Problembehandlung von Verwaltungspunkten für Microsoft Systems Management Server 2003

Problembehandlungsszenarios

Veröffentlicht: 08. Jun 2005

In diesem Abschnitt werden verschiedene bei Verwaltungspunkten bekannte Problemszenarios aufgeführt. Wenn ein Problem an Ihrem Standort einem der folgenden in diesem Abschnitt erläuterten Szenarios entspricht, können Sie die entsprechende Lösungsmöglichkeit zur Behebung des Problems verwenden:

Auf dieser Seite
Das Installieren eines neuen Verwaltungspunkts verursacht ClientfehlerDas Installieren eines neuen Verwaltungspunkts verursacht Clientfehler
Fehler bei der Installation des Verwaltungspunkts (Szenario 1)Fehler bei der Installation des Verwaltungspunkts (Szenario 1)
Fehler bei der Installation des Verwaltungspunkts (Szenario 2)Fehler bei der Installation des Verwaltungspunkts (Szenario 2)
Die Installation eines Verwaltungspunkts schlägt im Standardsicherheitsmodus fehlDie Installation eines Verwaltungspunkts schlägt im Standardsicherheitsmodus fehl
IIS wird nicht gestartetIIS wird nicht gestartet
Der Verwaltungspunkt kann Nachrichten nicht auf Clients kopierenDer Verwaltungspunkt kann Nachrichten nicht auf Clients kopieren
Proxyverwaltungspunktobjekte werden nicht entfernt, wenn ein sekundärer Standort gelöscht wirdProxyverwaltungspunktobjekte werden nicht entfernt, wenn ein sekundärer Standort gelöscht wird
Remotesteuerungskomponenten sind installiert, jedoch nicht aktiviertRemotesteuerungskomponenten sind installiert, jedoch nicht aktiviert
Clients können nicht auf den CAP oder Verwaltungspunkt zugreifenClients können nicht auf den CAP oder Verwaltungspunkt zugreifen
Ein Verwaltungspunkt kann keine Verbindung zu Clients oder SQL Server herstellenEin Verwaltungspunkt kann keine Verbindung zu Clients oder SQL Server herstellen
VPN-Clients können keinen Verwaltungspunkt findenVPN-Clients können keinen Verwaltungspunkt finden
Im Ereignisprotokoll sind Verwaltungspunktfehler enthaltenIm Ereignisprotokoll sind Verwaltungspunktfehler enthalten
Ein erweiterter Client wird installiert, seine Komponenten sind jedoch nicht aktiviertEin erweiterter Client wird installiert, seine Komponenten sind jedoch nicht aktiviert
Der SMS-Agent-Host wird ständig neu gestartetDer SMS-Agent-Host wird ständig neu gestartet
Der Verwaltungspunkt kann nicht mit SQL Server kommunizierenDer Verwaltungspunkt kann nicht mit SQL Server kommunizieren
Nach der Installation eines Remoteverwaltungspunkts werden Fehlerstatusmeldungen erzeugtNach der Installation eines Remoteverwaltungspunkts werden Fehlerstatusmeldungen erzeugt

Das Installieren eines neuen Verwaltungspunkts verursacht Clientfehler

Clients installieren keine Ankündigungen, und vorhandene Clients führen nach dem Installieren eines neuen Verwaltungspunkts keine Ankündigungen aus.

Symptome

Computer werden erkannt und in der SMS-Administratorkonsole als erweiterte Clients angezeigt, die SMS-Clientsoftware ist jedoch nicht auf den Clientcomputern installiert.

Computer werden erkannt und in der SMS-Administratorkonsole als erweiterte Clients angezeigt, auf dem erkannten Computer ist jedoch die Legacyclientsoftware installiert.

Vorhandene Clients melden für Ankündigungen keinen Status.

Folgende Einträge werden möglicherweise auf dem Verwaltungspunkt in der Datei MP_GetAuth.log angezeigt. Diese Protokolldatei wird, abhängig davon, ob der SMS-Client ebenfalls installiert ist, entweder im Ordner %windir%\system32\CCM\Logs\ oder im Ordner \SMS_CCM\Logs\ gespeichert.

Hinweis: Einige Zeilen im folgenden Code wurden zur besseren Lesbarkeit in mehrere Zeilen aufgeteilt.

<![LOG[CMPDBConnection::Init(): IDBInitialize::
Initialize() failed with 0x80004005]LOG]!>
<![LOG[Raising event: [SMS_CodePage(437),
SMS_LocaleID(1033)] instance of
MpEvent_ConnectDatabaseFailed {
      ClientID = "GUID:
F4AB9DD6-362A-44B4-BAFA-6797AD71C79F";
      DatabaseName = "SMSDBname";
      DateTime = "20030919053031.203000+000";
      ErrorCode = "0x80004005";
	  MachineName = "MPcomputername";
      ProcessID = 5124;
      ServerName = "SMSservername";
      SiteCode = "sitecode";
      ThreadID = 3512;
      Win32ErrorCode = 0;
};
]LOG]><time="00:30:31.219+000" 
date="09-19-2003" component="MP_GetAuth_ISAPI" 
context="Auth" 
type="1" thread="3512" 
file="event.cpp:522">

Ursache

Das Computerkonto des Verwaltungspunkts verfügt möglicherweise nicht über entsprechende Anmeldeinformationen, um auf SQL Server zugreifen zu können.

