Version: 1.1
Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit und eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Internet Information Services (IIS). Die Sicherheitsanfälligkeiten können eine Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen, wenn ein Angreifer eine speziell gestaltete HTTP-Anforderung an eine Website sendet, die eine Authentifizierung erfordert. Diese Sicherheitsanfälligkeiten ermöglichen einem Angreifer, die IIS-Konfiguration zu umgehen, die angibt, welche Art von Authentifizierung zulässig ist, aber nicht die dateisystembasierte ACL-Kontrolle (access control list, Zugriffssteuerungsliste), die überprüft, ob eine Datei für einen gegebenen Benutzer zugänglich ist. Eine erfolgreiche Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeiten würde den Angreifer immer noch auf die Berechtigungen beschränken, die dem anonymen Benutzerkonto durch die Dateisystem-ACLs gewährt werden.
Dieses Sicherheitsupdate wird für Microsoft Internet Information Services unter allen unterstützten Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 als Hoch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem geändert wird, wie die WebDAV-Erweiterung für IIS HTTP-Anforderungen verarbeitet. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.
Dieses Sicherheitsupdate behebt die in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 971492 beschriebene Sicherheitsanfälligkeit.
Empfehlung. Die Mehrheit der Benutzer hat die automatische Aktualisierung aktiviert und muss keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.
Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update so schnell wie möglich mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.
Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.
Bekannte Probleme. Keine
Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.
Betroffene Software
| Betriebssystem | Komponente | Maximale Sicherheitsauswirkung | Bewertung des Gesamtschweregrads | Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden |
Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Erhöhung von Berechtigungen | Hoch | Keine | |
Windows XP Professional Service Pack 2 und Windows XP Professional Service Pack 3 | Erhöhung von Berechtigungen | Hoch | Keine | |
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Erhöhung von Berechtigungen | Hoch | Keine | |
Windows Server 2003 Service Pack 2 | Erhöhung von Berechtigungen | Hoch | Keine | |
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Erhöhung von Berechtigungen | Hoch | Keine | |
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Erhöhung von Berechtigungen | Hoch | Keine |
Nicht betroffene Software
| Betriebssystem | Komponente |
Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 | Microsoft Internet Information Services 7.0 |
Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | Microsoft Internet Information Services 7.0 |
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 | Microsoft Internet Information Services 7.0 |
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 | Microsoft Internet Information Services 7.0 |
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 | Microsoft Internet Information Services 7.0 |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate |
Wo befinden sich die Dateiinformationen?
Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt Bereitstellung von Sicherheitsupdates.
Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update.
Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.
Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.
Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit |
Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für Juni. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.
| Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software | |||
| Betroffene Software | Sicherheitsanfälligkeit in IIS 5.0 bezüglich WebDAV-Authentifizierungsumgehung – CVE-2009-1122 | Sicherheitsanfälligkeit in IIS 5.1 und 6.0 bezüglich WebDAV-Authentifizierungsumgehung – CVE-2009-1535 | Bewertung des Gesamtschweregrads |
Microsoft Internet Information Services (IIS) 5.0 unter Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Hoch | Nicht anwendbar | Hoch |
Microsoft Internet Information Services (IIS) 5.1 unter Windows XP Professional Service Pack 2 und Windows XP Professional Service Pack 3 | Nicht anwendbar | Hoch | Hoch |
Microsoft Internet Information Services (IIS) 6.0 unter Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Nicht anwendbar | Hoch | Hoch |
Microsoft Internet Information Services (IIS) 6.0 unter Windows Server 2003 Service Pack 2 | Nicht anwendbar | Hoch | Hoch |
Microsoft Internet Information Services (IIS) 6.0 unter Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Nicht anwendbar | Hoch | Hoch |
Microsoft Internet Information Services (IIS) 6.0 unter Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Nicht anwendbar | Hoch | Hoch |
Sicherheitsanfälligkeit in IIS 5.0 bezüglich WebDAV-Authentifizierungsumgehung – CVE-2009-1122 |
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich der Erhöhung von Berechtigungen vor, die durch die Art und Weise, wie die WebDAV-Erweiterung für IIS HTTP-Anforderungen verarbeitet, verursacht wird. Ein Angreifer kann diese Sicherheitsanfälligkeit durch Erstellen einer speziell gestalteten anonymen HTTP-Anforderung ausnutzen, um Zugang zu einem Bereich zu erhalten, der eine Authentifizierung erfordern sollte.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-1122.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in IIS 5.0 bezüglich WebDAV-Authentifizierungsumgehung – CVE-2009-1122 |
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
| • | Microsoft Internet Information Services-Versionen 5.1, 6.0 und 7.0 sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen. |
| • | Das anonyme Benutzerkonto hat standardmäßig keinen Schreibzugriff. Um diese Sicherheitsanfälligkeit mit Schreibzugriff erfolgreich auszunutzen, müssten für das anonyme Benutzerkonto ACLs mit Schreibzugriff innerhalb der IIS-Ordnerstruktur festgelegt sein. Für das anonyme Benutzerkonto sind jedoch standardmäßig nur ACLs mit Lesezugriff festgelegt. In IIS 6.0 gibt es einen expliziten Zugriffssteuerungseintrag (access control entry, ACE) für das Verweigern von Schreibberechtigungen für das standardmäßige anonyme Benutzerkonto. Solange der verweigerte ACE nicht durch den Administrator außer Kraft gesetzt wird, wird er von allen untergeordneten Elementen unter dem Standard-Website-Stammverzeichnis geerbt. |
| • | Dateisystem-ACLs werden durchgesetzt. Diese Sicherheitsanfälligkeit ermöglicht einem Angreifer, die IIS-Konfiguration zu umgehen, die angibt, welche Art von Authentifizierung zulässig ist, aber nicht die dateisystembasierte ACL-Kontrolle, die überprüft, ob eine Datei für einen gegebenen Benutzer zugänglich ist. Eine erfolgreiche Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit würde den Angreifer immer noch auf die Berechtigungen beschränken, die dem anonymen Benutzerkonto auf der Dateisystem-ACL-Ebene gewährt werden. Die Sicherheitsanfälligkeit kann deshalb nicht verwendet werden, um sich über die Zugriffsebene hinwegzusetzen, die dem anonymen Benutzerkonto durch die Dateisystem-ACLs gewährt werden. Das Standardkonto für anonyme Benutzer ist als das Konto „IUSR_<Computername>“ konfiguriert. |
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in IIS 5.0 bezüglich WebDAV-Authentifizierungsumgehung – CVE-2009-1122 |
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
| • | Deaktivieren von WebDAV Wenn die WebDAV-Funktionalität auf dem Server nicht erforderlich ist, kann sie deaktiviert werden. Unter IIS 5.0 kann WebDAV wie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 241520 beschrieben deaktiviert werden. Auswirkung der Problemumgehung: Nach dem Anwenden dieser Problemumgehung werden WebDAV-Anforderungen nicht von IIS verarbeitet. | ||||
| • | Alternative Methode zur Deaktivierung von WebDAV unter IIS 5.0 Das IIS Lockdown Tool 2.1 kann ebenfalls verwendet werden, um WebDAV zu deaktivieren. Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 325864.
Auswirkung der Problemumgehung: Bei dieser Methode wird UrlScan installiert, um den gewünschten Effekt zu erzielen. UrlScan blockiert standardmäßig Anforderungen an WebDAV, indem entweder HTTP-Verben oder -Header erkannt werden, die WebDAV zugeordnet werden. Wenn das IIS Lockdown Tool deinstalliert wird, bleibt UrlScan erhalten. Um UrlScan zu deinstallieren, heben Sie die Registrierung des ISAPI-Filters „UrlScan“ im IIS-Manager-Snap-In auf. | ||||
| • | Ändern Sie Dateisystem-ACLs, um den Zugriff auf das anonyme Benutzerkonto zu verweigern Wenn die WebDAV-Funktionalität erforderlich ist, sollten NTFS-ACLs verwendet werden, um den Zugriff auf Ressourcen auf dem Server zu steuern. Wenn der anonymen Benutzer durch WebDAV nicht mehr auf Ressourcen zugreifen können soll, sollten je nach gewünschtem Zugriff auf die Ressource entsprechende Lese- oder Schreib-NTFS-ACLs angewendet werden. Weitere Informationen zum Festlegen von ACLs für IIS-Inhalt finden Sie in dem folgenden Artikel:
Auswirkung der Problemumgehung: Das Anwenden dieser Problemumgehung kann nachteilige Auswirkungen auf Produkte haben, die erfordern, dass auf Inhalte über das Konto „IUSR_<Computername>“ zugegriffen wird. Ein Beispiel für diese Produkte ist System Center Configuration Manager 2007. |
Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in IIS 5.0 bezüglich WebDAV-Authentifizierungsumgehung – CVE-2009-1122 |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich der Erhöhung von Berechtigungen, die einem Angreifer ermöglichen kann, eine Authentifizierungsanforderung zu umgehen, um auf Inhalte auf einem IIS-Server zuzugreifen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die WebDAV-Erweiterung decodiert eine speziell gestaltete angeforderte URL nicht richtig. Dies bewirkt, dass WebDAV beim Verarbeiten der Anforderung eine inkorrekte Konfiguration anwendet. Wenn die angewandte Konfiguration anonymen Zugriff zulässt, kann eine speziell gestaltete Anforderung die Authentifizierung umgehen. Da WebDAV eine inkorrekte Konfiguration anwendet, werden möglicherweise auch andere Einstellungen in der IIS-Konfiguration, die auf einen bestimmten Pfad angewendet werden sollten, wie z. B. IP-Adressbeschränkungen, von WebDAV nicht berücksichtigt.
Beachten Sie, dass IIS eine solche Anforderung weiterhin im Sicherheitskontext des konfigurierten anonymen Benutzerkontos bearbeiten würde. Deshalb kann diese Sicherheitsanfälligkeit nicht verwendet werden, um NTFS-ACLs zu umgehen. Die Einschränkungen, die dem anonymen Benutzerkonto durch Dateisystem-ACLs auferlegt wurden, werden weiterhin durchgesetzt.
Was ist das anonyme Benutzerkonto?
Wenn Websites und Anwendungen, die auf dem Webserver ausgeführt werden, anonymen Zugriff erfordern, muss IIS mit einem Benutzerkonto speziell für anonymen Zugriff konfiguriert werden. Dieses Konto wird dann verwendet, um auf Inhalt auf dem Dateisystem zuzugreifen, wenn dies durch den anonymen Internetbenutzer angefordert wird. Als Standardkonfiguration verwendet IIS das anonyme Benutzerkonto „IUSR_<Computername>“, wobei <Computername> der Name des Computers ist, auf dem IIS ausgeführt wird. Es ist jedoch auch möglich, die anonyme Benutzeridentität zu ändern, um ein anderes lokales Benutzerkonto oder ein Domänenbenutzerkonto als anonymes Benutzerkonto zu verwenden.
Was ist WebDAV?
Web Distributed Authoring and Versioning (WebDAV) ist eine Erweiterung zum Hypertext Transfer Protocol (HTTP), mit dem definiert wird, wie grundlegende Dateifunktionen wie Kopieren, Verschieben, Löschen und Erstellen mithilfe von HTTP von einem Computer durchgeführt werden.
Was ist eine Zugriffssteuerungsliste (ACL)?
