Microsoft Security Bulletin MS06-071

Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft XML Core Services kann Remotecodeausführung ermöglichen (928088)

Veröffentlicht: 14. Nov 2006 | Aktualisiert: 14. Dez 2006

Version: 1.2

Zusammenfassung

Zielgruppe dieses Dokuments: Benutzer von Microsoft Windows, die Microsoft XML Core Services (MSXML) 4.0 oder Microsoft XML Core Services (MSXML) 6.0 installiert haben

Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit: Remotecodeausführung

Bewertung des maximalen Schweregrads: Kritisch

Empfehlung: Benutzern, die anfällige Versionen von MSXML auf dem Betriebssystem installiert haben, wird die sofortige Installation des Updates empfohlen

Ersetzung von Sicherheitsupdates: Dieses Bulletin ersetzt ein früheres Sicherheitsupdate. Lesen Sie den Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ in diesem Bulletin, um eine vollständige Liste zu erhalten.

Vorsichtsmaßnahmen: Keine

Getestete Microsoft Windows-Komponenten:

Betroffene Komponenten:

Microsoft XML Core Services 4.0 bei Installation unter Windows (alle Versionen) – Update herunterladen (KB927978)

Microsoft XML Core Services 6.0 bei Installation unter Windows (alle Versionen) – Update herunterladen (KB927977)

Nicht betroffene Software:

Microsoft XML Core Services 3.0

Microsoft XML Core Services 5.0

Die in der Liste aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Kurzzusammenfassung:

Dieses Update behebt eine neu entdeckte, öffentlich bekannte Sicherheitsanfälligkeit. Die Sicherheitsanfälligkeit wird in diesem Bulletin in einem eigenen Abschnitt „Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“ dokumentiert.

Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, könnte ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wir empfehlen Benutzern die sofortige Installation des Updates.

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit:

Kennungen der SicherheitsanfälligkeitAuswirkung der SicherheitsanfälligkeitMicrosoft XML Core Services 4.0Microsoft XML Core Services 6.0

Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft XML Core Services – CVE-2006-5745

Remotecodeausführung

Kritisch

Kritisch

Die Bewertung basiert auf den von der Sicherheitsanfälligkeit betroffenen Systemarten, ihren typischen Bereitstellungsmustern und den möglichen Auswirkungen, die ein Ausnutzen der Sicherheitsanfälligkeit auf sie hat.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Kann ich dieses Sicherheitsupdate installieren, nachdem ich die Problemumgehungen aus der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 927892 angewendet habe?
Benutzer, die die Problemumgehungen aus der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 927892 angewendet haben, können dieses Sicherheitsupdate problemlos installieren.

Ich habe eine Standardinstallation von Windows ohne Anwendungen installiert. Bin ich von der Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Die gefährdeten Versionen von Microsoft XML Core Services sind standardmäßig in keiner Windows-Version enthalten.

Wie kann ich herausfinden, ob Microsoft XML Core Services 4.0 und Microsoft XML Core Services 6.0 auf meinem Computer installiert sind?
Die gefährdeten Versionen von Microsoft XML Core Services 4.0 und Microsoft XML Core Services 6.0 sind standardmäßig in keiner Windows-Version enthalten. Unter Umständen kann es aber vorkommen, dass die gefährdeten Versionen heruntergeladen und mit zusätzlicher Software verteilt werden. Benutzer, die herausfinden möchten, ob Microsoft XML Core Services 4.0 oder Microsoft XML Core Services 6.0 auf ihren Computern installiert ist, müssen die unten im Abschnitt „Informationen zum Sicherheitsupdate“ zur „Überprüfung der Programmversion“ beschriebenen Schritte befolgen und nach den Dateien msxml4.dll oder msxml6.dll suchen. Versionen vor 4.20.9841.0 für msxlm4.dll und 6.0.3890.0 für msxml6.dll sind anfällig und müssen aktualisiert werden. Außerdem können sie auch mithilfe von MBSA 1.2.1, MBSA 2.0, SMS 2.0, SMS 2003 und WSUS festlegen, ob das Sicherheitsupdate erforderlich ist.

Benutzern, die anfällige Versionen von Microsoft XML Core Services auf dem Betriebssystem installiert haben, wird die sofortige Installation des Updates empfohlen.

