Veröffentlicht: 14. Juni 2005
Version 1.0
Zielgruppe dieses Dokuments: Benutzer von Microsoft Windows
Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit: Codeausführung von Remotestandorten aus
Bewertung des maximalen Schweregrads: Hoch
Empfehlung: Benutzer sollten das Sicherheitsupdate so schnell wie möglich installieren.
Ersetzung von Sicherheitsupdates: Keine
Vorsichtsmaßnahmen: Keine
Getestete Software und Downloadpfade für das Update:
Betroffene Software:
| • | Microsoft Windows XP Service Pack 1 – Update herunterladen |
| • | Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1 (Itanium) – Update herunterladen |
| • | Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 (Itanium) – Update herunterladen |
| • | Microsoft Windows Server 2003 – Update herunterladen. |
| • | Microsoft Windows Server 2003 für Itanium-basierte Systeme – Update herunterladen |
Nicht betroffene Software:
| • | Microsoft Windows 2000 Service Pack 3 und Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 |
| • | Microsoft Windows XP Service Pack 2 |
| • | Microsoft Windows XP Professional x64 Edition |
| • | Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1 |
| • | Microsoft Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme |
| • | Microsoft Windows Server 2003 x64 Edition |
| • | Microsoft Windows 98, Microsoft Windows 98 Second Edition (SE) und Microsoft Windows Millennium Edition (ME) |
Die in der Liste aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.
Kurzzusammenfassung |
Kurzzusammenfassung:
Dieses Update behebt eine neue, von einem Privatanwender entdeckte Sicherheitsanfälligkeit. Die Sicherheitsanfälligkeit wird im Abschnitt „Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“ dieses Bulletins dokumentiert.
Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerberechtigungen erstellen.
Wir empfehlen Benutzern, dieses Sicherheitsupdate so schnell wie möglich zu installieren.
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit:
| Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit | Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit | Windows XP Service Pack 1 | Windows Server 2003 |
Sicherheitsanfälligkeit im WebClient – CAN-2005-1207 | Codeausführung von Remotestandorten aus | Hoch | Mittel |
Die Bewertung basiert auf den von der Sicherheitsanfälligkeit betroffenen Systemarten, ihren typischen Bereitstellungsmustern und den möglichen Auswirkungen, die ein Ausnutzen der Sicherheitsanfälligkeit auf sie hat.
Hinweis: Die Schweregrade für die nicht auf x86 basierenden Betriebssysteme werden den auf x86 basierenden Betriebssystemen wie folgt zugeordnet:
| • | Der Schweregrad für Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1 (Itanium) ist der gleiche wie der für Windows XP Service Pack 1. |
| • | Der Schweregrad für Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 (Itanium) ist der gleiche wie der für Windows XP Service Pack 1. |
| • | Der Schweregrad für Microsoft Windows Server 2003 für Itanium-basierte Systeme ist der gleiche wie der für Windows Server 2003. |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate |
Kann ich mit dem Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
Ja. MBSA kann feststellen, ob dieses Update erforderlich ist. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier.
Kann ich mit Systems Management Server (SMS) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
Ja. SMS kann Sie bei der Erkennung und Bereitstellung dieses Sicherheitsupdates unterstützen. Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website. Sie können dieses Update mit Hilfe der Funktion zur Inventur und Softwareverteilung von SMS bereitstellen.
Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit |
Sicherheitsanfälligkeit im WebClient – CAN-2005-1207: |
Bei der Art der Verarbeitung von WebClient-Anforderungen unter Windows liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die das Ausführen von Code von Remotestandorten aus ermöglichen kann. Wenn ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit im WebClient – CAN-2005-1207: |
| • | Ein Angreifer benötigt gültige Anmeldeinformationen, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht von anonymen Benutzern ausgenutzt werden. |
| • | Unter Windows Server 2003 ist der WebClient-Dienst standardmäßig deaktiviert. Das System ist nur dann durch diese Sicherheitsanfälligkeit gefährdet, wenn ein Administrator diesen Dienst manuell aktiviert hat. |
| • | Höchstwahrscheinlich würde das Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit jedoch zu einem Denial-of-Service führen. |
| • | Mit Hilfe bewährter Methoden für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Netzwerke vor Remoteangriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden. Eine bewährte Methode besteht darin, für Systeme, die mit dem Internet verbunden sind, nur eine minimale Anzahl von Ports zu öffnen. Standardmäßig blockiert die in Windows XP Service Pack 1 und Windows Server 2003 enthaltene Internetverbindungsfirewall alle betroffenen Ports, sodass diese nicht auf netzwerkbasierte Angriffe zum Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit reagieren. |
| • | Der Sicherheitshandbuch für Windows Server 2003 empfiehlt das Deaktivieren des WebClient-Diensts. Umgebungen, die diesen Richtlinien genügen, tragen hinsichtlich dieser Sicherheitsanfälligkeit möglicherweise ein geringeres Risiko. |
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit im WebClient – CAN-2005-1207: |
Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn die Funktionalität durch eine Problemumgehung verringert wird, so wird diese Einschränkung im folgenden Abschnitt genannt.
| • | Deaktivieren des WebClient-Diensts Das Deaktivieren des WebClient-Diensts trägt zum Schutz vor Angriffen bei, mit denen diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Gehen Sie wie folgt vor, um den WebClient-Dienst zu deaktivieren:
Sie können den WebClient-Dienst auch deaktivieren, indem Sie den folgenden Befehl in die Befehlszeile eingeben: sc stop WebClient & sc config WebClient start= disabled Auswirkung der Problemumgehung: Wenn der WebClient-Dienst deaktiviert ist, werden Web Distributed Authoring and Versioning-Anforderungen (WebDAV) nicht übertragen. Wenn der WebClient-Dienst deaktiviert ist, werden Dienste, die explizit vom WebClient-Dienst abhängen, nicht gestartet, und eine Fehlermeldung wird im Systemereignisprotokoll aufgezeichnet. Benutzern von Windows Server 2003 steht die Funktion „Als Webordner öffnen“ nicht zur Verfügung. | ||||||||||||||
| • | Verwenden Sie Einstellungen für Gruppenrichtlinien zum Deaktivieren des WebClient-Diensts auf allen betroffenen Systemen, die diese Komponente nicht benötigen. Hinweis: Sie können auch das Sicherheitshandbuch für Windows 2003 zurate ziehen. Dieses Handbuch enthält Informationen zum Deaktivieren von Diensten. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites:
Auswirkung der Problemumgehung: Wenn der WebClient-Dienst deaktiviert ist, werden Web Distributed Authoring and Versioning-Anforderungen (WebDAV) nicht übertragen. Wenn der WebClient-Dienst deaktiviert ist, werden Dienste, die explizit vom WebClient-Dienst abhängen, nicht gestartet, und eine Fehlermeldung wird im Systemereignisprotokoll aufgezeichnet. Benutzern von Windows Server 2003 steht die Funktion „Als Webordner öffnen“ nicht zur Verfügung. | ||||||||||||||
| • | Blockieren Sie die TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall: WebDAV verwendet TCP-Port 80 für ausgehenden Datenverkehr, doch auch die TCP-Ports 139 und 445 können für eingehenden Daten genutzt werden, um eine Verbindung mit diesem Dienst herzustellen und die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. Das Blockieren dieser Ports an der Firewall kann verhindern, dass Systeme hinter dieser Firewall Angriffen ausgesetzt werden, die diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen versuchen. Wir empfehlen das Blockieren der gesamten unerwünschten eingehenden Kommunikation aus dem Internet. So können Sie Angriffe verhindern, bei denen möglicherweise andere Ports verwendet werden. Weitere Informationen zu Ports finden Sie auf der folgenden Website. | ||||||||||||||
