Sie den WEP-Schlüssel als Hexadezimalzeichen eingeben, müssen Sie für einen 40-Bit-WEP-Schlüssel 10 und für einen 104-Bit-WEP-Schlüssel 26 Hexadezimalzeichen eingeben. Wenn Sie das Format des WEP-Schlüssels wählen können, verwenden Sie Hexadezimalzeichen. Hexadezimalzeichen haben erheblich mehr Zufallscharakter als Tastaturzeichen. Je zufälliger der WEP-Schlüssel ist, desto mehr Sicherheit bietet er. | ||||||||||
| • | Die Nummer des WEP-Verschlüsselungsschlüssels muss angegeben werden. Sie müssen angeben, welcher Schlüssel verwendet werden soll. Gemäß IEEE 802.11 ist die Verwendung von bis zu 4 unterschiedlichen WEP-Schlüsseln zulässig. Wenn ein Datenaustausch zwischen dem WLAN-Access-Point und dem WLAN-Client stattfindet, wird ein einzelner WEP-Schlüssel verwendet. Dieser Schlüssel wird an einer bestimmten Speicherposition abgelegt. Damit der Empfänger den eingehenden Frame ordnungsgemäß entschlüsseln kann, müssen Sender und Empfänger den gleichen Verschlüsselungsschlüssel an der gleichen Speicherposition verwenden. Obwohl es möglich ist, den WLAN-Access-Point mit allen vier Schlüsseln zu konfigurieren, damit verschiedene Clients unterschiedliche Schlüssel verwenden, kann dies zu Verwirrung bei der Konfiguration führen. Stattdessen sollten Sie einen bestimmten Schlüssel und eine bestimmte Speicherposition für den WLAN-Access-Point und alle WLAN-Clients verwenden. Die Auswahl einer bestimmten Speicherposition wird durch die Tatsache erschwert, dass Windows XP ohne installierte Service Packs unter Verwendung eines "Schlüsselindex" auf die Speicherpositionen des Verschlüsselungsschlüssels verweist und diese Schlüsselindizes beginnend mit 0 nummeriert. Einige WLAN-Access-Points verweisen auf die Speicherpositionen von Verschlüsselungsschlüsseln hingegen als "Verschlüsselungsschlüssel" und nummerieren die Schlüssel beginnend mit 1. In diesem Fall müssen Sie dafür sorgen, dass die Schlüsselindexnummer unter Windows XP ohne installierte Service Packs auf die gleiche Speicherposition verweist wie die Nummer des Verschlüsselungsschlüssels auf dem WLAN-Access-Point, andernfalls können WLAN-Access-Point und WLAN-Client nicht miteinander kommunizieren. Tabelle 1 verdeutlicht diese Beziehung.
Tabelle 1 Schlüsselindex unter Windows XP ohne installierte Service Packs und Verschlüsselungsschlüsselnummern des WLAN-Access-Points Die einfachste Konfigurationsmöglichkeit besteht darin, die Speicherposition des ersten Verschlüsselungsschlüssels zu verwenden, die dem Schlüsselindex 0 unter Windows XP ohne installierte Service Packs und dem Verschlüsselungsschlüssel 1 des WLAN-Access-Points entspricht. Windows XP mit SP2 und Windows XP mit SP1 nummerieren die Verschlüsselungsschlüsselindizes beginnend mit 1. | ||||||||||
| • | Der WEP-Schlüssel muss eingegeben werden. |
Für die Authentifizierung mit vorinstalliertem WPA-Schlüssel und TKIP-Verschlüsselung muss der WLAN-Access-Point mit den folgenden Einstellungen konfiguriert werden:
| • | Mit dem Namen des WLANs (SSID) |
| • | WPA mit TKIP-Verschlüsselung muss aktiviert werden. |
| • | Die Authentifizierung mit vorinstalliertem WPA-Schlüssel muss aktiviert werden. |
| • | Der vorinstallierte WPA-Schlüssel muss eingegeben werden. Hinweis Beim WPA-Schlüssel sollte es sich um eine zufällige Folge von entweder Tastaturzeichen (Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Satzzeichen, mindestens 20 Zeichen lang) oder Hexadezimalzeichen (Zahlen von 0-9 und Buchstaben von A bis F, mindestens 24 Zeichen lang) handeln. |
Die Konfiguration von WLAN-Clients unter Windows XP für die Open System-Authentifizierung und WEP ist davon abhängig, ob der Treiber des WLAN-Adapters die automatische Konfiguration von WLANs unterstützt und ob Windows XP mit SP2, mit SP1 oder ohne installierte Service Packs verwendet wird.