Ist Windows Vista von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Windows Vista enthält keine gefährdete Version der Microsoft XML Core Services. Die Version der Datei msxml6.dll, die sich im Lieferumfang von Windows Vista befindet, trägt die Versionsnummer 6.10.1129 – das Betriebssystem ist somit nicht anfällig. Allerdings kommt es unter Umständen vor, dass unter Windows Vista eine Anwendung genutzt wird, die eine gefährdete Version der Microsoft XML Core Services 4.0 installiert. In diesem Fall sollten Sie das Update installieren.

Welche Versionen der Microsoft XML Core Services gibt es, und welche Anwendungen könnten diese auf meinem System installieren?
Die Microsoft XML Core Services können von vielen Anwendungen installiert werden, eine komplette Liste ist nicht verfügbar. Weitere Informationen zu den verschiedenen verfügbaren Versionen der Microsoft XML Core Services sowie zu den Microsoft-Produkten, die diese installieren können, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 269238.

Welche Updates ersetzt diese Version?
Dieses Sicherheitsupdate ersetzt ein früheres Sicherheitsupdate. Die Kennung des Security Bulletins sowie die betroffenen Komponenten sind in der folgenden Tabelle aufgelistet.

Kennung des BulletinsMicrosoft XML Core Services 4.0Microsoft XML Core Services 6.0

MS06-061

Ersetzt

Ersetzt

Hinweis: Dieses Sicherheitsupdate ersetzt das Sicherheitsupdate MS06-061 lediglich in Bezug auf Microsoft XML Core Services 4.0 und Microsoft XML Core Services 6.0. Sowohl Microsoft XML Core Services 3.0 und Microsoft XML Core Services 5.0 sind von der Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen..

Die erweiterte Unterstützung durch Sicherheitsupdates für Microsoft Windows 98, Windows 98 Second Edition oder Windows Millennium Edition ist am 11. Juli 2006 abgelaufen. Ich verwende noch eines dieser Betriebssysteme. Wie soll ich vorgehen?
Windows 98, Windows 98 Second Edition und Windows Millennium Edition haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Benutzer dieser Betriebssystemversionen sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur Extended Support-Phase und der Bereitstellung von Sicherheitsupdates für diese Betriebssystemversionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Die erweiterte Unterstützung durch Sicherheitsupdates für Microsoft Windows NT Workstation 4.0 Service Pack 6a und Windows 2000 Service Pack 2 ist am 30. Juni 2004 abgelaufen. Die erweiterte Unterstützung durch Sicherheitsupdates für Microsoft Windows NT Server 4.0 Service Pack 6a ist am 31. Dezember 2004 abgelaufen. Die erweiterte Unterstützung durch Sicherheitsupdates für Microsoft Windows 2000 Service Pack 3 ist am 30. Juni 2005 abgelaufen. Ich verwende noch eines dieser Betriebssysteme. Was soll ich tun?
Windows NT Workstation 4.0 Service Pack 6a, Windows NT Server 4.0 Service Pack 6a, Windows 2000 Service Pack 2 und Windows 2000 Service Pack 3 haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Benutzer dieser Betriebssystemversionen sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur Extended Support-Phase und der Bereitstellung von Sicherheitsupdates für diese Betriebssystemversionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Benutzer, die zusätzlichen Support für diese Produkte benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, Ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.

Die Erweiterte Unterstützung durch Sicherheitsupdates für Microsoft Windows XP Home Edition Service Pack 1 oder Service Pack 1a, Windows XP Media Center Edition 2002 Service Pack 1, Windows XP Media Center Edition 2004 Service Pack 1, Windows XP Professional Service Pack 1 oder Service Pack 1a und Windows XP Tablet PC Edition Service Pack 1 ist am 10. Oktober 2006 abgelaufen. Ich verwende noch eines dieser Betriebssysteme. Was soll ich tun?
Windows XP (alle Versionen) Service Pack 1 hat das Ende seines Lebenszyklus erreicht. Benutzer dieser Betriebssystemversionen sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur Extended Support-Phase und der Bereitstellung von Sicherheitsupdates für diese Betriebssystemversionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Kann ich mit dem Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

ProduktMBSA 1.2.1MBSA 2.0

Microsoft XML Core Services 4.0 bei Installation unter Windows (alle Versionen)

Ja

Ja

Microsoft XML Core Services 6.0 bei Installation unter Windows (alle Versionen)

Ja

Ja

Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der MBSA-Website. Weitere Informationen zu den Programmen, die Microsoft Update und MBSA 2.0 derzeit nicht erkennen, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 895660.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.