Problemumgehung

So überprüfen Sie, ob das Computerkonto des Verwaltungspunkts über die entsprechenden Anmeldeinformationen verfügt

1.

Installieren Sie die SQL-Clienttools auf dem Hostcomputer des Verwaltungspunkts.

2.

Melden Sie sich mit Anmeldeinformationen, die denen des SMS-Dienstkontos entsprechen, auf dem Hostcomputer des Verwaltungspunkts an.

3.

Klicken Sie auf Start und anschließend auf Ausführen.

4.

Geben Sie cmd ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

Wenn Ihr SMS-Standort für den Standardsicherheitsmodus konfiguriert ist, überspringen Sie den nächsten Schritt. Wenn Ihr SMS-Standort für den erweiterten Sicherheitsmodus konfiguriert ist, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

5.

Wenn Ihr SMS-Standort für den erweiterten Sicherheitsmodus konfiguriert ist, öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit den Anmeldeinformationen des LocalSystem-Kontos. Geben Sie Folgendes in die Eingabeaufforderung ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE:

ATZeitangabe /interactive cmd

Zum angegebenen Zeitpunkt wird eine neue Eingabeaufforderung geöffnet, die im Kontext von Svchost.exe ausgeführt wird.

  Hinweis
Zeitangabe kann jeder Zeitpunkt nach dem aktuellen Zeitpunkt im 24-Stunden-Format sein.

6.

Geben Sie Folgendes in die Eingabeaufforderung ein, und drücken Sie die EINGABETASTE:

osql -S SQLServer -d SMS-Datenbankname -E

SQLServer ist der Name des Servers, auf dem SQL Server ausgeführt wird. SMS-Datenbankname ist der Name der SQL Server-Datenbank für den SMS-Standort (SMS-Standortdatenbank).

Wenn der Befehl erfolgreich ausgeführt wird, verfügt der Verwaltungspunkt über die nötigen Berechtigungen für die SQL Server-Datenbank. Der Befehl ist erfolgreich, wenn die Eingabeaufforderung 1> zurückgegeben wird.

7.

Geben Sie exitein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE, um zur Eingabeaufforderung zurückzukehren. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort, wenn Sie die folgende Fehlermeldung erhalten:

Hinweis: Einige Zeilen im folgenden Code wurden zur besseren Lesbarkeit in mehrere Zeilen aufgeteilt.

Login failed for user '(null)'. Reason:
Not associated with a trusted SQL
Server connection.

8.

Wenn Sie im vorherigen Schritt die Fehlermeldung "Login failed" (Anmeldung fehlgeschlagen) erhalten haben, wiederholen Sie den Befehl. Geben Sie diesmal, wie im folgenden Beispiel dargestellt, den vollqualifizierten Domänennamen (FQDN) des Servers ein, auf dem SQL Server ausgeführt wird:

osql -S SQLServer.europe.corp.microsoft.com -d SMS-Datenbankname -E

Wenn der Befehl nicht erfolgreich ausgeführt wird, überprüfen Sie die DNS-Einstellungen der Domäne, in der sich der Hostcomputer des Verwaltungspunkts befindet.

Fehler bei der Installation des Verwaltungspunkts (Szenario 1)

Komponenten, die für BITS erforderlich sind, wurden nicht installiert.

Symptome

Die Installation des Verwaltungspunkts schlägt auf einem Windows 2000-Server fehl. Das Verwaltungspunkt-Setup schlägt mit folgendem in der Datei MPMSI.log angezeigten Fehler fehl:

Hinweis: Einige Zeilen im folgenden Code wurden zur besseren Lesbarkeit in mehrere Zeilen aufgeteilt.

<11-18-2003 15:37:40> Installing 
D:\SRVAPPS\SMS\bin\i386\mp.msi
CCMINSTALLDIR="D:\SRVAPPS\SMS_CCM" 
CCMSERVERDATAROOT="D:\SRVAPPS\SMS" 
CCMENABLELOGGING=TRUE CCMLOGLEVEL=1 
CCMLOGMAXSIZE=1000000 CCMLOGMAXHISTORY=1
<11-18-2003 15:38:26> Unknown error code: 452765
<11-18-2003 15:38:26> [15:38:26] @@ERR:25006
<11-18-2003 15:38:26> Setup was unable to 
create the Internet virtual directory CCM_Incoming 
The error code is 80020009

Ursache

Der Distributed Transaction Coordinator-Dienst ist nicht aktiviert.

Problemumgehung

Aktivieren Sie den Distributed Transaction Coordinator-Dienst.

Fehler bei der Installation des Verwaltungspunkts (Szenario 2)

BITS ist nicht aktiviert, und verursacht das Fehlschlagen der Installation des Verwaltungspunkts.

Symptom

Folgende Einträge stehen in der Datei Sitecomp.log auf dem Standortserver:

Hinweis: Einige Zeilen im folgenden Code wurden zur besseren Lesbarkeit in mehrere Zeilen aufgeteilt.

