Small IT Solution - Windows-Datenspeicherung

Verwaltung und Unterstützung

Veröffentlicht: 24. Jul 2004

Dieser Abschnitt enthält Anleitungen zu Diensten, die zur Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs des Storage-Servers eingesetzt werden, wobei auch die lokale Verwaltung von Ressourcen und die Hilfestellung für externe Partner in der Unterstützung der Umgebung behandelt werden.

Auf dieser Seite
Remoteverwaltung und UnterstützungRemoteverwaltung und Unterstützung
Überwachung und AlarmierungÜberwachung und Alarmierung
Datenschutz und -wiederherstellungDatenschutz und -wiederherstellung
AntivirendiensteAntivirendienste
Verwaltung von Aktualisierungen und PatchesVerwaltung von Aktualisierungen und Patches

Remoteverwaltung und Unterstützung

Mit den in diesem Abschnitt beschriebenen Features für die Remoteverwaltung wird die Verwaltungsstrategie implementiert, die im Kapitel "Small IT Solution - Remoteverwaltungs- und Supportdienste" beschrieben wurde. Für Remoteverwaltung und Unterstützung sind zwei Gruppen von Optionen verfügbar. Zu diesen Optionen gehören die Folgenden:

In-band-Verwaltung

Out-of-band- (OOB-)Verwaltung

In-band-Verwaltung

Zu den In-band-Verwaltungstools auf dem Storage-Server gehören die Web-Verwaltungschnittstelle und Remotedesktop für Verwaltung. In der Regel lassen sich alle Konfigurations- und Verwaltungsaufgaben für den Server mithilfe der Web-Schnittstelle erledigen. Falls ein Zugriff auf Konsolenebene erforderlich ist, sollte Remotedesktop für Verwaltung zur Verwaltung des Servers benutzt werden.

Out-of-band- (OOB-) -Verwaltung

Die OOB-Verwaltung des Storage-Servers wird durch den Einsatz von Serververwaltungskaten ermöglicht. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel "Small IT Solution - Remoteverwaltungs- und Supportdienste".

Überwachung und Alarmierung

Tools für die Überwachung und Alarmierung sind als Komponenten in den Storage-Server integriert. Zum Verfolgen von Aktivitäten auf dem Server werden primäre folgende Tools verwendet:

Statusseite der Web-Benutzeroberfläche

Benachrichtigungs-E-Mail

Anzeigen von Protokollen

Die Webverwaltungskonsole stellt eine Statusseite bereit, auf der der aktuelle Status des Storage-Servers angezeigt wird. Diese Seite enthält Systeminformationen, aktuelle Serveralarme und Informationen bezüglicher der Nutzung und Konfiguration des Servers. Zudem werden auf der Seite Informationen zu auf dem Storage-Server eventuell aufgetretenen Problemen angezeigt.

Der Storage-Server sollte so konfiguriert werden, dass er Benachrichtigungs-E-Mails an Administratoren schickt. Die Option Benachrichtigungs-E-Mail auf der Registerkarte Wartung dient zum Konfigurieren der Alarme und Benachrichtigungstypen, die an Administratoren gesendet werden. Der Microsoft-Partner, der mit dem kleinen Unternehmen zusammenarbeitet, kann Alarme so konfigurieren, dass sie automatisch an den zuständigen Supportmitarbeiter weitergeleitet werden. Daher sollte der Storage-Server Zugriff haben, um Alarme über SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) weiterleiten zu können.

Falls die Statusinformationen und Alarme nicht ausreichend detaillierte Informationen bieten, um ein Problem behandeln zu können, kann über die Registerkarte Wartung der Web-Benutzeroberfläche auf Serverprotokolle zugegriffen werden.

Datenschutz und -wiederherstellung

Es sind verschiedene Methoden verfügbar, auf dem Storage-Server den Verlust von Benutzerdaten zu verhindern und Daten wiederherzustellen, nachdem Systemdaten verloren gingen. Hierzu zählen die Option zur Sicherung und Wiederherstellung und die Verwendung des Volumeschattenkopie-Dienstes.

Sicherung und Wiederherstellung

Konfigurieren Sie die Datensicherung und -wiederherstellung auf der Registerkarte Wartung der Web-Benutzeroberfläche, sofern für den Storage-Server keine Datensicherungslösung von einem anderen Anbieter verwendet wird. Die Datensicherungsoption, die auf dem Storage-Server verfügbar ist, greift auf das Sicherungsprogramm für Windows zurück.