| • | Verwenden Sie zum Schutz vor netzwerkbasierten Versuchen, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, eine persönliche Firewall, beispielsweise die Internetverbindungsfirewall, die im Lieferumfang von Windows XP und Windows Server 2003 enthalten ist. Die Internetverbindungsfirewall unter Windows XP und Windows Server 2003 schützt standardmäßig Ihre Internetverbindung, indem sie unerwünscht eingehenden Datenverkehr blockiert. Microsoft empfiehlt das Blockieren der gesamten unerwünschten eingehenden Kommunikation aus dem Internet. Führen Sie die folgenden Schritte durch, um die Internetverbindungsfirewall mit dem Netzwerkinstallations-Assistenten zu aktivieren:
Führen Sie die folgenden Schritte durch, um die Internetverbindungsfirewall manuell für eine Verbindung zu konfigurieren:
Hinweis: Wenn Sie die Kommunikation einiger Programme und Dienste über die Firewall aktivieren möchten, klicken Sie auf der Registerkarte Erweitert auf Einstellungen, und wählen Sie dann die notwendigen Programme, Protokolle und Dienste aus. | ||||||||||||||
| • | Zum Schutz vor netzwerkbasierten Versuchen, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, sollten Sie erweiterte TCP/IP-Filter auf Systemen aktivieren, die diese Funktion unterstützen. Sie können erweiterte TCP/IP-Filter aktivieren, um den gesamten unerwünschten eingehenden Datenverkehr zu blockieren. Weitere Informationen zur Konfiguration von TCP/IP-Filtern finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 309798. | ||||||||||||||
| • | Zum Schutz vor netzwerkbasierten Versuchen, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, sollten Sie die betroffenen Ports mit IPSec auf den betroffenen Systemen blockieren. Mit Hilfe von IPSec (Internet Protocol Security) können Sie die Netzwerkkommunikation sicherer gestalten. Ausführliche Informationen zu IPSec und dem Anwenden von Filtern finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 313190 und Microsoft Knowledge Base-Artikel 813878. |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit im WebClient – CAN-2005-1207: |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerberechtigungen erstellen. Zum Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit benötigt ein Angreifer gültige Anmeldeinformationen. Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht von anonymen Benutzern ausgenutzt werden. Die Sicherheitsanfälligkeit könnte von einem Angreifer auch ausgenutzt werden, um eine lokale Erhöhung von Berechtigungen zu bewirken.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit entsteht durch einen ungeprüften Puffer im WebClient-Dienst.
Was ist der WebClient-Dienst?
Der WebClient-Dienst ermöglicht Anwendungen den Zugriff auf Dokumente im Internet. WebClient erweitert die Netzwerkfähigkeit von Windows, indem standardmäßigen Win32-Anwendungen das Erstellen, Lesen und Schreiben von Dateien auf Internetdateiservern über das WebDAV-Protokoll ermöglicht wird. Das WebDAV-Protokoll ist ein in XML verfasstes Dateizugriffsprotokoll, das über Hypertext Transfer Protocol (HTTP) übertragen wird. Durch die Verwendung von standardmäßigem HTTP wird WebDAV über die vorhandene Internetinfrastruktur ausgeführt. WebDAV wird beispielsweise über Firewalls und Router hinweg ausgeführt.
Bei angehaltenem WebClient-Dienst können Sie mit dem Web Publishing-Assistenten keine Daten im Internet veröffentlichen, wenn die Adressen das WebDAV-Protokoll verwenden. Ist dieser Dienst deaktiviert, werden jene Dienste nicht gestartet, die explizit von diesem Dienst abhängen. Weitere Informationen über WebDAV finden Sie in der folgenden Produktdokumentation.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerberechtigungen erstellen.
Wer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen?
