Veröffentlicht: 14. Dezember 2004
Version: 1.0
Zielgruppe dieses Dokuments: Benutzer von Microsoft Windows
Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit: Erhöhung von Berechtigungen
Bewertung des maximalen Schweregrads: Hoch
Empfehlung: Benutzer sollten das Sicherheitsupdate so schnell wie möglich installieren.
Ersetzte Sicherheitsupdates: Dieses Bulletin ersetzt mehrere frühere Sicherheitsupdates. Lesen Sie den Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ in diesem Bulletin, um eine vollständige Liste zu erhalten.
Vorsichtsmaßnahmen: Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 885835 werden die derzeit bekannten Probleme bei der Installation dieses Sicherheitsupdates sowie empfohlene Lösungen für diese Probleme beschrieben.
Getestete Software und Downloadpfade für das Update:
Betroffene Software:
| • | Microsoft Windows NT Server 4.0 Service Pack 6a – Update downloaden. |
| • | Microsoft Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition Service Pack 6 – Update downloaden |
| • | Microsoft Windows 2000 Service Pack 3 und Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 – Update downloaden |
| • | Microsoft Windows XP Service Pack 1 und Microsoft Windows XP Service Pack 2 – Update downloaden. |
| • | Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1 – Update downloaden |
| • | Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 – Update downloaden |
| • | Microsoft Windows Server 2003 – Update downloaden. |
| • | Microsoft Windows Server 2003 64-Bit Edition – Update downloaden |
Nicht betroffene Software:
| • | Microsoft Windows 98, Microsoft Windows 98 Second Edition (SE) und Microsoft Windows Millennium Edition (ME) |
Die in der Liste aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich, oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.
Kurzzusammenfassung |
Kurzzusammenfassung:
Dieses Update behebt mehrere neue, von Privatanwendern entdeckte Sicherheitsanfälligkeiten. Jede dieser Sicherheitsanfälligkeiten wird in diesem Bulletin in einem eigenen Abschnitt „Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“ dokumentiert.
Gelingt es einem Angreifer, die schwerwiegendsten Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich auszunutzen, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Anschließend wäre er in der Lage, beliebige Aktionen auf dem System auszuführen. So könnte er z. B. Programme installieren, Daten anzeigen, ändern bzw. löschen oder neue Konten mit uneingeschränkten Berechtigungen einrichten.
Wir empfehlen Benutzern, dieses Sicherheitsupdate so schnell wie möglich zu installieren.
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit:
| Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit | Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit | Windows NT 4.0 | Windows 2000 | Windows XP Service Pack 1 | Windows XP Service Pack 2 und Windows Server 2003 |
Windows-Kernel-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0893 | Erhöhung der Berechtigungen | Hoch | Hoch | Hoch | Mittel |
LSASS-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0894 | Erhöhung der Berechtigungen | Keine | Hoch | Hoch | Hoch |
Gemeinsamer Schweregrad aller Sicherheitsanfälligkeiten |
| Hoch | Hoch | Hoch | Hoch |
Die Bewertung basiert auf den von der Sicherheitsanfälligkeit betroffenen Systemarten, ihren typischen Bereitstellungsmustern und den möglichen Auswirkungen, die ein Ausnutzen der Sicherheitsanfälligkeit auf sie hat.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate |
Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die beinahe identisch sind, sondern nur dieses eine Update.
Welche Updates ersetzt diese Version?
Dieses Sicherheitsupdate ersetzt mehrere frühere Security Bulletins. Die Kennungen der Security Bulletins sowie die betroffenen Betriebssysteme werden in der folgenden Tabelle aufgelistet.
| Kennung des Bulletins | Windows NT 4.0 | Windows 2000 | Windows XP | Windows Server 2003 |
Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Ersetzt | Nicht anwendbar | |
Ersetzt | Ersetzt | Ersetzt | Nicht anwendbar |
Ich arbeite noch mit Microsoft Windows NT 4.0 Workstation Service Pack 6a oder Windows 2000 Service Pack 2. Die Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates ist jedoch am 30. Juni 2004 abgelaufen. Was soll ich tun?
Windows NT 4.0 Workstation Service Pack 6a und Windows 2000 Service Pack 2 haben das zuvor festgelegte Ende ihres Lebenszyklus (Lifecycle) erreicht. Microsoft hat diesen Support bis zum 30. Juni 2004 verlängert.
Benutzer dieser Betriebssystemversionen sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur Extended Support-Phase und der Bereitstellung von Sicherheitsupdates für diese Betriebssystemversionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.
Benutzer, die zusätzlichen Support für Windows NT Workstation 4.0 SP6a benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support.
Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows (englischsprachig).
Ich arbeite noch mit Windows XP. Die Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates ist jedoch am 30. September 2004 abgelaufen. Was soll ich tun?
