Microsoft Security Bulletin MS07-003

Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Outlook können Remotecodeausführung ermöglichen (925938)

Veröffentlicht: 09. Jan 2007 | Aktualisiert: 24. Jan 2007

Version: 1.1

Zusammenfassung

Zielgruppe dieses Dokuments: Benutzer von Microsoft Outlook

Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit: Remotecodeausführung

Bewertung des maximalen Schweregrads: Kritisch

Empfehlung: Wir empfehlen Benutzern die sofortige Installation des Updates.

Ersetzung von Sicherheitsupdates: Dieses Bulletin ersetzt ein früheres Sicherheitsupdate. Lesen Sie den Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ in diesem Bulletin, um eine vollständige Liste zu erhalten.

Vorsichtsmaßnahmen: Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 925938 werden die derzeit bekannten Probleme bei der Installation dieses Sicherheitsupdates beschrieben. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 925938.

Getestete Software und Downloadpfade für das Update:

Betroffene Software:

Microsoft Office 2000 Service Pack 3

Microsoft Outlook 2000 – Update herunterladen (KB921593)

Microsoft Office XP Service Pack 3

Microsoft Outlook 2002 – Update herunterladen (KB921594)

Microsoft Office 2003 Service Pack 2

Microsoft Outlook 2003 – Update herunterladen (KB924085)

Nicht betroffene Software:

Microsoft Office 2007

Microsoft Office Outlook 2007

Die in der Liste aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Kurzzusammenfassung:

Mit diesem Update werden mehrere kürzlich festgestellte Sicherheitsanfälligkeiten behoben, die öffentlich oder privat gemeldet wurden. Diese Sicherheitsanfälligkeiten werden im Abschnitt „Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“ dieses Bulletins dokumentiert.

Wenn ein Benutzer bei gefährdeten Office-Versionen mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über das System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wir empfehlen Benutzern die sofortige Installation des Updates.

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit:

Kennungen der SicherheitsanfälligkeitAuswirkung der SicherheitsanfälligkeitMicrosoft Outlook 2000Microsoft Outlook 2002Microsoft Outlook 2003

Sicherheitsanfälligkeit im VEVENT-Wert von Microsoft Outlook – CVE-2007-0033

Remotecodeausführung

Keine

Hoch

Hoch

Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Outlook, die zu einem Denial-of-Service führen kann – CVE-2006-1305

DoS (Denial of Service)

Mittel

Mittel

Mittel

Sicherheitsanfälligkeit in der erweiterten Suche von Microsoft Outlook – CVE-2007-0034

Remotecodeausführung

Kritisch

Hoch

Hoch

Gemeinsamer Schweregrad aller Sicherheitsanfälligkeiten

 

Kritisch

Hoch

Hoch

Die Bewertung basiert auf den von der Sicherheitsanfälligkeit betroffenen Systemarten, ihren typischen Bereitstellungsmustern und den möglichen Auswirkungen, die ein Ausnutzen der Sicherheitsanfälligkeit auf sie hat.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Welches sind die bekannten Probleme, die bei der Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können?
Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 925938 werden die derzeit bekannten Probleme bei der Installation dieses Sicherheitsupdates beschrieben. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 925938.

Microsoft Knowledge Base-Artikel 925542: OSS-Dateien (Office Saved Searches) können in Outlook nicht geöffnet oder gespeichert werden, nachdem das Sicherheitsupdate vom 9. Januar 2007 (925542) installiert wurde.

Microsoft Knowledge Base-Artikel 931270: You receive an error message "Microsoft Office Outlook has encountered a problem and needs to close. We are sorry for the inconvenience." when you use Microsoft CRM client for Microsoft Outlook (931270).

Welche Updates ersetzt diese Version?
Dieses Sicherheitsupdate ersetzt ein früheres Sicherheitsupdate. Die Kennungen der Security Bulletins sowie die betroffenen Betriebssysteme werden in der folgenden Tabelle aufgelistet:

Kennung des BulletinsMicrosoft Outlook 2000Microsoft Outlook 2002Microsoft Outlook 2003

MS06-003

Nicht anwendbar

Nicht anwendbar

Ersetzt

Kann ich mit dem Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
Die folgende Tabelle enthält die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate.

SoftwareMBSA 1.2.1MBSA 2.0

Microsoft Outlook 2000

Ja

Nein

Microsoft Outlook 2002

Ja

Ja

Microsoft Outlook 2003

Ja

Ja

Hinweis: MBSA 1.2.1 verwendet eine integrierte Version des Office Detection Tools (ODT), das keine Remoteüberprüfungen dieses Sicherheitsupdates unterstützt. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der MBSA-Website.

Weitere Informationen zu den Programmen, die Microsoft Update und MBSA 2.0 derzeit nicht erkennen, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 895660.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.

Kann ich mit Systems Management Server (SMS) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate.

SoftwareSMS 2.0SMS 2003

Microsoft Outlook 2000

Ja

Ja

Microsoft Outlook 2002

Ja

Ja

Microsoft Outlook 2003

Ja

Ja

SMS nutzt MBSA für die Erkennung. Daher weist SMS dieselbe Einschränkung auf, die weiter oben in diesem Bulletin bezüglich der Programme aufgeführt ist, die von MBSA nicht erkannt werden.

Im Fall von SMS 2.0 kann von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm enthält, verwendet werden. SMS SUIT verwendet das MBSA 1.2.1-Programm für die Erkennung. Weitere Informationen zum Sicherheitsupdate-Inventurprogramm finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website. Weitere Informationen zu den Einschränkungen des Sicherheitsupdate-Inventurprogramms finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 306460. Das SMS SUS Feature Pack enthält auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates verwendet werden. Weitere Informationen über das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.

Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit

Sicherheitsanfälligkeit im VEVENT-Wert von Microsoft Outlook – CVE-2007-0033

Eine Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Outlook kann die Codeausführung von Remotestandorten aus (Remote Code Execution) ermöglichen. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, wenn Outlook eine Datei analysiert und einen fehlerhaften VEVENT-Datensatz verarbeitet.

Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, könnte ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit geringeren Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerberechtigungen arbeiten.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit im VEVENT-Wert von Microsoft Outlook – CVE-2007-0033:

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Aufgrund der Verarbeitung von in Nachrichten oder .ICS-Dateianlagen eingebetteten iCal-Kalenderdaten durch Exchange ist MAPI keine gültige Angriffsmethode für dieses Problem.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit im VEVENT-Wert von Microsoft Outlook – CVE-2007-0033:

Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn die Funktionalität durch eine Problemumgehung verringert wird, so wird diese Einschränkung im folgenden Abschnitt genannt.

Ändern der Access Control List für den Registrierungsschlüssel „MapiCvt Class“.
Das Ändern der Access Control List für den Registrierungsschlüssel „MapiCvt Class“ trägt zum Schutz vor Angriffen bei, mit denen diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Gehen Sie wie folgt vor, um den Registrierungsschlüssel „MapiCvt Class“ zu ändern.

Hinweis: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht gewährleisten, dass Probleme, die sich aus der fehlerhaften Verwendung des Registrierungs-Editors ergeben, behoben werden können. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten.

Für Windows 2000

1.

Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Ausführen, geben Sie „regedt32“ (ohne die Anführungszeichen) ein und klicken Sie dann auf OK.

2.

Erweitern Sie HKEY_CLASSES_ROOT, erweitern Sie CLSID, und klicken Sie dann auf {0006F085-0000-0000-C000-000000000046}.

3.

Klicken Sie auf Security und anschließend auf Berechtigungen.

Hinweis: Notieren Sie sich die in diesem Dialogfeld aufgelisteten Berechtigungen, damit Sie die Ursprungswerte zu einem späteren Zeitpunkt wiederherstellen können.

1.

Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Vererbbare übergeordnete Berechtigungen übernehmen. Sie werden aufgefordert, auf Kopieren, Entfernen oder Abbrechen zu klicken. Klicken Sie auf Entfernen und dann auf OK.

2.

Sie erhalten eine Meldung, die besagt, dass niemand auf diesen Registrierungsschlüssel zugreifen kann. Klicken Sie auf Ja, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

Für Windows XP Service Pack 2

1.

Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Ausführen, geben Sie „regedit“ ein (ohne die Anführungszeichen), und klicken Sie dann auf OK.

2.

Erweitern Sie HKEY_CLASSES_ROOT, erweitern Sie CLSID, und klicken Sie dann auf {0006F085-0000-0000-C000-000000000046}.

3.

Klicken Sie auf Bearbeiten und dann auf Berechtigungen.

Hinweis: Notieren Sie sich die in diesem Dialogfeld aufgelisteten Berechtigungen, damit Sie die Ursprungswerte zu einem späteren Zeitpunkt wiederherstellen können.

1.

Klicken Sie auf Erweitert.

2.

Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Berechtigungen übergeordneter Objekte auf untergeordnete Objekte, sofern anwendbar, vererben. Diese mit den hier definierten Einträgen mit einbeziehen. Sie werden aufgefordert, auf Kopieren, Entfernen oder Abbrechen zu klicken. Klicken Sie auf Entfernen und dann auf OK.

3.

Sie erhalten eine Meldung, die besagt, dass niemand auf diesen Registrierungsschlüssel zugreifen kann. Klicken Sie auf Ja, und klicken Sie anschließend auf OK, um das Dialogfeld Berechtigungen für {0006F085-0000-0000-C000-000000000046} zu schließen.

Erstellen Sie eine Sicherungskopie des Registrierungsschlüssels MIMEDIR.DLL {0006F085-0000-0000-C000-000000000046} „MapiCvt Class“, und entfernen Sie ihn.
Das Entfernen des Registrierungsschlüssels MIMEDIR.DLL {0006F085-0000-0000-C000-000000000046} „MapiCvt Class“ trägt zum Schutz vor Angriffen bei, bei denen diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Gehen Sie wie folgt vor, um den Registrierungsschlüssel MIMEDIR.DLL {0006F085-0000-0000-C000-000000000046} „MapiCvt Class“ zu sichern und zu entfernen.

Hinweis: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht gewährleisten, dass Probleme, die sich aus der fehlerhaften Verwendung des Registrierungs-Editors ergeben, behoben werden können. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten.

1.

Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Ausführen, geben Sie „regedit“ ein (ohne die Anführungszeichen), und klicken Sie dann auf OK.

2.

Erweitern Sie HKEY_CLASSES_ROOT, erweitern Sie CLSID, und klicken Sie dann auf {0006F085-0000-0000-C000-000000000046}.

3.

Klicken Sie auf Datei und dann auf Exportieren.

4.

Geben Sie im Dialogfeld Registrierungsdatei exportieren unter Dateiname einen Dateinamen ein, und klicken Sie dann auf Speichern.

5.

Klicken Sie auf Bearbeiten und dann auf Löschen, um den Registrierungsschlüssel zu entfernen.

6.

Im Dialogfeld Löschen des Schlüssels bestätigen erhalten Sie die Nachricht „Möchten Sie diesen Schlüssel und dessen Unterschlüssel wirklich löschen?“ Klicken sie auf Ja.

Befehlszeilenanweisungen
Um den Registrierungsschlüssel mit einem Befehlszeilenbefehl zu sichern und zu löschen, führen Sie die folgenden Schritte durch:

1.

reg.exe export "HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{0006F085-0000-0000-C000-000000000046}" c:\MapiCvt_Class.reg

2.

reg.exe delete "HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{0006F085-0000-0000-C000-000000000046}" c:\MapiCvt_Class.reg

Auswirkung der Problemumgehung: Benutzer werden die Funktion „Aktualisierung senden“ nicht mehr verwenden können, um Aktualisierungen von vorhandenen Besprechungen von ihrem Kalender zu senden. Benutzer können in ihrem Kalender neue Besprechungen erstellen, können aber die Funktion „Senden“ nicht in der Besprechung verwenden, um die Einladung zu der Besprechung automatisch an andere Empfänger zu senden. Die Besprechung wird im Kalender gespeichert, doch die Einladung bleibt im Ordner „Postausgang“ liegen. Benutzer können Besprechungen nicht als iCalendar-Anfragen vom Kalender aus weiterleiten.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit im VEVENT-Wert von Microsoft Outlook – CVE-2007-0033:

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Eine Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Outlook kann die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, wenn Outlook eine Datei analysiert und einen fehlerhaften VEVENT-Datensatz verarbeitet.

Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, könnte ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit geringeren Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerberechtigungen arbeiten.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Outlook führt beim Verarbeiten von Inhalten einer .iCal-Besprechungsanfrage keine ausreichende Datenüberprüfung durch. Wenn Outlook eine speziell gestaltete .iCal-Besprechungsanfrage öffnet und einen fehlerhaften VEVENT-Wert analysiert, könnte der Systemspeicher so beeinträchtigt werden, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.

Was ist eine .iCal-Besprechungsanfrage?
Mit iCal wird über das Internet oder außerhalb des Unternehmens eine Besprechungsanfrage an einen Empfänger erstellt.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Wenn ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer könnte versuchen, die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, indem er eine speziell gestaltete .ICS-Datei (iCal) erstellt oder die Inhalte einer iCal-Kalenderanfrage in den Text einer speziell gestalteten E-Mail einbettet und an einen Benutzer von Outlook sendet, der seine E-Mail von einem POP-, IMAP- oder HTTP-Server abruft.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Kann diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausgenutzt werden?
Ja. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausnutzen. Mit Hilfe bewährter Methoden für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Sie sich vor Remoteangriffen aus dem Internet schützen. Microsoft stellt Informationen darüber zur Verfügung, wie Sie Ihren PC schützen können.

Für Heimanwender

Für IT-Profis und Entwickler

Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Outlook die Länge einer .iCal-Besprechungsanfrage überprüft, bevor die Nachricht an den zugewiesenen Puffer übergeben wird.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Outlook, die zu einem Denial-of-Service führen kann – CVE-2006-1305

In Outlook besteht in der Art der Verarbeitung von E-Mail-Kopfzeileninformationen eine Sicherheitsanfälligkeit, die zu einem Denial-of-Service führen kann. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann einem Benutzer von Outlook eine fehlerhafte E-Mail senden, die verursacht, dass der Outlook-Client unter bestimmten Umständen ausfällt. Der Outlook-Client versagt so lange den Dienst, wie die fehlerhafte E-Mail-Nachricht auf dem E-Mail Server verbleibt. Die E-Mail-Nachricht kann von einem E-Mail-Administrator oder über einen anderen E-Mail Client wie Outlook Web Access oder Outlook Express vom Benutzer selbst gelöscht werden. Danach funktioniert der Outlook-Client wieder normal.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Outlook, die zu einem Denial-of-Service führen kann – CVE-2006-1305:

Die Sicherheitsanfälligkeit bezieht sich lediglich auf Denial-of-Service-Angriffe. Der Angreifer kann keinesfalls auf die E-Mail des Benutzers oder dessen System zugreifen. Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht dazu verwendet werden, E-Mails des Benutzers zu lesen, zu löschen, zu erstellen oder zu ändern.

