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Modulübersicht
In diesem Modul wird die Sicherungs- und Wiederherstellungslösung für Microsoft Internet Data Center beschrieben. Neben Sicherungsprinzipien und -strategien für Datenzentren werden Verfahren zur Bestimmung der in einer Internet Data Center-Umgebung zu sichernden Elemente erläutert. Bei der empfohlenen Sicherungs- und Wiederherstellungslösung wird die CommVault Galaxy-Software in allen virtuellen lokalen Internet Data Center-Netzwerken (Virtual Local-Area Networks oder VLANs) verwendet. Die Funktionen der Galaxy-Software sowie der Entwurf der Lösung werden beschrieben, einschließlich der für die erfolgreiche Implementierung dieser Sicherungs- und Wiederherstellungslösung erforderlichen Planungs- und Konfigurationsschritte.
Weiterhin wird in diesem Modul die Bereitstellung der empfohlenen Sicherungs- und Wiederherstellungslösung für Datenzentren erläutert, die auf dem Betriebssystem Microsoft Windows 2000 basieren. Sie finden hier eine Übersicht über den Bereitstellungsvorgang sowie ausführliche Anweisungen zum Konfigurieren von CommServe, MediaAgents und der verschiedenen in der Internet Data Center-Umgebung verwendeten iDataAgents. Darüber hinaus wird die Verwendung der CommCell Console zur allgemeinen Verwaltung von iDataAgents beschrieben.
Zudem werden in diesem Modul verschiedene Verwaltungsvorgänge erläutert, zum Beispiel Festlegen von Warnmeldungen, Überprüfen von Berichten sowie Verwalten von Sicherungen, Wiederherstellungen und Medien. Neben den bei der Produktinstallation eingestellten Optionen werden ebenfalls zusätzliche Systemkonfigurationsoptionen beschrieben.
Zielsetzung
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Entwerfen und Bereitstellen der Hauptmodule und -funktionen der CommVault Galaxy-Software
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Bereitstellen der CommVault Galaxy-Agents für Exchange 2000 und SQL Server 2000
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Verwalten der CommVault Galaxy-Software
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Verwalten von Sicherungen, Medien und Wiederherstellungen
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Betrifft
Die Informationen in diesem Modul gelten für folgende Produkte und Technologien:
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Microsoft Windows 2000 unter Verwendung der CommVault Galaxy-Software
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Der Nutzen dieses Moduls
In diesem Modul finden Sie Informationen zu den Sicherungs- und Wiederherstellungsdiensten für Windows 2000-Umgebungen mit der CommVault Galaxy-Software.
Empfehlungen für eine erfolgreiche Arbeit mit diesem Modul:
Sicherungs- und Wiederherstellungsentwurf
Die Internet Data Center-Architektur wurde zur Bereitstellung von Stabilität entwickelt. Dennoch ist es äußerst wichtig, entsprechende Sicherungen vorzunehmen, damit die Daten und Systemkonfigurationen im Falle eines schwerwiegenden Fehlers wiederhergestellt werden können. Auch wenn Sie alle denkbaren Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, kann nicht für alle Notfälle oder Ausfälle von Datenzentren Vorsorge getroffen werden. Daher ist die Planung einer Notfallwiederherstellungsstrategie sehr wichtig.
Die Menge der in Internet Data Center-Umgebungen gespeicherten Daten variiert, sie kann jedoch bei einer steigenden Anzahl von Benutzern auf mehrere Terabyte anwachsen. In einer solchen sich ständig ändernden Umgebung müssen wichtige Anwendungen verfügbar sein und Ausfallzeiten auf ein Minimum reduziert werden. Weiterhin muss die zunehmende Abhängigkeit von mehreren Schichten effizient verwaltet werden.
Sicherungsstrategien
Bei der Planung einer Sicherungslösung sollten Sie unter anderem folgende Faktoren berücksichtigen:
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Vermeiden unnötiger Sicherungen
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Auswählen eines geeigneten Zeitpunktes für Sicherungen
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Auswählen der geeigneten Sicherungsart
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Auswählen des geeigneten Speichermediums
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Vermeiden unnötiger Sicherungen
Beim Entwerfen einer Sicherungsstrategie sind Sie möglicherweise versucht, eine vollständige Sicherung aller Server in der Umgebung durchzuführen. Beachten Sie hierbei jedoch, dass die Zielsetzung eine erfolgreiche Wiederherstellung der Umgebung nach einem Notfall oder Ausfall ist. Daher sollten Sie sich bei Ihrer Sicherungsstrategie auf folgende Ziele konzentrieren:
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Die wiederherzustellenden Daten sollten einfach zu finden sein.
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Die Wiederherstellung sollte so schnell wie möglich durchgeführt werden.
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Wenn alle Server vollständig gesichert werden, müssen erhebliche Datenmengen wiederhergestellt werden. Obwohl die derzeit verfügbaren Bandspeicher- und Sicherungssysteme eine schnelle Wiederherstellung der Daten ermöglichen, kann eine vollständige Wiederherstellung von Band zu erhöhten Ausfallzeiten führen. Beispielsweise müssen bei den meisten Sicherungssystemen folgende Schritte ausgeführt werden:
1. |
Neuinstallation des Betriebssystems
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Neuinstallation der Sicherungssoftware
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Wiederherstellung der gesicherten Daten von Band
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Je mehr Dateien gesichert werden, desto länger dauert die Durchführung der Sicherung und, weitaus wichtiger, die Wiederherstellung der Dateien. Bei einem Notfall spielt der Zeitfaktor eine wichtige Rolle. Je kürzer also der Wiederherstellungsvorgang, desto besser. Darüber hinaus beeinträchtigen regelmäßig durchgeführte umfangreiche Sicherungen die Netzwerkleistung, sofern kein ausgewiesenes Sicherungsnetzwerk eingerichtet wird.
Nach der Definition einer optimalen Sicherungsstrategie für die Umgebung muss zunächst unbedingt eine Testwiederherstellung für das gesamte zu überwachende Netzwerk durchgeführt werden. Durch den Test können Problembereiche identifiziert und nützliche Erfahrungen bei der Wiederherstellung von Systemen in der Internet Data Center-Umgebung gesammelt werden, und dies ohne den Druck, ein Produktionssystem wieder online bringen zu müssen.
(Über die weiter unten in diesem Modul beschriebene CommVault Galaxy-Schnittstelle wird die Datenidentifizierung erleichtert, so dass die entsprechenden zu sichernden Daten ausgewählt und wichtige Daten zuerst wiederhergestellt werden können.)
Auswählen eines geeigneten Zeitpunktes für Sicherungen
Die Sicherung einer E-Commerce-Umgebung entspricht nicht der Sicherung der Infrastruktur eines lokalen Unternehmensnetzwerks (Local Area Network oder LAN). In einem Unternehmensnetzwerk ist der Netzwerkverkehr außerhalb der Hauptgeschäftszeiten in der Regel weit geringer als in der übrigen Zeit. In einer E-Commerce-Umgebung hingegen steigt die Nutzung des Netzwerks im Allgemeinen am frühen Abend an und kann unter Umständen bis in die frühen Morgenstunden auf diesem Niveau bleiben, insbesondere dann, wenn die Kunden in verschiedenen Zeitzonen beheimatet sind. Aus diesem Grund lässt sich in manchen Fällen die ideale Zeit zur Sicherung einer Umgebung nicht eindeutig bestimmen. Beachten Sie die folgenden Richtlinien, um die Auswirkungen auf die Kunden zu verringern:
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Planen Sie Sicherungen so, dass sie nicht in Spitzenzeiten fallen.
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Sichern Sie keine unnötigen Daten.
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Führen Sie regelmäßige Testläufe zur Wiederherstellung in einem Testnetzwerk durch, um den richtigen Ablauf und Inhalt der Sicherungen zu überprüfen.
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Auswählen der geeigneten Sicherungsart
Es liegen drei Hauptsicherungsarten vor:
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Normale Sicherung
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Inkrementelle Sicherung
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Differenzielle Sicherung
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Darüber hinaus werden von der CommVault Galaxy-Software zwei Sicherungsarten bereitgestellt, die den Sicherungsvorgang unterstützen und kürzere Sicherungszeiten ermöglichen:
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Zusatzkopie der Sicherung
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Synthetische vollständige Sicherung
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Normale Sicherung
Bei einer normalen (oder vollständigen) Sicherung werden alle ausgewählten Dateien kopiert und als gesichert markiert (das heißt das Archivattribut wird gelöscht). Bei normalen Sicherungen wird nur die jeweils aktuelle Kopie der Sicherungsdatei oder des Sicherungsbandes zur Wiederherstellung aller Dateien benötigt. Eine normale Sicherung wird in der Regel beim erstmaligen Erstellen eines Sicherungssatzes durchgeführt.
Inkrementelle Sicherung
Bei einer inkrementellen Sicherung werden nur die Dateien gesichert, die seit der letzten normalen oder inkrementellen Sicherung erstellt oder geändert wurden. Die Dateien werden als gesichert markiert (das heißt das Archivattribut wird gelöscht). Bei der Kombination einer normalen und inkrementellen Sicherung werden für die Wiederherstellung aller Daten der letzte normale Sicherungssatz und alle inkrementellen Sicherungssätze benötigt.
Differenzielle Sicherung
Bei einer differenziellen Sicherung werden nur die Dateien kopiert, die seit der letzten normalen oder inkrementellen Sicherung erstellt oder geändert wurden. Die Dateien werden nicht als gesichert markiert (das heißt das Archivattribut wird nicht gelöscht). Bei der Kombination einer normalen und differenziellen Sicherung werden für die Wiederherstellung aller Daten die Dateien oder Bänder der letzten normalen Sicherung sowie der letzten differenziellen Sicherung benötigt.
Zusatzkopie
Bei einer Zusatzkopie (oder sekundären Kopie) handelt es sich um eine Kopie der Sicherungsdaten. Die kopierten Daten sind ein getreues Abbild der primären Sicherungskopie und können für den Fall, dass primäre Sicherungsserver, -geräte oder -medien verloren gehen oder beschädigt werden, als Hot-Standby-Sicherungskopie verwendet werden. Bei primären und sekundären Kopien werden andere Medien und häufig unterschiedliche Sicherungsbibliotheken verwendet.
Synthetische vollständige Sicherung
Bei einer synthetischen vollständigen Sicherung (Synthetic Full Backup) wird die jeweils aktuelle vollständige Sicherung der ausgewählten Daten mit allen folgenden inkrementellen und/oder differenziellen Sicherungen kombiniert und das Ergebnis in einer einzigen Archivdatei gespeichert. Synthetische vollständige Sicherungen werden in erster Linie zur Verbesserung der Leistung von Wiederherstellungsvorgängen verwendet, da für eine erfolgreiche Wiederherstellung in diesem Fall lediglich eine einzelne Sicherung erforderlich ist.
Vor- und Nachteile der verschiedenen Sicherungsarten
Bei der Entscheidung für eine durchzuführende Sicherungsart müssen die Auswirkungen der Sicherung auf die Netzwerkbandbreite sowie die zur Datenwiederherstellung erforderliche Zeit berücksichtigt werden. In Tabelle 1 werden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Sicherungsarten beschrieben.
Tabelle 1: Vergleich der Sicherungsarten
Normal (vollständig)
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Dateien werden leichter gefunden, da sie sich auf dem aktuellen Sicherungsmedium befinden. Erfordert zur Dateiwiederherstellung nur ein Medium oder einen Mediensatz.
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Zeitaufwändig. Wenn die Dateien nur selten geändert werden, sind die Sicherungen beinahe identisch.
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Inkrementell
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Erfordert die geringste Datenspeichermenge. Stellt die schnellsten Sicherungen bereit.
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Eine vollständige Systemwiederherstellung kann länger dauern als bei einer normalen oder differenziellen Sicherung.
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Differenziell
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Bei der Wiederherstellung werden nur die Medien der letzten normalen und differenziellen Sicherung benötigt. Schneller als eine normale Sicherung.
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Eine vollständige Systemwiederherstellung kann länger dauern als bei der normalen Sicherung. Bei einer großen Anzahl an Datenänderungen können Sicherungen länger dauern als bei einer inkrementellen Sicherung.
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Zusatzkopie
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Erstellt genaue Kopien der Sicherungsbänder für die Redundanz. Kopien können schneller erzeugt werden als die eigentlichen Sicherungen. Kopien können für die Notfallwiederherstellung intern gespeichert werden.
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Synthetisch vollständig
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Kombiniert normale und inkrementelle Sicherungen in einer neuen normalen Sicherung in einer Bibliothek, die außerhalb des Netzwerks und/oder wichtiger Servern gespeichert wird. Verringert die Sicherungs- und Wiederherstellungsdauer.
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Auswählen des geeigneten Speichermediums
Neben der Festlegung der Sicherungsart und des Zeitpunktes für die Sicherung sollten Sie die verfügbaren Speichermedientypen ermitteln und entsprechend auswählen.
Berücksichtigen Sie bei der Auswahl eines Speichermediums die folgenden Faktoren:
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Die zu sichernde Datenmenge
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Die Typen der zu sichernden Daten
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Das Sicherungszeitfenster
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Die Umgebung
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Die Entfernung zwischen den zu sichernden Systemen und dem Speichergerät
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Den Kostenrahmen Ihrer Organisation
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Die SLAs (Service Level Agreements) für Datenwiederherstellungen
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In Tabelle 2 sind die Vor- und Nachteile gebräuchlicher Sicherungsmedientypen aufgeführt.
Tabelle 2: Vergleich der Sicherungsmedientypen
Band
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Bietet eine schnelle Sicherung und eine lange Aufbewahrungsdauer.
Verfügt über eine hohe Speicherkapazität.
Ist kostengünstiger als magnetische oder magnetooptische Datenträger.
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Ist schneller abgenutzt und fehleranfälliger als magnetische und magnetooptische Datenträger.
Lässt sich nur schwer konfigurieren und warten, insbesondere in einer SAN-Konfiguration.
Erfordert eine regelmäßige Reinigung der Laufwerke.
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Magnetischer Datenträger
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Einfach zu konfigurieren und zu warten.
Ermöglicht Datenstaging.
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Kostenintensivstes Medium für die Erstspeicherung.
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Magnetooptischer Datenträger
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Hat die längste Lebensdauer ohne Qualitätsverlust des Speichermediums.
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Langsamste Sicherung und Wiederherstellung.
Hardwareauswahl ist eingeschränkt.
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Galaxy-Softwaremodule und Hauptfunktionen
In der Microsoft Internet Data Center-Architektur wird CommVault Galaxy für Windows 2000 als Sicherungslösung verwendet. Zu den CommVault Galaxy-Softwaremodulen zählen folgende Komponenten:
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Mindestens ein Intelligent DataAgent (iDataAgent), mit dem spezielle Daten gesichert und wiederhergestellt werden.
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Mindestens ein MediaAgent, mit dem die Übertragung von Daten zwischen iDataAgents und Sicherungsmedien überwacht wird.
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Ein CommServe StorageManager, mit dem die iDataAgents und MediaAgents gesteuert werden.
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Alle Softwaremodule können sich auf dem gleichen Computersystem, jeweils auf einem einzelnen System oder kombiniert auf verschiedenen Systemen befinden.
Zusammen bilden iDataAgents, MediaAgents und CommServe StorageManager eine
CommCell
, den Hauptbaustein des Galaxy-Frameworks.
CommCell
Mit der Galaxy-Software können mehrere einzelne CommCells erstellt werden. Jede CommCell enthält die für die Anforderungen des zu sichernden Systems benötigte Anzahl an iDataAgents und MediaAgents (zu diesen Anforderungen gehören das Sicherungszeitfenster, der Leistungsdurchsatz und die Datenmenge in der CommCell). Über einen einzigen Anmeldebildschirm können Benutzer die einzelnen CommCells von jeder webbasierten Konsole im Unternehmen auswählen und verwalten.
Weitere Informationen zur CommCell und den entsprechenden Bereitstellungsoptionen finden Sie weiter unten in diesem Modul unter "
Galaxy-Architektur und Bereitstellungsstrategie
".
CommServe StorageManager
Mit einem einzelnen CommServe StorageManager-Softwaremodul (
CommServe
) werden Kombinationen aus MediaAgents und iDataAgents gesteuert. CommServe ist das Befehls- und Steuerungszentrum der CommCell. Mit der CommServe-Software werden alle Aktivitätsanforderungen zwischen MediaAgents und iDataAgents verarbeitet sowie alle Sicherungen und Wiederherstellungen überwacht und verwaltet. Über das CommServe-Softwaremodul werden ausschließlich Steuerungsinformationen übertragen, jedoch nicht die eigentlichen Sicherungs- und Wiederherstellungsdaten.
Das CommServe-Modul enthält den Event Manager und den Job Manager für die zentrale Verwaltung, die logische und physische Verwaltungsstruktur sowie den Metadatenbankkatalog. Die Datenbank beinhaltet Metadaten zur Art und zum Speicherort der gesicherten Daten. Der zentrale Event Manager protokolliert alle Ereignisse und stellt bei wichtigen Ereignissen eine einheitliche Benachrichtigung bereit. Der Job Manager steuert die Hauptaktivitäten der Software und stellt Neustartfunktionen für Galaxy bereit. Da die CommCell Console mithilfe einer Webbrowseroberfläche oder eines MMC-Snap-Ins (Microsoft Management Console) angezeigt wird, kann das gesamte Galaxy-System entweder intern von jedem VLAN (Virtuelles LAN) in der Internet Data Center-Umgebung oder extern durch den webbasierten Zugriff über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) verwaltet werden.
Der CommServe StorageManager kann sich auf einem dafür ausgewiesen System befinden oder auf einem System, das auch einen MediaAgent und/oder iDataAgent enthält.
MediaAgent
Mit den MediaAgent-Softwaremodulen wird die Verschiebung von Daten zwischen den physischen Sicherungsspeichergeräten und den entsprechenden iDataAgents verwaltet. MediaAgents verwalten die Sicherungsspeichergeräte, die normalerweise über einen lokalen Busadapter angeschlossen sind, zum Beispiel über einen SCSI-Adapter. Die MediaAgent-Software wurde nicht speichermedienspezifisch konzipiert, so dass eine Vielzahl an Speichermodellen unterstützt werden kann. Dies ermöglicht Organisationen, Änderungen in der Speicherungstechnologie rasch aufzugreifen. Mit MediaAgents kann beispielsweise eine Verbindung mit folgenden Speichergeräten hergestellt werden:
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Bandbibliotheken
Der MediaAgent verwaltet die verschiedenen Bandmedien und Bandlaufwerke in der Bibliothek sowie die Bewegung des zugehörigen Automatenarms. Die Verwendung von Bandbibliotheken spart Zeit, verringert die Gefahr menschlicher Fehler, stellt einen automatisierten Datenschutz bereit und ermöglicht die Zusammenführung von Daten durch synthetische vollständige Sicherungen.
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Eigenständige Bandlaufwerke
Mit dem MediaAgent werden Bandlaufwerke verwaltet. Die Medien müssen manuell eingelegt und herausgenommen werden, aus diesem Grund sollten eigenständige Bandlaufwerke möglichst nicht verwendet werden.
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Magnetischer Datenträger
Die magnetische Speicherung kann mit mehreren Datenträgern oder einem redundanten Array unabhängiger Laufwerke (Redundant Array of Independent Disks oder RAID) durchgeführt werden. Diese Option hat mit zunehmenden Datenträgergrößen, sinkenden Preisen und schnelleren Übertragungsraten immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Die Speicherkosten bei magnetischen Datenträgern sind nach wie vor höher als die für Bänder oder magnetooptische Datenträger. In vielen Internet Data Center-Umgebungen erfordert die Notwendigkeit schneller Sicherungen jedoch die Verwendung magnetischer Datenträger als Zwischenschritt vor der Sicherung auf Band.
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Magnetooptischer Datenträger
Magnetooptische Datenträger bieten einen Datendurchsatz von 6 MB (Megabytes) pro Sekunde und jahrzehntelange Haltbarkeit. Mit Barcodes versehene magnetooptische Bibliotheken werden immer beliebter als Medium zur hierarchischen Speicherverwaltung, bei dem Richtlinien zur Verschiebung weniger häufig verwendeter Dateien von den teureren magnetischen Datenträgern erstellt werden können.
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iDataAgent
Mit dem iDataAgent-Softwaremodul (Intelligent DataAgent) wird die Datenübertragung an Sicherungsmedien über den MediaAgent verwaltet. Für jeden verwalteten Datentyp liegt jeweils ein spezifischer iDataAgent vor. In der Internet Data Center-Umgebung gibt es bestimmte iDataAgents für Windows 2000-Dateisysteme (die zum Beispiel für die Sicherung von Web- und Anwendungsservern verwendet werden können) sowie für Exchange Server 2000- und SQL Server 2000-Datenbanken. Für jeden verwalteten Datentyp wird pro Clientsystem ein iDataAgent benötigt, unabhängig davon, ob es sich um ein physisches oder virtuelles System handelt. In gruppierten Systemen oder in SAN-Konfigurationen können beispielsweise zahlreiche virtuelle Dateisysteme oder Clients vorhanden sein. Jeder iDataAgent kann pro Client mehrere Instanzen des entsprechenden Datentyps verwalten. So kann ein einzelner Galaxy iDataAgent für Windows 2000, der für die Verwaltung des Windows NTFS-Dateisystems konfiguriert ist, beispielsweise mehrere Dateisysteminstanzen auf dem gleichen Clientcomputer verwalten.
Indizierung
In der Galaxy-Software wird ein zweiteiliges synchronisiertes Indizierungsschema verwendet. Das Schema besteht aus einem zentralen Metadatenbankkatalog in der CommServe StorageManager-Software und einem Index, der sich auf demselben Computer wie die MediaAgent-Software befindet.
Zur Verbesserung der Such- und Wiederherstellungsleistung verwaltet jeder MediaAgent einen Index der auf die Speichermedien geschriebenen Sicherungsdaten. Eine permanente Kopie des Index wird auf dem Sicherungsmedium gespeichert, und auf dem Datenträger des Speichermediums, auf dem der MediaAgent installiert ist, wird eine aktive Kopie des Index verwaltet. Dieser lokale Indexcache ist begrenzt. Beim Schreiben neuer Daten auf die Sicherungsmedien werden neue Indizes erstellt. Mithilfe konfigurierbarer Parameter können Administratoren die Größe des Caches und die Lebensdauer des lokalen Index festlegen. Wenn der Index die konfigurierte Kapazität überschreitet, werden ältere Indizes unter Verwendung eines LRU-Algorithmus (Least Recently Used) überschrieben.
DataPipe
Mithilfe der Galaxy DataPipe-Technologie können Daten so schnell verschoben werden, wie sie der Quellclient bereitstellen und das Sicherungsmediengerät schreiben kann. Dasselbe Verfahren wird in der Galaxy-Software auch beim Schreiben von Sicherungen auf direkt angeschlossene SCSI-Geräte, über SAN angeschlossene Geräte und TCP/IP-Remotenetzwerkverbindungen verwendet.
Mit Galaxy DataPipe wird eine hochleistungsfähige Datenverschiebung bei geringem Mehraufwand bereitgestellt. Über TCP/IP-Netzwerke können Datenübertragungsraten erzielt werden, die nah am theoretischen Grenzwert des Netzwerks liegen (ohne Protokollrestkapazität). Diese Datenübertragungsmethode kann bei verschiedenen Medientypen und bei identischen Medientypen eingesetzt werden.
Dynamische Laufwerkfreigabe
Mit der Galaxy-Software können Bandgeräte (Bibliotheken und Laufwerke) in einer Switch-SAN-Konfiguration freigegeben werden, wobei mehrere MediaAgents alle oder einige Laufwerke einer Bandbibliothek gemeinsam verwenden.
Die Implementierung der dynamischen Laufwerkfreigabe (Dynamic Drive Sharing oder DDS) in der Galaxy-Software ermöglicht die auf Richtlinien beruhende Freigabe von Bandbibliotheklaufwerken für mehrere Sicherungssysteme. Zur Verwaltung der Gerätefreigabe wird eine Softwareebene verwendet. Dies führt zu einer einfacheren Datenverwaltung sowie zu einer bedeutend höheren Zuverlässigkeit als bei einer einfachen SCSI-Reservierungs- und -Freigabestrategie.
Im Folgenden sind einige Vorteile der dynamischen Laufwerkfreigabe und der gemeinsamen Nutzung von Bibliotheken aufgeführt:
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Bessere Sicherungsleistung
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Höhere Kapitalrendite für Hardware
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Geringere Ausgaben für Hardware
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Verbesserter Datenschutz
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Schnellerer Datenzugriff
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Sicherheit
Mithilfe der Authentifizierungsverfahren in der CommVault Galaxy-Software wird sichergestellt, dass die Kommunikation zwischen den Galaxy-Clients (iDataAgents) und den Galaxy-Komponenten (CommServe und MediaAgents) nur zwischen erkannten Modulen hergestellt wird. Über die grafische Benutzeroberfläche (Graphical User Interface oder GUI) von CommServe werden Anforderungen von benutzerinitialisierten GUI-Sitzungen verarbeitet, die Abfrage/Antwort-Authentifizierung für Benutzer durchgeführt und die Anforderungen dieser Benutzer verarbeitet. Da in CommServe authentifizierte Verbindungen verwendet werden, kann über Computer außerhalb des Galaxy-Bereichs keine Verbindung mit Galaxy-Vorgängen hergestellt werden.
In der CommCell wird als interne Sicherheitsmaßnahme ein Netzwerkkennwort verwendet, um sicherzustellen, dass die Galaxy-Kommunikation nur zwischen CommCell-Computern erfolgt. Jedem Computer in der CommCell wird standardmäßig ein anderes Kennwort zugewiesen (bei dem es sich nicht um ein Kennwort auf Benutzerebene handelt). Für alle Computer in der CommCell kann jederzeit ein neues CommCell-Netzwerkkennwort festgelegt werden.
Der Zugriff auf die Ressourcen und Funktionen einer CommCell wird auf der Grundlage einer Kombination von CommCell-Ressourcen, Funktionen, Benutzergruppen und Konten gewährt oder verweigert. Der Galaxy-Administrator weist Benutzernamen und Kennwörter zu. Die Galaxy-Benutzerkonten gelten ausschließlich für die Galaxy-Umgebung, es handelt sich dabei nicht um Windows-Konten.
Bei der Installation von Galaxy wird ein permanenter Benutzer mit dem Namen
cvadmin
erstellt. Es handelt sich dabei um den CommCell-Standardadministrator. Dieser Benutzername kann nach der Installation nicht geändert werden. Der Administrator verfügt über alle in einer CommCell verfügbaren Rechte, einschließlich der Berechtigung zum Erstellen von Benutzerkonten.
Galaxy-Architektur und Bereitstellungsstrategie
Die Internet Data Center-Umgebung baut auf einer mehrstufigen Architektur aus physischen VLANs und verteilten Microsoft .NET-Anwendungsservern auf. Die empfohlene Galaxy-Strategie zur Datenspeicherungsverwaltung beinhaltet Verfahren für Sicherungs- und Wiederherstellungsvorgänge von der Systemebene bis hin zu Anwendungen und Anwendungskonfigurationen. Mit dieser Strategie werden Daten in den einzelnen Systemen, den einzelnen VLANs und in der gesamten Internet Data Center-Umgebung geschützt.
In der Galaxy-Software werden alle in der Internet Data Center-Architektur verfügbaren Technologien verwendet, zum Beispiel SAN (Storage Area Network) für die Geschwindigkeit und Sicherheitsverfahren wie IP Security (IPSec) zur Gewährleistung einer hohen Verfügbarkeit der Internet Data Center-Umgebung. Darüber hinaus wird Clustering zum Schutz vor einem Failover der Galaxy-Komponenten (zum Beispiel CommServe und MediaAgents) verwendet. Die Galaxy-Lösung wurde als Schutz vor Komponenten-, Server- und Anwendungsausfällen sowie vor einem Verlust gesamter Datenzentren (zum Beispiel im Brandfall) entwickelt.
Da die Kommunikationsverbindung in allen Schichten einer Internet Data Center-Architektur über Firewalls und die VLAN-Switch-Umgebung hergestellt wird, empfiehlt sich eine verteilte Sicherungs- und Wiederherstellungsarchitektur. Diese Empfehlung beruht nicht auf einer Anforderung oder Beschränkung der Galaxy-Software. Dadurch soll vielmehr die Verfügbarkeit der Internet Data Center-Umgebung erhöht werden.
Strategie mit verteilten MediaAgents
Durch Hinzufügen eines MediaAgents zu jedem VLAN wird Folgendes erreicht:
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Effektive Steuerung der Sicherungsdatenübertragung
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Reduzierung der zwischen den einzelnen VLANs übertragenen Datenmenge
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Verbesserte Sicherheit für Server und vereinfachte Firewallkonfiguration
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So enthält das Infrastruktur-VLAN in der Internet Data Center-Architektur beispielsweise mindestens fünf Server mit .NET-Anwendungen, die jeweils mehrere verteilte Komponenten enthalten. Für die Sicherung der einzelnen Anwendungsserver müssen deshalb die Ports an den einzelnen Servern und dem Firewall geöffnet werden, um so die Verbindung zum Daten- oder Verwaltungs-VLAN zur Übertragung von Sicherungsdaten zu ermöglichen. Wenn ein MediaAgent im Infrastruktur-VLAN zugefügt wird, können mit diesem MediaAgent die Anwendungsserver lokal gesichert und die Daten zu einem Zeitpunkt mit geringem Netzwerkdatenverkehr über die Galaxy-Funktion
Auxiliary Copy
auf das Bandmedium im Daten- oder Verwaltungs-VLAN kopiert werden. Für die Verwendung dieses Verfahrens muss der MediaAgent über den entsprechenden Festplattenspeicher zum Speichern der Sicherungsdaten vor der Übertragung auf das Bandmedium verfügen.
In Abbildung 1 wird die verteilte Galaxy-Architektur für die Internet Data Center-Umgebung veranschaulicht.

Abbildung 1
Verteilte Galaxy-Architektur
CommCell-Bereitstellungsstrategie
Wie bereits erwähnt, bilden iDataAgents, MediaAgents und der CommServe StorageManager eine CommCell, den Hauptbaustein des Galaxy-Frameworks. Die Steuerungs- und Datenpfade in Abbildung 2 entsprechen einer herkömmlichen LAN-basierten Computerumgebung. Wenn die Galaxy-Software in einer Speichernetzwerkumgebung bereitgestellt wird (zum Beispiel beim Sichern von SQL Server 2000 im Daten-VLAN), liegen möglicherweise andere Steuerungs- und Datenströme vor.

Abbildung 2
Galaxy CommCell
Bei sehr großen Systemen können Sie mithilfe der Galaxy-Architektur die iDataAgent- und MediaAgent-Module auf dem gleichen Computer implementieren, um einen hochleistungsfähigen, direkt verbundenen Durchsatz zu ermöglichen (Abbildung 3).

Abbildung 3
iDataAgent und MediaAgent in einem großen System
In Umgebungen, in denen eine zentrale Verwaltung und Speicherung wichtig ist (zum Beispiel in Umgebungen mit zentraler Speicherung für eine Abteilung oder in mehrschichtigen Datenzentrenumgebungen mit Zentralisierung aller Vorgänge), kann die Galaxy-Lösung auf einfache Weise an die entsprechende Datenschutzstrategie angepasst werden. Mehrere über das Netzwerk verteilte iDataAgents können Informationen und Daten zur Überwachung und Steuerung an einen zentral verwalteten MediaAgent und das entsprechende Speichermedium übertragen (Abbildung 4).

Abbildung 4
Zentrale Steuerung in der Galaxy-Lösung
Die Galaxy-Software kann darüber hinaus mit einer zentralen Steuerung verteilter Speichermedien bereitgestellt werden. Dadurch müssen Sicherungsdaten nicht mehr über das LAN verschoben werden, und die Dauer der Sicherung und Wiederherstellung verringert sich erheblich. In Abbildung 5 wird die zentrale Verwaltungssteuerung einer lokalen und Remotespeicherung in einem System mit der Galaxy-Software veranschaulicht. Da zwischen der MediaAgent- und der CommServe StorageManager-Software ausschließlich Steuerungsinformationen übertragen werden, können langsame Kommunikationsverbindungen verwendet werden.

Abbildung 5
Verwaltungssteuerung über lokale und Remotespeicherung
Die Galaxy-Software unterstützt SAN-Architekturen (Abbildung 6). In der Internet Data Center-Umgebung verwendet der SQL Server 2000-Cluster im Daten-VLAN ein SAN für die Datenspeicherung. Die Galaxy-Bandbibliothek ist ebenfalls mit dem SAN verbunden. Dadurch können die MediaAgents die SAN-Geschwindigkeit zum Übertragen der Daten in die Bandbibliothek nutzen. In SAN-Umgebungen wird die Sicherung ohne die Nutzung des LAN sowie die Sicherung und Wiederherstellung der Anwendungsdaten ohne Serverlast und -nutzung unterstützt.

Abbildung 6
Galaxy-Software in SAN-Umgebungen
Empfehlung
: Wenn Sie über die dynamische Laufwerkfreigabe alle Laufwerke in der Bibliothek freigeben möchten, konfigurieren Sie alle Laufwerke in den MediaAgents auf dem SQL Server-Cluster und im MediaAgent im CommServe-Modul. Die Ressourcenzuweisung wird mit dem MediaManager des CommServe-Moduls verwaltet. Ausführliche Informationen zum Konfigurieren von MediaAgents finden Sie im englischen Handbuch
CommVault Galaxy CommCell Media Management Administration Guide
.
Festlegen der zu speichernden und wiederherzustellenden Daten
Nahezu jede Systemkomponente kann gesichert werden, und Sicherungsmedien sind relativ preisgünstig. Die Versuchung, alle Komponenten der Internet Data Center-Architektur zu sichern, ist deshalb groß. Diese Lösung erfordert allerdings einen hohen Zeitaufwand und eine beträchtliche Menge an Bandbreite für die Sicherung und Wiederherstellung des Systems.
Es ist daher wichtig, alle Bereiche der Implementierung einer Internet Data Center-Architektur zu ermitteln und festzulegen, welche Daten bei einem Notfall wiederhergestellt werden müssen. Dies hilft Ihnen bei der Entwicklung einer effizienten Sicherungs- und Wiederherstellungsstrategie sowie bei der Identifizierung möglicher Schwachpunkte im Anwendungsentwurfs. Bei bedeutenden Änderungen in der Anwendungsarchitektur sollten Sie die Sicherungsstrategie neu entwickeln.
Abbildung 7 dient als Hilfestellung bei der Festlegung der zu sichernden Server in der Internet Data Center-Umgebung. In den anschließenden Erläuterungen finden Sie Sicherungsempfehlungen für typische Internet Data Center-Umgebungen.

Abbildung 7
Flussdiagramm für den Sicherungsentwurf
Front-End-Webwiederherstellung
Es wird empfohlen, bei einem Wiederherstellungsvorgang für die Front-End-Webfarm in der Internet Data Center-Architektur die Server mithilfe eines automatisierten Builds neu zu erstellen. Eines der Hauptziele des Entwurfs für das Front-End-Web in der Internet Data Center-Architektur besteht darin, auf den Webservern keine permanenten Daten zu speichern. Bei allen Servern der Webschicht handelt es sich um Klone, die Inhalt und Einstellungen über Microsoft Application Center 2000 empfangen, das auf dem Infrastruktur-VLAN ausgeführt wird. Aus diesem Grund müssen die Webserver für die meisten Webanwendungen nicht gesichert werden. Dadurch wird die zu sichernde Datenmenge ganz erheblich verringert und die Firewallkonfiguration vereinfacht.
In einigen Fällen müssen einzelne Webserver möglicherweise gesichert werden (wenn Application Center 2000 zum Beispiel nicht verwendet oder eine Business-To-Business-Anwendung (B2B) ausgeführt wird, bei der permanente Daten auf den Webservern gespeichert werden müssen). Dies sollte jedoch möglichst vermieden werden. Gegebenenfalls können Sie die CommVault Galaxy-Sicherungs- und Wiederherstellungslösung jedoch über einen Firewall verwenden, um die Webserver in dieser Schicht zu sichern und wiederherzustellen.
Empfehlung:
Für die Sicherung von Internet Data Center-Webservern muss auf den Servern der Galaxy iDataAgent für Windows 2000 installiert werden. Darüber hinaus empfiehlt sich die Verwendung eines dedizierten Servers im VLAN als Host für einen MediaAgent, mit dem auf magnetische Datenträger und nicht auf Band geschrieben wird. Dies bringt folgende Vorteile mit sich:
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Der Sicherungs- und Wiederherstellungsdatenverkehr beschränkt sich auf das VLAN.
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Die Medien sind sofort verfügbar (beispielsweise müssen keine Bänder eingelegt werden), und die Daten können auf magnetischen Datenträgern auf schnelle Weise gesichert und wiederhergestellt werden.
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Sekundäre Kopien können (wahlweise) in Zeiten mit niedriger Netzwerkauslastung auf die Back-End-Bänder kopiert werden.
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Infrastruktur-VLAN
Das Infrastruktur-VLAN enthält die Domänencontroller für Windows 2000 und, sofern es die Anwendungsarchitektur erfordert, die Lastenausgleichsserver, auf denen die Komponentendienste ausgeführt werden, die Business-To-Consumer-Komponenten (B2C), auf denen Microsoft Commerce Server ausgeführt wird, sowie die B2B-Komponenten, auf denen Microsoft BizTalk Server (einschließlich Produktkatalogsystem, Profilerstellungssystem und Geschäftsprozesspipelines) ausgeführt wird. Darüber hinaus umfasst es die Controller und Stagingserver für Application Center 2000. Wenn die Anwendungsarchitektur zur Speicherung von Kundenkontendaten, einschließlich der Benutzerauthentifizierung und Computerkonten, den Verzeichnisdienst Microsoft Active Directory verwendet, sollte die erfolgreiche Sicherung und Wiederherstellung von Active Directory eine genauso hohe Priorität haben wie die Wiederherstellung der Daten von SQL Server-Computern im Daten-VLAN.
Auch wenn in der Webanwendung nicht Active Directory zur Datenspeicherung oder Benutzerauthentifizierung verwendet wird, ist die regelmäßige Sicherung der Active Directory-Domänencontroller dennoch von größter Wichtigkeit. In Active Directory sind möglicherweise Sicherheitsinformationen gespeichert, zum Beispiel Zertifikate, Replikationskomponenten und Systemressourcen. Zudem verfügen andere Server in der Umgebung über Berechtigungen und Dienstkonten, die auf in Active Directory gespeicherten Instanzen von Konten beruhen. Wenn eine aktuelle Instanz von Active Directory nicht wiederhergestellt werden kann, können Computerkonten nur unter einem erheblichen Aufwand neu synchronisiert sowie Berechtigungen neu zugewiesen werden.
Wenn in der Webanwendung ein Array von Lastenausgleichsservern verwendet wird, auf denen über Application Center verwaltete Komponentendienste ausgeführt werden, sollte nur der Stagingserver gesichert werden. Da in der Internet Data Center-Architektur automatische Installationen aller Server bereitgestellt werden, können die Server, auf denen Dienstkomponenten ausgeführt werden, genauso schnell wieder neu erstellt werden, wie sie aus einer Sicherung wiederhergestellt werden. Darüber hinaus treten beim Neuerstellen möglicherweise weniger Fehler auf als beim Wiederherstellen von Sicherungen. Da der Stagingserver jedoch die aktuelle Masterkopie der auf den Komponentendiensten beruhenden Anwendung und der Konfiguration für Application Center enthält, sollte er gesichert werden, um den Zeitaufwand für die Wiederherstellung des gesamten Arrays zu verringern.
Empfehlung:
Auf den Servern muss ein iDataAgent installiert sein. Wie beim Front-End-Web können Sie einen dedizierten Server als Host für einen MediaAgent verwenden, mit dem auf magnetische Datenträger und nicht auf Band geschrieben wird. Diese Vorgehensweise hat folgende Vorteile:
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Der Sicherungs- und Wiederherstellungsdatenverkehr beschränkt sich auf das VLAN.
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Die Medien sind sofort verfügbar (beispielsweise müssen keine Bänder eingelegt werden), und die Daten können auf magnetischen Datenträgern auf schnelle Weise gesichert und wiederhergestellt werden.
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Sekundäre Kopien können (wahlweise) in Zeiten mit niedriger Netzwerkauslastung auf die Back-End-Bänder kopiert werden.
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Daten-VLAN
Die Datenbankserver mit SQL Server 2000 im Daten-VLAN benötigen höchstwahrscheinlich eine leistungsstarke Sicherungslösung. Sie enthalten wahrscheinlich Kunden- und Finanzinformationen sowie wichtige Daten für die Funktionen der Internet Data Center-Webanwendung. Wenn keine leistungsstarke Sicherungs- und Wiederherstellungslösung verwendet wird, führt dies möglicherweise zu beträchtlichen Störungen in der Organisation. Aus diesem Grund müssen alle Datenbankserver mit aktuellen Daten möglichst häufig gesichert werden. Ein gruppierter iDataAgent für SQL Server 2000 muss auf Servern konfiguriert werden, auf denen SQL Server 2000 ausgeführt wird.
Empfehlung:
Durch Hinzufügen eines MediaAgents und von iDataAgents auf demselben physischen Hardwaregerät im Daten-VLAN wird die Sicherungszeit verringert sowie die Sicherungs- und Wiederherstellungsleistung optimiert. Da die SQL Server 2000-Datenschicht in einer SAN-Umgebung konfiguriert ist, wird durch die Installation eines MediaAgents auf demselben Server, auf dem der iDataAgent installiert ist, die Geschwindigkeit und Stabilität der verfügbaren SAN-Umgebung genutzt, ohne dass zusätzliche Hardwarekosten anfallen.
Standby-Notfallwiederherstellungsoption für das Daten-VLAN
Da das Daten-VLAN hinsichtlich der Daten die wichtigste Schicht der Internet Data Center-Architektur ist, sollten die Datenbanken häufig gesichert und an einem anderen Standort auf exakt replizierten Servern mit SQL Server 2000 wiederhergestellt werden. Dazu kann das SQL Server 2000-Dienstprogramm zum Protokollversand in Verbindung mit der Galaxy-Lösung verwendet werden. Dadurch wird eine höhere Verfügbarkeit der Datenschicht bereitgestellt. Zudem können so Probleme wie Datenbeschädigung oder Virusangriffe vermieden werden, wenn die Daten nicht durch Gruppierung oder Replikation geschützt sind. Diese Option ist kostengünstig und stellt eine Strategie für die Verfügbarkeit in Umgebungen mit einer gewissen Toleranz für Ausfallzeiten bereit.
Verwaltungs-VLAN
Überwachungs- und Verwaltungsrepositories sollten ebenfalls gesichert werden, da sie Verlaufsdaten zum System enthalten. In den Repositories sind möglicherweise Sicherheitsereignisse archiviert. Einige Organisationen, zum Beispiel Finanzdienstleister, sind u. U. rechtlich dazu verpflichtet, diese Daten für einen bestimmten Zeitraum aufzubewahren.
Zusammenfassung der Empfehlungen
In Tabelle 3 werden der Status aller VLANs in einer Internet Data Center-Umgebung sowie die entsprechenden Sicherungs- und Wiederherstellungsempfehlungen zusammengefasst.
Tabelle 3: Sicherungs- und Wiederherstellungsempfehlungen
Front-End-Web-VLAN in Standardumgebungen. Front-End-Schnittstellenschicht (oberste Schicht).
|
Über Application Server 2000 verwaltete Webserverklone. Keine gespeicherten permanenten Daten.
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IIS-Webserverfarm
: Neuerstellen der Server mithilfe von automatisierten Builds (keine Sicherungen erforderlich).
Priorität: Niedrig
- Sicherungs-/Wiederherstellungsstrategie ist optional.
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Front-End-Web-VLAN in bestimmten B2B-Umgebungen. Front-End-Schnittstellenschicht (oberste Schicht).
|
Über Application Server 2000 verwaltete Webserverklone. B2B-Anwendungen, in denen permanente Daten auf Webservern gespeichert werden müssen.
|
Die permanenten Daten müssen gesichert werden.
Priorität: Hoch
- Verwenden Sie eine leistungsstarke Sicherungs- und Wiederherstellungsstrategie.
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Infrastruktur-VLAN. Geschäftslogikschicht (mittlere Schicht).
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Enthält die Geschäftslogik. Kann darüber hinaus die in Active Directory gespeicherte Benutzerauthentifizierung und gespeicherte Computerkonten enthalten. Zu den Komponenten gehören der Controller für Application 2000, Stagingserver, Active Directory/DNS-Server, Commerce Server 2000 (für B2C-Webanwendungen), BizTalk Server 2000 (für B2B-Webanwendungen), Exchange Server 2000 (für die E-Mail-Komponente von BizTalk Server).
|
Application Center 2000:
Die Controllerkonfiguration für Application Center 2000, der Inhalt auf Stagingservern sowie COM+-Daten müssen gesichert werden.
Active Directory, DNS und Exchange Server 2000:
Die B2C-Anwendung und der Systemstatus müssen gesichert werden.
BizTalk Server 2000-Komponenten:
Der Systemstatus, alle Komponenten und die B2B-Anwendung müssen gesichert werden.
Priorität: Hoch
- Verwenden Sie eine leistungsstarke Sicherungs- und Wiederherstellungsstrategie.
