In diesem Modul werden die Methoden für das Auswählen von Switches und Routern beschrieben. Es werden die in diesen Geräten verfügbaren Features vorgestellt, und Sie werden bei der Bestimmung erforderlicher Features unterstützt. Switches und Router werden in Klassen unterteilt, die nach typischen Features unterschieden werden. Mithilfe dieser Klassen sollten Sie die für Ihr Unternehmen erforderlichen Typen von Switches und Routern bestimmen können. Es stehen viele Typen von Switches und Routern zur Verfügung. Da sie häufig über ähnliche Features zu verfügen scheinen, kann sich die richtige Auswahl als schwierig erweisen. In diesem Modul werden die wichtigsten Features beschrieben, und Sie erfahren, wie diese Ihre Anforderungen erfüllen. Darüber hinaus wird die Sicherheit von Switches und Routern vorgestellt und beschrieben, wie Sie die Sicherheit der Router- und Switchkonfiguration gewährleisten.
| • | Unterstützung bei der Auswahl der entsprechenden Switches und Router für die Organisation. |
| • | Bestimmen der wichtigsten Sicherheitsaspekte für Router und Switches. |
| • | Sichern der Router- und Switchkonfigurationen. |
Die Informationen in diesem Modul gelten für folgende Technologien:
| • | Ethernet-Switches |
| • | Ethernet- und Internetprotokoll (IP)-Switches |
Dieses Modul hilft Ihnen beim Auswählen der entsprechenden Switches und Router für Ihr Unternehmen. Es enthält eine Checkliste mit erforderlichen Features in Switches und Routern und beschreibt die Arbeitsweise jedes Features. Sie können mit dieser Checkliste die für Sie erforderlichen Features bestimmen. Anschließend werden die Switches und Router in Gruppen unterteilt, basierend auf den Features, die jede Gruppe aufweist. Die Anforderungen eines Unternehmens werden nicht von einem einzelnen Switch oder Router erfüllt. Durch Vergleichen der Anforderungen mit den Klassen, können Sie das beste Produkt für jeden Standort bestimmen.
Dieser Abschnitt beschreibt die Anforderungen für Router und Switches im Unternehmensnetzwerk, die Gerätetypen, die diese Anforderungen erfüllen können, und die für den Einsatz verfügbaren Optionen. Router und Switches sind zwei kritische Komponenten im Netzwerk, und die richtige Auswahl dieser wichtigen Geräte gewährleistet, dass das Netzwerk schnelle und zuverlässige Dienste liefert und an die sich schnell ändernden Anforderungen angepasst werden kann.
Beim Implementieren von Switches und Routern sind die folgenden Angaben erforderlich:
| • | Netzwerkarchitektur |
| • | Routingprotokolle |
| • | Verfügbarkeit |
Entwerfen Sie Ihr Netzwerk, bevor Sie bestimmen, welche Klassen von Routern und Switches benötigt werden. Entwerfen Sie wo diese Geräte in Beziehung zueinander positioniert werden und welche Funktionalität erforderlich ist. Die folgenden Informationen über den Netzwerkentwurf sind erforderlich, bevor Sie die Router- und Switchklassen auswählen:
1. | Wie viele Geräte befinden sich zurzeit im Netzwerk, wie viele benötigen momentan Verbindungen, und welche voraussichtliche Erweiterung ist zukünftig zu erwarten? |
2. | Welche Geräte müssen mit welchen anderen Geräten kommunizieren? |
3. | Welche Bandbreite ist zwischen den verschiedenen miteinander kommunizierenden Geräten erforderlich? |
4. | Wo ist Switching (im Vergleich zu Routing) im Netzwerkentwurf erforderlich? |
5. | Sind virtuelle lokale Netzwerke (VLANs) erforderlich und in welcher Anzahl, welche Hosts befinden sich auf welchem VLAN, und wird Routing zwischen den VLANs ausgeführt? |
6. | Welches ist die akzeptable Wartezeit? |
Für die Vielzahl vorhandener Organisationsstrukturen kommen viele Netzwerkarchitekturen in Betracht. Jedoch können zwei gängige Modelle als Grundlage für Ihren Entwurf verwendet werden. Die mehrschichtige Switchingarchitektur, die vielleicht in Ihrem Hauptsitz eingesetzt werden kann, und die Architektur für kleinere Zweigstellen.
Abbildung 1 enthält ein Beispiel einer mehrschichtigen Architektur, die in der Regel verwendet wird, wenn eine öffentliche Websiteschicht und eine Back-End-Datenbankschicht vorhanden sind. Beginnend bei der öffentlich zugänglichen Seite des Netzwerks ist das erste Segment einwärts ein Grenznetzwerk mit einem Grenzrouter, der an das Internet grenzt und erste Firewallfunktionen bietet. Dem Router folgt ein Switch, der den Router mit einer Perimeterfirewall verbindet, bei der es sich um eine robustere Firewall handelt. Die Perimeterfirewall wiederum ist über einen Switch mit den Webservern im Perimeternetzwerk verbunden, die Webserver sind über einen weiteren Switch mit einer internen Firewall verbunden. Die interne Firewall ist dann mithilfe eines Switches mit den internen Servern und Benutzercomputern in dem Back-End-Netzwerk verbunden. Diese Abbildung zeigt einen logischen Entwurf, physisch kann es sich jedoch bei allen Switches um einzelne VLANs auf demselben Switch handeln. Als Grenzswitch sollte ein separates Gerät eingesetzt werden, da sich dieser in einer weniger sicheren Zone befindet. Der Back-End-Switch kann sich aus mehreren Switches zusammensetzen, je nachdem, ob Sie einen einzelnen Switch oder mehrere kleine Switches bevorzugen.

Abbildung 1
Mehrschichtige Switchingarchitektur
In Abbildung 2 wird eine Architektur für die Verwendung in einer kleinen Zweigstelle dargestellt. Diese besteht aus drei Netzwerkgeräten: aus einem Modem, einem Router und einem Switch. Diese Geräte können je nach Netzwerkverbindung in zwei Geräten oder in einem einzelnen Gerät vereint werden. Kostengünstige Router enthalten häufig einen Ethernet-Switch und eine Firewallfunktion, während für eine Breitbandverbindung im Router auch ein Modem integriert werden kann.

Abbildung 2
Architektur für kleine Zweigstellen
Beim Entwerfen des Netzwerks muss eine wichtige Entscheidung darüber getroffen werden, welche Routingprotokolle für den Austausch von Routinginformationen verwendet werden. Router benötigen Routingtabellen, um anzugeben, wie Zielnetzwerke erreicht werden. Routingtabellen können manuell als statische Routen konfiguriert werden, diese sind jedoch nur für kleine Netzwerke geeignet. Alternativ können Routingprotokolle verwendet werden, wobei die Routingtabelle automatisch durch Durchsuchen von anderen Netzwerken erstellt wird. Wenn eine Verbindung fehlschlägt, wird die fehlgeschlagene Verbindung automatisch aus der Routingtabelle entfernt. Dadurch kennt der Router immer die beste aktive Route zu einem Zielnetzwerk.
In der folgenden Aufzählung werden die beiden primären in einem Netzwerk verwendeten Standard-Routingprotokolle (RIP und OSPF) beschrieben sowie ein spezielles Protokoll, BGP.
| • | Routinginformationsprotokoll (RIP) Der größte Vorteil des RIP-Protokolls ist seine einfache Konfiguration. Es hat jedoch auch verschiedene Nachteile: Es kann nicht in umfangreichen Netzwerken eingesetzt werden, es verursacht erheblichen Netzwerkverkehr und reagiert langsam auf Netzwerkfehler (Konvergenzzeit). Aus diesen Gründen wird es in der Regel nur für kleine lokale Netzwerke (LANs) empfohlen. |
| • | Kürzesten Weg zuerst öffnen (Open Shortest Path First, OSPF) Die meisten Unternehmensnetzwerke verwenden heute das OSPF als Routingprotokoll, da es effizienter als das RIP-Protokoll ist. Es ist in der Regel für mittlere bis große Router und in einigen Fällen auch für kleinere Router verfügbar. |
| • | Border Gateway Protocol (BGP) |
In einem Netzwerk ist eine hohe Verfügbarkeit erforderlich, je umfangreicher das Netzwerk ist, desto höher ist die erforderliche Verfügbarkeit. Router und Switches können auf verschiedene Weise konfiguriert und aufgestellt werden, damit diese Verfügbarkeitsanforderungen erfüllt werden. Diese umfassen doppelte Komponenten, wie zum Beispiel die Netzteile in den Netzwerkgeräten, und die Verdopplung der Geräte selbst. Die zweite Methode verteuert das Ganze, ergibt jedoch eine absolut ausfallsichere Lösung.
In diesem Abschnitt werden die folgenden Typen von Netzwerkgeräten definiert:
| • | Switches |
| • | Router |
Diese Geräte befinden sich im Kern des Netzwerks und verbinden alle Segmente des lokalen Netzwerks (LAN) und des WAN miteinander.
Switches werden verwendet, um physische Segmente eines Netzwerks miteinander zu verbinden, damit der Datenfluss zwischen diesen Segmenten möglich ist. Switches arbeiten auf der Schicht 2 des OSI-Modells und steuern den Verkehr anhand der Adresse der Schicht 2, zum Beispiel der Ethernet-MAC-Adresse. Einige Switches bieten darüber hinaus zusätzliche Funktionen, wie zum Beispiel VLANs und Switching in Schicht 3.
