Microsoft-Lösungen für die Infrastrukturoptimierung

Veröffentlicht: 24. Mai 2006

Analysten zufolge fließen über 70 Prozent eines typischen IT-Budgets in die Infrastruktur, werden also für Server, Betriebssysteme, Speicher und Netzwerke ausgegeben. Hinzu kommt, dass Desktops und mobile Geräte verwaltet und regelmäßig aktualisiert werden müssen. Die IT-Infrastruktur von Unternehmen hat also einige Herausforderungen zu bewältigen.

Das Infrastrukturoptimierungsmodell von Microsoft hilft Kunden, den gegenwärtigen Stand ihrer IT-Infrastruktur zunächst besser zu verstehen und im Laufe der Zeit auch grundlegend zu verbessern, da das Modell dazu beiträgt, Kosten, Sicherheitsrisiken und Faktoren der Flexibilität des Betriebs im Blick zu behalten.

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Das InfrastrukturoptimierungsmodellDas Infrastrukturoptimierungsmodell
Das Infrastrukturoptimierungsmodell in AktionDas Infrastrukturoptimierungsmodell in Aktion

Überblick

Die IT-Infrastruktur gilt als strategische Ressource und dient als wichtige Grundlage für die Entwicklung von Software, mit der die Dienste und Anwendungen bereitgestellt werden, die ein Unternehmen für einen effizienten und erfolgreichen Betrieb benötigt. Die rasanten Fortschritte auf dem Gebiet der neuen Technologien haben in vielen Unternehmen dazu geführt, dass Rechenzentren und Desktopinfrastrukturen unübersichtlich geworden sind. Problematisch sind nicht nur zunehmende Komplexität und mangelnde Flexibilität, sondern auch eine aufwändige Verwaltung. Mit solchen Infrastrukturen sind hohe Kosten verbunden, die sich trotz sich ändernder Geschäftsanforderungen auf einem unveränderten Niveau halten.

Die meisten Unternehmen haben die Bedeutung einer optimierten und wirtschaftlichen IT-Infrastruktur erkannt und versuchen, diese zu rationalisieren und die Effizienz des Betriebs zu steigern. Sie haben Initiativen ins Leben gerufen, die beispielsweise die Konsolidierung von Rechenzentren, die Standardisierung von Desktops oder die Implementierung von bewährten Methoden im Bereich IT zum Ziel hatten. Diese isolierten Initiativen seitens der IT-Abteilungen sind aber allein nicht ausreichend, da sie nicht zu den gewünschten dauerhaften Verbesserungen führen, die das Geschäft erfordert. Dauerhaft verbessern lässt sich eine IT-Infrastruktur nur durch einen langfristigen strategischen Ansatz zur Verbesserung ihrer Reife. Die erzielten Infrastrukturverbesserungen müssen dann mit den Unternehmensanforderungen und der Geschäftsstrategie in Einklang gebracht werden.

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Das Infrastrukturoptimierungsmodell

Das Infrastrukturoptimierungsmodell von Microsoft (Infrastructure Optimization Model, IOM) hilft Kunden, den gegenwärtigen Stand ihrer IT-Infrastruktur zunächst besser zu verstehen und im Laufe der Zeit auch grundlegend zu verbessern, da das Modell dazu beiträgt, Kosten, Sicherheitsrisiken und Faktoren der Flexibilität des Betriebs im Blick zu behalten. Mit dem Umstieg von einer nicht verwalteten Umgebung auf eine dynamische Umgebung können erhebliche Kosteneinsparungen erzielt werden. Die Sicherheit wird dadurch erhöht – von einer höchst anfälligen Basisinfrastruktur zu einer dynamischen und proaktiven Sicherheitsstufe in einer ausgereifteren Infrastruktur. Die Verwaltung der IT-Infrastruktur erfolgt dann nicht mehr in erster Linie manuell und reaktiv, sondern sehr stark automatisiert und proaktiv. Gemeinsam mit seinen Partnern bietet Microsoft die Technologien, Prozesse und Verfahren, die Kunden den Weg zu einer optimierten Infrastruktur ebnen. Prozesse sind nicht mehr fragmentiert bzw. nicht existent, sondern optimiert und reproduzierbar. Den Kunden bieten sich durch den Wechsel vom Basiszustand in einen dynamischen Zustand stetig zunehmend Möglichkeiten, die Flexibilität ihres Geschäfts zu erhöhen und wirtschaftliche Vorteile zu erzielen. Dadurch verbessern sich auch die Arbeitsbedingungen von Information Workern und Managern und es eröffnen sich neue Geschäftschancen.