Kann ich mit Systems Management Server (SMS) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur SMS-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

ProduktSMS 2.0SMS 2003

Microsoft XML Core Services 4.0 bei Installation unter Windows (alle Versionen)

Ja

Ja

Microsoft XML Core Services 6.0 bei Installation unter Windows (alle Versionen)

Ja

Ja

SMS 2.0 und SMS 2003 Software Update Services (SUS) Feature Pack können zur Erkennung MBSA 1.2.1 verwenden und weisen daher dieselbe Einschränkung auf, die weiter oben in diesem Bulletin bezüglich der nicht von MBSA 1.2.1 erkannten Programme aufgeführt ist.

Im Fall von SMS 2.0 kann von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, verwendet werden. SMS SUIT verwendet das MBSA 1.2.1-Programm für die Erkennung. Weitere Informationen zu SUIT finden Sie auf dieser Microsoft-Website. Weitere Informationen zu den Einschränkungen von SUIT finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 306460. Das SMS SUS Feature Pack umfasst auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der dieser Microsoft-Website. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.

Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit

Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft XML Core Services – CVE-2006-5745:

Im XMLHTTP-ActiveX-Steuerelement innerhalb von Microsoft XML Core Services liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Remotecodeausführung ermöglichen kann. Ein Angreifer könnte die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Webseite erstellt, die u. U. die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglicht, wenn ein Benutzer diese Seite besucht oder in einer speziell gestalteten E-Mail-Nachricht auf einen Link klickt. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Zum Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit sind jedoch Benutzereingriffe erforderlich.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft XML Core Services – CVE-2006-5745:

Microsoft XML Core Services 4.0 und Microsoft XML Core Services 6.0 sind in keinen Windows-Versionen enthalten.

In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuchen der Seite zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Die Zone für eingeschränkte Sites verringert Angriffe, die auf die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit abzielen, da die Verwendung von Active Scripting beim Anzeigen von HTML-E-Mail-Nachrichten unterbunden wird. Klickt ein Benutzer in einer E-Mail jedoch auf einen Link, besteht durch das webbasierte Szenario weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit.
Outlook Express 6, Outlook 2002 und Outlook 2003 öffnen HTML-E-Mail-Nachrichten standardmäßig in der Zone für eingeschränkte Sites. Außerdem öffnet Outlook 2000 HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, wenn das Outlook-E-Mail-Sicherheitsupdate installiert wurde. Outlook Express 5.5 Service Pack 2 öffnet darüber hinaus HTML-E-Mail-Nachrichten im Bereich für eingeschränkte Sites, wenn das Microsoft Security Bulletin MS04-018 installiert wurde.

Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für die Internetzone auf „Hoch“ gesetzt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für dieses Sicherheitsupdate.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft XML Core Services – CVE-2006-5745:

Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn die Funktionalität durch eine Problemumgehung verringert wird, so wird diese Einschränkung im folgenden Abschnitt genannt.

Deaktivieren Sie das ActiveX-Steuerelement für XMLHTTP 4.0 and XMLHTTP 6.0 in Internet Explorer.

Sie können Versuche, eine Instanz dieser ActiveX-Steuerelemente in Internet Explorer zu erstellen, unterbinden, indem Sie das Kill Bit für die Steuerelemente in der Registrierung setzen.

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko.

Genaue Informationen dazu, wie Sie verhindern können, dass ein Steuerelement in Internet Explorer ausgeführt wird, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 240797. Befolgen Sie die Schritte in diesem Artikel, um einen Wert für Kompatibilitätskennzeichen in der Registrierung zu erstellen. Dadurch wird verhindert, dass eine Instanz des COM-Objekts in Internet Explorer erstellt wird.

1.

Um das Kill Bit für eine CLSID mit dem Wert {88d969c5-f192-11d4-a65f-0040963251e 5} (XMLHTTP 4.0 innerhalb von Microsoft XML Core Services 4.0) und {88d96a0a-f192-11d4-a65f-0040963251e 5} (XMLHTTP 6.0 innerhalb von Microsoft XML Core Services 6.0) zu setzen, fügen Sie in einem Texteditor (wie z. B. Editor) den folgenden Text ein. Speichern Sie dann die Datei mit der Dateinamenerweiterung .reg:

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{88d969c5-f192-11d4-a65f-0040963251e5}] "Compatibility Flags"=dword:00000400

[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{88d96a0a-f192-11d4-a65f-0040963251e5}] "Compatibility Flags"=dword:00000400

2.

