
Von The Cable Guy
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| Einleitung | |
| Features des Next Generation TCP/IP-Stack | |
| Die Architektur von des Next Generation TCP/IP-Stack | |
| Zusätzliche Informationen |
Microsoft Windows® Vista Beta 1 und Windows Server "Longhorn" Beta 1 verwenden eine neue Implementierung der TCP/IP-Protokollsuite - diese wird auch als Next Generation TCP/IP-Stack bezeichnet. Der TCP/IP-Protokollstack von Windows XP und Windows Server 2003 wurde ursprünglich in den frühen neunziger Jahren entwickelt und im Laufe der Zeit immer weiter verändert. Beim Next Generation TCP/IP-Stack von Windows Vista und Windows Server "Longhorn" handelt es sich um eine vollständige Neuentwicklung der TCP/IP-Funktionalität für IPv4 (Internet Protocol version 4) und IPv6 (Internet Protocol version 6). Diese entspricht den Anforderungen der unterschiedlichsten heutzutage genutzten Netzwerkumgebungen und -technologien.
Der Next Generation TCP/IP-Stack bietet die folgenden neuen Features:
| • |
Dual-IP-Layer-Architektur für IPv6 |
| • | Einfachere Kernel-Mode-Netzwerkprogammierung |
| • | Routing-Compartments |
| • | Starkes Hostmodell |
| • | Neue Sicherheits- und Paketfilterungs-APIs |
| • | Neue Mechanismen für die Protokollstack-Auslagerung |
| • | Neue Unterstützung für skalierbare Computer oder Multiprozessorsysteme |
| • | Neue Erweiterbarkeit |
| • | Neukonfiguration ohne Neustart des Computers |
| • | Automatische Konfiguration von Stack-Einstellungen auf Basis unterschiedlicher Netzwerkumgebungen |
| • | Erweiterungen |
Bei den folgenden Features handelt es sich um Verbesserungen im Next Generation TCP/IP-Stack:
| • | Bessere Unterstützung von Computern, die zwischen Netzwerken wechseln. |
| • | Bessere Unterstützung für Entwickler von Multicast-Anwendungen und -Netzwerken. |
| • | TCP-Leistungsverbesserungen bei Hochgeschwindigkeitsnetzwerken, asymmetrischen Satellitenverbindungen und WLANs. |
| • | Verbesserte Portabilität zu anderen Microsoft-Betriebssystemen, wie Windows CE, Xbox® und Windows Embedded. |
| • | Verbesserter Schutz vor allen bekannten TCP/IP-basierten DoS-Angriffen und anderen Netzwerkangriffen. |
In der folgenden Abbildung sehen Sie die Architektur des neuen Stacks:
Es gibt grundsätzlich drei APIs über die Anwendungen, Dienste und andere Systemkomponenten auf den Next Generation TCP/IP-Stack zugreifen können:
| • | WSK: Wird von WSK-Clients verwendet. |
| • | Windows Sockets: Werden von Windows Sockets-basierten Anwendungen und Diensten verwendet. Die Windows Sockets API arbeitet über den AFD (Ancillary Function Driver) und führt so Socket-Funktionen mit TCP/IP aus. |
| • | TDI: Wird von NetBT-Clients (NetBIOS over TCP/IP) und anderen älteren Clients verwendet. TDX ist eine Übersetzungsschicht zwischen TDI und dem Next Generation TCP/IP-Stack. |
Der Next Generation TCP/IP-Stack stellt eine API zu Verfügung, über die Paketinhalte umfassend überprüft oder verändert werden können. Diese Inspection-API ist Teil von WFP. Der Next Generation TCP/IP-Stack bietet auf Netzwerk- und Transportschicht einen Zugriff auf den Paket-Verarbeitungspfad.
Der Next Generation TCP/IP-Stack sendet und empfängt Frames mithilfe von NDIS.
Die Architektur des Next Generation TCP/IP-Stack-Treibers (Tcpip.sys) setzt sich aus den folgenden Schichten zusammen:
| • | Transportschicht: Umfasst TCP und UDP und Mechanismen um Raw-IP-Pakete, die keinen TCP- oder UDP-Header benötigen, zu verwenden. |
| • | Netzwerkschicht: Umfasst die Implementierungen von IPv4 und IPv6. |
| • | Sicherungsschicht: Umfasst Module, die IPv4- oder IPv6-Pakete verarbeiten. Es gibt Module für physische Netzwerktechnologien, wie IEEE 802.3 (Ethernet, IEEE 802.11), WANs (Point-to-Point Protocol - PPP) und für IEEE 1394-Schnittstellen. Auch für logische Schnittstellen, wie die Loopback-Schnittstelle, IPv4-Tunnel und IPv6-Tunnel gibt es Module. |
Weiter Informationen finden Sie unter den folgenden Quellen:
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| • | Microsoft Windows Longhorn Server Beta 1 Webseite (englischsprachig) |
| • | Whitepaper zu den Microsoft Windows Server 2003 TCP/IP-Implementierungsdetails (englischsprachig) |