Microsoft Security Bulletin MS04-030

Sicherheitsanfälligkeit im WebDAV-XML-Meldungshandler kann Denial-of-Service-Angriff ermöglichen (824151)

Veröffentlicht: 12. Oktober 2004
Version: 1.0

Zusammenfassung

Zielgruppe dieses Dokuments: Benutzer von Microsoft® Windows®

Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit: Denial-of-Service-Angriff

Bewertung des maximalen Schweregrads: Hoch

Empfehlung: Benutzer sollten das Sicherheitsupdate so schnell wie möglich installieren.

Ersetzung von Sicherheitsupdates: Keine

Vorsichtsmaßnahmen: Dieses Update enthält eine Funktionsänderung, die sich auf bestimmte Anwendungen auswirken kann. Die betroffenen Anwendungen geben gültige WebDAV-Anforderungen mit sehr vielen XML-Attributen aus. Weitere Informationen finden Sie unter „Enthält dieses Update weitere Funktionsänderungen?“ im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate”.

Getestete Software und Downloadpfade für das Update:

Betroffene Software:

Microsoft Windows 2000 Service Pack 3 und Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 – Update downloaden.

Microsoft Windows XP und Microsoft Windows XP Service Pack 1 – Update downloaden.

Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1 – Update downloaden.

Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 – Update downloaden.

Microsoft Windows Server™ 2003 – Update downloaden.

Microsoft Windows Server 2003 64-Bit Edition – Update downloaden.

Nicht betroffene Software:

Microsoft Windows NT Server 4.0 Service Pack

Microsoft Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition Service Pack 6

Microsoft Windows 98, Microsoft Windows 98 Second Edition (SE) und Microsoft Windows Millennium Edition (Me)

Betroffene Komponenten:

Internet Information Services 5.0

Internet Information Services 5.1

Internet Information Services 6.0

Nicht betroffene Komponenten:

Internet Information Server 4.0

Die in der Liste aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich, oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Kurzzusammenfassung:

Dieses Update behebt eine neue, von einem Privatanwender entdeckte Sicherheitsanfälligkeit. Die Sicherheitsanfälligkeit wird im Abschnitt „Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“ dieses Bulletins dokumentiert.

Wenn ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, könnte er WebDAV dazu veranlassen, die gesamte verfügbare Speicherkapazität und CPU-Zeit auf einem betroffenen Server zu beanspruchen. Dieses Verhalten kann zu einem Denial-of-Service führen. Der IIS-Dienst müsste neu gestartet werden, um die Funktionalität wiederherzustellen.

Wir empfehlen Benutzern, dieses Sicherheitsupdate zu installieren.

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit:

Kennungen der SicherheitsanfälligkeitAuswirkung der SicherheitsanfälligkeitWindows 2000Windows XPWindows Server 2003

WebDAV-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0718

Denial-of-Service (DoS)

Hoch

Mittel

Mittel

Die Bewertung basiert auf den von der Sicherheitsanfälligkeit betroffenen Systemarten, ihren typischen Bereitstellungsmustern und den möglichen Auswirkungen, die ein Ausnutzen der Sicherheitsanfälligkeit auf sie hat.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Enthält dieses Update weitere Funktionsänderungen?
Ja. Neben den Änderungen, die im Abschnitt „Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“ in diesem Bulletin aufgeführt werden, erfordert das Update, dass auf die von WebDAV akzeptierten XML-Dokumente neue Beschränkungen angewendet werden. Diese Änderung hat zur Folge, dass gültige Anforderungen, die diese neuen Beschränkungen verletzen, als fehlgeschlagene Anforderungen an den Client zurückgegeben werden. Diese neuen Beschränkungen können über Einträge in der Metabasis konfiguriert werden. Wenn eine Anwendung Dokumente erfordert, die andernfalls zurückgewiesen würden, können die Metabasiseinträge angepasst werden, um den erforderlichen Inhalt zu unterstützen. Die neuen Metabasiskonfigurationen werden im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824151 beschrieben.