Eine Zugriffssteuerungsliste (ACL) ist eine Liste mit Sicherheitsschutzmaßnahmen, die auf ein Objekt angewendet werden. (Ein Objekt kann eine Datei, ein Prozess, ein Ereignis oder etwas anderes mit einer Sicherheitsbeschreibung sein.) Ein Eintrag in einer ACL ist ein Zugriffssteuerungseintrag (ACE). Es gibt zwei Arten von Zugriffssteuerungslisten: die freigegebene Zugriffssteuerungsliste und die Systemzugriffssteuerungsliste. Jeder ACE in einer ACL identifiziert Zugriffsrechte, die gewährt, verweigert oder für den Vertrauensnehmer überwacht werden. Weitere Informationen finden Sie in dem MSDN-Artikel Zugriffssteuerungslisten.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die IIS-Konfiguration umgehen, die angibt, welche Art von Authentifizierung zulässig ist, aber nicht die dateisystembasierte ACL-Kontrolle, die überprüft, ob eine Datei für einen gegebenen Benutzer zugänglich ist. Eine erfolgreiche Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit würde den Angreifer auf die Berechtigungen beschränken, die dem anonymen Benutzerkonto auf Dateisystem-ACL-Ebene gewährt werden. Dies kann einem Angreifer ermöglichen, anonym auf Informationen zuzugreifen, die nur einem authentifizierten Benutzer zugänglich sein sollten, oder Dateien an Orten zu speichern, an denen das anonyme Benutzerkonto über Schreibberechtigungen verfügt.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit durch Erstellen einer speziell gestalteten HTTP-Anforderung für eine Website ausnutzen, die eine Authentifizierung erfordert, und dadurch nicht autorisierten Zugriff auf geschützte Ressourcen erhalten.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Microsoft Windows 2000-Systeme mit IIS Version 5.0 und aktiviertem WebDAV sind am meisten gefährdet. In der Regel handelt es sich dabei um Webserver oder Anwendungsserver, möglicherweise aber auch um Systeme von Entwicklern oder Webdesignern oder um sonstige Arbeitsstationssysteme, auf denen IIS mit WebDAV verwendet wird. Systeme, die insofern von der Standardkonfiguration abweichen, als dass dem anonymen Benutzerkonto Schreibberechtigungen gewährt wurden, sind besonders gefährdet.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie die WebDAV-Erweiterung für IIS HTTP-Anforderungen verarbeitet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit in IIS 5.1 und 6.0 bezüglich WebDAV-Authentifizierungsumgehung – CVE-2009-1535 |
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich der Erhöhung von Berechtigungen vor, die durch die Art und Weise, wie die WebDAV-Erweiterung für IIS HTTP-Anforderungen verarbeitet, verursacht wird. Ein Angreifer kann diese Sicherheitsanfälligkeit durch Erstellen einer speziell gestalteten anonymen HTTP-Anforderung ausnutzen, um Zugang zu einem Bereich zu erhalten, der in der Regel eine Authentifizierung erfordert.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-1535.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in IIS 5.1 und 6.0 bezüglich WebDAV-Authentifizierungsumgehung – CVE-2009-1535 |
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
| • | Microsoft Internet Information Server-Versionen 5.0 und 7.0 sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen. |
| • | WebDAV ist unter IIS 6.0 standardmäßig nicht aktiviert. Unter IIS 6.0 unter Windows Server 2003-Systemen ist WebDAV in der Standardkonfiguration nicht aktiviert. Wenn WebDAV nicht von einem Administrator auf diesen Systemen aktiviert wurde, kann die Sicherheitsanfälligkeit nicht ausgenutzt werden. |
| • | Das anonyme Benutzerkonto hat standardmäßig keinen Schreibzugriff. Um diese Sicherheitsanfälligkeit mit Schreibzugriff erfolgreich auszunutzen, müssten für das anonyme Benutzerkonto ACLs mit Schreibzugriff innerhalb der IIS-Ordnerstruktur festgelegt sein. Für das anonyme Benutzerkonto sind jedoch standardmäßig nur ACLs mit Lesezugriff festgelegt. In IIS 6.0 gibt es einen ausdrücklich verweigerten ACE für das Standardkonto für anonyme Benutzer. Solange der verweigerte ACE nicht durch den Administrator außer Kraft gesetzt wird, wird er von allen untergeordneten Elementen unter dem Standard-Website-Stammverzeichnis geerbt. |