Starting bootstrap operations... 
Installed service SMS_SERVER_BOOTSTRAP_SERVER1.
Starting service SMS_SERVER_BOOTSTRAP_SERVER1 
with command-line arguments "DTB C:\SMS /install
\\COMPUTER01\C$\SMS\bin\i386\MPsetup.exe"...
Execution of "\\COMPUTER01\C$\SMS\bin\i386
\MPsetup.exe /install /siteserver:SERVER1" on 
server COMPUTER01 failed: Child process exited 
with non-zero code 111.  BITS is not installed or configured properly on
server COMPUTER01
Bootstrap operation failed.
The MPSetup.log for the Management Point indicates:
<05-16-2003 10:56:28> MP Setup Started....
<05-16-2003 10:56:28> Parameters: \\COMPUTER01\C$
\SMS\bin\i386\MPsetup.exe /install /siteserver:SERVER1
<05-16-2003 10:56:28> Installing the MP
<05-16-2003 10:56:28> IIS Service is installed.
<05-16-2003 10:56:28> No versions of MP are 
installed.  Installing new MP.
<05-16-2003 10:56:28> Enabling MSI logging.
  MP.MSI will log to C:\SMS\logs\MPMSI.log
<05-16-2003 10:56:28> Installing C:\SMS\bin
\i386\mp.msi
CCMINSTALLDIR="C:\SMS_CCM" 
CCMSERVERDATAROOT="C:\SMS" CCMENABLELOGGING=TRUE C
CMLOGLEVEL=1 CCMLOGMAXSIZE=1000000 CCMLOGMAXHISTORY=1
<05-16-2003 10:56:37> [10:56:37] @@ERR:25051
<05-16-2003 10:56:37> Internet Information
Services BITS support is not installed
<05-16-2003 10:56:38> MP.MSI exited with 
return code: 1603
<05-16-2003 10:56:38> Backing up MPMSI.log to
C:\SMS\logs\MPMSI.log.LastError
<05-16-2003 10:56:38> Fatal MSI Error - 
MP.MSI could not be installed.

In der Datei MPMSI.log wird Folgendes angezeigt:

Hinweis: Zur besseren Lesbarkeit wurde die Zeile in mehrere Zeilen aufgeteilt. Um sie auf einem System zu testen, muss die Zeile jedoch ohne Umbrüche eingegeben werden.

Error 25051. Internet Information Services BITS
support is not installed MSI (s) (A8!8C): Product:
SMS Management Point -- Error 25051. Internet 
Information Services BITS support is not installed

Ursache

Das Installieren eines Verwaltungspunkts auf einem Server, auf dem Windows Server 2003 ausgeführt wird, schlägt möglicherweise fehl, wenn BITS nicht installiert ist.

Möglicherweise verhindert eine Aktualisierung von Windows 2000 Server (mit IIS und BITS) auf Windows Server 2003 oder eine Standardinstallation von Windows Server 2003 die korrekte Installation eines Verwaltungspunkts. In der Standardeinstellung von Windows Server 2003 ist BITS nicht aktiviert. Daher schlägt die Installation des Verwaltungspunkts fehl. In der Datei Mpsetup.log wird angegeben, dass BITS nicht installiert wurde.

Problemumgehung

Sehen Sie sich die Vorgehensweise unter dem Titel "So installieren Sie die BITS-Servererweiterungen" in dieser Dokumentation an.

Die Installation eines Verwaltungspunkts schlägt im Standardsicherheitsmodus fehl

Möglicherweise können Verwaltungspunkte nach der Installation von SMS 2003 mithilfe des Standardsicherheitsmodells nicht erfolgreich installiert werden.

Symptome

Möglicherweise wurde eine Fehlermeldung, die folgendem Beispiel entspricht, in der Datei <C:>\SMS\Logs\MPMSI.log protokolliert:

Hinweis: Zur besseren Lesbarkeit wurde die Zeile in mehrere Zeilen aufgeteilt. Um sie auf einem System zu testen, muss die Zeile jedoch ohne Umbrüche eingegeben werden.

CustomActionSchedule(Action=Wdsfpca_
DoInstallWFPFile.7E4F6CB4_E769_4917_AA7E_
0E3CA074ABB3,ActionType=1025,Source=BinaryData,
Target=Wdsfpca_DoInstallWFPFile,CustomActionData=
C:\DOCUME~1\<SMSServiceAccountName>\Local 
Settings\Temp\mso2C1.tmp 2 C:\Program Files\Common
Files\Microsoft Shared\SFPCA Cache\ 
msxmlx.inf EOF_LIST )
    Installing exception pack: 'msxmlx.inf' 
    MSI (s) (D4!18): Closing MSIHANDLE (7110)
of type 790531 for thread 792
    MSI (s) (D4!18): Creating MSIHANDLE (7111)
of type 790531 for thread 792
    Error: 'msxmlx.inf'
with error code -2147418113 (0x8000FFFF)

Ursache

Das Benutzerprofil des SMS-Dienstkontos wurde ohne aktivierte 8.3-Dateinamenunterstützung erstellt.

