Veröffentlicht: 11. Januar 2005
Version: 1.0
Zielgruppe dieses Dokuments: Benutzer von Microsoft Windows
Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit: Codeausführung von Remotestandorten aus
Bewertung des maximalen Schweregrads: Kritisch
Empfehlung: Wir empfehlen Benutzern die sofortige Installation des Updates.
Ersetzung von Sicherheitsupdates: Keine
Vorsichtsmaßnahmen: Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 890175 werden die derzeit bekannten Probleme bei der Installation dieses Sicherheitsupdates beschrieben. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen.
Windows NT Server 4.0 und Windows NT 4.0 Terminal Server Edition sind standardmäßig nicht betroffen. Wenn Sie jedoch Internet Explorer 6.0 Service Pack 1 (die einzige unterstützte Version von Internet Explorer für Windows NT Server 4.0 und Windows NT 4.0 Terminal Server Edition) installiert haben, ist die betroffene Komponente auf Ihrem System installiert. Für diese Konfigurationen ist ein Update verfügbar. Mehr dazu erfahren Sie unter „Betroffene Komponenten“ in den Informationen zum Download von Internet Explorer 6 Service Pack 1.
Getestete Software und Downloadpfade für das Update:
Betroffene Software:
| • | Microsoft Windows 2000 Service Pack 3 und Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 – Update herunterladen |
| • | Microsoft Windows XP Service Pack 1 und Microsoft Windows XP Service Pack 2 – Update herunterladen |
| • | Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1 – Update herunterladen |
| • | Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 – Update herunterladen |
| • | Microsoft Windows Server 2003 – Update herunterladen |
| • | Microsoft Windows Server 2003 64-Bit Edition – Update herunterladen |
| • | Microsoft Windows 98, Microsoft Windows 98 Second Edition (SE), Microsoft Windows Millennium Edition (ME) – Weitere Informationen zu diesen Betriebssystemen finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate“ dieses Bulletins. |
Nicht betroffene Software:
| • | Microsoft Windows NT Server 4.0 Service Pack 6a |
| • | Microsoft Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition Service Pack 6 |
Getestete Microsoft Windows-Komponenten:
Betroffene Komponenten:
| • | Internet Explorer 6.0 Service Pack 1 unter Microsoft Windows NT Server 4.0 Service Pack 6a oder Microsoft Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition Service Pack 6 – Update herunterladen |
Die in der Liste aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich, oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.
Kurzzusammenfassung |
Kurzzusammenfassung:
Dieses Update behebt eine neu entdeckte Sicherheitsanfälligkeit. Eine Sicherheitsanfälligkeit bei ActiveX-Steuerelementen in der HTML-Hilfe unter Windows ermöglicht die Offenlegung von Informationen oder die Codeausführung von Remotestandorten aus. Diese Sicherheitsanfälligkeit wird im Abschnitt „Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“ dieses Bulletins dokumentiert.
Wenn ein Benutzer mit Administratorrechten angemeldet ist, könnte ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Berechtigungen erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit geringeren Systemrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit Administratorberechtigungen arbeiten.
Wir empfehlen Benutzern die sofortige Installation des Updates.
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit:
| Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit | Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit | Windows 98, 98 SE, ME | Windows NT 4.0 | Windows 2000 | Windows XP | Windows Server 2003 |
Domänenübergreifende Sicherheitsanfälligkeit bei ActiveX-Steuerelementen in HTML-Hilfe – CAN-2004-1043 | Codeausführung von Remotestandorten aus | Kritisch | Kritisch | Kritisch | Kritisch | Mittel |
Die Bewertung basiert auf den von der Sicherheitsanfälligkeit betroffenen Systemarten, ihren typischen Bereitstellungsmustern und den möglichen Auswirkungen, die ein Ausnutzen der Sicherheitsanfälligkeit auf sie hat.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate |
Enthält dieses Update Funktionsänderungen?
Dieses Update verhindert, dass im HTML-Inhalt, der außerhalb der lokalen Zone bereitgestellt wird, eine Instanz des ActiveX-Steuerelements der HTML-Hilfe erstellt wird. Durch diese Änderung werden eventuell einige webbasierte Anwendungen beeinträchtigt. Zur Lösung dieses Problems kann der Benutzer oder Administrator diese Funktion bei Bedarf für einzelne Websites entsperren. Diese Funktion kann auch für eine gesamte Zone aktiviert werden. Beispiele für Zonen wären die lokale Intranetzone und die Zone der vertrauenswürdigen Sites.
Kann ich vertrauenswürdigen HTML-Hilfeinhalt außerhalb der lokalen Zone aktivieren?
Ja. Sie können vertrauenswürdigen HTML-Hilfeinhalt außerhalb der lokalen Zone aktivieren. Sie können zulassen, dass auf bestimmten Websites oder in bestimmten Sicherheitszonen HTML-Hilfeinhalt dargestellt wird. Erstellen Sie zu diesem Zweck einen oder beide der folgenden Registrierungsschlüssel.
Warnung: Gehen Sie dabei mit Bedacht vor und entsperren Sie nur Websites oder Sicherheitszonen, denen Sie vertrauen.
Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko.