Die Originalversion von Windows XP (meist als Windows XP Gold oder RTM Windows XP (Release to Manufacturing) bezeichnet) hat das Ende der Extended Support-Phase am 30. September 2004 erreicht.
Benutzer dieser Betriebssystemversion sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows Service Pack-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.
Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows (englischsprachig).
Kann ich mit dem Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
Ja. MBSA kann feststellen, ob dieses Update erforderlich ist. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier.
Hinweis: Nach dem 20. April 2004 wird die Datei Mssecure.xml, die von MBSA 1.1.1 und früheren Versionen verwendet wird, nicht mehr durch neue Security Bulletin-Daten aktualisiert. Daher sind Überprüfungen, die nach diesem Datum mit MBSA 1.1.1 oder früher durchgeführt werden, unvollständig. Alle Benutzer sollten auf MBSA 1.2 aktualisieren, da Sicherheitsupdates besser erkannt und zusätzliche Produkte unterstützt werden. MBSA 1.2.1 steht auf der MBSA-Downloadseite zur Verfügung. Weitere Informationen zum Support für MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer 1.2 Q&A.
Kann ich mit Systems Management Server (SMS) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
Ja. SMS kann Sie bei der Erkennung und Bereitstellung dieses Sicherheitsupdates unterstützen. Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website. Für das Erkennen von Microsoft Windows und anderen betroffenen Microsoft-Produkten ist das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm erforderlich. Weitere Informationen zu den Einschränkungen des Sicherheitsupdate-Inventurprogramms finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 306460.
Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit |
Windows-Kernel-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0893: |
Eine Sicherheitsanfälligkeit des Typs Erhöhung von Berechtigungen (Privilege Elevation) führt dazu, dass der Windows-Kernel Anwendungen startet. Durch diese Sicherheitsanfälligkeit kann ein angemeldeter Angreifer die vollständige Kontrolle über das System erlangen.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Windows-Kernel-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0893: |
| • | Ein Angreifer benötigt gültige Anmeldeinformationen und muss sich lokal anmelden können, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht per Remotezugriff oder von anonymen Benutzern ausgenutzt werden. |
| • | Ein Versuch, diese Sicherheitsanfälligkeit auf Systemen mit Windows XP Service Pack 2 oder Windows Server 2003 auszunutzen, würde in den meisten Fällen zu einer Denial-of-Service-Bedingung führen. |
Problemumgehungen für die Windows-Kernel-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0893: |
Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es noch keine Problemumgehungen.
Häufig gestellte Fragen zur Windows-Kernel-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0893: |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Es handelt sich bei dieser Sicherheitsanfälligkeit um eine Erhöhung von Berechtigungen (Privilege Elevation). Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Anschließend wäre er in der Lage, beliebige Aktionen auf dem System auszuführen. So könnte er beispielsweise Programme installieren, Daten anzeigen, ändern bzw. löschen oder neue Konten mit uneingeschränkten Berechtigungen einrichten. Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss sich der Angreifer lokal am System anmelden und ein Programm ausführen können.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Ein nicht überprüfter Puffer in einer LPC-Schnittstelle (Local Procedure Call) überprüft nicht den Umfang der Daten, die über einen LPC-Port gesendet werden.
Was ist LPC?
LPC ist ein nachrichtenübergebender Dienst, der von Windows zur Verfügung gestellt wird. Dieser Dienst ermöglicht die Kommunikation zwischen Threads und Prozessen. Wann immer ein Clientprozess Dienste von einem Serverprozess anfordern muss, müssen die beiden Prozesse miteinander kommunizieren können. Der Clientprozess muss also in der Lage sein, Anforderungen an den Server zu senden, der Server muss Antworten an den Client senden können, und beide müssen in der Lage sein, ihren gegenseitigen Status festzustellen. Befinden sich die Client- und Serverprozesse auf verschiedenen Systemen, wird RPC (Remote Procedure Call) verwendet. Werden sie auf dem gleichen System ausgeführt, kann LPC verwendet werden.
Was sind LPC-Ports?
Jeder LPC verfügt über eine Sammlung von Kommunikationskanälen, die als LPC-Ports bezeichnet werden. Jeder Port überträgt einen bestimmten Kommunikationstyp. Ein LPC verfügt z. B. immer über einen Port, der einem Client das Senden von Nachrichten an den Server ermöglicht, einen anderen Port, der dem Server das Senden von Nachrichten an die einzelnen Clients erlaubt, sowie weitere Ports, die beispielsweise Threads in einem Prozess die Koordination ihrer Anforderungen ermöglichen.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Anschließend wäre er in der Lage, beliebige Aktionen auf dem System auszuführen. So könnte er beispielsweise Programme installieren, Daten anzeigen, ändern bzw. löschen oder neue Konten mit uneingeschränkten Berechtigungen einrichten.