| • | Dateisystem-ACLs werden durchgesetzt. Diese Sicherheitsanfälligkeit ermöglicht einem Angreifer, die IIS-Konfiguration zu umgehen, die angibt, welche Art von Authentifizierung zulässig ist, aber nicht die dateisystembasierte ACL-Kontrolle, die überprüft, ob eine Datei für einen gegebenen Benutzer zugänglich ist. Eine erfolgreiche Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit würde den Angreifer immer noch auf die Berechtigungen beschränken, die dem anonymen Benutzerkonto auf der Dateisystem-ACL-Ebene gewährt werden. Die Sicherheitsanfälligkeit kann deshalb nicht verwendet werden, um sich über die Zugriffsebene hinwegzusetzen, die dem anonymen Benutzerkonto durch die Dateisystem-ACLs gewährt werden. Das Standardkonto für anonyme Benutzer ist als das Konto „IUSR_<Computername>“ konfiguriert. |
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in IIS 5.1 und 6.0 bezüglich WebDAV-Authentifizierungsumgehung – CVE-2009-1535 |
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
| • | Deaktivieren von WebDAV Wenn die WebDAV-Funktionalität auf dem Server nicht erforderlich ist, kann sie deaktiviert werden. Für IIS 5.0 und IIS 5.1 kann WebDAV wie in Microsoft Knowledge Base-Artikel 241520 beschrieben deaktiviert werden. Für IIS 6.0 kann WebDAV mithilfe der folgenden Schritte deaktiviert werden:
Auswirkung der Problemumgehung: Nach dem Anwenden dieser Problemumgehung werden WebDAV-Anforderungen nicht von IIS verarbeitet. |
| • | Alternative Methode zur Deaktivierung von WebDAV auf IIS 5.1 und IIS 6.0: Microsoft UrlScan Filter V3.1 kann ebenfalls verwendet werden, um WebDAV zu deaktivieren. Laden Sie Microsoft UrlScan Filter V3.1 für IIS 5.1 und IIS 6.0 von einem der folgenden Orte herunter:
Führen Sie anschließend einen der folgenden Schritte aus:
Auswirkung der Problemumgehung: Bei dieser Methode wird UrlScan installiert, um den gewünschten Effekt zu erzielen. UrlScan blockiert standardmäßig Anforderungen an WebDAV, indem entweder HTTP-Verben oder -Header erkannt werden, die WebDAV zugeordnet werden. | ||||||||
| • | Ändern Sie Dateisystem-ACLs, um den Zugriff auf das anonyme Benutzerkonto zu verweigern Wenn die WebDAV-Funktionalität erforderlich ist, sollten NTFS-ACLs verwendet werden, um den Zugriff auf Ressourcen auf dem Server zu steuern. Wenn der anonymen Benutzer durch WebDAV nicht mehr auf Ressourcen zugreifen können soll, sollten je nach gewünschtem Zugriff auf die Ressource entsprechende Lese- oder Schreib-NTFS-ACLs angewendet werden. Weitere Informationen zum Festlegen von ACLs für IIS-Inhalt finden Sie in dem folgenden Artikel:
Auswirkung der Problemumgehung: Das Anwenden dieser Problemumgehung kann nachteilige Auswirkungen auf Produkte haben, die erfordern, dass auf Inhalte über das Konto „IUSR_<Computername>“ zugegriffen wird. Ein Beispiel für diese Produkte ist System Center Configuration Manager 2007. |
Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in IIS 5.1 und 6.0 bezüglich WebDAV-Authentifizierungsumgehung – CVE-2009-1535 |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich der Erhöhung von Berechtigungen, die einem Angreifer ermöglichen kann, eine Authentifizierungsanforderung zu umgehen, um auf Inhalte auf einem IIS-Server zuzugreifen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die WebDAV-Erweiterung decodiert eine speziell gestaltete angeforderte URL nicht richtig. Dies bewirkt, dass WebDAV beim Verarbeiten der Anforderung eine inkorrekte Konfiguration anwendet. Wenn die angewandte Konfiguration anonymen Zugriff zulässt, kann eine speziell gestaltete Anforderung die Authentifizierung umgehen. Da WebDAV eine inkorrekte Konfiguration anwendet, werden möglicherweise auch andere Einstellungen in der IIS-Konfiguration, die auf einen bestimmten Pfad angewendet werden sollten, wie z. B. IP-Adressbeschränkungen, von WebDAV nicht berücksichtigt.