Gehen Sie wie im Folgenden beschrieben vor, um Windows XP mit SP2 für das im Infrastrukturmodus betriebene WLAN zu konfigurieren, wenn der WLAN-Adapter die automatische Konfiguration von WLANs unterstützt:
1. | Installieren Sie den WLAN-Adapter unter Windows XP mit SP2. Bei diesem Verfahren werden die geeigneten Treiber für den WLAN-Adapter installiert, damit dieser als WLAN-Verbindung in den Netzwerkverbindungen angezeigt wird. |
2. | Wenn sich der Computer innerhalb der Reichweite des installierten WLAN-Access-Points befindet, sollte er von Windows XP erkannt werden. Im Informationsbereich der Taskleiste sollte nun die Benachrichtigung Drahtlosnetzwerke erkannt angezeigt werden. |
3. | Klicken Sie auf die Benachrichtigung. Wenn keine Benachrichtigung erfolgt, klicken Sie in den Netzwerkverbindungen mit der rechten Maustaste auf den WLAN-Adapter und klicken dann auf Verfügbare Drahtlosnetzwerke anzeigen. In jedem Fall sollte ein Dialogfeld mit dem Namen der WLAN-Verbindung angezeigt werden. |
4. | Doppelklicken Sie auf den Namen des WLANs. Windows XP versucht nun, die Verbindung zum WLAN herzustellen. |
5. | Da Windows XP nicht mit dem WEP-Verschlüsselungsschlüssel für das WLAN konfiguriert wurde, schlägt der Verbindungsversuch fehl, und Windows XP zeigt das Dialogfeld Drahtlosnetzwerkverbindung an. Geben Sie den WEP-Schlüssel in die Felder Netzwerkschlüssel und Netzwerkschlüssel bestätigen ein, und klicken Sie dann auf Verbinden. |
6. | Wenn die Statusmeldung für das WLAN im Dialogfeld Drahtlosnetzwerkverbindung auf Verbunden lautet, ist die Arbeit getan. Wenn die Statusmeldung für das WLAN im Dialogfeld Drahtlosnetzwerkverbindung auf Authentifizierung fehlgeschlagen lautet, klicken Sie in der Liste Verwandte Aufgaben auf Reihenfolge der Netzwerke ändern. Klicken Sie in den Eigenschaften des WLAN-Adapters auf der Registerkarte Drahtlose Netzwerke unter Bevorzugte Netzwerke auf den Namen Ihres WLANs, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. |
7. | Klicken Sie unter Netzwerkauthentifizierung auf Öffnen. Klicken Sie unter Datenverschlüsselung auf WEP. Geben Sie unter Netzwerkschlüssel und Netzwerkschlüssel bestätigen den WEP-Verschlüsselungsschlüssel wie auf dem WLAN-Access-Point konfiguriert ein. |
8. | Wählen Sie unter Schlüsselindex den Schlüsselindex aus, der der Speicherposition des Verschlüsselungschlüssels wie auf dem WLAN-Access-Point konfiguriert entspricht. |
9. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLANs zu speichern. |
10. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLAN-Adapters zu speichern. |
Abbildung 3 enthält als Beispiel das Dialogfeld Drahtlosnetzwerkeigenschaften eines WLANs unter Windows XP mit SP2 mit der folgenden Konfiguration:
| • | Die SSID lautet HOME-AP. |
| • | Die Open System-Authentifizierung ist aktiviert. |
| • | WEP ist aktiviert. |
| • | Der WEP-Verschlüsselungsschlüssel ist 104 Bit lang, hexadezimal, verwendet Schlüsselindex 1 (die erste Verschlüsselungsschlüsselposition) und sieht wie folgt aus: "8e7cd510fba7f71ef29abc63ce". ![]() Abbildung 3 Beispieleigenschaften eines WLANs im Infrastrukturmodus mit WEP unter Windows XP SP2 |
Gehen Sie wie im Folgenden beschrieben vor, um Windows XP mit SP1 für das im Infrastrukturmodus betriebene WLAN zu konfigurieren, wenn der WLAN-Adapter die automatische Konfiguration von WLANs unterstützt:
1. | Installieren Sie den WLAN-Adapter unter Windows XP mit SP1. Bei diesem Verfahren werden die geeigneten Treiber für den WLAN-Adapter installiert, damit dieser als WLAN-Verbindung in den Netzwerkverbindungen angezeigt wird. |
2. | Wenn sich der Computer innerhalb der Reichweite installierten WLAN-Access-Points befindet, sollte er von Windows XP erkannt werden. Im Informationsbereich der Taskleiste sollte nun die Benachrichtigung Drahtlosnetzwerke erkannt angezeigt werden. |
3. | Klicken Sie auf die Benachrichtigung. Wenn keine Benachrichtigung erfolgt, klicken Sie in den Netzwerkverbindungen mit der rechten Maustaste auf den WLAN-Adapter und klicken dann auf Verfügbare Drahtlosnetzwerke anzeigen. In jedem Fall sollte ein Dialogfeld mit dem Namen der WLAN-Verbindung angezeigt werden. |
4. | Klicken Sie auf den Namen Ihres WLANs, geben Sie den WEP-Schlüssel in die Felder Netzwerkschlüssel und Netzwerkschlüssel bestätigen ein, und klicken Sie dann auf Verbinden. |
5. | Alternativ können Sie auch auf Erweitert klicken. Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld des WLAN-Adapters auf den Namen des WLANs, und klicken Sie dann auf Konfigurieren. |
6. | Deaktivieren Sie im Dialogfeld Drahtlosnetzwerkeigenschaften auf der Registerkarte Zuordnung das Kontrollkästchen Schlüssel wird automatisch bereitgestellt. |
7. | Geben Sie unter Netzwerkschlüssel und Netzwerkschlüssel bestätigen den WEP-Verschlüsselungsschlüssel wie auf dem WLAN-Access-Point konfiguriert ein. |
8. | Wählen Sie unter Schlüsselindex den Schlüsselindex aus, der der Speicherposition des Verschlüsselungschlüssels wie auf dem WLAN-Access-Point konfiguriert entspricht. |
9. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLANs zu speichern. |
10. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLAN-Adapters zu speichern. |
Abbildung 4 enthält als Beispiel das Dialogfeld Drahtlosnetzwerkeigenschaften eines WLANs unter Windows XP mit SP1 mit der folgenden Konfiguration:
| • | Die SSID lautet HOME-AP. |
| • | Die Open System-Authentifizierung ist aktiviert. |
| • | WEP ist aktiviert. |
| • | Der WEP-Verschlüsselungsschlüssel ist 104 Bit lang, hexadezimal, verwendet Schlüsselindex 1 (die erste Verschlüsselungsschlüsselposition) und sieht wie folgt aus: "8e7cd510fba7f71ef29abc63ce". ![]() Abbildung 4 Beispieleigenschaften eines WLANs im Infrastrukturmodus mit WEP unter Windows XP SP1 |