Wer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen?
Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss sich der Angreifer lokal an einem System anmelden und ein Programm ausführen können.
Wie würden Angreifer vorgehen, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, müsste sich ein Angreifer zuerst am System anmelden. Ein Angreifer könnte dann eine besonders konzipierte Anwendung ausführen, die die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, und auf diese Weise die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Server sind nur gefährdet, wenn Benutzern ohne ausreichende Verwaltungsberechtigungen erlaubt wird, sich an Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Kann diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausgenutzt werden?
Nein. Zum Durchführen eines Angriffs müsste ein Angreifer in der Lage sein, sich am jeweiligen System anzumelden, das angegriffen werden soll. Ein Angreifer kann ein Programm bei dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht remote laden und ausführen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem sichergestellt wird, dass der Windows-Kernel die Länge einer Nachricht einwandfrei überprüft, bevor diese an den zugewiesenen Puffer übergeben wird.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
LSASS-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0894: |
Eine Sicherheitsanfälligkeit des Typs Erhöhung von Berechtigungnen (Erhöhung von Berechtigungen) führt dazu, dass der LSASS-Dienst Anwendungen startet. Durch diese Sicherheitsanfälligkeit kann ein angemeldeter Angreifer die vollständige Kontrolle über das System erlangen.
Schadensbegrenzende Faktoren für die LSASS-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0894: |
| • | Ein Angreifer benötigt gültige Anmeldeinformationen und muss sich lokal anmelden können, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht per Remotezugriff oder von anonymen Benutzern ausgenutzt werden. Sobald ein Angreifer jedoch die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangt, könnte dieser Angreifer das System verwenden, um andere Netzwerkressourcen anzugreifen. |
| • | Windows NT 4.0 Server ist von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen. |
Problemumgehungen für die LSASS-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0894: |
Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn die Funktionalität durch eine Problemumgehung verringert wird, so wird diese Einschränkung im Folgenden genannt.
Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es noch keine Problemumgehungen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur LSASS-Sicherheitsanfälligkeit – CAN-2004-0894: |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Es handelt sich bei dieser Sicherheitsanfälligkeit um eine Erhöhung von Berechtigungen (Privilege Elevation). Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Anschließend wäre er in der Lage, beliebige Aktionen auf dem System auszuführen. So könnte er beispielsweise Programme installieren, Daten anzeigen, ändern bzw. löschen oder neue Konten mit uneingeschränkten Berechtigungen einrichten. Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss sich der Angreifer lokal am System anmelden und ein Programm ausführen können.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit ergibt sich aus einer unvollständigen Überprüfung der Verbindungsinformationen durch den LSASS-Dienst.
Was ist LSASS?
Der LSASS-Dienst (Local Security Authority Subsystem Service) stellt eine Schnittstelle zum Verwalten der lokalen Sicherheit, der Domänenauthentifizierung sowie für Active Directory-Prozesse zur Verfügung. Der Dienst regelt die Authentifizierung für den Client und den Server. Der LSASS enthält außerdem Features für die Unterstützung von Active Directory-Dienstprogrammen.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Anschließend wäre er in der Lage, beliebige Aktionen auf dem System auszuführen. So könnte er beispielsweise Programme installieren, Daten anzeigen, ändern bzw. löschen oder neue Konten mit uneingeschränkten Berechtigungen einrichten.
Wer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen?
Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss sich der Angreifer lokal an einem System anmelden und ein Programm ausführen können.
Wie würden Angreifer vorgehen, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, müsste sich ein Angreifer zuerst am System anmelden. Ein Angreifer könnte dann eine besonders konzipierte Anwendung ausführen, die die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, und auf diese Weise die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Sobald ein Angreifer die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangt, könnte dieser Angreifer das System verwenden, um andere Netzwerkressourcen anzugreifen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Server sind nur gefährdet, wenn Benutzern ohne ausreichende Verwaltungsberechtigungen erlaubt wird, sich an Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Kann diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausgenutzt werden?