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Daten-VLAN-Datenbankschicht (unterste Schicht).
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Enthält wichtige Daten, die in Commerce Server 2000, BizTalk Server 2000 und Webanwendungen verwendet werden. Die Daten werden über gruppierte SQL Server 2000 in einer SAN-Umgebung verwaltet und gespeichert.
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SQL Server 2000
: Der Systemstatus und alle Datenbanken müssen gesichert werden.
Priorität: Hoch/Sehr hoch
- Verwenden Sie eine leistungsstarke Sicherungs- und Wiederherstellungsstrategie.
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Verwaltungs-VLAN. Verwaltungs- und Systemmanagement.
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Überwachungs- und Verwaltungsserver sowie VPN-Server.
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Überwachungs- und Verwaltungsrepositories
: Die Verlaufssystemdaten müssen gesichert werden.
Priorität: Mittel
- Verwenden Sie eine mittlere Sicherungs- und Wiederherstellungsstrategie.
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Entwerfen und Konfigurieren der Galaxy-Lösung
In diesem Abschnitt finden Sie Verfahren zum Entwerfen und Konfigurieren eines Galaxy-Systems für optimale Leistung.
Für den Entwurf und die Implementierung eines Galaxy-Systems muss Folgendes ermittelt werden:
| • |
Erforderlicher Speicher
| | • |
Erforderliche Speichergeräte
| | • |
Erforderliche MediaAgents
|
Beim ersten Entwurf eines Galaxy-Systems sollten vorläufige Hardware- und Speicheranforderungen bereitgestellt werden. Sie können anschließend den gleichen Vorgang erneut durchführen und den Entwurf für bestimmte Speicheranforderungen verfeinern. Der Entwurfsvorgang für ein Galaxy-System wird in einem Beispiel veranschaulicht.
Überlegungen zur Hardware
Ausführliche Informationen zur für die Internet Data Center-Architektur verwendeten Hardwarelösung finden Sie auf der folgenden Website:
http://www.microsoft.com/solutions/IDC/default.asp
Es ist wichtig zu ermitteln, welche zusätzlichen Systemhardwarekomponenten für die interne Sicherung, die Geräteredundanz und die externe Sicherung benötigt werden. Bei vielen Umgebungen hat sich die Verwaltung einer Testeinrichtung bewährt, die über dieselben Geräte wie die Produktionsumgebung verfügt, sich jedoch an einem anderen Standort befindet.
Hinweis:
Weitere Informationen zu den Hardwareanforderungen finden Sie in der Dokumentation zu Galaxy oder unter:
http://www.commvault.com
.
Speicheranforderungen
Bei den Speicheranforderungen handelt es sich um die Gesamtmenge an Speicherplatz und Speichermedien, die zum Durchführen von Sicherungen in einem bestimmten Zeitraum benötigt werden.
Für die Berechnung der Speicheranforderungen müssen Sie Folgendes ermitteln:
| • |
Anzahl der Clients
| | • |
Datenaufbewahrungsschema
| | • |
Erforderlicher Speicher
| | • |
Speichermedienanforderung
| | • |
Speichergeräteanforderung
| | • |
Anzahl der MediaAgents
|
Anzahl der Clients
Ermitteln Sie die Anzahl der Clientcomputer im Galaxy-System.
Datenaufbewahrungsschema
Beim Datenaufbewahrungszeitraum handelt es sich um den Zeitraum, in dem ein bestimmter Satz an Sicherungsdaten für die Wiederherstellung verfügbar bleiben soll. Nach Ablauf dieses Zeitraumes und dem Ausführen des Dienstprogramms zum Löschen sind die Medien zur Wiederverwendung verfügbar.
Ermitteln Sie den Datenaufbewahrungszeitraum anhand der folgenden Kriterien:
| • |
Anzahl aller im Speicher aufbewahrten vollständigen Sicherungszyklen (
Zyklen
). Ein vollständiger Sicherungszyklus umfasst die vollständigen und alle anderen Sicherungen bis zur nächsten vollständigen Sicherung.
| | • |
Anzahl der inkrementellen oder differenziellen Sicherungen in einem vollständigen Zyklus (
Inkremente
).
|
Erforderlicher Speicher
Der erforderliche Speicher ergibt sich aus der Gesamtmenge der Daten, die im Datenaufbewahrungszeitraum auf den Speichermedien aufbewahrt werden. Beim Index handelt es sich um den auf dem MediaAgent erforderlichen Speicherplatz für die Indexdaten, mit denen die in der jeweiligen Sicherung gespeicherten Benutzerobjekte definiert werden. Der Index wird am Ende der Sicherung auf dem Speichermedium archiviert.
Verwenden Sie zum Ermitteln der Gesamtspeicheranforderungen folgende Gleichung:
Erforderlicher Speicher = Vollständige Sicherungen + Inkrementelle Sicherungen + Index
Dabei gilt:
Vollständige Sicherungen =
(
Zyklen
*
Verwendeter Speicherplatz
)
Inkrementelle Sicherungen =
(
Zyklen
*
Tägliche Änderung
*
Inkremente
)
Index =
4 % (
Vollständige Sicherungen
+
Inkrementelle Sicherungen
)
Verwendeter Speicherplatz
entspricht dem gesamten für alle Clients verwendeten Speicherplatz.
Zyklen
entspricht der Anzahl der vollständigen Sicherungszyklen.
Tägliche Änderung
entspricht der geschätzten täglichen Datenänderungsrate.
Inkremente
entspricht der Anzahl der inkrementellen und/oder differenziellen Sicherungen in jedem vollständigen Sicherungszyklus.
Der Sicherungszyklus für Ihr System beträgt beispielsweise vier Wochen. Wöchentlich werden sechs inkrementelle Sicherungen durchgeführt. Der auf allen Clients verwendete Gesamtspeicherplatz (
Verwendeter Speicherplatz
) beträgt 1 TB (Terabyte), die geschätzte tägliche Änderung (
Tägliche Änderung
) beläuft sich auf 10 Prozent des Speicherplatzes bzw. auf 100 GB (Gigabyte).
Die Größe aller vollständigen Sicherungen errechnet sich folgendermaßen:
(4 Zyklen * 1 TB) = 4 TB
Die Größe aller inkrementellen Sicherungen errechnet sich folgendermaßen:
(4 Zyklen * 6 Inkremente * 100 Tägliche Änderung) = 2,4 TB
Die Indexgröße errechnet sich folgendermaßen:
4% von 6,4 TB = 256 GB
Der erforderliche Speicherplatz errechnet sich folgendermaßen:
4 TB + 2,4 TB + 256 GB = 6,656 TB
Speichermedienanforderung
Bei der Speichermedienanforderung handelt es sich um die Anzahl der physischen Medien (Band, magnetisches oder magnetooptisches Laufwerk), die zum Erfüllen der gesamten Speicheranforderungen im Datenaufbewahrungszeitraum benötigt werden.
Ermitteln Sie die Speichermedienanforderungen unter Einbeziehung folgender Kriterien:
Speichermedien = Erforderlicher Speicher / (Medien * Komprimierungsrate)
Dabei gilt:
Speichermedien
entspricht der erforderlichen Menge an Speichermedien.
Erforderlicher Speicher
entspricht der im vorherigen Beispiel errechneten Gesamtsumme.
Medien
entspricht der unkomprimierten Kapazität des verwendeten Medientyps.
Komprimierungsrate
entspricht dem Komprimierungsverhältnis der Hardware.
Wenn diese Daten auf das vorherige Beispiel bei einem Band mit einer unkomprimierten Kapazität von 60 GB und einem Komprimierungsverhältnis von 2:1 angewendet werden, so ergibt sich die folgende Anzahl erforderlicher Bänder:
6,656 TB / (60 GB * 2) = 56 Bänder
Speichergeräteanforderung
Bei der Speichergeräteanforderung handelt es sich um die erforderliche Anzahl an Bandlaufwerken, die zum Durchführen einer gleichzeitigen vollständigen Sicherung auf allen Clients in einem bestimmten Zeitraum oder einem Sicherungszeitfenster benötigt werden.
Verwenden Sie folgende Kriterien, um die Speichergeräteanforderungen zu ermitteln:
Laufwerke (Minimum) = (Vollständig / Sicherungsrate) / Sicherungszeitfenster
Laufwerke (Maximum) = (Clients * Datenströme * Sicherungsdauer) / Sicherungszeitfenster
Dabei gilt:
Laufwerke
entspricht der Anzahl der erforderlichen Laufwerke.
Vollständig
entspricht der Größe einer vollständigen Sicherung für alle Clients.
Sicherungsrate
entspricht der geschätzten Sicherungsrate in GB pro Stunde.
Sicherungszeitfenster
entspricht dem Sicherungszeitfenster (die für die Durchführung von Sicherungen verfügbare Zeit) in Stunden.
Führen Sie das vorherige Beispiel mit folgenden Faktoren fort: einer vollständigen Sicherungsgröße von 1 TB für alle Clients, einer Sicherungsrate des Laufwerks von etwa 35 GB pro Stunde, einem Sicherungszeitfenster von 8 Stunden, zwei Sicherungsdatenströmen pro Client und einer Sicherungsdauer von 2 Stunden pro Client.
Die Mindestanzahl der erforderlichen Bandlaufwerke errechnet sich folgendermaßen:
(1 TB/35 GB pro Stunde) / 8 Stunden = 4 Laufwerke
Die maximale Anzahl der erforderlichen Laufwerke errechnet sich folgendermaßen:
(30 Clients * 2 Datenströme * 2 Stunden) / 8 Stunden = 15 Laufwerke
Anzahl der MediaAgents
Mit einem Galaxy MediaAgent wird die Bibliothek und die Übertragung von Daten zwischen Clients und Sicherungsmedien verwaltet.
Ermitteln Sie die MediaAgent-Anforderungen im System anhand folgender Kriterien:
MediaAgents = Laufwerke / Laufwerke pro Bibliothek
Dabei gilt:
MediaAgents
entspricht der Anzahl der erforderlichen MediaAgents.
Laufwerke
entspricht der Anzahl der erforderlichen Laufwerke.
Laufwerke pro Bibliothek
entspricht der Anzahl an Laufwerken in der Bibliothek.
Wenn die Bibliothek beispielsweise zehn Sicherungslaufwerke enthält, ergibt sich für das vorherige Beispiel die folgende erforderliche Anzahl an MediaAgents:
15 Laufwerke / 10 = Zwei MediaAgents
Empfohlene Vorgehensweisen für die Konfiguration der Galaxy-Komponenten
Durch die Konfiguration der Galaxy-Komponenten und die Befolgung der empfohlenen Vorgehensweisen für eine bestmögliche Leistung kann das entworfene Galaxy-System optimiert werden. Sie können bestimmte Komponenten und Anwendungen konfigurieren oder die Speicheranforderungen entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Internet Data Center-Umgebung anpassen.
Die folgende Konfiguration dient zur Optimierung und Unterstützung der Verfügbarkeit und Leistung der Internet Data Center-Umgebung.
Konfigurieren von CommServe
In diesem Abschnitt finden Sie empfohlene Vorgehensweisen für die Implementierung von Galaxy CommServe in der Internet Data Center-Umgebung.
CommServe-Redundanz
Das CommServe-Modul sollte in einer gruppierten Windows 2000-Umgebung implementiert werden.
CommServe-Dimensionierung
Mit einem CommServe-Modul können bis zu 35 Clients verwaltet werden. Die Anzahl der Clients in der Umgebung fällt je nach Entwurf und verwendeten Hardwarekomponenten unterschiedlich aus. Bei Umgebungen mit mehr als 35 Clients empfiehlt sich die Bereitstellung eines weiteren Clients.
Hardware und Software für CommServe
Verwenden Sie zur Optimierung der Leistung eines gruppierten CommServe-Moduls einen Computer mit vier Prozessoren mit dem Betriebssystem Windows 2000 Advanced Server. Der Computer sollte die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:
| • |
Pentium-kompatibler Prozessor mit 700 MHz (Megahertz) oder schnellerer Xeon-Prozessor
| | • |
2 GB (Gigabyte) RAM
| | • |
Mindestens 8 GB Festplattenspeicher mit zusätzlichem Indexcache
|
Konfigurieren von MediaAgents
In diesem Abschnitt finden Sie empfohlene Vorgehensweisen für die Implementierung von Galaxy MediaAgents in der Internet Data Center-Umgebung.
MediaAgent-Dimensionierung
Fügen Sie zum Optimieren der Leistung und zum Reduzieren des Netzwerkdatenverkehrs einen MediaAgent auf Computern mit iDataAgents mit hohen Speicheranforderungen ein.
MediaAgent-Redundanz
Ein MediaAgent kann in einer gruppierten Windows 2000-Umgebung implementiert werden, in der Failoverfunktionen erforderlich sind.
Datenaufbewahrung
Legen Sie im Datenaufbewahrungsschema einen Zyklus mit vier Sicherungen pro Monat fest. Führen Sie einmal pro Woche eine vollständige Sicherung und täglich inkrementelle Sicherungen durch.
Verwenden Sie bei der Planung von vollständigen Sicherungen die Option
Start new media
unter
Advanced Backup Options
.
Speicherrichtlinien
Verwenden Sie für jeden iDataAgent jeweils einzelne Speicherrichtlinien.
Geben Sie für jeden Speicherrichtliniennamen den Clientnamen und den iDataAgent-Typ an (zum Beispiel
Server1_SQL
).
Erhöhen Sie die Anzahl der Datenströme, damit diese der maximalen Anzahl der konfigurierten Laufwerke entspricht.
Komprimierungsmodi
Verwenden Sie für alle Speicherrichtlinien die Hardwarekomprimierung durch Festlegen des Attributs
Hardware Compression
.
Hardware und Software für MediaAgents
Verwenden Sie für eine optimierte Leistung des Servers mit dem MediaAgent einen Computer mit vier Prozessoren mit dem Betriebssystem Windows 2000 Server. Der Computer sollte die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:
| • |
Pentium-kompatibler Prozessor mit 700 MHz oder schnellerer Xeon-Prozessor
| | • |
2 GB RAM
| | • |
Mindestens 8 GB Festplattenspeicher mit zusätzlichem Indexcache
|
Konfigurieren der Speichermedien
Beachten Sie bei der Verwendung von Speichermedien in der Internet Data Center-Umgebung die folgenden Empfehlungen.
| • |
Verwenden Sie für einen Client nur dann magnetische Speichermedien, wenn die Gesamtspeicheranforderung weniger als 20 GB beträgt.
| | • |
Wenn sich die primäre Kopie einer Sicherung auf magnetischen Speichermedien befindet, müssen zunächst eine Zusatzkopie und dann sekundäre Kopien auf Band erstellt werden.
| | • |
Legen Sie für magnetische Speichermedien einen kurzen Datenaufbewahrungszeitraum fest (zum Beispiel zwei Tage für eine vollständige Sicherung).
|
Konfigurieren von externen Sicherungen
Befolgen Sie beim Konfigurieren von externen Sicherungen die folgenden Empfehlungen:
1. |
Weisen Sie jedem iDataAgent eine Speicherrichtlinie zu. Weisen Sie bei einem iDataAgent mit mehreren Subclients alle Subclients derselben Speicherrichtlinie zu.
| 2. |
Verwenden Sie zur Benennung von Speicherrichtlinien ein einfaches Namensschema, zum Beispiel
Hostname_Anwendungstyp
. Wenn ein Server mit Exchange Server mit dem Namen "avocado" als Host für zwei Galaxy iDataAgents mit den Namen "Dateisystem" und "Exchange-Datenbank" verwendet wird, tragen die dem Server zugewiesenen Speicherrichtlinien die Bezeichnung "avocado_ds" und "avocado_exdb".
| 3. |
Verwenden Sie bei der Planung von vollständigen Sicherungen die Option
Start new media
unter
Advanced Backup Options
. Dadurch wird das letzte aktive Band für die Speicherrichtlinie als
Full
(voll) markiert.
|
Durch Ausführen dieser Schritte können Sie einmal pro Woche Sicherungen auf externen Bändern durchführen. Führen Sie zur Identifizierung der extern zu erstellenden Bänder für die entsprechenden Speicherrichtlinien in der CommCell die Sicherung im Bericht
Media
durch, und legen Sie fest, dass im Bericht nur die als
Full
(voll) oder
In
(eingelegt) markierten Bänder angezeigt werden.
Wenn der Datenaufbewahrungszeitraum für die Daten auf diesen Bändern noch nicht abgelaufen ist, können Sie diese wieder intern erstellen und die Daten wiederherstellen. Wenn der Datenaufbewahrungszeitraum abgelaufen ist und die Bänder noch nicht wiederverwendet wurden, können Sie die Daten mit dem Galaxy-Tool zur Notfallwiederherstellung wiederherstellen.
Hinweis:
Mit dem Tool zur Notfallwiederherstellung wird derzeit die Wiederherstellung von Daten aus Dateisystemsicherungen unterstützt. Zu einem späteren Zeitpunkt im laufenden Jahr folgt die Unterstützung für Exchange 2000 und andere Anwendungstypen.
Wenn Sie ausgewählte Sicherungsmedien (zum Beispiel vollständige Sicherungen am Ende des Monats, Quartals oder Jahres) aufbewahren möchten, wählen Sie im Galaxy-Sicherungsverlauf die Option
View media
aus, um so die Bänder zu ermitteln und sicherzustellen, dass sie nicht wiederverwendet werden. Stellen Sie mithilfe des Tools zur Notfallwiederherstellung die Sicherungen von den Bändern wieder her.
Durch Verwendung der Funktion für Zusatzkopien in der Galaxy-Software wird verhindert, dass die externen Daten veralten. Hierzu benötigen Sie einen weiteren Satz an Bändern, die ausschließlich für externe Sicherungen verwendet werden. Mit der Funktion für Zusatzkopien werden Galaxy-Archivdateien aus der primären Kopie einer bestimmten Speicherrichtlinie in eine zusätzliche (sekundäre, tertiäre usw.) Kopie kopiert. Dieser Kopiervorgang kann zwischen ähnlichen (zum Beispiel von Band auf Band) oder unterschiedlichen Medien (zum Beispiel von magnetischem Laufwerk auf Band) durchgeführt werden. Nach dem Ausführen der Zusatzkopie kann das entsprechende Band extern aufbewahrt werden. Die Ablaufrichtlinien (Aufbewahrungsdauer) für die Zusatzkopiedaten können für einen längeren Zeitraum als der Aufbewahrungszeitraum der primären Kopie festgelegt werden.
Konfigurieren von iDataAgents für SQL Server 2000
Wenn Striping unterstützt wird, können Sie Speicherrichtlinien mit mehreren Datenströmen verwenden.
Auswirkungen von Sicherungen auf einen Client
Bei der Durchführung von Sicherungen werden Hardwareressourcen (insbesondere CPU und RAM) auf dem Clientcomputer beansprucht. Inwieweit sich ein Sicherungsvorgang auf einen Client auswirkt, ist von den verfügbaren Hardwareressourcen und den möglicherweise gleichzeitig auf dem Clientcomputer ausgeführten Vorgängen abhängig.
| • |
Achten Sie darauf, dass der Clientcomputer zumindest die in diesem Modul im Abschnitt "
Sicherungs- und Wiederherstellungsbereitstellung
" beschriebenen Mindestanforderungen erfüllt.
| | • |
Führen Sie alle unwesentlichen Aufgaben oder Vorgänge (zum Beispiel Virenscans) außerhalb des Sicherungszeitfensters durch.
| | • |
Führen Sie die Sicherungen auf einem Client am Abend oder zu anderen Zeiten mit geringer Clientaktivität durch.
| | • |
Führen Sie Sicherungen von Subclients der Reihe nach durch.
| | • |
Durch Festlegen des Vorgangsfensters wird vermieden, dass Sicherungen am Tage oder in Zeiträumen mit hoher Aktivität durchgeführt werden.
|
Sicherungs- und Wiederherstellungsbereitstellung
In diesem Abschnitt werden die zur Bereitstellung der CommVault Galaxy-Sicherungs- und Wiederherstellungslösung in einer Internet Data Center-Umgebung erforderlichen Schritte erläutert. Bei den drei zu installierenden Hauptkomponenten handelt es sich um den CommServe StorageManager (CommServe), um mindestens einen MediaAgent und mindestens einen plattformspezifischen iDataAgent. Ausführliche Informationen zur Galaxy-Architektur finden Sie in diesem Modul im Abschnitt "
Sicherungs- und Wiederherstellungsentwurf
".
Installieren von Back-End-Komponenten
Auf den Daten- und Verwaltungs-VLANs müssen folgende Komponenten installiert werden:
| • |
Galaxy CommServe
| | • |
Galaxy MediaAgent
| | • |
Galaxy iDataAgent für Exchange 2000 Server (Datenbank und Postfach)
| | • |
Galaxy iDataAgent für SQL Server (dieser iDataAgent muss auch im Cluster installiert werden)
|
Installieren von Komponenten der mittleren und Webschicht
Galaxy iDataAgent für Windows 2000 muss in den Infrastruktur-VLANs und der Webserverfarm installiert werden.
Die Anzahl der zu installierenden und zu konfigurierenden iDataAgents für Windows 2000 ist davon abhängig, welche Server gesichert werden sollen. Bei einigen Internet Data Center-Konfigurationen müssen möglicherweise auch MediaAgents im Infrastruktur-VLAN und in der Webserverfarm installiert werden. Hinweise zu den empfohlenen Sicherungsstrategien für Infrastruktur-VLANs und die Webserverfarm finden Sie weiter oben in diesem Modul im Abschnitt "
Sicherungs- und Wiederherstellungsentwurf
".
Systemanforderungen
Im Folgenden sind die Systemanforderungen für die Bereitstellung der CommVault Galaxy-Software aufgeführt:
| • |
Hardwareanforderungen für CommServe, MediaAgent und Galaxy-Clientcomputer
| | • |
Betriebssystem, Netzwerk und andere Softwareanforderungen für CommServe, MediaAgent und Galaxy-Clientcomputer
| | • |
Hardware- und Softwareanforderungen für eine Remoteverwaltungskonsole
| | • |
Netzwerkanforderungen
| | • |
Konfigurationsanweisungen für Bibliotheken und Laufwerke von direkt angeschlossenen Geräten, SAN-Geräten (Storage Area Network, lokales Speichernetzwerk) und NAS-Geräten (Network-Attached Storage, über das Netzwerk angeschlossener Speicher) über NDMP (Network Data Management Protocol)
|
Hinweis:
Ausführliche Informationen zu diesen Anforderungen finden Sie in der
CommVault Galaxy Pre-Installation Checklist
.
Informationen zu den unterstützten Bibliotheken und Laufwerken erhalten Sie beim CommVault-Kundendienst.
Bereitstellungsreihenfolge
Die Galaxy-Komponenten müssen in der folgenden Reihenfolge installiert werden:
1. |
CommServe
| 2. |
MediaAgent
| 3. |
iDataAgents
|
iDataAgents für Exchange 2000 oder Microsoft SQL Server 2000 können nur auf Computern installiert werden, auf denen bereits ein iDataAgent für Windows 2000 installiert ist. Bei der Installation der iDataAgents für Exchange 2000 und SQL Server 2000 wird nach iDataAgents für Windows 2000 gesucht. Wenn kein iDataAgent vorhanden ist, wird er vor dem Fortsetzen des Vorgangs installiert.
Hinweis:
Für die Installation aller Dateisystem-iDataAgents muss jeweils eine gültige Lizenz vorliegen.
Firewallanforderungen
Mit der Firewallunterstützung zwischen CommServes, MediaAgents und Clients wird die Sicherheit optimiert, da eingehende und ausgehende TCP-Ports auf einen festgelegten Bereich begrenzt werden. Ein Firewall bringt zahlreiche Vorteile mit sich, darunter zusätzliche Sicherheit, IP-Übersetzung, -Protokollierung und -Überwachung.
Derzeit müssen sämtliche über einen Firewall interagierenden Computer den gleichen Portbereich verwenden. Dieser weist für die erste CommServe-Firewall-Clientsicherung 100 Ports auf, 50 Ports für einen einzelnen MediaAgent und zusätzliche 25 für jede weitere gleichzeitig durchgeführte Clientsicherung außerhalb des Firewall.
Hinweis:
Allen Komponenten (CommServe, MediaAgent und Client) müssen die gleiche Portanzahl und der gleiche Portbereich zugewiesen werden. CommServe, MediaAgent und Clients innerhalb des Firewall greifen nicht auf Firewallressourcen zu.
Gehen Sie zum Konfigurieren der Galaxy-Kommunikationen auf Computern über einen Firewall folgendermaßen vor.
| • |
So richten Sie den Firewallzugriff ein
1. |
Überprüfen Sie, ob auf den CommServe-, MediaAgent- und Firewallclients Version 3.1.0 (GSP1) der Galaxy-Software oder eine neuere Version installiert ist.
| 2. |
Achten Sie darauf, dass die Ports 8400 bis 8403 für die CommServe-, MediaAgent- und andere entsprechende Clients aktiviert sind. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme wird empfohlen, den Firewall so zu konfigurieren, dass er nur Verbindungen von Galaxy-Computern auf der anderen Seite des Firewall zulässt.
Hinweis:
Galaxy verwendet für Prozesse, die an aktivierten Ports kommunizieren, ein sicheres proprietäres Protokoll.
| 3. |
Legen Sie den TCP/IP-Portbereich fest, der über den Firewall verwendet werden soll. Folgende Portbereiche können festgelegt werden:
| • |
100 für die erste CommServe-/Firewall-Clientsicherung
| | • |
25 weitere für alle anderen gleichzeitig durchgeführten Clientsicherungen außerhalb des Firewall
| | • |
50 Ports pro MediaAgent
|
Hinweis:
Reservierte Ports müssen zwischen 5000 und 65536 liegen.
| 4. |
Beenden Sie vor dem Erstellen der Konfigurationsdateien sämtliche Galaxy-Dienste auf dem Computer. Setzen Sie anschließend den Konfigurationsvorgang fort.
| 5. |
Erstellen Sie mithilfe eines Texteditors, zum Beispiel Microsoft Notepad, im Galaxy-Basisverzeichnis (in dem die Galaxy-Software installiert wurde) eine Datei mit dem Namen
Firewall.svc
, und legen Sie in dieser Datei den zu verwendenden Portbereich fest. Im folgenden Beispiel gilt der Portbereich von 8600-8699:
8600 START_PORT (dies muss die erste Zeile in der Datei sein) 8699 END_PORT
Geben Sie nicht die Ports 8400, 8401, 8402 oder 8403 ein. Diese werden für CommServe, MediaAgent und die entsprechenden Clients verwendet.
| 6. |
Bearbeiten Sie zum Festlegen eines (vom Port für den Firewall abweichenden) Ports im angegebenen Portbereich (zum Beispiel Port 8650) die Datei
Firewall.svc
, und geben Sie die Portnummer gefolgt von
:-1:-1:-1
an. Beispiel:
8600 START_PORT 8699 END_PORT 8650:-1:-1:-1
Öffnen Sie bei Sicherungsvorgängen die Datei
Firewall.svc
nicht. Öffnen Sie stattdessen die Sicherungskopie
Firewall_bak.txt
.
| 7. |
Erstellen Sie im Verzeichnis der Datei
Firewall.svc
eine Textdatei mit dem Namen
Firewall_loc.txt
. Die Datei
Firewall_loc.txt
sollte die Domänennamen der Computer auf der anderen Seite des Firewall enthalten. Verwenden Sie pro Computername eine Zeile, und achten Sie darauf, dass Sie keine nachfolgenden Leerzeichen eingeben.
Das CommServe-Modul (
bck01.nwtraders.com
) und der MediaAgent (
sql01.nwtraders.com
) befinden sich beispielsweise auf der einen Seite des Firewall und die Clients mit den Namen
iis01.nwtraders.com
,
iis02.nwtraders.com
und
ad01.nwtraders.com
auf der anderen Seite. Auf dem CommServe-Host sieht die Datei
Firewall_loc.txt
folgendermaßen aus:
iis01.nwtraders.comiis02.nwtraders.comad01.nwtraders.com
Auf allen Firewallclients sieht die Datei
Firewall_loc.txt
wie folgt aus:
bck01.nwtraders.comsql01.nwtraders.com
| 8. |
Starten Sie nach diesen Konfigurationsänderungen alle Galaxy-Dienste neu.
| 9. |
Beim Starten werden die Hostnamen in der Datei
Firewall_loc.txt
gelesen und über den Befehl
gethostbyname
in IP-Adressen umgewandelt. Die Adressen werden anschließend in die Datei
Firewall_exp.txt
geschrieben und mit den Hostadressen am anderen Ende des verwendeten Sockets verglichen. Bei einer Übereinstimmung wird ein Firewallport verwendet. Andernfalls wird ein zufälliger Port erzeugt.
| 10. |
Wenn durch mehrere Meldungen in der Protokolldatei angegeben wird, dass sich die Galaxy-Kommunikation im Ruhe-/Wartemodus befindet (das heißt dass auf verfügbare Anschlüsse gewartet werden muss), wurden dem Firewall nicht genügend zu verwendende Ports zugewiesen. Wenn in der Protokolldatei in einer Meldung angegeben wird, dass keine Firewallports verfügbar sind, müssen weitere Ports zugewiesen werden.
|
|
CommServe
CommServe kommuniziert mit allen Clientcomputern der CommCell, um Systemsicherungs- und Wiederherstellungsvorgänge zu starten. Wenn die Verwaltung von Mediensubsystemen erforderlich ist, kommuniziert CommServe auch mit MediaAgents. CommServe ist die Kernkomponente von Galaxy CommCell, durch die alle weiteren Komponenten in einem Netzwerk verbunden sind.
Installieren Sie immer zunächst CommServe, bevor Sie eine CommCell installieren.
Vorbereitung:
Zur Vermeidung üblicher Installationsprobleme sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
| • |
Lesen Sie die Textdatei mit Anmerkungen zur Version des Produkts, um Informationen zu den Änderungen und Verbesserungen zu erhalten.
| | • |
Verwenden Sie eine gültige Lizenz. Diese steht auf dem Galaxy-Lizenzdatenträger zur Verfügung.
Hinweis:
Die Galaxy-Software kann nur mit einer gültigen Lizenz installiert werden.
| | • |
Stellen Sie sicher, dass der Computer, auf dem CommServe installiert werden soll, den folgenden Mindestanforderungen entspricht (ausführliche Informationen zu den Mindestanforderungen finden Sie in der
Galaxy Pre-Installation Checklist
):
| | • |
Installieren Sie die Software auf einem Datenträger, der nicht komprimiert ist. CommServe darf nicht auf einem komprimierten Laufwerk installiert werden.
| | • |
Um Kompatibilitäts- und Leistungsprobleme zu vermeiden, installieren Sie die CommServe-Software nicht auf folgendermaßen konfigurierten Computern:
| • |
Computer, auf denen Microsoft Exchange Server ausgeführt wird.
| | • |
Computer, auf denen bereits Microsoft SQL Server in der Version 6.5 oder 7.0 als Server für andere Anwendungen installiert ist.
|
| | • |
Verwenden Sie eine ausgewiesene SQL Server-Instanz für Galaxy. Die von CommServe verwendete SQL Server-Instanz kann nur von Galaxy und nicht von anderen Anwendungen verwendet werden.
| | • |
Testen Sie alle Netzwerkschnittstellen. Wenn Ihr CommServe-Computer über mehrere Netzwerkschnittstellenkarten und IP-Adressen verfügt, müssen Sie sicherstellen, dass alle Netzwerkkommunikationspfade ordnungsgemäß funktionieren.
|
Wenn der CommServe-Computer über mehr als ein physisches Festplattenlaufwerk verfügt, können Sie die Leistung von CommServe verbessern, indem Sie die CommServe-Datenbank auf einem anderen Laufwerk als die Anwendung und Datenbank von SQL Server 7.0 installieren.
Installieren der CommServe-Software
Im Folgenden wird das Verfahren zur Installation der CommServe-Software beschrieben.
| • |
So installieren Sie die CommServe-Software
1. |
Melden Sie sich an dem Computer, auf dem die CommServe-Software installiert werden soll, als Administrator oder über ein anderes Konto der lokalen Administratorgruppe an. Die Galaxy-Software kann nur von einem Benutzer installiert werden, der Mitglied dieser Gruppe ist.
| 2. |
Legen Sie die CD-ROM mit der Galaxy-Software in das CD-ROM-Laufwerk des CommServe-Computers ein. Nach einigen Sekunden wird das Installationsmenü angezeigt.
Wenn das Installationsmenü nicht angezeigt wird, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. |
Klicken Sie auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, und klicken Sie anschließend auf
Ausführen
.
| 2. |
Wechseln Sie in das Verzeichnis des CD-ROM-Laufwerks, klicken Sie auf
SetupGalaxy.exe
und dann auf
OK
.
Hinweis:
Sie können das Produkt auch von einem zugeordneten CD-ROM-Laufwerk eines anderen Computers im Netzwerk installieren. Beachten Sie, dass das CD-Rom-Laufwerk für eine ordnungsgemäße Installation einem Netzlaufwerk zugeordnet sein muss.
|
| 3. |
Wählen Sie im Installationsmenü
CommServe
aus, und klicken Sie anschließend auf
Install
.
| 4. |
Das Setupprogramm stellt fest, ob sich der Computer in einer Clusterumgebung befindet. Für die Installation in einer Clusterumgebung lesen Sie die Informationen unter "Installieren von CommServe in einem Cluster" weiter unten in diesem Modul. Bei einer gewöhnlichen Installation wird das Setup automatisch fortgesetzt.
| 5. |
Das Windows-Benutzerkonto wird auf die erforderlichen Benutzerrechte überprüft. Dies beinhaltet Überprüfungen zur Ausführung als Dienst, zur Integration in das Betriebssystem und zum Ersetzen von Tokens auf Prozessebene.
Wenn Ihr Konto über die erforderlichen Berechtigungen verfügt, wird diese Bestätigungsaufforderung nicht angezeigt, und Sie können mit dem nächsten Schritt fortfahren.
| 6. |
Das Installationsprogramm ändert die Rechte des Gruppenadministrators. Melden Sie sich ab und anschließend wieder an.
| 7. |
Das Setup überprüft, ob SQL Server 7.0 auf dem Computer installiert ist. Bei einer bestehenden Installation werden Sie darüber informiert, ob die SQL Server-Version mit Galaxy kompatibel ist. Sie können die vorhandene SQL Server-Installation verwenden (nicht empfohlen), oder Sie können das Setup beenden, SQL Server deinstallieren und die CommServe-Installation anschließend erneut starten. Wenn Sie die bestehende Installation verwenden, muss SQL Server für die Ausführung mit dem lokalen Systemkonto konfiguriert werden.
Wenn SQL Server 7.0 nicht bereits installiert ist, wird eine Meldung angezeigt, dass die Software auf dem CommServe-Computer installiert werden muss. Das Setupprogramm für Galaxy verfügt über eine integrierte SQL Server 7.0-Installation.
| 8. |
Klicken Sie auf
Yes
, um SQL Server 7.0 zu installieren.
| 9. |
Wählen Sie für die Installation von SQL Server 7.0 eines der folgenden Verzeichnisse:
| • |
Installationspfad. Dies ist der Speicherort, an dem SQL Server 7.0 installiert wird.
| | • |
Datenbankpfad. Dies ist der Speicherort, an dem die Datenbank von SQL Server 7.0 eingerichtet wird. (In dieser Datenbank werden nur Daten von SQL Server 7.0 gespeichert. Sie wird nicht für Galaxy verwendet.)
|
Wenn Sie andere Installationsverzeichnisse verwenden möchten, ändern Sie die Einstellungen entsprechend, und klicken Sie dann auf
OK
.
| 10. |
Legen Sie die Galaxy SQL Server-Datenbank-CD-ROM ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden, und klicken Sie anschließend auf
OK
.
Das Setup installiert SQL Server auf dem Computer. Dieser Vorgang kann einige Minuten dauern.
| 11. |
Eine Fehlermeldung über die Kennwortrichtlinieneinstellungen wird angezeigt. Klicken Sie zum Fortfahren auf
OK
.
| 12. |
Legen Sie die Galaxy SQL Server-Software-CD-ROM ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden, und klicken Sie anschließend auf
OK
. Klicken Sie bei der nächsten Bestätigungsaufforderung auf
OK
, um den Computer neu zu starten. Nach dem Neustart des Computers wird die CommServe-Installation automatisch fortgesetzt.
| 13. |
Klicken Sie im angezeigten Begrüßungsbildschirm auf
Next
, um fortzufahren.
| 14. |
Lesen Sie den Galaxy-Lizenzvertrag. Zum Fortfahren müssen Sie auf
Yes
klicken, um die Lizenzbedingungen zu akzeptieren.
| 15. |
Wählen Sie unter
Galaxy Destination Folder
das Zielverzeichnis für die Installation aus. Dieses Verzeichnis wird auch für jede weitere zu installierende Galaxy-Software verwendet (zum Beispiel MediaAgent). Übernehmen Sie entweder die Standardeinstellung, indem Sie auf
Next
klicken, oder klicken Sie auf
Browse
, um einen anderen Pfad auf dem lokalen Festplattenlaufwerk auszuwählen. (Installieren Sie die Software nicht auf einem zugeordneten Netzlaufwerk.) Notieren Sie hier das Verzeichnis:
Galaxy-Zielordner: _________________
| 16. |
Wählen Sie den auszuführenden Installationstyp für die Datenbank der SQL-Metadaten. Klicken Sie auf
Typical
oder auf
Custom
. Die Optionen für eine benutzerdefinierte Installation werden zum Ende des Installationsverfahrens angezeigt.
| 17. |
Wählen Sie den Speicherort aus, an dem die CommServe-Datenbank installiert wird. Übernehmen Sie entweder die Standardeinstellung, indem Sie auf
Next
klicken, oder klicken Sie auf
Browse
, um einen anderen Pfad auf dem lokalen Festplattenlaufwerk auszuwählen. (Geben Sie kein zugeordnetes Netzlaufwerk an.) Der Datenträger, auf dem die Datenbank gespeichert wird, sollte mindestens über 1 GB freien Speicherplatz verfügen. Notieren Sie hier das Zielverzeichnis:
Galaxy-Datenbankzielverzeichnis: _______________
| 18. |
Klicken Sie auf
Next
, um den Vorgang fortzusetzen.
| 19. |
Sie werden dazu aufgefordert, den Speicherort der Galaxy-Installationslizenzdatei anzugeben. Legen Sie den Datenträger mit der Lizenzdatei in das Diskettenlaufwerk des Computers ein, und klicken Sie auf
Browse
, um nach der Datei
filename.txt
zu suchen. Die Namen der Lizenzdateien enthalten eine zufällig erzeugte Nummer und für gewöhnlich einen beschreibenden Namen, wie zum Beispiel CVL_000004DB_Microsoft_IDCLab2.txt. Entfernen Sie den Datenträger nicht aus dem Laufwerk, bis die Installation abgeschlossen ist. Klicken Sie auf
OK
.
| 20. |
Wählen Sie den CommServe-Hostnamen. Dies ist der TCP/IP-Netzwerkname des CommServe-Computers. Wenn der CommServe-Computer mehrere Netzwerkschnittstellenkarten hat, wählen Sie den Hostnamen für die Karte aus, die mit allen Computern der CommCell kommunizieren kann. Die Namen werden angezeigt, wenn Sie in der Systemsteuerung auf
Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen
klicken. Notieren Sie hier den Namen:
CommServe-Hostname: ___________________ (Groß-/Kleinschreibung beachten)
Klicken Sie auf
Next
.
| 21. |
Durch eine ExpressRecovery-Sicherung wird die interne CommServe-Datenbank gespeichert. Geben Sie im Fenster
Galaxy CommServe ExpressRecovery (ER) Path
die erforderlichen Informationen in die folgenden Felder ein:
| • |
CommServe ER destination path
Geben Sie den Zielpfad ein, in dem die CommServe ExpressRecovery-Sicherungen gespeichert werden. Dies muss ein gültiger Netzwerkpfad sein, der durch ein UNC (Universal Naming Convention)-Präfix festgelegt ist.
| | • |
Network share user name
Geben Sie hier den Domänen-/Benutzernamen des Benutzers ein, der Administratorrechte für den ExpressRecovery-Zielpfad hat.
| | • |
Network share password
Geben Sie hier das Kennwort des oben ausgewählten Benutzers ein.
| | • |
Reenter password
Geben Sie das Kennwort zur Bestätigung erneut ein.
Hinweis:
Um die Galaxy-Metadaten besser zu schützen, sollten die CommServe ExpressRecovery-Sicherungen auf dem Laufwerk eines Remote-Galaxy-Clients gespeichert werden, nicht auf einem lokalen Datenträger des CommServe-Computers. Nach der CommServe-Installation sollten Sie einen Zeitplan für tägliche ExpressRecovery-Sicherungen einrichten.
|
| 22. |
Weisen Sie dem SQL Server CommServe-Datenbankadministratorkonto einen Namen und ein Kennwort zu. Galaxy verwendet dieses SQL Server-Konto für den internen Zugriff auf die CommServe-Datenbank.
Kontoname: ___________________________
Kennwort: _______________________________
Verwechseln Sie dieses Konto nicht mit dem Konto, das für die Anmeldung an der Galaxy-Konsole verwendet wird. Diese Administratorkonten, für SQL Server und für Galaxy, stehen in keinem Zusammenhang, auch wenn beide Konten in der Standardeinstellung "cvadmin" heißen. Bei der Installation wird automatisch ein Galaxy-Anmeldekonto erstellt, bei dem Benutzername und Kennwort "cvadmin" lauten. Das Kennwort des Galaxy-Anmeldekontos kann in der Galaxy-Konsole unter
CommCell Users
zu einem späteren Zeitpunkt über die Kontoeigenschaften geändert werden.
| 23. |
Klicken Sie auf
Next
, und bestätigen Sie das Kennwort. Klicken Sie anschließend erneut auf
OK
.
| 24. |
Klicken Sie auf
Next
, nachdem Sie die Zusammenfassung der gewählten Installationsoptionen überprüft haben.
| 25. |
Das Setup überprüft, ob Microsoft Internet Explorer installiert ist. (Diese Software wird von der CommServe-Software benötigt.) Wenn Internet Explorer nicht in der erforderlichen Mindestversion installiert ist, wird eine Meldung darüber angezeigt. Wenn Sie die MMC-Snap-In-Version der CommCell-Konsole verwenden möchten, muss Internet Explorer ab Version 5 installiert sein.
| 26. |
Das Setup überprüft die Installation der Java-Laufzeitumgebung (JRE, Java Runtime Environment). Wenn keine Installation gefunden wird, werden Sie dazu aufgefordert, die Laufzeitumgebung zu installieren. Klicken Sie auf
Yes
, um JRE zu installieren, oder klicken Sie auf
No
, um die Installation fortzusetzen. Bei der JRE-Installation wird ein Dialogfeld angezeigt, in dem Sie den Zielordner angeben müssen. Geben Sie den Zielspeicherort an, und klicken Sie anschließend auf
Next
.
| 27. |
Sie werden vom Setup dazu aufgefordert, ein Kennwort für das Systemadministratorkonto des SQL Servers zuzuweisen. Dies ist das Konto, das von SQL Server bei der Installation erstellt wurde. Geben Sie das Kennwort ein, und bestätigen Sie es. Wenn Sie eine bestehende Installation von SQL Server 7.0 für CommServe verwenden, werden Sie zur Eingabe des Kennworts des bestehenden Systemadministratorkontos aufgefordert. Klicken Sie anschließend auf
OK
.
| 28. |
Wenn Sie in Schritt 16 die Option
Typical
gewählt haben, wird die Installation bei Schritt 31 fortgesetzt. Wenn Sie in Schritt 16 die Option
Custom
gewählt haben, wird die Installation mit den folgenden Schritten fortgesetzt. Mit der Option
Custom
können Sie die Speicherorte für CommServe-Skripts und -Protokolle sowie Speicherort, Größe und Datenzuwachsrate der CommServe-Datenbankdateien konfigurieren. Gehen Sie bei der benutzerdefinierten Datenbankinstallation folgendermaßen vor:
| • |
Das Fenster
CommServe Database Configuration
wird vom Setup angezeigt. Wählen Sie die Speicherorte für die and Daten- und Protokolldateien, und klicken Sie dann auf
OK
.
| | • |
Klicken Sie auf
Yes
, um die gewählten Optionen für die CommServe-Datenbank zu bestätigen.
| | • |
Geben Sie im Fenster
CommServe Database File Groups Configuration
die anfängliche Maximalgröße für die Dateien und den gewünschten Datenzuwachswert ein. Klicken Sie anschließend auf
Next
.
| | • |
Klicken Sie auf
Yes
, um die Konfiguration der CommServe-Datenbankdateigruppen zu bestätigen.
|
| 29. |
Stellen Sie zur Optimierung der Leistung sicher, dass bestimmte CommServe-Datenbankoptionen deaktiviert sind. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
1. |
Wählen Sie zur Auswahl der CommServe-Datenbank
Database
und anschließend
CommServe
aus.
| 2. |
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den CommServe-Namen, und klicken Sie dann auf
Properties
.
| 3. |
Wählen Sie den Bereich
Option
aus.
| 4. |
Vergewissern Sie sich, dass nur die Optionen
Select Into Bulk Copy
und
Truncate Log on Checkpoint
aktiviert sind.
|
| 30. |
Stellen Sie den Datenbankspeicher auf 128 MB ein. Wenn mehr freier Speicherplatz für CommServe verfügbar ist, können Sie auch einen höheren Wert einstellen. Führen Sie die folgenden Schritte in SQL Server Enterprise Manager durch, um den maximal verfügbaren Speicherplatz für SQL Server festzulegen:
1. |
Wählen Sie im linken Anzeigebereich
Microsoft SQL Server
, dann
SQL Server-Gruppe
und anschließend
Instanzname
aus (
Instanzname
bezieht sich auf die zu konfigurierende SQL Server-Instanz).
| 2. |
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Instanz, und klicken Sie anschließend auf
Eigenschaften
.
| 3. |
Klicken Sie auf die Registerkarte
Arbeitsspeicher
.
| 4. |
Wählen Sie
SQL Server-Arbeitsspeicher dynamisch konfigurieren
aus, und stellen Sie den Höchstwert auf die Hälfte des Datenbankspeicherwerts von CommServe ein. Stellen Sie für den Mindestwert 0 ein.
|
| 31. |
Wenn IIS installiert ist, wird eine Meldung angezeigt, in der angegeben werden muss, ob CommServe für die webbasierte Administration konfiguriert werden soll. Dadurch können Sie über einen Webbrowser auf die CommCell-Konsole (zum Beispiel die grafische Benutzeroberfläche von Galaxy) und CommCell-Berichte zugreifen. (Wenn IIS nicht installiert sind, wird diese Meldung nicht angezeigt, und Sie können durch Klicken auf
OK
mit dem nächsten Schritt fortfahren.) Klicken Sie auf
Yes
.
