Veröffentlicht: 12. Oktober 2004
Version: 1.0
Zielgruppe dieses Dokuments: Benutzer von Microsoft Windows
Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit: Codeausführung von Remotestandorten aus
Bewertung des maximalen Schweregrads: Kritisch
Empfehlung: Wir empfehlen Benutzern die sofortige Installation des Updates.
Ersetzte Sicherheitsupdates: Dieses Bulletin ersetzt mehrere frühere Sicherheitsupdates. Lesen Sie den Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ in diesem Bulletin, um eine vollständige Liste zu erhalten.
Vorsichtsmaßnahmen: Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 833987 werden die derzeit bekannten Probleme bei der Installation dieses Sicherheitsupdates beschrieben. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 840987.
Getestete Software und Downloadpfade für das Update:
Betroffene Software:
| • | Microsoft Windows NT Server 4.0 Service Pack 6a – Update downloaden. |
| • | Microsoft Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition Service Pack 6 – Update downloaden. |
| • | Microsoft Windows 2000 Service Pack 3 und Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 – Update downloaden. |
| • | Microsoft Windows XP und Microsoft Windows XP Service Pack 1 – Update downloaden. |
| • | Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1 – Update downloaden. |
| • | Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 – Update downloaden. |
| • | Microsoft Windows Server 2003 – Update downloaden |
| • | Microsoft Windows Server 2003 64-Bit Edition – Update downloaden. |
| • | Microsoft Windows 98, Microsoft Windows 98 Second Edition (SE), Microsoft Windows Millennium Edition (ME) – Weitere Informationen zu diesen Betriebssystemen finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ dieses Bulletins. |
Nicht betroffene Software:
| • | Microsoft Windows XP Service Pack 2 |
Die in der Liste aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich, oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.
Kurzzusammenfassung |
Kurzzusammenfassung:
Dieses Update behebt mehrere neue, von Privatanwendern entdeckte Sicherheitsanfälligkeiten. Jede dieser Sicherheitsanfälligkeiten wird in diesem Bulletin in einem eigenen Abschnitt „Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“ dokumentiert.
Gelingt es einem Angreifer, die schwerwiegendsten Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich auszunutzen, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Anschließend wäre er in der Lage, beliebige Aktionen auf dem System auszuführen. So könnte er z. B. Programme installieren, Daten anzeigen, ändern bzw. löschen oder neue Konten mit uneingeschränkten Berechtigungen einrichten.
Wir empfehlen Benutzern die sofortige Installation des Updates.
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit:
| Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit | Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit | Windows 98, 98 SE, ME | Windows NT 4.0 | Windows\~2000 | Windows\~XP | Windows Server\~2003 |
Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Fensterverwaltung – CAN-2004-0207 | Erhöhung der Berechtigungen | Nicht kritisch | Hoch | Hoch | Hoch | Hoch |
Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Virtual DOS Machine – CAN-2004-0208 | Erhöhung der Berechtigungen | Keine | Hoch | Hoch | Hoch | Hoch |
Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Grafikwiedergabemodul – CAN-2004-0209 | Codeausführung von Remotestandorten aus | Keine | Keine | Kritisch | Kritisch | Kritisch |
Windows-Kernel-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0211 | Denial-of-Service (DoS) | Keine | Keine | Keine | Keine | Hoch |
Gemeinsamer Schweregrad aller Sicherheitsanfälligkeiten | Nicht kritisch | Hoch | Kritisch | Kritisch | Kritisch |
Die Bewertung basiert auf den von der Sicherheitsanfälligkeit betroffenen Systemarten, ihren typischen Bereitstellungsmustern und den möglichen Auswirkungen, die ein Ausnutzen der Sicherheitsanfälligkeit auf sie hat.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate |
Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die beinahe identisch sind, sondern nur dieses eine Update.
Welche Updates ersetzt diese Version?
Dieses Sicherheitsupdate ersetzt frühere Security Bulletins. Die Kennungen der Security Bulletins sowie die betroffenen Betriebssysteme werden in der folgenden Tabelle aufgelistet.
| Kennung des Bulletins | Windows NT 4.0 | Windows 2000 | Windows XP | Windows Server 2003 |
Nicht ersetzt | Ersetzt | Nicht ersetzt | Nicht anwendbar | |
Nicht ersetzt | Ersetzt | Nicht ersetzt | Nicht anwendbar | |
Nicht ersetzt | Ersetzt | Ersetzt | Nicht anwendbar | |
Ersetzt | Ersetzt | Ersetzt | Nicht ersetzt |
Ich arbeite noch mit Windows XP. Die Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates ist jedoch am 30. September 2004 abgelaufen. In diesem Security Bulletin wird jedoch ein Sicherheitsupdate für diese Betriebssystemversion vorgestellt. Warum?
Die Originalversion von Windows XP (meist als Windows XP Gold oder RTM Windows XP (Release to Manufacturing) bezeichnet) hat das Ende der Extended Support-Phase am 30. September 2004 erreicht. Das Ende der Extended Support-Phase liegt jedoch noch nicht lange zurück. In diesem Fall wurden die meisten Schritte, die zur Behebung dieser Sicherheitsanfälligkeit erforderlich sind, vor diesem Termin durchgeführt. Daher haben wir uns entschlossen, im Rahmen dieses Security Bulletins für die genannte Betriebssystemversion Sicherheitsupdates zu veröffentlichen.
Wenn diese Betriebssystemversion in der Zukunft von weiteren Sicherheitsanfälligkeiten betroffen sein sollte, behalten wir uns das Recht vor, Updates zu entwickeln und bei Bedarf zur Verfügung zu stellen. Hierfür geben wir jedoch keine Garantie. Benutzer dieser Betriebssystemversion sollten möglichst bald zu Betriebssystemversionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor potenziellen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows Service Pack-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.
Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows (englischsprachig).
Ich arbeite noch mit Microsoft Windows NT 4.0 Workstation Service Pack 6a oder Windows 2000 Service Pack 2. Die Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates ist jedoch am 30. Juni 2004 abgelaufen. Was soll ich tun?
Windows NT 4.0 Workstation Service Pack 6a und Windows 2000 Service Pack 2 haben das zuvor festgelegte Ende ihres Lebenszyklus (Lifecycle) erreicht. Microsoft hat diesen Support bis zum 30. Juni 2004 verlängert.
Benutzer dieser Betriebssystemversionen sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur Extended Support-Phase und der Bereitstellung von Sicherheitsupdates für diese Betriebssystemversionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.
Benutzer, die zusätzlichen Support für Windows NT Workstation 4.0 SP6a benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der WebsiteMicrosoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support.
Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows (englischsprachig).
Wie wirkt sich die erweiterte Unterstützung für Windows 98, Windows 98 Second Edition und Windows Millennium Edition auf die Veröffentlichung von Sicherheitsupdates für diese Betriebssysteme aus?
