In den vorhergehenden Kapiteln dieses Leitfadens wurden die Risiken erwähnt, die Viren und andere Formen bösartiger Software, so genannter Malware, für die Server bei Trey Research, dem Unternehmen des hierin verwendeten Szenarios, darstellen. In diesem Kapitel wird Malware detailliert erläutert; zudem wird beschrieben, wie Trey seine Microsoft® Windows®-basierten Clients und Server vor diesem Risiko schützen kann. Auf dieser Seite
EinführungIn relativ kurzer Zeit haben sich Viren und andere Formen von Malware von einem untergeordneten, gelegentlich auftretenden Ärgernis zu einer massiven Sicherheitsbedrohung entwickelt. Ihre Verbreitung hat weltweit bereits beträchtlichen Schaden angerichtet und sogar manches unvorbereitete Unternehmen in die Pleite getrieben. Sich vor diesen Bedrohungen zu schützen, ist deshalb eine vorrangige Aufgabe für jedes Unternehmen, gleichgültig, ob es ältere Systeme oder die modernste Technologie verwendet. Viren und Würmer können die Rechensysteme eines Unternehmens über zahlreiche Wege infizieren. Deshalb müssen Sie auf jedem dieser Wege wirksame Schutzmaßnahmen errichten, um ein Eindringen von bösartigem Code zu verhindern. In diesem Kapitel werden Schritte zur Abwehr von Viren und zur Reaktion im Falle einer Infektion beschrieben, mit denen Trey seine Datei-, Mail- und Webserver, Arbeitsstationen sowie andere Netzwerkgeräte vor diesen Bedrohungen schützen kann. Außerdem werden die möglichen Folgen von Viren und Würmern beschrieben, um die Notwendigkeit der Implementierung umfassender Lösungen zu verdeutlichen. HintergrundUm angemessene Verteidigungsmaßnahmen gegen eine Bedrohung entwickeln zu können, müssen Sie zunächst das Wesen der Bedrohung kennen. Je mehr Sie darüber wissen, desto besser sind Sie darauf vorbereitet, eine wirksame Antwort zu entwickeln und umzusetzen. Bedrohungen fallen in drei wesentliche Kategorien: Trojanische Pferde, Viren und Würmer. Es ist entscheidend, dass Sie diese Bedrohungen voneinander abgrenzen können:
Hinweis: Weitere Hintergrundinformationen zu Terminologie und Verteidigungsstrategien finden Sie im Leitfaden zur erfolgreichen Virenabwehr, der im Abschnitt "Weitere Informationen" am Ende dieses Kapitels aufgeführt ist. Geschäftliche AspekteZahlreiche Unternehmen unterschätzen die zerstörerische Kraft von Malware. Bei manchen Unternehmen ist noch nie eine Infektion aufgetreten, so dass sie sich der möglichen Konsequenzen nicht bewusst sind. Andere waren von dem Problem bislang nur in geringem Umfang betroffen. Aber auch ein Virus mit nur recht geringer Nutzlast kann eine verheerende Gesamtwirkung erzielen. Die möglichen Schäden sind nicht nur auf verlorene Daten oder Systeme beschränkt, die wieder hergestellt oder neu installiert werden müssen, sondern umfassen auch die folgenden Punkte:
Technische AspekteDie wesentlichen technischen Aspekte beim Antivirusschutz betreffen die Frage, wo und wie Dateien, E-Mail-Nachrichten und Netzwerkdatenverkehr gescannt werden, um mögliche Viren zu entdecken. Mögliche Strategien:
SicherheitsaspekteEine Antiviruslösung ist eindeutig ein zentraler Teil der Sicherheitsverwaltung und -verbesserung. Allerdings gelten bei Trey im Rahmen des Plans zur Verbesserung der Sicherheit auch andere Aspekte:
Anforderungen an die LösungDie Anforderungen an die Lösung sind bei den meisten Antivirusinstallationen überschaubar. Im Fall von Trey Research lauten sie wie folgt:
Aufgrund der aktuellen Zusammensetzung des Netzwerks von Trey gelten manche Anforderungen erst, wenn die Desktopumgebung aufgerüstet ist:
