Microsoft Security Bulletin MS04-040

Kumulatives Sicherheitsupdate für Internet Explorer (889293)

Veröffentlicht: 1. Dezember 2004
Version: 1.0

Zusammenfassung

Zielgruppe dieses Dokuments: Benutzer von Microsoft Windows

Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit: Codeausführung von Remotestandorten aus

Bewertung des maximalen Schweregrads: Kritisch

Empfehlung: Wir empfehlen Benutzern die sofortige Installation des Updates.

Ersetztes Sicherheitsupdate: Dieses Update ersetzt das in Microsoft Security Bulletin MS04-038 enthaltene Update. Bei diesem handelt es sich ebenfalls um ein kumulatives Update.

Vorsichtsmaßnahmen: Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 889293 werden die derzeit bekannten Probleme bei der Installation dieses Sicherheitsupdates beschrieben. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen.

Wichtiger Hinweis: Hotfixes, die seit der Veröffentlichung von MS04-004 oder MS04-038 bereitgestellt wurden, sind in diesem Update unter Umständen nicht enthalten. Kunden, die seit der Veröffentlichung von MS04-004 oder MS04-038 von Microsoft oder ihrem Supportanbieter Hotfixes erhalten haben, wird von der Installation dieses Updates abgeraten. Sie sollten stattdessen Update 889669 ausführen.

In diesem Update sind einige funktions- und sicherheitsbezogene Änderungen enthalten, die im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen“ (FAQs) erläutert werden.

Getestete Software und Downloadpfade für das Update:

Betroffene Software:

Microsoft Windows NT Server 4.0 Service Pack 6a

Microsoft Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition Service Pack 6

Microsoft Windows 2000 Service Pack 3 und Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Microsoft Windows XP Service Pack 1

Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1

Microsoft Windows 98, Microsoft Windows 98 Second Edition (SE), Microsoft Windows Millennium Edition (ME) – Weitere Informationen zu diesen Betriebssystemen finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate“ dieses Bulletins.

Nicht betroffene Software:

Microsoft Windows XP Service Pack 2

Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Version 2003

Microsoft Windows Server 2003

Microsoft Windows Server 2003 64-Bit Edition

Betroffene Komponenten:

Internet Explorer 6 Service Pack 1 unter Microsoft Windows 2000 Service Pack 3, Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 oder Microsoft Windows XP Service Pack 1: Update downloaden

Internet Explorer 6 Service Pack 1 unter Microsoft Windows NT Server 4.0 Service Pack 6a, Microsoft Windows NT Server 4.0 Terminal Service Edition Service Pack 6, Microsoft Windows 98, Microsoft Windows 98 SE und Microsoft Windows Me: Update downloaden

Internet Explorer 6 für Windows XP Service Pack 1 (64-Bit Edition): Update downloaden

Nicht betroffene Komponenten:

Internet Explorer 5.01 Service Pack 3 unter Windows 2000 SP3

Internet Explorer 5.01 Service Pack 4 unter Windows 2000 SP4

Internet Explorer 5.5 Service Pack 2 unter Microsoft Windows Me

Internet Explorer 6 für Windows Server 2003

Internet Explorer 6 für Windows Server 2003 64-Bit Edition und Windows XP 64-Bit Edition Version 2003

Internet Explorer 6 für Windows XP Service Pack 2

Die in der Liste aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich, oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Kurzzusammenfassung:

Dieses Update behebt eine neu entdeckte öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit. In Internet Explorer besteht eine Sicherheitsanfälligkeit, die die Codeausführung von Remotestandorten aus auf einem betroffenen System ermöglicht. Die Sicherheitsanfälligkeit wird im Abschnitt „Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“ dieses Bulletins dokumentiert.

Wenn ein Benutzer mit Administratorrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Anschließend wäre er in der Lage, beliebige Aktionen auf dem System auszuführen. So könnte er beispielsweise Programme installieren, Daten anzeigen, ändern bzw. löschen oder neue Konten mit uneingeschränkten Berechtigungen einrichten. Für Benutzer, deren Konten mit geringeren Systemrechten konfiguriert sind, besteht ein geringeres Risiko als für Benutzer, die mit Administratorberechtigungen arbeiten.

Microsoft empfiehlt Benutzern die sofortige Installation des Updates.

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit:

Kennungen der SicherheitsanfälligkeitAuswirkung der SicherheitsanfälligkeitInternet Explorer 6 SP1 (Alle Versionen vor Windows Server 2003)

Sicherheitsanfälligkeit bei HTML-Elementen – CAN-2004-1050

Codeausführung von Remotestandorten aus

Kritisch

Die Bewertung basiert auf den von der Sicherheitsanfälligkeit betroffenen Systemarten, ihren typischen Bereitstellungsmustern und den möglichen Auswirkungen, die ein Ausnutzen der Sicherheitsanfälligkeit auf sie hat.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Welche Updates ersetzt diese Version?
Dieses Sicherheitsupdate ersetzt bisher veröffentlichte Security Bulletins für Internet Explorer. Die aktuellsten Security Bulletins sowie die betroffenen Versionen von Internet Explorer werden in der folgenden Tabelle aufgeführt.