Gibt es in Zusammenhang mit diesem Update sonst noch etwas, worüber ich Bescheid wissen muss?
Ja. Dieses Updatepaket umfasst ein vollständiges Update auf MSXML 3.0 Service Pack 5. Dieses Update war erforderlich, um nach Anwendung des Sicherheitsupdates eine ordnungsgemäße Funktionalität zu gewährleisten. Um die Auswirkungen bei der Bereitstellung zu minimieren, ist dieses Update in demselben Paket enthalten wie das Sicherheitsupdate.

MSXML-Versionen befinden sich nebeneinander, so dass unterschiedliche Hauptversionen von MSXML nicht betroffen sind. Es kann sein, dass einige Programme anstelle dieser anderen Hauptversionen von MSXML jetzt standardmäßig MSXML 3.0 verwenden, insbesondere dann, wenn zuvor keine Version von MSXML 3.0 installiert war.

MSXML 3.0 ist auf Windows XP- und Windows 2003-Systemen immer vorhanden.

Ich verwende noch Microsoft Windows 2000 Service Pack 2, doch die Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates ist am 30. Juni 2004 abgelaufen. Was soll ich tun?
Windows 2000 Service Pack 2 hat das zuvor festgelegte Ende seines Lebenszyklus erreicht. Microsoft hat diesen Support bis zum 30. Juni 2004 verlängert.

Benutzer dieser Betriebssystemversion sollten möglichst bald zu Betriebssystemversionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor potenziellen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur Extended Support-Phase und der Bereitstellung von Sicherheitsupdates für diese Betriebssystemversionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Ich arbeite noch mit Microsoft XP. Die Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates ist jedoch am 30. September 2004 abgelaufen. In diesem Security Bulletin wird jedoch ein Sicherheitsupdate für diese Betriebssystemversion vorgestellt. Warum?

Die Originalversion von Windows XP (meist als Windows XP Gold oder RTM Windows XP (Release to Manufacturing) bezeichnet) hat das Ende der Extended Support-Phase am 30. September 2004 erreicht. Das Ende der Extended Support-Phase liegt jedoch noch nicht lange zurück. In diesem Fall wurden die meisten Schritte, die zur Behebung dieser Sicherheitsanfälligkeit erforderlich sind, vor diesem Termin durchgeführt. Daher haben wir uns entschlossen, im Rahmen dieses Security Bulletins für die genannte Betriebssystemversion Sicherheitsupdates zu veröffentlichen. Wenn diese Betriebssystemversion in der Zukunft von weiteren Sicherheitsanfälligkeiten betroffen sein sollte, behalten wir uns das Recht vor, Updates zu entwickeln und bei Bedarf zur Verfügung zu stellen. Hierfür geben wir jedoch keine Garantie. Benutzer dieser Betriebssystemversion sollten möglichst bald zu Betriebssystemversionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor potenziellen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows Service Pack-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.

Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows (englischsprachig).

Kann ich mit dem Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
Ja. MBSA kann feststellen, ob dieses Update erforderlich ist. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier.

Beachten Sie unbedingt, dass MBSA durch die Aufnahme von MSXML 3.0 Service Pack 5 in dieses Update sowohl das für IIS erforderliche Update erkennt als auch feststellt, ob MSXML 3.0 Service Pack 5 erforderlich ist, und diese unter separaten Knoten meldet.

Hinweis: Nach dem 20. April 2004 wird die Datei Mssecure.xml, die von MBSA 1.1.1 und früheren Versionen verwendet wird, nicht mehr durch neue Security Bulletin-Daten aktualisiert. Daher sind Überprüfungen, die nach diesem Datum mit MBSA 1.1.1 oder früher durchgeführt werden, unvollständig. Alle Benutzer sollten auf MBSA 1.2 aktualisieren, da Sicherheitsupdates besser erkannt und zusätzliche Produkte unterstützt werden. MBSA 1.2 steht auf der MBSA-Downloadseite zur Verfügung. Weitere Informationen zum Support für MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer 1.2 Q&A (englischsprachig).