Problemumgehung

1.

Stellen Sie sicher, dass beim Erstellen des Benutzerprofils für das SMS-Dienstkonto die 8.3-Dateinamenunterstützung aktiviert ist.

  Hinweis
Durch das erneute Aktivieren der 8.3-Dateinamenunterstützung werden nicht automatisch 8.3-kompatible Namen für bestehende Dateien und Ordner erstellt. 8.3-kompatible Namen werden nur für neue Dateien und Ordner erstellt.

2.

Ändern Sie, wie in folgenden Beispielen dargestellt, die Benutzervariablen TEMP und TMP des SMS-Dienstkontos, sodass Pfade verwendet werden, die keine Leerzeichen enthalten und den Regeln der 8.3-Dateinamen entsprechen: C:\<TEMP>, C:\Windows\<TEMP>.

IIS wird nicht gestartet

IIS kann nicht gestartet werden.

Symptome

Möglicherweise wird folgender Fehler erzeugt:

Hinweis: Einige Zeilen im folgenden Code wurden zur besseren Lesbarkeit in mehrere Zeilen aufgeteilt.

1008 : Attempt to Reference a 
Token that doesn't exist

Problemumgehung

Vergewissern Sie sich, dass der WWW-Publishingdienst ausgeführt wird.

Der Verwaltungspunkt kann Nachrichten nicht auf Clients kopieren

Ein SMS 2003-Verwaltungspunktcomputer kann Nachrichten nicht kopieren, die an SMS 2003-Clientcomputer gesendet werden.

Symptome

Möglicherweise wird ein Fehler in der Datei Ccmexec.log protokolliert, der folgendem Beispiel entspricht:

Hinweis: Zur besseren Lesbarkeit wurde die Zeile in mehrere Zeilen aufgeteilt. Um sie auf einem System zu testen, muss die Zeile jedoch ohne Umbrüche eingegeben werden.

Error copying attachment
'{00000000-0000-0000-0000-000000000001}' 
(0x8000ffff). Source: D:
\SMS_CCM\ServiceData\Temp
\Filename.tmp, Dest: D:
\SMS\mp\outboxes\hinv.box\HinvAttachmentFileName.xml,
Offset: 1618, Length: 222208 CcmExec 8/26/2004 
8:57:29 AM 7508 (0x1D54) EndpointMessage
(Queue='MP_HinvEndpoint', 
ID={433BB056-1E0C-41BE-A194-67E70518D51C}):
Will be discarded (0x8000ffff). 
cmExec 8/26/2004 8:57:29 AM 7508 (0x1D54).

Möglicherweise erhalten Sie eine Fehlermeldung, die der folgenden Meldung in der Datei Clientauth.log entspricht:

Hinweis: Zur besseren Lesbarkeit wurde die Zeile in mehrere Zeilen aufgeteilt. Um sie auf einem System zu testen, muss die Zeile jedoch ohne Umbrüche eingegeben werden.

<![LOG[Message rejected due to client
public key mismatch. ClientID: GUID:
37FD1749-719B-40BA-AAD5-F0EEF6BC3CAFKey

Ursache

Dieses Verhalten tritt auf, wenn der SMS 2003-Clientcomputer einen privaten Schlüssel verwendet, der nicht mit dem SMS-Clientschlüssel zum Senden einer Nachricht übereinstimmt. (Der SMS-Clientschlüssel ist in der Datenbank des SMS 2003-Standortservers gespeichert.) Wenn dieses Verhalten auftritt, kann der SMS-Clientcomputer sich nicht beim SMS 2003-Verwaltungspunktcomputer authentifizieren, und die signierte Nachricht wird gelöscht.

Wenn z. B. ein SMS-Verwaltungspunktcomputer das Signieren einer Nachricht erfordert, stellt der SMS 2003-Clientcomputer eine Verbindung zum Verwaltungspunktcomputer her und sendet den öffentlichen Schlüssel an diesen Computer. Anschließend verwendet der SMS 2003-Clientcomputer den privaten Schlüssel, der im Zertifikatsrepository gespeichert ist, um die Nachricht zu signieren.

Wenn jedoch ein SMS-Clientcomputer ein aktualisiertes Zertifikat empfängt oder ein neuer SMS-Client mit dem gleichen Namen wie ein vorhandener SMS-Clientcomputer installiert wurde, stimmt der private Schlüssel, der vom SMS-Clientcomputer zum Signieren der Nachricht verwendet wurde, nicht mit dem Schlüssel in der Datenbank überein. Aus diesem Grund wird die Nachricht gelöscht.

Weitere Informationen über private Schlüssel, die nicht mit dem SMS-Clientschlüssel übereinstimmen, finden Sie in der Microsoft Knowledge Base im Artikel 886013 unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=46649 (in englischer Sprache).

Proxyverwaltungspunktobjekte werden nicht entfernt, wenn ein sekundärer Standort gelöscht wird

Sekundäre Standort- und Proxyverwaltungspunktobjekte werden beim Löschen eines sekundären Standorts in SMS 2003 nicht aus Active Directory gelöscht.