Ein Angreifer benötigt gültige Anmeldeinformationen, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht von anonymen Benutzern ausgenutzt werden. Obgleich der WebClient-Dienst das WebDAV-Protokoll über das Internet unterstützt, muss ein authentifizierter Angreifer die Schritte ausführen, die für die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit erforderlich sind. Wenn das Gastkonto auf dem betroffenen System aktiviert ist, kann dieser Angriff von jedem Benutzer durchgeführt werden.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen kann. Der Angreifer müsste sich zuerst beim System anmelden und authentifizieren. Ein Angreifer könnte dann versuchen, diese Sicherheitsanfälligkeit direkt über ein Netzwerk auszunutzen, indem er eine Reihe speziell gestalteter Nachrichten erstellt und diese an das betroffene System sendet. Die Nachrichten können dann bewirken, dass das betroffene System Code ausführt.
Der Zugriff auf die betroffene Komponente durch einen Angreifer könnte auch auf einem anderen Weg erfolgen. So könnte ein Angreifer ein anderes Programm verwenden, das an die betroffene Komponente Parameter übergibt (entweder lokal oder remote).
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit stellt für alle betroffenen Betriebssysteme ein Risiko dar. Standardmäßig blockiert die in Windows XP Service Pack 1 und Windows Server 2003 enthaltene Internetverbindungsfirewall alle betroffenen Ports, sodass diese nicht auf netzwerkbasierte Angriffe zum Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit reagieren. Unter Windows Server 2003 ist der WebClient-Dienst standardmäßig deaktiviert.
Kann diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausgenutzt werden?
Ja. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausnutzen. Mit Hilfe bewährter Methoden für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Sie sich vor Remoteangriffen aus dem Internet schützen. Microsoft stellt Informationen darüber zur Verfügung, wie Sie Ihren PC schützen können: Für Heimanwender. Für IT-Profis.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem sichergestellt wird, dass der WebClient-Dienst die Länge einer Nachricht einwandfrei überprüft, bevor diese an den zugewiesenen Puffer übergeben wird.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Informationen zum Sicherheitsupdate |
Betroffene Software:
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Windows Server 2003 (alle Versionen) |
Voraussetzungen:
Dieses Sicherheitsupdate erfordert eine veröffentlichte Version von Windows Server 2003.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem ist in Service Pack 1 enthalten.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
/nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
/integrate:Pfad | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist. |
/extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
/ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
/verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows Server 2003, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windowsserver2003-kb896426-x86-enu /quiet
Hinweis: Durch die Verwendung der Installationsoption /quiet werden alle Meldungen unterdrückt. Dies gilt auch für Fehlermeldungen. Bei Verwendung der Installationsoption /quiet sollten Administratoren anhand einer der empfohlenen Methoden überprüfen, ob die Installation erfolgreich war. Administratoren sollten bei Verwendung dieser Option außerdem in der Protokolldatei KB896426.log überprüfen, ob Fehlermeldungen vorliegen.
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows Server 2003, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
Windowsserver2003-kb896426-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. Weitere Informationen zu möglichen Gründen für einen Neustart des Computers finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Updates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB896426$\Spuninst.
| Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
Windows Server 2003 Web Edition, Windows Server 2003 Standard Edition, Windows Server 2003 Enterprise Edition, Windows Server 2003 Datacenter Edition und Windows Small Business Server 2003:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | Ordner |
Mrxdav.sys | 5.2.3790.316 | 22-Apr-2005 | 18:49 | 181.248 | RTMGDR |
Webclnt.dll | 5.2.3790.316 | 25-Apr-2005 | 18:48 | 69.120 | RTMGDR |
Mrxdav.sys | 5.2.3790.316 | 22-Apr-2005 | 18:56 | 181.760 | RTMQFE |
Webclnt.dll | 5.2.3790.316 | 25-Apr-2005 | 18:40 | 69.120 | RTMQFE |
Windows Server 2003 Enterprise Edition für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 Datacenter Edition für Itanium-basierte Systeme:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | CPU | Ordner |
Mrxdav.sys | 5.2.3790.316 | 22-Apr-2005 | 18:47 | 526.848 | IA-64 | RTMGDR |
Webclnt.dll | 5.2.3790.316 | 25-Apr-2005 | 18:46 | 211.968 | IA-64 | RTMGDR |
Wwebclnt.dll | 5.2.3790.316 | 25-Apr-2005 | 18:48 | 69.120 | x86 | RTMGDR\WOW |
Mrxdav.sys | 5.2.3790.316 | 22-Apr-2005 | 18:38 | 529.408 | IA-64 | RTMQFE |
Webclnt.dll | 5.2.3790.316 | 25-Apr-2005 | 18:36 | 211.968 | IA-64 | RTMQFE |
Wwebclnt.dll | 5.2.3790.316 | 25-Apr-2005 | 18:40 | 69.120 | x86 | RTMQFE\WOW |
Hinweis: Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate auf einem Computer mit Windows Server 2003 installieren, prüft das Installationsprogramm, ob eine oder mehrere Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um diese Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die RTMGDR-Dateien auf Ihr System.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Programmversion Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
| ||||||||||
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen: Windows Server 2003 Web Edition, Windows Server 2003 Standard Edition, Windows Server 2003 Enterprise Edition, Windows Server 2003 Datacenter Edition, Windows Small Business Server 2003, Windows Server Enterprise Edition für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 Datacenter Edition für Itanium-basierte Systeme: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP1\KB896426\Filelist Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem wird der Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 896426 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows XP (alle Versionen) |
Voraussetzungen:
Für dieses Sicherheitsupdate muss Microsoft Windows XP Service Pack 1 installiert sein. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 322389.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem ist in Windows XP Service Pack 2 enthalten.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
/nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
/integrate:Pfad | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist. |
/extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
/ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
/verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Microsoft Windows XP, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windowsxp-kb896426-x86-enu /quiet
Hinweis: Durch die Verwendung der Installationsoption /quiet werden alle Meldungen unterdrückt. Dies gilt auch für Fehlermeldungen. Bei Verwendung der Installationsoption /quiet sollten Administratoren anhand einer der empfohlenen Methoden überprüfen, ob die Installation erfolgreich war. Administratoren sollten bei Verwendung dieser Option außerdem in der Protokolldatei KB896426.log überprüfen, ob Fehlermeldungen vorliegen.
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows XP, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
Windowsxp-kb896426-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. Weitere Informationen zu möglichen Gründen für einen Neustart des Computers finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB896426$\Spuninst.
| Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
Windows XP Home Edition Service Pack 1, Windows XP Professional Service Pack 1, Windows XP Tablet PC Edition und Windows XP Media Center Edition:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | Ordner |
Mrxdav.sys | 5.1.2600.1673 | 26-Apr-2005 | 01:58 | 173.312 | SP1QFE |
Webclnt.dll | 5.1.2600.1673 | 26-Apr-2005 | 06:29 | 62.976 | SP1QFE |
Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1 (Itanium):
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | CPU | Ordner |
Mrxdav.sys | 5.1.2600.1673 | 26-Apr-2005 | 01:50 | 550.016 | IA-64 | SP1QFE |
Webclnt.dll | 5.1.2600.1673 | 26-Apr-2005 | 06:28 | 211.456 | IA-64 | SP1QFE |
Wwebclnt.dll | 5.1.2600.1673 | 26-Apr-2005 | 06:29 | 62.976 | x86 | SP1QFE\WOW |
Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 (Itanium):
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | CPU | Ordner |
Mrxdav.sys | 5.2.3790.316 | 22-Apr-2005 | 18:47 | 526.848 | IA-64 | RTMGDR |
Webclnt.dll | 5.2.3790.316 | 25-Apr-2005 | 18:46 | 211.968 | IA-64 | RTMGDR |
Wwebclnt.dll | 5.2.3790.316 | 25-Apr-2005 | 18:48 | 69.120 | x86 | RTMGDR\WOW |
Mrxdav.sys | 5.2.3790.316 | 22-Apr-2005 | 18:38 | 529.408 | IA-64 | RTMQFE |
Webclnt.dll | 5.2.3790.316 | 25-Apr-2005 | 18:36 | 211.968 | IA-64 | RTMQFE |
Wwebclnt.dll | 5.2.3790.316 | 25-Apr-2005 | 18:40 | 69.120 | x86 | RTMQFE\WOW |
Hinweise: Bei Installation dieser Sicherheitsupdates prüft das Installationsprogramm, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um diese Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die RTMGDR-Dateien auf Ihr System.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Hinweis: Für Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 (Itanium) ist dieses Sicherheitsupdate mit dem für Windows Server 2003 für Itanium-basierte Systeme identisch.