Kennung des BulletinsInternet Explorer 6 SP1 (Alle Versionen vor Windows Server 2003)

MS04-038

Ersetzt

Ich habe seit der Veröffentlichung von MS04-004 einen Hotfix von Microsoft oder meinem Supportanbieter erhalten. Ist dieser Hotfix im Sicherheitsupdate enthalten?
Für Internet Explorer 6 Service Pack 1 unter Windows 2000 Service Pack  3, Windows 2000 Service Pack  4, Windows XP Service Pack 1, Windows NT Server 4.0 Service Pack 6a, Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition Service Pack 6, Windows 98, Windows 98 Second Edition und Windows Me sind die meisten Hotfixes für Internet Explorer nicht im Sicherheitsupdate MS04-040 enthalten. Bei der Installation von Teilen des Sicherheitsupdates MS04-040 für Internet Explorer 6 SP1 werden seit MS04-004 bereitgestellte Hotfixes für Internet Explorer entfernt, wenn durch sie Dateien, die im Abschnitt „Informationen zum Sicherheitsupdate“ in diesem Security Bulletin aufgelistet sind, ersetzt worden sind.

Ab MS04-038 sind kumulative Hotfixes in einem separaten Update-Rollup verfügbar, in dem sowohl kumulative Hotfixes als auch Sicherheitsfehlerbehebungen inbegriffen sind, die im letzten Sicherheitsupdate für Internet Explorer enthalten waren. So enthält beispielsweise Update-Rollup 871260 sowohl die in MS04-038 enthaltenen kumulativen Sicherheitsfehlerbehebungen als auch die seit MS04-004 veröffentlichten Hotfixes. Im Update-Rollup 889669 sind sowohl die in M04-040 inbegriffenen kumulativen Sicherheitsupdates als auch die seit MS04-004 veröffentlichten Hotfixes enthalten. Weitere Informationen zu im Update-Rollup 889669 enthaltenen Hotfixes sowie Anleitungen für Download und Installation des Update-Rollups erhalten Sie bei Ihrem Microsoft Unterstützungsanbieter oder im Microsoft Knowledge Base-Artikel 889669.

Enthält dieses Update weitere Funktionsänderungen?
Ja. Neben den Änderungen, die im Abschnitt „Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“ in diesem Bulletin aufgeführt werden, umfasst dieses Update die folgenden Funktionsänderungen:

Genauso wie bei den vorherigen kumulativen Sicherheitsupdates für Internet Explorer, die seit MS03-004 veröffentlicht wurden, funktioniert die Steuerung window.showHelp( ) nicht mehr, wenn Sie nicht die HTML-Hilfeaktualisierung durchgeführt haben. Wenn Sie das aktualisierte HTML-Hilfesteuerelement aus dem Microsoft Knowledge Base-Artikel 811630 installiert haben, können Sie die HTML-Hilfefunktionen auch nach dem Installieren dieses Updates verwenden.

So wie auch durch das vorangegangene kumulative Update für Internet Explorer MS04-004 wird durch dieses Update das Ansteuern von Websites nach dem Schema "Benutzername:Kennwort@host.com" per XMLHTTP verhindert. Wir haben ein Update für MSXML erstellt, in dem dieses Problem in besonderer Hinsicht auf XMLHTTP behandelt wird. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 832414.

Enthält dieses Update weitere Sicherheitsänderungen?
Ja. Neben den Änderungen, die im Abschnitt „Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“ in diesem Bulletin aufgeführt werden, umfasst dieses Update die folgenden Sicherheitsänderungen:

Genauso wie bei den vorherigen kumulativen Sicherheitsupdates für Internet Explorer, die seit MS04-004 veröffentlicht wurden, enthält dieses Update auch eine Änderung an der Funktionalität der Klartextauthentifizierungsfunktion in Internet Explorer. Das Update entfernt die Unterstützung für die Verarbeitung von Benutzernamen und Kennwörtern in HTTP und HTTP mit SSL (Secure Sockets Layer) sowie HTTPS-URLs in Microsoft Internet Explorer. Folgende URL-Syntax wird in Internet Explorer und Windows Explorer nicht mehr unterstützt, nachdem Sie dieses Softwareupdate installiert haben:

http(s)://Benutzername:Kennwort@Server/Ressource.ext

Weitere Informationen zu dieser Änderung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 834489.