Mit dem folgenden Verfahren wird Windows XP ohne installierte Service Packs für ein WLAN im Infrastrukturmodus konfiguriert:
1. | Installieren Sie den WLAN-Adapter unter Windows XP ohne installierte Service Packs. Bei diesem Verfahren werden die geeigneten Treiber für den WLAN-Adapter installiert, damit dieser als WLAN-Adapter in den Netzwerkverbindungen angezeigt wird. |
2. | Wenn sich der Computer innerhalb der Reichweite des installierten WLAN-Access-Points befindet, sollte er von Windows XP ohne installierte Service Packs erkannt werden. Im Informationsbereich der Taskleiste sollte nun die Benachrichtigung Drahtlosnetzwerke erkannt angezeigt werden. |
3. | Klicken Sie auf die Benachrichtigung. Wenn keine Benachrichtigung erfolgt, klicken Sie in den Netzwerkverbindungen mit der rechten Maustaste auf den WLAN-Adapter und klicken dann auf Verfügbare Drahtlosnetzwerke anzeigen. In jedem Fall sollte das Dialogfeld Mit dem drahtlosen Netzwerk verbinden angezeigt werden. |
4. | Geben Sie im Feld Netzwerkschlüssel den WEP-Schlüssel ein, und klicken Sie auf Verbinden. |
5. | Alternativ können Sie auch auf Erweitert klicken. |
6. | Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld des WLAN-Adapters auf den Namen des WLANs, und klicken Sie dann auf Konfigurieren. |
7. | Deaktivieren Sie im Dialogfeld Drahtlosnetzwerkeigenschaften das Kontrollkästchen Schlüssel wird automatisch bereitgestellt. |
8. | Wählen Sie unter Schlüsselformat das Verschlüsselungsschlüsselformat wie auf dem WLAN-Access-Point konfiguriert aus. |
9. | Wählen Sie unter Schlüssellänge die Länge des Verschlüsselungsschlüssel wie auf dem WLAN-Access-Point konfiguriert aus. |
10. | Geben Sie unter Netzwerkschlüssel den Schlüssel wie auf dem WLAN-Access-Point konfiguriert ein. |
11. | Wählen Sie unter Schlüsselindex den Schlüsselindex aus, der der Speicherposition des Verschlüsselungschlüssels wie auf dem WLAN-Access-Point konfiguriert entspricht. |
12. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLANs zu speichern. |
13. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLAN-Adapters zu speichern. |
Abbildung 5 enthält als Beispiel das Dialogfeld Eigenschaften des Drahtlosnetzwerkes eines WLANs unter Windows XP ohne installierte Service Packs mit der folgenden Konfiguration:
| • | Die SSID lautet HOME-AP. |
| • | WEP ist aktiviert. |
| • | Der WEP-Verschlüsselungsschlüssel ist 104 Bit lang, hexadezimal, verwendet Schlüsselindex 0 (die erste Verschlüsselungsschlüsselposition) und sieht wie folgt aus: "8e7cd510fba7f71ef29abc63ce". ![]() Abbildung 5 Beispieleigenschaften eines WLANs im Infrastrukturmodus mit WEP unter Windows XP ohne installierte Service Packs |
Wenn der WLAN-Adapter die automatische Konfiguration von WLANs nicht unterstützt, werden Sie Folgendes feststellen:
| • | Der Netzwerkadapter wird nicht als WLAN-Adapter in den Netzwerkverbindungen angezeigt. Er wird ähnlich wie bei einer Ethernet-Verbindung als LAN-Adapter angezeigt. |
| • | In den Eigenschaften der Drahtlosverbindung gibt es keine Registerkarte Drahtlosnetzwerke. |
| • | Es wird keine Windows XP-Informationsmeldung angezeigt, die angibt, dass WLANs verfügbar sind. |
Um WLANs unter Windows XP optimal nutzen zu können, sollten Sie sich an den Hersteller Ihres WLAN-Adapters wenden und die neueste Version der Treiber für Windows XP mit Unterstützung für die automatische Konfiguration von WLANs anfordern. Wenn keine neuen Treiber zur Verfügung stehen oder wenn Sie die Computer schon vor deren Bereitstellung an das WLAN anschließen möchten, müssen Sie die Einstellungen des WLANs manuell mithilfe der Konfigurationssoftware konfigurieren, die zum Lieferumfang des WLAN-Adapters gehören.
Mit der Konfigurationssoftware im Lieferumfang des WLAN-Adapters können Sie folgende Eigenschaften konfigurieren:
| • | Die SSID des WLANs Die SSID muss die gleiche wie die auf dem WLAN-Access-Point konfigurierte sein. |
| • | Die Open System-Authentifizierung |
| • | Die WEP-Verschlüsselung kann aktiviert werden. |
| • | Die Länge des WEP-Schlüssels Es muss die auf dem WLAN-Access-Point konfigurierte Schlüssellänge ausgewählt werden. Wenn der WLAN-Adapter nicht die gleiche Schlüssellänge wie der WLAN-Access-Point unterstützt, muss der WLAN-Access-Point neu konfiguriert werden. Wenn der WLAN-Access-Point beispielsweise WEP-Schlüssel mit der Länge 40 und 104 Bit unterstützt und der WLAN-Access-Point nur 40-Bit-Schlüssel unterstützt, müssen Sie den WLAN-Access-Point für die Verwendung eines 40-Bit-WEP-Schlüssels neu konfigurieren. |
| • | Das Format des WEP-Schlüssels Es muss das gleiche WEP-Schlüsselformat wie auf dem WLAN-Access-Point konfiguriert ausgewählt werden. Wenn der WLAN-Adapter nicht die gleichen Verschlüsselungsschlüsselformate wie der WLAN-Access-Point unterstützt, muss der Zugriffspunkt neu konfiguriert werden. Wenn Ihr WLAN-Access-Point Tastatur- (ASCII-) und Hexadezimalzeichen als WEP-Schlüsselformate unterstützt und der WLAN-Adapter lediglich Tastaturzeichen unterstützt, müssen Sie den WLAN-Access-Point so konfigurieren, dass das Tastaturformat für Verschlüsselungsschlüssel unterstützt wird. |
| • | Den WEP-Schlüssel Geben Sie an der gleichen Speicherposition wie auf dem WLAN-Access-Point konfiguriert den gleichen Verschlüsselungsschlüssel ein. |
Die Konfiguration von WLAN-Clients unter Windows XP für die TKIP-Verschlüsselung und die Authentifizierung mit vorinstalliertem WPA-Schlüssel ist davon abhängig, ob Sie Windows XP mit SP2 oder SP1 verwenden und ob der Treiber des WLAN-Adapters die automatische Konfiguration von WLANs unterstützt.