So ermöglichen Sie, dass bestimmte Websites HTML-Hilfeinhalt darstellen können:
1. | Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein und klicken Sie anschließend auf OK. |
2. | Suche Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel und klicken Sie darauf: |
3. | Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf Neu und klicken Sie dann auf Schlüssel. |
4. | Geben Sie HHRestrictions ein und drücken Sie die Eingabetaste. |
5. | Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Unterschlüssel HHRestrictions, zeigen Sie auf Neu und klicken Sie dann auf Zeichenfolge. |
6. | Geben Sie UrlAllowList ein und drücken Sie die Eingabetaste. |
7. | Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Unterschlüssel UrlAllowList und wählen Sie Ändern. |
8. | Fügen Sie im Feld Wert, durch Strichpunkte getrennt, URL-Präfixe hinzu und drücken Sie die Eingabetaste. |
So ermöglichen Sie, dass alle Sites in einer bestimmten Zone HTML-Hilfeinhalt darstellen können:
1. | Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein und klicken Sie anschließend auf OK. |
2. | Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel und klicken Sie darauf: |
3. | Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf Neu und klicken Sie dann auf Schlüssel. |
4. | Geben Sie HHRestrictions ein und drücken Sie die Eingabetaste. |
5. | Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Unterschlüssel HHRestrictions, zeigen Sie auf Neu und klicken Sie auf DWORD-Wert. |
6. | Geben Sie MaxAllowedZone ein und drücken Sie die Eingabetaste. |
7. | Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Unterschlüssel MaxAllowedZone und wählen Sie Ändern. |
8. | Geben Sie in das Feld Wert eine Zahl zwischen 0 und 4 ein und drücken Sie die Eingabetaste. |
Hinweis: Im Feld „Wert“ dieses Registrierungsunterschlüssels steht standardmäßig eine Null (0). In der folgenden Tabelle wird erläutert, wie die verschiedenen Werte interpretiert werden.
MaxAllowedZone | Lokale Zone | Lokale Intranetzone | Zone der vertrauenswürdigen Sites | Internetzone | Zone der eingeschränkten Sites |
0 | Erlaubt | Gesperrt | Gesperrt | Gesperrt | Gesperrt |
1 | Erlaubt | Erlaubt | Gesperrt | Gesperrt | Gesperrt |
2 | Erlaubt | Erlaubt | Erlaubt | Gesperrt | Gesperrt |
3 | Erlaubt | Erlaubt | Erlaubt | Erlaubt | Gesperrt |
4 | Erlaubt | Erlaubt | Erlaubt | Erlaubt | Erlaubt |
Wie wirkt sich die erweiterte Unterstützung für Windows 98, Windows 98 Second Edition und Windows Millennium Edition auf die Veröffentlichung von Sicherheitsupdates für diese Betriebssysteme aus?
Microsoft veröffentlicht nur Sicherheitsupdates für wichtige Sicherheitsprobleme. Sicherheitsfragen, die nicht kritisch sind, werden in diesem Supportzeitraum nicht abgedeckt. Weitere Informationen zu den Microsoft Support Lifecycle-Richtlinien für diese Betriebssysteme finden Sie auf dieser Website.
Sind Windows 98, Windows 98 Second Edition oder Windows Millennium Edition auf kritische Weise von der in diesem Security Bulletin beschriebenen Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Ja. Windows 98, Windows 98 Second Edition und Windows Millennium Edition sind auf kritische Weise von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen. Für diese Plattformen ist ein kritisches Sicherheitsupdate verfügbar, das als Teil dieses Security Bulletins bereitgestellt wird und von der Windows Update-Website heruntergeladen werden kann. Weitere Informationen zu den Bewertungen des Schweregrads finden Sie auf dieser Website.
Hinweis Updates für lokalisierte Versionen von Microsoft Windows 98 und Microsoft Windows 98 Second Edition, die von Windows Update nicht unterstützt werden – nämlich in Slowenisch, Slowakisch und Thai – sind unter den folgenden Downloadadressen verfügbar:
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Ich arbeite noch mit Microsoft Windows NT 4.0 Workstation Service Pack 6a oder Windows 2000 Service Pack 2. Die Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates ist jedoch am 30. Juni 2004 abgelaufen. Was soll ich tun?
Windows NT 4.0 Workstation Service Pack 6a und Windows 2000 Service Pack 2 haben das zuvor festgelegte Ende ihres Lebenszyklus (Lifecycle) erreicht. Microsoft hat diesen Support bis zum 30. Juni 2004 verlängert.
Benutzer dieser Betriebssystemversionen sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur Extended Support-Phase und der Bereitstellung von Sicherheitsupdates für diese Betriebssystemversionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.
Benutzer, die zusätzlichen Support für Windows NT Workstation 4.0 SP6a benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support.
Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.
Ich arbeite noch mit Windows XP. Die Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates ist jedoch am 30. September 2004 abgelaufen.
Die Originalversion von Windows XP, meist als Windows XP Gold oder RTM Windows XP (Release to Manufacturing) bezeichnet, hat das Ende der erweiterten Supportphase (Extended Support Phase) am 30. September 2004 erreicht.
Benutzer dieser Betriebssystemversion sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows Service Pack-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.
Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.
Ich arbeite noch mit Windows NT 4.0 Server. Die Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates ist jedoch am 31. Dezember 2004 abgelaufen. In diesem Security Bulletin wird jedoch ein Sicherheitsupdate für diese Betriebssystemversion vorgestellt. Warum?