Wie wirkt sich die erweiterte Unterstützung für Windows 98, Windows 98 Second Edition und Windows Millennium Edition auf die Veröffentlichung von Sicherheitsupdates für diese Betriebssysteme aus?
Microsoft veröffentlicht nur Sicherheitsupdates für wichtige Sicherheitsprobleme. Sicherheitsfragen, die nicht kritisch sind, werden in diesem Supportzeitraum nicht abgedeckt. Weitere Informationen zu den Microsoft Support Lifecycle-Richtlinien für diese Betriebssysteme finden Sie auf dieser Microsoft-Supportwebsite.

Weitere Informationen zu den Bewertungen des Schweregrads finden Sie auf der folgenden Microsoft TechNet-Website.

Hinweis: Kritische Sicherheitsupdates für diese Plattformen stehen möglicherweise nicht gleichzeitig mit den anderen als Teil dieses Security Bulletins bereitgestellten Sicherheitsupdates zur Verfügung. Sie werden nach der Veröffentlichung so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt. Sobald diese Sicherheitsupdates verfügbar sind, können Sie diese ausschließlich von der Windows Update-Website downloaden.

Sind Windows 98, Windows 98 Second Edition oder Windows Millennium Edition auf kritische Weise von einer der in diesem Security Bulletin behandelten Sicherheitsanfälligkeiten betroffen?
Ja. Windows 98, Windows 98 Second Edition und Windows Millennium Edition sind auf kritische Weise von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen. Kritische Sicherheitsupdates für diese Plattformen stehen möglicherweise nicht gleichzeitig mit den anderen als Teil dieses Security Bulletins bereitgestellten Sicherheitsupdates zur Verfügung. Sie werden nach der Veröffentlichung so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt. Sobald diese Sicherheitsupdates verfügbar sind, können Sie diese ausschließlich von der Windows Update-Website downloaden. Weitere Informationen zu den Bewertungen des Schweregrads finden Sie auf dieser Website.

Ich arbeite noch mit Microsoft Windows NT 4.0 Workstation Service Pack 6a oder Windows 2000 Service Pack 2. Die Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates ist jedoch am 30. Juni 2004 abgelaufen. Was soll ich tun?
Windows NT 4.0 Workstation Service Pack 6a und Windows 2000 Service Pack 2 haben das zuvor festgelegte Ende ihres Lebenszyklus (Lifecycle) erreicht. Microsoft hat diesen Support bis zum 30. Juni 2004 verlängert.

Benutzer dieser Betriebssystemversionen sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur Extended Support-Phase und der Bereitstellung von Sicherheitsupdates für diese Betriebssystemversionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Benutzer, die zusätzlichen Support für Windows NT Workstation 4.0 SP6a benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support.

Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows (in englischer Sprache).

Ich arbeite noch mit Windows XP. Die Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates ist jedoch am 30. September 2004 abgelaufen. Was soll ich tun?
Die ursprüngliche Version von Windows XP, meistens als Windows XP Gold oder RTM Windows XP (Release to Manufacturing) bezeichnet, hat am 30. September 2004 das Ende der Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates erreicht.

Benutzer dieser Betriebssystemversionen sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur Extended Support-Phase und der Bereitstellung von Sicherheitsupdates für diese Betriebssystemversionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Benutzer, die zusätzlichen Support für Windows XP RTM benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, Ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support.

Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows (in englischer Sprache).

Warum unterscheiden sich die Befehlszeilenoptionen für die Betriebssysteme Windows 2000 und Windows XP bei diesem Update von jenen des kumulativen Sicherheitsupdates für Internet Explorer MS04-025?
Ab MS04-038 wird in den Paketen für Windows 2000 und Windows XP Service Pack 1 die neue Installationstechnologie Update.exe verwendet. Aus diesem Grund sind die Installationsoptionen anders als bei früheren Versionen. In Verbindung mit dem Wechsel zur Installationstechnologie Update.exe wird auch die Knowledge Base-Artikelnummer dieses Updates nicht mehr unter „Info“ im Hilfemenü von Internet Explorer angezeigt. Weitere Informationen zu den für diese Version verwendeten Befehlszeilenoptionen finden Sie im Abschnitt „Informationen zum Sicherheitsupdate“ in diesem Security Bulletin. Weitere Informationen zu Update.exe finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website.

Warum gibt es zwei Versionen des Updates für Internet Explorer 6 Service Pack 1?
Für Internet Explorer 6 Service Pack 1 bei Verwendung unter Windows NT Server Service Pack 6a, Windows 98, Windows 98SE und Windows Me wurde ein eigenes Paket erstellt. Bei diesem Update wird dasselbe Installationsprogramm verwendet wie bei früheren Versionen, nämlich Iexpress. Einzelheiten zur Installation dieses Updates auf den genannten Betriebssystemen finden Sie im Abschnitt „Informationen zum Sicherheitsupdate“ in diesem Security Bulletin. Weitere Informationen zu Iexpress finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 197147.

