Version: 1.0
Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in unterstützten Versionen von Windows Messenger. Infolge dieser Sicherheitsanfälligkeit kann Scripting eines ActiveX-Steuerelements die Offenlegung von Informationen im Kontext des angemeldeten Benutzers ermöglichen. Ein Angreifer kann ohne Wissen des angemeldeten Benutzers den Status ändern, Kontaktinformationen erhalten und Audio- und Video-Chat-Sitzungen initiieren. Ein Angreifer kann auch die Anmeldekennung des Benutzers erfassen, sich von einem Remotestandort aus beim Messenger-Client des Benutzers anmelden und diesen Benutzer imitieren.
Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Microsoft Windows 2000 und Windows XP als Hoch und für alle unterstützten Versionen von Windows Server 2003 als Mittel eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem das ActiveX-Steuerelement gesperrt wird, damit nur berechtigte Anwendungen Zugriff darauf haben. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.
Empfehlung. Microsoft empfiehlt Benutzern, dieses Sicherheitsupdate so schnell wie möglich zu installieren.
Bekannte Probleme. Keine
Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.
Betroffene Software
| Betriebssystem | Komponente | Maximale Sicherheitsauswirkung | Bewertung des Gesamtschweregrads | Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden |
| Windows Messenger 4.7 | ||||
Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Windows Messenger 4.7 | Offenlegung von Informationen | Hoch | Keine |
Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Windows Messenger 4.7 | Offenlegung von Informationen | Hoch | Keine |
Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2 | Windows Messenger 4.7 | Offenlegung von Informationen | Mittel | Keine |
Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Windows Messenger 4.7 | Offenlegung von Informationen | Mittel | Keine |
Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Windows Messenger 4.7 | Offenlegung von Informationen | Mittel | Keine |
| Windows Messenger 5.1 | ||||
Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Windows Messenger 5.1 | Offenlegung von Informationen | Hoch | Keine |
Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Windows Messenger 5.1 | Offenlegung von Informationen | Hoch | Keine |
Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Windows Messenger 5.1 | Offenlegung von Informationen | Hoch | Keine |
Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2 | Windows Messenger 5.1 | Offenlegung von Informationen | Mittel | Keine |
Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Windows Messenger 5.1 | Offenlegung von Informationen | Mittel | Keine |
Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Windows Messenger 5.1 | Offenlegung von Informationen | Mittel | Keine |
Nicht betroffene Software
| Betriebssystem |
Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1 |
Windows Vista x64 Edition und Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 |
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme |
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme |
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate |
Wo befinden sich die Dateiinformationen?
Die Dateiinformationen befinden sich im Microsoft Knowledge Base-Artikel 955702.
Sind weitere Microsoft Real-Time Collaboration-Anwendungen wie Office Communicator von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Nein. Es sind keine weiteren Messaging-Anwendungen betroffen, da sie die gefährdete Komponente nicht enthalten.
Weshalb ist das Update für Windows Messenger 4.7 unter Windows XP von Windows Update verfügbar, während das Update für Windows Messenger 4.7 unter Windows Server 2003 nur imDownload Centerverfügbar ist?
Wie alle anderen Komponenten von Windows XP wird Windows Messenger 4.7 mit Windows XP geliefert. Deshalb ist dieses Update von Windows Update für die Installation unter Windows XP verfügbar. Windows Messenger 4.7 jedoch wird nicht mit Windows Server 2003 geliefert, obwohl Windows Messenger 4.7 optional unter Windows Server 2003 installiert werden kann. Deshalb ist Windows Messenger 4.7 im Download Center für die optionale Installation unter Windows Server 2003 verfügbar. Dies wurde im Endbenutzer-Lizenzvertrag für Windows Messenger 4.7 unter Windows Server 2003 erklärt.
Wie kann ich prüfen, ob das Update für Windows Messenger 4.7 auf meinem System installiert wurde, auf dem Windows Server 2003 ausgeführt wird?
Um zu überprüfen, ob eine betroffene Version von Windows Messenger 4.7 auf Ihrem Windows Server 2003-System ausgeführt wird, prüfen Sie, ob die Dateiversion von msgsc.dll mit 4.7 beginnt. Bei unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003 befindet sich diese Datei in dem Pfad %ProgramFiles%\messenger\msgsc.dll. Bei unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003 befindet sich diese Datei in dem Pfad %ProgramFilesx86%\messenger\msgsc.dll. Wenn die betroffene Version nicht auf Ihrem Windows Server 2003-System ausgeführt wird, wird das Update für Windows Messenger 4.7 nicht auf Ihrem System installiert.
Weshalb ist kein Update für Windows Messenger 4.7 für Microsoft Windows 2000 verfügbar?
Windows Messenger 4.7 wird unter Microsoft Windows 2000 nicht unterstützt. Daher sind keine Bereitstellungspakete für Microsoft Windows 2000 verfügbar. Windows Messenger 5.1 jedoch wird unter Microsoft Windows 2000 unterstützt und ist im Download Center verfügbar.
Weshalb ist Windows Messenger 5.1 nicht in Windows Update verfügbar?
Windows Messenger 5.1 ist nur als optionale Komponente vom Download Center verfügbar. Die aktuelle Version von Windows Messenger 5.1 erhalten Sie unter Windows Messenger 5.1. Siehe auch Microsoft Knowledge Base-Artikel 899283.
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit |
| Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software | ||
| Betroffene Software | Sicherheitsanfälligkeit in Messenger durch Offenlegung von Informationen – CVE-2008-0082 | Bewertung des Gesamtschweregrads |
| Windows Messenger 4.7 | ||
Windows Messenger 4.7 unter Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Hoch | Hoch |
Windows Messenger 4.7 unter Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Hoch | Hoch |
Windows Messenger 4.7 unter Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2 | Mittel | Mittel |
Windows Messenger 4.7 unter Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Mittel | Mittel |
Windows Messenger 4.7 unter Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Mittel | Mittel |
| Windows Messenger 5.1 | ||
Windows Messenger 5.1 unter Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Hoch | Hoch |
Windows Messenger 5.1 unter Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Hoch | Hoch |
Windows Messenger 5.1 unter Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Hoch | Hoch |
Windows Messenger 5.1 unter Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2 | Mittel | Mittel |
Windows Messenger 5.1 unter Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Mittel | Mittel |
Windows Messenger 5.1 unter Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Mittel | Mittel |
Sicherheitsanfälligkeit in Messenger durch Offenlegung von Informationen – CVE-2008-0082 |
In unterstützten Versionen von Windows Messenger liegt eine Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen vor. Das Scripting eines bestimmten ActiveX-Steuerelements, Messenger.UIAutomation.1, kann die Offenlegung von Informationen von diesen Programmen im Kontext des angemeldeten Benutzers ermöglichen. Ein Angreifer kann ohne Wissen des angemeldeten Benutzers den Status ändern, Kontaktinformationen erhalten und Audio- und Video-Chat-Sitzungen initiieren. Ein Angreifer kann auch die Anmeldekennung des Benutzers erfassen und sich als dieser Benutzer von einem Remotestandort aus beim Messenger-Client des Benutzers anmelden.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2008-0082.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in Messenger durch Offenlegung von Informationen – CVE-2008-0082 |
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
| • | Dieses ActiveX-Steuerelement, Messenger.UIAutomation.1, ist nicht in der standardmäßigen Liste der zugelassenen ActiveX-Steuerelemente in Internet Explorer 7 enthalten. Nur Benutzer, die dieses Steuerelement ausdrücklich über die ActiveX-Auswahlmöglichkeit aktiviert haben, sind durch Angriffe zur Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit gefährdet. Wenn jedoch ein Benutzer dieses ActiveX-Steuerelement in einer früheren Version von Internet Explorer verwendet hat, ist dieses ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer 7 aktiviert, selbst wenn der Benutzer es nicht explizit mit der ActiveX-Auswahlmöglichkeit genehmigt hat. |
| • | Unterstützte Versionen von Microsoft Windows 2000, Windows Server 2003 und Windows Server 2003 für Itanium-basierte Systeme werden nicht mit den betroffenen Versionen von Windows Messenger geliefert. Deshalb sind nur Benutzer, die die betroffenen Versionen von Windows Messenger auf diesen Systemen installiert haben, durch diese Sicherheitsanfälligkeit gefährdet. |
| • | Unterstützte Versionen von Windows Vista werden mit Windows Live Messenger geliefert, sind jedoch nicht anfällig. Deshalb ist das Aktualisieren auf unterstützte Versionen von Windows Vista und Windows Live Messenger ein schadensbegrenzender Faktor. |
| • | Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausgenutzt hat, kann auf Windows Messenger dieselben Berechtigungen wie der angemeldete Benutzer erlangen. Ein Angreifer kann auch die Anmeldekennung des Benutzers erfassen und sich als dieser Benutzer von einem Remotestandort aus beim Messenger-Client des Benutzers anmelden. Der Angreifer kann jedoch nicht die Anmeldekennung oder Anmeldeinformationen des Benutzers auf dem Computersystem des Benutzers erlangen. |
| • | In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. |