Kann ich mit Systems Management Server (SMS) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
Ja. SMS kann Sie bei der Erkennung und Bereitstellung dieses Sicherheitsupdates unterstützen. Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Sie können dieses Update mit Hilfe der auf dieser englischsprachigen Webseite beschriebenen Features für Inventur und Softwareverteilung von SMS bereitstellen.

Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit

WebDAV-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0718:

Es liegt eine Denial-of-Service-Sicherheitsanfälligkeit vor, durch die ein Angreifer eine speziell gestaltete WebDAV-Anforderung an einen Server senden könnte, auf dem IIS und WebDAV ausgeführt werden. Ein Angreifer könnte WebDAV dazu veranlassen, die gesamte verfügbare Speicherkapazität und CPU-Zeit auf einem betroffenen Server zu beanspruchen. Der IIS-Dienst müsste neu gestartet werden, um die Funktionalität wiederherzustellen.

Schadensbegrenzende Faktoren für die WebDAV-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0718:

Die Sicherheitsanfälligkeit kann nur remote ausgenutzt werden, wenn ein Angreifer eine Websitzung mit einem betroffenen Server starten kann.

Unter Windows XP und Windows Server 2003, mit Ausnahme von Windows Server 2003 Web Server Edition, wird IIS standardmäßig nicht installiert.

Standardmäßig wird WebDAV nur bei IIS 5.0 aktiviert, das im Lieferumfang von Windows 2000 enthalten ist.

Windows NT 4.0 ist von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen.

Problemumgehungen für die WebDAV-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0718:

Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn die Funktionalität durch eine Problemumgehung verringert wird, so wird diese Einschränkung im Folgenden genannt.

Deaktivieren Sie WebDAV unter IIS 5.0, falls es nicht benötigt wird.

Häufig gestellte Fragen zur WebDAV-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0718:

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann einen Denial-of-Service-Angriff ermöglichen. Wenn in Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, könnte er WebDAV dazu veranlassen, die gesamte verfügbare Speicherkapazität und CPU-Zeit auf einem betroffenen Server zu beanspruchen. Der IIS-Dienst müsste neu gestartet werden, um die Funktionalität wiederherzustellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
WebDAV beschränkt nicht die Anzahl der Attribute, die pro XML-Element in WebDAV-Anforderungen angegeben werden können.

Warum erfordert diese Sicherheitsanfälligkeit ein Update für MSXML 3.0 Service Pack 5, das in diesem Sicherheitsupdate enthalten ist?
Der Microsoft XML Parser ist eine Komponente im Betriebssystemkern, die Anwendungen zum Verarbeiten von XML-Dokumenten einsetzen. Diese Komponente wird sowohl von WebDAV als auch von Drittanbieteranwendungen verwendet. Dieses Update ist erforderlich, damit WebDAV die Anzahl der Attribute beschränken kann, die in übermittelten Dokumenten verarbeitet werden können.

Muss ich MSXML 3.0 Service Pack 5 separat installieren?
Nein. Das Updatepaket enthält sowohl das Update für WebDAV als auch die Updatedateien für MSXML 3.0 zur Aktualisierung Ihrer Installation auf Service Pack 5.

Was ist WebDAV?
WebDAV ist eine dem Branchenstandard entsprechende Erweiterung der HTTP-Spezifikation. Die Abkürzung „DAV“ in „WebDAV“ steht für „Distributed Authoring and Versioning“ (Verteilte Dokumentenerstellung und Versionsverwaltung). WebDAV verleiht autorisierten Benutzern die Fähigkeit, einem Webserver remote Inhalte hinzuzufügen und diese zu verwalten. WebDAV wird standardmäßig aktiviert, wenn IIS in Windows 2000 aktiviert wird. WebDAV wird bei IIS 5.1 oder IIS 6.0 standardmäßig nicht installiert.

