Veröffentlicht: 12. Oktober 2004
Version: 1.0
Zielgruppe dieses Dokuments: Benutzer von Microsoft Windows
Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit: Codeausführung von Remotestandorten aus
Bewertung des maximalen Schweregrads: Hoch
Empfehlung: Benutzer sollten das Sicherheitsupdate so schnell wie möglich installieren.
Ersetzte Sicherheitsupdates: Dieses Bulletin ersetzt mehrere frühere Sicherheitsupdates. Lesen Sie den Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ in diesem Bulletin, um eine vollständige Liste zu erhalten.
Vorsichtsmaßnahmen: Keine
Getestete Software und Downloadpfade für das Update:
Betroffene Software:
| • | Microsoft Windows NT Server 4.0 Service Pack 6a – Update downloaden |
| • | Microsoft Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition Service Pack 6 – Update downloaden |
| • | Microsoft Windows 2000 Service Pack 3 und Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 – Update downloaden |
| • | Microsoft Windows XP und Microsoft Windows XP Service Pack 1 – Update downloaden |
| • | Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1 – Update downloaden |
| • | Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 – Update downloaden |
| • | Microsoft Windows Server 2003 – Update downloaden |
| • | Microsoft Windows Server 2003 64-Bit Edition – Update downloaden |
| • | Microsoft Windows 98, Microsoft Windows 98 Second Edition (SE), Microsoft Windows Millennium Edition (ME) – Weitere Informationen zu diesen Betriebssystemen finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ dieses Bulletins. |
Nicht betroffene Software:
| • | Microsoft Windows XP Service Pack 2 |
Die in der Liste aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich, oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.
Kurzzusammenfassung |
Kurzzusammenfassung:
Dieses Update behebt eine neue, von einem Privatanwender entdeckte Sicherheitsanfälligkeit. Die NetDDE-Dienste (Network Dynamic Data Exchange) weisen eine Sicherheitsanfälligkeit auf, die aufgrund eines ungeprüften Puffers das Ausführen von Code von Remotestandorten aus ermöglichen kann. Die Sicherheitsanfälligkeit wird im Abschnitt „Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“ dieses Bulletins dokumentiert.
Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Anschließend wäre er in der Lage, beliebige Aktionen auf dem System auszuführen. So könnte er beispielsweise Programme installieren, Daten anzeigen, ändern bzw. löschen oder neue Konten mit uneingeschränkten Berechtigungen einrichten. Die NetDDE-Dienste werden jedoch standardmäßig nicht gestartet und müssen manuell oder durch eine Anwendung gestartet werden, die NetDDE benötigt, damit ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen kann.
Wir empfehlen Benutzern, dieses Sicherheitsupdate so schnell wie möglich zu installieren.
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit:
| Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit | Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit | Windows 98, 98 SE, ME | Windows NT 4.0 | Windows\~2000 | Windows\~XP | Windows Server\~2003 |
Sicherheitsanfälligkeit bzgl. NetDDE – CAN-2004-0206 | Codeausführung von Remotestandorten aus | Nicht kritisch | Hoch | Hoch | Hoch | Mittel |
Die Bewertung basiert auf den von der Sicherheitsanfälligkeit betroffenen Systemarten, ihren typischen Bereitstellungsmustern und den möglichen Auswirkungen, die ein Ausnutzen der Sicherheitsanfälligkeit auf sie hat.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate |
Welche Updates ersetzt diese Version?
Dieses Sicherheitsupdate ersetzt frühere Security Bulletins. Die Kennungen der Security Bulletins sowie die betroffenen Betriebssysteme werden in der folgenden Tabelle aufgelistet.
| Kennung des Bulletins | Windows NT 4.0 | Windows\~2000 | Windows\~XP | Windows Server\~2003 |
Nicht ersetzt | Ersetzt | Nicht ersetzt | Nicht anwendbar | |
Nicht ersetzt | Ersetzt | Nicht ersetzt | Nicht ersetzt |
Hinweis: Die Security Bulletins MS04-032 und MS04-031 ersetzen die Bulletins MS02-071 und MS03-045 für Windows 2000. Die Datei Mssecure.xml, die nur von MBSA und SUS verwendet wird, schreibt jedoch vor, dass diese früheren Security Bulletins durch nur ein neues Bulletin ersetzt werden können. In diesem Fall wurde MS04-032 als offizieller Ersatz für diese beiden früheren Security Bulletins ausgewählt. Bei Windows 2000 ersetzt das Bulletin MS04-031 sowohl MS02-071 als auch MS03-045; diese Änderung wird in MBSA und SUS nicht übernommen. Des Weiteren ersetzen sich die Bulletins MS04-032 und MS04-031 nicht gegenseitig. Beide Updates müssen installiert werden, damit Sie vor den in diesen Security Bulletins dokumentierten Sicherheitsanfälligkeiten geschützt sind. Wenn Sie bei Windows 2000 eines dieser Updates installieren, sind Sie jedoch vor den in den Bulletins MS02-071 und MS03-045 dokumentierten Sicherheitsanfälligkeiten für Windows 2000 geschützt.
Ich arbeite noch mit Windows XP. Die Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates ist jedoch am 30. September 2004 abgelaufen. In diesem Security Bulletin wird jedoch ein Sicherheitsupdate für diese Betriebssystemversion vorgestellt. Warum?