Infrastructure Optimization Model

Unternehmen, die mit Microsoft zusammenarbeiten und dieses Modell als Grundlage verwenden, werden den strategischen Wert und die geschäftlichen Vorteile rasch erkennen, die der Wechsel vom Basiszustand (in dem die IT-Infrastruktur in der Regel als „Kostenstelle“ betrachtet wird) zu einem dynamischeren Zustand mit sich bringt. Voraussetzung ist, dass Sie Ihre IT-Infrastruktur verstehen und als wichtigen strategischen Aktivposten begreifen, mit dem die Wertschöpfung gesteigert werden kann.

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Das Infrastrukturoptimierungsmodell in Aktion

Das Infrastrukturoptimierungsmodell hat Microsoft auf Grundlage von Best Practices aus verschiedenen Branchen und von Erfahrungen mit eigenen Unternehmenskunden entwickelt. Ein wichtiges Ziel für Microsoft bei der Entwicklung dieses Modells war es, ein Framework für den Infrastruktur-Reifegrad verwenden zu können, das Flexibilität bietet und sich gut als Maßstab sowohl für technische Leistungsfähigkeit als auch wirtschaftlichen Nutzen eignet.

Der erste Schritt in diesem Modell besteht darin, den Reifegrad Ihres Unternehmens zu ermitteln. Anschließend wird mit Hilfe des Modells ein Plan ausgearbeitet, mit dem stufenweise der Reifegrad erreicht wird, der zur Erzielung eines maximalen wirtschaftlichen Nutzens erforderlich ist.

Basis: "Brandbekämpfung"

Charakteristisch für die IT-Infrastruktur im Basiszustand sind manuelle, lokal ablaufende Prozesse, eine minimale zentrale Steuerung, nicht vorhandene bzw. nicht durchgesetzte IT-Richtlinien und -Standards im Hinblick auf Sicherheit, Datensicherung, Imageverwaltung und -bereitstellung, Einhaltung von Vorschriften und andere allgemeine IT-Standards. In diesem Zustand fehlen Kenntnisse der derzeitigen Infrastruktur bzw. der Strategien, mit denen eine Verbesserung erreicht werden könnte. Aufgrund fehlender Tools und Ressourcen ist die Fehlerfreiheit von Anwendungen und Diensten nicht sichergestellt. Es fehlt ein Medium für den Austausch von erworbenem Fachwissen im IT-Bereich. Kunden mit einer Basisinfrastruktur haben Probleme damit, ihre Umgebungen zu steuern, müssen hohe Kosten für die Verwaltung von Desktops und Servern einplanen, sind im Allgemeinen anfällig für Sicherheitsbedrohungen und können nur geringfügig positive Impulse seitens der IT nutzen. Patches, Softwarebereitstellungen und Dienste werden mit großem Aufwand und hohen Kosten bereitgestellt.

Die Kunden profitieren in hohem Maße vom Umstieg von dieser Art der Basisinfrastruktur auf eine standardisierte Infrastruktur, da sich die Kosten durch folgende Maßnahmen drastisch senken lassen:

Entwicklung von Standards, Richtlinien und Kontrollfunktionen in Verbindung mit einer Durchsetzungsstrategie.

Minimierung der Sicherheitsrisiken durch Entwicklung einer mehrstufigen Sicherheitsstrategie, d. h. schrittweise Annäherung an die Sicherheit auf Umkreisnetzwerk-, Server-, Desktop- und Anwendungsebene.

Automatisierung vieler manueller und zeitraubender Aufgaben.

Befolgung bewährter Vorgehensweisen, z. B. von ITIL (IT Infrastructure Library), SANS (SysAdmin, Audit, Network, and Security Institute) usw.

Verfolgung des Ziels, aus der IT einen strategischen Aktivposten zu machen, anstatt diese als Belastung zu begreifen.

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Wie Sie Ihre Basisinfrastruktur in eine standardisierte Infrastruktur verwandeln können

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Standardisiert: "Gewinnen der Kontrolle"

In einer standardisierten Infrastruktur werden durch den Einsatz von Standards und Richtlinien zur Verwaltung von Desktops und Servern Kontrollmechanismen eingeführt. Diese regeln auch die Verwendung von Computern im Netzwerk sowie die Verwaltung von Ressourcen, Sicherheitsrichtlinien und der Zugriffssteuerung mit Hilfe von Active Directory. Unternehmen mit standardisierten Infrastrukturen haben den Wert von grundlegenden Standards und Richtlinien erkannt, verhalten sich aber trotzdem noch eher reaktiv. Im Allgemeinen stellen sie Patches, neue Software und Desktopdienste mit mittlerem Aufwand zu mittleren bis hohen Kosten zur Verfügung. Sie haben einen angemessenen Bestand an Hardware- und Softwareprodukten und fangen langsam damit an, Lizenzen zu verwalten. Zwar wurde die Sicherheit durch ein schützendes Umkreisnetzwerk verbessert, die interne Sicherheit könnte aber immer noch gefährdet sein.