Gehen Sie wie im Folgenden beschrieben vor, um Windows XP mit SP2 für das im Infrastrukturmodus betriebene WLAN zu konfigurieren, wenn der WLAN-Adapter die automatische Konfiguration von WLANs unterstützt:
1. | Installieren Sie den WLAN-Adapter unter Windows XP mit SP2. Bei diesem Verfahren werden die geeigneten Treiber für den WLAN-Adapter installiert, damit dieser als WLAN-Verbindung in den Netzwerkverbindungen angezeigt wird. |
2. | Wenn sich der Computer innerhalb der Reichweite des installierten WLAN-Access-Points befindet, sollte er von Windows XP erkannt werden. Im Informationsbereich der Taskleiste sollte nun die Benachrichtigung Drahtlosnetzwerke erkannt angezeigt werden. |
3. | Klicken Sie auf die Benachrichtigung. Wenn keine Benachrichtigung erfolgt, klicken Sie in den Netzwerkverbindungen mit der rechten Maustaste auf den WLAN-Adapter und klicken dann auf Verfügbare Drahtlosnetzwerke anzeigen. In jedem Fall sollte ein Dialogfeld Drahtlosnetzwerkverbindung mit dem Namen Ihres WLANs angezeigt werden. |
4. | Doppelklicken Sie auf den Namen des WLANs. Windows XP versucht nun, die Verbindung zum WLAN herzustellen. |
5. | Da Windows XP nicht mit dem vorinstallierten WPA-Schlüssel für das WLAN konfiguriert wurde, schlägt der Verbindungsversuch fehl, und Windows XP zeigt das Dialogfeld Drahtlosnetzwerkverbindung an. Geben Sie den vorinstallierten WPA-Schlüssel in die Felder Netzwerkschlüssel und Netzwerkschlüssel bestätigen ein, und klicken Sie dann auf Verbinden. |
6. | Wenn die Statusmeldung für das WLAN im Dialogfeld Drahtlosnetzwerkverbindung auf Verbunden lautet, ist die Arbeit getan. Wenn die Statusmeldung für das WLAN im Dialogfeld Drahtlosnetzwerkverbindung auf Authentifizierung fehlgeschlagen lautet, klicken Sie in der Liste Verwandte Aufgaben auf Reihenfolge der Netzwerke ändern. Klicken Sie in den Eigenschaften des WLAN-Adapters auf der Registerkarte Drahtlose Netzwerke unter Bevorzugte Netzwerke auf den Namen Ihres WLANs, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. |
7. | Klicken Sie unter Netzwerkauthentifizierung auf WPA-PSK. Klicken Sie unter Datenverschlüsselung auf TKIP. |
8. | Geben Sie unter Netzwerkschlüssel den vorinstallierten WPA-Schlüssel wie auf dem WLAN-Access-Point konfiguriert ein. Geben Sie in Netzwerkschlüssel bestätigen den vorinstallierten WPA-Schlüssel erneut ein. |
9. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLANs zu speichern. |
10. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLAN-Adapters zu speichern. |
Abbildung 6 enthält als Beispiel das Dialogfeld Drahtlosnetzwerkeigenschaften eines WLANs unter Windows XP mit SP2 mit der folgenden Konfiguration:
| • | Die SSID lautet HOME-AP. |
| • | Die Authentifizierung mit vorinstalliertem WPA-Schlüssel ist aktiviert. |
| • | TKIP ist aktiviert. |
| • | Ein vorinstallierter WPA-Schlüssel ist vorhanden. ![]() Abbildung 6 Beispieleigenschaften eines WLANs im Infrastrukturmodus mit WPA-PSK unter Windows XP SP2 |
Mit dem folgenden Verfahren wird Windows XP mit SP1 für ein WLAN im Infrastrukturmodus konfiguriert:
1. | Downloaden und installieren Sie das WPA-Sicherheitsupdate für Drahtlosnetzwerke unter Windows XP. |
2. | Installieren Sie den WLAN-Adapter unter Windows XP. Bei diesem Verfahren werden die geeigneten Treiber für den WLAN-Adapter installiert, damit dieser als WLAN-Adapter in den Netzwerkverbindungen angezeigt wird. |
3. | Wenn sich der Computer innerhalb der Reichweite des installierten WLAN-Access-Points befindet, sollte er von Windows XP erkannt werden. Im Informationsbereich der Taskleiste sollte nun eine Benachrichtigung angezeigt werden. |
4. | Klicken Sie auf die Benachrichtigung. Wenn keine Benachrichtigung erfolgt, klicken Sie in den Netzwerkverbindungen mit der rechten Maustaste auf den WLAN-Adapter und klicken dann auf Verfügbare Drahtlosnetzwerke anzeigen. Es sollte ein Dialogfeld mit dem Namen der WLAN-Verbindung angezeigt werden. |
5. | Klicken Sie auf den Namen Ihres WLANs, geben Sie den WPA-Schlüssel in die Felder Netzwerkschlüssel und Netzwerkschlüssel bestätigen ein, und klicken Sie dann auf Verbinden. |
6. | Alternativ können Sie auch auf Erweitert klicken. Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld des WLAN-Adapters auf den Namen des WLANs, und klicken Sie dann auf Konfigurieren. |
7. | Wählen Sie auf der Registerkarte Zuordnung unter Netzwerkauthentifizierung den Eintrag WPA-PSK, und wählen Sie unter Datenverschlüsselung den Eintrag TKIP aus. |
8. | Geben Sie unter Netzwerkschlüssel den vorinstallierten WPA-Schlüssel wie auf dem WLAN-Access-Point konfiguriert ein. |
9. | Geben Sie in Netzwerkschlüssel bestätigen den vorinstallierten WPA-Schlüssel erneut ein. |
10. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLANs zu speichern. |
11. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLAN-Adapters zu speichern. |
Abbildung 7 enthält als Beispiel das Dialogfeld Drahtlosnetzwerkeigenschaften eines WLANs unter Windows XP mit SP1 mit der folgenden Konfiguration:
| • | Die SSID lautet HOME-AP. |
| • | Die Authentifizierung mit vorinstalliertem WPA-Schlüssel ist aktiviert. |
| • | TKIP ist aktiviert. |
| • | Ein vorinstallierter WPA-Schlüssel ist vorhanden. ![]() Abbildung 7 Beispieleigenschaften eines WLANs im Infrastrukturmodus mit WPA-PSK unter Windows XP SP1 |
Wenn der WLAN-Adapter die automatische Konfiguration von WLANs nicht unterstützt, werden Sie Folgendes feststellen:
| • | Der Netzwerkadapter wird nicht als WLAN-Adapter in den Netzwerkverbindungen angezeigt. Er wird ähnlich wie bei einer Ethernet-Verbindung als LAN-Adapter angezeigt. |
| • | In den Eigenschaften der Drahtlosverbindung gibt es keine Registerkarte Drahtlosnetzwerke. |
| • | Es wird keine Windows XP-Informationsmeldung angezeigt, die angibt, dass drahtlose Netzwerke verfügbar sind. |
Um WLANs unter Windows XP optimal nutzen zu können, sollten Sie sich an den Hersteller Ihres WLAN-Adapters wenden und die neueste Version der Treiber für Windows XP mit Unterstützung für die automatische Konfiguration von WLANs anfordern. Wenn keine neuen Treiber zur Verfügung stehen oder wenn Sie die Computer schon vor deren Bereitstellung an das WLAN anschließen möchten, müssen Sie die Einstellungen des WLANs manuell mithilfe der Konfigurationssoftware konfigurieren, die zum Lieferumfang des WLAN-Adapters gehören.
