Auf dieser SeiteModulübersichtIn diesem Modul werden die erweiterten Verfahren des in der Handbuchreihe "Sicherungs- und Wiederherstellungslösung für Datenzentren in einer Windows 2000-Umgebung" verwendeten Galaxy-Systems beschrieben. Zu diesen Verfahren zählen die SAN-Konfiguration (Storage Area Network, Lokales Speichernetzwerk) und die Konfiguration von CommServe, MediaAgents, Bibliotheken und Laufwerken sowie von iDataAgents. Darüber hinaus werden umfassende Anweisungen und Richtlinien zur Wiederherstellung bei Notfällen bereitgestellt. Zielsetzung
BetrifftDie Informationen in diesem Modul gelten für folgende Produkte und Technologien:
Verwendung dieses ModulsIn diesem Modul finden Sie Informationen zu den Sicherungs- und Wiederherstellungsdiensten für Windows 2000-Umgebungen mit der CommVault Galaxy-Software. Empfehlungen für eine erfolgreiche Arbeit mit diesem Modul:
SAN-Konfiguration (Storage Area Network, Lokales Speichernetzwerk)Beim Konfigurieren eines SAN müssen mehrere Punkte hinsichtlich der Konfiguration, Adressierung und Zuordnung berücksichtigt werden. Darüber hinaus sollten Sie sich der Fehler bewusst sein, die bei diesen Vorgängen unter Umständen auftreten können. SAN-Konfiguration - ÜbersichtBei der Verwendung von Galaxy in einer SAN-Umgebung sind einige Besonderheiten in Bezug auf die Konfiguration zu beachten. Allgemeine Informationen zur Konfiguration von Galaxy in einer SAN-Umgebung finden Sie im englischen Handbuch Galaxy Media Management Administration Guide . Allgemeines zum SAN-SetupBei einem SAN handelt es sich um ein Fibre-Channel-Netzwerk (FC-Netzwerk) zur Übertragung von Sicherungsdaten. Durch ein SAN wird die Sicherungs- und Wiederherstellungsleistung optimiert und eine Überbelastung des Unternehmens-LAN vermieden, so dass zusätzliche Netzwerkkapazitäten für die Kommunikation und für normale Geschäftsvorgänge verfügbar sind. Die SAN-Umgebung kann so konfiguriert werden, dass mit der Funktion zur dynamischen Laufwerkfreigabe (DDS oder Dynamic Drive Sharing) Laufwerke in mehreren MediaAgents in einer CommCell in der SAN-Umgebung freigegeben werden. Im Folgenden sind die grundlegenden SAN-Komponenten aufgeführt:
Fibre Channel-KonfigurationenEs liegen zwei grundlegende SAN-Konfigurationen vor: die FC-AL-Topologie (Fibre Channel Arbitrated Loop) und die FC-SW-Topologie (Switched Fibre Channel). Bei einer FC-AL handelt es sich um einen logischen FC-Ring, in dem alle Geräte miteinander verbunden sind. Dabei werden die Geräte über einen Hub verbunden, so dass Bandbreiten- und Speicherressourcen im Netzwerk zusammengefasst und von allen Geräten gemeinsam verwendet werden (siehe Abbildung 1). ![]()
Abbildung 1
Bei einer FC-SW-Konfiguration werden zwischen Hosts und Sicherungsgeräten virtuelle Schleifen erstellt (siehe Abbildung 2). Dabei kann jeder Host ausschließlich die jeweils virtuell verbundenen Speichergeräte verwenden. ![]()
Abbildung 2
SAN-Adressierung - ÜbersichtUm der Galaxy-Software den Zugriff auf Sicherungsgeräte zu ermöglichen, müssen im System Informationen darüber vorhanden sein, welches physische Gerät einer bestimmten SCSI-Adresse zugeordnet ist. Wenn ein MediaAgent direkt mit einem Speichergerät verbunden ist, wird die SCSI-Adresse durch die physische SCSI-Verbindung festgelegt und im SAN zwischen dem MediaAgent und dem SCSI-Sicherungsgerät ein FC-Netzwerk hinzugefügt. Dennoch wird die Kommunikation im FC-Netzwerk zwischen dem MediaAgent und dem Sicherungsgerät weiterhin über das SCSI-Protokoll hergestellt. Folglich muss der MediaAgent jedem physischen Gerät eine SCSI-Adresse zuordnen können. Eine SCSI-Adresse umfasst drei Kennungen. In Tabelle 1 sind die Komponenten einer SCSI-Adresse und die zugehörigen Komponenten im FC-SW- beziehungsweise FC-AL-Adressierungsschema aufgeführt. Tabelle 1: SCSI-Adresskomponenten
* Sowohl bei einer Schleife als auch bei einer Fabric handelt es sich um eine Sammlung adressierbarer Geräte. In der Praxis entspricht dieser Teil der Adresse i. d. R. der Portnummer des HBA, über den der Host mit dem FC-Netzwerk verbunden ist. SCSI-LUN-Zuordnungsrichtlinien für SAN-BibliothekenHinweis: In der Dokumentation des Hardwareherstellers finden Sie Anweisungen zum Festlegen von SCSI-Zielen für Speichergeräte sowie zur SCSI-zu-FC-Adresszuordnung für SAN-Router. Die folgenden Richtlinien für SCSI-Ziele sind keine zwingenden Anforderungen. Es handelt sich um Empfehlungen für eine vereinfachte Systemverwaltung. Die LUN-Richtlinien müssen jedoch eingehalten werden, damit der ordnungsgemäße Betrieb des Systems gewährleistet ist. Richtlinien für SCSI-ZieleBeim Zuweisen von SCSI-Zielen zu Speichergeräten in einem SAN sollten Sie die nachstehenden Richtlinien befolgen:
Richtlinien für Fibre-Channel-LUNsBeim Zuweisen von Fibre-Channel-LUNs zu Speichergeräten in einem SAN müssen folgende Richtlinien eingehalten werden:
In den folgenden Abbildungen sind mehrere Szenarien zur Verdeutlichung der Richtlinien für SCSI-Ziele und LUNs dargestellt. ![]()
Abbildung 3
In Abbildung 3 ist eine Konfiguration mit einem Router dargestellt, der mit mehreren Bibliotheken verbunden ist. Von links nach rechts wird in der Abbildung Folgendes dargestellt: Ein MediaAgent mit einem HBA ist über einen FC-Switch mit einem SAN-Router verbunden. Im FC-Netzwerk werden SAN-Geräte mit FC-LUNs adressiert, die über die durch den Routerhersteller bereitgestellte LUN-Zuordnungsschnittstelle festgelegt werden. Der Router ist über SCSI-Busse und -Kabel mit zwei Bibliotheken verbunden. In den Bibliotheken ist jedem Gerät ein SCSI-Ziel zugewiesen, das über die vom Hersteller der Bibliothek bereitgestellte Schnittstelle festgelegt wird. Hierbei kommen die folgenden Richtlinien zum Tragen:
Weisen Sie beim Zuordnen von SCSI-Zielen zuerst Ziel 0 und anschließend die restlichen Ziele in aufsteigender Reihenfolge zu. Das Ziel mit der niedrigsten Ziffer in jeder Bibliothek wird jeweils dem Medienwechsler der Bibliothek zugewiesen.
Weisen Sie beim Zuordnen von FC-LUNs zuerst die Ziffer 0 und anschließend nachfolgende LUNs in aufsteigender Reihenfolge zu. In Abbildung 3 werden lediglich die Aspekte der SCSI- und FC-Adressen dargestellt, die häufig von Benutzern konfiguriert werden. In Abbildung 4 werden dagegen die vollständigen über den Router ausgeführten Adressübersetzungen zwischen SCSI-Adressen (Bus, Ziel, LUN) und FC-Adressen (Schleife, AL_PA, LUN) sowie die über den HBA im MediaAgent ausgeführten umgekehrten Adressübersetzungen dargestellt. Bei den SCSI-Adressen im linken Bereich handelt es sich um die Adressen, über die die SAN-Geräte mithilfe des Galaxy-Dienstprogramms Library and Drive Configuration identifiziert werden. Weitere Informationen zu diesem Dienstprogramm finden Sie im englischen Handbuch Galaxy CommCell Media Management Guide . Beachten Sie, dass in der Adresse im linken Bereich von Abbildung 4 der Wert 0 zu Schleife, AL_PA sowie zum SCSI-Bus und -Ziel zugewiesen wurde. Die tatsächlichen Werte sind von der jeweiligen SAN-Konfiguration abhängig. ![]()
Abbildung 4
Mit der in Abbildung 5 dargestellten Konfiguration für mehrere Router und eine Bibliothek kann die Leistung einer Bibliothek mit vielen Laufwerken maximiert werden. ![]()
Abbildung 5
Von links nach rechts wird in der Abbildung Folgendes dargestellt: Ein MediaAgent mit einem HBA ist in einem FC-Netzwerk mit einem SAN-Switch verbunden. Der Switch ist mit zwei SAN-Routern verbunden. Im FC-Netzwerk werden SAN-Geräte mit FC-LUNs adressiert, die über die durch den Routerhersteller bereitgestellte LUN-Zuordnungsschnittstelle festgelegt werden. Der Router ist über SCSI-Busse und -Kabel mit einer Bibliothek mit sechs Laufwerken verbunden. In der Bibliothek ist jedem Gerät ein SCSI-Ziel zugewiesen, das über die vom Hersteller der Bibliothek bereitgestellte Schnittstelle festgelegt wird. Hierbei kommen die folgenden Richtlinien zum Tragen:
In Abbildung 5 werden lediglich die Aspekte der SCSI- und FC-Adressen dargestellt, die häufig von Benutzern konfiguriert werden. In Abbildung 6 werden dagegen die vollständigen über den Router ausgeführten Adressübersetzungen zwischen SCSI-Adressen (Bus, Ziel, LUN) und FC-Adressen (Schleife, AL_PA, LUN) sowie die über den HBA im MediaAgent ausgeführten umgekehrten Adressübersetzungen dargestellt. Bei den SCSI-Adressen im linken Bereich handelt es sich um die Adressen, über die die SAN-Geräte mithilfe des Galaxy-Dienstprogramms Library and Drive Configuration identifiziert werden. (Informationen zu diesem Dienstprogramm finden Sie im englischen Handbuch Galaxy CommCell Media Management Guide .) In den Adressen im linken Bereich wird jeder Router als einzelnes SCSI-Ziel dargestellt. ![]()
Abbildung 6
Beachten Sie, dass in der Adresse im linken Bereich von Abbildung 6 bestimmte Werte zu Schleife, AL_PA sowie zum SCSI-Bus und SCSI-Ziel zugewiesen wurden. Die tatsächlichen Werte sind von der jeweiligen Systemkonfiguration abhängig. Vermeiden von häufig auftretenden SAN-FehlernBeim Einrichten eines SAN für die Verwendung der Galaxy-Software muss vor allem darauf geachtet werden, dass jedes physische Gerät in der CommCell ausschließlich einer SCSI-Adresse (Bus, Ziel und LUN) entspricht und dass diese SCSI-Adresse in allen SAN-Schichten immer einheitlich verwendet wird. Wenn ein Gerät mit mehreren SCSI-Adressen angegeben ist oder im Netzwerk für ein Gerät mehrere Instanzen einer Adresse vorhanden sind, tritt unter Umständen ein Ressourcenkonflikt auf, wenn unterschiedliche MediaAgents gleichzeitig auf dasselbe Laufwerk zugreifen. Einheitliche Adressierung von GerätenIm FC-Netzwerk konvertieren die physisch mit den Speichergeräten verbundenen Router, Brücken oder Gateways die SCSI-Adressen der im FC-Netzwerk verwendeten Geräte in LUNs. Jeder mit dem SAN verbundene MediaAgent verfügt über einen HBA. Über den HBA werden unter anderem die vom Router erzeugten FC-Adressen in SCSI-Adressen zurückkonvertiert und für den MediaAgent zur Verfügung gestellt. Bei unterschiedlichen HBAs werden für die Zuordnung von FC- zu SCSI-Adressen verschiedene Algorithmen verwendet. Dies führt möglicherweise dazu, dass im Galaxy-Dienstprogramm Library and Drive Configuration ein Laufwerk unter zwei verschiedenen Kennungen angezeigt wird. Dadurch treten unter Umständen Ressourcenkonflikte auf. Darüber hinaus werden bei unterschiedlichen Routern, Gateways oder Brücken möglicherweise verschiedene SCSI-zu-FC-Zuordnungsalgorithmen verwendet. Hinweis: Alle mit einem SAN verbundenen MediaAgents müssen über einen HBA der gleichen Marke und vom gleichen Modell sowie über die gleichen Treiber- und Firmwareversionen verfügen. Nur so ist gewährleistet, dass die SCSI-Adressierungskonvention bei allen Geräten im SAN übereinstimmt. Darüber hinaus müssen Router der gleichen Marke und vom gleichen Modell verwendet werden. Zudem sollten immer die jeweils aktuellen Treiber- und Firmwareversionen verwendet werden. Vermeiden von dynamischen AdressänderungenEine FC-Adresse kann entweder auf der AL_PA/Port_ID-Ebene oder auf der LUN-Ebene geändert werden. In beiden Fällen ändert sich dabei auch die über den HBA konvertierte SCSI-Adresse der entsprechenden Geräte. Wenn sich die SCSI-Adresse eines konfigurierten Gerätes ändert, kann über die Galaxy-Software nicht mehr auf dieses Gerät zugegriffen werden. In den folgenden Abschnitten wird erläutert, auf welche Weise die Adressstabilität in einem SAN sichergestellt wird. AL_PAs und Port_IDs AL_PAs und Port_IDs können folgendermaßen festgelegt werden:
Adressen können auch bei Verwendung der freien Adressierung automatisch zugewiesen werden. Wenn für die Switches an zwei Geräten dieselbe AL_PA angegeben ist, wird dem ersten im Netzwerk erkannten Gerät diese Adresse zugewiesen, während dem zweiten Gerät automatisch eine dynamische Adresse zugeordnet wird. Hinweis: Wenn sich die AL_PAs nicht ändern sollen, verwenden Sie die freie Adressierung, und achten Sie darauf, dass jedem Gerät eine eindeutige AL_PA zugewiesen ist. Befolgen Sie die AL_PA-Richtlinien, wenn die Port_IDs nicht geändert werden sollen. Ändern Sie darüber hinaus nicht die Fabricports von konfigurierten Geräten. Einige Gateways können nur bei Aktivierung der dynamischen Adressierung mit FC-Switches verwendet werden. Bei anderen SAN-Gateways kann die dynamische Adressierung nicht deaktiviert werden. Aktivieren Sie in beiden Fällen die dynamische Adressierung. LUNs Fibre-Channel-LUNs werden durch Brücken, Router und Gateways festgelegt, die die SCSI-Adressen (SCSI-Port, Ziel und LUN) der verbundenen Geräte in FC-Adressen konvertieren. Bei Routern liegen zwei Adressierungsoptionen vor:
Bei diesem Adressierungsschema muss die LUN für alle am Router angeschlossenen Geräte manuell festgelegt werden.
Bei diesem Adressierungsschema weist der Router den angeschlossenen Geräten automatisch LUNs zu. Beim Hinzufügen oder Entfernen von Geräten werden die Adressen von anderen angeschlossenen Geräten jedoch möglicherweise erneut zugewiesen. Mit der Galaxy-Software kann dann nicht mehr auf das entsprechende Gerät zugegriffen werden. LUNs müssen beginnend mit der Ziffer 0 nummeriert werden. Sie müssen in fortlaufender Reihenfolge nummeriert werden (das heißt keine Ziffer darf ausgelassen werden). Hinweis: Durch Verwendung der manuellen Adressierung wird gewährleistet, dass die LUNs von Geräten, die an einem Router angeschlossen sind, nicht geändert werden. Achten Sie darauf, dass jedem Gerät eine eindeutige LUN zugewiesen ist und dass die LUNs beginnend mit der Ziffer 0 in fortlaufender Reihenfolge nummeriert sind. Bei der ersten Konfiguration des SAN empfiehlt sich unter Umständen die Verwendung der automatischen Adressierung, damit die Kriterien zur Nummerierung der LUNs eingehalten werden. Anschließend können Sie im manuellen Modus die gleichen Adressen festlegen, die über den Router automatisch zugewiesen wurden. SAN-Konfiguration - ZusammenfassungEs folgen die grundsätzlichen SAN-Konfigurationsverfahren zur erfolgreichen Erkennung und Verwendung von SAN-Speichergeräten in der Galaxy-Software:
CommServeZahlreiche Aspekte von CommServe müssen auf bestimmte Weise oder können je nach entsprechender Sicherungs- und Wiederherstellungslösung konfiguriert werden. LizenzverwaltungAlle Komponenten von Galaxy (MediaAgents, Bibliotheken und Clients) können nur mit der jeweils entsprechenden Lizenz verwendet werden. Beim Erwerb der Galaxy-Software wird eine Installationslizenz mitgeliefert. Diese Installationslizenz gilt für die gesamte CommCell und enthält die entsprechenden Angaben zu Lizenztyp und -anzahl für alle CommCell-Komponenten in der CommCell-Konfiguration. Die CommServe-Komponente enthält keinen gesonderten Lizenztyp und keine gesonderte Lizenzanzahl; diese Angaben sind automatisch in der CommCell-Konfiguration aufgeführt. Mit dem Galaxy License Administration-Feature werden folgende Funktionen ausgeführt:
Die Lizenzinformationen für die gesamte CommCell, einschließlich Typ und Anzahl der installierten Komponenten, werden im Fenster License Administration angezeigt. Beim Installieren oder Deinstallieren einer Komponente wird die Anzahl des betreffenden Lizenztyps aktualisiert und die neue Konfiguration angezeigt. Aktualisieren der CommServe-IP-AdresseBeim Aktualisieren der CommServe-IP-Adresse muss die CommServe-Lizenz ebenfalls aktualisiert werden. Vor der Adressänderung muss über den CommVault-Support eine aktualisierte Lizenz angefordert werden. Über den CommVault-Support erhalten Sie Unterstützung beim Ändern der IP-Adresse und beim Aktualisieren der Lizenz mithilfe der Lizenzverwaltung. LizenztypenJe nach Situation werden in der Galaxy-Software die folgenden Lizenztypen verwendet: Tabelle 2: Galaxy-Lizenztypen
Hinweis: Anweisungen zum Erwerb und zur Verwendung einer Lizenz erhalten Sie bei Ihrem Galaxy-Softwareanbieter. Befolgen Sie nach dem Erwerb der Lizenz die Anweisungen zum Aktualisieren der vorhandenen Lizenz. Speichern Sie die Installationslizenzdatei an einem sicheren Speicherort, da diese Datei beim Ausführen eines Wiederherstellungsvorgangs (ExpressRecovery) benötigt wird. LizenzverwaltungMit dem Galaxy License Administration-Feature können Sie eine vorhandene Lizenz prüfen und aktualisieren. Im Fenster License Administration werden folgende Informationen angezeigt:
Im Folgenden wird die Anzeige und Aktualisierung von Lizenzen erläutert.
In diesem Fenster werden einige oder alle der folgenden Optionen angezeigt: Tabelle 3: Angezeigte Optionen im Fenster "License Administration"
Hinweis: Die Spalten im Fenster License Administration können durch Klicken auf die entsprechende Spaltenüberschrift sortiert werden. Aktualisieren einer LizenzMithilfe dem License Administration-Feature können Sie eine Galaxy-Lizenz in folgenden Situationen aktualisieren:
Eine CommCell-Lizenz kann auf zwei Arten aktualisiert werden: entweder über die Galaxy-Konsole oder über die Befehlszeile an der Eingabeaufforderung, wenn die Galaxy-Konsole nicht verfügbar ist.
Gültigkeit der Lizenz und IP-Adresse von CommServeWenn Sie die IP-Adresse von CommServe nach dem Installieren der Galaxy-Software ändern, verliert die CommCell-Lizenz ihre Gültigkeit. Dadurch kann die Galaxy-Software unter Umständen erst wieder ausgeführt werden, nachdem die Lizenz mit der neuen IP-Adresse aktualisiert wurde. Zum Aktualisieren der Lizenz benötigen Sie eine Lizenz zum Ändern der IP-Adresse vom Galaxy-Anbieter. Befolgen Sie anschließend die Anweisungen unter "Aktualisieren einer Lizenz" weiter oben in diesem Modul. Überprüfen des LizenzablaufsWenn Sie die CommCell-Installationslizenz nicht in eine permanente Lizenz geändert haben und das Ablaufdatum der Installationslizenz erfahren möchten, können Sie das Ablaufdatum in der CommCell-Konsole überprüfen. Im Galaxy Event Viewer werden Informationen zum Lizenzablauf zu einem festgesetzten Zeitpunkt vor dem eigentlichen Ablaufdatum der Lizenz angezeigt. Im Event Viewer wird ein Ereignis protokolliert, wenn die CommServe-Lizenz innerhalb von 10 Tagen abläuft. Die Ereignismeldung wird bei jeder Sicherungsart ausgelöst (auch bei einer synthetischen vollständigen Sicherung). Reaktion bei Ablauf der LizenzDas Ablaufen der Installationslizenz macht sich durch mindestens ein Symptom bemerkbar. Die Ursachen dieser Symptome können durch Überprüfen des Event Viewer oder verschiedener Protokolldateien im Ordner \Galaxy\Log Files ermittelt werden (siehe entsprechende Angaben in der nachstehenden Aufstellung). Bei Ablauf der Installationslizenz erhalten Sie bei Ihrem Galaxy-Softwareanbieter entsprechende Anweisungen. Es folgt eine Aufzählung der Symptome:
Zielverzeichnis von CommServe ExpressRecovery-SicherungenBeim ExpressRecovery-Sicherungsziel muss es sich um ein Verzeichnis mit einem UNC-Netzwerkpfad (Universal Naming Convention) handeln, vorzugsweise in der Windows-Domäne des CommServe-Computers. Wenn Sie ein Laufwerk außerhalb der Windows-Domäne des CommServe-Computers angeben, muss bei der Konfiguration der Freigabe der Schreibzugriff für die ExpressRecovery-Sicherungen aktiviert werden. Hinweis: Es wird dringend empfohlen, den Speicherort der ExpressRecovery-Sicherungen zu notieren und diese Informationen an einem sicheren Ort aufzubewahren. Als Zielpfad sollte kein lokales Verzeichnis auf dem CommServe-Computer angegeben werden. Die ExpressRecovery-Sicherungen können zwar auf der lokalen Festplatte des CommServe-Computers gespeichert werden, möglicherweise kann CommServe bei Hardwarefehlern des Computers jedoch nicht neu erstellt werden. Der Pfad kann darüber hinaus keinem Netzwerklaufwerk zugeordnet werden. Auf dem Sicherungslaufwerk sollte ausreichend Speicherplatz für die ExpressRecovery-Sicherungen verfügbar sein. Es wird ein Speicherplatz von 1 GB empfohlen, wobei die Vorgaben für die einzelnen Systeme unterschiedlich ausfallen. Anfangs wird wahrscheinlich kein so großer Speicherplatz benötigt. Da eine ExpressRecovery-Sicherung jedoch ein Abbild der Microsoft SQL Server-Datenbank enthält, benötigen die Sicherungen genauso viel Speicherplatz wie die Datenbank. ExpressRecovery-Sicherungen können nur gestartet werden, wenn SQL Server unter dem Systemkonto ausgeführt wird. Wenn bei ExpressRecovery-Sicherungen von Anfang an Fehler auftreten, überprüfen Sie in der Dienststeuerung, ob SQL Server unter dem Systemkonto angemeldet ist. Ändern Sie andernfalls den SQL Server-Dienst so, dass er unter dem Systemkonto ausgeführt wird, starten Sie dann den SQL Server-Dienst und anschließend die Galaxy-Dienste neu. In der Regel genügt eine ExpressRecovery-Sicherung pro Tag und System. Dies ist jedoch von den für die Sicherungen implementierten Einstellungen für die Aufbewahrungsdauer und den Löschzeitplänen abhängig. Als Faustregel sollte für jede weitere ExpressRecovery-Sicherung mit einem zusätzlichen Speicherplatz von 1 GB gerechnet werden. Wenn die ExpressRecovery-Sicherungen nicht gestartet werden können, wird eine entsprechende Meldung angezeigt. Überprüfen Sie in diesem Fall den verfügbaren Speicherplatz auf dem Sicherungslaufwerk. Der Zielpfad für Sicherungen wird anfangs bei der CommServe-Installation festgelegt. Dieser Zielpfad kann jedoch jederzeit im Dialogfeld CommCell Properties auf der Registerkarte ER Backup geändert werden. Durch den Sicherungszielpfad wird das Verzeichnis angegeben, in dem die nächste vollständige ExpressRecovery-Sicherung gespeichert wird. Differenzielle Sicherungen werden immer im gleichen Verzeichnis wie die letzte vollständige Sicherung gespeichert. Wenn Sie den Sicherungszielpfad ändern und keine vollständige ExpressRecovery-Sicherung ausführen, wird die erste Sicherung standardmäßig in eine vollständige Sicherung umgewandelt. Wenn Sie bei der CommServe-Installation für die ExpressRecovery-Sicherungen ein nicht lokales Zielverzeichnis angeben, müssen Sie den Benutzernamen und das Kennwort des Kontos eingeben, das nach Abschluss der Installation beziehungsweise Aktualisierung für den Zugriff auf das Sicherungsverzeichnis verwendet wird. Bei diesem Konto muss es sich um ein Domänenkonto mit Zugriffsrechten für das Sicherungszielverzeichnis handeln. (Benutzername und Kennwort können auf der Registerkarte ER Backup des Dialogfelds CommCell Properties eingegeben werden.) Sie können das bei der Installation angegebene ExpressRecovery-Verzeichnis erst ändern, nachdem im Dialogfeld CommCell Properties auf der Registerkarte General ein ExpressRecovery-Benutzerkonto eingegeben wurde. Dieser Eintrag muss unabhängig davon vorgenommen werden, ob es sich beim Originalverzeichnis beziehungsweise dem neuen Sicherungszielverzeichnis jeweils um ein lokales oder Remoteverzeichnis handelt. Achten Sie beim Ändern des ExpressRecovery-Verzeichnisses in einen neuen nicht lokalen Pfad darauf, dass das Konto in ein Domänenkonto mit Zugriffsberechtigung für den neuen Pfad geändert wird. Hinweis: Überprüfen Sie im Galaxy Event Viewer regelmäßig, ob bei ExpressRecovery-Sicherungen Fehler aufgetreten sind.
Zum Durchführen dieses Vorgangs muss im Galaxy-System die Administrative Management-Funktion aktiviert sein:
Galaxy Service Control ManagerIn diesem Modul wird beschrieben, wie Galaxy-Dienste gestartet und angehalten werden, dennoch wird empfohlen, die Dienste nicht zu unterbrechen. Sie sollten es nach Möglichkeit vermeiden, Galaxy-Dienste anzuhalten. Sie sollten alle Verfahren in diesem Modul durcharbeiten und genau verstehen, bevor Sie versuchen, sie zu implementieren. In der Standardeinstellung werden alle Galaxy-Dienste automatisch gestartet, wenn Sie ein System starten, auf dem die Galaxy-Software installiert ist. Hinweis: Galaxy-Dienste müssen ausgeführt werden, damit Sicherungen, Wiederherstellungen und alle Galaxy-Aufträge ordnungsgemäß ausgeführt werden. In der Regel sollten Sie alle Galaxy-Dienste ausführen lassen. Wenn Sie die Galaxy-Dienste eines bestimmten Systems anhalten, stehen die Funktionen, die von den Diensten dieses Systems abhängig sind, den verbleibenden Komponenten der CommCell nicht mehr zur Verfügung. Es wird dringend empfohlen, dass Sie alle Aufträge anhalten oder abbrechen, bevor Sie Galaxy-Dienste anhalten. Alle unterbrochenen Zusatzkopieaufträge müssen neu gestartet werden, nachdem die Galaxy-Dienste angehalten und neu gestartet worden sind. Werden die CommServe- oder Basisdienste angehalten, werden alle Vorgänge in Galaxy beendet, die von diesem CommServe abhängig sind. Da alle Galaxy-Dienste von den Basisdiensten abhängig sind, werden durch Anhalten der Basisdienste alle Galaxy-Dienste beendet. Dienstkonfigurationen in GalaxyWie in Tabelle 4 gezeigt, müssen alle Computerkonfigurationen in Galaxy mindestens die Basisdienste beinhalten. Das gilt für alle installierten Galaxy-Komponenten (zum Beispiel CommServe und MediaAgents) und den zugehörigen Galaxy-Diensten. Wenn mehrere Galaxy-Komponenten auf einem bestimmten Computer installiert sind, verwaltet dieser auch alle zugehörigen Dienste. Tabelle 4: Galaxy-Komponenten und -Dienste
Dienstabhängigkeiten in GalaxyWenn ein Galaxy-System mehrere Galaxy-Komponenten verwendet, bestehen folgende Dienstabhängigkeiten (siehe Tabelle 5). Tabelle 5: Dienstabhängigkeiten in Galaxy
Steuern der Galaxy-DiensteDa durch die Galaxy-Komponentenkonfiguration eines Systems (CommServe, MediaAgent, Clientcomputer) festgelegt wird, welche Galaxy-Dienste auf diesem System ausgeführt werden, müssen Sie die für die einzelnen Systeme am besten geeigneten Verfahren wählen, um die Galaxy-Dienste anzuhalten:
Hinweis: Sie können entweder den Galaxy Service Control Manager oder das Dialogfeld Dienste von Windows verwenden, um den Status der Galaxy-Dienste anzuzeigen. Wenn Sie jedoch Galaxy-Dienste anhalten und starten möchten, verwenden Sie ausschließlich den Galaxy Service Control Manager, und folgen Sie dabei einem der hier beschriebenen Verfahren. Starten und Anhalten aller Galaxy-DiensteDie folgenden Verfahren erläutern, wie sämtliche Galaxy-Dienste auf einem lokalen System angehalten und neu gestartet werden. Mit der Option zum Anhalten aller Galaxy-Dienste werden sämtliche Galaxy-Dienste auf dem lokalen Computer beendet, unabhängig davon, welche Komponenten installiert sind (beispielsweise CommServe oder Client). Diese Option ist besonders nützlich, wenn mehrere Komponenten installiert sind und Sie die Galaxy-Dienste für sämtliche dieser Komponenten anhalten möchten. Bevor Sie beginnen, halten Sie mit dem Job Controller alle Aufträge an oder brechen Sie diese ab. Wahlweise können Sie auch warten, bis ein Auftrag abgeschlossen ist.