Beachten Sie, dass IIS eine solche Anforderung weiterhin im Sicherheitskontext des konfigurierten anonymen Benutzerkontos bearbeiten würde. Deshalb kann diese Sicherheitsanfälligkeit nicht verwendet werden, um NTFS-ACLs zu umgehen. Die Einschränkungen, die dem anonymen Benutzerkonto durch Dateisystem-ACLs auferlegt wurden, werden weiterhin durchgesetzt.
Was ist das anonyme Benutzerkonto?
Wenn Websites und Anwendungen, die auf dem Webserver ausgeführt werden, anonymen Zugriff erfordern, muss IIS mit einem Benutzerkonto speziell für anonymen Zugriff konfiguriert werden. Dieses Konto wird dann verwendet, um auf Inhalt auf dem Dateisystem zuzugreifen, wenn dies durch den anonymen Internetbenutzer angefordert wird. Als Standardkonfiguration verwendet IIS das anonyme Benutzerkonto „IUSR_<Computername>“, wobei <Computername> der Name des Computers ist, auf dem IIS ausgeführt wird. Es ist jedoch auch möglich, die anonyme Benutzeridentität zu ändern, um ein anderes lokales Benutzerkonto oder ein Domänenbenutzerkonto als anonymes Benutzerkonto zu verwenden.
Was ist WebDAV?
Web Distributed Authoring and Versioning (WebDAV) ist eine Erweiterung zum Hypertext Transfer Protocol (HTTP), mit dem definiert wird, wie grundlegende Dateifunktionen wie Kopieren, Verschieben, Löschen und Erstellen mithilfe von HTTP von einem Computer durchgeführt werden.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die IIS-Konfiguration umgehen, die angibt, welche Art von Authentifizierung zulässig ist, aber nicht die dateisystembasierte ACL-Kontrolle, die überprüft, ob eine Datei für einen gegebenen Benutzer zugänglich ist. Eine erfolgreiche Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit würde den Angreifer auf die Berechtigungen beschränken, die dem anonymen Benutzerkonto auf der Dateisystem-ACL-Ebene gewährt werden. Dies kann einem Angreifer ermöglichen, anonym auf Informationen zuzugreifen, die nur einem authentifizierten Benutzer zugänglich sein sollten, oder Dateien an Orten zu speichern, an denen das anonyme Benutzerkonto über Schreibberechtigungen verfügt.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit durch Erstellen einer speziell gestalteten HTTP-Anforderung für eine Website ausnutzen, die eine Authentifizierung erfordert, und dadurch nicht autorisierten Zugriff auf geschützte Ressourcen erhalten.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Windows XP- und Windows Server 2003-Systeme mit IIS Version 5.1 oder 6.0 und aktiviertem WebDAV sind am meisten gefährdet. In der Regel handelt es sich bei diesen Systemen um Webserver oder Anwendungsserver, möglicherweise aber auch um Systeme von Entwicklern oder Webdesignern oder um sonstige Arbeitsstationssysteme, auf denen IIS mit WebDAV verwendet wird. Systeme, die insofern von der Standardkonfiguration abweichen, als dass dem anonymen Benutzerkonto Schreibberechtigungen gewährt wurden, sind besonders gefährdet.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie die WebDAV-Erweiterung für IIS HTTP-Anforderungen verarbeitet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde erstmals in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 971492 als allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2009-1535 beschrieben. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2009-1676 zugewiesen.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
Sicherheitsupdates sind auch über Microsoft Update, Windows Update und Office Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.
Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.
Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung: Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS) und das Extended Security Update Inventory Tool. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.
Microsoft Baseline Security Analyzer
Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.
| Software | MBSA 2.1 |
Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Ja |
Windows XP Professional Service Pack 2 und Windows XP Professional Service Pack 3 | Ja |
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Ja |
Windows Server 2003 Service Pack 2 | Ja |
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Ja |
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Ja |
Weitere Informationen zu MBSA 2.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.1.