Das Sicherungsprogramm stellt kein robusten Sicherungs- und Wiederherstellungsdienst bereit. Im Allgemeinen sollte in Umgebungen mit mehreren Servern eine von einem Lieferanten bereitgestellte Sicherungslösung verwendet werden, um sicherzustellen, dass sämtliche Server- und Systemdaten an einer zentralen Stelle, z.B. ein Sicherungsband oder eine Band-Bibliothek, gesichert werden. Diese Lösung sollte einer der folgenden Empfehlungen entsprechen:

Verwenden Sie den Storage-Server als Sicherungsort für die Daten sämtlicher Server.

Verwenden Sie eine von einem Lieferanten bereitgestellte Sicherungslösung, und sichern Sie die Daten auf einer Band-Bibliothek oder anderen Speichermedien.

Der Storage-Server kann einen Bestandteil der Sicherungsstrategie für die gesamte IT-Umgebung bilden. Auf dem Storage-Server kann eine Freigabe eingerichtet werden, und auf den anderen Servern der Umgebung kann für das Sicherungsprogramm jeweils ein Zeitplan festgelegt werden. Das Sicherungsprogramm soll System- und Benutzerdaten in die Freigabe kopieren, um sie zu sichern. In diesem Szenario würde ein Bandsicherungsgerät oder eine Band-Library auf dem Storage-Server installiert, und mit der Sicherungsoption für den Storage-Server sollten die aktuellsten Daten auf dem Server auf Band gesichert werden. Zudem könnten mehrere Sicherheitskopien der anderen Computer der Umgebung auf dem Storage-Server gespeichert werden, wo man rasch auf sie zugreifen kann, ohne Bänder laden und die darauf vorhandenen Daten wiederherstellen zu müssen.

Eine von einem Lieferanten bereitgestellte Sicherungslösung bietet die zuverlässigsten Optionen zur Sicherung mehrerer Server in einer Umgebung. Stellen Sie sicher, dass der Storage-Server-OEM die betreffende Sicherungslösung des Lieferanten unterstützt.

Volumenschattenkopie-Dienst

Der Volumenschattenkopie-Dienst wird konfiguriert, damit Benutzer gelöschte oder überschriebene Dateien wiederherstellen können. Von jedem Volume, bei dem Benutzer auf gemeinsam genutzte Daten zugreifen, können Schattenkopien erstellt werden. Dies ist zum Schutz der Benutzerdaten sehr wichtig.

Antivirendienste

Der OEM stellt lokale Antivirendienste für den Storage-Server bereit. In den meisten Fällen testet und genehmigt der OEM die Antivirenoptionen auf dem Storage-Server. Hierbei sind zwei Empfehlungen zu berücksichtigen:

Wenden Sie sich an den OEM, um Empfehlungen für Antivirusprogramme zu erhalten.

Überprüfen Sie die Freigaben auf dem Storage Server von einem zentralen Server aus auf Viren, wenn auf dem Storage-Server kein lokales Antivirusprogramm installiert ist.

Verwaltung von Aktualisierungen und Patches

Der Speicherservice kann über den Windows Update-Dienst Aktualisierungen für das Betriebssystem Windows Server 2003 abrufen und installieren. Folgende Bedingungen gelten für die Verwendung von Windows Update:

Der OEM hat Windows Update möglicherweise auf dem Storage-Server deaktiviert. Ob dies der Fall ist, muss beim OEM erfragt werden. Wurde Windows Update deaktiviert, dann muss der OEM sämtliche Aktualisierungen bereitstellen.

Über Windows Update sind keine produktspezifischen Aktualisierungen für Windows Storage Server 2003 verfügbar. Diese Aktualisierungen müssen stets über den OEM bezogen werden.

Der OEM ist der primäre Distributionskanal für Aktualisierungen. OEMs erhalten von Microsoft Aktualisierungen und senden diese zusammen mit den zugehörigen Anweisungen direkt an den Kunden.

Gegenwärtig können Aktualisierungen für den Storage-Server nicht über Software Update Service (SUS) bereitgestellt werden. Diese Dienstleistung wird möglicherweise in der Zukunft einmal verfügbar sein.


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