1. |
Wenn die Aufforderung zur Eingabe eines Alias angezeigt wird, geben Sie den Webalias ein, der für den Remotezugriff auf die CommCell-Konsole verwendet werden soll (oder Sie verwenden den Standardaliasnamen "Galaxy"). Klicken Sie auf
OK
.
| 2. |
Wenn eine Bestätigungsmeldung zum Überschreiben des Alias angezeigt wird, klicken Sie auf
Yes
.
| 3. |
Im Programm wird der URL (Uniform Resource Locator) angezeigt, der für den Zugriff auf die CommCell-Konsole mit einem Webbrowser verwendet werden kann. Notieren Sie den URL für die spätere Verwendung hier:
Galaxy-Web-URL: _________________________
Klicken Sie zum Fortfahren auf
OK
.
|
| 32. |
Wenn Sie die Java-Laufzeitumgebung nicht installieren, wird eine Meldung angezeigt, in der Sie dazu aufgefordert werden. Klicken Sie zum Fortfahren auf
OK
.
Galaxy versucht, den Computer zu CommCell Plus hinzuzufügen. Wenn dieser Vorgang fehlschlägt und der Computer ein Mitgliedsserver in einer Active Directory-Verzeichnisdienstdomäne ist, kann der folgende Befehl ausgeführt werden:
regEvMgrsWithAD-c CommServe_vollqualifizierter_Name
CommServe_vollqualifizierter_Name ist der vollqualifizierte Domänenname von CommServe.
Klicken Sie zum Fortfahren auf
OK
.
| 33. |
Entfernen Sie den Lizenzdatenträger. Wenn eine Aufforderung zum Neustarten des CommServe-Computers angezeigt wird, klicken Sie auf
OK
.
| 34. |
Richten Sie ein ExpressRecovery-Konto ein, so dass die CommServe-Datenbank gesichert werden kann. Weitere Informationen dazu finden Sie in diesem Modul unter "Einrichten von Express Recovery-Konten".
|
|
Installieren von CommServe in einem Cluster
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie CommServe in einer Clusterumgebung installieren. Beachten Sie, dass das Setup bei der Installation eines aktiven Knoten CommServe automatisch auf einem passiven Knoten installiert.
Es empfiehlt sich, ein CommServe-Cluster auf einer eigenen Datenträgergruppe oder mindestens auf einer Datenträgergruppe zu installieren, die keine durch iDataAgents zu sichernden Anwendungen enthält. Diese Empfehlung beruht auf folgenden zwei Gründen:
| • |
Die Speicherung der gesamten Daten und Sicherungen auf einer Datenträgergruppe beeinträchtigt möglicherweise die Datenschutzstrategie.
| | • |
Wenn iDataAgents auf derselben Datenträgergruppe wie CommServe installiert sind, können beim Starten und Anhalten der Galaxy-Clusterressourcen während der iDataAgent-Installation Synchronisierungsfehler auftreten.
|
Vorbereitung:
Zur Vermeidung üblicher Installationsprobleme sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
| • |
Überprüfen Sie die Verfügbarkeit der Knoten. Die aktiven und passiven Knoten müssen verfügbar sein.
| | • |
Installieren Sie SQL Server. SQL Server 7.0 Service Pack 1 muss installiert und gruppiert sein, bevor CommServe installiert werden kann.
| | • |
Stellen Sie sicher, dass der Clusterdienst die Bindung mit der Karte für öffentliche Netzwerke vor der für private Netzwerke herstellt.
| | • |
Stellen Sie sicher, dass für den Clusterdienst der Microsoft Patch "19425 GetHostByAddress" (in Service Pack 3 enthalten) auf allen Knoten installiert ist. Wenden Sie sich an den Microsoft-Produktsupport, um diesen Patch zu erhalten.
| | • |
Stellen Sie sicher, dass alle Laufwerkgruppengeräte durch den Clusterdienst für den Zugriff auf die gemeinsam verwendete Gruppe konfiguriert sind. Weiterhin muss die Clustersoftware installiert sein und ausgeführt werden.
|
| • |
So installieren Sie CommServe in einem Cluster
1. |
Melden Sie sich als Domänenbenutzer mit Berechtigungen für alle Knoten des Clusters auf dem Hostcomputer an.
| 2. |
Legen Sie die CD-ROM mit der Galaxy-Software für Windows 2000 in das CD-ROM-Laufwerk ein. Nach einigen Sekunden wird das Installationsmenü angezeigt.
Wenn das Installationsmenü nicht angezeigt wird, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. |
Klicken Sie auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, und klicken Sie anschließend auf
Ausführen
.
| 2. |
Wechseln Sie in das Verzeichnis des CD-ROM-Laufwerks, klicken Sie auf
SetupGalaxy.exe
und dann auf
OK
.
|
Hinweis:
Sie können das Produkt auch von einem freigegebenen CD-ROM-Laufwerk eines anderen Computers im Netzwerk installieren, wenn dieses einem Netzlaufwerk zugeordnet ist. Beachten Sie, dass das CD-Rom-Laufwerk für eine ordnungsgemäße Installation einem Netzlaufwerk zugeordnet sein muss.
| 3. |
Wählen Sie im Installationsmenü
CommServe
aus, und klicken Sie anschließend auf
Install
.
Das Setupprogramm stellt fest, ob sich der Computer in einer Clusterumgebung befindet.
| 4. |
Es wird eine Liste der Datenträgergruppen angezeigt, die im Cluster konfiguriert sind und virtuelle Server enthalten. Wählen Sie die Datenträgergruppe aus, die den virtuellen Server enthält, auf dem die CommServe-Installation und die Clusterinstallation von SQL Server 7.0 durchgeführt werden soll.
Wenn nach der Installation in einer Clusterumgebung ein Neustart erforderlich ist, muss sichergestellt werden, dass für die Datenträgergruppe ein Failover auf den ursprünglichen Knoten durchgeführt wurde (die Datenträgergruppe gehört dem bevorzugten Knoten an) und alle Ressourcen online sind, bevor Sie fortfahren.
Im Falle eines Failovers in einer Clusterumgebung, nimmt CommServe alle derzeit ausgeführten Aufgaben abgesehen von Onlinesicherungen (wie zum Beispiel Sicherungen der SQL Server- und Exchange-Datenbank) wieder auf. Onlinedatenbanken melden einen Fehler.
| 5. |
Möglicherweise wird ein Dialogfeld mit der Meldung angezeigt, dass eine Inkompatibilität bezüglich der SQL Server-Instanz vorliegt. Ignorieren Sie diese Meldung, und fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
| 6. |
Führen Sie die Schritte 6 bis 32 des vorherigen Verfahrens "Installieren der CommServe-Software" durch.
| 7. |
Im Dialogfeld
Start Copying Files
wird eine Liste aller Knoten angezeigt, auf die der virtuelle Server einen Failover durchführen kann. Jeder dieser Knoten wird mit den aktiven Knoteneinstellungen aktualisiert. Klicken Sie auf
Next
, um den Vorgang fortzusetzen.
| 8. |
Nachdem Galaxy die passiven Knoten des Clusters aktualisiert hat, so dass der Failover des virtuellen Servers durchgeführt werden kann, müssen alle aktualisierten passiven Knoten neu gestartet werden. Nach dem Neustart wird auf allen passiven Knoten automatisch ein Programm zur Erstellung der CommServe-Datenquellenamen (DSN, Data Source Names) gestartet. Klicken Sie anschließend auf
OK
.
| 9. |
Wenn Sie am Ende der Installation eines aktiven Knoten, die Meldung erhalten, dass der passive Knoten nicht verfügbar war, gehen Sie nach einer der folgenden Methoden vor ( fahren Sie andernfalls mit dem nächsten Schritt fort):
| • |
Klicken Sie auf
Yes
, um mit der Installation der aktiven Knoten fortzufahren und alle verbleibenden passiven Knoten zu aktualisieren.
| | • |
Klicken Sie auf
No
, um die Installation der aktiven Knoten fortzusetzen und die Aktualisierung der verbleibenden passiven Knoten zu übergehen. Klicken Sie auf
Yes
, um alle verbleibenden Knoten zu aktualisieren. Klicken Sie anschließend auf
OK
, um den CommServe-Computer neu zu starten, wenn eine entsprechende Aufforderung angezeigt wird.
|
| 10. |
Richten Sie ein ExpressRecovery-Konto ein, so dass die CommServe-Datenbank gesichert werden kann. Weitere Informationen dazu finden Sie in diesem Modul unter "Einrichten von Express Recovery-Konten".
|
|
Manuelle Installation eines passiven Knotens
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn bei der Installation auf einem aktiven Knoten die Installation eines passiven Knotens fehlgeschlagen ist.
Hinweis:
In Clusterumgebungen installiert CommServe automatisch eine grafische Benutzeroberfläche für die aktiven bzw. passiven Knoten. Die Installation der grafischen Benutzeroberfläche für den aktiven Knoten verweist auf das Installationsverzeichnis
Galaxy/GUI Galaxy
auf dem freigegebenen Laufwerk. Auf diese grafische Benutzeroberfläche kann nur zugegriffen werden, wenn der Knoten der Besitzer des freigegebenen Laufwerks ist.
| • |
So führen Sie eine manuelle Installation auf einem passiven Knoten durch
1. |
Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 4 des vorausgegangenen Installationsvorgangs auf dem passiven Knoten.
| 2. |
Das Setup zeigt eine Meldung an, dass festgestellt wurde, dass es sich um einen passiven Knoten handelt. Setup aktualisiert anschließend die Umgebung auf diesem Knoten. Klicken Sie auf
OK
.
| 3. |
Geben Sie die folgenden Werte an. Überprüfen Sie die anzugebenden Informationen mithilfe der Basis- oder CommServe-Registrierungsschlüssel auf dem aktiven Knoten unter
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\CommVault Systems\CommVault\Galaxy\
Virtueller_Server_Name
:
1. |
Galaxy-Installationsordner auf dem freigegebenen Laufwerk. Dies ist der Pfad, der für die Installation auf dem aktiven Knoten verwendet wurde.
Basisschlüssel:
dGALAXYHOME
| 2. |
CommServe-Datenbankkontoname. Dies ist der Name des Administratorkontos der SQL Server CommServe-Datenbank. (Der Name lautet standardmäßig
cvadmin
.)
| 3. |
CommServe-Datenbankkontokennwort. Dies ist das Kennwort, das für den Zugriff auf das Administratorkonto der SQL Server CommServe-Datenbank erforderlich ist. (Der Name lautet standardmäßig
cvadmin
.)
| 4. |
CommServe-Computername. Dies ist der lokale (NetBIOS) CommServe-Kurzname für CommServe.
CommServe-Schlüssel:
sCSCLIENTNAME
| 5. |
CommServe-Hostname. Hierbei handelt es sich um den TCP/IP-Hostnamen der Netzwerkschnittstellenkarte, die der virtuelle Server zur Kommunikation mit CommServe (dem vollqualifizierten Domänennamen des CommServe-Computers) verwendet.
CommServe-Schlüssel:
sCSHOSTNAME
|
| 4. |
Die Registrierungs- und Umgebungsdateien werden auf dem passiven Knoten aktualisiert. Nach Fertigstellung der Aktualisierung wird das Fenster
Setup Complete
angezeigt. Klicken Sie auf
Finish
, um das Fenster zu schließen.
| 5. |
Klicken Sie auf
OK
, um den CommServe-Computer neu zu starten, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
| 6. |
Richten Sie ein ExpressRecovery-Konto ein, so dass die CommServe-Datenbank gesichert werden kann. Weitere Informationen dazu finden Sie in diesem Modul unter "Einrichten von Express Recovery-Konten".
|
|
Installieren eines MediaAgents
Die primäre Aufgabe des MediaAgents ist die Überwachung der Datenübertragung zwischen Clientprogrammen und Sicherungsmedien. Jeder MediaAgent kommuniziert mithilfe eines lokalen Busadapters (wie zum Beispiel SCSI) mit einer oder mehreren Speichereinheiten.
Die MediaAgent-Installation umfasst drei Phasen, die weiter unten in diesem Abschnitt beschrieben werden:
| • |
Installieren der MediaAgent-Software
| | • |
Konfigurieren der Bibliotheken und Laufwerke
|
Vorbereitung:
Zur Vermeidung üblicher Installationsprobleme sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
| • |
Lesen Sie die Informationen zu Änderungen und Verbesserungen des Produkts. Diese Informationen finden Sie in der Textdatei mit den Anmerkungen zur Produktversion.
| | • |
Verwenden Sie gültige MediaAgent-Lizenzen. Der mit dem MediaAgent kommunizierende CommServe-Computer muss über eine Lizenz für den MediaAgent dieses Betriebssystemtyps verfügen.
| | • |
Verwenden Sie eine gültige Bibliothekenlizenz. Sie benötigen eine Steuerungslizenz für die Bibliothek (falls verwendet).
| | • |
Stellen Sie sicher, dass der Computer, auf dem der MediaAgent installiert wird, den Mindestsystemanforderungen entspricht. Diese Mindestanforderungen sind in der
Galaxy Pre-Installation Checklist
aufgeführt.
| | • |
Installieren Sie iDataAgent auf einem nicht komprimierten Laufwerk. MediaAgents dürfen nicht auf einem komprimierten Laufwerk installiert werden.
| | • |
Überprüfen Sie die Medienanschlüsse. Der MediaAgent-Computer muss ordnungsgemäß mit dem verwendeten Wechselmediengerät oder der magnetischen Bibliothek verbunden sein.
| | • |
Überprüfen Sie die Medien. Jede verwendete Speicherbibliothek muss mindestens über eine mit einem Barcode gekennzeichnete Kassette verfügen, es sollten jedoch vorzugsweise mehrere verwendet werden.
| | • |
Überprüfen Sie die Treiber. Die Treiber für das Speichergerät oder für den SCSI-Adapter müssen auf dem MediaAgent-Computer installiert und geladen sein.
| | • |
Stellen Sie sicher, dass CommServe und die Bibliothek ausgeführt werden. Der CommServe-Computer und die Bibliothek müssen eingeschaltet sein, und die CommServe-Software muss ausgeführt werden.
| | • |
Testen Sie alle Netzwerkschnittstellen. Bei einem MediaAgent-Computer mit mehreren Netzwerkschnittstellenkarten und IP-Adressen muss sichergestellt werden, dass alle verwendeten Netzwerkkommunikationspfade ordnungsgemäß funktionieren.
| | • |
Stellen Sie sicher, dass alle Mediengeräte unterstützt werden. Bibliothek und/oder Laufwerk müssen auf der CommVault-Liste der unterstützten Geräte aufgeführt sein.
|
Hinweis:
Wenn eine Bibliothek von mehreren MediaAgents gemeinsam verwendet wird, empfiehlt es sich, mit der Installation der MediaAgent-Software auf dem MediaAgent zu beginnen, der den Medienwechsler steuert. Bei den folgenden Verfahren wird von den oben aufgeführten Empfehlungen ausgegangen.
Weitere Informationen dazu finden Sie in den englischen Handbüchern
Galaxy Quick Start and CommCell Media Management Guides
.
Installieren eines MediaAgents
Im Folgenden wird das Verfahren zur Installation eines MediaAgents beschrieben.
| • |
So installieren Sie einen MediaAgent
1. |
Melden Sie sich an dem MediaAgent-Computer als Administrator oder über das Konto eines Mitglieds der lokalen Administratorgruppe an. Die Galaxy-Software kann nur von Benutzern installiert werden, die Mitglied der lokalen Administratorgruppe sind.
| 2. |
Legen Sie die CD-ROM mit der Galaxy-Software in das CD-ROM-Laufwerk des Computers ein, auf dem der MediaAgent installiert werden soll. Nach einigen Sekunden wird das Installationsmenü angezeigt.
Wenn das Installationsmenü nicht angezeigt wird, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. |
Klicken Sie auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, und klicken Sie anschließend auf
Ausführen
.
| 2. |
Wechseln Sie in das Verzeichnis des CD-ROM-Laufwerks, klicken Sie auf
SetupGalaxy.exe
und dann auf
OK
.
Hinweis:
Sie können das Produkt auch von einem freigegebenen CD-ROM-Laufwerk eines anderen Computers im Netzwerk installieren, wenn dieses einem Netzlaufwerk zugeordnet ist. Beachten Sie, dass das CD-Rom-Laufwerk für eine ordnungsgemäße Installation einem Netzlaufwerk zugeordnet sein muss.
|
| 3. |
Wählen Sie im Installationsmenü
MediaAgent
aus, und klicken Sie auf
Install
.
| 4. |
Das Setupprogramm stellt fest, ob sich der Computer in einer Clusterumgebung befindet. Für die Installation in einer Clusterumgebung lesen Sie die Informationen unter "Installieren eines MediaAgents in einem Cluster".
| 5. |
Das Windows-Benutzerkonto wird auf die erforderlichen Benutzerrechte überprüft. Melden Sie sich an und anschließend wieder ab, um die Administratorrechte zurückzusetzen.
| 6. |
Schließen Sie alle ausgeführten Anwendungen. Beenden Sie gegebenenfalls das Setup, und schließen Sie alle geöffneten Anwendungen.
| 7. |
Lesen Sie den Galaxy-Lizenzvertrag. Zum Fortfahren müssen Sie auf
Yes
klicken, um die Lizenzbedingungen zu akzeptieren. Wenn die Galaxy-Software auf dem Computer bereits installiert ist, wird diese Aufforderung nicht angezeigt. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
| 8. |
Wählen Sie das Galaxy-Installationsverzeichnis aus. Übernehmen Sie die Standardeinstellungen, oder klicken Sie auf
Browse
, um ein anderes Verzeichnis auf einem lokalen Datenträger auszuwählen. (Installieren Sie die Software nicht auf einem zugeordneten Netzlaufwerk.) Klicken Sie auf
Next
, um den Vorgang fortzusetzen. Wenn die Galaxy-Software bereits installiert ist, wird keine Aufforderung angezeigt.
Hinweis:
Wenn auf diesem Computer andere Galaxy-Anwendungen (wie zum Beispiel iDataAgents) installiert werden sollen, wird das gewählte Installationsverzeichnis automatisch auch für diese Anwendungen verwendet.
| 9. |
Geben Sie die folgenden Informationen ein:
| • |
CommServe-Computername (Kurzname). Dies ist der lokale (NetBIOS) Name des CommServe-Computers.
| | • |
CommServe-Hostname (vollqualifizierter Domänenname). Dies ist der TCP/IP-Netzwerkname des CommServe-Computers (beispielsweise computer.unternehmen.com).
Hinweis:
Der CommServe-Hostname wurde bei der CommServe-Installation notiert.
Klicken Sie auf
Next
, um den Vorgang fortzusetzen.
|
| 10. |
Sie erhalten eine Aufforderung zur Konfiguration der Kommunikationspfade für den MediaAgent. Geben Sie die folgenden Informationen ein, oder wählen Sie sie aus:
| • |
Den MediaAgent-Namen des MediaAgent-Computers.
| | • |
Den Schnittstellennamen, den CommServe für die Kommunikation mit dem MediaAgent verwendet.
| | • |
Den Standardschnittstellennamen, der bei Sicherungen/Wiederherstellungen für die Kommunikation mit dem MediaAgent verwendet wird.
Hinweis:
In der grafischen Benutzeroberfläche wird eine Liste mit verfügbaren Hostnamen angezeigt. Wenn der Hostname falsch oder unvollständig ist, überprüfen Sie den Status der Netzwerkverbindung. Geben Sie den richtigen Hostnamen ggf. manuell ein.
Klicken Sie auf
Next
, um den Vorgang fortzusetzen.
|
| 11. |
Wählen Sie den Speicherort für den Indexcache des MediaAgents aus. Übernehmen Sie den vorgegebenen Speicherort, oder wählen Sie einen anderen aus. Es muss sich in beiden Fällen um ein lokales Verzeichnis handeln, das über ausreichend freien Speicherplatz verfügt. Klicken Sie auf
Next
, um den Vorgang fortzusetzen.
Hinweis:
Es empfiehlt sich, den Indexcache auf einem partitionierten Laufwerk zu speichern, das ausschließlich zu diesem Zweck verwendet wird. Das Laufwerk sollte groß genug sein, um ungefähr 4 % der Datenmenge aufzunehmen, die mit diesem MediaAgent gesichert und gewartet werden soll. Weitere Informationen zur Konfiguration von MediaAgents und zum Indexcache finden Sie in den englischen Handbüchern
Advanced Operations Guide
und
Galaxy CommCell Media Management Administration Guide
.
| 12. |
Im darauffolgenden Fenster wird eine Zusammenfassung der gewählten Installationseinstellungen angezeigt. Klicken Sie auf
Next
, um den Vorgang fortzusetzen.
| 13. |
Das Setup beginnt jetzt mit der Installation der MediaAgent-Software auf dem Computer. Dieser Vorgang kann einige Minuten dauern.
| 14. |
Starten Sie den MediaAgent-Computer neu, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
|
|
Installieren eines MediaAgents in einem Cluster
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie ein MediaAgent in einer Clusterumgebung installiert wird. MediaAgent-Clustering wird nur in einer SAN-Umgebung unterstützt. Mehrere MediaAgents auf einem einzelnen Clusterserver werden nicht unterstützt.
Hinweis:
Stellen Sie sicher, dass die Hostbusadapter-Karten (HBA) eines MediaAgent-Clusters in allen Knoten mit derselben Anschlussnummer installiert sind (dadurch wird gewährleistet, dass die SCSI-Adresse der Bibliothek für alle Knoten dieselbe ist). Alle HBA-Karten sollten in den entsprechenden Knoten identisch sein.
Vorbereitung:
Zur Vermeidung üblicher Installationsprobleme sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
| • |
Stellen Sie sicher, das alle Knoten ausgeführt werden. Stellen Sie sicher, dass sowohl aktive als auch passive Knoten aktiviert sind.
| | • |
Verwenden Sie ein SAN (Storage Area Network). Ein MediaAgent-Cluster wird nur in einer SAN-Umgebung unterstützt.
| | • |
Stellen Sie sicher, dass der Clusterdienst die Bindung mit der Karte für öffentliche Netzwerke vor der für private Netzwerke herstellt.
| | • |
Stellen Sie sicher, dass für den Clusterdienst der Microsoft Patch "19425 GetHostByAddress" (in Service Pack 3 enthalten) auf allen Knoten installiert ist. Wenden Sie sich an den Microsoft-Produktsupport, um diesen Patch zu erhalten.
| | • |
Stellen Sie sicher, dass alle Laufwerkgruppengeräte durch den Clusterdienst für den Zugriff auf die gemeinsam verwendete Gruppe konfiguriert sind. Weiterhin muss die Clustersoftware installiert sein und ausgeführt werden.
|
| • |
So installieren Sie einen MediaAgent in einem Cluster
1. |
Melden Sie sich am Hostcomputer des MediaAgents als Domänenbenutzer mit Berechtigungen für alle Knoten im Cluster an.
| 2. |
Legen Sie die CD-ROM mit der Galaxy-Software in das CD-ROM-Laufwerk des CommServe-Computers ein. (Vergewissern Sie sich, dass Sie die richtige CD-ROM für das auf dem Computer installierte Betriebssystem verwenden.) Nach einigen Sekunden wird das Installationsmenü angezeigt.
Wenn das Installationsmenü nicht angezeigt wird, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. |
Klicken Sie auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, und klicken Sie anschließend auf
Ausführen
.
| 2. |
Wechseln Sie in das Verzeichnis des CD-ROM-Laufwerks, klicken Sie auf
SetupGalaxy.exe
und dann auf
OK
.
|
Hinweis:
Sie können das Produkt auch von einem zugeordneten CD-ROM-Laufwerk eines anderen Computers im Netzwerk installieren. Die Installation schlägt fehl, wenn das Laufwerk nicht einem Laufwerkbuchstaben zugeordnet ist.
| 3. |
Wählen Sie im Installationsmenü
MediaAgent
aus, und klicken Sie auf
Install
.
Das Installationsprogramm ermittelt, ob eine Clusterumgebung vorhanden ist.
| 4. |
Das Windows-Benutzerkonto wird auf die erforderlichen Benutzerrechte überprüft.
| 5. |
Es wird eine Liste der Datenträgergruppen angezeigt, die im Cluster konfiguriert sind und virtuelle Server enthalten. Wählen Sie die Datenträgergruppe mit dem virtuellen Server aus, auf der die MediaAgent-Software und die Clusterinstallation von SQL Server 7.0 installiert werden sollen.
Im nächsten Fenster werden Sie dazu aufgefordert, den Pfad für die MediaAgent-Installation auszuwählen. Wählen Sie
Laufwerk:\Pfad
aus, in dem die Programmdateien und Daten für den Cluster-MediaAgent installiert werden sollen (zum Beispiel
H:\Galaxy
). Geben Sie im Ordnerfenster den vollständigen Pfad mit Laufwerkbuchstaben für die Galaxy-Installation ein.
Hinweis:
Es wird nicht empfohlen, den Cluster-MediaAgent auf dem Laufwerk zu installieren, auf dem der Microsoft-Clusterdienst installiert ist.
| 6. |
Wählen Sie den Pfad für den MediaAgent-Indexcache aus. Sie können die Standardeinstellung übernehmen oder auf
Browse
klicken, um einen anderen Pfad auszuwählen.
| 7. |
Überprüfen Sie die aktuellen Einstellungen, und klicken Sie auf
Next
.
Jetzt werden die Programmdateien installiert und die Galaxy-Clusterressourcen erstellt.
| 8. |
Im Fenster
Kopiervorgang starten
wird eine Liste aller Failover-Knoten für den virtuellen Server angezeigt. Jeder dieser Knoten wird mit den aktiven Knoteneinstellungen aktualisiert. Klicken Sie auf
Next
, um den Vorgang fortzusetzen.
| 9. |
Wenn Galaxy die passiven Knoten im Cluster aktualisiert hat, damit der virtuelle Server Failover-Möglichkeiten erhält, müssen Sie alle aktualisierten passiven Knoten neu starten und anschließend auf
OK
klicken.
| 10. |
Wenn Sie am Ende der Installation des aktiven Knotens darauf hingewiesen werden, dass der passive Knoten nicht verfügbar war, fahren Sie mit dem nächsten Schritt zur manuellen Installation des passiven Knotens fort. Wenn Sie diese Meldung nicht erhalten, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
| 11. |
Klicken Sie auf
Yes
, um alle weiteren Knoten zu aktualisieren.
| 12. |
Starten Sie den Computer neu.
|
|
Manuelle Installation eines passiven Knotens
Die folgenden Schritte müssen ausgeführt werden, wenn die Installation eines passiven Knotens während der Installation des aktiven Knotens fehlschlägt.
Hinweis:
In einer Clusterumgebung wird von CommServe automatisch eine grafische Benutzeroberfläche für den aktiven bzw. passiven Knoten installiert. Die Installation der grafischen Benutzeroberfläche für den aktiven Knoten verweist auf das Installationsverzeichnis
Galaxy/GUI Galaxy
auf dem freigegebenen Laufwerk. Auf diese grafische Benutzeroberfläche kann nur zugegriffen werden, wenn der Knoten der Besitzer des freigegebenen Laufwerks ist.
| • |
So führen Sie eine manuelle Installation auf einem passiven Knoten durch
1. |
Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 5 des vorausgegangenen Installationsvorgangs auf dem passiven Knoten.
| 2. |
Wählen Sie die Datenträgergruppe aus, die Sie auch bei der Installation von MediaAgent auf dem aktiven Knoten ausgewählt haben.
| 3. |
Das Installationsprogramm erkennt, dass Sie auf einem passiven Knoten installieren. Klicken Sie auf
Yes
, um die Galaxy-Umgebung auf diesem Knoten zu aktualisieren.
| 4. |
Geben Sie die folgenden Informationen für den passiven Knoten ein. Wenn Sie diese Informationen nicht kennen, sehen Sie in der Registrierung auf dem aktiven Knoten nach. Der Pfad im Registrierungs-Editor lautet
HKEY_LOCAL_MACHINE/SOFTWARE/CommVault Systems/Galaxy/Platform Information
/virtueller_computer
, wobei
virtueller_computer
der Name des virtuellen Computers ist.
| • |
MediaAgent-Name. Der lokale (NetBIOS) MediaAgent-Name (Kurzname des MediaAgents).
| | • |
Schnittstellenname. Der TCP/IP-Hostname der Netzwerkkarte, die der virtuelle MediaAgent für die Kommunikation mit CommServe verwendet (vollqualifizierter Domänenname auf dem virtuellen Server).
| | • |
Standard-Schnittstellenname. Der TCP/IP-Hostname der Netzwerkkarte, die vom virtuellen MediaAgent als Standardschnittstelle zum Übertragen aller Sicherungen und Wiederherstellungen auf dem Clientcomputer verwendet wird.
|
| 5. |
Starten Sie den Computer neu.
| 6. |
Sie werden vom Installationsprogramm dazu aufgefordert, das Tool
Media Library and Drive Configuration
(Medienbibliotheks- und Laufwerkkonfiguration) auszuführen. Stellen Sie vor der Ausführung des Knotens sicher, dass dieser Knoten den virtuellen Server besitzt.
| 7. |
Vergewissern Sie sich, dass die Datenträgergruppen und Galaxy-Ressourcen online sind und einen erfolgreichen Failover auf den passiven Knoten ausführen können. Übertragen Sie dann die Datenträgergruppe zurück auf den ursprünglichen Besitzerknoten. Verschieben Sie zum Testen der Failover-Funktion die Datenträgergruppe auf den passiven Knoten und dann wieder zurück auf den ursprünglichen aktiven Knoten.
|
|
Hinweis:
Lesen Sie den
CommCell MediaAgent Administration Guide
(englisches Handbuch), bevor Sie einen MediaAgent in einem Cluster konfigurieren.
Konfiguration des Laufwerks und der Bibliothek
Laufwerke und Bibliotheken können mit dem Dienstprogramm
Galaxy Library and Drive Configuration
konfiguriert werden, das auf dem CommServe-Computer oder einem beliebigen Windows MediaAgent-Computer in der CommCell ausgeführt werden kann. Das Dienstprogramm kann für die folgenden Vorgänge mit Bandlaufwerken, eigenständigen Bandbibliotheken oder optischen Bibliotheken und Medienlaufwerken verwendet werden:
| • |
Geräte erkennen
Über dieses Feature werden alle Geräte angezeigt, die von MediaAgents gesteuert werden.
| | • |
Bibliotheken, Masterlaufwerkpools, Laufwerkpools und Laufwerke konfigurieren
Mit der Bibliothekskonfiguration können MediaAgents Daten an die Bibliothek senden und von dieser empfangen. Die Konfiguration der Masterlaufwerkpools und Laufwerkpools erstellt die erforderlichen Einträge für diese Geräte in der Galaxy-Datenbank. Über die Laufwerkkonfiguration kann ein MediaAgent Daten auf das Medienlaufwerk schreiben und von diesem lesen.
| | • |
Bibliotheken für MediaAgents freigeben
Zum Freigeben einer Bibliothek für MediaAgents (direkt oder über ein SAN) müssen die residenten Laufwerke richtig konfiguriert und zugeordnet werden. Das Dienstprogramm
Library and Drive Configuration
wird auch benötigt, wenn die Konfiguration einer freigegebenen Bibliothek geändert werden soll.
| | • |
Medien erkennen
Um die Medien in einer Bibliothek verwenden zu können, muss das Galaxy-System mit dieser Funktion Informationen über die Medien abrufen.
| | • |
SCSI-Zuordnung der Speichergeräte ändern
Wenn die SCSI-Konfiguration der Geräte in der CommCell nicht mit der empfohlenen Konfiguration übereinstimmt, kann Galaxy die Geräte möglicherweise nicht den richtigen SCSI-Adressen zuordnen. Sie können die SCSI-Geräte-Zuordnung mit dem Dienstprogramm
Library and Drive Configuration
ändern.
| | • |
SCSI-Zuordnung der Geräte in der CommCell überprüfen
Mit diesem Feature wird überprüft, ob Galaxy auf alle physischen Geräte über die zugeordnete SCSI-Adresse zugreifen kann.
|
Ausführlichere Informationen zur Konfiguration finden Sie im
Galaxy CommCell Media Management Administration Guide
.
Deaktivieren der Wechselmediensteuerung
Wenn Ihre Bibliotheken und Laufwerke nicht vom Wechselmediendienst verwaltet werden sollen, müssen Sie die Wechselmediensteuerung deaktivieren.
| • |
So deaktivieren Sie die Wechselmedienverwaltung auf einem Computer mit Windows 2000 und MediaAgent
1. |
Klicken Sie auf der Taskleiste von Windows auf
Start
, zeigen Sie auf
Programme
, dann auf
Verwaltung
, und klicken Sie anschließend auf
Computerverwaltung
.
| 2. |
Wählen Sie im linken Bereich des Fensters
Computerverwaltung
den Eintrag
System
aus, und klicken Sie dann auf
Geräte-Manager
.
| 3. |
Erweitern Sie im rechten Bereich den Knoten
Medienwechsler
, und doppelklicken Sie auf den Eintrag einer Galaxy-Bibliothek.
| 4. |
Wählen Sie aus der Liste der aktiven Bibliotheksmedienwechsler die Option
Deaktivieren
.
| 5. |
Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4 für jede Galaxy-Bibliothek.
| 6. |
Sie können den Wechselmediendienst im Bereich
Dienste
deaktivieren, wenn keine Bibliotheken an den Computer angeschlossen sind, die den Wechselmediendienst benötigen.
| 7. |
Wenn der Wechselmediendienst jedoch ausgeführt wird, erweitern Sie im linken Bereich des Fensters
Computerverwaltung
die Knoten
Datenspeicher
und
Wechselmedien
, und erweitern Sie dann
Ressourcen
. Stellen Sie sicher, dass alle Bibliotheken und Laufwerke, die nicht vom Wechselmediendienst gesteuert werden, nicht vorhanden sind oder in der Liste deaktiviert sind.
|
|
Konfigurieren von Bibliotheken und Laufwerken ohne Wechselmedienverwaltung
Nach der Installation von MediaAgent müssen Sie die Bibliotheken und Laufwerke konfigurieren, die von MediaAgent gesteuert werden sollen.
Wenn andere Anwendungen die Bibliotheken verwenden sollen, müssen Sie den Wechselmediendienst verwenden. Weitere Informationen zur Konfiguration des Wechselmediendienstes finden Sie im
CommCell Media Management Administration Guide
. Deaktivieren Sie andernfalls den Wechselmediendienst vor der Konfiguration.
Die Konfiguration der Bibliotheken kann einige Minuten in Anspruch nehmen. Wenn die Eingabe nach dieser Zeit nicht mehr reagiert, kann Galaxy möglicherweise den DMS- oder LMS-Dienst nicht starten. Diese Dienste haben folgende Funktionen:
| • |
Bibliothekenverwaltungsdienst (LMS - Library Management Service)
Galaxy-Dienst, der den Medienwechsler verwaltet.
| | • |
Laufwerksverwaltungsdienst (DMS - Drive Management Service)
Galaxy-Dienst, der ein Medienlaufwerk verwaltet.
|
Wenn Sie vermuten, dass einer dieser Dienste nicht funktioniert, überprüfen Sie unter
Dienste
deren Status (in der Systemsteuerung unter
Verwaltung
). Wenn ein DMS/LMS-Dienst für jedes Laufwerk angezeigt wird, der nicht gestartet ist, starten Sie ihn neu.
Es muss ein DMS für jedes Laufwerk für MediaAgent konfiguriert sein. Konfigurieren Sie die Bibliothek oder das Laufwerk entweder auf dem CommServe-Computer oder dem MediaAgent-Computer.
Konfigurieren von direkt angeschlossenen Bibliotheken und Laufwerken
Im Folgenden wird die Konfiguration von direkt angeschlossenen Bibliotheken und Laufwerken beschrieben.
| • |
So konfigurieren Sie direkt angeschlossene Bibliotheken und Laufwerke
1. |
Starten Sie den MediaAgent-Computer neu, und melden Sie sich dann mit demselben Benutzerkonto an, das Sie für die Installation von MediaAgent verwendet haben.
| 2. |
Klicken Sie im Fenster
Galaxy Library and Drive Configuration
auf
Detect Devices
.
| 3. |
Wählen Sie den MediaAgent aus, und klicken Sie dann auf
Add
, um den ausgewählten MediaAgent der Liste hinzuzufügen. Klicken Sie auf
OK
.
Wenn die Bibliotheken oder Laufwerke nicht erkannt werden, vergewissern Sie sich, dass die Geräte ordnungsgemäß funktionieren. Wenn Sie die Probleme für eine bestimmte Bibliothek nicht beheben können, lesen Sie den
CommCell Media Management Administration Guide
.
| 4. |
Bibliotheken und/oder Laufwerke können Aliasnamen haben, die Sie zur leichteren Identifikation verwenden können. Zum Ändern der Aliasnamen einer Bibliothek oder eines Laufwerks klicken Sie im Fenster
Library and Drive Configuration
mit der rechten Maustaste, klicken Sie auf
Properties
, und geben Sie dann den Aliasnamen im Feld
Alias
ein, oder ändern Sie ihn.
| 5. |
Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Fenster
Library and Drive Configuration
auf die Bibliothek und dann auf
Configure
.
| 6. |
Sie werden aufgefordert, die Konfiguration zu bestätigen. Klicken Sie auf
Yes
.
| 7. |
Klicken Sie auf
Yes
, um alle Laufwerke für die Bibliothek zu konfigurieren.
| 8. |
Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Fenster auf dieselbe Bibliothek, und klicken Sie dann auf
Discover Media
, um die Bibliothek zu erkennen.
Hinweis:
Wenn eine Bibliotheksinventur vorgenommen wird, kann das Medium nicht erkannt werden. Versuchen Sie es erneut, wenn die Inventur abgeschlossen ist.
| 9. |
Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Fenster
Library and Drive Configuration
auf die Bibliothek und dann auf
Validate
, um die Bibliothek zu prüfen.
Die Überprüfung einer Bibliothek gewährleistet, dass der MediaAgent darauf zugreifen kann. Bei der Überprüfung muss der Medienwechsler jeweils ein Band in jedem Laufwerk physisch bereitstellen und dadurch bestätigen, dass die physische Verbindung und Ziel-SCSI-Identifizierung der Laufwerke übereinstimmen.
Wenn die Überprüfung fehlschlägt, entnehmen Sie das eingelegte Medium manuell und setzten die Bibliothek zum Wiederherstellen zurück.
|
|
Konfigurieren von eigenständigen Bibliotheken und Laufwerken
Im Folgenden wird die Konfiguration von eigenständigen Bibliotheken und Laufwerken beschrieben.
| • |
So konfigurieren Sie eigenständige Bibliotheken und Laufwerke
1. |
Wiederholen Sie die Schritte 1 und 2 des Verfahrens zum Konfigurieren direkt angeschlossener Bibliotheken und Laufwerke.
| 2. |
Die eigenständigen Bibliotheken und Laufwerke lassen sich umbenennen, um sie später leichter identifizieren zu können. Zum Ändern des Namens einer Bibliothek oder eines Laufwerks klicken Sie im Fenster
Library and Drive Configuration
mit der rechten Maustaste auf die Bibliothek bzw. das Laufwerk, klicken Sie auf
Properties
, und ändern Sie dann den Namen.
| 3. |
Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Fenster
Library and Drive Configuration
auf die Bibliothek und dann auf
Configure
.
| 4. |
Klicken Sie auf
Yes
, um die Konfiguration zu bestätigen.
|
|
Hinweis:
Es wird dringend empfohlen, die eigenständigen Laufwerke mit Aufklebern zu versehen, die den Bibliotheksnamen im Konfigurationsfenster entsprechen. Dadurch können Sie sofort das richtige Laufwerk identifizieren, wenn Sie von Galaxy zum manuellen Einlegen einer Einheit aufgefordert werden. Sie sollten auch alle Medien mit Aufklebern versehen, die Sie in einem eigenständigen Laufwerk verwenden.
Konfigurieren von magnetischen Datenträgerbibliotheken
Im Folgenden wird die Konfiguration von magnetischen Datenträgerbibliotheken beschrieben.
| • |
So konfigurieren Sie magnetische Datenträgerbibliotheken
1. |
Wiederholen Sie die Schritte 1 und 2 des Verfahrens zum Konfigurieren direkt angeschlossener Bibliotheken und Laufwerke.
| 2. |
Klicken Sie im Fenster
Library and Drive Configuration
auf
Add Magnetic Library
. Wählen Sie den Namen des MediaAgents aus, der die Bibliothek steuern soll, und geben Sie den Aliasnamen und die untere Grenze des Kontingents für die Bibliothek ein.
| 3. |
Klicken Sie auf
OK
. Die magnetische Bibliothek wird im Fenster unter
Mount Path
angezeigt, und das Dialogfeld
Add Mount Path
wird eingeblendet.
| 4. |
Geben Sie den Aliasnamen und die ID der magnetischen Bibliothek ein, oder wählen Sie diese aus. Klicken Sie auf
Use Network Share
, wenn sich der Speicherbereich auf einer Netzwerkfreigabe befindet. Überspringen Sie andernfalls diesen Schritt.
| 5. |
Geben Sie den Namen und das Kennwort des Benutzers ein, der Zugriff auf die Freigabe hat, und stellen Sie den Pfad des entsprechenden magnetischen Speicherbereichs bereit. Klicken Sie anschließend auf
OK
.
| 6. |
Der angegebene Bereitstellungspfad wird erstellt und im Fenster
Library and Drive Configuration
angezeigt. Die magnetische Bibliothek ist nun konfiguriert.
| 7. |
Wenn Sie weitere Bereitstellungspfade für dieselbe magnetische Bibliothek erstellen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen
Add Mount Path
. Wiederholen Sie die Schritte 4 und 5 für jeden erforderlichen Bereitstellungspfad.
|
|
Konfigurieren anderer Bibliotheken
Informationen über die folgenden Bibliotheken finden Sie im
Galaxy CommServe Quick Start Guide
und im folgenden englischsprachigen
CommCell Media Management Administration Guides
:
| • |
Removable Storage libraries
| | • |
Direct-attached shared libraries
| | • |
SAN-attached libraries (Digital Data Storage [DDS] and non-DDS environments)
| | • |
NAS-attached libraries
|
Nach der Installation eines MediaAgents
Wenn Sie weitere MediaAgents installieren möchten, sollten Sie dies nun tun. Von jeder MediaAgent-Installation wird eine Standardspeicherrichtlinie für jede konfigurierte Bibliothek erstellt. Daher haben Sie die beste Auswahl an Speicherrichtlinien, wenn Sie alle MediaAgents in einer Sitzung erstellen.
Dies ist eine Möglichkeit, eine CommCell zu installieren. Sie können weitere MediaAgents auch später erstellen, da Sie die Clients den Speicherrichtlinien jederzeit neu zuordnen können.
Erstellen von Speicherrichtlinien für jeden zu installierenden Client
Auch wenn Speicherrichtlinien jederzeit erstellt werden können, ist es ratsam, für jeden geplanten Client diese Richtlinien zu diesem Zeitpunkt in der CommCell-Installation vorzunehmen. Sie können die Speicherrichtlinien schon bei der Installation einrichten. Eigene Speicherrichtlinien erleichtern zudem die Verwaltung ausgelagerter Bänder.
Erstellen eines CommServe-ExpressRecovery-Subclients zum Sichern der magnetischen CommServeER-Daten auf Band
Eine Anleitung finden Sie unter "Einrichten der ExpressRecovery-Subclientsicherung" weiter unten in diesem Dokument.
iDataAgent für Windows 2000
iDataAgent für Windows 2000 ist der Sicherungs- und Wiederherstellungs-Agent für Dateisystemdaten (unter anderem Dateien, Ordner, Systemstatus), der auf Computern mit Windows 2000 installiert ist. iDataAgent für Windows 2000 stellt die Basis für alle Galaxy-Produkte dar und muss vor allen anderen iDataAgents installiert werden.
Installieren von iDataAgent für Windows 2000
In diesem Abschnitt wird die Installation von iDataAgent für Windows 2000 beschrieben.
Vorbereitung:
Zur Vermeidung üblicher Installationsprobleme sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
| • |
Lesen Sie die Informationen zu Änderungen und Verbesserungen des Produkts. Diese Informationen finden Sie in der Textdatei mit den Anmerkungen zur Produktversion.
| | • |
Erwerben Sie gültige Lizenzen. Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichend Lizenzen für die Installation der erforderlichen iDataAgents auf allen Computern in der CommCell verfügen.
| | • |
Stellen Sie sicher, dass die Computer, auf denen Sie iDataAgent installieren möchten, die Mindestanforderungen erfüllen.
| | • |
Installieren Sie iDataAgent auf einem nicht komprimierten Laufwerk. iDataAgent für Windows 2000 darf nicht auf einem komprimierten Laufwerk installiert werden.
| | • |
Vergewissern Sie sich, dass CommServe ausgeführt wird. Das bedeutet, dass der CommServe-Computer eingeschaltet und die CommServe-Software gestartet sein muss.
| | • |
Stellen Sie eine IP-Verbindung zu CommServe her. Wenn Ihr Netzwerk nicht mit DNS-Lookup oder anderen Namensauflösungsdiensten ausgestattet ist, müssen Sie möglicherweise die IP-Adresse des CommServe-Computers eingeben.
| | • |
Überprüfen Sie die Bindungsreihenfolge der Clients, die mehrfach vernetzt sind. Die Bindungsreihenfolge ist wichtig, wenn die Galaxy-Software mit CommServe und MediaAgent kommunizieren soll. Informationen zur Konfiguration der Bindungsreihenfolge der Netzwerkkarte finden Sie im englischen Dokument
Galaxy Windows 2000 Server Family iDataAgents Release Notes
.
| | • |
Anmerkungen zum Firewall:
| • |
Konfigurieren Sie Ihren Firewall den Anforderungen entsprechend. Wenn sich Ihr Clientcomputer außerhalb eines Firewall befindet, der CommServe und/oder MediaAgent schützt, und CommServe und MediaAgent nicht für die Firewallunterstützung konfiguriert sind, sehen Sie in der
Galaxy Pre-Installation Checklist
nach, um Anleitungen zum Konfigurieren des Firewall zu erhalten.
- oder -
| | • |
Konfigurieren Sie den Client für die Firewallunterstützung. Wenn sich Ihr Clientcomputer außerhalb eines Firewall befindet, der CommServe und MediaAgent schützt, obwohl diese für die Firewallunterstützung konfiguriert wurden, müssen Sie nur die Dateien
Firewall.svc
und
Firewall_loc.txt
auf dem Client hinzufügen (siehe auch die
Galaxy Pre-Installation Checklist
). Wenn Sie diese Dateien auf dem Client hinzugefügt haben, müssen Sie den Clientnamen auch der Datei
Firewall_loc.txt
auf dem CommServe-Computer hinzufügen.
|
| | • |
Erstellen Sie Speicherrichtlinien. Speicherrichtlinien müssen für den Client erstellt werden wie im vorhergehenden Abschnitt in diesem Modul unter "Nach der Installation eines MediaAgents" beschrieben.
| | • |
Installieren Sie alle notwendigen Galaxy-Patches.
Hinweis:
Für Domänencontroller ist es erforderlich, die Galaxy 3.1 GSP1-Patches 4, 11 und 23 anzuwenden. Möglicherweise erhalten Sie bei der Patch-Installation die Fehlermeldung, dass der Client nicht mit CommServe kommunizieren konnte. Dieser Fehler kann auftreten, wenn der Pfad zum Galaxy-Installationsverzeichnis nicht in den Umgebungsvariablen deklariert ist. Sie können den Fehler beheben, indem Sie den Pfad den Umgebungsvariablen (Arbeitsplatz\Eigenschaften\Erweitert\Umgebungsvariablen\Systemvariablen) hinzufügen und die Galaxy-Dienste neu starten. Sie können den Fehler auch ignorieren und mit der Patch-Installation fortfahren. Der Patch wird auch so auf dem Clientcomputer installiert. Es handelt sich hier um ein Problem von Galaxy 3.1 GSP1, das inzwischen behoben wurde.
| | • |
Erstellen Sie Subclientfilter. Subclientfilter müssen in Clustern und allen entsprechenden Clients erstellt werden.
|
| • |
So installieren Sie iDataAgent für Windows 2000
1. |
Melden Sie sich am Clientcomputer als Administrator oder als Mitglied der lokalen Administratorgruppe an.
| 2. |
Legen Sie die CD-ROM mit der Galaxy-Software in das CD-ROM-Laufwerk des Clientcomputers ein. Das Installationsmenü wird angezeigt.
Wenn das Installationsmenü nicht angezeigt wird, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. |
Klicken Sie auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, und klicken Sie anschließend auf
Ausführen
.
| 2. |
Wechseln Sie in das Verzeichnis des CD-ROM-Laufwerks, klicken Sie auf
SetupGalaxy.exe
und dann auf
OK
.
|
Hinweis:
Sie können das Produkt auch von einem zugeordneten CD-ROM-Laufwerk eines anderen Computers im Netzwerk installieren. Die Installation schlägt fehl, wenn das Laufwerk nicht einem Laufwerkbuchstaben zugeordnet ist.
| 3. |
Wählen Sie im Installationsmenü im Fenster
Select Platform
die Option
iDA for Windows File System
, und klicken Sie dann auf
Install
.
Das Windows-Benutzerkonto wird auf die erforderlichen Benutzerrechte überprüft.
Wenn Ihr Konto bereits über die erforderlichen Rechte verfügt, wird diese Meldung nicht angezeigt. Sie können in diesem Fall mit dem nächsten Schritt fortfahren.
Wenn Ihr Konto nicht über die erforderlichen Rechte verfügt, werden diese Ihrem Konto automatisch hinzugefügt. Sie erhalten in diesem Fall die Aufforderung, sich erneut anzumelden.
| 4. |
Im Fenster
Galaxy Base Client Installation
werden Sie dazu aufgefordert, alle geöffneten Anwendungen zu schließen. Verlassen Sie ggf. das Setup, beenden Sie alle ausgeführten Anwendungen, und klicken Sie auf
Next
, um fortzufahren.
| 5. |
Im Fenster
Software License Agreement
werden Sie dazu aufgefordert, den Galaxy-Lizenzvertrag zu lesen. Zum Fortfahren müssen Sie auf
Yes
klicken, um die Lizenzbedingungen zu akzeptieren.
| 6. |
Wenn die Galaxy-Software auf dem Computer bereits installiert ist, wird diese Aufforderung nicht angezeigt. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
Im Fenster
Choose Destination Location
werden Sie aufgefordert, das Installationsverzeichnis auszuwählen. Übernehmen Sie entweder die Standardeinstellung, indem Sie auf
Next
klicken, oder klicken Sie auf
Browse
, um einen anderen Pfad auf dem lokalen Festplattenlaufwerk auszuwählen. (Installieren Sie die Software nicht auf einem zugeordneten Netzlaufwerk.)
Hinweis:
Wenn Sie weitere Galaxy-Software auf diesem Computer installieren, wird das ausgewählte Installationsverzeichnis automatisch auch für diese Software verwendet.
| 7. |
Im Fenster
Galaxy CommServe Computer and Host Name
werden Sie zur Eingabe der folgenden Informationen aufgefordert:
| • |
CommServe-Computername (Kurzname). Dies ist der lokale (NetBIOS) Name des CommServe-Computers.
| | • |
CommServe-Hostname (vollqualifizierter Domänenname). Dies ist der TCP/IP-Netzwerkname des CommServe-Computers (beispielsweise computer.unternehmen.com).
|
Wenn die Galaxy-Software bereits auf diesem Computer installiert ist, sind möglicherweise schon Felder in diesem Dialogfeld ausgefüllt und nicht mehr änderbar.
| 8. |
Im Fenster
Galaxy Computer Name
müssen Sie die Kommunikationspfade für den Client auswählen. (Wenn Sie eine Installation für einen virtuellen Server durchführen, sollten Sie die Informationen des virtuellen Servers für den Clientcomputer verwenden.) Geben Sie folgende Daten ein, oder wählen Sie sie aus:
| • |
Den lokalen Namen (NetBIOS) des Clientcomputers.
| | • |
Den TCP/IP-Hostnamen der Netzwerkschnittstellenkarte, die der Clientcomputer zur Kommunikation mit CommServe verwendet.
| | • |
Den TCP/IP-Hostnamen der Netzwerkschnittstellenkarte, die der Clientcomputer als Standardschnittstelle zur Übertragung aller Sicherungs-/Wiederherstellungsdaten auf diesem Clientcomputer verwendet.
|
Hinweis:
Sie können für beide Einträge dieselbe Netzwerkkarte angeben.
| 9. |
Im Fenster
Job Results Destination Location
müssen Sie den Pfad für das Auftragsergebnisverzeichnis auf dem Client angeben. Wählen Sie hier einen Pfad auf dem lokalen Festplattenlaufwerk aus.
| 10. |
Im Fenster
Start Copying Files
wird eine Zusammenfassung der ausgewählten Installationsoptionen angezeigt. Klicken Sie auf
Next
, um fortzufahren oder auf
Back
, um Ihre Auswahl zu ändern.
| 11. |
Wenn Sie auf
Next
klicken, wird die Base Client-Software auf dem Computer installiert. Der Installationsvorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen.
Wenn die Base Client-Software installiert ist, wird automatisch die Installation von iDataAgent für Windows 2000 gestartet.
| 12. |
Im Fenster
Galaxy Windows 2000 iDataAgent Installation
werden Sie dazu aufgefordert, alle geöffneten Anwendungen zu schließen. Beenden Sie gegebenenfalls das Setup, und schließen Sie alle geöffneten Anwendungen. Möglicherweise werden Sie dazu aufgefordert, das System neu zu starten.
| 13. |
Im Fenster
Software License Agreement
werden Sie dazu aufgefordert, den Galaxy-Lizenzvertrag zu lesen. Zum Fortfahren müssen Sie die Lizenzbedingungen akzeptieren.
| 14. |
Wählen Sie dann im Fenster
Storage Policy Selection
eine Speicherrichtlinie aus. Über eine Speicherrichtlinie werden Sicherungsdaten an eine Medienbibliothek geleitet. Jede Bibliothek verfügt über eine Standardspeicherrichtlinie. Wählen Sie die Speicherrichtlinie, mit der Sie den Standardsubclient sichern möchten.
Hinweis:
Sie können nach der Installation der Clientsoftware die getroffene Auswahl jederzeit ändern.
| 15. |
Im Fenster
Start Copying Files
wird eine Zusammenfassung der ausgewählten Installationsoptionen angezeigt. Klicken Sie auf
Next
, um fortzufahren oder auf
Back
, um Ihre Auswahl zu ändern.
| 16. |
Wenn Sie auf
Next
klicken, wird die iDataAgent-Software auf dem Computer installiert. Der Installationsvorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen.
| 17. |
Das Fenster
Setup Complete
wird angezeigt. Klicken Sie auf
Finish
, um das Fenster zu schließen. Beachten Sie Folgendes:
| • |
Wenn Sie Dateisystemclients installiert haben, während die CommCell-Konsole geöffnet war, müssen Sie diese aktualisieren (drücken Sie F5), um die neuen Clients anzuzeigen.
| | • |
Wenn Sie die Installation in einer Clusterumgebung vorgenommen haben, können Sie von der CommCell-Konsole aus auf iDataAgent für Windows 2000 zugreifen. Filtern Sie von diesem iDataAgent die Subclients:
| • |
Filtern Sie alle freigegebenen Laufwerke der physischen Clients (Knoten 1 und 2).
| | • |
Filtern Sie für jeden virtuellen Client alle lokalen und freigegebenen Laufwerke, die zu anderen Datenträgergruppen gehören.
|
| | • |
Der Standardsubclient sichert die Quorumdatenbank automatisch. Wenn Sie Dateisystemsicherungen zum Sichern der Quorumdatenbank verwenden, sollten Sie alle Anwendungen entsprechend filtern.
| | • |
Wenn Sie die Dateisystem-Clientsoftware auf dem CommServe-Computer installiert haben, notieren Sie die Informationen, die im
CommServe ExpressRecovery Data Sheet
des
CommCell Quick Start Guide
angegeben sind. So können Sie in Zukunft Probleme vermeiden, wenn Sie die CommServe-Datenbank wiederherstellen müssen.
|
|
|
Dieser Vorgang ist damit abgeschlossen. Sie haben nun folgende Möglichkeiten:
| • |
Installieren Sie die Dateisystem-Clientsoftware auf einem anderen Computer.
| | • |
Sichern Sie die Dateisystemdaten des Clientcomputers, auf dem Sie soeben den iDataAgent installiert haben. Weitere Informationen hierzu finden Sie weiter unten in diesem Abschnitt unter "Sichern von iDataAgent für Windows 2000".
| | • |
Beenden Sie das Installationsmenü.
|
Installieren von iDataAgent für Windows 2000 in einem Cluster
Galaxy-Software unterstützt die erweiterten Zuverlässigkeits- und Verfügbarkeitsfunktionen einer Clusterumgebung für bestimmte Anwendungen, die in Clusterumgebungen (zum Beispiel iDataAgents für Windows 2000) ausgeführt werden können. Im Folgenden sind die Anweisungen zum Installieren von iDataAgent für Windows 2000 in einer Clusterumgebung aufgeführt. Weitere Informationen zu Clusterfunktionen von Galaxy finden Sie im englischsprachigen Handbuch
CommServe Administration Guide
.
Vorbereitung:
Führen Sie zusätzlich zu den Anweisungen im vorherigen Abschnitt die folgenden Schritte durch, um häufig auftretende Probleme bei der Installation zu vermeiden:
| • |
Stellen Sie sicher, dass alle aktiven und passiven Knoten ausgeführt werden.
| | • |
Installieren Sie iDataAgent für Windows 2000 auf dem aktiven Knoten, und installieren Sie das Programm anschließend auf allen passiven (physischen) Knoten. Der iDataAgent muss auf allen physischen Knoten im Cluster installiert sein, bevor die Installation auf einem virtuellen Server vorgenommen wird.
| | • |
Stellen Sie sicher, dass der Clusterdienst die Bindung mit der Karte für öffentliche Netzwerke vor der für private Netzwerke herstellt.
| | • |
Stellen Sie sicher, dass für den Clusterdienst der Microsoft Patch "19425 GetHostByAddress" (in Service Pack 3 enthalten) auf allen Knoten installiert ist. Wenden Sie sich an den Microsoft-Produktsupport, um diesen Patch zu erhalten.
| | • |
Stellen Sie sicher, dass alle Laufwerkgruppengeräte durch den Clusterdienst für den Zugriff auf die gemeinsam verwendete Gruppe konfiguriert sind. Weiterhin muss die Clustersoftware installiert sein und ausgeführt werden.
|
| • |
So installieren Sie iDataAgent für Windows 2000 in einem Cluster
1. |
Melden Sie sich als Domänenbenutzer mit Berechtigungen für alle Knoten des Clusters auf dem Computer an, auf dem der iDataAgent gehostet werden soll.
| 2. |
Legen Sie die CD-ROM mit der Galaxy-Software in das CD-ROM-Laufwerk des Clientcomputers ein. Das Installationsmenü wird angezeigt.
Wenn das Installationsmenü nicht angezeigt wird, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. |
Klicken Sie auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, und klicken Sie anschließend auf
Ausführen
.
| 2. |
Wechseln Sie in das Verzeichnis des CD-ROM-Laufwerks, klicken Sie auf
SetupGalaxy.exe
und dann auf
OK
.
|
Hinweis:
Sie können das Produkt auch von einem zugeordneten CD-ROM-Laufwerk eines anderen Computers im Netzwerk installieren. Beachten Sie, dass das CD-Rom-Laufwerk für eine ordnungsgemäße Installation einem Netzlaufwerk zugeordnet sein muss.
| 3. |
Wählen Sie im Installationsmenü
iDA for Windows File System
aus, und klicken Sie anschließend auf
Install
.
Hinweis:
Auf physischen Knoten muss iDataAgent für Windows 2000 installiert sein, bevor die Clientsoftware auf dem virtuellen Knoten installiert wird.
| 4. |
In einem Dialogfeld wird angezeigt, dass der physische Knoten als Clusterknoten ausgeführt wird. Außerdem werden Sie dazu aufgefordert, die Installation eines physischen Knotens oder eines virtuellen Servers anzugeben. Wählen Sie
Virtual Server
, und klicken Sie dann auf
Next
.
| 5. |
Eine Liste der für den betreffenden Knoten konfigurierten virtuellen Server wird angezeigt. Wählen Sie einen virtuellen Server aus (die Datenträgergruppe, auf der sich der virtuelle Server befindet).
| 6. |
In einem Dialogfeld wird eine Liste mit den virtuellen Servern angezeigt, die für den betreffenden Knoten konfiguriert sind. Wählen Sie einen virtuellen Server (die Datenträgergruppe auf der sich der virtuelle Server befindet), und klicken Sie anschließend auf
Next
.
| 7. |
Das Windows-Benutzerkonto wird auf die erforderlichen Benutzerrechte überprüft.
Falls Ihrem Konto bereits die erforderlichen Rechte zugewiesen sind, wird diese Aufforderung nicht angezeigt. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
Wenn Ihr Konto nicht über die erforderlichen Rechte verfügt, weist Setup Ihrem Konto diese Rechte automatisch zu und fordert Sie dann auf, sich abzumelden und erneut anzumelden.
| 8. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, alle ausgeführten Anwendungen zu beenden. Beenden Sie gegebenenfalls das Setup, und schließen Sie alle geöffneten Anwendungen.
| 9. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, den Galaxy-Lizenzvertrag zu lesen. Zum Fortfahren müssen Sie auf
Yes
klicken, um die Lizenzbedingungen zu akzeptieren.
Wenn die Galaxy-Software auf dem Computer bereits installiert ist, wird diese Aufforderung nicht angezeigt. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
| 10. |
In einem Dialogfeld werden Sie zur Auswahl des Installationsverzeichnisses aufgefordert. Übernehmen Sie entweder die Standardeinstellung, indem Sie auf
Next
klicken, oder klicken Sie auf
Browse
, um ein anderes Verzeichnis auf einem lokalen Datenträger auszuwählen. (Installieren Sie die Software nicht auf einem zugeordneten Netzlaufwerk.) Geben Sie im Ordnerfenster den vollständigen Pfad für die iDataAgent-Installation ein, einschließlich des Laufwerkbuchstabens.
Hinweis:
Wenn Sie weitere Galaxy-Software auf diesem Computer installieren, wird das ausgewählte Installationsverzeichnis automatisch auch für diese Software verwendet.
| 11. |
In einem Dialogfeld werden Sie zur Eingabe folgender Daten aufgefordert:
| • |
CommServe-Computername (Kurzname). Dies ist der lokale (NetBIOS) Name des CommServe-Computers.
| | • |
CommServe-Hostname (vollqualifizierter Domänenname). Dies ist der TCP/IP-Netzwerkname des CommServe-Computers (beispielsweise computer.unternehmen.com).
|
Falls auf diesem Computer bereits Galaxy-Software installiert ist, sind unter Umständen einige Felder in diesem Dialogfeld bereits ausgefüllt und somit nicht verfügbar.
| 12. |
In einem Dialogfeld werden Sie dazu aufgefordert, die Kommunikationspfade für den Client zu konfigurieren. (Wenn Sie einen virtuellen Server installieren, sollten die Informationen des virtuellen Servers für den Clientcomputer verwendet werden.) Geben Sie folgende Daten ein, oder wählen Sie sie aus:
| • |
Den lokalen Namen (NetBIOS) des Clientcomputers.
| | • |
Den TCP/IP-Hostnamen der Netzwerkschnittstellenkarte, die der Clientcomputer zur Kommunikation mit CommServe verwendet.
| | • |
Den TCP/IP-Hostnamen der Netzwerkschnittstellenkarte, die der Clientcomputer als Standardschnittstelle zur Übertragung aller Sicherungs-/Wiederherstellungsdaten auf diesem Clientcomputer verwendet.
|
Hinweis:
Sie können für beide Einträge dieselbe Netzwerkkarte angeben.
| 13. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, den Pfad zum Auftragsergebnisverzeichnis für den Client anzugeben. Wählen Sie hier einen Pfad auf dem lokalen Festplattenlaufwerk aus.
| 14. |
In einem Dialogfeld werden die ausgewählten Installationsoptionen als Übersicht angezeigt. Klicken Sie auf
Next
, um fortzufahren oder auf
Back
, um Ihre Auswahl zu ändern. Wenn Ihr Konto nicht über die erforderlichen Rechte verfügt, weist Setup Ihrem Konto diese Rechte automatisch zu und fordert Sie dann auf, sich abzumelden und erneut anzumelden. Wenn Sie auf
Next
klicken, wird die Base Client-Software auf dem Computer installiert. Der Installationsvorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen.
Wenn die Base Client-Software installiert ist, wird automatisch die Installation von iDataAgent für Windows 2000 gestartet.
| 15. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, alle ausgeführten Anwendungen zu beenden. Beenden Sie gegebenenfalls das Setup, und schließen Sie alle geöffneten Anwendungen. Möglicherweise werden Sie dazu aufgefordert, das System neu zu starten.
| 16. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, den Galaxy-Lizenzvertrag zu lesen. Zum Fortfahren müssen Sie die Lizenzbedingungen akzeptieren.
| 17. |
Im nächsten Fenster müssen Sie eine Speicherrichtlinie auswählen. Über eine Speicherrichtlinie werden Sicherungsdaten an eine Medienbibliothek geleitet. Jede Bibliothek verfügt über eine Standardspeicherrichtlinie. Wählen Sie die Speicherrichtlinie, mit der Sie den Standardsubclient sichern möchten.
Hinweis:
Sie können nach der Installation der Clientsoftware die getroffene Auswahl jederzeit ändern.
| 18. |
In einem Dialogfeld werden die ausgewählten Installationsoptionen als Übersicht angezeigt. Klicken Sie auf
Next
, um fortzufahren oder auf
Back
, um Ihre Auswahl zu ändern.
Wenn Sie auf
Next
klicken, wird die iDataAgent-Software auf dem Computer installiert. Der Installationsvorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen.
| 19. |
Das Fenster
Setup Complete
wird angezeigt. Klicken Sie auf
Finish
, um das Fenster zu schließen. Beachten Sie Folgendes:
| • |
Wenn Sie Dateisystemclients installiert haben, während die CommCell-Konsole geöffnet war, müssen Sie diese aktualisieren (drücken Sie F5), um die neuen Clients anzuzeigen.
| | • |
Wenn Sie die Installation in einer Clusterumgebung vorgenommen haben, können Sie von der CommCell-Konsole aus auf iDataAgent für Windows 2000 zugreifen. Filtern Sie von diesem iDataAgent die Subclients:
| • |
Filtern Sie alle freigegebenen Laufwerke der physischen Clients (Knoten 1 und 2).
| | • |
Filtern Sie für jeden virtuellen Client alle lokalen und freigegebenen Laufwerke, die zu anderen Datenträgergruppen gehören.
|
| | • |
Der Standardsubclient sichert die Quorumdatenbank automatisch. Wenn Sie Dateisystemsicherungen zum Sichern der Quorumdatenbank verwenden, sollten Sie alle Anwendungen entsprechend filtern.
| | • |
Wenn Sie die Dateisystem-Clientsoftware auf dem CommServe-Computer installiert haben, notieren Sie die auf dem
CommServe ExpressRecovery Data Sheet
im Handbuch
Galaxy CommServe Quick Start Guide
aufgeführten Angaben. So können Sie in Zukunft Probleme vermeiden, wenn Sie die CommServe-Datenbank wiederherstellen müssen.
|
|
|
Der Vorgang ist damit abgeschlossen. Sie haben nun folgende Möglichkeiten:
| • |
Installieren Sie die Dateisystem-Clientsoftware auf einem anderen Computer.
| | • |
Sichern Sie die Dateisystemdaten des Clientcomputers, auf dem Sie soeben den iDataAgent installiert haben. Weitere Informationen hierzu finden Sie weiter unten in diesem Abschnitt unter "Sichern von iDataAgent für Windows 2000".
| | • |
Beenden Sie das Installationsmenü.
|
Manuelle Installation eines passiven Knotens
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn bei der Installation auf einem aktiven Knoten die Installation eines passiven Knotens fehlgeschlagen ist.
1. |
Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 6 des vorherigen Installationsverfahrens.
| 2. |
In einem Dialogfeld werden Sie zur Eingabe der im Folgenden aufgeführten Informationen aufgefordert. Wenn Sie diese Informationen nicht kennen, sehen Sie in der Registrierung auf dem aktiven Knoten nach. (Wenn Sie einen virtuellen Server installieren, sollten die Informationen des virtuellen Servers für den Clientcomputer verwendet werden.)
| • |
Galaxy-Installationsordner auf dem freigegebenen Laufwerk. Dies ist der Installationspfad, den Sie während der Installation des aktiven Knotens angegeben haben.
Basisschlüssel:
dGALAXYHOME
| | • |
CommServe-Computername. Dies ist der Kurzname des Computers, auf dem CommServe installiert ist.
CommServe-Schlüssel:
sCSCLIENTNAME
| | • |
CommServe-Hostname. Vollqualifizierter Domänenname des Computers, auf dem CommServe installiert wird (zum Beispiel computer.unternehmen.com).
CommServe-Schlüssel:
sCSHOSTNAME
| | • |
Clientname. Dies ist der lokale Name (NetBIOS) des virtuellen Servers (der Kurzname für den Client).
Sitzungsschlüssel:
sCLIENTNAME
| | • |
Kommunikationsschnittstelle. Dies ist der TCP/IP-Hostname der Netzwerkschnittstellenkarte, die der virtuelle Server zur Kommunikation mit CommServe verwendet (vollqualifizierter Domänenname des Clients).
Sitzungsschlüssel:
sHOSTNAME
|
Hinweis:
Wenn Sie den iDataAgent für Windows 2000 bereits installiert haben, wurde diese Aufforderung bereits während des Installationsvorgangs angezeigt und daher nicht mehr zum jetzigen Zeitpunkt.
| 3. |
Die Registrierungs- und Betriebssystemdateien werden auf dem passiven Knoten aktualisiert. Nach Fertigstellung der Aktualisierung wird das Dialogfeld
Setup Complete
angezeigt. Klicken Sie auf
Finish
, um das Fenster zu schließen.
|
Sichern von iDataAgent für Windows 2000
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie das Dateisystem des Clientcomputers sichern können.
Vorbereitung:
Zur Vermeidung üblicher Installationsprobleme sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
| • |
Vergewissern Sie sich, dass alle Systeme ausgeführt werden. Stellen Sie sicher, das CommServe ausgeführt wird und der MediaAgent-Computer sowie die Medienbibliothek und der Clientcomputer eingeschaltet sind.
| | • |
Stellen Sie sicher, dass die erforderliche Software installiert ist. Die Dateisystem-Clientsoftware muss auf dem Clientcomputer installiert sein.
| | • |
Stellen Sie sicher, dass alle Galaxy-Dienste ausgeführt werden.
| | • |
Führen Sie Discover Media aus. Discover Media muss ausgeführt werden, um sicherzustellen, dass entsprechende Sicherungsmedien vorhanden sind.
| | • |
Überprüfen Sie die Pre/Post-Befehle. Für Application Center Services müssen die Pre/Post-Befehle auf der Registerkarte
Pre/Post Process
im Dialogfeld
Properties
des Standardsubclients eingegeben werden. Dies ist dadurch begründet, dass Application Center Server eine eigene Version von Microsoft SQL Server enthält. Die Sicherung und Wiederherstellung dieser Software wird durch iDataAgent für Windows 2000 und nicht durch iDataAgent für SQL Server ausgeführt. Um die Datenbanken erfolgreich zu sichern, müssen daher folgende Befehle eingegeben werden.
Das Feld
PreBackup process
muss auf eine Batchdatei verweisen, in der folgende Befehle enthalten sein müssen:
net stop SQLAgent$MSAC net stop MSSQL$MSAC
Das Feld
PostBackup process
muss auf eine Batchdatei mit folgenden Befehlen verweisen:
net start MSSQL$MSAC net start SQLAgent$MSAC
|
Ausführen einer sofortigen vollständigen Sicherung des Standardsubclients
Im Folgenden wird das Verfahren zum Sichern des Standardsubclients beschrieben.
| • |
So sichern Sie den Standardsubclient
1. |
Melden Sie sich am CommServe-Computer an.
| 2. |
Klicken Sie auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, wählen Sie
Programme
,
Galaxy
, und klicken Sie dann auf
Galaxy CommCell Console for JAVA GUI
.
| 3. |
Melden Sie sich im Fenster
CommCell Logon
an, indem Sie Ihren Galaxy-Benutzernamen und das Kennwort eingeben. Das Fenster
CommCell Console
wird angezeigt.
| 4. |
Öffnen Sie im
CommCell Browser
den Knoten
Client Computers
und anschließend den gewünschten Client. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol
File System
, und klicken Sie dann auf
Backup Default Backup Set
.
| 5. |
Sie werden in einer Meldung von Galaxy darüber informiert, dass bei dieser Sicherungsart eine Sicherung aller Subclients im Sicherungssatz gestartet wird. Da Sie noch keine anderen Subclients festgelegt haben, ist in diesem Fall nur der Standardsubclient vorhanden. In einer von Galaxy angezeigten Meldung müssen Sie angeben, ob Sie den Vorgang fortsetzen möchten. Klicken Sie auf
Yes
.
| 6. |
Klicken Sie im Fenster
Backup Options
auf
Full
, um eine vollständige Sicherung auszuführen, und klicken Sie dann auf
OK
. (Unabhängig von der gewählten Sicherungsart wird bei der ersten Sicherung eines Dateisystems stets eine vollständige Sicherung von Galaxy durchgeführt.)
| 7. |
Galaxy startet eine vollständige Sicherung des Dateisystems und zeigt den Status im Fenster
Job Controller
an. Der Status sollte sich nach kurzer Zeit von
Waiting
auf
Running
ändern. (Sie können den Status verfolgen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Auftrag und dann auf
Details
klicken.)
Hinweis:
Je nach Größe des Dateisystems und des ausgewählten Sicherungsmedientyps kann der Sicherungsvorgang einige Zeit in Anspruch nehmen.
| 8. |
Sobald die Sicherung abgeschlossen ist, wird von Galaxy eine entsprechende Meldung angezeigt. Klicken Sie auf
OK
, um das Fenster zu schließen.
|
|
Damit ist die Sicherung abgeschlossen.
Die nächsten Schritte
Nachdem Sie jetzt Galaxy installiert und die erste Sicherung ausgeführt haben, möchten Sie wahrscheinlich Sicherungspläne einrichten, den Erfolg der Sicherungen überwachen und Galaxy so konfigurieren, dass Sie bei wichtigen Systemereignissen eine Benachrichtigung erhalten. Weitere Informationen über diese grundlegenden Verwaltungsaufgaben finden Sie in diesem Modul unter "Erste Schritte bei der iDataAgent-Verwaltung" sowie im
Daily Operations Guide
(englisches Handbuch).
Der Datenbank-iDataAgent für Exchange 2000
Der Datenbank-iDataAgent für Exchange 2000 Server ist der Sicherungs- und Wiederherstellungsagent für Exchange 2000 Server-Daten, einschließlich folgender Elemente:
| • |
Informationsspeicher
| | • |
Speicher für öffentliche Ordner
| | • |
Transaktionsprotokolle und Patchdateien
| | • |
Organisationsdaten aus Exchange 2000
|
Installieren des Datenbank-iDataAgents für Exchange 2000
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie der Datenbank-iDataAgent für Exchange 2000 installiert wird.
Vorbereitung:
Zur Vermeidung üblicher Installationsprobleme sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
| • |
Überprüfen Sie, ob iDataAgent für Windows 2000 installiert ist. Diese iDataAgent-Software muss auf dem Clientcomputer installiert sein.
| | • |
Lesen Sie die Informationen zu Änderungen und Verbesserungen des Produkts. Diese Informationen finden Sie in der Textdatei mit den Anmerkungen zur Produktversion.
| | • |
Erwerben Sie gültige Lizenzen. Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichend Lizenzen für die Installation der erforderlichen iDataAgents auf allen Computern in der CommCell verfügen.
| | • |
Installieren Sie iDataAgent auf einem nicht komprimierten Laufwerk. iDataAgent für Exchange 2000 darf nicht auf einem komprimierten Laufwerk installiert werden.
| | • |
Vergewissern Sie sich, dass CommServe ausgeführt wird. Das bedeutet, dass der CommServe-Computer eingeschaltet und die CommServe-Software gestartet sein muss.
|
| • |
So installieren Sie den Datenbank-iDataAgent für Exchange 2000
1. |
Melden Sie sich am Clientcomputer als Administrator oder als Mitglied der lokalen Administratorgruppe an.
| 2. |
Legen Sie die CD-ROM mit der Galaxy-Software in das CD-ROM-Laufwerk des Clientcomputers ein. Das Installationsmenü wird angezeigt.
Wenn das Installationsmenü nicht angezeigt wird, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. |
Klicken Sie auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, und klicken Sie anschließend auf
Ausführen
.
| 2. |
Wechseln Sie in das Verzeichnis des CD-ROM-Laufwerks, klicken Sie auf
SetupGalaxy.exe
und dann auf
OK
.
|
Hinweis:
Sie können das Produkt auch von einem zugeordneten CD-ROM-Laufwerk eines anderen Computers im Netzwerk installieren. Die Installation schlägt fehl, wenn das Laufwerk nicht einem Laufwerkbuchstaben zugeordnet ist.
| 3. |
Setup fordert Sie auf, ein Galaxy-Softwaremodul zu wählen. Wählen Sie
iDA for Exchange Database
, und klicken Sie dann auf
Install
.
Wahlweise können Sie auch beide iDataAgents (Datenbank und Postfach) installieren, indem Sie
Exchange iDataAgents
auswählen.
| 4. |
Setup prüft, ob die Clientsoftware für das Dateisystem (iDataAgent für Windows 2000) auf dem Computer installiert ist.
Wenn die Dateisystem-Clientsoftware auf diesem Computer bereits installiert ist, wird diese Aufforderung nicht angezeigt. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
Wenn die Software noch nicht installiert ist, werden Sie an dieser Stelle zur Installation aufgefordert. Eine Anleitung zur Installation der Dateisystem-Clientsoftware finden Sie unter "
iDataAgent für Windows 2000
" und im
Client Quick Start Guide (Windows 2000 Server Family)
(englisches Handbuch).
| 5. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, alle ausgeführten Anwendungen zu beenden. Verlassen Sie ggf. das Setup, beenden Sie alle ausgeführten Anwendungen, und klicken Sie auf
Next
, um fortzufahren.
| 6. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, den Galaxy-Lizenzvertrag zu lesen. Zum Fortfahren müssen Sie auf
Yes
klicken, um die Lizenzbedingungen zu akzeptieren.
| 7. |
Geben Sie im nächsten Dialogfeld die folgenden Informationen ein, und klicken Sie dann auf
Next
:
| • |
Exchange-Sitedienst-Kontoname
| | • |
Exchange-Sitedienst-Domänenname
| | • |
Exchange-Sitedienst-Kontokennwort
|
| 8. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, die Sicherungsart für Exchange 2000-Datenbanksicherungen auszuwählen. Eine Sicherungsart ist die ausgewählte teilweise Sicherung, die zwischen den vollständigen Sicherungen ausgeführt wird. Wählen Sie eine der folgenden Optionen für die Sicherungsart, die für diesen Clientcomputer festgelegt werden soll, und klicken Sie dann auf
Next
:
| • |
Differential
Sichert alle seit der letzten vollständigen Sicherung neu erstellten und geänderten Daten (differenzielle Sicherung).
| | • |
Incremental
Sichert alle seit der letzten vollständigen Sicherung neu erstellten und geänderten Daten (inkrementelle Sicherung).
|
Hinweis:
Diese Einstellung kann zu einem späteren Zeitpunkt über die CommCell-Konsole geändert werden.
| 9. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, die Speicherrichtlinie zu wählen. Über eine Speicherrichtlinie werden Sicherungsdaten an eine Medienbibliothek geleitet. Jede Bibliothek verfügt über eine Standardspeicherrichtlinie. Wählen Sie die Speicherrichtlinie, über die Sie den Standardsubclient sichern möchten, und klicken Sie anschließend auf
Next
.
| 10. |
In einem Dialogfeld werden die ausgewählten Installationsoptionen als Übersicht angezeigt. Klicken Sie auf
Next
, um fortzufahren oder auf
Back
, um Ihre Auswahl zu ändern. Bei der Installation des iDataAgents wird der Standardsubclient von Galaxy erstellt. Dieser Subclient kann die gesamte Exchange 2000-Datenbank sichern.
| 11. |
Setup überprüft, ob die Umlaufprotokollierung aktiviert ist. Die Umlaufprotokollierung muss deaktiviert sein, damit Exchange 2000-Datenbanksicherungen fehlerfrei ausgeführt werden können.
Wenn die Umlaufprotokollierung bereits deaktiviert ist, wird keine diesbezügliche Aufforderung angezeigt.
Wenn die Umlaufprotokollierung aktiviert ist, werden Sie in einer Meldung gefragt, ob die Umlaufprotokollierung deaktiviert werden kann. Klicken Sie auf
Yes
, um die Umlaufprotokollierung zu deaktivieren. (Sie können zwar auf
No
klicken und die Installation abschließen, müssen jedoch vor Ausführung einer Sicherung die Umlaufprotokollierung trotzdem deaktivieren.)
| 12. |
Die Installation der iDataAgent-Software auf dem Computer wird gestartet. Der Installationsvorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen.
| 13. |
Anschließend wird das Dialogfeld
Setup Complete
angezeigt. Klicken Sie auf
Finish
, um das Dialogfeld zu schließen.
|
|
Sie haben nun folgende Möglichkeiten:
| • |
Installieren Sie die Datenbank-Clientsoftware für Exchange 2000 auf einem anderen Clientcomputer.
| | • |
Sichern Sie die Exchange 2000-Datenbankdaten auf dem Clientcomputer, auf dem Sie zuvor die Clientsoftware installiert haben. Anweisungen dazu finden Sie in diesem Abschnitt unter "Sichern des Datenbank-iDataAgents für Exchange 2000".
| | • |
Verlassen Sie das Installationsprogramm.
|
Installieren des Datenbank-iDataAgents für Exchange 2000 in einem Cluster
Die Galaxy-Software unterstützt die erweiterten Zuverlässigkeits- und Verfügbarkeitsfunktionen einer Clusterumgebung für bestimmte Anwendungen, die in einer Clusterumgebung (zum Beispiel iDataAgents für Exchange 2000) ausgeführt werden können. Im Folgenden sind die Anweisungen zum Installieren dieser iDataAgents in einer Clusterumgebung aufgeführt. Weitere Informationen zu Clusterfunktionen von Galaxy finden Sie im englischen Handbuch
CommServe Administration Guide
.
Vorbereitung:
Führen Sie zusätzlich zu den Anweisungen im vorherigen Abschnitt die folgenden Schritte durch, um häufig auftretende Probleme bei der Installation zu vermeiden:
| • |
Stellen Sie sicher, dass alle aktiven und passiven Knoten ausgeführt werden.
| | • |
Installieren Sie iDataAgent für Windows 2000 ordnungsgemäß. Dieser iDataAgent muss zunächst auf dem aktiven (physischen) Knoten und danach auf allen passiven (physischen) Knoten installiert werden. Der iDataAgent für Windows 2000 muss auf allen physischen Knoten im Cluster installiert sein, bevor die Installation auf einem virtuellen Server vorgenommen wird.
| | • |
Installieren Sie iDataAgent für Exchange 2000 auf dem aktiven Knoten. Installieren Sie iDataAgent für Exchange 2000 (Datenbank oder Postfach) für den virtuellen Server auf dem aktiven Knoten.
|
| • |
So installieren Sie den Datenbank-iDataAgent für Exchange 2000 in einem Cluster
1. |
Melden Sie sich als Domänenbenutzer mit Berechtigungen für alle Knoten des Clusters auf dem Computer an, auf dem der iDataAgent gehostet werden soll.
| 2. |
Legen Sie die CD-ROM mit der Galaxy-Software in das CD-ROM-Laufwerk des Clientcomputers ein. Das Installationsmenü wird angezeigt.
Wenn das Installationsmenü nicht angezeigt wird, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. |
Klicken Sie auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, und klicken Sie anschließend auf
Ausführen
.
| 2. |
Wechseln Sie in das Verzeichnis des CD-ROM-Laufwerks, klicken Sie auf
SetupGalaxy.exe
und dann auf
OK
.
|
Hinweis:
Sie können das Produkt auch von einem zugeordneten CD-ROM-Laufwerk eines anderen Computers im Netzwerk installieren. Beachten Sie, dass das CD-Rom-Laufwerk für eine ordnungsgemäße Installation einem Netzlaufwerk zugeordnet sein muss.
| 3. |
Setup fordert Sie auf, ein Galaxy-Softwaremodul zu wählen. Wählen Sie
iDA for Exchange Database
, und klicken Sie dann auf
Install
.
Wahlweise können Sie ebenfalls beide iDataAgents für Exchange 2000, das heißt den Datenbank- und Postfach-iDataAgent, installieren, indem Sie die Option
Exchange iDataAgents
auswählen.
| 4. |
In einer Dialogfeldmeldung wird angezeigt, dass der physische Knoten als Clusterknoten ausgeführt wird. Außerdem werden Sie aufgefordert, die Installation eines physischen Knotens oder eines virtuellen Servers anzugeben. Wählen Sie
Virtual Server
, und klicken Sie dann auf
Next
.
Hinweis:
Auf physischen Knoten muss iDataAgent für Windows 2000 installiert sein, bevor der Datenbank-iDataAgent für Exchange 2000-Software auf dem virtuellen Knoten installiert wird.
| 5. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert anzugeben, ob Sie iDataAgent für Windows 2000 auf allen physischen Knoten installiert haben. Wenn dies nicht der Fall ist, verlassen Sie das Setup, und installieren Sie iDataAgent für Windows 2000 auf allen physischen Knoten. Klicken Sie andernfalls auf
Yes
, um fortzufahren.
| 6. |
In einem Dialogfeld wird eine Liste mit den virtuellen Servern angezeigt, die für den betreffenden Knoten konfiguriert sind. Wählen Sie einen virtuellen Server (die Datenträgergruppe auf der sich der virtuelle Server befindet), und klicken Sie anschließend auf
Next
.
| 7. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, alle ausgeführten Anwendungen zu beenden. Beenden Sie gegebenenfalls das Setup, und schließen Sie alle geöffneten Anwendungen, oder klicken Sie zum Fortfahren auf
Next
.
| 8. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, den Galaxy-Lizenzvertrag zu lesen. Zum Fortfahren müssen Sie auf
Yes
klicken, um die Lizenzbedingungen zu akzeptieren.
| 9. |
Im nächsten Dialogfeld müssen Sie eine Speicherrichtlinie auswählen. Über eine Speicherrichtlinie werden Sicherungsdaten an eine Medienbibliothek geleitet. Jede Bibliothek verfügt über eine Standardspeicherrichtlinie. Wählen Sie die Speicherrichtlinie, über die Sie den Standardsubclient sichern möchten, und klicken Sie anschließend auf
Next
.
| 10. |
In einem Dialogfeld werden die ausgewählten Installationsoptionen als Übersicht angezeigt. Klicken Sie auf
Next
, um fortzufahren oder auf
Back
, um Ihre Auswahl zu ändern.
Wenn Sie auf
Next
klicken, wird die Clientsoftware auf dem Computer installiert. Der Installationsvorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen.
| 11. |
Im Dialogfeld
Start Copying Files
wird eine Liste aller Failover-Knoten für den virtuellen Server angezeigt. Jeder dieser Knoten wird mit den aktiven Knoteneinstellungen aktualisiert. Klicken Sie auf
Next
, um den Vorgang fortzusetzen.
| 12. |
Klicken Sie auf
OK
.
| • |
Klicken Sie auf
No
, und folgen Sie den Anweisungen unter "Manuelle Installation eines passiven Knotens" weiter unten in diesem Abschnitt.