Symptome

Erweiterte Clientcomputer versuchen auch dann noch, den Proxyverwaltungspunkt eines sekundären Standorts zu verwenden, nachdem dieser Proxyverwaltungspunkt und sekundäre Standort aus der SMS-Hierarchie entfernt wurde.

Ursache

Dieses Problem tritt auf, da SMS die Active Directory-Objekte für sekundäre Standorte oder Proxyverwaltungspunkte nicht entfernt, wenn Sie sekundäre Standorte oder Proxyverwaltungspunkte mithilfe der SMS-Administratorkonsole löschen.

  WARNUNG
In diesem Thema sind Informationen über das Bearbeiten des Active Directory-Namespace enthalten. Vergewissern Sie sich vor dem Bearbeiten des Namespace, dass Sie über eine Sicherungskopie verfügen, falls Probleme auftreten. Wenn Sie den Namespace falsch bearbeiten, kann dies schwerwiegende Probleme verursachen, die möglicherweise eine Neuinstallation aller Produkte, die den Namespace verwenden, erforderlich machen. Microsoft übernimmt keine Garantie, dass die durch falsches Bearbeiten des Namespace verursachten Probleme behoben werden können.

Problemumgehung

Um dieses Problem zu umgehen, verwenden Sie das ADSI-(Active Directory Service Interfaces-)Bearbeitungstool, um den sekundären Standort und die Verwaltungspunktobjekte manuell aus Active Directory zu entfernen.

Das ADSI-Bearbeitungstool befindet sich auf der Microsoft Windows 2000 Server-CD und der Microsoft Windows Server 2003-CD im Ordner Windows-Supporttools. Starten Sie zum Installieren der Supporttools das Programm Setup.exe im Ordner Support\Tools\Setup. Führen Sie nach der Installation der Supporttools folgende Schritte aus:

1.

Führen Sie die Datei adsiedit.msc aus, und klicken Sie auf OK.

2.

Navigieren Sie zu Domain [ServerName.domain], DC=domain, DC=domainextension, System, und klicken Sie auf CN=System Management.

3.

Klicken Sie im rechten Bereich mit der rechten Maustaste auf CN=SMS-MP-Code des sekundären Standorts-Servername des Proxyverwaltungspunkts, und klicken Sie auf Löschen.

4.

Klicken Sie im rechten Bereich mit der rechten Maustaste aufCN=SMS-Site-Code des sekundären Standorts, und klicken Sie auf Löschen.

5.

Klicken Sie im Menü Datei auf Beenden und anschließend auf Nein.

Weitere Informationen über das Entfernen von Active Directory-Objekten für sekundäre Standorte oder Proxyverwaltungspunkte finden Sie in der Microsoft Knowledge Base im Artikel 886162 unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=46650 (in englischer Sprache).

Remotesteuerungskomponenten sind installiert, jedoch nicht aktiviert

Installierte Remotesteuerungskomponenten funktionieren nicht.

Symptome

Beim Doppelklicken auf Remotesteuerung in der Systemsteuerung wird folgender Fehler angezeigt:

Hinweis: Einige Zeilen im folgenden Code wurden zur besseren Lesbarkeit in mehrere Zeilen aufgeteilt.

Cannot display current remote control status.
The remote control service agent is not started.

In der Datei Ccmexec.log sind möglicherweise Fehlerinformationen enthalten, die folgendem Beispiel entsprechen:

Hinweis: Zur besseren Lesbarkeit wurde die Zeile in mehrere Zeilen aufgeteilt. Um sie auf einem System zu testen, muss die Zeile jedoch ohne Umbrüche eingegeben werden.

[LOG[HTTP ERROR: 12029 : 
ERROR_WINHTTP_CANNOT_CONNECT]LOG]!>
<time="09:01:57.193+360" date="01-07-2004"
component="CCMEXEC" context="" type="1" 
thread="764" file="ccmhttperror.cpp:73">
<![LOG[Request failed: 404 Object 
Not Found]LOG]!>

Ursache

Dieses Problem tritt möglicherweise auf, wenn mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:

Der SMS 2003-Serverlocatorpunkt ist nicht aktiviert.

Der URLscan-Filter, der sich im IIS Lockdown Tool befindet, ist auf einem Server installiert, auf dem Windows 2000 ausgeführt und der Verwaltungspunkt gehostet wird.

Der Verwaltungspunkt ist auf einem Server installiert, auf dem Windows Server 2003 ausgeführt wird, und der Verwaltungspunkt reagiert nicht mehr.

Zwei der Ursachen beruhen auf Problemen des Verwaltungspunkts. Das Fehlschlagen der Aktivierung eines Serverlocatorpunkts weist die gleichen Symptome auf wie ein Verwaltungspunktproblem, da Clients mit dem Verwaltungspunkt nicht mehr kommunizieren können.

Problemumgehung

Führen Sie folgende Schritte durch, um das Problem zu lösen:

1.

Aktivieren Sie einen Serverlocatorpunkt, wenn dem Standort noch keiner zugewiesen wurde.

2.

Entfernen Sie den URLSCAN-Filter von dem Server, der als Host für den Verwaltungspunkt dient.