Die Kunden profitieren vom Wechsel von einer standardisierten zu einer rationalisierten Infrastruktur. Sie werden in die Lage versetzt, ihre Infrastruktur umfassend zu kontrollieren, und sie profitieren von proaktiven Richtlinien und Prozessen, die sie auf die unterschiedlichsten Situationen vorbereiten, wie etwa Geschäftschancen oder sogar Katastrophen. Die Dienstverwaltung ist derzeit noch im Entwurf und die Organisation untersucht, wo sie implementiert werden soll. IT-Technologie gewinnt durch die Entwicklung hin zu einer rationalisierten Infrastruktur mehr und mehr an Bedeutung, da sie nicht mehr als Belastung, sondern als Aktivposten und Partner betrachtet wird.

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Wie Sie Ihre standardisierte Infrastruktur in eine rationalisierte Infrastruktur verwandeln können

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Rationalisiert: "Verbesserung der Wettbewerbsposition"

In einer rationalisierten Infrastruktur sind die bei der Verwaltung von Desktops und Servern anfallenden Kosten am niedrigsten. Prozesse und Richtlinien sind so ausgereift, dass sie maßgeblich zum Unternehmenswachstum beitragen. Die Sicherheit wird proaktiv gewahrt und die Reaktion auf Bedrohungen und Herausforderungen erfolgt schnell und kontrolliert.

Durch die Zero-Touch-Bereitstellung werden Kosten gesenkt, die zur Bereitstellung erforderliche Zeit wird minimiert und technische Anforderungen werden schneller bewältigt. Die Anzahl erforderlicher Images ist minimal und die Verwaltung von Desktops erfordert nur einen äußerst geringen Aufwand. Der Bestand an Hardware- und Softwareprodukten bleibt übersichtlich. Es werden nur die tatsächlich benötigten Lizenzen und Computer erworben.

Mit den strengen Richtlinien und Kontrollfunktionen vom Desktop und Server über die Firewall bis hin zum Extranet wird die Sicherheit außerordentlich proaktiv gewahrt.

Die Kunden profitieren auf Unternehmensebene vom Übergang aus diesem rationalisierten Zustand in den einer dynamischen Infrastruktur. Die Vorteile, die sich daraus ergeben, dass geschäftliche Herausforderungen oder Chancen durch eine Implementierung neuer oder alternativer Technologien wahrgenommen werden, übertreffen die steigenden Kosten bei weitem. Die Dienstverwaltung wird zunächst für einige wenige Dienste implementiert, die Organisation bereitet jedoch eine weiter reichende Implementierung vor. Kunden, die sich über den Nutzwert einer dynamischen Infrastruktur Gedanken machen, wünschen sich im Allgemeinen eine IT-Infrastruktur, die wirtschaftliche Vorteile bringt.

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Wie Sie Ihre rationalisierte Infrastruktur in eine dynamische Infrastruktur verwandeln können

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Dynamisch: "IT als strategischer Aktivposten"

Kunden mit einer dynamischen Infrastruktur sind sich des strategischen Werts ihrer Infrastruktur bewusst. Dieser ergibt sich aus der Möglichkeit einer effizienten Unternehmensführung und aus der Tatsache, dass sie im Wettbewerb stets um Längen voraus sind. Die Kosten sind vollständig unter Kontrolle, die Integration von Benutzern und Daten, Desktops und Servern verläuft nahtlos, die Zusammenarbeit zwischen Benutzern und Abteilungen ist umfassend, Dienste und Möglichkeiten von mobilen Benutzern entsprechen faktisch dem innerbetrieblichen Niveau.

Prozesse sind vollständig automatisiert und häufig in die Technologie selbst integriert, wodurch die IT-Abteilung an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst und entsprechend verwaltet werden kann. Zusätzliche Investitionen in die Technologie verschaffen dem Unternehmen spezifische, schnelle und messbare Vorteile.

Systeme mit automatischer Bereitstellung und Quarantänefähigkeiten stellen die Patchverwaltung und die Einhaltung bewährter Sicherheitsrichtlinien sicher. Auf diese Weise kann eine dynamische Organisation Prozesse automatisieren und dadurch die Stabilität verbessern, Kosten senken und Serviceleistungen optimieren.

Die Kunden profitieren von der prozentualen Erhöhung des Anteils der Infrastruktur, der bereits dynamisch ist, indem sie höhere Servicelevel bieten, sich Wettbewerbsvorteile und Alleinstellungsmerkmale sichern sowie größere geschäftliche Herausforderungen annehmen können. Die Dienstverwaltung wird für alle unternehmenswichtigen Dienste implementiert, wobei SLAs (Service Level Agreements) festgelegt und betriebliche Prüfungen anberaumt werden.

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