Welcher Fehler liegt bei der Verarbeitung von HTTP-Anforderungen durch WebDAV vor?
Vor dem neuesten Update für den XML Parser, MSXML 3.0, verfügten WebDAV bzw. andere Drittanbieteranwendungen, die Microsoft XML Parser verwenden, nicht über die Möglichkeit, die Anzahl der Attribute zu beschränken, deren Verarbeitung Microsoft XML Parser in übermittelten Dokumenten versuchen würde.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Es handelt sich bei dieser Sicherheitsanfälligkeit um einen Denial-of-Service-Angriff. Ein Angreifer könnte eine Unterbrechung des normalen Dienstes bewirken. Durch einen Neustart des betroffenen Dienstes wird die normale Funktionalität auf dem Server wiederhergestellt. Der Dienst bleibt jedoch so lange für einen erneuten Denial-of-Service-Angriff anfällig, bis das Update installiert wurde.

Wer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen?
Jeder Benutzer, der eine WebDAV-Anforderung an einen betroffenen Webserver übermitteln kann, könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen. WebDAV-Anforderungen werden über denselben Port übertragen werden wie HTTP (normalerweise Port 80). Daher könnte ein Angreifer, der eine Verbindung zu einem betroffenen Webserver herstellen kann, die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit versuchen. Der Zugriff auf die betroffene Komponente könnte auch mit Hilfe einer anderen Methode erfolgen, z. B. über eine andere Anwendung, die HTTP-Anforderungen empfangen und Microsoft XML Parser zum Verarbeiten von XML-Dokumenten verwendet hat, oder durch Verwendung einer anderen Anwendung, die WebDAV ähnelt und die XML-Dokumente entweder lokal oder remote unter Verwendung der anfälligen Komponente verarbeitet hat.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, müsste ein Angreifer eine speziell gestaltete HTTP-Nachricht an eine betroffene Website senden, die die CPU-Auslastung auf dem IIS-Server auf 100% erhöht, während IIS die Nachricht verarbeitet. Je mehr XML-Attribute pro XML-Element in der XML-Nachricht enthalten sind, desto länger würde der IIS-Server zur Verarbeitung der XML-Nachricht benötigen. Dies kann zu einem Denial-of-Service führen, während IIS die Nachrichten bearbeitet. Der Dienst müsste dann neu gestartet werden, um die Funktionalität wiederherzustellen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Servers, auf denen sowohl IIS- als auch WebDAV-Dienste ausgeführt werden, sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit besonders betroffen.

Kann diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausgenutzt werden?
Ja. Ein Angreifer kann diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausnutzen. Bewährte Methoden für die Firewall und standardisierte Firewallkonfigurationen können gegen Angriffe schützen, die aus dem Internet stammen. Microsoft stellt Informationen darüber zur Verfügung, wie Sie Ihren PC schützen können:

Für Heimanwender

Für IT-Profis und Entwickler

Was bewirkt das Update?
Das Update beseitigt die Sicherheitsanfälligkeit, indem es sicherstellt, dass WebDAV die neuen XML-Parsereigenschaften verwendet, um die Anzahl von XML-Attributen pro Element in den XML-Dokumenten zu beschränken, die in WebDAV-basierten Anforderungen akzeptiert werden.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.

Informationen zum Sicherheitsupdate

Installationsplattformen und -voraussetzungen:

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre Plattform zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Windows Server 2003 (alle Versionen)

Voraussetzungen:
Dieses Sicherheitsupdate erfordert eine veröffentlichte Version von Windows Server 2003.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in Windows Server 2003 Service Pack 1 enthalten sein.

Informationen zur Installation

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:

      /help                 Befehlszeilenoptionen anzeigen

Installationsmodi

      /quiet              Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff und keine Anzeige)

      /passive            Verwenden des unbeaufsichtigten Modus (nur Fortschrittsanzeige)

      /uninstall          Paket deinstallieren

Neustartoptionen

      /norestart          Kein Neustart nach Abschluss der Installation

      /forcerestart     Neustart nach der Installation

Besondere Optionen

      /l                        Auflisten der Windows-Hotfixes oder -Updatepakete

      /o                       Überschreiben von OEM-Dateien ohne Eingabeaufforderung

      /n                       Kein Sichern der für die Deinstallation benötigten Dateien

      /f                        Erzwingen des Schließens anderer Programme beim Herunterfahren des Computers

      /extract             Dateien extrahieren, ohne Setup zu starten

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsdienstprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Informationen zur Bereitstellung

Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows Server 2003, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:

Windowsserver2003-kb824151-x86-enu /passive /quiet

Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows Server 2003, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:

Windowsserver2003-kb824151-x86-enu /norestart

Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der englischsprachigen Website zu Software Update Services.

Neustartanforderung

Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

Verwenden Sie zum Entfernen dieses Updates die Option Software in der Systemsteuerung.

Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB824151$\Spuninst. Das Dienstprogramm Spuninst.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:

/?: Liste der Installationsoptionen anzeigen.

/u: Verwenden des unbeaufsichtigten Modus.

/f: Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen.

/z: Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/q: Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff).

Dateiinformationen

Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools Datum und Uhrzeit in der Systemsteuerung.

Windows Server 2003 Enterprise Edition, Windows Server 2003 Standard Edition, Windows Server 2003 Web Edition, und Windows Server 2003 Datacenter Edition:

Datum         Uhrzeit   Version       Größe       Dateiname    Ordner    
----------------------------------------------------------------------   
22-Sep-2004   23:23   6.0.3790.212    273,408     Adsiis.dll    Rtmgdr
22-Sep-2004   23:23   6.0.3790.212    225,792     Httpext.dll   Rtmgdr
22-Sep-2004   23:23   8.50.2162.0   1,380,352     Msxml3.dll    Rtmgdr
22-Sep-2004   22:54   6.0.3790.215    274,432     Adsiis.dll    Rtmqfe
22-Sep-2004   22:54   6.0.3790.212    225,792     Httpext.dll   Rtmqfe
22-Sep-2004   22:54   8.50.2162.0   1,380,352     Msxml3.dll    Rtmqfe

Windows Server 2003 64-Bit Enterprise Edition und Windows Server 2003 64-Bit Datacenter Edition:

Datum         Uhrzeit   Version         Größe       Dateiname    Plattform  Ordner    
---------------------------------------------------------------------------------- 
22-Sep-2004   23:19    6.0.3790.212     542,208     Adsiis.dll    IA64      Rtmgdr
22-Sep-2004   23:19    6.0.3790.212     790,528     Httpext.dll   IA64      Rtmgdr
22-Sep-2004   23:19    8.50.2162.0    3,645,952     Msxml3.dll    IA64      Rtmgdr
22-Sep-2004   23:23    6.0.3790.212     273,408     Wadsiis.dll   X86       Rtmgdr\Wow
22-Sep-2004   23:23    8.50.2162.0    1,380,352     Wmsxml3.dll   X86       Rtmgdr\Wow
22-Sep-2004   22:54    6.0.3790.215     549,888     Adsiis.dll    IA64      Rtmqfe
22-Sep-2004   22:54    6.0.3790.212     790,528     Httpext.dll   IA64      Rtmqfe
22-Sep-2004   22:54    8.50.2162.0    3,645,952     Msxml3.dll    IA64      Rtmqfe
22-Sep-2004   22:54    6.0.3790.215     274,432     Wadsiis.dll   X86       Rtmqfe\Wow
22-Sep-2004   22:54    8.50.2162.0    1,380,352     Wmsxml3.dll   X86       Rtmqfe\Wow

Hinweis: Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate unter Windows Server 2003 oder unter Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um diese Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die RTMGDR-Dateien auf Ihr System. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier.

Überprüfung der Programmversion

Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mit Hilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis: Andere Attribute als die Dateiversion ändern sich möglicherweise während der Installation. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode um Updateinstallationen zu überprüfen. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP1\KB824151\Filelist

Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem wird dieser Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows XP (alle Versionen)

Hinweis: Für Windows XP 64-Bit Edition Version 2003, ist dieses Sicherheitsupdate mit dem für Windows Server 2003 64-Bit Edition identisch.

Voraussetzungen
Dieses Sicherheitsupdate erfordert eine veröffentlichte Version von Windows XP oder Windows XP Service Pack 1 (SP1). Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 322389.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in Windows XP Service Pack 2 enthalten sein.

Informationen zur Installation

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:

      /help                 Befehlszeilenoptionen anzeigen

Installationsmodi

      /quiet              Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff und keine Anzeige)

      /passive            Verwenden des unbeaufsichtigten Modus (nur Fortschrittsanzeige)

      /uninstall          Paket deinstallieren

Neustartoptionen

      /norestart          Kein Neustart nach Abschluss der Installation

      /forcerestart     Neustart nach der Installation

Besondere Optionen

      /l                        Auflisten der Windows-Hotfixes oder -Updatepakete

      /o                       Überschreiben von OEM-Dateien ohne Eingabeaufforderung

      /n                       Kein Sichern der für die Deinstallation benötigten Dateien

/f                        Erzwingen des Schließens anderer Programme beim Herunterfahren des Computers

      /extract             Dateien extrahieren, ohne Setup zu starten

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsdienstprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Informationen zur Bereitstellung

Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows XP, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:

Windowsxp-kb824151-x86-enu /passive /quiet

Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows XP, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:

Windowsxp-kb824151-x86-enu /norestart

Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der englischsprachigen Website zu Software Update Services.

Neustartanforderung

Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.

Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB824151$\Spuninst. Das Dienstprogramm Spuninst.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:

/?: Liste der Installationsoptionen anzeigen.

/u: Verwenden des unbeaufsichtigten Modus.

/f: Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen.

/z: Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/q: Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff).

Dateiinformationen

Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools Datum und Uhrzeit in der Systemsteuerung.

Für Windows XP Home Edition, Windows XP Professional, Windows XP Home Edition Service Pack 1, Windows XP Professional Service Pack 1, Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1, Windows XP Tablet PC Edition und Windows XP Media Center Edition:

Datum         	Uhrzeit   Version           Größe       Dateiname     Ordner    
------------------------------------------------------------------------------     
26-Aug-2004  	18:39    8.50.2162.0    1,172,992       Msxml3.dll    Rtmqfe
19-Sep-2004  	05:31    5.5.31.0          30,720       Xpsp1hfm.exe  Rtmqfe
26-Aug-2004  	18:39    6.0.2600.165     240,640       Httpext.dll   Rtmqfe\Ip
26-Aug-2004  	18:54    8.50.2162.0    1,172,992       Msxml3.dll    Sp1qfe
26-Aug-2004  	18:54  	6.0.2600.1579    242,688       Httpext.dll   Sp1qfe\Ip

Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1

Datum         Uhrzeit   Version           Größe       Dateiname    Plattform   Ordner  
-------------------------------------------------------------------------------------     
26-Aug-2004    18:46    6.0.2600.1579     940,032     Httpext.dll   IA64      Sp1qfe
26-Aug-2004    18:46    8.50.2162.0     3,654,144     Msxml3.dll    IA64      Sp1qfe
26-Aug-2004    18:54    8.50.2162.0     1,172,992     Wmsxml3.dll   X86       Sp1qfe\Wow

Windows XP 64-Bit Edition Version 2003:

Datum         Uhrzeit   Version           Größe       Dateiname    Plattform  Ordner    
-------------------------------------------------------------------------------------   
22-Sep-2004    23:19    6.0.3790.212      542,208     Adsiis.dll    IA64      Rtmgdr
22-Sep-2004    23:19    6.0.3790.212      790,528     Httpext.dll   IA64      Rtmgdr
22-Sep-2004    23:19    8.50.2162.0     3,645,952     Msxml3.dll    IA64      Rtmgdr
22-Sep-2004    23:23    6.0.3790.212      273,408     Wadsiis.dll   X86       Rtmgdr\Wow
22-Sep-2004    23:23    8.50.2162.0     1,380,352     Wmsxml3.dll   X86       Rtmgdr\Wow
22-Sep-2004    22:54    6.0.3790.215      549,888     Adsiis.dll    IA64      Rtmqfe
22-Sep-2004    22:54    6.0.3790.212      790,528     Httpext.dll   IA64      Rtmqfe
22-Sep-2004    22:54    8.50.2162.0     3,645,952     Msxml3.dll    IA64      Rtmqfe
22-Sep-2004    22:54    6.0.3790.215      274,432     Wadsiis.dll   X86       Rtmqfe\Wow
22-Sep-2004    22:54    8.50.2162.0     1,380,352     Wmsxml3.dll   X86       Rtmqfe\Wow

Hinweis: Die Versionen für Windows XP und Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 dieses Sicherheitsupdates liegen als Dualmodus-Pakete vor. Diese Pakete enthalten Dateien für die Originalversion von Windows XP sowie für Windows XP Service Pack 1 (SP1). Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 328848.

Wenn Sie das Sicherheitsupdate für Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um diese Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die RTMGDR-Dateien auf Ihr System. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier.

Überprüfung der Programmversion

Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mit Hilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis: Andere Attribute als die Dateiversion ändern sich möglicherweise während der Installation. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode um Updateinstallationen zu überprüfen. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen:

Für Windows XP Home Edition, Windows XP Professional, Windows XP Home Edition Service Pack 1, Windows XP Professional Service Pack 1, Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1, Windows XP Tablet PC Edition und Windows XP Media Center Edition:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP2\KB824151\Filelist

Für Windows XP 64-Bit Edition Version 2003:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP1\KB824151\Filelist

Hinweis: Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste aller installierten Dateien. Zudem werden diese Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows 2000 (alle Versionen)

Voraussetzungen:
Für Windows 2000 erfordert dieses Sicherheitsupdate Service Pack 3 (SP3) oder Service Pack 4 (SP4).

Die oben aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich, oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.

Weitere Informationen zu den Bezugsquellen für aktuelle Service Packs finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 260910.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in Windows 2000 Service Pack 5 enthalten sein.

Informationen zur Installation

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:

      /help                 Befehlszeilenoptionen anzeigen

Installationsmodi

      /quiet              Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff und keine Anzeige)

      /passive            Verwenden des unbeaufsichtigten Modus (nur Fortschrittsanzeige)

      /uninstall          Paket deinstallieren

Neustartoptionen

      /norestart          Kein Neustart nach Abschluss der Installation

      /forcerestart     Neustart nach der Installation

Besondere Optionen

      /l                        Auflisten der Windows-Hotfixes oder -Updatepakete

      /o                       Überschreiben von OEM-Dateien ohne Eingabeaufforderung

      /n                       Kein Sichern der für die Deinstallation benötigten Dateien

      /f                        Erzwingen des Schließens anderer Programme beim Herunterfahren des Computers

      /extract             Dateien extrahieren, ohne Setup zu starten

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsdienstprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Informationen zur Bereitstellung

Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows 2000 Service Pack 3 oder Windows 2000 Service Pack 4, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:

Windows2000-kb824151-x86-enu /passive /quiet

Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows 2000 Service Pack 3 oder Windows 2000 Service Pack 4, um das Sicherheitsupdate zu installieren, ohne einen Neustart des Systems zu erzwingen:

Windows2000-kb824151-x86-enu /norestart

Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der englischsprachigen Website zu Software Update Services.

Neustartanforderung

Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.

Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB824151$\Spuninst. Das Dienstprogramm Spuninst.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:

/?: Liste der Installationsoptionen anzeigen.

/u: Verwenden des unbeaufsichtigten Modus.

/f: Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen.

/z: Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/q: Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff).

Dateiinformationen

Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools Datum und Uhrzeit in der Systemsteuerung.

Hinweis: Die Informationen zu Datum, Uhrzeit, Dateiname oder Größe können sich während der Installation ändern. Einzelheiten zum Überprüfen einer Installation finden Sie im Abschnitt „Überprüfen der Updateinstallation“.

Für Windows 2000 Service Pack 3 und Windows 2000 Service Pack 4:

Datum         Uhrzeit   Version            Größe     Dateiname    
---------------------------------------------------------------  
16-Aug-2004   22:49     5.0.2195.6958    247,056   Httpext.dll
16-Jul-2004   19:07     8.50.2162.0    1,172,992    Msxml3.dll
07-Jul-2004   18:41     8.20.8730.1       44,032   Msxml3r.dll

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier.