3.

Deinstallieren Sie den Verwaltungspunkt, und installieren Sie ihn erneut.

Weitere Informationen über installierte, nicht aktivierte Remotesteuerungskomponenten finden Sie in der Microsoft Knowledge Base im Artikel 883983 unterhttp://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=46652 (in englischer Sprache).

Clients können nicht auf den CAP oder Verwaltungspunkt zugreifen

Wenn Sie den SMS-Legacyclient oder den erweiterten Client installieren, kann er keine Verbindung mit dem Clientzugriffspunkt oder dem Verwaltungspunkt herstellen.

Symptome

Wenn Sie den erweiterten SMS 2003-Client installieren und nicht auf den SMS 2003-Verwaltungspunkt zugreifen können, enthält die Datei LocationServices.log möglicherweise einen Eintrag, der folgendem Beispiel entspricht:

Hinweis: Zur besseren Lesbarkeit wurde die Zeile in mehrere Zeilen aufgeteilt. Um sie auf einem System zu testen, muss die Zeile jedoch ohne Umbrüche eingegeben werden.

Failed to retrieve MP for site code 'SiteName']LOG]!>
<time="21:29:06.234+480" date="02-22-2004" 
component="LocationServices" context="" type="3" 
thread="200" file="lsad.cpp:2558">

Ursache

Dieses Problem tritt auf, wenn auf dem Computer, der als SMS-Verwaltungspunkt oder als SMS-Clientzugriffspunkt dient, nicht genügend Verbindungslizenzen zur Verfügung stehen. Dies ist normalerweise der Fall, wenn auf dem Computer serverabhängige Lizenzierung ausgewählt wurde. Da Verbindungen zum SMS-Server in mehreren Benutzerkontexten hergestellt werden, benötigt jede SMS-Clientinstallation möglicherweise mehrere Lizenzen.

Problemumgehung

Erwerben Sie entweder weitere Lizenzen oder ändern Sie auf dem SMS-Server die Lizenzrichtlinie von serverabhängig zu sitzungsabhängig, um dieses Problem zu umgehen.

Weitere Informationen zu Problemen mit Verbindungslizenzen finden Sie in der Microsoft Knowledge Base im Artikel 826870 unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=46655 (in englischer Sprache).

Ein Verwaltungspunkt kann keine Verbindung zu Clients oder SQL Server herstellen

Zwischen dem Verwaltungspunkt und Clients bzw. SQL-Server treten Verbindungsprobleme auf.

Ursache

Verbindungsprobleme zwischen dem Verwaltungspunkt und Clients bzw. SQL-Server treten auf, wenn die TCP- oder UDP-Ports falsch konfiguriert sind.

Problemumgehung

Stellen Sie sicher, dass die TCP- bzw. UDP-Ports richtig konfiguriert sind. In folgender Tabelle sind die Ports aufgelistet, die SMS für die Kommunikation verwendet.

Tabelle 1    Portanforderungen: SMS 2003-Standortserver zu untergeordnetem Standort oder SMS SQL Server

PortnummerBeschreibung

445

Server Message Block (SMB)

389

Lightweight Directory Access Protocol (LDAP)

636

LDAP (Secure Sockets Layer [SSL]-Verbindung)

Tabelle 2    Portanforderungen: SMS 2003-Proxyverwaltungspunkt zu übergeordnetem SQL Server

PortnummerBeschreibung

1433

TCP (SMS-Standortserver zu SQL Server)

389

LDAP

636

LDAP (SSL-Verbindung)

Tabelle 3    Portanforderungen: Erweiterter Client zu Verwaltungspunkt

PortnummerBeschreibung

80

Hypertext Transfer Protocol (HTTP)

389

UDP (User Datagram Protocol) LDAP-Ping

389

TCP-LDAP

636

TCP-LDAP (SSL-Verbindung)

3268

TCP (explizite Verbindung zu Global Catalog)

Wenn Sie für die SMS-Remotesteuerung NetBIOS über TCP/IP verwenden, werden die in folgender Tabelle aufgeführten Ports verwendet.

Tabelle 4    Portanforderungen: SMS-Remotesteuerungs-UDP

PortnummerBeschreibung

137

Namensauflösung

138

Messaging

139

Clientsitzungen

Tabelle 5    Portanforderungen: Microsoft Windows NT-UDP

PortnummerBeschreibung

53

Domain Name System (DNS)

67

Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)

135

TCP-Remote Procedure Call (RPC)

138

Windows Internet Name Service (WINS)

138

NetBIOS-Datagramme

139

TCP-NetBIOS-Datagramme

Microsoft SQL Server-Ports

Wenn Sie die TCP/IP Net-Bibliothek verwenden, aktivieren Sie in der Firewall den Port 1433. Verwenden Sie für die Auflösung des Hostnamens die Datei Hosts oder eine erweiterte Verbindungszeichenfolge.

Wenn Sie Named Pipes über TCP/IP verwenden, aktivieren Sie für die NetBIOS-Funktionen Port 139.