Die Originalversion von Windows XP (meist als Windows XP Gold oder RTM Windows XP (Release to Manufacturing) bezeichnet) hat das Ende der Extended Support-Phase am 30. September 2004 erreicht. Das Ende der Extended Support-Phase liegt jedoch noch nicht lange zurück. In diesem Fall wurden die meisten Schritte, die zur Behebung dieser Sicherheitsanfälligkeit erforderlich sind, vor diesem Termin durchgeführt. Daher haben wir uns entschlossen, im Rahmen dieses Security Bulletins für die genannte Betriebssystemversion Sicherheitsupdates zu veröffentlichen.
Wenn diese Betriebssystemversion in der Zukunft von weiteren Sicherheitsanfälligkeiten betroffen sein sollte, behalten wir uns das Recht vor, Updates zu entwickeln und bei Bedarf zur Verfügung zu stellen. Hierfür geben wir jedoch keine Garantie. Benutzer dieser Betriebssystemversion sollten möglichst bald zu Betriebssystemversionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor potenziellen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows Service Pack-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.
Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows (englischsprachig).
Ich arbeite noch mit Microsoft Windows NT 4.0 Workstation Service Pack 6a oder Windows 2000 Service Pack 2. Die Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates ist jedoch am 30. Juni 2004 abgelaufen. Was soll ich tun?
Windows NT 4.0 Workstation Service Pack 6a und Windows 2000 Service Pack 2 haben das zuvor festgelegte Ende ihres Lebenszyklus (Lifecycle) erreicht. Microsoft hat diesen Support bis zum 30. Juni 2004 verlängert.
Benutzer dieser Betriebssystemversionen sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur Extended Support-Phase und der Bereitstellung von Sicherheitsupdates für diese Betriebssystemversionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.
Benutzer, die zusätzlichen Support für Windows NT Workstation 4.0 SP6a benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support.
Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows (englischsprachig).
Wie wirkt sich die erweiterte Unterstützung für Windows 98, Windows 98 Second Edition und Windows Millennium Edition auf die Veröffentlichung von Sicherheitsupdates für diese Betriebssysteme aus?
Microsoft veröffentlicht nur Sicherheitsupdates für wichtige Sicherheitsprobleme. Sicherheitsfragen, die nicht kritisch sind, werden in diesem Supportzeitraum nicht abgedeckt. Weitere Informationen zu den Microsoft Support Lifecycle-Richtlinien für diese Betriebssysteme finden Sie auf dieser Website (englischsprachig).
Weitere Informationen zu den Bewertungen des Schweregrads finden Sie auf dieser Website (englischsprachig).
Sind Windows 98, Windows 98 Second Edition oder Windows Millennium Edition auf kritische Weise von der in diesem Security Bulletin beschriebenen Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Nein. Der Schweregrad dieser Sicherheitsanfälligkeit ist bei Windows 98, Windows 98 Second Edition oder Windows Millennium Edition nicht als kritisch anzusehen.
Kann ich mit dem Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
Ja. MBSA kann feststellen, ob dieses Update erforderlich ist. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier.
Hinweis: Nach dem 20. April 2004 wird die Datei Mssecure.xml, die von MBSA 1.1.1 und früheren Versionen verwendet wird, nicht mehr durch neue Security Bulletin-Daten aktualisiert. Daher sind Überprüfungen, die nach diesem Datum mit MBSA 1.1.1 oder früher durchgeführt werden, unvollständig. Alle Benutzer sollten auf MBSA 1.2 aktualisieren, da Sicherheitsupdates besser erkannt und zusätzliche Produkte unterstützt werden. MBSA 1.2 steht auf der MBSA-Downloadseite zur Verfügung. Weitere Informationen zum Support für MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer 1.2 Q&A (englischsprachig).
Kann ich mit Systems Management Server (SMS) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
Ja. SMS kann Sie bei der Erkennung und Bereitstellung dieses Sicherheitsupdates unterstützen. Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit |
Sicherheitsanfälligkeit bzgl. NetDDE – CAN-2004-0206: |
Die NetDDE-Dienste weisen eine Sicherheitsanfälligkeit auf, die aufgrund eines ungeprüften Puffers das Ausführen von Code von Remotestandorten aus ermöglichen kann. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Die NetDDE-Dienste werden jedoch standardmäßig nicht gestartet und müssen manuell gestartet werden, damit ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen kann. Zudem könnte mit dieser Sicherheitsanfälligkeit auch eine lokale Erhöhung von Berechtigungen oder ein remoter DoS-Angriff versucht werden.
Schadensbegrenzende Faktoren für die NetDDE-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0206: |
| • | Mit Hilfe bewährter Methoden für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Netzwerke vor Remoteangriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden. Eine bewährte Methode besteht darin, für Systeme, die mit dem Internet verbunden sind, nur eine minimale Anzahl von Ports zu öffnen. |
| • | Unter Windows Server 2003 sind die NetDDE-Dienste standardmäßig deaktiviert. In der Regel können nur die Administratoren den Starttyp eines Dienstes ändern. Ein Angreifer müsste zunächst einen anderen Starttyp festlegen (nicht „Deaktiviert“) und dann den Dienst starten, um diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen zu können. |
| • | Das Deaktivieren der NetDDE-Dienste verhindert mögliche Remoteangriffe. Anweisungen zum Deaktivieren dieser Dienste finden Sie im Abschnitt „Problemumgehungen“. Bei anderen Betriebssystemen (außer Windows Server 2003) ist der Starttyp für die NetDDE-Dienste standardmäßig als „Manuell“ festgelegt, nicht als „Deaktiviert“. |
| • | Windows XP Service Pack 2 ist von diesem Problem nicht betroffen. |
| • | In Kapitel 6 des Handbuchs für den sicheren Betrieb von Windows 2000 Server wird empfohlen, die NetDDE-Dienste zu deaktivieren. Umgebungen, die diesen Richtlinien genügen, tragen hinsichtlich dieser Sicherheitsanfälligkeit möglicherweise ein geringeres Risiko. |
Problemumgehungen für die NetDDE-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0206: |
Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn die Funktionalität durch eine Problemumgehung verringert wird, so wird diese Einschränkung im Folgenden genannt.