Microsoft veröffentlicht nur Sicherheitsupdates für wichtige Sicherheitsprobleme. Sicherheitsfragen, die nicht kritisch sind, werden in diesem Supportzeitraum nicht abgedeckt. Weitere Informationen zu den Microsoft Support Lifecycle-Richtlinien für diese Betriebssysteme finden Sie auf dieser Website (englischsprachig).
Weitere Informationen zu den Bewertungen des Schweregrads finden Sie auf dieser Website (englischsprachig).
Sind Windows 98, Windows 98 Second Edition oder Windows Millennium Edition auf kritische Weise von einer der in diesem Security Bulletin behandelten Sicherheitsanfälligkeiten betroffen?
Nein. Keine dieser Sicherheitsanfälligkeiten ist unter Windows 98, Windows 98 Second Edition oder Windows Millennium Edition als kritisch zu bewerten.
Kann ich mit dem Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
Ja. MBSA kann feststellen, ob dieses Update erforderlich ist. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier.
Hinweis: Nach dem 20. April 2004 wird die Datei Mssecure.xml, die von MBSA 1.1.1 und früheren Versionen verwendet wird, nicht mehr durch neue Security Bulletin-Daten aktualisiert. Daher sind Überprüfungen, die nach diesem Datum mit MBSA 1.1.1 oder früher durchgeführt werden, unvollständig. Alle Benutzer sollten auf MBSA 1.2 aktualisieren, da Sicherheitsupdates besser erkannt und zusätzliche Produkte unterstützt werden. MBSA 1.2 steht auf der MBSA-Downloadseite zur Verfügung. Weitere Informationen zum Support für MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer 1.2 Q&A (englischsprachig).
Kann ich mit Systems Management Server (SMS) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
Ja. SMS kann Sie bei der Erkennung und Bereitstellung dieses Sicherheitsupdates unterstützen. Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit |
Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Fensterverwaltung – CAN-2004-0207: |
Bei den APIs (Application Programming Interface) der Fensterverwaltung besteht eine Sicherheitsanfälligkeit durch eine Erhöhung von Berechtigungen (Privilege Elevation). Durch diese Sicherheitsanfälligkeit kann ein angemeldeter Angreifer die vollständige Kontrolle über das System erlangen.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Fensterverwaltung – CAN-2004-0207: |
Ein Angreifer benötigt gültige Anmeldeinformationen und muss sich lokal anmelden können, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht per Remotezugriff oder von anonymen Benutzern ausgenutzt werden.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Fensterverwaltung – CAN-2004-0207: |
Keine
Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Fensterverwaltung – CAN-2004-0207: |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Es handelt sich bei dieser Sicherheitsanfälligkeit um eine Erhöhung von Berechtigungen (Privilege Elevation). Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Anschließend wäre er in der Lage, beliebige Aktionen auf dem System auszuführen. So könnte er beispielsweise Programme installieren, Daten anzeigen, ändern bzw. löschen oder neue Konten mit uneingeschränkten Berechtigungen einrichten.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Mehrere API-Funktionen der Fensterverwaltung ermöglichen es Programmen, die Eigenschaften anderer Programme zu ändern, die auf einer höheren Berechtigungsstufe ausgeführt werden. Die Programme sollten so eingeschränkt werden, dass nur Eigenschaften von Programmen geändert werden können, die sich auf derselben Berechtigungsstufe befinden. Die Eigenschaften des Programms, das auf einer höheren Berechtigungsstufe ausgeführt wird, könnten so geändert werden, dass eine Erhöhung der Berechtigungen für den lokal angemeldeten Benutzer die Folge ist.
Was sind die API-Funktionen bei der Fensterverwaltung?
Die grafische Benutzeroberfläche ermöglicht es Programmen, verschiedene Eigenschaften zu ändern, die dieses Programm definieren, z. B. die Größe des Fensters oder den Namen des Programms. Die API-Funktionen bei der Fensterverwaltung sind die Komponenten des Betriebssystems, mit denen die Programme diese Eigenschaften ändern. Weitere Informationen zu den Komponenten, aus denen die Windows-Programme aufgebaut sind, finden Sie auf der Website von MSDN.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Wenn ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen.
Wer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen?
Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss sich der Angreifer lokal an einem System anmelden und ein Programm ausführen können.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, müsste sich ein Angreifer zuerst am System anmelden. Ein Angreifer könnte dann ein speziell konzipiertes Programm ausführen, das die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, und auf diese Weise die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Server sind nur gefährdet, wenn Benutzern ohne ausreichende Verwaltungsberechtigungen erlaubt wird, sich an Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Sind Windows 98, Windows 98 Second Edition oder Windows Millennium Edition auf kritische Weise von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Nein. Obwohl Windows 98, Windows 98 Second Edition und Windows Millennium Edition die betroffenen Komponenten enthalten, ist die Sicherheitsanfälligkeit nicht kritisch. Weitere Informationen zu den Bewertungen des Schweregrads finden Sie auf dieser Website (englischsprachig).
Kann diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausgenutzt werden?
Nein. Zum Durchführen eines Angriffs müsste ein Angreifer in der Lage sein, sich am jeweiligen System anzumelden, das angegriffen werden soll. Ein Angreifer kann ein Programm bei dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht remote laden und ausführen.
Was bewirkt das Update?
Das Update beseitigt die Sicherheitsanfälligkeit, indem verhindert wird, dass Programme Eigenschaften anderer Programme ändern, die auf einer anderen Berechtigungsstufe ausgeführt werden.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Virtual DOS Machine – CAN-2004-0208: |
Eine Sicherheitsanfälligkeit des Typs Lokale Erhöhung von Berechtigungen (Privilege Elevation) ergibt sich aus der Betriebssystemkomponente, die das VDM-Untersystem (Virtual DOS Machine) verwaltet. Durch diese Sicherheitsanfälligkeit kann ein angemeldeter Angreifer die vollständige Kontrolle über das System erlangen.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Virtual DOS Machine – CAN-2004-0208: |
| • | Ein Angreifer benötigt gültige Anmeldeinformationen und muss sich lokal anmelden können, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht per Remotezugriff oder von anonymen Benutzern ausgenutzt werden. |
| • | Windows XP Service Pack 2 ist von diesem Problem nicht betroffen. |
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Virtual DOS Machine – CAN-2004-0208: |
Keine
Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Virtual DOS Machine – CAN-2004-0208: |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Es handelt sich bei dieser Sicherheitsanfälligkeit um eine Erhöhung von Berechtigungen (Privilege Elevation). Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Anschließend wäre er in der Lage, beliebige Aktionen auf dem System auszuführen. So könnte er beispielsweise Programme installieren, Daten anzeigen, ändern bzw. löschen oder neue Konten mit uneingeschränkten Berechtigungen einrichten. Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss sich der Angreifer lokal am System anmelden und ein Programm ausführen können.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Betriebssystemkomponente, die das VDM-Untersystem (Virtual DOS Machine) verwaltet, könnte zum Erlangen des Zugriffs auf geschützten Kernelspeicher verwendet werden. Unter bestimmten Umständen überprüfen einige Betriebssystemfunktionen mit hohen Berechtigungen möglicherweise nicht die Systemstrukturen und ermöglichen einem Angreifer so, ein speziell konzipiertes Programm mit Systemberechtigungen auszuführen.