Microsoft empfiehlt nicht die Aktivierung der UDP-Ports 137 und 138 für die NetBIOS-Namensauflösung mithilfe von B-Knoten-Broadcasts. Stattdessen können Sie einen WINS-Server oder eine LMHOSTS-Datei für die Namensauflösung verwenden.

In der Stadardeinstellung verwendet SQL Server zum Abhören von TCP/IP nicht den UDP-, sondern den TCP-Port 1433. Führen Sie zum Ändern des Ports SQL Server Setup auf dem Server aus, und klicken Sie auf Netzwerkunterstützung ändern. Wenn SQL Server den Port 1433 verwendet, funktioniert die Netzwerkbibliothek für den Client. Wenn SQL Server eine benutzerdefinierte Portnummer verwendet, muss der Client diesen Port im Datenquellennamen (DSN – Data Source Name) angeben.

SMS-RAS-Sender

SMS kann auch mithilfe des SMS-RAS-Senders mit Point-to-Point-Tunneling-Protocol (PPTP) Standort-, Client- und Verwaltungsinformationen durch eine Firewall senden und empfangen. Bei dieser Methode verwendet PPTP den TCP-Port 1723.

Weitere Informationen zu Ports, die SMS 2003 für die Kommunikation durch eine Firewall oder über einen Proxyserver verwendet, finden Sie in der Microsoft Knowledge Base im Artikel 826852 unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=28821 (in englischer Sprache).

VPN-Clients können keinen Verwaltungspunkt finden

Erweiterte Clients mit einer VPN-Verbindung können den Verwaltungspunkt nicht finden.

Symptome

Dieses Problem tritt auf, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

Die erweiterten SMS-Clients stellen eine Verbindung über ein VPN her.

Bei der Installation des primären SMS-Standorts wurde der Active Directory-Verzeichnisdienst nicht erweitert.

Ursache

Der erweiterte Client sucht den Verwaltungspunkt über die LAN-Verbindung des Clients, statt über dessen VPN-Verbindung.

Problemumgehung

Führen Sie das im Microsoft Knowledge Base-Artikel 884053 erläuterte Softwareupdate aus. Weitere Informationen zu VPN-Clients, die Verwaltungspunkte nicht finden können, finden Sie in der Microsoft Knowledge Base im Artikel 884053 unter http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=46656 (in englischer Sprache).

Im Ereignisprotokoll sind Verwaltungspunktfehler enthalten

Wenn Sie zu einer bestehenden Active Server Pages-(ASP-)Seite navigieren, gibt der Browser möglicherweise die Fehlermeldung "HTTP 500 Interner Serverfehler" oder andere Serveranwendungsfehlermeldungen zurück.

Symptome

Nachdem Sie die Fehlermeldung empfangen haben, enthält das Systemereignisprotokoll folgende Einträge:

    Source: W3SVC
Error: Configured identity is incorrect
    Source: DCOM
    Error: Unable to logon IWAM_ComputerName

Ursache

Das IIS-Konto IWAM_Computername und die Kopie von IWAM_Computername sind nicht synchronisiert.

Problemumgehung

Überprüfen Sie, ob das IIS-Konto IWAM_Computername und die Kopie von IWAM_Computername synchronisiert sind.

Weitere Informationen zu von SMS-Clientwebbrowsern zurückgegebenen Fehlern finden Sie in der Microsoft Knowledge Base im Artikel 297989 unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=46659 (in englischer Sprache).

Ein erweiterter Client wird installiert, seine Komponenten sind jedoch nicht aktiviert

Ein erweiterter SMS 2003-Client wurde erfolgreich installiert, seine Komponenten sind jedoch nicht aktiviert.

Symptome

In der Datei CertificateMaintenance.log auf dem Client ist folgender Eintrag enthalten:

Hinweis: Einige Zeilen im folgenden Code wurden zur besseren Lesbarkeit in mehrere Zeilen aufgeteilt.

Refreshing Certifcate Information over HTTP
Public Key is empty
Public Key is empty
Failed to verify the mp thumbprint 
with error '0x80004005'
Failed to validate the certificate 
<certificate string>  from management 
point 'WISMS01TEST'

Außerdem sind folgende Verwaltungspunktregistrierungsschlüssel auf dem Client nicht ausgefüllt:

HKEY_LOCAL_MACHINE \SOFTWARE\Microsoft\SMS\MP\Certificates\SignedTrustedRootKey

HKEY_LOCAL_MACHINE \SOFTWARE\Microsoft\SMS\MP\Certificates\TrustedRootKey

HKEY_LOCAL_MACHINE \SOFTWARE\Microsoft\SMS\MP\Certificates\SignedSerializedKey

Weiterhin enthält die Standortsteuerungsdatei nicht den Eintrag TrustedRootKey.

Ursache

Der Client wurde von einer Standorthierarchie in eine andere verschoben.

Problemumgehung

Erstellen Sie den Eintrag TrustedRootKey mithilfe folgenden Verfahrens neu.

So installieren Sie den vertrauenswürdigen Stammschlüssel neu

1.

Öffnen Sie die Datei C:\sms\bin\i386\mobileclient.tcf in Editor.

2.