Diese Registrierungsdatei kann auf die einzelnen Systeme angewendet werden, indem Sie darauf doppelklicken. Sie kann zudem mithilfe von Gruppenrichtlinien domänenübergreifend installiert werden. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites:

Gruppenrichtliniensammlung

Was ist der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor?

Wichtigste Gruppenrichtlinientools und -einstellungen

Hinweis: Sie müssen Internet Explorer neu starten, damit diese Änderungen wirksam werden.

Auswirkung der Problemumgehung: Websites, die die ActiveX-Steuerelemente für XMLHTTP 4.0 oder XMLHTTP 6.0 verwenden, werden möglicherweise nicht mehr korrekt angezeigt oder funktionieren nicht mehr einwandfrei.

Dieses Sicherheitsupdate setzt das Kill Bit für diese ActiveX-Steuerelemente nicht automatisch zurück. So setzen Sie das Kill Bit zurück:

1.

Fügen Sie zum Zurücksetzen des Kill Bit den folgenden Text in einem Texteditor (wie z. B. Editor) ein. Speichern Sie dann die Datei mit der Dateinamenerweiterung .reg:

Windows Registrierungs-Editor Version 5.00

[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{88d969c5-f192-11d4-a65f-0040963251e5}]

[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{88d96a0a-f192-11d4-a65f-0040963251e5}]

2.

Diese Registrierungsdatei kann auf die einzelnen Systeme angewendet werden, indem Sie darauf doppelklicken. Sie kann zudem mithilfe von Gruppenrichtlinien domänenübergreifend installiert werden. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites:

Gruppenrichtliniensammlung

Was ist der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor?

Wichtigste Gruppenrichtlinientools und -einstellungen

Hinweis: Sie müssen Internet Explorer neu starten, damit diese Änderungen wirksam werden.

Verweigern des Zugriffs auf die betroffenen CLSIDs für Microsoft XML Core Services 4.0 ({88D969C5-F192-11D4-A65F-0040963251E5}) und Microsoft XML Core Services 6.0 ({88D96A0A-F192-11D4-A65F-0040963251E5}) in der Registrierung

Zum Ändern des Zugriffs auf die betroffenen CLSIDs für Windows 2000 führen Sie die folgenden Schritte aus:

1.

Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Ausführen, geben Sie „regedt32“ (ohne die Anführungszeichen) ein und klicken Sie dann auf OK.

2.

Erweitern Sie HKEY_CLASSES_ROOT, und erweitern Sie CLSID.

3.

Klicken Sie für Microsoft XML Core Services 4.0 auf: {88D969C5-F192-11D4-A65F-0040963251E5}

Klicken Sie für Microsoft XML Core Services 6.0 auf: {88D96A0A-F192-11D4-A65F-0040963251E5}

4.

Klicken Sie auf Security und anschließend auf Berechtigungen.

Hinweis Notieren Sie sich die in diesem Dialogfeld aufgelisteten Berechtigungen, damit Sie die Ursprungswerte zu einem späteren Zeitpunkt wiederherstellen können.

5.

Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Vererbbare übergeordnete Berechtigungen übernehmen. Sie werden aufgefordert, auf Kopieren, Entfernen oder Abbrechen zu klicken. Klicken Sie auf Entfernen und dann auf OK.

6.

Eine Nachricht wird angezeigt, in der darauf hingewiesen wird, dass auf diesen Registrierungsschlüssel nicht zugegriffen werden kann. Klicken Sie auf Ja, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

Zum Ändern des Zugriffs auf die betroffenen CLSIDs für Windows XP Service Pack 2 und später führen Sie die folgenden Schritte aus:

1.

Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Ausführen, geben Sie „regedt32“ (ohne die Anführungszeichen) ein und klicken Sie dann auf OK.

2.

Erweitern Sie HKEY_CLASSES_ROOT, und erweitern Sie CLSID.

3.

Klicken Sie für Microsoft XML Core Services 4.0 auf: {88D969C5-F192-11D4-A65F-0040963251E5}

Klicken Sie für Microsoft XML Core Services 6.0 auf: {88D96A0A-F192-11D4-A65F-0040963251E5}

4.