Wenn ein Angreifer eine fehlerhafte E-Mail senden konnte, die diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausgenutzt hat, kann die fehlerhafte E-Mail entweder durch einen E-Mail-Administrator oder über einen anderen E-Mail Client wie Outlook Web Access oder Outlook Express vom Benutzer selbst gelöscht werden. Nachdem die fehlerhafte E-Mail entfernt worden ist, wird er normale Betrieb wieder aufgenommen.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Outlook, die zu einem Denial-of-Service führen kann – CVE-2006-1305:

Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es noch keine Problemumgehungen.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Outlook, die zu einem Denial-of-Service führen kann – CVE-2006-1305:

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Es handelt sich bei dieser Sicherheitsanfälligkeit um einen Denial-of-Service-Angriff. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, könnte bewirken, dass das betroffene System nicht mehr reagiert. Während dieses Zeitraums kann der Server nicht auf Anfragen reagieren.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit ergibt sich daraus, wie Outlook E-Mail-Kopfzeileninformationen verarbeitet.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Jeder anonyme Benutzer, der eine speziell gestaltete Nachricht an das betroffene System übermitteln kann, könnte versuchen, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.

Wer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen?
In Outlook kann jeder anonyme Benutzer, der eine speziell gestaltete Nachricht an das betroffene System übermitteln kann, diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer könnte versuchen, die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, indem er eine speziell gestaltete Nachricht erstellt und diese an ein betroffenes System sendet. Die Nachricht könnte dann einen Ausfall von Outlook verursachen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Outlook die Länge der Kopfzeile in der Nachricht überprüft.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2006-1305 zugewiesen.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Sicherheitsanfälligkeit in der erweiterten Suche von Microsoft Outlook – CVE-2007-0034

Eine Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Outlook kann die Codeausführung von Remotestandorten aus (Remote Code Execution) ermöglichen. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, wenn Outlook eine OSS-Datei analysiert.

Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, könnte ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit geringeren Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerberechtigungen arbeiten.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in der erweiterten Suche von Microsoft Outlook – CVE-2007-0034:

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer OSS-Datei (Office Saved Searches) einrichten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer zum Besuch einer Website nicht zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link zur Site des Angreifers zu klicken.

Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in der erweiterten Suche von Microsoft Outlook – CVE-2007-0034:

Öffnen und speichern Sie keine OSS-Dateien (Office Saved Searches), die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in der erweiterten Suche von Microsoft Outlook – CVE-2007-0034:

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Eine Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Outlook kann die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, wenn Outlook eine OSS-Datei (Office Saved Searches) analysiert.

Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, könnte ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit geringeren Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerberechtigungen arbeiten.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Outlook führt bei der Verarbeitung des Inhalts einer OSS-Datei keine ausreichende Datenüberprüfung durch. Wenn Outlook eine speziell gestaltete OSS-Datei öffnet und die Anfrage analysiert, könnte der Systemspeicher so beeinträchtigt werden, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.

Was ist eine OSS-Datei (Office Saved Searches)?
Saved Searches (gespeicherte Suchergebnisse) sind virtuelle Ordner, die Ansichten von E-Mail-Elementen enthalten, die bestimmte Suchkriterien erfüllen. Diese Suchkriterien sind in OSS-Dateien gespeichert.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Wenn ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer könnte versuchen, die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, indem er eine speziell gestaltete OSS-Datei in einer speziell gestalteten E-Mail erstellt und an einen Benutzer von Outlook sendet, der seine E-Mail von einem POP-, IMAP- oder HTTP-Server abruft.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Kann diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausgenutzt werden?
Ja. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausnutzen. Mit Hilfe bewährter Methoden für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Sie sich vor Remoteangriffen aus dem Internet schützen. Microsoft stellt Informationen darüber zur Verfügung, wie Sie Ihren PC schützen können.

Für Heimanwender

Für IT-Profis und Entwickler

Was bewirkt das Update?
Durch das Update wird die Möglichkeit genommen, diese Suchen zu speichern bzw. zu öffnen.

Enthält dieses Update Funktionsänderungen?
Ja. Nachdem das Update für Outlook 2000, Outlook 2002 bzw. Outlook 2003 installiert ist, können Benutzer diese Suchen nicht mehr speichern bzw. öffnen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter OSS-Dateien (Office Saved Searches) können in Outlook nicht geöffnet oder gespeichert werden (KB925542).