Kann ich mit dem Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
Ja. MBSA kann feststellen, ob dieses Update erforderlich ist. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der MBSA-Website.

Hinweis: Nach dem 20. April 2004 wird die Datei Mssecure.xml, die von MBSA 1.1.1 und früheren Versionen verwendet wird, nicht mehr durch neue Security Bulletin-Daten aktualisiert. Daher sind Überprüfungen, die nach diesem Datum mit MBSA 1.1.1 oder früher durchgeführt werden, unvollständig. Alle Benutzer sollten auf MBSA 1.2 aktualisieren, da Sicherheitsupdates besser erkannt und zusätzliche Produkte unterstützt werden. MBSA 1.2 steht auf der MBSA-Downloadseite zur Verfügung. Weitere Informationen zum Support für MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer 1.2 Q&A.

Kann ich mit Systems Management Server (SMS) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
Wie im Abschnitt „Betroffene Komponenten“ dieses Bulletins angeführt, sind in dieser Version zwei Pakete für Internet Explorer 6 SP1 enthalten. Das eine Paket ist für Windows 2000 und Windows XP Service Pack 1 konzipiert. In diesem Paket wird die oben erwähnte Installationstechnologie Update.exe verwendet. Das andere Paket ist für Windows NT, Windows 98 und Windows Me konzipiert. MBSA kann nicht erkennen, welches Update für Internet Explorer 6 SP1 unter einem bestimmten Betriebssystem erforderlich ist. Für die Bereitstellung mit SMS wurde ein eigenes Paket erstellt, in dem beide Versionen des Updates für Internet Explorer 6 Service Pack 1 enthalten sind. Wenn dieses Paket mit SMS bereitgestellt wird, wird das Betriebssystem erkannt und die geeignete Version installiert. Bei einer Verwendung mit SMS weist MBSA SMS-Administratoren an, dieses SMS-Bereitstellungspaket zu installieren. Weitere Informationen zu diesem Update finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 889410 (in englischer Sprache).

Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit

Sicherheitsanfälligkeit bei HTML-Elementen – CAN-2004-1050:

In Internet Explorer besteht eine Sicherheitsanfälligkeit, die die Remoteausführung von Code auf einem betroffenen System ermöglicht. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er Webseiten erstellt, die potenziell die Ausführung von Code von Remotestandorten aus ermöglichen, sobald ein Benutzer eine Website besucht. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.

Schadensbegrenzende Faktoren für Sicherheitsanfälligkeit bei HTML-Elementen – CAN-2004-1050:

Für ein Angriffsszenario im Web muss ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Ein Angreifer kann Benutzer zum Besuch einer Website nicht zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link zur Site des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Berechtigungen wie der betreffende Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit geringeren Systemrechten konfiguriert sind, besteht ein geringeres Risiko als für Benutzer, die mit Administratorberechtigungen arbeiten.

Outlook Express 6.0, Outlook 2002 und Outlook 2003 öffnen HTML-E-Mail-Nachrichten standardmäßig in der Zone für eingeschränkte Sites. Außerdem öffnen Outlook 98 und Outlook 2000 HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, wenn das Outlook-E-Mail-Sicherheitsupdate installiert ist. Outlook Express 5.5 Service Pack 2 öffnet darüber hinaus HTML E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites wenn das Microsoft Security Bulletin MS04-018 installiert wurde. Die Zone für eingeschränkte Sites verringert Angriffe, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen.

Das Risiko eines Angriffs durch HTML-E-Mails kann erheblich reduziert werden, wenn die folgenden Bedingungen ausnahmslos erfüllt sind:

Installation des Updates aus dem Microsoft Security Bulletin MS03-040 oder einem späteren kumulativen Sicherheitsupdate für Internet Explorer.

Verwendung von Microsoft Outlook 98 und Outlook 2000 mit dem E-Mail-Sicherheitsupdate für Microsoft Outlook

Verwendung von Microsoft Outlook Express 6 oder höher oder Microsoft Outlook 2000 Service Pack 2 oder höher in der jeweiligen Standardkonfiguration.

Die folgenden Produkte sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen:

Internet Explorer 5.01 Service Pack 3

Internet Explorer 5.01 Service Pack 4

Internet Explorer 5.5 Service Pack 2

Internet Explorer 6 unter Windows Server 2003

Internet Explorer 6 unter Windows XP Service Pack 2

Problemumgehungen für Sicherheitsanfälligkeit bei HTML-Elementen – CAN-2004-1050:

Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn die Funktionalität durch eine Problemumgehung verringert wird, so wird diese Einschränkung im Folgenden genannt.

Installieren Sie das Outlook-E-Mail-Sicherheitsupdate, wenn Sie Outlook 2000 SP1 oder eine frühere Version verwenden.