Klicken Sie auf Bearbeiten und dann auf Berechtigungen.

Hinweis Notieren Sie sich die in diesem Dialogfeld aufgelisteten Berechtigungen, damit Sie die Ursprungswerte zu einem späteren Zeitpunkt wiederherstellen können.

5.

Klicken Sie auf Erweitert.

6.

Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Berechtigungen übergeordneter Objekte auf untergeordnete Objekte, sofern anwendbar, vererben. Diese mit den hier definierten Einträgen mit einbeziehen. Sie werden aufgefordert, auf Kopieren, Entfernen oder Abbrechen zu klicken. Klicken Sie auf Entfernen und dann auf OK.

7.

Eine Nachricht wird angezeigt, in der darauf hingewiesen wird, dass auf diesen Registrierungsschlüssel nicht zugegriffen werden kann. Klicken Sie auf Ja, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Klicken Sie danach auf OK, um das Dialogfeld Berechtigungen für {88D969C5-F192-11D4-A65F-0040963251E5} oder Berechtigungen für {88D96A0A-F192-11D4-A65F-0040963251E5} (je nachdem, welche CLSID ausgewählt wurde) zu schließen.

Auswirkung der Problemumgehung: Websites, die die ActiveX-Steuerelemente für XMLHTTP 4.0 oder XMLHTTP 6.0 verwenden, werden möglicherweise nicht mehr korrekt angezeigt oder funktionieren nicht mehr einwandfrei.

Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internetzone und der lokalen Intranetzone.

Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone deaktivieren. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:

1.

Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.

2.

Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.

3.

Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.

4.

Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.

5.

Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.

6.

Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.

7.

Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.

Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.

Hinweis: Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und der lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.

Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:

1.

Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.

2.

Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.

3.

Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.

4.

Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.

5.

Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.

6.

Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.

Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.

Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“

Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen, oder deaktivieren Sie ActiveX-Steuerelemente in der Internetzone und der lokalen Intranetzone.

Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen von Internet Explorer so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen eine Bestätigung verlangt wird. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:

1.

Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.

2.

Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.

3.

Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.

4.

Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt ActiveX-Steuerelemente und Plugins unter ActiveX-Steuerelemente und Plugins ausführen auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.

5.

Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.

6.

Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt ActiveX-Steuerelemente und Plugins unter ActiveX-Steuerelemente und Plugins ausführen auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.

7.

Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.

Hinweis: Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und der lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.

Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:

1.

Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.

2.

Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.

3.

Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.

4.

Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.

5.

Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.

6.

Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.

Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.

Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um ActiveX-Steuerelemente auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“

Setzen Sie die Einstellungen der Internet- und lokalen Intranetzone auf „Hoch“, um vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internet- und lokalen Intranetzone eine Bestätigung zu erhalten.

Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.

So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:

1.

Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.

2.

Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.

3.

Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.

Hinweis: Wenn kein Schieberegler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe, und stellen Sie den Regler dann auf Hoch.

Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe „Hoch“ funktionieren einige Websites nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei hoher Sicherheitsstufe einwandfrei.

Sie können Ihre Einstellungen auch so ändern, dass Sie nur vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen eine Bestätigungsaufforderung erhalten. Führen Sie dazu die folgenden Schritte aus:

1.

Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.

2.

Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.

3.

Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.

4.

Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt ActiveX-Steuerelemente und Plugins unter ActiveX-Steuerelemente und Plugins ausführen auf Eingabeaufforderung.

5.

Klicken Sie im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung und dann auf OK.

6.

Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.

7.

Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt ActiveX-Steuerelemente und Plugins unter ActiveX-Steuerelemente und Plugins ausführen auf Eingabeaufforderung.

8.

Klicken Sie im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung.

9.

Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.

Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um ActiveX-Steuerelemente auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht bei all diesen Sites zur Bestätigung aufgefordert werden möchten, können Sie die Problemumgehung „Schränken Sie die Websites auf ausschließlich vertrauenswürdige Websites ein“ nutzen.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft XML Core Services – CVE-2006-5745:

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Remotecodeausführung ermöglichen kann. Ein Angreifer könnte die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Webseite erstellt, die u. U. die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglicht, wenn ein Benutzer diese Seite besucht oder in einer speziell gestalteten E-Mail-Nachricht auf einen Link klickt. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, könnte ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Das in den Microsoft XML Core Services enthaltene XMLHTTP-ActiveX-Steuerelement kann beim Eingang unerwarteter Daten einen Fehler in Internet Explorer verursachen, der eine Codeausführung ermöglicht.