Nein. Zum Durchführen eines Angriffs müsste ein Angreifer in der Lage sein, sich am jeweiligen System anzumelden, das angegriffen werden soll. Ein Angreifer kann ein Programm bei dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht remote laden und ausführen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem die Art der Überprüfung der Verbindungsinformationen durch den LSASS-Dienst geändert wird.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Informationen zum Sicherheitsupdate |
Installationsplattformen und -voraussetzungen:
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre Plattform zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Windows Server 2003 (alle Versionen) |
Voraussetzungen:
Dieses Sicherheitsupdate erfordert eine veröffentlichte Version von Windows Server 2003.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in Windows Server 2003 Service Pack 1 enthalten sein.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
/help Befehlszeilenoptionen anzeigen
Installationsmodi
/quiet Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff und keine Anzeige)
/passive Unbeaufsichtigten Modus verwenden (nur Fortschrittsanzeige)
/uninstall Paket deinstallieren
Neustartoptionen
/norestart Kein Neustart nach Abschluss der Installation
/forcerestart Neustart nach der Installation
Besondere Optionen
/l Auflisten der Windows-Hotfixes oder -Updatepakete
/o Überschreiben von OEM-Dateien ohne Eingabeaufforderung
/n Kein Sichern der für die Deinstallation benötigten Dateien
/f Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen
/integrate:path Integriert das Update in die Windows-Quelldateien, die sich im angegebenen Pfad befinden.
/extract Dateien extrahieren, ohne Setup zu starten
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsdienstprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows Server 2003, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windowsserver2003-kb885835-x86-enu /passive /quiet
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows Server 2003, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
Windowsserver2003-kb885835-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Updates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB885835$\Spuninst. Das Dienstprogramm Spuninst.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:
/help Befehlszeilenoptionen anzeigen
Installationsmodi
/quiet Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff und keine Anzeige)
/passive Unbeaufsichtigten Modus verwenden (nur Fortschrittsanzeige)
Neustartoptionen
/norestart Kein Neustart nach Abschluss der Installation
/forcerestart Neustart nach der Installation
Besondere Optionen
/f Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
Windows Server 2003 Enterprise Edition, Windows Server 2003 Standard Edition, Windows Server 2003 Web Edition und Windows Server 2003 Datacenter Edition:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | Ordner |
Lsasrv.dll | 5.2.3790.220 | 18-Okt-2004 | 08:58 | 799.232 | RTMGDR |
Mrxsmb.sys | 5.2.3790.221 | 12-Okt-2004 | 00:38 | 394.240 | RTMGDR |
Rdbss.sys | 5.2.3790.221 | 12-Okt-2004 | 00:38 | 157.184 | RTMGDR |
Eventlog.dll | 5.2.3790.212 | 18-Okt-2004 | 14:12 | 64.000 | RTMQFE |
Lsasrv.dll | 5.2.3790.220 | 18-Okt-2004 | 14:12 | 801.792 | RTMQFE |
Mrxsmb.sys | 5.2.3790.221 | 12-Okt-2004 | 00:29 | 395.264 | RTMQFE |
Rdbss.sys | 5.2.3790.221 | 12-Okt-2004 | 00:29 | 158.208 | RTMQFE |
Windows Server 2003 64-Bit Enterprise Edition und Windows Server 2003 64-Bit Datacenter Edition:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | CPU | Ordner |
Lsasrv.dll | 5.2.3790.220 | 18-Okt-2004 | 08:58 | 2.034.176 | IA-64 | RTMGDR |
Mrxsmb.sys | 5.2.3790.221 | 12-Okt-2004 | 00:40 | 1.121.280 | IA-64 | RTMGDR |
Rdbss.sys | 5.2.3790.221 | 12-Okt-2004 | 00:39 | 462.336 | IA-64 | RTMGDR |
Eventlog.dll | 5.2.3790.212 | 18-Okt-2004 | 09:00 | 167.936 | IA-64 | RTMQFE |
Lsasrv.dll | 5.2.3790.220 | 18-Okt-2004 | 09:00 | 2.038.784 | IA-64 | RTMQFE |
Mrxsmb.sys | 5.2.3790.221 | 12-Okt-2004 | 00:30 | 1.123.328 | IA-64 | RTMQFE |
Rdbss.sys | 5.2.3790.221 | 12-Okt-2004 | 00:30 | 464.896 | IA-64 | RTMQFE |
Hinweis: Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate auf einem Computer mit Windows Server 2003 installieren, prüft das Installationsprogramm, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um diese Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die RTMGDR-Dateien auf Ihr System.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Programmversion Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
| ||||||||||
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP1\KB885835\Filelist Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 885835 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows XP (alle Versionen) |
Hinweis: Für Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 ist dieses Sicherheitsupdate mit dem für Windows Server 2003 64-Bit Edition identisch.
Voraussetzungen
Dieses Sicherheitsupdate erfordert eine veröffentlichte Version von Windows XP Service Pack 1 (SP1) oder Windows XP Service Pack 2. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 322389.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in Windows XP Service Pack 3 enthalten sein.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
/help Befehlszeilenoptionen anzeigen
Installationsmodi
/quiet Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff und keine Anzeige)
/passive Unbeaufsichtigten Modus verwenden (nur Fortschrittsanzeige)
/uninstall Paket deinstallieren
Neustartoptionen
/norestart Kein Neustart nach Abschluss der Installation
/forcerestart Neustart nach der Installation
Besondere Optionen
/l Auflisten der Windows-Hotfixes oder -Updatepakete
/o Überschreiben von OEM-Dateien ohne Eingabeaufforderung
/n Kein Sichern der für die Deinstallation benötigten Dateien
/f Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen
/integrate:path Integriert das Update in die Windows-Quelldateien, die sich im angegebenen Pfad befinden.
/extract Dateien extrahieren, ohne Setup zu starten
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsdienstprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows XP, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windowsxp-kb885835-x86-enu /passive /quiet
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows XP, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
Windowsxp-kb885835-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB885835$\Spuninst. Das Dienstprogramm Spuninst.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:
/help Befehlszeilenoptionen anzeigen
Installationsmodi
/quiet Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff und keine Anzeige)
/passive Unbeaufsichtigten Modus verwenden (nur Fortschrittsanzeige)
Neustartoptionen
/norestart Kein Neustart nach Abschluss der Installation
/forcerestart Neustart nach der Installation
Besondere Optionen
/f Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
Windows XP Home Edition Service Pack 1, Windows XP Professional Service Pack 1, Windows XP Tablet PC Edition, Windows XP Media Center Edition, Windows XP Home Edition Service Pack 2, Windows XP Professional Service Pack 2, Windows XP Tablet PC Edition 2005, Windows XP Media Center Edition 2005:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | Ordner |
Cscdll.dll | 5.1.2600.1599 | 28-Okt-2004 | 01:29 | 92.160 | SP1QFE |
Lsasrv.dll | 5.1.2600.1597 | 28-Okt-2004 | 01:29 | 681.984 | SP1QFE |
Mrxsmb.sys | 5.1.2600.1599 | 12-Okt-2004 | 16:22 | 436.608 | SP1QFE |
Ntkrnlmp.exe | 5.1.2600.1605 | 22-Okt-2004 | 07:29 | 1.900.032 | SP1QFE |
Ntkrnlpa.exe | 5.1.2600.1605 | 22-Okt-2004 | 07:29 | 1.955.840 | SP1QFE |
Ntkrpamp.exe | 5.1.2600.1605 | 22-Okt-2004 | 07:29 | 1.928.704 | SP1QFE |
Ntoskrnl.exe | 5.1.2600.1605 | 22-Okt-2004 | 08:33 | 2.088.448 | SP1QFE |
Rdbss.sys | 5.1.2600.1599 | 12-Okt-2004 | 16:22 | 170.112 | SP1QFE |
Shsvcs.dll | 6.0.2800.1605 | 28-Okt-2004 | 01:29 | 116.736 | SP1QFE |
Lsasrv.dll | 5.1.2600.2525 | 28-Okt-2004 | 01:21 | 721.920 | SP2GDR |
Mrxsmb.sys | 5.1.2600.2541 | 28-Okt-2004 | 01:14 | 448.128 | SP2GDR |
Rdbss.sys | 5.1.2600.2541 | 28-Okt-2004 | 01:13 | 174.592 | SP2GDR |
Lsasrv.dll | 5.1.2600.2525 | 28-Okt-2004 | 01:28 | 721.920 | SP2QFE |
Mrxsmb.sys | 5.1.2600.2541 | 28-Okt-2004 | 01:15 | 448.128 | SP2QFE |
Rdbss.sys | 5.1.2600.2541 | 28-Okt-2004 | 01:14 | 174.592 | SP2QFE |
Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | CPU | Ordner |
Cscdll.dll | 5.1.2600.1599 | 28-Okt-2004 | 01:29 | 237.056 | IA-64 | SP1QFE |
Lsasrv.dll | 5.1.2600.1597 | 28-Okt-2004 | 01:29 | 2.072.064 | IA-64 | SP1QFE |
Mrxsmb.sys | 5.1.2600.1599 | 12-Okt-2004 | 05:07 | 1.287.552 | IA-64 | SP1QFE |
Ntkrnlmp.exe | 5.1.2600.1605 | 22-Okt-2004 | 07:30 | 5.833.344 | IA-64 | SP1QFE |
Ntoskrnl.exe | 5.1.2600.1605 | 22-Okt-2004 | 07:30 | 5.776.256 | IA-64 | SP1QFE |
Rdbss.sys | 5.1.2600.1599 | 12-Okt-2004 | 05:07 | 496.000 | IA-64 | SP1QFE |
Shsvcs.dll | 6.0.2800.1605 | 28-Okt-2004 | 01:29 | 326.144 | IA-64 | SP1QFE |
Wcscdll.dll | 5.1.2600.1599 | 28-Okt-2004 | 01:29 | 92.160 | x86 | SP1QFE\WOW |
Wshsvcs.dll | 6.0.2800.1605 | 28-Okt-2004 | 01:29 | 116.736 | x86 | SP1QFE\WOW |
Windows XP 64-Bit Edition Version 2003:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | CPU | Ordner |
Lsasrv.dll | 5.2.3790.220 | 18-Okt-2004 | 08:58 | 2.034.176 | IA-64 | RTMGDR |
Mrxsmb.sys | 5.2.3790.221 | 12-Okt-2004 | 00:40 | 1.121.280 | IA-64 | RTMGDR |
Rdbss.sys | 5.2.3790.221 | 12-Okt-2004 | 00:39 | 462.336 | IA-64 | RTMGDR |
Eventlog.dll | 5.2.3790.212 | 18-Okt-2004 | 09:00 | 167.936 | IA-64 | RTMQFE |
Lsasrv.dll | 5.2.3790.220 | 18-Okt-2004 | 09:00 | 2.038.784 | IA-64 | RTMQFE |
Mrxsmb.sys | 5.2.3790.221 | 12-Okt-2004 | 00:30 | 1.123.328 | IA-64 | RTMQFE |
Rdbss.sys | 5.2.3790.221 | 12-Okt-2004 | 00:30 | 464.896 | IA-64 | RTMQFE |
Hinweis: Die Versionen für Windows XP und Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 dieses Sicherheitsupdates liegen als Dualmodus-Pakete vor. Diese Pakete enthalten Dateien für die Originalversion von Windows XP Service Pack 1 (SP1) sowie für Windows XP Service Pack 2 (SP2).
Weitere Informationen zu Dualmodus-Paketen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 328848.