- oder -
| | • |
Klicken Sie auf
Yes
, um alle verbleibenden Knoten zu aktualisieren.
|
| 13. |
Die Registrierungs- und Umgebungsdateien des passiven Knotens werden aktualisiert. Nach Fertigstellung der Aktualisierung wird das Dialogfeld
Setup Complete
angezeigt. Klicken Sie auf
Finish
, um das Dialogfeld zu schließen.
| 14. |
Greifen Sie über die
CommCell Console
auf den iDataAgent für Windows 2000 zu. Filtern Sie in diesem iDataAgent die Subclients:
| • |
Filtern Sie alle freigegebenen Laufwerke der physischen Clients (Knoten 1 und 2).
| | • |
Filtern Sie für jeden virtuellen Client alle lokalen und freigegebenen Laufwerke, die zu anderen Datenträgergruppen gehören.
|
| 15. |
Der Standardsubclient sichert die Quorumdatenbank automatisch. Wenn Sie Dateisystemsicherungen zum Sichern der Quorumdatenbank verwenden, sollten Sie alle Anwendungen entsprechend filtern.
|
|
Der Vorgang ist damit abgeschlossen. Sie haben nun folgende Möglichkeiten:
| • |
Installieren Sie die Clientsoftware des Datenbank-iDataAgents für Exchange 2000 auf einem anderen Clientcomputer im Cluster.
| | • |
Sichern Sie die Exchange 2000-Daten auf dem Clientcomputer, auf dem Sie gerade den iDataAgent installiert haben. Anweisungen dazu finden Sie in diesem Abschnitt unter "Sichern des Datenbank-iDataAgents für Exchange 2000".
| | • |
Installieren Sie die Postfach-Clientsoftware für Exchange 2000 auf diesem oder einem anderen Clientcomputer im Cluster. Entsprechende Anweisungen dazu finden Sie in diesem Modul unter "Installieren des Postfach-iDataAgents für Exchange 2000 in einem Cluster".
| | • |
Beenden Sie das Installationsmenü.
|
Manuelle Installation eines passiven Knotens
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn bei der Installation auf einem aktiven Knoten die Installation eines passiven Knotens fehlgeschlagen ist.
| • |
So installieren Sie einen passiven Knoten manuell
1. |
Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 6 des vorherigen Installationsverfahrens.
| 2. |
In einem Dialogfeld werden Sie zur Eingabe der im Folgenden aufgeführten Informationen aufgefordert. Wenn Sie den iDataAgent für Windows 2000 bereits installiert haben, wurde dieses Dialogfeld bereits während der Installation angezeigt und wird daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht erneut aufgerufen.
Wenn Sie diese Informationen nicht kennen, sehen Sie in der Registrierung auf dem aktiven Knoten nach. Öffnen Sie dazu folgenden Pfad in der Registrierung:
HKEY_LOCAL_MACHINE/SOFTWARE/CommVault Systems/Galaxy/ Platform Information/
virtueller_computer
, wobei
virtueller_computer
für den Namen des Clientcomputers steht:
| • |
Galaxy-Installationsordner auf dem freigegebenen Laufwerk. Der Installationsordner des Datenträgers, auf dem der passive Knoten installiert wird.
Basisschlüssel:
dGALAXYHOME
| | • |
CommServe-Computername. Der lokale CommServe-Name (NetBIOS-Name, Kurzname von CommServe).
CommServe-Schlüssel:
sCSCLIENTNAME
| | • |
CommServe-Hostname. Hierbei handelt es sich um den TCP/IP-Hostnamen der Netzwerkschnittstellenkarte, die der virtuelle Server zur Kommunikation mit dem CommServe verwendet (vollqualifizierter Domänenname des CommServe).
CommServe-Schlüssel:
sCSHOSTNAME
| | • |
Clientname. Dies ist der lokale (NetBIOS) Name des virtuellen Servers (der Kurzname für den Client).
Sitzungsschlüssel:
sCLIENTNAME
| | • |
Kommunikationsschnittstelle. Hierbei handelt es sich um den TCP/IP-Hostnamen der Netzwerkschnittstellenkarte, die der virtuelle Server zur Kommunikation mit dem CommServe verwendet (vollqualifizierter Domänenname des Clients).
Sitzungsschlüssel:
sHOSTNAME
|
| 3. |
Die Registrierungs- und Betriebssystemdateien werden auf dem passiven Knoten aktualisiert. Nach Fertigstellung der Aktualisierung wird das Dialogfeld
Setup Complete
angezeigt. Klicken Sie auf
Finish
, um das Fenster zu schließen.
|
|
Sichern des Datenbank-iDataAgents für Exchange 2000
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie der Datenbank-iDataAgent für Exchange 2000 gesichert wird.
Vorbereitung:
Zur Vermeidung üblicher Installationsprobleme sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
| • |
Lesen Sie die Informationen zu Änderungen und Verbesserungen des Produkts. Diese Informationen finden Sie in der Textdatei mit den Anmerkungen zur Produktversion.
| | • |
Stellen Sie sicher, dass die erforderliche Software installiert ist. Die Software für den Datenbank-iDataAgent für Exchange 2000 muss auf dem Clientcomputer installiert sein.
| | • |
Stellen Sie sicher, dass alle Systeme ausgeführt werden und der Clientcomputer eingeschaltet ist.
|
Hinweis:
Die Exchange 2000-Datenbank sollte ungefähr zum selben Zeitpunkt wie die Systemstatusdaten gesichert werden. Letztere werden mit iDataAgent für Windows 2000 gesichert. Der Grund für diese Vorgehensweise liegt darin, dass die Speicher zwar mit dem hier beschriebenen Vorgang, die Benutzer- und Postfachinformationen jedoch als Bestandteil von Active Directory gesichert werden. Damit gültige Sicherungsdaten erzeugt werden, müssen die beiden Sicherungen synchron sein. Diese Synchronität gilt als Voraussetzung für die Exchange 2000-Notfallwiederherstellung.
| • |
So führen Sie eine sofortige vollständige Sicherung des Standardsubclients aus
1. |
Klicken Sie auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, wählen Sie
Programme
,
Galaxy
, und klicken Sie dann auf
Galaxy CommCell Console for JAVA GUI
.
| 2. |
Melden Sie sich im Fenster
CommCell Logon
an, indem Sie Ihren Galaxy-Benutzernamen und das Kennwort eingeben. Das Fenster
CommCell Console
wird angezeigt.
| 3. |
Öffnen Sie im
CommCell Browser
den Knoten
Client Computers
und anschließend den gewünschten Client. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol
iDA Exchange 2000 Database
, und klicken Sie dann auf
Backup All Subclients
.
| 4. |
In einer von Galaxy angezeigten Meldung werden Sie aufgefordert, die Sicherung aller Subclients zu bestätigen. Da Sie noch keine anderen Subclients festgelegt haben, ist in diesem Fall nur der Standardsubclient vorhanden. Klicken Sie auf
Yes
, um den Vorgang zu bestätigen.
| 5. |
Klicken Sie im Fenster
Backup Options
auf
Full Backup
, und klicken Sie dann auf
OK
. (Unabhängig von der ausgewählten Sicherungsart wird von Galaxy bei der erstmaligen Sicherung eines Computers stets eine vollständige Sicherung ausgeführt.)
| 6. |
Die vollständige Sicherung der Exchange 2000-Datenbank wird gestartet. Der Status der Sicherung wird im Fenster
Job Controller
angezeigt. Der Status sollte sich nach kurzer Zeit von
Waiting
auf
Running
ändern.
| 7. |
Sobald die Sicherung abgeschlossen ist, wird von Galaxy eine entsprechende Meldung angezeigt. Klicken Sie auf
OK
, um das Fenster zu schließen.
|
|
Sie haben damit Ihre erste Exchange 2000-Datenbanksicherung mit Galaxy abgeschlossen. Beachten Sie, dass Active Directory im Systemstatus ebenfalls gesichert werden muss.
Die nächsten Schritte
Nachdem Sie nun Galaxy installiert und die erste Exchange-Datenbanksicherung durchgeführt haben, möchten Sie wahrscheinlich Zeitpläne für Sicherungen erstellen, den erfolgreichen Verlauf von Sicherungen überwachen und Galaxy so einrichten, dass Sie bei wichtigen Systemereignissen benachrichtigt werden. Weitere Informationen über diese grundlegenden Verwaltungsaufgaben finden Sie in diesem Modul unter "Erste Schritte bei der iDataAgent-Verwaltung" sowie im
Daily Operations Guide
(englisches Handbuch).
Der Postfach-iDataAgent für Exchange 2000
Der Postfach-iDataAgent für Exchange 2000 ist der Sicherungs- und Wiederherstellungsagent für Postfächer. Insbesondere können Sie mit dem Postfach-iDataAgent für Exchange 2000 folgende Elemente wiederherstellen:
| • |
Ein oder mehrere Postfächer
| | • |
Ein oder mehrere Postfächer von einem Server mit Exchange, Version 5.5, auf einen Exchange 2000 Server
| | • |
Einen oder mehrere Ordner in einem Postfach
| | • |
Eine oder mehrere Nachrichten in einem Postfach
|
Installieren des Postfach-iDataAgents für Exchange 2000
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie der Postfach-iDataAgent für Exchange 2000 installiert wird.
Vorbereitung:
Zur Vermeidung üblicher Installationsprobleme sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
| • |
Überprüfen Sie, ob iDataAgent für Windows 2000 installiert ist. Diese iDataAgent-Software muss auf dem Clientcomputer installiert sein.
| | • |
Vergewissern Sie sich, dass der CommServe verfügbar ist. Der CommServe-Computer muss eingeschaltet sein, und die CommServe-Software muss ausgeführt werden.
| | • |
Lesen Sie die Informationen zu Änderungen und Verbesserungen des Produkts. Diese Informationen finden Sie in der Textdatei mit den Anmerkungen zur Produktversion.
| | • |
Erwerben Sie gültige Lizenzen. Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichend Lizenzen für die Installation der erforderlichen iDataAgents auf allen Computern in der CommCell verfügen.
| | • |
Installieren Sie iDataAgent auf einem nicht komprimierten Laufwerk. Der Postfach-iDataAgent für Exchange 2000 darf nicht auf einem komprimierten Laufwerk installiert werden.
| | • |
Erstellen Sie ein gültiges Postfach. Vor der Installation dieses iDataAgents müssen Sie ein Postfach mit den entsprechenden Berechtigungen erstellen. Folgende Punkte sind bei der Einrichtung dieses Postfachs zu beachten:
| • |
Verwenden Sie für die erste Installation
GalaxyAdmin
oder eine ähnliche Bezeichnung als Postfachnamen.
| | • |
Bei nachfolgenden Installationen auf einer Exchange 2000-Serversite muss der Postfachname
GalaxyAdmin
für jede Installation eindeutig sein.
| | • |
Bei solchen späteren Installationen sollten Sie daher für die einzelnen Postfächer die Namen
GalaxyAdmin1
,
GalaxyAdmin2
usw. verwenden. Damit wird der erforderliche eindeutige Postfachname/-alias für jeden installierten Postfach-iDataAgent für Exchange 2000 bereitgestellt.
|
| | • |
Stellen Sie sicher, dass
GalaxyAdmin
Mitglied der folgenden Gruppen ist:
| • |
Konten-Operatoren
| | • |
Domänenadministratoren
| | • |
Domänenbenutzer
| | • |
Exchange-Administratoren
| | • |
Server-Operatoren
|
Nachdem die Gruppenmitgliedschaft dieses Kontos geändert wurde, müssen Sie den Abschluss der Active Directory-Replikation abwarten, bevor der Installationsvorgang fortgesetzt werden kann.
|
| • |
So installieren Sie den Postfach-iDataAgent für Exchange 2000
1. |
Melden Sie sich am Clientcomputer (zum Beispiel einem Exchange 2000 Server) als Administrator oder als Mitglied der lokalen Administratorengruppe an.
| 2. |
Legen Sie die CD-ROM mit der Galaxy-Software in das CD-ROM-Laufwerk des Clientcomputers ein. Das Installationsmenü wird angezeigt.
Wenn das Installationsmenü nicht angezeigt wird, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. |
Klicken Sie auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, und klicken Sie anschließend auf
Ausführen
.
| 2. |
Wechseln Sie in das Verzeichnis des CD-ROM-Laufwerks, klicken Sie auf
SetupGalaxy.exe
und dann auf
OK
.
|
Hinweis:
Sie können das Produkt auch von einem zugeordneten CD-ROM-Laufwerk eines anderen Computers im Netzwerk installieren. Die Installation schlägt fehl, wenn das Laufwerk nicht einem Laufwerkbuchstaben zugeordnet ist.
| 3. |
Setup fordert Sie auf, ein Galaxy-Softwaremodul zu wählen. Wählen Sie die Option
iDA for Exchange Mailbox
aus, und klicken Sie dann auf
Install
.
Wahlweise können Sie ebenfalls beide iDataAgents für Exchange 2000, das heißt den Datenbank- und Postfach-iDataAgent, installieren, indem Sie die Option
Exchange iDataAgents
auswählen.
| 4. |
Setup prüft, ob die Clientsoftware für das Dateisystem auf dem Computer installiert ist.
Wenn die Dateisystem-Clientsoftware auf diesem Computer bereits installiert ist, wird diese Aufforderung nicht angezeigt. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
Wenn die Software noch nicht installiert ist, werden Sie an dieser Stelle zur Installation aufgefordert. Eine Anleitung zur Installation der Dateisystem-Clientsoftware finden Sie unter "
iDataAgent für Windows 2000
" und im
Client Quick Start Guide (Windows 2000 Server Family)
(englisches Handbuch).
| 5. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, alle ausgeführten Anwendungen zu beenden. Beenden Sie gegebenenfalls das Setup, und schließen Sie alle geöffneten Anwendungen, oder klicken Sie zum Fortfahren auf
Next
.
| 6. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, den Galaxy-Lizenzvertrag zu lesen. Zum Fortfahren müssen Sie auf
Yes
klicken, um die Lizenzbedingungen zu akzeptieren.
| 7. |
Geben Sie im nächsten Dialogfeld die folgenden Informationen ein, und klicken Sie dann auf
Next
:
| • |
Kontoname für das GalaxyAdmin-Konto
| | • |
Kennwort für dieses Konto
| | • |
Postfachname für dieses Konto
| | • |
Profilname, der für das GalaxyAdmin-Postfach verwendet werden soll
| | • |
Exchange-Servername
| | • |
Domänenname
|
| 8. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, die Speicherrichtlinie zu wählen. Über eine Speicherrichtlinie werden Sicherungsdaten an eine Medienbibliothek geleitet. Jede Bibliothek verfügt über eine Standardspeicherrichtlinie. Wählen Sie die Speicherrichtlinie, über die Sie den Standardsubclient sichern möchten, und klicken Sie anschließend auf
Next
.
| 9. |
In einem Dialogfeld werden die ausgewählten Installationsoptionen als Übersicht angezeigt. Klicken Sie auf
Next
, um fortzufahren oder auf
Back
, um Ihre Auswahl zu ändern. Bei der Installation des iDataAgents wird der Standardsubclient von Galaxy erstellt. Mit diesem Subclient können alle Postfächer auf dem Server gesichert werden, auf dem Exchange ausgeführt wird.
| 10. |
Wenn Sie auf
Next
klicken, wird die Clientsoftware auf dem Computer installiert. Der Installationsvorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen.
| 11. |
Anschließend wird das Dialogfeld
Setup Complete
angezeigt. Klicken Sie auf
Finish
, um das Dialogfeld zu schließen.
|
|
Sie haben nun folgende Möglichkeiten:
| • |
Installieren des Postfach-iDataAgents für Exchange 2000 auf einem anderen Clientcomputer
| | • |
Sichern der Postfachdaten für Exchange 2000 auf dem Computer, auf dem die Software gerade installiert wurde. Weitere Informationen hierzu finden Sie weiter unten in diesem Abschnitt unter "Sichern des Postfach-iDataAgents für Exchange 2000".
| | • |
Installieren Sie die Datenbank-Exchange 2000-Software auf diesem oder einem anderen Clientcomputer. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Installieren des Datenbank-iDataAgents für Exchange 2000" im vorherigen Abschnitt.
| | • |
Verlassen Sie das Installationsprogramm.
|
Installieren des Postfach-iDataAgents für Exchange 2000 in einem Cluster
Die Galaxy-Software unterstützt die erweiterten Zuverlässigkeits- und Verfügbarkeitsfunktionen einer Clusterumgebung für bestimmte Anwendungen, die in einer Clusterumgebung (zum Beispiel iDataAgents für Exchange 2000) ausgeführt werden können. Im Folgenden sind die Anweisungen zum Installieren dieser iDataAgents in einer Clusterumgebung aufgeführt. Weitere Informationen zu Clusterfunktionen von Galaxy finden Sie im englischsprachigen Handbuch
CommServe Administration Guide
.
Vorbereitung:
Führen Sie zusätzlich zu den vorherigen Anweisungen die folgenden Schritte durch, um häufig auftretende Probleme bei der Installation zu vermeiden:
| • |
Stellen Sie sicher, dass alle aktiven und passiven Knoten ausgeführt werden.
| | • |
Installieren Sie iDataAgent für Windows 2000 ordnungsgemäß. Dieser iDataAgent muss zunächst auf dem aktiven (physischen) Knoten und danach auf allen passiven (physischen) Knoten installiert werden. Der iDataAgent für Windows 2000 muss auf allen physischen Knoten im Cluster installiert sein, bevor die Installation auf einem virtuellen Server vorgenommen wird.
| | • |
Installieren Sie iDataAgent für Exchange 2000 auf dem aktiven Knoten. Installieren Sie diesen iDataAgent für Exchange 2000 (Datenbank oder Postfach) für den virtuellen Server auf dem aktiven Knoten.
|
| • |
So installieren Sie den Postfach-iDataAgent für Exchange 2000 in einem Cluster
1. |
Melden Sie sich als Domänenbenutzer mit Berechtigungen für alle Knoten des Clusters an dem Hostcomputer des iDataAgent (zum Beispiel ein Exchange 2000 Server) an.
| 2. |
Legen Sie die CD-ROM mit der Galaxy-Software in das CD-ROM-Laufwerk des Clientcomputers ein. Das Installationsmenü wird angezeigt.
Wenn das Installationsmenü nicht angezeigt wird, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. |
Klicken Sie auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, und klicken Sie anschließend auf
Ausführen
.
| 2. |
Wechseln Sie in das Verzeichnis des CD-ROM-Laufwerks, klicken Sie auf
SetupGalaxy.exe
und dann auf
OK
.
|
Hinweis:
Sie können das Produkt auch von einem zugeordneten CD-ROM-Laufwerk eines anderen Computers im Netzwerk installieren. Die Installation schlägt fehl, wenn das Laufwerk nicht einem Laufwerkbuchstaben zugeordnet ist.
| 3. |
Setup fordert Sie auf, ein Galaxy-Softwaremodul zu wählen. Wählen Sie die Option
iDA for Exchange Mailbox
aus, und klicken Sie dann auf
Install
.
Wahlweise können Sie ebenfalls beide iDataAgents für Exchange 2000, das heißt den Datenbank- und Postfach-iDataAgent, installieren, indem Sie die Option
Exchange iDataAgents
auswählen.
| 4. |
In einer Dialogfeldmeldung wird angezeigt, dass der physische Knoten als Clusterknoten ausgeführt wird. Außerdem werden Sie aufgefordert, die Installation eines physischen Knotens oder eines virtuellen Servers anzugeben. Wählen Sie
Virtual Server
, und klicken Sie dann auf
Next
.
Hinweis:
Auf physischen Knoten muss iDataAgent für Windows 2000 installiert sein, bevor der Postfach-iDataAgent für Exchange 2000-Software auf dem virtuellen Knoten installiert wird.
| 5. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, anzugeben, ob Sie iDataAgent für Windows 2000 auf allen physischen Knoten installiert haben. Wenn dies nicht der Fall ist, verlassen Sie das Setup, und installieren Sie iDataAgent für Windows 2000 auf allen physischen Knoten. Klicken Sie andernfalls auf
Yes
, um fortzufahren.
| 6. |
In einem Dialogfeld wird eine Liste mit den virtuellen Servern angezeigt, die für den betreffenden Knoten konfiguriert sind. Wählen Sie einen virtuellen Server (die Datenträgergruppe auf der sich der virtuelle Server befindet), und klicken Sie anschließend auf
Next
.
| 7. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, alle ausgeführten Anwendungen zu beenden. Verlassen Sie ggf. das Setup, beenden Sie alle ausgeführten Anwendungen, und klicken Sie auf
Next
, um fortzufahren.
| 8. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, den Galaxy-Lizenzvertrag zu lesen. Zum Fortfahren müssen Sie auf
Yes
klicken, um die Lizenzbedingungen zu akzeptieren.
| 9. |
Geben Sie im nächsten Dialogfeld die folgenden Informationen ein (wenn Ihnen diese Informationen nicht bekannt sind, sehen Sie in der Registrierung auf dem Computer des aktiven Knotens nach):
| • |
Kontoname für das GalaxyAdmin-Konto
| | • |
Kennwort für dieses Konto
| | • |
Postfachname für dieses Konto
| | • |
Profilname, der für das GalaxyAdmin-Postfach verwendet werden soll
| | • |
Exchange-Servername
| | • |
Domänenname
|
| 10. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, die Speicherrichtlinie zu wählen. Über eine Speicherrichtlinie werden Sicherungsdaten an eine Medienbibliothek geleitet. Jede Bibliothek verfügt über eine Standardspeicherrichtlinie. Wählen Sie die Speicherrichtlinie, über die Sie den Standardsubclient sichern möchten, und klicken Sie anschließend auf
Next
.
| 11. |
In einem Dialogfeld werden die ausgewählten Installationsoptionen als Übersicht angezeigt. Klicken Sie auf
Next
, um fortzufahren oder auf
Back
, um Ihre Auswahl zu ändern.
Wenn Sie auf
Next
klicken, wird die Clientsoftware auf den Computer kopiert. Der Installationsvorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen.
| 12. |
Im Dialogfeld
Start Copying Files
wird eine Liste aller Failover-Knoten für den virtuellen Server angezeigt. Jeder dieser Knoten wird mit den aktiven Knoteneinstellungen aktualisiert. Klicken Sie auf
Next
, um den Vorgang fortzusetzen.
| 13. |
Klicken Sie auf
OK
.
| 14. |
Wenn Sie am Ende der Installation eines aktiven Knotens, die Meldung erhalten, dass der passive Knoten nicht verfügbar war, gehen Sie folgendermaßen vor (fahren Sie andernfalls mit dem nächsten Schritt fort):
| • |
Klicken Sie auf
No
, und folgen Sie den Anweisungen unter "Manuelle Installation eines passiven Knotens" weiter unten in diesem Abschnitt.
- oder -
| | • |
Klicken Sie auf
Yes
, um alle verbleibenden Knoten zu aktualisieren.
|
| 15. |
Die Registrierungs- und Betriebssystemdateien werden auf dem passiven Knoten aktualisiert. Nach Fertigstellung der Aktualisierung wird das Dialogfeld
Setup Complete
angezeigt. Klicken Sie auf
Finish
, um das Dialogfeld zu schließen.
| 16. |
Greifen Sie über die
CommCell Console
auf den iDataAgent für Windows 2000 zu. Filtern Sie in diesem iDataAgent die Subclients:
| • |
Filtern Sie alle freigegebenen Laufwerke der physischen Clients (Knoten 1 und 2).
| | • |
Filtern Sie für jeden virtuellen Client alle lokalen und freigegebenen Laufwerke, die zu anderen Datenträgergruppen gehören.
|
| 17. |
Der Standardsubclient sichert die Quorumdatenbank automatisch. Wenn Sie Dateisystemsicherungen zum Sichern der Quorumdatenbank verwenden, sollten Sie alle Anwendungen entsprechend filtern.
|
|
Der Vorgang ist damit abgeschlossen. Sie haben nun folgende Möglichkeiten:
| • |
Installieren Sie die Clientsoftware des Postfach-iDataAgents für Exchange 2000 auf einem anderen Clientcomputer im Cluster.
| | • |
Sichern Sie die Exchange 2000-Postfachdaten auf dem Computer, auf dem Sie zuvor den iDataAgent installiert haben. Eine entsprechende Anleitung finden Sie weiter unten in diesem Abschnitt unter "Sichern des Postfach-iDataAgents für Exchange 2000".
| | • |
Verlassen Sie das Installationsprogramm.
|
Manuelle Installation eines passiven Knotens
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn bei der Installation auf einem aktiven Knoten die Installation eines passiven Knotens fehlgeschlagen ist.
1. |
Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 6 des vorherigen Installationsverfahrens.
| 2. |
In einem Dialogfeld werden Sie zur Eingabe der im Folgenden aufgeführten Informationen aufgefordert. Wenn Sie den iDataAgent für Windows 2000 bereits installiert haben, wurde dieses Dialogfeld bereits während der Installation angezeigt und wird daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht erneut aufgerufen.
Wenn Sie diese Informationen nicht kennen, sehen Sie in der Registrierung auf dem aktiven Knoten nach. Öffnen Sie dazu folgenden Pfad in der Registrierung: HKEY_LOCAL_MACHINE/SOFTWARE/CommVault Systems/Galaxy/Platform Information/
passive_computer
(
passive_computer
steht hierbei für den Namen des Computers, der von Ihnen als passiv definiert wird):
Die folgenden Informationen betreffen den virtuellen Server, jedoch nicht den physischen Knoten (der Hostname ist der Netzwerkname des virtuellen Servers, nicht der Hostname des übergeordneten Knotens):
| • |
Galaxy-Installationsordner auf dem freigegebenen Laufwerk. Der Installationsordner des Datenträgers, auf dem der passive Knoten installiert wird.
Basisschlüssel:
dGALAXYHOME
| | • |
CommServe-Computername. Der lokale CommServe-Name (NetBIOS-Name, Kurzname von CommServe).
CommServe-Schlüssel:
sCSCLIENTNAME
| | • |
CommServe-Hostname. Hierbei handelt es sich um den TCP/IP-Hostnamen der Netzwerkschnittstellenkarte, die der virtuelle Server zur Kommunikation mit dem CommServe verwendet (vollqualifizierter Domänenname des CommServe).
CommServe-Schlüssel:
sCSHOSTNAME
| | • |
Clientname. Dies ist der lokale (NetBIOS) Name des virtuellen Servers (der Kurzname für den Client).
Sitzungsschlüssel:
sCLIENTNAME
| | • |
Kommunikationsschnittstelle. Hierbei handelt es sich um den TCP/IP-Hostnamen der Netzwerkschnittstellenkarte, die der virtuelle Server zur Kommunikation mit dem CommServe verwendet (vollqualifizierter Domänenname des Clients).
Sitzungsschlüssel:
sHOSTNAME
|
| 3. |
Die Registrierungs- und Betriebssystemdateien werden auf dem passiven Knoten aktualisiert. Nach Fertigstellung der Aktualisierung wird das Dialogfeld
Setup Complete
angezeigt. Klicken Sie auf
Finish
, um das Fenster zu schließen.
|
Sichern des Postfach-iDataAgents für Exchange 2000
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie der Postfach-iDataAgent für Exchange 2000 gesichert wird.
Vorbereitung:
Zur Vermeidung üblicher Installationsprobleme sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
| • |
Überprüfen Sie die Installation des Postfach-iDataAgents für Exchange 2000. Sie müssen den Postfach-iDataAgent für Exchange 2000 auf dem Clientcomputer installiert haben.
| | • |
Vergewissern Sie sich, dass alle Systeme ausgeführt werden. Stellen Sie sicher, dass der Clientcomputer eingeschaltet ist und die CommServe-Software ausgeführt wird.
|
| • |
So führen Sie eine sofortige vollständige Sicherung des Standardsubclients aus
1. |
Klicken Sie auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, wählen Sie
Programme
,
Galaxy
, und klicken Sie dann auf
Galaxy CommCell Console for JAVA GUI
.
| 2. |
Melden Sie sich im Fenster
CommCell Logon
an, indem Sie Ihren Galaxy-Benutzernamen und das Kennwort eingeben. Das Fenster
CommCell Console
wird angezeigt.
| 3. |
Öffnen Sie im
CommCell Browser
den Knoten
Client Computers
und anschließend den gewünschten Client. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol
Exchange 2000 Mailbox
, und klicken Sie dann auf
Backup Default Backup Set
.
| 4. |
Sie werden aufgefordert, zu bestätigen, dass alle im Sicherungssatz enthaltenen Subclients gesichert werden sollen. Da Sie noch keine anderen Subclients festgelegt haben, ist in diesem Fall nur der Standardsubclient vorhanden. Klicken Sie auf
Yes
, um den Vorgang zu bestätigen.
| 5. |
Klicken Sie im Fenster
Backup Options
auf
Full
, um eine vollständige Sicherung auszuführen, und klicken Sie dann auf
OK
. (Unabhängig von der ausgewählten Sicherungsart wird von Galaxy bei der erstmaligen Sicherung stets eine vollständige Sicherung ausgeführt.)
| 6. |
Galaxy startet eine vollständige Sicherung der Exchange-Postfächer. Der Status der Sicherung wird im Fenster
Job Controller
angezeigt. Der Status sollte sich nach kurzer Zeit von
Waiting
auf
Running
ändern.
| 7. |
Nach Abschluss der Sicherung wird eine entsprechende Bestätigungsmeldung angezeigt. Klicken Sie auf
OK
, um das Fenster zu schließen.
|
|
Die nächsten Schritte
Nachdem Sie nun Galaxy installiert und die erste Exchange-Postfachsicherung durchgeführt haben, möchten Sie wahrscheinlich Zeitpläne für Sicherungen erstellen, den erfolgreichen Verlauf von Sicherungen überwachen und Galaxy so einrichten, dass Sie bei wichtigen Systemereignissen benachrichtigt werden. Weitere Informationen über diese grundlegenden Verwaltungsaufgaben finden Sie in diesem Modul unter "Erste Schritte bei der iDataAgent-Verwaltung" sowie im
Daily Operations Guide
(englisches Handbuch).
iDataAgent für SQL Server
iDataAgent für SQL Server ist der Sicherungs- und Wiederherstellungsagent für SQL Server-Datenbanken.
Hinweis:
Mit diesem Programm können nur SQL Server-Datenbanken (beispielsweise System- und Benutzerdatenbanken) gesichert werden. Um SQL Server-Anwendungsdateien auf einer lokalen Festplatte oder Dateisystemdaten auf einem SQL Server-Computer zu sichern, müssen Sie den Dateisystem-iDataAgent verwenden.
Installieren von iDataAgent für SQL Server
In diesem Abschnitt ist beschrieben, wie iDataAgent für SQL Server installiert wird.
Vorbereitung:
Zur Vermeidung üblicher Installationsprobleme sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
| • |
Überprüfen Sie, ob iDataAgent für Windows 2000 installiert ist. Diese Dateisystemsoftware muss auf dem Clientcomputer installiert sein.
| | • |
Lesen Sie die Informationen zu Änderungen und Verbesserungen des Produkts. Entsprechende Angaben finden Sie in den Anmerkungen zur aktuellen Version von iDataAgent für SQL Server.
| | • |
Erwerben Sie gültige Lizenzen. Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichend Lizenzen für die Installation der erforderlichen iDataAgents auf allen Computern in der CommCell verfügen.
| | • |
Installieren Sie iDataAgent auf einem nicht komprimierten Laufwerk. Stellen Sie sicher, dass iDataAgent für SQL Server nicht auf einem komprimierten Laufwerk installiert wird.
| | • |
Lassen Sie sich gültige SQL Server-Anmeldedaten zuweisen. Sie müssen den Anmeldenamen und das Anmeldekennwort eines SQL Server-Kontos mit Systemadministratorrechten für alle zu konfigurierenden SQL Server-Instanzen haben. Dieses Konto wird von iDataAgent für SQL Server verwendet.
| | • |
Überprüfen Sie das SQL Server-Dienstkonto. Wenn der SQL Server-Dienst nicht unter dem lokalen Systemkonto, sondern einem anderen Konto ausgeführt wird, benötigen Sie den Benutzernamen und das Kennwort für dieses Konto.
| | • |
Vergewissern Sie sich, dass CommServe ausgeführt wird. Das bedeutet, dass der CommServe-Computer eingeschaltet und die CommServe-Software gestartet sein muss.
|
Hinweis:
Wenn der Name des Clientcomputers, der SQL Server ausführt, seit der Installation von SQL Server geändert wurde, führen Sie die folgenden gespeicherten Prozeduren aus, bevor Sie iDataAgent für SQL Server installieren:
sp_dropserver 'alterServername'
sp_addserver 'neuerServername', 'LOCAL'
| • |
So installieren Sie iDataAgent für SQL Server
1. |
Melden Sie sich am Clientcomputer als Administrator oder als Mitglied der lokalen Administratorgruppe an.
| 2. |
Legen Sie die CD-ROM mit der Galaxy-Software in das CD-ROM-Laufwerk des Clientcomputers ein. Das Installationsmenü wird angezeigt.
Wenn das Installationsmenü nicht angezeigt wird, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. |
Klicken Sie auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, und klicken Sie anschließend auf
Ausführen
.
| 2. |
Wechseln Sie in das Verzeichnis des CD-ROM-Laufwerks, klicken Sie auf
SetupGalaxy.exe
und dann auf
OK
.
|
Hinweis:
Sie können das Produkt auch von einem zugeordneten CD-ROM-Laufwerk eines anderen Computers im Netzwerk installieren. Beachten Sie, dass das CD-Rom-Laufwerk für eine ordnungsgemäße Installation einem Netzlaufwerk zugeordnet sein muss.
| 3. |
Wählen Sie im Installationsmenü die Option
iDA for SQL Server
aus, und klicken Sie dann auf
Install
.
| 4. |
Das Windows-Benutzerkonto wird auf die erforderlichen Benutzerrechte überprüft.
Wenn Ihr Konto nicht über die erforderlichen Rechte verfügt, werden diese Ihrem Konto automatisch hinzugefügt. Sie erhalten in diesem Fall die Aufforderung, sich erneut anzumelden.
Wenn Ihr Konto bereits über die erforderlichen Berechtigungen verfügt, wird diese Bestätigungsaufforderung nicht angezeigt, und Sie können mit dem nächsten Schritt fortfahren.
| 5. |
Setup prüft, ob die Clientsoftware für das Dateisystem (iDataAgent für Windows 2000) auf dem Computer installiert ist.
Wenn die Dateisystem-Clientsoftware auf diesem Computer bereits installiert ist, wird diese Aufforderung nicht angezeigt. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
Wenn die Software noch nicht installiert ist, werden Sie an dieser Stelle zur Installation aufgefordert. Eine Anleitung zur Installation der Dateisystem-Clientsoftware finden Sie unter "
iDataAgent für Windows 2000
" und im
Client Quick Start Guide (Windows 2000 Server Family)
(englisches Handbuch).
| 6. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, alle ausgeführten Anwendungen zu beenden. Verlassen Sie ggf. das Setup, beenden Sie alle ausgeführten Anwendungen, und klicken Sie auf
Next
, um fortzufahren.
| 7. |
Die Galaxy-Lizenzvereinbarung wird angezeigt. Zum Fortfahren müssen Sie auf
Yes
klicken, um die Lizenzbedingungen zu akzeptieren.
| 8. |
Wählen Sie im oberen Bereich des nächsten Dialogfelds die zu konfigurierenden SQL Server, und klicken Sie dann auf
Configure
.
| 9. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, die Speicherrichtlinie zu wählen. Über eine Speicherrichtlinie werden Sicherungsdaten an eine Medienbibliothek geleitet. Jede Bibliothek verfügt über eine Standardspeicherrichtlinie. Wählen Sie die Speicherrichtlinie, über die Sie den Standardsubclient sichern möchten, und klicken Sie anschließend auf
Next
.
| 10. |
Geben Sie den Benutzernamen für das SQL Server-Systemadministratorkonto (der Standardbenutzername ist
sa
) und das entsprechende Kennwort ein. Dieses Konto ist kein Windows-Konto, sondern ein SQL Server-Konto und muss daher SQL Server-Systemadministratorrechte haben. Dieses Konto wird von Galaxy verwendet, um auf SQL Server zuzugreifen.
| 11. |
Geben Sie als Nächstes den Benutzernamen und das Kennwort des Windows SQL Server-Kontos ein, das der SQL Server-Dienst zur Ausführung der zu konfigurierenden SQL Server-Instanz verwendet.
Bei der Konfiguration mehrerer Instanzen wird jede Instanz jeweils gesondert behandelt. Eine Instanz verwendet möglicherweise das lokale Systemkonto, während eine andere Instanz ein anderes Konto verwendet.
Wenn das lokale Systemkonto gleichzeitig das Konto für diese SQL Server-Instanz ist, wird dieser Schritt übersprungen.
| 12. |
Wählen Sie einen Standardpfad für das Verzeichnis zum Speichern von Wiederherstellungsdateien aus, die bei Wiederherstellungsvorgängen von Datenbanken im Standbymodus erstellt werden. Klicken Sie auf
Next
, wenn Sie den Standardspeicherort verwenden möchten. Klicken Sie auf
Browse
, wenn Sie einen anderen Speicherort auswählen möchten.
Hinweis:
Dieser Ordner wird als Standardverzeichnis für Wiederherstellungsdateien verwendet. Dieser Verzeichnispfad kann jedoch bei jeder Wiederherstellung geändert werden.
| 13. |
In einem Dialogfeld wird eine Liste der Datenbanken der SQL Server-Instanz angezeigt, die gerade konfiguriert wird. Wählen Sie die Datenbanken aus, die Sie konfigurieren möchten, indem Sie die entsprechenden Datenbanknamen in den Bereich
Selected Databases
verschieben. Klicken Sie anschließend auf
Next
.
Alle in diesem Schritt ausgewählten Datenbanken werden zur Verwendung der bereits vorher (in Schritt 9) ausgewählten Speicherrichtlinie konfiguriert. Wenn Sie für eine der verfügbaren Datenbanken eine andere Speicherrichtlinie verwenden möchten, konfigurieren Sie diese nicht in diesem Schritt. Verwenden Sie zum Hinzufügen stattdessen den
CommCell Browser
, nachdem die Installation abgeschlossen ist. Informationen zum Hinzufügen von Datenbanken, die durch Galaxy gesichert werden, finden Sie im englischsprachigen Handbuch
Client Administration Guide (Microsoft SQL Server)
.
Hinweis:
Sie können die einer Datenbank zugeordnete Speicherrichtlinie nach Installation der Clientsoftware jederzeit ändern.
| 14. |
In einer Zusammenfassung werden die gewählten Installationsoptionen angezeigt. Klicken Sie auf
Next
, um fortzufahren oder auf
Back
, um Ihre Auswahl zu ändern.
| 15. |
Im Dialogfeld
MSSQL Servers
werden die konfigurierten SQL Server-Instanzen unter
Successfully Configured SQL Servers
aufgeführt. Klicken Sie auf
Finish
.
Wenn Sie noch weitere Instanzen von SQL Server konfigurieren müssen, wiederholen Sie die bisherigen Schritte für jede gewünschte Instanz.
| 16. |
Das Fenster
Setup Complete
wird angezeigt. Klicken Sie auf
Finish
, um das Fenster zu schließen.
|
|
Dieser Vorgang ist damit abgeschlossen. Sie haben nun folgende Möglichkeiten:
| • |
Installieren Sie iDataAgent für SQL Server auf einem anderen Clientcomputer.
| | • |
Sichern Sie die SQL Server-Datenbanken auf dem Clientcomputer, auf dem die Software gerade installiert wurde. Weitere Informationen finden Sie weiter unten in diesem Abschnitt unter "Sichern von iDataAgent für SQL Server".
| | • |
Beenden Sie das Installationsmenü.
|
Installieren von iDataAgent für SQL Server in einem Cluster
Die Galaxy-Software unterstützt die erweiterten Zuverlässigkeits- und Verfügbarkeitsfunktionen einer Clusterumgebung für bestimmte Anwendungen (zum Beispiel iDataAgent für SQL Server).
Weitere Informationen zu Clusterfunktionen von Galaxy finden Sie im englischsprachigen Handbuch
CommServe Administration Guide
.
Vorbereitung:
Führen Sie zusätzlich zu den vorherigen Anweisungen die folgenden Schritte durch, um häufig auftretende Probleme bei der Installation zu vermeiden:
| • |
Installieren Sie Patch 28. Bevor Sie iDataAgent für SQL Server aus Patch 28 installieren, müssen Sie zunächst iDataAgent für Windows 2000 von der CD-ROM Galaxy 3.1.0 GSP1 (Build 59) installieren. Installieren Sie in einer Clusterumgebung zunächst iDataAgent für Windows 2000 auf allen physischen Knoten und anschließend auf allen ausgewählten virtuellen Servern, bevor Sie iDataAgent für SQL Server aus Patch 28 installieren.
Patch 28 unterstützt SQL Server 7.0 Service Pack 1. Microsoft SQL Server 7.0 (Service Pack 1 bis 3) oder Microsoft SQL Server 2000 (Service Pack 0 bis 1) muss installiert und gruppiert sein, bevor iDataAgent von Galaxy installiert wird.
| | • |
Stellen Sie sicher, dass alle aktiven und passiven Knoten ausgeführt werden.
| | • |
Installieren Sie die Clients in der richtigen Reihenfolge. Bei den Installationen der Clientsoftware muss folgende Reihenfolge eingehalten werden:
1. |
Installieren Sie iDataAgent für Windows 2000 auf dem aktiven (physischen) Knoten. Installieren Sie ihn anschließend auf allen passiven (physischen) Knoten. (Dieser iDataAgent muss auf allen physischen Knoten installiert sein, bevor Sie virtuelle Server installieren.) Installieren Sie anschließend iDataAgent für Windows 2000 auf allen virtuellen Servern.
| 2. |
Installieren Sie iDataAgent für SQL Server auf dem virtuellen Server und dem aktiven Knoten.
|
|
| • |
So installieren Sie iDataAgent für SQL Server in einem Cluster
1. |
Melden Sie sich als Domänenbenutzer mit Berechtigungen für alle Knoten des Clusters an dem Hostcomputer des iDataAgent (zum Beispiel ein Exchange 2000 Server) an.
| 2. |
Legen Sie die CD-ROM mit der Galaxy-Software in das CD-ROM-Laufwerk des Clientcomputers ein. Das Installationsmenü wird angezeigt.
Wenn das Installationsmenü nicht angezeigt wird, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. |
Klicken Sie auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, und klicken Sie anschließend auf
Ausführen
.
| 2. |
Wechseln Sie in das Verzeichnis des CD-ROM-Laufwerks, klicken Sie auf
SetupGalaxy.exe
und dann auf
OK
.
|
Hinweis:
Sie können das Produkt auch von einem zugeordneten CD-ROM-Laufwerk eines anderen Computers im Netzwerk installieren. Beachten Sie, dass das CD-Rom-Laufwerk für eine ordnungsgemäße Installation einem Netzlaufwerk zugeordnet sein muss.
| 3. |
Setup fordert Sie auf, ein Galaxy-Softwaremodul zu wählen. Wählen Sie
iDA for SQL Server
, und klicken Sie anschließend auf
Install
.
| 4. |
Eine Meldung zeigt an, dass der physische Knoten als Clusterknoten ausgeführt wird, und fordert Sie auf, zwischen der Installation auf dem physischen Knoten oder dem virtuellen Server zu wählen. Wählen Sie
Virtual Server
, und klicken Sie dann auf
Next
.
Hinweis:
Auf physischen Knoten und virtuellen Servern muss zuerst iDataAgent für Windows 2000 von der CD-ROM 3.1.0 GSP1 installiert werden, bevor iDataAgent für SQL Server von der CD-ROM mit Patch 28 auf dem virtuellen Knoten installiert wird.
| 5. |
Eine Liste der virtuellen Server, die für den Knoten konfiguriert sind, wird angezeigt. Wählen Sie einen virtuellen Server (die Datenträgergruppe auf der sich der virtuelle Server befindet), und klicken Sie anschließend auf
Next
.
| 6. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert anzugeben, ob Sie iDataAgent für Windows 2000 auf allen physischen Knoten installiert haben. Wenn dies nicht der Fall ist, verlassen Sie das Setup, und installieren Sie iDataAgent für Windows 2000 auf allen physischen Knoten. Klicken Sie andernfalls auf
Yes
, um fortzufahren.
| 7. |
Das Windows-Benutzerkonto wird auf die erforderlichen Benutzerrechte überprüft. Wenn Ihr Konto bereits über die erforderlichen Berechtigungen verfügt, wird diese Bestätigungsaufforderung nicht angezeigt, und Sie können mit dem nächsten Schritt fortfahren.
Wenn Ihr Konto nicht die erforderlichen Berechtigungen hat, werden diese automatisch vom Setup zugewiesen. Sie werden dann aufgefordert, sich ab- und anschließend wieder anzumelden.
| 8. |
Setup prüft, ob die Clientsoftware für das Dateisystem auf dem Computer installiert ist.
Wenn iDataAgent für Windows 2000 bereits installiert ist, wird keine Aufforderung angezeigt.
Andernfalls werden Sie an dieser Stelle aufgefordert, ihn zu installieren. Anweisungen zur Installation der Clientsoftware für das Dateisystem finden Sie im
Galaxy CommServe Quick Start Guide
.
| 9. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, alle ausgeführten Anwendungen zu beenden. Verlassen Sie ggf. das Setup, beenden Sie alle ausgeführten Anwendungen, und klicken Sie auf
Next
, um fortzufahren.
| 10. |
Die Galaxy-Lizenzvereinbarung wird angezeigt. Zum Fortfahren müssen Sie auf
Yes
klicken, um die Lizenzbedingungen zu akzeptieren.
| 11. |
Wählen Sie im oberen Bereich des nächsten Dialogfelds die zu konfigurierenden SQL Server, und klicken Sie dann auf
Configure
.
| 12. |
In einem Dialogfeld werden Sie aufgefordert, die Speicherrichtlinie zu wählen. Über eine Speicherrichtlinie werden Sicherungsdaten an eine Medienbibliothek geleitet. Jede Bibliothek verfügt über eine Standardspeicherrichtlinie. Wählen Sie die Speicherrichtlinie, über die Sie den Standardsubclient sichern möchten, und klicken Sie anschließend auf
Next
.
| 13. |
Geben Sie Benutzername und Kennwort für ein Windows-Konto mit SQL-Administratorberechtigungen ein. Dabei handelt es sich nicht um ein SQL Server-Konto. Es ist ein Windows-Konto, das Mitglied einer lokalen Administratorgruppe sein muss. Dieses Konto wird von Galaxy verwendet, um auf SQL Server zuzugreifen. Klicken Sie auf
Next
, um den Vorgang fortzusetzen. Wenn das lokale Systemkonto gleichzeitig das Konto für diese SQL Server-Instanz ist, wird dieser Schritt übersprungen.
| 14. |
Geben Sie nach Aufforderung den Benutzernamen und das Kennwort für das Windows SQL Server-Konto ein, das vom SQL Server-Dienst verwendet wird, um die SQL Server-Instanz auszuführen, die konfiguriert wird.