Outlook Express 6.0, Outlook 2002 und Outlook 2003 öffnen HTML-E-Mail-Nachrichten standardmäßig in der Zone für eingeschränkte Sites. Außerdem öffnen Outlook 98 und Outlook 2000 HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, wenn das Outlook-E-Mail-Sicherheitsupdate installiert ist.

Benutzer, die eines dieser Produkte verwenden, gehen nur dann das Risiko eines Angriffs über eine E-Mail-Nachricht ein, mit der versucht wird, diese Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen, wenn sie in der E-Mail-Nachricht auf einen entsprechenden Link klicken.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) für Sicherheitsanfälligkeit bei HTML-Elementen – CAN-2004-1050:

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Wenn ein Benutzer mit Administratorrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. So könnte er beispielsweise Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit uneingeschränkten Berechtigungen einrichten. Für Benutzer, deren Konten mit geringeren Systemrechten konfiguriert sind, besteht ein geringeres Risiko als für Benutzer, die mit Administratorberechtigungen arbeiten.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit entsteht durch einen ungeprüften Puffer bei der Verarbeitung bestimmter HTML-Elemente – beispielsweise FRAME- oder IFRAME-Elemente – in Internet Explorer.

Was sind IFRAME-Elemente?
Inline Floating Frames (IFRAME) ist eine Technologie, mit deren Hilfe Webautoren Design und Interaktion auf ihren Webseiten besser kontrollieren können. Mehr Informationen über IFRAME-Elemente finden sie auf dieser Microsoft Developer Network (MSDN) Website.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine böswillige Webseite oder HTML-E-Mail-Nachricht erstellt und den Benutzer anschließend zum Besuch dieser Seite bzw. zum Anzeigen der HTML-E-Mail-Nachricht verleitet. Wenn der Benutzer die Seite besucht oder die E-Mail-Nachricht anzeigt, kann der Angreifer auf Informationen von anderen Websites oder auf lokale Dateien auf dem System zugreifen oder im Namen des lokal angemeldeten Benutzers bösartigen Code ausführen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass ein Benutzer E-Mails liest oder Websites betrachtet, damit Schaden verursacht werden kann. Für Systeme, auf denen E-Mail-Nachrichten gelesen werden oder Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Benutzerarbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko. Systeme, auf denen in der Regel keine E-Mail-Nachrichten gelesen oder Websites besucht werden (z. B. die meisten Serversysteme) sind dagegen weniger gefährdet.

Es ist zu beachten, dass in der eingeschränkten Zone, in der HTML-E-Mail-Nachrichten in Outlook Express und in Outlook standardmäßig geöffnet werden, FRAME-Elemente nicht umgesetzt werden. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann daher nur mit Hilfe des Benutzers ausgenutzt werden, und zwar wenn dieser auf einen schädlichen Link in der E-Mail klickt. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Problemumgehungen“ in diesem Bulletin.

Sind Windows 98, Windows 98 Second Edition oder Windows Millennium Edition auf kritische Weise von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Ja. Windows 98, Windows 98 Second Edition und Windows Millennium Edition sind auf kritische Weise von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen. Kritische Sicherheitsupdates für diese Plattformen stehen möglicherweise nicht gleichzeitig mit den anderen als Teil dieses Security Bulletins bereitgestellten Sicherheitsupdates zur Verfügung. Sie werden nach der Veröffentlichung so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt. Sobald diese Sicherheitsupdates verfügbar sind, können Sie diese ausschließlich von der Windows Update-Website downloaden. Weitere Informationen zu den Bewertungen des Schweregrads finden Sie auf dieser Microsoft Website.

Was bewirkt das Update?
Durch das Update wird die Sicherheitsanfälligkeit beseitigt, indem die Überprüfung der Länge einer Nachricht durch Internet Explorer während der Verarbeitung von HTML-Elementen geändert wird.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Sie wurde der allgemeinen Sicherheitsanfälligkeit mit der Nummer CAN-2004-1050 zugewiesen.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Ja. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins hatte Microsoft Informationen erhalten, dass diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wurde.

Informationen zum Sicherheitsupdate

Installationsplattformen und -voraussetzungen:

Weitere Informationen dazu, wie Sie die von Ihnen verwendete Version von Internet Explorer ermitteln, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 164539.

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihr System zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Internet Explorer 6 SP1 unter Windows XP Service Pack 1 und Windows 2000 (alle Versionen)

Voraussetzungen
Um die Versionen dieses Updates für Internet Explorer 6 Service Pack 1 (SP1) zu installieren, muss Internet Explorer 6 SP1 (Version 6.00.2800.1106) unter einer der folgenden Windows-Versionen laufen:

Microsoft Windows 2000 Service Pack 3, Service Pack 4

Microsoft Windows XP Service Pack 1

Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1

Informationen zur Installation

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:

/help  Befehlszeilenoptionen anzeigen

Installationsmodi

/quiet Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff und keine Anzeige)

/passive Verwenden des unbeaufsichtigten Modus (nur Fortschrittsanzeige)

/uninstall Paket deinstallieren

Neustartoptionen

/norestart Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart Neustart nach der Installation

Besondere Optionen

/l Auflisten der Windows-Hotfixes und -Updatepakete

/o  Überschreiben von OEM-Dateien ohne Eingabeaufforderung

/n  Kein Sichern der für die Deinstallation benötigten Dateien

/f Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen.