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate auf einem Computer mit Windows XP SP2 oder Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 installieren, prüft das Installationsprogramm, ob die zu aktualisierenden Dateien auf dem Computer bereits durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie zuvor einen Hotfix installiert haben, um eine betroffene Datei zu aktualisieren, geschieht je nach Betriebssystem Folgendes:
| • | Windows XP SP2 |
| • | Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 |
Falls Sie noch keinen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, geschieht je nach Betriebssystem Folgendes:
| • | Windows XP SP2 |
| • | Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 |
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Programmversion Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
| ||||||||||
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen: Für Windows XP Home Edition Service Pack 1, Windows XP Professional Service Pack 1, Windows XP Tablet PC Edition, Windows XP Media Center Edition, Windows XP Home Edition Service Pack 2, Windows XP Professional Service Pack 2, Windows XP Tablet PC Edition 2005, Windows XP Media Center Edition 2005: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP3\KB885835\Filelist Für Windows XP 64-Bit Edition Version 2003: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP1\KB885835\Filelist Hinweis: Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste aller installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 885835 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows 2000 (alle Versionen) |
Voraussetzungen:
Für Windows 2000 erfordert dieses Sicherheitsupdate Service Pack 3 (SP3) oder Service Pack 4 (SP4).
Die oben aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich, oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.
Weitere Informationen zu den Bezugsquellen für aktuelle Service Packs finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 260910.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
/help Befehlszeilenoptionen anzeigen
Installationsmodi
/quiet Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff und keine Anzeige)
/passive Unbeaufsichtigten Modus verwenden (nur Fortschrittsanzeige)
/uninstall Paket deinstallieren
Neustartoptionen
/norestart Kein Neustart nach Abschluss der Installation
/forcerestart Neustart nach der Installation
Besondere Optionen
/l Auflisten der Windows-Hotfixes oder -Updatepakete
/o Überschreiben von OEM-Dateien ohne Eingabeaufforderung
/n Kein Sichern der für die Deinstallation benötigten Dateien
/f Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen
/integrate:path Integriert das Update in die Windows-Quelldateien, die sich im angegebenen Pfad befinden.
/extract Dateien extrahieren, ohne Setup zu starten
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsdienstprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website. Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows 2000 Service Pack 3 oder Windows 2000 Service Pack 4, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windows2000-kb885835-x86-enu /passive /quiet
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows 2000 Service Pack 3 oder Windows 2000 Service Pack 4, um das Sicherheitsupdate zu installieren, ohne einen Neustart des Systems zu erzwingen:
Windows2000-kb885835-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB885835$\Spuninst. Das Dienstprogramm Spuninst.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:
/help Befehlszeilenoptionen anzeigen
Installationsmodi
/quiet Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff und keine Anzeige)
/passive Unbeaufsichtigten Modus verwenden (nur Fortschrittsanzeige)
Neustartoptionen
/norestart Kein Neustart nach Abschluss der Installation
/forcerestart Neustart nach der Installation
Besondere Optionen
/f Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
Hinweis: Die Informationen zu Datum, Uhrzeit, Dateiname oder Größe können sich während der Installation ändern. Einzelheiten zum Überprüfen einer Installation finden Sie im Abschnitt „Überprüfen der Updateinstallation“.