Was ist das VDM-Untersystem (Virtual DOS Machine)?
Eine VDM (Virtual DOS Machine) ist eine Umgebung, die das Betriebssystem MS-DOS sowie das MS-DOS-basierte Windows in auf Windows NT basierenden Betriebssystemen emuliert. Eine VDM wird immer erstellt, wenn ein Benutzer eine MS-DOS-Anwendung auf einem auf Windows NT basierenden Betriebssystem startet.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Anschließend wäre er in der Lage, beliebige Aktionen auf dem System auszuführen. So könnte er beispielsweise Programme installieren, Daten anzeigen, ändern bzw. löschen oder neue Konten mit uneingeschränkten Berechtigungen einrichten.
Wer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen?
Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss sich der Angreifer lokal an einem System anmelden und ein Programm ausführen können.
Wie würden Angreifer vorgehen, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, müsste sich ein Angreifer zuerst am System anmelden. Ein Angreifer könnte dann eine besonders konzipierte Anwendung ausführen, die die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, und auf diese Weise die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Server sind nur gefährdet, wenn Benutzern ohne ausreichende Verwaltungsberechtigungen erlaubt wird, sich an Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Kann diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausgenutzt werden?
Nein. Zum Durchführen eines Angriffs müsste ein Angreifer in der Lage sein, sich am jeweiligen System anzumelden, das angegriffen werden soll. Ein Angreifer kann ein Programm bei dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht remote laden und ausführen.
Was bewirkt das Update?
Dieses Update ändert die Art der Überprüfung von Daten durch Windows bei Verweisen auf Speicherorte, die einer VDM zugewiesen werden.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
In welcher Beziehung steht diese Sicherheitsanfälligkeit zu der durch MS04-011 behobenen Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Virtual DOS Machine?
Beide Sicherheitsanfälligkeiten stammen aus der Virtual DOS Machine. Dieses Update behebt jedoch eine neue Sicherheitsanfälligkeit, die nicht als Teil von MS04-011 behandelt wurde. MS04-011 bietet Schutz vor der in dem Bulletin beschriebenen Sicherheitsanfälligkeit, behebt aber nicht diese neue Sicherheitsanfälligkeit. Dieses Update ersetzt nicht MS04-011. Sie müssen dieses Update sowie das als Teil von Security Bulletin MS04-011 zur Verfügung gestellte Update installieren, um Ihr System vor beiden Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen.
Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Grafikwiedergabemodul – CAN-2004-0209: |
Die Darstellung der Bildformate Windows Metafile (WMF) und Enhanced Metafile (EMF) weist eine Sicherheitsanfälligkeit auf, die die Codeausführung von Remotestandorten aus auf dem betroffenen System ermöglichen kann. Alle Programme , die WMF- oder EMF-Bilder auf den betroffenen Systemen darstellen, können von diesem Angriff betroffen sein. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Grafikwiedergabemodul – CAN-2004-0209: |
| • | Die Sicherheitsanfälligkeit kann von einem Angreifer ausgenutzt werden, der einen Benutzer dazu verleitet, eine speziell gestaltete Datei zu öffnen oder einen Ordner aufzurufen, welcher das speziell gestaltete Bild enthält. Ein Angreifer kann den Benutzer abgesehen von der potenziellen Möglichkeit beim Abrufen einer Vorschau für eine E-Mail-Nachricht nicht zum Öffnen einer böswilligen Datei zwingen. |
| • | Für ein Angriffsszenario im Web muss ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Ein Angreifer kann Benutzer zum Besuch einer Website nicht zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link zur Site des Angreifers zu klicken. |
| • | Windows XP Service Pack 2 ist von diesem Problem nicht betroffen. |
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Grafikwiedergabemodul – CAN-2004-0209: |
Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn die Funktionalität durch eine Problemumgehung verringert wird, so wird diese Einschränkung im Folgenden genannt.
| • | Lesen Sie E-Mail-Nachrichten im Nur-Text-Format, wenn Sie Outlook 2002 oder höher oder Outlook Express 6 SP1 oder höher verwenden, um sich vor Angriffen über HTML-E-Mail-Nachrichten zu schützen. Benutzer von Microsoft Outlook 2002, die Office XP Service Pack 1 oder höher installiert haben, und Benutzer von Microsoft Outlook Express 6, die Internet Explorer 6 Service Pack 1 installiert haben, können diese Einstellung aktivieren und alle nicht digital signierten oder nicht verschlüsselten E-Mail-Nachrichten als Nur-Text anzeigen. Digital signierte oder verschlüsselte E-Mail-Nachrichten sind von dieser Einstellung nicht betroffen und können im Originalformat gelesen werden. Weitere Informationen über die Einstellungen in Outlook 2002 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 307594. Weitere Informationen zu dieser Einstellung in Outlook Express 6 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 291387. Auswirkung der Problemumgehung: E-Mail-Nachrichten, die im Nur-Text-Format angezeigt werden, können keine Bilder, speziellen Schriftarten, Animationen oder andere umfassende Inhalte enthalten. Außerdem gilt Folgendes:
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Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Grafikwiedergabemodul – CAN-2004-0209: |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Anschließend wäre er in der Lage, beliebige Aktionen auf dem System auszuführen. So könnte er beispielsweise Programme installieren, Daten anzeigen, ändern bzw. löschen oder neue Konten mit uneingeschränkten Berechtigungen einrichten. Zudem könnte mit dieser Sicherheitsanfälligkeit auch eine lokale Erhöhung von Berechtigungen oder ein DoS-Angriff versucht werden.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit entsteht durch einen ungeprüften Puffer, durch den das Grafikwiedergabemodul die Bildformate Windows Metafile (WMF) und Enhanced Metafile (EMF) verarbeitet.
Was sind Windows Metafile-Bildformate (WMF) und Enhanced Metafile-Bildformate (EMF)?
Ein WMF-Bild ist ein 16-Bit-Metafile-Format, das sowohl Vektor- als auch Bitmapinformationen enthalten kann. Es ist für das Betriebssystem Windows optimiert. Ein EMF-Bild ist ein 32-Bit-Format, das sowohl Vektor- als auch Bitmapinformationen enthalten kann. Dieses Format ist eine Optimierung des Windows-Metafile-Formats und enthält erweiterte Features.
Weitere Informationen zu Bildtypen und -formaten finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 320314 (englischsprachig). Weitere Informationen zu diesen Dateiformaten sind auch auf der Website der MSDN-Bibliothek verfügbar.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Anschließend wäre er in der Lage, beliebige Aktionen auf dem System auszuführen. So könnte er beispielsweise Programme installieren, Daten anzeigen, ändern bzw. löschen oder neue Konten mit uneingeschränkten Berechtigungen einrichten.
Wie würden Angreifer vorgehen, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Alle Programme, die die betroffenen Bildtypen darstellen, können von diesem Angriff betroffen sein. Beispiele:
| • | Ein Angreifer könnte eine Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Webseite verleiten. |
| • | Ein Angreifer könnte auch eine HTML-E-Mail-Nachricht erstellen, die mit einem speziell gestalteten Bild als Anhang versehen ist. Das speziell gestaltete Bild könnte so konzipiert sein, dass diese Sicherheitsanfälligkeit über Microsoft Outlook oder über Outlook Express 6 ausgenutzt wird. Ein Angreifer könnte einen Benutzer dazu verleiten, die HTML-E-Mail-Nachricht zu öffnen. |
| • | Ein Angreifer könnte ein speziell gestaltetes Bild in ein Office-Dokument einbetten und dann den Benutzer zur Anzeige dieses Dokuments verleiten. |
| • | Ein Angreifer könnte dem lokalen Dateisystem oder einer Netzwerkfreigabe ein speziell gestaltetes Bild hinzufügen und dann den Benutzer zur Anzeige einer Vorschau des Ordners verleiten. |
| • | Ein Angreifer könnte sich lokal am System anmelden. Ein Angreifer könnte dann ein besonders konzipiertes Programm ausführen, das die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, und auf diese Weise die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. |
Der Zugriff auf die betroffene Komponente durch einen Angreifer könnte auch auf einem anderen Weg erfolgen. Der Zugriff könnte beispielsweise durch interaktives Anmelden des Angreifers am System oder durch Verwenden eines anderen Programms, das die Parameter (lokal oder remote) an die gefährdete Komponente übergibt, erfolgen. Um diese Sicherheitsanfälligkeit lokal auszunutzen, müsste sich ein Angreifer zuerst am System anmelden. Ein Angreifer könnte dann eine besonders konzipierte Anwendung ausführen, die die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, und auf diese Weise die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Die Sicherheitsanfälligkeit kann auf den betroffenen Systemen von einem Angreifer ausgenutzt werden, der einen Benutzer dazu verleitet, eine speziell gestaltete Datei zu öffnen oder einen Ordner aufzurufen, der das speziell gestaltete Bild enthält. Ein Angreifer kann den Benutzer abgesehen von der potenziellen Möglichkeit beim Abrufen einer Vorschau für eine E-Mail-Nachricht nicht zum Öffnen einer speziell gestalteten Datei zwingen.
Für ein Angriffsszenario im Web muss ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Ein Angreifer kann Benutzer zum Besuch einer Website nicht zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link zur Site des Angreifers zu klicken.
Kann diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausgenutzt werden?
Ja. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausnutzen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem das Verfahren zur Verarbeitung der Bildformate Windows Metafile (WMF) und Enhanced Metafile (EMF) durch das Grafikwiedergabemodul geändert wird.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
In welchem Zusammenhang steht diese Sicherheitsanfälligkeit mit der Metafile-Sicherheitsanfälligkeit aus MS04-011?
Beide Sicherheitsanfälligkeiten hängen mit der Verarbeitung der Bildformate WMF und EMF zusammen. Dieses Update behebt jedoch eine neue Sicherheitsanfälligkeit, die nicht als Teil von MS04-011 behandelt wurde. MS04-011 bietet Schutz vor der in dem Bulletin beschriebenen Sicherheitsanfälligkeit, behebt aber nicht diese neue Sicherheitsanfälligkeit. Dieses Update ersetzt nicht MS04-011. Sie müssen dieses Update sowie das als Teil von Security Bulletin MS04-011 zur Verfügung gestellte Update installieren, um Ihr System vor beiden Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen.
In welchem Zusammenhang steht diese Sicherheitsanfälligkeit mit der Sicherheitsanfälligkeit bezüglich der JPEG-Verarbeitung (GDI+) aus MS04-028?
Bei dieser Sicherheitsanfälligkeit ist eine systemeigene Betriebssystemkomponente betroffen, die nicht weiter vertrieben wird. Die betroffene Komponente bei der Sicherheitsanfälligkeit bezüglich der JPEG-Verarbeitung (GDI+) aus MS04-028 konnte bislang durch andere Anwendungen und durch Programme von Drittanbietern weiter vertrieben werden. Die Installation dieses Betriebssystem-Updates unterstützt den Schutz vor dieser Sicherheitsanfälligkeit für alle Anwendungen, die das Ziel von Angriffsmethoden werden können, bei denen diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. MS04-028 bietet Schutz vor der in dem Bulletin beschriebenen Sicherheitsanfälligkeit, behebt aber nicht diese neue Sicherheitsanfälligkeit. Dieses Update ersetzt nicht MS04-028. Sie müssen dieses Update sowie das als Teil von Security Bulletin MS04-028 zur Verfügung gestellte Update installieren, um Ihr System vor beiden Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen.
Windows-Kernel-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0211: |
Im Windows-Kernel liegt eine Sicherheitsanfälligkeit mit lokalem Denial-of-Service (Denial-of-Service) vor. Ein Angreifer könnte lokal ein Programm ausführen, das bewirkt, dass das betroffene System nicht mehr reagiert.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Windows-Kernel-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0211: |
| • | Durch diese Sicherheitsanfälligkeit kann ein Angreifer keine Berechtigungen auf dem betroffenen System erlangen. Diese Sicherheitsanfälligkeit bezieht sich ausschließlich auf Denial-of-Service-Angriffe. |
| • | Windows NT 4.0, Windows 2000 und Windows XP sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen. |
Problemumgehungen für die Windows-Kernel-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0211: |
Keine
Häufig gestellte Fragen zur Windows-Kernel-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0211: |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Es handelt sich um eine Sicherheitsanfälligkeit, die einen Denial-of-Service-Angriff ermöglichen kann. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, könnte bewirken, dass das betroffene System nicht mehr reagiert und automatisch neu startet. Während dieses Zeitraums kann der Server nicht auf Anfragen reagieren.
Hinweis: Diese Sicherheitsanfälligkeit vom Typ Denial-of-Service ermöglicht einem Angreifer keine Codeausführung oder Erhöhung von Berechtigungen, aber kann dazu führen, dass das betroffene System keine Anforderungen mehr annimmt.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Im Windows-Kernel werden einige Werte in verschiedenen CPU-Datenstrukturen nicht zurückgesetzt.
Was ist der Windows-Kernel?
Der Windows-Kernel ist der Kern des Betriebssystems. Er stellt Dienste auf Systemebene, wie Geräte- und Speicherverwaltung, zur Verfügung, weist Prozessen Prozessorzeit zu und verwaltet die Fehlerbehandlung. Weitere Informationen zum Kernel und zu anderen Betriebssystemstrukturen finden Sie auf dieser Website (englischsprachig).
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, könnte bewirken, dass das betroffene System nicht mehr reagiert und automatisch neu startet. Während dieses Zeitraums kann der Server nicht auf Anfragen reagieren.
Wer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen?
Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss sich der Angreifer lokal an einem System anmelden und ein Programm ausführen können.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, müsste sich ein Angreifer zuerst am System anmelden. Er könnte dann ein besonders konzipiertes Programm ausführen, das die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Das System würde in diesem Fall nicht mehr reagieren, so dass eine Denial-of-Service-Bedingung entsteht.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Terminalserver sind am meisten gefährdet. Server sind nur gefährdet, wenn Benutzern ohne ausreichende Verwaltungsberechtigungen erlaubt wird, sich an Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Kann diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausgenutzt werden?
Nein. Zum Durchführen eines Angriffs müsste ein Angreifer in der Lage sein, sich am jeweiligen System anzumelden, das angegriffen werden soll. Ein Angreifer kann ein Programm bei dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht remote laden und ausführen.
Was bewirkt das Update?
Das Update beseitigt die Sicherheitsanfälligkeit, indem das Verfahren zum Zurücksetzen bestimmter Werte in einigen CPU-Datenstrukturen durch den Windows-Kernel geändert wird.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Informationen zum Sicherheitsupdate |
Installationsplattformen und -voraussetzungen:
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre Plattform zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Windows Server 2003 (alle Versionen) |
Voraussetzungen
Dieses Sicherheitsupdate erfordert eine veröffentlichte Version von Windows Server 2003.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in Windows Server 2003 Service Pack 1 enthalten sein.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
/help Befehlszeilenoptionen anzeigen
Installationsmodi
/quiet Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff und keine Anzeige)
/passive Verwenden des unbeaufsichtigten Modus (nur Fortschrittsanzeige)
/uninstall Paket deinstallieren
Neustartoptionen
/norestart Kein Neustart nach Abschluss der Installation
/forcerestart Neustart nach der Installation
Besondere Optionen
/l Auflisten der Windows-Hotfixes oder -Updatepakete
/o Überschreiben von OEM-Dateien ohne Eingabeaufforderung
/n Kein Sichern der für die Deinstallation benötigten Dateien
/f Erzwingen des Schließens anderer Programme beim Herunterfahren des Computers
/extract Dateien extrahieren, ohne Setup zu starten
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsdienstprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel262841.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows Server 2003, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windowsserver2003-kb840987-x86-enu /passive /quiet
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows Server 2003, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
Windowsserver2003-kb840987-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der englischsprachigen Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Updates die Option Software in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB840987$\Spuninst. Das Dienstprogramm Spuninst.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:
/?: Liste der Installationsoptionen anzeigen.
/u: Verwenden des unbeaufsichtigten Modus.
/f: Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen.
/z: Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
/q: Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff).
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools Datum und Uhrzeit in der Systemsteuerung.
Windows Server 2003 Enterprise Edition, Windows Server 2003 Standard Edition, Windows Server 2003 Web Edition, und Windows Server 2003 Datacenter Edition:
Datum Uhrzeit Version Größe Dateiname Ordner ------------------------------------------------------------------------- 27-May-2004 00:33 5.2.3790.175 2,405,888 Ntkrnlmp.exe RTMGDR 26-May-2004 23:51 5.2.3790.175 2,063,360 Ntkrnlpa.exe RTMGDR 26-May-2004 23:51 5.2.3790.175 2,105,856 Ntkrpamp.exe RTMGDR 27-May-2004 00:35 5.2.3790.175 2,206,208 Ntoskrnl.exe RTMGDR 09-Aug-2004 22:48 5.2.3790.198 1,812,992 Win32k.sys RTMGDR 01-Jun-2004 18:06 5.2.3790.177 2,407,424 Ntkrnlmp.exe RTMQFE 01-Jun-2004 17:37 5.2.3790.177 2,064,384 Ntkrnlpa.exe RTMQFE 01-Jun-2004 17:37 5.2.3790.177 2,108,928 Ntkrpamp.exe RTMQFE 01-Jun-2004 18:13 5.2.3790.177 2,207,232 Ntoskrnl.exe RTMQFE 19-Aug-2004 21:53 5.2.3790.202 1,814,528 Win32k.sys RTMQFE
Windows Server 2003 64-Bit Enterprise Edition und Windows Server 2003 64-Bit Datacenter Edition:
Datum Uhrzeit Version Größe Dateiname Plattform Ordner ------------------------------------------------------------------------- 10-Aug-2004 02:10 5.2.3790.198 4,952,576 Win32k.sys IA-64 RTMGDR 19-Aug-2004 21:44 5.2.3790.202 4,956,672 Win32k.sys IA-64 RTMQFE
Hinweis: Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate unter Windows Server 2003 oder unter Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um diese Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die RTMGDR-Dateien auf Ihr System. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Programmversion Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
| ||||||||||
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP1\KB840987\Filelist Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 840987 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows XP (alle Versionen) |
Hinweis: Für Windows XP 64-Bit Edition Version 2003, ist dieses Sicherheitsupdate mit dem für Windows Server 2003 64-Bit Edition identisch.
Voraussetzungen
Dieses Sicherheitsupdate erfordert eine veröffentlichte Version von Windows XP oder Windows XP Service Pack 1 (SP1). Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 322389.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in Windows XP Service Pack 2 enthalten sein.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
/help Befehlszeilenoptionen anzeigen
Installationsmodi
/quiet Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff und keine Anzeige)
/passive Verwenden des unbeaufsichtigten Modus (nur Fortschrittsanzeige)
/uninstall Paket deinstallieren
Neustartoptionen
/norestart Kein Neustart nach Abschluss der Installation
/forcerestart Neustart nach der Installation
Besondere Optionen
/l Auflisten der Windows-Hotfixes oder -Updatepakete
/o Überschreiben von OEM-Dateien ohne Eingabeaufforderung
/n Kein Sichern der für die Deinstallation benötigten Dateien
/f Erzwingen des Schließens anderer Programme beim Herunterfahren des Computers
/extract Dateien extrahieren, ohne Setup zu starten
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsdienstprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows XP, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windowsxp-kb840987-x86-enu /passive /quiet
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows XP, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
Windowsxp-kb840987-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der englischsprachigen Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB840987$\Spuninst. Das Dienstprogramm Spuninst.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:
/?: Liste der Installationsoptionen anzeigen.