| • | Standardmäßig öffnen alle unterstützten Versionen von Microsoft Outlook und Microsoft Outlook Express HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites. Die Zone für eingeschränkte Sites verringert Angriffe, die auf die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit abzielen, da die Verwendung von Active Scripting und ActiveX-Steuerelementen beim Anzeigen von HTML-E-Mail-Nachrichten unterbunden wird. Klickt ein Benutzer jedoch in einer E-Mail auf einen Link, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit durch das webbasierte Angriffsszenario. |
| • | Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für die Internetzone auf „Hoch“ gesetzt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ dieses Abschnitts zur Sicherheitsanfälligkeit. |
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in Messenger durch Offenlegung von Informationen – CVE-2008-0082 |
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
| • | Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone deaktivieren. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei. Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich. Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“ |
| • | Setzen Sie die Einstellungen der Internetzone und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“, um vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in diesen Zonen eine Bestätigung zu erhalten Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch. So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
Hinweis: Wenn kein Gleitregler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe und ziehen Sie den Regler dann auf Hoch. Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei. Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich. Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX oder Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen bzw. Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie bei jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um ActiveX-Steuerelemente oder Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“ |
| • | Setzen des Kill Bits für das Steuerelement „Messenger.UIAutomation.1“ Sie können Versuche, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, unterbinden, indem Sie das Kill Bit für das Steuerelement in der Registrierung setzen. Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe. Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten. Um das Kill Bit für eine CLSID mit dem Wert {B69003B3-C55E-4b48-836C-BC5946FC3B28} zu setzen, fügen Sie den folgenden Text in einem Texteditor (z. B. Editor) ein. Speichern dann Sie die Datei mit der Dateinamenerweiterung .reg. [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{B69003B3-C55E-4b48-836C-BC5946FC3B28}] "Compatibility Flags"=dword:00000400 Diese Registrierungsdatei kann auf die einzelnen Systeme angewendet werden, indem Sie darauf doppelklicken. Sie kann zudem mithilfe von Gruppenrichtlinien domänenübergreifend installiert werden. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites:
Auswirkung der Problemumgehung: Scripting wird für dieses bestimmte ActiveX-Steuerelement deaktiviert. Dadurch werden Remotezugriffsfunktionen mit Messenger deaktiviert. So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Sie können Ihr System in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzen, indem Sie Folgendes durchführen: Fügen Sie den folgenden Text in einen Texteditor, wie z. B. Notepad, ein. Speichern dann Sie die Datei mit der Dateinamenerweiterung .reg. [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{B69003B3-C55E-4b48-836C-BC5946FC3B28}]
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Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in Messenger durch Offenlegung von Informationen – CVE-2008-0082 |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit, die sich auf die Offenlegung von Informationen bezieht. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausgenutzt hat, kann die Berechtigungen des angemeldeten Benutzers auf Windows Messenger erlangen. Ein Angreifer kann auch die Anmeldekennung des Benutzers erfassen und sich als dieser Benutzer von einem Remotestandort aus beim Messenger-Client des Benutzers anmelden.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird von dem ActiveX-Steuerelement „Messenger.UIAutomation.1“ verursacht, das als sicher markiert ist und Entwicklern dadurch ermöglicht, für dieses Steuerelement Skripte zu erstellen.
Was ist die ActiveX-Auswahlmöglichkeit in Internet Explorer 7?
Windows Internet Explorer 7 enthält eine ActiveX-Auswahlmöglichkeit, bei der nahezu alle vorinstallierten ActiveX-Steuerelemente standardmäßig deaktiviert sind. Benutzern wird in der Informationsleiste eine Meldung angezeigt, bevor sie auf ein vorinstalliertes ActiveX-Steuerelement zugreifen können, das nicht noch im Internet verwendet wurde. Dadurch können Benutzer für jedes einzelne Steuerelement den Zugriff zulassen oder verweigern. Weitere Informationen zu dieser und zu anderen neuen Funktionen in Windows Internet Explorer 7 finden Sie auf der folgenden Website.