Was sind Microsoft XML Core Services (MSXML)?
Microsoft XML Core Services (MSXML) stellt standardkonforme Implementierungen folgender Formate bereit: XML 1.0 (DOM & SAX2 APIS), XML Schema (XSD) 1.0, XPath 1.0 und XSLT 1.0. Dadurch können Entwickler XML-basierte Anwendungen in Jscript, Visual Basic Scripting Edition (VBScript), Visual Basic 6.0 und nativem C++ erstellen, die mit anderen Anwendungen des XML 1.0-Standards kompatibel sind. Weitere Informationen bezüglich MSXML finden Sie auf der MSDN-Website.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Wenn ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer könnte eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Hierzu gehören ggf. auch Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder diese hosten sowie manipulierte Websites. Diese Websites könnten speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, manipulierten Webinhalt mithilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalt auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine sicherheitsgefährdende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko. Systeme, auf denen in der Regel keine Websites besucht werden (z. B. die meisten Serversysteme), sind dagegen weniger gefährdet.

Ich verwende Internet Explorer unter Windows Server 2003. Verringert dies die Sicherheitsanfälligkeiten?
Ja. Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für die Internetzone auf „Hoch“ gesetzt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden.

Was ist die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer?
Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, durch die die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass ein Benutzer oder Administrator speziell gestaltete Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort ausführt. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer verringert das Risiko, indem zahlreiche Sicherheitseinstellungen geändert werden. Dazu zählen u. a. die Einstellungen der Registerkarten Sicherheit und Erweitert im Dialogfeld Internetoptionen. Zu den wichtigsten Änderungen gehören:

Die Sicherheitsstufe für die Internetzone wird auf Hoch eingestellt. Diese Einstellung deaktiviert Skripts, ActiveX-Steuerelemente, Microsoft JVM (Microsoft Java Virtual Machine) sowie Dateidownloads.

Die automatische Erkennung von Intranetsites wird deaktiviert. Diese Einstellung weist alle Intranetwebsites und UNC-Pfade (Universal Naming Convention) der Internetzone zu, die nicht ausdrücklich in der lokalen Intranetzone aufgelistet werden.

Die Installation bei Bedarf und Browsererweiterungen, die nicht von Microsoft stammen, werden deaktiviert. Diese Einstellung verhindert, dass Webseiten automatisch Komponenten installieren können, und unterbindet den Einsatz von Erweiterungen, die nicht von Microsoft stammen.

Multimediainhalte werden deaktiviert. Diese Einstellung verhindert das Verwenden von Musik, Animationen und Videoclips.

Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie (in englischer Sprache) auf dieser Website im Handbuch zur Verwaltung der verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer.

Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem die Art der Überprüfung der Parameter durch das XMLHTTP ActiveX-Steuerelement geändert wird.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2006-5745 zugewiesen.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Ja. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins hatte Microsoft Informationen erhalten, dass diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wurde.

Werden die Benutzer durch die Installation dieses Sicherheitsupdates vor dem veröffentlichten Code geschützt, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird?
Ja. Durch dieses Sicherheitsupdate wird die derzeit ausgenutzte Sicherheitsanfälligkeit behoben. Der beseitigten Sicherheitsanfälligkeit wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsfälligkeit CVE-2006-5745 zugewiesen.

Informationen zum Sicherheitsupdate

Betroffene Software:

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Microsoft XML Core Services 4 bei Installation unter Windows (alle Versionen)

Aufnahme in zukünftige Service Packs
Das Update für dieses Problem wird in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Informationen zur Installation

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

Besondere Optionen 

/log Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet Website. Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Informationen zur Bereitstellung

Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows 2000 Service Pack 4, Windows XP Service Pack 2, Microsoft Windows Server 2003 und Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:

msxml4-KB927978-enu /quiet

Hinweis: Durch die Verwendung der Installationsoption /quiet werden alle Meldungen unterdrückt. Dies gilt auch für Fehlermeldungen. Bei Verwendung der Installationsoption /quiet sollten Administratoren anhand einer der empfohlenen Methoden überprüfen, ob die Installation erfolgreich war. Administratoren sollten bei Verwendung dieser Option außerdem in der Protokolldatei KB927978.log prüfen, ob Fehlermeldungen vorliegen.

Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows 2000 Service Pack 4, Microsoft Windows XP Service Pack 2, Microsoft Windows Server 2003 und Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Systemneustarts zu installieren:

msxml4-KB927978-enu /norestart

Hinweis: Sämtliche Befehlszeilenparameter sind Windows Installer 3.0-basiert. Falls Sie Windows Installer 2.0 nutzen, können Sie folgenden Befehl verwenden, um das Update ohne Benutzereingriff zu installieren, den Neustart des Systems zu vermeiden und eine Protokolldatei zu erstellen:

msxml4-KB927978-enu /q REBOOT=ReallySuppress /l*v c:\KB927978.log

Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website. Dieses Update ist auch über die Microsoft Update-Website verfügbar.

Neustartanforderung

Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

Diese Version von Microsoft XML Core Services wurde neben früheren Versionen von MSXML4 installiert. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Sicherheitsupdate zu entfernen:

1.

Entfernen Sie das Sicherheitsupdate 927978 mithilfe der Option „Software“ in der Systemsteuerung.

2.

Löschen Sie die Datei Msxml4.dll aus dem Ordner %SystemRoot%\System32.

3.

Reparieren Sie die frühere Version der Datei Msxml4.dll mithilfe der Option „Software“ in der Systemsteuerung.

Hinweis: Die früheren Versionen der Dateien Msxml4.dll und Msxml4r.dll werden sowohl im Ordner %SystemRoot%\System32 als auch im Ordner %SystemRoot%\WinSxS wiederhergestellt.

Dateiinformationen

Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.

Microsoft XML Core Services 4.0:

DateinameVersionDatumUhrzeitGröße

MSXML4.dll

4.20.9841.0

04-Nov-2006

2:14

1,18 MB

Hinweis: Dieses Sicherheitsupdate wird sowohl im Ordner %SystemRoot%\System32 als auch im Ordner %SystemRoot%\WinSxS installiert.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie weiter oben in diesem Bulletin im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate“ unter „Kann ich mit dem Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?“

Überprüfung der Programmversion

Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der auf Ihrem Computer installierten Datei, indem Sie sie mit der in der entsprechenden Dateiinformationstabelle dokumentierten Version vergleichen.

Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Microsoft XML Core Services 6 bei Installation unter Windows (alle Versionen)

Aufnahme in zukünftige Service Packs
Das Update für dieses Problem wird in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Informationen zur Installation

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation.

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

Besondere Optionen 

/log:Pfad

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet Website. Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Informationen zur Bereitstellung

Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows 2000 Service Pack 4, Windows XP Service Pack 2, Microsoft Windows Server 2003 und Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:

msxml6-KB927977-enu-x86 /quiet

Hinweis: Durch die Verwendung der Installationsoption /quiet werden alle Meldungen unterdrückt. Dies gilt auch für Fehlermeldungen. Bei Verwendung der Installationsoption /quiet sollten Administratoren anhand einer der empfohlenen Methoden überprüfen, ob die Installation erfolgreich war. Administratoren sollten bei Verwendung dieser Option außerdem in der Protokolldatei KB927977.log prüfen, ob Fehlermeldungen vorliegen.

Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows 2000 Service Pack 4, Microsoft Windows XP Service Pack 2, Microsoft Windows Server 2003 und Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Systemneustarts zu installieren:

msxml6-KB927977-enu-x86 /norestart

Hinweis: Sämtliche Befehlszeilenparameter sind Windows Installer 3.0-basiert. Falls Sie Windows Installer 2.0 nutzen, können Sie folgenden Befehl verwenden, um das Update ohne Benutzereingriff zu installieren, den Neustart des Systems zu vermeiden und eine Protokolldatei zu erstellen:

msxml6-KB927977-enu-x86 /q REBOOT=ReallySuppress /l*v c:\KB927977.log

Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website. Dieses Update ist auch über die Microsoft Update-Website verfügbar.

Neustartanforderung

Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.

Hinweis: Durch Entfernen dieses Sicherheitsupdates für Microsoft XML Core Services 6 wird MSXML6 vollständig vom Computer entfernt.

Dateiinformationen

Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.

Microsoft XML Core Services 6.0:

DateinameVersionDatumUhrzeitGröße

MSXML6.dll

6.0.3890.0

04-Nov-2006

8:25

1,25 MB

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie weiter oben in diesem Bulletin im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate“ unter „Kann ich mit dem Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?“

Überprüfung der Programmversion

Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der auf Ihrem Computer installierten Datei, indem Sie sie mit der in der entsprechenden Dateiinformationstabelle dokumentierten Version vergleichen.

Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\MSXML 6,0 Parser and SDK\CurrentVersion

Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem wird der Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 927977 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

Robert Freeman von ISS für die Zusammenarbeit hinsichtlich der Sicherheitsanfälligkeit in den Microsoft XML Core Services (CVE-2006-5745).

Dror Shalev und Moti Jospeh von Checkpoint für die Zusammenarbeit hinsichtlich der Sicherheitsanfälligkeit in den Microsoft XML Core Services (CVE-2006-5745).

Weitere Sicherheitsupdates:

Updates für andere Sicherheitsrisiken sind unter den folgenden Adressen erhältlich:

Sicherheitsupdates sind im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security_patch“ oder „security_update“ ermittelt werden.

Updates für Kundenplattformen können Sie auf der Microsoft Update-Website abrufen.

Support:

Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos.

Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support-Website.

Sicherheitsressourcen:

Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

TechNet Update Management Center

Microsoft Software Update Services

Microsoft Windows Server Update Services

Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA)

Windows Update

Microsoft Update

Windows Update-Katalog: Weitere Informationen zum Windows Update-Katalog finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 323166.

Office Update 

Software Update Services:

Mit den Microsoft Software Update Services (SUS) können Sie als IT-Administrator neue wichtige Updates, Hotfixes oder Patches schnell und zuverlässig auf den Servern und Desktop-Computern in Ihrem Netzwerk bereitstellen. Die SUS unterstützen die Produkte der Windows 2000 Server- und Windows Server 2003-Familie sowie Windows 2000 Professional und Windows XP Professional.

Weitere Informationen zum Bereitstellen von Sicherheitsupdates mithilfe der Software Update Services finden Sie auf der Software Update Services-Website.

Windows Server Update Services:

Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten wichtigen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Windows 2000 und später, Office XP und später, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 schnell und zuverlässig bereitstellen.

Weitere Informationen zum Bereitstellen von Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Systems Management Server:

Der Systems Management Server (SMS) von Microsoft stellt eine wertvolle Hilfe beim Bereitstellen von Sicherheitsupdates in Ihrer IT-Umgebung dar. Durch die Verwendung von SMS können Administratoren auf Windows basierte Systeme identifizieren, für die Sicherheitsupdates erforderlich sind, und für eine kontrollierte Bereitstellung dieser Updates im gesamten Unternehmen bei minimalen Unterbrechungen für Endbenutzer sorgen. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um das SMS 2003 Software Update Services Feature Pack und das SMS 2003 Administration Feature Pack. Benutzer von SMS 2.0 können auch die Website Software Updates Service Feature Pack besuchen, um Hilfe bei der Bereitstellung von Sicherheitsupdates zu erhalten. Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Hinweis: SMS nutzt den Microsoft Baseline Security Analyzer, das Microsoft Office Detection Tool und das Enterprise Update Scan Tool, um eine breite Unterstützung bei der Erkennung und der Bereitstellung von Security Bulletin-Updates bereitzustellen. Einige Softwareupdates werden von diesen Tools möglicherweise nicht erkannt. Administratoren können in diesen Fällen die Inventurfunktionen von SMS nutzen, um Updates auf ausgewählten Systemen zu installieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf dieser Website. Bei einigen Sicherheitsupdates, die einen Neustart des Systems erfordern, sind unter Umständen administrative Rechte nötig. Administratoren können das im SMS 2003 Administration Feature Pack und im SMS 2.0 Administration Feature Pack enthaltene Elevated Rights Deployment Tool verwenden, um diese Updates zu installieren.

Haftungsausschluss:

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.

Revisionen: 

V1.0 (14. November 2006): Bulletin veröffentlicht.

V1.1 (15. November 2006): Im Abschnitt "Informationen zum Sicherheitsupdate" für "Microsoft XML Core Services 6 bei Installation unter Windows (alle Versionen)" Befehlszeilenkommandos für die Bereitstellung des Update korrigiert. Erklärung eingefügt, in Bezug auf welche Komponenten das frühere Sicherheitsupdate MS06-061 ersetzt wird.

V1.2 (14. Dezember 2006): Bulletin aktualisiert – ":" entfernt in der Kommandozeilenoption des /log swith.


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang