Windows Vista ist zuverlässiger und schneller als Microsoft Windows XP. Diese Vorteile führen dazu, dass die Benutzer produktiver werden und die Supportkosten sinken. In diesem Artikel werden die wichtigsten Windows Vista-Features und ihre Vorteile beschrieben.
| Überblick | |
| Schnellerer Systemstart und Ruhezustand | |
| Verbesserte Leistung | |
| Standardmäßige Diagnosemöglichkeiten | |
| Weniger Abstürze und Neustarts | |
| Automatische Wiederherstellung |
Die Verbesserungen von Windows Vista bieten für jeden etwas. Die Benutzer werden vom schnellen Systemstart und vom noch schnelleren Start aus dem Ruhezustand begeistert sein. IT-Abteilungen werden mit weniger Supportproblemen zu kämpfen haben, und sie werden bei Problemen einfacher Diagnosen durchführen können. Das Unternehmen als ganzes wird durch geringere Ausfallzeiten, weniger IT-Probleme und durch höhere Produktivität profitieren.
Einige der Verbesserungen von Windows Vista aus den Bereichen Zuverlässigkeit und Performance sind:
| • | Schneller Systemstart und Wiederherstellung aus dem Ruhezustand: Die Benutzer werden mit Windows Vista schneller produktiv. Da Windows Vista Anmeldeskripts, Anwendungsstarts beim Systemstart und Dienste im Hintergrund ausführt, kommen die Benutzer schneller an die Arbeit. Der neue Ruhezustand von Windows Vista kombiniert Geschwindigkeit mit Datensicherheit und weniger Stromverbrauch. Für den Start sind so nur noch Sekunden nötig. |
| • | Verbesserte Leistung: In vielen Fällen ist Windows Vista auf gleicher Hardware leistungsfähiger als Windows XP. Die neue Technologie von Windows Vista erkennt eine sich verschlechternde Performance automatisch. Leistungsindikatoren unterstützen Administratoren dabei, Probleme schneller und einfacher zu isolieren und zu beheben. So sparen Sie Zeit und helfen den Benutzern dabei, produktiv zu bleiben. |
| • | Standardmäßige Diagnosen: Hardwarediagnosen können Fehler erkennen und das Problem entweder automatisch beheben oder den Benutzer durch einen Wiederherstellungsprozess leiten. Wenn Windows Vista beispielsweise mögliche Festplattenfehler feststellt, dann führt es den Benutzer durch einen Sicherungsprozess. So werden Ausfallzeiten und Datenverluste verhindert. |
| • | Weniger Abstürze und Neustarts: Windows Vista ist zuverlässiger als Windows XP. Es reduziert sowohl die Häufigkeit als auch die Auswirkungen von Fehlern. Es umfasst Hofixes für bekannte Absturzursachen und neue Technologien, die viele bekannte Ursachen von Abstürzen verhindern. |
| • | Automatische Wiederherstellung: Gelegentlich sind Fehler unvermeidbar. Windows Vista stellt in diesem Fall schnelle und einfache Lösungen bereit. Zu einem der schwierigsten Fehler gehört zum Beispiel die Beschädigung von Systemdateien - dieser Fehler verhindert, dass das System startet. Windows Vista erkennt ein nicht-bootfähiges System automatisch und stellt dieses mit dem Startup Repair Tool (SRT) wieder her. |
In den Folgenden Abschnitten werden die Technologien hinter diesen Verbesserungen genauer besprochen.
In vielen Fällen ist der Systemstart unter Windows Vista deutlich schneller als unter Windows XP. Beim Start des Computers führt Windows Vista viele Aufgaben im Hintergrund durch. So kann der Benutzer deutlich schneller als unter Windows XP an die Arbeit gehen.
Statt den Computer herunterzufahren, können Sie einen neuen Ruhezustand nutzen (dieser ist auch das Standardverfahren beim Herunterfahren des Computers). Der neue Ruhezustand von Windows Vista kombiniert Geschwindigkeit mit Datensicherheit und mit weniger Stromverbrauch. Beim neuen Ruhezustand wird der Inhalt des Arbeitsspeichers auf die Festplatte geschrieben (so wie das bis jetzt auch beim Ruhezustand der Fall war). Der Arbeitsspeicher wird jedoch für einen gewissen Zeitraum weiterhin aktuell gehalten (so wie das bis jetzt im Standby-Modus der Fall war). Daher ist ein Hochfahren aus dem neuen Ruhezustand in Sekunden möglich, während gleichzeitig weniger Strom verbraucht wird.
Der wichtigste Vorteil des neuen Ruhezustandes ist, dass dieser so einfach ist. Der Benutzer braucht sich nicht zwischen Standby-Modus oder Ruhezustand entscheiden. Er bekommt einfach das Beste aus beiden Modi. Wenn ein Benutzer im neuen Ruhezustand die Stromversorgung des Computers unterbricht, dann sind die aktuellen Daten trotzdem gesichert - sie wurden ja zusätzlich auf die Festplatte geschrieben.
Um Performanceprobleme zu beseitigen, nutzt Windows Vista den Speicher effizienter. Es verwendet neue Mechanismen für zeitkritische Aufgaben und verfügt über moderne Möglichkeiten zur Selbstdiagnose und -optimierung. Diese Verbesserungen sorgen für mehr Leistung für den Benutzer, der weniger durch Hintergrundaktivitäten oder ähnliches unterbrochen wird.
Die standardmäßigen Diagnosemöglichkeiten können Performanceprobleme selbst erkennen und beheben (zum Beispiel langsame Anwendungen, langsamer Systemstart oder Netzwerkprobleme).
Die Leistungsindikatoren sind zuverlässiger, sicherer und umfassender implementiert. Ein neuer Leistungsmonitor stellt dem Benutzer und den Administratoren mehr und übersichtlichere Informationen zur Verfügung. Die Windows-Ereignisprotokollierung sammelt ständig Daten zum laufenden System.
Windows Vista kann bei häufigen Problemen eine Selbstdiagnose durchführen und diese dann auch selbst beheben. Windows Disk Diagnostics erkennt zum Beispiel proaktiv Festplattenfehler, und kann Sie in diesem Fall vorwarnen. Sie können die Festplatte dann ersetzen, bevor diese vollständig ausfällt. Administratoren können sich von Windows Vista durch die einzelnen Schritte der Datensicherung leiten lassen und so die Festplatte ohne Datenverlust ersetzen. Auch eine Speicherdiagnose ist möglich. Wenn Windows Vista Windows Error Reporting oder Microsoft Online Crash Analysis feststellen, dass ein Fehler durch fehlerhaften Speicher verursacht sein könnte, dann fordert Windows Vista den Benutzer dazu auf, eine Speicherdiagnose durchzuführen. Wenn die Speicherdiagnose einen Speicherfehler erkennt, dann verhindert Windows Vista die Nutzung des fehlerhaften Bereiches. So wird das Betriebssystem weiterhin fehlerfrei ausgeführt, und Anwendungsabstürze werden verhindert. Beim Start stellt Windows Vista dann einen leicht verständlichen Bericht zur Verfügung, in dem das Problem genauer beschrieben wird. In Active Directory-Domänen können Administratoren die Diagnose über Gruppenrichtlinieneinstellungen konfigurieren.
Sogar in streng verwaltetet Umgebungen ist es für mobile Benutzer normal, Wochen oder gar Monate ohne Sicherung zu arbeiten. Datenverluste durch unerwartete Festplattenausfälle können so katastrophal sein - und sie können den Benutzer die Arbeit von mehreren Wochen kosten. Da Windows Vista Ausfälle proaktiv erkennen kann, kann so vorher eine Sicherung erstellt werden. Dann kann die fehlerhafte Festplatte ersetzt werden, und die Daten werden wiederhergestellt. Die proaktive Reparatur kann zum Beispiel über Nacht oder auch über ein Wochenende stattfinden. Auswirkungen auf den Benutzer werden so vermieden.
Die standardmäßigen Diagnosemöglichkeiten stellen IT-Experten Informationen zur Verfügung, mit denen diese alle Probleme beheben können, die nicht automatisch gelöst werden. Immer wenn Windows Vista ein potenzielles Problem erkennt, wird ein Ereignis ausgelöst. Diese Ereignisse können überwacht werden.
Windows Vista wurde so entwickelt, dass es zu weniger und zu weniger schwerwiegenden Problemen kommt. Es umfasst Hofixes für bekannte Absturzursachen und neue Technologien, die viele bekannte Ursachen von Abstürzen verhindern.
Treiber sind unter Windows Vista zuverlässiger als unter den vorherigen Windows-Versionen. Treiber, die während I/O-Operationen blockiert wurden, werden wiederhergestellt. Außerdem verfügt Windows Vista über eine neue API, mit der Anwendungen in der Lage sind, I/O-Operationen abzubrechen.
Windows Vista ermöglicht schon vom ersten Tag nach der Bereitstellung an zuverlässigere Anwendungen. Neue Möglichkeiten zur Fehlerberichterstattung geben Anwendungen die Möglichkeit, auch längerfristig zuverlässiger zu werden. Bisher war es für Entwickler schwer, die Fehler bei Anwendungsabstürzen zu finden. Die Fehlerberichterstattung stellt nur wenige Informationen zur Verfügung. Die verbesserte Fehlerberichterstattung von Windows Vista bietet Entwicklern nun jedoch die Informationen an, die diese benötigen, um die Ursache für ein Problem zu erkennen.
Die Benutzer müssen Windows Vista nach der Installation oder der Aktualisierung einer Anwendung nicht mehr neu starten. Einige Anwendungen können sogar dann ein Update durchführen, wenn einzelne Dateien gerade von anderen Anwendungen verwendet werden. Außerdem kann Windows Vista feststellen, welche Anwendung eine zu aktualisierende Datei nutzt. Die Anwendungsdaten werden dann gesichert, die Anwendung wird geschlossen, die Datei ersetzt, und die Anwendung wieder gestartet.
Viele Fehlerarten werden von Windows Vista automatisch behoben. Hierzu gehören zum Beispiel fehlerhafte Dienste oder beschädigte Systemdateien. Jeder Dienst hat eine Wiederherstellungsrichtlinie. Wenn er ausfällt, kann Windows Vista den Dienst automatisch neu starten. Abhängigkeiten werden hierbei berücksichtigt.
Startprobleme sind eines der am schwersten zu lösenden Probleme Der Administrator kann ja das Betriebssystem nicht starten und keine Tools benutzen. Oft entscheiden sich Administratoren dafür, das Betriebssystem einfach neu zu installieren - dabei kann die Lösung möglicherweise so einfach sein, dass nur eine Datei ersetzt werden muss.
Windows Vista bringt das Startup Repair-Tool (StR) mit. Dieses Tool behebt viele häufig auftretende Probleme automatisch. Außerdem ermöglicht es Endbenutzern und IT-Experten, auch komplexere Startprobleme zu erkennen und zu beheben. Wenn ein Fehler beim Systemstart erkannt wird, dann schaltet das System um zum StR. Nachdem das StR gestartet ist, führt es Diagnosen durch und erkennt so den Grund für den Startfehler. Danach versucht es diesen automatisch zu beheben. Wenn das StR nicht in der Lage ist, einen Fehler zu beheben, dann führt es einen Roll-Back zum letzten funktionierenden Zustand durch und stellt dem Administrator Informationen zum Problem zur Verfügung.
Die Ursache für ein Problem zu identifizieren ist eine Aufgabe, die viel Zeit kosten kann - sogar dann, wenn es sich nur um eine beschädigte Datei handelt. Das StR sorgt dafür, dass Sie hierbei viel Zeit und Geld sparen.
Anmerkung: Die hier besprochenen Features können sich ändern. Einige Features können aufgrund von Marketinggründen, technischen Gründen oder anderen Gründen möglicherweise nicht im fertigen Produkt enthalten sein.