Switches konfigurieren sich automatisch selbst. Sie überwachen den Verkehr auf jedem Ethernet-Port und ermitteln, mit welchem Port jedes angeschlossene Gerät verbunden ist. Der Switch leitet den Verkehr dann direkt an den Zielport. Wenn keine zusätzlichen Features aktiviert werden müssen, erfordert der Switch keine Konfiguration, was ein großer Vorteil beim Installieren eines Netzwerks ist. Der Switchingprozess wird in der Hardware mit Leitungsgeschwindigkeit ohne Zugriffswartezeit ausgeführt.
Ursprünglich wurden über Switches Segmente mit mehreren Geräten verbunden, als jedoch die Preise für Switches fielen, wurde häufig an jedem Port ein einzelnes Gerät angeschlossen. Dies wird als "vermitteltes" Ethernet im Gegensatz zum "gemeinsam genutzten" Ethernet bezeichnet. Mit nur einem aktiven Gerät pro Port können keine Kollisionen auftreten, wodurch die Netzwerkleistung verbessert wird und die Geräte im Vollduplexmodus laufen können, um einen höheren Datendurchsatz zu erzielen.
Der Netzwerkverkehr umfasst Broadcastmeldungen, die für jeden Port kopiert werden müssen. Dies hat in großen Netzwerken eine signifikante Auswirkung. Da die meisten Benutzer mit einer begrenzten Gruppe von Servern kommunizieren möchten, könnte der Broadcastdatenverkehr nur innerhalb dieser Gruppe gesendet werden. Eine Möglichkeit zum Reduzieren des Broadcastdatenverkehrs ist die Bereitstellung von einem Switch für jede Gruppe und diese Switches dann mithilfe eines Routers miteinander zu verbinden, da ein Router keine Broadcastmeldungen überträgt. Eine weitere Möglichkeit ist das Verwenden von VLANs in Verbindung mit dem Switch. Ein VLAN ist eine Gruppe von Geräten, die so konfiguriert wurden, dass sie so kommunizieren, als ob sie an die gleiche Leitung angeschlossen sind. In Wirklichkeit befinden sich diese in verschiedenen physischen LAN-Segmenten. Ein Broadcastmeldung von einem Mitglied des VLAN wird nur an die anderen Mitglieder des gleichen VLAN weitergeleitet, wodurch die Ausbreitung von Broadcastdatenverkehr reduziert wird.
Router arbeiten auf der Schicht 3 des OSI-Modells. Sie leiten Verkehr zwischen zwei verschiedenen IP-Netzwerken weiter, bei denen es sich sowohl um LANs als auch um WANs handeln kann. Der Routingprozess basiert auf dem Überprüfen des Ziel-IP-Adresse der eingehenden Daten und dem Senden der Daten anhand einer Routingtabelle über einen Ausgangsport. Routingtabellen können manuell mithilfe von Routingprotokollen konfiguriert oder durchsucht werden. Im Gegensatz zu Switches erfordern Router jedoch immer eine gewisse Konfiguration.
Große Switches können ebenfalls einen Router enthalten, der sich in der Regel auf einer Zusatzkarte befindet. Dies wird häufig als Switching der Schicht 3 bezeichnet, entspricht jedoch von den Funktionen her dem Routing.
Router und Switches wurden in Klassen unterteilt, um die verschiedenen Ebenen der verfügbaren Geräte und der zur Verfügung stehenden Features anzugeben. Wenn ein Router oder ein Switch einer bestimmten Klasse zugeordnet werden kann, unterstützt dieser alle Features dieser Klasse von Geräten.
Verschiedene Kernfeatures bilden die allgemeinen Router- und Switchklassen. Neben der Aktualisierungsmöglichkeit, der Flexibilität und der Ausfallsicherheit ist besonders die Verarbeitungsleistung eines Routers oder Switches ein wichtiges Kriterium. Preisgünstige Switches und -Router wurden in der Regel für eine bestimmte Aufgabe entwickelt und verfügen aus Kostengründen über begrenzte Erweiterungsmöglichkeiten. Je weiter Sie in den Klassen nach oben gehen, stehen neben mehr Leistung auch mehr Erweiterungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die obersten Klassen bieten darüber hinaus auch eine höhere Ausfallsicherheit.
Beim Auswählen des richtigen Routers oder Switches können die vielen Behauptungen der einzelnen Hersteller, sie hätten die meisten, schnellsten und günstigsten Features, verwirrend sein. Um die Produkte zu bewerten, müssen Sie zwischen den Features und dem Nutzen unterscheiden. Ein Feature eines Produkts ist nur von Nutzen, wenn Sie dieses verwenden können. So ist zum Beispiel die Möglichkeit eines Glasfaserkabelanschlusses im Gegensatz zum Anschluss eines Kupferkabels in großen Rechenzentren von Nutzen, in denen ein Switch mit einem anderen verbunden wird. Diese Eigenschaft ist jedoch in einem kleinen Büro mit nur einem Switch nicht von Nutzen.
Vor der Auswahl eines Switches oder Routers sollte jedoch das Netzwerk entworfen werden. Anschließend sollten die für diesen Entwurf am besten geeigneten Geräte festgelegt werden. Vermutlich eignen sich mehrere Entwürfe, weshalb die verschiedenen Architekturen verglichen werden sollten. Während die Anschaffungskosten ein wichtiges Kriterium sind, sollten auch die laufenden Kosten bedacht werden, da ein kostengünstiges Gerät hohe Betriebskosten aufweisen kann.
Bei einer großen Organisation ist eine wichtige Entwurfsentscheidung, ob am zentralen Standort mehrere Switches oder wenige sehr leistungsfähige Switches verwendet werden. Der bevorzugte Entwurf verfügt über wenige leistungsfähige Switches. Dies hängt jedoch zum Teil von der physischen Raumaufteilung der Büros des zentralen Standorts ab. Viele kleine Switches können zu Verwaltungsproblemen führen, während größere Switches VLANs erfordern und aufwändiger zu konfigurieren sind.
Switches und Router weisen die folgenden allgemeinen Features auf. Jedes Feature wird beschrieben und bewertet. Überprüfen Sie beim Lesen der Aufzählung, ob jedes Feature für Ihre Organisation relevant ist. So verfügen zum Beispiel viele Unternehmen über einen großen Hauptsitz und mehrere kleine Zweigstellen. Der Hauptsitz erfordert wahrscheinlich Features wie Ausfallsicherheit und Skalierbarkeit, während geringe Kosten eher bei den kleinen, jedoch zahlreichen Büros von Bedeutung sind.
In dieser Aufzählung werden wünschenswerte Features aufgeführt, die sowohl Switches als auch Router aufweisen. Der Aufzählung folgen einzelne Features, die entweder ein Switch oder ein Router aufweist.
| • | Skalierbarkeit
Erweiterungsmöglichkeiten in Routern sind ebenfalls wünschenswert, jedoch ist die Bedarf an Erweiterungen nicht so hoch wie bei Switches. In Routern ändern sich häufig die WAN-Verbindungen, entweder weil die WAN-Technologie zum Beispiel von ISDN zu ADSL geändert wird, oder weil zusätzliche WAN-Verbindungen implementiert werden. Während Erweiterungsmöglichkeiten immer wünschenswert sind, ist dies ein Kostenfaktor, und für Zweigstellen kann ein Switch oder Router mit unveränderbarer Konfiguration das effektivste Produkt darstellen. |
| • | Hochgeschwindigkeits-Ethernet-Unterstützung |
| • | Ausfallsicherheit |
| • | Verwaltungsmöglichkeiten Router erfordern immer eine Konfiguration, um die IP-Adressen sowie die zu verwendende Methode für das Generieren von Routingtabellen zu definieren. Für das Konfigurieren und Verwalten der Geräte ist der Remotezugriff über das Netzwerk erforderlich. Dadurch können die Verwaltungskosten erheblich reduziert werden, da die Geräte nicht mehr aufgesucht werden müssen, um Probleme zu beheben. Zusätzlich können die Geräte durch eine Netzwerkverwaltungssoftware überwacht werden, die Fehler automatisch erfasst und meldet. |
| • | Voice-over-IP (VoIP) In einer Datenzentrale mit einem vorhandenen Telefonnetz, ist VoIP in der nächsten Zeit häufig nicht notwendig. Es kann jedoch zukünftig erforderlich sein, wenn die Organisation wächst oder die Geschäftsanforderungen sich entwickeln. Switches und Router, die für die Handhabung von VoIP geeignet sind, sollten zwei Features aufweisen:
|
| • | Sicherheit Es sind zwei Sicherheitsbereiche involviert. Der erste Bereich sind Sicherheitsverletzungen, die vom Netzwerk ausgeführt werden, und die das Gerät unterbinden kann. Der zweite Bereich beinhaltet Sicherheitsverletzungen, die auf das Gerät selbst zielen. Die erste Kategorie kann sich am Gerät orientieren und das Gerät selbst mit einschließen. Verfügt das Gerät (hauptsächlich Router) über eine Firewallfunktion? Die zweite Kategorie sind Attacken, die Zugriff auf die Konfiguration des Geräts beabsichtigen. Können, um Letzteres zu verhindern, zusätzliche Kontrollen implementiert werden, die den Konfigurationszugriff beschränken? Kostengünstige Switches können in der Regel nicht konfiguriert werden und verfügen über keine IP-Adressen. Daher sind sie relativ geschützt vor netzwerkinternen Attacken. Große Switches und Router verfügen in der Regel über ausgeklügelte Zugriffssteuerungsmechanismen, und können ebenfalls konfiguriert werden, um Verletzungen zu beschränken. Switches und Router der mittleren Klasse sind wahrscheinlich die am wenigsten geschützten Geräte. Wenn jedoch ein gutes Firewallsystem verwendet wird, können externe Eindringungen vermieden werden. Unterstützt das Gerät VLANs zum Verbessern der Sicherheit, indem der Benutzerzugriff auf zugehörige Server eingeschränkt wird? |
| • | Support |
| • | Produktbereich und Herstellerrealisierbarkeit |
| • | Kosten |
| • | Leistung |
In diesem Abschnitt werden die für Switches spezifischen Features vorgestellt.