LösungsentwurfDer Leiter der IT-Abteilung von Trey wünschte eine rasche Umsetzung der Antiviruslösung, um die Gefährdung des Unternehmens durch Viren und andere Formen von Malware zu verringern. LösungskonzeptDie Antiviruslösung von Trey bietet client- und serverseitigen Schutz. Trey wählte gezielt Scanner von zwei verschiedenen Anbietern, um die Wahrscheinlichkeit, dass während eines Virenausbruchs entsprechende Signaturen rechtzeitig verfügbar sind, zu erhöhen. Voraussetzungen für die LösungFür diese Lösung müssen keine speziellen Voraussetzungen gegeben sein. LösungsarchitekturDie Antiviruslösung von Trey umfasst mehrere Komponenten, die gemeinsam einen effektiven Antivirusschutz bieten. Schutz der ServerSchutz vor Viren ist kein einmaliger Vorgang, bei dem die Installation einer einzigen Anwendung für sofortige und perfekte Sicherheit sorgt. Zunächst musste Trey sämtliche Server patchen, um eine solide Basis zu gewährleisten. Da Malware häufig bekannte Sicherheitslücken im Betriebssystem ausnutzt, sollten Sie zunächst das neueste Service Pack sowie nachträgliche Patches installieren. Bei Microsoft Windows Server™ 2003 erfordern Updates häufig keinen Neustart des Servers, im Gegensatz zu früheren Windows-Versionen. Wenn Sie einen Server aktualisieren, müssen Sie durch sorgfältige Planung sicherstellen, dass der Server vor Einleitung der Aktualisierung entsprechend gesichert ist und die Aktualisierung im Falle eines Fehlschlags wieder rückgängig gemacht werden kann. Außerdem müssen Sie einen geeigneten Zeitpunkt für die Aktualisierung wählen, um die Ausfallzeit möglichst kurz zu halten. Um die zum Aktualisieren des Servers erforderliche Ausfallzeit so gering wie möglich zu halten, verwendeten die IT-Administratoren von Trey das Tool QChain.exe, mit dem auch bei Installation mehrerer Aktualisierungen nur ein einziger Neustart erforderlich ist. Dieses Tool ist auf der Website der Microsoft Knowledge Base in Artikel 815062 ("Bei Verkettung mehrerer Updates wird nicht die richtige Datei installiert") unter http://support.microsoft.com/?kbid=815062 verfügbar. Weitere Informationen über die Verwendung von QChain.exe finden Sie im Knowledge Base-Artikel 296861 ("Installieren von mehreren Windows-Updates oder Hotfixes mit nur einem Neustart") unter http://support.microsoft.com/?id=296861. Diese Patches wurden außerhalb der Geschäftszeiten installiert. Außerdem verbesserte Trey seinen Perimeterschutz (siehe Kapitel 3, "Netzwerksicherheit und -absicherung"), um die Computer im Netzwerk besser zu schützen. Neben dem Scannen des Dateiservers muss auch eine Analyse des vorhandenen Serverdateisystems erfolgen, um zu ermitteln, wie die Gefährdung des Servers minimiert werden kann. Zunächst einmal sollten sämtliche Server das Dateisystem NTFS verwenden, da FAT letztlich keine Sicherheit bietet. Mit NTFS können Administratoren Berechtigungen festlegen, die gewährleisten, dass nur das Betriebssystem selbst in zentrale Verzeichnisse und Dateien schreiben darf. Dadurch wird der Schaden, den ein Virus anrichten kann, nachdem er den Server infiziert hat, verringert. Darüber hinaus überprüften die IT-Administratoren von Trey alle vorhandenen Dateiserverfreigaben und löschten unnötige Freigaben. Weiterhin fügten sie den Freigaben entsprechende NTFS- und Freigabeberechtigungen hinzu, um anonymen Zugriff auszuschließen. Diese Schritte schützen vor Würmern und Viren, die sich mithilfe ungeschützter Freigaben weiterverbreiten. Zudem können Sie verborgene Freigaben verwenden, um die Gefährdung der Server weiter zu verringern. Alle Datei-, Druck-, Anwendungs- und Mitgliedsserver werden durch das gleiche Scanprodukt geschützt. Die Exchange-Server werden durch ein Exchange-fähiges Produkt desselben Anbieters geschützt. Durch diesen Ansatz können