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Informationen zum Sicherheitsupdate

Betroffene Software:

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Outlook 2000

Voraussetzungen und zusätzliche Updateinformationen

Wichtig: Stellen Sie vor der Installation dieses Updates sicher, dass folgende Anforderungen erfüllt sind:

Microsoft Windows Installer 2.0 muss installiert sein. Microsoft Windows Server 2003, Windows XP und Microsoft Windows 2000 Service Pack 3 (SP3) enthalten Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version. Um die aktuelle Version von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:

Windows Installer 2.0 für Windows 95, Windows 98, Windows 98 SE und Windows Millennium Edition

Windows Installer 2.0 für Windows 2000 und Windows NT 4.0

Office 2000 Service Pack 3 (SP3) muss installiert sein. Installieren Sie vor diesem Update Office 2000 SP3. Weitere Informationen zum Installieren von Office 2000 SP3 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 326585.

Weitere Informationen zum Ermitteln der auf dem Computer installierten Version von Office 2000 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 255275.

Aufnahme in zukünftige Service Packs

Keine Service Pack 3 ist das letzte Service Pack für Office 2000.

Neustartanforderung

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

Informationen zur Deinstallation

Nach der Installation des Updates kann dieses nicht mehr entfernt werden. Um zu einer Installation zurückzukehren, die vor der Updateinstallation aktuell war, müssen Sie die Anwendung entfernen und die Anwendung dann erneut von der Original-CD installieren.

Informationen zur automatisierten Clientinstallation

Office Update-Website

Wir empfehlen, die Microsoft Office 2000-Clientupdates über die Office Update-Website zu installieren. Die Office Update-Website erkennt Ihre individuelle Installation und fordert Sie auf, genau die Updates zu installieren, die für eine aktuelle Installation erforderlich sind.

Wenn Sie möchten, dass die Office Update-Website die Updates findet, die auf Ihrem Computer installiert werden müssen, besuchen Sie die Office Update-Website, und klicken Sie auf Suchen nach Updates. Nachdem die Erkennung abgeschlossen ist, erhalten Sie eine Liste der empfohlenen Updates zur Bestätigung. Klicken Sie zum Abschließen des Vorgangs auf Ich stimme zu. Installation beginnen.

Informationen zur manuellen Clientinstallation

Im folgenden Abschnitt erhalten Sie ausführliche Informationen zur manuellen Installation dieses Updates.

Informationen zur Installation

Das Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/q

Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien.

/q:u

Gibt den stillen Benutzermodus an, bei dem dem Benutzer einige Dialogfelder angezeigt werden.

/q:a

Gibt den stillen Administratormodus an, bei dem dem Benutzer keine Dialogfelder angezeigt werden.

/t:Pfad

Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an.

/c

Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Wenn /t:Pfad nicht angegeben wird, werden Sie aufgefordert, einen Zielordner anzugeben

/c:Pfad

Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an.

/r:n

Neustart des Computers nach der Installation niemals durchführen.

/r:I

Fordert den Benutzer auf, den Computer neu zu starten, wenn ein Neustart erforderlich ist. Ausnahme: Die Option wird zusammen mit /q:a verwendet.

/r:a

Startet den Computer nach der Installation immer neu.

/r:s

Startet den Computer nach der Installation ohne Benutzeraufforderung neu.

/n:v

Keine Versionsüberprüfung – das Programm wird ggf. über eine frühere Version installiert.

Hinweis: Diese Optionen funktionieren möglicherweise nicht mit allen Updates. Ist eine Option nicht verfügbar, ist diese Funktionalität für die ordnungsgemäße Installation des Updates erforderlich. Die Verwendung der Option /n:v wird nicht unterstützt und kann zu einem nicht mehr startfähigen System führen. Wenn die Installation nicht erfolgreich ist, sollten Sie sich an Ihren Supportexperten wenden, um Informationen über die Ursache der fehlgeschlagenen Installation zu erhalten.

Weitere Informationen zu den unterstützten Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 197147.

Hinweis: Das vollständige Office-Update ist für Client- und Administratorbereitstellungen vorgesehen.

Informationen zur Clientbereitstellung

1.

Laden Sie dieses Sicherheitsupdate für Outlook 2000 herunter.

2.

Klicken Sie auf Das Programm speichern, und klicken Sie dann auf OK.

3.

Klicken Sie auf Speichern.

4.

Navigieren Sie mithilfe von Windows Explorer zu dem Ordner, der die gespeicherte Datei enthält, und doppelklicken Sie auf die gespeicherte Datei.

5.

Wenn Sie aufgefordert werden, das Update zu installieren, klicken Sie auf Ja.

6.

Klicken Sie auf Ja, um der Lizenzvereinbarung zuzustimmen.

7.

Legen Sie die Original-CD-ROM ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden, und klicken Sie dann auf OK.

8.

Wenn Sie eine Meldung erhalten, die besagt, dass die Installation erfolgreich war, klicken Sie auf OK.

Hinweis: Wenn das Sicherheitsupdate bereits auf Ihrem Computer installiert ist, erhalten Sie die folgende Fehlermeldung: This update has already been applied or is included in an update that has already been applied. (Dieses Update wurde bereits installiert oder ist in einem Update enthalten, das bereits installiert wurde.)

Informationen zur Clientinstallationsdatei

Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.

Outlook 2000:

DateinameVersionDatumUhrzeitGröße

Dlgsetp.dll

9.0.0.8954

10-Nov-2006

02:27

77.873

Dumpster.dll

9.0.0.8954

10-Nov-2006

02:32

32.818

Mimedir.dll

9.0.0.8954

10-Nov-2006

01:10

192.561

Outllib.dll

9.0.0.8954

12-Nov-2006

04:40

5.341.234

Outlmime.dll

9.0.3202.0

16-Aug-2006

19:02

106.768

Recall.dll

9.0.0.8954

10-Nov-2006

02:25

45.104

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Hinweis: MBSA 1.2.1 verwendet eine integrierte Version des Office Detection Tools (ODT), das keine Remoteüberprüfungen dieses Sicherheitsupdates unterstützt. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der MBSA-Website. Weitere Informationen zum Support für MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer 1.2 Q&A.

Überprüfung der Dateiversion

Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installiertem Programm werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Informationen zur Administratorinstallation

Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihren Computer bereitstellen.

Informationen zur Installation

Die folgenden Installationsoptionen gelten für Administratorinstallationen, da sie es einem Administrator ermöglichen, die Art und Weise anzupassen, in der die Dateien aus dem Sicherheitsupdate extrahiert werden.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/?

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

/q

Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien.

/t:Pfad

Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an.

/c

Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Wenn /t:Pfad nicht angegeben wird, werden Sie aufgefordert, einen Zielordner anzugeben

/c:Pfad

Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an.

Weitere Informationen zu den unterstützten Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 197147.

Informationen zur Administratorbereitstellung

Führen Sie zum Aktualisieren der Administratorinstallation die folgenden Schritte durch:

1.

Laden Sie dieses Sicherheitsupdate für Outlook 2000 herunter.

2.

Klicken Sie auf Das Programm speichern, und klicken Sie dann auf OK.

3.

Klicken Sie auf Speichern.

4.

Navigieren Sie mit Hilfe von Windows Explorer zu dem Ordner, der die gespeicherte Datei enthält. Klicken Sie auf Start und danach auf Ausführen, geben Sie den folgenden Befehl zum Extrahieren der MSP-Datei ein, und klicken Sie danach auf OK:

[Pfad\Name der EXE-Datei] /c /t:C:\AdminUpdate

Hinweis: Wenn Sie auf die EXE-Datei doppelklicken, wird nicht die MSP-Datei extrahiert, sondern das Update wird auf dem lokalen Computer installiert. Um ein Update auf ein Administrator-Image anwenden zu können, muss die MSP-Datei zunächst extrahiert werden.

5.

Klicken Sie auf Ja, um der Lizenzvereinbarung zuzustimmen.

6.

Wenn Sie zum Erstellen des Ordners aufgefordert werden, klicken Sie auf Ja.

7.

Wenn Sie mit dem Verfahren zum Aktualisieren der Administratorinstallation vertraut sind, klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen. Geben Sie anschließend den nachfolgenden Befehl ein, und klicken Sie auf OK:

msiexec /a Adminpfad\MSI-Datei /p C:\adminUpdate\MSP-Datei SHORTFILENAMES=TRUE

Hinweis:Adminpfad ist der Pfad des Administratorinstallationspunkts für Ihre Anwendung (z. B. C:\Office2000), MSI-Datei das MSI-Datenbankpaket für die Anwendung (z. B. Data1.msi) und MSP-Datei der Name des Administratorupdates (z. B. SHAREDff.msp).

Hinweis: Sie können /qb+ an die Befehlszeile anhängen, damit die Dialogfelder Administratorinstallation und Endbenutzer-Lizenzvertrag nicht angezeigt werden.

8.

Klicken Sie im angezeigten Dialogfeld auf Weiter. Ändern Sie im Dialogfeld nicht den CD Key, das Installationsverzeichnis oder den Firmennamen.

9.

Klicken Sie auf Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu und anschließend auf Installieren.

An diesem Punkt wird Ihr Administratorinstallationspunkt aktualisiert. Als nächstes müssen Sie die Konfigurationen der Arbeitsstationen aktualisieren, die ursprünglich von dieser Administratorinstallation aus installiert wurden. Beachten Sie hierzu die Anweisungen im Abschnitt zur Bereitstellung auf den Arbeitsstationen. Alle neuen Installationen, die von diesem Administratorinstallationspunkt vorgenommen werden, beinhalten dieses Update.

Warnung: Alle Konfigurationen von Arbeitsstationen, die ursprünglich von dieser Administratorinstallation aus installiert wurden (vor der Installation des Updates), können die Administratorinstallation erst dann für Aktionen wie z. B. Reparieren von Office oder Hinzufügen neuer Funktionen verwenden, wenn Sie für diese Arbeitsstation die Schritte im Abschnitt „Informationen zur Bereitstellung auf den Arbeitsstationen“ durchgeführt haben.

Informationen zur Bereitstellung auf den Arbeitsstationen

Klicken Sie zum Bereitstellen des Updates auf den Clientarbeitsstationen auf Start und dann auf Ausführen. Geben Sie den folgenden Befehl ein, und klicken Sie anschließend auf OK:

msiexec /I Adminpfad\MSI-Datei /qb REINSTALL=Komponentenliste REINSTALLMODE=vomu

Hinweis: Adminpfad ist der Pfad des Administratorinstallationspunkts für Ihre Anwendung (z. B. C:\Office2000), MSI-Datei das MSI-Datenbankpaket für die Anwendung (z. B. Data1.msi) und Komponentenliste die Liste der Komponentennamen (Unterscheidung von Groß-/Kleinschreibung), die für das Update erneut installiert werden müssen.

Um alle Funktionen zu installieren, können Sie den Befehl REINSTALL=ALL verwenden, oder Sie können die folgenden Komponenten auswählen.

ProduktFunktion

O9OLK, O9PRM, O9PRO, O9SBE, O9PIPC1, O9STD

OUTLOOKFiles, OutlookMAPIEMS, OUTLOOKNonBootFiles

Hinweis: Administratoren, die für verwaltete Umgebungen zuständig sind, finden in einer Struktur im Office Admin Update Center umfangreiche Ressourcen für die Bereitstellung von Office-Updates. Suchen Sie auf dieser Website im Abschnitt Update Resources nach der Softwareversion, die Sie aktualisieren. Die Dokumentation zu Windows Installer enthält ebenfalls weitere Informationen zu den von Windows Installer unterstützten Parametern.

Informationen zur Administratorinstallationsdatei

Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.

Outlook 2000:

DateinameVersionDatumUhrzeitGröße

Dlgsetp.dll

9.0.0.8954

10-Nov-2006

02:27

77.873

Dumpster.dll

9.0.0.8954

10-Nov-2006

02:32

32.818

Mimedir.dll

9.0.0.8954

10-Nov-2006

01:10

192.561

Outllib.dll

9.0.0.8954

12-Nov-2006

04:40

5.341.234

Outlmime.dll

9.0.3202.0

16-Aug-2006

19:02

106.768

Recall.dll

9.0.0.8954

10-Nov-2006

02:25

45.104

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Hinweis: MBSA 1.2.1 verwendet eine integrierte Version des Office Detection Tools (ODT), das keine Remoteüberprüfungen dieses Sicherheitsupdates unterstützt. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der MBSA-Website.

Überprüfung der Dateiversion

Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installiertem Programm werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Outlook 2002

Voraussetzungen und zusätzliche Updateinformationen

Wichtig: Stellen Sie vor der Installation von dieses Updates sicher, dass folgende Anforderungen erfüllt wurden:

Microsoft Windows Installer 2.0 muss installiert sein. Microsoft Windows Server 2003, Windows XP und Microsoft Windows 2000 Service Pack 3 (SP3) enthalten Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version. Um die aktuelle Version von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:

Windows Installer 2.0 für Windows 95, Windows 98, Windows 98 SE und Windows Millennium Edition

Windows Installer 2.0 für Windows 2000 und Windows NT 4.0

Office XP Service Pack 3 (SP3) muss installiert sein. Bevor Sie dieses Update installieren, installieren Sie Office XP SP3. Weitere Informationen zur Installation von Office XP SP3 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 832671. Außerdem müssen Project 2002 Service Pack 1 (SP1) bzw. Visio 2002 Service Pack 2 (SP2) installiert sein.

Weitere Informationen zum Ermitteln der auf dem Computer installierten Version von Office XP finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 291331. Weitere Informationen über die im Dialogfeld Info angezeigten Versionshinweise finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 328294.

Aufnahme in zukünftige Service Packs

Keine Service Pack 3 ist das letzte Service Pack für Office XP.

Neustartanforderung

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

Informationen zur Deinstallation

Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.

Hinweis: Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office XP-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter „Software“ möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.

Hinweis: Wenn Sie das Update für Project 2002 Service Pack 1 und Visio 2002 Service Pack 2 installiert haben, können Sie es nicht mehr entfernen. Um zu einer Installation zurückzukehren, die vor der Updateinstallation aktuell war, müssen Sie die Anwendung entfernen und die Anwendung dann erneut von der Original-CD installieren.

Informationen zur automatisierten Clientinstallation

Microsoft Update-Website

Dieses Update ist auf der Microsoft Update-Website verfügbar. Microsoft Update bietet Zugriff auf über Windows Update oder Office Update zur Verfügung gestellte Updates. Außerdem können Sie die automatische Zustellung und Installation von Updates mit hoher Priorität und von Sicherheitsupdates aktivieren. Wir empfehlen, das Update über die Microsoft Update-Website zu installieren. Die Microsoft Update-Website erkennt Ihre individuelle Installation und fordert Sie auf, genau die Updates zu installieren, die für eine Aktualisierung erforderlich sind.