Hinweis:
Wenn das lokale Systemkonto gleichzeitig das Konto für diese SQL Server-Instanz ist, wird dieser Schritt übersprungen.
Wenn Sie mehrere SQL Server-Instanzen auf physischen Knoten konfigurieren, wird jede Instanz einzeln behandelt. Eine Instanz verwendet möglicherweise das lokale Systemkonto, während eine andere Instanz ein anderes Konto verwendet. Bei virtuellen Servern können Sie nur ein Konto verwenden.
| 15. |
Wählen Sie ein Verzeichnis, in dem Dateien zum Rückgängigmachen gespeichert werden, die während der Wiederherstellung von Datenbanken im Standbymodus erstellt werden. Klicken Sie auf
Next
, wenn Sie den Standardspeicherort verwenden möchten. Klicken Sie auf
Browse
, wenn Sie einen anderen Speicherort auswählen möchten.
Dieser Ordner wird als Standardspeicherort für Dateien zum Rückgängigmachen verwendet. Bei jeder Wiederherstellung kann ein anderer Ordner ausgewählt werden.
| 16. |
In einem Dialogfeld wird eine Liste der Datenbanken der SQL Server-Instanz angezeigt, die gerade konfiguriert wird. Wählen Sie die zu konfigurierenden Datenbanken, indem Sie den Datenbanknamen in den Bereich
Selected Databases
verschieben. Bestätigen Sie Ihre Auswahl durch klicken auf
Next
.
Sämtliche in diesem Schritt gewählten Datenbanken werden so konfiguriert, dass sie die in Schritt 12 gewählte Speicherrichtlinie verwenden. Wenn Sie für eine der verfügbaren Datenbanken eine andere Speicherrichtlinie verwenden möchten, konfigurieren Sie diese nicht in diesem Schritt. Verwenden Sie zum Hinzufügen stattdessen den
CommCell Browser
, nachdem die Installation abgeschlossen ist. Informationen zum Hinzufügen von Datenbanken, die durch Galaxy gesichert werden, finden Sie im
Client Administration Guide (Microsoft SQL Server)
(englisches Handbuch).
Hinweis:
Sie können die einer Datenbank zugeordnete Speicherrichtlinie nach Installation der Clientsoftware jederzeit ändern.
| 17. |
In einer Zusammenfassung werden die gewählten Installationsoptionen angezeigt. Klicken Sie auf
Next
, um fortzufahren oder auf
Back
, um Ihre Auswahl zu ändern.
| 18. |
Das Dialogfeld
MSSQL Servers
wird angezeigt. Im Bereich
Successfully Configured SQL Servers
werden nun sämtliche konfigurierten SQL Server-Instanzen aufgeführt. Klicken Sie auf
Finish
.
Wenn Sie mehrere SQL Server (physische Knoten) konfigurieren müssen und einige Instanzen noch nicht konfiguriert sind, wiederholen Sie die Schritte 12 bis 17 für jede dieser Instanzen.
| 19. |
Das Fenster
Setup Complete
wird angezeigt. Klicken Sie auf
Finish
, um das Fenster zu schließen.
| 20. |
Wenn Sie am Ende der Installation eines aktiven Knotens, die Meldung erhalten, dass der passive Knoten nicht verfügbar war, gehen Sie folgendermaßen vor (fahren Sie andernfalls mit dem nächsten Schritt fort):
| • |
Klicken Sie auf
No
, und folgen Sie den Anweisungen unter "Manuelle Installation eines passiven Knotens" weiter unten in diesem Abschnitt.
- oder -
| | • |
Klicken Sie auf
Yes
, um alle verbleibenden Knoten zu aktualisieren.
|
| 21. |
Die Registrierungs- und Betriebssystemdateien werden auf dem passiven Knoten aktualisiert. Nach Fertigstellung der Aktualisierung wird das Dialogfeld
Setup Complete
angezeigt. Klicken Sie auf
Finish
, um das Dialogfeld zu schließen.
| 22. |
Auf dem gemeinsam verwendeten Laufwerk befindet sich eine Konfigurationsdatei dieser Galaxy-Installation. Um die Konfiguration nach Installation von iDataAgent für SQL Server abzuschließen, müssen Sie mindestens einen Failover zum passiven Knoten für die Datenträgergruppe durchführen, die diesen iDataAgent enthält, so dass dieser ebenfalls konfiguriert wird.
Hinweis:
Fahren Sie nicht mit den anderen Installationen fort, bevor Sie den Failover durchgeführt und die Knoten erstellt haben.
| 23. |
Führen Sie einen Failback für die Knoten durch, und fahren Sie mit der Installation fort.
| 24. |
Greifen Sie mit der CommCell-Konsole auf den iDataAgent für Windows 2000 zu. Filtern Sie mit diesem iDataAgent die freigegebenen Laufwerke der physischen Clients (Knoten 1 und Knoten 2) und die lokalen Laufwerke der virtuellen Clients.
| 25. |
Die Quorumdatenbank wird automatisch vom Standardsubclient des physischen iDataAgents gesichert. Wenn Sie Dateisystemsicherungen zum Sichern der Quorumdatenbank verwenden, sollten Sie alle Anwendungen entsprechend filtern.
|
|
Damit ist die Installation von iDataAgent für SQL Server in einer Clusterumgebung abgeschlossen. Sie haben nun folgende Möglichkeiten:
| • |
Installieren Sie iDataAgent für SQL Server auf einem anderen Clientcomputer.
| | • |
Sichern Sie die SQL Server-Datenbanken auf dem Clientcomputer, den Sie zuvor installiert haben. Anweisungen dazu finden Sie weiter unten in diesem Abschnitt unter "Sichern von iDataAgent für SQL Server".
| | • |
Verlassen Sie das Installationsprogramm.
|
Manuelle Installation eines passiven Knotens
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn bei der Installation auf einem aktiven Knoten die Installation eines passiven Knotens fehlgeschlagen ist.
Vorbereitung:
Zur Vermeidung üblicher Installationsprobleme sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
| • |
Installieren Sie Patch 28. Bevor Sie iDataAgent für SQL Server aus Patch 28 installieren, müssen Sie zunächst iDataAgent für Windows 2000 von der CD-ROM Galaxy 3.1.0 GSP1 (Build 59) installieren. Installieren Sie in einer Clusterumgebung zunächst iDataAgent für Windows 2000 auf allen physischen Knoten und anschließend auf allen ausgewählten virtuellen Servern, bevor Sie iDataAgent für SQL Server aus Patch 28 installieren.
|
| • |
So führen Sie eine manuelle Installation auf einem passiven Knoten durch
1. |
Erstellen Sie in der Registrierung eine neue Zeichenfolge unter
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\CommVault Systems\Galaxy\Platform\
Name_des_virtuellen_Servers\
Install
(
Name_des_virtuellen_Servers
steht für den entsprechenden Namen des Servers).
| • |
Unter Windows 2000 lautet die Zeichenfolge
Windows2000
.
| | • |
Unter Microsoft Windows NT lautet die Zeichenfolge
FSBackup
.
| | • |
Bei beiden Betriebssystemen lautet der Wert
Installed
.
|
| 2. |
Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 6 des vorherigen Installationsverfahrens.
| 3. |
In einem Dialogfeld wird bestätigt, dass es sich um einen passiven Knoten handelt, und Sie werden aufgefordert anzugeben, ob das Setupprogramm die CommVault-Umgebung des Knotens aktualisieren soll. Klicken Sie auf
Yes
.
| 4. |
Geben Sie den Benutzernamen des SQL Server-Systemadministrators (der Standardname ist
sa
) und das Kennwort ein. Dieses Konto wird von Galaxy verwendet, um den Eintrag für den ODBC-Treiber (Open Database Connectivity) anzulegen.
| 5. |
Die Registrierungs- und Umgebungsdateien des passiven Knotens werden aktualisiert. Nach Fertigstellung der Aktualisierung wird das Fenster
Setup Complete
angezeigt. Klicken Sie auf
Finish
, um das Fenster zu schließen.
|
|
Damit ist die manuelle Installation von iDataAgent für SQL Server auf einem passiven Knoten abgeschlossen.
Sichern von iDataAgent für SQL Server
Im Folgenden wird anhand der Beispieldatenbank
Pubs
gezeigt, wie Sie eine SQL Server-Instanz sichern.
Vorbereitung:
Zur Vermeidung üblicher Installationsprobleme sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
| • |
Stellen Sie sicher, dass die erforderliche Software installiert ist. iDataAgent für SQL Server muss auf dem Clientcomputer installiert sein.
| | • |
Stellen Sie sicher, dass der Clientcomputer eingeschaltet ist und alle Systeme ausgeführt werden.
| | • |
Installieren Sie die SQL Server-Beispieldatenbank
Pubs
, die mit Microsoft SQL Server ausgeliefert wird.
|
| • |
So sichern Sie die Datenbank "Pubs" auf dem Clientcomputer
1. |
Klicken Sie auf einem Computer, auf dem die CommCell-Konsole installiert ist, auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, wählen Sie
Programme
,
Galaxy
und klicken Sie dann auf
Galaxy CommCell Console for Java GUI
.
| 2. |
Melden Sie sich im Fenster
CommCell Logon
an, indem Sie Ihren Galaxy-Benutzernamen und das Kennwort eingeben.
| 3. |
Das Fenster
CommCell Console
wird angezeigt.
| 4. |
Öffnen Sie
Client Computers
im
CommCell Browser
, öffnen Sie dann den entsprechenden Client und anschließend die SQL Server-Knoten. Öffnen Sie dann den Knoten, auf dem Sie iDataAgent installiert haben. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
Pubs
und anschließend auf
Backup Database
.
| 5. |
Klicken Sie im Fenster
SQL Backup Options
auf
OK
.
| 6. |
Galaxy startet eine vollständige Sicherung der Datenbank
Pubs
und zeigt den Status im Fenster
Job Controller
an. Der Status sollte sich nach kurzer Zeit von
Waiting
auf
Running
ändern.
| 7. |
Wenn die Sicherung abgeschlossen ist, wird von Galaxy eine Beendigungsmeldung angezeigt. Klicken Sie auf
OK
, um das Fenster zu schließen.
|
|
Die nächsten Schritte
Nachdem Sie nun Galaxy installiert und die erste SQL Server-Sicherung durchgeführt haben, möchten Sie wahrscheinlich Zeitpläne für Sicherungen erstellen, den erfolgreichen Verlauf von Sicherungen überwachen und Galaxy so einrichten, dass Sie bei wichtigen Systemereignissen benachrichtigt werden. Weitere Informationen zu diesen administrativen Aufgaben finden Sie im englischen Handbuch
Daily Operations Guide
und im nächsten Abschnitt.
Erste Schritte bei der iDataAgent-Verwaltung
Nachdem nun die Galaxy-Clients installiert und gesichert sind, können Sie mit der grundlegenden Sicherungsverwaltung beginnen.
Überblick über die CommCell-Konsole
Weitere Informationen zur CommCell-Konsole finden Sie im Handbuch
Galaxy CommServe Administration Guide
.
Die CommCell-Konsole ist die grafische Benutzeroberfläche zur Steuerung und Verwaltung einer Galaxy-CommCell. Sie können die CommCell-Konsole für eine Reihe von Aufgaben verwenden:
| • |
Erstellen und Ändern der Konfiguration von CommCell-Elementen (zum Beispiel Speicherrichtlinien)
| | • |
Starten oder Planen von Sicherungen, Wiederherstellungen und administrativen Aufgaben
| | • |
Überwachen derzeit ausgeführter Aufträge
| | • |
Beurteilen des Erfolgs abgeschlossener Aufträge
| | • |
Überwachen von Galaxy-Systemereignissen
|
Mehrere Remotesitzungen mit der CommCell-Konsole können parallel stattfinden, so dass mehrere Benutzer gleichzeitig auf CommServe zugreifen können.
Die CommCell-Konsole kann auf folgende Weisen ausgeführt werden:
| • |
Als eigenständige Java-Anwendung
| | • |
Als webbasiertes Java-Applet
| | • |
Als MMC-Snap-In-Modul (MMC - Microsoft Management Console)
|
Mit allen Versionen der CommCell-Konsole können Sie auf sämtliche Galaxy-Funktionen zugreifen. Es gibt jedoch Unterschiede zwischen der MMC-Snap-In-Version und den beiden Java-Varianten.
Eigenständige Java-Konsole
Die eigenständige Java-CommCell-Konsole wird automatisch installiert und ist daher immer auf einem CommServe-Computer verfügbar. Für die Remoteverwaltung können Sie die CommCell-Konsole auch auf anderen Computern installieren, unabhängig davon, ob sie ein Teil der Galaxy-CommCell sind. Anweisungen zur Installation finden Sie im englischen Handbuch
CommVault Galaxy Quick Start Guide
. Sie können auf die CommCell-Konsole zugreifen, indem Sie auf der Windows-Taskleiste auf
Start
klicken und
Programme
wählen.
MMC-Snap-In-Konsole
Die CommCell-Konsole ist als MMC-Snap-In-Modul verfügbar. Daher können Sie Galaxy-CommCell über eine MMC steuern und verwalten. Das MMC-Snap-In-Modul wird automatisch installiert und ist daher immer auf einem CommServe-Computer verfügbar. Für die Remoteverwaltung können Sie das Modul auch auf anderen Computern installieren, unabhängig davon, ob sie ein Teil der Galaxy-CommCell sind. Anweisungen zur Installation finden Sie im englischen Handbuch
CommVault Galaxy Quick Start Guide
. Sie können auf die CommCell-Konsole zugreifen, indem Sie auf der Windows-Taskleiste auf
Start
klicken und
Programme
wählen.
Webbasierte Java-Applet-Konsole
Die CommCell-Konsole ist auch als webbasiertes Java-Applet verfügbar. Wenn Sie einen Webbrowser mit Java-Unterstützung verwenden, können Sie die CommCell-Konsole auf einem Remotecomputer ähnlich der eigenständigen Anwendung anzeigen lassen. Tatsächlich ist das grundlegende Erscheinungsbild der webbasierten und der eigenständigen Version das gleiche.
Die webbasierte Version ist flexibler, da Sie die Galaxy-Software nicht auf dem zur Anzeige verwendeten Computer installieren müssen. Sie benötigen nur einen Webbrowser mit Java-Unterstützung.
Hinweis:
Remotezugriff ist möglicherweise von Computern, die sich hinter einem Firewall befinden, nicht möglich, da sie auf den URL (Uniform Resource Locator) des CommServe-Computers nicht zugreifen können. Weitere Informationen finden Sie in den Anmerkungen zu den Versionen von Galaxy CommServe und MediaAgent.
Sie können auf die webbasierte CommCell-Konsole zugreifen, indem Sie in Ihrem Webbrowser den URL des Galaxy-CommServe-Computers eingeben. Auf dem CommServe-Computer muss dafür IIS installiert sein.
Hinweis:
Damit der webbasierte Zugriff funktioniert, muss der CommServe-Computer ordnungsgemäß eingerichtet sein. Weitere Informationen finden Sie in der Prüfliste
Galaxy Pre-Installation Checklist
und im englischen Handbuch
Galaxy CommServe Quick Start Guide.
Sie können die Webbrowser-Unterstützung für CommServe für Windows NT oder Windows 2000 auch manuell einrichten. Informationen dazu finden Sie im
CommServe Administration Guide
(englisches Handbuch).
Starten der CommCell-Konsole
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie die CommCell-Konsole starten.
Hinweis:
Stellen Sie vor dem Starten einer CommCell-Konsole sicher, dass die Galaxy-Dienste auf dem CommServe-Computer ausgeführt werden. Andernfalls kann die CommCell-Konsole nicht ausgeführt werden. Weitere Informationen finden Sie im Modul "Galaxy Service Control Manager" im
CommServe Administration Guide
(englisches Handbuch).
MMC-Snap-In-Version
Das Galaxy-CommCell-Snap-In kann als Teilanwendung jedes MMC-basierten Tools verwendet werden. Ein Tool-Beispiel, das mit dem CommCell-Snap-In erstellt wurde, ist in Ihrer Galaxy-Installation enthalten. Dieses Tool beinhaltet Taskpads und andere Funktionen, die über MMC zur Verfügung gestellt werden.
Die Option
Single Sign-on
(SSO) ermöglicht das Starten des MMC-Snap-In ohne Eingabe von Benutzername und Kennwort. Sie können diese Funktion verwenden, nachdem Ihr Windows-Anmeldekonto authentifiziert wurde (nach der Anmeldung am Windows-Betriebssystem), wenn Ihr Benutzerkonto auch in der CommServe-Benutzerdatenbank eingerichtet ist. Wenn Ihr Benutzerkonto dort nicht eingerichtet ist, müssen Sie beim Starten des MMC-Snap-In Ihren Benutzernamen und das Kennwort eingeben.
Vorbereitung:
Zur Vermeidung üblicher Installationsprobleme sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
| • |
Fordern Sie ein gültiges Galaxy-Konto an. Um sich an der Galaxy-CommCell anzumelden, müssen Sie über ein Galaxy-Benutzerkonto verfügen. Wenn Sie ein Konto benötigen, wenden Sie sich an Ihren Galaxy-Administrator.
|
| • |
So starten Sie das Beispiel-MMC-Tool
1. |
Klicken Sie auf einem Computer, auf dem das MMC-Snap-In installiert ist, auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, wählen Sie
Programme
,
Galaxy
, und klicken Sie dann auf
Galaxy CommCell Snap-in for MMC
. (Weitere Informationen zur Installation des Galaxy-CommCell-Snap-Ins für MMC finden Sie im englischen Handbuch
Galaxy Quick Start Guide
.)
| 2. |
Fahren Sie im Fenster
Connect to CommCell
folgendermaßen fort:
| • |
Wenn das Feld
Use Windows User Name
ausgewählt ist, sind die Felder
User Name
und
Password
nicht verfügbar. Das bedeutet, dass Sie möglicherweise die zuvor beschriebene SSO-Option verwenden. Wenn in der Dropdownliste
CommCell
mehrere Konsolen verfügbar sind (das heißt CommCell Plus-Funktionalität ist verfügbar), wählen Sie die entsprechende CommCell aus. Geben Sie andernfalls den Namen der CommCell ein, und klicken Sie dann auf
OK
. Wenn das MMC-Snap-In nicht gestartet werden kann, erhalten Sie eine Fehlermeldung. Führen Sie in diesem Fall die folgenden Schritte aus.
| | • |
Wählen Sie das Authentifizierungsfeld
Use CommCell
. Wenn in der Dropdownliste
CommCell
mehrere Konsolen verfügbar sind (das heißt CommCell Plus-Funktionalität ist verfügbar), wählen Sie die entsprechende CommCell aus. Unter Umständen müssen Sie den Namen der CommCell eingeben. Geben Sie dann Ihren Benutzernamen und das Kennwort ein, und klicken Sie auf
OK
. Beispiel:
Benutzer: cvadmin Kennwort: cvadmin
.
|
| 3. |
Nach einigen Augenblicken wird die MMC angezeigt und das Galaxy-CommCell-Snap-In kann verwendet werden.
|
|
Eigenständige Java-Version
Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie die eigenständige Java-Version der CommCell-Konsole ausführen.
Vorbereitung:
Zur Vermeidung üblicher Installationsprobleme sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
| • |
Fordern Sie ein gültiges Galaxy-Konto an. Um sich an der Galaxy-CommCell anzumelden, müssen Sie über ein Galaxy-Benutzerkonto verfügen. Wenn Sie ein Konto benötigen, wenden Sie sich an Ihren Galaxy-Administrator.
|
| • |
So starten Sie die Java-Version der CommCell-Konsole
1. |
Klicken Sie auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, wählen Sie
Programme
,
Galaxy
, und klicken Sie dann auf
Galaxy CommCell Console for JAVA GUI
. Das Fenster
CommCell Logon Information
wird angezeigt.
Im unteren Bereich des Fensters wird die Meldung "
Retrieving list of CommCells...
" angezeigt. Wenn CommCell Plus installiert ist, werden die Liste mit den Namen der verfügbaren CommServes und die Meldung "
List of CommCells retrieved...
"angezeigt.
| 2. |
Geben Sie im Fenster
CommCell Logon Information
Ihren CommCell-Benutzernamen und das Kennwort ein. Wenn CommCell Plus installiert ist, wählen Sie die gewünschte CommCell aus der Dropdownliste aus.
| 3. |
Klicken Sie auf
OK
. Nach einigen Augenblicken wird das Fenster
CommCell Console
angezeigt. Die Konsole kann nun verwendet werden.
|
|
Hinweis:
Wenn die CommCell-Konsole nicht gestartet wird, prüfen Sie, ob die Galaxy-Dienste auf dem CommServe-Computer ausgeführt werden. Weitere Informationen zu den Galaxy-Diensten finden Sie in Kapitel 5, "Galaxy Service Control Manager", des englischen Handbuchs
CommServe Administration Guide
.
Webbasiertes Applet
Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie die CommCell-Konsole als webbasiertes Java-Applet ausführen.
Vorbereitung:
Zur Vermeidung üblicher Installationsprobleme sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
| • |
Fordern Sie ein gültiges Galaxy-Konto an. Um sich an der Galaxy-CommCell anzumelden, müssen Sie über ein Galaxy-Benutzerkonto verfügen. Wenn Sie ein Konto benötigen, wenden Sie sich an Ihren Galaxy-Administrator.
| | • |
Fordern Sie den CommServe-URL an. Sie benötigen den URL der Galaxy-Homepage auf dem CommServe-Computer. Der Standard-URL ist http://
CommServe_Name/
Galaxy. Informationen zum URL erhalten Sie vom Galaxy-Administrator.
| | • |
Verwenden Sie einen Browser mit Java-Unterstützung. Der Webbrowser muss Java (ab Version 1.3) unterstützen, und Java muss aktiviert sein.
| | • |
Richten Sie CommServe ordnungsgemäß ein. Um den webbasierten Zugriff zu ermöglichen, muss CommServe entsprechend konfiguriert sein. Diese Konfiguration wird bei der Installation von CommServe vorgenommen. Ausführliche Informationen finden Sie im englischen Handbuch
Galaxy Quick Start Guide
.
|
| • |
So starten Sie die CommCell-Konsole als Java-Applet
1. |
Öffnen Sie auf einem Computer im Netzwerk einen Webbrowser mit Java-Unterstützung.
| 2. |
Geben Sie im Browser den CommServe-URL ein. Der Standard-URL ist http://
CommServe_name/
Galaxy.
|
|
Hinweis:
Wenn Sie mit diesem Computer erstmalig auf CommServe zugreifen, müssen Sie möglicherweise das Java-Plug-in installieren. Ausführliche Informationen zum Download und zur Installation des Plug-ins finden Sie im Abschnitt "To install the Java Plug-in" des englischen Handbuchs
CommServe Administration Guide
. Fahren Sie nach der Installation des Plug-ins mit dem nächsten Schritt fort.
Installation für CommCell Plus
Wenn Sie das CommCell Plus-Feature verwenden möchten, mit dem Sie die Möglichkeit haben, sich an jedem CommServe-Computer im Netzwerk anzumelden, beachten Sie Folgendes:
| • |
Die Java-Version der CommCell-Konsole bietet vollständige Unterstützung für das CommCell Plus-Feature.
| | • |
Die MMC-Snap-In-Version der CommCell-Konsole unterstützt das CommCell Plus-Feature nur, wenn die Konsole auf einem Computer installiert ist, der Teil einer Active Directory-Domäne ist.
| | • |
Das CommCell Plus-Feature ist nicht verfügbar, wenn Sie das webbasierte Java-Applet als CommCell-Konsole verwenden.
| | • |
CommCell Plus wird nur unterstützt, wenn der Computer Teil einer Windows 2000-Active Directory-Domäne ist.
| | • |
Wenn auf dem Computer Windows 2000 ausgeführt wird und dieser Teil einer Active Directory-Domäne ist, erhalten Sie möglicherweise dennoch die Meldung, dass der CommServe-Computer nicht Teil von CommCell Plus ist. Wenn diese Meldung angezeigt wird, klicken Sie auf
OK
, um die Installation fortzusetzen.
| | • |
Klicken Sie nach Abschluss der Installation auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, dann auf
Ausführen
, und geben Sie Folgendes ein:
RegEvMgrsWithAD -c <computername. domain.com>
|
Funktionen der CommCell-Konsole
Die MMC-Snap-In-Version der CommCell-Konsole stellt dieselben Funktionen wie die Java-CommCell-Konsole zur Verfügung. Dazu gehört auch CommCell Plus. Informationen dazu finden Sie im Abschnitt "Starting the CommCell Console (Java version)" des englischen Handbuchs
CommServe Administration Guide
. Das Erscheinungsbild der beiden Versionen unterscheidet sich, die Funktionen stimmen jedoch überein. Die deutlichsten Unterschiede bei der Darstellung umfassen die Positionen von
Job Controller
und
Event Viewer
. Außerdem wird auf die Funktionen über Kontextmenüs (Klicken mit rechter Maustaste) zugegriffen. CommCell Plus kann nur über die MMC-Konsole verwendet werden, wenn der Computer, auf dem die Konsole installiert ist, Teil einer Windows 2000-Active Directory-Domäne ist.
Menü "Tools"
Über das Menü
Tools
können Sie die folgenden Befehle aufrufen:
| • |
CommCell Browser
Mit diesem Befehl lassen sich alle Objekte der CommCell in einer Baumstruktur anzeigen. Die Objekte sind folgenden Kategorien untergeordnet:
Client Computers
,
MediaAgents
,
CommCell Users
,
CommCell User Groups
und
Storage Policies
. Der Browser ist in zwei Bereiche unterteilt: Im linken Bereich wird die Galaxy-CommCell-Baumstruktur angezeigt. Im rechten Bereich werden ausführliche Informationen zum im linken Bereich ausgewählten Objekt angezeigt.
| | • |
Backup Controller
Mit diesem Befehl können Sie eine vereinfachte Ansicht des
CommCell Browsers
anzeigen, in der nur die Clientcomputer und die zugehörigen Objekte dargestellt sind. Diese Ansicht ist für Sicherungsvorgänge optimiert.
| | • |
Restore & Browse
Mit diesem Befehl lasen sich die von CommCell gesicherten Daten durchsuchen und wiederherstellen.
| | • |
Job Controller
Durch diesen Befehl werden Informationen über derzeit ausgeführte Galaxy-Vorgänge angezeigt (wie zum Beispiel Sicherungen und Wiederherstellungen). Mithilfe dieser Funktion können Aufträge beendet, angehalten und wieder aufgenommen werden. Weitere Informationen zum
Job Controller
finden Sie in Kapitel 6, "Job Management", des englischen Handbuchs
CommServe Administration Guide
.
| | • |
Scheduler
Mit diesem Befehl können Sie geplante Aufträge anzeigen (zum Beispiel Sicherungen, Wiederherstellungen und Zusatzkopien) und deren Zeitplan ändern.
| | • |
Event Viewer
Durch diesen Befehl werden die im Galaxy-Ereignisprotokoll aufgeführten Ereignisse angezeigt. Jedes Ereignis enthält Informationen zu einem Glaxay-Prozess, die wahlweise gefiltert werden können. Weitere Informationen zum
Event Viewer
finden Sie in Kapitel 7, "Galaxy Event Viewer", des englischen Handbuchs
CommServe Administration Guide
.
| | • |
Reports
Mit diesem Befehl können Sie einen Bericht erstellen.
| | • |
Library and Drive Configuration
Verwenden Sie diesen Befehl, um CommCell-Speichergeräte zu konfigurieren und die konfigurierten Geräte anzuzeigen.
| | • |
NAS Client Configuration
Mit diesem Befehl können Sie einen NAS-Client konfigurieren.
|
Verwalten über das CommCell-Snap-In
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie das CommCell-Snap-In verwenden, um die CommCell zu verwalten.
Einrichten des ExpressRecovery-Kontos
CommServe ExpressRecovery ist ein Feature von Galaxy, mit dem die Galaxy-Metadaten auf dem CommServe-Computer gesichert werden. Nach der Installation der CommServe-Software müssen Sie das Windows-Benutzerkonto angeben, mit dem CommServe ExpressRecovery-Sicherungen durchgeführt werden. Damit ExpressRecovery-Sicherungen erfolgreich durchgeführt werden können, muss das angegebene Windows-Benutzerkonto ein Administratorkonto in der Domäne sein, die das Zielverzeichnis für die ExpressRecovery-Sicherung enthält. Weiterhin muss das SQL Server-Konto, das von Galaxy verwendet wird, ein Systemkonto sein, das für die Galaxy-Anwendung ausgewiesen ist.
| • |
So legen Sie das ExpressRecovery-Konto fest
1. |
Klicken Sie auf der Windows-Taskleiste auf
Start
, wählen Sie
Programme
,
Galaxy
, und klicken Sie dann auf
Galaxy CommCell Console for JAVA GUI
oder
Galaxy CommCell Console for MMC GUI
.
| 2. |
Melden Sie sich im Fenster
CommCell Logon
als Benutzer
cvadmin
mit dem Kennwort
cvadmin
an, und klicken Sie dann auf
OK
.
| 3. |
Klicken Sie im
CommCell Browser
mit der rechten Maustaste auf den Knoten
CommCell
(zum Beispiel das oberste Objekt im
CommCell Browser
), und klicken Sie dann auf
Properties
.
| 4. |
Klicken Sie im Fenster
CommCell Properties
auf der Registerkarte
ER Backup
auf
Change
.
| 5. |
Geben Sie im Dialogfeld
Change User Account
den Benutzernamen und das Kennwort des Windows-Benutzerkontos ein, mit dem ExpressRecovery-Sicherungen ausgeführt werden sollen. Geben Sie das Kennwort zur Bestätigung ein erneut ein, und klicken Sie dann auf
OK
.
| 6. |
Starten Sie eine ExpressRecovery-Sicherung, nachdem Sie das Windows-Benutzerkonto festgelegt haben. Klicken Sie im
CommCell Browser
mit der rechten Maustaste auf den CommCell-Knoten, und klicken Sie dann auf
ExpressRecovery Backup
.
| 7. |
Prüfen Sie den Status des Vorgangs mit dem
Event Viewer
von Galaxy.
|
|
Einrichten der ExpressRecovery-Subclientsicherung
Diese Schritte werden ausgeführt, nachdem ein MediaAgent mit einer Bandbibliothek installiert wurde. Wenn bei einem Notfall die magnetische CommServeER-Sicherung verloren geht, müssen Sie die Daten schnell von einem Band abrufen, um CommServe und das Unternehmen wiederherzustellen. Das Erstellen eines Subclients, der ausschließlich die Daten der CommServeER-Sicherung enthält, ist der erste Schritt eines erfolgreichen Notfallwiederherstellungsplans. Der zweite Schritt nach dem Erstellen eines Subclients ist das Einrichten eines Zeitplans, nach dem der Subclient eine Stunde nach der magnetischen CommServeER-Sicherung ebenfalls gesichert wird. Der letzte Schritt ist das Notieren des Barcodes des Mediums mit diesen Daten. Im Notfall können Sie die CommServeER-Daten mit dem Galaxy-Wiederherstellungstool
DRRestoreGUI.exe
indizieren und wiederherstellen. Informationen zu
DRRestoreGUI.exe
finden Sie im
Advanced Operations Guide
.
| • |
So erstellen Sie einen ExpressRecovery-Subclient
1. |
Klicken Sie im
CommCell Browser
mit der rechten Maustaste auf den Client mit der CommServeER-Sicherung. Das ist der Client, den Sie für die CommServeER-Sicherungsdaten festgelegt haben (weitere Informationen finden Sie weiter oben in diesem Modul im Abschnitt "Installieren der CommServe-Software").
Hinweis:
Wenn Sie nicht über diese Informationen verfügen, überprüfen Sie die Einstellungen für den CommCell-Knoten (das oberste Objekt im CommCell Browser), indem Sie diesen markieren und anschließend auf
Properties
klicken. Der Clientname wird im UNC-Pfad angezeigt. Der UNC-Pfad für CommServeER wird im Dialogfeld
CommCell Properties
auf der Registerkarte
ER Backup
angezeigt.
| 2. |
Erweitern Sie die Struktur, und klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf
Default Backup Set
.
| 3. |
Klicken Sie im Kontextmenü auf
New Subclient
.
| 4. |
Klicken Sie im Dialogfeld
Subclient Properties
auf die Registerkarte
General
. Geben Sie im Feld
Name
zum Beispiel
Subclient CommServeER
,
CSER
oder einen anderen Namen ein, den Sie im Sicherungsverlauf als den Subclient mit den CommServeER-Daten erkennen.
| 5. |
Klicken Sie auf die Registerkarte
Contents
, und geben Sie dann im Feld
Enter New Content
den Pfad zu den CommServeER-Daten ein (zum Beispiel
C:\CommServeER
). Sie können auch die Schaltfläche
Browse
verwenden, um den Inhalt zu suchen.
| 6. |
Klicken Sie im Dialogfeld
Subclient Properties
auf die Registerkarte
Storage Device
und anschließend im Dropdownmenü
Storage Policy
auf
CSER Storage Policy
.
| 7. |
Klicken Sie auf
OK
, um den Subclient zu erstellen.
Hinweis:
Der von Ihnen erstellte Subclient wird in den nachfolgenden Schritten als "CSER" bezeichnet.
| 8. |
Führen Sie die sofortige Sicherung aus, und bestätigen Sie diese:
1. |
Klicken Sie im
CommCell Browser
mit der rechten Maustaste auf den CSER, und klicken Sie dann auf
Backup
.
| 2. |
Wählen Sie im Fenster als Sicherungsart
Full
aus, und klicken Sie dann auf
OK
. Im Fenster
Job Controller
können Sie den Fortschritt des Sicherungsvorgangs verfolgen.
| 3. |
Nach Abschluss der Sicherung können Sie die Sicherungsdaten durchsuchen, um sicherzustellen, dass sie die vorgesehenen Daten enthalten.
|
|
|
Sie können die Daten auch wiederherstellen, um die erfolgreiche Sicherung zu überprüfen. Dies sollte Teil des Notfallwiederherstellungsplans sein.
| • |
So stellen Sie die Daten wieder her
1. |
Klicken Sie im
CommCell Browser
mit der rechten Maustaste auf den CSER, und klicken Sie dann auf
RestoreFiles/Folders
.
| 2. |
Klicken Sie auf
OK
, um die Standardeinstellungen zu aktivieren, nach denen das Durchsuchen nach dem aktuellsten Datum erfolgt.
| 3. |
Erweitern Sie die Struktur, um die Datenstruktur der Sicherung anzuzeigen.
|
|
Sie können nun das Band notieren, auf dem die Sicherung gespeichert ist. Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, sollten Sie einen Zeitplan erstellen, nach dem dieses Medium exportiert und an einen Ort außerhalb des Standorts ausgelagert wird. Informationen über das Exportieren von Bändern finden Sie unter "
Erweiterte Konfiguration von Sicherungs- und Wiederherstellungsdiensten für Windows 2000-Datenzentren
" im Abschnitt "Exportieren von Medien".
| • |
So zeigen Sie den Barcode des Bandes mit dem CommServeER-Subclient an
1. |
Klicken Sie im
CommCell Browser
mit der rechten Maustaste auf den CSER-Subclient oder den Sicherungssatz, und klicken Sie dann auf
View Backup History
.
| 2. |
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die aktuellste Sicherung des CSER-Subclients, und klicken Sie dann auf
View Media
.
| 3. |
Notieren Sie den Barcode der CSER-Sicherung. Wenn dieses Band bei einer Notfallwiederherstellung benötigt wird, sparen Sie mit dem Barcode Stunden, die für das Katalogisieren von Bändern nötig wären.
|
|
Die CommServeER-Daten wurden auf einem Band gesichert, und der Barcode des Bandes wurde notiert. Sie können nun einen Zeitplan für das Sichern des Subclients erstellen.
| • |
So erstellen Sie einen Zeitplan für die Sicherung des CSER-Subclients
1. |
Klicken Sie im
CommCell Browser
mit der rechten Maustaste auf den CSER-Subclient, und klicken Sie dann auf
Backup
.
| 2. |
Wählen Sie im Fenster als Sicherungsart
Full
aus.
| 3. |
Wählen Sie
Schedule
aus.
| 4. |
Planen Sie eine tägliche Sicherung, und wählen Sie als Uhrzeit 18.00 Uhr aus (eine Stunde nach der Standardzeit, zu der die CommServeER-Sicherung auf magnetische Medien durchgeführt wird).
|
|
Die CommServe-Installation ist dadurch abgeschlossen. Fahren Sie mit dem nächsten Abschnitt fort, um die MediaAgent-Software zu installieren.
Planen von Sicherungen
Sicherungsstrategien werden in der Planungsphase vor der Installation festgelegt. Nachdem die Unternehmensclients installiert wurden, kann nun die Sicherung aller Clients von einem Punkt aus erfolgen: der CommCell-Konsole.
Planen der Zeitpunkte für Sicherungen
Eine Sicherung benötigt wie alle anderen Prozesse Systemressourcen. Die Auswirkungen einer Sicherung auf andere Anwendungen sind von einer Reihe von Faktoren abhängig:
| • |
Die zu sichernde Datenmenge
| | • |
Die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Clientcomputer
| | • |
Der Komprimierungsgrad der Sicherung
| | • |
Die Anzahl weiterer Sicherungen für denselben Clientcomputer
|
Es wird empfohlen, dass Sie regelmäßige Sicherungen für Zeiten planen, an denen das System nur wenig ausgelastet ist. Sie sollten zum Beispiel vermeiden, Sicherungen während der normalen Bürozeiten durchzuführen. Wenn Sicherungsdaten über ein Netzwerk an die Zielbibliothek übertragen werden, wird die Planung der Sicherungen außerhalb der Hauptzeiten noch wichtiger, da das gleichzeitige Starten mehrerer Sicherungen die Reaktionszeit des Netzwerks beeinträchtigen kann. Die genauen Auswirkungen auf die Reaktionszeit des Netzwerks sind von einer Reihe von Faktoren abhängig. Dazu gehören die zurzeit gesicherte Datenmenge, die Netzwerkkapazität, die Netzwerkkonfiguration usw.
Es ist oftmals sinnvoll, die geplanten Sicherungen in einer CommCell über einen bestimmten Zeitraum zu verteilen, um Konflikte bei Medienlaufwerken und Mediengruppen zu vermeiden. Die Dauer für eine bestimmte CommCell ist von der gesicherten Datenmenge und der Konfiguration der CommCell in Bezug auf Bibliotheken und Speicherrichtlinien abhängig. Wenn die Anzahl der Medienlaufwerke im Vergleich zur Anzahl der Subclients in der CommCell gering ist, können Laufwerkkonflikte auftreten. Wenn die Anzahl der Speicherrichtlinien im Vergleich zur Anzahl der Subclients gering ist oder wenn eine bestimmte Speicherrichtlinie das Ziel vieler Subclients ist, können Mediengruppenkonflikte auftreten. Wenn einer der beiden Fälle eintritt, werden die Sicherungen in eine Warteschlange umgleitet, bis die erforderliche Ressource wieder zur Verfügung steht. Daher können Sicherungen den für die CommCell geplanten Sicherungszeitraum übersteigen.
Erstellen von Zeitplänen für Sicherungen
Das Planen der Aufträge in der CommCell gewährleistet, dass die zu sichernden Daten regelmäßig gesichert werden.
Entwerfen von Sicherungszeitplänen
Sie können Sicherungen mit dem
Schedule Wizard
oder im CommCell Browser planen. Im CommCell Browser können Sie Sicherungen auf den verschiedenen Ebenen der Browserstruktur planen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf das zu sichernde Element klicken und dann die entsprechenden Menüoptionen auswählen.
Wenn Ihr iDataAgent Sicherungssätze unterstützt, können Sie eine Sicherung für einen Subclient oder einen vollständigen Sicherungssatz planen. Das Planen mit Sicherungssätzen bietet den Vorteil, dass Sie in einem Schritt einen Zeitplan für alle enthaltenen Subclients erstellen können.
Beachten Sie beim Einrichten eines Sicherungsplans für einen ganzen Sicherungssatz, dass jeder Subclient zur geplanten Zeit eine Sicherung einleitet. Wenn mindestens zwei Clients einer Speicherrichtlinie zugeordnet sind, werden deren Sicherungen seriell ausgeführt. Das bedeutet, dass möglicherweise die Sicherung eines Subclients zur angegebenen Zeit gestartet wird, aber dass die anderen Subclients in eine Warteschlange umgeleitet werden, bis die Speicherrichtlinie wieder freigegeben wird.
In Abhängigkeit vom iDataAgent können Sie mit Galaxy Folgendes planen:
| • |
Vollständige Sicherungen
| | • |
Inkrementelle Sicherungen
| | • |
Differenzielle Sicherungen
| | • |
Synthetische vollständige Sicherungen
| | • |
Ausgewählte Sicherungen (Der genaue Typ einer ausgewählten Sicherung ist von Ihrer Auswahl bei der iDataAgent-Installation abhängig.)
|
Vorbereitung:
Zur Vermeidung häufiger Probleme sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
| • |
Verwenden Sie einen effizienten Sicherungszyklus.
Wenn Sie einen Sicherungszeitplan erstellen, handelt es sich dabei wahrscheinlich um einen vollständigen Sicherungszyklus. Stellen Sie sicher, dass sich die Sicherungen eines vollständigen Sicherungszyklus ergänzen. Wenn ein Zeitplan beispielsweise täglich inkrementelle Sicherungen und wöchentlich vollständige Sicherungen vorsieht, sollten Sie darauf achten, dass die inkrementelle Sicherung nicht an dem Tag erfolgt, an dem die vollständige Sicherung durchgeführt wird, um unnötige Sicherungen und Konflikte zu vermeiden.
| | • |
Berücksichtigen Sie die Aufbewahrungszeiträume.
Wenn Sie die Sicherungen für einen vollständigen Sicherungszyklus planen, sollten Sie darauf achten, dass beim vollständigen Sicherungszyklus die entsprechenden Aufbewahrungszeiträume berücksichtigt werden. Wenn Sie einen Plan für einen vollständigen Sicherungssatz erstellen, müssen Sie die Aufbewahrungszeiträume der Speicherrichtlinie für alle enthaltenen Subclients beachten.
| | • |
Minimieren Sie die Medien- und Netzwerkverwendung.
Wenn die CommCell über mehrere Clientcomputer verfügt, sollten Sie die Sicherungen koordinieren, um Medien-, Medienlaufwerk- und mögliche Netzwerkkonflikte zu minimieren.
| | • |
Verwenden Sie angemessene Sicherungszeitpläne.
Zum Sichern aller Daten für einen bestimmten iDataAgent auf einem Clientcomputer, müssen Sie Sicherungszeitpläne definieren, die für alle Subclients im iDataAgent oder für einen Sicherungssatz gelten (sofern Sicherungssätze unterstützt werden).
| | • |
Überprüfen Sie den Zeitrahmen der Sicherung.
Überprüfen Sie, ob ein Betriebszeitrahmen für den zu planenden Sicherungsvorgang eingerichtet wurde. Wenn dies der Fall ist, muss die Sicherung auch innerhalb des gültigen Zeitrahmens geplant werden.
| | • |
Aktivieren Sie die Sicherung.
Stellen Sie sicher, dass der Sicherungsvorgang aktiviert ist.
|
Hinzufügen, Ändern und Löschen geplanter Aufträge
Sie können Aufträge mit dem
Schedule Wizard
oder im CommCell Browser planen. Im CommCell Browser erstellen Sie einen geplanten Auftrag, indem Sie mit der rechten Maustaste auf das Element klicken (zum Beispiel Subclient oder Sicherungssatz), für den Sie einen Auftrag planen möchten, und dann die entsprechenden Optionen für das Sichern, Durchsuchen oder Wiederherstellen auswählen. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie den
Schedule Wizard
starten, mit dem Sie Sicherungs-, Wiederherstellungs- und Verwaltungsaufträge planen können.
| • |
So fügen Sie einen geplanten Auftrag hinzu
| • |
Klicken Sie im
CommCell Browser
auf das Menü
Tasks
und anschließend auf
View Schedules
.
| • |
Hinzufügen: Klicken Sie im angezeigten Dialogfeld auf
Add
. Der
Schedule Wizard
wird angezeigt, der Sie durch den Vorgang des Planens eines Sicherungs-, Wiederherstellungs- oder Verwaltungsauftrags führt.
| | • |
Ändern: Wählen Sie den Auftrag aus, dessen Zeitplan Sie ändern möchten, und klicken Sie dann auf
Edit
.
| | • |
Löschen: Wählen Sie den Auftrag aus, den Sie aus dem Zeitplan entfernen möchten, und klicken Sie dann auf
Delete
. Zum Bestätigen des Löschvorgangs klicken Sie im angezeigten Dialogfeld auf
Yes
.
|
|
|
Zeitplanberichte
Ausführliche Informationen über Berichte finden Sie im Modul "
Erweiterte Konfiguration von Sicherungs- und Wiederherstellungsdiensten für Windows 2000-Datenzentren
". Nachdem die Clientsicherungen nun erfolgreich durchgeführt und geplant wurden, sollten Sie Zeitpläne für Berichte erstellen, um die tägliche Verwaltung zu vereinfachen.
Auswählen von Benutzern und Zeitplanberichten
Hinweis:
Zeitplanberichte verwenden denselben Mailserver wie Warnmeldungen.
Mit den in den vorherigen Abschnitten beschriebenen Berichten können Sie Folgendes ausführen:
| • |
Auswählen der Benutzer, die die Berichte erhalten
| | • |
Planen von Berichten zu bestimmten Zeiten (zum Beispiel täglich, wöchentlich, monatlich usw.)
|
| • |
So wählen Sie Benutzer für einen beliebigen Berichtstyp aus und planen diesen
1. |
Klicken Sie auf das Symbol
Reports
.
| 2. |
Klicken Sie im Dialogfeld für den entsprechenden Bericht auf
Schedule
. Das Dialogfeld
Select the Users
wird angezeigt.
| 3. |
Fügen Sie die Benutzer, die die Berichte erhalten sollen, im Feld
Users to be Notified
hinzu. Zum Verschieben eines Benutzernamens aus dem Feld
Available Users
in das Feld
Users to be Notified
markieren Sie den Namen im Feld
Available Users
und klicken anschließend auf
<
. Der Name wird in das Feld
Users to be Notified
verschoben.
| 4. |
Klicken Sie auf
OK
. Das Dialogfeld
Schedule Details
wird angezeigt. Nehmen Sie Ihre Auswahl im Dialogfeld
Schedule Details
vor. Klicken Sie auf
OK
.
|
|
Grundlegende Sicherungs- und Wiederherstellungsvorgänge
In diesem Abschnitt werden die empfohlenen Routinevorgänge der Galaxy-Sicherungs- und Wiederherstellungslösung für Microsoft Systems Architecture-Umgebungen beschrieben. Diese Vorgänge sind die Aufgaben, mit denen die vollständige Ausführung periodischer Sicherungen überprüft wird und die Verfahren zum Verwalten und Wiederherstellen von Clientdaten bereitstellen.
Zu diesen Vorgängen gehören unter anderem:
| • |
Tägliche Verwaltung
Protokolle, Berichte und Warnmeldungen.
| | • |
Verwalten von Sicherungen
Sicherungsarten, Speicherrichtlinien, Subclients, Sicherungsvorgänge und Sicherungssätze.
| | • |
Verwalten von Wiederherstellungen
Das Betriebssystem Windows 2000, Exchange Server 2000 und SQL Server 2000.
| | • |
Verwalten von Medien
Ein- und Auslagern von Medien.
|
Für einige dieser Vorgänge ist eine zusätzliche Systemkonfiguration zu der während der Installation der Galaxy-Lösung implementierten Standardkonfiguration erforderlich. (Einzelheiten finden Sie im Abschnitt "Sicherungs- und Wiederherstellungsbereitstellung" in diesem Modul.) Die erweiterte Konfiguration von Galaxy in einer Microsoft Systems Architecture-Umgebung wird im Modul "
Erweiterte Konfiguration von Sicherungs- und Wiederherstellungsdiensten für Windows 2000-Datenzentren
" beschrieben.
Tägliche Verwaltung
Folgendes überprüft der Administrator täglich:
| • |
Ereignisse
| | • |
Sicherungsverlauf
| | • |
Bericht zur Mediensystemwartung (Media Management Housekeeping Report)
| | • |
Scratchpool-Bericht
| | • |
Warnmeldungen
|
Die Vorgehensweisen für die einzelnen Überprüfungen werden in den folgenden Unterabschnitten beschrieben.
Überprüfen der Ereignisse der letzten 24 Stunden
Die Ereignisse der letzten 24 Stunden sollten unbedingt jeden Tag überprüft werden.
| • |
So überprüfen Sie alle Ereignisse innerhalb der letzten 24 Stunden
1. |
Klicken Sie im
CommCell Browser
auf das Symbol
Ereignisanzeige
. In der Ereignisanzeige werden in der Standardeinstellung alle Ereignisse innerhalb der letzten 24 Stunden angezeigt.
| 2. |
Zum Anzeigen von Details zu einem Ereignis doppelklicken Sie auf das Ereignis. Die Details werden daraufhin in einem Fenster angezeigt. Mit den Schaltflächen
Next
und
Previous
in diesem Fenster können Sie Details zur nachfolgenden bzw. vorherigen Nachricht anzeigen.
|
|
Überprüfen des Sicherungsverlaufs der letzten 24 Stunden
Im Fenster
Backup History Reports
wird der Verlauf der Sicherungsaufträge für den ausgewählten iDataAgent, Clientcomputer, Sicherungssatz oder Subclient angezeigt. Tabelle 4 zeigt die aufgezeichneten Elemente.
Tabelle 4: Elemente im Fenster
Backup History Reports
iDataAgent
|
Der iDataAgent, der den Sicherungsvorgang ausgeführt hat.
|
Instance
|
Die Instanz, die den Vorgang ausgeführt hat. Dieses Feld gilt nicht für alle iDataAgents.
|
Backup Set
|
Der Sicherungssatz, unter dem der Vorgang ausgeführt wurde.
|
Subclient
|
Der Subclient, der den Sicherungsvorgang ausgeführt hat.
|
Status
|
Der Abschlussstatus (das heißt SUCCESS oder FAIL) des Vorgangs.
|
Sicherungsmedientyp
|
Die durchgeführte Sicherungsart (das heißt FULL, INCR, DIFF).
|
Job ID
|
Die dem Sicherungsvorgang vom Auftrags-Manager zugeordnete Nummer.
|
Start Time
|
Das Datum und die Uhrzeit, zu der der Sicherungsvorgang gestartet wurde.
|
End Time
|
Das Datum und die Uhrzeit, zu der der Sicherungsvorgang beendet wurde.
|
Bytes (uncompressed)
|
Die Datenmenge (in Byte, nicht komprimiert), die bei dem Vorgang gesichert wurde.
|
| • |
So überprüfen Sie den Sicherungsverlauf
1. |
Klicken Sie im
CommCell Browser
mit der rechten Maustaste auf das Element (das heißt den Subclient, Clientcomputer usw.), dessen Sicherungsverlauf Sie überprüfen möchten, und klicken Sie dann auf
View Backup History
.
| 2. |
Wählen Sie im Fenster
Filter
ggf. die anzuwendenden Filteroptionen aus, und klicken Sie dann auf
OK
. Es wird ein Fenster angezeigt.
| 3. |
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Sicherungszeile, um Folgendes anzuzeigen:
| • |
Die Dateien, wenn vorhanden, die nicht gesichert wurden (sofern der iDataAgent diese Funktion unterstützt).
| | • |
Ausführliche Informationen zum Sicherungsauftrag.
| | • |
Das Medium für den Sicherungsauftrag.
|
|
|
Überprüfen des Berichts zur Mediensystemwartung (Media Management Housekeeping Report)
Der Bericht zur Mediensystemwartung enthält Informationen über Bänder und Treiber, die verwaltet werden müssen.
| • |
So erstellen Sie einen Bericht zur Mediensystemwartung
1. |
Klicken Sie im
CommCell Browser
auf das Symbol
Reports
.
| 2. |
Wählen Sie im Feld
Report Type
den Eintrag
Media Management Housekeeping Report
aus.
| 3. |
Klicken Sie im Fenster
Media Management Housekeeping Report Filter
auf
Schedule
, um die Benutzer auszuwählen, die den Bericht erhalten, und um einen Zeitplan für den Bericht zu erstellen.
| 4. |
Klicken Sie im
CommCell Browser
auf das Symbol
Reports
.
| 5. |
Wählen Sie im Feld
Report Type
den Eintrag
Media Management Housekeeping Report
aus.
| 6. |
Klicken Sie auf
Create
, um den Bericht zu erstellen.
|
|
Überprüfen des Scratchpool-Berichts
Der Scratchpool-Bericht enthält Informationen über den Inhalt und die unteren Schwellenwerte von Scratchpools. Ein Scratchpool ist ein Repository der verfügbaren Medien. Wenn der freie Speicherplatz den unteren Schwellenwert erreicht oder unter diesen fällt, fügt das System einen Eintrag in der Ereignisanzeige hinzu. Bei entsprechender Konfiguration wird außerdem eine Warnmeldung gesendet.
| • |
So erstellen Sie einen Scratchpool-Bericht
1. |
Klicken Sie im
CommCell Browser
auf das Symbol
Reports
.
| 2. |
Wählen Sie im Feld
Report Type
den Eintrag
Scratch Pool Report
aus.
| 3. |
Wählen Sie im Fenster
Scratch Pool Report Filter
die gewünschte Option aus:
| • |
All Scratch Pools
Listet alle verfügbaren Scratchpools in der CommCell auf.
| | • |
Scratch Pools Containing Fewer than ___Media
Listet alle Scratchpools auf, die weniger als die in diesem Feld angegebene Anzahl von Bändern enthalten.
| | • |
Scratch Pools Below the Low Watermark
Listet die Scratchpools auf, die weniger Medien als die durch die Scratchpool-Eigenschaft für den unteren Schwellenwert angegebene Anzahl enthalten.
|
| 4. |
Klicken Sie auf
Schedule
, um die Benutzer auszuwählen, die den Bericht erhalten, und um einen Zeitplan für den Bericht zu erstellen.
| 5. |
Klicken Sie im
CommCell Browser
auf das Symbol
Reports
.
| 6. |
Wählen Sie im Feld
Report Type
den Eintrag
Scratch Pool Report
aus.
| 7. |
Klicken Sie auf
Create
, um den Bericht zu erstellen.
|
|
Überprüfen von Warnmeldungen
Eine
Warnmeldung
ist eine von Galaxy gesendete E-Mail-Nachricht, in der der Nachrichtenempfänger darüber informiert wird, dass ein bestimmtes Galaxy-Ereignis eingetreten ist oder dass eine Benutzeraktion ausgeführt wurde. Die E-Mail-Nachricht wird über den im Dialogfeld
CommCell Properties
auf der Registerkarte
General
angegebenen Mailserver gesendet. Wenn Sie zum Beispiel eine Warnmeldung für den Fall konfigurieren, dass Änderungen an CommCell-Eigenschaften vorgenommen werden, wird bei einer Änderung an einer Eigenschaft auf CommCell-Ebene eine Warnmeldung an den zugeordneten Benutzer gesendet. Wenn Sie eine Warnmeldung bei erfolgreichen Sicherungen auf Ebene der Clientcomputer konfigurieren, erhalten die ausgewählten Benutzer bei jeder erfolgreichen Sicherung eines auf dem Client installierten iDataAgents eine Warnmeldung.
Konfigurieren von E-Mail-Benachrichtigungen für Warnmeldungen
Warnmeldungen werden konfiguriert, indem Sie mindestens ein Ereignis auswählen und dann die Benutzer festlegen, die Warnmeldungen zu den ausgewählten Ereignissen erhalten. Die für die Konfiguration von Warnmeldungen verfügbaren Ereignisse werden im Dialogfeld
Properties
eines Objekts auf der Registerkarte
Alert
aufgelistet. Warnmeldungen können auf Ebene von CommCell, Client, iDataAgent, Instanz, MediaAgent, Bibliothek und Speicherrichtlinie konfiguriert werden.
Warnmeldungen die auf einer höheren Ebene der Galaxy-Hierarchie konfiguriert werden, gelten für alle untergeordneten Ebenen. Wenn Sie beispielsweise eine Warnmeldung bei erfolgreichen Sicherungen auf Ebene der Clientcomputer konfigurieren, werden bei allen erfolgreichen Sicherungen aller iDataAgents auf dem Client Warnmeldungen ausgelöst.
Dieser Abschnitt enthält grundlegende Anweisungen über das Konfigurieren einer E-Mail-Warnmeldung für drei unterschiedliche Szenarien. Diese Warnmeldungen sind Teil der empfohlenen täglichen Verwaltung:
| • |
Fehlgeschlagene Sicherungen
| | • |
Keine verfügbaren Medien (
No Spare Media
)
| | • |
Wenig verfügbare Medien (
Spare Media Low
)
|
Aufgrund der Beziehungen zwischen Galaxy-Funktionen und -Warnmeldungen müssen Sie über ein Benutzerkonto verfügen, um Warnmeldungen für sich selbst zu konfigurieren. Ausführliche Informationen zur Benutzer- und Gruppensicherheit finden Sie im Modul "
Erweiterte Konfiguration von Sicherungs- und Wiederherstellungsdiensten für Windows 2000-Datenzentren
."
| • |
So konfigurieren Sie eine Warnmeldung
1. |
Erstellen eines Kontos:
1. |
Klicken Sie in der CommCell-Struktur mit der rechten Maustaste auf
CommCell Users
, und wählen Sie
New
aus. Fügen Sie einen Benutzernamen, ein Kennwort und Ihre E-Mail-Adresse hinzu. (Die Standardstruktur für Benutzernamen lautet:
DOMÄNE
\
Anmeldename
.) Das Kennwort gilt nur für Galaxy. Es kann mit Ihrem Windows-Kennwort übereinstimmen, dies ist jedoch nicht erforderlich.
| 2. |
Doppelklicken Sie auf der Registerkarte
CommCell User Groups
auf
Master
. Klicken Sie auf
Users
. Klicken Sie auf die Schaltfläche
<
, um die Gruppe
Master
aus der Spalte
Available
in die Spalte
Member Groups
zu verschieben. Klicken Sie anschließend zum Beenden auf
OK
.
| 3. |
Sie können Warnmeldungen nun so konfigurieren, dass diese per E-Mail an Ihr Konto gesendet werden.
|
| 2. |
Konfigurieren der Warnmeldung über fehlgeschlagene Sicherungen:
1. |
Klicken Sie in der CommCell-Struktur mit der rechten Maustaste auf das Symbol
CommCell
, und klicken Sie anschließend auf
Properties
. Das Symbol
CommCell
bildet den Stamm der Struktur wie
Servername
.
| 2. |
Führen Sie in der Spalte
Alert
den Bildlauf nach unten bis zum Abschnitt
Backup
durch.
| 3. |
Suchen Sie die Spalte für
Event
mit der Bezeichnung
Failed
.
| 4. |
Klicken Sie auf
Edit
, und wählen Sie die Benutzer aus, die der Liste
Users to be Notified
hinzugefügt werden sollen, indem Sie auf die Schaltfläche
<
klicken. Um einen Benutzer aus der Liste
Users to be Notified
zu entfernen, klicken Sie auf die Schaltfläche
>
.
| 5. |
Klicken Sie auf
OK
, um die zu benachrichtigenden Benutzer zu bestätigen.
| 6. |
Klicken Sie auf
OK
. Die Konfiguration ist abgeschlossen.
|
| 3. |
Konfigurieren der Warnmeldung
No Spare Media
:
1. |
Klicken Sie in der CommCell-Struktur mit der rechten Maustaste auf das Symbol
CommCell
, und klicken Sie anschließend auf
Properties
.
| 2. |
Führen Sie in der Spalte
Alert
den Bildlauf nach unten bis zum Abschnitt
Tape
durch.
| 3. |
Suchen Sie in der Spalte
Event
nach
No Spare Media
.
| 4. |
Klicken Sie auf
Edit
, und wählen Sie die Benutzer aus, die der Liste
Users to be Notified
hinzugefügt werden sollen, indem Sie auf die Schaltfläche
<
klicken. Um einen Benutzer aus der Liste
Users to be Notified
zu entfernen, klicken Sie auf die Schaltfläche
>
.
| 5. |
Klicken Sie auf
OK
, um die zu benachrichtigenden Benutzer zu bestätigen.
| 6. |
Klicken Sie auf
OK
. Die Konfiguration ist abgeschlossen.
|
| 4. |
Konfigurieren der Warnmeldung
Spare Media Low
:
1. |
Klicken Sie in der CommCell-Struktur mit der rechten Maustaste auf das Symbol
CommCell
, und klicken Sie anschließend auf
Properties
.
| 2. |
Führen Sie in der Spalte
Alert
den Bildlauf nach unten bis zum Abschnitt
Library
durch.
| 3. |
Suchen Sie in der Spalte
Event
nach
Spare Media Low
.
| 4. |
Klicken Sie auf
Edit
, und wählen Sie die Benutzer aus, die der Liste
Users to be Notified
hinzugefügt werden sollen, indem Sie auf die Schaltfläche
<
klicken. Um einen Benutzer aus der Liste
Users to be Notified
zu entfernen, klicken Sie auf die Schaltfläche
>
.
| 5. |
Klicken Sie auf
OK
, um die zu benachrichtigenden Benutzer zu bestätigen.
| 6. |
Klicken Sie auf
OK
. Die Konfiguration ist abgeschlossen.
|
Hinweis
: Die Warnmeldung
Spare Media Low
ist nur verfügbar, wenn eine Medienbibliothek konfiguriert wurde.
|
|
Verwalten von Sicherungen
Das Galaxy-System unterstützt vollständige, inkrementelle und differenzielle Sicherungen. Diese Sicherungen können geplant oder manuell ausgelöst werden.
Vollständige Sicherungen
Die erste Sicherung bei allen Clients ist die vollständige Sicherung. Die vollständige Sicherung bildet dann die Basis für die nachfolgenden inkrementellen oder differenziellen Sicherungen. Bei einer vollständigen Sicherung werden alle Datenbankelemente gesichert, die einem Subclient zugeordnet sind. Sie ist im Grunde ein Snapshot des Subclients. Wenn die Datenbankelemente auf zwei Subclients verteilt sind, ist für jeden Subclient eine vollständige Sicherung erforderlich, um die gesamte Datenbank auf dem Client zu sichern.
Inkrementelle Sicherungen
Eine inkrementelle Sicherung ist eine Sicherung der Teile der Datenbank, die seit der letzten Sicherung geändert wurden. Sie ist im Grunde eine Sicherung der Transaktionsprotokolle der Datenbank. In der Regel verbrauchen inkrementelle Sicherungen erheblich weniger Medien und Ressourcen als vollständige Sicherungen.
Differenzielle Sicherungen
Eine differenzielle Sicherung umfasst nur die Änderungen seit der letzten vollständigen Sicherung. Wie inkrementelle Sicherungen verbrauchen differenzielle Sicherungen in der Regel erheblich weniger Medien und Ressourcen als vollständige Sicherungen.
Vergleich vollständiger, inkrementeller und differenzieller Sicherungen
Das Sicherungsschema eines iDataAgents kann mehrere Sicherungsarten umfassen. Sie können in Abhängigkeit von Ihren Anforderungen an die Datensicherheit vollständige und inkrementelle oder vollständige und differenzielle Sicherungen kombinieren. Andere Kombinationen sind nicht möglich. Bei vollständigen Sicherungen werden immer alle einem Subclient zugewiesenen Daten gesichert.
Vollständige Sicherungen sind in einigen Fällen erforderlich (zum Beispiel als Basis für die Sicherung), sie weisen jedoch die geringste Effizienz auf. Der Grund dafür ist, dass die vollständige Sicherung aller Daten am längsten dauert. Vollständige Sicherungen lassen sich allerdings am schnellsten wiederherstellen. Bei inkrementellen Sicherungen wird in der Regel die geringste Datenmenge gesichert, so dass sie die effizienteste Form der Sicherung bilden. Differenzielle Sicherungen sind meist zwischen den beiden anderen Sicherungsarten einzuordnen. Dabei werden in der Regel mehr Daten als bei inkrementellen jedoch weniger Daten als bei vollständigen Sicherungen gesichert.
Inkrementelle Sicherungen sind bei der Sicherung effizienter als differenzielle Sicherungen. Differenzielle Sicherungen können jedoch die Effizienz bei der Wiederherstellung erhöhen. Bei jeder Sicherung werden die Daten in eine Archivdatei auf dem Sicherungsmedium geschrieben. Da bei jeder inkrementellen Sicherung eine Archivdatei erstellt wird, sind die Sicherungsdaten einer bestimmten Subclientinstanz meist auf verschiedene Archivdateien verteilt. Bei differenziellen Sicherungen hingegen sind alle geänderten Daten in einer (der aktuellsten) Archivdatei enthalten. Im Fall einer Wiederherstellung kann dieses Speicherprotokoll wichtig sein. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie eine große Datenmenge wiederherstellen möchten.
Abschließende Anmerkungen zu inkrementellen und differenziellen Sicherungen
Inkrementelle und differenzielle Sicherungen weisen jeweils eigene Vorteile auf.
Inkrementelle Sicherungen:
| • |
Sicherung von weniger Daten als bei differenziellen Sicherungen.
| | • |
Zugriff auf weniger Medien als bei differenziellen Sicherungen.
| | • |
Durchführung mit geringerem Zeitaufwand als bei differenziellen Sicherungen.
| | • |
Höherer Zeitaufwand bei Wiederherstellungen als bei differenziellen Sicherungen, insbesondere bei großen Datenmengen.
|
Differenzielle Sicherungen:
| • |
Sicherung von mehr Daten als bei inkrementellen Sicherungen.
| | • |
Zugriff auf mehr Medien als bei inkrementellen Sicherungen.
| | • |
Durchführung mit höherem Zeitaufwand als bei inkrementellen Sicherungen.
| | • |
Geringerer Zeitaufwand bei Wiederherstellungen als bei inkrementellen Sicherungen, insbesondere bei großen Datenmengen.
|
Differenzielle Sicherungen werden kumulativ durchgeführt. Die Datenmengen vergrößern sich bei jeder Sicherung aufgrund der Änderungen der Datenbanken. Dadurch entstehen möglicherweise Probleme bei der Sicherungsstrategie von Subclientinstanzen, bei denen große Datenmengen geändert werden. Unter diesen Umständen kann die Größe der differenziellen Sicherung schnell die Größe einer vollständigen Sicherung aufweisen. In diesen Fällen sollten Sie u. U. die Sicherungsstrategie ändern und häufiger vollständige Sicherungen durchführen.
Synthetische vollständige Sicherungen
Mit synthetischen vollständigen Sicherungen kann eine vollständige Sicherung auf neuen Medien ohne Einbeziehung des Clients durchgeführt werden. Es handelt sich dabei um eine Funktion zur Wiederherstellung des Sicherungsstatus, bei der die früheren Sicherungen auf einem neuen Band konsolidiert werden. Beachten Sie, dass die Daten des Clients bei einer synthetischen vollständigen Sicherung nicht erfasst werden und es sich daher nicht um einen Ersatz für die normale geplante Sicherung handelt. Wenn Sie eine synthetische vollständige Sicherung unmittelbar gefolgt von einer normalen vollständigen Sicherung auf neue Medien festlegen, kann eine vollständige Sicherung auf einem einzelnen Satz von Bändern zur Lagerung außerhalb des Standorts durchgeführt werden. Für die Wiederherstellung muss ein spezifischer Zeitpunkt zwischen der letzten Sicherung vor der synthetischen vollständigen Sicherung und dem Zeitpunkt der synthetischen vollständigen Sicherung angegeben werden.
Geplante Sicherungen
Mithilfe geplanter Sicherungen können Daten auf einfache Art ohne Benutzereingriff gesichert werden. Über die CommCell-Konsole können für alle Subclients jeweils geplante Sicherungen erstellt werden. Beim Festlegen der Zeitpläne für Sicherungen muss für jede Subclient- oder Sicherungssatzebene ein Sicherungszeitplan erstellt werden. Ein Sicherungszeitplan kann eine vollständige sowie mindestens eine inkrementelle oder differenzielle Sicherung umfassen.
Speicherrichtlinien
Bei Speicherrichtlinien handelt es sich um die maßgeblichen Festlegungen, über die Daten gesichert und wiederhergestellt werden. Eine Speicherrichtlinie ist die primäre logische Einheit, über die eine Subclientinstanz gesichert wird. Dabei besteht die Hauptfunktion darin, einem physischen Sicherungsmedium Sicherungsdaten zuzuordnen. Im Galaxy-System wird für jede Medienbibliothek oder jedes eigenständige Laufwerk eine Standardspeicherrichtlinie bereitgestellt. Beim Erstellen von Dateisystem-Subclientinstanzen werden die einzelnen Instanzen automatisch jeweils einer Standardspeicherrichtlinie zugeordnet. Sie können jedoch eine beliebige Anzahl anderer Speicherrichtlinien für folgende Vorgänge definieren:
| • |
Anpassen der Sicherungsattribute an die entsprechenden Anforderungen
| | • |
Übertragen der Sicherungsdaten in eine andere Bibliothek
| | • |
Bereitstellen der Attribute für parallele Sicherungen
|
Eine Speicherrichtlinie enthält benutzerdefinierte Parameter, die zum Anpassen der Vorgänge an spezifische Anforderungen verwendet werden können. Zu diesen Parametern zählen Sicherheit, Datenströme, Kopienamen, Aufbewahrungskriterien, Scratchpools und Laufwerkpools. Die Aufbewahrungsparameter werden dynamisch angewendet, das heißt dass der Wert eines bereits als unendlich festgelegten Aufbewahrungszeitraums geändert werden kann und dass der neue Wert dann auf alle vorhandenen Sicherungssätze angewendet wird. Dadurch können Aufbewahrungsparameter so geändert werden, dass Sicherungsdaten dynamisch gelöscht werden.
Medienkonflikt in Wechselmediengruppen
Beim Zuweisen der Sicherungen verschiedener Subclients zur gleichen Speicherrichtlinie wird die Wahrscheinlichkeit eines Ressourcenkonflikts der Speicherrichtlinienkopien erhöht, die den Bibliotheken mit Wechselmedien zugeordnet sind. In einer Mediengruppe kann jeweils nur ein Vorgang durchgeführt werden. Dies führt u. U. zu einer seriellen Durchführung der Sicherungen und Wiederherstellungen, die gleichzeitig auf dieselbe Speicherrichtlinie zugreifen. Das trifft insbesondere dann zu, wenn die entsprechende Speicherrichtlinie für nur einen Datenstrom konfiguriert ist. Je höher die Anzahl der konfigurierten Datenströme, desto geringer ist die Anzahl der eventuell auftretenden Konflikte bei Wechselmedien. Da bei einer bestimmten Sicherung ein beliebiger Datenstrom verwendet werden kann, werden die Sicherungsdaten für verschiedene Clients im Laufe der Zeit möglicherweise dennoch in den gleichen Datenstrom und damit auf die gleichen Bänder geschrieben. Folglich kann beim Sichern oder Wiederherstellen von Daten auf unterschiedlichen Clients mit derselben Speicherrichtlinie ein Konflikt der Wechselmedien auftreten.
Im Galaxy-System ist es nicht zwingend erforderlich, die Daten unterschiedlicher Subclients oder Clientcomputer in der gleichen Speicherrichtlinie zu konsolidieren. Zur Vermeidung von Medienkonflikten empfiehlt es sich, zusätzliche Speicherrichtlinien zu erstellen.
Konfigurationsterminologie für Galaxy-Speicherrichtlinien
Bei der Konfiguration von Galaxy-Speicherrichtlinien wird folgende Terminologie verwendet.
Kopienamen
Durch Speicherrichtlinien werden eine benannte Einheit und definierte Attribute bereitgestellt, über die Sicherungsdaten gespeichert und verwaltet werden. Einer Speicherrichtlinie kann mindestens ein Kopiename (max. 32 Zeichen) zugeordnet werden.
Beim Erstellen der Speicherrichtlinie wird automatisch der Name der ersten (primären) Kopie erstellt. Alle Sicherungsdaten des Subclients werden in der primären Kopie gespeichert.
Durch Hinzufügen neuer Kopienamen können Sie eine beliebige Anzahl an zusätzlichen Mediensicherungskopien, die so genannten
sekundären Kopien
, erstellen. Die sekundären Kopien können durch einen zusätzlichen Kopiervorgang mit der primären Kopie synchronisiert werden. Beim Durchführen eines zusätzlichen Kopiervorgangs für eine Speicherrichtlinie werden alle sekundären Kopien in der entsprechenden Prioritätsreihenfolge mit den Sicherungsdaten aus der primären Kopie aktualisiert (synchronisiert). Bei dieser Aktualisierung handelt es sich um eine Datenübertragung zwischen Sicherungsmedien ohne Einbeziehung der Clients. Alle synchronisierten sekundären Kopien können auf die Ebene einer primären Kopie heraufgestuft werden, wenn zum entsprechenden Zeitpunkt kein Sicherungs- oder Wiederherstellungsvorgang durchgeführt wird. Beim Ausführen von Wiederherstellungen können Sie auswählen, aus welchen Medienkopien die Daten abgerufen werden. Dadurch kann die Verwendung einer qualitativ schlechten Medienkopie vermieden werden, wenn die entsprechenden Daten schnell wiederhergestellt werden müssen.
Jeder Kopie einer Speicherrichtlinie sind spezifische Attribute zugewiesen. Mit den Attributen einer Speicherrichtlinie wird festgelegt, auf welche Weise, an welchem Speicherort und zu welchem Zeitpunkt die Sicherungsdaten verwaltet werden. Durch die Verwendung von Kopienamen für Speicherrichtlinien können Sie die gleichen Daten in unterschiedlichen MediaAgents sichern. Mit dieser Funktion wird in Galaxy die Redundanz von Sicherungsdaten unterstützt, da identische Kopien von Daten in verschiedenen Medienbibliotheken gesichert werden können. Für jeden Kopienamen sollten die folgenden Speicherrichtlinienattribute definiert werden:
| • |
Bibliothek
Mit diesem Begriff werden in Galaxy alle Speichergeräte in der CommCell bezeichnet. Zu den Speichergeräten zählen unter anderem Bandbibliotheken und magnetische Datenträgermedien, die beide in Galaxy als Bibliotheken angezeigt werden können.
| | • |
Laufwerkpool (nur Bibliothek mit Wechselmedien)
Die logische Anordnung von Laufwerken wird als Laufwerkpool bezeichnet. Mit Laufwerkpools können die Laufwerke in einer Bibliothek durch mehrere MediaAgents verwendet werden.
| | • |
Anzahl der Datenströme
Sie müssen die maximale Anzahl an Datenströmen angeben, die bei der Kopie einer Speicherrichtlinie unterstützt werden. Für jeden Datenstrom wird ein Medienlaufwerk verwendet. Speicherrichtlinien mit mehreren Datenströmen können nur einem Subclient zugewiesen werden, dessen iDataAgent mehrere Datenströme unterstützt.
| | • |
Aufbewahrungszeit
Hierdurch wird die Mindestanzahl der Tage zum Aufbewahren der Daten angegeben. Sicherungssätze können gelöscht und Medien im Scratchpool wiederverwendet werden, wenn dieses Kriterium und das Kriterium für Aufbewahrungszyklen (siehe nächster Abschnitt) eingehalten werden. Dieses Attribut kann zur Vereinfachung der Medienverwaltung jederzeit dynamisch geändert werden. Die Vorgänge zum Löschen von Archiven müssen zeitlich festgelegt oder manuell ausgelöst werden. Die Aufbewahrungszeit der Daten wird nicht automatisch festgelegt und muss vor dem Löschen der Archive angegeben werden.
| | • |
Aufbewahrungszyklen
Hierdurch wird die Mindestanzahl der Aufbewahrungszyklen angegeben. Jeder Sicherungszyklus beginnt bei einer durch den iDataAgent definierten vollständigen (oder entsprechenden) Sicherung und kann beliebig viele inkrementelle oder differenzielle Sicherungen enthalten. Dieses Attribut kann zur Vereinfachung der Medienverwaltung jederzeit dynamisch geändert werden. Die Vorgänge zum Löschen von Archiven müssen zeitlich festgelegt oder manuell ausgelöst werden (siehe oben). In diesem Fall werden jedoch die Datenaufbewahrungszyklen automatisch festgelegt.
| | • |
Scratchpool (nur Bibliothek mit Wechselmedien)
Bei einem Scratchpool handelt es sich um ein zur Verwendung verfügbares Repository neuer und wiederverwendbarer Daten. Bei der Konfiguration von Speicherrichtlinien wird im Feld für den Scratchpool der Name des Scratchpools angegeben, über den mit der Speicherrichtlinienkopie Medien abgerufen oder zurückgegeben werden. Dieses Attribut kann zur Vereinfachung der Medienverwaltung jederzeit dynamisch geändert werden.
| | • |
Hardwarekomprimierung
Wenn die Hardwarekomprimierung aktiviert ist, wird sie für die Speicherrichtlinienkopie verwendet. Die aktivierte Hardwarekomprimierung hat Vorrang vor der Softwarekomprimierung des Subclients.
Die Hardwarekomprimierung führt möglicherweise zu einer erhöhten Leistung und zu geringerer CPU-Auslastung auf dem Client bzw. MediaAgent, jedoch auch zu einem erhöhten Netzwerkdatenverkehr in beiden Richtungen. Darüber hinaus wird ein gerätespezifischer Komprimierungsalgorithmus verwendet. Dadurch treten beim Wiederherstellen von Daten über ein Laufwerk von einem anderen Hersteller möglicherweise Probleme auf.
| | • |
Softwarekomprimierung
Wenn die Hardwarekomprimierung nicht aktiviert ist, kann die Softwarekomprimierung verwendet werden. Bei der Softwarekomprimierung auf dem Client wird kein gerätespezifischer Komprimierungsalgorithmus verwendet und die Übertragung von Daten im Netzwerk in beide Richtungen reduziert. Dagegen steigt die CPU-Auslastung des Clients und des MediaAgent. Dadurch werden möglicherweise alle Vorteile des reduzierten Netzwerkdatenverkehrs zunichte gemacht.
Bei der MediaAgent-Softwarekomprimierung wird der Netzwerkdatenverkehr bei Wiederherstellungen reduziert, bei Sicherungen jedoch nicht verringert. Die CPU-Auslastung des Clients ist daher bei Wiederherstellungen geringer als bei Sicherungen. Aus diesem Grund empfiehlt sich bei einem leistungsstarken MediaAgent möglicherweise die MediaAgent-Softwarekomprimierung.
|
Technische Hinweise zur Komprimierung
Wie oben erläutert, verfügt die Galaxy-Software über Hardwarekomprimierungs- und Softwarekomprimierungsfunktionen. Die Hardwarekomprimierung wird auf unterstützten Bandlaufwerken ausgeführt und in der Galaxy-Software über die CommCell-Konsole in Speicherrichtlinien konfiguriert. Die Softwarekomprimierung wird entweder auf dem Client oder dem MediaAgent konfiguriert und ausgeführt. Dies wird in der Subclientkonfiguration in den Einstellungen der Eigenschaften und der erweiterten Funktionen angegeben und ist nur möglich, wenn die Hardwarekomprimierung deaktiviert ist. In der Standardeinstellung ist sowohl die Hardware- als auch die Softwarekomprimierung deaktiviert.
Durch die Softwarekomprimierung wird auf der entsprechenden CPU (Client oder MediaAgent) eine Leistungsoptimierung erzielt. Die Softwarekomprimierung auf dem Client führt bei Sicherungsvorgängen zwar zur Erhöhung der CPU-Zyklen auf dem Clientsystem, hat jedoch den Vorteil, dass der gesamte Netzwerkdatenverkehr zwischen dem Clientsystem und dem MediaAgent reduziert wird.
Mit der Softwarekomprimierung auf dem MediaAgent werden die CPU-Zyklen auf dem MediaAgent-System bei Sicherungsvorgängen erhöht. Bei dieser Option wird der Netzwerkdatenverkehr nicht reduziert. Wenn jedoch bei mehreren Clientarbeitsstationen die Softwarekomprimierung für den gleichen MediaAgent konfiguriert ist und gleichzeitig ausgeführte Sicherungen gestartet werden, macht sich beim MediaAgent ein Leistungsabfall bemerkbar.
Aufgrund dieses eventuellen Leistungsabfalls empfiehlt sich die Konfiguration der Softwarekomprimierung auf dem MediaAgent nur bei Clientsystemen, die für den Betrieb wichtig sind. Als Alternative zur Verwendung der Softwarekomprimierung auf dem MediaAgent kann die Hardwarekomprimierung aktiviert werden. Dadurch wird die Softwarekomprimierung vollständig deaktiviert.
Die Hardwaredekomprimierung findet auf dem Bandlaufwerk statt und erfolgt automatisch für Daten, die bei der Sicherung über die Hardware komprimiert wurden. Die gesamte Softwaredekomprimierung wird unabhängig vom Ort der Komprimierung auf dem Clientsystem ausgeführt. Wenn Clientdaten bei der Sicherung über Software auf dem MediaAgent komprimiert wurden, werden sie dennoch beim Wiederherstellungsvorgang auf dem Client dekomprimiert. Die Softwaredekomprimierung wirkt sich bei Wiederherstellungsvorgängen weniger auf den Client aus als die Komprimierung bei Sicherungsvorgängen.
Suchen Sie auf dem Client in der Datei
Cvd.log
nach
CompressType
oder
CompressWhere
, um zu ermitteln wo die Komprimierung bei einer Sicherung stattfindet. In Tabelle 5 finden Sie Angaben zum Decodieren der Ergebnisse.
CompressType=0
und
CompressWhere=1
bedeutet beispielsweise, dass die Softwarekomprimierung auf dem MediaAgent ausgeführt wird. Beachten Sie, dass für "Hardwarekomprimierung" und "Keine Komprimierung" der Wert "2" angegeben ist, das heißt die Softwarekomprimierung ist deaktiviert.
Tabelle 5: Komprimierungsprotokollwerte
Softwarekomprimierung auf dem Client
|
0
|
0
|
Softwarekomprimierung auf dem MediaAgent
|
0
|
1
|
Hardwarekomprimierung
|
2
|
2
|
Keine Komprimierung
|
2
|
2
|
Der zu verwendende Komprimierungstyp ist von der Verarbeitungsleistung des Clients und MediaAgent sowie von der verfügbaren Bandbreite zwischen Client und MediaAgent abhängig. Verwenden Sie als Benutzer zunächst die Hardwarekomprimierung, und testen Sie nach der erfolgreich ausgeführten Sicherungsimplementierung andere Komprimierungstypen.
Erstellen einer Speicherrichtlinie
Vor dem Ausführen der folgenden Schritte empfiehlt es sich, die Anweisungen unter "Medienkonflikt in Wechselmediengruppen" und "Konfigurationsterminologie für Galaxy-Speicherrichtlinien" weiter oben in diesem Modul zu lesen.
| • |
So erstellen Sie eine Speicherrichtlinie
1. |
Klicken Sie im
CommCell Browser
mit der rechten Maustaste auf das Symbol
Storage Policies
, und wählen Sie
New Storage Policy
aus.
| 2. |
Daraufhin sollte das Begrüßungsfenster
Storage Policy Wizard
angezeigt werden. Klicken Sie auf
Next
, um den Vorgang fortzusetzen.
| 3. |
Geben Sie im Feld
Storage Policy Name
den
Namen der Speicherrichtlinie
ein, und klicken Sie auf
Next
.
| 4. |
Geben Sie im Feld
Primary Copy
den
Namen der primären Kopie
ein, und klicken Sie auf
Next
.
| 5. |
Wählen Sie die Bibliothek aus, der die primäre Speicherrichtlinienkopie zugeordnet werden soll, und klicken Sie auf
Next
.
| 6. |
Fahren Sie mit Schritt 8 fort, wenn Sie keine Bibliothek mit Wechselmedien verwenden. Wählen Sie andernfalls den Laufwerkpool aus, dem die Speicherrichtlinie zugewiesen werden soll, und klicken Sie auf
Next
.
| 7. |
Wählen Sie einen Scratchpool für die primäre Kopie der Speicherrichtlinie aus, und klicken Sie auf
Next
.
| 8. |
Legen Sie im Dialogfeld unter
Number of Streams
den Wert 1 fest, und geben Sie unter
Retention Time
7 Tage und 1 Zyklus an. Die Aufbewahrungszeit ist standardmäßig als unendlich festgelegt. Klicken Sie nach dem Konfigurieren dieser Einstellungen auf
Next
, um den Vorgang fortzusetzen.
| 9. |
Wenn Sie die Speicherrichtlinie so konfigurieren, dass keine Wechselmedien verwendet werden, fahren Sie mit Schritt 10 fort. Andernfalls werden Sie nun zur Auswahl der Hardwarekomprimierung auf dem Speichergerät aufgefordert. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen nicht, und klicken Sie auf
Next
.
| 10. |
Sie werden nun aufgefordert, die für die Speicherrichtlinie ausgewählten Einstellungen zu bestätigen. Überprüfen Sie die Einstellungen, und klicken Sie auf
Finish
.
|
|
Die neue Speicherrichtlinie wird im
CommCell Browser
angezeigt.
Anzeigen von geplanten Aufträgen für eine bestimmte Speicherrichtlinie
In der Galaxy-Software können Sie jeweils die den Speicherrichtlinien zugewiesenen geplanten Aufträge anzeigen. Mit dieser Funktion können für jede Speicherrichtlinie die auf den Ressourcen abgerufenen Befehle angezeigt werden.
| • |
So zeigen Sie die einer Speicherrichtlinie zugewiesenen Aufträge an
1. |
Erweitern Sie im
CommCell Browser
den CommCell-Strukturstamm, bis die gewünschte Speicherrichtlinie angezeigt wird. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Speicherrichtlinie, und wählen Sie
View Schedules
aus. Das Fenster
Scheduled Jobs
wird angezeigt.
| 2. |
Im Fenster
Scheduled Jobs
sind ausführliche Angaben zu allen geplanten der Speicherrichtlinie zugewiesenen Aufträge aufgeführt. Durch Klicken auf
Add
wird der
Schedule Wizard
gestartet. Hier kann der Zeitplan für neue Aufträge festgelegt werden.
|
|
Löschen von Speicherrichtlinien
Eine Speicherrichtlinie kann nicht gelöscht werden, wenn sie einem Subclient zugeordnet ist. Vor dem Löschen einer Speicherrichtlinie müssen alle dieser Speicherrichtlinie zugewiesenen Subclients entweder gelöscht oder einer anderen Speicherrichtlinie zugeordnet werden.
Nach dem Löschen einer Speicherrichtlinie können die gesamten dieser Richtlinie zugeordneten Daten nicht wiederhergestellt werden. Alle Medien, denen die Speicherrichtlinie zugewiesen war, können sofort gelöscht werden.
Eine Speicherrichtlinie wird möglicherweise aus den folgenden Gründen gelöscht:
| • |
Die mit der Speicherrichtlinie gesicherten Daten werden nicht mehr benötigt.
| | • |
Der Speicherrichtlinie sind derzeit keine Sicherungsdaten zugewiesen, und mit dieser Richtlinie werden auch zu keinem späteren Zeitpunkt Sicherungsvorgänge durchgeführt.
|
| • |
So löschen Sie eine Speicherrichtlinie
1. |
Erweitern Sie im
CommCell Browser
den CommCell-Strukturstamm, bis die gewünschte Speicherrichtlinie angezeigt wird. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Speicherrichtlinie, und wählen Sie
Delete
aus.
| 2. |
In einem Bestätigungsfeld werden Sie gewarnt, dass nach dem Löschen der Speicherrichtlinie alle mit dieser Richtlinie gesicherten Daten nicht mehr wiederhergestellt werden können.
|
|
Erstellen von Subclients
Mit Subclients werden verschiedene Bereiche des Dateisystems auf einem Clientcomputer gesichert. Anfangs wird im Galaxy-System für jeden Sicherungssatz ein Standardsubclient definiert. Zu diesem Zeitpunkt enthält der Standardsubclient das gesamte Dateisystem und den Systemstatus. Wenn Sie im gleichen Sicherungssatz andere Subclients angeben, enthält der Standardsubclient das gesamte Dateisystem mit Ausnahme der Bereiche, die anderen Subclients zugewiesen wurden.
Voraussetzungen zum Definieren eines Subclients:
| • |
Angeben eines Subclientnamens.
| | • |
Definieren des Inhalts für den Subclient.
| | • |
Zuordnen einer Speicherrichtlinie zum Subclient.
|
Diese Informationen werden im Dialogfeld
Subclient Properties
eingegeben. Sie genügen zum Erstellen eines Subclients. Darüber hinaus können jedoch zusätzliche Subclienteigenschaften festgelegt werden. Es folgen einige Beispiele:
| • |
Erstellen eines Sicherungsfilters.
| | • |
Auswählen des Datenkomprimierungsschemas für den Subclient.
| | • |
Festlegen von bei Sicherungen ausgelösten Prozessen.
|
Erstellen eines neuen Subclients in einem Sicherungssatz
Wichtiger Hinweis: Erstellen Sie keinen neuen Subclient während der Sicherung eines übergeordneten Sicherungssatzes oder eines gleichgeordneten Subclients.
| • |
So erstellen Sie einen neuen Subclient in einem Sicherungssatz
1. |
Klicken Sie im
CommCell Browser
mit der rechten Maustaste auf den Sicherungssatz, in dem der Subclient erstellt werden soll, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf
New Subclient
.
| 2. |
Klicken Sie im Dialogfeld
Subclient Properties
auf die Registerkarte
General
, und geben Sie den Namen (max. 32 Zeichen) des zu erstellenden Subclients ein. Die Systemstatussicherung wird nur beim Standardsubclient ausgelöst.
| 3. |
Klicken Sie auf die Registerkarte
Content
, und geben Sie im Feld
Enter New Content
den Inhalt des Subclients ein. Wahlweise können Sie auch auf
Browse
klicken, um den Inhalt einzugeben.
| 4. |
Klicken Sie bei der Angabe eines UNC-Datenpfads auf
As User
, und geben Sie die Benutzerkontoinformationen für den Domänenbenutzer sowie die Berechtigungen für diesen Pfad ein.
| 5. |
Klicken Sie im Dialogfeld
Subclient Properties
auf die Registerkarte
Storage Device
, und wählen Sie dann im Feld
Storage Policy
die Speicherrichtlinie aus, die diesem Subclient zugeordnet werden soll.
|
|
Umbenennen eines Subclients
Alle benutzerdefinierten Subclients können jederzeit umbenannt werden. Die Namen von Standardsubclients können jedoch nicht geändert werden. Benennen Sie darüber hinaus keinen Subclient um, der gerade gesichert wird.
1. |
Klicken Sie mit der rechten Maustaste im
CommCell Browser
auf den umzubenennenden Subclient, und klicken Sie anschließend im Kontextmenü auf
Properties
.
| 2. |
Geben Sie im Dialogfeld
Subclient Properties
auf der Registerkarte
General
im Feld
Subclient N
den neuen Namen ein, und klicken Sie auf
OK
. Der Subclient wird im CommCell Browser mit dem neuen Namen aktualisiert.
|
Ändern des Inhalts eines Subclients
Der dem Subclient zugewiesene Bereich eines Dateisystems wird als
Subclientinhalt
bezeichnet. Der jeweilige Inhalt aller Subclients kann auf der Registerkarte
Content
des Dialogfelds
Subclient Properties
angezeigt und geändert werden. Es wird davon abgeraten, die Anfangseinstellung (das heißt "\") für den Inhalt des Standardsubclients zu ändern. Mit dieser Einstellung wird sichergestellt, dass der Standardsubclient alle Bereiche des Dateisystems enthält, die keinen anderen Subclients zugewiesen sind. Wenn Sie die Einstellung in einen anderen Pfad ändern, werden im Standardsubclient nur die auf diesen Pfad bezogenen Daten gesichert, und das Dateisystem wird in den Subclients des Sicherungssatzes nicht mehr in seiner Gesamtheit gesichert. Darüber hinaus darf der Inhalt eines gerade gesicherten Subclients nicht geändert werden.
| • |
So ändern Sie den Inhalt eines Subclients
1. |
Klicken Sie im
CommCell Browser
mit der rechten Maustaste auf den Subclient, dessen Inhalt geändert werden soll, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf
Properties
.
| 2. |
Klicken Sie im Dialogfeld
Subclient Properties
auf die Registerkarte
General
.
| 3. |
Führen Sie zum Einfügen einer Datei oder eines Ordners in den Inhalt des Subclients
einen
der folgenden Schritte aus:
1. |
Geben Sie im Feld
Enter New Content
den Pfad (einschließlich des Laufwerkbuchstabens) der Datei oder des Ordners ein, die hinzugefügt werden soll, und klicken Sie auf
Add
. Wiederholen Sie diesen Schritt zum Hinzufügen weiterer Dateien und/oder Ordner.
| 2. |
Wählen Sie durch Klicken auf
Browse
den gewünschten Pfad aus. Erweitern Sie im Fenster
Browse
das Dateisystem des Clientcomputers, klicken Sie auf die hinzuzufügenden Dateien oder Ordner und anschließend auf
Add
. Wiederholen Sie diesen Schritt für jeden weiteren Eintrag.
| 3. |
Klicken Sie zum Angeben eines UNC-Datenpfads auf
As User
, und geben Sie die Benutzerkontoinformationen für den Domänenbenutzer sowie die Berechtigungen für diesen Pfad ein.
|
| 4. |
Klicken Sie zum Speichern der Inhaltsänderungen im Dialogfeld
Subclient Properties
auf der Registerkarte
Content
auf
OK
.
|
|
Ausführen von Sicherungen bei Bedarf
Sicherungen zählen zu den Hauptfunktionen des Galaxy-Systems. Beim Sicherungsverfahren werden die Daten auf den Clientcomputern in der CommCell gesichert. Mit Sicherungen bei Bedarf können Daten und/oder der Systemstatus direkt gesichert werden, ohne dass der geplante Sicherungszeitpunkt abgewartet werden muss. Diese Funktion ist in folgenden Fällen von Nutzen:
| • |
Besonders wichtige Daten müssen sofort gesichert werden.
| | • |
Es liegt kein Zeitplan zur regelmäßigen Sicherung der Daten vor, die Daten sollen dennoch gesichert werden.
|
Bei der Verwendung von Sicherungen bei Bedarf können vollständige, inkrementelle und differenzielle Sicherungen ausgelöst werden. Eine Sicherung bei Bedarf kann auf den folgenden Ebenen gestartet werden:
| • |
Ausgewählter Subclient
| | • |
Ausgewählter Sicherungssatz
| | • |
Standardsicherungssatz
|
Hinweis:
Bei Auswahl eines Sicherungssatzes wird das gesamte Dateisystem auf dem Clientcomputer gesichert. Durch Auswählen eines Subclients wird lediglich der dem entsprechenden Subclient zugeordnete Bereich des Dateisystems gesichert. Beim Starten einer Sicherung für einen Sicherungssatz werden einzelne Sicherungen für jeden darin enthaltenen Subclient gestartet. Wenn die Subclients derselben Speicherrichtlinie zugeordnet sind, werden die entsprechenden Sicherungen nacheinander ausgeführt, es sei denn, die Speicherrichtlinie ist für mehrere Datenströme konfiguriert.
Die Sicherung des Windows 2000-Systemstatus wird vom Standardsubclient im Sicherungssatz initiiert. Der Systemstatus wird immer mit einer vollständigen Sicherung gesichert, selbst wenn dieser Subclient für den im Dateisystem gespeicherten Datenteil eine andere Art der Sicherung ausführt.
| • |
So starten Sie eine Sicherung bei Bedarf für einen ausgewählten Subclient
1. |
Klicken Sie im
CommCell Browser
mit der rechten Maustaste auf den zu sichernden Subclient, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf
Backup
.
| 2. |
Wählen Sie im Fenster die Art der einzuleitenden Sicherung aus.
| 3. |
Klicken Sie nach Auswahl der Sicherungsart und ggf. erweiterter Optionen auf
OK
. Im Fenster
Job Controller
können Sie den Fortschritt des Sicherungsvorgangs verfolgen.
|
|
| • |
So starten Sie eine Sicherung bei Bedarf für einen ausgewählten Sicherungssatz
1. |
Klicken Sie im
CommCell Browser
mit der rechten Maustaste auf den zu sichernden Sicherungssatz, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf
Backup All Subclients
. In einer entsprechenden Meldung werden Sie dazu aufgefordert, die Sicherung aller Subclients im ausgewählten Sicherungssatz zu bestätigen. Klicken Sie auf
OK
, um den Vorgang fortzusetzen.
| 2. |
Wählen Sie im Fenster die Art der einzuleitenden Sicherung aus.
Hinweis:
Wählen Sie nicht die Option
Synthetic Full
aus. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Sicherungsart.
| 3. |
Klicken Sie nach Auswahl der Sicherungsart und ggf. erweiterter Optionen auf
OK
. Im Fenster
Job Controller
können Sie den Fortschritt des Sicherungsvorgangs verfolgen.
|
|
| • |
So starten Sie eine Sicherung bei Bedarf für den Standardsicherungssatz
1. |
Klicken Sie im
CommCell Browser
mit der rechten Maustaste auf das Symbol
File System iDataAgent
für den zu sichernden Clientcomputer, und klicken Sie anschließend im Kontextmenü auf
Backup Default Backup Set
.
| 2. |
In einer entsprechenden Meldung werden Sie dazu aufgefordert, die Sicherung aller Subclients im Sicherungssatz zu bestätigen. Klicken Sie auf
Yes
, um den Vorgang fortzusetzen.
| 3. |
Klicken Sie nach Auswahl der Sicherungsart und ggf. erweiterter Optionen auf
OK
. Der Sicherungsvorgang wird gestartet. Im Fenster
Job Controller
können Sie den Fortschritt des Sicherungsvorgangs verfolgen. Nach Abschluss des Sicherungsvorgangs wird eine entsprechende Bestätigungsmeldung angezeigt.
|
|
Erstellen von Sicherungssätzen
Bei einem Sicherungssatz handelt es sich um eine logische Gruppierung von Subclients. Bei der Clientinstallation wird auf dem Clientcomputer ein Standardsicherungssatz erstellt. Dieser Sicherungssatz enthält einen Standardsubclient. So wird sichergestellt, dass das gesamte Clientdateisystem und alle Systemstatuselemente gesichert werden können. Bei Bedarf können Sie für den gleichen Clientcomputer zusätzliche Sicherungssätze erstellen.
Ein Sicherungssatz enthält immer einen Standardsubclient. Sie können zudem in jedem Sicherungssatz weitere Subclients erstellen. Bei Sicherungssätzen handelt es sich um eine leistungsfähige Funktion, mit der folgende Elemente erstellt werden können:
| • |
Mindestens eine Sicherungsreihe für einen angegebenen Clientcomputer.
| | • |
Mindestens eine Subclientgruppe für einen angegebenen Clientcomputer.
| | • |
Mindestens eine Sicherungsreihe für zugehörige Subclients (das heißt Mitglieder einer Subclientgruppe).
|
| • |
So erstellen Sie zusätzliche Sicherungssätze für den Clientcomputer
1. |
Klicken Sie im
CommCell Browser
mit der rechten Maustaste auf das Symbol
File System
des Clientcomputers, für den der Sicherungssatz erstellt werden soll, und klicken Sie anschließend im Kontextmenü auf
New Backup Set
. Geben Sie im nächsten Dialogfeld Folgendes ein:
| • |
New Backup Set Name
Geben Sie den Namen (max. 32 Zeichen) des zu erstellenden Sicherungssatzes ein.
| | • |
Make this the Default backup set
Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn der Sicherungssatz als Standard festgelegt werden soll. Deaktivieren Sie es andernfalls.
|
| 2. |
Überprüfen Sie, ob es sich bei der dem Standardsubclient zugeordneten Speicherrichtlinie um die gewünschte Speicherrichtlinie handelt. Klicken Sie zum Auswählen einer anderen Speicherrichtlinie auf den Eintrag
Storage Policy
, und wählen Sie in der Liste die gewünschte Richtlinie aus.
| 3. |
Klicken Sie auf
Add
, um in diesem Sicherungssatz weitere Subclients zu erstellen.
| 4. |
Geben Sie auf der Registerkarte
General
des Dialogfelds
Subclient Properties
den Namen (max. 32 Zeichen) und den Inhalt des Subclients ein. Auf den anderen Registerkarten in diesem Dialogfeld können optionale Eigenschaften für Subclients eingegeben werden.
| 5. |
Klicken Sie auf
OK
, und wiederholen Sie diesen Schritt bei allen anderen Subclients, die Sie in diesem Sicherungssatz definieren möchten.
| 6. |
Wenn Sie die Eigenschaften eines im Dialogfeld
New Backup Set
aufgeführten Subclients ändern möchten, wählen Sie den entsprechenden Subclient aus, und klicken Sie auf
Edit
. Dadurch wird das Dialogfeld
Subclient Properties
geöffnet. Hier können Änderungen an den Eigenschaften des Subclients vorgenommen werden.
| 7. |
Wenn Sie einen im Dialogfeld
New Backup Set
definierten Subclient löschen möchten, wählen Sie den entsprechenden Subclient aus, und klicken Sie dann auf
Delete
.
| 8. |
Klicken Sie im Dialogfeld
New Backup Set
auf
OK
.
|
|
Verwalten von Wiederherstellungen
Je nach Art der wiederherzustellenden Daten werden verschiedene Verfahren durchgeführt.
Wiederherstellen von Daten unter Windows 2000
In diesem Abschnitt finden Sie Informationen zum Wiederherstellen einer Auswahl der gesicherten Daten. Speichern Sie die wiederhergestellten Daten an einem anderen Speicherort, um zu vermeiden, dass vorhandene Daten überschrieben werden.
Vorbereitung:
Zur Vermeidung häufiger Probleme sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
| • |
Der CommServe-Computer ist eingeschaltet, und CommServe wird ausgeführt.
| | • |
Der MediaAgent-Computer und die Medienbibliothek sind eingeschaltet.
| | • |
Der Clientcomputer ist eingeschaltet.
| | • |
Alle Galaxy-Dienste wurden gestartet.
| | • |
Vom entsprechenden Clientcomputer wurde erfolgreich eine Sicherung erstellt.
|
Wiederherstellen von Dateisystemdaten
Mit der Galaxy-Software können Sie Daten auf unterschiedliche Art und Weise wiederherstellen. In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zu dem am häufigsten verwendeten Verfahren, bei dem Daten zunächst durchsucht und anschließend wiederhergestellt werden. Beim Durchsuchen können Sie die gesicherten Daten anzeigen und anschließend teilweise oder vollständig für den Wiederherstellungsvorgang auswählen.
| • |
So durchsuchen Sie Sicherungsdaten und stellen sie in einem anderen Verzeichnis teilweise wieder her
1. |
Melden Sie sich am CommServe-Computer an.
| 2. |
Zeigen Sie im Menü
Start
von Windows auf
Programme
, anschließend auf
Galaxy
, und klicken Sie dann auf
Galaxy CommCell Console for Java GUI
.
| 3. |
Melden Sie sich im Fenster
CommCell Logon
mit dem Galaxy-Benutzernamen und Kennwort an.
| 4. |
Das Fenster
CommCell Console
wird angezeigt.
| 5. |
Klicken Sie mit der rechten Maustaste im
CommCell Browser
auf das Symbol
File System
, und klicken Sie dann auf
Browse Default Backup Set
.
| 6. |
Klicken Sie im Dialogfeld
Browse Options
auf
OK
(sofern die Standardeinstellungen verwendet werden sollen).
| 7. |
Im daraufhin angezeigten Fenster
Browse
werden die vom Clientcomputer gesicherten Dateien und Verzeichnisse angezeigt.
| 8. |
Öffnen Sie im Fenster
Browse
die Dateisystemstruktur, und wählen Sie die wiederherzustellenden Daten aus.
| 9. |
Klicken Sie auf
Restore All Selected
.
| 10. |
Deaktivieren Sie im Dialogfeld
Restore Options
die Option
Restore to Same Paths
, und geben Sie dann im Feld
Destination Folder
den Namen des Verzeichnisses ein, in dem die Daten wiederhergestellt werden sollen (zum Beispiel
C:\Newdir
). Dieses Verzeichnis wird standardmäßig erstellt, wenn es noch nicht vorhanden ist.
| 11. |
Klicken Sie auf
OK
(sofern keine Änderungen an den anderen Einstellungen gwünscht sind).
| 12. |
Der Wiederherstellungsvorgang wird gestartet, und im Fenster
Job Controller
wird der Fortschritt der Wiederherstellung angezeigt. Nach der vollständigen Wiederherstellung der Daten wird eine entsprechende Bestätigungsmeldung angezeigt. Klicken Sie zum Bestätigen auf
OK
.
| 13. |
Öffnen Sie zum Überprüfen der wiederhergestellten Daten das für die Wiederherstellung angegebene Zielverzeichnis. Hier werden die wiederhergestellten Daten angezeigt.
|
|
| • |
So stellen Sie Dateisystemdaten auf dem Clientcomputer wieder her
1. |
Klicken Sie mit der rechten Maustaste im
CommCell Browser
auf den Sicherungssatz mit den anzuzeigenden Daten, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf
Browse Backup Data
.
| 2. |
Wählen Sie im Dialogfeld die zu verwendenden Anzeigeoptionen aus.
| 3. |
Bei diesem Vorgang ist das Feld
Client Computer
nicht verfügbar, da der entsprechende Eintrag bereits bei der Auswahl des Sicherungssatzes in Schritt 1 ausgewählt wurde.
| 4. |
Wählen Sie im Dialogfeld alle weiteren Anzeigeoptionen aus.
| 5. |
Öffnen Sie im Fenster
Browse
über die Dateisystemstruktur die Struktur des Dateisystems.
| 6. |
Wählen Sie im Fenster
Browse
die wiederherzustellenden Dateien und/oder Verzeichnisse aus, und klicken Sie dann auf
Restore All Selected
.
| 7. |
Wählen Sie im Dialogfeld die zu verwendenden Wiederherstellungsoptionen aus.
| 8. |
Klicken Sie zum Auswählen weiterer Wiederherstellungsoptionen auf
Advanced
, und wählen Sie dann im angezeigten Dialogfeld die gewünschten Wiederherstellungsoptionen aus.
| 9. |
Nach Auswahl der Optionen wird eine Statusanzeige eingeblendet und der Wiederherstellungsvorgang der Daten gestartet. Beobachten Sie die Statusanzeige, um die Wiederherstellung zu überwachen. Wenn Sie denselben Sicherungssatz erneut durchsuchen möchten, ggf. unter Verwendung anderer Anzeigeschwellenwerte, klicken Sie im Menü
Browse
auf
New Browse
.
|
|
Wiederherstellen von Systemdatenbanken
Der Systemstatus immer als vollständige Sicherung gesichert. Die Systemstatus-Sicherungsdaten umfassen mehrere andere Datenbanken. Da es sich bei diesen anderen Datenbanken um separate Elemente handelt, können sie einzeln ausgewählt und wiederhergestellt werden, ohne dass dazu eine vollständige Wiederherstellung des Systemstatus ausgeführt werden muss. Es folgt eine Aufstellung der Datenbankelemente:
| • |
Ereignisprotokolle
| | • |
Datenbank für den Wechselmediendienst
| | • |
Terminalserver-Datenbank
| | • |
Kontingentinformationen
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Inhaltsindexkataloge
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Wenn Sie eine Wiederherstellung der Systemdatenbanken durchführen, können Sie auswählen, welche dieser Elemente wiederhergestellt werden sollen. Die Datenbanken können wiederhergestellt werden, wenn sie installiert und gesichert wurden.
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So stellen Sie die Systemdatenbanken wieder her
1. |
Klicken Sie mit der rechten Maustaste im
CommCell Browser
auf den Sicherungssatz mit den wiederherzustellenden Systemdatenbanken, und klicken Sie anschließend auf
Restore System Databases
.
| 2. |
Übernehmen Sie im Dialogfeld
Restore System Databases Options
die Standardeinstellungen, oder ändern Sie die Optionsauswahl.
| 3. |
Klicken Sie auf
OK
. Der Auftrag zum Wiederherstellen des Systemstatus wird initiiert. Einige Dienste werden möglicherweise unterbrochen, während die Datenbanken wiederhergestellt werden. Stellen Sie nach der Wiederherstellung sicher, dass diese Dienste wieder online geschaltet werden.
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Wiederherstellen von Daten auf einem verbundenen Netzlaufwerk
Mit Galaxy können Sie Daten auf den verbundenen Netzlaufwerken eines Clientcomputers wiederherstellen. Die Zugriffseigenschaften der Zielfreigabe werden von den wiederhergestellten Daten übernommen.
Vor Beginn müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass es sich bei verbundenen Netzlaufwerken um Freigabeverzeichnisse in Windows handelt (das heißt um Freigaben), die sich auf einem anderen Computer im Netzwerk befinden. Aus Gründen der Datensicherheit verfügen diese Freigaben über Zugriffsrechte, durch die festgelegt wird, welche Benutzer und Dienste auf die Freigabe zugreifen können und mit welchen Rechten der Zugriff gewährt wird. Wenn Ihr Windows-Konto nicht über die Rechte zum Schreiben von Daten auf der Freigabe verfügt, müssen Sie den Benutzernamen und das Kennwort eines Windows-Kontos angeben können, das über diese Rechte verfügt. Stellen Sie sicher, dass die Windows-Freigabe, auf der die Daten wiederhergestellt werden sollen, als verbundenes Netzlaufwerk vom Zielcomputer aus zugänglich ist.
| • |
So stellen Sie Daten auf einem verbundenen Netzlaufwerk wieder her
1. |
Klicken Sie mit der rechten Maustaste im
CommCell Browser
auf den Sicherungssatz, dessen Daten Sie durchsuchen möchten, und klicken Sie anschließend im Kontextmenü auf
Browse Backup Data
.
| 2. |
Wählen Sie im Dialogfeld die zu verwendenden Anzeigeoptionen aus.
| 3. |
Wählen Sie im Dialogfeld alle weiteren Anzeigeoptionen aus.
| 4. |
Öffnen Sie im Fenster
Browse
über die Dateisystemstruktur die Struktur des Dateisystems.
| 5. |
Wählen Sie im Fenster
Browse
die wiederherzustellenden Dateien und/oder Verzeichnisse aus, und klicken Sie dann auf
Restore All Selected
.
| 6. |
Wählen Sie im Dialogfeld die zu verwendenden Wiederherstellungsoptionen aus.
| 7. |
Stellen Sie sicher, dass es sich bei dem Zielcomputer um den Computer handelt, der über das verbundene Laufwerk verfügt, und nicht um den Computer, der über die Freigabe verfügt. Wenn die Daten nicht ursprünglich vom verbundenen Laufwerk stammen, müssen Sie außerdem im Feld
Restore to Same Paths
den Zielpfad eingeben. Beginnen Sie dabei mit dem Laufwerkbuchstaben des verbundenen Laufwerks, zum Beispiel:
H:\Verkauf\Monatsberichte
.
| 8. |
Wenn Sie zusätzliche Wiederherstellungsoptionen auswählen möchten, klicken Sie auf
Advanced
, und wählen Sie im Dialogfeld die gewünschten Optionen aus.
| 9. |
Wenn Sie für das freigegebene Verzeichnis, in dem die Daten wiederhergestellt werden sollen, über keine Berechtigung zum Ändern von Daten verfügen, müssen Sie im Dialogfeld
Advanced Restore Option
die Option
Impersonate NT User
aktivieren und Benutzernamen und Kennwort eines Windows-Kontos eingeben, für das die erforderlichen Berechtigungen vorliegen. Andernfalls können die Daten nicht im ausgewählten freigegebenen Verzeichnis wiederhergestellt werden. Wenn Sie auf der Freigabe eine Datei kopieren oder erstellen können, können Sie in der Regel auch Daten auf der Freigabe wiederherstellen, ohne diese Option auswählen zu müssen. Wenn das Benutzerkonto als Domänenbenutzerkennwort erstellt wurde, müssen ein vollständig qualifizierter Benutzername (zum Beispiel
Domänenname
\
Benutzername
) und ein Kennwort eingegeben werden.
| 10. |
Nach Auswahl der Wiederherstellungsoptionen wird eine Statusanzeige eingeblendet und der die Wiederherstellung der Daten gestartet. Beobachten Sie die Statusanzeige, um die Wiederherstellung zu überwachen.
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Wiederherstellen von Daten in Exchange 2000 Server
Achten Sie vor dem Starten des Wiederherstellungsvorgangs zur Vermeidung häufig auftretender Fehler darauf, dass der Clientcomputer eingeschaltet ist und dass eine Exchange 2000 Server-Datenbanksicherung erfolgreich durchgeführt wurde.
Wiederherstellen von Datenbankdaten
Mit dem Galaxy iDataAgent für die Exchange 2000 Server-Software können Sie die Exchange 2000 Server-Datenbanken wiederherstellen. Eine Exchange 2000 Server-Datenbank wird mit den folgenden Schritten wiederhergestellt:
Vorsicht:
Diese Anweisungen beziehen sich auf die Wiederherstellung der Exchange 2000 Server-Datenbank. Sie werden zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt. Wenden Sie dieses Verfahren nur dann an, wenn Sie die vorhandene Exchange 2000 Server-Datenbank tatsächlich mit der gesicherten Version überschreiben möchten.
1. |
Heben Sie die Bereitstellung aller Informationsspeicher auf, die beim Wiederherstellungsvorgang ausgewählt werden. Wenn Sie den Server mit Exchange 2000 Server vollständig wiederherstellen möchten, heben Sie die Bereitstellung für alle Informationsspeicher auf.
| 2. |
Stellen Sie beim Wiederherstellen der Datenbank für den Schlüsselverwaltungsdienst (KMS - Key Management Service) sicher, dass das Datenverzeichnis für den Schlüsselverwaltungsdienst (üblicherweise
\Programme\Exchsrvr\Kmsdata
) leer ist, und achten Sie darauf, dass der Microsoft Exchange-Schlüsselverwaltungsdienst gestartet ist.
| 3. |
Stellen Sie beim Wiederherstellen der Datenbank für den Standortreplikationsdienst (SRS - Site Replication Service) sicher, dass im Ordner
Exchsrvr/Srsdata
keine EBD-, LOG- oder CHK-Dateien vorhanden sind und dass der Microsoft Exchange-Standortreplikationsdienst gestartet ist.
| 4. |
Zeigen Sie im Menü
Start
auf
Programme
, anschließend auf
Galaxy
, und klicken Sie dann auf
Galaxy CommCell Console for Java GUI
.
| 5. |
Melden Sie sich im Fenster
CommCell Logon
an, indem Sie Ihren Galaxy-Benutzernamen und das Kennwort eingeben.
| 6. |
Das Fenster
CommCell Console
wird angezeigt.
| 7. |
Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Strukturansicht von
CommCell Browser
auf das Symbol
Exchange Database
, und klicken Sie dann auf
Browse Backup Data
.
| 8. |
Klicken Sie im Dialogfeld
Browse Options
auf
OK
(sofern die Standardeinstellungen verwendet werden sollen).
| 9. |
Im Fenster
Browse
werden die gesicherten Exchange 2000 Server-Datenbanken angezeigt.
| 10. |
Wählen Sie im Fenster
Browse
die wiederherzustellenden Datenbanken aus.
| 11. |
Klicken Sie auf
Restore All Selected
.
| 12. |
Übernehmen Sie im Dialogfeld
Restore Summary
die Standardeinstellungen, und stellen Sie die Daten in derselben Exchange 2000 Server-Datenbank wieder her.
| 13. |
Aktivieren Sie die Option
Mount database after restore
, wenn die Informationsspeicher nach der Wiederherstellung automatisch bereitgestellt werden sollen. Diese Option ist deaktiviert, wenn bei der Wiederherstellung nur die Datenbank für den Schlüsselverwaltungsdienst oder den Standortreplikationsdienst ausgewählt wurde. Führen Sie diesen Schritt nur aus, wenn die vorhandenen Exchange 2000 Server-Datenbankspeicher mit den gesicherten Versionen überschrieben werden sollen. Klicken Sie auf
OK
.
| 14. |
Die vollständige Wiederherstellung der ausgewählten Elemente wird gestartet, und im Fenster
Job Controller
wird der Fortschritt der Wiederherstellung angezeigt. Nach der vollständigen Wiederherstellung der Daten wird eine entsprechende Bestätigungsmeldung angezeigt. Klicken Sie zum Bestätigen auf
OK
.
| 15. |
Beim Wiederherstellen der Datenbank für den Schlüsselverwaltungsdienst muss der Microsoft Exchange-Schlüsselverwaltungsdienst nach erfolgreicher Wiederherstellung beendet und neu gestartet werden.
| 16. |
Beim Wiederherstellen der Datenbank für den Standortreplikationsdienst muss der Microsoft Exchange-Standortreplikationsdienst nach erfolgreicher Wiederherstellung beendet und neu gestartet werden.
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Wiederherstellen von Daten in einem Exchange 2000-Postfach
Mit der Galaxy-Software für Exchange 2000-Postfächer können Sie zusätzlich zu bestimmten Postfächern auch einzelne Nachrichten in einem Postfach auswählen und wiederherstellen. Beim folgenden Verfahren werden die Postfachdaten zunächst durchsucht, um anschließend einzelne Nachrichten wiederherzustellen.
| • |
So durchsuchen Sie die Postfachdaten an und stellen einzelne Einstellungen wieder her
1. |
Zeigen Sie im Menü
Start
auf
Programme
, anschließend auf
Galaxy
, und klicken Sie dann auf
Galaxy CommCell Console for Java GUI
.
| 2. |
Melden Sie sich im Fenster
CommCell Logon
an, indem Sie Ihren Galaxy-Benutzernamen und das Kennwort eingeben.
| 3. |
Das Fenster
CommCell Console
wird angezeigt.
| 4. |
Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Strukturansicht von
CommCell Browser
auf das Symbol
Exchange Mailbox
, und klicken Sie dann auf
Browse Default Backup Set
.
| 5. |
Klicken Sie im Dialogfeld
Browse Options
auf
OK
(sofern die Standardeinstellungen verwendet werden sollen).
| 6. |
Im Fenster
Browse
werden die gesicherten Postfächer angezeigt.
| 7. |
Erweitern Sie im Fenster
Browse
die Postfachstruktur durch Öffnen eines Exchange 2000-Postfachs. Wählen Sie anschließend die wiederherzustellenden Postfachdaten aus.
| 8. |
Klicken Sie auf
Restore All Selected
.
| 9. |
Klicken Sie im Dialogfeld
Restore Summary
zum Übernehmen der Standardeinstellungen auf
OK
, und stellen Sie die Nachrichten in demselben Postfachordner wieder her. Diese Nachrichten werden an den Postfachordner angefügt. Die Originalnachrichten werden nicht überschrieben.
| 10. |
Die vollständige Wiederherstellung der ausgewählten Elemente wird gestartet, und im Fenster
Job Controller
wird der Fortschritt der Wiederherstellung angezeigt. Nach der Wiederherstellung der Nachrichten wird eine entsprechende Bestätigungsmeldung angezeigt. Klicken Sie zum Bestätigen auf
OK
.
| 11. |
Wenn Sie überprüfen möchten, ob die Nachrichten tatsächlich wiederhergestellt wurden, suchen Sie im Postfachordner nach den entsprechenden wiederhergestellten Nachrichten.
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Wiederherstellen von Daten in SQL Server 2000
In diesem Abschnitt finden Sie Erläuterungen zur Wiederherstellung einer SQL Server-Datenbank auf dem Clientcomputer. Achten Sie vor dem Starten der Wiederherstellung zur Vermeidung häufig auftretender Fehler darauf, dass der Clientcomputer eingeschaltet ist und dass eine SQL Server 2000-Datenbanksicherung erfolgreich durchgeführt wurde.
Mit der Galaxy SQL Server-Clientsoftware können Sie einzelne Datenbanken auswählen und wiederherstellen. Die Datenbankdaten können in Galaxy durchsucht werden, um anschließend eine einzelne Datenbank wiederherzustellen. In den folgenden Anweisungen wird das Verfahren anhand einer Sicherung der Beispieldatenbank
Pubs
erläutert. Informationen zur Sicherung dieser Datenbank finden Sie im Modul "
Erweiterte Konfiguration von Sicherungs- und Wiederherstellungsdiensten für Windows 2000-Datenzentren
".
| • |
So stellen Sie Daten der Datenbank "Pubs" wieder her
1. |
Zeigen Sie auf einem Computer, auf dem die
CommCell-Konsole
installiert ist, im Menü
Start
auf
Programme
, anschließend auf
Galaxy
, und klicken Sie dann auf
Galaxy CommCell Console for Java GUI
.
| 2. |
Melden Sie sich im Fenster
CommCell Logon
an, indem Sie Ihren Galaxy-Benutzernamen und das Kennwort eingeben.
| 3. |
Das Fenster
CommCell Console
wird angezeigt.
| 4. |
Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Strukturansicht des
CommCell Browser
auf
SQL Server
, und klicken Sie anschließend auf
Browse SQL Server
.
| 5. |
Klicken Sie im Dialogfeld
Browse Options
zum Übernehmen der Standardeinstellungen auf
OK
.
| 6. |
Klicken Sie im Fenster
Browse
auf
SQL Server instance
. Wählen Sie anschließend die Datenbank
Pubs
aus, die zu einem früheren Zeitpunkt gesichert wurde.
| 7. |
Klicken Sie auf
Restore All Selected
.
| 8. |
Wählen Sie im Dialogfeld
SQL Database Restore Options
für Typ und Art der Wiederherstellung entsprechende Optionen aus:
Restore
Wiederherstellung_Datenbanktyp
und
Recovery
Art_der_Wiederherstellung
. Klicken Sie anschließend auf
Advanced
.
| 9. |
Wählen Sie im Dialogfeld
Advanced SQL Restore Options
die Datenbank
Pubs
aus, und geben Sie einen neuen Namen ein. Dadurch werden im Feld
Database
alle Instanzen des Namens
Pubs
durch den neuen Namen ersetzt.
| 10. |
Geben Sie für alle Dateien mit dem Namen
Pubs
unter
Database File Path
einen anderen Speicherort an. Der Pfad zum alternativen Speicherort muss vor der Wiederherstellung vorhanden sein.
| 11. |
Klicken Sie auf
OK
. Es wird erneut das Fenster
SQL Database Restore Options
angezeigt. Klicken Sie auf
OK
.
| 12. |
Die vollständige Wiederherstellung der Datenbank
Pubs
mit dem neuen Datenbanknamen im neuen Speicherort wird gestartet. Der Wiederherstellungsstatus wird dabei im Fenster
Job Controller
angezeigt.
| 13. |
Nach Abschluss der Wiederherstellung wird eine Bestätigungsmeldung angezeigt. Klicken Sie auf
OK
, um das Fenster zu schließen.
| 14. |
Zum Überprüfen der Wiederherstellung der Datenbank
Pubs
öffnen Sie
SQL Server Enterprise Manager
und aktualisieren die Liste
Datenbanken
. Die neue Kopie der Datenbank
Pubs
sollte unter dem neuen Namen aufgeführt sein.
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Verwalten von Medien
Die Medienverwaltung umfasst das Importieren der Medien in eine und das Exportieren der Medien aus einer Bibliothek.
Importieren von Medien in eine Bibliothek
Beim Importieren handelt es sich um den Vorgang, bei dem ausgelagerte Medien einer Bibliothek in die Steckplätze der Bibliothek transportiert werden. Medien können auf zwei Weisen importiert werden:
| • |
Sie können Medien über den Mailslot der Bibliothek importieren (wenn ein Mailslot vorhanden ist).
| | • |
Sie können die Bibliothekstür öffnen und Medien in die Steckplätze einlegen.
|
Das Importieren von Medien über einen Mailslot hat mehrere Vorteile: Die durch einen Mailslotimport ausgelöste Bestandsaktualisierung ist weniger zeitaufwändig als der vollständige Inventurvorgang, der beim Öffnen und anschließenden Schließen der Bibliothekstür ausgelöst wird. Darüber hinaus werden beim Importieren von neuen Medien über einen Mailslot mit der Galaxy-Importfunktion die entsprechenden Medien in der Galaxy-Software automatisch erkannt. Beachten Sie, dass beim Einlegen von Medien in einige Bibliotheken sowie beim Schließen der Mailslots einiger Bibliotheken ein vollständiger Inventurvorgang (und keine Bestandsaktualisierung) ausgelöst wird.
Wenn Sie die Tür öffnen und Medien einlegen, muss ein Suchvorgang initiiert werden. Beim Importieren von Medien über einen Mailslot ohne Verwendung der Galaxy-Importfunktion muss ebenfalls ein Suchvorgang gestartet werden. Unter bestimmten Umständen empfiehlt sich möglicherweise doch das Öffnen der Tür, auch wenn ein Mailslot vorhanden ist. Wenn Sie beispielsweise viele Medien gleichzeitig in eine Bibliothek transportieren möchten, geht dies möglicherweise schneller durch Öffnen der Tür als durch Verwenden des Mailslots.
Wenn Sie keinen Mailslot verwenden, darf die Bibliothekstür auf keinen Fall geöffnet werden, während in der Bibliothek Medien in Laufwerken bereitgestellt sind. Bei einigen Bibliotheksmodellen (zum Beispiel ATL 200 und ATL 500) führt das Öffnen der Tür dazu, dass die Bereitstellung aller Medien in der Bibliothek, auch der aktiv verwendeten, aufgehoben wird. Hierdurch können Inkonsistenzen in der Datenbank sowie Fehler bei den ausgeführten Aufträgen auftreten.
| • |
So importieren Sie Medien in eine Bibliothek
1. |
Klicken Sie mit der rechten Maustaste im
CommCell Browser
auf die Bibliothek (oder den Scratchpool der Bibliothek), in die Medien importiert werden sollen, und klicken Sie dann im Kontextmenü auf
Import Media
.
| 2. |
Im daraufhin geöffneten Fenster
Import Media
werden Sie aufgefordert, einen der folgenden Vorgänge durchzuführen:
| • |
Importieren über einen Mailslot
Legen Sie die gewünschten Medien in den Mailslot ein, und warten Sie, bis die Medien in die Steckplätze transportiert wurden. Klicken Sie erst auf
OK
, wenn alle importierten Medien in die Steckplätze transportiert wurden. Klicken Sie nach dem Transportieren aller Medien in die Steckplätze im Meldungsfenster
Import Media
auf
OK
. Wenn Sie im Meldungsfenster
Insert Media
vor dem Transportieren der Medien in die Steckplätze auf
OK
klicken, werden die Medien nicht erkannt.
| | • |
Direktes Einlegen der Medien
Öffnen Sie die Bibliothekstür, legen Sie Medien in die Steckplätze ein, und schließen Sie dann die Tür. Klicken Sie im Meldungsfenster
Import Media
auf
OK
.
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| 3. |
Galaxy weist in einer Warnmeldung darauf hin, das Reinigungsmedien in den Reinigungsmedienpool transportiert werden müssen. Klicken Sie auf
OK
.
| 4. |
Wenn die importierten Medien erkannt wurden, werden im rechten Bereich des
CommCell Browser
im Bibliotheksbestand die entsprechenden Barcodes angezeigt. Andernfalls müssen die Medien folgendermaßen gesucht werden:
| • |
Automatische Suche
Wenn Sie die Medien über den Mailslot importiert (und im Meldungsfenster
Insert Media
erst nach dem Transportieren der Medien in die Steckplätze auf
OK
geklickt) haben, werden die Medien automatisch erkannt.
| • |
Wählen Sie dann im geöffneten Dialogfeld in der Liste
Media Type to be Imported
den Hardwaretyp der neuen Medien aus.
| | • |
Wählen Sie in der Liste
Destination Scratch Pool
den Scratchpool aus, dem die Medien zugeordnet werden sollen.
| | • |
Die Gesamtanzahl der nicht erkannten Medien in der Bibliothek wird im Feld
No. of media in Free Media Pool
angezeigt.
| | • |
Geben Sie die Anzahl der Medien an, die im Feld
No. of media to be discovered
gesucht werden sollen.
| | • |
Klicken Sie auf
OK
.
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| | • |
Manuelle Suche
Wenn Sie die Medien bei geöffneter Bibliothekstür direkt eingelegt oder sie über einen Mailslot importiert und dann vor dem Transportieren der Medien in die Steckplätze auf
OK
geklickt haben, müssen die Medien manuell gesucht werden. Ausführliche Anweisungen zum Suchen von Medien in einer Bibliothek finden Sie in der Onlinehilfe unter "Library Operations".
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Exportieren von Medien aus einer Bibliothek
Beim Exportieren handelt es sich um den Vorgang, bei dem Medien physisch aus einer Bibliothek entfernt werden. Nach dem Exportieren von Medien sind die zugehörigen Daten im Galaxy-System nicht mehr direkt verfügbar. Bei einem Vorgang, bei dem Daten aus einem exportierten Medium benötigt werden (zum Beispiel bei Wiederherstellungen oder für zusätzliche Kopien), muss das entsprechende Medium zum Ausführen des Vorgangs wieder importiert werden. Die Informationen zu exportierten Medien bleiben im Galaxy-System gespeichert, so dass diese Medien beim erneuten Importieren nicht neu gesucht werden müssen.
Medien können auf zwei Arten exportiert werden:
| • |
Sie können Medien über den Mailslot der Bibliothek exportieren (wenn ein Mailslot vorhanden ist).
| | • |
Sie können die Bibliothekstür öffnen und Medien aus den Steckplätzen entfernen.
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Das Exportieren von Medien über einen Mailslot hat einen Vorteil: Die durch einen Mailslotexport ausgelöste Bestandsaktualisierung ist weniger zeitaufwändig als der vollständige Inventurvorgang, der beim Schließen der Bibliothekstür ausgelöst wird. Unter bestimmten Umständen empfiehlt sich möglicherweise doch das Öffnen der Tür, auch wenn ein Mailslot vorhanden ist. Wenn Sie beispielsweise viele Medien gleichzeitig aus einer Bibliothek entfernen möchten, geht dies möglicherweise schneller durch Öffnen der Tür als durch Verwenden des Mailslots. Medien, in die gerade Daten geschrieben oder aus denen gerade Daten gelesen werden, können nicht exportiert werden. Es empfiehlt sich, beim Exportieren von Medien jeweils eine Beschreibung des Speicherortes und entsprechende Verweisinformationen einzugeben.
Hinweis:
Beim Entfernen von Medien aus einigen Bibliotheken sowie beim Schließen der Mailslots einiger Bibliotheken wird möglicherweise ein vollständiger Inventurvorgang (und keine Bestandsaktualisierung) ausgelöst.
| • |
So exportieren Sie Medien aus einer Bibliothek
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Wenn Sie keinen Mailslot verwenden, darf die Bibliothekstür auf keinen Fall geöffnet werden, während in der Bibliothek Medien in Laufwerken bereitgestellt sind. Bei einigen Bibliotheksmodellen (zum Beispiel ATL 200 und ATL 500) führt das Öffnen der Tür dazu, dass die Bereitstellung aller Medien in der Bibliothek, auch der aktiv verwendeten, aufgehoben wird. Hierdurch können Inkonsistenzen in der Datenbank sowie Fehler bei den ausgeführten Aufträgen auftreten.
1. |
Klicken Sie mit der rechten Maustaste im
CommCell Browser
auf die Bibliothek, aus der Medien exportiert werden sollen, und klicken Sie anschließend im Kontextmenü auf
Export Media
.
| 2. |
Wählen Sie im nächsten Dialogfeld unter
Media List
die Barcodes der Medien aus, die aus der Bibliothek entfernt werden sollen. Sie können bei Bedarf im Feld
Location
einen Kommentar zum neuen Aufbewahrungsort der Medien (zum Beispiel
Fach 26 im Lagerraum
) eingeben. Klicken Sie auf
OK
. Das Feld
Location
dient lediglich zu Informationszwecken und hilft bei der Archivierung exportierter Medien. Galaxy kann nicht überprüfen, ob die Medien tatsächlich an den genannten Aufbewahrungsorten gelagert werden.
| 3. |
Im daraufhin geöffneten Fenster
Export Media
werden Sie aufgefordert, einen der folgenden Vorgänge durchzuführen:
| • |
Exportieren über einen Mailslot
Klicken Sie auf
OK
, warten Sie, bis die Medien in den Mailslot transportiert wurden, und entfernen Sie sie dann aus der Bibliothek. Beim Exportieren mehrerer Medien müssen diese einzeln und nacheinander in den Mailslot transportiert werden.
| | • |
Direktes Entfernen von Medien
Öffnen Sie die Bibliothekstür, entfernen Sie die zu exportierenden Medien, und schließen Sie dann die Tür.
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| 4. |
Optionaler Schritt. Bei einem Massenexport (mehrere Medien) müssen Sie bei einigen Bibliotheken den Mailslot öffnen und jedes Medium nach dem Transportieren einzeln entfernen. Dies ist auch dann der Fall, wenn der Mailslot mehrere Medien fasst. Wenn dies bei einer Bibliothek erforderlich ist und das Medium nicht innerhalb des Galaxy-Zeitrahmens zum Exportieren von Medien entfernt wird, wird für den Vorgang eine Zeitüberschreitung ausgelöst. Das bedeutet, dass der Vorgang abgebrochen und im Ereignisprotokoll eine Meldung über diesen Fehler registriert wird.
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Zusammenfassung
Dieses Modul enthält ausführliche Anweisungen zum Bereitstellen von CommVault-Galaxy-Komponenten in einer Internet Data Center-Umgebung. Begonnen wird mit der Konfiguration des CommServe-Computers und der MediaAgents. In einer Internet Data Center-Umgebung werden unterschiedliche iDataAgents verwendet. Dieses Modul beinhaltet Schritte zum Konfigurieren der unterschiedlichen iDataAgents auf Standard- und Clusterservern.
Darüber hinaus wird die Verwendung der CommCell-Konsole für die iDataAgent-Verwaltung beschrieben. Ausführliche Informationen zum Verwalten von CommServe, MediaAgents und verschiedenen iDataAgents finden Sie unter "
Erweiterte Konfiguration von Sicherungs- und Wiederherstellungsdiensten für Windows 2000-Datenzentren
". Zudem wird in diesem Modul die Verwaltung von Bibliotheken und Laufwerken sowie der Wiederherstellungsprozess bei Notfällen erläutert. Es werden umfassende Informationen zur Konfiguration von SAN- und Galaxy-Firewalls bereitgestellt.
Die Informationen in diesem Modul umfassen Angaben zu den empfohlenen täglichen Routinevorgängen für die Sicherungs- und Wiederherstellungslösung von Galaxy in einer Microsoft-Systemarchitektur. Zu diesen Aufgaben zählen die Überprüfung von regelmäßigen Sicherungen sowie die Verwaltung oder Wiederherstellung von Clientdaten für das Windows 2000-Dateisystem, Exchange 2000 und SQL Server 2000. Für die erfolgreiche Ausführung dieser Aufgaben werden zusätzliche Angaben zur Systemkonfiguration gemacht.
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