Kopieren Sie den Schlüssel, der der Zeichenfolge SMSPublicRootKey= folgt, und speichern Sie den Schlüssel in einer Textdatei an einem beliebigen Speicherort.

3.

Installieren Sie den Client mit einer der drei folgenden Methoden und der entprechenden Syntax:

CCMSetup/trustedkeyfile:<Vollständiger Pfad- und Dateiname>

msiexec /i \\server\share\client.msi /L*v c:\install.log SMSROOTKEYPATH=<Vollständiger Pfad- und Dateiname>

Capinst.exe /advcli /advlicmd /trustedkeyfile:<Vollständiger Pfad- und Dateiname>

Der SMS-Agent-Host wird ständig neu gestartet

Der SMS-Agent-Host wird ständig neu gestartet.

Symptome

Die Datei CCMExec.log enthält etwa folgende Einträge:

CryptGenKey failed: 0x80070005
Failed to create certificate 80070005
CCMDoCertificateMaintenance failed (0x80070005).
Phase 0 initialization failed (0x80070005).
Service initialization failed (0x80070005).
Shutting down CCMEXEC...  

Ursache

Der Client oder Verwaltungspunkt konnte aufgrund von Berechtigungsproblemen das Zertifikat nicht erstellen.

Problemumgehung

Gewähren Sie der SYSTEM-Gruppe und der Administratorengruppe vollständigen Zugriff auf die Datei C:\Dokumente und Einstellungen\Alle Benutzer\Anwendungsdaten\Microsoft\Crypto\RSA\MachineKeys\19c5cf9c7b5dc9de3e548adb70398402_6ee5afbf-3882-4a52-8ad4-1ef3db2563ee. Danach sollte der Client erfolgreich installiert werden können.

  Hinweis
Der tatsächliche Dateiname kann vom obigen Beispiel abweichen. Er beginnt jedoch stets mit 19c5cf9c7b5dc9de3e548adb70398402_.

Der Verwaltungspunkt kann nicht mit SQL Server kommunizieren

Die Kommunikation des Verwaltungspunkts mit SQL Server schlägt fehl.

Symptome

Wenn der erweiterte Client im erweiterten Sicherheitsmodus ausgeführt wird und über einen Remote-SQL Server verfügt, empfangen Sie möglicherweise folgende SQL Server-Verbindungsfehlermeldung:

Hinweis: Einige Zeilen im folgenden Code wurden zur besseren Lesbarkeit in mehrere Zeilen aufgeteilt.

Not associated with a trusted SQL
Server connection

Ursache

Dieses Problem kann folgende Ursachen haben:

Die entsprechenden Attribute für Dienstprinzipalnamen (SPN – Service Principal Name) wurden für das Dienstkonto, das die SQL Serverdienste gestartet hat, nicht erstellt.

Das SQL Serverdienstkonto befindet sich nicht in der Domänenadministratorengruppe.

Problemumgehung

Stellen Sie sicher, dass die Named Pipes-Funktion in SQL Server aktiviert ist. Wenn Sie den erweiterten Sicherheitsmodus ausführen, vergewissern Sie sich, dass das Computerkonto des Verwaltungspunkts der Gruppe SMS_SiteSystemToSQLConnection_<Standort_Code> hinzugefügt wurde, und dass der Standortdatenbankserver SQL Server 2000 SP3 ausführt.

Zeigen Sie die Eigenschaften des Servers im SQL Server Enterprise Manager an, um festzustellen, ob Sie SQL Server 2000 SP3 installiert haben. Wenn SQL Server 2000 SP3 installiert ist, wird 8.00.760 (SP3) als Produktversionsnummer aufgeführt, andernfalls ist SQL Server 2000 SP3 nicht installiert.

Weitere Informationen zur Fehlerbehebung bei der Konnektivität zwischen einem Verwaltungspunkt und der SMS-Standortdatenbank finden Sie in der Microsoft Knowledge Base im Artikel 832109 unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=46639 (in englischer Sprache) und Artikel 829868 unter http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=46673 (in englischer Sprache).

Nach der Installation eines Remoteverwaltungspunkts werden Fehlerstatusmeldungen erzeugt

Symptome

Nach der Installation eines Verwaltungspunkts auf einem Remotecomputer wird die Statusmeldung 5414 auf dem primären SMS-Standortserver protokolliert. Wenn Sie nach der Installation des Verwaltungspunkts die korrekten Berechtigungen gewähren, fügt der Verwaltungspunkt das Computerkonto der SQL Servergruppe nicht hinzu.

Ursache

Dieses Problem kann auftreten, wenn der Verwaltungspunkt nicht über die Berechtigung verfügt, sein Computerkonto zur Gruppe SMS_SiteSystemToSQLConnection_<Standortcode> des Computers, auf dem Microsoft SQL Server ausgeführt wird, hinzuzufügen.

Problemumgehung

Fügen Sie das Computerkonto des Verwaltungspunktcomputers manuell der Gruppe SMS_SiteSystemToSQLConnection_<Standortcode> auf dem Computer hinzu, auf dem SQL Server ausgeführt wird. Entfernen Sie den Verwaltungspunkt, und installieren Sie ihn erneut.


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