/u: Verwenden des unbeaufsichtigten Modus.
/f: Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen.
/z: Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
/q: Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff).
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools Datum und Uhrzeit in der Systemsteuerung.
Für Windows XP Home Edition, Windows XP Professional, Windows XP Home Edition Service Pack 1, Windows XP Professional Service Pack 1, Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1, Windows XP Tablet PC Edition und Windows XP Media Center Edition:
Datum Uhrzeit Version Größe Dateiname Ordner ------------------------------------------------------------------- 17-Jun-2004 17:55 5.1.2600.159 48,128 Basesrv.dll RTMQFE 17-Jun-2004 17:55 5.1.2600.151 241,664 Gdi32.dll RTMQFE 17-Jun-2004 17:55 5.1.2600.153 898,048 Kernel32.dll RTMQFE 30-Mar-2004 01:25 5.1.2600.132 36,864 Mf3216.dll RTMQFE 17-Jun-2004 17:00 5.1.2600.160 1,849,856 Ntkrnlmp.exe RTMQFE 17-Jun-2004 17:00 5.1.2600.160 1,903,872 Ntkrnlpa.exe RTMQFE 17-Jun-2004 17:00 5.1.2600.160 1,877,504 Ntkrpamp.exe RTMQFE 17-Jun-2004 17:00 5.1.2600.160 1,881,856 Ntoskrnl.exe RTMQFE 14-Jun-2004 18:27 5.1.2600.157 395,264 Ntvdm.exe RTMQFE 17-Jun-2004 17:55 5.1.2600.153 13,312 Ntvdmd.dll RTMQFE 17-Jun-2004 17:55 1,055,610 Sysmain.sdb RTMQFE 17-Jun-2004 17:55 5.1.2600.152 528,896 User32.dll RTMQFE 17-Jun-2004 17:55 5.1.2600.153 23,040 Vdmdbg.dll RTMQFE 04-Aug-2004 00:54 5.1.2600.166 1,648,384 Win32k.sys RTMQFE 17-Jun-2004 17:55 5.1.2600.153 272,896 Winsrv.dll RTMQFE 05-Jun-2004 02:21 5.1.2600.156 245,760 Wow32.dll RTMQFE 17-Jun-2004 17:58 5.1.2600.1566 47,616 Basesrv.dll SP1QFE 17-Jun-2004 17:58 5.1.2600.1561 257,536 Gdi32.dll SP1QFE 17-Jun-2004 17:58 5.1.2600.1560 930,816 Kernel32.dll SP1QFE 17-May-2004 22:48 3.10.0.103 92,224 Krnl386.exe SP1QFE 30-Mar-2004 01:48 5.1.2600.1331 36,864 Mf3216.dll SP1QFE 17-May-2004 22:43 33,840 Ntio.sys SP1QFE 17-May-2004 22:43 34,560 Ntio404.sys SP1QFE 17-May-2004 22:43 35,648 Ntio411.sys SP1QFE 17-May-2004 22:43 35,424 Ntio412.sys SP1QFE 17-May-2004 22:43 34,560 Ntio804.sys SP1QFE 17-Jun-2004 08:02 5.1.2600.1568 1,899,008 Ntkrnlmp.exe SP1QFE 17-Jun-2004 08:03 5.1.2600.1568 1,954,688 Ntkrnlpa.exe SP1QFE 17-Jun-2004 08:03 5.1.2600.1568 1,926,656 Ntkrpamp.exe SP1QFE 17-Jun-2004 17:22 5.1.2600.1568 2,051,584 Ntoskrnl.exe SP1QFE 12-Jun-2004 01:14 5.1.2600.1564 396,288 Ntvdm.exe SP1QFE 17-Jun-2004 17:58 5.1.2600.1560 13,312 Ntvdmd.dll SP1QFE 17-Jun-2004 17:58 5.1.2600.1561 560,128 User32.dll SP1QFE 17-Jun-2004 17:58 5.1.2600.1560 23,040 Vdmdbg.dll SP1QFE 05-Aug-2004 18:15 5.1.2600.1581 1,845,888 Win32k.sys SP1QFE 27-May-2004 01:38 5.1.2600.1557 483,328 Winlogon.exe SP1QFE 17-Jun-2004 17:58 5.1.2600.1561 276,992 Winsrv.dll SP1QFE 04-Jun-2004 00:43 5.1.2600.1562 245,760 Wow32.dll SP1QFE
Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1
Datum Uhrzeit Version Größe Dateiname Plattform Ordner -------------------------------------------------------------------------------- 17-Jun-2004 18:05 5.1.2600.1556 885248 Gdi32.dll IA-64 SP1QFE 30-Mar-2004 01:45 5.1.2600.1331 128512 Mf3216.dll IA-64 SP1QFE 17-Jun-2004 18:05 5.1.2600.1557 1483264 User32.dll IA-64 SP1QFE 17-Jun-2004 00:45 5.1.2600.1567 5627520 Win32k.sys IA-64 SP1QFE 05-Aug-2004 17:27 5.1.2600.1581 5629952 Win32k.sys IA-64 SP1QFE 17-Jun-2004 17:58 5.1.2600.1561 237568 Wgdi32.dll x86 SP1QFE\WOW 30-Mar-2004 01:48 5.1.2600.1331 36864 Wmf3216.dll x86 SP1QFE\WOW 17-Jun-2004 17:58 5.1.2600.1561 556544 Wuser32.dll x86 SP1QFE\WOW
Windows XP 64-Bit Edition Version 2003:
Datum Uhrzeit Version Größe Dateiname Plattform Ordner ------------------------------------------------------------------------- 10-Aug-2004 02:10 5.2.3790.198 4,952,576 Win32k.sys IA-64 RTMGDR 19-Aug-2004 21:44 5.2.3790.202 4,956,672 Win32k.sys IA-64 RTMQFE
Hinweis: Die Versionen für Windows XP und Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 dieses Sicherheitsupdates liegen als Dualmodus-Pakete vor. Diese Pakete enthalten Dateien für die Originalversion von Windows XP sowie für Windows XP Service Pack 1 (SP1). Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 328848.
Wenn Sie das Sicherheitsupdate für Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um diese Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die RTMGDR-Dateien auf Ihr System. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Programmversion Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
| ||||||||||
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen: Für Windows XP Home Edition, Windows XP Professional, Windows XP Home Edition Service Pack 1, Windows XP Professional Service Pack 1, Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1, Windows XP Tablet PC Edition und Windows XP Media Center Edition: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP2\KB840987\Filelist Für Windows XP 64-Bit Edition Version 2003: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP1\KB840987\Filelist Hinweis: Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste aller installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 840987 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows 2000 (alle Versionen) |
Voraussetzungen:
Für Windows 2000 erfordert dieses Sicherheitsupdate Service Pack 3 (SP3) oder Service Pack 4 (SP4).