| • | Deaktivieren Sie die NetDDE-Dienste. Das Deaktivieren der NetDDE-Dienste trägt zum Schutz vor Angriffen von Remotestandorten aus bei, mit denen diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden. Sie können die NetDDE-Dienste wie folgt deaktivieren:
Auswirkung der Problemumgehung: Wenn die NetDDE-Dienste deaktiviert sind, werden keine Nachrichten von NetDDE-Anwendungen übermittelt. Wenn die NetDDE-Dienste deaktiviert sind, werden jene Dienste nicht gestartet, die explizit von den NetDDE-Diensten abhängen, und eine Fehlermeldung wird im Systemereignisprotokoll aufgezeichnet. | ||||||||||||||||||
| • | Verwenden Sie Einstellungen für Gruppenrichtlinien zum Deaktivieren der NetDDE-Dienste auf allen betroffenen Systemen, die dieses Feature nicht benötigen. Hinweis: Sie können auch das Handbuch für den sicheren Betrieb von Windows 2000 Server zurate ziehen. Dieses Handbuch enthält Informationen zum Deaktivieren von Diensten. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites (englischsprachig):
Auswirkung der Problemumgehung: Wenn die NetDDE-Dienste deaktiviert sind, werden keine Nachrichten von NetDDE-Anwendungen übermittelt. Wenn die NetDDE-Dienste deaktiviert sind, werden jene Dienste nicht gestartet, die explizit von den NetDDE-Diensten abhängen, und eine Fehlermeldung wird im Systemereignisprotokoll aufgezeichnet. | ||||||||||||||||||
| • | Blockieren Sie Folgendes an der Firewall:
Diese Ports werden zum Einleiten einer Verbindung mit einem betroffenen System verwendet. Das Blockieren dieser Ports an der Firewall verhindert, dass Systeme hinter dieser Firewall Angriffen ausgesetzt werden, die diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen versuchen. Sie sollten außerdem sicherstellen, dass auch alle weiteren speziell konfigurierten RPC-Ports auf dem Remotesystem blockiert sind. Wir empfehlen Ihnen, die gesamte unerwünschte eingehende Kommunikation aus dem Internet zu blockieren. So können Sie Angriffe verhindern, bei denen möglicherweise andere Ports verwendet werden. Weitere Informationen zu den von RPC verwendeten Ports finden Sie auf dieser Website (in Englisch). | ||||||||||||||||||
| • | Verwenden Sie eine persönliche Firewall, beispielsweise die Internetverbindungsfirewall , die im Lieferumfang von Windows XP und Windows Server 2003 enthalten ist. Wenn Sie das Feature Internetverbindungsfirewall in Windows XP oder Windows Server 2003 zum Schutz Ihrer Internetverbindung verwenden, wird unerwünschter eingehender Datenverkehr standardmäßig blockiert. Wir empfehlen das Blockieren der gesamten unerwünschten eingehenden Kommunikation aus dem Internet. Hinweis: Dieses Verfahren gilt nicht für Windows XP Service Pack 2. Windows XP Service Pack 2 ist von diesem Problem nicht betroffen. Führen Sie die folgenden Schritte durch, um die Internetverbindungsfirewall mit dem Netzwerkinstallations-Assistenten zu aktivieren:
Führen Sie die folgenden Schritte durch, um die Internetverbindungsfirewall manuell für eine Verbindung zu konfigurieren:
Hinweis: Wenn Sie die Verwendung einiger Programme und Dienste über die Firewall aktivieren möchten, klicken Sie auf der Registerkarte Erweitert auf Einstellungen. Wählen Sie dann die benötigten Programme, Protokolle und Dienste aus. | ||||||||||||||||||
| • | Aktivieren Sie erweiterte TCP/IP-Filter auf Systemen, die dieses Feature unterstützen. Sie können erweiterte TCP/IP-Filter aktivieren, um den gesamten unerwünschten eingehenden Datenverkehr zu blockieren. Weitere Informationen zur Konfiguration von TCP/IP-Filtern finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 309798. | ||||||||||||||||||
| • | Blockieren Sie die betroffenen Ports mit IPSec auf den betroffenen Systemen. Mit Hilfe von IPSec (Internet Protocol Security) können Sie die Netzwerkkommunikation sicherer gestalten. Ausführliche Informationen zu IPSec sowie zur Anwendung von Filtern finden Sie in den Microsoft Knowledge Base-Artikeln 313190 und 813878. |
Häufig gestellte Fragen für die NetDDE-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0206: |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Anschließend wäre er in der Lage, beliebige Aktionen auf dem System auszuführen. So könnte er beispielsweise Programme installieren, Daten anzeigen, ändern bzw. löschen oder neue Konten mit uneingeschränkten Berechtigungen einrichten. Die NetDDE-Dienste werden jedoch standardmäßig nicht gestartet und müssen manuell gestartet werden, damit ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen kann. Zudem könnte mit dieser Sicherheitsanfälligkeit auch eine lokale Erhöhung von Berechtigungen oder ein remoter DoS-Angriff versucht werden.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit entsteht durch einen ungeprüften Puffer in den NetDDE-Diensten.
Was ist NetDDE (Network Dynamic Data Exchange)?
NetDDE (Network Dynamic Data Exchange) ermöglicht die gegenseitige Kommunikation zweier Anwendungen über das Netzwerk. Diese ältere Kommunikationsmethode wurde in den meisten Fällen durch neuere Technologien ersetzt, z. B. durch DCOM (Distributed Component Object Model). Weitere Informationen zu DCOM finden Sie auf der MSDN-Website.
Welche Anwendungen oder Dienste benötigen NetDDE?
NetDDE gilt als Legacy-Methode für die Netzwerkkommunikation. Die NetDDE-Dienste werden von Anwendungen wie der Microsoft Hearts- (MSHearts) und der Microsoft Chat-Version (MSChat) aus Windows für Workgroups 3.11 verwendet. Die Microsoft Hearts-Version in Windows XP benötigt die NetDDE-Dienste nicht. Der Zwischenablagen-Dienst, mit dem Sie eine lokale Zwischenablage für die gemeinsame Nutzung durch andere Systeme in einem Netzwerk freigeben, und die Anwendung DDE Share Manager (DDEShare) benötigen die NetDDE-Dienste. In diesen Fällen wird NetDDE unter Umständen auch in Microsoft Excel herangezogen. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 128941 wird erläutert, wie NetDDE durch Microsoft Excel genutzt werden kann. Auch Anwendungen von Drittanbietern benötigen möglicherweise die NetDDE-Dienste. Deshalb ist es wichtig, die vorgeschlagenen Problemumgehungen vor der endgültigen Bereitstellung im Unternehmen zu testen.
Wie kann ein Administrator ermitteln, ob die NetDDE-Dienste ausgeführt werden?
Um festzustellen, ob die NetDDE-Dienste ausgeführt werden, können die Administratoren auf „Verwaltung“ und dann auf „Dienste“ klicken und anschließend nach den NetDDE-Diensten und dem NetDDE-Serverdiensten suchen. Der Status Gestartet bedeutet, dass die Dienste ausgeführt werden. Anweisungen zum Deaktivieren dieser Dienste finden Sie im Abschnitt „Problemumgehungen“ in diesem Security Bulletin.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Wenn ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen.
Wer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen?
Nach dem Starten der NetDDE-Dienste kann jeder anonyme Benutzer, der eine speziell gestaltete Nachricht an das betroffene System übermitteln kann, diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe von Remotestandorten aus auszunutzen versuchen. Bei anderen Betriebssystemen (außer Windows XP Service Pack 2 und Windows Server 2003) ist standardmäßig der Starttyp „Manuell“ für die NetDDE-Dienste festgelegt, nicht der Starttyp „Deaktiviert“. Auf diese Weise könnten Benutzer ohne die entsprechenden Berechtigungen die NetDDE-Dienste starten oder aber eine Anwendung aufrufen, die ihrerseits die NetDDE-Dienste startet. Sobald die NetDDE-Dienste gestartet sind, kann das betroffene System für einen Remoteangriff anfällig sein. Um dies zu unterbinden, beachten Sie die Anweisungen zum Deaktivieren der NetDDE-Dienste im Abschnitt „Problemumgehungen“. Zudem könnte mit dieser Sicherheitsanfälligkeit auch eine lokale Erhöhung von Berechtigungen versucht werden.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Nach dem Starten eines NetDDE-Dienstes kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Nachricht erstellt und diese dann an ein betroffenes System sendet. Diese kann dann bewirken, dass das betroffene System Code von einem Remotestandort aus ausführt. Der Empfang einer solchen Nachricht kann außerdem bewirken, dass das gefährdete System so fehlschlägt, dass ein Denial-of-Service-Angriff die Folge ist.
Um diese Sicherheitsanfälligkeit für eine lokale Erhöhung von Berechtigungen auszunutzen, müsste sich ein Angreifer zuerst am System anmelden. Danach könnte er eine speziell konzipierte Anwendung ausführen, die die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, und auf diese Weise die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Der Zugriff auf die betroffene Komponente durch einen Angreifer könnte auch auf einem anderen Weg erfolgen. So könnte ein Angreifer ein anderes Programm verwenden, das an die betroffene Komponente Parameter übergibt (lokal oder remote).
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Server sind nur gefährdet, wenn Benutzern erlaubt wird, sich anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Windows XP Service Pack 2 ist nicht anfällig für dieses Problem. Windows Server 2003 ist zwar betroffen, jedoch mit einem niedrigeren Schweregrad, weil der Starttyp der NetDDE-Dienste standardmäßig „Deaktiviert“ lautet. Ein Angreifer müsste zunächst einen anderen Starttyp festlegen (also „Manuell“ oder „Automatisch“ statt „Deaktiviert“) und dann den Dienst starten, um diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe von Remotestandorten aus ausnutzen zu können. In der Regel können nur die Administratoren den Starttyp eines Dienstes ändern. Bei anderen Betriebssystemen (außer Windows Server 2003) ist standardmäßig der Starttyp „Manuell“ für die NetDDE-Dienste festgelegt, nicht der Starttyp „Deaktiviert“. Auf diese Weise könnten Benutzer ohne die entsprechenden Berechtigungen die NetDDE-Dienste starten oder aber eine Anwendung aufrufen, die ihrerseits die NetDDE-Dienste startet. Sobald die NetDDE-Dienste gestartet sind, kann das betroffene System für einen Remoteangriff anfällig sein. Um dies zu unterbinden, beachten Sie die Anweisungen zum Deaktivieren der NetDDE-Dienste im Abschnitt „Problemumgehungen“.