mit den Unternehmensverwaltungstools des Anbieters alle Server als eine Einheit verwaltet werden. Lokale Administratoren können die Scaneinstellungen nicht konfigurieren, jedoch manuelle Scans starten. Schutz der MailserverDer häufigste Eintrittspunkt für Malware in ein Netzwerk ist das E-Mail-System. Aus diesem Grund muss jedes Verteidigungsschema auch die E-Mail-Server abdecken. Obwohl Antiviruslösungen, die das Dateisystem scannen, Viren häufig bereits beim Eintritt in das E-Mail-System aufspüren, ist es sinnvoller, eine Antiviruslösung zu installieren, die Nachrichten und Anlagen aktiv und gezielt prüft. Für Netzwerke, in denen Exchange Server installiert ist, können Sie zwischen mehreren Antiviruslösungen auswählen, die im Zusammenspiel mit Exchange eingehende und ausgehende Nachrichten prüfen. Diese Antiviruslösungen verwenden in der Regel die in Exchange Server integrierte Antivirus-API, um auf Nachrichten und Anlagen zuzugreifen und sie zu scannen. Wenn im Netzwerk andere E-Mail-Server verwendet werden oder die Benutzer eine Verbindung zu einem externen E-Mail-Server herstellen, bieten sich Antiviruslösungen an, die den SMTP-Verkehr (Simple Mail Transfer Protocol) am Gateway prüfen. Dadurch verhindern sie Infektionen durch eingehende Nachrichten ebenso wie die Weiterverbreitung von Viren durch ausgehende Nachrichten. Diese gatewaybasierten Lösungen sind nicht in die E-Mail-Serversoftware eingebunden, sondern prüfen den SMTP-Verkehr beim Eintritt in das Netzwerk. In bestimmten Szenarios kann durch die Verwendung mehrerer Antivirusmodule zusätzliche Sicherheit gewonnen werden. Solche Antiviruslösungen, etwa GFI MailSecurity (erhältlich auf der Website von GFi Security and Messaging Software: www.gfi.com), unterstützen mehrere, gleichzeitig agierende Antivirusmodule verschiedener Anbieter. Durch mehrere Module sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Modul eine infizierte Nachricht übersieht, weil der Anbieter noch keine aktualisierte Datei für die Antivirus-Signaturdatenbank bereitgestellt hat oder die Aktualisierungswebsite des Anbieters aufgrund eines DoS-Angriffs oder eines Netzwerkausfalls nicht verfügbar ist. Wenn es Ihnen nicht möglich ist, mehrere Scanmodule zu verwenden, sollten Sie eine Kombination von Lösungen in Betracht ziehen. Zum Beispiel können Sie eine Exchange Server-basierte Lösung umsetzen, bei der der Server mit einem oder mehreren Antivirusmodulen gescannt wird, zusammen mit einer gatewaybasierten Lösung, die ein oder mehrere andere Antivirusmodule verwendet. Die Erkennung von Ausnutzungen ist ein weiterer wichtiger Aspekt, wenn Sie Antiviruslösungen für Ihr E-Mail-System analysieren und umsetzen. Das Scannen nach bekannten Viren ist wichtig, ebenso wichtig ist aber auch das Scannen nach E-Mail-Ausnutzungen. Bei E-Mail-Ausnutzungen handelt es sich um ein Skript, eine ausführbare Datei, einen fehlerhaften MIME-Header (Multipurpose Internet Mail Extensions) oder sonstige Mechanismen, die eine Sicherheitslücke in der E-Mail-Anwendung oder dem Betriebssystem des Clients ausnutzen sollen. Die Viren Nimda und BadTrans.B sind Beispiele für Viren, die sich mithilfe von E-Mails verbreiten und Zielsysteme infizieren. Eine Antiviruslösung, die die Entdeckung von E-Mail-Ausnutzungen umfasst, überprüft Nachrichten auf Methoden, die das Betriebssystem oder den E-Mail-Client ausnutzen. Durch das Scannen auf E-Mail-Ausnutzungen kann die Antiviruslösung eine große Bandbreite potenzieller Bedrohungen abdecken. Obwohl jeder Virus eine individuelle Signatur aufweist und diese erkannt werden muss, kann eine einzelne Ausnutzung von zahlreichen Viren verwendet werden, zum Beispiel von neuen Viren, die auf vorhandene Ausnutzungen zurückgreifen. Indem Sie die Ausnutzung blockieren, können Sie letzten Endes zahlreiche Virenarten abwehren. Welche Antiviruslösungen Sie auch für Ihren E-Mail-Server und Ihr Netzwerk verwenden – aus zwei Gründen sollten Sie ausgehende Nachrichten genauso wie eingehende Nachrichten berücksichtigen. Zunächst ist eine ausgehende infizierte Nachricht ein klares Indiz dafür, dass das Clientsystem infiziert ist und ein Ausbruch im Netzwerk bevorsteht. Die Überprüfung ausgehender Nachrichten auf E-Mail-Ausnutzungen ist aus demselben Grund wichtig. Zudem haben ausgehende Viren, auch wenn sie keine größeren Schäden in Ihrem internen Netzwerk anrichten sollten, verheerende Folgen für den Ruf Ihres Unternehmens und Ihre Kundenbeziehungen. Kunden, deren Netzwerke durch einen Virus von Ihrem E-Mail-Server infiziert werden, verlieren das Vertrauen in Ihr Unternehmen. Darunter leidet rasch die gesamte Geschäftsbeziehung. Auch wenn keine E-Mail-Lösung vorhanden ist, können Sie Maßnahmen ergreifen, um die Wahrscheinlichkeit einer durch E-Mails verursachten Virusinfektion zu senken. Und selbst wenn Sie bereits eine Lösung zum Scannen von E-Mails besitzen, können Sie zusätzlich bestimmte Anlagen blockieren lassen. Indem Sie verhindern, dass Benutzer ausführbare und andere Dateien, bei denen eine Infektion wahrscheinlich ist, erhalten, reduzieren Sie nicht nur die Wahrscheinlichkeit von Virusinfektionen, sondern Sie können auch E-Mail-Ausnutzungen verhindern, die auf Skripts oder sonstigen Dateitypen beruhen. Im Knowledge Base-Artikel 235309 ("Outlook-Sicherheitsupdate für E-Mail-Anlagen") unter http://support.microsoft.com/?kbid=235309 finden Sie Informationen über erweiterten Schutz für Microsoft Outlook®, etwa das Blockieren von Anlagen sowie sonstige Funktionen, mit denen Sie verhindern können, dass bestimmte Arten von Anlagen durch die Benutzer geöffnet werden und dadurch das lokale System und schließlich das Netzwerk infizieren. Dieses Update ist auch für Outlook 98 erhältlich und ist in Outlook 2002 und höhere Versionen integriert. Administratoren für Exchange Server können das Blockieren von Anlagen und andere Optionen zur E-Mail-Sicherheit auf dem Server konfigurieren; sie können etwa bestimmte Dateitypen in die Liste zu blockierender Dateien aufnehmen oder daraus entfernen. Auf der CD-ROM mit dem Microsoft Office 2003 Resource Kit befindet sich auch das Outlook Security Features Administrative Package (AdminPak). Es steht zudem bei Microsoft Office Online unter http://office.microsoft.com/officeupdate/ zur Verfügung. Mit dem AdminPak können die Administratoren von Exchange Server nicht nur Optionen zum Blockieren von Anlagen konfigurieren, sondern auch festlegen, welche Anwendungen auf das Adressbuch eines Benutzers zugreifen, Nachrichten senden und andere Aktionen durchführen können. Wenn Sie Exchange Server nicht verwenden oder die Sicherheitsoptionen nicht auf Serverebene steuern möchten, können Sie in Outlook das Blockieren von Anlagen lokal festlegen. Dazu müssen Sie lediglich eine Hand voll Registrierungseinstellungen für Outlook ändern. Weitere Informationen, wie Sie die Optionen von Outlook zum Blockieren von Anlagen lokal angeben können, finden Sie im Knowledge Base-Artikel 829982 ("Anlagen in Outlook 2003 lassen sich nicht öffnen") unter http://support.microsoft.com/?id=829982. Wenn Sie Outlook Express anstelle oder zusammen mit Outlook (oder einem anderen Client) als E-Mail-Client verwenden, müssen Sie Outlook Express patchen, um den Schutz vor Viren und Ausnutzungen per E-Mail zu gewährleisten. Der Sicherheitspatch für Outlook Express bietet viele der im