| • | Spanning-Tree-Protokoll |
| • | VLAN-Unterstützung |
| • | Uplink-Verbindungsmöglichkeit |
| • | Konsolidierung |
In diesem Abschnitt wird eine Reihe von Switchklassen definiert. Die Klassen überlappen, weshalb ein bestimmtes Modell eines Herstellers aufgrund von Aktualisierungsoptionen mehreren Klassen angehören kann, oder zwei verschiedene Modelle dieses Herstellers derselben Klasse angehören können. Folgende Switchklassen werden in diesem Abschnitt behandelt:
| • | Klasse 1 - Unveränderbare preisgünstige Switches |
| • | Klasse 2 - Flexible preisgünstige Switches |
| • | Klasse 3 - Switches der mittleren Preisklasse |
| • | Klasse 4 - High-End-Switches |
Preisgünstige Switches verfügen über begrenzte Features und Erweiterungsmöglichkeiten und über keine Fehlertoleranz. Diese Switchklasse wurde für eine festgelegte Ethernet-Portnummer (in der Regel zwischen 4 und 24) entwickelt. Die eingeschränkte Leistung ist in der Regel im Hinblick auf die Verbindungsbeschränkungen ausreichend.
Die Switches dieser Klasse sind kostengünstig, jedoch fehlen Aktualisierungsmöglichkeit und Flexibilität. Die Ethernet-Verbindungsmöglichkeit ist in die Hardware integriert und die Features des Geräts (zum Beispiel die Anzahl der Ports) können nicht an veränderliche Anforderungen angepasst werden. Preisgünstige Switches wurden für den eigenständigen Betrieb entwickelt, ohne den Verkehr mit anderen Switches koordinieren zu müssen. Sie unterstützen möglicherweise keine Features, wie zum Beispiel Spanning-Tree-Protokoll, Remoteverwaltung, Hochgeschwindigkeits-Uplink-Verbindungen und VLANs. Uplink-Verbindungen mit anderen Switches werden in der Regel mit der Ethernet-Standardgeschwindigkeit unter Verwendung eines speziellen Ports oder eines Ethernet-Crossoverkabels unterstützt. Die Switchfunktion kann auch mit einem Router kombiniert werden.
Diese Switches sind in der Regel auf die Verwendung in kleinen Büros, Zweigstellen von großen Organisationen und auf Heimanwender zugeschnitten. Die fehlenden Verwaltungsmöglichkeiten haben wahrscheinlich keine Auswirkungen auf kleine Unternehmen oder private Benutzer. Bei der Verwendung in Zweigstellen eines Unternehmens kann sich dies jedoch als ausschlaggebender Nachteil herausstellen. Die Tabelle 1 fasst die Switchfeatures der Klasse 1 zusammen.
Tabelle 1: Klasse 1 - Unveränderbare preisgünstige Switches
| Allgemeine Features |
Keine Konfiguration erforderlich oder verfügbar |
Keine Erweiterungsmöglichkeit |
Wahrscheinlich keine Unterstützung für das Spanning-Tree-Protokoll |
Keine VLAN-Unterstützung |
Keine Remote-Verwaltung |
Beschränkte Herstellerunterstützung |
Keine VoIP-Unterstützung |
Niedrige Kosten |
Die Vorteile von unveränderbaren preisgünstige Switches umfassen:
| • | Erschwinglichkeit: |
| • | Einfache Konfiguration: |
Die Nachteile von unveränderbaren preisgünstige Switches umfassen:
| • | Nicht erweiterbar: |
| • | Keine Konfiguration und Verwaltungsmöglichkeit: |
| • | Eingeschränkter Support: |
Flexible preisgünstige Switches verfügen über ähnliche Fähigkeiten wie die unveränderbaren preisgünstigen Switches, jedoch ist die Hardware erweiterbar, um Änderungen in den Anforderungen zu unterstützen. In der Regel ermöglichen diese Switches eine Erweiterung der Anzahl der Ethernet-Ports (mit mehr Ports als ein unveränderbarer Switch), bieten flexiblere Uplink-Verbindungsfunktionen (häufig Ethernet im Gigabitbereich) und unterstützen das Spanning-Tree-Protokoll. Normalerweise bieten sie einen höheren Durchsatz von Ethernetverkehr als unveränderbare Switches, da sie eine größere Anzahl von Ports unterstützen müssen. Sie sind außerdem teurer als unveränderbare preisgünstige Switches, da sie erweiterbar sind und häufig über Remoteverwaltungsmöglichkeiten und VLAN-Unterstützung verfügen. Stapelbare, unveränderbare Konfigurationsswitches können der gleichen Klasse zugeordnet werden. Sie bieten die gleichen technischen Features, unterstützen jedoch die Erweiterung durch Stapeln von neuen Switches auf vorhandene Switches, die über einen Hochgeschwindigkeitsbus verbunden werden, so dass sie als ein einzelner Switch agieren. Beachten Sie, dass für die Bezeichnung "Stapelbar" keine einheitlich Definition vorhanden ist. Bei einigen Herstellern bedeutet dies, dass ein Switch physisch auf einem anderen Switch positioniert werden kann. Für diese Klasse wird davon ausgegangen, dass beide Switches mit einem Hochgeschwindigkeitsbus verbunden sind und als einzelner Switch verwaltet werden.
Flexible preisgünstige Switches können dort verwendet werden, wo Erweiterungen erwartet werden, oder wo ein unveränderbarer preisgünstiger Switch nicht genügend Ports bietet. Die Einsatzbereiche umfassen Stockwerke von Gebäuden, Abteilungen, Remotezweigstellen oder den Einzeleinsatz in kleinen Organisationen. Die Anschaffungskosten sind höher als bei den unveränderbaren preisgünstigen Switches, auf lange Sicht können Erweiterungen jedoch vorgenommen werden, ohne dass der Switch ersetzt werden muss. Da flexible preisgünstige Switches in der Regel über mehr Verbindungsmöglichkeiten als unveränderbare preisgünstige Switches verfügen, können sie in größeren Büros eingesetzt werden. Die Tabelle 2 fasst die Switchfunktionen der Klasse 2 zusammen.
Tabelle 2: Klasse 2 - Flexible preisgünstige Switches
| Allgemeine Features |
Aktualisierungsmöglichkeit der Ethernet-Ports |
Flexibilität der Uplink-Verbindungsports |
Erweiterbar auf mehr Ethernet-Ports als ein Switch der Klasse 1 |
Spanning-Tree-Protokoll |
Konfigurationsmöglichkeiten, Verwaltungsmöglichkeiten und Remotezugriff |
Einfache VoIP-Unterstützung |
VLAN-Unterstützung |
Kosten - niedrig bis hoch |
Die Vorteile von flexiblen preisgünstigen Switches umfassen:
| • | Erschwinglichkeit: |
| • | Aktualisierungsmöglichkeit: |
| • | Konfigurierbarkeit: |
Die Nachteile von flexiblen preisgünstigen Switches umfassen:
| • | Unflexible Aktualisierungsmöglichkeit: |
| • | VoIP-Unterstützung ist begrenzt: |
| • | Geringe oder eingeschränkte Ausfallsicherheit: |
Switches der mittleren Preisklasse bieten eine höhere Leistung sowie eine wesentlich höhere Portdichte und mehr Erweiterungsmöglichkeiten als Switches der Klasse 2. Sie weisen darüber hinaus eine höhere Ebene der Verwaltungsmöglichkeiten, Redundanz und Ausfallsicherheit auf. In der Regel umfassen diese Switches modulare Gehäuse anstatt feste Gehäuse mit einsteckbaren Portkarten. Es stehen häufig Gehäuse in verschiedenen Größen mit unterschiedlicher Anzahl von Steckplätzen zur Verfügung. Diese Switches umfassen normalerweise mehrere austauschbare, redundante Netzteile, während die Ausfallsicherheitsfeatures Protokolle enthalten, um das Umschalten zu einem alternativen Switch durchzuführen. Sie können ebenfalls ein zweites Modul zur Verfügung stellen. Dies ist die Prozessoreinheit des Switches, die die Funktionsfähigkeit im Falle des Ausfalls des ersten Switches gewährleistet.
Diese Switches können verwendet werden, um die Kernvermittlung in einem mittleren Unternehmen oder in größeren Zweigstellen zu übernehmen, oder um Abteilungen einer großen Organisation für den Anschluss an einen größeren Switch zusammenzufügen. Sie bieten eine hohe Flexibilität und Erweiterungsmöglichkeiten für WAN- und LAN-Verbindungen und verfügen in der Regel über einen langen Lebenszyklus, da sie auf zukünftige Technologien aktualisiert werden können. Die Tabelle 3 fasst die Switchfunktionen der Klasse 3 zusammen.