Mit der Konfigurationssoftware im Lieferumfang des WLAN-Adapters können Sie folgende Eigenschaften konfigurieren:
| • | Die SSID des WLANs Die SSID muss die gleiche wie die auf dem WLAN-Access-Point konfigurierte sein. |
| • | Die Authentifizierung mit vorinstalliertem WPA-Schlüssel muss aktiviert werden. |
| • | Die TKIP-Verschlüsselung muss aktiviert werden. |
| • | Der vorinstallierte WPA-Schlüssel muss vorhanden sein. Geben Sie den gleichen vorinstallierten WPA-Schlüssel wie den ein, der auf dem WLAN-Access-Point konfiguriert wurde. |
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie ein WLAN ohne einen WLAN-Access-Point für den Einsatz im Heimbereich oder in einem kleinen Unternehmen eingerichtet wird (Ad-hoc-Modus). Für ein WLAN im Ad-hoc-Modus muss zunächst ein erster WLAN-Client eingerichtet werden, der einige der Zuständigkeiten eines WLAN-Access-Points im Hinblick auf die Signalisierung (Beaconing) des Namens des Ad-hoc-WLANs an andere WLAN-Clients übernimmt.
Zur Sicherung eines WLANs im Heimbereich oder in einem kleinen Unternehmen muss die Open System-Authentifizierung mit WEP-Verschlüsselung verwendet werden.
Die Konfiguration des ersten WLAN-Clients unter Windows XP für die Open System-Authentifizierung mit WEP-Verschlüsselung ist davon abhängig, ob der Treiber des WLAN-Adapters die automatische Konfiguration von WLANs unterstützt und ob Windows XP mit SP2, mit SP1 oder ohne installierte Service Packs verwendet wird.
Mit dem folgenden Verfahren wird Windows XP mit SP2 auf dem ersten WLAN-Client für ein WLAN im Ad-hoc-Modus konfiguriert:
1. | Installieren Sie den WLAN-Adapter unter Windows XP mit SP2. Bei diesem Verfahren werden die geeigneten Treiber für den WLAN-Adapter installiert, damit dieser als WLAN-Adapter in den Netzwerkverbindungen angezeigt wird. |
2. | Da Sie zu Hause oder in den Geschäftsräumen des kleinen Unternehmens gegebenenfalls nicht über ein WLAN verfügen, wird im Informationsbereich der Taskleiste möglicherweise keine Benachrichtigung angezeigt. |
3. | Klicken Sie in den Netzwerkverbindungen mit der rechten Maustaste auf den WLAN-Adapter, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. Klicken Sie auf die Registerkarte Drahtlose Netzwerke. |
4. | Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld des WLAN-Adapters unter Bevorzugte Netzwerke auf Hinzufügen. |
5. | Geben Sie auf der Registerkarte Zuordnung im Feld Netzwerkname (SSID) den Namen des Ad-hoc-WLANs ein. |
6. | Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Dies ist ein Computer-zu-Computer-Netzwerk (Ad-hoc); Drahtloszugriffspunkte werden nicht verwendet, und deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Schlüssel wird automatisch bereitgestellt. |
7. | Klicken Sie unter Netzwerkauthentifizierung auf Öffnen. Klicken Sie unter Datenverschlüsselung auf WEP. |
8. | Geben Sie im Feld Netzwerkschlüssel den WEP-Schlüssel ein. Geben Sie den WEP-Schlüssel im Feld Netzwerkschlüssel bestätigen erneut ein. |
9. | Wählen Sie unter Schlüsselindex den Eintrag 1 aus. |
10. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLANs zu speichern. |
11. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLAN-Adapters zu speichern. |
Abbildung 8 enthält als Beispiel das Dialogfeld Drahtlosnetzwerkeigenschaften eines Ad-hoc-WLANs unter Windows XP mit SP2 mit der folgenden Konfiguration:
| • | Die SSID lautet HOME-AD HOC. |
| • | Die Open System-Authentifizierung ist aktiviert. |
| • | WEP ist aktiviert. |
| • | Der Ad-hoc-Modus ist aktiviert. |
| • | Der WEP-Verschlüsselungsschlüssel ist 104 Bit lang, hexadezimal, verwendet Schlüsselindex 1 (die erste Verschlüsselungsschlüsselposition) und sieht wie folgt aus: "19a8bce753ed4e6a410b730fa4". ![]() Abbildung 8 Beispieleigenschaften eines WLANs im Ad-hoc-Modus unter Windows XP SP2 |
Mit dem folgenden Verfahren wird Windows XP mit SP1 auf dem ersten WLAN-Client für ein WLAN im Ad-hoc-Modus konfiguriert:
1. | Installieren Sie den WLAN-Adapter unter Windows XP mit SP1. Bei diesem Verfahren werden die geeigneten Treiber für den WLAN-Adapter installiert, damit dieser als WLAN-Adapter in den Netzwerkverbindungen angezeigt wird. |
2. | Da Sie zu Hause oder in den Geschäftsräumen des kleinen Unternehmens gegebenenfalls nicht über ein WLAN verfügen, wird im Informationsbereich der Taskleiste möglicherweise keine Benachrichtigung angezeigt. |
3. | Klicken Sie in den Netzwerkverbindungen mit der rechten Maustaste auf den WLAN-Adapter, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. Klicken Sie auf die Registerkarte Drahtlose Netzwerke. |
4. | Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld des WLAN-Adapters unter Bevorzugte Netzwerke auf Hinzufügen. |
5. | Geben Sie auf der Registerkarte Zuordnung im Feld Netzwerkname (SSID) den Namen des Ad-hoc-WLANs ein. |
6. | Aktivieren Sie die Kontrollkästchen Datenverschlüsselung (WEP aktiviert) und Dies ist ein Computer-zu-Computer-Netzwerk (Ad-hoc); Drahtloszugriffspunkte werden nicht verwendet, und deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Schlüssel wird automatisch bereitgestellt. |
7. | Geben Sie im Feld Netzwerkschlüssel den WEP-Schlüssel ein. |