Outlook-Sicherheitsupdate enthaltenen Funktionen zum Blockieren von Anlagen. Darüber hinaus löst er eine Reihe weiterer Probleme, etwa die Ausnutzung von Pufferüberläufen bei Outlook Express-Mailheadern. Schutz der ClientsAlle Clients – Windows 98, Windows NT 4.0, Windows 2000 und Windows XP – werden mithilfe des gleichen Scanprodukts geschützt. Um einheitliche Einstellungen auf den Clients unter Windows 2000 und höher zu gewährleisten, wurde eine Gruppenrichtlinie konfiguriert. Außerdem wurde der in Kapitel 4, "Absichern von Windows NT 4.0", beschriebene Mechanismus für Windows NT-Systemrichtlinien verwendet, um auf den Clients unter Windows NT und Windows 98 einheitliche Einstellungen festzulegen. Darüber hinaus aktualisierte Trey Research seine schriftlichen Sicherheitsrichtlinien, um den Einsatz von Antivirussoftware auf allen Computern vorzuschreiben, mit denen eine Verbindung ins Unternehmensnetzwerk hergestellt wird. Dies gilt auch für Homecomputer, die über VPN-Funktionen (virtuelles privates Netzwerk) verfügen. AktualisiertAntiviruslösungen bieten in der Regel Pläne für dynamische Aktualisierungen, entweder direkt vom Anbieter über das Internet oder von einem lokalen Netzwerkserver, auf dem die Aktualisierungen bereitgestellt werden. Sie können festlegen, ob alle Server ihre Aktualisierungen per Internet vom Anbieter abrufen oder ein einzelner Server (oder eine Auswahl an Servern) die Aktualisierungen vom Anbieter abruft und die verbleibenden Server dann wiederum diese Aktualisierung vom lokalen Server. Welche Methode Sie wählen, hängt davon ab, ob Sie den Internetdatenverkehr minimieren wollen bzw. müssen. In einem solchen Fall ist das Abrufen von einem lokalen Server eine sinnvolle Methode. Die Verfügbarkeit von Aktualisierungen ist ein weiterer Faktor, der Ihre Entscheidung beeinflussen kann, ob Sie einen Einzelanbieter, eine Einzelmodullösung oder eine Lösung wählen, die Scanmodule mehrerer Anbieter einbindet. Durch einen verteilten DoS-Angriff kann ein bestimmter Anbieter unter Umständen über einen gewissen Zeitraum nicht verfügbar sein. Dieses Problem lässt sich vermeiden, wenn Sie Lösungen mehrerer Anbieter verwenden. Trey stellt die Server so ein, dass die Virendefinitionen alle zwei Stunden aktualisiert werden; die der Clients täglich um 4 Uhr Ortszeit (US-Ostküste). Diese Zeit wurde gewählt, um sich vor Viren zu schützen, deren Verbreitung in Europa beginnt (ein Muster, dass sich schon bei mehreren Ausbrüchen gezeigt hat). Funktionsweise der LösungÜber das Installieren von Antivirustools auf Clients, Servern und Mailservern hinaus unternahm Trey im Rahmen seines Plans zur allgemeinen Verbesserung der Sicherheit weitere Schritte. Diese Schritte sind für den Virusschutz von Bedeutung, da sie die durch die Antivirustools gebotene Abwehr verstärken. Trey setzte die folgenden Maßnahmen um, die an anderer Stelle dieses Leitfadens beschrieben werden:
ZusammenfassungAntivirusschutz ist ein zentraler Teil aller Sicherheitsbemühungen für vernetzte Computer. Wenn Sie die richtige Antiviruslösung wählen und entsprechend umsetzen, werden die bereits vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen sinnvoll ergänzt. In diesem Kapitel wurden die Grundlagen beschrieben, wie Trey Research Antivirusschutz erzielte. Der Ansatz von Trey umfasst client- und serverbasierte Antivirusscanner verschiedener Anbieter, zusammen mit strikten Richtlinien für das Scannen und die Signaturaktualisierung. Ergänzend wird in Richtlinien zur Sicherheit und zur Computerverwendung vorgeschrieben, dass stets Antivirussoftware zu verwenden ist. Weitere Informationen
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