Windows Server Update Services
Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten kritischen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Office XP und höher, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 für Windows 2000 und neuere Betriebssysteme bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.
Systems Management Server
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | SMS 2.0 | SMS 2003 mit SUSFP | SMS 2003 mit ITMU | Configuration Manager 2007 |
Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Ja | Ja | Ja | Ja |
Windows XP Professional Service Pack 2 und Windows XP Professional Service Pack 3 | Ja | Ja | Ja | Ja |
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
Windows Server 2003 Service Pack 2 | Ja | Ja | Ja | Ja |
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja |
Im Fall von SMS 2.0 und SMS 2003 kann das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates verwendet werden. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden. Weitere Informationen zum Office-Inventurprogramm und anderen Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.
System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.
Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.
Updatekompatibilitätsbewertung und Microsoft Application Compatibility Toolkit
Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Microsoft Application Compatibility Toolkit 5.0 enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.
Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.
Bereitstellung von Sicherheitsupdates |
Betroffene Software
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Windows 2000 (alle Editionen) |
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein. |
Bereitstellung: |
|
Installieren ohne Benutzereingriff | Windows2000-KB970483-x86-ENU /quiet |
Installieren ohne neu zu starten | Windows2000-KB970483-x86-ENU /norestart |
Protokolldatei aktualisieren | kb970483.log |
Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Neustartanforderung: |
|
Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. |
HotPatching | Nicht anwendbar |
Informationen zur Deinstallation: | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB970483$\Spuninst. |
Dateiinformationen: | |
Überprüfung des Registrierungsschlüssels | HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB970483\Filelist |
Informationen zur Bereitstellung |
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
/nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
/extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
/ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
/verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Dateiversion Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen. Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows XP Professional (alle Editionen) |
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
Bereitstellung: |
|
Installieren ohne Benutzereingriff | Für Windows XP Professional Service Pack 2 und Windows XP Professional Service Pack 3: |
| Für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2: |
Installieren ohne neu zu starten | Für Windows XP Professional Service Pack 2 und Windows XP Professional Service Pack 3: |
| Für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2: |
Protokolldatei aktualisieren | KB970483.log |
Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Neustartanforderung: |
|
Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. |
HotPatching | Nicht anwendbar |
Informationen zur Deinstallation: | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB970483$\Spuninst. |
Dateiinformationen: | |
Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP: |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP: |
Hinweis Für unterstützte Versionen von Windows XP Professional x64 Edition ist dieses Sicherheitsupdate identisch mit unterstützten Versionen des Sicherheitsupdates für Windows Server 2003 x64 Edition.
Informationen zur Bereitstellung |
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
/nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
/integrate:Pfad | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist. |
/extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
/ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
/verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Dateiversion Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen. Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows Server 2003 (alle Editionen) |
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
Bereitstellung: |
|
Installieren ohne Benutzereingriff | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003: |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003: |
| Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003: |
Installieren ohne neu zu starten | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003: |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003: |
| Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003: |
Protokolldatei aktualisieren | KB970483.log |
Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Neustartanforderung: |
|
Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben |
HotPatching | Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341. |
Informationen zur Deinstallation: | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB970483$\Spuninst. |
Dateiinformationen: | |
Überprüfung des Registrierungsschlüssels | HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB970483\Filelist |
Informationen zur Bereitstellung |
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
/nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
/integrate:Pfad | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist. |
/extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
/ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
/verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Dateiversion Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen. Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
| • | Yamata Li von Palo Alto Networks für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in IIS 5.0 bezüglich WebDAV-Authentifizierungsumgehung (CVE-2009-1122) |
Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.
| • | Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“. |
| • | Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website. |
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.
| • | V1.0 (9. Juni 2009): Bulletin veröffentlicht. |
| • | V1.1 (17. Juni 2009): Der Eintrag „Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?“ wurde in den Häufig gestellten Fragen zu CVE-2009-1122 und CVE-2009-1535 erweitert. Dies ist lediglich eine Informationsänderung. |