Ich verwende Internet Explorer mit Windows Server 2003. Verringert dies die Sicherheitsanfälligkeit?
Ja. Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für die Internetzone auf „Hoch“ gesetzt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden.
Was ist die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer?
Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, durch die die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass ein Benutzer oder Administrator speziell gestaltete Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort ausführt. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer verringert das Risiko, indem zahlreiche Sicherheitseinstellungen geändert werden. Dazu zählen u. a. die Einstellungen der Registerkarten Sicherheit und Erweitert im Dialogfeld Internetoptionen. Zu den wichtigsten Änderungen gehören:
| • | Die Sicherheitsstufe für die Internetzone wird auf Hoch eingestellt. Diese Einstellung deaktiviert Skripts, ActiveX-Steuerelemente, Microsoft JVM (Microsoft Java Virtual Machine) sowie Dateidownloads. |
| • | Die automatische Erkennung von Intranetsites wird deaktiviert. Diese Einstellung weist alle Intranetwebsites und UNC-Pfade (Universal Naming Convention) der Internetzone zu, die nicht ausdrücklich in der lokalen Intranetzone aufgelistet werden. |
| • | Die Installation bei Bedarf und Browsererweiterungen, die nicht von Microsoft stammen, werden deaktiviert. Diese Einstellung verhindert, dass Webseiten automatisch Komponenten installieren können, und unterbindet den Einsatz von Erweiterungen, die nicht von Microsoft stammen. |
| • | Multimediainhalte werden deaktiviert. Diese Einstellung verhindert das Verwenden von Musik, Animationen und Videoclips. |
Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer enthält das Handbuch zur Verwaltung der verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer (Managing Internet Explorer Enhanced Security Configuration).
Was ist ein Kill Bit?
Eine Sicherheitsfunktion in Internet Explorer verhindert, dass ein ActiveX-Steuerelement jemals von dem Internet Explorer HTML-Wiedergabemodul geladen werden kann. Dies wird erreicht, indem eine Registrierungseinstellung vorgenommen wird. Dieser Vorgang wird als „Setzen des Kill Bits“ bezeichnet. Nachdem das Kill Bit gesetzt wurde, kann das Steuerelement nie mehr geladen werden – auch dann nicht, wenn es vollständig installiert ist. Durch das Setzen des Kill Bits wird sichergestellt, dass eine gefährdete Komponente inaktiv und harmlos bleibt, selbst wenn sie in ein System eingeführt bzw. wieder eingeführt wird. Weitere Informationen zu Kill Bits finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 240797. So verhindern Sie die Ausführung eines ActiveX-Steuerelements in Internet Explorer.
Sind MSN Messenger und Windows Live Messenger von diesem Problem betroffen?
MSN Messenger und Windows Live Messenger sind nicht direkt von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen; Benutzer sind jedoch immer noch anfällig, wenn sie die betroffene Version von Windows Messenger zusammen mit MSN Messenger oder Windows Live Messenger auf ihrem System installiert haben. Durch das Update für Windows Messenger wird das System vor diesem Problem geschützt, gleichgültig, ob MSN Messenger oder Windows Live Messenger auf dem System installiert sind oder nicht. Deshalb sind in dem Update keine neuen Versionen von MSN Messenger oder Windows Live Messenger enthalten.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausgenutzt hat, kann ohne Wissen des angemeldeten Benutzers über Windows Messenger den Status ändern, Kontaktinformationen erhalten und Audio- und Video-Chat-Sitzungen initiieren. Ein Angreifer kann auch die Anmeldekennung des Benutzers erfassen und sich als dieser Benutzer von einem Remotestandort aus beim Messenger-Client des Benutzers anmelden.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Dies kann auch beeinträchtigte Websites sowie Websites umfassen, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, manipulierten Webinhalt mithilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalt auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Alle Systeme, auf denen unterstützte Versionen von Windows Messenger installiert sind, sind durch diese Sicherheitsanfälligkeit gefährdet, insbesondere Arbeitsstationen und Terminalserverplattformen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem das ActiveX-Steuerelement gesperrt wird, damit nur berechtigte Anwendungen, die in einer „weißen Liste“ aufgeführt sind, Zugriff auf die Steuerung haben. Weitere Informationen bezüglich dieser Liste der Anwendungen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 946648.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Bulletins war diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2008-0082 zugewiesen.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
Sicherheitsupdates sind auch über Microsoft Update, Windows Update und Office Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security update“ ermittelt werden.
Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.
Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung: Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS) und das Extended Security Update Inventory Tool. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.
Microsoft Baseline Security Analyzer
Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.
| Software | MBSA 2.1 |
Windows Messenger 4.7 unter Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Ja |
Windows Messenger 4.7 unter Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Ja |
Windows Messenger 4.7 unter Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2 | Nein |
Windows Messenger 4.7 unter Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Nein |
Windows Messenger 4.7 unter Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Nein |
Windows Messenger 5.1 unter Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Nein |
Windows Messenger 5.1 unter Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Nein |
Windows Messenger 5.1 unter Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Nein |
Windows Messenger 5.1 unter Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2 | Nein |
Windows Messenger 5.1 unter Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Nein |
Windows Messenger 5.1 unter Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Nein |
Weitere Informationen zu MBSA 2.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.1.
Windows Server Update Services
Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten kritischen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Office XP und höher, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 für Windows 2000 und neuere Betriebssysteme bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.
Systems Management Server
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | SMS 2.0 | SMS 2003 mit SUSFP | SMS 2003 mit ITMU | Configuration Manager 2007 |
Windows Messenger 4.7 unter Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Ja | Ja | Ja | Ja |
Windows Messenger 4.7 unter Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
Windows Messenger 4.7 unter Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2 | Nein | Nein | Nein | Nein |
Windows Messenger 4.7 unter Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Nein | Nein |
Windows Messenger 4.7 unter Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Nein | Nein | Nein | Nein |
Windows Messenger 5.1 unter Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Nein | Nein | Nein | Nein |
Windows Messenger 5.1 unter Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Nein | Nein | Nein | Nein |
Windows Messenger 5.1 unter Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Nein | Nein |
Windows Messenger 5.1 unter Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2 | Nein | Nein | Nein | Nein |
Windows Messenger 5.1 unter Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Nein | Nein |
Windows Messenger 5.1 unter Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Nein | Nein | Nein | Nein |
Im Fall von SMS 2.0 und SMS 2003 kann das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates verwendet werden. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden. Weitere Informationen zum Office-Inventurprogramm und anderen Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.
System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.
Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.
Bereitstellung von Sicherheitsupdates |
Betroffene Software
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Windows XP (alle Editionen) |
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
Bereitstellung |
|
Installieren ohne Benutzereingriff | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP: |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP: |
Installieren ohne neu zu starten | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP: |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP: |
Protokolldatei aktualisieren | KB946648.log |
Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Neustartanforderung |
|
Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. |
HotPatching | Nicht anwendbar |
Informationen zur Deinstallation | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB946648$\Spuninst. |
Dateiinformationen | |
Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP: |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP: |
Hinweis: Für unterstützte Versionen von Windows XP Professional x64 Edition ist dieses Sicherheitsupdate identisch mit dem Sicherheitsupdate für unterstützte Versionen vom Windows Server 2003 x64 Edition.
Informationen zur Bereitstellung |
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
/nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:path | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
/integrate:path | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist. |
/extract[:path] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
/ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
/verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:path | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Dateiversion Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen. Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows Server 2003 (alle Editionen) |
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem ist möglicherweise in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten. |
Bereitstellung |
|
Installieren ohne Benutzereingriff | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003: |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003: |
| Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003: |
Installieren ohne neu zu starten | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003: |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003: |
| Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003: |
Protokolldatei aktualisieren | KB954723.log |
Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Neustartanforderung |
|
Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben |
HotPatching | Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341. |
Informationen zur Deinstallation | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB954723$\Spuninst. |
Dateiinformationen | |
Überprüfung des Registrierungsschlüssels | HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB954723\Filelist |
Informationen zur Bereitstellung |
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
/nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:path | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
/integrate:path | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist. |
/extract[:path] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
/ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
/verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:path | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Dateiversion Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen. Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
| • | Haifei Li (cocoruder) vom Fortinet Security Research Team für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in Windows Messenger durch Offenlegung von Informationen (CVE-2008-0082). |
| • | Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. |
| • | Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support-Website. |
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.
| • | V1.0 (12. August 2008): Bulletin veröffentlicht. |