Windows NT 4.0 Server Service Pack 6a und Windows NT 4.0 Server Terminal Server Edition Service Pack 6 haben das zuvor festgelegte Ende ihres Lebenszyklus (Lifecycle) erreicht. Das Ende des Lebenszyklus liegt jedoch noch nicht lange zurück. In diesem Fall wurden die meisten Schritte, die zur Behebung dieser Sicherheitsanfälligkeit erforderlich sind, vor diesem Datum durchgeführt. Daher haben wir uns entschieden, im Rahmen dieses Security Bulletins für die genannten Betriebssystemversionen Sicherheitsupdates zu veröffentlichen.
Wenn diese Betriebssystemversion in der Zukunft von weiteren Sicherheitsanfälligkeiten betroffen sein sollte, behalten wir uns das Recht vor, Updates zu entwickeln und bei Bedarf zur Verfügung zu stellen. Hierfür geben wir jedoch keine Garantie. Benutzer dieser Betriebssystemversion sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows Service Pack-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.
Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.
Ich verwende Internet Explorer mit Windows Server 2003. Verringert dies die Sicherheitsanfälligkeit?
Ja. Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dieser Modus mildert dieses Problem.
Was ist die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer?
Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, die die Wahrscheinlichkeit verringern, dass ein Benutzer oder Administrator unsichere Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort verwendet. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer verringert das Risiko, indem zahlreiche Sicherheitseinstellungen geändert werden, u. a. die Einstellungen der Registerkarten Sicherheit und Erweitert im Dialogfeld Internetoptionen. Zu den wichtigsten Änderungen gehören:
| • | Die Sicherheitsstufe für die Internetzone wird als Hoch festgelegt. Diese Einstellung deaktiviert Skripts, ActiveX-Steuerelemente, Microsoft JVM (Microsoft Java Virtual Machine), HTML-Inhalte sowie Dateidownloads. |
| • | Die automatische Erkennung von Intranetsites wird deaktiviert. Diese Einstellung weist alle Intranetwebsites und UNC-Pfade (Universal Naming Convention) der Internetzone zu, die nicht ausdrücklich in der lokalen Intranetzone aufgelistet werden. |
| • | Die Installation bei Bedarf und Browsererweiterungen, die nicht von Microsoft stammen, werden deaktiviert. Diese Einstellung verhindert, dass Webseiten automatisch Komponenten installieren können, und unterbindet den Einsatz von Erweiterungen, die nicht von Microsoft stammen. |
| • | Multimediainhalte werden deaktiviert. Diese Einstellung verhindert das Verwenden von Musik, Animationen und Videoclips. |
Ich verwende Internet Explorer mit Windows XP Service Pack 2. Verringert dies die Sicherheitsanfälligkeit?
Nein. Im Internet Explorer unter Windows XP Service Pack 2 sind zwar Änderungen bezüglich der Darstellung von HTML-Inhalt in der lokalen Zone möglich, aber mit solchen Änderungen wird das Problem nicht gemindert.
Kann ich mit dem Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
Ja. MBSA kann feststellen, ob dieses Update erforderlich ist. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier.
Hinweis: Nach dem 20. April 2004 wird die Datei Mssecure.xml, die von MBSA 1.1.1 und früheren Versionen verwendet wird, nicht mehr durch neue Security Bulletin-Daten aktualisiert. Daher sind Überprüfungen, die nach diesem Datum mit MBSA 1.1.1 oder früher durchgeführt werden, unvollständig. Alle Benutzer sollten auf MBSA 1.2.1 aktualisieren, da Sicherheitsupdates besser erkannt und zusätzliche Produkte unterstützt werden. MBSA 1.2.1 steht auf der MBSA-Downloadseite zur Verfügung. Weitere Informationen zum Support für MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) 1.2.1 Q&A.
Kann ich mit Systems Management Server (SMS) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
Ja. SMS kann Sie bei der Erkennung und Bereitstellung dieses Sicherheitsupdates unterstützen. Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Für das Erkennen von Microsoft Windows und anderen betroffenen Microsoft-Produkten ist das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm erforderlich. Weitere Informationen zu den Einschränkungen des Sicherheitsupdate-Inventurprogramms finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 306460.
Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit |
Domänenübergreifende Sicherheitsanfälligkeit bei ActiveX-Steuerelementen in HTML-Hilfe – CAN-2004-1043: |
Eine domänenübergreifende Sicherheitsanfälligkeit bei ActiveX-Steuerelementen in der HTML-Hilfe ermöglicht die Offenlegung von Informationen oder die Codeausführung von Remotestandorten aus. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er Webseiten erstellt, die potenziell die Ausführung von Code von Remotestandorten aus ermöglichen, sobald ein Benutzer diese Website besucht. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Schadensbegrenzende Faktoren für die domänenübergreifende Sicherheitsanfälligkeit bei ActiveX-Steuerelementen in HTML-Hilfe – CAN-2004-1043: |
| • | Für ein Angriffsszenario im Web muss ein Angreifer eine Website einrichten, die eine Seite enthält, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. (Ein Angreifer könnte auch versuchen, eine vorhandene Website so zu manipulieren, dass eine Seite mit unsicherem Inhalt angezeigt wird.) Ein Angreifer kann Benutzer zum Besuch einer Website nicht zwingen. Er muss sie zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link zur Site des Angreifers oder zu einer vom Angreifer manipulierten Website zu klicken. | ||||||
| • | Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Berechtigungen wie der betreffende Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit geringeren Systemrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit Administratorberechtigungen arbeiten. | ||||||
| • | Outlook Express 6.0, Outlook 2002 und Outlook 2003 öffnen HTML-E-Mail-Nachrichten standardmäßig in der Zone für eingeschränkte Sites. Außerdem öffnet Outlook 2000 HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, wenn das Outlook-E-Mail-Sicherheitsupdate installiert wurde. Outlook Express 5.5 Service Pack 2 öffnet darüber hinaus HTML E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites wenn das Microsoft Security Bulletin MS04-018 installiert wurde. Die Zone für eingeschränkte Sites verringert Angriffe, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen. Das Risiko eines Angriffs durch HTML-E-Mails kann erheblich reduziert werden, wenn die folgenden Bedingungen ausnahmslos erfüllt sind:
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| • | Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dieser Modus verringert die Sicherheitsanfälligkeit. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für dieses Sicherheitsupdate. |
Problemumgehungen für die domänenübergreifende Sicherheitsanfälligkeit bei ActiveX-Steuerelementen in HTML-Hilfe – CAN-2004-1043: |
Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn die Funktionalität durch eine Problemumgehung verringert wird, so wird diese Einschränkung im Folgenden genannt.