Sind Windows 98, Windows 98 Second Edition oder Windows Millennium Edition auf kritische Weise von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Nein. Obwohl Windows 98, Windows 98 Second Edition und Windows Millennium Edition die betroffenen Komponenten enthalten, ist die Sicherheitsanfälligkeit nicht kritisch, weil der NetDDE-Dienst standardmäßig nicht gestartet wird. Weitere Informationen zu den Bewertungen des Schweregrads finden Sie auf dieser Website (englischsprachig).
Kann diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausgenutzt werden?
Ja. Wenn Sie die NetDDE-Dienste manuell gestartet haben oder Anwendungen verwenden, die die NetDDE-Dienste gestartet haben könnten, kann ein Angreifer versuchen, diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet auszunutzen. Bewährte Methoden für die Firewall und standardisierte Firewallkonfigurationen können gegen Angriffe schützen, die aus dem Internet stammen. Microsoft stellt Informationen darüber zur Verfügung, wie Sie Ihren PC schützen können:
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Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem sichergestellt wird, dass die NetDDE-Dienste die Länge einer Nachricht einwandfrei überprüfen, bevor diese an den zugewiesenen Puffer übergeben wird.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Informationen zum Sicherheitsupdate |
Installationsplattformen und -voraussetzungen:
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre Plattform zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Windows Server 2003 (alle Versionen) |
Voraussetzungen:
Dieses Sicherheitsupdate erfordert eine veröffentlichte Version von Windows Server 2003.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in Windows Server 2003 Service Pack 1 enthalten sein.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
/help Befehlszeilenoptionen anzeigen
Installationsmodi
/quiet Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff und keine Anzeige)
/passive Verwenden des unbeaufsichtigten Modus (nur Fortschrittsanzeige)
/uninstall Paket deinstallieren
Neustartoptionen
/norestart Kein Neustart nach Abschluss der Installation
/forcerestart Neustart nach der Installation
Besondere Optionen
/l Auflisten der Windows-Hotfixes oder -Updatepakete
/o Überschreiben von OEM-Dateien ohne Eingabeaufforderung
/n Kein Sichern der für die Deinstallation benötigten Dateien
/f Erzwingen des Schließens anderer Programme beim Herunterfahren des Computers
/extract Dateien extrahieren, ohne Setup zu starten
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsdienstprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel262841.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows Server 2003, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windowsserver2003-kb841533-x86-enu /passive /quiet
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows Server 2003, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
Windowsserver2003-kb841533-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der englischsprachigen Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Wenn die benötigten Dateien jedoch aktuell verwendet werden, ist ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Updates die Option Software in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB841533$\Spuninst. Das Dienstprogramm Spuninst.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:
/?: Liste der Installationsoptionen anzeigen.
/u: Verwenden des unbeaufsichtigten Modus.
/f: Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen.
/z: Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
/q: Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff).
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools Datum und Uhrzeit in der Systemsteuerung.
Windows Server 2003 Enterprise Edition, Windows Server 2003 Standard Edition, Windows Server 2003 Web Edition, und Windows Server 2003 Datacenter Edition:
Datum Uhrzeit Version Größe Dateiname Ordner ------------------------------------------------------------------------- 17-Jun-2004 00:21 5.2.3790.173 16,896 Nddenb32.dll RTMGDR 16-Jun-2004 23:31 5.2.3790.184 104,448 Netdde.exe RTMGDR 17-Jun-2004 00:29 5.2.3790.173 16,896 Nddenb32.dll RTMQFE 16-Jun-2004 23:50 5.2.3790.184 104,448 Netdde.exe RTMQFE
Windows Server 2003 64-Bit Enterprise Edition und Windows Server 2003 64-Bit Datacenter Edition:
Datum Uhrzeit Version Größe Dateiname Plattform Ordner -------------------------------------------------------------------------------- 17-Jun-2004 00:17 5.2.3790.173 38,400 Nddenb32.dll IA-64 RTMGDR 16-Jun-2004 23:46 5.2.3790.184 280,064 Netdde.exe IA-64 RTMGDR 13-Aug-2004 18:25 5.2.3790.193 16,896 Wnddenb32.dll x86 RTMGDR\WOW 17-Jul-2004 13:43 5.2.3790.193 104,448 Wnetdde.exe x86 RTMGDR\WOW 17-Jun-2004 00:28 5.2.3790.173 38,400 Nddenb32.dll IA-64 RTMQFE 16-Jun-2004 23:50 5.2.3790.184 280,064 Netdde.exe IA-64 RTMQFE 13-Aug-2004 18:18 5.2.3790.193 16,896 Wnddenb32.dll x86 RTMQFE\WOW 19-Jul-2004 17:47 5.2.3790.193 104,448 Wnetdde.exe x86 RTMQFE\WOW
Hinweis: Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate unter Windows Server 2003 oder unter Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um diese Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die RTMGDR-Dateien auf Ihr System. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Programmversion Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
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| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP1\KB841533\Filelist Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 841533 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows XP (alle Versionen) |
Hinweis: Für Windows XP 64-Bit Edition Version 2003, ist dieses Sicherheitsupdate mit dem für Windows Server 2003 64-Bit Edition identisch.
Voraussetzungen
Dieses Sicherheitsupdate erfordert eine veröffentlichte Version von Windows XP oder Windows XP Service Pack 1 (SP1). Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 322389.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in Windows XP Service Pack 2 enthalten sein.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
/help Befehlszeilenoptionen anzeigen
Installationsmodi
/quiet Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff und keine Anzeige)
/passive Verwenden des unbeaufsichtigten Modus (nur Fortschrittsanzeige)
/uninstall Paket deinstallieren
Neustartoptionen
/norestart Kein Neustart nach Abschluss der Installation
/forcerestart Neustart nach der Installation
Besondere Optionen
/l Auflisten der Windows-Hotfixes oder -Updatepakete
/o Überschreiben von OEM-Dateien ohne Eingabeaufforderung
/n Kein Sichern der für die Deinstallation benötigten Dateien
/f Erzwingen des Schließens anderer Programme beim Herunterfahren des Computers
/extract Dateien extrahieren, ohne Setup zu starten
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsdienstprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows XP, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windowsxp-kb841533-x86-enu /passive /quiet
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows XP, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
Windowsxp-kb841533-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der englischsprachigen Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB841533$\Spuninst. Das Dienstprogramm Spuninst.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:
/?: Liste der Installationsoptionen anzeigen.
/u: Verwenden des unbeaufsichtigten Modus.
/f: Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen.
/z: Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
/q: Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff).
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools Datum und Uhrzeit in der Systemsteuerung.
Für Windows XP Home Edition, Windows XP Professional, Windows XP Home Edition Service Pack 1, Windows XP Professional Service Pack 1, Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1, Windows XP Tablet PC Edition und Windows XP Media Center Edition:
Datum Uhrzeit Version Größe Dateiname Ordner ------------------------------------------------------------------- 17-Jun-2004 00:24 5.1.2600.1555 16,384 Nddenb32.dll SP1QFE 16-Jun-2004 18:32 5.1.2600.1567 107,008 Netdde.exe SP1QFE 27-May-2004 01:38 5.1.2600.1557 483,328 Winlogon.exe SP1QFE 17-Jun-2004 00:22 5.1.2600.149 16,384 Nddenb32.dll RTMQFE 16-Jun-2004 19:30 5.1.2600.158 107,008 Netdde.exe RTMQFE 12-May-2004 22:15 5.1.2600.149 430,592 Winlogon.exe RTMQFE
Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1
Datum Uhrzeit Version Größe Dateiname Plattform Ordner ------------------------------------------------------------------------------- 17-Jun-2004 00:37 5.1.2600.1555 39,936 Nddenb32.dll IA-64 SP1QFE 16-Jun-2004 18:32 5.1.2600.1567 315,904 Netdde.exe IA-64 SP1QFE 26-May-2004 19:29 5.1.2600.1557 647,168 Winlogon.exe IA-64 SP1QFE 17-Jun-2004 00:24 5.1.2600.1555 16,384 Wnddenb32.dll x86 SP1QFE\WOW 16-Jun-2004 18:32 5.1.2600.1567 107,008 Wnetdde.exe x86 SP1QFE\WOW
Windows XP 64-Bit Edition Version 2003:
Datum Uhrzeit Version Größe Dateiname Plattform Ordner -------------------------------------------------------------------------------- 17-Jun-2004 00:17 5.2.3790.173 38,400 Nddenb32.dll IA-64 RTMGDR 16-Jun-2004 23:46 5.2.3790.184 280,064 Netdde.exe IA-64 RTMGDR 13-Aug-2004 18:25 5.2.3790.193 16,896 Wnddenb32.dll x86 RTMGDR\WOW 17-Jul-2004 13:43 5.2.3790.193 104,448 Wnetdde.exe x86 RTMGDR\WOW 17-Jun-2004 00:28 5.2.3790.173 38,400 Nddenb32.dll IA-64 RTMQFE 16-Jun-2004 23:50 5.2.3790.184 280,064 Netdde.exe IA-64 RTMQFE 13-Aug-2004 18:18 5.2.3790.193 16,896 Wnddenb32.dll x86 RTMQFE\WOW 19-Jul-2004 17:47 5.2.3790.193 104,448 Wnetdde.exe x86 RTMQFE\WOW
Hinweis: Die Versionen für Windows XP und Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 dieses Sicherheitsupdates liegen als Dualmodus-Pakete vor. Diese Pakete enthalten Dateien für die Originalversion von Windows XP sowie für Windows XP Service Pack 1 (SP1). Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 328848.
Wenn Sie das Sicherheitsupdate für Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um diese Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die RTMGDR-Dateien auf Ihr System. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Programmversion Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
| ||||||||||
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen: Für Windows XP Home Edition, Windows XP Professional, Windows XP Home Edition Service Pack 1, Windows XP Professional Service Pack 1, Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1, Windows XP Tablet PC Edition und Windows XP Media Center Edition: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP2\KB841533\Filelist Für Windows XP 64-Bit Edition Version 2003: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP1\KB841533\Filelist Hinweis: Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste aller installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 841533 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows 2000 (alle Versionen) |
Voraussetzungen:
Für Windows 2000 erfordert dieses Sicherheitsupdate Service Pack 3 (SP3) oder Service Pack 4 (SP4).