Starten und Anhalten der BasisdiensteDie folgenden Verfahren erläutern, wie die Basisdienste angehalten und neu gestartet werden. Hinweis: Durch Anhalten der Basisdienste werden alle Galaxy-Dienste (für das lokale System) automatisch beendet. Jedoch werden durch einen Neustart der Basisdienste nicht automatisch alle Galaxy-Dienste neu gestartet. Nach dem Anhalten der Basisdienste können Sie entweder sämtliche Galaxy-Dienste neu starten oder jeden Dienst (Basis-, CommServe- und MediaAgent-Dienst) separat neu starten. Bevor Sie beginnen, halten Sie mit dem Job Controller alle Aufträge an oder brechen Sie diese ab. Wahlweise können Sie auch warten, bis ein Auftrag abgeschlossen ist.
Anhalten und Starten der CommServe-DiensteDie folgenden Verfahren erläutern, wie die CommServe-Dienste angehalten und neu gestartet werden. Hinweis: Durch Anhalten der CommServe-Dienste werden auch alle Vorgänge von Galaxy in der CommCell beendet. Bevor Sie beginnen, halten Sie mit dem Job Controller alle Aufträge an oder brechen Sie diese ab. Wahlweise können Sie auch warten, bis ein Auftrag abgeschlossen ist.
Anhalten und Starten der MediaAgent-DiensteDie folgenden Verfahren erläutern, wie die für den MediaAgent geltenden Galaxy-Dienste angehalten und neu gestartet werden. Hinweis: Durch Anhalten oder Starten der MediaAgent-Dienste werden lediglich der Dienst des Galaxy Media Mount Manager, der DMS und der LMS angehalten oder gestartet. Dies bedeutet, dass Vorgänge für sämtliche Galaxy-Ressourcen, die von diesem MediaAgent abhängen, angehalten oder gestartet werden. Bevor Sie beginnen, halten Sie mit dem Job Controller alle Aufträge an oder brechen Sie diese ab. Wahlweise können Sie auch warten, bis ein Auftrag abgeschlossen ist.
VorgangszeitfensterEin Vorgangszeitfenster ist ein täglicher Zeitraum, in dem ein bestimmter Vorgangstyp durchgeführt werden darf. Diese Funktion soll hauptsächlich verhindern, dass unerwartete, zeitaufwändige Vorgänge andere normale Vorgänge unterbrechen. Vorgangszeitfenster können entweder für die gesamte CommCell oder für einen spezifischen iDataAgent eingerichtet werden. Standardmäßig können alle Vorgänge jederzeit ausgeführt werden. Wenn ein Auftrag außerhalb seines Vorgangszeitfensters gestartet wird, ist dieser solange ausstehend bis das Vorgangszeitfenster gültig ist. (Dies wird im Fenster Job Controller dadurch angezeigt, dass der Auftrag dort als ausstehend aufgeführt wird.) Wenn Sie beispielsweise Sicherungen auf ein Vorgangszeitfenster zwischen 18:00 und 7:00 Uhr beschränken, bleibt eine für 13:00 Uhr geplante Sicherung bis 18:00 Uhr ausstehend. Wenn ein Auftrag während seines Vorgangszeitfensters gestartet wird, jedoch nicht fertig gestellt werden kann, bevor das Vorgangszeitfenster abläuft, wird dieser Auftrag folgendermaßen von Galaxy gehandhabt:
CommCell-VorgangszeitfensterSie können über die Registerkarte Operation Window des Dialogfelds CommCell Properties Vorgangszeitfenster für die gesamte CommCell erstellen. In Tabelle 6 sind die möglichen Optionen aufgelistet, die auf dieser Registerkarte angezeigt werden. Tabelle 6: Optionen des Vorgangszeitfensters
Auf dieser Registerkarte befindet sich außerdem die Zeitzone für den CommServe (zum Beispiel Eastern Standard Time ).
Zum Durchführen dieses Verfahrens müssen Sie über Administratorrechte für das Galaxy-System verfügen.
iDataAgent-VorgangszeitfensterVorgangszeitfenster können auf der iDataAgent-Ebene für Sicherungs- und Wiederherstellungsvorgänge festgelegt werden. Werden die Vorgangszeitfenster auf der iDataAgent-Ebene festgelegt, gelten sie nur für jene Vorgänge, die vom betreffenden iDataAgent eingeleitet werden. Die auf CommCell-Ebene festgelegten Vorgangszeitfenster gelten für die gesamte CommCell. Wenn Sie für einen bestimmten Vorgang Vorgangszeitfenster auf beiden Ebenen festlegen, erstreckt sich die Gültigkeit des Vorgangszeitfensters über die Zeitspanne, die beide Ebenen gemeinsam haben. Wenn Wiederherstellungen beispielsweise zwischen 13:00 und 17:00 Uhr auf der CommCell-Ebene und zwischen 14:00 und 18:00 Uhr für einen bestimmten iDataAgent zulässig sind, gilt für diesen iDataAgent als effektives Vorgangszeitfenster für Wiederherstellungen die Zeitspanne zwischen 14:00 und 17:00 Uhr. Wiederherstellungen, die von einem anderen iDataAgent stammen, sind jedoch immer noch zwischen 13:00 und 17:00 Uhr gültig (dies entspricht dem CommCell-Vorgangszeitfenster), vorausgesetzt dass kein Vorgangszeitfenster für die Wiederherstellung für diesen iDataAgent vorhanden ist. Weitere Informationen zu den auf der iDataAgent-Ebene festgelegten Vorgangszeitfenstern finden Sie in der Onlinehilfe mit spezifischen Informationen für iDataAgents. AuftragsprioritätenAnhand von Auftragsprioritäten wird in Galaxy festgelegt, welcher von mehreren gleichzeitig ausgeführten Aufträgen auf begrenzte Ressourcen (wie zum Beispiel Medienlaufwerke und Sicherungsmedien) zugreifen darf. Der Auftrag mit der höchsten Priorität kann auf die Ressourcen zugreifen. Wenn mehrere Aufträge die gleiche Priorität haben, erhält der Auftrag den Vorrang, der zuerst auf die Ressource zugreift. Wenn ein Auftrag fertig gestellt wurde, weist das System die wieder frei gewordenen Ressourcen dem nächsten Auftrag zu. Wenn ein Auftrag fehlschlägt, versucht das System eine Stunde später einen Neustart. Dieser Versuch wird maximal 72-mal wiederholt (Standardeinstellung). Mit welcher Methode Galaxy Aufträge verarbeitet, ist auch von der Auftragskategorie abhängig. Wie bereits erwähnt, gibt es zwei Auftragskategorien: Aufträge, die neu gestartet werden können und Aufträge, die nicht neu gestartet werden können. Wenn ein ausgeführter Auftrag Ressourcen verwendet, die von einem anderen Auftrag mit höherer Priorität angefordert werden, findet die Verarbeitung durch Galaxy auf eine der zwei folgenden Weisen statt:
Hinweis: Aufträge zum Löschen von Archiven können nicht gestartet werden, wenn aktuell Wiederherstellungen, Sicherungsindex-Wiederherstellungen oder Zusatzkopievorgänge durchgeführt werden. AuftragsprioritätsübersichtBeim Starten eines Auftrags, wird diesem vom Galaxy Job Manager eine Prioritätsnummer zugewiesen: Je kleiner die Zahl ist, um so höher ist die Priorität. Die Priorität eines bestimmten Auftrags ergibt sich folgendermaßen:
AuftragsprioritätsnummerAuftragsprioritätsnummern setzen sich aus drei Ziffern zusammen; führende Nullen werden unterdrückt. Die einzelnen Ziffern dieser Zahl stellen verschiedene Prioritätsfelder dar (siehe Abb. 7). ![]()
Abbildung 7
Die erste Ziffer stellt die Priorität des Auftragsvorgangs dar. Die zweite und dritte Ziffer stehen in der Standardeinstellung für die Prioritäten des Clientcomputers beziehungsweise des iDataAgent. Sie können auch die Reihenfolge ändern, so dass sie für die Prioritäten des iDataAgent beziehungsweise des Clientcomputers stehen. In den folgenden Abschnitten werden diese einzelnen Themen noch genauer erörtert. Vorgangspriorität Prioritäten werden von Galaxy für alle Vorgangstypen zugewiesen. Diese Prioritäten, die die erste und wichtigste Ziffer der dreistelligen Prioritätsnummer darstellen, sind feststehend und können nicht geändert werden. In Tabelle 7 werden die Prioritätszuweisungen aufgeführt. Wiederherstellungsvorgänge haben die höchste und synthetische vollständige Sicherungen die niedrigste Priorität. Tabelle 7: Vorgangsprioritäten
Priorität von Clientcomputern In der Standardeinstellung wird allen Clientcomputern dieselbe Priorität (9 bis zur niedrigsten) von Galaxy zugewiesen. Daher werden alle Clientcomputer vom Job Manager gleichwertig behandelt. Sie können die Prioritäten sämtlicher Clientcomputer so ändern, dass Vorgänge, die auf diesen ausgeführt werden, im Vergleich zu Vorgängen auf anderen Clientcomputern eine höhere Priorität erhalten. So ist es beispielsweise denkbar, dass Vorgänge, die von einem bestimmten Dateiserver eingeleitet werden, Vorrang gegenüber von Benutzercomputern stammenden Vorgängen erhalten. In einem solchen Fall würden Sie dem Dateiserver im Vergleich zu den anderen Computern in der CommCell eine höhere Clientpriorität zuweisen. Die Clientpriorität wird auf Clientcomputer-Ebene konfiguriert. Priorität von iDataAgents In der Standardeinstellung wird allen iDataAgents in der CommCell dieselbe Priorität (9 bis zur niedrigsten) von Galaxy zugewiesen. Infolgedessen behandelt der Job Manager alle iDataAgents mit gleicher Priorität. Sie können die Prioritäten sämtlicher iDataAgents so ändern, dass ihren Vorgängen im Vergleich zu anderen iDataAgents eine höhere Priorität zugeordnet wird. So ist es beispielsweise denkbar, dass Sicherungs- und Wiederherstellungsvorgänge von Datenbanken für Microsoft Exchange Server Vorrang gegenüber Dateisystemvorgängen von Windows 2000 erhalten. In einem solchen Fall würden Sie dem Datenbank-iDataAgent für Exchange 2000 Server eine höhere Priorität als dem iDataAgent für Windows 2000 zuweisen. Die Priorität von iDataAgents wird auf CommCell-Ebene konfiguriert. Aus diesem Grunde ist die Priorität, die Sie einem iDataAgent zuweisen, für von diesem iDataAgent stammende Vorgänge gültig und für alle Clientcomputer in der CommCell wirksam. Standardauftragsprioritäten Die Standardwerte der Auftragsprioritätsnummern für die verschiedenen Vorgangstypen sind in Tabelle 8 aufgeführt. Tabelle 8: Standardauftragsprioritäten
Das Löschen von Archiven und ExpressRecovery-Sicherungen sind keinem Client oder iDataAgent zugeordnet. Daher hat die Prioritätsnummer keine zweite und dritte Stelle. Dieses sind die Galaxy-Aufträge mit der höchsten Priorität. Der Zusatzkopiervorgang ist ebenfalls keinem Client oder iDataAgent zugeordnet, so dass Galaxy die Priorität von 299 beibehält. Das bedeutet, dass er eine niedrigere Priorität als Sicherungs- und Wiederherstellungsvorgänge hat. Anpassen von AuftragsprioritätenDie Prioritäten für administrative Vorgänge (zum Beispiel Löschen von Archiven, Zusatzkopien und ExpressRecovery-Sicherungen) werden von Galaxy zugewiesen und können nicht angepasst werden. Sie können jedoch die Prioritäten von Clientvorgängen anpassen (zum Beispiel Sicherungen, Wiederherstellungen und synthetische vollständige Sicherungen). Ändern Sie dazu folgende Werte:
Prioritätsvorrang In der Standardeinstellung hat der Clientcomputer, für den die zweite Ziffer steht, Vorrang vor dem iDataAgent, der durch die dritte Ziffer repräsentiert ist. Sie können die Reihenfolge dieser Ziffern umkehren, um einen entgegengesetzten Vorrang zu erhalten, damit der iDataAgent Vorrang vor dem Clientcomputer erhält. Im folgenden Beispiel sehen Sie die Auswirkungen, die der Prioritätsvorrang haben kann, wenn Sie Prioritäten von Clientcomputern und iDataAgents anpassen. Angenommen, es gibt zwei Clientcomputer mit den Namen opal und coal . Der Client opal ist ein Dateiserver, der den iDataAgent für Windows 2000 verwendet. Der Client coal führt Exchange Server aus und verwendet den Datenbank-iDataAgent für Exchange 2000 Server. Die Auftragsprioritäten für Sicherungsvorgänge auf den einzelnen Clientcomputern werden in Tabelle 9 aufgeführt. Beachten Sie, dass verschiedene Sicherungsvorgänge abhängig vom festgelegeten Prioritätsvorrang eine höhere Priorität (niedrigere Zahl) aufweisen. Wenn der Prioritätsvorrang für Clients festgelegt wird, verfügt die Dateisystemsicherung von opal über die höhere Priorität. Wenn der Prioritätsvorrang für iDataAgent festgelegt wird, verfügt die Exchange-Datenbanksicherung von coal über die höhere Priorität. Die entsprechenden Vorgänge für Wiederherstellungen und synthetische vollständige Sicherungen würden zu ähnlichen Ergebnissen führen. Tabelle 9: Prioritätsvorrangseinstellungen
Anzeigen von AuftragsprioritätenIn der Standardeinstellung werden im Fenster Job Controller keine Prioritäten von ausgeführten Aufträgen angezeigt. Zum Anzeigen der Auftragsprioritäten für alle Aufträge müssen Sie die Spalte Priority aktivieren (siehe Onlinehilfe). AuftragssteuerungMit dem Job Controller können Sie Aufträge verwalten und ausführliche Informationen anzeigen. Informationen über einen Auftrag werden fortwährend aktualisiert und sind im Fenster Job Controller verfügbar, solange der Auftrag existiert. Nach Fertigstellung eines Auftrags werden die ihn betreffenden Daten aus dem Fenster Job Controller entfernt. Wenn es sich bei diesem Auftrag um einen Sicherungs- oder Wiederherstellungsvorgang gehandelt hat, können Sie die Auftragsinformationen immer noch über die Verlaufsfunktion für Sicherungen beziehungsweise Wiederherstellungen abrufen. Informationen über das Anzeigen des Sicherungs- und Wiederherstellungsverlaufs finden Sie in den Informationen zu iDataAgents in der Onlinehilfe. Fenster "Job Controller"Bevor Sie mit dem Verwalten von Aufträgen beginnen, sollten Sie mit folgenden Elementen vertraut sein:
Im Fenster Job Controller werden alle aktuellen Aufträge in der CommCell angezeigt. In Tabelle 10 werden die Informationen angezeigt, die standardmäßig vom Job Controller eingeblendet werden. Tabelle 10: Informationen in der Anzeige "Job Controller"
Normalerweise wird das Fenster Job Controller angezeigt, wenn Sie das erste Mal die CommCell-Konsole öffnen. Wenn Sie das Fenster Job Controller geschlossen haben, können Sie es wie folgt wieder öffnen:
Steuern von Galaxy-AufträgenMit dem Job Controller können Sie Aufträge manuell steuern. Verwenden Sie dazu die in Tabelle 11 angezeigten Vorgänge. Table 11: Job Controller-Vorgänge
Die Möglichkeit zum Anhalten bestimmter Aufträge ist von deren Auftragskategorie (erneut startfähig oder nicht) abhängig. Auftragsstatus-StufenAufträge können sich in einer von acht möglichen Statusstufen befinden (siehe Tabelle 12). Tabelle 12: Auftragsstatus-Stufen
Es ist vom Status eines Auftrags abhängig, welche Job Controller-Aktionen ( Kill , Suspend oder Resume ) ausgeführt werden können und welcher Status daraus resultiert (siehe Tabelle 13). Tabelle 13: Verfügbare Auftragsstatus-Aktionen
Zum Durchführen dieses Verfahrens müssen Sie über Auftragsverwaltungsrechte für das Galaxy-System verfügen.
Dialogfelder "Job Status" und "Job Details"Wenn einzelne Aufträge fertig gestellt werden, fehlschlagen oder endgültig gelöscht werden, wird von Galaxy das Dialogfeld Job Status angezeigt. Dazu muss allerdings das Fenster Job Controller geöffnet sein. Wenn dieses Fenster nicht geöffnet ist, wird das Dialogfeld nicht angezeigt. Klicken Sie im Dialogfeld Job Status auf Detail , um das Dialogfeld Job Details für den fertig gestellten Vorgang anzuzeigen. Über das Fenster Job Controller können Sie Informationen für die folgenden Auftragstypen anzeigen:
Die Dialogfelder Job Details enthalten eine Vielzahl von Informationen über einen ausgewählten Auftrag. Diese Informationen können nützlich sein, um Status und Fortschritt von Aufträgen zu bestimmen. AktivitätensteuerungMit der Aktivitätensteuerungsfunktion können Sie in der Galaxy-Hierarchie Sicherungs- und/oder Wiederherstellungsvorgänge auf drei Stufen aktivieren beziehungsweise deaktivieren (siehe Tabelle 14). Tabelle 14: Aktivitätensteuerungsoptionen
Reihenfolge der PrioritätenWenn Vorgänge deaktiviert sind, verfügt die CommCell-Ebene über die höchste Priorität. Dem Client-Computer/iDataAgent ist die niedrigste Priorität zugeordnet. Wenn Sie beispielsweise Sicherungen auf der CommCell-Ebene deaktivieren, werden - unabhängig von den entsprechenden Einstellungen der einzelnen Client-Computer und Client/iDataAgents - alle Sicherungen in der CommCell deaktiviert. Wenn Sicherungen auf der CommCell-Ebene jedoch aktiviert sind, können die Sicherungsvorgänge immer noch auf der Client-Computer- oder Client/iDataAgent-Ebene deaktiviert werden. In der Standardeinstellung sind alle Vorgänge auf allen Ebenen der Galaxy-Hierarchie aktiviert. Zugriff auf die AktivitätensteuerungsfunktionSie können auf Aktivitätensteuerungsfunktion über die Registerkarte Activity Control des zugehörigen Dialogfelds Properties zugreifen. Wenn Sie zum Beispiel die Aktivitätensteuerungsfunktion auf der CommCell-Ebene aufrufen möchten, öffnen Sie die Registerkarte Activity Control des Dialogfelds CommCell Properties . Informationen zur Anwendung der Aktivitätensteuerung auf einen bestimmten Client-Computer/iDataAgent finden Sie in der entsprechenden Onlinehilfe.
Sie müssen über Administratorenrechte auf der CommCell-Ebene für das Galaxy-System verfügen, um dieses Verfahren durchführen zu können.
CommCell-Benutzer und -GruppenDie Benutzerverwaltung ist ein wichtiger Aspekt der CommCell-Administration. Nur durch eine sachgemäße Benutzerverwaltung erhalten Benutzer sicheren Zugriff auf Galaxy CommCell. Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über das Galaxy-Benutzerverwaltungssystem und erläutert die Verfahrensweise zum Erstellen von Benutzerkonten und Benutzergruppen sowie zum Zuweisen von Ressourcen an Benutzer und Gruppen. CommCell-RessourcenCommCell-Ressourcen sind verwaltbare Dateneinheiten in der CommCell. Sie führen Vorgänge aus oder haben konfigurierbare Attribute, oder sie verfügen über beide genannte Eigenschaften. Jede CommCell-Datenbank verfügt über die folgenden Ressourcen:
Der Client-iDataAgent stellt eine Kombination von Client-Computer und individuellem iDataAgent dar. Mit dieser Kombination können Sie individuelle iDataAgents auf einem Client-Computer je nach Bedarf für unterschiedliche Benutzergruppen bereitstellen. BenutzerzugriffDer Zugriff auf Ressourcen und Funktionen einer Galaxy CommCell wird anhand einer Kombination der folgenden Faktoren ermöglicht oder verweigert:
Mit dieser Verfahrensweise kann ein CommCell-Administrator jedem Galaxy-Benutzer genau die erforderlichen Berechtigungen zuweisen. Diese Anforderungen können in Abhängigkeit von den Aufgaben, zu deren Ausführung die einzelnen Benutzer in der Lage sein müssen, auch variieren. In Abbildung 8 wird ein Beispiel für eine Verteilung der Ressourcen in der CommCell angezeigt. ![]()
Abbildung 8
Berechtigungen (Benutzerrechte)Berechtigungen sind Benutzerrechte, mit denen Benutzer eine Vielzahl von Funktionen in der CommCell ausführen können. Zu diesen Funktionen gehören routinemäßige Vorgänge, wie zum Beispiel Sichern oder Wiederherstellen von Daten, sowie verwaltende Vorgänge, wie zum Beispiel Lizenzverwaltung, Archivlöschung oder Benutzerkontenverwaltung. Tabelle 15 beinhaltet die Galaxy-Berechtigungen und die ihnen zugeordneten Ressourcen sowie eine Erläuterung der damit verbunden Vorgänge. Verknüpfen von Ressourcen und BerechtigungenJede Berechtigung und die damit verbundenen Vorgänge wirken sich nur auf einen Ressourcentyp aus. Beispiel: Die Berechtigung zur Sicherung, die alle Benutzern in einer bestimmten Benutzergruppe zum Durchführen von Sicherungen bei Bedarf berechtigt, betriffft nur die Client-iDataAgent-Ressourcen. Die Berechtigung kann jedoch nicht auf eine Bibliotheksressource angewendet werden, da Bibliotheken nicht eigenständig Sicherungen einleiten. Wählen Sie bei der Erstellung einer Benutzergruppe die für die Ressource geeigneten Berechtigungen aus, die dieser Gruppe zugewiesen werden sollen. Tabelle 15 listet die verfügbaren Galaxy-Berechtigungen auf: Tabelle 15: Galaxy-Berechtigungen
Hinweis: Benutzer können sich auch ohne Berechtigung zum Verwalten von Warnmeldungen selbst zu einer Warnmeldung hinzufügen. Sie können jedoch keine anderen Benutzer zu einer Warnmeldung hinzufügen. BenutzergruppenBenutzergruppen sind mit benannte logische Einheiten (so genannte Container), denen Berechtigungen, Systemressourcen und Benutzer zugewiesen werden. Durch diese Anordnung erhalten Sie ein extrem flexibles System, mit dem Sie nicht nur die Rechte für Mitglieder der Gruppe, sondern auch die Ressourcen festlegen können, auf die die Benutzer zugreifen können. Einer Gruppe zugewiesene Benutzer erhalten die Rechte der Gruppe sowie Zugriff auf die Gruppenressourcen. Der vom Galaxy-System vordefinierten Hauptbenutzergruppe werden alle verfügbaren Rechte und Systemressourcen zugewiesen. Diese Gruppe ist permanent, das heißt sie kann nicht entfernt werden, und die Rechte sowie der Zugriff auf Systemressourcen kann nicht eingeschränkt werden. Alle anderen Benutzergruppen werden so erstellt und verwaltet, wie dies von Mitgliedern der Gruppen gewünscht wird, die über Benutzerverwaltungsrechte verfügen. Benutzer cvadminIn der Hauptbenutzergruppe gibt es einen permanenten Benutzer, der den Namen cvadmin trägt. Galaxy erstellt diesen Benutzer automatisch. Es handelt sich um den Standard-CommCell-Administrator, dessen Benutzername nicht geändert werden kann. Als Mitglied der Hauptbenutzergruppe verfügt der Benutzer cvadmin über alle verfügbaren Rechte in einer CommCell. Mit diesen Rechten kann cvadmin jederzeit Benutzer, Gruppen und Benutzerkonten erstellen. Beachten Sie, dass cvadmin der Hauptgruppe weitere Benutzer zuweisen kann. Dadurch erhalten diese ebenfalls die vollständigen Zugriffsrechte. CommCell-BenutzerkontenAlle CommCell-Benutzer verfügen über ein CommCell-Benutzerkonto, das grundlegende, Galaxy-bezogene Informationen über den Benutzer enthält. Benutzer, die Gruppen angehören, welche über Benutzerverwaltungsrechte verfügen, können CommCell-Benutzerkonten erstellen. Die CommCell-Benutzerkonten werden speziell zum Überwachen des CommCell-Zugriffs erstellt. Benutzer können auch Mitglieder mehrerer Gruppen sein (und über sämtliche Rechte aller Gruppen verfügen). Wenn ein Benutzer nicht Mitglied einer Gruppe ist, verfügt er über keine Rechte und kann die CommCell-Konsole nur zur Anzeige verwenden. CommCell-Benutzerkonten unterscheiden sich von Windows-Benutzerkonten. Sie dienen anderen Zwecken und sollten nicht als untereinander austauschbar angesehen werden. CommCell-Benutzer müssen nicht zwingend über ein Windows-Benutzerkonto verfügen. Verwalten von BenutzergruppenBenutzergruppen stellen eine praktische Einrichtung zum Zuweisen gemeinsamer Berechtigungen und Ressourcen für eine Gruppe von Benutzern dar. Sie können beliebig viele Benutzergruppen erstellen, die jeweils über eine beliebige Kombination an zugewiesenen Rechten verfügen können. Eine ordnungsgemäße Benutzergruppenverwaltung erfordert ein gewisses Maß an Planung. Eine optimale Planung hilft Ihnen, die Anzahl der Gruppen zu minimieren, was vom Standpunkt eines Administrators her wünschenswert ist. Berücksichtigen Sie bei der Planung Ihrer Benutzergruppenstrategie folgende Fragen:
Die Verwaltung von Galaxy-Benutzergruppen umfasst folgende Verwaltungsaufgaben:
Erstellen von BenutzergruppenBenutzergruppen werden für Benutzer erstellt, die Zugriff auf das Galaxy-System benötigen. Jede Benutzergruppe repräsentiert eine andere Benutzerkategorie mit unterschiedlichen Rechten und CommCell-Ressourcen. In den Verfahren in diesem Abschnitt werden folgende Aspekte hinsichtlich der Erstellung von Benutzergruppen erläutert:
Für dieses Verfahren müssen Sie über Benutzerverwaltungsrechte für das Galaxy-System verfügen.
Sie können einer Benutzergruppe im Dialogfeld New User Group Properties vorhandene Benutzer zuweisen. Dieses Verfahren empfiehlt sich, wenn Sie Gruppenmitgliedschaften für einzelne Gruppen festlegen möchten. Wahlweise können Sie Benutzergruppenmitgliedschaften für einzelne Benutzer festlegen.