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Programmversion Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
| ||||||||||
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen: Für Windows XP Home Edition Service Pack 1, Windows XP Professional Service Pack 1, Windows XP Tablet PC Edition, Windows XP Media Center Edition und Windows XP Home: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP2\KB896426\Filelist Für Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 (Itanium): HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP1\KB896426\Filelist Hinweis: Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste aller installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 896426 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Danksagungen
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
| • | Mark Litchfield von Next Generation Security Software Ltd. für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit im WebClient (CAN-2005-1207). |
Weitere Sicherheitsupdates:
Updates für andere Sicherheitsrisiken sind unter den folgenden Adressen erhältlich:
| • | Sicherheitsupdates sind im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security_patch“ oder „security_update“ ermittelt werden. |
| • | Updates für Kundenplattformen können Sie auf der Website Windows Update abrufen. |
Support:
| • | Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. |
| • | Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support-Website. |
Sicherheitsressourcen:
| • | TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten. |
| • | |
| • | |
| • | |
| • | Windows Update-Katalog: Weitere Informationen zum Windows Update-Katalog finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 323166. |
| • |
Software Update Services:
Mit den Microsoft Software Update Services (SUS) können Sie als IT-Administrator neue wichtige Updates, Hotfixes oder Patches schnell und zuverlässig auf den Servern und Desktop-Computern in Ihrem Netzwerk bereitstellen. Die SUS unterstützen die Produkte der Windows 2000 Server- und Windows Server 2003-Familie sowie Windows 2000 Professional und Windows XP Professional.
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Hilfe der Software Update Services finden Sie hier: Software Update Services.
Systems Management Server:
Der Systems Management Server von Microsoft stellt eine wertvolle Hilfe beim Bereitstellen von Sicherheitsupdates in Ihrer IT-Umgebung dar. Durch die Verwendung von SMS können Administratoren auf Windows basierte Systeme identifizieren, für die Sicherheitsupdates erforderlich sind, und für eine kontrollierte Bereitstellung dieser Updates im gesamten Unternehmen bei minimalen Unterbrechungen für Endbenutzer sorgen. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um das SMS 2003 Software Update Services Feature Pack und das SMS 2003 Administration Feature Pack. Benutzer von SMS 2.0 können auch die Website Software Updates Service Feature Pack besuchen, um Hilfe bei der Bereitstellung von Sicherheitsupdates zu erhalten. Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Hinweis: SMS nutzt Microsoft Baseline Security Analyzer, Microsoft Office Detection Tool und Enterprise Update Scanning Tool, um eine breite Unterstützung bei der Erkennung und der Bereitstellung von Security Bulletin-Updates zu bieten. Einige Softwareupdates werden von diesen Tools möglicherweise nicht erkannt. Administratoren können in diesen Fällen die Inventurfunktionen von SMS nutzen, um Updates auf ausgewählten Systemen zu installieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf dieser Website. Bei einigen Sicherheitsupdates, die einen Neustart des Systems erfordern, sind unter Umständen administrative Rechte nötig. Administratoren können das im SMS 2003 Administration Feature Pack und im SMS 2.0 Administration Feature Pack enthaltene Elevated Rights Deployment Tool verwenden, um diese Updates zu installieren.
Verzichtserklärung:
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.
Revisionen:
| • | V1.0 (14. Juni 2005): Bulletin veröffentlicht |