TCP/IP-Grundlagen für Microsoft Windows

Kapitel 12 – Übersicht über WINS (Windows Internet Name Service)

Veröffentlicht: 27. Jun 2005 | Aktualisiert: 07. Okt 2005

Zusammenfassung

In diesem Kapitel wird die Verwendung von WINS (Windows Internet Name Service) unter den Betriebssystemen Microsoft® Windows Server™ 2003 und Windows® XP beschrieben, um die NetBIOS-(Network Basic Input/Output System-)Namensauflösung in einem TCP/IP-Netzwerk zu ermöglichen. Netzwerkadministratoren müssen die Funktion und Konfiguration von WINS-Clients, WINS-Servern und WINS-Proxys kennen, um erfolgreich eine Infrastruktur für die NetBIOS-Namensauflösung bereitzustellen und Probleme bei der NetBIOS-Namensauflösung zu beheben.

Auf dieser Seite
ZielsetzungZielsetzung
Einführung in WINSEinführung in WINS
Funktionsweise von WINSFunktionsweise von WINS
Der WINS-ClientDer WINS-Client
Der WINS-ServerdienstDer WINS-Serverdienst
Der WINS-ProxyDer WINS-Proxy
KapitelzusammenfassungKapitelzusammenfassung
KapitelglossarKapitelglossar

Zielsetzung

Nach dem Lesen dieses Kapitels werden Sie zu Folgendem in der Lage sein:

Beschreiben der Funktion von WINS (Windows Internet Name Service).

Erläutern, wie WINS-Clients die Namensregistrierung, -erneuerung, -aktualisierung und -auflösung durchführen.

Konfigurieren eines WINS-Clients für die Verwendung primärer und sekundärer WINS-Server.

Installieren eines WINS-Servers und Konfigurieren dieses Servers für statische Zuordnungen und die Replikation seiner Datenbank auf andere WINS-Server.

Beschreiben der Funktion und Konfiguration eines WINS-Proxys.

Einführung in WINS

WINS (Windows Internet Name Service) ist die Windows-Implementierung eines NetBIOS-Namenservers (NBNS), der eine verteilte Datenbank für das Registrieren und Abfragen dynamischer Zuordnungen von NetBIOS-Namen zu den im Netzwerk verwendeten IPv4-Adressen bereitstellt. WINS bietet eine NetBIOS-Namensauflösung in gerouteten TCP/IP-Netzwerken mit mehreren Subnetzen.

Bevor zwei Hosts, die NetBIOS über TCP/IP (NetBT) verwenden, miteinander kommunizieren können, muss der Ziel-NetBIOS-Name in eine IPv4-Adresse aufgelöst werden. TCP/IP kann keine Kommunikation mithilfe eines NetBIOS-Computernamens herstellen. Das grundlegende Verfahren für die WINS-basierte NetBIOS-Namensauflösung wird im Folgenden beschrieben:

1.

Wenn ein WINS-Client gestartet wird, registriert dieser seine Zuordnungen von NetBIOS-Namen zu IPv4-Adressen bei einem konfigurierten WINS-Server.

2.

Wenn eine auf einem WINS-Client ausgeführte NetBIOS-Anwendung die Kommunikation mit einem anderen Host initiiert, sendet NetBT eine Anforderung für eine NetBIOS-Namensabfrage mit dem NetBIOS-Zielnamen direkt an den WINS-Server und nicht als Broadcast an das lokale Netzwerk.

3.

Wenn der WINS-Server in seiner Datenbank eine Zuordnung des abgefragten NetBIOS-Namens zu einer IPv4-Adresse findet, gibt er diese an den WINS-Client zurück.

Die Verwendung von WINS bietet die folgenden Vorteile:

Clientanforderungen für die Namensauflösung werden direkt an einen WINS-Server gesendet. Wenn der WINS-Server den Namen auflösen kann, sendet er die IPv4-Adresse direkt an den Client. Dadurch ist kein Broadcast erforderlich, und der durch Broadcasts verursachte Netzwerkverkehr wird reduziert. Wenn der WINS-Server jedoch nicht verfügbar ist oder über keine Zuordnung verfügt, kann der WINS-Client trotzdem versuchen, den Namen über einen Broadcast aufzulösen.

Die WINS-Datenbank wird dynamisch aktualisiert, sodass diese immer auf dem neuesten Stand ist. Dieser Vorgang ermöglicht die NetBIOS-Namensauflösung in Netzwerken mit DHCP und beseitigt so den Bedarf an lokalen oder zentralen Lmhosts-Dateien.

WINS bietet die Möglichkeit der Suche nach Computern in Subnetzen und Domänen. Beim Suchen von Computern wird die Computerliste unter Netzwerkumgebung bereitgestellt.

Funktionsweise von WINS

Der WINS-Serverdienst in Windows Server 2003 ist eine Implementierung eines NBNS, wie in den RFCs (Requests for Comments) 1001 und 1002 beschrieben. WINS-Clients verwenden eine Kombination der folgenden Prozesse:

Namensregistrierung

Jeder WINS-Client wird mit der IPv4-Adresse eines WINS-Servers konfiguriert. Wenn ein WINS-Client gestartet wird, registriert er seine NetBIOS-Namen und deren zugehörige IPv4-Adressen bei seinem WINS-Server. Der WINS-Server speichert die Zuordnungen des NetBIOS-Namens zur IPv4-Adresse des Clients in seiner Datenbank.

Namenserneuerung

Alle NetBIOS-Namen werden temporär registriert. Wenn also der ursprüngliche Besitzer den Namen nicht mehr verwendet, kann ein anderer Host diesen später erneut verwenden. Der WINS-Client erneuert in vordefinierten Intervallen die Registrierung seiner NetBIOS-Namen auf dem WINS-Server.

Namensauflösung

Ein WINS-Client kann die IPv4-Adressen zu NetBIOS-Namen abrufen, indem er den WINS-Server abfragt.

Namensfreigabe

Wenn eine NetBIOS-Anwendung einen NetBIOS-Namen nicht mehr benötigt, wenn z. B. ein NetBIOS-Dienst beendet wird, sendet der WINS-Client eine Nachricht an den WINS-Server zur Freigabe des Namens.

Diese Prozesse werden in den folgenden Abschnitten genauer beschrieben.

Bei der gesamten WINS-Kommunikation zwischen WINS-Clients und WINS-Servern werden Unicastnachrichten zur NetBIOS-Namensverwaltung über den UDP-(User Datagram Protocol-)Port 137 verwendet, der für den NetBIOS-Namensdienst reserviert ist.

Namensregistrierung

Wenn ein WINS-Client initialisiert wird, registriert er seine NetBIOS-Namen durch das Senden einer Anforderungsnachricht für die NetBIOS-Namensregistrierung direkt an seinen konfigurierten WINS-Server. NetBIOS-Namen werden registriert, wenn NetBIOS-Dienste oder -Anwendungen gestartet werden, z. B. der Arbeitsstations-, Server- und Nachrichtendienst.

Wenn der NetBIOS-Name eindeutig ist und noch von keinem anderen WINS-Client registriert wurde, sendet der WINS-Server eine positive Antwort auf eine Namensregistrierung an den WINS-Client. Diese Nachricht enthält die Dauer, für die der NetBIOS-Name für den WINS-Client registriert ist und die als TTL (Time to Live – Lebensdauer) bezeichnet wird.

Wenn ein doppelter Name festgestellt wurde

Wenn ein doppelter eindeutiger Name in der WINS-Datenbank registriert wird, sendet der WINS-Server eine Anforderung an den derzeit registrierten Besitzer des Namens in Form einer Unicastnachricht für eine NetBIOS-Namensabfrage. Der WINS-Server sendet diese Anforderung dreimal in einem Intervall von 500 Millisekunden.

Wenn der derzeit registrierte Besitzer erfolgreich auf die Anforderung antwortet, sendet der WINS-Server eine negative Antwort auf eine Namensregistrierung an den WINS-Client, der den doppelten Namen registrieren möchte. Wenn der derzeit registrierte Besitzer dem WINS-Server nicht antwortet, sendet der Server eine positive Antwort auf eine Namensregistrierung an den WINS-Client, der den Namen registrieren möchte, und aktualisiert seine Datenbank mit dem neuen Besitzer.

Wenn keine WINS-Server verfügbar sind

Normalerweise wird ein WINS-Client mit einem primären und einem sekundären WINS-Server konfiguriert, Sie können aber auch mehr als zwei WINS-Server konfigurieren. Ein WINS-Client versucht dreimal, seine Namen beim primären WINS-Server zu registrieren. Wenn auch auf den dritten Versuch keine Antwort erfolgt, sendet der WINS-Client seine Anforderungen für die Namensregistrierung an den sekundären WINS-Server (sofern konfiguriert) und alle weiteren konfigurierten Server. Wenn keiner der WINS-Server verfügbar ist, verwendet der WINS-Client lokale Broadcasts, um seine NetBIOS-Namen zu registrieren.

Namenserneuerung

Um denselben NetBIOS-Namen auch weiterhin zu verwenden, muss ein Client seine Registrierung erneuern, bevor die in der letzten positiven Antwort auf eine Namensregistrierung erhaltene TTL abläuft. Wenn der Client die Registrierung nicht erneuert, entfernt der WINS-Server den NetBIOS-Namen aus seiner Datenbank. Danach können andere Computer den NetBIOS-Namen nicht mehr in die Adresse des vorherigen Besitzers auflösen, und ein anderer Client kann den Namen selbst registrieren.

Anforderung für eine Namensaktualisierung

Jeder WINS-Client versucht, seine NetBIOS-Namen auf dem primären WINS-Server zu erneuern, indem er eine Nachricht für eine NetBIOS-Namensaktualisierung sendet, wenn die Hälfte der TTL abgelaufen ist oder wenn der Computer oder der Dienst neu gestartet wird. Wenn der WINS-Client keine Antwort auf eine NetBIOS-Namensregistrierung erhält, sendet er für eine Stunde alle 10 Minuten eine weitere Aktualisierungsnachricht an seinen primären WINS-Server. Wenn kein Versuch erfolgreich ist, sendet der Client die Nachricht für eine Stunde alle 10 Minuten an den sekundären WINS-Server. Der Client sendet die Aktualisierungsnachrichten eine Stunde lang an den primären und eine Stunde lang an den sekundären Server, bis der Name abläuft oder ein WINS-Server antwortet und den Namen aktualisiert.

Wenn der WINS-Client seinen Namen aktualisieren kann, setzt der WINS-Server, der auf die Nachricht für eine NetBIOS-Namensaktualisierung antwortet, das Erneuerungsintervall zurück. Wenn der WINS-Client den Namen während des Erneuerungsintervalls weder auf dem primären noch auf dem sekundären WINS-Server aktualisieren kann, wird der Name freigegeben.

Antwort auf die Namensaktualisierung

Wenn ein WINS-Server die Nachricht für eine NetBIOS-Namensaktualisierung empfängt, sendet er dem Client eine positive Antwort auf die Namensregistrierung mit einer neuen TTL.

Namensfreigabe

Wenn eine auf einem WINS-Client ausgeführte NetBIOS-Anwendung beendet wird, weist NetBT den WINS-Server an, den von der Anwendung verwendeten eindeutigen NetBIOS-Namen freizugeben. Der WINS-Server entfernt daraufhin die Zuordnung für den NetBIOS-Namen aus seiner Datenbank.

Beim Vorgang der Namensfreigabe werden die folgenden Nachrichtentypen verwendet:

Anforderung zur Namensfreigabe

Die Anforderungsnachricht zur Namensfreigabe enthält die IPv4-Adresse des Clients und den aus der WINS-Datenbank zu entfernenden NetBIOS-Namen.

Antwort auf eine Namensfreigabe

Wenn der WINS-Server die Anforderung zur Namensfreigabe empfängt, überprüft er seine Datenbank auf den angegebenen Namen. Wenn der WINS-Server einen Datenbankfehler findet oder dem registrierten Namen eine andere IPv4-Adresse zugeordnet ist, sendet der Server eine negative Antwort auf die Namensfreigabe an NetBT auf dem WINS-Client.

Andernfalls sendet der WINS-Server eine positive Antwort auf die Namensfreigabe und kennzeichnet den entsprechenden Namen dann in der Datenbank als inaktiv. Die positive Antwort auf die Namensfreigabe enthält den freigegebenen NetBIOS-Namen und den TTL-Wert 0.

Namensauflösung

Computer unter Windows Server 2003 oder Windows XP, die standardmäßig mit den IPv4-Adressen von WINS-Servern konfiguriert sind, verwenden den H-NetBIOS-Knotentyp. NetBT überprüft den WINS-Server immer auf eine Zuordnung des NetBIOS-Namens zu einer IPv4-Adresse, bevor ein Broadcast gesendet wird. Die NetBIOS-Namensauflösung erfolgt folgendermaßen:

1.

NetBT überprüft den NetBIOS-Namencache auf Zuordnungen von NetBIOS-Namen des Ziels zu IPv4-Adressen.

2.

Wenn der Name nicht im NetBIOS-Namencache aufgelöst werden kann, sendet NetBT eine Unicastnachricht für eine NetBIOS-Namensabfrage an den konfigurierten primären WINS-Server.

Wenn der primäre WINS-Server den Namen auflösen kann, antwortet er mit einer positiven Antwort auf eine NetBIOS-Namensabfrage mit der IPv4-Adresse für den angeforderten NetBIOS-Namen.

Wenn der primäre WINS-Server nach drei einzelnen Versuchen nicht antwortet oder mit einer negativen Antwort auf die Namensabfrage reagiert, sendet der Client eine Nachricht für eine NetBIOS-Namensabfrage an seinen konfigurierten sekundären WINS-Server.

Wenn weitere WINS-Server konfiguriert wurden und der sekundäre WINS-Server nach drei einzelnen Versuchen nicht antwortet oder mit einer negativen Antwort auf die Namensabfrage reagiert, sendet der Client eine Nachricht für eine NetBIOS-Namensabfrage an die zusätzlich konfigurierten WINS-Server in der konfigurierten Reihenfolge.

3.

Wenn keiner der Server mit einer positiven Antwort auf die Namensabfrage reagiert, sendet der WINS-Client maximal drei Anforderungen für eine NetBIOS-Namensabfrage per Broadcast an das lokale Subnetz.

Kann der Name mit keinem dieser Verfahren aufgelöst werden, kann der WINS-Client den Namen noch auflösen, indem er die Lmhosts-Datei analysiert, den NetBIOS-Namen in einen unvollständigen Domänennamen mit einfacher Bezeichnung konvertiert und diesen dann mit dem lokalen Hostnamen, dem DNS-(Domain Name System-)Clientauflösungscache und dem DNS vergleicht. Weitere Informationen finden Sie in Kapitel 11, "NetBIOS über TCP/IP".

Der WINS-Client

Sie können den WINS-Client, der im Snap-In Dienste als TCP/IP-NetBIOS-Hilfsprogramm bezeichnet wird, folgendermaßen konfigurieren:

Automatisch, mithilfe von DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) und den zugehörigen Optionen

Manuell, mithilfe des Netsh-Tools oder über die Eigenschaften der Komponente Internetprotokoll (TCP/IP) unter Netzwerkverbindungen

Automatisch, für PPP (Point-to-Point-Protokoll)-Verbindungen

Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um die IPv4-Adressen der WINS-Server zu ermitteln, die den Verbindungen des Computers unter Windows Server 2003 oder Windows XP zugewiesen wurden:

Verwenden Sie den Befehl ipconfig /all.

Verwenden Sie den Befehl netsh interface ip show wins.

Öffnen Sie den Ordner Netzwerkverbindungen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Verbindung, und klicken Sie auf Status. Klicken Sie auf die Registerkarte Support und dann auf Details.

DHCP-Konfiguration eines WINS-Clients

Sie können WINS-Server DHCP-Clients zuordnen, indem Sie die DHCP-Option WINS/NBNS-Server (Option 44) auf dem DHCP-Server konfigurieren. Wenn WINS-Server manuell in den Eigenschaften der Komponente Internetprotokoll (TCP/IP) konfiguriert werden, ignoriert der WINS-Client die DHCP-Einstellungen für den WINS-Server.

WINS-Clients unter Windows verwenden automatisch den H-NetBIOS-Knotentyp, wenn ihnen IPv4-Adressen von WINS-Servern zugeordnet werden. Deshalb müssen Sie auf dem DHCP-Server die DHCP-Option WINS/NBT-Knotentyp (Option 46) nicht zusätzlich mit dem Wert 0x8 (H-Knoten) konfigurieren.

Manuelle Konfiguration des WINS-Clients mithilfe von "Netzwerkverbindungen"

Zum manuellen Konfigurieren des WINS-Clients mithilfe von Netzwerkverbindungen müssen Sie die Eigenschaften der Komponente Internetprotokoll (TCP/IP) für die LAN-Verbindung abrufen. Sie können dann manuell die IPv4-Adressen der WINS-Server auf zwei Arten konfigurieren:

Adressen des primären und des alternativen WINS-Servers der alternativen Konfiguration für die Verbindung

Erweiterte TCP/IP-Eigenschaften

Wenn Sie eine alternative Konfiguration angegeben haben, können Sie auch die IPv4-Adressen eines primären und eines alternativen WINS-Servers angeben. In Abbildung 12-1 finden Sie ein Beispiel für das Konfigurieren eines primären WINS-Servers auf der Registerkarte Alternative Konfiguration.

Abbildung 12-1:  Primärer WINS-Server und alternative WINS-Server auf der Registerkarte 'Alternative Konfiguration'

Abbildung 12-1:  Primärer WINS-Server und alternative WINS-Server auf der Registerkarte "Alternative Konfiguration"

Zum manuellen Konfigurieren der IPv4-Adressen von WINS-Servern oder zum Konfigurieren zusätzlicher Einstellungen auf einem WINS-Client öffnen Sie das Dialogfeld für die Komponente Internetprotokoll (TCP/IP), klicken auf der Registerkarte Allgemein auf Erweitert und klicken dann auf die Registerkarte WINS. In Abbildung 12-2 finden Sie hierfür ein Beispiel.

Abbildung 12-2:  Registerkarte 'WINS' der erweiterten Konfiguration der Komponente 'Internetprotokoll (TCP/IP)'

Abbildung 12-2:  Registerkarte "WINS" der erweiterten Konfiguration der Komponente "Internetprotokoll (TCP/IP)"

Auf der Registerkarte WINS können Sie eine sortierte Liste von WINS-Servern konfigurieren, die der Computer abfragt. Die unter WINS-Adressen in Verwendungsreihenfolge konfigurierten WINS-Server haben Vorrang vor den über DHCP empfangenen Adressen von WINS-Servern.

Manuelle Konfiguration des WINS-Clients mithilfe von Netsh

Sie können die IPv4-Adressen von WINS-Servern auch über die Befehlszeile konfigurieren, indem Sie das Tool Netsh und den folgenden Befehl verwenden:

netsh interface ip set wins [name=]Verbindungsname [source=]dhcp|static [addr=]IPv4-Adresse|none

Die Parameter des Befehls netsh interface ip set wins lauten folgendermaßen:

Verbindungsname ist der Name der Verbindung, wie diese im Ordner Netzwerkverbindungen angezeigt wird.

source ist entweder dhcp, wodurch DHCP als Quelle für das Konfigurieren von WINS-Servern für die angegebene Verbindung verwendet wird, oder static, wodurch als Quelle für das Konfigurieren von WINS-Servern die Registerkarte WINS in den erweiterten Eigenschaften der Komponente Internetprotokoll (TCP/IP) festgelegt wird.

IPv4-Adresse ist entweder eine IPv4-Adresse für einen WINS-Server oder none, wodurch die Liste der WINS-Server geleert wird.

Verwenden Sie zum Konfigurieren eines Remotecomputers als letzten Parameter der Befehlszeile –r Remotecomputer. Sie können für Remotecomputer einen Computernamen oder eine IPv4-Adresse angeben.

Konfiguration des WINS-Clients für RAS-Clients

RAS-Clients (die DFÜ- oder VPN-Verbindungen verwenden) erhalten die Anfangskonfiguration eines primären und eines alternativen WINS-Servers während der Verhandlung der PPP-(Point-to-Point-Protokoll-)Verbindung. In RFC 1877 sind die Optionen für die primäre und die sekundäre NBNS-Serveradresse für IPCP (Internet Protocol Control Protocol) definiert. Computer unter Windows XP oder Windows Server 2003 verwenden außerdem eine DHCPInform-Nachricht zum Abrufen einer aktualisierten Liste von WINS-Servern. Wenn auf dem RAS-Server unter Windows Server 2003 die Routingprotokollkomponente DHCP-Relay-Agent ordnungsgemäß konfiguriert ist, leitet dieser die DHCPInform-Nachricht an einen DHCP-Server weiter und die Antwort (eine DHCPAck-Nachricht) zurück an den RAS-Client.

Wenn der RAS-Client eine Antwort auf die DHCPInform-Nachricht empfängt, werden die mit IPCP konfigurierten WINS-Server durch die in der DHCPAck-Nachricht enthaltenen WINS-Server ersetzt.

Der WINS-Serverdienst

Der WINS-Serverdienst unter Windows Server 2003 unterstützt die folgenden Features:

Einen RFC-kompatiblen NBNS

Verwaltung statischer Zuordnungen

Sie können manuell Einträge zur WINS-Serverdatenbank für die NetBIOS-Namen von Clients ohne WINS hinzufügen.

WINS-Serverreplikation

Um sicherzustellen, dass NetBT-Knoten alle NetBIOS-Namen im Netzwerk durch Abfrage eines beliebigen WINS-Servers auflösen können, unterstützt der WINS-Serverdienst die Datenbankreplikation zwischen WINS-Servern.

Installieren des WINS-Serverdiensts

Sie können den WINS-Serverdienst für Windows Server 2003 folgendermaßen installieren:

Als Windows-Komponente über die Option Software unter Systemsteuerung.

Mit dem Serververwaltungs-Assistenten.

Zum Installieren des WINS-Serverdiensts mithilfe der Option Software unter Systemsteuerung führen Sie folgende Schritte aus:

1.

Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Systemsteuerung, doppelklicken Sie auf Software, und klicken Sie dann auf Windows-Komponenten hinzufügen/entfernen.

2.

Aktivieren Sie unter Komponenten das Kontrollkästchen Netzwerkdienste, und klicken Sie dann auf Details.

3.

Aktivieren Sie unter Unterkomponenten von Netzwerkdienste das Kontrollkästchen WINS (Windows Internet Name Service), klicken Sie auf OK und anschließend auf Weiter.

4.

Geben Sie nach einer eventuellen Aufforderung in Dateien kopieren von den vollständigen Pfad zu den Installationsdateien für Windows Server 2003 ein, und klicken Sie dann auf OK.

Damit Sie diesen Vorgang durchführen können, müssen Sie am lokalen Computer Mitglied der Gruppe Administratoren sein, oder Ihnen müssen die entsprechenden Rechte zugewiesen worden sein. Wenn der Computer zu einer Domäne gehört, kann dieser Vorgang möglicherweise auch von den Mitgliedern der Gruppe Domänen-Admins durchgeführt werden.

Zum Konfigurieren des WINS-Serverdiensts konfigurieren Sie die Eigenschaften für den WINS-Server, die statischen Zuordnungen und die Replikation.

Eigenschaften des WINS-Servers

Öffnen Sie zum Ändern der Eigenschaften eines WINS-Servers das WINS-Snap-In, klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Struktur auf den Namen des Servers, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. In Abbildung 12-3 wird ein Beispiel des anschließend angezeigten Eigenschaftendialogfelds gezeigt.

Abbildung 12-3:  Eigenschaftendialogfeld eines WINS-Servers

Abbildung 12-3:  Eigenschaftendialogfeld eines WINS-Servers

In diesem Dialogfeld können Sie die Eigenschaften auf den folgenden Registerkarten konfigurieren:

Allgemein  Sie können angeben, wie oft die im WINS-Snap-In im Knoten Aktive Registrierungen angezeigte WINS-Statistik aktualisiert wird, wie der Pfad zur WINS-Sicherungsdatenbank lautet und ob die WINS-Datenbank gesichert werden soll, wenn der WINS-Serverdienst beendet wird.

Intervalle  Sie können verschiedene WINS-Servertimer angeben, die in Tabelle 12-1 aufgeführt sind.

Datenbanküberprüfung  Sie können die regelmäßige Überprüfung der Datenbankkonsistenz aktivieren, um die Datenbankintegrität zwischen den WINS-Servern in einem großen Netzwerk zu gewährleisten.

Erweitert  Sie können die Protokollierung detaillierter Ereignisse im Systemereignisprotokoll aktivieren, und Sie können die Burstverarbeitung aktivieren und konfigurieren, mit der Sie in Spitzenzeiten die Registrierung und Erneuerung von WINS-Clients verteilen können. Außerdem können Sie den Pfad zur WINS-Datenbank und die anfängliche Versionskennung (zum Verfolgen von Änderungen in der lokalen WINS-Datenbank) angeben sowie, ob NetBIOS-Namen zulässig sind, die mit dem Microsoft LAN Manager kompatibel sind.

Tabelle 12-1:  WINS-Servertimer
KonfigurationsoptionBeschreibung

Erneuerungsintervall

Gibt an, wie oft ein Client seinen Namen registrieren muss. Der Standardwert beträgt 6 Tage.

Alterungsintervall

Gibt das Intervall zwischen dem Kennzeichnen eines Datenbankeintrags als freigegeben und dem Kennzeichnen dieses Eintrags als veraltet an. Der Standardwert ist vom Erneuerungsintervall und, sofern der WINS-Server über Replikationspartner verfügt, vom maximalen Replikationsintervall abhängig. Sie können kein Intervall von mehr als 6 Tagen angeben.

Alterungszeitüberschreitung

Gibt das Intervall zwischen dem Kennzeichnen eines Eintrags als veraltet und dem Entfernen des Eintrags aus der Datenbank an. Der Standardwert ist vom Erneuerungsintervall und, sofern der WINS-Server über Replikationspartner verfügt, vom maximalen Replikationsintervall abhängig. Der Standardwert beträgt 6 Tage.

Überprüfungsintervall

Gibt das Intervall an, nach dem der WINS-Server überprüfen muss, ob veraltete Namen, die er nicht besitzt, noch aktiv sind. Der Standardwert ist vom Alterungsintervall abhängig. Sie können kein Intervall von mehr als 24 Tagen angeben.

Statische Einträge für Clients ohne WINS

Wenn ein WINS-Client eine Verbindung zu einem Client ohne WINS in einem Remotesubnetz herstellen möchte, kann der Name des Clients ohne WINS nicht aufgelöst werden, da er nicht auf dem WINS-Server registriert ist. In einem Netzwerk mit NetBT-Knoten, die WINS nicht unterstützen (Clients ohne WINS) können Sie statische Zuordnungen von NetBIOS-Namen, die von den einzelnen Clients ohne WINS verwendet werden, zu den IPv4-Adressen konfigurieren. Durch das Konfigurieren dieser Zuordnungen in einer WINS-Serverdatenbank können Sie sicherstellen, dass WINS-Clients die NetBIOS-Namen von Clients ohne WINS auflösen können, ohne eine lokale oder zentrale Lmhosts-Datei verwalten zu müssen.

Führen Sie folgende Schritte aus, um eine statische Zuordnung zu konfigurieren:

1.

Öffnen Sie das WINS-Snap-In, öffnen Sie in der Struktur einen Servernamen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Aktive Registrierungen, und klicken Sie dann auf Neue statische Zuordnung.

2.

Geben Sie im Dialogfeld Neue statische Zuordnung den Computernamen des Clients ohne WINS in Computername ein.

3.

Geben Sie in NetBIOS-Bereich ggf. die NetBIOS-Bereichskennung für den Computernamen ein. Die Verwendung einer NetBIOS-Bereichskennung wird nicht empfohlen. Weitere Informationen über NetBIOS-Bereichskennungen finden Sie in Kapitel 11, "NetBIOS über TCP/IP".

4.

Klicken Sie in Typ auf den Eintragstyp, um anzugeben, ob der Name ein eindeutiger Name oder eine Gruppe mit einem speziellen Namen ist. Diese Typen werden in Tabelle 12-2 beschrieben.

5.

Geben Sie in IP-Adresse die IPv4-Adresse des Clients ohne WINS ein.

6.

Klicken Sie auf OK.

Die Zuordnung wird sofort als Eintrag in die WINS-Datenbank eingefügt.

Tabelle 12-2:  Typoptionen für statische WINS-Zuordnungen
TypoptionBeschreibung

Eindeutig

Ein eindeutiger Name ist einer einzelnen IPv4-Adresse zugeordnet.

Gruppe

Wird auch als "normale Gruppe" bezeichnet. Wenn Sie mithilfe des WINS-Snap-Ins einen Eintrag zu einer Gruppe hinzufügen, müssen Sie den Computernamen und die IPv4-Adresse angeben. In der WINS-Datenbank werden allerdings keine IPv4-Adressen einzelner Gruppenmitglieder gespeichert. Da die Mitgliedsadressen nicht gespeichert werden, können Sie beliebig viele Mitglieder zu einer Gruppe hinzufügen. Clients senden Broadcast-Namenspakete zur Kommunikation mit Gruppenmitgliedern.

Domänenname

Die Zuordnung eines NetBIOS-Namens zu einer IPv4-Adresse, bei dem das 16. Byte den Wert 0x1C hat. Ein Domänenname ist eine NetBIOS-Internetgruppe, in der bis zu 25 Adressen für Gruppenmitglieder gespeichert werden. Bei der Registrierung von mehr als 25 Adressen überschreibt WINS zunächst replizierte Adressen oder, wenn keine vorhanden sind, die älteste Registrierung.

Internetgruppe

Internetgruppen sind benutzerdefinierte Gruppen, mit denen Sie Ressourcen wie Drucker gruppieren können, um leichter darauf verweisen zu können. Eine Internetgruppe kann maximal 25 Mitgliederadressen speichern. Ein Gruppenmitglied, das von einem WINS-Client hinzugefügt wurde, ersetzt allerdings kein Gruppenmitglied, das mit dem WINS-Snap-In oder durch Importieren einer Lmhosts-Datei hinzugefügt wurde.

Mehrfach vernetzt

Ein eindeutiger Name, der mehrere Adressen besitzen kann. Dieser Eintragstyp wird für Computer mit mehreren Netzwerkadaptern oder zugewiesenen IP-Adressen (mehrfach vernetzten Computern) verwendet. Sie können maximal 25 Adressen als mehrfach vernetzt registrieren. Bei der Registrierung von mehr als 25 Adressen überschreibt WINS zunächst replizierte Adressen oder, wenn keine vorhanden sind, die älteste Registrierung.

Abbildung 12-4 enthält ein Beispiel für eine statische WINS-Zuordnung.

Abbildung 12-4:  Ein Beispiel für eine statische WINS-Zuordnung

Abbildung 12-4:  Ein Beispiel für eine statische WINS-Zuordnung

Datenbankreplikation zwischen WINS-Servern

Sie können alle WINS-Server in einem Netzwerk für die vollständige Replikation ihrer Datenbankeinträge mit anderen WINS-Servern konfigurieren. Mit dieser Funktion stellen Sie sicher, dass ein auf einem WINS-Server registrierter Name auf alle anderen WINS-Server repliziert wird, sodass jeder WINS-Client unabhängig von seinem konfigurierten WINS-Server jeden gültigen NetBIOS-Namen im Netzwerk auflösen kann. Die Datenbankreplikation kann bei allen Änderungen an der WINS-Datenbank erfolgen, einschließlich der Freigabe von NetBIOS-Namen.

Das Replizieren von Datenbanken ermöglicht einem WINS-Server das Auflösen von NetBIOS-Namen, die auf anderen WINS-Servern registriert wurden. Wenn Host A beispielsweise auf WINS-Server 1 registriert ist und Host B auf WINS-Server 2, können NetBIOS-Anwendungen auf Host A und Host B nur dann miteinander kommunizieren, wenn WINS-Server 1 und WINS-Server 2 ihre Datenbanken untereinander replizieren.

Zum Replizieren von Datenbankeinträgen zwischen zwei WINS-Servern müssen Sie beide WINS-Server als Pull-Partner, Push-Partner oder beides auf dem jeweils anderen WINS-Server konfigurieren.

Ein Push-Partner ist ein WINS-Server, der eine Nachricht an seine Pull-Partner sendet, um diese über seine neuen WINS-Datenbankeinträge zu informieren. Wenn ein Pull-Partner des WINS-Servers auf die Nachricht mit einer Replikationsanforderung reagiert, sendet der WINS-Server (per Push) Kopien seiner neuen WINS-Datenbankeinträge (die auch als Replikate bezeichnet werden) an den anfordernden Pull-Partner.

Ein Pull-Partner ist ein WINS-Server, der WINS-Datenbankeinträge von seinen Push-Partnern abruft, indem er alle neuen WINS-Datenbankeinträge anfordert, über die die Push-Partner verfügen. Der Pull-Partner fordert die neuen WINS-Datenbankeinträge an, deren Versionsnummer größer als die des letzten Eintrags ist, den der Pull-Partner bei der letzten Replikation erhalten hat.

In Abbildung 12-5 werden eine Beispielkonfiguration für die Replikation zwischen WINS-Servern in Sydney und Seattle sowie der daraus resultierende Informationsfluss dargestellt.

Abbildung 12-5:  Beispielkonfiguration für Push- und Pull-Partner und der daraus resultierende Informationsfluss

Abbildung 12-5:  Beispielkonfiguration für Push- und Pull-Partner und der daraus resultierende Informationsfluss

Abbildung vergrößern

Obwohl Sie Push- und Pull-Partner getrennt konfigurieren, tauschen bei einer typischen Konfiguration zwei WINS-Server Informationen in beide Richtungen aus. In diesem Fall sind beide WINS-Server jeweils Push- und Pull-Partner des anderen WINS-Servers.

WINS-Server replizieren lediglich neue Einträge in ihren Datenbanken. Die Server replizieren nicht ihre gesamten WINS-Datenbanken bei jeder Replikation.

Push- und Pull-Vorgänge

Der Informationsaustausch zwischen zwei WINS-Servern kann durch einen Push- oder einen Pull-Vorgang ausgelöst werden. Bei einem Push-Vorgang benachrichtigt ein WINS-Server seine Pull-Partner darüber, dass er neue Einträge senden möchte. Der WINS-Server sendet eine Benachrichtigung mit dem Inhalt "Neue Einträge vorhanden" an alle Pull-Partner. Die Pull-Partner antworten mit einer Benachrichtigung mit dem Inhalt "Neue Einträge können gesendet werden". Der auslösende WINS-Server sendet dann die neuen Einträge.

Für das Initiieren eines Push-Vorgangs benötigt der WINS-Serverdienst einen Push-Auslöser, der bei der Konfiguration der WINS-Replikation angegeben wird. Ein Push-Auslöser basiert auf einem Schwellenwert für eine bestimmte Anzahl von geänderten Einträgen, wobei die Zeit zum Erreichen des Schwellenwerts keine Bedeutung hat.

In Abbildung 12-6 wird der Push-Vorgang dargestellt.

Abbildung 12-6:  Der Push-Vorgang

Abbildung 12-6:  Der Push-Vorgang

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Im Beispiel in Abbildung 12-6 wurde der WINS-Server "Sydney" mit einem Push-Auslöser von 1000 Einträgen konfiguriert. Wenn in der WINS-Datenbank von "Sydney" 1000 Einträge geändert wurden, initiiert dieser einen Push-Vorgang mit dem WINS-Server "Seattle".

Bei einem Pull-Vorgang senden die Pull-Partner eine Benachrichtigung mit dem Inhalt "Neue Einträge können gesendet werden" an ihre Push-Partner. Die Push-Partner antworten darauf mit allen neuen Einträgen. Für das Initiieren eines Pull-Vorgangs benötigt der WINS-Serverdienst einen Pull-Auslöser, der bei der Konfiguration der WINS-Replikation angegeben wird. Ein Pull-Auslöser basiert auf geplanten Zeitpunkten, wobei die Anzahl der gesendeten Einträge keine Bedeutung hat.

In Abbildung 12-7 wird der Pull-Vorgang dargestellt.

Abbildung 12-7:  Der Pull-Vorgang

Abbildung 12-7:  Der Pull-Vorgang

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Im Beispiel in Abbildung 12-7 wurde der WINS-Server "Seattle" mit dem Pull-Auslöser "Täglich um 12.00 Uhr" konfiguriert. Jeden Tag um 12.00 Uhr initiiert der WINS-Server "Seattle" einen Pull-Vorgang mit dem WINS-Server "Sydney".

Sowohl bei Push- als auch bei Pull-Vorgängen erfolgt der Datenaustausch vom Push-Partner zum Pull-Partner. Der Push-Partner sendet immer die tatsächlich replizierten Einträge an den Pull-Partner. Push- und Pull-Vorgänge unterscheiden sich hauptsächlich in der Art des Auslösers (Anzahl der geänderten Einträge oder festgelegter Zeitpunkt) und darin, welcher der Replikationspartner die erste Benachrichtigung sendet.

Konfigurieren eines WINS-Servers als Push- oder Pull-Partner

Die Festlegung, ob ein WINS-Server als ein Pull-Partner oder als ein Push-Partner konfiguriert wird, hängt von der Netzwerkumgebung ab. Berücksichtigen Sie die folgenden Regeln, wenn Sie die Replikation von WINS-Servern konfigurieren:

Konfigurieren Sie die Pull-Replikation zwischen Standorten, insbesondere über langsame Verbindungen, da Sie dann die Pull-Replikation für bestimmte Zeitpunkte festlegen können.

Konfigurieren Sie die Push-Replikation, wenn die Server über schnelle Verbindungen miteinander kommunizieren, da die Push-Replikation nach einer konfigurierten Anzahl von Aktualisierungen von WINS-Datenbankeinträgen erfolgt.

In Abbildung 12-8 wird ein Beispiel für die Replikation zwischen WINS-Servern dargestellt.

Abbildung 12-8:  Beispiel für die Konfiguration der WINS-Serverreplikation

Abbildung 12-8:  Beispiel für die Konfiguration der WINS-Serverreplikation
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In diesem Beispiel gilt Folgendes:

Alle WINS-Server an allen Standorten verwenden die Push-Replikation zum Senden ihrer neuen Datenbankeinträge an einen einzelnen Server an ihrem Standort.

Die Server, die die Push-Replikation empfangen, verwenden untereinander die Pull-Replikation, da die Netzwerkverbindung zwischen "Sydney" und "Seattle" relativ langsam ist. Die Replikation soll dann erfolgen, wenn die Verbindung am wenigsten verwendet wird, z. B. in der Nacht.

Konfigurieren der Datenbankreplikation

Zum Hinzufügen eines Replikationspartners für einen WINS-Server und zum Konfigurieren der Replikationsoptionen führen Sie die folgenden Schritte aus:

1.

Öffnen Sie das WINS-Snap-In, und öffnen Sie dann in der Struktur den entsprechenden Server.

2.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Replikationspartner, und klicken Sie dann auf Neuer Replikationspartner.

3.

Geben Sie in Neuer Replikationspartner den Namen oder die IPv4-Adresse des WINS-Servers ein, den Sie als Replikationspartner hinzufügen möchten.

4.

Doppelklicken Sie im Detailbereich auf den neu hinzugefügten Server.

5.

Klicken Sie im Dialogfeld Eigenschaften vonServername auf die Registerkarte Erweitert.

6.

Konfigurieren Sie den Replikationspartnertyp und die entsprechenden Einstellungen für Pull- und Push-Replikation. Klicken Sie anschließend auf OK.

In Abbildung 12-9 wird die Registerkarte Erweitert für die Eigenschaften eines WINS-Replikationspartners dargestellt.

Abbildung 12-9:  Die Registerkarte 'Erweitert' für die Eigenschaften eines WINS-Replikationspartners

Abbildung 12-9:  Die Registerkarte "Erweitert" für die Eigenschaften eines WINS-Replikationspartners

Die Replikation erfolgt unter folgenden Bedingungen:

Während des Starts des WINS-Serverdiensts.

Beim Konfigurieren eines Replikationspartners führt der WINS-Serverdienst standardmäßig automatisch eine Pull-Replikation aus, wenn er gestartet wird. Sie können den Dienst auch für das Durchführen einer Push-Replikation bei jedem Start konfigurieren.

Zu einer bestimmten Zeit oder nach einem bestimmten Intervall, z. B. alle 5 Stunden (Pull-Auslöser).

Wenn ein WINS-Server einen konfigurierten Schwellenwert für die Anzahl von Registrierungen und Änderungen in der WINS-Datenbank erreicht (Push-Auslöser).

Wenn der Server den Schwellenwert erreicht, benachrichtigt er alle seine Pull-Partner, die dann die neuen Einträge anfordern.

Wenn Sie die Replikation manuell mithilfe des WINS-Snap-Ins initiieren.

Zum Initiieren der Replikation mit allen Replikationspartnern klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Replikationspartner des entsprechenden Servers im WINS-Snap-In, und klicken Sie dann auf Jetzt replizieren. Zum Initiieren der Replikation mit einem bestimmten Replikationspartner klicken Sie im Detailbereich mit der rechten Maustaste auf den Partner, und klicken Sie dann auf Push-Replikation starten oder Pull-Replikation starten.

Wenn Sie die Replikation manuell mithilfe des Befehls netsh wins server init replicate starten.

WINS-Partner für die automatische Replikation

Wenn das IPv4-Netzwerk Multicast-Weiterleitungen und Routing unterstützt, können Sie den WINS-Serverdienst für das automatische Suchen anderer WINS-Server im Netzwerk konfigurieren, indem dieser WINS-Autokonfigurationsnachrichten an die Multicast-IPv4-Adresse 224.0.1.24 sendet. Bei der Aktivierung erfolgt das Multicasting in der Standardeinstellung alle 40 Minuten. Jeder im Netzwerk gefundene WINS-Server wird automatisch als Push- und Pull-Replikationspartner konfiguriert, wobei die Pull-Replikation auf ein Intervall von 2 Stunden festgelegt wird. Wenn das IPv4-Netzwerk keine Multicast-Weiterleitungen und Routing unterstützt, findet der WINS-Server nur die anderen WINS-Server in seinem Subnetz.

Die automatische Replikation ist in der Standardeinstellung deaktiviert. Zum Aktivieren dieses Features aktivieren Sie im WINS-Snap-In auf der Registerkarte Erweitert der Eigenschaften des Knotens Replikationspartner das Kontrollkästchen Automatische Konfiguration des Partners aktivieren. Sie können auf der Registerkarte Erweitert auch das Intervall konfigurieren, nach dem eine Überprüfung auf neue Partner erfolgt, sowie die TTL für gesendete Multicast-Pakete, die angibt, wie weit Multicast-Pakete weitergeleitet werden, bevor Sie von Routern verworfen werden.

Der WINS-Proxy

Ein WINS-Proxy ist ein WINS-Clientcomputer, der so konfiguriert wurde, dass er für andere NetBT-Computer agiert, die keine WINS-Clients sind. WINS-Proxys sind bei der Auflösung von NetBIOS-Namensabfragen von Clients ohne WINS hilfreich. Standardmäßig senden die meisten Clients ohne WINS Broadcasts zum Registrieren ihrer NetBIOS-Namen im Netzwerk und zum Auflösen von NetBIOS-Namensabfragen. Ein WINS-Proxy überwacht im Subnetz gesendete Broadcasts für NetBIOS-Namensabfragen, fragt einen WINS-Server ab und antwortet auf die NetBIOS-Namensabfrage.

WINS-Proxys sind nur in Subnetzen hilfreich oder erforderlich, die lediglich NetBIOS-Broadcast-Clients (oder B-Knotenclients) enthalten. In den meisten Windows-Netzwerken werden WINS-fähige Clients verwendet, sodass i. d. R. keine WINS-Proxys erforderlich sind.

Sie können WINS-Proxys folgendermaßen verwenden:

Wenn ein Client ohne WINS einen eindeutigen Namen registriert, überprüft der WINS-Proxy den Namen auf seinem konfigurierten WINS-Server. Wenn der eindeutige Name bereits in der WINS-Serverdatenbank vorhanden ist, sendet der WINS-Proxy eine negative Antwort auf die Namensregistrierung an den Client ohne WINS, der versucht, den Namen zu registrieren.

Wenn ein Client ohne WINS einen NetBIOS-Namen freigibt, löscht der WINS-Proxy den Namen aus seinem NetBIOS-Namencache.

Wenn ein Client ohne WINS eine Broadcast-Namensabfrage sendet, versucht der WINS-Proxy, den Namen entweder mithilfe der Informationen in seinem NetBIOS-Namencache oder durch Senden einer eigenen NetBIOS-Namensabfrage an seinen WINS-Server aufzulösen.

Funktionsweise der Namensauflösung durch WINS-Proxys

In Abbildung 12-10 wird dargestellt, wie ein WINS-Proxy einen von einem Client ohne WINS angeforderten NetBIOS-Namen auflöst.

Abbildung 12-10:  Auflösen eines NetBIOS-Namens durch einen WINS-Proxy für einen Client ohne WINS

Abbildung 12-10:  Auflösen eines NetBIOS-Namens durch einen WINS-Proxy für einen Client ohne WINS
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Der WINS-Proxy (Host A) führt folgende Schritte durch, um einen NetBIOS-Namen für einen Computer ohne WINS (Host B) aufzulösen:

1.

Host B sendet per Broadcast eine NetBIOS-Namensabfrage an das lokale Subnetz.

2.

Host A empfängt die Broadcastnachricht und überprüft seinen NetBIOS-Namencache auf einen Eintrag, der dem in der NetBIOS-Namensabfrage angegeben NetBIOS-Namen entspricht.

3.

Wenn Host A in seinem NetBIOS-Namencache über eine passende Zuordnung eines NetBIOS-Namens zu einer IPv4-Adresse verfügt, sendet er die IPv4-Adresse mithilfe einer positiven Antwort auf die NetBIOS-Namensabfrage an Host B. Andernfalls sendet Host A eine Unicastnachricht für eine NetBIOS-Namensabfrage an seinen WINS-Server mit dem von Host B angeforderten Namen.

4.

Wenn der WINS-Server den NetBIOS-Namen auflösen kann, sendet er eine positive Antwort auf die NetBIOS-Namensabfrage an Host A.

5.

Host A empfängt die positive Antwort auf die NetBIOS-Namensabfrage und fügt diese Zuordnung in seinen NetBIOS-Namencache ein. Anschließend sendet er eine positive Antwort für die NetBIOS-Namensabfrage als Unicastnachricht an Host B.

Wenn der WINS-Server eine negative Antwort auf die Namensabfrage an Host A sendet, sendet Host A keine Nachrichten an Host B.

WINS-Proxys und Namensregistrierung

Sendet ein Client ohne WINS eine Broadcastnachricht mit einer Anforderung für die NetBIOS-Namensregistrierung für einen eindeutigen Namen, sendet der WINS-Proxy eine Nachricht für eine NetBIOS-Namensabfrage an seinen konfigurierten WINS-Server, um zu prüfen, ob der Name noch nicht in WINS registriert wurde. Wenn der WINS-Server eine positive Antwort auf die NetBIOS-Namensabfrage an den WINS-Proxy sendet, sendet der Proxy eine negative Antwort auf die NetBIOS-Namensregistrierung an den Client ohne WINS. Wenn der WINS-Server eine negative Antwort auf die NetBIOS-Namensabfrage an den WINS-Proxy sendet, antwortet der Proxy dem Client ohne WINS nicht.

Konfiguration eines WINS-Proxys

Zum Aktivieren eines Computers unter Windows Server 2003 oder Windows XP als WINS-Proxy legen Sie den Registrierungswert HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\NetBT\Parameters\EnableProxy auf 1 (REG_DWORD) fest, und starten Sie dann den TCP/IP-NetBIOS-Hilfsdienst neu.

  Hinweis:

Hinweis Eine fehlerhafte Bearbeitung der Registrierung kann zu erheblichen Schäden am System führen. Sie sollten unbedingt eine Sicherung aller wichtigen Daten auf dem Computer durchführen, bevor Sie Änderungen an der Registrierung vornehmen.

Zum Erreichen einer Fehlertoleranz, wenn ein WINS-Proxy nicht verfügbar ist, sollten Sie zwei WINS-Proxys pro Subnetz mit Clients ohne WINS verwenden.

Kapitelzusammenfassung

Dieses Kapitel enthält die folgenden Schlüsselinformationen:

WINS ist die Windows-Implementierung eines NetBIOS-Namenservers, der eine Datenbank für das Registrieren und Abfragen dynamischer Zuordnungen von NetBIOS-Namen zu den im Netzwerk verwendeten IPv4-Adressen bereitstellt.

Beim Start eines WINS-Clients registriert dieser seine NetBIOS-Namen auf seinem konfigurierten WINS-Server. WINS-Clients erneuern die Registrierung ihrer NetBIOS-Namen regelmäßig.

WINS-Clients senden ihre NetBIOS-Namensabfragen an ihre konfigurierten WINS-Server für die NetBIOS-Namensauflösung.

Wenn eine NetBIOS-Anwendung auf einem WINS-Client beendet wird, gibt der WINS-Client die auf seinem konfigurierten WINS-Server registrierten Namen frei.

Sie können den WINS-Client für Windows Server 2003 und Windows XP mit DHCP, über Netzwerkverbindungen, mit dem Tool Netsh und während der Herstellung einer PPP-Verbindung konfigurieren.

Der WINS-Serverdienst für Windows Server 2003 unterstützt statische Zuordnungen für Clients ohne WINS sowie die WINS-Datenbankreplikation mit anderen WINS-Servern.

Ein Pull-Partner ist ein WINS-Server, der die Replikation aktualisierter WINS-Datenbankeinträge von anderen WINS-Servern (die als seine Push-Partner konfiguriert sind) zu einem konfigurierten Zeitpunkt anfordert. Pull-Partner fordern Einträge mit einer höheren Versionskennung als der des letzten vom konfigurierten Partner empfangenen Eintrags an.

Ein Push-Partner ist ein WINS-Server, der andere WINS-Server (die als seine Pull-Partner konfiguriert sind) nach einer bestimmten Anzahl geänderter Einträge über eine erforderliche Replikation der Datenbankeinträge benachrichtigt.

Ein WINS-Proxy ist ein WINS-Clientcomputer, der Aktionen für Clients ohne WINS ausführt. WINS-Proxys ermöglichen das Erkennen doppelter Namen und das Auflösen von NetBIOS-Namensabfragen für NetBT-Computer.

Kapitelglossar

DNS – Siehe "Domain Name System (DNS)".

DNS-Clientauflösungscache (Client Resolver Cache) – Eine RAM-basierte Tabelle, die sowohl die Einträge in der Hostdatei als auch Ergebnisse der vor kurzem durchgeführten DNS-Namensabfragen beinhaltet.

DNS-Server – Ein Server, der eine Datenbank mit Zuordnungen von DNS-Domänennamen zu verschiedenen Datentypen, wie z. B. IP-Adressen, verwaltet.

Domain Name System (DNS) – Eine hierarchische, verteilte Datenbank, die Zuordnungen von DNS-Domänennamen zu verschiedenen Datentypen, wie z. B. IP-Adressen, enthält. Mithilfe von DNS können Benutzer beschreibende und leicht zu merkende Namen für Computer und Dienste angeben. Durch DNS wird außerdem das Auffinden verschiedener anderer Informationen in der DNS-Datenbank ermöglicht.

Hostname – Der Name eines Computers oder Geräts in einem Netzwerk. Benutzer können Computer in einem Netzwerk über ihre Hostnamen angeben. Damit ein Computer gefunden werden kann, muss sein Hostname in der Hosts-Datei eingetragen oder einem DNS-Server bekannt sein. Für die meisten Computer, auf denen Windows ausgeführt wird, entspricht der Hostname dem Computernamen.

Lmhosts-Datei – Eine lokale Textdatei, die NetBIOS-Namen zu IP-Adressen für Hosts zuordnet, die sich in Remotesubnetzen befinden. Bei Computern, auf denen Windows ausgeführt wird, befindet sich diese Datei im Ordner Systemverzeichnis\System32\Drivers\Etc.

NBNS – Siehe "NetBIOS-Namenserver (NBNS)".

NetBIOS – Siehe "Network Basic Input/Output System (NetBIOS)".

NetBIOS-Name – Ein 16 Byte langer Name für eine Anwendung, die das "Network Basic Input/Output System" (NetBIOS) verwendet.

NetBIOS-Namencache – Eine dynamisch verwaltete Tabelle, in der vor kurzem aufgelöste NetBIOS-Namen und ihre zugeordneten IPv4-Adressen gespeichert werden.

NetBIOS-Namensauflösung – Die Zuordnung eines NetBIOS-Namens zu einer IPv4-Adresse.

NetBIOS-Namenserver (NBNS) – Ein Server, auf dem Zuordnungen von NetBIOS-Namen zu IPv4-Adressen gespeichert werden. Dieser Server führt NetBIOS-Namensauflösungen für NetBIOS-fähige Hosts aus. Bei dem WINS-Serverdienst handelt es sich um die Microsoft-Implementierung eines NBNS.

NetBIOS-Knotentyp – Bezeichnung für die bestimmte Methode, mit der ein NetBIOS-Knoten NetBIOS-Namen auflöst.

NetBIOS über TCP/IP (NetBT) – Die Implementierung des NetBIOS-Sitzungsprotokolls über TCP/IP (nur IPv4). Diese Implementierung stellt eine Registrierung und Überprüfung von Netzwerknamen, das Herstellen und Beenden von Sitzungen sowie Datenübertragungsdienste für verlässliche, verbindungsorientierte Sitzungen und unzuverlässige, verbindungslose Datagramme bereit.

NetBT – Siehe "NetBIOS über TCP/IP (NetBT)".

Network Basic Input/Output System (NetBIOS) – Eine Standard-API für Benutzeranwendungen, um E/A-Operationen im Netzwerk zu realisieren und Kontrollanweisungen an die zugrunde liegende Netzwerkprotokollsoftware zu senden, sowie ein Protokoll auf der Sitzungsebene.

Pull-Partner – Eine WINS-Komponente, die die Replikation aktualisierter WINS-Datenbankeinträge von ihren Push-Partnern anfordert.

Push-Partner – Eine WINS-Komponente, die ihre Pull-Partner benachrichtigt, wenn aktualisierte WINS-Datenbankeinträge für die Replikation verfügbar sind.

Statische Zuordnung – Ein manuell erstellter Eintrag in der Datenbank eines WINS-Servers, damit WINS-Clients die NetBIOS-Namen von Clients ohne WINS auflösen können.

Windows Internet Name Service (WINS) – Die Microsoft-Implementierung eines NBNS.

WINS – Siehe "Windows Internet Name Service (WINS)".

WINS-Client – Eine Komponente des TCP/IP-Protokolls für Windows Server 2003 und Windows XP, die NetBIOS-Namensvorgänge mithilfe eines WINS-Servers unterstützt.

WINS-Proxy – Ein WINS-Clientcomputer, der Aktionen für Clients ohne WINS ausführt. WINS-Proxys ermöglichen das Erkennen doppelter NetBIOS-Namen und das Auflösen von NetBIOS-Namensabfragen für NetBT-Computer.

WINS-Server – Ein Computer, auf dem der WINS-Serverdienst ausgeführt wird.


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