8. | Geben Sie den WEP-Schlüssel im Feld Netzwerkschlüssel bestätigen erneut ein. |
9. | Wählen Sie unter Schlüsselindex den Eintrag 1 aus. |
10. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLANs zu speichern. |
11. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLAN-Adapters zu speichern. |
Abbildung 9 enthält als Beispiel das Dialogfeld Drahtlosnetzwerkeigenschaften eines Ad-hoc-WLANs unter Windows XP mit SP1 mit der folgenden Konfiguration:
| • | Die SSID lautet HOME-AD HOC. |
| • | WEP ist aktiviert. |
| • | Der Ad-hoc-Modus ist aktiviert. |
| • | Der WEP-Verschlüsselungsschlüssel ist 104 Bit lang, hexadezimal, verwendet Schlüsselindex 1 (die erste Verschlüsselungsschlüsselposition) und sieht wie folgt aus: "19a8bce753ed4e6a410b730fa4". ![]() Abbildung 9 Beispieleigenschaften eines WLANs im Ad-hoc-Modus unter Windows XP SP1 |
Mit dem folgenden Verfahren wird Windows XP ohne installierte Service Packs auf dem ersten WLAN-Client für ein Ad-hoc-WLAN konfiguriert:
1. | Installieren Sie den WLAN-Adapter unter Windows XP ohne installierte Service Packs. Bei diesem Verfahren werden die geeigneten Treiber für den WLAN-Adapter installiert, damit dieser als WLAN-Adapter in den Netzwerkverbindungen angezeigt wird. |
2. | Da Sie zu Hause oder in den Geschäftsräumen des kleinen Unternehmens gegebenenfalls nicht über ein WLAN verfügen, wird im Informationsbereich der Taskleiste möglicherweise keine Benachrichtigung angezeigt. |
3. | Klicken Sie in den Netzwerkverbindungen mit der rechten Maustaste auf den WLAN-Adapter, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. Klicken Sie auf die Registerkarte Drahtlose Netzwerke. |
4. | Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld des WLAN-Adapters unter Bevorzugte Netzwerke auf Hinzufügen. |
5. | Geben Sie im Dialogfeld Drahtlosnetzwerkeigenschaften im Feld Netzwerkname (SSID) den Namen des Ad-hoc-WLANs ein. |
6. | Aktivieren Sie die Kontrollkästchen Datenverschlüsselung (WEP aktiviert) und Dies ist ein Computer-zu-Computer-Netzwerk (Ad-hoc); Drahtloszugriffspunkte werden nicht verwendet, und deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Schlüssel wird automatisch bereitgestellt. |
7. | Wählen Sie unter Schlüsselformat ein Schlüsselformat aus. |
8. | Wählen Sie unter Schlüssellänge eine Schlüssellänge aus. |
9. | Geben Sie im Feld Netzwerkschlüssel den WEP-Schlüssel ein. |
10. | Wählen Sie unter Schlüsselindex den Eintrag 0 aus. |
11. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLANs zu speichern. |
12. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLAN-Adapters zu speichern. |
Abbildung 10 enthält als Beispiel das Dialogfeld Drahtlosnetzwerkeigenschaften eines Ad-hoc-WLANs unter Windows XP ohne installierte Service Packs mit der folgenden Konfiguration:
| • | Die SSID lautet HOME-AD HOC. |
| • | WEP ist aktiviert. |
| • | Der Ad-hoc-Modus ist aktiviert. |
| • | Der WEP-Verschlüsselungsschlüssel ist 104 Bit lang, hexadezimal, verwendet Schlüsselindex 0 (die erste Verschlüsselungsschlüsselposition) und sieht wie folgt aus: "19a8bce753ed4e6a410b730fa4". ![]() Abbildung 10 Beispieleigenschaften eines WLANs im Ad-hoc-Modus unter Windows XP ohne installierte Service Packs |
Wenn der WLAN-Adapter die automatische Konfiguration von WLANs nicht unterstützt, werden Sie Folgendes feststellen:
| • | Der Netzwerkadapter wird nicht als WLAN-Adapter in den Netzwerkverbindungen angezeigt. Er wird als LAN-Adapter angezeigt. |
| • | In den Eigenschaften der Drahtlosverbindung gibt es keine Registerkarte Drahtlosnetzwerke. |
| • | Es wird keine Windows XP-Informationsmeldung angezeigt, die angibt, dass WLANs verfügbar sind. |
Um WLANs unter Windows XP optimal nutzen zu können, sollten Sie sich an den Hersteller Ihres WLAN-Adapters wenden und die neueste Version der Treiber für Windows XP mit Unterstützung für die automatische Konfiguration von WLANs anfordern. Wenn keine neuen Treiber zur Verfügung stehen oder wenn Sie die Computer schon vor deren Bereitstellung an das WLAN anschließen möchten, müssen Sie die Einstellungen des WLANs manuell mithilfe der Konfigurationssoftware konfigurieren, die zum Lieferumfang des WLAN-Adapters gehören.
Mit der Konfigurationssoftware im Lieferumfang des WLAN-Adapters können Sie folgende Eigenschaften konfigurieren:
| • | Die SSID des Ad-hoc-WLANs |
| • | Den Ad-hoc-Modus für WLANs |
| • | Die Open System-Authentifizierung |
| • | Die WEP-Verschlüsselung kann aktiviert werden. |
| • | Die Länge des WEP-Schlüssels Wählen Sie für ein Optimum an Sicherheit WEP-Schlüssel der Länge 104 Bit. |
| • | Das Format des WEP-Schlüssels Wählen Sie für ein Optimum an Sicherheit das hexadezimale Format. |
| • | Die Speicherposition des WEP-Verschlüsselungsschlüssels Wählen Sie zur Vereinfachung der Konfiguration die erste Speicherposition für Verschlüsselungsschlüssel aus. |
| • | Den WEP-Verschlüsselungsschlüssel |
Die Konfiguration von WLAN-Clients unter Windows XP für die Open System-Authentifizierung mit WEP-Verschlüsselung ist davon abhängig, ob der WLAN-Adapter die automatische Konfiguration von WLANs unterstützt.
Wenn die Treiber des WLAN-Adapters die automatische Konfiguration von WLANs unterstützen, unterscheidet sich das Konfigurationsverfahren in Abhängigkeit davon, ob Sie mit Windows XP, SP2, SP1 oder ohne installierte Service Packs arbeiten.
Mit dem folgenden Verfahren wird Windows XP mit SP2 für ein WLAN im Ad-hoc-Modus konfiguriert:
1. | Installieren Sie den WLAN-Adapter unter Windows XP mit SP2. Bei diesem Verfahren werden die geeigneten Treiber für den WLAN-Adapter installiert, damit dieser als WLAN-Adapter in den Netzwerkverbindungen angezeigt wird. |
2. | Wenn sich der Computer innerhalb der Reichweite des installierten ersten WLAN-Clients befindet, sollte er von Windows XP erkannt werden. Im Informationsbereich der Taskleiste sollte nun die Benachrichtigung Drahtlosnetzwerke erkannt angezeigt werden. |
3. | Klicken Sie auf die Benachrichtigung. Wenn keine Benachrichtigung erfolgt, klicken Sie in den Netzwerkverbindungen mit der rechten Maustaste auf den WLAN-Adapter und klicken dann auf Verfügbare Drahtlosnetzwerke anzeigen. In jedem Fall sollte ein Dialogfeld Drahtlosnetzwerkverbindung mit dem Namen Ihres WLANs angezeigt werden. |
4. | Doppelklicken Sie auf den Namen des Ad-hoc-WLANs. Windows XP versucht nun, die Verbindung zum Ad-hoc-WLAN herzustellen. |
5. | Da Windows XP mit SP2 nicht mit dem WEP-Verschlüsselungsschlüssel für das Ad-hoc-WLAN konfiguriert wurde, schlägt der Verbindungsversuch fehl, und Windows XP zeigt das Dialogfeld Drahtlosnetzwerkverbindung an. Geben Sie den WEP-Schlüssel in die Felder Netzwerkschlüssel und Netzwerkschlüssel bestätigen ein, und klicken Sie dann auf Verbinden. |
6. | Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld des WLAN-Adapters auf den Namen des WLANs, und klicken Sie dann auf Konfigurieren. |
7. | Wenn die Statusmeldung für das WLAN im Dialogfeld Drahtlosnetzwerkverbindung auf Verbunden lautet, ist die Arbeit getan. Wenn die Statusmeldung für das WLAN im Dialogfeld Drahtlosnetzwerkverbindung auf Authentifizierung fehlgeschlagen lautet, klicken Sie in der Liste Verwandte Aufgaben auf Reihenfolge der Netzwerke ändern. Klicken Sie in den Eigenschaften des WLAN-Adapters auf der Registerkarte Drahtlose Netzwerke unter Bevorzugte Netzwerke auf den Namen Ihres Ad-hoc-WLANs, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. |
8. | Klicken Sie unter Netzwerkauthentifizierung auf Öffnen. Klicken Sie unter Datenverschlüsselung auf WEP. |
9. | Geben Sie unter Netzwerkschlüssel und Netzwerkschlüssel bestätigen den WEP-Verschlüsselungsschlüssel wie auf dem ersten WLAN-Client unter Windows XP konfiguriert ein. |
10. | Wählen Sie unter Schlüsselindex die Nummer des Schlüsselindex aus, die der Position des Schlüsselindex auf dem ersten WLAN-Client unter Windows XP entspricht. |
11. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLANs zu speichern. |
12. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLAN-Adapters zu speichern. |
Mit dem folgenden Verfahren wird Windows XP mit SP1 für ein WLAN im Ad-hoc-Modus konfiguriert:
1. | Installieren Sie den WLAN-Adapter unter Windows XP. Bei diesem Verfahren werden die geeigneten Treiber für den WLAN-Adapter installiert, damit dieser als WLAN-Adapter in den Netzwerkverbindungen angezeigt wird. |
2. | Wenn sich der Computer innerhalb der Reichweite des installierten ersten WLAN-Clients befindet, sollte er von Windows XP erkannt werden. Im Informationsbereich der Taskleiste sollte nun eine Benachrichtigung angezeigt werden. |
3. | Klicken Sie auf die Benachrichtigung. Wenn keine Benachrichtigung erfolgt, klicken Sie in den Netzwerkverbindungen mit der rechten Maustaste auf den WLAN-Adapter und klicken dann auf Verfügbare Drahtlosnetzwerke anzeigen. Es sollte ein Dialogfeld mit dem Namen der WLAN-Verbindung angezeigt werden. |
4. | Klicken Sie auf den Namen Ihres Ad-hoc-WLANs, geben Sie den WEP-Schlüssel in die Felder Netzwerkschlüssel und Netzwerkschlüssel bestätigen ein, und klicken Sie dann auf Verbinden. |
5. | Alternativ können Sie auch auf Erweitert klicken. |
6. | Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld des WLAN-Adapters auf der Registerkarte Drahtlose Netzwerke auf den Namen des WLANs, und klicken Sie dann auf Konfigurieren. |
7. | Aktivieren Sie auf der Registerkarte Zuordnung das Kontrollkästchen Datenverschlüsselung (WEP aktiviert), und deaktivieren das Kontrollkästchen Schlüssel wird automatisch bereitgestellt. |
8. | Geben Sie unter Netzwerkschlüssel und Netzwerkschlüssel bestätigen den WEP-Schlüssel wie auf dem ersten WLAN-Client konfiguriert ein. |
9. | Wählen Sie unter Schlüsselindex die Nummer des Schlüsselindex aus, die der Position des Schlüsselindex auf dem ersten WLAN-Client unter Windows XP entspricht. Unter Windows XP mit SP1 beginnt die Nummerierung von Schlüsselindizes mit 1. |
10. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLANs zu speichern. |
11. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLAN-Adapters zu speichern. |
Mit dem folgenden Verfahren wird Windows XP ohne installierte Service Packs für ein WLAN im Ad-hoc-Modus konfiguriert:
