Small IT Solution - Windows-Datenspeicherung

Windows Storage Server-Entwurf

Veröffentlicht: 24. Jul 2004

Zur Bereitstellung in der Umgebung muss der Storage-Server minimal konfiguriert werden. Die Hauptentscheidung für den Storage-Server betrifft die Auswahl eines Geräts, das die Anforderungen des Unternehmens an Leistung, Zuverlässigkeit und Kapazität erfüllt. Die Zuverlässigkeit des Datenspeichers wird durch den Einsatz von Datenreplikationstechniken, wie Dateireplikation und Clustering, erhöht.

Bei Umgebungen, die bereits über einige Dateiserver oder eine Kombination von Dateiservern und NAS-Speichergeräten verfügen, sollten Sie in Erwägung ziehen, diese Dateidienste auf einem Windows Storage Server zusammenzuführen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Seite "Microsoft Storage Solutions - Server Consolidation" (nur auf Englisch verfügbar) unter folgender Adresse:

http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=30071

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Leistung und Kapazität des Storage-ServersLeistung und Kapazität des Storage-Servers
Zuverlässigkeit des Storage-ServersZuverlässigkeit des Storage-Servers
EmpfehlungEmpfehlung
NetzwerkschemaNetzwerkschema

Leistung und Kapazität des Storage-Servers

Leistung und Kapazität der Speicherdienste hängen stark von der Leistung und dem Durchsatz des Storage-Server-Netzwerks und der Datenträgerteilsysteme ab. Beachten Sie bei Überlegungen hinsichtlich der Hardwarevoraussetzungen des Storage-Servers die folgenden Empfehlungen:

Dateidienste hängen nicht sehr von der Systemprozessorleistung ab. Optionen wie ein Software-RAID führen zu einer stärkeren CPU-Auslastung auf dem Storage-Server.

Dateiserver erfordern nicht viel Arbeitsspeicher. Wenn NFS unterstützt werden soll, ist mehr Arbeitsspeicher erforderlich.

Die Netzwerkleistung hängt von der Geschwindigkeit und vom Funktionsumfang der Netzwerkkarte ab; Netzwerkkarten sollten mindestens eine Übertragungsgeschwindigkeit von 100 Mbit/s unterstützen.

Verwenden Sie Netzwerkadapter, damit der Systemprozessor weniger stark durch netzwerkbezogene Aktivitäten ausgelastet wird. Netzwerkadapter für Server verfügen über eigene Prozessoren zur netzwerkbezogenen Datenverarbeitung.

Benutzen Sie als nächsten Schritt zur Verbesserung des Datendurchsatzes Gigabit-Ethernet-Verbindungen. Gigabit-Ethernet-Verbindungen verbessern den Netzwerkdurchsatz enorm. Es sind heute relativ viele preiswerte Netzwerkgeräte verfügbar, die diese Option unterstützen.

Die Datenträgerleistung wird durch die RAID-Optionen beeinflusst, die auf dem Storage-Server konfiguriert ist. Weitere Informationen zu RAID-Optionen finden Sie im Abschnitt "Hardwarevoraussetzungen" in diesem Kapitel.

Die Datenträgerleistung hängt auch damit zusammen, ob im SCSI- (Small Computer System Interface) oder IDE-Controller (Integrated Device Electronics) verwendet wird. SCSI-Controller sind für einen höheren Datendurchsatz konzipiert.

Höhere RPM-Geschwindigkeiten (Rounds Per Minute) bedeuten eine höhere Lese/Schreibgeschwindigkeit. Sämtliche Laufwerke im Array sollten dieselbe RPM-Geschwindigkeit haben.

Die Dateiserverkapazität wird in der Regel durch die für den Storage-Server gewählten Speicheroptionen beschränkt. Es sind drei Speicheroptionen verfügbar:

DAS, intern: Abhängig von der Anzahl der verfügbaren Laufwerkssteckplätze, den Möglichkeiten zur Stromversorgung von Festplattenlaufwerken und der Anzahl der auf dem Festplattencontroller verfügbaren Verbindungen, kann in einem Storage-Server eine bestimmte Anzahl von Festplatten installiert werden.

DAS, extern: In der Regel können bei Verwendung eines externen Laufwerks-Arrays mehr Laufwerke an einen einzelnen Storage-Server angeschlossen werden. Das externe Laufwerks-Array besitzt ein eigenes Netzteil und kann mühelos an einen externen Anschluss des Festplattencontrollers des Dateiservers angeschlossen werden. Ein externes Festplatten-Array wird auch als JBOD (Just A Bunch Of Disks) bezeichnet.

Konsolidierter Speicher, SAN (Storage Area Network): Ein SAN-Gerät stellt einen zentralen Speicherort bereit, an dem der Speicher verwaltet und in einen oder mehrere Dateiserver partitioniert werden kann. Die Verfügbarkeit kostengünstiger Speichertechniken hat dazu geführt, dass in kleinen bis mittleren Unternehmen, die extrem hohe Anforderungen an die Speicherkapazität und Leistung stellen, SAN-Speicher verwendet wird.

Zuverlässigkeit des Storage-Servers

Die Zuverlässigkeit des Storage-Servers lässt sich verbessern, indem die Wahrscheinlichkeit von Hardwarefehlern, die einen Ausfall des gesamten Systems bewirken, verringert wird. Die Zuverlässigkeit wird durch redundante Datenträger, Netzteile und Netzwerkschnittstellen erhöht. Es sind verschiedene Optionen verfügbar, um die Zuverlässigkeit einer gesamten Speicherinfrastruktur zu erhöhen.

Optionen wie Servercluster sind zwar verfügbar, aber viele dieser Optionen sind wegen ihrer hohen Einrichtungs- und Wartungskosten nur in Unternehmens- und großen IT-Umgebungen praktikabel. In der Small IT Solution wird Clustering nicht verwendet.

Weitere Informationen zu Datenreplikation und Zuverlässigkeit finden Sie auf der Seite "Microsoft Storage Solutions - Business Continuity" (nur auf Englisch verfügbar) unter der Adresse:

http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=30072

Empfehlung

Die meisten kleinen Unternehmen benötigen nur ein Storage-Gerät. Im Allgemeinen ist die Zuverlässigkeit relativ hoch, wenn Festplatten- und Netzteilredundanz gegeben sind. Wenn zudem ein genauer Plan für den Datenschutz und die Datenwiederherstellung vorhanden ist, werden Clustering-Optionen in der Regel nicht verwendet, weil die Bereitstellung und Verwaltung von Cluster-Lösungen mit hohen Kosten verbunden ist.

Netzwerkschema

Die folgende Abbildung veranschaulicht den Netzwerkentwurf für eine kleine IT-Infrastruktur.

Figure 1. Network Design for Small IT Infrastructure

Abbildung 1. Netzwerkentwurf für eine kleine IT-Infrastruktur
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