| • | Legen Sie die Einstellungen der Internet- und lokalen Intranetzone auf „Hoch“ fest, um eine Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internet- und lokalen Intranetzone zu erhalten. Sie können sich vor diesen Sicherheitsanfälligkeiten schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch. So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
Hinweis Wenn kein Gleitregler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe und ziehen Sie den Regler dann auf Hoch. Hinweis: Bei hoher Sicherheitsstufe funktionieren einige Websites nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei hoher Sicherheitsstufe einwandfrei. Sie können Ihre Einstellungen auch so ändern, dass Sie nur vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen eine Bestätigungsaufforderung erhalten. Führen Sie dazu die folgenden Schritte aus:
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mit Hilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um ActiveX-Steuerelemente auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht bei all diesen Sites zur Bestätigung aufgefordert werden möchten, können Sie die Problemumgehung „Schränken Sie die Websites auf ausschließlich vertrauenswürdige Websites ein“ nutzen. |
| • | Schränken Sie die Websites auf ausschließlich vertrauenswürdige Websites ein. Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Site „*.windowsupdate.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf dieser Site erhalten Sie das Update; für die Installation des Updates ist die Verwendung eines ActiveX-Steuerelements erforderlich. |
| • | Installieren Sie das Outlook-E-Mail-Sicherheitsupdate, wenn Sie Outlook 2000 SP1 oder eine frühere Version verwenden. Outlook Express 6.0, Outlook 2002 und Outlook 2003 öffnen HTML-E-Mail-Nachrichten standardmäßig in der Zone für eingeschränkte Sites. Außerdem öffnet Outlook 2000 HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, wenn das Outlook-E-Mail-Sicherheitsupdate installiert wurde. Benutzer, die eines dieser Produkte verwenden, gehen nur dann das Risiko eines Angriffs über eine E-Mail-Nachricht ein, mit der versucht wird, diese Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen, wenn sie in der E-Mail-Nachricht auf einen entsprechenden Link klicken. | ||||||
| • | Installieren Sie das im Microsoft Security Bulletin MS04-018 beschriebene Update, wenn Sie Outlook Express 5.5 SP2 verwenden. Outlook Express 5.5 Service Pack 2 öffnet darüber hinaus HTML E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites wenn das Microsoft Security Bulletin MS04-018 installiert wurde. Benutzer, die eines dieser Produkte verwenden, gehen nur dann das Risiko eines Angriffs über eine E-Mail-Nachricht ein, mit der versucht wird, diese Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen, wenn sie in der E-Mail-Nachricht auf einen entsprechenden Link klicken. | ||||||
| • | Lesen Sie E-Mail-Nachrichten im Nur-Text-Format, wenn Sie Outlook 2002 oder höher oder Outlook Express 6 SP1 oder höher verwenden, um sich vor Angriffen über HTML-E-Mail-Nachrichten zu schützen. Benutzer von Outlook 2002, die Office XP Service Pack 1 oder höher installiert haben, und Benutzer von Outlook Express 6, die Internet Explorer 6 Service Pack 1 installiert haben, können diese Einstellung aktivieren und alle nicht digital signierten oder nicht verschlüsselten E-Mail-Nachrichten als Nur-Text anzeigen. Digital signierte oder verschlüsselte E-Mail-Nachrichten sind von dieser Einstellung nicht betroffen und können im Originalformat gelesen werden. Weitere Informationen zum Aktivieren dieser Einstellung in Outlook 2002 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 307594. Weitere Informationen zu dieser Einstellung in Outlook Express 6 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 291387. Auswirkung der Problemumgehung: E-Mail-Nachrichten, die im Nur-Text-Format angezeigt werden, können keine Bilder, speziellen Schriftarten, Animationen oder andere umfassende Inhalte enthalten. Darüber hinaus gilt:
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Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur domänenübergreifenden Sicherheitsanfälligkeit bei ActiveX-Steuerelementen in HTML-Hilfe – CAN-2004-1043: |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese domänenübergreifende Sicherheitsanfälligkeit ermöglicht die Offenlegung von Informationen oder die Codeausführung von Remotestandorten aus. Wenn ein Benutzer mit Administratorrechten angemeldet ist, könnte ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Berechtigungen erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit geringeren Systemrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit Administratorberechtigungen arbeiten.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Der Vorgang, durch den bestimmte Funktionen, die über die ActiveX-Steuerelemente in HTML-Hilfe verfügbar sind, vom domänenübergreifenden Sicherheitsmodell von Internet Explorer überprüft werden.