Die oben aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich, oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website <link xlinkHref="http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=fh;DE;lifecycle">Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.
Weitere Informationen zu den Bezugsquellen für aktuelle Service Packs finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 260910.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in Windows 2000 Service Pack 5 enthalten sein.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
/help Befehlszeilenoptionen anzeigen
Installationsmodi
/quiet Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff und keine Anzeige)
/passive Verwenden des unbeaufsichtigten Modus (nur Fortschrittsanzeige)
/uninstall Paket deinstallieren
Neustartoptionen
/norestart Kein Neustart nach Abschluss der Installation
/forcerestart Neustart nach der Installation
Besondere Optionen
/l Auflisten der Windows-Hotfixes oder -Updatepakete
/o Überschreiben von OEM-Dateien ohne Eingabeaufforderung
/n Kein Sichern der für die Deinstallation benötigten Dateien
/f Erzwingen des Schließens anderer Programme beim Herunterfahren des Computers
/extract Dateien extrahieren, ohne Setup zu starten
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsdienstprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows 2000 Service Pack 3 oder Windows 2000 Service Pack 4, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windows2000-kb841533-x86-enu /passive /quiet
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows 2000 Service Pack 3 oder Windows 2000 Service Pack 4, um das Sicherheitsupdate zu installieren, ohne einen Neustart des Systems zu erzwingen:
Windows2000-kb841533-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der englischsprachigen Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB841533$\Spuninst. Das Dienstprogramm Spuninst.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:
/?: Liste der Installationsoptionen anzeigen.
/u: Verwenden des unbeaufsichtigten Modus.
/f: Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen.
/z: Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
/q: Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff).
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools Datum und Uhrzeit in der Systemsteuerung.
Hinweis: Die Informationen zu Datum, Uhrzeit, Dateiname oder Größe können sich während der Installation ändern. Einzelheiten zum Überprüfen einer Installation finden Sie im Abschnitt „Überprüfen der Updateinstallation“.
Für Windows 2000 Service Pack 3 und Windows 2000 Service Pack 4:
Datum Uhrzeit Version Größe Dateiname Ordner ------------------------------------------------------------------------ 22-Jun-2004 01:35 5.0.2195.6951 46,352 Basesrv.dll 21-Sep-2003 00:45 5.0.2195.6824 236,304 Cmd.exe 22-Jun-2004 01:35 5.0.2195.6945 231,184 Gdi32.dll 22-Jun-2004 01:35 5.0.2195.6946 712,464 Kernel32.dll 22-Jun-2004 01:35 5.0.2195.6898 37,136 Mf3216.dll 22-Jun-2004 01:35 5.0.2195.6824 54,544 Mpr.dll 22-Jun-2004 01:35 5.0.2195.6928 335,120 Msgina.dll 22-Jun-2004 01:35 5.0.2195.6922 17,168 Nddenb32.dll 16-Jun-2004 19:06 5.0.2195.6952 110,352 Netdde.exe 24-Mar-2004 02:17 5.0.2195.6892 90,264 Rdpwd.sys 16-May-2004 19:43 5.0.2195.6928 5,873,664 Sp3res.dll 24-Mar-2004 02:17 5.0.2195.6897 403,216 User32.dll 05-Aug-2003 22:14 5.0.2195.6794 385,808 Userenv.dll 10-Aug-2004 03:51 5.0.2195.6966 1,632,624 Win32k.sys 24-Aug-2004 22:59 5.0.2195.6970 182,544 Winlogon.exe 22-Jun-2004 01:35 5.0.2195.6946 244,496 Winsrv.dll 22-Jun-2004 01:35 5.0.2195.6946 712,464 Kernel32.dll UniProc 10-Aug-2004 03:51 5.0.2195.6966 1,632,624 Win32k.sys UniProc 22-Jun-2004 01:35 5.0.2195.6946 244,496 Winsrv.dll UniProc
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Programmversion Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
| ||||||||||
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB841533\Filelist Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 841533 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows NT 4.0 (alle Versionen) |
Voraussetzungen:
Dieses Sicherheitsupdate erfordert Windows NT Server 4.0 Service Pack 6a (SP6a) oder Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition Service Pack 6 (SP6).
Die oben aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich, oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.
Weitere Informationen zu den Bezugsquellen für aktuelle Service Packs finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 152734.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
/y: Deinstallation durchführen (nur mit /m oder /q)
/f: Erzwingen des Schließens von Programmen beim Herunterfahren
/n: Keinen Deinstallationsordner erstellen
/z: Nach der Installation des Updates keinen Neustart durchführen
/q: Verwenden des stillen oder unbeaufsichtigten Modus ohne Benutzeroberfläche (diese Option ist eine Obermenge von /m)
/m: Verwenden des unbeaufsichtigten Modus mit Benutzeroberfläche
/l: Auflisten der installierten Hotfixes
/x: Extrahieren der Dateien ohne Ausführen von Setup
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows NT Server 4.0, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windowsnt4server-kb841533-x86-enu /q
Für Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition:
Windowsnt4terminalserver-kb841533-x86-enu /q
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows NT Server 4.0, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
Windowsnt4server-kb841533-x86-enu /z
Für Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition:
Windowsnt4terminalserver-kb841533-x86-enu /z
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der englischsprachigen Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Wenn die benötigten Dateien jedoch aktuell verwendet werden, ist ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können auch das Dienstprogramm Hotfix.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Hotfix.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB841533$. Das Dienstprogramm Hotfix.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:
/y: Deinstallation durchführen (nur mit der Option /m oder /q)
/f: Erzwingen des Schließens von Programmen beim Herunterfahren
/n: Keinen Deinstallationsordner erstellen
/z: Kein Neustart nach Abschluss der Installation
/q: Verwenden des stillen oder unbeaufsichtigten Modus ohne Benutzeroberfläche (diese Option ist eine Obermenge der Option /m)
/m: Verwenden des unbeaufsichtigten Modus mit Benutzeroberfläche
/l: Auflisten der installierten Hotfixes
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools Datum und Uhrzeit in der Systemsteuerung.
Hinweis: Die Informationen zu Datum, Uhrzeit, Dateiname oder Größe können sich während der Installation ändern. Einzelheiten zum Überprüfen einer Installation finden Sie im Abschnitt „Überprüfen der Updateinstallation“.
Windows NT Server 4.0:
Datum Uhrzeit Version Größe Dateiname ---------------------------------------------------------- 08-Jun-2004 14:19 4.0.1381.7268 20,240 Nddenb32.dll 16-Jun-2004 22:17 4.0.1381.7280 112,400 Netdde.exe
Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition:
Datum Uhrzeit Version Größe Dateiname ------------------------------------------------------- 17-Jun-2004 12:47 4.0.1381.33572 97,040 Cxnetdde.exe 20-May-2004 18:23 4.0.1381.33565 20,240 Nddenb32.dll 17-Jun-2004 12:47 4.0.1381.33574 50,960 Netdde.exe
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Programmversion Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
| ||||||||||
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Hotfix\KB841533\File 1 Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 841533 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Danksagungen
Microsoft dankt der folgenden Person, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet hat:
| • | John Heasman von Next Generation Security Software Ltd. für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in NetDDE (CAN-2004-0206). |
Weitere Sicherheitsupdates:
Updates für andere Sicherheitsrisiken sind unter den folgenden Adressen erhältlich:
| • | Sicherheitsupdates sind im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Schlüsselwortsuche nach dem Begriff „security_patch“ oder „security_update“ ermittelt werden. |
| • | Updates für Kundenplattformen können Sie auf der Website Windows Update abrufen. |
Support:
| • | Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. |
| • |
Sicherheitsressourcen:
| • | Das Microsoft Security Portal bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten. |
| • | Microsoft Software Update Services: /germany/technet/datenbank/articles/600220.mspx |
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA): /germany/technet/sicherheit/tools/default.mspx. Unter http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;DE;306460 steht Ihnen eine Liste mit Sicherheitspatches zur Verfügung, die mit dem MBSA nur eingeschränkt überprüft werden können. |
| • | Windows Update: http://windowsupdate.microsoft.com/ |
| • | Windows Update Catalog: http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;DE;323166 |
| • | Office Update: http://office.microsoft.com/officeupdate/ |
Software Update Services:
Mit den Microsoft Software Update Services (SUS) können Sie als IT-Administrator neue wichtige Updates, Hotfixes oder Patches schnell und zuverlässig auf den Servern und Desktop-Computern in Ihrem Netzwerk bereitstellen. Die SUS unterstützen die Produkte der Windows 2000 Server- und Windows Server 2003-Familie sowie Windows 2000 Professional und Windows XP Professional.
Weitere Informationen zum Bereitstellen von Updates mit Hilfe der Software Update Services finden Sie hier: /germany/technet/datenbank/articles/600220.mspx.
Systems Management Server:
Der Systems Management Server von Microsoft stellt eine wertvolle Hilfe beim Bereitstellen von Sicherheitsupdates in Ihrer IT-Umgebung dar. Ausführliche Informationen zum SMS, auch zu den zahlreichen Verbesserungen des Bereitstellungsprozesses von Sicherheitsupdates, die SMS 2003 bietet, finden Sie auf der SMS-Produktwebsite. Für den SMS stehen zudem verschiedene ergänzende Tools zur Verfügung, die Ihnen das Deployment der Updates zusätzlich erleichtern. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um das SMS 2.0 Software Update Services Feature Pack und das SMS 2.0 Administration Feature Pack. Das SMS 2.0 Software Update Services Feature Pack nutzt den Microsoft Baseline Security Analyzer und das Microsoft Office Detection Tool. Auf dieser Basis bietet er eine umfassende Unterstützung für das Anwenden von Sicherheitsupdates in Ihrem Netzwerk. Bei einigen Updates, die einen Neustart des Computers erfordern, sind unter Umständen administrative Rechte nötig. Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Hinweis: SMS nutzt Microsoft Baseline Security Analyzer und das Microsoft Office Detection Tool, um eine breite Unterstützung bei der Erkennung und dem Deployment von Security Bulletin-Updates bereitzustellen. Einige Softwareupdates werden von diesen Tools möglicherweise nicht erkannt. Administratoren können in diesen Fällen die Inventurfunktionen von SMS nutzen, um Updates auf ausgewählten Systemen zu installieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf dieser Website (englischsprachig). Bei einigen Sicherheitsupdates, die einen Neustart des Systems erfordern, sind unter Umständen administrative Rechte nötig. Administratoren können das im SMS 2003 Administration Feature Pack und im SMS 2.0 Administration Feature Pack enthaltene Elevated Rights Deployment Tool verwenden, um diese Updates zu installieren.
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Revisionen:
| • | V1.0 (12. Oktober 2004): Bulletin veröffentlicht |