Überprüfung der Programmversion

Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mit Hilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis: Andere Attribute als die Dateiversion ändern sich möglicherweise während der Installation. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode um Updateinstallationen zu überprüfen. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB824151\Filelist

Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem wird dieser Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Danksagungen

Microsoft dankt der folgenden Person, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet hat:

Amit Klein und Sanctum, Inc. für den Hinweis auf die WebDAV-Sicherheitsanfälligkeit (CAN-2004-0718).

Weitere Sicherheitsupdates:

Updates für andere Sicherheitsrisiken sind unter den folgenden Adressen erhältlich:

Sicherheitsupdates sind im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Schlüsselwortsuche nach dem Begriff „security_patch“ oder „security_update“ ermittelt werden.

Updates für Kundenplattformen können Sie auf der Website Windows Update abrufen.

Support:

Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos.

Sicherheitsressourcen:

Das Microsoft Security Portal bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Microsoft Software Update Services: /germany/technet/datenbank/articles/600220.mspx

Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA): /germany/technet/sicherheit/tools/default.mspx. Unter http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;DE;306460 steht Ihnen eine Liste mit Sicherheitspatches zur Verfügung, die mit dem MBSA nur eingeschränkt überprüft werden können.

Windows Update: http://windowsupdate.microsoft.com/

Windows Update Catalog: http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;DE;323166

Office Update: http://office.microsoft.com/officeupdate/

Software Update Services:

Mit den Microsoft Software Update Services (SUS) können Sie als IT-Administrator neue wichtige Updates, Hotfixes oder Patches schnell und zuverlässig auf den Servern und Desktop-Computern in Ihrem Netzwerk bereitstellen. Die SUS unterstützen die Produkte der Windows 2000 Server- und Windows Server 2003-Familie sowie Windows 2000 Professional und Windows XP Professional.

Weitere Informationen zum Bereitstellen von Updates mit Hilfe der Software Update Services finden Sie hier: /germany/technet/datenbank/articles/600220.mspx.

Systems Management Server:

Der Systems Management Server von Microsoft stellt eine wertvolle Hilfe beim Bereitstellen von Sicherheitsupdates in Ihrer IT-Umgebung dar. Ausführliche Informationen zum SMS, auch zu den zahlreichen Verbesserungen des Bereitstellungsprozesses von Sicherheitsupdates, die SMS 2003 bietet, finden Sie auf der SMS-Produktwebsite. Für den SMS stehen zudem verschiedene ergänzende Tools zur Verfügung, die Ihnen das Deployment der Updates zusätzlich erleichtern. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um das SMS 2.0 Software Update Services Feature Pack und das SMS 2.0 Administration Feature Pack. Das SMS 2.0 Software Update Services Feature Pack nutzt den Microsoft Baseline Security Analyzer und das Microsoft Office Detection Tool. Auf dieser Basis bietet er eine umfassende Unterstützung für das Anwenden von Sicherheitsupdates in Ihrem Netzwerk. Bei einigen Updates, die einen Neustart des Computers erfordern, sind unter Umständen administrative Rechte nötig. Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Hinweis: SMS nutzt Microsoft Baseline Security Analyzer und das Microsoft Office Detection Tool, um eine breite Unterstützung bei der Erkennung und dem Deployment von Security Bulletin-Updates bereitzustellen. Einige Softwareupdates werden von diesen Tools möglicherweise nicht erkannt. Administratoren können in diesen Fällen die Inventurfunktionen von SMS nutzen, um Updates auf ausgewählten Systemen zu installieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf dieser Website (englischsprachig). Bei einigen Sicherheitsupdates, die einen Neustart des Systems erfordern, sind unter Umständen administrative Rechte nötig. Administratoren können das im SMS 2003 Administration Feature Pack und im SMS 2.0 Administration Feature Pack enthaltene Elevated Rights Deployment Tool verwenden, um diese Updates zu installieren.

Verzichtserklärung:

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.

Revisionen:

V1.0 (12. Oktober 2004): Bulletin veröffentlicht


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