Die oben aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich, oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website <link xlinkHref="http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=fh;DE;lifecycle">Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.
Weitere Informationen zu den Bezugsquellen für aktuelle Service Packs finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 260910.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in Windows 2000 Service Pack 5 enthalten sein.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
/help Befehlszeilenoptionen anzeigen
Installationsmodi
/quiet Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff und keine Anzeige)
/passive Verwenden des unbeaufsichtigten Modus (nur Fortschrittsanzeige)
/uninstall Paket deinstallieren
Neustartoptionen
/norestart Kein Neustart nach Abschluss der Installation
/forcerestart Neustart nach der Installation
Besondere Optionen
/l Auflisten der Windows-Hotfixes oder -Updatepakete
/o Überschreiben von OEM-Dateien ohne Eingabeaufforderung
/n Kein Sichern der für die Deinstallation benötigten Dateien
/f Erzwingen des Schließens anderer Programme beim Herunterfahren des Computers
/extract Dateien extrahieren, ohne Setup zu starten
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsdienstprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows 2000 Service Pack 3 oder Windows 2000 Service Pack 4, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windows2000-kb840987-x86-enu /passive /quiet
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows 2000 Service Pack 3 oder Windows 2000 Service Pack 4, um das Sicherheitsupdate zu installieren, ohne einen Neustart des Systems zu erzwingen:
Windows2000-kb840987-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der englischsprachigen Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB840987$\Spuninst. Das Dienstprogramm Spuninst.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:
/?: Liste der Installationsoptionen anzeigen.
/u: Verwenden des unbeaufsichtigten Modus.
/f: Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen.
/z: Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
/q: Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff).
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools Datum und Uhrzeit in der Systemsteuerung.
Hinweis: Die Informationen zu Datum, Uhrzeit, Dateiname oder Größe können sich während der Installation ändern. Einzelheiten zum Überprüfen einer Installation finden Sie im Abschnitt „Überprüfen der Updateinstallation“.
Für Windows 2000 Service Pack 3 und Windows 2000 Service Pack 4:
Datum Uhrzeit Version Größe Dateiname Ordner --------------------------------------------------------------------- 17-Jun-2004 23:05 5.0.2195.6951 46,352 Basesrv.dll 21-Sep-2003 00:45 5.0.2195.6824 236,304 Cmd.exe 17-Jun-2004 23:05 5.0.2195.6945 231,184 Gdi32.dll 17-Jun-2004 23:05 5.0.2195.6946 712,464 Kernel32.dll 19-Jun-2003 20:05 3.10.0.103 92,032 Krnl386.exe 17-Jun-2004 23:05 5.0.2195.6898 37,136 Mf3216.dll 10-Feb-2004 19:47 5.0.2195.6897 30,160 Mountmgr.sys 17-Jun-2004 23:05 5.0.2195.6824 54,544 Mpr.dll 17-Jun-2004 23:05 5.0.2195.6928 335,120 Msgina.dll 19-Jun-2003 20:05 33,824 Ntio.sys 19-Jun-2003 20:05 34,544 Ntio404.sys 19-Jun-2003 20:05 35,648 Ntio411.sys 19-Jun-2003 20:05 35,408 Ntio412.sys 19-Jun-2003 20:05 34,544 Ntio804.sys 17-Jun-2004 17:15 5.0.2195.6952 1,704,128 Ntkrnlmp.exe 17-Jun-2004 17:15 5.0.2195.6952 1,703,744 Ntkrnlpa.exe 17-Jun-2004 17:15 5.0.2195.6952 1,725,440 Ntkrpamp.exe 17-Jun-2004 17:14 5.0.2195.6952 1,680,960 Ntoskrnl.exe 27-May-2004 00:54 5.0.2195.6946 398,096 Ntvdm.exe 17-Jun-2004 23:05 5.0.2195.6946 14,096 Ntvdmd.dll 24-Mar-2004 02:17 5.0.2195.6892 90,264 Rdpwd.sys 16-May-2004 19:43 5.0.2195.6928 5,873,664 Sp3res.dll 24-Mar-2004 02:17 5.0.2195.6897 403,216 User32.dll 05-Aug-2003 22:14 5.0.2195.6794 385,808 Userenv.dll 17-Jun-2004 23:05 5.0.2195.6946 29,456 Vdmdbg.dll 10-Aug-2004 03:51 5.0.2195.6966 1,632,624 Win32k.sys 24-Aug-2004 22:59 5.0.2195.6970 182,544 Winlogon.exe 17-Jun-2004 23:05 5.0.2195.6946 244,496 Winsrv.dll 17-Jun-2004 23:05 5.0.2195.6946 239,888 Wow32.dll 17-Jun-2004 23:05 5.0.2195.6946 712,464 Kernel32.dll Uniproc 10-Aug-2004 03:51 5.0.2195.6966 1,632,624 Win32k.sys Uniproc 17-Jun-2004 23:05 5.0.2195.6946 244,496 Winsrv.dll Uniproc
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Programmversion Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
| ||||||||||
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB840987\Filelist Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 840987 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows NT 4.0 (alle Versionen) |
Voraussetzungen:
Dieses Sicherheitsupdate erfordert Windows NT Server 4.0 Service Pack 6a (SP6a) oder Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition Service Pack 6 (SP6).
Hinweis: Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 840987 werden die derzeit bekannten Probleme bei der Installation dieses Sicherheitsupdates auf Systemen mit Windows NT 4.0 Server und Windows NT 4.0 Terminal Server Edition beschrieben.. Wenn Sie Softwareupdates auf einem Computer mit Windows NT 4.0 installieren, dessen Systempartition größer ist als 7,8 GB, wird Ihr Computer möglicherweise nicht richtig neu gestartet. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 840987 (englischsprachig).
Die oben aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich, oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.
Weitere Informationen zu den Bezugsquellen für aktuelle Service Packs finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 152734.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
/y: Deinstallation durchführen (nur mit /m oder /q)
/f: Erzwingen des Schließens von Programmen beim Herunterfahren
/n: Keinen Deinstallationsordner erstellen
/z: Nach der Installation des Updates keinen Neustart durchführen
/q: Verwenden des stillen oder unbeaufsichtigten Modus ohne Benutzeroberfläche (diese Option ist eine Obermenge von /m)
/m: Verwenden des unbeaufsichtigten Modus mit Benutzeroberfläche
/l: Auflisten der installierten Hotfixes
/x: Extrahieren der Dateien ohne Ausführen von Setup
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows NT Server 4.0, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windowsnt4server-kb840987-x86-enu /q
Für Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition:
Windowsnt4terminalserver-kb840987-x86-enu /q
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows NT Server 4.0, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
Windowsnt4server-kb840987-x86-enu /z
Für Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition:
Windowsnt4terminalserver-kb840987-x86-enu /z
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der englischsprachigen Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können auch das Dienstprogramm Hotfix.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Hotfix.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB840987$. Das Dienstprogramm Hotfix.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:
/y: Deinstallation durchführen (nur mit der Option /m oder /q)
/f: Erzwingen des Schließens von Programmen beim Herunterfahren
/n: Keinen Deinstallationsordner erstellen
/z: Kein Neustart nach Abschluss der Installation
/q: Verwenden des stillen oder unbeaufsichtigten Modus ohne Benutzeroberfläche (diese Option ist eine Obermenge der Option /m)
/m: Verwenden des unbeaufsichtigten Modus mit Benutzeroberfläche
/l: Auflisten der installierten Hotfixes
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools Datum und Uhrzeit in der Systemsteuerung.