Windows 2000 Service Pack 3 und Windows 2000 Service Pack 4:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe |
Advapi32.dll | 5.0.2195.6876 | 24-Mär-2004 | 02:17 | 388.368 |
Browser.dll | 5.0.2195.6866 | 24-Mär-2004 | 02:17 | 69.904 |
Dnsapi.dll | 5.0.2195.6824 | 24-Mär-2004 | 02:17 | 134.928 |
Dnsrslvr.dll | 5.0.2195.6876 | 24-Mär-2004 | 02:17 | 92.432 |
Eventlog.dll | 5.0.2195.6883 | 24-Mär-2004 | 02:17 | 47.888 |
Kdcsvc.dll | 5.0.2195.6890 | 24-Mär-2004 | 02:17 | 143.632 |
Kerberos.dll | 5.0.2195.6903 | 11-Mär-2004 | 02:37 | 210.192 |
Ksecdd.sys | 5.0.2195.6824 | 21-Sep-2003 | 00:32 | 71.888 |
Lsasrv.dll | 5.0.2195.6987 | 15-Okt-2004 | 18:16 | 513.296 |
Lsass.exe | 5.0.2195.6902 | 25-Feb-2004 | 23:59 | 33.552 |
Mountmgr.sys | 5.0.2195.6897 | 10-Feb-2004 | 19:47 | 30.160 |
Mrxsmb.sys | 5.0.2195.6994 | 01-Nov-2004 | 05:24 | 409.424 |
Msv1_0.dll | 5.0.2195.6897 | 11-Mär-2004 | 02:37 | 123.152 |
Netapi32.dll | 5.0.2195.6949 | 10-Jun-2004 | 16:58 | 309.008 |
Netlogon.dll | 5.0.2195.6891 | 24-Mär-2004 | 02:17 | 371.472 |
Ntdsa.dll | 5.0.2195.6896 | 24-Mär-2004 | 02:17 | 1.028.880 |
Ntkrnlmp.exe | 5.0.2195.6992 | 21-Okt-2004 | 03:55 | 1.704.768 |
Ntkrnlpa.exe | 5.0.2195.6992 | 21-Okt-2004 | 03:56 | 1.704.320 |
Ntkrpamp.exe | 5.0.2195.6992 | 21-Okt-2004 | 03:56 | 1.726.080 |
Ntoskrnl.exe | 5.0.2195.6992 | 21-Okt-2004 | 03:55 | 1.681.408 |
Rdbss.sys | 5.0.2195.6988 | 15-Okt-2004 | 21:03 | 170.096 |
Samsrv.dll | 5.0.2195.6897 | 24-Mär-2004 | 02:17 | 388.368 |
Scecli.dll | 5.0.2195.6893 | 24-Mär-2004 | 02:17 | 111.376 |
Scesrv.dll | 5.0.2195.6903 | 24-Mär-2004 | 02:17 | 253.200 |
Sp3res.dll | 5.0.2195.6994 | 30-Okt-2004 | 07:07 | 6.140.416 |
W32time.dll | 5.0.2195.6824 | 24-Mär-2004 | 02:17 | 50.960 |
W32tm.exe | 5.0.2195.6824 | 21-Sep-2003 | 00:32 | 57.104 |
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Programmversion Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
| ||||||||||
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB885835\Filelist Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 885835 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows NT 4.0 (alle Versionen) |
Voraussetzungen:
Dieses Sicherheitsupdate erfordert Windows NT Server 4.0 Service Pack 6a (SP6a) oder Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition Service Pack 6 (SP6).
Die oben aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich, oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.
Weitere Informationen zu den Bezugsquellen für aktuelle Service Packs finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 152734.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
/y: Deinstallation durchführen (nur mit /m oder /q)
/f: Schließen von Programmen beim Herunterfahren erzwingen
/n: Keinen Deinstallationsordner erstellen
/z: Nach der Installation des Updates keinen Neustart durchführen
/q: Verwenden des stillen oder unbeaufsichtigten Modus ohne Benutzeroberfläche (diese Option ist eine Obermenge von /m)
/m: Unbeaufsichtigten Modus mit Benutzeroberfläche verwenden
/l: Installierte Hotfixes auflisten
/x: Dateien ohne Ausführen von Setup extrahieren
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows NT Server 4.0, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windowsnt4server-kb885835-x86-enu /q
Für Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition:
Windowsnt4terminalserver-kb885835-x86-enu /q
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows NT Server 4.0, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
Windowsnt4server-kb885835-x86-enu /z
Für Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition:
Windowsnt4terminalserver-kb885835-x86-enu /z
Neustartanforderung
Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können auch das Dienstprogramm Hotfix.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Hotfix.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB885835$. Das Dienstprogramm Hotfix.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:
/y: Deinstallation durchführen (nur mit der Option /m oder /q)
/f: Schließen von Programmen beim Herunterfahren erzwingen
/n: Keinen Deinstallationsordner erstellen
/z: Kein Neustart nach Abschluss der Installation
/q: Stillen oder unbeaufsichtigten Modus ohne Benutzeroberfläche verwenden (diese Option ist eine Obermenge der Option /m)
/m: Unbeaufsichtigten Modus mit Benutzeroberfläche verwenden
/l: Installierte Hotfixes auflisten
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
Hinweis: Die Informationen zu Datum, Uhrzeit, Dateiname oder Größe können sich während der Installation ändern. Einzelheiten zum Überprüfen einer Installation finden Sie im Abschnitt „Überprüfen der Updateinstallation“.
Windows NT Server 4.0:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe |
Ntkrnlmp.exe | 4.0.1381.7268 | 11-Okt-2004 | 14:39 | 958.336 |
Ntoskrnl.exe | 4.0.1381.7268 | 11-Okt-2004 | 14:39 | 938.048 |
Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe |
Ntkrnlmp.exe | 4.0.1381.33591 | 11-Okt-2004 | 15:09 | 1.004.224 |
Ntoskrnl.exe | 4.0.1381.33591 | 11-Okt-2004 | 15:09 | 983.104 |
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Programmversion Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
| ||||||||||
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Hotfix\KB885835\File 1 Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 885835 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Danksagungen
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
| • | Cesar Cerrudo von Application Security Inc. für den Hinweis auf die Windows-Kernel-Sicherheitsanfälligkeit (CAN-2004-0893) und die LSASS-Sicherheitsanfälligkeit (CAN-2004-0894). |
Weitere Sicherheitsupdates:
Updates für andere Sicherheitsrisiken sind unter den folgenden Adressen erhältlich:
| • | Sicherheitsupdates sind im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Schlüsselwortsuche nach dem Begriff „security_patch“ oder „security_update“ ermittelt werden. |
| • | Updates für Kundenplattformen können Sie auf der Website Windows Update abrufen. |
Support:
| • | Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. |
| • | Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support-Website. |
Sicherheitsressourcen:
| • | Das Microsoft Security Portal bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten. |
| • | |
| • | |
| • | |
| • | Windows Update-Katalog: Weitere Informationen über den Windows Update-Katalog finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 323166. |
| • |
Software Update Services:
Mit den Microsoft Software Update Services (SUS) können Sie als IT-Administrator neue wichtige Updates, Hotfixes oder Patches schnell und zuverlässig auf den Servern und Desktop-Computern in Ihrem Netzwerk bereitstellen. Die SUS unterstützen die Produkte der Windows 2000 Server- und Windows Server 2003-Familie sowie Windows 2000 Professional und Windows XP Professional.
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services.
Systems Management Server:
Der Systems Management Server von Microsoft stellt eine wertvolle Hilfe beim Bereitstellen von Sicherheitsupdates in Ihrer IT-Umgebung dar. Durch die Verwendung von SMS können Administratoren auf Windows basierte Systeme identifizieren, für die Sicherheitsupdates erforderlich sind, und für eine kontrollierte Bereitstellung dieser Updates im gesamten Unternehmen bei minimalen Unterbrechungen für Endbenutzer sorgen. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um das SMS 2003 Software Update Services Feature Pack und das SMS 2003 Administration Feature Pack. Benutzer von SMS 2.0 können auch die Website Software Updates Service Feature Pack besuchen, um Hilfe bei der Bereitstellung von Sicherheitsupdates zu erhalten. Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Hinweis: SMS nutzt Microsoft Baseline Security Analyzer und das Microsoft Office Detection-Tool, um eine breite Unterstützung bei der Erkennung und dem Deployment von Security Bulletin-Updates bereitzustellen. Einige Softwareupdates werden von diesen Tools möglicherweise nicht erkannt. Administratoren können in diesen Fällen die Inventurfunktionen von SMS nutzen, um Updates auf ausgewählten Systemen zu installieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf dieser Website (englischsprachig). Bei einigen Sicherheitsupdates, die einen Neustart des Systems erfordern, sind unter Umständen administrative Rechte nötig. Administratoren können das im SMS 2003 Administration Feature Pack und im SMS 2.0 Administration Feature Pack enthaltene Elevated Rights Deployment Tool verwenden, um diese Updates zu installieren.
Verzichtserklärung:
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.
Revisionen:
| • | V1.0 (14. Dezember 2004): Veröffentlichung des Bulletins |