Small IT Solution - Dienste für kleine Unternehmen

Implementierung

Veröffentlicht: 24. Jul 2004

In diesem Abschnitt wird die Konfiguration von Windows Small Business Server 2003 kurz beschrieben. Außerdem finden Sie darin wichtige Informationen und Konfigurationen zum Aktivieren der auf dem Server bereitgestellten Dienste.

Hinweis: Weitere Hilfe zu Problembehandlung und dem Konfigurieren von Diensten finden Sie im Whitepaper "Windows Small Business Server 2003 Troubleshooting" unter der folgenden URL (nur auf Englisch verfügbar):

http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=18144

Windows Small Business Server 2003 wird in mehreren Phasen implementiert: Der Vorgang umfasst die folgenden Schritte:

1.

Sicherstellen, dass alle Voraussetzungen für die Implementierung erfüllt sind

2.

Vorbereiten und Verbinden der Serverhardware

3.

Installieren des Betriebssystems Windows Small Business Server 2003, Standard Edition. Berücksichtigen Sie beim Ausführen dieses Schrittes die folgenden Punkte:

1.

Bei Serverhardware, die von einem Original Equipment Manufacturer (OEM) erworben wurde, ist das Betriebssystem bereits installiert. Folgen Sie den vom OEM bereitgestellten Anweisungen zur Durchführung der Betriebssysteminstallation.

2.

Weitere Informationen zum Aktualisieren oder Migrieren von einem anderen Microsoft-Serverbetriebssystem oder einer Peer-zu-Peer-Umgebung finden Sie im Abschnitt "Ausgangsumgebung" in diesem Kapitel.

4.

Führen Sie den Setup-Assistenten für Windows Small Business Server 2003 aus, um das Betriebssystem zu konfigurieren sowie um die Serverkomponenten und -tools zu installieren.

5.

Befolgen Sie die Aufgabenliste zum Konfigurieren der verschiedenen Dienste und Optionen.

Auf dieser Seite
Voraussetzungen zum ErstellenVoraussetzungen zum Erstellen
HardwarevorbereitungHardwarevorbereitung
Installation des Windows-BetriebssystemsInstallation des Windows-Betriebssystems
Small Business Server-SetupSmall Business Server-Setup
Empfehlungen für Aufgaben in der AufgabenlisteEmpfehlungen für Aufgaben in der Aufgabenliste
Optionen für Konfiguration und Anpassung nach Abschluss der InstallationOptionen für Konfiguration und Anpassung nach Abschluss der Installation



Voraussetzungen zum Erstellen

Zum Erstellen von Windows Small Business Server 2003 gibt es die folgenden Voraussetzungen:

Die DHCP-Dienste sind auf anderen Geräten im Netzwerk deaktiviert, z. B. eine Multifunktionsfirewall oder ein Gerät für drahtlosen Zugriffspunkt.

Der Hardwareermittlungsvorgang während der Installation des Betriebssystems kann dazu führen, dass einige USV-Geräte auf Batteriebetrieb umschalten und das Setup deshalb fehlschlägt. Trennen Sie das USB-Kabel vom Server, bevor Sie den Installationsvorgang fortsetzen. Nach dessen Beendigung kann das Kabel wieder angeschlossen werden.

Stellen Sie vor Ausführung des Serversetups sicher, dass Sie über aktualisierte Treiber für die Hardwaregeräte sowie über das neueste System-BIOS verfügen. Die Gerätehersteller oder der OEM können Ihnen bei der Beschaffung dieser Objekte behilflich sein. Wenn der vorhandene Hardwaretreiber im Windows-Katalog nicht aufgeführt ist und Sie über keine vom Hersteller bereitgestellte Treiberdatei zum Einsatz unter Windows Server™ 2003 verfügen, setzen Sie sich mit dem Hardwarehersteller in Verbindung, bevor Sie das Setup ausführen.

Die DNS-Namen für das Unternehmen sind bei einer Internetdomänennamen-Registrierungsinstanz registriert.

Die DNS-Einträge wurden bei einem mit dem Internet verbundenen DNS-Dienst ordnungsgemäß konfiguriert.

Die Small IT Solution erfordert es, dass die in der folgenden Tabelle aufgeführten DNS-Einträge auf DNS-Servern des Internetdienstanbieters konfiguriert werden. Diese Einträge müssen auf den DNS-Servern eingegeben werden, die für die betreffende Domäne autorisierend sind.

DNS-NameEintragstypIP-Adresse

portal.firmenname.com

A-Eintrag

Statische IP-Adresse, die für die Firewall verwendet wird

Remote.firmenname.com

CNAME-Eintrag

portal.firmenname.com

vpn.firmenname.com (optional)

CNAME-Eintrag

portal.firmenname.com

companyweb.firmenname.com (optional)

CNAME-Eintrag

portal.firmenname.com

ftp.firmenname.com

CNAME-Eintrag

portal.firmenname.com

webdav.firmenname.com

CNAME-Eintrag

portal.firmenname.com

Firmenname.com

A-Eintrag

Kunden-Website des Unternehmens

www.firmenname.com

CNAME-Eintrag

firmenname.com

Firmenname.com

MX-Eintrag (Hoher Vorrang)

portal.firmenname.com

Firmenname.com

MX-Eintrag (Niedriger Vorrang)

DNS-Name, der auf einen weiterleitenden Mailsserver des Internetdienstanbieters verweist

Tabelle 1. Einträge, die auf den externen DNS-Servern konfiguriert werden

Beachten Sie bei MX-Einträgen (Mail Exchange) die folgenden Regeln:

MX-Einträge sollten nicht auf eine IP-Adresse oder auf CNAME-Einträge, sondern auf einen DNS-"A-Eintrag" verweisen, der in die externe IP-Adresse der Firewall aufgelöst wird.

Reverse-Lookup-Einträge (PTR) sollten für A-Einträge erstellt werden.

Platzhalterwerte wie "*" sollten im Domänennamen nicht verwendet werden.

Für den MX-Eintrag von Small Business Server sollte der Vorrang 10 angegeben werden.

Wenn mehr als ein MX-Eintrag definiert wird, sollten alle MX-Einträge einen MX-Vorrang mit einer höheren Zahl, z. B. 20, aufweisen.

Wenn auf Dienste für Small Business Server voraussichtlich extern zugegriffen wird, ist ein Serverzertifikat einer kommerziellen Zertifizierungsstelle erforderlich. Wenn Sie ermitteln möchten, ob das Serverzertifikat erforderlich ist, lesen Sie die Anleitungen im Abschnitt "Webserverzertifikat" weiter unten in diesem Kapitel.

Ein Firewallgerät sollte so konfiguriert werden, dass es eine Verbindung zwischen dem verkabelten Netzwerk und dem Internet herstellt. Weitere Informationen zu den Firewallkonfigurationen finden Sie in der Tabelle "Regeln für die Firewall" im Kapitel "Small IT Solution - Entwerfen des Netzwerkes". Windows Small Business Server 2003 erfordert es, dass die in der folgenden Tabelle aufgeführten eingehenden Ports in der Firewall geöffnet sind.

KonfigurationszweckZuzuordnender IP-PortProtokollZielcomputer

Remote-Webarbeitsplatz

80 und 443

TCP

Small Business Server

Remotedesktop-Proxy

4125

TCP

Small Business Server

Internet-E-Mail - Simple Mail Transfer Protocol (SMTP)

25

TCP

Small Business Server

VPN (optional)

1723 und

Protokoll 47 (PPTP-Pass-Through)

TCP

Small Business Server

Dateiübertragung - FTP (optional)

21

TCP

Small Business Server

Tabelle 2. Ports, die in der Firewall geöffnet werden müssen

Hinweis: Wenn andere Ports in der Firewall geöffnet sind, können Sie deren Zweck überprüfen, indem Sie die Liste bekannter Ports auf der IANA-Website (Internet Assigned Numbers Authority) unter der folgenden URL prüfen (nur auf Englisch verfügbar):

http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=22654



Hardwarevorbereitung

Diese Phase der Implementierung von Small Business Server ist erforderlich, um sicherzustellen, dass die Hardware ordnungsgemäß konfiguriert wird. Hier muss sichergestellt werden, dass der Datenträger und jedes beliebige Hardware-RAID entsprechend den folgenden Empfehlungen korrekt konfiguriert werden:

Der Netzwerkadapter ist mit dem Netzwerk des Unternehmens verbunden.

Das Faxmodem ist mit einer Telefonleitung verbunden; ein externes Modem sollte eingeschaltet sein.

Konfigurieren Sie das Hardware-RAID für Systemdatenträger und die Datenträger für Daten. Für die RAID-Konfiguration gibt es folgende Optionen:

Einzelnes Laufwerk (RAID 1) Wenn der Server nur über zwei physische Datenträger verfügt, erstellen Sie ein logisches gespiegeltes Laufwerk.

Einzelnes Laufwerk (RAID 5) Bei einem System mit drei oder vier physischen Datenträgern ist das Erstellen eines logischen Stripesetdatenträgers die beste Option.

Mehrere Laufwerke (RAID 1 oder RAID 5) Wenn der Server über mindestens fünf physische Datenträger verfügt, können Sie einen gespiegelten Datenträger für die Systemdateien erstellen und dazu zwei physische Datenträger verwenden. Die übrigen Datenträger sollten in einem RAID-5-Datenträger konfiguriert werden. Der gespiegelte Datenträger wird für Systemdateien verwendet und der Stripesetdatenträger zum Speichern von Systemdaten.

Hinweis: Die Konfiguration des Hardware-RAIDs sollte vor der Installation des Betriebssystems mithilfe der Tools erfolgen, die mit der RAID-Karte bereitgestellt werden. Das Software-RAID sollte nach der Installation des Betriebssystems konfiguriert werden.

Konfigurieren Sie ggf. den Lese- und Schreibcache auf dem RAID-Controller.

Konfigurieren Sie den Schreibcache, wenn eine USV angeschlossen ist; verzichten Sie andernfalls auf das Konfigurieren des Caches.

Konfigurieren Sie die Remoteverwaltungskarte.



Installation des Windows-Betriebssystems

In dieser Phase wird das Windows-Basisbetriebssystem auf dem Server installiert. Berücksichtigen Sie während der Installation des Betriebssystems die folgenden Konfigurationsoptionen und -entscheidungen:

Datenträgerpartition: Während des Setups müssen Sie die logischen Partitionen für Small Business Server erstellen und formatieren. Es gibt folgende Partitionstypen:

Einzelne Partition (Hardware-RAID): Wenn ein einzelner logischer Datenträger vorliegt, erstellen und formatieren Sie die Partition unter Nutzung des gesamten verfügbaren Speicherplatzes.

Mehrere Partitionen (Hardware-RAID): Wenn die Empfehlungen zur Hardwarevorbereitung befolgt werden, sind während des Setups nur zwei logische Datenträger verfügbar. Ein Datenträger ist gespiegelt und der andere ein Stripeset.

Erstellen Sie eine Partition auf jedem logischen Datenträger, und nutzen Sie dazu den gesamten verfügbaren Speicherplatz des jeweiligen Datenträgers. Installieren Sie die Systemdateien auf der Partition des gespiegelten Datenträgers.

Einzelne Partition (Software-RAID): Erstellen Sie eine Partition auf dem ersten Datenträger, und nutzen Sie dazu den gesamten verfügbaren Speicherplatz. Erstellen Sie keine Partition auf dem zweiten Datenträger. Das Spiegeln erfolgt nach der Serverinstallation. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter der folgenden URL:

http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=30064

Mehrere Partitionen (Software-RAID): Erstellen Sie eine Partition auf dem ersten Datenträger, und nutzen Sie dazu den gesamten verfügbaren Speicherplatz. Erstellen Sie keine Partitionen auf anderen Datenträgern. Nach Installation des Betriebssystems und vor der Ausführung des Setup-Assistenten für Small Business Server müssen Sie den Systemdatenträger spiegeln sowie ein Stripeset oder einen Spiegel der übrigen Datenträger erstellen. Von einem Systemdatenträger kann kein Stripeset mithilfe von Software-RAID erstellt werden.

Weitere Informationen zum Erstellen von Stripesets der Datenträger finden Sie in der Onlinehilfe zu Small Business Server.

Hinweis: Durch das Erstellen vieler Partitionen auf einem Server wird die Datenträgerverwaltung komplexer. Minimieren Sie deshalb die Anzahl der Partitionen auf einem Server so weit wie möglich. Empfohlen wird die einfachste Form: Beibehaltung einer einzigen Partition auf dem Server.

Regions- und Sprachoptionen: Führen Sie die folgenden Schritte aus:

1.

Wählen Sie die Regionsoptionen aus.

2.

Installieren Sie die zu verwendenden Sprachen.

3.

Konfigurieren Sie die Tastatur auf dieser Seite des Windows Setup-Assistenten.

Firmeninformationen: Geben Sie diese Informationen exakt ein; sie werden vom Installations-Assistenten zum Konfigurieren mehrerer Dienste verwendet.

Product Key: Geben Sie den Product Key für die Serverlizenz für Windows Small Business Server 2003, Standard Edition, ein.

Computername und Administratorkennwort: Geben Sie ein langes, komplexes Kennwort für den Server ein. Dieses Kennwort wird während des gesamten Serversetups benötigt. Wählen Sie für Small Business Server einen einfachen Namen, den Sie sich leicht merken können. Bei vielen älteren Windows-Clients wird die NetBIOS-Namensauflösung verwendet. NetBIOS-Namen dürfen maximal 15 Zeichen umfassen.

Hinweis: Verwenden Sie SBS01 als Servernamen, wenn Sie die Benennungskonventionen der Small IT Solution einhalten.

Datums- und Uhrzeiteinstellungen: Geben Sie die Datums- und Zeitzone des Serverstandortes an.

Die Installation des Windows-Betriebssystems dauert normalerweise mindestens 30 Minuten.



Small Business Server-Setup

In dieser Phase installiert der Setup-Assistent für Microsoft Windows Small Business Server die verschiedenen Dienste, die von Small Business Server bereitgestellt werden. Dies umfasst die Installation von Active Directory, Microsoft Exchange und IIS. Wenn Sie ausführlichere Informationen benötigen, können Sie jederzeit im Setup-Assistenten für Microsoft Windows Small Business Server auf die Schaltfläche Weitere Informationen am Ende der Assistentenseite klicken. Die folgenden Schlüsselinformationen werden in dieser Phase benötigt.

1.

Setupanforderungen: Wenn Sie die Empfehlungen dieser Lösung befolgen, sollte im Fenster Setup-Anforderungen die Meldung "Dieser Computer hat nur einen Netzwerkadapter." angezeigt werden. Falls mehrere Netzwerkkarten verfügbar sind, deaktivieren Sie die nicht benötigte Verbindung, und klicken Sie auf die Schaltfläche Erneut überprüfen.

2.

Firmeninformationen: Geben Sie die tatsächlichen Firmeninformationen im Feld Firmeninformationen ein. Auf dieser Seite werden Fax- und andere Dienste konfiguriert.

3.

Interne Domäneninformationen: Auf der Seite Interne Domäneninformationen werden die folgenden Informationen eingegeben:

Vollständiger DNS-Name der neuen Domäne: Wenn Sie über Clientcomputer unter dem Macintosh-Betriebssystem 10.2 verfügen, die eine Verbindung zu Small Business Server herstellen, verwenden Sie einen registrierten Domänennamen wie Firmenname.com. Falls dies nicht zutrifft, verwenden Sie nicht Ihren registrierten Domänennamen. Der für die oberste Ebene stehende Teil des Domänennamens sollte durch ".local" ersetzt werden, z. B. Firmenname.local.

NetBIOS-Domänenname: Der NetBIOS-Domänenname sollte mit dem vollständigen DNS-Namen identisch sein, wobei das Suffix weggelassen wird; lautet beispielsweise der vollständige DNS-Name Firmenname.local, so lautet der NetBIOS-Name Firmenname.

Computername: Der Computername wird zum Herstellen der Verbindung mit dem Server verwendet. Dieser Name sollte einfach sein und sich leicht merken lassen, z. B. SBS01.

4.

Informationen zum lokalen Netzwerkadapter: Dieses Fenster wird angezeigt, wenn ein DHCP-Server im lokalen Netzwerk erkannt wird. Der Serversetup-Assistent installiert den Microsoft DHCP-Dienst erst, wenn alle anderen DHCP-Server im lokalen Netzwerk heruntergefahren wurden.

5.

Konfiguration des lokalen Netzwerkadapters: Führen Sie dazu die folgenden Schritte aus:

Wählen Sie eine statische und eine private IP-Adresse für Small Business Server aus. Wie im Kapitel "Small IT Solution - Entwerfen des Netzwerkes" beschrieben, wird die Adresse 10.0.0.2 empfohlen, weil sie sich leicht merken lässt.

Geben Sie ein IP-Subnetz ein. Empfohlen wird eine 24-Bit-Subnetzmaske (255.255.255.0). Bei einer 24-Bit-Subnetzmaske gibt es 254 verfügbare IP-Adressen im 10.0.0.0-Netzwerk.

Hinweis: Möglicherweise werden Sie von Small Business Server aufgefordert zu bestätigen, dass das IP-Subnetz aus dem privaten 192.168.x.x-Standardnetzwerk geändert werden soll.

6.

Anmeldeinformationen: Wählen Sie die Option Automatisch anmelden aus, und geben Sie das während der Windows-Installation festgelegte Administratorkennwort ein.

Hinweis: Jetzt installiert das Small Business Server-Setup Netzwerk- und andere erforderliche Komponenten. Der Server kann mehrmals neu gestartet werden. Sie werden möglicherweise aufgefordert, Small Business Server zu aktivieren. Dies sollte zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen der Aufgabenliste geschehen.

7.

Komponentenauswahl: Wählen Sie alle Komponenten in der Komponentenliste aus. Behalten Sie alle ausgewählten Komponenten in den empfohlenen Pfaden bei. Sie sollten keines der "Servertools" entfernen.

8.

Datenordner: Wählen Sie die Ordner aus, in denen Daten für verschiedene Komponenten gespeichert sind. Wenn das System über einen einzigen großen Datenträger verfügt, übernehmen Sie die Standardeinstellungen. Falls es einen zweiten Datenträger speziell für Daten gibt, ändern Sie den Zieldatenträger, auf dem die Datenordner erstellt werden. Der Zielpfad kann der einzelne Systemdatenträger oder ggf. ein separater Datenträger für Daten sein.