Tabelle 3: Klasse 3 - Switches der mittleren Preisklasse
| Allgemeine Features |
Chassis-Systemeinheit mit Chassis in unterschiedlichen Größen |
Redundante Netzteile |
Hohe Ethernet-Portdichte |
Flexible Uplink-Verbindungsports |
Konfigurationsmöglichkeiten, Verwaltungsmöglichkeiten und Remotezugriff |
Spanning-Tree-Protokoll |
VLAN-Unterstützung |
VoIP-Unterstützung |
Switching in Schicht 3 |
Redundante Netzteile |
Redundantes Modul |
Kosten - hoch |
Die Vorteile von Switches der mittleren Preisklasse umfassen:
| • | Kosteneffektivität: |
| • | Einfache Konfiguration: |
| • | Verwaltung: |
| • | Ausfallsicherheit: |
| • | Skalierbarkeit und langer Lebenszyklus: |
Die Nachteile von Switches der mittleren Preisklasse umfassen:
| • | Höhere Kosten: |
| • | Komplexe Konfiguration: |
High-End-Switches bieten eine hohe Leistung, eine höhere Erweiterbarkeit, sehr hohe Fehlertoleranz und Möglichkeiten für die hohe Verfügbarkeit. Die Hardwarekonstruktion ist sehr flexibel und bietet mehrere Verbindungsoptionen zusammen mit weiteren Optionen, wie zum Beispiel mehrere Netzteile und Prozessoren, und weiteren Features, die das System sehr ausfallsicher machen.
Der Schwerpunkt liegt mehr auf Hochgeschwindigkeitsprotokollen, wie zum Beispiel ein asynchroner Übertragungsmodus (Asynchronous Transfer Mode, ATM) für die Verbindung zu anderen Netzwerkgeräten. Diese Switches bieten äußerste Flexibilität beim Unterstützen verschiedener Hardwaremedien, einschließlich Kupfer- und Glasfaserkabel, und verfügen über die Leistung, mehrere Ethernet-Verbindungen im Gigabitbereich zu betreiben. Diese Switchklasse kann auch ein Routermodul enthalten, wodurch die Switches auch als Router agieren können. Diese Fähigkeit ist besonders für das Verbinden von VLANs hilfreich. Die Tabelle 4 fasst die Switchfunktionen der Klasse 4 zusammen.
Tabelle 4: Klasse 4 - High-End-Switches
| Allgemeine Features |
Chassis-Systemeinheit |
Redundante Netzteile |
Hohe Ethernet-Portdichte |
Flexible Uplink-Verbindungsports |
Ethernetunterstützung mit 10 Gigabit |
Konfigurationsmöglichkeiten, Verwaltungsmöglichkeiten und Remotezugriff |
Spanning-Tree-Protokoll |
VLAN-Unterstützung |
VoIP-Unterstützung |
Switching in Schicht 3 |
Switching in Schichten 4 bis 7 |
Sicherheitsfeatures |
Redundante Netzteile |
Redundantes Modul |
Kosten - hoch |
Die Vorteile von High-End-Switches umfassen:
| • | Kosteneffektivität: |
| • | Verwaltung: |
| • | Ausfallsicherheit: |
| • | Skalierbarkeit und langer Lebenszyklus: |
| • | Sicherheit: |
| • | Switching in Schichten 3 bis 7: |
Die Nachteile von High-End-Switches umfassen:
| • | Hohe Anschaffungskosten: |
| • | Komplexe Konfiguration: |
Für die Ausführung verschiedener Aufgaben im Netzwerk sind verschiedene Klassen von Routern erforderlich, wie zum Beispiel die Grenzrouter, die an das Internet grenzen, die internen Router, die VLANs verbinden, und die Router für kleine Büros.
In diesem Abschnitt werden die für Router spezifischen Features vorgestellt.
| • | Routingprotokolle |
| • | Bereich der WAN-Verbindungen und Protokolle |
| • | Netzwerkadressübersetzung (Network Address Translation, NAT) |
| • | Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) |
| • | Firewall |
| • | Virtuelles Routerredundanzprotokoll (Virtual Router Redundancy Protocol, VRRP) |
| • | Virtuelles privates Netzwerk (Virtual Private Network, VPN) |
Ähnlich wie bei Switchklassen wurden mehrere Klassen definiert, und die Produkte können je nach den verfügbaren Optionen in mehrere Klassen eingeordnet werden. Folgende Routerklassen werden in diesem Abschnitt behandelt:
| • | Klasse 1 - Softwarerouter |
| • | Klasse 2 - Unveränderbare preisgünstige Router |
| • | Klasse 3 - Flexible preisgünstige Router |
| • | Klasse 4 - Router der mittleren Preisklasse |
| • | Klasse 5 - High-End-Router |
| • | Klasse 6 - ISP-Router |
Softwarerouter sind Computersysteme mit einem Standardbetriebssystem auf dem Softwarefunktionen installiert sind, die Routingfunktionen zwischen einem LAN und einem WAN zur Verfügung stellen. Das Computersystem stellt die gewöhnlichen Computerfunktionen bereit, während die Routingfeatures im Hintergrund ausgeführt werden. In der Regel ermöglichen diese Router einer kleinen Anzahl von Computern einen gemeinsam genutzten Internetzugriff für private Benutzer oder kleine Unternehmen. Die Leistung dieser Router ist begrenzt, da die Routingfunktion eine Hintergrundaktivität und keine Hauptfunktion des Geräts ist. Die Leistung hängt ebenfalls von der Aktivität ab, die im Vordergrund ausgeführt wird. Die Ausfallsicherheit ist auf die des Computers begrenzt. Da der Computer häufig eine Arbeitsstation ist, hängt die Ausfallsicherheit besonders davon ab, dass der Benutzer diese nicht ausschaltet. Die Aktualisierungsmöglichkeiten und die Flexibilität sind niedrig, da die Software eine begrenzte Anzahl von WAN-Protokollen unterstützt. Ein Beispiel dieser Klasse von Softwareroutern ist die gemeinsam genutzte Internetverbindung (ICS), die in den Betriebssystemen Windows 98, ME, 2000, 2003 und XP zur Verfügung steht.
Softwarerouter sind für wenige lokale Benutzer und eine bei geringer Anforderung für den WAN-Zugriff empfehlenswert. Sie werden immer häufiger Umgebungen zu Hause verwendet, wenn eine Reihe von Benutzern Internetzugriff über eine einzelne Telefonleitung erfordern. Wenn die Verwendung steigt und die Fähigkeiten dieser Routinglösung erschöpft sind, kann ein entsprechender Hardwarerouter der nächsten Routerklasse installiert werden. Die Tabelle 5 fasst die Routerfunktionen der Klasse 1 zusammen.
Tabelle 5: Klasse 1 - Softwarerouter
| Allgemeine Features |
Nur Software |
Einfache Konfiguration |
Integrierte Netzwerkadressübersetzung (NAT) |
Keine Routingprotokolle |
Kostenlos im Betriebsystem integriert oder zu geringen Kosten erwerbbar |
Die Vorteile von Softwareroutern umfassen:
| • | Kostengünstig: |
| • | Einfache Konfiguration: |
Die Nachteile von Softwareroutern umfassen:
| • | Inkonsistente Leistung: |
| • | Begrenzte Konfigurationsoptionen: |
| • | Keine Ausfallsicherheit: |
Unveränderbare preisgünstige Router verfügen häufig über begrenzte Leistungsfeatures und Erweiterungsmöglichkeiten und über keine Fehlertoleranz. Diese Klasse der Router wurde entwickelt, um ein Ethernet-LAN zu einem WAN zu routen. Die WAN-Verbindungen sind in der Regel auf ein Einwahlmodem, ISDN, eine X25-Verbindung, Breitband oder ein Kabelmodem beschränkt. Der Router verfügt normalerweise über ein integriertes Hub oder einen integrierten Switch (was auch eine drahtlose Verbindung zu Computern beinhaltet, die mit Wireless-LAN-Karten ausgestattet sind) sowie eine einfache Firewallfähigkeit.
Die WAN-Verbindung ist in die Routerhardware integriert und kann nicht geändert werden, wenn sich die Benutzeranforderungen ändern. Die Router sind jedoch kostengünstig, und die fehlende Aktualisierungsmöglichkeit ist der Grund für den niedrigen Preis.
Diese Router verfügen über keine Ausfallsicherheitsfeatures, sie sind jedoch eigenständige Geräte und können die ganze Zeit eingeschaltet bleiben. Da diese Router kostengünstig sind, kann ein zweiter Router installiert werden, um Redundanz zu ermöglichen. Sie stellen nur eine begrenzte Anzahl von Routingprotokollen zur Verfügung, wie zum Beispiel RIP und OSPF. Sie verfügen jedoch über ein NAT-Feature, um mehrere interne Benutzer im LAN den Zugriff auf das Internet über eine einzelne Adresse zu ermöglichen.
Die Leistung ist begrenzt, aber höher als bei dem Gerät der Klasse 1, da die Hardware für die Routingfunktion entwickelt wurde und keine anderen Funktionen gleichzeitig ausgeführt werden.