Was ist HTML-Hilfe?
Microsoft HTML-Hilfe ist das Standardhilfesystem für die Windows-Plattform. Das ActiveX-Steuerelement in HTML-Hilfe ist ein Programm, das eine HTML-Datei mit Hilfenavigation und sekundärer Fensterfunktionalität ausstattet. Weitere Informationen über das ActiveX-Steuerelement in HTML-Hilfe finden Sie in der Produktdokumentation.
Was ist das von Internet Explorer implementierte domänenübergreifende Sicherheitsmodell?
Eine grundlegende Sicherheitsfunktion von Browsern besteht darin, zu gewährleisten, dass Browserfenster, die von unterschiedlichen Websites gesteuert werden, sich nicht störend beeinflussen oder auf die Daten der anderen Websites zugreifen können. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die Fenster derselben Website miteinander interagieren können. Um zwischen interaktionsfähigen und nicht interaktionsfähigen Browserfenstern unterscheiden zu können, wurde das Konzept der „Domäne“ entwickelt. Eine Domäne ist eine Sicherheitsgrenze – geöffnete Fenster in ein und derselben Domäne können miteinander interagieren, Fenster anderer Domänen jedoch nicht. Das domänenübergreifende Sicherheitsmodell ist der Teil der Sicherheitsarchitektur, der verhindert, dass sich unterschiedliche Domänen gegenseitig störend beeinflussen.
Das einfachste Beispiel für eine Domäne kann anhand von Websites erläutert werden. Wenn Sie die Website http://www.wingtiptoys.com besuchen und ein Fenster http://www.wingtiptoys.com/security geöffnet wird, können die beiden Fenster miteinander interagieren, denn beide Websites gehören zur selben Domäne: http://www.wingtiptoys.com. Wenn Sie jedoch die Website http://www.wingtiptoys.com besuchen und ein Fenster in einer anderen Website geöffnet wird, schützt das domänenübergreifende Sicherheitsmodell die beiden Fenster voreinander. Dieses Konzept gilt auch für andere Bereiche. Das Dateisystem auf Ihrem lokalen Computer ist ebenfalls eine Domäne. Die Website http://www.wingtiptoys kann also z. B. ein Fenster öffnen und eine Datei auf der Festplatte anzeigen. Da sich das lokale Dateisystem jedoch in einer anderen Domäne als die Website befindet, verhindert das domänenübergreifende Sicherheitsmodell, dass die Website die angezeigte Datei liest.
Das domänenübergreifende Sicherheitsmodell von Internet Explorer kann in Internet Explorer mit Hilfe der Sicherheitszoneneinstellungen konfiguriert werden.
Was sind Internet Explorer-Sicherheitszonen?
Das System der Sicherheitszonen von Internet Explorer ordnet Onlineinhalte nach ihrer Vertrauenswürdigkeit einer Kategorie oder Zone zu. Bestimmte Webdomänen können je nach Vertrauenswürdigkeit des Inhalts der jeweiligen Domäne einer Zone zugewiesen werden. Diese Zone schränkt dann basierend auf den entsprechenden Einstellungen die Funktionen des Webinhalts ein. Standardmäßig werden die meisten Internetdomänen als Teil der Internetzone behandelt. Standardmäßig hindert die Richtlinie der Internetzone Skripts und anderen aktiven Code daran, auf Ressourcen auf dem lokalen System zuzugreifen.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, dem es gelingt, diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich auszunutzen, könnte bösartigen Code im Sicherheitskontext der lokalen Zone von Internet Explorer ausführen. So könnte ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine unsichere Webseite erstellt und den Benutzer zum Besuch dieser Seite verleitet. (Ein Angreifer könnte auch versuchen, eine vorhandene Website so zu manipulieren, dass dort unsicherer Inhalt angezeigt wird.) Wenn der Benutzer die Seite besucht, kann der Angreifer auf Informationen von anderen Websites oder auf lokale Dateien auf dem System zugreifen oder im Namen des lokal angemeldeten Benutzers bösartigen Code ausführen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass ein Benutzer Websites betrachtet, damit Schaden verursacht werden kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Benutzerarbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko. Systeme, auf denen in der Regel keine Websites besucht werden (z. B. die meisten Serversysteme), sind dagegen weniger gefährdet.
Sind Windows 98, Windows 98 Second Edition oder Windows Millennium Edition auf kritische Weise von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Ja. Windows 98, Windows 98 Second Edition und Windows Millennium Edition sind auf kritische Weise von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen. Für diese Plattformen ist ein kritisches Sicherheitsupdate verfügbar, das als Teil dieses Security Bulletins bereitgestellt wird und von der Windows Update-Website heruntergeladen werden kann. Weitere Informationen zu den Bewertungen des Schweregrads finden Sie auf dieser Website.
Hinweis Updates für lokalisierte Versionen von Microsoft Windows 98 und Microsoft Windows 98 Second Edition, die von Windows Update nicht unterstützt werden – nämlich die in Slowenisch, Slowakisch und Thai – sind unter den folgenden Downloadadressen verfügbar:
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Was bewirkt das Update?
Dieses Update verhindert, dass in HTML-Inhalt, der außerhalb der lokalen Zone bereitgestellt wird, eine Instanz des ActiveX-Steuerelements der HTML-Hilfe erstellt wird.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Sie wurde der allgemeinen Sicherheitsanfälligkeit mit der Nummer CAN-2004-1043 zugewiesen.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Ja. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins hatte Microsoft Informationen erhalten, dass diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wurde.
Werden die Benutzer durch die Installation dieses Sicherheitsupdates vor dem veröffentlichten Code geschützt, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird?
Ja. Durch dieses Sicherheitsupdate wird die derzeit ausgenutzte Sicherheitsanfälligkeit behoben. Die beseitigte Sicherheitsanfälligkeit wurde der allgemeinen Sicherheitsanfälligkeit mit der Nummer CAN-2004-1043 zugewiesen.
Informationen zum Sicherheitsupdate |
Installationsplattformen und -voraussetzungen:
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre Plattform zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Windows Server 2003 (alle Versionen) |
Voraussetzungen:
Dieses Sicherheitsupdate erfordert eine veröffentlichte Version von Windows Server 2003.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in Windows Server 2003 Service Pack 1 enthalten sein.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
/help Befehlszeilenoptionen anzeigen
Installationsmodi
/quiet Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff und keine Anzeige)
/passive Unbeaufsichtigten Modus verwenden (nur Fortschrittsanzeige)
/uninstall Paket deinstallieren
Neustartoptionen
/norestart Kein Neustart nach Abschluss der Installation
/forcerestart Neustart nach der Installation
Besondere Optionen
/l Auflisten der Windows-Hotfixes oder -Updatepakete
/o Überschreiben von OEM-Dateien ohne Eingabeaufforderung
/n Kein Sichern der für die Deinstallation benötigten Dateien
/f Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen
/extract Dateien extrahieren, ohne Setup zu starten
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsdienstprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows Server 2003, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windowsserver2003-kb890175-x86-enu /passive /quiet
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows Server 2003, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
Windowsserver2003-kb890175-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Das Installationsprogramm beendet die erforderlichen Dienste, installiert das Update und startet die Dienste dann neu. Wenn jedoch die erforderlichen Dienste aus irgendwelchen Gründen nicht beendet werden können oder benötigte Dateien aktuell verwendet werden, ist für dieses Update ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Updates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB890175$\Spuninst. Das Dienstprogramm Spuninst.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:
/?: Liste der Installationsoptionen anzeigen.
/u: Verwenden des unbeaufsichtigten Modus.
/f: Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen.
/z: Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
/q: Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff).
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
Windows Server 2003 Enterprise Edition, Windows Server 2003 Standard Edition, Windows Server 2003 Web Edition, und Windows Server 2003 Datacenter Edition:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | Ordner |
Hhctrl.ocx | 5.2.3790.233 | 19-Nov-2004 | 00:53 | 512.512 | RTMGDR |
Hhctrl.ocx | 5.2.3790.233 | 19-Nov-2004 | 00:55 | 512.512 | RTMQFE |
Windows Server 2003 64-Bit Enterprise Edition und Windows Server 2003 64-Bit Datacenter Edition:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | Ordner |
Hhctrl.ocx | 5.2.3790.233 | 18-Nov-2004 | 22:44 | 1.526.784 | RTMGDR |
Whhctrl.ocx | 5.2.3790.233 | 19-Nov-2004 | 00:53 | 512.512 | RTMGDR\WOW |
Hhctrl.ocx | 5.2.3790.233 | 18-Nov-2004 | 22:43 | 1.526.784 | RTMQFE |
Whhctrl.ocx | 5.2.3790.233 | 19-Nov-2004 | 00:55 | 512.512 | RTMQFE WOW |
Hinweis: Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate unter Windows Server 2003 oder unter Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 installieren, prüft das Installationsprogramm, ob die zu aktualisierenden Dateien auf dem Computer bereits durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um diese Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die RTMGDR-Dateien auf Ihr System. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Programmversion Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP1\KB890175\Filelist Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem wird der Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 890175 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows XP (alle Versionen) |
Hinweis: Für Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 ist dieses Sicherheitsupdate mit dem für Windows Server 2003 64-Bit Edition identisch.
Voraussetzungen
Dieses Sicherheitsupdate erfordert eine veröffentlichte Version von Windows XP Service Pack 1 (SP1) oder Windows XP Service Pack 2. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 322389.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in zukünftigen Service Packs enthalten sein.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
/help Befehlszeilenoptionen anzeigen
Installationsmodi
/quiet Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff und keine Anzeige)
/passive Unbeaufsichtigten Modus verwenden (nur Fortschrittsanzeige)
/uninstall Paket deinstallieren
Neustartoptionen
/norestart Kein Neustart nach Abschluss der Installation
/forcerestart Neustart nach der Installation
Besondere Optionen
/l Auflisten der Windows-Hotfixes oder -Updatepakete
/o Überschreiben von OEM-Dateien ohne Eingabeaufforderung
/n Kein Sichern der für die Deinstallation benötigten Dateien
/f Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen
/extract Dateien extrahieren, ohne Setup zu starten
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsdienstprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows XP, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windowsxp-kb890175-x86-enu /passive /quiet
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows XP, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
Windowsxp-kb890175-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Das Installationsprogramm beendet die erforderlichen Dienste, installiert das Update und startet die Dienste dann neu. Wenn jedoch die erforderlichen Dienste aus irgendwelchen Gründen nicht beendet werden können oder benötigte Dateien aktuell verwendet werden, ist für dieses Update ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Die Datei Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB890175$\Spuninst. Das Dienstprogramm Spuninst.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:
/?: Liste der Installationsoptionen anzeigen.
/u: Verwenden des unbeaufsichtigten Modus.
/f: Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen.
/z: Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
/q: Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff).
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
Windows XP Home Edition Service Pack 1, Windows XP Professional Service Pack 1, Windows XP Tablet PC Edition, Windows XP Media Center Edition, Windows XP Home Edition Service Pack 2, Windows XP Professional Service Pack 2, Windows XP Tablet PC Edition 2005, Windows XP Media Center Edition 2005:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | Ordner |
Hhctrl.ocx | 5.2.3790.1280 | 02-Dez-2004 | 18:35 | 539.648 | SP2QFE |
Hhctrl.ocx | 5.2.3790.1280 | 01-Dez-2004 | 05:19 | 539.648 | SP2GDR |
Hhctrl.ocx | 5.2.3790.233 | 02-Dez-2004 | 19:15 | 512.512 | SP1QFE |
Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | Ordner |
Hhctrl.ocx | 5.2.3790.233 | 19-Nov-2004 | 21:37 | 1.526.784 | SP1QFE |
Whhctrl.ocx | 5.2.3790.233 | 19-Nov-2004 | 21:34 | 512.512 | SP1QFE\WOW |
Windows XP 64-Bit Edition Version 2003:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | Ordner |
Hhctrl.ocx | 5.2.3790.233 | 18-Nov-2004 | 22:44 | 1.526.784 | RTMGDR |
Whhctrl.ocx | 5.2.3790.233 | 19-Nov-2004 | 00:53 | 512.512 | RTMGDR\WOW |
Hhctrl.ocx | 5.2.3790.233 | 18-Nov-2004 | 22:43 | 1.526.784 | RTMQFE |
Whhctrl.ocx | 5.2.3790.233 | 19-Nov-2004 | 00:55 | 512.512 | RTMQFE\WOW |
Hinweis: Die Versionen für Windows XP und Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 dieses Sicherheitsupdates liegen als Dualmodus-Pakete vor. Diese Pakete enthalten Dateien für die Originalversion von Windows XP sowie für Windows XP Service Pack 1 (SP1) und Windows XP Service Pack 2 (SP2). Weitere Informationen zu Dualmodus-Paketen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 328848.
Wenn Sie das Sicherheitsupdate für Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um diese Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die RTMGDR-Dateien auf Ihr System. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Programmversion Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen: Für Windows XP Home Edition Service Pack 1, Windows XP Professional Service Pack 1, Windows XP Tablet PC Edition, Windows XP Media Center Edition, Windows XP Home Edition Service Pack 2, Windows XP Professional Service Pack 2, Windows XP Tablet PC Edition 2005, Windows XP Media Center Edition 2005: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP3\KB890175\Filelist Für Windows XP 64-Bit Edition Version 2003: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP1\KB890175\Filelist Hinweis: Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste aller installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 890175 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows 2000 (alle Versionen) |
Voraussetzungen:
Für Windows 2000 erfordert dieses Sicherheitsupdate Service Pack 3 (SP3) oder Service Pack 4 (SP4).
Die oben aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich, oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.
Weitere Informationen zu den Bezugsquellen für aktuelle Service Packs finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 260910.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
/help Befehlszeilenoptionen anzeigen
Installationsmodi
/quiet Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff und keine Anzeige)
/passive Unbeaufsichtigten Modus verwenden (nur Fortschrittsanzeige)
/uninstall Paket deinstallieren
Neustartoptionen
/norestart Kein Neustart nach Abschluss der Installation
/forcerestart Neustart nach der Installation
Besondere Optionen
/l Auflisten der Windows-Hotfixes oder -Updatepakete
/o Überschreiben von OEM-Dateien ohne Eingabeaufforderung
/n Kein Sichern der für die Deinstallation benötigten Dateien
/f Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen
/extract Dateien extrahieren, ohne Setup zu starten
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsdienstprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows 2000 Service Pack 3 oder Windows 2000 Service Pack 4, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windows2000-kb890175-x86-enu /passive /quiet
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows 2000 Service Pack 3 oder Windows 2000 Service Pack 4, um das Sicherheitsupdate zu installieren, ohne einen Neustart des Systems zu erzwingen:
Windows2000-kb890175-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Das Installationsprogramm beendet die erforderlichen Dienste, installiert das Update und startet die Dienste dann neu. Wenn jedoch die erforderlichen Dienste aus irgendwelchen Gründen nicht beendet werden können oder benötigte Dateien aktuell verwendet werden, ist für dieses Update ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB890175$\Spuninst. Das Dienstprogramm Spuninst.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:
/?: Liste der Installationsoptionen anzeigen.
/u: Verwenden des unbeaufsichtigten Modus.
/f: Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen.
/z: Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
/q: Stillen Modus verwenden (kein Benutzereingriff).
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
Hinweis: Die Informationen zu Datum, Uhrzeit, Dateiname oder Größe können sich während der Installation ändern. Einzelheiten zum Überprüfen einer Installation finden Sie im Abschnitt „Überprüfen der Updateinstallation“.
Windows 2000 Service Pack 3 und Windows 2000 Service Pack 4:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe |
Hhctrl.ocx | 5.2.3790.233 | 22-Nov-2004 | 06:20 | 512.512 |
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Programmversion Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB890175\Filelist Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem wird der Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 890175 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows NT 4.0 (alle Versionen) |
Voraussetzungen:
Dieses Sicherheitsupdate erfordert Windows NT Server 4.0 Service Pack 6a (SP6a) oder Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition Service Pack 6 (SP6).
Die oben aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich, oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.
Weitere Informationen zu den Bezugsquellen für aktuelle Service Packs finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 152734.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
/q: Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien. Mit dieser Option werden keine Eingabeaufforderungen unterdrückt, wenn Windows Update Setup aktiv ist.
/q:u : Gibt den stillen Benutzermodus an, bei dem dem Benutzer einige Dialogfelder angezeigt werden.
/q:a : Gibt den stillen Administratormodus an, bei dem dem Benutzer keine Dialogfelder angezeigt werden.
/c:<UNC-Pfad> Gibt den Pfad und Namen der Datei Setup.inf oder Setup.exe an.
/r:n : Neustart des Computers nach der Installation niemals durchführen.
/r:a : Neustart des Computers nach der Installation immer durchführen.
/r:s : Startet den Computer nach der Installation ohne Benutzeraufforderung neu.
/T:<Verzeichnispfad: Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an.
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 197147.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie folgenden Befehl in einer Befehlszeile, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windowsnt4-kb890175-x86-enu /q;a
Verwenden Sie folgenden Befehl in einer Befehlszeile, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
Windowsnt4-kb890175-x86-enu /r:n
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Das Installationsprogramm beendet die erforderlichen Dienste, installiert das Update und startet die Dienste dann neu. Wenn jedoch die erforderlichen Dienste aus irgendwelchen Gründen nicht beendet werden können oder benötigte Dateien aktuell verwendet werden, ist für dieses Update ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.
Oder
Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Ausführen, geben Sie „RunDll32 advpack.dll,LaunchINFSectionEx %Windir%\$NTUninstallQ890175$\890175UP.INF,updfiles,,64“ ein und klicken Sie dann auf OK.
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute (oder welche mit neuerem Datum), die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
Hinweis: Die Informationen zu Datum, Uhrzeit, Dateiname oder Größe können sich während der Installation ändern. Einzelheiten zum Überprüfen einer Installation finden Sie im Abschnitt „Überprüfen der Updateinstallation“.
Windows NT Server 4.0 und Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe |
Hhctrl.ocx | 5.2.3790.233 | 02-Dez-2004 | 19:15 | 512.512 |
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Programmversion Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Hotfix\Q890175 Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem wird der Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 890175 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Weitere Sicherheitsupdates:
Updates für andere Sicherheitsrisiken sind unter den folgenden Adressen erhältlich:
| • | Sicherheitsupdates sind im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Schlüsselwortsuche nach dem Begriff „security_patch“ oder „security_update“ ermittelt werden. |
| • | Updates für Kundenplattformen können Sie auf der Website Windows Update abrufen. |
Support:
| • | Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. |
| • | Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support-Website. |
Sicherheitsressourcen:
| • | Das Microsoft Security Portal bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten. |
| • | |
| • | |
| • | |
| • | Windows Update-Katalog: Weitere Informationen über den Windows Update-Katalog finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 323166. |
| • |
Software Update Services:
Mit den Microsoft Software Update Services (SUS) können Sie als IT-Administrator neue wichtige Updates, Hotfixes oder Patches schnell und zuverlässig auf den Servern und Desktop-Computern in Ihrem Netzwerk bereitstellen. Die SUS unterstützen die Produkte der Windows 2000 Server- und Windows Server 2003-Familie sowie Windows 2000 Professional und Windows XP Professional.
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services.
Systems Management Server:
Der Systems Management Server von Microsoft stellt eine wertvolle Hilfe beim Bereitstellen von Sicherheitsupdates in Ihrer IT-Umgebung dar. Durch die Verwendung von SMS können Administratoren auf Windows basierte Systeme identifizieren, für die Sicherheitsupdates erforderlich sind, und für eine kontrollierte Bereitstellung dieser Updates im gesamten Unternehmen bei minimalen Unterbrechungen für Endbenutzer sorgen. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um das SMS 2003 Software Update Services Feature Pack und das SMS 2003 Administration Feature Pack. Benutzer von SMS 2.0 können auch die Website Software Updates Service Feature Pack besuchen, um Hilfe bei der Bereitstellung von Sicherheitsupdates zu erhalten. Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Hinweis: SMS nutzt Microsoft Baseline Security Analyzer und das Microsoft Office Detection-Tool, um eine breite Unterstützung bei der Erkennung und dem Deployment von Security Bulletin-Updates bereitzustellen. Einige Softwareupdates werden von diesen Tools möglicherweise nicht erkannt. Administratoren können in diesen Fällen die Inventurfunktionen von SMS nutzen, um Updates auf ausgewählten Systemen zu installieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf dieser Website (englischsprachig). Bei einigen Sicherheitsupdates, die einen Neustart des Systems erfordern, sind unter Umständen administrative Rechte nötig. Administratoren können das im SMS 2003 Administration Feature Pack und im SMS 2.0 Administration Feature Pack enthaltene Elevated Rights Deployment Tool verwenden, um diese Updates zu installieren.
Verzichtserklärung:
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.
Revisionen:
| • | V1.0 (11. Januar 2005): Veröffentlichung des Bulletins |