/extract  Dateien extrahieren, ohne Setup zu starten

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsdienstprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den unterstützten Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Informationen zur Bereitstellung

Verwenden Sie folgenden Befehl in einer Befehlszeile, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:

 IE6.0sp1-KB889293-Windows-2000-XP-x86-enu /passive /quiet

Verwenden Sie folgenden Befehl in einer Befehlszeile, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:

 IE6.0sp1-KB889293-Windows-2000-XP-x86-enu /norestart

Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services.

Informationen dazu, wie Sie dieses Update mit SMS bereitstellen, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 889410.

Neustartanforderung

Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. Nach dem Neustart des Computers ist für keine Version dieses Updates eine Administratoranmeldung erforderlich.

Informationen zur Deinstallation

Verwenden Sie zum Entfernen dieses Updates die Option „Software“ in der Systemsteuerung. In dem Element, das sich auf dieses Update bezieht, wird es als Windows-Update und nicht als Internet Explorer-Update aufgeführt. Dies ist anders als bei vorherigen kumulativen Sicherheitsupdates für Internet Explorer.

Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner Windir%\$NTUninstallKB889293-ie6sp1-20041111.235619$\Spuninst. Das Dienstprogramm Spuninst.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:

/?: Liste der Installationsoptionen anzeigen.

/u: Verwenden des unbeaufsichtigten Modus.

/f: Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen.

/z: Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/q: Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff).

Dateiinformationen

Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.

Internet Explorer 6 Service Pack 1 unter Windows 2000 und Windows XP:

DateinameVersionDatumUhrzeitGröße

Browseui.dll

6.0.2800.1584

23. Aug. 2004

02.34

1.025.536

Inseng.dll

6.0.2800.1469

26. Aug. 2004

17.53

69.632

Mshtml.dll

6.0.2800.1479

25. Okt. 2004

18.39

2.693.120

Shdocvw.dll

6.0.2800.1606

12. Nov. 2004

07.20

1.332.224

Shlwapi.dll

6.0.2800.1584

20. Aug. 2004

22.01

422.912

Urlmon.dll

6.0.2800.1479

25. Okt. 2004

18.39

450.048

Wininet.dll

6.0.2800.1468

24. Aug. 2004

03.32

589.312

Internet Explorer 6 Service Pack 1 (64-Bit Edition) unter Windows XP:

DateinameVersionDatumUhrzeitGrößeCPUOrdner

Browseui.dll

6.0.2800.1584

22. Aug. 2004

23.49

2.855.936

IA-64

Keine

Inseng.dll

6.0.2800.1469

26. Aug. 2004

17.53

230.912

IA-64

Keine

Mshtml.dll

6.0.2800.1479

25. Okt. 2004

19.34

9.107.456

IA-64

Keine

Shdocvw.dll

6.0.2800.1606

12. Nov. 2004

07.22

3.651.072

IA-64

Keine

Shlwapi.dll

6.0.2800.1584

20. Aug. 2004

21.52

1.117.184

IA-64

Keine

Urlmon.dll

6.0.2800.1479

25. Okt. 2004

19.33

1.425.408

IA-64

Keine

Wininet.dll

6.0.2800.1468

24. Aug. 2004

01.56

1.798.656

IA-64

Keine

Wbrowseui.dll

6.0.2800.1584

23. Aug. 2004

02.34

1.025.536

x86

WOW

Winseng.dll

6.0.2800.1469

26. Aug. 2004

17.53

69.632

x86

WOW

Wmshtml.dll

6.0.2800.1479

25. Okt. 2004

18.39

2.693.120

x86

WOW

Wshdocvw.dll

6.0.2800.1606

12. Nov. 2004

07.20

1.332.224

x86

WOW

Wshlwapi.dll

6.0.2800.1584

20. Aug. 2004

22.01

422.912

x86

WOW

Wurlmon.dll

6.0.2800.1479

25. Okt. 2004

18.39

450.048

x86

WOW

Wwininet.dll

6.0.2800.1468

24. Aug. 2004

03.32

589.312

x86

WOW

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

Überprüfung der Programmversion

Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mit Hilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis: Andere Attribute als die Dateiversion ändern sich möglicherweise während der Installation. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um Updateinstallationen zu überprüfen. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie auch die durch dieses Sicherheitsupdate installierten Dateien überprüfen, indem Sie sicherstellen, dass entweder der DWORD-Wert Installed oder der DWORD-Wert isInstalled jeweils mit dem Datenwert 1 in einem der folgenden Registrierungsschlüssel vorhanden ist.

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Hotfix\KB889293-ie6sp1-20041111.235619

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Active Setup\Installed Components\{839117ee-2132-4bae-a56a-42b50204c9b9}

Internet Explorer 6 SP1 für Windows NT Server 4.0 Service Pack 6a (alle Versionen), Windows Millennium Edition (Me) und Windows 98 (alle Versionen)

Voraussetzungen
Um die Versionen dieses Updates für Internet Explorer 6 Service Pack 1 (SP1) zu installieren, muss Internet Explorer 6 SP1 (Version 6.00.2800.1106) unter einer der folgenden Windows-Versionen laufen:

Microsoft Windows 98

Microsoft Windows 98 Second Edition (SE)

Microsoft Windows Millennium Edition (Me)

Microsoft Windows NT Server 4.0 Service Pack 6a

Microsoft Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition Service Pack 6

Hinweis: Die in diesem Artikel nicht aufgeführten Windows- und Internet Explorer-Versionen werden nicht mehr unterstützt oder sind von der Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen. Microsoft empfiehlt, eine Aktualisierung auf eine unterstützte Windows- und Internet Explorer-Version durchzuführen und dann das entsprechende Update zu installieren.

Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.

Weitere Informationen zu den Bezugsquellen für aktuelle Service Packs für Internet Explorer 6 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 328548.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:

 /Q Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien.

 /Q:U Gibt den stillen Benutzermodus an, bei dem dem Benutzer einige Dialogfelder angezeigt werden.

 /Q:A Gibt den stillen Administratormodus an, bei dem dem Benutzer keine Dialogfelder angezeigt werden.

 /T: <full path> Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an.

 /C Extrahiert die Dateien, ohne sie zu installieren. Wenn /t: path nicht angeben wird, werden Sie aufgefordert, einen Zielordner anzugeben.

 /C: <Cmd> Ersetzt den durch den Autor festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei Setup.inf oder Setup.exe an.

 /R:N Neustart des Computers nach der Installation niemals durchführen.

 /R:I Fordert den Benutzer auf, den Computer neu zu starten, wenn ein Neustart erforderlich ist. Ausnahme: Die Option wird zusammen mit /Q:A verwendet.

 /R:A Neustart des Computers nach der Installation immer durchführen.

 /R:S Startet den Computer nach der Installation ohne Benutzeraufforderung neu.

Hinweis: Diese Optionen funktionieren möglicherweise nicht bei allen Updates. Ist eine Option nicht verfügbar, ist die Funktionalität für die ordnungsgemäße Installation des Updates erforderlich. Die Verwendung der Option /N:V wird nicht unterstützt und kann zu einem nicht mehr startfähigen System führen. Wenn die Installation nicht erfolgreich ist, sollten Sie sich an Ihren Supportexperten wenden, um Informationen zur Ursache des Fehlschlagens zu erhalten.

Weitere Informationen zu den unterstützten Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 197147.

Informationen zur Bereitstellung

Führen Sie zum Beispiel folgenden Befehl aus, um das Update ohne Benutzereingriff zu installieren und keinen Neustart des Systems zu erzwingen:

IE6.0sp1-KB889293-Windows NT4sp6a-98-ME-x86-ENU.exe /q:a /r:n

Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services.

Informationen dazu, wie Sie dieses Update mit SMS bereitstellen, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 889410.

Neustartanforderung

Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Verwenden Sie zum Entfernen dieses Updates die Option „Software“ in der Systemsteuerung. Klicken Sie dazu auf Internet Explorer 889293 und dann auf Ändern/Entfernen (bzw. Hinzufügen/Entfernen).

Systemadministratoren können das Dienstprogramm Ieuninst.exe zum Entfernen dieses Updates verwenden. Das Dienstprogramm Ieuninst.exe wird von diesem Sicherheitsupdate im Ordner %Windir% installiert. Dieses Dienstprogramm unterstützt folgende Installationsoptionen:

 /?: Anzeigen der Liste der unterstützten Optionen

 /z: Kein Neustart nach Abschluss der Installation

 /q: Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff)

Verwenden Sie zum Beispiel folgenden Befehl, um das Update zu entfernen:

 c:\windows\ieuninst /q c:\windows\inf\q889293.inf

Hinweis: Bei diesem Befehl wird davon ausgegangen, dass Windows im Ordner C:\Windows installiert ist.

Dateiinformationen

Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.