Hinweis: Die Informationen zu Datum, Uhrzeit, Dateiname oder Größe können sich während der Installation ändern. Einzelheiten zum Überprüfen einer Installation finden Sie im Abschnitt „Überprüfen der Updateinstallation“.
Windows NT Server 4.0:
Datum Uhrzeit Version Größe Dateiname ---------------------------------------------------------- 08-Jun-2004 14:19 4.0.1381.7270 206,096 Gdi32.dll 23-Feb-2004 15:13 4.0.1381.7263 40,720 Mf3216.dll 22-Apr-2004 17:26 4.0.1381.7267 958,464 Ntkrnlmp.exe 22-Apr-2004 17:26 4.0.1381.7267 938,048 Ntoskrnl.exe 08-Jun-2004 14:19 4.0.1381.7273 326,928 User32.dll 03-Aug-2004 12:31 4.0.1381.7292 1,255,472 Win32k.sys 08-Jun-2004 14:19 4.0.1381.7260 174,864 Winsrv.dll
Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition:
Datum Uhrzeit Version Größe Dateiname ------------------------------------------------------- 20-May-2004 18:23 4.0.1381.33566 206,096 Gdi32.dll 24-Feb-2004 18:25 4.0.1381.33562 40,208 Mf3216.dll 21-May-2004 16:41 4.0.1381.33568 1,004,160 Ntkrnlmp.exe 21-May-2004 16:41 4.0.1381.33568 983,104 Ntoskrnl.exe 20-May-2004 18:23 4.0.1381.33552 332,048 User32.dll 03-Aug-2004 12:41 4.0.1381.33580 1,280,944 Win32k.sys 20-May-2004 18:23 4.0.1381.33559 196,368 Winsrv.dll
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Programmversion Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
| ||||||||||
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Hotfix\KB840987\File 1 Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 840987 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Danksagungen
Microsoft dankt der folgenden Person, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet hat:
| • | Brett Moore von Security-Assessment.com für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Fensterverwaltung (CAN-2004-0207). |
| • | eEye Digital Security für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Virtual DOS Machine (CAN-2004-0208) |
| • | Patrick Porlan in Zusammenarbeit mit Mark Russinovich von Winternals Software für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Grafikwiedergabemodul (CAN-2004-0209). |
| • | hlt für den Hinweis auf die Windows-Kernel-Sicherheitsanfälligkeit (CAN-2004-0211). |
Weitere Sicherheitsupdates:
Updates für andere Sicherheitsrisiken sind unter den folgenden Adressen erhältlich:
| • | Sicherheitsupdates sind im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Schlüsselwortsuche nach dem Begriff „security_patch“ oder „security_update“ ermittelt werden. |
| • | Updates für Kundenplattformen können Sie auf der Website Windows Update abrufen. |
Support:
| • | Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. |
| • |
Sicherheitsressourcen:
| • | Das Microsoft Security Portal bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten. |
| • | Microsoft Software Update Services: /germany/technet/datenbank/articles/600220.mspx |
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA): /germany/technet/sicherheit/tools/default.mspx. Unter http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;DE;306460 steht Ihnen eine Liste mit Sicherheitspatches zur Verfügung, die mit dem MBSA nur eingeschränkt überprüft werden können. |
| • | Windows Update: http://windowsupdate.microsoft.com/ |
| • | Windows Update Catalog: http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;DE;323166 |
| • | Office Update: http://office.microsoft.com/officeupdate/ |
Software Update Services:
Mit den Microsoft Software Update Services (SUS) können Sie als IT-Administrator neue wichtige Updates, Hotfixes oder Patches schnell und zuverlässig auf den Servern und Desktop-Computern in Ihrem Netzwerk bereitstellen. Die SUS unterstützen die Produkte der Windows 2000 Server- und Windows Server 2003-Familie sowie Windows 2000 Professional und Windows XP Professional.
Weitere Informationen zum Bereitstellen von Updates mit Hilfe der Software Update Services finden Sie hier: /germany/technet/datenbank/articles/600220.mspx.
Systems Management Server:
Der Systems Management Server von Microsoft stellt eine wertvolle Hilfe beim Bereitstellen von Sicherheitsupdates in Ihrer IT-Umgebung dar. Ausführliche Informationen zum SMS, auch zu den zahlreichen Verbesserungen des Bereitstellungsprozesses von Sicherheitsupdates, die SMS 2003 bietet, finden Sie auf der SMS-Produktwebsite. Für den SMS stehen zudem verschiedene ergänzende Tools zur Verfügung, die Ihnen das Deployment der Updates zusätzlich erleichtern. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um das SMS 2.0 Software Update Services Feature Pack und das SMS 2.0 Administration Feature Pack. Das SMS 2.0 Software Update Services Feature Pack nutzt den Microsoft Baseline Security Analyzer und das Microsoft Office Detection Tool. Auf dieser Basis bietet er eine umfassende Unterstützung für das Anwenden von Sicherheitsupdates in Ihrem Netzwerk. Bei einigen Updates, die einen Neustart des Computers erfordern, sind unter Umständen administrative Rechte nötig. Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Hinweis: SMS nutzt Microsoft Baseline Security Analyzer und das Microsoft Office Detection Tool, um eine breite Unterstützung bei der Erkennung und dem Deployment von Security Bulletin-Updates bereitzustellen. Einige Softwareupdates werden von diesen Tools möglicherweise nicht erkannt. Administratoren können in diesen Fällen die Inventurfunktionen von SMS nutzen, um Updates auf ausgewählten Systemen zu installieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf dieser Website (englischsprachig). Bei einigen Sicherheitsupdates, die einen Neustart des Systems erfordern, sind unter Umständen administrative Rechte nötig. Administratoren können das im SMS 2003 Administration Feature Pack und im SMS 2.0 Administration Feature Pack enthaltene Elevated Rights Deployment Tool verwenden, um diese Updates zu installieren.
Verzichtserklärung:
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.
Revisionen:
| • | V1.0 (12. Oktober 2004): Bulletin veröffentlicht |