Diese Klasse von Routern ist für kleine Büros, für Benutzer, die von zu Hause aus arbeiten und auf das Internet zugreifen, oder für kleine Zweigstellen geeignet, um sie mit größeren Büros in einer hierarchischen Netzwerkstruktur zu verbinden. In dieser Rolle wird ISDN sehr häufig eingesetzt, da die Verbindung nur aufgebaut wird, wenn eine Datenübertragung erforderlich ist. Dadurch wird die kostenintensive WAN-Verbindung effizient und kosteneffektiv verwendet. Mit den sinkenden Kosten dieser Routerklasse hielt diese Routingebene Einzug in Heimumgebungen. Die am weitesten verbreiteten Router in dieser Klasse sind auf ISDN- oder Breitbandinternetverbindungen beschränkt. Die Tabelle 6 fasst die Routerfunktionen der Klasse 2 zusammen.
Tabelle 6: Klasse 2 - Unveränderbare preisgünstige Router
| Allgemeine Features |
Eingeschränkte WAN-Protokolle |
Keine Aktualisierungsmöglichkeit der Hardware |
RIP-Routingprotokoll, möglicherweise OSPF |
Eingeschränkte Leistung |
In der Regel einfache Konfiguration |
Keine Fehlertoleranz |
Integrierter Switch oder integriertes Hub |
Integrierte Firewall |
Integrierte NAT beziehungsweise integriertes DHCP |
Beschränkte Herstellerunterstützung |
Kosten - niedrig |
Die Vorteile von unveränderbaren preisgünstigen Routern umfassen:
| • | Erschwinglichkeit: |
| • | Einfache Konfiguration: |
| • | Bereich der WAN-Verbindung: |
| • | Integrierte Features: |
Die Nachteile von unveränderbaren preisgünstigen Routern umfassen:
| • | Begrenzte Aktualisierungsmöglichkeit: |
| • | Eingeschränkte Leistung: |
| • | Eingeschränkter Support: |
| • | Eingeschränkte Verwaltungsmöglichkeiten und Features: |
| • | Keine Ausfallsicherheit: |
Flexible preisgünstige Router verfügen über ähnliche Fähigkeiten wie die unveränderbaren preisgünstigen Router, jedoch ist die Hardware erweiterbar, was eine Erweiterung bei sich ändernden Unternehmensanforderungen ermöglicht. Diese Router ermöglichen das Verwenden von unterschiedlichen Typen von WAN-Verbindungen oder mehreren WAN-Ports. Darüber hinaus können zusätzliche lokale Geräte angeschlossen werden, wenn integrierte Ethernet-Hubs oder Ethernet-Switches zur Verfügung stehen. Sie bieten normalerweise eine höhere Leistung als ein unveränderbarer Router, weil sie für die Unterstützung der maximalen Porterweiterung entwickelt wurden, ohne den Prozessor zu aktualisieren. Da die Router aktualisiert werden können, sind sie teurer als unveränderbare preisgünstige Router. Genau wie diese unveränderbaren preisgünstigen Router steht auch in den flexiblen Routern eine begrenzte Anzahl von Routingprotokollen zur Verfügung.
Diese Router werden am häufigsten in kleinen Büros oder Zweigstellen eingesetzt, bei denen von einer Erweiterung ausgegangen wird. Obwohl die Anschaffungskosten höher als bei unveränderbaren Routern sind, wird dies auf lange Sicht relativiert, weil zukünftige Erweiterungen durch Aktualisierungen und nicht durch Ersetzen des Routers realisiert werden können. Da die flexiblen preisgünstigen Router in der Regel über eine höhere Leistung verfügen als die unveränderbaren preisgünstigen Router, können sie in größeren Büros eingesetzt werden. Die Tabelle 7 fasst die Routerfunktionen der Klasse 3 zusammen.
Tabelle 7: Klasse 3 - Flexible preisgünstige Router
| Allgemeine Features |
Aktualisierbar |
Zahlreiche WAN-Verbindungen |
RIP- und OSPF-Routingprotokolle |
VLAN-Unterstützung |
VoIP-Unterstützung |
Keine Fehlertoleranz |
Integrierter Switch oder integriertes Hub |
Integrierte Firewall |
Integrierte NAT beziehungsweise integriertes DHCP |
Kosten - niedrig bis hoch |
Die Vorteile von flexiblen preisgünstigen Routern umfassen:
| • | Erschwinglichkeit: |
| • | Einfache Konfiguration: |
| • | Erweiterter Featureumfang: |
| • | Aktualisierungsmöglichkeit: |
Die Nachteile von flexiblen preisgünstigen Routern umfassen:
| • | Eingeschränkte Leistung: |
| • | Begrenzte Konfigurationsoptionen: |
| • | Geringe Skalierbarkeit: |
| • | Keine Ausfallsicherheit: |
Router der mittleren Preisklasse bieten mehr Leistung und Erweiterungsmöglichkeiten der Hardware als Router der Klasse 3. Sie verfügen über mehrere LAN- und WAN-Ports mit schnelleren Ethernet-Verbindungen, einschließlich Ethernet im Gigabitbereich sowie Glasfaser- und Kupferverbindungen. Es stehen zusätzliche Protokolle zur Verfügung, insbesondere für Backboneverbindungen, um eine Verbindung zu anderen Netzwerkgeräten zu erstellen, wie zum Beispiel zu Routern und Switches und weniger zu einzelnen Computern. Diese Router werden in der Regel für Einwahlverbindungen von einzelnen Computern von Telearbeitern oder von kleinen Internetdienstanbietern unter Verwendung von analogen Modems oder ISDN verwendet. Sie unterstützen oft auch VoIP, das die gleichzeitige Übertragung von Sprache und Daten über die gleiche Verbindung ermöglicht.
Obwohl Router der mittleren Preisklasse eine eingeschränkte oder keine integrierte Hardwareausfallsicherheit bieten, steht eine alternative Ausfallsicherheitsmethode zur Verfügung, indem zwei Router (ein Hauptrouter und ein Standbyrouter) und Protokolle verwendet werden, um bei einem möglichen Ausfall einen schnellen Wechsel zu ermöglichen.
Die Router dieser Klasse können als Kernrouter in einem mittleren Unternehmen oder in größeren Zweigstellen verwendet werden, oder um Abteilungen einer großen Organisation für den Anschluss an einen größeren Router zusammenzufügen. Die Einwahlfunktion wird häufig von Telearbeitern verwendet, um eine Direktverbindung mit der Organisation herzustellen, ohne das Internet zu verwenden. Sie bieten eine große Flexibilität und Erweiterungsmöglichkeiten für WAN- und LAN-Verbindungen und verfügen in der Regel über einen langen Lebenszyklus, da sie auf zukünftige Technologien aktualisiert werden können. Die Tabelle 8 fasst die Routerfunktionen der Klasse 4 zusammen.
Tabelle 8: Klasse 4 - Router der mittleren Preisklasse
| Allgemeine Features |
Aktualisierbar |
Zahlreiche WAN-Verbindungen |
Leistung >40 Kbit/s |
RIP- und OSPF-Routingprotokolle |
VLAN-Unterstützung |
VoIP-Unterstützung |
Keine Fehlertoleranz |
Integrierte Firewall |
VRRP Ausfallsicherheitsprotokoll |
Integrierte NAT beziehungsweise integriertes DHCP |
VPN-Unterstützung |
Kosten - niedrig bis hoch |
Die Vorteile von Routern der mittleren Preisklassen umfassen:
| • | Leistung: |
| • | Erweiterung und Skalierbarkeit: |
| • | Vollständiger Featureumfang: |
Die Nachteile von Routern der mittleren Preisklassen umfassen:
| • | Niedrige Ausfallsicherheit: |
| • | Niedrige Leistung und Skalierbarkeit: |
High-End-Router bieten eine hohe Leistung, eine höhere Erweiterung, eine sehr hohe Fehlertoleranz und viele Verfügbarkeitsmöglichkeiten. Die Hardwarekonstruktion ist sehr flexibel und bietet mehrere Verbindungsoptionen wie die Router der Klasse 4. Sie erhalten weitere Optionen wie zum Beispiel mehrere Netzteile und Prozessoren und weitere Features, die das System sehr ausfallsicher machen.
Der Schwerpunkt liegt mehr auf Hochgeschwindigkeitsprotokollen, wie zum Beispiel ATM und SONET, um Verbindungen zu anderen Netzwerken herzustellen und um große Datenmengen zwischen Standorten zu übertragen, während die kleineren Router und Switches für die Verbindungen der Arbeitsstationen verantwortlich sind. Diese Router sind sehr flexibel und unterstützen eine große Anzahl von WAN- und LAN-Protokollen sowie verschiedene Hardwaremedien, einschließlich Kupfer- und Glasfaserkabel. Die Tabelle 9 fasst die Routerfunktionen der Klasse 5 zusammen.
Tabelle 9: Klasse 5 - High-End-Router
| Allgemeine Features |
Chassisbasierende Einheiten |
Zahlreiche WAN-Verbindungen |
Leistung > 900 Kbit/s |
RIP- und OSPF-Routingprotokolle |
VLAN-Unterstützung |
VoIP-Unterstützung |
Redundantes Netzteil |
Redundantes Modul |
Integrierte Firewall |
VRRP Ausfallsicherheitsprotokoll |
Integrierte NAT beziehungsweise integriertes DHCP |
VPN-Unterstützung |
Kosten - hoch |
Die Vorteile von High-End-Routern umfassen:
| • | Leistung: |
| • | Erweiterung und Skalierbarkeit: |
| • | Vollständiger Featureumfang: |
| • | Ausfallsicherheit: |
Die Nachteile von High-End-Routern sind ihre hohen Kosten. Da diese Geräte über umfangreiche Aktualisierungsmöglichkeiten und Ausfallsicherheitn verfügen, sind die Anschaffungskosten hoch. Der Preis pro Port sinkt jedoch mit der Erweiterung des Chassis.
ISP-Router werden von Internetdienstanbietern (Internet Service Provider, ISP) zur Internet-Backboneverbindung eingesetzt. Sie können auch in einem Unternehmen für die höchste Leistung eingesetzt werden. Sie verfügen über eine sehr hohe Leistung, zusammen mit hoher Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit, und können hunderte und tausende von Internetbenutzern unterstützen und mit dem Internetbackbone bei hohen Geschwindigkeiten verbinden. Die Tabelle 10 fasst die Routerfunktionen der Klasse 5 zusammen.
Tabelle 10: Klasse 6 - High-End-Router
| Allgemeine Features |
Chassisbasierende Einheiten |
Zahlreiche WAN-Verbindungen |
Zahlreiche LAN-Verbindungen |
Leistung beträgt mehrere Millionen Pakete pro Sekunde |
Umfassende Erweiterungsmöglichkeit |
Redundante Netzteile |
Redundante Module |
Kosten - sehr hoch |
Die Vorteile von ISP-Routern umfassen:
| • | Hohe Leistung: |
| • | Skalierbarkeit: |
| • | Umfassende Anzahl von WAN- beziehungsweise LAN-Protokollen: |
Die Nachteile dieser Router sind die hohen Kosten und die potenziell komplexe Konfiguration.
Die Sicherheit ist beim Entwerfen eines Netzwerks sehr wichtig, um externe Eindringungen aus dem Internet und interne Eindringungen von Angestellten oder anderen Personen mit Zugriff auf das interne Netzwerk zu kontrollieren. Es müssen vier Hauptbereiche des Schutzes beachtet werden:
| • | Eindringungen über den Switch oder Router kontrollieren |
| • | Eindringungen gegen den Switch oder Router kontrollieren |
| • | Administratorzugriff auf den Switch oder Router kontrollieren |
| • | Physischer Schutz der Router und Switches |
Die Switches und Router übertragen Pakete über das Netzwerk und sind der erste Punkt, an dem Eindringungsversuche herausgefiltert werden sollten, gefolgt von der Firewall, die eine höhere Ebene des Filterns bietet. Das Filtern sollte auch Angriffe auf die Netzwerkgeräte selbst verhindern. Die meisten Switches und Router können neu konfiguriert werden. Daher müssen strikte Kontrollen aufgestellt werden, um den Verwaltungszugriff zu beschränken. Auf die meisten Router und Switches ermöglichen den "Hintertürzugriff", um die logische Sicherheit zu umgehen. Daher sollten diese Geräte eingesperrt werden, um Eindringungen zu verhindern.
Die meisten Router verfügen über bestimmte und bekannte Sicherheitslücken. Daher sollte die Website des Herstellers besucht werden, um Einzelheiten über die Sicherheitslücken und deren Beseitigung zu erfahren.
Der Router ist die erste Verteidigungslinie und auch die erste Angriffslinie. Er führt das Paketrouting aus und kann auch konfiguriert werden, um das Weiterleiten der Pakettypen zu blockieren oder zu filtern, die als ungeschützt bekannt sind oder böswillig verwendet werden, wie zum Beispiel ICMP oder SNMP (Simple Network Management Protocol). Sie sollten den Router verwenden, um nicht autorisierten und unerwünschten Verkehr zwischen Netzwerken zu blockieren. Der Router selbst muss ebenfalls vor Neukonfiguration geschützt werden, indem sichere Verwaltungsschnittstellen verwendet werden und sichergestellt wird, das auf den Router die neuesten Softwarepatches und -Aktualisierungen angewendet wurden.
Wenn Sie den Router nicht steuern können, haben Sie wenig Möglichkeiten das Netzwerk zu schützen. Sie können sich lediglich an Ihren Internetdienstanbieter wenden, um zu erfahren, welche Verteidigungsmechanismen von diesem auf seine Router angewendet werden.
Bei den Überlegungen zur Routersicherheit sind die folgenden Konfigurationskategorien hilfreich:
| • | Patches und Aktualisierungen |
| • | Protokolle |
| • | Verwaltungszugriff |
| • | Dienste |
| • | Überwachen und Protokollieren |
| • | Eindringungserkennung |
Melden Sie sich bei Warndiensten an, die vom Hersteller der Netzwerkhardware bereitgestellt werden, damit Sie sowohl in Bezug auf Sicherheitsprobleme als auch in Bezug auf Servicepatches auf dem neuesten Stand sind. Wenn Sicherheitslücken gefunden werden - und sie werden zwangsläufig gefunden - stellen serviceorieniterte Hersteller schnell Patches zur Verfügung, und kündigen diese Aktualisierungen per E-Mail und auf ihrer Website an. Testen Sie die Aktualisierungen immer, bevor Sie sie in einer Produktionsumgebung implementieren.
DoS-Attacken nutzen häufig den Vorteil von Sicherheitslücken auf Protokollebene, zum Beispiel durch Überschwemmen des Netzwerks. Um diese Art des Angriffs abzuwehren, sollten Sie folgendermaßen vorgehen:
| • | Verwenden von Eingangs- und Ausgangsfilterung |
| • | Überprüfen des ICMP-Verkehrs aus dem internen Netzwerk |
| • | Blockieren der Verfolgungsroute |
| • | Kontrollieren des Broadcastdatenverkehrs |
| • | Blockieren von weiterem unnötigen Verkehr |
Pakete mit kaschiertem Absender sind Hinweise auf Eindringungen, Angriffe und andere Aktivitäten durch einen sachkundigen Angreifer. Router routen Pakete anhand der Zieladresse und ignorieren normalerweise die Quelladresse, die nicht zwingend die Adresse des Autors von dem Paket sein muss. Eingehende Pakte mit einer internen Adresse können einen Eindringungsversuch darstellen und sollten keinen Zutritt zum Perimeternetzwerk erhalten. Richten Sie den Router so ein, dass ausgehende Pakete nur geroutet werden, wenn sie eine gültige interne IP-Adresse aufweisen. Das Überprüfen von ausgehenden Paketen schützt Sie nicht vor einer DoS-Attacke, aber es verhindert, dass solche Attacken ihren Ursprung in Ihrem Netzwerk haben. Wenn andere Netzwerke die gleiche Überprüfung von ausgehenden Paketen durchführen, kann Ihr Netzwerk vor DoS-Attacken geschützt werden.
Diese Art der Filterung ermöglicht auch das einfache Zurückverfolgen des Ursprungs zu seiner wahren Quelle, da der Angreifer eine gültige - und legal erreichbare - Quelladresse verwenden muss. Weitere Informationen finden Sie unter "Network Ingress Filtering: Defeating Denial of Service Attacks Which Employ IP Source Address Spoofing" (Englisch) unter http://www.rfc-editor.org/rfc/rfc2267.txt.
ICMP ist ein länderunabhängiges Protokoll, das sich auf dem Internetprotokoll befindet und das Überprüfen von Hostverfügbarkeitsinformationen von einem Host zu einem anderen ermöglicht. Häufig verwendete ICMP-Meldungen werden in Tabelle 11 dargestellt.
Tabelle 11: Häufig verwendete ICMP-Meldungen
| Meldung | Beschreibung |
Echoanfrage (Ping) | Bestimmt, ob ein IP-Knoten (ein Host oder ein Router) im Netzwerk verfügbar ist. |
Echoantwort (Ping-Antwort) | Antwortet auf eine ICMP-Echoanfrage. |
Ziel nicht erreichbar | Informiert den Host, dass ein Datagrammm nicht übermittelt werden kann. |
Quelllöschung | Weist den Host an, die Datenrate mit der die Datagramme gesendet werden wegen Überlastung zu reduzieren. |
Umleiten | Informiert den Host über eine bevorzugte Route. |
Verstrichene Zeit | Gibt an, dass die Lebensdauer (time to live, TTL) eines Datagramms abgelaufen ist. |
Durch Blockieren von ICMP-Verkehr am äußeren Perimeterrouter werden Sie vor Angriffen geschützt, wie zum Beispiel eine Ping-Flut und andere DoS-Attacken. Es bestehen andere ICMP-Sicherheitslücken, die das Blockieren dieses Protokolls rechtfertigen. Während die ICMP-Echoanfrage oder Ping für die Fehlerbehandlung verwendet werden kann, können diese auch verwendet werden, um Geräte im Netzwerk zu suchen und deren Architektur zuzuweisen. Daher sollten sie nicht grundlos verwendet werden. Ping kann auch für einen "Ping of Death"-DoS verwendet werden, so dass dies am besten blockiert wird.
Das Verfolgen einer Route ist ein Mittel zum Sammeln von Netzwerktopologieinformationen. Damit werden Geräte in der Route zu einem Zielsystem erkannt. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie feststellen möchten, ob Ihre Daten über die optimalen Routen übertragen werden. Die Implementierung unterscheidet sich je nach Hersteller, einige verwenden einen Ping mit unterschiedlichen "Time-to-Live" (TTL)-Werten, während andere ein UDP-Datagramm verwenden. Das variable Anpingen kann durch Blockieren von ICMP-Meldungen gesteuert werden (wie oben beschrieben), während das UDP-Datagramm zum Blockieren eine Steuerungsliste (ACL) erfordert. Blockieren Sie Pakete dieses Typs, um zu verhindern, dass ein Angreifer Details über Ihr Netzwerk erfährt.
Dirigierter Broadcastdatenverkehr kann als Transportmittel für eine DoS-Attacke verwendet werden, und um Hosts in einem Netzwerk anzuzeigen. Durch Blockieren bestimmter Quelladressen verhindern Sie zum Beispiel, dass böswillige Echoanfragen eine Ping-Flut verursachen. Quelladressen, die gefiltert werden sollten, werden in Tabelle 12 dargestellt.
Tabelle 12: Quelladressen, die gefiltert werden sollten
| Quelladresse | Beschreibung |
0.0.0.0/8 | Ursprüngliche Broadcastmeldung |
10.0.0.0/8 | RFC 1918-Privates Netzwerk |
127.0.0.0/8 | Loopback |
169.254.0.0/16 | Verbinden lokaler Netzwerke(APIPA-Adressen) |
172.16.0.0/12 | RFC 1918-Privates Netzwerk |
192.0.2.0/24 | Testnetzwerk |
192.168.0.0/16 | RFC 1918-Privates Netzwerk |
224.0.0.0/4 | Klasse D-Gruppenadresse |
240.0.0.0/5 | Klasse E Reserviert |
248.0.0.0/5 | Nicht belegt |
255.255.255.255/32 | Broadcastmeldung |
Eingehender Datenverkehr aus dem Internet zum Grenzrouter kommt von unbekannten, nicht vertrauenswürdigen Benutzern, die Zugriff auf Ihre Webserver benötigen. Diese Benutzer greifen auf eine bestimmte Liste mit IP-Adressen und Portnummern zu. Ihr Zugriff kann auf nur diese Portnummer und IP-Adresse beschränkt werden. Mithilfe der Zugriffssteuerungslisten, die von den meisten Routern zur Verfügung gestellt werden, wird vom Grenzrouter nur Verkehr für die gewünschte Kombination von Adressen und Ports durchgelassen. Dabei wird davon ausgegangen, das alle anderen Adressen potenziell feindlich sind.
Hinweis:Die Portnummern in diesem Beispiel beziehen sich nicht auf Ports auf einem Switch, die die physischen Buchsen bilden, in die die Ethernetkabel eingesteckt werden. Dieses Beispiel bezieht sich auf das IP-Adressierungssystem, mit dem die IP-Adresse um eine TCP- oder UDP-Portnummer erweitert wird. Ein Webserver befindet sich häufig auf Port 80: Die vollständige Adresse des Webdienstes auf einem Server mit einer IP-Adresse von 192.168.0.1 lautet dann 192.168.0.1:80.
Cisco-Router und -Switches verwenden ein firmeneigenes Protokoll (Cisco Discovery Protocol, CDP) für das Ermitteln von Informationen über benachbarte Geräte, wie zum Beispiel Modellnummern und Versionsebene des Betriebssystems. Dies ist jedoch eine Sicherheitslücke, da ein böswilliger Benutzer die gleichen Informationen abrufen könnte. Daher sollte CDP auf jeden Fall für den Grenzrouter deaktiviert werden, und möglicherweise auch für die internen Router und Switches, je nachdem, ob sie für Verwaltungssoftware erforderlich sind.
Von wo aus wird auf den Router für Administrationszwecke zugegriffen? Sie müssen festlegen, über welche Schnittstellen und Ports eine Administrationsverbindung ausgeführt werden darf, und von welchem Netzwerk oder Host aus die Verwaltung ausgeführt werden soll. Beschränken Sie den Zugriff auf diese bestimmten Positionen. Legen Sie für eine an das Internet grenzende Verwaltungsschnittstelle immer eine Verschlüsselung und Sicherheitsgegenmaßnahmen fest, um eine Übernahme zu verhindern. Zusätzliche Möglichkeiten:
| • | Zuweisen von strengen Kennwortrichtlinien |
| • | Verwenden eines Zugriffssteuerungssystems für die Administration |
| • | Deaktivieren von nicht verwendeten Schnittstellen |
| • | Berücksichtigen von statischen Routen |
| • | Beenden einer webbasierten Konfiguration |
| • | Dienste |
| • | Überwachen und Protokollieren |
| • | Eindringungserkennung |
| • | Kontrollieren des physischen Zugriffs |
Fügen Sie als Erstes ein Kennwort für den Administrator hinzu. In vielen Systemen wird nur eingedrungen, weil der Administrator kein Kennwort eingegeben hat. Zweitens, verwenden Sie komplexe Kennwörter. Eine Brute-Force-Software kann mehr als nur Wörterbuchangriffe ausführen und ist in der Lage, allgemeine Kennwörter zu ermitteln, bei denen ein Buchstabe durch eine Nummer ersetzt wurde. Wenn zum Beispiel "K4nnw0rt" als Kennwort verwendet wird, kann dieses geknackt werden. Verwenden Sie beim Erzeugen eines Kennworts immer eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Nummern und Symbolen. Möglicherweise ist SNMP für Verwaltungszwecke erforderlich. Auch wenn die Sicherheit von SNMP nicht streng ist, geben Sie beim Konfigurieren dieses Programms ein Kennwort ein. SNMP Version 3 bietet eine erheblich verbesserte Sicherheit.
Verwenden Sie, anstatt den Namenn des Administrators in die Konfiguration einzubetten, das AAB-System für die Authentifizierung des Administrators. Dieses kontrolliert seine Identität, seine Kompetenz und protokolliert seine Arbeitsschritte. AAB bedeutet:
| • | Authentifizierung: | ||||
| • | Autorisierung: | ||||
| • | Buchführung: Das AAB-System greift auf eine Datenbank zu, die auf einem zentralen Server gespeichert ist, um den Administrator beim ersten Anmelden zu authentifizieren und die Arbeitsschritte während der Verbindungssitzung zu protokollieren. Ein großer Vorteil des AAB-Systems ist die Zentralisierung der Sicherheitsinformationen. Dadurch wird durch einmaliges Anmelden der Zugriff auf alle Netzwerkgeräte gesteuert, ohne dass auf jedem Gerät ein einzelner Anmeldungsvorgang eingerichtet werden muss. Es stehen zwei nicht firmeneigene AAB-Systeme zur Verfügung:
Ein weiteres bekanntes AAB-System ist TACACS+. Dies ist jedoch ein spezielles System von Cisco, das nur den Zugriff auf Cisco Geräte steuert. |
Auf dem Router sollten nur erforderliche Schnittstellen aktiviert werden. Eine nicht verwendete Schnittstelle wird nicht überwacht oder kontrolliert und wird wahrscheinlich nicht aktualisiert. Dadurch riskieren Sie unbekannte Angriffe auf diese Schnittstellen. In der Regel wird Telnet für den administrativen Zugriff verwendet. Schränken Sie daher die Anzahl der verfügbaren Telnet-Sitzungen ein, und verwenden Sie eine Zeitbegrenzung, um sicherzustellen, dass eine nicht verwendete Sitzung nach einer festgelegten Zeit beendet wird.
Statische Routen verhindern, dass speziell geformte Pakete die Routingtabellen in dem Router ändern. Ein Angreifer kann versuchen, Routen zu ändern, indem er eine Routingprotokollnachricht simuliert, um eine DoS-Attacke zu verursachen oder Anfragen an einen unzulässigen Server weiterzuleiten. Durch Verwenden von statischen Routen muss die Sicherheit einer administrativen Schnittstelle erst verletzt werden, um Routingänderungen vorzunehmen. Bedenken Sie jedoch, dass statische Routen statisch sind. Falls eine Verbindung fehlschlägt, schaltet der Router nicht automatisch auf eine alternative Route um. Darüber hinaus können statische Routen eine komplexe Konfiguration erfordern.
Stehen als optionale Methoden für den Konfigurationszugriff ein integrierter Webserver und der Befehlszeilenmodus zur Verfügung, deaktivieren Sie den Webdienst, da dieser möglicherweise anfällig für viele TCP/IP-Sicherheitslücken ist.
In einem eingesetzten Router wird jeder offene Port einem Überwachungsdienst zugeordnet. Um die Angriffswahrscheinlichkeit zu reduzieren, sollten nicht benötigte Standarddienste beendet werden. Beispiele sindbootpsundFinger, die kaum benötigt werden. Sie sollten den Router zusätzlich prüfen, um die offenen Ports zu ermitteln.
Die meisten Router verfügen über eine Protokollierungsfunktion und können alle Verweigerungsaktionen protokollieren, in denen auch Eindringungsversuche angezeigt werden. Moderne Router verfügen über eine Gruppe von Protokollierungsfeatures, die das Einrichten von Einschränkungen anhand der protokollierten Daten ermöglichen. Es sollte ein Überwachungsplan erstellt werden, um die Protokolle regelmäßig auf Hinweise für Eindringungen zu untersuchen.
Mit festgelegten Einschränkungen am Router für die Verhinderung von Angriffen sollte der Router erkennen, wann ein Angriff stattfindet und einen Systemadministrator über den Angriff benachrichtigen.
Angreifer erkennen mit der Zeit Ihre Sicherheitsprioritäten und versuchen diese zu umgehen. Eindringungserkennungssysteme (Intrusion Detection Systems, IDS) können anzeigen, wo der Angreifer versucht, Attacken durchzuführen.
Wie bereits erwähnt, sind die meisten Router ungeschützt, wenn ein Angreifer physisch auf das Gerät zugreifen kann, da die Geräte in der Regel den Zugriff über eine Hintertür ermöglichen, um die vorhandene Konfiguration zu löschen. Schließen Sie die Router daher in einem Raum mit eingeschränktem Zugriff ein.
Ähnlich wie ein Router muss auch der Switch selbst vor einer Neukonfiguration geschützt werden. Sie müssen sichere Administrationsschnittstellen verwenden und sicherstellen, dass die neuesten Softwarepatches und -Aktualisierungen angewendet wurden. Darüber hinaus müssen Sie den Administrationszugriff kontrollieren und physische Sicherheit gewährleisten.
Die Switchsicherheit wird im Vergleich zu Routern häufig übersehen, da Letztere den ersten Punkt der Verteidigung gegen das Internet bilden. Unter der folgenden Adresse kann jedoch ein nützliches Dokument gefunden werden (Englisch): http://www.cisco.com/en/US/netsol/ns340/ns394/ns171/ns128/networking_solutions_white_paper09186a008014870f.shtml
In diesem Dokument werden einige bekannte Sicherheitslücken bei Switches und Möglichkeiten, diese zu beseitigen, vorgestellt.
Viele der für einen Router definierten Sicherheitskonzepte treffen gleichermaßen auf einen Switch zu, wie zum Beispiel die Steuerung des administrativen Zugriffs. Da der Switch nur Ethernet-Frames untersucht, und keine IP-Pakete, kann dieser keine IP-Eindringungen überwachen. Ein Switch befindet sich jedoch immer hinter einem Router mit Firewallfunktionen oder hinter einer Firewall, daher ist dies unwichtig.
Die folgenden Konfigurationskategorien helfen Ihnen, eine sichere Switchkonfiguration zu gewährleisten:
| • | Patches und Aktualisierungen |
| • | VLANs |
| • | Verwenden eines Zugriffssteuerungssystems für die Administration |
| • | Deaktivieren von nicht verwendeten Ports |
| • | Dienste |
| • | Verschlüsselung |
Patches und Aktualisierungen müssen installiert und getestet werden, sobald sie verfügbar sind.
Virtuelle LANs ermöglichen Ihnen das Trennen von Netzwerksegmenten und das Zuweisen von Zugriffssteuerungen basierend auf Sicherheitsregeln. Ein VLAN ohne Zugriffssteuerungslisten bietet eine erste Stufe der Sicherheit, indem der Zugriff auf die Mitglieder des gleichen VLAN begrenzt wird. Inter-VLAN-Verkehr ist in der Regel erforderlich. Dieser wird von einem Router ermöglicht, der den Verkehr zwischen den IP-Unternetzen routet. Die Steuerung erfolgt mittels Zugriffssteuerungslisten.
Die Zugriffssteuerungslisten zwischen VLANs schränken den Verkehr zwischen verschiedenen Segmenten des Netzwerks ein. Diese Filterung wird in der Regel über einen einfachen statischen Paketfilter erzielt, im Gegensatz zu der von vielen Firewalls durchgeführten Paketinspektion oder dem Proxyeinsatz.
Das Verwenden von Zugriffssteuerungslisten zwischen VLANs bietet auf einer Zwischenebene Schutz, indem interne Eindringungen aus dem Unternehmen blockiert werden. Eindringungen von außerhalb werden bereits durch das Grenznetzwerk blockiert. Neben Firewallfiltern können zusätzlich Zugriffssteuerungslisten von VLANs für eine weitere Sicherheitsschicht implementiert werden. Der Nachteil des Implementierens von Zugriffssteuerungslisten in den VLANs ist die mögliche Leistungsreduzierung und deren Bedarf an einer effizienten Konfiguration.
Verwenden Sie zum Steuern des Verwaltungszugriffs auf den Switch die gleichen Methoden wie für einen Router.
Nicht verwendete Ethernet-Ports im Switch sollten deaktiviert werden, damit Angreifer keine Verbindung über nicht verwendete Ports herstellen können.
Vergewissern Sie sich, dass alle nicht verwendeten Dienste deaktiviert sind. Stellen Sie außerdem sicher, dass das TFTP-Protokoll (Trivial File Transfer Protocol) deaktiviert ist, an das Internet angrenzende Administrationspunkte entfernt wurden und die Zugriffssteuerungslisten so konfiguriert sind, dass der administrative Zugriff eingeschränkt ist.
Die nicht standardmäßig im Switch implementierte Verschlüsselung übertragener Daten stellt sicher, dass abgefangene Pakete unbrauchbar sind, wenn im selben geswitchten Segment ein Sniffer eingesetzt oder die Sicherheit des Switches verletzt und dadurch das Sniffing in allen Segmenten ermöglicht wird.
Die Tabelle 13 enthält einen Schnappschuss der Merkmale eines sicheren Netzwerks. Die Sicherheitseinstellungen wurden von Sicherheitsfachleuten und aus Praxisanwendungen zusammengefasst. Sie können den Schnappschuss als Referenz beim Bewerten Ihrer eigenen Lösung verwenden.
Tabelle 13: Schnappschuss eines sicheren Netzwerks
| Komponente | Merkmal |
Router | |
Patches und Aktualisierungen | Das Betriebssystem des Routers befindet sich mithilfe aktueller Software auf dem neuesten Stand. |
Protokolle | Nicht verwendete Protokolle und Ports sind blockiert. |
Verwaltungszugriff | Eine strenge Richtlinie für das Administrationskennwort wird erzwungen. |
Dienste | Nicht verwendete Dienste sind deaktiviert (zum BeispielbootpsundFinger). |
Überwachen und Protokollieren | Die Protokollierung ist für den gesamten verweigerten Verkehr aktiviert. |
Eindringungserkennung | Das Eindringungserkennungssystem ist bereit, um einen aktiven Angriff zu identifizieren und zu melden. |
Physischer Zugriff | Physischer Zugriff wird eingeschränkt. |
Switch | |
Patches und Aktualisierungen | Die neuesten Sicherheitspatches sind getestet und installiert oder die Gefährdung bekannter Schwachstellen reduziert. |
VLANs | VLANs und Zugriffssteuerungslisten werden verwendet. |
Nicht verwendete Ports werden deaktiviert. | Nicht verwendete Ethernet-Ports werden deaktiviert. |
Dienste | Nicht verwendete Dienste sind deaktiviert. |
Verschlüsselung | Geswitchter Datenverkehr wird verschlüsselt. |
Sonstiges | |
Protokollierung synchronisieren | Alle Uhren in Geräten mit Protokollierungsfunktionen werden synchronisiert. |
Verwaltungszugriff auf das Netzwerk | Kerberos oder RADIUS wird zur Authentifizierung von administrativen Benutzern verwendet. |
Netzwerk-Zugriffssteuerungslisten | Das Netzwerk ist strukturiert, um das Platzieren von Zugriffssteuerungslisten auf Hosts und in Netzwerken zu ermöglichen. |
In diesem Modul wurden Informationen und Optionen zur Verfügung gestellt, um Netzwerkentwickler bei der Auswahl der Geräte zu unterstützen, die die Anforderungen der Architektur eines Unternehmensnetzwerks erfüllen. Dieses Modul hat einen Überblick über den Geräteentwurf in Bezug auf das Auswählen der entsprechenden Geräte vermittelt.
Der in diesem Modul definierte Entwurfsprozess umfasst die Auswahl der richtigen Geräteklasse, um die erforderliche Dienstqualität zu gewährleisten. Zusätzlich müssen die entsprechenden Optionen ausgewählt werden, um sicherzustellen, dass die Geräte von den Netzwerktechnikern des Unternehmens unterstützt und mit einer eventuell bereits vorhandenen Netzwerkverwaltungslösung verwaltet werden können. Das Ziel dieser Anleitung ist die Bereitstellung eines Satzes von Gerätespezifikationen, die in die Netzwerkarchitektur der Organisation passen, um das Entwerfen und Implementieren eines vollständigen Netzwerks zu ermöglichen.
Weitere Informationen zu Standards und Normen finden Sie unter folgenden Adressen:
| • | Internetprotokollstandards des IETF (Internet Engineering Task Force), Request for Comments (RFCs), finden Sie unter http://www.ietf.org/rfc.html |
| • | Ethernetstandards des IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers, Inc.) finden Sie unter http://standards.ieee.org/getieee802/ |
Zahlreiche Hersteller von Routern und Switches haben ihre Empfehlungen für das Sichern von Netzwerken veröffentlicht. Diese in der Regel zugänglichen Informationen beziehen sich auf alle Netzwerke (auch wenn keine Produkte des jeweiligen Anbieters verwendet werden). Weitere Informationen finden Sie unter den folgenden Links:
| • | Cisco Systems veröffentlicht Informationen über SAFE Blueprint unter http://www.cisco.com/en/US/netsol/ns340/ns394/ns171/ns128/networking_solutions_package.html |
| • | |
| • | "Improving Security on Cisco Routers" finden Sie unter http://www.cisco.com/en/US/tech/tk648/tk361/technologies_tech_note09186a0080120f48.shtml |
| • | "Configuring Broadcast Suppression" finden Sie unter http://www.cisco.com/en/US/products/hw/switches/ps708/products_configuration_guide_chapter09186a00800eb778.html |
| • | "Cisco IOS Intrusion Detection System Software App Overview" finden Sie unter http://www.cisco.com/en/US/netsol/ns340/ns394/ns171/ns292/networking_solutions_white_paper09186a008010e5c8.shtml |
| • | "Configuring VLANs" unter http://www.cisco.com/en/US/products/hw/switches/ps663/products_configuration_guide_chapter09186a00800e47e1.html |
| • | "Network Ingress Filtering" finden Sie unter http://www.rfc-editor.org/rfc/rfc2267.txt |