Hinweis: Nach Abschluss des Setup-Assistenten für Microsoft Windows Small Business Server wird möglicherweise der folgende blockierende Fehler angezeigt: "Beim Installieren der Windows SharePoint-Dienste und Erstellen der Intranetsite ist ein Fehler aufgetreten."

Für Windows Small Business Server 2003, Standard Edition, steht ein Update zur Verfügung. Dieses sollte von Windows Update gedownloadet und nach Abschluss der Aufgabe Verbindung mit dem Internet herstellen aus der Aufgabenliste installiert werden.

Weitere Informationen zu diesem Fehler und den damit verbundenen Problemen finden Sie unter dem folgenden URL (nur auf Englisch verfügbar):

http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=21682



Empfehlungen für Aufgaben in der Aufgabenliste

Nach der Anfangskonfiguration des Betriebssystem und der Installation von Server und Anwendungen wird der Server neu gestartet und die Aufgabenliste geöffnet. Füllen Sie die Aufgabenliste zum Konfigurieren des Servers und der Anwendungen aus.

Die folgenden Abschnitte enthalten Empfehlungen für die verschiedenen Aufgaben in der Aufgabenliste; diese Empfehlungen wurden anhand der Architektur der Small IT Solution eingeschränkt.

Hinweis: Möglicherweise sind nicht alle Optionen relevant. Wenn Sie weitere Informationen zu den Optionen benötigen, klicken Sie in der Aufgabenliste auf die Schaltfläche Weitere Informationen.

Herstellen einer Verbindung mit dem Internet

Die Aufgabe Verbindung mit dem Internet herstellen startet den Assistenten zum Konfigurieren von E-Mail und dem Internetzugang, der die folgenden Konfigurationen umfasst:

Server-Netzwerkkonfiguration

Webdienstekonfiguration

Webserverzertifikat-Konfiguration

Exchange-Serverkonfiguration

Kennwortrichtlinienkonfiguration

Verbindungstyp

Auf der Seite Verbindungstyp können Sie zwischen Breitband- und DFÜ-Netzwerkverbindungen auswählen.

Auswahlmöglichkeiten

Für den Verbindungstyp gibt es folgende Optionen:

Breitband

DFÜ

Ändern Sie nicht den Verbindungstyp.

Aspekte

Für die Small IT Solution ist eine Breitbandverbindung erforderlich.

Empfehlungen

Wählen Sie die Option Breitbandverbindung aus.

Breitbandverbindung

Auf der Seite Breitbandverbindung können Sie angeben, wie der Server unter Small Business Server mit dem Internet verbunden werden soll.

Auswahlmöglichkeiten

Es gibt folgende Optionen für die Breitbandverbindung:

Ein lokales Routergerät mit einer IP-Adresse

Eine Verbindung, die einen Benutzernamen und ein Kennwort erfordert (PPPoE)

Eine direkte Breitbandverbindung

Aspekte

Für die Small IT Solution ist eine Hardwarefirewall erforderlich.

Empfehlungen

Wählen Sie die Option Ein lokales Routergerät mit einer IP-Adresse aus der Dropdownliste aus.

Routerverbindung

Der Assistent fordert Sie zur Eingabe von Informationen auf, die von Small Business Server bei der Konfiguration mit einem lokalen Routergerät benötigt werden.

Auswahlmöglichkeiten

Es gibt folgende Optionen für die Routerverbindung:

Bevorzugter DNS-Server

Alternativer DNS-Server

Lokale IP-Adresse des Routers

Der Server verwendet eine Netzwerkverbindung für den Internetzugang und das lokale Netzwerk

Aspekte

Wenn das Netzwerk in einem kleinen Unternehmen mit dem Internet verbunden ist, sind bevorzugte und alternative DNS-Server sowie die lokale IP-Adresse des Routers erforderlich. Für die Small IT Solution wird der Server unter Small Business Server mit dem Internet verbunden.

Hinweis: Wenn ein einzelner Netzwerkadapter für Netzwerkverbindungen ausgewählt wird, kann Small Business Server keine Softwarefirewall auf dem Server konfigurieren. Eine Warnung wird angezeigt, die eine externe Firewall oder einen zweiten Adapter für die Fortsetzung des Assistenten empfiehlt. Diese Warnung kann ignoriert werden, weil für die Small IT Solution eine Hardwarefirewall verwendet wird.

Dabei ist die Hardwarefirewall so zu konfigurieren, dass sie den erforderlichen Ports für Dienste entspricht, die auf dem Server unter Small Business Server konfiguriert werden.

Empfehlungen

Für die Routerverbindung wird Folgendes empfohlen:

Geben Sie die vom Internetdienstanbieter erhaltenen Adressen für den bevorzugten und den alternativen DNS-Server ein.

Geben Sie die interne IP-Adresse der Firewall entsprechend der Konfiguration im lokalen Netzwerk des kleinen Unternehmens ein. Für die Small IT Solution wäre dies die Adresse 10.0.0.1.

Stellen Sie sicher, dass die Option Der Server verwendet eine Netzwerkverbindung für den Internetzugang und das lokale Netzwerk ausgewählt ist.

Webdienstekonfiguration

Auf der Seite Webdienstekonfiguration werden die Websites für Small Business Server konfiguriert, damit aus dem Internet auf verschiedene Webanwendungen zugegriffen werden kann, die auf dem Server ausgeführt werden.

Auswahlmöglichkeiten

Die Optionen für die Webdienstekonfiguration umfassen Folgendes:

Zugriff auf die Website aus dem Internet nicht zulassen

Zugriff aus dem Internet nur auf die folgenden Websitedienste zulassen

Outlook Web Access

Remote-Webarbeitsplatz

Serverleistungs- und Nutzungsberichte

Outlook Mobile Access

Outlook über das Internet

Intranetsite der Windows SharePoint-Dienste

Firmenwebsite (wwwroot)

Zugriff auf die gesamte Website aus dem Internet zulassen

Aspekte

Wählen Sie die bereitzustellenden Dienste auf der Grundlage der folgenden Faktoren aus:

Funktionalität: Die Möglichkeiten einer Remotearbeit für Kunden, Mitarbeiter und Supportpersonal wird erheblich verbessert, indem der Zugriff auf Dienste in der von ihnen verwendeten Liste ermöglicht wird. Dies ist eines der leistungsstarken Features von Windows Small Business Server 2003.

Sicherheit: Je mehr Dienste über das Internet zur Verfügung stehen, desto höher ist das Risiko einer Gefährdung der Netzwerksicherheit. Darüber hinaus ist mehr Sorgfalt für die Verwaltung und Überwachung des Servers erforderlich. Diese Risiken werden durch folgende Maßnahmen erheblich abgeschwächt:

Verwendung der neuesten Softwareupdates für Windows Small Business Server 2003. Es wird empfohlen, Aktualisierungen wöchentlich durchzuführen.

Regelmäßige Überprüfung der Überwachungsprotokolle auf dem Server. Auf dem Server sollte die zusätzliche Überwachung aktiviert sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Dokument "Securing Your Windows Small Business Server 2003 Network" im Microsoft Downloadcenter unter der folgenden URL (nur auf Englisch verfügbar):
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=f62b2722-267c-4642-b287-c31115ef10a4&DisplayLang=en

Sicherstellen, dass Sicherungen regelmäßig und erfolgreich vorgenommen werden und mindestens wöchentliches Durchführen von Wiederherstellungstests aus den Sicherungen

Sicherstellen, dass die Antivirussoftware und Signaturen immer auf dem neuesten Stand sind

Anwenden einer Richtlinie für sichere Kennwörter

Empfehlungen

Wählen Sie nur die Dienste aus, die Sie über das Internet verwenden werden. Empfohlen werden die folgenden Dienste:

Outlook Web Access: Diese Option sollte für Benutzer ausgewählt werden, damit sie von einem Remotestandort aus auf E-Mail zugreifen können.

Remote-Webarbeitsplatz: Diese Option sollte ausgewählt werden, um die Funktionalität für Remotebenutzer und Remoteverwaltung zu aktivieren.

Serverleistungs- und Nutzungsberichte: Diese Option sollte ausgewählt werden, damit Remoteadministratoren Verwaltungsberichte anzeigen können.

Outlook Mobile Access: Diese Option sollte ausgewählt werden, wenn Benutzer E-Mail über einen WAP-Browser überprüfen. Damit wird der Zugriff auf E-Mail von den meisten Mobiltelefonen und PDAs aus ermöglicht.

Outlook über das Internet: Diese Option sollte ausgewählt werden, damit Remotebenutzer E-Mail über Outlook senden und empfangen können. Sie aktiviert "RPC über HTTP".

Webserverzertifikat

Auf der Seite Webserverzertifikat können Sie Zertifikate konfigurieren, die für Secure Sockets Layer (SSL) erforderlich sind. SSL wird zum Verschlüsseln von Webseiten verwendet, auf die über das Internet zugegriffen wird.

Auswahlmöglichkeiten

Es gibt folgende Optionen für ein Webserverzertifikat:

Ein neues Webserverzertifikat erstellen

Ein Webserverzertifikat von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle verwenden

Das aktuelle Webserverzertifikat nicht ändern

Aspekte

Die über diese Seite des Assistenten generierten Zertifikate werden für die Standardwebsite von Small Business Server erstellt und konfiguriert. Die Standardwebsite umfasst alle auf dem Server konfigurierten Websites, mit Ausnahme der SharePoint-basierten Firmenintranetsite und der webbasierten Verwaltungssites für die Windows SharePoint-Dienste.

Mit der Option Ein neues Webserverzertifikat erstellen wird Small Business Server aufgefordert, ein selbstsigniertes Serverzertifikat zu erstellen. Bei Verwendung des selbstsignierten Zertifikats empfangen Clientcomputer eine Sicherheitswarnung, die mitteilt, dass das Stammzertifikat nicht vertrauenswürdig ist.

Mit der Option Ein Webserverzertifikat von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle verwenden wird zur Eingabe des Dateipfades zu einer Zertifikatsdatei aufgefordert, die von einer kommerziellen Zertifizierungsstelle ausgegeben wurde. Wenn Sie nicht bereits über eine Zertifikatsdatei verfügen, müssen Sie ein Zertifikat beantragen. Serverzertifikate werden von kommerziellen Zertifizierungsstellen nicht sofort ausgestellt. Vor der Zertifikatsausstellung führt die Zertifizierungsstelle zunächst einige Recherchen im Hintergrund durch. Nachdem Sie das Zertifikat von der Zertifizierungsstelle empfangen haben, müssen Sie es mithilfe des Assistenten zum Konfigurieren von E-Mail und dem Internetzugang installieren.

Empfehlungen

Wenn die Website in erster Linie Mitarbeitern und Supportpartnern den Remotezugriff ermöglichen soll, ist es einfacher, das selbstsignierte Zertifikat in Windows Small Business Server 2003 zu generieren. Führen Sie zum Generieren des selbstsignierten Zertifikats die folgenden Schritte aus:

1.

Wählen Sie die Option Ein neues Webserverzertifikat erstellen aus.

2.

Geben Sie den DNS-Namen ein, mit dem die Clients auf die Standardwebsite zugreifen werden. Für die Small IT Solution lautet der empfohlene Name portal.firmenname.com.

Zur Vermeidung von Sicherheitswarnungen sollten Remotebenutzer das Zertifikat beim ersten Zugriff auf die Website installieren; diese Option steht im Dialogfeld Zertifikatwarnung über die Option Zertifikat anzeigen zur Verfügung. Die Installation des Zertifikats sollte erfolgen, während der Clientcomputer mit dem Netzwerk im kleinen Unternehmen verbunden ist. Damit wird sichergestellt, dass die Benutzer innerhalb einer stärker kontrollierten Netzwerkumgebung auf den Server unter Small Business Server zugreifen.

Falls die Website aber dazu dient, Geschäfte mit Kunden auf sichere Weise zu tätigen, oder wenn Sie die vom selbstsignierten Zertifikat generierte Warnmeldung ausschalten möchten, empfiehlt es sich, ein Zertifikat bei einer kommerziellen Zertifizierungsstelle zu erwerben.

Hinweis: Ein Zertifikat einer kommerziellen Zertifizierungsstelle ist für Geräte erforderlich, die eine Verbindung mit Windows Small Business Server 2003 über Outlook Mobile Access (OMA) herstellen, wie z. B. Wireless Application Protocol (WAP) 2.x, Microsoft® Smartphone 2002 oder Microsoft® Pocket PC, Phone Edition 2002. Für die Version 2003 der Microsoft-Geräte ist keine kommerzielle Zertifizierungsstelle erforderlich.

Wenn Sie ein Zertifikat einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle verwenden möchten, richten Sie sich nach den folgenden Anweisungen:

Falls Sie das Zertifikat bereits erworben haben:

1.

Kopieren Sie die Zertifikatsdatei auf den Server unter Small Business Server.

2.

Wählen Sie die Option Ein Webserverzertifikat von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle verwenden aus, um das Zertifikat hinzuzufügen.

3.

Klicken Sie auf Durchsuchen, um die Zertifikatsdatei auszuwählen und das Zertifikat zu installieren.

Falls Sie das Zertifikat noch nicht erworben haben:

1.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Weitere Informationen, und führen Sie die Anweisungen unter der Verknüpfung "So erstellen Sie eine Zertifikatanforderung" aus, um ein Zertifikat anzufordern.

2.

Wählen Sie die Option Ein neues Webserverzertifikat erstellen aus, um ein selbstsigniertes Zertifikat zu generieren. Verwenden Sie dieses Zertifikat, bis Sie das Zertifikat von der kommerziellen Zertifizierungsstelle erworben haben.

3.

Nachdem Sie das angeforderte Zertifikat erworben haben, führen Sie den Assistenten zum Konfigurieren von E-Mail und dem Internetzugang erneut aus, und installieren Sie das Zertifikat mit den unter dem vorhergehenden Punkt aufgeführten Schritten.

Internet-E-Mail

Mithilfe dieser Option können Sie den Exchange-Server für Internet-E-Mail konfigurieren.

Auswahlmöglichkeiten

Es gibt folgende Optionen für Internet-E-Mail:

Internet-E-Mail aktivieren

Internet-E-Mail deaktivieren

Internet-E-Mail-Konfiguration nicht ändern

Aspekte

Der SMTP-E-Mail-Connector muss konfiguriert werden, damit der Exchange-Server E-Mail über das Internet senden und empfangen kann.

Empfehlungen

Wenn Sie E-Mail über das Internet senden und empfangen möchten, wählen Sie die Option Internet-E-Mail aktivieren aus. Diese Option wird in fast allen Fällen empfohlen.

E-Mail-Übermittlungsmethode

Diese Option ermöglicht es Ihnen, Exchange für direktes E-Mail-Routing vom Server unter Small Business Server zum E-Mail-Zielserver oder für Routing über den SMTP-Smarthost eines Internetdienstanbieters zu konfigurieren. Bei einem Smarthost handelt es sich um einen SMTP-Server, der alle für Remotedomänen bestimmten Nachrichten vom lokalen Exchange-SMTP-Server empfängt; der Smarthost ähnelt einem Standard-SMTP-Gateway.

Auswahlmöglichkeiten

Es gibt folgende Optionen für die E-Mail-Übermittlungsmethode:

DNS zum Weiterleiten von E-Mail verwenden

Gesamte E-Mail an E-Mail-Server des Internetdienstanbieters weiterleiten

Aspekte

Durch die Weiterleitung der gesamten E-Mail an einen Server beim Internetdienstanbieter werden dem E-Mail-Übermittlungsvorgang zusätzliche Ebenen hinzugefügt, weil ein zusätzlicher SMTP-Server zum Senden und Empfangen von E-Mail benötigt wird. In den meisten Fällen ist kein Smarthost des Internetdienstanbieters erforderlich. Mithilfe des Microsoft Exchange-SMTP-Connectors kann E-Mail ohne Einsatz eines Smarthosts weitergeleitet und übermittelt werden.

Der Internetdienstanbieter kann möglicherweise durch Einsatz des Smarthostservers Mehrwertdienste hinzufügen. Diese können Junk-E-Mail-Filter, zuverlässiges E-Mail-Spoolen und eine höhere Sicherheit über Benutzerkontenüberprüfung und Virenfilter umfassen. Überprüfen Sie die vom Internetdienstanbieter bereitgestellten Dienste.

Empfehlungen

Sie sollten die vom Internetdienstanbieter bereitgestellten Features prüfen. Wenn es keinen besonderen Grund für die Verwendung eines Smarthosts beim Internetdienstanbieter gibt, wählen Sie die Option DNS zum Weiterleiten von E-Mail verwenden aus, um den zusätzlichen SMTP-Server auszuschließen.

E-Mail-Abrufmethode

Auf dieser Seite des Assistenten wird konfiguriert, wie E-Mail über das Internet empfangen werden soll.

Auswahlmöglichkeiten

Die Optionen für den E-Mail-Abruf umfassen Folgendes:

Microsoft Connector für POP3-Postfächer verwenden

Exchange verwenden (mit einer der folgenden Optionen):

E-Mail direkt an eigenen Server übermitteln

E-Mail wird beim Internetdienstanbieter gespeichert, bis der Server ein Signal sendet

Aspekte

Die meisten kleinen Unternehmen haben bereits POP-E-Mail-Konten bei einem Internetdienstanbieter konfiguriert. Windows Small Business Server 2003 ermöglicht es Ihnen, Exchange so zu konfigurieren, dass es eine Verbindung zu diesen Konten herstellen und die E-Mail von dort in Ihr Exchange-Postfach downloaden kann. Wählen Sie die Option Microsoft Connector für POP3-Postfächer verwenden aus, um dieses Feature zu aktivieren. Diese Option bietet folgende Vorteile:

Die gesamte E-Mail wird in einen einzigen Speicherort, die Exchange-Postfächer auf dem Server unter Small Business Server, gedownloadet.

Windows Small Business Server 2003 und Outlook 2003 stellen umfangreiche Schnittstellen für den Zugriff auf E-Mail bereit.

Benutzer können auf E-Mail-Konten zugreifen und dazu die verschiedenen Methoden des Remotezugriffs auf den Server unter Small Business Server verwenden.

Die gesamte E-Mail wird auf dem Server auf sichere Weise gesichert.

Die Maximalwerte für E-Mail-Speicherung und -Übertragung können festgelegt werden. In der Regel sind diese Werte für E-Mail-Übertragungen und Speicherung beim Internetdienstanbieter restriktiver und weniger flexibel.

Die E-Mail-Speicherung wird auf dem Server unter Small Business Server zentralisiert. Dadurch wird die direkte Verwendung von POP-E-Mail durch Clients gesperrt, und E-Mail-Sicherheitsregeln im Netzwerk werden erzwungen. Hierzu zählen:

Filtern von Junk-E-Mail

Scannen und Isolieren von Viren

Sperren ein- und ausgehender E-Mail für bestimmte Domänen oder Personen

Bei Unternehmen, die über keine dedizierten Netzwerkverbindungen oder keine statischen IP-Adressen verfügen, empfiehlt es sich, die E-Mail so lange beim Internetdienstanbieter zu belassen, bis der Server ein Signal sendet. Für die Small IT Solution sind eine dedizierte Breitbandverbindung und eine statische IP-Adresse erforderlich.

Empfehlungen

Es müssen zwei E-Mail-Übermittlungsmethoden konfiguriert werden:

Wenn Sie momentan POP-E-Mail verwenden und den E-Mail-Zugriff zentralisieren und sichern möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Microsoft Connector für POP3-Postfächer verwenden. Sie werden aufgefordert, den POP-E-Mail-Connector für das Postfach jedes Benutzers auf dem Server zu konfigurieren.

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Exchange verwenden, und wählen Sie die Option E-Mail direkt an eigenen Server übermitteln aus. Bei dieser Konfiguration wird die an ein Konto gesendete E-Mail sofort zur Verfügung gestellt.

Hinweis: Wenn ausschließlich diese Empfehlungen verwendet werden, führt dies zu keiner besonders zuverlässigen E-Mail-Übermittlung. Falls E-Mail nicht an den Server unter Small Business Server nicht übermittelt werden kann, wird sie an den Absender zurückgesendet. Zur Verbesserung der E-Mail-Zuverlässigkeit sollten Sie in DNS MX-Einträge niedrigen Vorrangs in Verbindung mit SMTP-Spooldiensten im Store-and-Forward-Betrieb von mindestens einem Internetdienstanbieter verwenden. Wenn die Übermittlung von E-Mail an den Server unter Small Business Server nicht möglich ist, kann der SMTP-Server des Internetdienstanbieters die E-Mail so lange spoolen, bis der Computer wieder verfügbar ist. Durch die Nutzung des E-Mail-Spoolens bei einem Internetdienstanbieter wird die in diesem Abschnitt empfohlene Konfiguration nicht geändert. Wenn Sie weitere Informationen zu den E-Mail-Spooldiensten und der Konfiguration von MX-Einträgen benötigen, wenden Sie sich an den Internetdienstanbieter, und lesen Sie den Abschnitt "Aktivieren eines Sicherungs-E-Mail-Spoolers (optional)" weiter unten in diesem Kapitel.

Name der E-Mail-Domäne

Auf dieser Assistentenseite wird der Exchange-Server zum Senden und Empfangen von E-Mail konfiguriert und dazu der registrierte Domänenname verwendet, z. B. firmenname.com.

Auswahlmöglichkeiten

Im Textfeld Name der E-Mail-Domäne kann ein einziger E-Mail-Domänenname eingegeben werden.

Aspekte

Mit dieser Option wird der zum Senden und Übermitteln von E-Mail verwendete Standarddomänenname konfiguriert. Wenn Sie über mehrere Domänennamen zum Senden und Empfangen von E-Mail verfügen, klicken Sie auf die Schaltfläche Weitere Informationen, und lesen Sie den Abschnitt "Hinweis" für Unternehmen, die E-Mail unter Verwendung mehrerer Domänennamen empfangen.

Wenn mehrere Domänennamen für E-Mail konfiguriert sind, müssen Sie einen davon als Standard für alle Clients festlegen. Diese Einstellung konfiguriert die zurückgegebene E-Mail-Adresse des Clients. Der Domänenname kann für jedes Clientpostfach einzeln festgelegt werden.

Empfehlungen

Geben Sie den von dem kleinen Unternehmen verwendeten primären Domänennamen oder den Standarddomänennamen ein, und verwenden Sie die Serververwaltungskonsole sowie die über die Schaltfläche Weitere Informationen bereitgestellten Anweisungen zum Konfigurieren anderer Domänennamen.

POP3-Postfachkonten

Diese Assistentenseite wird nur angezeigt, wenn auf der Assistentenseite E-Mail-Abrufmethode die Option Microsoft Connector für POP3-Postfächer verwenden ausgewählt wurde. Auf dieser Assistentenseite können Sie die POP-E-Mail-Konten für den POP-E-Mail-Connector konfigurieren.

Auswahlmöglichkeiten

Für POP3-Postfachkonten gibt es die folgenden Optionen:

Hinzufügen

Bearbeiten

Entfernen

Aspekte

Außer wenn Benutzerpostfächer auf dem Server unter Small Business Server bereits hinzugefügt wurden, sind nur Administratorpostfächer vorhanden. Normalerweise werden POP3-Postfachkonten beim Erstellen der Benutzerkonten konfiguriert. Allerdings muss mindestens ein POP3-Postfachkonto konfiguriert werden, damit der POP3-Connector aktiviert werden kann.

Empfehlungen

Konfigurieren Sie ein POP3-Postfachkonto für mindestens ein vorhandenes Konto. Nach dem Erstellen zusätzlicher Benutzerkonten:

1.

Öffnen Sie die Serververwaltungskonsole.

2.

Wählen Sie den Knoten Internet und E-Mail aus.

3.

Wählen Sie POP3-E-Mail verwalten aus.

4.

Öffnen Sie den POP3-Connector-Manager, und fügen Sie weitere POP3-Postfächer hinzu.

E-Mail-Zeitplan

Auf der Seite E-Mail-Zeitplan wird der Zeitplan zum Downloaden von POP-E-Mail über den Microsoft Connector für POP3 konfiguriert.

Auswahlmöglichkeiten

Es gibt folgende Optionen für den E-Mail-Zeitplan:

Folgenden Zeitplan verwenden

Den angegebenen Zeitplan nicht ändern

Aspekte

Das häufigste Verbindungsintervall zum Downloaden von POP-E-Mail beträgt 15 Minuten.

Empfehlungen

Wählen Sie einen Zeitplan, der die Anforderungen des Unternehmens berücksichtigt.

E-Mail-Anlagen entfernen

Auswahlmöglichkeiten

Es gibt folgende Optionen zum Entfernen von E-Mail-Anlagen:

Exchange Server ermöglichen, Internet-E-Mail-Anlagen mit folgenden Erweiterungen zu entfernen

Entfernte E-Mail-Anlagen in einem Ordner speichern

Aspekte

Die Verteilung von Viren und anderem bösartigem Code erfolgt häufig in Form von E-Mail-Anlagen. Der Exchange-Server lässt sich so konfigurieren, dass Anlagen mit besonderen Erweiterungen entfernt werden; der Verlust von Anlagen würde aber allgemein ein Problem darstellen. Sie können den Zugriff auf diese Anlagen begrenzen, damit sie sich keine Gedanken um Benutzer machen müssen, die bösartige Skripts und Dateien möglicherweise versehentlich ausführen.

Wenn ein bekannter E-Mail-Virus, der eine Anlage mit einer bestimmten Erweiterung enthält, im Internet verbreitet wird, kann der Assistent erneut ausgeführt werden, um diese Erweiterung der Liste der zu entfernenden E-Mail-Anlagen hinzuzufügen.

Empfehlungen

Die folgenden Schritte werden zum Entfernen von E-Mail-Anlagen empfohlen:

1.

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Exchange-Server zum Entfernen der aufgelisteten Anlagen zu aktivieren. Die meisten E-Mail-Viren dringen über eine dieser Anlagen in das Netzwerk ein. Obwohl einige Funktionen verloren gehen können (z. B. Glückwünsche, die als EXE-Anlage empfangen werden), ist der Verlust die erzielte Sicherheit wert. Sogar große Unternehmen (wie Microsoft), die über berechtigte Gründe für den Austausch derartiger Dateien verfügen, erlauben nicht deren Übermittlung über das Internet.

2.

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Entfernte E-Mail-Anlagen in einem Ordner speichern, und geben Sie einen Pfad für den Ordner an. Verwenden Sie diesen Ordner für den Zugriff auf entfernte Anlagen.

Warnung:Führen Sie niemals unbekannte Dateien im Ordner für entfernte Anlagen aus.

Hinweis: In Fällen, in denen der Absender dem Client bekannt ist und der Client eine Anlage erwartet, sollten nur die Administratorbenutzer, die für das Abrufen von Anlagen verantwortlich sind, über Lesezugriff auf den Ordner mit den entfernten Anlagen verfügen. Bevor Anlagen von einem Benutzer empfangen werden, sollten sie auf Viren untersucht werden. Alte Anlagen sollten regelmäßig aus diesem Ordner entfernt werden, um den durch entfernte Anlagen belegten Speicherplatz zu minimieren.

Kennwortrichtlinien konfigurieren (Dialogfeld)

Wenn keine Kennwortrichtlinien aktiviert wurden, werden Sie vom Assistenten entsprechend zur Aktivierung aufgefordert. Klicken Sie auf Ja, um das Dialogfeld zu öffnen.

Auswahlmöglichkeiten

Es gibt folgende Auswahlmöglichkeiten zum Konfigurieren von Kennwortrichtlinien:

Kennwort muss minimalen Längenvoraussetzungen entsprechen

Kennwort muss Komplexitätsvoraussetzungen entsprechen

Kennwort muss regelmäßig geändert werden

Kennwortrichtlinien konfigurieren (wenn anwendbar)

Aspekte

Eine Richtlinie für sichere Kennwörter minimiert die Möglichkeit, dass Benutzerkennwörter ermittelt werden. Die vorstehend aufgeführten Auswahlmöglichkeiten werden in der "Small Business Server-Domänenkennwortrichtlinie" konfiguriert, die über den Knoten Gruppenrichtlinienverwaltung in der Serververwaltungskonsole zur Verfügung steht. Diese Einstellungen - einschließlich des Verfahrens, mit dem sie auf Benutzerkonten angewendet werden - können bei Bedarf über die Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole direkt geändert werden.

Der in der Option Kennwortrichtlinien konfigurieren konfigurierte Zeitraum bestimmt die Verzögerungszeit vor dem Anwenden des Kennworts. Die im Dialogfeld Kennwortrichtlinien konfigurieren konfigurierten Optionen werden dort erst als aktiviert angezeigt, wenn die Richtlinie angewendet wird.

Empfehlungen

Eine Richtlinie für sichere Kennwörter wird insbesondere dann benötigt, wenn der Server unter Small Business Server mit dem Internet verbunden ist. Andernfalls erhöht sich das Risiko, dass ein Kennwort ermittelt und missbraucht wird.

Richtlinien für sichere Kennwörter können Benutzer dazu verleiten, sich Kennwörter auf einem Zettel zu notieren; davon wird dringend abgeraten. Da Benutzer ihre Kennwörter häufig vergessen, sollte eine Person im Unternehmen wissen, wie ein Kennwort zurückgesetzt wird.

Hinweis: Vor dem Fortsetzen des Vorgangs müssen alle wichtigen Updates und Service Packs installiert werden. Wie im Abschnitt "Setup-Assistent für Windows Small Business Server 2003" dieses Kapitels beschrieben, kann ein Update erforderlich sein, damit der Server ordnungsgemäß funktioniert.

Nach Abschluss des Assistenten zum Konfigurieren von E-Mail und dem Internetzugang öffnet Small Business Server automatisch Windows Update. Sie müssen alle von Windows Update angebotenen Updates downloaden und anwenden, bevor Sie zusätzliche Konfigurationsschritte ausführen. Updates können Sie zu einem späteren Zeitpunkt downloaden, indem Sie von Small Business Server zu http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=284 wechseln.

RAS-Assistent

Der RAS-Assistent ermöglicht DFÜ-Zugriff auf den Server unter Small Business Server und auf VPN-Verbindungen.

Auswahlmöglichkeiten

Es gibt folgende Optionen für RAS:

RAS aktivieren

VPN-Zugriff

DFÜ-Zugriff (erfordert ein Modem)

RAS deaktivieren

Aspekte

Es sollte eine Möglichkeit für den sicheren Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk und alle darin verfügbaren Dienste von Remotestandorten aus vorgesehen werden. Obwohl über den Remote-Webarbeitsplatz auf viele Dienste zugegriffen werden kann, gibt es zusätzliche Verwaltungsaufgaben und -anwendungen, die auf diese Weise nicht zugänglich sind.

Empfehlungen

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um VPN-Zugriff auf den Server unter Small Business Server zu ermöglichen:

1.

Klicken Sie in der Aufgabenliste auf die Aufgabe RAS konfigurieren.

2.

Wählen Sie im RAS-Assistenten die Option RAS aktivieren aus, und aktivieren Sie das Kontrollkästchen VPN-Zugriff.

3.

Geben Sie einen eindeutigen VPN-Servernamen an, wie z. B. vpn.firmenname.com. Dieser DNS-Name sollte auf den DNS-Servern des Internetdienstanbieters konfiguriert werden.

4.

Fügen Sie nach dem Konfigurieren von VPN der Sicherheitsgruppe Mobiler Benutzer diejenigen Benutzer hinzu, denen VPN-Zugriff erteilt werden soll.

Hinweis:Dasselbe Modem kann nicht sowohl für DFÜ- als auch für Faxdienste konfiguriert werden. Jedes Modem darf nur für einen der beiden Dienste vorgesehen werden.

Server aktivieren

Der Produktaktivierungs-Assistent dient zum Aktivieren des Servers unter Windows Small Business Server. Der Server muss innerhalb von 30 Tagen nach der Installation aktiviert werden.

Auswahlmöglichkeiten

Es gibt folgende Optionen zum Aktivieren des Servers:

Telefonische Aktivierung

Aktivierung über das Internet

Aspekte

Die Aktivierung und Registrierung über das Internet ist im Allgemeinen einfacher als die telefonische Aktivierung. Denken Sie daran, dass der Server unter Small Business Server zum Installieren und Aktivieren von Clientlizenzen aktiviert werden muss.

Der Assistent zum Konfigurieren von E-Mail und dem Internetzugang muss ausgeführt werden, bevor Sie eine Registrierung über das Internet vornehmen können.

Empfehlungen

Klicken Sie in der Aufgabenliste auf die Aufgabe Server aktivieren, um die Serveraktivierung zu beenden.

Clientlizenzen hinzufügen

Mithilfe des Assistenten zum Hinzufügen von Lizenzen können Sie dem Server unter Windows Small Business Server 2003 Clientlizenzen hinzufügen.

Auswahlmöglichkeiten

Es gibt folgende Optionen zum Hinzufügen von Clientlizenzen:

Kontakt über das Internet

Telefonischer Kontakt

Aspekte

Im Allgemeinen ist es einfacher, Clientlizenzen für den Server über das Internet hinzuzufügen. Der Assistent zum Konfigurieren von E-Mail und dem Internetzugang muss ausgeführt werden, bevor Sie eine Registrierung über das Internet vornehmen können. Halten Sie beim Registrieren über das Telefon Papier und einen Stift bereit.

Die Serverlizenz für Windows Small Business Server 2003, Standard Edition, bietet fünf Clientzugriffslizenzen. Stellen Sie sicher, dass der Server vor dem Hinzufügen von Clientlizenzen aktiviert wurde.

Empfehlungen

Nachdem Sie die Lizenzen erworben und die erforderlichen, aus 25 Zeichen bestehenden Lizenzcodes erhalten haben, müssen Sie die Clientlizenzen bei Microsoft mithilfe des Assistenten zum Hinzufügen von Lizenzen registrieren.

Drucker hinzufügen

Die Option Drucker hinzufügen in der Aufgabenliste stellt eine Verknüpfung mit dem Druckerinstallations-Assistenten bereit, der sich normalerweise in der Systemsteuerung unter Drucker und Faxgeräte befindet.

Auswahlmöglichkeiten

Es gibt folgende Optionen zum Hinzufügen eines Druckers:

Lokaler Drucker, der an den Computer angeschlossen ist

Netzwerkdrucker oder Drucker, der an einen anderen Computer angeschlossen ist

Aspekte

Weitere Informationen zum Auswählen und Einrichten von Druckern finden Sie im Abschnitt "Druckdienste" weiter unten in diesem Kapitel. Es empfiehlt sich, die Hardware, einschließlich Druckern, erst zu installieren, nachdem alle anderen Installationsaufgaben abgeschlossen wurden.

Empfehlungen

Geben Sie alle Netzwerkdrucker in der Umgebung eines kleinen Unternehmens über den Server unter Small Business Server frei, und veröffentlichen Sie die Drucker in Active Directory. Auf diese Weise können Clients Drucker einfacher finden und installieren.

Benutzer und Computer hinzufügen

Klicken Sie in der Aufgabenliste auf die Aufgabe Benutzer und Computer hinzufügen, um den Assistenten zum Hinzufügen von Benutzern auszuführen.

Auswahlmöglichkeiten

Als einzige Option können neue Benutzer hinzugefügt werden.

Aspekte

Mithilfe dieses Assistenten können Sie folgende Aufgaben ausführen:

Erstellen von Benutzern in Active Directory

Einrichten des Postfachs und des Basisordners für einen Benutzer

Hinzufügen von Benutzern zu den richtigen Sicherheits- und Verteilergruppen

Einrichten des Zugriffs auf die Windows SharePoint-Dienste

Konfigurieren von Datenträgerkontingenten

Einrichten von Clientcomputern für die neuen Benutzer

Fenster "Vorlagenauswahl": Wählen Sie die Vorlage User Template für Benutzerkonten aus, es sei denn, dass ein Benutzer von einem Remotestandort aus auf das Netzwerk des kleinen Unternehmens zugreifen muss. Verwenden Sie für diejenigen Benutzer, die Remotezugriff auf das Netzwerk benötigen, die Vorlage Mobile User Template. Die Vorlage Power User Template sollte Benutzern vorbehalten bleiben, die Benutzer, Gruppen, Drucker, freigegebene Ordner und Faxe verwalten. Die Vorlage Administrator Template sollte verwendet werden, um uneingeschränkten Zugriff auf den Server unter Small Business Server zu erteilen. Dies sollte nur für IT-Mitarbeiter und andere Serveradministratoren der Fall sein.

Clientcomputer einrichten: Wählen Sie die Clientcomputer aus, die sich im lokalen Netzwerk befinden und auf den Server unter Windows Small Business Server 2003 zugreifen müssen. Der ideale Client für Windows Small Business Server 2003 ist ein System mit Microsoft Office System 2003 und Windows® XP Professional.

Empfehlungen

Mithilfe des Assistenten zum Hinzufügen von Benutzern sollten dem Server unter Small Business Server neue Benutzer hinzugefügt werden. Außerdem sollten Computerkonten für Benutzercomputer über diesen Assistenten konfiguriert werden. Es wird davon abgeraten, das MMC-Snap-In (Microsoft Management Console) Active Directory-Benutzer und -Computer zu verwenden, um Benutzerkonten auf dem Server unter Small Business Server 2003 hinzuzufügen. Berücksichtigen Sie folgende Empfehlungen:

Die Konten Administrator und Hauptbenutzer sollten nicht für die tägliche Arbeit verwendet werden. Stattdessen sollte der Administrator über ein separates Konto für die täglichen Aktivitäten verfügen.

Überprüfen Sie die den einzelnen Benutzern momentan zugewiesenen Vorlagen, und stellen Sie sicher, dass die Benutzer jeweils nur über die Mindestzugriffsstufe verfügen, die sie für die Ausführung ihrer täglichen Aufgaben benötigen. Damit werden die Möglichkeiten verringert, dass sie wichtige Dateien versehentlich löschen oder unbeabsichtigten Zugriff auf Administratorfunktionen erhalten.

Lassen Sie einen Computer niemals unbeaufsichtigt, während er an einem Administrator- oder Hauptbenutzerkonto angemeldet ist.

Teilen Sie anderen Benutzern niemals das Kennwort für ein Administrator- oder Hauptbenutzerkonto mit.

Bewahren Sie ein Dokument mit dem notierten Kennwort für ein Administrator- oder Hauptbenutzerkonto niemals in der Nähe des Computers auf.

Fax konfigurieren

Mithilfe des Faxkonfigurations-Assistenten können Sie den Small Business Server-Faxclientdienst konfigurieren.

Auswahlmöglichkeiten

Führen Sie den Faxkonfigurations-Assistenten aus.

Aspekte

Der Faxkonfigurations-Assistent konfiguriert nicht nur die zum Faxen verwendeten Modems, sondern ermöglicht es dem Administrator auch zu entscheiden, wohin das Fax übermittelt werden soll. Faxe können an das CompanyWeb, ein Exchange-Postfach oder direkt an einen Drucker umgeleitet werden.

Der Faxclient wird automatisch so konfiguriert, dass er eine Verbindung zwischen Clientcomputer und Faxserver herstellt. Beim Faxclient sind verschiedene Eingabeverfahren möglich. Benutzer können direkt aus einer Anwendung faxen, indem Sie auf das Faxgerät drucken. Wenn Benutzer ein Fax vor dem Senden scannen müssen, ist die Installation eines Scanners auf dem Computer erforderlich. Zum Faxen stehen verschiedene Scannertypen zur Verfügung.

Empfehlungen

Deaktivieren Sie beim aktuellen Faxgerät das Feature für automatischen Empfang, um Konflikte mit dem Faxclientdienst zu verhindern.

Wenn Ihr Unternehmen auf das Senden und Empfangen von Faxen stark angewiesen ist, z. B. für den Auftragseingang oder Kundenkontakte, sollten Sie die Verwendung mehrerer Faxmodems und Telefonleitungen erwägen, um zuverlässige Faxdienste bereitzustellen und die Besetztzeichen zu minimieren. Wenden Sie sich dazu an die Telefongesellschaft oder den Lösungsanbieter, oder konfigurieren Sie das Telefonsystem so, dass mehrere Telefonleitungen unter derselben Rufnummer bereitgestellt werden.

Denken Sie daran, dass ein Modem nicht sowohl für den DFÜ-Zugriff als auch für Faxdienste gemeinsam genutzt werden kann.

Überwachung konfigurieren

Windows Small Business Server 2003 automatisiert die Überwachung und Problemwarnung.

Auswahlmöglichkeiten

Es gibt folgende Optionen zum Konfigurieren der Überwachung:

Täglichen Leistungsbericht in einer E-Mail-Nachricht empfangen

Nutzungsbericht in der Serververwaltung anzeigen

Aspekte

Die von Windows Small Business Server 2003 bereitgestellten Berichtoptionen sind wichtig für die Beibehaltung einer äußerst leistungsfähigen und zuverlässigen Computerumgebung. Die Konfiguration der Überwachungs- und Berichterstattungsinformationen kann über die Verknüpfung Serverstatusbericht-Einstellungen ändern in der Serververwaltungskonsole geändert werden. Warnungseinstellungen können über das Dialogfeld Warnungseinstellungen ändern angepasst werden.

Empfehlungen

Aktivieren Sie Leistungs- und Nutzungsberichte sowie Warnungen mit den folgenden Schritten:

1.

Wählen Sie in der Aufgabenliste die Option Überwachung konfigurieren aus. Damit wird der Konfigurationsüberwachungs-Assistent gestartet.

2.

Aktivieren Sie auf der Seite Berichterstattungsoptionen die folgenden Kontrollkästchen:

Täglichen Leistungsbericht in einer E-Mail-Nachricht empfangen

Nutzungsbericht in der Serververwaltung anzeigen

Nutzungsbericht jede zweite Woche in einer E-Mail-Nachricht empfangen

3.

Geben Sie die E-Mail-Adresse eines regelmäßig genutzten E-Mail-Kontos ein. Trennen Sie ggf. mehrere Adressen durch Semikolons voneinander.

4.

Wählen Sie auf der Seite Nutzungsbericht für die Geschäftsinhaber die Benutzer aus, die die Nutzungsberichte im Intranet anzeigen werden.

5.

Aktivieren Sie auf der Seite Warnungen das Kontrollkästchen Benachrichtigungen über Leistungswarnungen in E-Mail senden, und geben Sie die E-Mail-Adresse der Benutzer ein, die Warnungen empfangen sollen.

Sicherung konfigurieren

Die Aufgabe Sicherung konfigurieren in der Aufgabenliste ermöglicht Sicherungen über das in Windows Small Business Server 2003 enthaltene Windows-Sicherungsprogramm.

Auswahlmöglichkeiten

Es gibt folgende Optionen für Sicherungen:

Sicherung auf einem Bandlaufwerk speichern (empfohlen)

Sicherung auf einer lokalen Festplatte oder einer Netzwerkfreigabe speichern

Aspekte

Der Sicherungskonfigurations-Assistent von Windows Small Business Server konfiguriert die Sicherung automatisch für die Ausführung auf dem Server. Grundlage dafür sind die während der Ausführung des Assistenten festgelegten Einstellungen. Die Sicherung in einer Bandbibliothek wird bevorzugt. Der Sicherungskonfigurations-Assistent kann jedoch eingesetzt werden, um eine zeitgenaue Sicherung des Servers zu erstellen und die Sicherungsdaten in einer Datei zu speichern.

Dateisicherungen sollten nicht auf dem Server unter Small Business Server gespeichert werden. Außerdem gibt es möglicherweise Probleme beim Sichern des Servers in einer Datei, die auf einer Serverpartition gespeichert ist, welche mit dem Volumeschattenkopie-Dienst aktiviert wird. Auf diese Weise würde(n) die Systempartition oder Datenpartitionen auf dem Server mit einbezogen.

Weitere Informationen zum Bereitstellen zuverlässiger Sicherungs- und Wiederherstellungsdienste finden Sie im Abschnitt "Sicherung und Wiederherstellung (erforderlich)" weiter unten in diesem Kapitel.

Empfehlungen

Wenn es sich beim Server unter Small Business Server um den einzigen Server in der Umgebung handelt, wird empfohlen, die mit Small Business Server bereitgestellte Sicherungssoftware zu verwenden. Selbst wenn Sie über kommerzielle Sicherungs- und Wiederherstellungssoftware verfügen, sollten Sie den Sicherungs- oder Wiederherstellungs-Assistenten einmal ausführen und eine vollständige Sicherung des Servers unter Small Business Server erstellen, bevor Sie die kommerzielle Sicherungssoftware konfigurieren oder installieren. Berücksichtigen Sie die folgenden Empfehlungen für die Ausführung des Sicherungskonfigurations-Assistenten:

1.

Sicherungen sollten an eine Bandbibliothek oder eine Datei auf einem anderen Dateiserver geleitet werden.

2.

Klicken Sie auf der Seite Zusammenfassung der Sicherungsdaten des Assistenten auf die Schaltfläche Ordner ausschließen, um Ordner zu entfernen, die nicht gesichert werden sollen. Auf diese Weise werden die Ordner in temporäre Dateien einbezogen.

3.

Wählen Sie auf der Seite Sicherungszeitplan definieren einen regelmäßigen Zeitplan für Sicherungen aus, der alle Arbeitstage umfasst.

4.

Aktivieren Sie auf der Seite Speicherplatzzuweisung für gelöschte Dateien und E-Mail die folgenden Kontrollkästchen:

Kopien unwiderruflich gelöschter E-Mail-Nachrichten beibehalten

Regelmäßige Snapshoterstellung der freigegebenen Ordner der Benutzer aktivieren

5.

Sie sollten mindestens 30 Tage für beibehaltene E-Mail und mindestens 10 % des verfügbaren Speicherplatzes für Snapshots konfigurieren, es sei denn, dass Sie nicht über genügend Speicherplatz verfügen.

Berücksichtigen Sie bei Kunden, die kommerzielle Sicherungssoftware erworben haben, die folgenden zusätzlichen Empfehlungen:

Führen Sie nach einer vollständigen Sicherung des Servers unter Small Business Server den Sicherungskonfigurations-Assistenten erneut aus.

Wählen Sie auf der Seite Sicherungseinstellungen bearbeiten die Option Small Business Server-Sicherung nicht verwenden aus, und schließen Sie den Assistenten ab.

Installieren Sie die kommerzielle Sicherungssoftware anhand der Empfehlungen des Lösungsanbieters.



Optionen für Konfiguration und Anpassung nach Abschluss der Installation

In dieser Phase ist Windows Small Business Server 2003 funktionsfähig, doch noch nicht vollständig konfiguriert. Die folgenden Abschnitte enthalten optionale Schritte zum weiteren Konfigurieren und Anpassen von Windows Small Business Server 2003, Standard Edition. Die erforderlichen Konfigurationen müssen abgeschlossen werden. Optionale Konfigurationen können auf der Grundlage der Unternehmensanforderungen abgeschlossen werden.

Zusätzliche Netzwerkkonfiguration

In diesen Abschnitten werden zusätzliche Konfigurationen beschrieben, die erforderlich werden können, um die von Small Business Server bereitgestellten Netzwerkdienste zu verbessern.

DNS-Serverkonfiguration (erforderlich)

Normalerweise verwenden Clients DNS-Namen sowohl von innerhalb als auch von außerhalb des Netzwerkes in kleinen Unternehmen. Die DNS-Namen der auf dem Server unter Small Business Server bereitgestellten Dienste werden in die IP-Adresse aufgelöst, die für die Firewall des kleinen Unternehmens konfiguriert wurde. Die Firewall verwendet die Portzuordnungstabelle zum Umleiten von Anforderungen an den Server unter Small Business Server. Andere DNS-Namen werden möglicherweise nach Servern des Internetdienstanbieters aufgelöst, die gehostete Websites oder andere Dienste bereitstellen.

Einige in dieser Lösung empfohlene DNS-Namen lauten:

firmenname.com (Server des Internetdienstanbieters)

www.firmenname.com (Server des Internetdienstanbieters)

portal.firmenname.com (Server unter Small Business Server)

smtp.firmenname.com (Server unter Small Business Server)

remote.firmenname.com (Server unter Small Business Server)

vpn.firmenname.com (Server unter Small Business Server)

ftp.firmenname.com (Server unter Small Business Server)

Bei vielen von kleinen Unternehmen verwendeten Firewalls ist es nur unter Schwierigkeiten möglich, die Zuordnung von Anforderungen aus internen IP-Adressen für den Server unter Small Business Server aufzuheben, bei dem es sich ebenfalls um eine interne Adresse handelt. Damit jeder dieser DNS-Namen innerhalb des Netzwerkes in einem kleinen Unternehmen funktioniert, sollten Sie die internen DNS-Server (in erster Linie den DNS-Server unter Small Business Server) so konfigurieren, dass die DNS-Anforderungen direkt an die interne IP-Adresse von Small Business Server geleitet werden. Damit erhalten Clients die Möglichkeit, denselben DNS-Namen für den Zugriff auf einen Dienst zu verwenden - unabhängig davon, ob sie sich innerhalb oder außerhalb des Netzwerkes im kleinen Unternehmen befinden.

Für jeden registrierten Domänennamen mit DNS-Namen, die in den extern konfigurierten Adapter der Firewall im kleinen Unternehmen aufgelöst werden, müssen Sie mit den folgenden Schritten eine neue DNS-Zone auf dem Server unter Small Business Server erstellen:

1.

Öffnen Sie den DNS-Manager im Ordner Verwaltung des Startmenüs.

2.

Erstellen Sie eine neue Forward-Lookupzone, indem Sie den DNS-Server auswählen, das Menü Aktion öffnen und Neue Zone auswählen.

3.

Erstellen Sie auf dem ersten DNS-Server eine Primäre Zone, und klicken Sie auf Weiter.

4.

Wählen Sie die Option Auf allen DNS-Servern in der Active Directory-Gesamtstrukturfirmenname.local zum Replizieren der Zonendaten aus.

5.

Klicken Sie auf Weiter.

6.

Wählen Sie die Option Forward-Lookupzone aus, und klicken Sie auf Weiter.

7.

Geben Sie eine Zeichenfolge im Feld Name der Zone ein, die für den registrierten Domänennamen steht, wie z. B. firmenname.com, und klicken Sie auf Weiter.

8.

Wählen Sie die Option Dynamische Updates nicht zulassen aus, und klicken Sie auf Weiter.

9.

Klicken Sie auf Fertig stellen.

Wiederholen Sie dieses Verfahren zum Erstellen einer Zone für jeden registrierten Domänennamen, bei dem Small Business Server Dienste bereitstellt. Als Nächstes erstellen Sie die gleichen Namenseinträge, die auf den DNS-Servern des Internetdienstanbieters konfiguriert wurden. Geben Sie für jeden DNS-Namen, der auf einen von Small Business Server bereitgestellten Dienst verweist, die interne IP-Adresse des Servers unter Small Business Server ein.

Hinweis:Alle auf den DNS-Servern des Internetdienstanbieters konfigurierten Namenseinträge müssen in der internen DNS-Zone konfiguriert werden. Dies ist erforderlich, weil interne Clients die intern konfigurierte DNS-Zone zum Auflösen aller darin enthaltenen DNS-Namen verwenden - unabhängig davon, ob die Zone auf einen lokalen oder einen extern gehosteten Server aufgelöst wird.

DHCP-Serverkonfiguration (optional)

DHCP wird zum Verwalten und Automatisieren der Konfiguration von Netzwerkverbindungen verwendet. Außer Servern unter Windows Server 2003 können Firewalls, Breitbandrouter und andere Netzwerkgeräte, die allgemein für den Einsatz in einem kleinen Unternehmen verfügbar sind, oft DHCP-Dienste bereitstellen. Damit das Konfigurieren von Clientcomputern weniger komplex ist, hat Microsoft eine Reihe verschiedener Erweiterungen für DHCP aktiviert und DHCP in andere Netzwerkdienste, wie z. B. Active Directory und DNS, integriert. Microsoft DHCP sollte auf dem Server unter Small Business Server verwendet werden. Vor dem Einrichten des Servers unter Small Business Server sollten eventuelle DHCP-Server im Netzwerk deaktiviert worden sein.

Hinweis: DHCP-Dienstoptionen können mithilfe des DHCP-Managers geändert werden. Dieses Tool ist unter der Option Verwaltung des Startmenüs zu finden.

Berücksichtigen Sie die folgenden Empfehlungen zum Konfigurieren des DHCP-Dienstes nach dem Setup:

Standardmäßig gibt der DHCP-Bereich den Server unter Small Business Server als einzigen DNS-Server in der Umgebung an. Die DNS-Server des Internetdienstanbieters sollten dieser Liste nicht hinzugefügt werden. Um zuverlässigere DNS-Dienste innerhalb des Netzwerkes im kleinen Unternehmen bereitzustellen, konfigurieren Sie einen zusätzlichen DNS-Server unter Windows Server 2003, und fügen Sie ihn dem DHCP-Bereich als sekundären Server zum DNS-Server unter Small Business Server hinzu.

Überprüfen Sie die Einstellungen unter Adresspool. Standardmäßig werden die ersten neun Adressen im IP-Subnetz von DHCP nicht verwendet. Wenn voraussichtlich mehr statische IP-Adressen verwendet werden, fügen Sie einen zweiten Adressbereich hinzu, der in den Eigenschaften des DHCP-Bereichs ausgeschlossen werden muss.

Wenn Hardwaregeräte, wie z. B. Drucker, mit dem Netzwerk direkt verbunden sind, erstellen Sie Adressreservierungen für diese Geräte, und konfigurieren Sie die Geräte so, dass sie ihre Adresse vom DHCP-Server erhalten.

WINS-Integration (optional)

Die WINS-Integration in DNS wird bereitgestellt, um die Namensauflösung für Nicht-Microsoft-Clients, wie z. B. Linux-, UNIX- oder Macintosh®-Computer zu ermöglichen, damit diese die Namen älterer Microsoft-Clients mithilfe von DNS auflösen können. Hierzu zählen die Namen von Clients unter Windows® 95, Windows® 98 oder Windows NT® 4.0. Dieses Feature wird hauptsächlich in der Umgebung großer Unternehmen verwendet, in denen eine breite Mischung aus Betriebssystemen von Microsoft und Drittanbietern ausgeführt wird. Diese Option kann jedoch auch in der Umgebung eines kleinen Unternehmens mit den folgenden Schritten aktiviert werden:

1.

Öffnen Sie den DNS-Manager im Menü Verwaltung.

2.

Öffnen Sie die Eigenschaften für die DNS-Zone firmenname.local.

3.

Klicken Sie auf die Registerkarte WINS, und aktivieren Sie das Kontrollkästchen WINS-Forward-Lookup verwenden. Fügen Sie die IP-Adresse des Servers unter Windows Small Business Server 2003 der Weiterleitungs-IP-Adressliste hinzu.

Webdienste

Beim Windows Small Business Server 2003-Setup werden zwei primäre Sites für den Benutzerzugriff erstellt: das Intranet der Windows SharePoint-Dienste (companyweb) und die Standardwebsite (einschließlich Portalsite, Remote-Webarbeitsplatz und Outlook Web Access).

Windows Small Business Server 2003 ist kein idealer Standort zum Hosten der für die Kunden eines Unternehmens zugänglichen Websites; ein Internetdienstanbieter kann bessere Leistung und Verfügbarkeit für diese Sites bereitstellen. Es kann jedoch vorkommen, dass das Unternehmen Websites unter Windows Small Business Server 2003 erstellen muss. In einem solchen Fall müssen diese Websites mithilfe von Hostnamenheadern unterschieden werden. Hostnamenheader werden mit dem folgenden Verfahren konfiguriert:

1.

Öffnen Sie die Serververwaltungskonsole. Wechseln Sie unter Erweiterte Verwaltung zum Internetinformationsdienste-Snap-In.

2.

Öffnen Sie den Container Websites, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Website, und wählen Sie Eigenschaften aus.

3.

Klicken Sie auf der Registerkarte Website auf Erweitert.

4.

Klicken Sie auf Hinzufügen. Geben Sie die IP-Adresse des Servers, für TCP-Port den Wert 80 und den Hostheaderwert ein.

Standardwebsite (erforderlich)

Die Standardwebsite kann in die beiden folgenden Identitäten aufgeteilt werden:

Gesamte Standardwebsite: Die Standardwebsite wird von internen Benutzern verwendet und enthält Links zum Remote-Webarbeitsplatz. Externe Benutzer sollten die Standardwebsite insgesamt nicht anzeigen können, außer wenn eine Verbindung über VPN besteht. Die Standardwebsite enthält Verknüpfungen, die nur im internen Netzwerk funktionieren.

Remote-Webarbeitsplatz: Der Remote-Webarbeitsplatz wird insbesondere für externen Zugriff, aber auch von internen Benutzern verwendet.

Wie im Abschnitt "Herstellen einer Verbindung mit dem Internet" dieses Kapitels empfohlen, werden Dienste so konfiguriert, dass über das Internet auf sie zugegriffen werden kann. Im Abschnitt "Webserverzertifikat" wird ein SSL-Zertifikat für portal.firmenname.com installiert.

Im vorliegenden Abschnitt werden die DNS-Server und Websites so konfiguriert, dass die Standardwebsite für interne Benutzer über den Namen portal.firmenname.com und im Internet über einen Namen wie remote.firmenname.com verfügbar ist. Berücksichtigen Sie die folgenden Empfehlungen zum Konfigurieren der Namensauflösung:

1.

Fügen Sie der Standardwebsite einen Hostnamenheader hinzu, z. B. portal.firmenname.com.

2.

Überprüfen Sie, ob es einen Namenseintrag auf dem DNS-Server in Windows Small Business Server 2003 gibt, der portal.firmenname.com mit der IP-Adresse des Servers unter Small Business Server verknüpft.

3.

Überprüfen Sie, ob es einen Namenseintrag auf den DNS-Servern des Internetdienstanbieters gibt, der portal.firmenname.com mit der statischen IP-Adresse für den externen Adapter der Firewall verknüpft.

4.

Öffnen Sie in der Serververwaltungskonsole den Ordner Erweiterte Verwaltung, und erweitern Sie den Knoten Internetinformationsdienste. Erstellen Sie eine neue Website mit einem Hostnamenheader, remote.firmenname.com, indem Sie mit der rechten Maustaste auf Websites klicken und Neu->Website wählen.

5.

Geben Sie im Assistenten zum Erstellen einer Website im Feld Beschreibung der Website die Zeichenfolge remote.firmenname.com ein, und klicken Sie auf Weiter.

6.

Behalten Sie die Standardwerte für die IP-Adresse, Keine zugewiesen, und den TCP-Port, 80, bei, und geben Sie einen Namen im Feld Hostheader für diese Website ein. Dieser sollte remote.firmenname.com lauten.

7.

Erstellen Sie unter c:\inetpub einen eindeutigen Pfad für die Website remote.firmenname.com (klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen und dann auf die Schaltfläche Neuer Ordner). Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Anonymen Zugriff auf diese Website zulassen, und klicken Sie auf Weiter.

8.

Übernehmen Sie alle Standardeigenschaften, und klicken Sie so oft auf Weiter, bis der Assistent abgeschlossen ist.

9.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die neue Website, und wählen Sie Eigenschaften aus.

10.

Wählen Sie auf der Registerkarte Basisverzeichnis der Websiteeigenschaften In einer Umleitung zu einem URL aus, und geben Sie im Feld Umleiten zu den URL https://portal.firmenname.com/remote ein.

11.

Überprüfen Sie, ob es auf den internen DNS-Servern einen Namenseintrag gibt, der remote.firmenname.com auf die IP-Adresse des Servers unter Small Business Server verweist.

12.

Überprüfen Sie, ob es auf den DNS-Servern des Internetdienstanbieters einen Namenseintrag gibt, der remote.firmenname.com auf die öffentliche externe IP-Adresse der Firewall des kleinen Unternehmens verweist.

Durch die Verwendung einer Webumleitung ist das auf der Standardwebsite bereitgestellte einzelne SSL-Zertifikat für zwei Einsatzzwecke gültig: wenn interne Clients eine Verbindung mit http://portal.firmenname.com herstellen und wenn externe Clients über http://remote.firmenname.com eine Verbindung mit dem Remote-Webarbeitsplatz herstellen.

Externer Zugriff auf "CompanyWeb" (optional)

Durch das Windows Small Business Server 2003-Setup wird eine Intranetsite für die Windows SharePoint-Dienste erstellt, die innerhalb des Netzwerkes eines kleinen Unternehmens zur Verfügung steht. Dazu wird intern die folgende URL verwendet: http://companyweb oder http://companyweb.firmenname.local.

Das Intranet wird standardmäßig nur zur Verwendung im internen Netzwerk konfiguriert. Der Zugriff darauf ist jedoch über VPN möglich. Weitere Informationen zum Konfigurieren des VPN-Zugriffs auf das Netzwerk im kleinen Unternehmen finden Sie im Abschnitt "RAS-Assistent" dieses Kapitels.

Wenn Sie eine Site für die Windows SharePoint-Dienste benötigen, auf die ein Kunde von einem Remotestandort aus zugreifen kann, sollten Sie einen Lösungsanbieter, wie z. B. Microsoft bCentral™, zum Hosten des Dienstes einsetzen.

Zusätzliche Exchange-Konfiguration

In diesem Abschnitt werden einige zusätzliche Exchange-Konfigurationen beschrieben, die implementiert werden sollten.

Aktivieren von Standard-SMTP (erforderlich)

Der Exchange-SMTP-Connector verwendet beim Übermitteln ausgehender E-Mail standardmäßig ESMTP-Befehle (Extended SMTP). Allerdings können nicht alle SMTP-Server ESMTP verwenden. Das Konfigurieren von Standard-SMTP wird nur empfohlen, wenn es Probleme beim Übermitteln von E-Mail gibt. Die folgenden Schritte müssen bei jeder Ausführung des Assistenten zum Konfigurieren von E-Mail und dem Internetzugang wiederholt werden.

1.

Öffnen Sie die Serververwaltungskonsole. Erweitern Sie unter Erweiterte Verwaltung den Knoten Erste Organisation (Exchange) oder firmenname (Exchange).

2.

Klicken Sie im Container Connectors mit der rechten Maustaste auf SmallBusiness-SMTP-Connector, und wählen Sie Eigenschaften.

3.

Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert, und wählen Sie die Option HELO an Stelle von EHLO senden aus.

4.

Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld Eigenschaften zu schließen.

Aktivieren eines Sicherungs-E-Mail-Spoolers (optional)

Viele Lösungsanbieter stellen Sicherungs-E-Mail-Spooldienste zur Erhöhung der E-Mail-Zuverlässigkeit bereit. Bei einem Sicherungs-E-Mail-Spooler handelt es sich um einen SMTP-Server, der so konfiguriert wurde, dass er E-Mails in die Warteschlange einreiht, wenn der SMTP-Server unter Small Business Server nicht verfügbar ist oder aus dem Internet nicht auf ihn zugegriffen werden kann. Die Konfiguration des E-Mail-Spoolens ist mit mehreren Schritten verbunden.

Zum Konfigurieren des Sicherungs-E-Mail-Spoolens müssen Sie MX-Einträge auf den extern zugänglichen DNS-Servern des Internetdienstanbieters konfigurieren. Der DNS-Server sollte mit dem Server unter Small Business Server als MX-Eintrag mit einer niedrigeren Nummer konfiguriert werden und der E-Mail-Spooler des Lösungsanbieters als MX-Eintrag mit einer höheren Nummer. Bei dieser Konfiguration wird E-Mail zuerst an den Server unter Small Business Server geleitet. Stellen Sie sicher, dass der Internetdienstanbieter Reverse-Lookup-Einträge (PTR) für jeden FQDN (Mail-Exchanger) erstellt. In der folgenden Tabelle werden die zu erstellenden Einträge beschrieben.

HostEintragstypVorrangMail-Exchanger

firmenname.com

MX

10

portal.firmenname.com

firmenname.com

MX

20

mx2.internetdienstanbieter.net

Tabelle 3. MX-Einträge

Sperren der Übermittlung von E-Mail an die Standardverteilergruppe (erforderlich)

Windows Small Business Server 2003 erstellt eine Verteilergruppe zum Senden von E-Mail an das gesamte Unternehmen und verwendet dazu als Grundlage den Unternehmensnamen, der während des Setups angegeben wurde. Diese Gruppe kann standardmäßig Nachrichten aus dem Internet oder von einem internen Benutzer annehmen, was insbesondere bei der Ausbreitung von E-Mail-Viren und Spam ein ernsthaftes Problem darstellen kann. Die Standardverteilergruppe sollte für aus dem Internet empfangene E-Mails konfiguriert werden.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, damit nur autorisierte Benutzer Nachrichten senden können.

1.

Klicken Sie in der Serververwaltungskonsole auf die Registerkarte Verteilergruppen.

2.

Wählen Sie die Verteilergruppe Firmenname und die Option Gruppeneigenschaften ändern aus.

3.

Klicken Sie auf die Registerkarte Exchange Allgemein, und aktivieren Sie unter Einschränken des Nachrichtenempfangs das Kontrollkästchen Nur von authentifizierten Benutzern.

Dateidienste

In diesem Abschnitt werden die Dateidienste und Technologien beschrieben, die zum Bereitstellen von Diensten für Clients verwendet werden können. Außerdem werden darin die Vor- und Nachteile der einzelnen Dateidienste erörtert. Und schließlich enthält der Abschnitt Empfehlungen sowie eine Übersicht über die Konfiguration für jede Option.

Verteiltes Dateisystem (optional)

Der Dienst Verteiltes Dateisystem (Distributed File System - DFS) kann eine beliebige Anzahl von Freigaben auf Servern, mit dem Netzwerk verbundene Speichergeräte oder Clientcomputer aufweisen und diese in einem einzigen logischen Dateisystem vereinigen. Mithilfe von DFS können Benutzer Dateien, die im Netzwerk freigegeben sind, einfacher finden, weil ihnen in einem solchen Fall der Name des DFS-Stammes bekannt ist.

Vorteile

Die Verwendung von DFS bietet folgende Vorteile:

Einziger einheitlicher Namespace: Der Hauptvorteil bei der Verwendung von DFS besteht darin, dass es eine einheitliche Ansicht der freigegebenen Dateistruktur bereitstellt.

Verfügbarkeit: Mithilfe der DFS-Replikation lässt sich die Verfügbarkeit einer schreibgeschützten Dateifreigabe erhöhen, indem mehrere Kopien der Daten auf verschiedenen Servern verwaltet werden.

Flexibilität: Die Verwendung von DFS erleichtert erheblich das Migrieren von Dateien von einer Freigabe in eine andere.

Nachteile

Verwaltungsaufwand: Der Nachteil von DFS besteht darin, dass mit der Erstellung und Verwaltung von DFS-Stämmen und -Verknüpfungen zusätzlicher Aufwand verbunden ist.

Empfehlungen

Verwenden Sie DFS dort, wo es speziell erforderlich ist, und fügen Sie alle relevanten Netzwerkfreigaben als Verknüpfungen unter einem Domänen-DFS-Stamm hinzu.

Freigaben zum Speichern servergespeicherter Profile und umgeleiteter Ordner könnten als Verknüpfungen unter einem DFS-Stamm hinzugefügt und die DFS-Pfade könnten zum Konfigurieren servergespeicherter Profile und umgeleiteter Ordner verwendet werden. Damit lassen sich diese Ordner zu einem späteren Zeitpunkt bei Bedarf einfacher verschieben.

Konfigurieren von DFS

Windows Small Business Server 2003 erstellt keinen Standard-DFS-Stamm auf dem Server. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um einen neuen Domänen-DFS-Stamm hinzuzufügen:

1.

Öffnen Sie im Menü Verwaltung die Verwaltungskonsole Verteiltes Dateisystem (DFS).

2.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Verteiltes Dateisystem (DFS), und wählen Sie Neuer Stamm aus dem Menü Aktion.

3.

Wählen Sie die Option Domänenstamm aus, und klicken Sie auf Weiter.

4.

Übernehmen Sie im Feld Domänenname den Standardwert firmenname.local, und klicken Sie auf Weiter.

5.

Geben Sie im Feld Servername die Zeichenfolge sbs01.firmenname.local ein, und klicken Sie auf Weiter.

6.

Geben Sie im Feld Stammname eine Zeichenfolge ein, wie z. B. public, und klicken Sie auf Weiter.

7.

Geben Sie einen Wert im Feld Freizugebender Ordner ein; dies sollte ein neuer leerer Ordner auf einem Datenträger sein. Klicken Sie anschließend auf Weiter.

8.

Klicken Sie auf Fertig stellen.

Verknüpfungen mit Netzwerkfreigaben sollten unter dem Domänen-DFS-Stamm hinzugefügt werden. Klicken Sie hierzu mit der rechten Maustaste auf den DFS-Stamm, und wählen Sie Neue Verknüpfung. Denken Sie daran, dass die Freigaben mit den richtigen Freigabe- und NTFS-Zugriffssteuerungslisten (Access Control Lists - ACLs) konfiguriert werden müssen.

Nach der DFS-Konfiguration können Benutzer auf Freigaben auf einer beliebigen Anzahl verschiedener Server zugreifen, indem sie den DFS-Stamm unter \\firmenname.local\public öffnen.

Verschlüsselndes Dateisystem (optional)

Das verschlüsselnde Dateisystem (Encrypting File System - EFS) ermöglicht Benutzern das Verschlüsseln ihrer Dateidaten. Es ergänzt die anderen Möglichkeiten zur Steuerung des Zugriffs und bietet eine weitere Schutzebene zum Sichern von Daten auf Computern, die durch Diebstahl gefährdet sein können, wie z. B. mobilen Computern.

Hinweis: Das verschlüsselnde Dateisystem ist mit servergespeicherten Benutzerprofilen nicht kompatibel. Durch die in einem Profil verschlüsselten Dateien oder Ordner wird das Profil des Benutzers für Roaming gesperrt.

Nur autorisierte Benutzer und festgelegte Datenwiederherstellungs-Agenten können verschlüsselte Dateien entschlüsseln. Das verschlüsselnde Dateisystem verwendet ein Schlüsselpaar aus öffentlichem und privatem Schlüssel sowie einen dateispezifischen Verschlüsselungsschlüssel zum Ver- und Entschlüsseln von Daten. Wenn ein Benutzer eine Datei verschlüsselt, generiert das verschlüsselnde Dateisystem einen Dateiverschlüsselungsschlüssel zum Verschlüsseln der Daten. Der Dateiverschlüsselungsschlüssel wird mit dem öffentlichen Schlüssel des Benutzers verschlüsselt und der verschlüsselte Dateiverschlüsselungsschlüssel anschließend zusammen mit der Datei gespeichert.

Wenn der Benutzer das Anmeldekennwort vergisst oder wenn ein Administrator ein Benutzerkennwort zurücksetzt, kann auf die Hauptschlüssel dieses Benutzers nicht mehr zugegriffen werden. Deshalb wird der Entschlüsselungsschlüssel vom Kennwort des Benutzers abgeleitet, und das System kann die Hauptschlüssel beim Fehlen dieses Kennworts nicht entschlüsseln. Ohne die Hauptschlüssel sind mit EFS verschlüsselte Dateien für den Benutzer nicht zugänglich und können nur von einem Datenwiederherstellungs-Agenten wiederhergestellt werden. Aus diesem Grund sollte mindestens ein Wiederherstellungs-Agent in der Gruppenrichtlinie konfiguriert werden. Benutzer sollten ihr Kennwort ändern, während sie angemeldet sind, indem Sie STRG+ALT+ENTF drücken und dann auf die Schaltfläche Kennwort ändern klicken.

Beim Speichern verschlüsselter Dateien auf Remoteservern sollten Benutzer Folgendes wissen:

Windows XP und die Windows Server 2003-Produktfamilie unterstützen das Speichern verschlüsselter Dateien auf Remoteservern.

Daten sind nur beim Speichern auf Datenträger verschlüsselt; während der Übertragung über das Netzwerk sind sie nicht verschlüsselt. Sie können jedoch verschlüsselt übertragen werden, wenn Internet Protocol Security (IPSec) oder Web Distributed Authoring and Versioning (WebDAV) sowie SSL für den Netzwerkverkehr verwendet werden.

Auf verschlüsselte Dateien kann von Macintosh- oder UNIX-Clients aus nicht zugegriffen werden.

Das Speichern von EFS-Zertifikaten und privaten Schlüsseln auf Smartcards wird derzeit nicht unterstützt.

Bevor Benutzer Dateien auf einem Remoteserver verschlüsseln können, muss ein Administrator den Remoteserver als für Delegierungszwecke vertraut bestimmen. Damit erhalten alle Benutzer, die Dateien auf diesem Server gespeichert haben, die Möglichkeit zum Verschlüsseln der Dateien.

Vorteile

Die Verwendung des verschlüsselnden Dateisystems hat die folgenden Nachteile:

Sicherheit: Benutzerdaten werden für den Fall geschützt, dass ein Computer gestohlen wird oder ein unbefugter Benutzer darauf zugreift.

Gute Integration: Da das verschlüsselnde Dateisystem in das Dateisystem integriert ist, lässt es sich einfacher verwalten, ist sicherer und für den Benutzer transparenter. Es kann problemlos verwendet werden, um den Datenschutz umgeleiteter Ordner zu gewährleisten, z. B. des Ordners Eigene Dateien.

Nachteile

Die Verwendung des verschlüsselnden Dateisystems bietet folgende Nachteile:

Bedarf an Wiederherstellungs-Agent: Wenn das verschlüsselnde Dateisystem in der Domäne verwendet wird, muss ein Wiederherstellung-Agent sicherstellen, dass beim Verlust des Verschlüsselungsschlüssels oder -zertifikats keine Daten verloren gehen.

Möglichkeit von Datenverlust: Wenn das Kennwort eines Domänenbenutzers zurückgesetzt wird, muss der Datenwiederherstellungsvorgang über das Konto des Wiederherstellungs-Agenten ausgeführt werden.

Empfehlungen

Zur Verbesserung der Vertraulichkeit und Integrität von Daten wird empfohlen, sensible Daten mithilfe des verschlüsselnden Dateisystems zu verschlüsseln. Dies gilt insbesondere für die auf Netzwerkfreigaben und mobilen Computern gespeicherten Dateien. Stellen Sie sicher, dass die verschlüsselten Dateien entschlüsselt werden können. Dateien können entweder durch den Client, der sie verschlüsselt hat, oder mithilfe eines Wiederherstellungs-Agenten entschlüsselt werden. Ein Wiederherstellungs-Agent ist der letzte Ausweg zum Entschlüsseln von Dateien, wenn der/die Entschlüsselungsschlüssel verloren gegangen ist/sind. Die einer Active Directory-Domäne zugeordneten Computer verwenden standardmäßig das Domänenkonto Administrator als Wiederherstellungs-Agent.

Mithilfe servergespeicherter Profile kann sichergestellt werden, dass die Client-Dateiverschlüsselungsschlüssel nicht verloren gehen. Der Entschlüsselungsschlüssel wird im Benutzerprofil gespeichert; wenn das Benutzerprofil auf dem Server gespeichert und gesichert wird, kann der Verlust des Client-Entschlüsselungsschlüssels minimiert werden.

Konfigurieren des verschlüsselnden Dateisystems

Die folgenden Optionen gelten nur für Computer in der Gesamtstruktur firmenname.local. Eigenständige Computer erfordern andere Aspekte. Außerdem können Dateien auf Remotefreigaben nur von Windows XP-Clients verschlüsselt werden.

Zum Verschlüsseln von Dateien sollten Benutzer im Dialogfeld Erweiterte Attribute des Ordners mit den Dateien das Kontrollkästchen Inhalt verschlüsseln, um Daten zu schützen aktivieren. Das Dialogfeld Erweiterte Attribute kann über die Registerkarte Eigenschaften einer Datei oder eines Ordners geöffnet werden. Das Verschlüsseln des Ordners wird empfohlen, weil damit sichergestellt wird, dass die im Rahmen des Verschlüsselungsvorgangs generierten temporären Dateien ebenfalls verschlüsselt werden. Dateien und Ordner können nur auf NTFS-Datenträgern verschlüsselt werden.

Der Domänenadministrator ist der standardmäßige Datenwiederherstellungs-Agent. Für den Wiederherstellungs-Agenten ist keine weitere Konfiguration erforderlich.

Schattenkopien freigegebener Ordner (erforderlich)

Schattenkopien freigegebener Ordner verwenden den Volumeschattenkopie-Dienst, um es Benutzern zu ermöglichen, eine vorherige Version einer Datei oder eine gelöschte Datei wiederherzustellen.

Vorteile

Schattenkopien freigegebener Ordner bieten folgende Vorteile:

Benutzerfreundlichkeit: Die Benutzer selbst können gelöschte Dateien oder vorherige Versionen vorhandener Dateien wiederherstellen.

Reduzierung des Verwaltungsaufwands: Die Verwendung von Schattenkopien freigegebener Ordner verringert den Bedarf an Supportpersonal zum Wiederherstellen versehentlich gelöschter oder überschriebener Daten. Außerdem muss weniger auf Dateien auf Sicherungsbändern zugegriffen werden.

Nachteile

Schattenkopien freigegebener Ordner sind mit folgenden Nachteilen verbunden:

Bedarf an Festplattenspeicher: Mindestens 10 % des verfügbaren Platzes auf dem Datenträger müssen zum Speichern von Snapshots reserviert werden.

Datenträgerbasierte Implementierung: Schattenkopien freigegebener Ordner können nicht für einzelne Ordner implementiert und müssen für einen gesamten Datenträger aktiviert werden.

Eingeschränkte Wiederherstellung: Schattenkopien freigegebener Ordner können bis zu 64 Snapshots beibehalten; danach wird damit begonnen, ältere Snapshots durch die neuen zu ersetzen. Auch wenn der für Snapshots reservierte Speicherplatz voll ist, werden ältere Snapshots gelöscht und durch neue ersetzt.

Empfehlungen

Schattenkopien freigegebener Ordner können nur bei freigegebenen Ordnern verwendet werden und sollten auf allen Datenträgern mit Benutzerfreigaben konfiguriert werden. Diese Ordner oder Datenträger schließen ein:

Umgeleitete Ordner

Freigegebene Ordner

Alle anderen Datenträger mit freigegebenen Ordnern

Wenn Schattenkopien freigegebener Ordner für mehrere Datenträger auf einem Server aktiviert werden, sollte ein dedizierter Datenträger für Snapshots erstellt werden. Ein dedizierter Datenträger erhöht die Leistung von Schattenkopien freigegebener Ordner. Dies sollte während des Einrichtens des Servers festgelegt werden, weil die vorhandenen Snapshots durch eine Änderung des Snapshot-Standortes gelöscht werden.

Wenn die Dateidaten häufig geändert werden oder wenn der Kunde gelöschte Daten über einen längeren Zeitraum beibehalten möchte, sollte der für Snapshots reservierte Speicherplatz vergrößert werden.

Konfigurieren von Schattenkopien

Der Zeitplan für Snapshots kann über die Registerkarte Schattenkopien im Dialogfeld Eigenschaften eines Datenträgers geändert oder über die Serververwaltungskonsole von Windows Small Business Server 2003 festgelegt werden. Da Sie bei der Serververwaltungskonsole keinen Zeitplan für Snapshots angeben können, wird die Konfiguration von Schattenkopien über die Eigenschaften des Datenträgers empfohlen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Schattenkopien freigegebener Ordner zu konfigurieren:

1.

Öffnen Sie Arbeitsplatz, und wählen Sie den lokalen Datenträger aus, auf dem Sie Schattenkopien konfigurieren möchten.

2.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Datenträger, und wählen Sie Eigenschaften.

3.

Klicken Sie auf die Registerkarte Schattenkopien.

4.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Einstellungen, um die Konfiguration für Schattenkopien freigegebener Ordner zu ändern.

Der Schattenkopieclient ist auf Clientcomputern erforderlich, damit Benutzer auf Schattenkopien zugreifen können. Wählen Sie in der Serververwaltungskonsole den Container Clientcomputer aus. Klicken Sie auf die Verknüpfung Assistent zum Einrichten von Anwendungen, und fügen Sie mit dessen Hilfe den Schattenkopieclient der Liste der Clientanwendungen hinzu, die während des Client-Setups installiert wurden. Das Client-Setup ist im freigegebenen Ordner \ClientApps\ShadowCopy auf dem Server unter Small Business Server verfügbar.

Datenträgerkontingente (optional)

Datenträgerkontingente verfolgen und steuern die Datenträgerspeicherplatz-Nutzung für NTFS-Datenträger. Administratoren können Windows so konfigurieren, dass die Nutzung des Speicherplatzes gesteuert und ein Ereignis protokolliert wird, wenn ein Benutzer die angegebenen Grenzwerte überschreitet.

Vorteile

Mithilfe von Datenträgerkontingenten kann verhindert werden, dass Benutzer zu viel Speicherplatz in freigegebenen oder umgeleiteten Ordnern belegen.

Nachteile

Die Verwendung von Datenträgerkontingenten ist mit folgenden Nachteilen verbunden:

Gruppenbasierte Kontingente: Es ist nicht möglich, ein Kontingent für eine Benutzergruppe festzulegen.

Datenträgerbasierte Implementierung: Kontingente werden nur auf einem Datenträger implementiert und können nicht für einzelne Ordner implementiert werden.

Empfehlungen

Standardmäßig legt Windows Small Business Server 2003 das Datenträgerkontingent auf 1 GB fest. Dieser Wert sollte geändert werden, um die Anforderungen Ihres Unternehmens besser berücksichtigen zu können. Stellen Sie beim Aktualisieren von Datenträgerkontingenten sicher, dass genügend Speicherplatz verfügbar ist. Beachten Sie die folgenden Empfehlungen zum Verwalten von Datenträgerkontingenten:

Die Kontingentverwaltung sollte aktiviert sein.

Benutzern, die Kontingentgrenzen überschreiten, sollte Speicherplatz verweigert werden.

Die Protokollierung von Kontingentereignissen ist nicht aktiviert.

Konfigurieren von Kontingenten

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Standardgrenzen und -einstellungen für Kontingente zu ändern:

1.

Öffnen Sie Arbeitsplatz, und wählen Sie den lokalen Datenträger aus, für den Sie Kontingente konfigurieren möchten.

2.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Datenträger, und wählen Sie Eigenschaften.

3.

Klicken Sie auf die Registerkarte Kontingent.

4.

Ändern Sie die Vorlagen User Template, Mobile User Template, Power User Template und Administrator Template, um das Standardkontingent zu ändern, das den durch Small Business Server erstellten neuen Benutzern gewährt werden soll.

5.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Kontingenteinträge, um die Kontingenteinstellungen zu ändern, die für die vorhandenen Benutzer konfiguriert wurden.

Hinweis: Zum Konfigurieren von Datenträgerkontingenten können Sie auch die Gruppenrichtlinieneinstellungen unter Computerkonfiguration\Verwaltung\Administrative Vorlagen\System\Datenträgerkontingente verwenden.

Servergespeicherte Profile (optional)

Ein Benutzerprofil definiert die Desktopumgebung des Benutzers, zu der einzelne Anzeigeeinstellungen sowie Netzwerk- und Druckerverbindungen gehören. Bei der Verwendung servergespeicherter Profile werden die Profildaten vom Administrator zu einer Freigabe im Netzwerk umgeleitet. Das Profil wird aus der Freigabe auf den Computer des Benutzers kopiert, wenn sich dieser anmeldet; am Profil vorgenommene Änderungen werden auf dem Server aktualisiert, wenn sich der Benutzer abmeldet.

Vorteile

Die Verwendung servergespeicherter Profile bietet folgende Vorteile:

Computerübergreifend identische Benutzereinstellungen: Das Benutzerprofil wird auf jedem Computer im Netzwerk unter Microsoft Windows NT oder späteren Betriebssystemen übernommen.

Clientdatenschutz: Ein Benutzerprofil kann wichtige Daten enthalten, wie z. B. EFS-Zertifikate (Encrypting File System - Verschlüsselndes Dateisystem). Diese Daten können mithilfe servergespeicherter Profile auf einer zentralen Freigabe gespeichert werden, die regelmäßig gesichert werden kann.

Nachteile

Die Verwendung servergespeicherter Profile ist mit folgenden Nachteilen verbunden:

Langsame Anmeldung: Die Geschwindigkeit der Anmeldung ist mit der Größe des Profils und der Geschwindigkeit des Netzwerkes direkt verbunden. Der Grund: Das Profil muss bei jeder Anmeldung des Benutzers übertragen werden, einschließlich der Verzeichnisse Eigene Dateien und Anwendungsdaten. Wenn diese Verzeichnisse größer werden, kann das Verzeichnis Desktop im Profil die Anmeldezeit erheblich verlangsamen.

Mit verschlüsselndem Dateisystem inkompatibel: Das verschlüsselnde Dateisystem ist mit den in servergespeicherten Profilen gespeicherten Dateien nicht kompatibel. Wenn eine Datei oder ein Ordner im Profil mithilfe des verschlüsselnden Dateisystems verschlüsselt ist, wird das Profil nicht aktualisiert und übertragen.

Sicherheit: Das servergespeicherte Profil eines Benutzers kann persönliche Informationen enthalten, z. B. vertrauliche Dokumente und EFS-Zertifikate. Da die Profilordner nicht verschlüsselt werden können, muss das freigegebene Verzeichnis, in dem servergespeicherte Profile gespeichert sind, gesichert werden.

Gemischte Umgebungen: Benutzer sollten sich nicht zwischen unterschiedlichen Betriebssystemen an ihrem servergespeicherten Profil anmelden.

Empfehlungen

Schließen Sie die folgenden Ordner aus den servergespeicherten Profilen aus:

Eigene Dateien

Anwendungsdaten

Desktop

Konfigurieren Sie diese Ordner mithilfe der Offlinezwischenspeicherung von Ordnern entsprechend der Beschreibung im Abschnitt "Ordnerumleitung (optional)" dieses Kapitels.

Servergespeicherte Profile sollten innerhalb eines DFS-Namespaces entsprechend der Beschreibung im Abschnitt "Verteiltes Dateisystem (DFS)" dieses Kapitels verwendet werden. Auf diese Weise lässt sich der Speicherort für die Ordner mit den servergespeicherten Profilen einfacher ändern, wenn dies zukünftig erforderlich werden sollte. Dies kann der Fall sein, wenn mehr Freigabespeicherplatz benötigt wird und die Dateien an den neuen Speicherort verschoben werden. Um den Speicherort zu ändern, kopieren Sie die Dateien im freigegebenen Ordner in den neuen freigegebenen Ordner, und aktualisieren Sie DFS mit dem neuen Verknüpfungsziel. Eine weitere Konfiguration ist nicht erforderlich.

Zum Verhindern von Synchronisierungsproblemen müssen die Offlineordner für freigegebene Ordner, in denen servergespeicherte Benutzerprofile gespeichert sind, deaktiviert werden. Wenn Offlineordner für ein Benutzerprofil nicht deaktiviert werden, können Synchronisierungsprobleme auftreten, weil sowohl Offlineordner als auch servergespeicherte Benutzerprofile versuchen, die Dateien in einem Benutzerprofil zu synchronisieren. Dieser Synchronisierungskonflikt hat keine Auswirkungen auf Offlineordner mit umgeleiteten Dateien, wie z. B. Eigene Dateien.

Denken Sie daran, dass Datenträgerkontingente, die gemäß dem Abschnitt "Datenträgerkontingente (optional)" konfiguriert wurden, möglicherweise erhöht werden müssen. Der Synchronisierungsvorgang für servergespeicherte Profile erstellt nämlich eine temporäre duplizierte Kopie eines Benutzerprofils und verwendet dazu den Anmeldekontext des Benutzers. Weil dieser Vorgang unter dem Benutzerkontext ausgeführt wird, verringert er das Datenträgerkontingent des Benutzers.

Konfigurieren servergespeicherter Profile

Führen Sie die folgenden Schritte zum Konfigurieren servergespeicherter Profile aus:

Erstellen Sie einen freigegebenen Ordner für servergespeicherte Profile:

1.

Erstellen Sie einen Ordner auf dem Server unter Small Business Server oder ggf. auf dem Server unter Windows Storage Server, um die Benutzerprofile zu speichern.

2.

Öffnen Sie die Ordnereigenschaften, und stellen Sie sicher, dass die Domänengruppe Benutzer über die Berechtigungen Lesen und Ausführen, Ordnerinhalt auflisten und Lesen verfügt.

3.

Geben Sie den Ordner frei. Erteilen Sie der Gruppe Jeder die Berechtigungen Ändern und Lesen.

4.

Klicken Sie auf die Registerkarte Freigabe und dann auf die Schaltfläche Offlineeinstellungen.

5.

Wählen Sie die Option Dateien oder Programme der Freigabe nicht offline verfügbar machen aus.

6.

Klicken Sie auf OK.

Erstellen Sie die DFS-Verknüpfung:

1.

Öffnen Sie die Verwaltungskonsole Verteiltes Dateisystem (DFS) und dann den im Abschnitt "Verteiltes Dateisystem (DFS)" dieses Kapitels erstellten DFS-Stamm.

2.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den DFS-Stamm, und wählen Sie die Option Neue Verknüpfung.

3.

Geben Sie die folgenden Verknüpfungseigenschaften ein, und klicken Sie dann auf OK.

Verknüpfungsname: "Servergespeicherte Profile"

Zielpfad: Freigegebener Ordner für servergespeicherte Profile

Erstellen Sie ein Gruppenrichtlinienobjekt zur Darstellung der für servergespeicherte Profile empfohlenen Gruppenrichtlinieneinstellungen.

1.

Erweitern Sie in der Serververwaltungskonsole den Container Erweiterte Verwaltung.

2.

Wählen Sie den Container Gruppenrichtlinienverwaltung aus, und erweitern Sie die Container Gesamtstruktur und Domänen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Domäne, und wählen Sie die Option Gruppenrichtlinienobjekt hier erstellen und verknüpfen.

3.

Geben Sie dem Gruppenrichtlinienobjekt den Namen "Small Business Server Roaming Profiles Policy" (Richtlinie für servergespeicherte Profile von Small Business Server).

4.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Gruppenrichtlinie, und wählen Sie die Option Bearbeiten.

5.

Schließen und speichern Sie die Richtlinie, nachdem Sie die in der folgenden Tabelle aufgeführten Konfigurationen abgeschlossen haben.

ZweckPfadEinstellung

Die in dieser Einstellung hinzugefügten Ordner werden aus den servergespeicherten Profilen ausgeschlossen.

Benutzerkonfiguration
\Administrative Vorlagen
\System\Benutzerprofile

Verzeichnisse aus servergespeichertem Profil ausschließen

Status: Aktiviert

Geben Sie die folgende durch Semikolons getrennte Ordnerliste ein:

Eigene Dateien; Desktop; Anwendungsdaten

Begrenzen Sie die Größe des servergespeicherten Benutzerprofils, und geben Sie die Aktion an, die auszuführen ist, wenn die Profilgröße den festgelegten Schwellenwert überschreitet.

Benutzerkonfiguration
\Administrative Vorlagen
\System\Benutzerprofile

Profilgröße beschränken

Status: Aktiviert

Sie können folgende Werte festlegen:

Maximale Größe des Benutzerprofils (der Standardwert eignet sich für die meisten Umgebungen).

Registrierung in die Dateiliste einbeziehen sollte aktiviert sein.

Benutzer beim Überschreiten der max. Profilspeichergröße benachrichtigen sollte aktiviert sein.

Benutzer alle X Minuten erinnern sollte auf einen minimalen Wert von 15 Minuten festgelegt werden.

Tabelle 4. Gruppenrichtlinieneinstellungen für servergespeicherte Profile

Konfigurieren Sie Benutzerprofile für das Roaming:

1.

Öffnen Sie die Serververwaltungskonsole, und wählen Sie den Container Benutzer aus.

2.

Öffnen Sie die Benutzereigenschaften, und klicken Sie auf die Registerkarte Profil.

3.

Geben Sie den DFS-Pfad des Ordners ein, in dem das Benutzerprofil gespeichert werden soll. Beispiel: \\firmenname.local\public\ServergespeicherteProfile\%benutzername%.

Weitere Informationen zum Konfigurieren servergespeicherter Benutzerprofile finden Sie im Dokument "Step-by-Step Guide to User Data and User Settings" unter der folgenden URL (nur auf Englisch verfügbar):

http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=324

Ordnerumleitung (optional)

Die Ordnerumleitung ermöglicht es Administratoren, den Pfad eines lokalen Systemordners an eine neue Position im Netzwerk umzuleiten. Bei der Ordnerumleitung arbeiten Benutzer mit Dokumenten auf einem Server genauso, als ob diese auf dem lokalen Laufwerk gespeichert wären. So kann z. B. der in der Regel auf der lokalen Festplatte gespeicherte Ordner Eigene Dateien eines Benutzers in ein freigegebenes Netzwerkordnerverzeichnis umgeleitet werden. Dann steht ihm der Ordner Eigene Dateien über jeden Computer im Netzwerk, an dem er sich anmeldet, zur Verfügung.

Früher mussten Administratoren, die Ordner an das Netzwerk umleiten wollten, Anmeldeskripts zum Ändern von Registrierungswerten verwenden. In Windows XP kann nun die gleiche Aufgabe mithilfe einer Gruppenrichtlinie ausgeführt werden.

Eine Umleitung der folgenden Ordner ist möglich:

Eigene Dateien

Anwendungsdaten

Desktop

Startmenü

Da umgeleitete Ordner automatisch offline zur Verfügung gestellt werden, können Benutzer stets lokal auf ihre Daten zugreifen - sogar dann, wenn sie nicht mit dem Netzwerk verbunden sind. Wenn der Benutzer zu einem späteren Zeitpunkt eine Verbindung mit dem Netzwerk herstellt, werden die lokalen Dateien mit der Serverfreigabe synchronisiert.

Windows Small Business Server 2003 stellt ein Tool bereit, das die Umleitung des Verzeichnisses Eigene Dateien an einen beliebigen angegebenen Speicherort automatisch konfiguriert. Das durch dieses Tool erstellte Gruppenrichtlinienobjekt hat die Bezeichnung "Small Business Server-Ordnerumleitung".

Vorteile

Die Ordnerumleitung bietet folgende Vorteile:

Verbesserte Leistung für servergespeicherte Benutzerprofile: Die Leistung wird beim Kopieren der Benutzerprofile vom Server verbessert, weil nur einige der Benutzerdokumente kopiert werden. Bei jeder Anmeldung des Benutzers werden nicht alle Daten im Benutzerprofil auf den Clientcomputer übertragen, sondern nur die Daten, die der Benutzer zum Anmelden benötigt.

Mobilität: Benutzer können zwischen Computern wechseln und dennoch auf ihre Dateien zugreifen; dies ermöglicht Mobilität und steigert die Produktivität.

Routinesicherungen: Die Ordnerumleitung vereinfacht den Sicherungsvorgang durch Bereitstellung eines zentralen Speicherortes für alle Benutzerdaten. Die auf den Netzwerkfreigaben gespeicherten Daten können im Rahmen der routinemäßigen Systemverwaltung gesichert werden. Dies ist sicherer und erfordert keine Maßnahmen seitens des Benutzers.

Datentrennung: Benutzerspezifische Daten können von der Festplatte mit den Betriebssystemdateien auf eine andere Festplatte auf dem lokalen Computer des Benutzers umgeleitet werden. Auf diese Weise sind die Benutzerdaten geschützt, wenn das Betriebssystem neu installiert werden muss.

Datenträgerverwendung: Der Administrator kann mithilfe einer Gruppenrichtlinie Datenträgerkontingente festlegen. Dadurch wird der Speicherplatz eingeschränkt, der von den Ordnern des Benutzers belegt werden kann.

Nachteile

Das Öffnen der Dateien in umgeleiteten Ordnern dauert länger, weil diese vor dem Öffnen zuerst über das Netzwerk auf den lokalen Computer kopiert werden.

Empfehlungen

Die Ordnerumleitung ist ein praktisches Werkzeug zum Verwalten von Dateidiensten für mobile Benutzer (mit Laptop) sowie für Benutzer, die Computer gemeinsam nutzen. Stellen Sie sicher, dass die Benutzer wissen, welche Verzeichnisse vom Server aus umgeleitet werden. In diesen Verzeichnissen sollten Dateien gespeichert werden, die gesichert werden müssen.

Es gibt zwei Verfahren zum Konfigurieren der Ordnerumleitung bei Windows Small Business Server 2003. Das erste Verfahren ist vollständig automatisiert und erfordert nur geringen Verwaltungsaufwand zum Konfigurieren. Es steht über die Verknüpfung Weiterleitung des Ordners "Eigene Dateien" konfigurieren im Container Benutzer der Serververwaltungskonsole zur Verfügung. Dabei wird nur die Umleitung des Ordners Eigene Dateien konfiguriert.

Beim zweiten Konfigurationsverfahren für die Ordnerumleitung werden Offlineordner manuell konfiguriert. Dies sollte nur geschehen, wenn Sie die Verzeichnisse Anwendungsdaten oder Desktop zusätzlich zum Verzeichnis Eigene Dateien offline zur Verfügung stellen möchten. Weitere Informationen zum Konfigurieren der Ordnerumleitung finden Sie unter folgender URL (nur auf Englisch verfügbar):

http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=30065

Normalerweise wird empfohlen, nur den Ordner Eigene Dateien umzuleiten, um Speicherplatz zu sparen, die Benutzerleistung aufrechtzuerhalten und den Netzwerkverkehr zu minimieren.

Konfigurieren der Umleitung des Ordners "Eigene Dateien"

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Umleitung des Ordners Eigene Dateien zu konfigurieren:

1.

Öffnen Sie die Serververwaltungskonsole, und wählen Sie den Container Benutzer aus.

2.

Klicken Sie auf die Verknüpfung Weiterleitung des Ordners "Eigene Dateien" konfigurieren.

3.

Wählen Sie die Option Alle Ordner namens "Eigene Dateien" an den Standardfreigabeordner für Benutzer auf dem Small Business Server umleiten aus.

4.

Klicken Sie auf OK.

WebDAV (optional)

Bei WebDAV, auch als "Webordner" bezeichnet, handelt es sich um eine Dateiübertragungsoption, die sichere Dateiübertragung über das Internet und Intranet unterstützt. Die Funktionsweise von WebDAV ähnelt derjenigen von FTP, ist jedoch sicherer. FTP kann Anmeldeinformationen nur als Klartext senden. WebDAV dagegen kann Digest- oder Integrierte Windows-Authentifizierung verwenden, um Anmeldeinformationen sicher zu übergeben. Darüber hinaus können Dateien mithilfe von SSL bei der Übertragung über das Netzwerk verschlüsselt werden.

Vorteile

Die Verwendung von WebDAV bietet folgende Vorteile:

Höhere Sicherheit: WebDAV-Ordner bieten im Hinblick auf Authentifizierung und Datentransport eine höhere Sicherheit als FTP.

Internetzugriff: Dateien können über den TCP-Standardport 80 über das Internet gemeinsam genutzt werden. Damit werden die meisten Probleme beseitigt, die häufig durch Firewallregeln entstehen.

Nachteile

Verwaltungsaufwand: Die Verwaltungskosten zum Konfigurieren und für die Unterstützung von Webordnern sind höher bei der grundlegenden Dateifreigabe. Viele Kunden verfügen über keine Erfahrungen mit dem Konfigurieren von WebDAV, weil es sich dabei um eine relativ neue Technologie handelt.

Empfehlungen

FTP sollte durch WebDAV ersetzt werden. Eine sichere Authentifizierung und Transportverschlüsselung (mithilfe von SSL) verringert das Risiko, dass Benutzernamen und Kennwörter von einem unbefugten Dritten abgefangen werden, und stellt die Vertraulichkeit von Daten bei der Übertragung von Daten über das Internet sicher.

Konfigurieren von WebDAV

Standardmäßig werden die meisten Diensterweiterungen bei der Installation von IIS deaktiviert. Führen Sie die folgenden Schritte zum Aktivieren und Konfigurieren von WebDAV aus:

1.

Öffnen Sie die Serververwaltungskonsole, und erweitern Sie den Container Erweiterte Verwaltung.

2.

Öffnen Sie den Knoten Internetinformationsdienste, und erweitern Sie den Container Lokaler Computer. Wählen Sie im Knoten Webdiensterweiterungen die Diensterweiterung WebDAV aus, und klicken Sie auf die Schaltfläche Zulassen.

3.

Erstellen Sie im Verzeichnis Inetpub einen Ordner (z. B. webdav), in dem die mithilfe von WebDAV zu übertragenden Dateien gespeichert werden sollen. Stellen Sie sicher, dass die Standardberechtigungen für den Ordner die Berechtigungen Lesen und Ausführen, Ordnerinhalt auflisten, Lesen und Ändern für die Gruppe zulassen, die sich für den Zugriff auf die Dateien anmelden wird.

4.

Geben Sie die folgenden Informationen zum Erstellen einer neuen Website ein, die die Benutzer für den WebDAV-Zugriff verwenden werden:

Beschreibung: webdav.firmenname.com

IP-Adresse: (Keine zugewiesen)

TCP-Port für diese Website: 80

Hostheader für diese Website: webdav.firmenname.com

Pfad: inetpub\webdav

Anonymen Zugriff auf diese Website zulassen: Deaktiviert

Folgende Berechtigungen zulassen: Lesen, Schreiben und Durchsuchen

Hinweis: Sie müssen einen DNS-Namen für den Internetdienstanbieter und interne DNS-Server erstellen, damit Clients auf den neu erstellten WebDAV-Speicherort über DNS-Name zugreifen können, z. B. http://webdav.firmenname.com/.

Druckdienste

Es gibt mehrere Optionen für die Freigabe von Druckern im kleinen Unternehmen. Netzwerkdrucker können direkt mit dem Netzwerk verbunden werden, oder direkt angeschlossene Drucker können mit dem Server unter Windows Small Business Server 2003 oder einem anderen Computer unter Windows verbunden werden. Unabhängig von der Anschlussart der Drucker sollten Drucker freigegeben und in Active Directory mit den entsprechenden Treibern (bereitgestellt durch Point-and-Print) zur Unterstützung von Clientcomputern im Netzwerk veröffentlicht werden.

Auf dem Markt wird eine Vielzahl von preiswerten, funktionalen und leistungsstarken Netzwerkdruckern angeboten. Einige Drucker können direkt mit dem Netzwerk verbunden und schnell und mühelos konfiguriert werden. Andere Drucker, insbesondere Tintenstrahl- und Zeilendrucker, verfügen standardmäßig vielleicht nicht über diese Features. In einem solchen Fall kann ein Druckserver verwendet werden. Druckserver werden in der Regel in einer Windows Server 2003-Umgebung unterstützt, sofern sie das Standard-TCP/IP-Drucken unterstützen.

Druckeroptionen

In den folgenden Tabellen werden die verschiedenen Optionen zum Drucken im Szenario des kleinen Unternehmens beschrieben.

DruckerVorteilNachteil

Direkt angeschlossener Drucker

Drucker ist für einen bestimmten Benutzer lokal.

Wird oft als dedizierter Drucker eingesetzt.

Muss mit einem Computer physisch verbunden sein.

Kann nicht drucken, wenn der Computer nicht eingeschaltet ist.

Bei einem hohen Verkehrsaufkommen kann der Drucker auf dem Computer, an den er angeschlossen ist, Leistungsprobleme verursachen.

Netzwerkdrucker

Drucker kann sich am günstigsten Standort befinden.

Ist zuverlässiger und bietet eine höhere Druckleistung.

Ist mit zusätzlichen Kosten für Druckserver oder Drucker verbunden.

Tabelle 5. Druckerverbindungen

DruckerVorteilNachteil

Tintenstrahldrucker

Preisgünstig

Mehr Wahlmöglichkeiten

Preisgünstiger Farbdruck

Langsamere Druckgeschwindigkeiten

Laserdrucker

Höhere Druckgeschwindigkeiten

Inkrementelle Kosten pro Seite sind niedriger

Teurer

Tabelle 6. Druckertypen

Empfehlungen für Drucker

Mit dem Netzwerk verbundene Drucker sollten den direkt angeschlossenen Druckern vorgezogen werden, weil die Leistung und Verfügbarkeit des Druckers nicht von einer lokalen Arbeitsstation oder einem Server abhängig ist. Die mit dem Netzwerk verbundenen Drucker können sich an einer beliebigen Stelle in der Umgebung befinden. Ein mit dem Netzwerk verbundener Drucker lässt sich einfacher an eine andere Position verschieben, weil Freigabe und Berechtigungen nicht geändert werden.

Wenn viele verschiedene Benutzer denselben Drucker gemeinsam nutzen, werden Laserdrucker empfohlen. Diese werden auch für das Drucken großer Mengen empfohlen. Drucker, die zweiseitig drucken können, werden zur Senkung der Kosten und der durch die Druckaktivitäten erzeugten Papiermenge empfohlen.

Sie sollten immer Drucker mit Hardwaretreibern einsetzen, die von Microsoft zertifiziert wurden. Die von Microsoft getesteten Treiber und Hardwarekomponenten werden im Windows Server-Katalog und der Windows-Hardwarekompatibilitätsliste (Hardware Compatibility List - HCL) aufgelistet, die unter der folgenden URL zur Verfügung stehen (nur auf Englisch verfügbar):

http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=1858

Installieren freigegebener Drucker (optional)

Sie sollten direkt angeschlossene Drucker mit den folgenden Schritten freigeben. Diese Schritte werden für Windows XP Professional angegeben, sind aber bei den meisten Windows-Betriebssystemen ähnlich.

1.

Schließen Sie den Drucker entsprechend den vom Independent Hardware Vendor (IHV) bereitgestellten Anleitungen physisch an, und installieren Sie ihn auf dem lokalen Computer.

2.

Öffnen Sie Drucker und Faxgeräte in der Systemsteuerung.

3.

Wählen Sie die Option Drucker hinzufügen aus, um den Druckerinstallations-Assistenten zu öffnen.

4.

Befolgen Sie die vom Druckerinstallations-Assistenten und dem IHV für den Drucker bereitgestellten Anweisungen, und berücksichtigen Sie die folgenden Empfehlungen:

Die Installation der Treiber von der Windows-CD wird empfohlen. Diese Treiber werden in der Regel vom IHV für den Drucker geschrieben.

Wenn ein Druckertreiber auf der Windows-CD nicht verfügbar ist, downloaden Sie Treiber vom IHV, extrahieren Sie das Treiberpaket, und wählen Sie den benötigten Treiber mithilfe des Druckerinstallations-Assistenten aus.

Beschaffen Sie sich Druckertreiberupdates von Windows Update unter der folgenden URL:

http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=284

Verwenden Sie die folgenden Empfehlungen, wenn Sie den mit dem Netzwerk verbundenen Drucker zur Freigabe in der Umgebung einrichten:

Geben Sie mit dem Netzwerk verbundene Drucker immer über den Server unter Small Business Server frei, da es dabei um einen stets verfügbaren, stabilen Server handelt.

Verwenden Sie DHCP-Reservierungen für Netzwerkdrucker, damit sich die für den Drucker freigegebene IP-Adresse nicht ändert.

Berücksichtigen Sie im Portkonfigurations-Assistenten die folgenden Punkte:

Wählen Sie den Drucker aus, wenn er nicht als Standardgerät aufgelistet ist.

Wenn das Gerät nicht als Standardgerät aufgelistet ist, müssen benutzerdefinierte Porteinstellungen konfiguriert werden. Der Drucker wird höchstwahrscheinlich entweder RAW- oder LRP-Druck (Line Printer Remote) unterstützen. Bei diesen Optionen ist eine Portnummer für RAW-Druck oder der Warteschlangenname für LPR erforderlich.

Befolgen Sie nach Abschluss der Portkonfiguration die Empfehlungen im Abschnitt "Konfigurieren von Druckern".

Konfigurieren von Druckern (optional)

Drucker, die an einen Computer unter Windows XP, Windows 2000 oder Windows Server 2003 direkt angeschlossen sind, können durch Verbinden, Installieren und Freigeben von allen Benutzern gemeinsam genutzt werden. Verwenden Sie die folgenden Konfigurationsempfehlungen für die Einstellungen der Druckereigenschaften (klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Drucker, und wählen Sie Eigenschaften):

Registerkarte "Allgemein": Auf der Registerkarte Allgemein werden die erklärenden Informationen zum Drucker gespeichert.

Druckername: Verwenden Sie einen Druckernamen, der das Druckermodell und die Druckermerkmale wiedergibt.

Standort: Geben Sie einen aussagekräftigen Standort für den Drucker an, z. B. eine Büronummer oder einen Ort, der mühelos erkannt werden kann.

Kommentar: Geben Sie einen Kommentar ein, z. B. "Farblaserdrucker für Ralf und die Buchhaltung".

Registerkarte "Freigabe": Auf der Registerkarte Freigabe wird angegeben, wie der Drucker im Netzwerk dargestellt wird.

Freigabename: Geben Sie den Namen des Druckers im Netzwerk an. Dieser sollte mit dem Druckernamen identisch sein.

Im Verzeichnis anzeigen: Wählen Sie diese Option aus.

Zusätzliche Treiber: Klicken Sie auf diese Schaltfläche, und überprüfen Sie die Treiber, die für unterschiedliche Versionen des Betriebssystems in der Umgebung erforderlich sind.

Registerkarte "Sicherheit": Über diese Registerkarte werden die Berechtigungen für die Drucker festgelegt.

Gruppen "Administratoren", "Druck-Operatoren", "Server-Operatoren" und "Ersteller-Besitzer": Bei diesen Berechtigungen sollten die Standardeinstellungen beibehalten werden.

Gruppe "Jeder": Jeder im Netzwerk darf auf einem freigegebenen Drucker drucken. Diese Berechtigung kann entfernt, und weitere Benutzergruppen könnten hinzugefügt werden.

Druckerberechtigungen: Druckerberechtigungen der folgenden Typen sollten verschiedenen Druckerbenutzern zugewiesen werden.

Drucken: Diese Option ermöglicht es einem Benutzer oder einer Gruppe, eine Verbindung zu einem Drucker herzustellen und Dokumente zu drucken.

Drucker verwalten: Diese Option gewährt einem Benutzer oder einer Gruppe vollständige Verwaltungsrechte für einen Drucker.

Dokumente verwalten: Der Benutzer bzw. die Gruppe kann den Druckvorgang unterbrechen, fortsetzen und neu starten sowie die Reihenfolge der von anderen Benutzern an den Drucker gesendeten Dokumente verwalten.

Stellen Sie auf den Registerkarten Erweitert und Geräteeinstellungen sicher, dass die Druckstandardwerte angegeben sind. Benutzer erben diese Einstellungen beim Installieren des Druckers. Optionen wie zweiseitiges Drucken, Druckqualität und andere druckerspezifische Einstellungen können zum Einsparen von Papier und Toner wichtig sein.

Konfigurieren von Gruppenrichtlinienoptionen (erforderlich)

Wenn Sie beim Konfigurieren einiger Druckoptionen Zeit sparen möchten, verwenden Sie die Active Directory-Gruppenrichtlinie zum Verwalten bestimmter Eigenschaften, die für das Drucken konfiguriert werden:

1.

Öffnen Sie die Serververwaltungskonsole, und erweitern Sie den Container Erweiterte Verwaltung.

2.

Wählen Sie den Container Gruppenrichtlinienverwaltung aus, und wechseln Sie zur Domäne firmenname.local.

3.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Domäne firmenname.local, und wählen Sie die Option Gruppenrichtlinienobjekt hier erstellen und verknüpfen.

4.

Geben Sie Printing Policy (Druckrichtlinie) als Namen für das Gruppenrichtlinienobjekt ein.

5.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das erstellte Gruppenrichtlinienobjekt, und bearbeiten Sie es.

6.

Konfigurieren und speichern Sie die Einstellungen entsprechend der folgenden Tabelle.

ZweckPfadEinstellung

Automatisches Veröffentlichen neuer Drucker in Active Directory

Computerkonfiguration
\Administrative Vorlagen
\Drucker

Neue Drucker automatisch im Active Directory veröffentlichen

Status: Aktiviert

Verhindern der Installation von Kernelmodustreibern

Computerkonfiguration
\Administrative Vorlagen
\Drucker

Installation von Druckern, die Kernelmodustreiber verwenden, nicht zulassen

Status: Aktiviert

Tabelle 7: Gruppenrichtlinienkonfiguration für das Drucken

Aufrechterhalten einer sicheren Umgebung

Sorgen Sie nach Abschluss der Konfiguration des Servers unter Small Business Server dafür, dass die Umgebung die Sicherheit über einen bestimmten Zeitraum aufrechterhalten kann. Damit ist das Konfigurieren von Optionen und das Aktivieren von Diensten verbunden, die den Vorgang, mit dem die Sicherheit der Plattform gewahrt wird, automatisch verwalten.

Patchverwaltung (erforderlich)

Die Patchverwaltung auf dem Server unter Windows Small Business Server 2003 erfolgt standardmäßig über die Windows Update-Dienste. Um eine bessere Patchverwaltung des Servers zu gewährleisten, sollte eine robustere Lösung, wie Software Update Services (SUS), zum Anwenden wichtiger Hotfixes und Updates bereitgestellt werden. Es wird empfohlen, Updates mithilfe der Dienste eines Lösungsanbieters zu testen und zu installieren. Überprüfen Sie zusammen mit dem Lösungsanbieter die verschiedenen Dienste, die für die Verwaltung von Serverpatches und Hotfixes angeboten werden.

Windows Update

Der Windows Update-Dienst stellt zwei Schnittstellen zum Abrufen und Anwenden von Service Packs, wichtigen Hotfixes und anderen Serverupdates bereit. Die normalerweise verwendete erste Schnittstelle steht über einen Webbrowser unter der folgenden URL zur Verfügung:

http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=284

Zum Anwenden von Updates wechseln Sie vom Server unter Small Business Server zu dieser Site.

Windows Small Business Server 2003 bietet einen Dienst, der auf dem Server permanent ausgeführt wird. Dieser Dienst kann so konfiguriert werden, dass verfügbare Updates automatisch gedownloadet und installiert werden. Wählen Sie die Option System in der Systemsteuerung, und klicken Sie auf die Registerkarte Automatische Updates, um die Einstellungen für diesen Dienst zu ändern. Beachten Sie die folgenden Empfehlungen zum Konfigurieren automatischer Updates:

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Den Computer auf dem neuesten Stand halten.

Wählen Sie die Option Updates automatisch downloaden und über installierbare Updates benachrichtigen aus.

Hinweis: Installieren Sie die gedownloadeten Updates erst, nachdem Sie die jeweiligen Auswirkungen des Updates überprüft und verstanden haben. Führen Sie die Installation nach den Geschäftszeiten durch, und überprüfen Sie die Funktionalität des Servers, bevor sich die Clients erneut anmelden.

Microsoft Software Update Services (SUS)

Microsoft stellt ein kostenloses Produkt bereit, mit dessen Hilfe wichtige Hotfixes sowohl für den Server unter Small Business Server als auch für andere Server und Desktopclients im kleinen Unternehmen angewendet werden können. Dieser Dienst wird in der vorliegenden Lösung nicht beschrieben. Sie sollten sich an einen Lösungsanbieter wenden, um zu erfahren, welche Dienste zum Verwalten von Patches, Hotfixes und Service Packs mithilfe von SUS angeboten werden. Weitere Informationen zu Microsoft Software Update Services finden Sie unter der folgenden URL (nur auf Englisch verfügbar):

http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=20884

Detaillierte Anweisungen zum Bereitstellen von SUS unter Windows Small Business Server 2003 finden Sie unter der folgenden URL (nur auf Englisch verfügbar):

http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=30050

Sicherheitsüberprüfung (erforderlich)

Microsoft stellt den Microsoft Baselines Security Analyzer (MBSA) zur Sicherheitsüberprüfung bereit. MBSA sollte vom Server unter Windows Small Business Server 2003 ausgeführt und verwendet werden, um alle Server und Clientcomputer in der Umgebung in regelmäßigen Abständen zu überprüfen.

Es sollte zur Identifizierung der für ein kleines Unternehmen relevanten Hotfixes mindestens einmal pro Monat ausgeführt werden. Abhängig vom Umfang der Änderungen oder der Systemkonfiguration in der Umgebung kann MBSA häufiger ausgeführt werden.

MBSA stellt eine grafische Benutzeroberfläche und eine Befehlszeilen-Schnittstelle zum Verwalten von Sicherheitsüberprüfungen bereit. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter der folgenden URL:

http://www.microsoft.com/germany/technet/sicherheit/tools/mbsa.mspx

Antivirusdienste (erforderlich)

Ein kleines Unternehmen sollte über eine Antivirusstrategie und -lösung verfügen, um die Umgebung vor der Bedrohung durch Computerviren zu schützen. Wenden Sie sich an den Lösungsanbieter, um Empfehlungen zu einer Antiviruslösung zu erhalten. Eine von einem Microsoft-Partner bereitgestellte Antiviruslösung sollte die folgenden Anforderungen erfüllen:

Aktiver, speicherresidenter Virenschutz auf allen Clients und Servern in der Umgebung zum Verhindern und Entfernen speicherresidenter Viren

Überprüfen des E-Mail-Speichers von Microsoft Exchange Server oder SMTP-Abfangen von E-Mail, damit diese vor der Übermittlung an die E-Mail-Datenbank von Microsoft Exchange Server überprüft werden kann

Zentralisierte Überprüfung lokaler Dateisysteme, Remotedateisysteme und Dateifreigaben

Zentralisierte Verwaltung und Berichterstattung zu Virenscans

Automatische Aktualisierung von Virensignaturen auf Computern in der gesamten Umgebung

Unterstützung für verschiedene Clientbetriebssysteme in der Umgebung

Schützen von Benutzer- und Systemdaten

Die Methoden zur Verhinderung von Datenverlust und Erhöhung der Verwaltbarkeit sind im Laufe der Jahre immer weiter verfeinert worden. Derzeit gibt es zwei proaktive Strategien zum Schützen von Daten: Sicherung und Wiederherstellung sowie Onlinedatenschutz. Durch Sicherung und Wiederherstellung wird die wichtige Anforderung berücksichtigt, dass Sicherungsdaten regelmäßig erfasst werden müssen, damit sie bei einem schwerwiegenden Problem wiederhergestellt werden können. Die Optionen des Onlinedatenschutzes dienen zum Verwalten von Benutzerdaten, damit Benutzer Dateien und E-Mails ohne Eingriffe des Administrators wiederherstellen können.

In den folgenden Abschnitten werden diese beiden Datenschutzstrategien ausführlicher erläutert.

Sicherung und Wiederherstellung (erforderlich)

Die Sicherungsoption von Windows Small Business Server 2003 kann verwendet werden, um Windows Small Business Server 2003 und die freigegebenen Dateien eines Clients zu sichern. Diese Option basiert auf dem Windows-Sicherungsprogramm und dem Windows-Taskplanerdienst. Sie stellt eine geeignete Lösung für das Sichern und vollständige Wiederherstellen von Windows Small Business Server 2003 oder einzelnen Dateien auf dem Server bereit.

Das Windows-Sicherungsprogramm ist nicht die günstigste Option zum Sichern mehrerer Server oder Arbeitsstationen. Dieses Programm muss auf jedem Computer lokal ausgeführt werden. Manuelles Eingreifen ist zum Planen von Sicherungen, Verwalten von Datenträgermedien und anderen allgemeinen täglichen Aufgaben erforderlich. In diesem Szenario sollten Sie eine vom Lösungsanbieter empfohlene Sicherungslösung verwenden.

Eine solche Sicherungslösung sollte die folgenden allgemeinen Anforderungen erfüllen:

Sicherung und Wiederherstellung von Systemstatusinformationen sowohl auf dem Server zum Hosten von Sicherungsdiensten als auch an Remotestandorten auf anderen Computern

API-basierte Sicherung und Wiederherstellung von SQL-Datenbanken

API-basierte Sicherung und Wiederherstellung von Microsoft Exchange Server-Datenbanken

Sicherung und Wiederherstellung von Daten der Windows SharePoint-Dienste

Verlässliche Auftragszeitplanung und -verwaltung

Robuste Features für Sicherungsmedien- und -katalogverwaltung

Sicherungsunterstützung für Branchenanwendungen und -datenbanken

Sicherungsunterstützung für die anderen Betriebssysteme in der Umgebung

Unterstützung für die in der Umgebung verwendeten Sicherungsmedien

Zentralisierte Katalogisierung, Berichterstattung und Warnung bei Auftragserfolg und -misserfolg

Optionen für den Onlinedatenschutz (erforderlich)

Für den Onlineschutz von Benutzerdaten stehen drei primäre Optionen zur Verfügung. Die Optionen für den Onlinedatenschutz dienen zum schnellen Wiederherstellen versehentlich gelöschter oder überschriebener Daten, ohne dass dazu Sicherungsbänder und lang dauernde Wiederherstellungen von Dateien oder E-Mail-Daten erforderlich sind. Diese Optionen werden den Offlinedateiwiederherstellungen vorgezogen, weil sie den erforderlichen Verwaltungsaufwand zur Dateisicherung oder -wiederherstellung reduzieren.

Es gibt folgende Onlineoptionen:

Volumeschattenkopien freigegebener Ordner: Ermöglicht Benutzern das Wiederherstellen versehentlich überschriebener oder gelöschter Dateien.

Umleitung von "Eigene Dateien": Kopiert Dateien automatisch aus dem lokalen Ordner Eigene Dateien des Benutzers auf den Server, auf dem sie gesichert werden.

Aufbewahrung von Microsoft Exchange Server-E-Mail Exchange Server bewahrt gelöschte E-Mail über einen angegebenen Zeitraum auf, so dass ein Benutzer versehentlich gelöschte E-Mail wiederherstellen kann.

Weitere Informationen zu Volumeschattenkopien freigegebener Ordner und zu Umleitung von "Eigene Dateien" finden Sie im Abschnitt "Schattenkopien freigegebener Ordner (erforderlich)" dieses Kapitels.

Weitere Informationen zur Umleitung des lokalen Ordners Eigene Dateien finden Sie im Abschnitt "Ordnerumleitung (optional)" dieses Kapitels.

Die E-Mail-Aufbewahrung bei Microsoft Exchange Server ermöglicht es, dass Kopien unwiderruflich gelöschter E-Mail für einen bestimmten Zeitraum in den E-Mail-Speichern von Microsoft Exchange Server erhalten bleiben. Der Assistent für Speichereinstellungen für gelöschte Dateien und E-Mail ändern unter der Registerkarte Sicherung der Serververwaltungskonsole bietet einen Standardzeitraum von 30 Tagen für aufbewahrte E-Mail, der bei den meisten Kunden ausreicht. Wenn E-Mail in einem Unternehmen aber über einen definierten Zeitraum von mehr als 30 Tagen aufbewahrt werden muss, könnte der Zeitraum entsprechend angepasst werden. Beachten Sie, dass der E-Mail-Speicher von Microsoft Exchange Server durch eine Verlängerung des Zeitraums zur E-Mail-Aufbewahrung vergrößert wird.

Remoteverwaltung

Die in diesem Abschnitt beschriebenen Remoteverwaltungsfeatures implementieren die Strategie, die im Kapitel "Small IT Solution - Remoteverwaltung und Supportdienste" detailliert erläutert wird. Die nachfolgend beschriebenen Features verwenden die unter Windows Small Business Server 2003 verfügbaren Tools. Es werden bestimmte Hardwareoptionen empfohlen, mit denen diese Tools ergänzt werden können.

Für Remoteverwaltung und -support stehen zwei Optionen zur Verfügung: In-band-Verwaltung und OOB-Verwaltungsoptionen (Out-of-Band, externe Verwaltung).

In den folgenden Abschnitten werden diese beiden Optionen ausführlicher erläutert.

In-band-Verwaltung (erforderlich)

Das Produkt Small Business Server wurde für optimale Verwaltbarkeit - auf dem lokalen Computer und an Remotestandorten - konzipiert. Die von Small Business Server oder Windows Server 2003 bereitgestellten Verwaltungsfeatures sind In-band-Verwaltungsoptionen. Die In-band-Verwaltungsfeatures umfassen Folgendes:

Remote-Webarbeitsplatz

VPN- und DFÜ-Dienste

Remotedesktop für Verwaltung

Überwachungs- und Berichterstattungsdienste

Automatisierte Sicherung und Wiederherstellung

Volumeschattenkopien freigegebener Ordner und E-Mail-Aufbewahrung

Telnet

Hinweis: Telnet wird für die Verwaltung von Microsoft Small Business Server 2003 nicht empfohlen, weil die Anmeldeinformationen bei Telnet als Klartext übertragen werden; infolgedessen können Benutzerkonteninformationen ermittelt werden.

Die meisten hier aufgeführten Features werden bereits zusammen mit Small Business Server oder als Bestandteil der Aufgabenliste automatisch konfiguriert. Allerdings ist weitere Konfiguration erforderlich, um Remotedesktop für Verwaltung auf Clientcomputern zu aktivieren und die Verwendung der Remoteunterstützung zu steuern.

Wie im Kapitel "Small IT Solution - Remoteverwaltung und Supportdienste" beschrieben, sollte Remotedesktop auf allen Servern in der Umgebung aktiviert sein. Um sicherzustellen, dass die Remoteunterstützung ordnungsgemäß verwendet wird, sollten einige Einschränkungen beim Aktivieren der Remoteverwaltung festgelegt werden. Zum Aktivieren dieser Einstellungen sollte die folgende Konfiguration mithilfe der Gruppenrichtlinie aktiviert werden:

1.

Öffnen Sie die Serververwaltungskonsole, und erweitern Sie den Container Erweiterte Verwaltung.

2.

Wählen Sie den Container Gruppenrichtlinienverwaltung aus, und wechseln Sie zur Domäne firmenname.local.

3.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Domäne firmenname.local, und wählen Sie die Option Gruppenrichtlinienobjekt hier erstellen und verknüpfen.

4.

Geben Sie Terminal Services Configuration (Terminaldienstekonfiguration) als Namen für das Gruppenrichtlinienobjekt ein.

5.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das erstellte Gruppenrichtlinienobjekt. Wählen Sie Bearbeiten.

6.

Konfigurieren und speichern Sie die Einstellungen entsprechend der folgenden Tabelle.

ZweckPfadEinstellung

Zulassen von Remotedesktop

Computerkonfiguration
\Administrative Vorlagen
\Windows-Komponenten
\Terminaldienste

Remoteverbindungen für Benutzer mit Hilfe der Terminaldienste zulassen

Status: Aktiviert

Verweigern unerwünschter Remoteunterstützung

Computerkonfiguration
\Administrative Vorlagen
\System\Remoteunterstützung

Remoteunterstützung anbieten

Status: Deaktiviert

Zulassen, dass ein Benutzer Remoteunterstützung anfordert

Computerkonfiguration
\Administrative Vorlagen
\System\Remoteunterstützung

Angeforderte Remoteunterstützung
Status: Aktiviert

Zulassen: Helfer dürfen den Computer nur ansehen

Gültigkeitsdauer: 1

Zeiteinheit: Stunden

Einladungsmethode: Simple Messaging Applications Programming Interface (MAPI)

Tabelle 8: Gruppenrichtlinienkonfiguration für Remotedesktop

OOB-Verwaltung (optional)

Bei den OOB-Verwaltungsoptionen handelt es sich um dedizierte Hardware- oder Softwareprodukte, die andere Features als diejenigen bieten, die von Microsoft in den Produkten für kleine Unternehmen bereitgestellt werden.

Eine Firewall kann VPN-Zugriff auf einen Lösungsanbieter optional ermöglichen, wenn der Server unter Small Business Server nicht verfügbar ist. Darüber hinaus kann eine Serververwaltungskarte für die Server-Remotesteuerung selbst dann verwendet werden, wenn das Small Business Server-Betriebssystem nicht funktioniert. Weitere Informationen zu dieser Strategie finden Sie im Kapitel "Small IT Solution - Remoteverwaltung und Supportdienste".


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