Internet Explorer 6 Service Pack 1 unter Windows 98, Windows 98 SE, Windows Me und Windows NT:

DateinameVersionDatumUhrzeitGröße

Browseui.dll

6.0.2800.1584

23. Aug. 2004

02.34

1.025.536

Inseng.dll

6.0.2800.1469

26. Aug. 2004

17.53

69.632

Mshtml.dll

6.0.2800.1479

25. Okt. 2004

18.39

2.693.120

Shdocvw.dll

6.0.2800.1606

12. Nov. 2004

07.20

1.332.224

Shlwapi.dll

6.0.2800.1584

20. Aug. 2004

22.01

422.912

Urlmon.dll

6.0.2800.1479

25. Okt. 2004

18.39

450.048

Wininet.dll

6.0.2800.1468

24. Aug. 2004

03.32

589.312

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

Überprüfung der Programmversion

Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mit Hilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis: Andere Attribute als die Dateiversion ändern sich möglicherweise während der Installation. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um Updateinstallationen zu überprüfen. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie auch die durch dieses Sicherheitsupdate installierten Dateien überprüfen, indem Sie sicherstellen, dass entweder der DWORD-Wert Installed oder der DWORD-Wert isInstalled jeweils mit dem Datenwert 1 in einem der folgenden Registrierungsschlüssel vorhanden ist.

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Active Setup\Installed Components\{839117ee-2132-4bae-a56a-42b50204c9b9}

Überprüfung der Programmversion

Überprüfen Sie, ob Q889293 im Dialogfeld Info im Feld Updateversionen aufgeführt ist.

Weitere Sicherheitsupdates:

Updates für andere Sicherheitsrisiken sind unter den folgenden Adressen erhältlich:

Sicherheitsupdates sind im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Schlüsselwortsuche nach dem Begriff „security_patch“ ermittelt werden.

Updates für Kundenplattformen können Sie auf der Website Windows Update abrufen.

Support:

Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos.

Sicherheitsressourcen:

Das Microsoft Security Portal bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Microsoft Software Update Services: /germany/technet/datenbank/articles/600220.mspx

Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA): /germany/technet/sicherheit/tools/mbsa.mspx. Unter http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;DE;306460 steht Ihnen eine Liste mit Sicherheitspatches zur Verfügung, die mit dem MBSA nur eingeschränkt überprüft werden können.

Windows Update: http://windowsupdate.microsoft.com

Windows Update-Katalog: Microsoft Knowledge Base-Artikel 323166.

Office Update: http://office.microsoft.com/officeupdate/

Software Update Services:

Mit den Microsoft Software Update Services (SUS) können Sie als IT-Administrator neue wichtige Updates, Hotfixes oder Patches schnell und zuverlässig auf den Servern und Desktop-Computern in Ihrem Netzwerk bereitstellen. Die SUS unterstützen die Produkte der Windows 2000 Server- und Windows Server 2003-Familie sowie Windows 2000 Professional und Windows XP Professional.

Weitere Informationen zum Bereitstellen von Updates mit Hilfe der Software Update Services finden Sie hier: /germany/technet/datenbank/overview.asp?siteid=600220.

Systems Management Server:

Der Systems Management Server von Microsoft stellt eine wertvolle Hilfe beim Bereitstellen von Sicherheitsupdates in Ihrer IT-Umgebung dar. Ausführliche Informationen zum SMS, auch zu den zahlreichen Verbesserungen des Bereitstellungsprozesses von Sicherheitsupdates, die SMS 2003 bietet, finden Sie auf der SMS-Produktwebsite. Für den SMS stehen zudem verschiedene ergänzende Tools zur Verfügung, die Ihnen das Deployment der Updates zusätzlich erleichtern. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um das SMS 2.0 Software Update Services Feature Pack und das SMS 2.0 Administration Feature Pack. Das SMS 2.0 Software Update Services Feature Pack nutzt den Microsoft Baseline Security Analyzer und das Microsoft Office Detection Tool. Auf dieser Basis bietet er eine umfassende Unterstützung für das Anwenden von Sicherheitsupdates in Ihrem Netzwerk. Bei einigen Updates, die einen Neustart des Computers erfordern, sind unter Umständen administrative Rechte nötig. Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Hinweis: SMS nutzt Microsoft Baseline Security Analyzer und das Microsoft Office Detection Tool, um eine breite Unterstützung bei der Erkennung und dem Deployment von Security Bulletin-Updates bereitzustellen. Einige Softwareupdates werden von diesen Tools möglicherweise nicht erkannt. Administratoren können in diesen Fällen die Inventurfunktionen von SMS nutzen, um Updates auf ausgewählten Systemen zu installieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf dieser Website (englischsprachig). Bei einigen Sicherheitsupdates, die einen Neustart des Systems erfordern, sind unter Umständen administrative Rechte nötig. Administratoren können das im SMS 2003 Administration Feature Pack und im SMS 2.0 Administration Feature Pack enthaltene Elevated Rights Deployment Tool verwenden, um diese Updates zu installieren.

Verzichtserklärung:

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.

Revisionen: 

V1.0 (1. Dezember 2004): Veröffentlichung des Bulletins


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