Zuweisen von CommCell-Ressourcen zu einer Benutzergruppe Durch die Zuweisung von CommCell-Ressourcen erhalten Mitglieder einer Gruppe die Möglichkeit, Galaxy-Vorgänge bezüglich der zugewiesenen Ressourcen durchzuführen. Die Art dieser Vorgänge ist abhängig von den Galaxy-Berechtigungen, die der Gruppe zugewiesen wurden. Wenn eine Ressource, wie zum Beispiel ein Clientcomputer, nicht mit einer Benutzergruppe verknüpft ist, können die Benutzer dieser Gruppe keine Galaxy-Vorgänge ausführen, an denen dieser Clientcomputer beteiligt ist. Wenn jedoch bei Erstellung der Benutzergruppe die Option All Associations bereits aktiviert wurde, ist die Gruppe mit allen Ressourcen in der CommCell verknüpft und den Benutzern stehen alle CommCell-Ressourcen zur Verfügung. Sie können einer Benutzergruppe die folgenden Ressourcen zuweisen:
Diese Ressourcen unterstützen jeweils spezifische Funktionen innerhalb der Galaxy-CommCell.
Verwenden Sie dieses Verfahren zum Verknüpfen einer CommCell-Ressource mit einer Benutzergruppe, die bereits erstellt wurde. Bevor Sie mit diesem Verfahren beginnen, sollten Sie wissen, welche Ressourcen Sie mit einer Benutzergruppe verknüpfen möchten.
Ändern von BenutzergruppenMit Galaxy können Sie die folgenden Eigenschaften von Benutzergruppen ändern:
Hinweis: Auch wenn die Änderung eines Benutzergruppennamens nicht möglich ist, können Sie die Gruppe löschen und dann eine neue Gruppe mit gleichen Attributen unter einem neuen Namen erstellen. Alle Änderungen werden sofort wirksam. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Benutzer der Benutzergruppe gerade angemeldet ist.
Löschen von BenutzergruppenGelegentlich ist es erforderlich, Benutzergruppen zu löschen. Dies kann der Fall sein, wenn die CommCell eine Größe erreicht hat, bei der Sie Benutzerverantwortlichkeiten neu verteilen und umstrukturieren müssen oder wenn die Funktionen oder die Mitgliedschaft einer bestimmten Benutzergruppe veraltet sind. Unter diesen Umständen ist es empfehlenswert, die Benutzergruppe zu löschen und eine neue zu erstellen, anstelle die vorhandene Benutzergruppe zu ändern. Mit dem folgenden Verfahren werden Sie durch diesen Prozess geführt. Hinweis: Die Hauptbenutzergruppe Master kann nicht gelöscht werden. Diese Benutzergruppe fungiert als primäre Benutzergruppe für CommCell-Administratoren (cvadmin) und bleibt daher immer verfügbar. Die einzige änderbare Eigenschaft der Hauptbenutzergruppe ist das Feld Description . Für dieses Verfahren müssen Sie über Benutzerverwaltungsrechte für das Galaxy-System verfügen.
Verwalten von BenutzerkontenDie Verwaltung der Galaxy-Benutzerkonten umfasst folgende Aufgaben:
Erstellen von BenutzerkontenBenutzerkonten werden für Benutzer erstellt, die Zugriff auf das Galaxy-System benötigen. Jeder Benutzer muss über ein separates Konto verfügen. Wenn Sie ein Benutzerkonto erstellen, können Sie dieses sofort den verfügbaren Benutzergruppen zuweisen oder das Konto ohne Zuweisungen belassen. Die folgenden Verfahren erläutern beide Vorgänge. Für dieses Verfahren müssen Sie über Benutzerverwaltungsrechte für das Galaxy-System verfügen.
Im Folgenden wird gezeigt, wie mithilfe des Dialogfelds User Properties ein Benutzer einer oder mehreren Benutzergruppen zugewiesen wird. Dieses Verfahren ist hilfreich, um Gruppenmitgliedschaften für einzelne Benutzer festzulegen. Wahlweise können Sie Benutzergruppenmitgliedschaften für einzelne Gruppen festlegen.
Ändern von BenutzerkontenIm Galaxy-System können Sie die folgenden Eigenschaften von Benutzerkonten ändern:
Hinweis: Sie können die Eigenschaft User Name nicht ändern. Sie können jedoch ein Konto löschen und dann ein neues Konto unter einem anderen Benutzernamen erstellen. Die einzigen Eigenschaften, die Sie für das Benutzerkonto cvadmin ändern können, sind das Kennwort und die E-Mail-Adresse. Alle Änderungen werden sofort wirksam. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Benutzer gerade angemeldet ist. Folgende Ausnahme ist jedoch zu beachten: Wenn ein Benutzer gerade angemeldet ist und Sie sein Konto deaktivieren, kann er die CommCell-Konsole weiter verwenden. Allerdings erhält er keinen Zugriff mehr, nachdem er sich abgemeldet hat. Für dieses Verfahren müssen Sie über Benutzerverwaltungsrechte für das Galaxy-System verfügen.
Löschen von BenutzerkontenZu den häufigen Aufgaben bei der Benutzerverwaltung gehört das Löschen von Benutzerkonten. Der Löschvorgang tritt umgehend in Kraft, sofern der zu löschende Benutzer derzeit nicht am Galaxy-System angemeldet ist. In diesem Fall kann der gelöschte Benutzer die CommCell-Konsole weiterhin verwenden. Allerdings erhält er keinen Zugriff mehr, nachdem er sich abgemeldet hat. Hinweis: Das Benutzerkonto cvadmin kann nicht gelöscht werden. Der Benutzer cvadmin fungiert als primärer CommCell-Administrator und bleibt daher immer aktiviert. Zum Durchführen dieses Verfahrens müssen Sie über Benutzerverwaltungsrechte (Berechtigung User Management ) für das Galaxy-System verfügen.
Netzwerkkennwort für CommCellDas Netzwerkkennwort für CommCell ist eine interne Sicherheitsmaßnahme, die gewährleisten soll, dass Galaxy-Datenübertragungen nur zwischen CommCell-Computern stattfinden. Standardmäßig weist Galaxy jedem CommCell-Computer ein eigenes Kennwort zu. Dieses CommCell-Netzwerkkennwort für einen CommCell-Computer können Sie bei Bedarf neu definieren. Zur Definition eines neuen Kennworts ist das alte Kennwort nicht erforderlich. Voraussetzung ist jedoch, dass Sie über Administratorrechte (Berechtigung Administrative Management ) verfügen. Hinweis: Das CommCell-Netzwerkkennwort ist kein Kennwort auf Benutzerebene. Die Benutzer werden nicht zur Eingabe dieses Kennworts aufgefordert. Es wird ausschließlich intern verwendet. Zum Durchführen dieses Verfahrens müssen Sie über Administratorrechte für das Galaxy-System verfügen.
Planen von AufträgenDurch das Planen von Aufträgen in der CommCell wird sichergestellt, dass zu schützende Daten automatisch und in regelmäßigen Abständen gesichert werden. Entwerfen von SicherungszeitplänenZum Planen von Sicherungen verwenden Sie entweder den Schedule Wizard oder den CommCell Browser. Im CommCell Browser können Sie Sicherungen auf verschiedenen Ebenen in der Browserstruktur planen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die zu sichernde Dateneinheit, und wählen Sie die gewünschten Menüoptionen aus. Wenn Ihr iDataAgent Sicherungssätze unterstützt, können Sie eine Sicherung für einen Subclient oder einen vollständigen Sicherungssatz planen. Das Planen mit Sicherungssätzen bietet den Vorteil, dass alle Subclients in einem Schritt geplant werden können. Hinweis: Beachten Sie bei der Aufstellung eines Sicherungsplans für einen vollständigen Sicherungssatz, dass auf allen Subclients zum geplanten Zeitpunkt eine Sicherung initiiert wird. Wenn mindestens zwei Clients einer Speicherrichtlinie zugeordnet sind, werden deren Sicherungen seriell ausgeführt. Das heißt, dass ein Subclient die Sicherung zum angegebenen Zeitpunkt ausführt und die anderen Clients bis zur Verfügbarkeit der Speicherrichtlinie in eine Warteschlange gestellt werden. Abhängig vom iDataAgent ermöglicht Ihnen Galaxy, einige oder alle der folgenden Punkte zu planen:
Vorbereitung:
Entwerfen von WiederherstellungsplänenEin geplanter Wiederherstellungsvorgang hat den Vorteil, dass Sie die Wiederherstellung nicht manuell einleiten müssen. Wenn Ihre CommCell über mehrere Clientcomputer verfügt, sollten Sie den Wiederherstellungsvorgang als Vorbereitungsmaßnahme so koordinieren, dass Konflikte mit Medien, Medienlaufwerken sowie mögliche Netzwerkkonflikte minimiert werden. Prüfen Sie, ob ein Zeitfenster für Wiederherstellungsvorgänge eingerichtet wurde. Wenn ein Zeitfenster vorhanden ist, müssen Sie die Wiederherstellung so planen, dass sie innerhalb des gültigen Zeitraums stattfindet. Die folgenden Verfahren sind in der Onlinehilfe unter dem Thema "Job scheduling" zu finden:
Einrichten von Feiertagen, an denen keine geplanten Aufgaben ausgeführt werdenGalaxy ermöglicht Ihnen das Einrichten von Feiertagen, an denen geplante Aufgaben nicht ausgeführt werden. Diese Funktion wirkt sich nur auf geplante Aufgaben aus und betrifft alle geplanten Aufgaben. (Nicht geplante Aufgaben können ausgeführt werden.) Feiertage werden auf der CommCell-Ebene definiert und in der CommServe-Zeitzone ausgewertet. Sie können einen Feiertag für ein bestimmtes Datum eines gegebenen Jahres oder für einen bestimmten Monat/Tag im Jahr einrichten. Nur ein Feiertag pro Datum ist zulässig. Wenn Sie einen Feiertag festlegen, der jedes Jahr gelten soll, werden dadurch alle Feiertage ersetzt, die eventuell bereits für diesen Monat/Tag und das angegebene Jahr eingerichtet wurden. Feiertage können auch hinzugefügt oder gelöscht werden. Feiertage werden, sofern es sich nicht um jährlich wiederkehrende Feiertage handelt, immer automatisch gelöscht, nachdem sie verstrichen sind. Jährlich wiederkehrende Feiertage laufen niemals ab. Ereignisse und Warnmeldungen werden für geplante Elemente gesendet, die aufgrund von Feiertagen übersprungen werden.
Benachrichtigungen über WarnmeldungenWarnmeldungen werden von Galaxy in Form einer E-Mail-Nachricht gesendet. Galaxy verwendet den auf der Registerkarte General des Eigenschaftendialogfeld von CommCell ausgewiesenen Mailserver, um den Empfänger der Nachricht darüber zu informieren, dass ein bestimmtes Galaxy-Ereignis eingetreten ist oder eine Benutzeraktion durchgeführt wurde. Wenn Sie zum Beispiel einen Warnhinweis für den Fall von Änderungen an CommCell-Eigenschaften konfigurieren, wird bei der Änderung einer Eigenschaft auf CommCell-Ebene eine Warnmeldung an den dafür ausgewiesenen Benutzer gesendet. Wenn Sie einen Warnhinweis für erfolgreiche Sicherungen auf der Clientcomputerebene konfigurieren, erhalten die ausgewählten Benutzer bei jeder erfolgreichen Sicherung für alle auf diesem Client installierten iDataAgents eine Warnmeldung. Zum Konfigurieren von Warnmeldungen wählen Sie ein oder mehrere Ereignisse aus und legen anschließend fest, welche Benutzer Warnmeldungen für die ausgewählten Ereignisse erhalten sollen. Die für die Konfiguration von Warnmeldungen zur Verfügung stehenden Ereignisse werden für das betreffende Objekt auf der Registerkarte Alert des Dialogfelds Properties aufgelistet. Sie können Warnhinweise für CommCell, Clients, iDataAgent, Instanzen, MediaAgent, Bibliotheken oder Speicherrichtlinien konfigurieren. Warnmeldungen die auf einer höheren Ebene der Galaxy-Hierarchie konfiguriert werden, gelten für alle untergeordneten Ebenen. Wenn Sie beispielsweise einen Warnhinweis für erfolgreiche Sicherungen auf der Clientcomputerebene konfigurieren, initiieren sämtliche erfolgreichen Sicherungen für alle iDataAgents auf diesem Client eine Warnmeldung. Galaxy-Funktionen und WarnmeldungenÜber die Funktionen von Galaxy können Systemadministratoren spezifischen Benutzergruppen Berechtigungen zum Ausführen bestimmter Vorgänge in Galaxy zuweisen Durch das anschließende Hinzufügen von Benutzern zu diesen Benutzergruppen kann der Systemadministrator festlegen, welche Benutzer welche Vorgänge in Galaxy ausführen dürfen. Über die Verwaltung von Warnmeldungen (Option Alert Management ) kann der Systemadministrator steuern, welche Benutzerkonten die Berechtigung zum Konfigurieren von Warnmeldungen erhalten. Benutzer können unabhängig von ihrer Gruppenzugehörigkeit eigene Warnmeldungen konfigurieren. Um jedoch Warnmeldungen für andere Benutzer konfigurieren zu können, müssen Sie zu einer der folgenden Benutzergruppen gehören:
Der Hauptbenutzergruppe werden standardmäßig alle Galaxy-Berechtigungen zugeordnet. Sie ist mit allen Objekten in der Galaxy-Hierarchie verknüpft. Zum Konfigurieren von Warnbenachrichtigungen sind Administratorrechte oder Berechtigungen zum Verwalten von Warnmeldungen für das Galaxy-System erforderlich.
Verfügbare Warnmeldungen In Tabelle 16 werden die Warnmeldungen aufgelistet, die auf den einzelnen Ebenen von CommCell angezeigt werden können. Tabelle 16: CommCell-Warnmeldungen
ZusatzkopieUm diese Funktion vollständig zu verstehen, sollten Sie über grundlegende Kenntnisse in der Konfiguration von Speicherrichtlinien verfügen. Zusatzkopie - ÜbersichtIn Galaxy werden Sicherungskopien nur von einer primären Kopie erstellt. Mithilfe von Zusatzkopien können Sie die Sicherungsdaten, die in einer primären Kopie erstellt wurden, aus den primären Kopien in alle sekundären Kopien einer Speicherrichtlinie kopieren. Hierbei wird eine genaue Kopie der Daten in den einzelnen Archivdateien der primären Kopie erstellt. Die Daten stehen nach dem Kopieren für den zuvor für die Kopie festgelegten Aufbewahrungszeitraum zur Verfügung. Zusatzkopien können zum Erstellen einer zweiten, schnell verfügbaren Sicherungskopie verwendet werden. Die primären und sekundären Kopien werden auf unterschiedlichen Medien und je nach Konfiguration häufig auch in anderen Bibliotheken gespeichert. Wenn die primäre Kopie verloren geht, zum Beispiel durch einen Ausfall des Speichermediums oder einen Bibliotheks- beziehungsweise Netzwerkfehler, kann anstelle der primären Kopie eine sekundäre Kopie verwendet werden. Der Betrieb kann auf diese Weise fortgeführt werden, und für die erforderlichen Reparaturen müssen keine Sicherungs- und Wiederherstellungsvorgänge unterbrochen werden. Beim Erstellen einer Zusatzkopie geben Sie die Speicherrichtlinie an, für die die Kopien erstellt werden sollen. Die primäre Kopie der ausgewählten Speicherrichtlinie dient als Datenquelle. Liegt für die Speicherrichtlinie keine sekundäre Kopie vor, muss in dieser Speicherrichtlinie eine neue Kopie definiert werden. Mithilfe von Zusatzkopien können keine Daten in eine andere Speicherrichtlinie kopiert werden. Beim Starten einer Zusatzkopie werden durch Galaxy alle ungelöschten Daten (das heißt alle Daten, sofern noch kein Löschen stattgefunden hat, oder die nach dem Löschvorgang verbleibenden Daten) von der primären Kopie auf alle aktiven sekundären Kopien innerhalb der Speicherrichtlinie kopiert. Siehe dazu Abbildung 9 (nicht aktivierte sekundäre Kopien sind am Zusatzkopiervorgang nicht beteiligt). Hinweis: Beim Löschen werden alle Daten entfernt, die den definierten Aufbewahrungszeitraum überschritten haben. Zusatzkopien im Vergleich zu Standardsicherungskopien Eine Zusatzkopie sollte nicht mit einer Standardsicherung verwechselt werden. Die beiden Vorgänge sind voneinander unabhängig, abgesehen davon, dass einer Zusatzkopie natürlich eine Sicherungskopie vorausgehen muss. In allen weiteren Punkten unterscheiden sich die beiden Vorgänge und müssen entsprechend auch einzeln gestartet beziehungsweise geplant werden. Ein Sicherungsvorgang betrifft einen einzelnen Subclient, dessen Inhalte vom Clientcomputer in die primäre Kopie der Speicherrichtlinie kopiert werden. Bei einer Zusatzkopie wird nicht auf Subclients zugegriffen. Stattdessen werden gesicherte Daten aus der primären Kopie in eine oder mehrere sekundäre Kopien kopiert. Wenn die Zusatzkopie lediglich die Sicherungsdaten eines Subclients erfassen soll, muss sichergestellt werden, dass für den Subclient eine dedizierte Speicherrichtlinie vorliegt. Aufbewahrungszeiten, Subclients und Kopien Die Aufbewahrungszeiten werden für jede Kopie einzeln definiert. Für Zusatzkopievorgänge ist dies wichtig, da so die unterschiedlichen Aufbewahrungszeiten für die primären Sicherungskopien und die Zusatzkopien festgelegt werden können. Beim Erstellen sekundärer Kopien sollte die entsprechende Aufbewahrungszeit gleich oder größer als die Aufbewahrungszeit der primären Kopien gewählt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die Daten der sekundären Kopie nicht vor den entsprechenden primären Daten gelöscht werden. Hinweis: Zur Förderung einer konsistenten Datenverfügbarkeit im gesamten Dateisystem sollte sichergestellt werden, dass alle Subclients in einem Sicherungssatz entweder mit derselben Speicherrichtlinie oder mit Speicherrichtlinien verknüpft sind, deren primäre Kopien den gleichen Aufbewahrungszeitraum aufweisen. In Abbildung 9 sind die Beziehungen zwischen Aufbewahrungszeiten und Kopien dargestellt. ![]()
Abbildung 9
Das Beispiel aus Abbildung 9 impliziert die in folgender Tabelle aufgeführten Schlussfolgerungen. Tabelle 17: Aufbewahrungszeiten und Kopien - Schlussfolgerungen
Heraufstufen einer sekundären zu einer primären Kopie Wenn eine primäre Kopie verloren geht, zum Beispiel durch einen Bibliotheks- oder Netzwerkfehler, sind alle Sicherungsvorgänge aus der übergeordneten Speicherrichtlinie außer Funktion. Außerdem können Wiederherstellungsvorgänge möglicherweise nicht erfolgreich abgeschlossen werden. In Galaxy können Sie Daten mithilfe sekundärer Kopien sichern und abrufen und dadurch Reparaturen vornehmen, ohne Vorgänge in Galaxy unterbrechen zu müssen. Sollte die primäre Kopie inoperabel sein, können Sie möglicherweise eine sekundäre Kopie zu einer primären Kopie heraufstufen. Hinweis: Damit eine sekundäre Kopie zu einer primären Kopie heraufgestuft werden kann, müssen beide Kopien synchronisiert werden, das heißt in der sekundären Kopie müssen alle ungelöschten Daten aus der primären Kopie enthalten sein. Ohne Synchronisierung kann die Heraufstufung nicht durchgeführt werden. In Galaxy wird eine entsprechende erklärende Meldung angezeigt. Zur Beibehaltung der Synchronisierung zwischen der primären Kopie und den sekundären Kopien sollten Sie nach Beendigung eines Sicherungsauftrags einen Zusatzkopievorgang ausführen. Beachten Sie, dass die Aufbewahrungszeit der Daten (und alle definierten Attribute der sekundären Kopie) bei der Heraufstufung beibehalten wird. Da die Aufbewahrungszeit sekundärer Kopien meist größer oder gleich der der primären Kopie ist, müssen die Aufbewahrungszeiten der neuen primären und sekundären Kopien nach dem Heraufstufen eventuell entsprechend angepasst werden. Im Falle einer inoperablen primären Kopie, können sekundäre Kopien für Wiederherstellungsvorgänge oder Zusatzkopievorgänge verwendet werden. Verwenden sekundärer Kopien für Wiederherstellungsvorgänge Wenn die primäre und die sekundäre Kopie nicht synchronisiert sind, kann die sekundäre Kopie nicht zur primären Kopie heraufgestuft werden. Mithilfe der Funktion Copy Precedence (Kopiepriorität) kann jedoch eine sekundäre Kopie festgelegt werden, aus der die Daten wiederhergestellt werden sollen. Verwenden sekundärer Kopien für Zusatzkopievorgänge Sekundäre Kopien sind Komponenten aus Speicherrichtlinien, die bei Zusatzkopievorgängen verwendet werden. So können mehrere Kopien oder Remotekopien von Sicherungsmedien zum Zwecke der Archivierung oder Wiederherstellung im Notfall erstellt werden. Vereinfacht gesagt, ist eine Zusatzkopie die exakte Kopie der in einer Speicherrichtlinie gespeicherten Daten. Es kann eine beliebige Anzahl von Zusatzkopien erstellt und nach Bedarf eine dieser Kopien zur primären Kopie heraufgestuft werden (sofern beide Kopien synchronisiert sind). Zusatzkopien werden nacheinander aktualisiert und können geplant werden. Durch die Priorität der Kopien wird festgelegt, welche Zusatzkopie als erste aktualisiert wird. Mithilfe von Zusatzkopien können Sie ohne Auswirkungen auf den Client mehrere redundante Kopien von Sicherungsdaten erstellen. Bei einem Wiederherstellungsvorgang wird von Galaxy zunächst die primäre Kopie der angeforderten Daten gesucht. Wenn keine primäre Kopie der Daten verfügbar ist (zum Beispiel wegen zuvor gelöschter Daten), versucht Galaxy, die Daten aus einer sekundären Kopie abzurufen. Hinweis: Obwohl eine sekundäre Kopie dieselbe Bibliothek wie die primäre Kopie verwenden kann, sollte die sekundäre Kopie zur Verwendung einer anderen Bibliothek konfiguriert werden. So können Datenverluste beim Versagen einer einzelnen Bibliothek vermieden werden. Zusatzkopie - Zusammenfassung
Priorität von Kopien Beim Konfigurieren einer Kopie wird dieser durch Galaxy automatisch eine bestimmte Priorität zugewiesen, die nach Bedarf geändert werden kann. Bei einem Wiederherstellungsvorgang kann die Priorität der Kopie angegeben werden, aus der die Daten wiederhergestellt werden sollen. Im Folgenden finden Sie einige Szenarien, in denen dies hilfreich sein kann:
Wenn die Wiederherstellung aus einer bestimmten Kopie erfolgen soll und in dieser Kopie die erforderlichen Daten nicht verfügbar sind, werden die verbleibenden Kopien von Galaxy nicht durchsucht, und der Wiederherstellungsvorgang schlägt fehl. Beispiel: Eine Speicherrichtlinie enthält drei Kopien. Zwei dieser Kopien leiten Daten an Bibliothek A weiter, während die dritte Kopie Daten an Bibliothek B weiterleitet. Wenn festgelegt wird, dass die Wiederherstellung mit der Kopiepriorität 3 erfolgen soll, wird in Galaxy die Wiederherstellung aus Kopie 3 erzwungen, ohne dass vorher in der primären Kopie gesucht wird. Ist Datei A in Kopie 3 nicht verfügbar (zum Beispiel durch vorheriges Löschen von Daten), schlägt der Wiederherstellungsvorgang fehl. Beachten Sie beim Wiederherstellen nach Kopiepriorität, dass Wiederherstellungsdaten ggf. durch mehr als eine Speicherrichtlinie gesichert werden und diesen Richtlinien mehrere Kopien zugeordnet sein können. Durch die Angabe einer Priorität für den Wiederherstellungsvorgang werden die Daten für alle zugeordneten Speicherrichtlinien aus der Kopie mit der angegebenen Priorität wiederhergestellt. Sollten die Daten für eine der Speicherrichtlinien nicht in dieser Kopie verfügbar sein, kann der Wiederherstellungsprozess nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Zusatzkopien - BeispieleUm Ihnen ein besseres Verständnis der Funktionsweise von Zusatzkopien zu ermöglichen, wird im folgenden Abschnitt dargestellt, wie sich Zusatzkopien unter verschiedenen Bedingungen verhalten. Aus praktischen Gründen werden dabei zunächst die einfacheren und dann komplexere Szenarien beschrieben. Zusatzkopie für einen einzelnen Datenstrom und Subclient Das Beispiel in Abbildung 10 zeigt das Erstellen von Zusatzkopien, wenn die Speicherrichtlinie nur einen Subclient sichert und dieser Subclient nur einen Datenstrom verwendet. Im Beispiel werden die Daten eines Subclients für das Dateisystem in einer dedizierten Speicherrichtlinie gesichert. Unter diesen Bedingungen schreibt die primäre Kopie die Daten in eine einzelne Mediengruppe. Zusätzliche Annahmen:
![]()
Abbildung 10
Es wurden über einen Zeitraum von zwei Wochen regelmäßig Sicherungskopien erstellt. Vor der dritten vollständigen Sicherung wird eine Zusatzkopie (A1) initiiert. Diese Zusatzkopie kopiert alle Daten vom primären Sicherungsmedium auf die sekundäre Kopie 2. In Abbildung 11 ist der weitere zeitliche Verlauf dargestellt. In den zwei folgenden Wochen werden zwei weitere Sicherungen und Zusatzkopien erstellt. Am Ende der dritten Woche wird eine zweite Zusatzkopie (A2) initiiert. ![]()
Abbildung 11
Diesmal werden nur die Sicherungen kopiert, die seit der letzten Zusatzkopie erstellt wurden (die vollständige Sicherung F3 und die beiden folgenden inkrementellen Kopien). Am Ende der vierten Woche wird eine dritte Zusatzkopie (A3) initiiert. Wie zuvor werden nur die Sicherungen kopiert, die seit der letzten Zusatzkopie erstellt wurden. Auf dem primären Sicherungsmedium ist der erste Sicherungssatz abgelaufen und wird gelöscht. Diese Daten bleiben jedoch, entsprechend der festgelegten Aufbewahrungszeit, auf dem Medium der Zusatzkopie verfügbar. Die nächsten Beispiele zeigen, wie sich das Erstellen von Zusatzkopien auf Daten auswirkt, deren Gültigkeit abgelaufen ist. Zusatzkopie für einen Subclient mit mehren Datenströmen Ob ein Subclient mehrere Datenströme unterstützt, ist abhängig vom iDataAgent, dem der Subclient angehört. Viele iDataAgents, insbesondere iDataAgents für die Sicherung von Dateisystemdaten, bieten keine Unterstützung für mehrere Datenströme. Ausführliche Informationen zu den einzelnen iDataAgents finden Sie im entsprechenden Galaxy Client Administration Guide . In diesem Beispiel sichert der Subclient die Daten in einer dedizierten Speicherrichtlinie. Folgende Zusatzbedingungen werden angenommen:
Es wurden über einen Zeitraum von zwei Wochen regelmäßig Sicherungskopien erstellt. Vor der dritten vollständigen Sicherung wird eine Zusatzkopie (A1) initiiert. Diese Zusatzkopie kopiert die Daten beider Datenströme vom primären Sicherungsmedium auf die sekundäre Kopie 2. Starten einer ZusatzkopieZur Vermeidung von leistungsmindernden Medienkonflikten sollte kein Zusatzkopievorgang gestartet werden, wenn die ausgewählte Speicherrichtlinie in einen Sicherungs- oder Wiederherstellungsvorgang eingebunden ist. In solch einem Fall kann die Zusatzkopie keine Dateien vom primären Speicher in den sekundären Speicher kopieren. Welche Speicherrichtlinien in einen Auftrag eingebunden sind, können Sie im Fenster Job Controller unter Details überprüfen. Hinweis: Es kann keine Zusatzkopie erstellt werden, wenn die Quellbibliothek mit einem Windows-MediaAgent und die Zielbibliothek mit einem UNIX-MediaAgent verbunden ist. Ebenso kann keine Zusatzkopie erstellt werden, wenn die Quellbibliothek mit einem UNIX-MediaAgent und die Zielbibliothek mit einem Windows-MediaAgent verbunden ist. Für die folgenden Vorgänge müssen Sie über Administratorrechte für das Galaxy-System verfügen.
Zusatzkopien können auch geplant werden. Für die folgenden Vorgänge müssen Sie über Administratorrechte für das Galaxy-System verfügen.
Erstellen einer sekundären KopieMithilfe von sekundären Kopien können Sie eindeutige Konfigurationen für mehrere Kopien von Sicherungsdaten einrichten. Diese Konfiguration kann eindeutige Aufbewahrungszeiten oder Medienzuweisungen für eine bestimmte Kopie der Sicherungsdaten beinhalten. Unabhängig von der Anzahl der Kopien behandelt Galaxy alle zusätzlich zur primären Kopie erstellten Kopien einer Speicherrichtlinie als sekundäre Kopien.
Heraufstufen einer SpeicherrichtlinienkopieIn Galaxy können Sie eine sekundäre Kopie einer Speicherrichtlinie zu einer primären Kopie heraufstufen. Durch diese Funktion können bei Hardwarefehlern (zum Beispiel von MediaAgent, Bibliothek usw.) im Pfad der primären Kopie Reparaturen durchgeführt werden, ohne hierfür die Speicherrichtlinienvorgänge unterbrechen zu müssen. Nach dem Heraufstufen der Kopie wird für alle Sicherungsvorgänge der Speicherrichtlinie die neue primäre Kopie verwendet. Galaxy definiert die vorherige primäre Kopie automatisch als eine sekundäre Kopie. Alle aktuellen, sekundären Kopien einer Speicherrichtlinie können zur primären Kopie heraufgestuft werden. Beim Heraufstufen einer sekundären Kopie zur primären Kopie, wird die vorherige primäre Kopie automatisch zu einer sekundären Kopie herabgestuft. Beim Heraufstufen einer sekundären Kopie bleiben die Konfigurationseinstellungen der Kopie erhalten. Dazu gehören auch die Aufbewahrungsparameter der Kopie. Folgendes ist vor dem Heraufstufen einer sekundären Kopie zu beachten:
Die Kontrollkästchen Primary Copy im rechten Fensterbereich von CommCell Browser zeigen an, ob die Kopie tatsächlich heraufgestuft wurde. Festlegen der Kopiepriorität von SpeicherrichtlinienkopienBeim Initiieren einer Zusatzkopie werden alle Sicherungen in der primären Kopie, die seit der letzten Zusatzkopie nicht kopiert wurden, nach Priorität in die sekundären Kopien der Speicherrichtlinie kopiert. Durch das Festlegen der Priorität kann die Reihenfolge festgelegt werden, in der sekundäre Kopien mit der primären Kopie synchronisiert werden.
Löschen einer sekundären SpeicherrichtlinienkopieEin Löschen der primären Speicherrichtlinienkopien ist in Galaxy nicht möglich. Eine primäre Kopie kann nur durch Löschen der Speicherrichtlinie selbst gelöscht werden. Nach dem Löschen einer Speicherrichtlinienkopie können die darin enthaltenen Daten nicht wiederhergestellt werden. Alle einer gelöschten Speicherrichtliniekopie zugeordneten Medien werden unmittelbar danach für die Archivlöschung freigegeben. Hinweis: Durch das Löschen einer sekundären Kopie werden auch alle bisher nicht gelöschten Daten in dieser Kopie gelöscht.
Löschen von Archiven - Übersicht und VerfahrenMit Galaxy gesicherte Daten (Sicherungen, Zusatzkopien und synthetische vollständige Sicherungen) stehen für einen gewissen Zeitraum, der als Aufbewahrungszeit bezeichnet wird, für die Wiederherstellung zur Verfügung. Die Dauer der Aufbewahrungszeit kann durch die Angabe bestimmter Parameter geändert werden. In der Regel wird ein Zeitraum in Tagen und die Anzahl der vollständigen Sicherungszyklen angegeben, die verfügbar sein müssen. Beim Löschen des Archivs, das entweder geplant oder manuell erfolgt, werden Daten gelöscht, deren Aufbewahrungszeitraum abgelaufen ist. Nicht gelöschte Daten bleiben für das System vollständig verfügbar und können wiederhergestellt werden. Wenn keine Datenlöschungen vorgenommen werden, bleiben sämtliche Daten unabhängig von den Aufbewahrungseinstellungen verfügbar. Archivlöschungen können nicht gleichzeitig mit Wiederherstellungen, Zusatzkopien oder synthetischen vollständigen Sicherungen ausgeführt werden. Wenn Sie während einer Archivlöschung beziehungsweise eines anderen der genannten Vorgänge versuchen, einen weiteren, inkompatiblen Vorgang zu starten, werden Sie in einer Meldung in der Ereignisanzeige darauf hingewiesen, dass der zweite Vorgang nicht gestartet werden konnte. Wenn auf Band gespeicherte Daten ihre Aufbewahrungszeit überschreiten und das Dienstprogramm zum Löschen des Archivs ausgeführt wird, erfolgt eine logische Löschung der Daten. Das bedeutet, dass die Daten aus der Galaxy-Datenbank entfernt werden. Nach dem Löschen aller Daten auf einem Medium kann es wiederverwendet werden. Hierzu wird es in den Scratchpool zurückgeführt, der aktuell mit der auf das Medium schreibenden Speicherrichtlinienkopie verbunden ist. Folgende Verfahren werden in diesem Abschnitt beschrieben:
Hinweis: Gelöschte Daten können nicht wiederhergestellt werden.
Regeln für das Löschen des ArchivsJeder iDataAgent in Galaxy folgt beim Löschen des Archivs einem festgelegten Regelsatz. Des Weiteren greifen einige iDataAgents auf denselben Regelsatz zu. Das bedeutet, dass ein Regelsatz zum Löschen des Archivs für mehrere iDataAgents gelten kann. Für folgende iDataAgents gilt derselbe Regelsatz zum Löschen des Archivs:
Für folgende iDataAgents gilt ein jeweils eindeutiger Regelsatz zum Löschen des Archivs:
Ausführliche Informationen zu den jeweiligen Regeln zum Löschen des Archivs finden Sie im entsprechenden Galaxy Client Administration Guide. Galaxy-BerichteMit dem Galaxy-System können Sie eine Reihe von Berichten erstellen, die jeweils auf einen bestimmten Aspekt der Datenverwaltung zugeschnitten sind, wie zum Beispiel Zeitplan, Ereignisverwaltung, Medienverwaltung und Löschen des Archivs. Eine Liste der verschiedenen Galaxy-Berichte finden Sie im Galaxy CommCell Administration Guide . Hinweis: Das Erscheinungsbild einiger Galaxy-Berichte kann je nach verwendetem Browser und Version abweichen. Darüber hinaus kann es vorkommen, dass ein Galaxy-Bericht zu groß ist und beim Drucken abgeschnitten wird. Filter für BerichteKlicken Sie zum Anzeigen des Fensters Report Filter auf der Standardsymbolleiste der CommCell-Konsole auf das Symbol Reports . Galaxy-Berichte können angepasst werden, indem je nach ausgewähltem Berichtstyp nach einer Reihe von Sortierungskriterien gefiltert wird. So können beispielsweise Berichte für alle Auftragskennungen (Standard) oder für eine bestimme Auftragskennung erstellt werden. Wählen Sie den Bericht aus, der unter Verwendung des Filters für Berichte erstellt werden soll. Legen Sie die Filterkriterien fest, und erstellen Sie den Bericht. Das Fenster Report Filter kann je nach Berichtstyp variieren. Anforderungen an WebbrowserBerichte werden im Standardwebbrowser angezeigt. Wenn die CommCell-Konsole in einem Webbrowser ausgeführt wird, erfolgt die Anzeige des Berichts im selben Browser. Hinweis: Wenn Berichte remote in einem Webbrowser oder einer CommCell-Konsole angezeigt werden sollen, muss auf dem CommServe-Computer zunächst Microsoft Internetinformationsdienste (IIS) installiert und konfiguriert werden. Ausführliche Informationen zur Installation von CommServe finden Sie im Galaxy Quick Start Guide (englisches Handbuch). Löschen von BerichtsdateienFür jeden erzeugten Bericht wird eine HTML-Datei erstellt, die für mindestens zwei Tage nach Erstellung des Berichts gespeichert wird. Nach Ablauf von zwei Tagen wird die HTML-Datei automatisch beim nächsten Erstellen eines Berichts (beliebigen Typs) gelöscht. BerichtstypenFolgende Berichtstypen sind in Galaxy verfügbar:
Erstellen von Galaxy-BerichtenInformationen zum Erstellen von Berichten finden Sie im englischsprachigen Galaxy CommCell Administration Guide . Wiederherstellen von CommServeAusführliche Informationen zu Notfallverfahren und Wiederherstellungsvorgängen für CommServe finden Sie unter "CommServe Recovery Procedures" in Anhang A des Galaxy CommServe Administration Guide . Lesen Sie das für Ihre Konfiguration zutreffende Thema, in diesem Fall "Recovering a CommServe/MediaAgent". Unter diesem Thema werden die Vorgehensweisen und das Notfallwiederherstellungstool beschrieben, das während der Wiederherstellung verwendet wird. Vergewissern Sie sich, dass alle Speichergeräte (Bandgeräte) konfiguriert sind, bevor Sie eine CommserveER-Wiederherstellung durchführen. Hinweis: In Galaxy 3.1 GSP1 ist vor dem Ausführen von CommserveER ein zusätzlicher Schritt erforderlich. Ändern Sie vor der Konfiguration der Laufwerke und Bibliotheken in Galaxy die Eigenschaften in der Taskleiste von backup01 in BACKUP01 .
Die zum Wiederherstellen von CommServe verwendete Methode ist abhängig vom Status der CommServeER-Sicherungsdaten:
Hinweis: Vor der CommserveER-Wiederherstellung müssen alle ursprünglichen Speichergeräte ordnungsgemäß installiert und konfiguriert werden. DRRestoreGUIMit dem Notfallwiederherstellungstool ( DRRestoreGUI.exe ) können zuvor gesicherte Galaxy-Daten im Notfall wiederhergestellt werden. Es können Sicherungsdaten für das Dateisystem und ExpressRecovery-Sicherungsdaten von optischen, magnetischen oder Bandmedien wiederhergestellt werden. Mithilfe von DRRestoreGUI können Daten von Medien in einem frei wählbaren Ziel wiederhergestellt werden.
Das im Anhang A des Galaxy CommServe Administration Guide beschriebene Verfahren zur Wiederherstellung von CommServe ist damit abgeschlossen. MediaAgentEs müssen verschiedene MediaAgent-Optionen konfiguriert oder auf die spezifische Sicherungs- und Wiederherstellungslösung abgestimmt werden. Verwalten von MedienEine optimale Medienverwaltung wird durch das Erstellen eines geschlossenen Medienverwaltungszyklus erreicht. Das regelmäßige Löschen von Archiven ist für einen solchen geschlossenen Medienverwaltungszyklus von großer Bedeutung. Aus folgenden Gründen erfordert eine effektive Medienverwaltung die Festlegung eines Rotationsschemas für Medien:
Einführung zu geschlossenen MedienverwaltungszyklenDurch einen Medienverwaltungszyklus werden die möglichen Status beschrieben, in denen sich ein verwendetes Medium befinden kann. Es gibt vier Grundstatus:
Ein geschlossener Medienverwaltungszyklus ermöglicht die automatische Wiederverwendung von Medien, indem sichergestellt wird, dass die Medien automatisch alle Status durchlaufen. Ohne einen geschlossenen Medienverwaltungszyklus muss der Administrator kontinuierlich Reservemedien in einer externen Quelle bereithalten und die Medien manuell von einem Status in den nächsten überführen. Häufig planen Administratoren Sicherung und Aufbewahrung, ohne die Anzahl und die Quelle der für die gespeicherten Daten erforderlichen Medien zu berücksichtigen. Dies kann zu unerwarteten Ausgaben, zusätzlichem Verwaltungsaufwand oder einem fehlerhaften Datenschutz führen. Die Rolle von ArchivlöschungenDas Hauptziel bei Archivlöschungen besteht darin, Medien für die Wiederverwendung freizugeben. Dies ist die Schlüsselfunktion, mithilfe der ein Administrator einen geschlossenen Medienverwaltungszyklus erstellen kann. Ohne Löschungen können Medien nicht wiederverwendet werden. Bei Bandmedien werden durch Archivlöschungen die Metadateninformationen gelöscht, die auf die gesicherten Daten zeigen. Nach dem Löschen aller Zeiger auf ein bestimmtes Band wird dieses in den entsprechenden Scratchpool verschoben und als wiederverwendbar gekennzeichnet. Die Sicherungsdaten auf dem Band müssen nicht gelöscht werden, da sie bei der Wiederverwendung automatisch überschrieben werden. Die nach dem Löschen des Archivs noch auf dem Band befindlichen Daten können jedoch von Galaxy ohne Metadatenzeiger nicht wiederhergestellt werden. Bei Bibliotheken mit magnetischen Datenträgern wird ein anderes Verfahren verwendet, da beim Löschen des Archivs, zusätzlich zu den Metadatenzeigern, auch die eigentlichen Sicherungsdaten gelöscht werden. Dies ist erforderlich, da ein Überschreiben des magnetischen Datenträgers ohne vorheriges Löschen der Daten nicht möglich ist. Durch dieses Verfahren wird automatisch Speicherplatz für die Wiederverwendung durch Galaxy bereitgestellt. Die auf Sicherungsdaten verweisenden Zeiger können gelöscht werden, sobald sie ihre festgelegten Aufbewahrungszeiten überschritten haben. Welche Metadatenzeiger gelöscht werden, ist abhängig von den Aufbewahrungsparametern des Kopienamens der zugeordneten Speicherrichtlinie. Beachten Sie, dass Galaxy so lange Wiederherstellungen durchführen kann, bis die Zeiger auf die Sicherungsdaten gelöscht werden. Beachten Sie auch, dass Löschungen die gesamte CommCell betreffen und nicht für eine bestimmte Speicherrichtlinie durchgeführt werden können. Folgende Punkte sollten Sie zusätzlich beim Festlegen der Löschberechtigungen beachten. Erstens, wenn in einer Speicherrichtlinie mehrere aktive Kopienamen vorhanden sind, wird von Galaxy berechtigterweise angenommen, dass in dieser Speicherrichtlinie Zusatzkopien durchgeführt werden sollen. Bevor diese Zusatzkopie nicht ausgeführt wurde, können in der Speicherrichtlinie keine Daten gelöscht werden. Wahlweise können die anderen Kopienamen deaktiviert werden, um dennoch eine Löschung zu erzwingen. In diesem Fall geht jedoch die Synchronisierung der Sicherungsdaten in den Kopien verloren. Die ordnungsgemäße Wiederherstellung von Daten aus diesen Kopien kann dadurch unmöglich werden. Zweitens müssen in Galaxy bestimmte Anforderungen beachtet werden, die die ständige Wiederherstellbarkeit von Daten in einem Zyklussatz gewährleisten. Ein Zyklussatz umfasst eine vollständige (beziehungsweise synthetisch vollständige) Sicherung und alle dieser Sicherung zugeordneten inkrementellen beziehungsweise differenziellen Sicherungen. In Galaxy können innerhalb eines Zyklussatzes keine erforderlichen Ausgangsdaten gelöscht werden. Das heißt, dass inkrementelle beziehungsweise differenzielle Sicherungen immer einer vollständigen Sicherung zugeordnet sein müssen. Galaxy setzt voraus, dass vor dem Löschen von Daten aus einem Zyklus alle Sicherungsdaten in diesem Zyklus ihre Aufbewahrungsparameter überschritten haben müssen. Drittens dürfen Archivlöschungen nicht zu Zeiten geplant werden, zu denen bereits Sicherungen stattfinden sollen. Bei einer Archivlöschung werden nicht abgeschlossene Sicherungen als verfügbar und erfolgreich eingestuft, obwohl der erfolgreiche Abschluss einer solchen Sicherung noch nicht gewährleistet ist. Dies kann zu unerwünschten Ergebnissen führen. Wie häufig sollte eine Archivlöschung durchgeführt werden? Dies ist abhängig von der verbleibenden Kapazität des Sicherungsspeichers, den Aufbewahrungsparametern und dem Zeitplan für Sicherungen. Da die meisten Zyklussätze einen Zeitraum von einer Woche umfassen, sollten Administratoren mindestens einmal pro Woche eine Archivlöschung planen. Beim Löschen des Archivs werden nur Datensätze gelöscht, die für die Löschung freigegeben sind. Archivlöschungen können daher ohne Bedenken häufiger, auch täglich, durchgeführt werden. Durch häufige Löschungen werden Reservemedien früher zur Verfügung gestellt, gleichzeitig muss der Administrator jedoch schneller reagieren, wenn eine Archivlöschung ausgesetzt werden muss. MedienrotationBeim Planen eines Rotationsschemas für Medien wird für einen bestimmten Zeitraum die Verwendung einzelner Medien (oder Mediensätze) und unterschiedlicher Sicherungsarten für die Datenspeicherung geplant. Durch die Medienrotation wird die Gefahr eines Datenverlustes beim Ausfall eines oder mehrerer Speichermedien minimiert. Speichermedien sind zahlreichen Risiken ausgesetzt. Wechselbandmedien oder magnetooptische Medien können verloren gehen, beschädigt werden, abnutzen oder so stark beansprucht werden, dass eine Datenwiederherstellung unmöglich wird. Magnetische Medien können durch Hardwarefehler verloren gehen. Derartige Fehler lassen sich durch die Verwendung einer RAID-Konfiguration (Redundant Array Of Independent Disks) bis zu einem gewissen Grad vermeiden. Wenn Daten nur auf einem einzelnen Medium gespeichert werden, erhöht sich das Risiko eines Verlusts der Sicherungsdaten, da dieses Medium als einziges die benötigten Daten enthält. Durch die Medienrotation wird sichergestellt, dass für die Wiederherstellung eines Mediums beziehungsweise Mediensatzes nicht auf andere verwendete Medien zugegriffen werden muss. Dies wird durch eine getrennte, unabhängige Verwaltung der einzelnen Sicherungssätze erreicht. Die Sätze werden dann innerhalb eines festgelegten Zeitraumes abwechselnd verwendet. Mehrere Sicherungssätze mit unterschiedlichen Verwendungszeiten und -raten können miteinander kombiniert werden und ermöglichen so den gewünschten Schutz. Beachten Sie, dass die Vermeidung von Datenverlusten durch eine Rotation der Medien auch zu höheren Kosten für Medien und Verwaltung führt. Daher wurden verschiedene Rotationsverfahren entwickelt, mit denen ein bestmöglicher Kompromiss zwischen Mehraufwand und Risikovermeidung erreicht wird. Es stehen unterschiedliche Rotationsschemas für unterschiedliche Systeme, Umgebungen und spezielle Unternehmensanforderungen zur Verfügung. Medienrotationssysteme Sie sollten mindestens zwei Mediensätze bereitstellen, die abwechselnd für Sicherungen verwendet werden. Ohne einen zweiten Mediensatz gehen die Daten bei einem Versagen der Festplatte unwiderruflich verloren. Der so bereitgestellte Schutz ist noch nicht optimal, da eine physische Auslagerung der Medien an einen zweiten Standort nicht unterstützt wird. Bei der Verwendung zweier Mediensätze muss entschieden werden, wie häufig Sicherungen durchgeführt werden sollen. Bei größeren Abständen zwischen den Sicherungen steigt die Gefahr, dass im betreffenden Zeitraum geänderte Daten verloren gehen. Wird ein System nur sehr wenig verwendet, ist dieses Minimalschema sinnvoll, und wöchentliche Sicherungen sind mehr als ausreichend. Wenn ein System jedoch stärker beansprucht wird, ist es sinnvoller, täglich Sicherungen durchzuführen und ein umfassenderes Rotationsschema zu definieren. Gut strukturierte Medienrotationsschemas beinhalten mehrere Mediensätze und stellen einen umfassenden Dateiversionsverlauf bereit, so dass zu einem bestimmten Zeitpunkt vorhandene Dateiversionen wiederhergestellt werden können, wie dies zum Beispiel nach einem Virusangriff erforderlich ist. Weit verbreitet sind Rotationspläne, die bis zu drei Generationen berücksichtigen oder nach einem genau festgelegten Schema auf die einzelnen Mediensätze zugreifen (bekannt unter den Bezeichnungen "Grandfather-Father-Son" (GFS) und "Tower of Hanoi"). Beide Verfahren bieten eine weit zurückreichenden Dateiversionsverlauf und umfassende Wiederherstellungsfunktionen. Implementieren von Medienrotationsschemas Die Unterstützung von Medienrotationsschemas durch Galaxy ist abhängig von den iDataAgents. In Tabelle 18 wird die Medienrotationsunterstützung für jeden iDataAgent aufgelistet. Tabelle 18: Unterstützte Medienrotationssysteme
Mehrere Sicherungssätze Galaxy-iDataAgents für das Dateisystem unterstützen die Verwendung mehrerer Sicherungssätze. So können Subclients als Duplikate konfiguriert und verschiedenen Speicherrichtlinien, und damit verschiedenen Mediensätzen, zugeordnet werden. Für jeden Satz in einem Medienrotationsplan sollte ein Sicherungssatz erstellt und die Sicherungen zugeordneter Subclients ausgehend vom Medienrotationsplan geplant werden. Zum Wiederherstellen muss der zu verwendende Sicherungssatz beziehungsweise das Medium ausgewählt werden. Synthetische vollständige Sicherungen Mithilfe von synthetischen vollständigen Sicherungen können Sie auf einem neuen Medium eine vollständige Sicherung erstellen, ohne dass hierfür auf den Client zugegriffen wird. Bei dieser Wiederherstellung innerhalb der Sicherung werden alle vorherigen Sicherungen auf einem neuen Band zusammengeführt. Beachten Sie, dass bei einer synthetischen vollständigen Sicherung keine Clientdaten abgerufen werden und diese deshalb keinen Ersatz für regelmäßig durchgeführte Sicherungen darstellt. Wenn eine synthetische vollständige Sicherung unmittelbar vor einer normalen vollständigen Sicherung auf ein neues Medium geplant wird, steht auf einem separaten Satz von Bändern eine isolierte vollständige Sicherung zur Verfügung, die anschließend exportiert und an einen entfernten physischen Standort ausgelagert werden kann. Zur Wiederherstellung muss ein Zeitpunkt zwischen der letzten Sicherung und der synthetischen vollständigen Sicherung angegeben werden. Zusatzkopie Durch Zusatzkopien werden Sicherungsdaten auf mehreren Kopien und Medien synchronisiert. Bei Anwendungen, die zur Wiederherstellung Transaktionsprotokolle benötigen, ist das Erstellen einer Zusatzkopie die einzige Möglichkeit, mithilfe von mehreren Mediensätzen die Gefahr von Datenverlusten aufgrund eines beschädigten Mediums zu minmieren. Eine Möglichkeit der Notfallwiederherstellung besteht darin, einen Kopienamen zu deaktivieren und die Kopie anschließend auszulagern. Migrieren von Medien zwischen Speicherrichtlinienkopien Durch die Migration von Medien wird die Flexibilität der Medienverwaltung verbessert. Wenn beispielsweise eine Bibliothek beschädigt wird, können Sie die Ausrichtung der Metadatenzeiger auf dem CommServe-Computer so ändern, dass sie auf die Medien in einer anderen Speicherrichtlinie und damit auf eine andere Bibliothek verweisen. Für die Medienmigration gelten folgende Beschränkungen:
Gültigkeitszeiträume von Medien Medien müssen ersetzt werden, bevor Abnutzungserscheinungen auftreten. Zu diesem Zweck können Sie in Galaxy verschiedene Medienereignisse verfolgen (zum Beispiel Softwarefehler, Bereitstellungsvorgang usw.). Für jedes Medium wird vom System festgehalten, wie oft ein Ereignis eintritt. Wenn die Anzahl der Ereignisse den zuvor festgelegten Schwellenwert überschreitet, wird das Medium im Bericht zur Mediensystemwartung (Media Management Housekeeping Report) aufgelistet und angezeigt, dass das Medium ausgewechselt werden muss. Die Ereignisschwellenwerte können für jeden Medientyp festgelegt werden. Sie können also angeben, wie viele Ereignisse eines bestimmten Typs auftreten dürfen, bevor ein Medium als unverlässlich eingestuft wird. Wenn der Schwellenwert für ein Ereignis überschritten wird, sendet Galaxy eine Meldung an das Ereignisprotokoll und gibt bei entsprechender Konfiguration die Warnmeldung Threshold Exceeded (Schwellenwert überschritten) aus. Hinweis: Informationen zu den empfohlenen Wartungskriterien finden Sie in der Dokumentation des Medienherstellers. In Galaxy können Sie verschiedene Schwellenwerte für die Gültigkeit festlegen. Siehe dazu Tabelle 19. Tabelle 19: Gültigkeitsschwellenwerte für Medien
Informationen zum Ändern der Schwellenwerte für die Medienwartung finden Sie in der englischsprachigen Onlinehilfe unter " Media Expiration Parameters ". Verwalten des IndexcacheJeder MediaAgent verwaltet einen Indexcache in einem reservierten Festplattenbereich, in dem die Indexdaten von Galaxy gespeichert werden. Indexdaten werden in Galaxy verwendet, um Suchvorgänge und Wiederherstellungen effizient durchführen zu können. Obwohl diese Indexdaten aus Sicherheitsgründen auf dem Sicherungsmedium gespeichert werden, erstellt Galaxy eine zusätzliche Kopie im Indexcache des MediaAgents, der die Sicherung verwaltet. Auf die Daten im Indexcache kann beim Durchsuchen oder Wiederherstellen schneller zugegriffen werden als auf die Daten auf dem Sicherungsmedium. Galaxy verwaltet den Cache so, dass im Cache die zuletzt verwendeten Daten verfügbar sind. Wenn die Kapazität des Cache ausgeschöpft ist, überschreibt Galaxy zuerst die Indexdaten, die am längsten nicht verwendet wurden. Wenn für einen Wiederherstellungsvorgang Indexdaten benötigt werden, die sich nicht mehr im Cache befinden, werden die Indexdaten vom Sicherungsmedium wiederhergestellt. Die Indexdaten werden im Verzeichnis index-cache abgelegt. Die Menge der Indexdaten, die im Cache gespeichert werden können, entspricht dem verfügbaren Speicherplatz in diesem Verzeichnis. Dieser ist abhängig von der Größe der Partition, auf der sich das Verzeichnis index-cache befindet, und von den anderen auf derselben Partition gespeicherten Daten (sofern vorhanden). (Eine Partition ist eine logisch definierte Einheit auf einer Festplatte, wobei eine Festplatte mehrere Partitionen enthalten kann.) Um sicherzustellen, dass der für die Indexdaten benötigte Speicherplatz nicht durch andere Dateien belegt wird, kann für das Verzeichnis eine separate Partition erstellt werden. Die Partition sollte so dimensioniert werden, dass vier Prozent der durch MediaAgent verwalteten Daten aufgenommen werden können. Das bedeutet, dass vier Prozent der Datenmenge zu speichern sind, die für Wiederherstellungen durch diesen MediaAgent maximal zur Verfügung stehen kann. Hinweis: Der Indexcache eines MediaAgents darf nicht in einem Verzeichnis auf einem komprimierten Laufwerk gespeichert werden. Berechnen des für das Verzeichnis "Index-Cache" benötigten SpeicherplatzesFolgende Punkte müssen beim Berechnen des erforderlichen Speicherplatzes beachtet werden:
Beispiel: Ein MediaAgent verwaltet die Sicherung von fünf Dateisystemclients. Jeder Client verfügt über eine Festplatte mit 2 GB, auf der Dateisystemdaten gespeichert sind. Für jeden Client werden pro Woche eine vollständige und zwei inkrementelle Sicherungen durchgeführt. Die Aufbewahrungszeit für die Clients beträgt 21 Tage und drei vollständige Sicherungszyklen. (Weitere Informationen über Aufbewahrungszeiten finden Sie in den Übersichtskapiteln zu den einzelnen iDataAgents im Galaxy Client Administration Guides ). Der für den Indexcache benötigte Speicherplatz wird wie folgt berechnet:
Folglich sollten 1,32 GB des Speicherplatzes für das Indexcache-Verzeichnis vorgesehen werden. In diesem Beispiel wird eine sehr einfache Konfiguration mit nur einem iDataAgent und einheitlichen Anforderungen für alle Clientcomputer beschrieben. Häufig verfügen Clientcomputer jedoch über mehrere iDataAgents. Der für die jeweiligen Datentypen benötigte Speicherplatz muss daher noch dazu addiert werden. Unterschiedliche Computer können stark voneinander abweichende Speicheranforderungen aufweisen. So kann ein Exchange-Server beispielsweise sehr viel mehr Speicherplatz benötigen als ein Desktopcomputer. Auch die unterschiedlichen Aufbewahrungszeiten verschiedener Clients müssen mit in die Berechnung eingehen. Freigeben von BibliothekenZur optimalen Nutzung der Band- und/oder optischen Bibliotheken können mithilfe von Galaxy die Medienwechsler und Laufwerke in einer Bibliothek unterschiedlichen MediaAgents in der CommCell zugeordnet werden. Für alle Laufwerke in einer Bibliothek, die durch einen bestimmten MediaAgent gesteuert werden, wird ein Masterlaufwerkpool erstellt. (Obwohl der Medienwechsler einer Bibliothek an einen MediaAgent angeschlossen ist, haben alle angeschlossenen MediaAgents über eine zentrale Software Zugriff auf den Medienwechsler). Im Folgenden werden einige Anwendungsbereiche freigegebener Bibliotheken beschrieben:
Im Masterlaufwerkpool sind alle physischen Laufwerke der Bibliothek enthalten. Diese kann für alle mit dieser Bibliothek verbundenen MediaAgents freigegeben werden. Die logische Gruppe der Laufwerke in einer einzelnen Bandbibliothek, die von einem bestimmten MediaAgent verwaltet werden, wird als Laufwerkpool bezeichnet. In Abbildung 13 ist eine direkt angeschlossene Bibliothek dargestellt, die für drei MediaAgents freigegeben ist. Beachten Sie, dass jeder dieser MediaAgents auch mit weiteren Bibliotheken verbunden werden kann. ![]()
Abbildung 13
Folgende Funktionen der MediaAgents sind in Abbildung 13 dargestellt:
Dynamische LaufwerkfreigabeIn Abbildung 14 wird eine Bibliothek gezeigt, die über ein SAN mit der dynamischen Laufwerkfreigabe (DDS) freigegeben ist. Eine Bandbibliothek mit vier Laufwerken ist für drei MediaAgents freigegeben. Beachten Sie, dass jeder dieser MediaAgents auch mit weiteren Bibliotheken verbunden werden kann. ![]()
Abbildung 14
Folgendes ist in Abbildung 14 zu beachten:
Wenn die Steuerung der Laufwerke in einer Bibliothek auf mehrere MediaAgents aufgeteilt wird, ist zur Vermeidung von Ressourcenkonflikten Folgendes zu beachten:
Durch die Wechselmedienverwaltung (RSM) gesteuerte BibliothekenGalaxy kann die Windows 2000-Wechselmedienverwaltung verwenden, um Vorgänge in Ihrer Bibliothek unterstützen. Mithilfe der Wechselmedienverwaltung kann eine Bibliothek für mehrere Anwendungen freigegeben werden. Folgendes ist zu überprüfen, bevor Galaxy zur Verwendung der Wechselmedienverwaltung konfiguriert wird:
Vergewissern Sie sich zunächst, dass die von Galaxy verwendeten Bibliotheken im Wechselmediendienst funktionieren. (Wenn die Bibliotheken mit dem Wechselmediendienst funktionieren, erkennt Galaxy die vorhandenen Wechselmediengeräte automatisch im Fenster Galaxy Library and Drive Configuration ). Vergewissern Sie sich außerdem, dass die erforderliche manuelle Vorbereitung für freie Medien ausgeführt wurde. Hinweis: Es können Bibliotheken mit und ohne Barcodescanner verwendet werden.
Wiederherstellen eines MediaAgentsInformationen über Notfall-Wiederherstellungsvorgänge bei einem MediaAgent finden Sie im englischsprachigen Galaxy CommServe Administration Guide . Bibliotheks- und LaufwerkvorgängeBibliotheken, Laufwerkpools und eigenständige Laufwerke können innerhalb Ihrer Sicherungs- und Wiederherstellungslösung verwaltet werden. MasterlaufwerkpoolIm Masterlaufwerkpool sind alle Laufwerke der Bibliothek enthalten, die für alle mit dieser Bibliothek verbundenen MediaAgents freigegeben werden können. Für den Masterlaufwerkpool sind im Galaxy MediaAgent Administration Guide folgende Verfahren verfügbar:
LaufwerkpoolEin Laufwerkpool besteht aus einer Gruppe von Laufwerken in einer einzelnen Bandbibliothek, die durch einen festgelegten MediaAgent gesteuert wird. Für Laufwerkpools sind im Galaxy MediaAgent Administration Guide folgende Verfahren verfügbar:
BibliotheksinventurVon Galaxy wird eine Inventur aller Medien verwaltet, die jeder Bibliothek zugeordnet sind. Die Inhalte der Inventur werden dabei mithilfe des Vorgangs inventory bewertet, durch den die Steckplätze und Barcodes beziehungsweise On Media Label (OML) aller in der Bibliothek gefundenen Medien identifiziert werden. In einem Laufwerk bereitgestellte Medien werden nicht in die Inventur einbezogen. Wenn ein Medium aus dem Laufwerk entfernt und zurück in den Steckplatz gebracht wurde, wird die Inventur von Galaxy mit dem Barcode des Mediums (oder Benutzernamen) aktualisiert. Hinweis: Mithilfe des Inventurvorgangs kann herausgefunden werden, welche Medien sich in einer Bibliothek befinden. Wenn jedoch neue Medien verwendet werden sollen, fordert Galaxy zusätzliche Informationen an, die mit dem Erkennungsvorgang abgefragt werden. Der Inventurvorgang, der je nach Einstellung der einzelnen Bibliotheken einige Minuten dauern kann, wird in der Regel unter folgenden Bedingungen durchgeführt:
Darüber hinaus wird von vielen Bibliotheksmodellen unter folgenden Umständen eine vollständige Inventur durchgeführt:
Die Inventur wird außerdem aktualisiert, wenn Medien durch den Mailslot einer Bibliothek importiert oder exportiert werden. Hinweis: Durch Einlegen von Medien in einen Mailslot und anschließendes Schließen des Mailslots kann in einigen Bibliotheken ein vollständiger Inventurvorgang (anstelle einer Aktualisierung der Inventur) ausgelöst werden. Wenn für eine Bibliothek ein Inventurvorgang oder eine Aktualisierung ausgeführt wird, stellt Galaxy die Bibliothek solange offline, bis der Vorgang erfolgreich abgeschlossen wurde. Das bedeutet, dass keine neuen Sicherungs- oder Wiederherstellungsvorgänge gestartet werden können, bis die Inventur abgeschlossen ist. Da von der Inventur keine Medien betroffen sind, die bereits in Laufwerken bereitgestellt sind, kann eine ausgeführte Sicherung beziehungsweise Wiederherstellung solange durchgeführt werden, wie dazu kein Zugriff auf nicht bereitgestellte Medien erforderlich ist. Ausführliche Informationen zum Anzeigen der Inventur einer Bibliothek finden Sie in der Onlinehilfe unter " Library Inventory ". Importieren von MedienHinweis: Vergewissern Sie sich, dass der im Medium verwendete Barcode mit dem Barcodeleser der Bibliothek kompatibel ist (Informationen zu kompatiblen Bezeichnungsformaten finden Sie in der Herstellerdokumentation zur Bibliothek). Das Importieren von Medien mit inkompatiblen Barcodes kann zu einem Ausfall aller Vorgänge in der Bibliothek führen. Beim Importieren handelt es sich um den Vorgang, bei dem ausgelagerte Medien einer Bibliothek in die Steckplätze der Bibliothek transportiert werden. Medien können auf zwei Weisen importiert werden:
Das Importieren von Medien über einen Mailslot bietet folgende Vorteile:
Wenn Sie die Tür öffnen und Medien einlegen, muss ein Suchvorgang initiiert werden. Dieser Erkennungsvorgang muss auch dann gestartet werden, wenn der Galaxy-Importvorgang beim Importieren über den Mailslot nicht verwendet wird. Unter bestimmten Umständen empfiehlt es sich jedoch die Bibliothekstür zu öffnen, auch wenn ein Mailslot verfügbar ist. Wenn Sie beispielsweise viele Medien gleichzeitig in eine Bibliothek transportieren möchten, geht dies möglicherweise schneller durch Öffnen der Tür als durch Verwenden des Mailslots. Bei Bibliotheken, die den Wechselmediendienst verwenden, sollten die Medien mit dem MMC-Snap-In Wechselmedien importiert werden. Hinweis: Wenn Sie keinen Mailslot verwenden, sollten Sie beim Öffnen der Tür darauf achten, dass keine Medien in den Bibliothekslaufwerken bereitgestellt sind. Bei einigen Bibliotheksmodellen (zum Beispiel ATL 200 und ATL 500) führt das Öffnen der Tür dazu, dass die Bereitstellung aller Medien, einschließlich der in Gebrauch befindlichen, aufgehoben wird. Hierdurch können Inkonsistenzen in der Datenbank sowie Fehler bei den ausgeführten Aufträgen auftreten. Ausführliche Informationen zum Importieren von Medien in eine Band- beziehungsweise optische Bibliothek finden Sie in der Onlinehilfe unter " Library Operations ". Erkennen von MedienBevor durch Galaxy ein neues, nicht erkanntes Medium verwendet werden kann, müssen in einem Vorgang, der als Erkennung bezeichnet wird, zunächst bestimmte Informationen zu diesem Medium gesammelt werden. Nach dem Erkennen eines Mediums und dem Eintrag seiner Informationen in die Galaxy-Datenbank wird dieses Medium katalogisiert. Galaxy speichert die Medieninformationen dauerhaft. Ein exportiertes und dann wieder in die Bibliothek importiertes Medium muss daher nicht erneut erkannt werden. Hinweis: Da Medieninformationen durch Galaxy gespeichert werden, kann ein bestimmter Barcode in einer CommCell nur für ein einziges Medium verwendet werden. Ein Barcode sollte daher nur einmal verwendet werden, auch wenn das zugehörige Medium dauerhaft aus CommCell entfernt wurde. Wenn Medien über den Mailslot einer Bibliothek importiert werden, können diese durch den Importvorgang automatisch erkannt werden. Wenn neue Medien durch Öffnen der Bibliothekstür und anschließendes Einlegen importiert werden, muss der Erkennungsvorgang manuell gestartet werden. Hinweis: Obwohl nur nicht katalogisierte Medien erkannt werden müssen, wird empfohlen, bei jedem Öffnen der Bibliothekstür und anschließendem Einlegen der Medien einen Erkennungsvorgang auszuführen. Für ein importiertes Medium erfolgen durch das System folgende Zuweisungen:
Ausführliche Informationen zum Erkennen von Medien in einer Bibliothek finden Sie in der Onlinehilfe unter " Library Inventory ". Exportieren von MedienBeim Exportieren handelt es sich um den Vorgang, bei dem Medien physisch aus einer Bibliothek entfernt werden. Nach dem Exportieren von Medien sind die zugehörigen Daten im Galaxy-System nicht mehr direkt verfügbar. Wenn für einen Vorgang (zum Beispiel Wiederherstellungs- oder Zusatzkopie) Daten aus einem exportierten Medium benötigt werden, muss das Medium hierfür erneut importiert werden. Die Informationen zu exportierten Medien bleiben im Galaxy-System gespeichert, so dass diese Medien beim erneuten Importieren nicht neu gesucht werden müssen. Medien können auf zwei Arten exportiert werden:
Das Exportieren von Medien über einen Mailslot hat einen Vorteil: Die durch einen Mailslotexport ausgelöste Bestandsaktualisierung ist weniger zeitaufwändig als der vollständige Inventurvorgang, der beim Schließen der Bibliothekstür ausgelöst wird. Unter bestimmten Umständen empfiehlt es sich jedoch die Bibliothekstür zu öffnen, auch wenn ein Mailslot verfügbar ist. Wenn Sie beispielsweise viele Medien gleichzeitig aus einer Bibliothek entfernen möchten, geht dies möglicherweise schneller durch Öffnen der Tür als durch Verwenden des Mailslots. Medien, in die gerade Daten geschrieben oder aus denen gerade Daten gelesen werden, können nicht exportiert werden. Beim Exportieren eines Mediums sollten eine Beschreibung des Speicherorts und die entsprechenden Verweisinformationen eingegeben werden. Hinweis: Beim Entfernen von Medien aus einigen Bibliotheken sowie beim Schließen der Mailslots einiger Bibliotheken wird möglicherweise ein vollständiger Inventurvorgang (und keine Bestandsaktualisierung) ausgelöst. Ausführliche Informationen zum Exportieren von Medien aus einer Band- beziehungsweise optischen Bibliothek finden Sie in der Onlinehilfe unter " Library Operations ". Zurücksetzen einer Bibliothek und eines LaufwerksDurch Zurücksetzen einer Bibliothek wird die Bereitstellung aller Bänder in den Laufwerken der Bibliothek aufgehoben. Alle Laufwerke und die Bibliothek werden zur erneuten Verwendung zurückgesetzt. Durch Zurücksetzen eines Laufwerks wird die Bereitstellung des Bandes in diesem Laufwerk aufgehoben. Das Laufwerk wird zur erneuten Verwendung zurückgesetzt. Dieser Vorgang kann auch bei einem eigenständigen Laufwerk ausgeführt werden. Ausführliche Informationen zum Zurücksetzen einer Bibliothek finden Sie in der Onlinehilfe unter " Library Operations ". Reinigen von LaufwerkenVergewissern Sie sich vor Ausführen der Reinigung eines Laufwerks, dass ein Reinigungsmedium in den Reinigungsmedienpool eingelegt wurde. Der Reinigungsvorgang des Laufwerks kann nicht durchgeführt werden, wenn in dem zu reinigenden Laufwerk gerade ein Auftrag ausgeführt wird. Vergewissern Sie sich vor dem Starten des Vorgangs, dass das Laufwerk verfügbar ist. Der Reinigungsvorgang für Laufwerke ist für eigenständige Laufwerke, optische Bibliotheken beziehungsweise durch den Wechselmediendienst gesteuerte Bibliotheken nicht verfügbar. Damit von Galaxy der Reinigungsvorgang für Laufwerke durchgeführt werden kann, muss zuvor im vorderen Menü der Bibliothek die automatische Laufwerkreinigung deaktiviert werden. Beispielsweise können für die Exabyte X80-Bibliothek folgende Schritte zur Deaktivierung der automatischen Laufwerkreinigungsfunktion durchgeführt werden:
Weitere Informationen zum Reinigen von Laufwerken finden Sie im englischsprachigen CommVault Galaxy CommCell Media Management Administration Guide . Mediengruppen und ScratchpoolsEin Scratchpool ist ein Repository von Medien, die zur Verwendung bereitstehen. Die für eine Sicherung, eine synthetische vollständige Kopie oder eine Zusatzkopie benötigten neuen Medien werden vom System aus dem Scratchpool entnommen. Durch folgende Verfahren werden Medien dem Scratchpool zugeführt:
Jede Bibliothek verfügt über einen Standard-Scratchpool, der von Galaxy beim Konfigurieren der Bibliothek erstellt wird. Wenn vom System für die Bibliothek eine Speicherrichtlinienkopie erstellt wird (beispielsweise beim Konfigurieren der Bibliothek beziehungsweise eines zugehörigen Laufwerkpools), wird die primäre Speicherrichtlinie dem Standard-Scratchpool zugewiesen. Neu importierte Medien in der Bibliothek werden (sofern nicht anders festgelegt) diesem Scratchpool zugewiesen. Sie können eine beliebige Anzahl zusätzlicher Scratchpools erstellen und diese den unterschiedlichen Speicherrichtlinien zuweisen, die auf die Bibliothek zugreifen. Darüber hinaus kann als Standardeinstellung für die Bibliothek auch ein benutzerdefinierter Scratchpool angegeben werden. (Informationen zu Speicherrichtlinien, Speicherrichtlinienkopien und zum Wechseln des mit einer Speicherrichtlinie verbundenen Scratchpools finden Sie im Galaxy Client Administration Guide für die jeweiligen iDataAgents.) Durch das Erstellen von Scratchpools und dem anschließenden Zuweisen zu festgelegten Speicherrichtlinienkopien wird sichergestellt, dass für wichtige Vorgänge stets die benötigten Medien bereitstehen. Angenommen, für einen Dateiserver mit unternehmenswichtigen Daten und eine Reihe von Benutzercomputern sollen regelmäßig Sicherungen durchgeführt werden. Hier muss nun vermieden werden, dass die verfügbaren Medien für nebensächliche Computersicherungen verbraucht werden und die wichtigere Sicherung des Dateiservers dadurch fehlschlägt. Sie erreichen dies, indem Sie einen Scratchpool ausschließlich für die Speicherrichtlinienkopie erstellen, die die Dateiserver-Sicherungen durchführt. Mit Galaxy ist es darüber hinaus möglich, Medien zwischen Scratchpools zu verschieben. Wenn in dem gerade beschriebenen Fall die Medien für den dem Dateiserver zugewiesenen Scratchpool zur Neige gehen, können dem Dateiserverpool Medien aus einem anderen Scratchpool logisch neu zugewiesen werden. Folgende Verfahren werden unter " Scratch Pools " der englischsprachigen Onlinehilfe beschrieben:
Mithilfe von Galaxy können Sie eine Untergrenze für jeden Scratchpool festgelegen. Durch diesen Parameter wird die Mindestanzahl der Medien festgelegt, die permanent in einem Scratchpool verfügbar sein müssen. Sinkt die Anzahl der verfügbaren Medien unter diese Grenze, wird von Galaxy eine Nachricht an das Ereignisprotokoll gesendet und dem Scratchpoolbericht ein entsprechender Eintrag hinzugefügt. Beachten Sie beim Festlegen einer Untergrenze die Medienanforderungen aller Vorgänge, die vom Scratchpool abhängig sind (zum Beispiel Sicherungskopien, Zusatzkopien und synthetische vollständige Sicherungen). Die Untergrenze sollte hoch genug eingestellt und damit sichergestellt werden, dass im Bedarfsfall immer noch genug Medien zum Abschließen der auszuführenden Vorgänge verfügbar sind. Wenn beispielsweise von Vorgängen, die auf einen bestimmten Scratchpool zugreifen, regelmäßig zwei Medien pro Woche verwendet werden, sollten Sie die untere Grenze bei drei festlegen. So werden Sie jede Woche von Galaxy aufgefordert, dem Scratchpool neue Medien hinzuzufügen, während weiterhin genug Medien zum Ausführen des normalen Vorgangvolumens zur Verfügung stehen. Informationen zu Mediengruppen, Speicherrichtlinienkopien und anderen Galaxy-Einheiten, durch die das Medienvolumen für einen bestimmten Scratchpool festgelegt werden, finden Sie im englischsprachigen Galaxy Client Administration Guide . Mediengruppe AssignedDie Mediengruppe Assigned ist ein Repository für von Galaxy verwendete Medien. Die für eine Sicherung, eine synthetische vollständige Kopie oder eine Zusatzkopie benötigten neuen Medien werden durch das System aus dem Scratchpool entnommen und der Mediengruppe Assigned hinzugefügt. Der Status eines Mediums wird bei seiner Verwendung sofort als "aktiv" angezeigt. Wenn ein Medium voll oder als voll gekennzeichnet ist, wird sein Status als "voll" angezeigt. Von Galaxy wird nicht mehr auf das Medium geschrieben, da ein als "voll" gekennzeichnetes Medium lediglich zur Wiederherstellung von Daten verwendet werden kann. ReinigungsmedienpoolDer Reinigungsmedienpool ist das logische Repository für die Reinigungsmedien. Bei der ersten Konfiguration einer Bibliothek wird vom System für jede Bibliothek ein Reinigungsmedienpool erstellt. Wenn für eine Bibliothek die automatische Laufwerkreinigung nicht verfügbar ist, werden von Galaxy die katalogisierten Reinigungsmedien für den Reinigungsvorgang der Laufwerke verwendet. Wenn ein Medium nicht als Reinigungsmedium identifiziert wird, geht Galaxy von einem regulären Medium aus. Galaxy versucht nun, entweder das Laufwerk zu überprüfen oder beim Ausführen einer Sicherung auf das Medium zu schreiben. Ein solcher Versuch würde fehlschlagen. Durch das Identifizieren der Reinigungsmedien wird sichergestellt, dass diese nicht für Überprüfungs- und Sicherungsvorgänge verwendet werden. Hinweis: Wenn durch den Hersteller einer Bibliothek spezielle Barcode-Etiketten für Reinigungsmedien bereitgestellt werden, sollten diese verwendet werden. So beginnen beispielsweise die Etiketten der Reinigungsmedien für einige Bibliotheken mit den Buchstaben CLN. Da durch den Wechselmediendienst die automatische Laufwerkreinigungsfunktion unterstützt wird, werden von Galaxy für durch den Wechselmediendienst gesteuerte Bibliotheken keine laufwerkbezogenen Vorgänge erfordert. Die Option "Laufwerkreinigung" ist für eigenständige Laufwerke nicht verfügbar. Folgende Verfahren werden unter " Cleaning Media Pool " der englischsprachigen Onlinehilfe beschrieben:
Mediengruppe ExportedBei jedem Exportieren von Medien (dazu gehören Reservemedien, verwendete Medien oder Reinigungsmedien) aus der Bibliothek werden diese in der Mediengruppe Exported aufgelistet. Alle in eigenständigen Laufwerken verwendeten Medien werden in der Mediengruppe Exported aufgelistet. Mediengruppe UnidentifiedDie Mediengruppe Unidentified ist ein logisches Repository für Medien in einer Bibliothek, die vom Galaxy-System nicht verwendet werden können. Bei der ersten Konfiguration einer Bibliothek wird durch das System für jede Bibliothek eine Mediengruppe Unidentified erstellt. Ein Medium kann aus folgenden Gründen in die Mediengruppe Unidentified verschoben werden:
Folgende Verfahren werden unter " Unidentified Media Group " der englischsprachigen Onlinehilfe beschrieben:
Vorgänge mit eigenständigen LaufwerkenEine eigenständige Bibliothek ist eine aus einem Laufwerk bestehende Speichereinheit, die über keine Medienspeicherfunktion, keinen Medienwechsler und keinen Barcodeleser verfügt. Hinweis: Da eigenständige Laufwerken verwendete Medien nicht ablegen kann, sollten Sie, alle verwendeten Medien mit entsprechenden Etiketten versehen und an einem sicheren und zugreifbaren Ort lagern. Jedes eigenständige Laufwerk sollte physisch mit einem Etikett mit dem im Konfigurationsfenster angezeigten Bibliotheksnamen versehen werden. Wenn von Galaxy ein neues Medium für ein Laufwerk gefordert wird, kann auf diese Weise das richtige Laufwerk leichter gefunden werden. Folgende Verfahren werden unter " Stand-Alone Drive Operations " der englischsprachigen Onlinehilfe beschrieben:
Medienvorgänge in eigenständigen LaufwerkenEigenständige Bibliotheken verfügen über keine ursprüngliche Liste von Reservemedien. Sie werden dazu aufgefordert, ein neues Medium einzulegen, wenn dies erforderlich ist. Beim ersten Einlegen eines Mediums in eine eigenständige Bibliothek, wird durch Galaxy wird für dieses durch ein On Media Label (OML) eine eindeutige interne Kennung erstellt. Anschließend können Sie eine eigene eindeutige Kennung für das Medium wählen. Bei jedem Einlegen eines neuen Mediums werden Sie von Galaxy aufgefordert, eine eindeutige Kennung und den Speicherort für das Medium einzugeben. Diese Aufforderung wird als PopUp-Meldung angzeigt. Zum Ausführen von Sicherungs- beziehungsweise Wiederherstellungsvorgängen auf einem eigenständigen Laufwerk gehen Sie folgendermaßen vor:
Hinweis: Wenn zum Einlegen der Medien in das eigenständige Laufwerk kein Operator zur Verfügung steht, sollten keine Aufgaben geplant werden, für die unterschiedliche Speicherrichtlinien verwendet werden. Bei der Planung von Aufträgen in einem eigenständigen Laufwerk ist darauf zu achten, dass alle Aufträge die gleiche Speicherrichtlinie verwenden. Wenn von einem geplanten Auftrag eine andere als die zum Medium im Laufwerk gehörende Speicherrichtlinie verwendet wird, kann der Auftrag erst gestartet werden, wenn das Medium durch ein anderes ersetzt wird. Dadurch kann die Planung eines Auftrags hinfällig werden. Sämtliche in einem eigenständigen Laufwerk verfügbaren Medien werden im CommCell Browser unter Exported Media Pool angezeigt. Davon ausgenommen ist das aktuell verwendete Medium, dass unter dem eigenständigen Laufwerk angezeigt wird. PopUp-MeldungenBei jedem Vorgang im eigenständigen Laufwerk wird von Galaxy eine PopUp-Meldung angezeigt. Die von Galaxy für eigenständige Laufwerke erzeugten PopUp-Meldungen können ignoriert werden. Diese Meldungen werden vier Minuten lang angezeigt und dann automatisch ausgeblendet. Bei jedem Einlegen eines neuen Mediums wird von Galaxy die PopUp-Meldung angezeigt, in der Sie aufgefordert werden, eine eindeutige Kennung und den Speicherort für das Medium einzugeben. Hier gibt mehrere Optionen:
Die Informationen können jedoch auch im CommCell Browser im Dialogfeld Media Properties eingegeben werden. Wenn Sie keine Informationen eingeben, wird die PopUp-Meldung bei jedem erneuten Einlegen des Mediums angezeigt, bis für das Medium eine eindeutige Kennung festgelegt wird. Bei Sicherungs- oder Wiederherstellungsvorgängen wird von Galaxy eine PopUp-Meldung angezeigt, wenn das eigenständige Laufwerk entweder leer ist oder kein ordnungsgemäßes Medium enthält. Diese Meldungen werden von Galaxy auf dem MediaAgent-Computer, dem das eigenständige Laufwerk zugewiesen ist, angezeigt sowie auf allen Computern, auf denen die CommCell-Konsole (MMC und/oder Java GUI) geöffnet ist. Wenn auf dem MediaAgent-Computer beispielsweise die Java GUI und MMC geöffnet sind, werden drei PopUp-Meldungen gleichen Inhalts angezeigt. Sie können in allen diesen Meldungen auf OK klicken. Wirksam ist jedoch nur die Antwort auf dem MediaAgent-Computer. Wenn Sie die Meldung ignorieren, wird diese vier Minuten lang angezeigt und dann automatisch ausgeblendet. Die Nachricht wird erneut angezeigt, wenn durch den Job Manager der Auftrag erneut ausgeführt werden soll und das erforderliche Medium nicht gefunden wird. Migrieren einer magnetischen BibliothekMit dem CommCell Browser können die Eigenschaften von magnetischen Bibliotheken und Bereitstellungspfaden angezeigt, diese Einheiten online und offline gestellt und Warnmeldungen (E-Mail-Benachrichtigung) für die magnetische Bibliothek konfiguriert werden. Eine ausführliche Beschreibung der Galaxy-Warnmeldungen finden Sie im englischsprachigen Galaxy CommServe Administration Guide . Eine magnetische Bibliothek kann durch einen Benutzer auf einen anderen MediaAgent migriert werden. Dies empfiehlt sich besonders, wenn der Benutzer den MediaAgent für Zwecke freigeben möchte, die nicht mit Sicherungen in Zusammenhang stehen. Migration ist ein logischer und kein physischer Vorgang. Zum Verwenden dieser Funktion muss der MediaAgent, auf den migriert werden soll, auf denselben Bereitstellungspfad zugreifen können, wie der MediaAgent, von dem migriert wird. Daher sollte sichergestellt werden, dass für die MediaAgents im Sicherungssystem des Benutzers eine Spiegelung vorliegt. Durch eine Spiegelung kann ein MediaAgent (zum Beispiel blau) mit den gleichen Einstellungen versehen werden wie ein anderer MediaAgent (zum Beispiel grün). In diesem Beispiel könnten von "blau", als Spiegelung von "grün", die gleichen MediaAgent-Funktionen ausgeführt werden wie von "grün". Die Migration von magnetischen Bibliotheken auf andere MediaAgents wird für UNC-Pfade und für lokale Pfade in Windows- und Unix-Dateisystemen unterstützt. Wenn keine Spiegelung möglich ist, muss der Benutzer über Bereitstellungspfade verfügen, in denen UNC-Pfade für Windows oder das bereitgestellte Netzwerkdateisystem (NFS - Network File System) für UNIX enthalten sind. Darüber hinaus sollte vor dem Ausführen von Vorgängen sichergestellt werden, dass alle Bereitstellungspfade online beziehungsweise verfügbar sind. Migrationen über Plattformen hinweg sind nicht möglich (das heißt dass eine magnetische Bibliothek nicht von einem MediaAgent für Windows auf einen UNIX-MediaAgent, oder umgekehrt, migriert werden kann). Folgende Verfahren werden unter " Magnetic Disk Library Administration Procedures " der englischsprachigen Onlinehilfe beschrieben:
Client-AuftragsergebnisseAuftragsergebnisse können mit den Funktionen Backup History und Restore History angezeigt werden. Sie können das Verzeichnis für Auftragsergebnisse festlegen, in das die Ergebnisse der Sicherungs- und Wiederherstellungsaufträge auf dem Clientcomputer geschrieben werden. Zur Verwaltung des Auftragsergebnisverzeichnisses sind bei Galaxy im Dialogfeld Properties für den Subclient folgende Optionen verfügbar.
Hinweis: Das Verzeichnis für Auftragsergebnisse darf nicht in ein Verzeichnis auf einem komprimierten Laufwerk gespeichert oder verschoben werden. Verwenden von Pipelinepaaren zum Konfigurieren mehrerer NetzwerkschnittstellenViele Unternehmen möchten vermeiden, dass ihr Produktionsnetzwerk mit Sicherungskopien überlastet wird. Die Lösung besteht in einem zweiten, Hochgeschwindigkeits-Netzwerk auf den Servern, das nur zum Sichern und Wiederherstellen von Daten verwendet wird. In einigen Fällen können der Datensicherung auch mehrere Netzwerke zugewiesen werden. Mit Pipelinepaaren können die Galaxy-Subclients für diese zusätzlichen Netzwerke konfiguriert werden. Pipelinepaare werden auf Ebene der Subclients konfiguriert.
Verschieben von Daten innerhalb von PipelinepaarenSofern keine Pipelinepaare hinzugefügt wurden, werden die Sicherungs- beziehungsweise Wiederherstellungsdaten über die Standardnetzwerkverbindung verschoben. Wenn Sie Pipelinepaare hinzufügen, stuft sich die Standardnetzwerkverbindung selbst zurück und behandelt nur den Datenaustausch für die Koordination zwischen CommServer, MediaAgent und Client. Alle Datenverschiebungen zur Sicherung beziehungsweise Wiederherstellung zwischen Client und MediaAgent erfolgen über die hinzugefügten Pipelinepaare. Falls mehr als zwei Netzwerkverbindungen zwischen MediaAgent und Client verfügbar sind, können weitere Pipelinepaare hinzugefügt werden. Beispiel: Für die Kombination aus Client und MediaAgent sind drei Netzwerkverbindungen insgesamt verfügbar. In diesem Fall können Sie die Standardverbindung sowie zwei Pipelinepaare nutzen. Die Pipelinepaare werden von jedem Sicherungs- beziehungsweise Wiederherstellungsdatenstrom zwischen Client und MediaAgent abwechselnd der Reihe nach verwendet. Datenstrom 1 verwendet das erste Paar, Datenstrom 2 verwendet das zweite, Datenstrom 3 das erste usw. Beachten Sie, dass ein Datenstrom nicht auf zwei verschiedene Pipelinepaare aufgeteilt werden kann. Damit Pipelinepaare verwendet werden können, müssen sowohl der MediaAgent als auch der Client über mehrere installierte und ordnungsgemäß konfigurierte Adapter verfügen. Die Verbindungen dürfen nicht denselben Datenpfad (zum Beispiel Router) gemeinsam nutzen, um die Vorteile der zusätzlichen Bandbreite voll ausschöpfen zu können. Außerdem müssen Sie über eine korrekte IP-Adressen-/Namensauflösung verfügen, bevor Sie Pipelinepaare hinzufügen können. Konfigurieren mehrerer AdapterBei einem mehrfach vernetzten Computer handelt es sich um einen Computer, der über mindestens zwei Netzwerkschnittstellenkarten (NIC, Network Interface Card) verfügt. Sie müssen jede NIC im DNS (Domain Name System) eindeutig benennen, um eine ordnungsgemäße Namens-/IP-Adressauflösung in Galaxy sicherzustellen. Als Beispiel hierfür dient ein Computer mit dem Namen amber , der über die vollqualifizierten Hostnamen amber1.nwtraders.com und amber2.nwtraders.com sowie zwei NICs mit den folgenden IP-Adressen verfügt:
Um sicherzustellen, dass beide Schnittstellen aufgelöst werden können, müssen Sie eindeutige Namen im DNS definieren, zum Beispiel:
Unter Windows 2000 können Sie auf der Registerkarte DNS nur einen eindeutigen Domänennamen zuweisen. Dies liegt darin begründet, dass die jeweilige Netzwerkverbindung eindeutig bezeichnet werden sollte, indem an den Computernamen eindeutige Domänennamen angefügt werden. Auf der Registerkarte DNS können Sie mit dem DNS-Suffix für diesen Verbindungswert einen eindeutigen Domänennamen definieren. Wenn Sie dieser Konvention folgen, dürfen Sie das Kontrollkästchen Adressen dieser Verbindung in DNS registrieren nicht aktivieren. Aufgrund eines Features im DNS von Windows 2000 erhalten Sie zwei identische Namenseinträge unter derselben primären Forward-Lookupzone in der DNS-Datenbank, unabhängig davon, welcher Domäne der zweite Adapter zugewiesen wurde. Wenn dies der Fall ist, werden alle Pipelinepaare von Galaxy als identisch angesehen. Um dies zu vermeiden, müssen Sie die Host- und die Zeigereinträge manuell in die entsprechenden Forward- und Reverse-Lookupzonen auf dem DNS-Server eingeben. Der DNS-Auflösungsdienst von Windows 2000-Clients speichert die von einem DNS-Server empfangenen positiven und negativen Antworten im Cache. Vorgenommene Änderungen an der DNS-Serverdatenbank oder an der Hostdatei, mit denen Abhilfe für negative Antworten geschaffen werden soll, wirken sich unter Umständen nicht positiv aus, da der DNS-Client seine Antwort weiterhin aus dem Cache abruft. Wenn Sie mit DNS-Änderungen und einem Windows 2000-System arbeiten, müssen Sie auf dem Client immer ipconfig /flushdns ausführen, um den lokalen DNS-Cache zu leeren. Außerdem muss unbedingt beachtet werden, dass die Datei für lokale Hosts bei Windows NT und Windows 2000 immer als Voreinstellung in den DNS-Cache geladen wird und daher bei der Namensauflösung zuerst überprüft wird. iDataAgentsDas Galaxy-System beinhaltet iDataAgents für Windows 2000, Exchange 2000 und SQL Server 2000 sowie Subclients für jeden Sicherungssatz. Verwalten von SubclientsMit Subclients werden verschiedene Bereiche des Dateisystems auf einem Clientcomputer gesichert. Anfangs wird im Galaxy-System für jeden Sicherungssatz ein Standardsubclient definiert. Zu diesem Zeitpunkt enthält der Standardsubclient das gesamte Dateisystem und den Systemstatus. Wenn Sie weitere Subclients in demselben Sicherungssatz definieren, enthält der Standardsubclient das gesamte Dateisystem mit Ausnahme der Teile, die den anderen Subclients zugewiesen wurden. Voraussetzungen zum Definieren eines Subclients:
Sie können diese Informationen im Dialogfeld Subclient Properties eingeben. Diese Informationen sind zwar für die Definition eines Subclients ausreichend, Sie können jedoch noch weitere Subclienteigenschaften einrichten. Es folgen einige Beispiele:
Sie dürfen keinen Subclient erstellen, während eine Sicherung für den übergeordneten Sicherungssatz oder einen gleichgeordneten Subclient durchgeführt wird.
Umbenennen eines SubclientsAlle benutzerdefinierten Subclients können jederzeit umbenannt werden. Die Namen von Standardsubclients können jedoch nicht geändert werden. Benennen Sie keinen Subclient um, für den gegenwärtig eine Sicherung ausgeführt wird.
Ändern des Inhalts eines SubclientsDer einem Subclient zugewiesene Teil eines Dateisystems wird als Inhalt des Subclients bezeichnet. Sie können den Inhalt eines beliebigen Subclients im Dialogfeld Subclient Properties anzeigen und ändern. Ändern Sie die Anfangseinstellung für den Inhalt des Standardsubclients (" \ ") nicht. Durch diese Einstellung wird sichergestellt, dass der Inhalt des Subclients alle Teile des Dateisystems enthält, die nicht in anderen Subclients enthalten sind. Wenn Sie die Einstellung in einen Pfad unterhalb des Stamms ändern, sichert der Standardsubclient nur die Daten im betreffenden Pfad. Das Dateisystem in seiner Gesamtheit wird von den Subclients im Sicherungssatz nicht mehr gesichert. Ändern Sie nicht den Inhalt eines Subclients, für den gegenwärtig eine Sicherung ausgeführt wird.
Verwenden von Sicherungen bei BedarfMithilfe von Sicherungen bei Bedarf können Sie die Daten und den Systemstatus sofort sichern, ohne dass Sie auf den geplanten Sicherungszeitpunkt warten müssen. Diese Funktion ist in folgenden Fällen von Nutzen:
Bei der Verwendung von Sicherungen bei Bedarf können vollständige, inkrementelle und differenzielle Sicherungen ausgelöst werden. Eine Sicherung bei Bedarf kann auf den folgenden Ebenen gestartet werden:
Bei Auswahl eines Sicherungssatzes wird das gesamte Dateisystem auf dem Clientcomputer gesichert. Bei Auswahl eines Subclients wird nur der Teil des Dateisystems gesichert, der diesem Subclient zugeordnet wurde. Beim Starten einer Sicherung für einen Sicherungssatz werden einzelne Sicherungen für jeden darin enthaltenen Subclient gestartet. Falls den Subclients dieselbe Speicherrichtlinie zugeordnet wurde, werden deren Sicherungen nacheinander ausgeführt, sofern die Speicherrichtlinie nicht für mehrere Datenströme konfiguriert wurde. Die Sicherung des Windows 2000-Systemstatus wird vom Standardsubclient im Sicherungssatz initiiert. Der Systemstatus wird immer mit einer vollständigen Sicherung gesichert, selbst wenn dieser Subclient für den im Dateisystem gespeicherten Datenteil eine andere Art der Sicherung ausführt.
iDataAgent für Windows 2000: Durchsuchen und WiederherstellenSie können die für einen Clientcomputer gesicherten Daten durchsuchen und anzeigen, ohne sie tatsächlich wiederherzustellen. Beim Wiederherstellen rufen Sie die Daten von den Sicherungsmedien ab und speichern sie an einem angegebenen Speicherort. Obwohl Sie Daten wiederherstellen können, ohne sie zuvor zu durchsuchen, gehen diese beiden Vorgänge in der Praxis häufig Hand in Hand. Mit den Optionen zum Durchsuchen und Wiederherstellen können Sie Folgendes ausführen:
Wiederherstellen von SystemdatenbankenDer Systemstatus wird immer in seiner Gesamtheit mit einer vollständigen Sicherung gesichert, unabhängig von der Art der ausgeführten Dateisicherung. Beispielsweise wird bei einer inkrementellen Sicherung des Standardsubclients eine inkrementelle Sicherung des Dateisystems und eine vollständige Sicherung des Systemstatus ausgeführt. Die Systemstatus-Sicherungsdaten umfassen mehrere andere Datenbanken. Da es sich bei diesen anderen Datenbanken um separate Elemente handelt, können sie einzeln ausgewählt und wiederhergestellt werden, ohne dass dazu eine vollständige Wiederherstellung des Systemstatus ausgeführt werden muss. Es folgt eine Aufstellung der Datenbankelemente:
Wenn Sie eine Wiederherstellung der Systemdatenbanken durchführen, können Sie auswählen, welche dieser Elemente wiederhergestellt werden sollen. Diese Datenbanken stehen nur für eine Wiederherstellung zur Verfügung, wenn sie zuvor installiert und gesichert wurden.
Durchsuchen und Wiederherstellen von DateiversionenIm Dialogfeld Browse/Restore können Sie verschiedene gesicherte Versionen derselben Datei durchsuchen und eine beliebige Version der Datei oder alle Versionen der Datei wiederherstellen. Wenn Sie alle Dateiversionen gleichzeitig wiederherstellen, fügt Galaxy jeweils eine unterschiedliche Zahl an den Dateinamen an, so dass jede Version eindeutig bleibt. Bevor Sie mit dem Durchsuchen und Wiederherstellen von Dateiversionen beginnen, sollten Sie Folgendes beachten:
Wenn Sie eine andere Version derselben Datei wiederherstellen möchten, wiederholen Sie diesen Vorgang beginnend mit Schritt 6. Wenn Sie die Versionen anderer Dateien durchsuchen möchten, wiederholen Sie den gesamten Vorgang.
Wiederherstellen von Daten auf einem verbundenen NetzlaufwerkMit Galaxy können Sie Daten auf den verbundenen Netzlaufwerken eines Clientcomputers wiederherstellen. Die wiederhergestellten Daten nehmen die Zugriffseigenschaften der Zielfreigabe an. Vor Beginn müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass es sich bei verbundenen Netzlaufwerken um Freigabeverzeichnisse in Windows handelt (das heißt um Freigaben), die sich auf einem anderen Computer im Netzwerk befinden. Aus Gründen der Datensicherheit verfügen diese Freigaben über Zugriffsrechte, durch die festgelegt wird, welche Benutzer und Dienste auf die Freigabe zugreifen können und mit welchen Rechten der Zugriff gewährt wird. Wenn Ihr Windows-Konto nicht über die Rechte zum Schreiben von Daten auf der Freigabe verfügt, müssen Sie den Benutzernamen und das Kennwort eines Windows-Kontos angeben können, das über diese Rechte verfügt. Außerdem müssen Sie sicherstellen, dass die Windows-Freigabe, auf der die Daten wiederhergestellt werden sollen, als verbundenes Netzlaufwerk vom Zielcomputer aus zugänglich ist.
Wiederherstellen von Daten ohne vorheriges DurchsuchenWenn Ihnen der Pfad der wiederherzustellenden Daten bekannt ist, können Sie sie ohne vorheriges Durchsuchen wiederherstellen. Dieses Verfahren eignet sich besonders, wenn Sie Daten aus einem einzelnen Pfad wiederherstellen möchten. Wenn Sie Daten aus mehreren Pfaden wiederherstellen möchten, müssen Sie sie im Fenster Browse auswählen.
Suchen einer Datei oder eines VerzeichnissesSie können in den Sicherungsarchiven nach einem beliebigen Datei- oder Verzeichnisnamen oder einem Namensmuster suchen. Suchen und Durchsuchen sind ähnliche Vorgänge. Bei einem Suchvorgang können Sie mithilfe des Systems Dateien oder Verzeichnisse mit bestimmten Namen oder Benennungsmuster auffinden. Bei der Suche werden eine Reihe von Platzhalterzeichen unterstützt (zum Beispiel "*" und "?"), mit denen der Suchbereich erweitert oder eingeschränkt werden kann. Die unterstützten Platzhalterzeichen werden später in diesem Modul unter "Verwenden von Platzhalterausdrücken beim Wiederherstellen von Daten" aufgeführt und erläutert.
Filtern von Daten aus WiederherstellungenIm Dialogfeld Advanced Restore Operations können Sie Dateien, Verzeichnisse und Dateinamenmuster angeben, die Sie aus den Wiederherstellungsdaten filtern möchten.
Verwenden von Platzhalterausdrücken beim Wiederherstellen von DatenIn Galaxy können Sie bei einer Wiederherstellung von Daten Platzhalterausdrücke verwenden. Sie können die Daten direkt wiederherstellen oder sie zuerst durchsuchen und anschließend wiederherstellen. Diese Funktion ermöglicht, Dateien und/oder Verzeichnisse wiederherzustellen, die einer allgemeinen Namenskonvention folgen (zum Beispiel Msde2.doc und Msj4j.doc ). In Tabelle 20 werden die unterstützten Platzhalterzeichen aufgelistet. Tabelle 20: Unterstützte Platzhalterzeichen
Wenn Sie den Ausdruck ohne Pfad angeben (zum Beispiel *.doc ), sucht Galaxy nach allen Daten des Sicherungssatzes, die den Ausdruck erfüllen, und gibt diese zurück. Indem Sie dem Ausdruck einen Pfad voranstellen, können Sie den Bereich der wiederherzustellenden Daten eingrenzen. Wenn Sie beispielsweise C:\Eigene Dateien\*.doc angeben, werden nur die Dateien und Verzeichnisse wiederhergestellt, die sich im Verzeichnis C:\Eigene Dateien befinden und die Erweiterung .doc haben. Wenn Sie bei der Wiederherstellung von Verzeichnissen ein Platzhaltermuster angeben, das dem Namen eines Verzeichnisses entspricht, stellt Galaxy das Verzeichnis wieder her, jedoch nicht den Verzeichnisinhalt. Wenn Ihre Platzhalterzeichenfolge für die Wiederherstellung tem? lautet, stellt Galaxy alle Daten wieder her, deren Name aus einer vier Zeichen langen Zeichenfolge besteht, die mit den Buchstaben "t", "e" und "m" beginnt. Wenn es ein Verzeichnis gibt, dessen Name diesem Kriterium entspricht (zum Beispiel C:\Temp ), wird nur das Verzeichnis wiederhergestellt. Es werden keine in C:\Temp enthaltenen Dateien oder Unterverzeichnisse wiederhergestellt. In Galaxy können Sie, neben der Auswahl von Daten mithilfe von Platzhalterausdrücken, bestimmte Daten für eine Wiederherstellung auswählen. Dieses Vorgehen wird als Wiederherstellung im gemischten Modus bezeichnet. Im Allgemeinen führt eine Wiederherstellung im gemischten Modus dazu, dass Galaxy sowohl die ausgewählten Daten als auch solche Daten wiederherstellt, die den Platzhalterausdrücken entsprechen, mit einer wichtigen Ausnahme: Alle wiederherzustellenden Verzeichnisse, unabhängig davon, ob sie direkt angegeben beziehungsweise ausgewählt wurden oder lediglich einem Platzhalterausdruck entsprechen, werden ohne ihre Inhalte wiederhergestellt (das heißt jedes wiederherzustellendes Verzeichnis wird auf die gleiche Weise behandelt, als ob das Verzeichnis als Ergebnis eines Platzhalterausdrucks wiederhergestellt wird). Verwenden von Platzhaltern beim direkten Wiederherstellen von DatenMit dieser Methode können Sie die Daten am schnellsten wiederherstellen, da Sie die Sicherungsdaten nicht erst durchsuchen müssen. Sie benötigen jedoch genaue Kenntnisse über die Organisation der Daten, die Sie wiederherstellen möchten.
Verwenden von Platzhaltern beim Durchsuchen und Wiederherstellen von DatenDiese Methode der Datenwiederherstellung verwendet die Funktion zum Durchsuchen von Daten. Diese Funktion kann hilfreich sein, wenn Ihnen genaue Kenntnisse über die Organisation der Daten fehlen, die Sie wiederherstellen möchten.
iDataAgent für Datenbanken für Exchange 2000 ServerMit dem iDataAgent für Exchange 2000 Server können Daten auf verschiedene Arten gesichert und wiederhergestellt werden. Verwenden von Subclients zum Einrichten von parallelen SicherungenSie können eine vollständige Instanz schneller sichern, indem Sie einen Zeitplan mit mehreren Subclients für die gleichzeitige Sicherung erstellen, so dass die Sicherungen parallel ablaufen und weniger Zeit in Anspruch nehmen als ohne Aufteilung des Instanzclients in getrennte Subclients. Um die Sicherungen auf den Subclients jedoch parallel ausführen zu können, müssen sie so konfiguriert sein, dass sie entweder verschiedene Speicherrichtlinien oder eine Speicherrichtlinie verwenden, die so konfiguriert ist, dass sie mindestens über die Anzahl an Datenströmen verfügt, die insgesamt für alle parallel zu sichernden Subclients erforderlich ist. Wenn für verschiedene Subclients dieselbe Speicherrichtlinie angegeben ist und in dieser nicht genügend Datenströme eingerichtet sind, treten Ressourcenkonflikte bei den Mediengruppen auf, und die Sicherung der konkurrierenden Subclients wird seriell ausgeführt. WiederherstellungenWiederherstellungen zählen zu den Hauptfunktionen des Galaxy-Systems. Galaxy bietet zwei allgemeine Vorgänge, die Sie beim Abrufen gesicherter Daten unterstützen: Durchsuchen und Wiederherstellen. Beim Durchsuchen wird Ihnen vor der Wiederherstellung der Daten ermöglicht, die Datenbankelemente anzuzeigen, die für einen Exchange 2000 ausführenden Clientcomputer gesichert wurden. So können Sie die wiederherzustellenden Elemente auf einfache Weise identifizieren. Bei der Wiederherstellung werden die Datenbankelemente anschließend vom Sicherungsmedium abgerufen und wiederhergestellt. Durchsuchen von Daten Beim Durchsuchen erhalten Sie eine Momentaufnahme der Datenbanken, die von iDataAgent für Exchange 2000 Server gesichert wurden. Hierzu werden die Indexdateien der entsprechenden Subclients abgerufen. Die Ergebnisse werden an die CommCell-Konsole zurückgegeben, die die Datenbanken auf dem ausgewählten gesicherten Subclient anzeigt. Sie können in der Anzeige der CommCell-Konsole einige oder alle Daten auswählen und anschließend wiederherstellen. Wiederherstellen von Daten Bei der Wiederherstellung werden die Daten abgerufen, die Sie in der CommCell-Konsole ausgewählt haben. Das Galaxy-System stellt leistungsfähige Wiederherstellungsoptionen bereit, mit denen Sie die Wiederherstellung auf ausgewählte Daten eingrenzen können. Um die Daten richtig angeben zu können, ist ein grundlegendes Verständnis der Vorgänge während einer Datenbankwiederherstellung erforderlich. Die verschiedenen Umstände, unter denen die Wiederherstellung stattfinden kann, werden in den folgenden Absätzen beschrieben. Durchsuchungs- und Wiederherstellungsszenarien Der iDataAgent für Datenbanken für Exchange 2000 Server ermöglicht Ihnen, den Inhalt und die Organisation der Daten zu durchsuchen und wiederherzustellen, die durch Standardsicherungsvorgänge gesichert wurden. Beim Durchsuchen werden alle Datenbanksicherungen von iDataAgent aus einem angegebenen Zeitraum angezeigt. Bei einer Wiederherstellung werden einige oder alle der ausgewählten Datenbanken wiederhergestellt. Datenbankabruf Wenn Sie Daten durchsuchen oder wiederherstellen, gibt das System in der Standardeinstellung die gewünschten Daten auf Grundlage der neuesten verfügbaren Sicherungen zurück. Im Normalfall sind das die vom Benutzer gewünschten Informationen. Das System verwendet als gültiges Datum das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit. Einschränkungen durch die Standardeinstellungen der Vorgänge Durchsuchen und WiederherstellenDie Standardeinstellungen für die Wiederherstellung (also die Wiederherstellung von Daten aus dem aktuellen vollständigen Sicherungszyklus) sind möglicherweise nicht immer ausreichend. Mit diesen Einstellungen kann nur die neueste Version einer Datenbank wiederhergestellt werden. Weiterhin ist zu beachten, dass Daten, die vor der letzten vollständigen Sicherung gelöscht wurden, im Standardmodus nicht wiederhergestellt werden können. Das Galaxy-System bietet verschiedene Wiederherstellungsoptionen, die die Wiederherstellungsfunktionen erweitern und eine Steuerung der Such- und Abrufvorgänge gestatten. Diese Optionen werden in den folgenden Abschnitten behandelt. Steuern des Intervalls der Durchsuchungszeit Beim Durchsuchen steht Ihnen die Option To zur Verfügung, die es Ihnen ermöglicht, den Ausgangspunkt des Datenabrufs zu steuern. Bei der Suche werden alle Daten vor dem unter To angegebenen Zeitpunkt durchsucht. Diese Funktion kann zum Wiederherstellen der folgenden Objekte nützlich sein:
Angabe der Tageszeit Unter To kann nicht nur das Datum, sondern auch eine genaue Tageszeit angegeben werden. Sie sollten die Uhrzeit angeben, um eine Sicherung zu isolieren, die an einem Tag mit mehreren Sicherungen stattgefunden hat. Dieser Zustand kann auch vorliegen, wenn ein Zeitplan mit nur einer Sicherung pro Tag erstellt wurde. Beispielsweise könnte eine Person, zusätzlich zur Sicherung nach Zeitplan, eine Sicherung bei Bedarf gestartet haben. Außerdem kann eine Sicherung, je nach Größe und der geplanten Startzeit, vor Mitternacht begonnen und erst am nächsten Tag beendet worden sein. Das Galaxy-System richtet sich bei der Aufnahme von Sicherungen in eine Suche nach der Uhrzeit, zu der eine Sicherung abgeschlossen wurde. Mit der Option To wird das Galaxy-System veranlasst, die Datensuche mit der letzten Sicherung zu beginnen, die vor dem angegeben Datum und der angegeben Uhrzeit abgeschlossen wurde. Wiederherstellungen nach Zeitplan Wenn Sie Daten wiederherstellen, benötigen Sie die Daten meist sofort. Es kann jedoch auch vorkommen, dass Sie die Daten nicht sofort benötigen. Durch das Einrichten eines Zeitplanes können Sie Wiederherstellungen planen. Wie bei einer Sicherung nach Zeitplan müssen auch geplante Wiederherstellungen nicht manuell gestartet werden. Diese Funktion ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie eine große Datenmenge wiederherstellen möchten, dies jedoch bevorzugt zu einer Zeit, zu der der Clientcomputer (der Exchange 2000 Server) nicht verwendet wird oder der Netzwerkverkehr gering ist (wenn die Daten werden über ein Netzwerk übertragen werden). Wiederherstellen von Daten in Exchange 2000 ServerStellen Sie vor dem Starten von Wiederherstellungen sicher, dass die folgenden Anforderungen erfüllt sind und die genanten Betriebsverfahren durchgeführt wurden. Systemstatus zuerst wiederherstellen Wenn Sie die Eigenschaften eines Exchange 2000-Objekts löschen oder ändern, das sich auf Active Directory bezieht, müssen Sie zuerst den Systemstatus wiederherstellen, bevor Sie Daten der Exchange 2000-Datenbank wiederherstellen und das Abrufen des Containers abschließen können. Führen Sie eine nicht autorisierte Wiederherstellung durch. Dadurch wird verhindert, dass die Wiederherstellung die Daten des aktuellen Systemstatus überschreibt. (Bei der Wiederherstellung des Systemstatus werden Exchange-Komponenten und -Informationen in Active Directory wiederhergestellt.) Sichern nach einer Wiederherstellung Nachdem Sie eine Wiederherstellung der Exchange 2000-Datenbank durchgeführt haben, ist zuerst eine vollständige Sicherung erforderlich, bevor eine Sicherung nach Zeitplan (inkrementell oder differenziell) erfolgreich durchgeführt werden kann.
iDataAgent für Postfächer für Exchange 2000 Server: WiederherstellungenGalaxy unterstützt zwei allgemeine Vorgänge zum Abrufen gesicherter Daten: Durchsuchen und Wiederherstellen . Diese Vorgänge werden auf der Sicherungssatzebene durchgeführt. Dadurch wird es Ihnen ermöglicht, Exchange 2000-Daten für einen gesamten Server zu durchsuchen und wiederherzustellen. Der iDataAgent für Postfächer für Exchange 2000 Server bietet Ihnen die Möglichkeit, vollständige Postfächer und einzelne Nachrichten zu durchsuchen und wiederherzustellen. Durchsuchen von DatenBeim Durchsuchen erhalten Sie eine Ansicht der Daten, die für einen Client gesichert wurden. Hierzu werden die Indexdateien der entsprechenden Subclients abgerufen. Die Ergebnisse werden an die CommCell-Konsole zurückgegeben, die die gesicherten Postfächer im ausgewählten Sicherungssatz anzeigt. In dieser Strukturansicht können Sie einen Postfachordner auswählen und einzelne gesicherte Nachrichten durchsuchen. Sie können in der Anzeige der CommCell-Konsole einige oder alle Daten auswählen und anschließend wiederherstellen. Wiederherstellen von DatenBei der Wiederherstellung werden die Daten abgerufen, die Sie in der CommCell-Konsole ausgewählt haben. Für den iDataAgent für Postfächer für Exchange 2000 Server ist es nicht erforderlich, die Daten zuerst zu durchsuchen, wenn Sie ein vollständiges Postfach wiederherstellen möchten. Wenn Ihnen der Pfad des Postfachs bekannt ist, das Sie wiederherstellen möchten, können Sie ihn im Dialogfeld Restore eingeben und die Wiederherstellung direkt durchführen. Das Galaxy-System stellt leistungsfähige Wiederherstellungsoptionen bereit, mit denen Sie die Wiederherstellung auf ausgewählte Daten eingrenzen können. Um die Daten richtig angeben zu können, ist ein grundlegendes Verständnis der Vorgänge erforderlich, die beim Wiederherstellen von Postfächer und Nachrichten durchgeführt werden. In den folgenden Abschnitten wird der Wiederherstellungsvorgang unter verschiedenen Umständen beschrieben. Durchsuchungs- und WiederherstellungsszenarienBeim Durchsuchen und Wiederherstellen werden in der Standardeinstellung Datenabbilder durchsucht. Ein Abbild bezieht sich auf den Inhalt und die Organisation von Exchange 2000-Postfachdaten, die durch Standardsicherungsvorgänge gesichert wurden. Beim Durchsuchen von Abbildern wird die Exchange 2000-Postfachstruktur angezeigt, die zu einem angegebenen Zeitpunkt vorhanden war. Bei einer Abbildwiederherstellung werden Exchange 2000-Postfachdaten oder ein angegebener Teil davon wiederhergestellt. Sie können die Postfächer in einem Sicherungssatz, die Ordner in einem Postfach oder die Nachrichten in einem Ordner durchsuchen:
Wenn Sie Daten durchsuchen oder wiederherstellen, gibt das System in der Standardeinstellung die gewünschten Daten auf Grundlage der neuesten verfügbaren Sicherungen zurück. Das System verwendet als gültiges Datum das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit. In den folgenden Beispielen wird gezeigt, wie einzelne Postfächer, Ordner und Nachrichten wiederhergestellt werden. Abrufen eines PostfachsNehmen Sie an, dass Sie an einem bestimmten Tag die aktuellste Version eines Postfachs (das entspricht der Standardeinstellung) anfordern möchten. Daraufhin ruft Galaxy die aktuellste Indexdatei ab. Der Index wird nach der aktuellsten Version des Postfachs durchsucht, und das Postfach wird vom Sicherungsmedium abgerufen und auf dem Clientcomputer wiederhergestellt. Abrufen eines OrdnersNehmen Sie an, dass Sie an einem bestimmten Tag die Wiederherstellung eines gesamten Postfachs anfordern, wie es in seinem aktuellsten Zustand vorhanden war (das entspricht der Standardeinstellung). Galaxy ruft anhand der aktuellen Indexdatei die zurzeit gültige Kopie jedes Ordners ab, bis alle Ordner wiederhergestellt wurden. Abrufen von NachrichtenNehmen Sie an, dass Sie an einem bestimmten Tag die aktuellste Version einer Nachricht anfordern. Daraufhin ruft Galaxy die aktuellste Indexdatei ab, sucht im Index die aktuellste Version der Nachricht, ruft die Nachricht vom Sicherungsmedium ab und stellt sie auf dem Clientcomputer wieder her. Einschränkungen durch die Standardeinstellungen der Vorgänge Durchsuchen und WiederherstellenDie Standardeinstellungen für die Wiederherstellung (also die Wiederherstellung von Daten aus dem aktuellen vollständigen Sicherungszyklus) sind möglicherweise nicht immer ausreichend. Mit diesen Einstellungen kann nur die neueste Version eines Postfachs, eines Ordners oder einer Nachricht wiederhergestellt werden. Weiterhin ist zu beachten, dass Daten, die vor der letzten vollständigen Sicherung gelöscht wurden, im Standardmodus nicht wiederhergestellt werden können. Das Galaxy-System bietet verschiedene Wiederherstellungsoptionen, die die Wiederherstellungsfunktionen erweitern und eine Steuerung der Such- und Abrufvorgänge gestatten. Diese Optionen werden in den folgenden Abschnitten behandelt. Steuern des Intervalls der DurchsuchungszeitBeim Durchsuchen steht Ihnen die Option To zur Verfügung, die es Ihnen ermöglicht, den Ausgangspunkt des Datenabrufs zu steuern. (Beachten Sie, dass bei der Suche alle Daten vor dem unter To angegebenen Zeitpunkt durchsucht werden.) Diese Funktion kann zum Wiederherstellen der folgenden Objekte nützlich sein:
Angabe der TageszeitUnter To können sowohl das Datum als auch die genaue Tageszeit angegeben werden. Die Angabe der Uhrzeit ist erforderlich, wenn Sie eine Sicherung isolieren möchten, die an einem Tag mit mehreren Sicherungen stattgefunden hat. (Beachten Sie, dass dieser Zustand auch vorliegen kann, wenn ein Zeitplan mit nur einer Sicherung pro Tag erstellt wurde. Beispielsweise könnte eine Person, zusätzlich zur Sicherung nach Zeitplan, eine Sicherung bei Bedarf gestartet haben. Außerdem kann eine Sicherung, je nach ihrer Größe und der geplanten Startzeit, vor Mitternacht begonnen und erst am nächsten Tag beendet worden sein.) Das Galaxy-System richtet sich bei der Aufnahme von Sicherungen in eine Suche nach der Uhrzeit, zu der eine Sicherung abgeschlossen wurde. Mit der Option To wird das Galaxy-System veranlasst, die Datensuche mit der letzten Sicherung zu beginnen, die vor dem angegeben Datum und der angegeben Uhrzeit abgeschlossen wurde. Durchsuchen von Daten, die vor der aktuellsten vollständigen Sicherung gesichert wurdenBei den bisher beschriebenen Durchsuchungen wurde die Datensuche durch die aktuellste vollständige Sicherung begrenzt. Es kann jedoch vorkommen, dass Sie Daten durchsuchen möchten, die älter als die aktuellste vollständige Sicherung sind. Sie können auf diese Daten zugreifen, indem Sie unter To ein Datum angeben, das vor dem der vollständigen Sicherung liegt. Beachten Sie, dass mit dem unter To angegebenen Datum der Anfangspunkt für die Datensuche festgelegt wird. Folglich wird die Datensuche im vorherigen vollständigen Sicherungszyklus begonnen, wenn Sie unter To ein Datum angeben, das vor dem der aktuellsten vollständigen Sicherung liegt. Das ist nur zulässig, wenn die Daten in diesem vollständigen Sicherungszyklus nicht abgelaufen sind. Clientübergreifende WiederherstellungIn der Standardeinstellung werden Daten von Galaxy auf dem Clientcomputer (Exchange 2000 Server) wiederhergestellt, von dem sie stammen. Bei Bedarf können Sie die Daten auch auf einem anderen Clientcomputer wiederherstellen, sofern auf dem Zielsystem der iDataAgent für Postfächer für Exchange 2000 Server installiert ist. Dies wird Clientübergreifende Wiederherstellung genannt.
Wenn Sie eine clientübergreifende Wiederherstellung durchführen, werden für die wiederhergestellten Daten die ursprünglichen Exchange 2000-Berechtigungen und die Windows NT-Sicherheitsattribute (Berechtigungen) des übergeordneten Verzeichnisses übernommen. Wiederherstellungen nach ZeitplanWenn Sie Daten wiederherstellen, benötigen Sie die Daten meist sofort. Es kann jedoch auch vorkommen, dass Sie die Daten nicht sofort benötigen. Durch das Einrichten eines Zeitplanes können Sie Wiederherstellungen planen. Wie bei einer Sicherung nach Zeitplan müssen auch geplante Wiederherstellungen nicht manuell gestartet werden. Diese Funktion ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie eine große Datenmenge wiederherstellen möchten, dies jedoch bevorzugt zu einer Zeit, zu der der Clientcomputer (der Exchange 2000 Server) nicht verwendet wird oder der Netzwerkverkehr gering ist (wenn die Daten werden über ein Netzwerk übertragen werden). Wiederherstellen von Postfachdaten in Exchange 2000Wiederherstellungen zählen zu den Hauptfunktionen des Galaxy-Systems. Sie können die Sicherungsdaten (auf den Ebenen Sicherungssatz und Subclient) durchsuchen und so auf die Exchange 2000-Postfächer zugreifen. Die wiederherzustellenden Postfächer, Ordner und Nachrichten können auf diese Weise schnell identifiziert werden. Das Fenster Browse/Restore ist das Hauptfenster zum Durchsuchen und Wiederherstellen von Daten. Beim Wiederherstellen rufen Sie die Daten von den Sicherungsmedien ab und speichern sie am gewünschten Speicherort. Die Funktion zum Suchen von Nachrichten stellt ein leistungsstarkes Suchwerkzeug dar, mit dem Sie die Sicherungsarchive nach allen Nachrichten durchsuchen können, die dem angegeben Suchmuster entsprechen. Der Suchvorgang ermöglicht Ihnen das Auffinden von Nachrichten mit bestimmten Benennungsmustern. Stellen Sie vor dem Starten von Wiederherstellungen sicher, dass die folgenden Anforderungen erfüllt sind und die genannten Betriebsverfahren durchgeführt wurden:
Im folgenden Verfahren wird beschrieben, wie Sie Speichergrenzen entfernen oder deaktivieren, bevor Sie eine Wiederherstellung durchführen.
Hinweis: Speichergrenzen können für ein einzelnes Postfach gesetzt sein oder den Wert im Dialogfeld Eigenschaften von Speicher verwenden. Deaktivieren Sie auch ggf. für einzelne Postfächer gesetzte Speichergrenzen. Für diesen Vorgang müssen Sie auf dem Galaxy-System über Benutzerverwaltungsrechte verfügen. Um eine computerübergreifende Wiederherstellung durchzuführen, sind auf dem Quell- und Zielcomputer Benutzerverwaltungsrechte für Galaxy-Wiederherstellungen erforderlich.
Wenn Sie versuchen, eine große Datenmenge wiederherzustellen (so dass das Sichern des Subclients länger dauert als im Zeitfenster für die Sicherung angegeben), sollten Sie die Wiederherstellung in mehrere kleinere Wiederherstellungen unterteilen oder eine Wiederherstellung der Exchange Server-Datenbank durchführen.
Suchen und Wiederherstellen eines Objekts in Exchange 2000Die Suchfunktion kann zum Suchen von E-Mail-Nachrichten oder anderen Exchange 2000 Server-Objekten (zum Beispiel Kontakten) verwendet werden.
iDataAgent für SQL ServeriDataAgent für SQL Server 2000 arbeitet auf dieselbe Weise wie die anderen iDataAgents, jedoch mit einigen Ausnahmen. Datenbanken und SubclientsFür den iDataAgent für SQL Server sind sich Datenbanken und Subclients in der Weise ähnlich, dass es für jede Datenbank einen Subclient gibt. Jede Datenbank enthält einen Standardsubclient. Da jede Datenbank einen Subclient enthält, sind diese beiden Ebenen der Struktur ähnlich. Die Hauptunterschiede liegen in der Funktionalität auf den verschiedenen Ebenen und den Konfigurationsoptionen für die untergeordneten Ebenen. Die Konfigurationsoptionen können im Dialogfeld Properties für die einzelnen Ebenen aufgerufen werden. Installationsstandards Bei der Installation werden die drei Systemdatenbanken von Galaxy automatisch konfiguriert: master , msdb und model . Während der Installation können Sie außerdem benutzerdefinierte Datenbanken zum Konfigurieren auswählen. Für jede konfigurierte Datenbank wird im CommCell Browser ein Datenbanksymbol erstellt. Jede Datenbank enthält einen Subclient namens Default . Außerdem wird bei der Installation für jede Datenbank ein Subclient erstellt. Der Subclient sichert sämtliche Daten aus einzelnen SQL Server-Datenbanken, die durch Galaxy gesichert und durch das Datenbanksymbol angezeigt werden. Das bedeutet, dass Sie mit minimalem Konfigurationsaufwand Sicherungen durchführen können, die die gesamten zu sichernden Daten umfassen. Durch den Subclient erhält die Datenbank Informationen darüber, welche Speicherrichtlinie angewendet werden soll. Es gibt eine Datenbank pro Subclient. Sie können eine Sicherungskopie für eine Datenbank in einer anderen Bibliothek speichern, indem Sie die zugehörige Speicherrichtlinie ändern. Das ist sinnvoll, wenn Sie Sicherungskopien an einem anderen Ort speichern möchten. Auch die Anzahl der für die Sicherungsvorgänge zu verwendenden Datenströme wird im Subclient angegeben. Strukturebenen von iDataAgent für SQL Server In der Strukturansicht von CommCell Browser gibt es für jeden Clientcomputer und jeden iDataAgent auf den einzelnen Clientcomputern einen Knoten. Unterhalb dieser Ebene von iDataAgent befindet sich die Instanzebene. Die Konfigurationseinstellungen auf jeder Ebene wirken sich auf sämtliche untergeordneten Ebenen aus. Das bedeutet, dass die Konfigurationseinstellungen auf iDataAgent-Ebene sich auf die Instanzebene auswirken, und dass Konfigurationseinstellungen auf Instanzebene alle Datenbanken unterhalb der Instanzebene beeinflussen. Unterstützung für mehrere Instanzen von SQL Server 2000 SQL Server 2000 unterstützt mehrere Instanzen von SQL Server auf einem Clientcomputer. iDataAgent für SQL Server unterstützt Konfigurationen mit Microsoft SQL Server 7.0 und SQL Server 2000 auf demselben Clientcomputer. Mehrfache Instanzen von SQL Server 2000 auf demselben Clientcomputer (mit oder ohne SQL Server 7.0) werden ebenfalls unterstützt. Eine Instanz von SQL Server 7.0 wird durch ein Symbol für eine Instanz von SQL Server unterhalb des Symbols für iDataAgent im CommCell Browser angezeigt. Jede Instanz von SQL Server 2000 wird durch ein Instanzsymbol unterhalb des Symbols für iDataAgent im CommCell Browser angezeigt. In Abbildung 15 sind diese Symbole dargestellt. ![]()
Abbildung 15
Verwenden von Subclients zum Einrichten von parallelen Sicherungen Sie können eine vollständige Instanz schneller sichern, indem Sie mehrere Subclients für die gleichzeitige Sicherung einplanen, so dass die Sicherungen parallel ablaufen und weniger lange dauern als ohne Aufteilung des Instanzclients in getrennte Subclients. Damit die Subclientsicherungen parallel ablaufen können, müssen sie jedoch für die Verwendung unterschiedlicher Speicherrichtlinien konfiguriert werden, oder für die Speicherrichtlinie müssen mindestens so viele Datenströme wie die erforderliche Gesamtzahl für die Sicherung aller Subclients angegeben werden. Wenn für verschiedene Subclients dieselbe Speicherrichtlinie gültig ist und für diese nicht genügend Datenströme eingestellt sind, treten Konflikte bezüglich der Mediengruppenressourcen auf, und die Sicherungen der konkurrierenden Subclients werden nacheinander ausgeführt. Regeln zum Löschen von Archiven für iDataAgent für SQL Server Die Galaxy-Software stellt einen Aufbewahrungszeitraum für Daten bereit. Wenn Daten über die Kopie einer Speicherrichtlinie gesichert werden, bleibt diese entsprechend den Kriterien des zugehörigen Aufbewahrungszeitraums über einen gewissen Zeitraum gültig. Wenn die Schwellenwerte für die Aufbewahrung überschritten sind, können die Daten vom Dienstprogramm zum Löschen des Archivs gelöscht werden. Durch das Galaxy-Dienstprogramm zum Löschen des Archivs wird die Einhaltung des Aufbewahrungszeitraums für alle Daten in der CommCell sichergestellt. Ihren Angaben entsprechend (entweder geplant oder manuell ausgelöst) werden vom Dienstprogramm zum Löschen des Archivs alle Daten auf die festgelegten Aufbewahrungszeiträume hin überprüft. Wenn Sie das Dienstprogramm zum Löschen des Archivs nicht ausführen, wird die Einhaltung der Aufbewahrungszeiträume nicht durchgesetzt, und die Sicherungsdaten bleiben unbegrenzt gültig. (Die Verwaltung des Dienstprogramms zum Löschen des Archivs wird ausführlich im englischen Handbuch Galaxy CommCell Media Management Administration Guide beschrieben.) Durch das Löschen von Daten kann die Galaxy-Software die Sicherungsmedien automatisch wiederverwerten. Wenn alle Daten auf einem bestimmten Sicherungsmedium gelöscht wurden, wird das Medium vom Dienstprogramm zum Löschen des Archivs dem angegebenen Zeitplan entsprechend zur späteren Wiederverwendung einem Scratchpool zugewiesen. Bei SQL Server-Subclients wird der Aufbewahrungszeitraum mit zwei Parametern angegeben:
Daten werden nur dann zum Löschen vorgesehen, wenn beide dieser Schwellen für alle Sicherungen in einem vollständigen Sicherungszyklus überschritten sind. Das bedeutet, dass Daten nur nach vollständigen Sicherungszyklen gelöscht werden, nicht auf Basis einzelner Sicherungsvorgänge. In den folgenden Szenarien steht F für vollständige, D für differenzielle und L für Transaktionsprotokollsicherungen. P steht für die Ausführung des Dienstprogramms zum Löschen des Archivs. Eine gestrichelte diagonale Linie über einer Sicherung bedeutet, dass die Sicherungsdaten beim Löschen des Archivs gelöscht werden. ![]()
Abbildung 16
In diesem Szenario werden Daten über einen Zeitraum von zwei Tagen in zwei Zyklen gesichert. Das Dienstprogramm zum Löschen des Archivs löscht F1 und L1. Die Zyklen F2 und L2 werden beibehalten. ![]()
Abbildung 17
Angenommen, Sie führen eine vollständige Sicherung und eine Transaktionsprotokollsicherung als ersten Sicherungszyklus aus, dann eine weitere vollständige Sicherung und eine weitere Transaktionsprotokollsicherung als zweiten Sicherungszyklus. Weiterhin stellen Sie die Sicherungskopie des Transaktionsprotokolls wieder her, die zum ersten Sicherungszyklus gehört. An diesem Punkt werden F1 und L1 vom Dienstprogramm zum Löschen des Archivs ebenfalls gelöscht, auch wenn Sie L1 wiederhergestellt haben. ![]()
Abbildung 18
Von Szenario 2 ausgehend müssen Sie nach der Wiederherstellung eine Transaktionsprotokollsicherung oder eine differenzielle Sicherung durchführen, um den ersten Sicherungszyklus F1 wieder zu aktivieren, so dass diese Daten vom Dienstprogramm zum Löschen des Archivs nicht gelöscht werden. Mit anderen Worten, wenn Sie die F1-Daten behalten möchten, führen Sie eine Transaktionsprotokollsicherung oder eine differenzielle Sicherung vor dem Löschen des Archivs durch. ![]()
Abbildung 19
Dieses Szenario enthält vier Sicherungszyklen. Wenn Sie L2 wiederherstellen und anschließend eine Transaktionsprotokollsicherung durchführen, wird der F2-Zyklus der aktuelle Zyklus. Das Dienstprogramm zum Löschen des Archivs löscht nur die Zyklen F1, F3 und F4. Wenn Sie den Zyklus F4 beibehalten möchten, müssen Sie einen Aufbewahrungszeitraum von mindestens zwei Zyklen angeben. ![]()
Abbildung 20
Wird eine vollständige Sicherung nach der Wiederherstellung eines vorhergehenden Sicherungszyklus durchgeführt, wird die neue vollständige Sicherung zum aktuellen Sicherungszyklus, und ältere Sicherungszyklen werden gelöscht. In einem weiteren Szenario wird eine Datenbank aus Galaxy gelöscht. Bei der nächsten Ausführung des Dienstprogramms zum Löschen des Archivs werden vorhandene Sicherungssätze unabhängig von ihren Aufbewahrungszeiträumen gelöscht. Durchsuchen und WiederherstellenDas Galaxy-System bietet zwei Vorgehensweisen zum Wiederherstellen gesicherter Datenbanken: Durchsuchen und Wiederherstellen. Das Durchsuchen kann auf dem Clientcomputer mit iDataAgent und Instanzebenen durchgeführt werden. Wiederherstellungsvorgänge erfolgen auf den Instanz- oder Datenbankebenen. Mit dem Durchsuchen und Wiederherstellen auf Instanzebene und dem Durchsuchen auf Anwendungsebene können Sie alle zur gleichen Zeit gesicherten Datenbanken in einer SQL Server-Instanz durchsuchen und wiederherstellen. Durchsuchen von Daten Beim Durchsuchen erhalten Sie eine Liste der Datenbanken, die zu einer bestimmten Durchsuchungszeit gesichert wurden. Über diese Anzeige können Sie einige oder alle Datenbanken auswählen und wiederherstellen. Die Wiederherstellung von Datenbanken wird durch zwei Hauptparameter gesteuert:
Steuern des Intervalls der Durchsuchungszeit Beim Durchsuchen können Sie die neuesten Sicherungsdaten oder Daten aus einem festgelegten Zeitraum durchsuchen. Die Option Browse the Latest Backup Data ist in der Standardeinstellung aktiviert. Bei dieser Option wird eine Liste von Datenbanken ausgegeben, die vor dem Zeitpunkt gesichert wurden, an dem der Befehl Browse zuletzt ausgeführt wurde. Sie können den Durchsuchungszeitraum angeben, indem Sie im Dialogfeld Browse To eine Zeit eingeben. Die ausgegebene Liste der Datenbanken im Dialogfeld Browse enthält alle Datenbanken, die vor der unter Browse To angegebenen Zeit gesichert wurden. Außerdem ist die Option Browse From verfügbar. In diesem Zusammenhang kann sie jedoch nicht sinnvoll eingesetzt werden. Wiederherstellen von Daten Bei der Wiederherstellung werden die Daten abgerufen, die Sie im Dialogfeld Browse ausgewählt haben. Galaxy verfügt über eine Vielzahl von Wiederherstellungsoptionen, ohne dass zuerst ein Durchsuchen der Daten erforderlich ist. Sie können mit der rechten Maustaste auf die Datenbank oder die SQL Server-Instanz klicken, die Sie wiederherstellen möchten, die Option Restore wählen und die Wiederherstellung direkt durchführen. Wiederherstellen der Datenbanken master und msdb Beim Wiederherstellen der Datenbank master muss der SQL Server-Dienst angehalten und im Einzelbenutzermodus neu gestartet werden. Sie erhalten von Galaxy eine Benachrichtigung mit der Möglichkeit zum Fortfahren (das heißt den SQL Server-Dienst an diesem Punkt anhalten und neu starten) oder zum Abbrechen der Wiederherstellung. Wenn Sie die Wiederherstellung fortsetzen, wird der SQL Server-Dienst von Galaxy als Teil der Wiederherstellung angehalten und im Einzelbenutzermodus neu gestartet. Bei der Wiederherstellung der Datenbank msdb auf einem SQL-Server wird von Galaxy eine Nachricht angezeigt, dass der SQLAgent-Dienst während der Wiederherstellung nicht ausgeführt werden kann. Um SQLAgent zu beenden und dann fortzufahren, klicken Sie auf Yes . Um den Vorgang abzubrechen, klicken Sie auf Cancel . Um den Vorgang fortzusetzen, ohne den Dienst SQLAgent zu beenden, klicken Sie auf No . Wenn Sie auf No klicken und der Dienst SQLAgent ausgeführt wird, schlägt der Auftrag fehl. Wenn der Dienst nicht ausgeführt wird, kann der Auftrag normal fortgesetzt werden. In einer Clusterumgebung sollte der Dienst SQLAgent über das Dialogfeld Cluster Administrator angehalten werden. Clientübergreifende Wiederherstellung In der Standardeinstellung werden von Galaxy Daten auf dem Clientcomputer wiederhergestellt, von dem sie stammen. Sie können Datenbanken jedoch auch auf einem anderen SQL Server-Computer wiederherstellen, auf dem der iDataAgent für SQL Server installiert ist. Dies wird Clientübergreifende Wiederherstellung genannt. Durch Ändern des SQL-Servers im Dialogfeld Restore Options der SQL-Datenbank wird eine clientübergreifende Wiederherstellung ausgelöst. Hot-Server-Wiederherstellung Galaxy ermöglicht Hot-Server-Wiederherstellungen jeder gesicherten Datenbank auf dem SQL-Server. Durch diese Funktion können bei Ausfall des hauptsächlichen SQL Server-Computers auf einfache Weise Hot-Server-Kopien von einer oder mehreren Datenbanken beibehalten werden. Außerdem können Sie einen Zeitplan für Hot-Server-Wiederherstellungen erstellen, so dass diese in den angegebenen Zeitabständen automatisch durchgeführt werden. Wenn Sie den Zeitplan für Hot-Server-Wiederherstellungen an den Sicherungszeitplan für die Quelldatenbank anpassen, werden Ihre Hot-Server-Datenbanken automatisch aktualisiert. Eine vollständige Beschreibung der Hot-Server-Wiederherstellung finden Sie in der Onlinehilfe. Wiederherstellungen nach Zeitplan Wenn Sie Daten wiederherstellen, benötigen Sie die Daten meist sofort. Es kann jedoch auch vorkommen, dass Sie die Daten zu einer bestimmten Zeit benötigen, wenn auch nicht gleich. Durch das Einrichten eines Zeitplanes können Sie Wiederherstellungen planen. Wie bei einer Sicherung nach Zeitplan müssen auch geplante Wiederherstellungen nicht manuell gestartet werden. Diese Funktion ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie eine große Datenmenge wiederherstellen möchten, dies jedoch bevorzugt zu einer Zeit, zu der entweder der Clientcomputer nicht verwendet oder der Netzwerkverkehr schwach ist (wenn die Daten werden über ein Netzwerk übertragen werden). Wiederherstellungsoptionen Während die Vorgänge des Durchsuchens und Wiederherstellens oftmals ineinander übergehen, kann eine Wiederherstellung nach Bedarf durchgeführt werden. Im vorhergehenden Abschnitt wurden das Dialogfeld Browse und die dort verfügbaren Suchoptionen beschrieben. In diesem Abschnitt werden die verfügbaren Optionen für die Wiederherstellung erläutert. Bei einer Wiederherstellung werden die gewünschten Daten abgerufen und am gewünschten Ort wiederhergestellt. Das Galaxy-System bietet verschiedene Wiederherstellungsoptionen, mit denen Sie steuern können, wie die Daten wiederhergestellt werden. Hinweis: Versuchen Sie nicht, Sicherungen- oder Wiederherstellungen der Datenbanken master oder CommServe auf dem Galaxy CommServe-Computer durchzuführen. Die Galaxy-Dienste sind von den SQL Server-Diensten abhängig und können nicht ausgeführt werden, wenn SQL Server heruntergefahren wird. Die im Dialogfeld SQL Database Restore Option verfügbaren Optionen können leicht voneinander abweichen, je nachdem, ob die Wiederherstellung für eine einzelne oder mehrere Datenbanken ausgeführt wird. Die Wiederherstellungsoptionen für mehrere Datenbanken werden auch bei Wiederherstellung einer ganzen Instanz verwendet. Mit SQL Server können keine Datenbanken wiederhergestellt werden, die zurzeit verwendet werden. Daher sollten Sie vor dem Ausführen einer Wiederherstellung sicherstellen, dass keine der Datenbanken, die Sie wiederherstellen möchten, gegenwärtig verwendet wird. Wenn Sie die Datenbank msdb wiederherstellen, muss der Dienst SQLAgent angehalten werden. Wenn Sie versuchen, eine dieser Datenbanken wiederherzustellen, wird von Galaxy eine Bestätigungsmeldung angezeigt. Klicken Sie auf OK , um den Dienst anzuhalten und die Wiederherstellung fortzusetzen, oder klicken Sie auf Cancel , um den Vorgang abzubrechen.
Nach einer zeitpunktgenauen oder diskreten Wiederherstellung oder nach Wiederherstellung von einer Zusatzkopie sollten Sie eine vollständige Sicherung durchführen.
Sie können eine Datenbank oder eine Instanz auch ohne vorheriges Durchsuchen wiederherstellen. Dieses Verfahren ist das angemessenste, wenn Sie die zuletzt gesicherte Version wiederherstellen möchten.
Verwalten der NotfallwiederherstellungIn diesem Abschnitt werden verschiedene Optionen für die Wiederherstellung des gesamten Systems beschrieben, unter anderem:
Wenn Sie eine Wiederherstellung nach einem das gesamte Unternehmen betreffenden Ausfall durchführen müssen, lesen Sie die folgenden Hinweise. Um eine schrittweise Anleitung zur Wiederherstellung eines Servers unter Windows 2000 zu erhalten, beginnen Sie bei "Verfahren zur vollständigen Systemwiederherstellung". Wiederherstellung bei Totalausfall - ÜbersichtIm Fall eines Totalausfalls im Unternehmen spielt die Reihenfolge, in der Sie die Wiederherstellung durchführen, eine wichtige Rolle. Im Allgemeinen ist die richtige Reihenfolge diese:
Da die Domänencontroller vor der Wiederherstellung nicht funktionsfähig sind, können die Unternehmenscomputer, die keine Domänencontroller sind, der Domäne nicht hinzugefügt werden, und sie werden stattdessen automatisch als Arbeitsgruppenmitglieder bereitgestellt. Aus diesem Grund müssen die Domänencontroller vor den anderen Computern wie folgt bereit- und wiederhergestellt werden:
Wiederherstellung bei Totalausfall - SchritteStellen Sie zuerst CommServe wieder her. Gehen Sie hierzu nach den Verfahren vor, die im Abschnitt "Wiederherstellung von CommServe" in diesem Modul und im Abschnitt "CommServe Recovery Procedures" in Anhang A des englischen Handbuchs Galaxy CommServe Administration Guide beschrieben werden. Hierzu gehört auch die Vorgehensweise zur Wiederherstellung des MediaAgents. Wenn CommServe und MediaAgent wiederhergestellt sind, können Sie mit der Bereitstellung und Wiederherstellung aller Galaxy-Clients im Unternehmen beginnen. Gehen Sie in der folgenden Reihenfolge vor:
Die Anzahl der wiederherzustellenden Clients nach Wiederherstellung der Basis ist von der Anzahl verfügbarer Laufwerke in der Bandbibliothek abhängig. Da Wiederherstellungsvorgänge nicht unterbrochen werden können, können Sie zu diesem Zeitpunkt die verbleibenden vollständigen Wiederherstellungsvorgänge von iDataAgent für das Unternehmen aufrufen. Diese Aufträge werden in die Warteschlange eingereiht und ausgeführt, sobald ein Laufwerk verfügbar ist. Wiederherstellen eines Windows 2000-ComputersZur Wiederherstellung eines Computers unter Windows 2000 sind verschiedene Arbeitsschritte erforderlich. Dazu gehören die Vorgehensweisen für bestimmte Serverrollen wie Domänencontroller oder Webserver. Wiederherstellung von iDataAgent für Windows 2000:Ein vollständiger Wiederherstellungsvorgang mit iDataAgent umfasst die volle Wiederherstellung von Dateisystem und Systemstatus eines Galaxy-Clients. Vollständige Wiederherstellungsvorgänge mit iDataAgent können je nach Situation sinnvoll oder auch notwendig sein. Im Folgenden einige Beispiele:
Der Unterschied zwischen einer vollständigen Wiederherstellung mit iDataAgent und einer gewöhnlichen Wiederherstellung besteht im Typ der Daten, die wiederhergestellt werden sollen. Bei einer vollständigen Wiederherstellung mit iDataAgent werden nicht nur normale Dateien und Verzeichnisse an den ursprünglichen Orten wiederhergestellt, sondern auch der Systemstatus (falls erforderlich). Das Dateisystem und der Systemstatus können zur gleichen Zeit wiederhergestellt werden, ohne dass zwischendurch ein Neustart erforderlich ist. In der Standardeinstellung werden bei der vollständigen Wiederherstellung von Dateisystemdaten mit iDataAgent alle Daten vom Galaxy-System wiederhergestellt, indem die entsprechenden Dateien auf dem einzurichtenden System bedingungslos überschrieben werden. Galaxy verfügt darüber hinaus über zahlreiche Optionen zum Replizieren der wiederhergestellten Daten in der gesamten Domäne. Durch die Wiederherstellung des Systemstatus kann die Hardware des Zielcomputers Vorrang gegenüber den gesicherten Hardwareeinstellungen erhalten. Daher ist es wichtig, die richtige Konfiguration der Hardware des Zielcomputers vor dem Wiederherstellen zu überprüfen. Welche Daten wiederhergestellt werden sollten Bei einer vollständigen Wiederherstellung mit iDataAgent können Sie beliebige oder alle der folgenden Optionen wählen:
Wiederherstellung des Dateisystems Dateien und Verzeichnisse werden am selben Ort wiederhergestellt. Sind jedoch zurzeit der Wiederherstellung Dateien gesperrt, wird jede gesperrte Datei vom Galaxy-System automatisch unter anderem Dateinamen in dasselbe Verzeichnis geschrieben, und die Instanz wird in der Registrierung von Windows 2000 aufgezeichnet. Bei einer vollständigen Wiederherstellung mit iDataAgent wird das System einmal neu gestartet, so dass die Registrierung wiederhergestellt und die gesperrten Dateien überschrieben werden können. Wiederherstellung des Systemstatus Der Systemstatus besteht aus Komponenten, die als Einheit gesichert werden können. Sie können dann einzeln oder als Einheit wiederhergestellt werden. Der Systemstatus wird vom Standardsubclient automatisch gesichert, der auch selbst häufig gesichert werden sollte. Es können unterschiedliche Verfahren zur Wiederherstellung des Systemstatus verwendet werden, abhängig davon, ob Sie einen Domänencontroller wiederherstellen. Bei der Wiederherstellung eines Domänencontrollers muss dieser im Modus Verzeichnisdienste wiederherstellen gestartet werden, damit bestimmte Datenbankobjekte wie Active Directory wiederhergestellt werden können. Während der Wiederherstellung des Systemstatus auf einem Computer, der kein Domänencontroller ist, müssen keine Datenbanken offline sein. Daher ist es auch nicht notwendig, in einem besonderen Modus zu starten, um eine Wiederherstellung des Systemstatus auf einem solchen Computer durchzuführen. Wiederherstellung der Systemdatenbanken Die Systemdatenbanken werden bei der Systemsicherung auf dem Standardsubclient gesichert. Diese Datenbanken können als Teil der vollständigen Wiederherstellung mit iDataAgent wiederhergestellt werden. Es kann auch eine bestimmte Systemdatenbank wiederhergestellt werden. Die der wiederhergestellten Datenbank zugeordneten Dienste müssen jedoch installiert und funktionsfähig sein. Wiederherstellungstypen für Domänencontroller Domänencontroller kommunizieren über das Netzwerk und replizieren Daten sowie Netzwerkinformationen. Diese Replikation wird automatisch nach dem Zeitplan ausgeführt, den Sie bei der Installation von Windows eingerichtet haben. Bei der Wiederherstellung des Systems auf einem Domänencontroller haben Sie mit Galaxy die Möglichkeit, zu entscheiden, wie die wiederhergestellten Daten in der Domäne repliziert werden. Die Wiederherstellungstypen sind: Nonauthoritative , Authoritative und Primary . Die Wiederherstellung von Active Directory oder des Systemdatenträgers (SYSVOL) auf einem Domänencontroller erfolgt in der Standardeinstellung nicht autorisierend. Anschließend werden neuere Daten im Netzwerk auf den wiederhergestellten Computer übertragen, um diesen mit vorhandenen neueren Informationen zu aktualisieren. Wenn die wiederhergestellten Daten Vorrang vor den Daten auf anderen Domänencontrollern haben, sollte die Wiederherstellung im autorisierenden Modus durchgeführt werden. In diesem Fall werden die auf dem Domänencontroller wiederhergestellten Daten auf die anderen Domänencontroller übertragen, und vorhandene neuere Daten auf diesen Computern werden überschrieben. Der autorisierende Modus wird verwendet, wenn wichtige Systemdatenträger- oder Active Directory-Daten gelöscht wurden und die Löschung auf die gesamte Domäne übertragen worden ist. Hinweis: Eine autorisierende Wiederherstellung muss mit Sorgfalt durchgeführt werden, da der Systemstatus auf den Zustand zum Zeitpunkt der Sicherung zurückgesetzt wird, so dass es möglicherweise zum Verlust von Daten kommt, die nicht wiederhergestellt werden können, da sie überschrieben wurden. Bei einer primären Wiederherstellung werden die wiederhergestellten Daten als primäre Daten für alle Replikate in der Domäne gekennzeichnet. Dabei wird eine neue Datenbank für den Dateireplikationsdienst erstellt, und die replizierten Systemdatenträgerdaten werden auf alle Domänencontroller übertragen, die dem Replikationssystem hinzugefügt werden. Hinweis: Eine primäre Wiederherstellung sollte nur dann verwendet werden, wenn alle anderen Domänencontroller nicht funktionsfähig sind und die Domäne aus der letzten Sicherungskopie neu erstellt werden soll. Führen Sie keine primäre Wiederherstellung durch, wenn ein anderer Domänencontroller aus dieser Domäne verfügbar ist. Wiederherstellungsoptionen für SystemstatusdatenBei einer Wiederherstellung des Systemstatus werden zahlreiche Objekte wiederhergestellt, einschließlich SYSVOL und Active Directory. Die zur Wiederherstellung dieser Systemstatusobjekte verfügbaren Optionen werden im Folgenden beschrieben. SYSVOL-Wiederherstellung Der Typ der SYSVOL-Wiederherstellung kann im Dialogfeld Full iDataAgent Restore Options direkt ausgewählt werden. Die folgenden Wiederherstellungstypen werden für SYSVOL unterstützt:
Der gewählte Wiederherstellungstyp für SYSVOL gilt ausschließlich für die Wiederherstellung von SYSVOL und hat keine Auswirkungen auf die Wiederherstellungsvorgänge anderer Komponenten der Domänencontroller. Wenn Sie beispielsweise eine autorisierende Wiederherstellung für SYSVOL auswählen, wird Active Directory standardmäßig nicht autorisierend wiederhergestellt. Active Directory-Wiederherstellung Galaxy führt in der Standardeinstellung eine nicht autorisierende Wiederherstellung von Active Directory durch. Um eine autorisierende Wiederherstellung zu erzwingen, führen Sie das Dienstprogramm ntdsutil aus, nachdem Sie eine vollständige iDataAgent-Wiederherstellung mit Galaxy durchgeführt haben. Wiederherstellung von Clusterdatenbanken Die Clusterdienst- und Quorumdatenbanken werden bei der Wiederherstellung des Systemstatus des physischen Knotens wiederhergestellt, dem die Quorumdatenbanken angehören. Programmdateien werden zusammen mit dem Dateisystem wiederhergestellt. Bei der Wiederherstellung des Systemstatus und des Dateisystems werden die Dateien des physischen Knotens und die Clusterdatenbanken in einem temporären Verzeichnis wiederhergestellt. Um die Wiederherstellung der Clusterdatenbanken abzuschließen, geben Sie Folgendes ein: authorutil -cluster . Weitere Informationen zur Wiederherstellung von Clusterdatenbanken finden Sie weiter unten in diesem Modul im Abschnitt "Wiederherstellen des Clusterservers". Spezifische Startmodi Bei der Wiederherstellung von SYSVOL, Active Directory oder Systemdatenbanken auf einem Domänencontroller müssen Sie den Computer im Modus Verzeichnisdienste wiederherstellen neu starten. Drücken Sie beim Neustart des Computers F8 , und wählen Sie Verzeichnisdienste wiederherstellen . Dateisystemdaten können auch auf einem Domänencontroller wiederhergestellt werden, der sich im Modus Verzeichnisdienste wiederherstellen befindet. Bei der Wiederherstellung werden die Systemstatusdaten und die Dateisystemdaten gleichzeitig wiederhergestellt. Ist der Vorgang abgeschlossen, muss der Computer neu gestartet werden, um den Betrieb im normalen Modus wieder aufzunehmen. Wenn der Computer kein Domänencontroller ist, muss dieser nicht im Modus Verzeichnisdienste wiederherstellen neu gestartet werden, da kein Active Directory vorhanden ist. Alle Komponenten können während eines Vorgangs vollständig wiederhergestellt werden. Durchführen einer vollständigen Wiederherstellung mit iDataAgentTabelle 21 enthält einen allgemeinen Überblick über die Komponenten und Informationen, die zum vollständigen Wiederherstellen eines Windows 2000-basierten Computers erforderlich sind. Während der Neuerstellung des Systems werden Sie in Abhängigkeit von der Systeminstallation aufgefordert, die entsprechenden Systeminformationen einzugeben. Da auf den Computer während der Neuerstellung nicht zugegriffen werden kann, sind Sie nicht in der Lage, die benötigten Systeminformationen abzurufen. Deshalb ist es besonders wichtig diese Informationen aufzuzeichnen, bevor es zu einem Notfall kommt. Tabelle 21:Installationskomponenten für die Neuerstellung des Systems
Der Wiederherstellungsvorgang wird auf Sicherungssatzebene durchgeführt. Wenn der Clientcomputer über mindestens zwei Sicherungssätze verfügt, müssen Sie während des Wiederherstellungsvorgangs den Sicherungssatz angeben, dessen Daten wiederhergestellt werden sollen. (Im Allgemeinen enthalten die Sicherungssätze eines bestimmten Clientcomputers das gesamte Dateisystem. Durch Sicherungsfilter, die unter Umständen nur für einen Sicherungssatz gelten, kann es jedoch zu Unterschieden kommen.) Verfahren zur vollständigen Systemwiederherstellung Wenn das Betriebssystem des Windows 2000-basierten Clients beschädigt ist, führen Sie das nachstehende Verfahren manuell durch, oder verwenden Sie Bereitstellungsskripts, um das gesamte System wiederherzustellen.
Wiederherstellen eines Domänencontrollers Vorbereitung:
Wiederherstellen eines nicht als Domänencontroller eingesetzten Computers oder Mitgliedsservers Verwenden Sie das nachstehende Verfahren, wenn Sie einen nicht als Domänencontroller eingesetzten Computer wiederherstellen. Zuerst müssen alle Schritte durchgeführt sein, die weiter oben in diesem Modul unter "Erneutes Erstellen des Betriebssystems" aufgeführt sind. Wenn Sie mehrere Computer wiederherstellen, lesen Sie den Abschnitt "Wiederherstellung bei Totalausfall - Schritte" weiter oben in diesem Modul, und ziehen Sie alle Abhängigkeiten in Betracht, die die Reihenfolge der Computerwiederherstellungsvorgänge beeinflussen können. Lesen Sie bei einer Wiederherstellung eines Clusterservers oder Clusterknotens die entsprechenden Informationen weiter unten in diesem Modul.
Nach einer vollständigen Wiederherstellung mit iDataAgent stimmt die Windows 2000-SID des wiederhergestellten Systems möglicherweise nicht mit der zugehörigen SID auf dem primären Domänencontroller überein. Entfernen Sie das System zum Lösen dieses Konflikts aus der Windows 2000-Domäne, indem Sie sich lokal anmelden und einer Arbeitsgruppe beitreten. Fügen Sie dann das neu erstellte System wieder der Windows 2000-Domäne hinzu, indem Sie der Domäne beitreten. Bei einer vollständigen Wiederherstellung mit iDataAgent werden nur Zertifikate wiederhergestellt, die vor der letzten Sicherung ausgestellt wurden. Sie können die verbleibenden Zertifikate verwaist lassen, sie widerrufen oder erneut ausstellen. Wiederherstellen von Commerce Server Weiter oben in diesem Modul sind unter "Wiederherstellen eines nicht als Domänencontroller eingesetzten Computers oder Mitgliedsservers" vorläufige Informationen verfügbar. Für Server mit SQL Server ist auch eine SQL Server-Datenbankwiederherstellung erforderlich, wie sie unter "Wiederherstellen von SQL Server 2000" weiter unten in diesem Modul beschrieben wird. Beim Wiederherstellen des Servers, auf dem SQL Server und Commerce Server 2000 ausgeführt werden, müssen Sie den Commerce Server 2000-Dienst beenden. Wiederherstellen von Application Center Weiter oben in diesem Modul sind unter "Wiederherstellen eines nicht als Domänencontroller eingesetzten Computers oder Mitgliedsservers" vorläufige Informationen verfügbar. Entfernen Sie den Knoten aus dem Cluster, bevor Sie einen Mitgliedsserver wiederherstellen. Treten Sie dem Cluster nach Abschluss der Wiederherstellung wieder bei. Wiederherstellen von Internetinformationsdienste (IIS) Weiter oben in diesem Modul sind unter "Wiederherstellen eines nicht als Domänencontroller eingesetzten Computers oder Mitgliedsservers" vorläufige Informationen verfügbar. Wiederherstellen des Clusterservers Zuerst müssen Sie sicherstellen, dass alle Schritte durchgeführt wurden, die weiter oben in diesem Modul unter "Erneutes Erstellen des Betriebssystems" aufgeführt sind. Bei einem Totalausfall des Clusters ist die nachstehende Vorgehensweise am effektivsten. Sie umfasst eine SQL Server-Wiederherstellung, wie sie unter "Wiederherstellen von SQL Server 2000" weiter unten in diesem Modul beschrieben wird. Der Clusterdienst und der SQL Server-Dienst müssen ausgeführt werden, bevor Sie SQL Server wiederherstellen.
Die Wiederherstellung des SQL Server-Clusters ist damit abgeschlossen. Wiederherstellen eines Clusterserverknotens Wenn der Clusterserver in einem Failovermodus betrieben wird und nur einer der beiden Clusterknoten betriebsbereit ist, können Sie den ausgefallenen Knoten wiederherstellen, indem Sie die unter "Wiederherstellen eines nicht als Domänencontroller eingesetzten Computers oder Mitgliedsservers" beschriebenen Anweisungen befolgen. Vor dem Start des Wiederherstellungsvorgangs muss auf dem wiederherzustellenden Knoten der Clusterdienst ausgeführt werden.
Wiederherstellen der Clusterdatenbanken Clusterdatenbanken müssen nur wiederhergestellt werden, wenn die vorhandenen Datenbanken beschädigt sind beziehungsweise Clusterressourceninformationen fehlen, die aus den Sicherungsdaten abgerufen werden können. Die Clusterdienst- und Quorumdatenbanken werden zusammen mit dem Systemstatus wiederhergestellt. Die Programmdateien werden zusammen mit dem Dateisystem wiederhergestellt. Durch das Wiederherstellen des Systemstatus und des Dateisystems werden die Clusterinformationen wiederhergestellt. Die Quorumdatenbanken werden jedoch stets im autorisierenden Modus wiederhergestellt und erfordern einen manuellen, nicht autorisierenden Wiederherstellungsvorgang. Bei einer Wiederherstellung des Systemstatus werden die Quorumdatenbanken (Laufwerksdatenbanken) in einem temporären Speicherort wiederhergestellt: \WINNT\Temp . Bei Verlust oder Beschädigung des Quorumdatenträgers können die Daten mithilfe des Dienstprogramms für die autorisierende Wiederherstellung (authorutil) wiederhergestellt werden. Die Clusterdienste müssen während der autorisierenden Wiederherstellung online sein. Wenn die vorhandenen Quorumdaten beschädigt sind, können die Clusterdienste nicht gestartet werden. Vor dem Ausführen von authorutil -cluster müssen Sie den Clusterdienst deinstallieren und erneut installieren (oder den Clusterdienst vor dem Wiederherstellungsvorgang installieren).
Sie können mit Clusterdienstbefehlen eine Problembehandlung beziehungsweise ein Debuggen des Clusterdienstes über die Eingabeaufforderung durchführen. Die Eingabeaufforderung des Clusterdienstes kann nur lokal im Clusterverzeichnis ausgeführt werden: systemroot \cluster . Der Befehl clussvc sollte unter normalen Umständen nicht verwendet werden. Er darf nur als temporäres Diagnosewerkzeug verwendet werden, wenn der Clusterdienst nicht gestartet wird (zum Beispiel nach einem systembedingten Fehler). Beim Eingeben von Befehlen in der Eingabeaufforderung gelten folgende Regeln:
Die Syntax des Befehls zum Starten des Clusterdienstes in der Eingabeaufforderung lautet: clussvc -debug [ Befehl ] Mögliche Werte für Befehl : fixquorum Mit dieser Option wird der Clusterdienst auch gestartet, wenn Probleme mit dem Quorumgerät auftreten. resetquorumlog Wenn die Quorumprotokolldatei nicht gefunden wird oder beschädigt ist, wird eine neue Quorumprotokolldatei erstellt. Diese Protokolldatei beruht auf den Informationen in der Clusterdatenbankdatei für den lokalen Knoten. Wenn die Quorumprotokolldatei gefunden wird und nicht beschädigt ist, hat dieser Befehl keine Auswirkungen. Der Clusterdienst wird im Fenster der Eingabeaufforderung ausgeführt. Alle im Clusterprotokoll aufgezeichneten Ausgaben werden in diesem Fenster angezeigt. Andere Wiederherstellungsszenarien Die vollständige Wiederherstellung mit iDataAgent kann in folgenden Situationen auch zur Notfallwiederherstellung verwendet werden. Bei der Wiederherstellung eines neu eingerichteten oder neuen Systems:
Wenn Sie eine vollständige Wiederherstellung mit iDataAgent auf einem Computer mit anderer Hardwarekonfiguration (zum Beispiel Netzwerkkarte, Grafikkarte) als beim gesicherten Client durchführen, gehen Sie folgendermaßen vor.
Windows 2000 unterstützt Basisdatenträger und dynamische Datenträger. Wenn Sie eine vollständige Wiederherstellung mit iDataAgent durchführen, sollte die Zielfestplatte als dynamischer Datenträger konfiguriert werden, sofern die gesicherte Festplatte ebenfalls als solcher konfiguriert war. Hinweis: Wenn die Datenträgertypen bei der Wiederherstellung nicht übereinstimmen, wird der neu erstellte Datenträger als fremd gekennzeichnet, und auf die wiederhergestellten Daten kann nicht zugegriffen werden. Falls dies geschieht, muss der Datenträger über die Datenträgerverwaltung von Windows 2000 zunächst von einem fremden in einen Basisdatenträger und dann in einen dynamischen Datenträger konvertiert werden. Die Wiederherstellung muss anschließend erneut durchgeführt werden. Zum Durchführen der vollständigen Neuerstellung eines Domänencontrollers mit iDataAgent muss sich das Installationsverzeichnis von Galaxy auf dem Zielcomputer auf demselben Laufwerk befinden wie bei den gesicherten Daten. Darüber hinaus sollte sichergestellt sein, dass sich das Verzeichnis auf dem Zielcomputer am selben Speicherort befindet wie bei der Sicherungskopie. Bei jeder Wiederherstellung von NTDS und SYSVOL werden die Daten in ein temporäres Verzeichnis verschoben. Für den temporären Pfad wird der Pfad des Installationsverzeichnisses von Galaxy aus den gesicherten Daten verwendet, und es wird versucht, die Daten an derselben Stelle auf dem Zielcomputer abzulegen. Wenn Sie vorhaben, einen Domänencontroller wiederherzustellen und der Speicherort des Installationsverzeichnisses von Galaxy auf dem Zielcomputer ein anderer ist als in der Sicherungskopie, benennen Sie den folgenden Datenpfad vor dem Neustart um: D:\GalaxyNew\iDataAgent\FileSystemAgent\2\2\RESTORE\GALAXY\iDataAgent\FileSystemAgent\2 Der erste Teil des Pfads, beginnend mit GalaxyNew , bezeichnet das aktuelle Installationsverzeichnis von Galaxy auf dem Zielcomputer. Der zweite Teil, beginnend mit GALAXY , bezeichnet das Installationsverzeichnis von Galaxy in der Sicherungskopie. Ändern Sie den zweiten Pfad vor dem Neustart so, dass er dem ersten entspricht. Auf diese Weise können die erforderlichen wiederhergestellten Daten aus dem temporären Verzeichnis in das neue Installationsverzeichnis von Galaxy auf dem Zielcomputer verschoben werden. Fenster Full iDataAgent Restore Options Für eine vollständige Systemwiederherstellung müssen Sie auswählen, welche Optionen im Fenster für die vollständige Systemwiederherstellung angezeigt werden sollen. In den folgenden Tabellen werden die für dieses Fenster verfügbaren Optionen beschrieben. Tabelle 22: Optionen für die Wiederherstellungszeit
Tabelle 23: Optionen für die Wiederherstellung eines Dateisystems
Tabelle 24: Optionen für die Wiederherstellung des Systemstatus
Tabelle 25: Optionen für die Systemdatenbank
Beachten Sie, dass Wiederherstellungsvorgänge auf Sicherungssatzebene durchgeführt werden und daher den Subclientbereich überschreiten. Wenn die wiederhergestellten Daten von verschiedenen Subclients gesichert wurden, die unterschiedlichen Speicherrichtlinien zugeordnet waren, werden diese Daten von den Kopien wiederhergestellt, deren Priorität dem angegebenen entspricht. Wenn die angegebene Kopie für einen bestimmten Subclient nicht verfügbar ist, kann die Wiederherstellung nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Wiederherstellen von Exchange 2000 ServerIn bestimmten Fällen kann eine Exchange 2000-Datenbank beschädigt werden. In diesem Fall muss Exchange 2000 Server vor der Wiederherstellung der Datenbank neu installiert werden. In diesem Abschnitt wird das Verfahren für diese Art von Neuerstellung beschrieben. Überlegungen zur Wiederherstellung des gesamten ComputersDer Systemstatus oder das Dateisystem muss auf dem Computer wiederhergestellt werden, auf dem Exchange 2000 Server installiert ist. Eine Anleitung hierzu finden Sie im Galaxy Client Administration Guide (Windows 2000 Server Family) . Wenn der Computer betriebsbereit ist, folgen Sie den Anweisungen im Abschnitt "So stellen Sie eine einzelne oder mehrere Exchange-Datenbanken wieder her" weiter unten in diesem Modul. Für den Computer ist möglicherweise eine vollständige Neuerstellung des Systems einschließlich des Systemstatus und des Dateisystems erforderlich, bevor Exchange 2000 Server wiederhergestellt werden kann.
Im Folgenden wird beschrieben, wie Exchange 2000 Server-Datenbanken wiederhergestellt werden. Wenden Sie dieses Verfahren nur dann an, wenn Sie die vorhandene Exchange 2000 Server-Datenbank tatsächlich mit der gesicherten Version überschreiben möchten.
Wiederherstellen von SQL Server 2000Dieser Abschnitt enthält Informationen und Anweisungen für die vollständige Wiederherstellung von SQL Server und zugehörigen Datenbanken, die von Galaxy gesichert wurden. Durchführen einer vollständigen WiederherstellungBei einer vollständigen Systemwiederherstellung werden alle Dateien (einschließlich des Betriebssystems) und die SQL Server-Datenbanken auf einem Clientcomputer nach einem schweren Ausfall wiederhergestellt. Bevor Sie mit der Wiederherstellung von SQL-Datenbanken beginnen, sollten Sie überprüfen, ob eine vollständige Wiederherstellung des Systemstatus und Dateisystems von Windows 2000 erforderlich ist. Eine Anleitung und weitere Informationen hierzu finden Sie im Galaxy Client Administration Guide (Windows 2000 Server Family) . Eine vollständige Wiederherstellung des Systems erfolgt in zwei Schritten:
Durchführen einer vollständigen Wiederherstellung von SQL ServerBei einer vollständigen Wiederherstellung einer SQL Server-Instanz werden alle Datenbanken der SQL Server-Instanz vollständig wiederhergestellt, entweder auf demselben oder auf einem anderen Computer. Die vollständige Wiederherstellung einer SQL Server-Instanz kann je nach Situation sinnvoll oder auch notwendig sein. Im Folgenden einige Beispiele:
Wiederherstellung des gesamten ComputersWenn der Systemstatus oder das Dateisystem auf dem System wiederhergestellt werden müssen, auf dem SQL Server installiert ist, lesen Sie die Anweisungen im Abschnitt "Wiederherstellen eines nicht als Domänencontroller eingesetzten Computers oder Mitgliedsservers" weiter oben in diesem Modul. Wenn der Computer funktionsfähig ist, fahren Sie mit dem Abschnitt "Durchführen einer vollständigen Wiederherstellung einer SQL Server-Instanz" weiter unten in diesem Modul fort. Möglicherweise muss das System auf dem Computer vollständig neu erstellt werden, bevor der SQL Server wiederhergestellt werden kann. Welche Schritte im Einzelnen für die Wiederherstellung erforderlich sind, richtet sich nach dem Zustand des Computers, auf dem SQL Server installiert ist:
Durchführen einer vollständigen Wiederherstellung einer SQL Server-InstanzWenn Sie eine vollständige Wiederherstellung einer SQL Server-Instanz durchführen, müssen Sie im Dialogfeld SQL Server Restore Options die Option Unconditionally overwrite existing databases or files auswählen. Es gibt zwei Methoden zum Durchführen einer Wiederherstellung einer SQL Server-Instanz. Die erste Methode wird empfohlen.
Neuerstellen der master-Datenbank (Dienstprogramm Rebuild Master)Wenn SQL Server nicht startet, führen Sie das SQL Server-Dienstprogramm Rebuildm.exe (an der Eingabeaufforderung) aus, um die master-Datenbank neu zu erstellen. Mit diesem Dienstprogramm werden die Systemdatenbanken ( master , msdb und model ) und die Standarddatenbanken ( pubs und northwind ) im SQL Server-Datenverzeichnis neu erstellt, so dass der SQL Server-Dienst gestartet werden kann.
Neuerstellen der master-Datenbank auf einem virtuellen SQL Server 2000-Server (Clusterserver)Um die master-Datenbank von SQL Server 2000 neu zu erstellen, gehen Sie folgendermaßen vor:
Hinweis: Das beschriebene Verfahren enthält nicht die zur Neuerstellung von Benutzerdatenbanken erforderlichen Schritte. Wenn Sie über eine aktuelle Sicherungskopie der master-Datenbank verfügen, können Sie sie an diesem Punkt wiederherstellen. Andernfalls müssen Sie die Benutzerdatenbanken wiederherstellen oder hinzufügen. ZusammenfassungIn diesem Kapitel werden die erweiterten Funktionen des Galaxy-Systems ausführlich beschrieben. Es werden Verfahren zur Konfiguration von Galaxy-Komponenten und Netzwerk sowie die Durchführung einer Notfallwiederherstellung erläutert. | In diesem Beitrag
|