1. | Installieren Sie den WLAN-Adapter unter Windows XP. Bei diesem Verfahren werden die geeigneten Treiber für den WLAN-Adapter installiert, damit dieser als WLAN-Adapter in den Netzwerkverbindungen angezeigt wird. |
2. | Wenn sich der Computer innerhalb der Reichweite des installierten ersten WLAN-Clients befindet, sollte er von Windows XP erkannt werden. Im Informationsbereich der Taskleiste sollte nun eine Benachrichtigung angezeigt werden. |
3. | Klicken Sie auf die Benachrichtigung. Wenn keine Benachrichtigung erfolgt, klicken Sie in den Netzwerkverbindungen mit der rechten Maustaste auf den WLAN-Adapter und klicken dann auf Verfügbare Drahtlosnetzwerke anzeigen. Nun sollte das Dialogfeld Mit dem drahtlosen Netzwerk verbinden angezeigt werden. |
4. | Geben Sie im Feld Netzwerkschlüssel den WEP-Schlüssel ein, und klicken Sie auf Verbinden. |
5. | Alternativ können Sie auch auf Erweitert klicken. |
6. | Klicken Sie im Eigenschaftendialogfeld des WLAN-Adapters auf den Namen des WLANs, und klicken Sie dann auf Konfigurieren. |
7. | Aktivieren Sie im Dialogfeld Drahtlosnetzwerkeigenschaften das Kontrollkästchen Datenverschlüsselung (WEP aktiviert), und deaktivieren das Kontrollkästchen Schlüssel wird automatisch bereitgestellt. |
8. | Wählen Sie unter Schlüsselformat das Verschlüsselungsschlüsselformat wie auf dem ersten WLAN-Client konfiguriert aus. |
9. | Wählen Sie unter Schlüssellänge die Länge des Verschlüsselungsschlüssel wie auf dem ersten WLAN-Client konfiguriert aus. |
10. | Geben Sie unter Netzwerkschlüssel den Schlüssel wie auf dem ersten WLAN-Client konfiguriert ein. |
11. | Wählen Sie unter Schlüsselindex die Nummer des Schlüsselindex aus, die der Position des Schlüsselindex auf dem ersten WLAN-Client unter Windows XP entspricht. Unter Windows XP ohne installierte Service Packs beginnt die Nummerierung von Schlüsselindizes mit 0. |
12. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLANs zu speichern. |
13. | Klicken Sie auf OK, um die geänderten Einstellungen des WLAN-Adapters zu speichern. |
Mit der Konfigurationssoftware im Lieferumfang des WLAN-Adapters können Sie folgende Eigenschaften konfigurieren:
| • | Die SSID des Ad-hoc-WLANs Die SSID muss die gleiche wie die auf dem ersten WLAN-Client konfigurierte sein. |
| • | Den Ad-hoc-Modus für WLANs |
| • | Die Open System-Authentifizierung |
| • | Die WEP-Verschlüsselung kann aktiviert werden. |
| • | Die Länge des WEP-Schlüssels Es muss die auf dem ersten WLAN-Client konfigurierte Schlüssellänge ausgewählt werden. Wenn der WLAN-Adapter nicht die gleiche Verschlüsselungsschlüssellänge wie der zuerst konfigurierte WLAN-Client unterstützt, muss der zuerst konfigurierte WLAN-Client neu konfiguriert werden. Wenn der zuerst konfigurierte WLAN-Client beispielsweise WEP-Schlüssel mit der Länge 40 und 104 Bit unterstützt und der WLAN-Adapter nur 40-Bit-Schlüssel unterstützt, müssen Sie den zuerst konfigurierten WLAN-Client für die Verwendung eines 40-Bit-WEP-Schlüssels neu konfigurieren. |
| • | Das Format des WEP-Schlüssels Es muss das gleiche WEP-Schlüsselformat wie auf dem ersten WLAN-Client konfiguriert ausgewählt werden. Wenn der WLAN-Adapter nicht das gleiche Verschlüsselungsschlüsselformat wie der zuerst konfigurierte WLAN-Client unterstützt, muss der zuerst konfigurierte WLAN-Client neu konfiguriert werden. Wenn der zuerst konfigurierte WLAN-Client Tastatur- (ASCII-) und hexadezimale Zeichen als WEP-Schlüsselformate unterstützt und der WLAN-Adapter lediglich Tastaturzeichen unterstützt, müssen Sie den zuerst konfigurierten WLAN-Client so neu konfigurieren, dass das Tastaturformat für Verschlüsselungsschlüssel unterstützt wird. |
| • | Den WEP-Schlüssel Geben Sie an der gleichen Speicherposition wie auf dem ersten WLAN-Client konfiguriert den gleichen Verschlüsselungsschlüssel ein. |
WLANs bieten die Möglichkeit, zu Hause oder in einem kleinen Unternehmen ortsunabhängig zu arbeiten, ohne die Verbindung zum Netzwerk zu verlieren. Ein WLAN kann für die Verwendung eines WLAN-Access-Points (Infrastrukturmodus) oder von WLAN-Clients (Ad-hoc-Modus) konfiguriert werden. Über ungesicherte WLANs können jedoch auch Unbefugte auf Ihr Netzwerk zugreifen. Zur Absicherung eines WLANs im Heimbereich oder in kleinen Unternehmen, in denen eine Authentifizierung gemäß 802.1X nicht praktikabel ist, muss entweder die Open System-Authentifizerung mit WEP-Verschlüsselung (für Infrastruktur- und Ad-hoc-Modus) oder die Authentifizierung mit vorinstalliertem WPA-Schlüssel und TKIP-Verschlüsselung (für den Infrastrukturmodus) verwendet werden.
In den folgenden Ressourcen finden Sie weitere Informationen:
| • | Website zum Thema Wi-Fi unter http://www.microsoft.com/windowsserver2003/technologies/networking/wifi/default.mspx. |
| • | WPA-Sicherheitsupdate für WLANs unter Windows XP unter http://support.microsoft.com/?kbid=815485. |
| • | Wi-Fi-geschützter Zugriff (Wi-Fi Protected Access oder WPA) - Übersicht unter /germany/technet/datenbank/articles/600207.mspx. |
Aktuelle Informationen zu Windows XP finden Sie auf der Windows XP-Website unter /germany/windowsxp.