Wenn Sie wünschen, dass die Microsoft Update-Website die erforderlichen Updates erkennt, die Sie auf Ihrem Computer installieren, besuchen Sie die Microsoft Update-Website. Sie können wählen zwischen Schnellsuche (Empfohlen) und Benutzerdefinierte Suche. Nachdem die Erkennung abgeschlossen ist, erhalten Sie eine Liste der empfohlenen Updates zur Bestätigung. Klicken Sie auf Updates installieren oder Updates anzeigen und installieren, um den Vorgang abzuschließen.

Informationen zur manuellen Clientinstallation

Im folgenden Abschnitt erhalten Sie ausführliche Informationen zur manuellen Installation dieses Updates.

Informationen zur Installation

Das Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/q

Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien.

/q:u

Gibt den stillen Benutzermodus an, bei dem dem Benutzer einige Dialogfelder angezeigt werden.

/q:a

Gibt den stillen Administratormodus an, bei dem dem Benutzer keine Dialogfelder angezeigt werden.

/t:Pfad

Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an.

/c

Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Wenn /t:Pfad nicht angegeben wird, werden Sie aufgefordert, einen Zielordner anzugeben

/c:Pfad

Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an.

/r:n

Neustart des Computers nach der Installation niemals durchführen.

/r:I

Fordert den Benutzer auf, den Computer neu zu starten, wenn ein Neustart erforderlich ist. Ausnahme: Die Option wird zusammen mit /q:a verwendet.

/r:a

Startet den Computer nach der Installation immer neu.

/r:s

Startet den Computer nach der Installation ohne Benutzeraufforderung neu.

/n:v

Keine Versionsüberprüfung – das Programm wird ggf. über eine frühere Version installiert.

Hinweis: Diese Optionen funktionieren möglicherweise nicht mit allen Updates. Ist eine Option nicht verfügbar, ist diese Funktionalität für die ordnungsgemäße Installation des Updates erforderlich. Die Verwendung der Option /n:v wird nicht unterstützt und kann zu einem nicht mehr startfähigen System führen. Wenn die Installation nicht erfolgreich ist, sollten Sie sich an Ihren Supportexperten wenden, um Informationen über die Ursache der fehlgeschlagenen Installation zu erhalten.

Weitere Informationen zu den unterstützten Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 197147.

Hinweis: Das vollständige Office-Update ist für Client- und Administratorbereitstellungen vorgesehen.

Informationen zur Clientbereitstellung

1.

Laden Sie das Sicherheitsupdate für Outlook 2002 herunter.

2.

Klicken Sie auf Das Programm speichern, und klicken Sie dann auf OK.

3.

Klicken Sie auf Speichern.

4.

Navigieren Sie mithilfe von Windows Explorer zu dem Ordner, der die gespeicherte Datei enthält, und doppelklicken Sie auf die gespeicherte Datei.

5.

Wenn Sie aufgefordert werden, das Update zu installieren, klicken Sie auf Ja.

6.

Klicken Sie auf Ja, um der Lizenzvereinbarung zuzustimmen.

7.

Legen Sie die Original-CD-ROM ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden, und klicken Sie dann auf OK.

8.

Wenn Sie eine Meldung erhalten, die besagt, dass die Installation erfolgreich war, klicken Sie auf OK.

Hinweis: Wenn das Sicherheitsupdate bereits auf Ihrem Computer installiert ist, wird folgende Fehlermeldung angezeigt: This update has already been applied or is included in an update that has already been applied. (Dieses Update wurde bereits installiert oder ist in einem Update enthalten, das bereits installiert wurde.)

Informationen zur Clientinstallationsdatei

Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.

Outlook 2002:

DateinameVersionDatumUhrzeitGröße

Cdooff.dll

10.0.6777.0

19-Sep-2005

20:36

236.232

Dlgsetp.dll

10.0.6711.0

08-Apr-2004

02:24

80.584

Dumpster.dll

10.0.6711.0

08-Apr-2004

02:24

39.624

Envelope.dll

10.0.6753.0

24-Feb-2005

01:30

105.160

Exsec32.dll

10.0.6780.0

01-Nov-2005

02:07

346.824

Impmail.dll

10.0.6740.0

11-Nov-2004

12:48

137.928

Mimedir.dll

10.0.6821.0

03-Nov-2006

03:32

172.032

Msoutl.olb

10.0.6732.0

17-Sep-2004

22:27

207.552

Oladd.fae

10.0.6751.0

15-Feb-2005

07:43

187.072

Olappt.fae

10.0.6751.0

15-Feb-2005

07:43

170.696

Oljrnl.fae

10.0.6713.0

05-Mai-2004

03:47

137.920

Olmail.fae

10.0.6711.0

08-Apr-2004

02:24

133.824

Oltask.fae

10.0.6751.0

15-Feb-2005

07:43

166.600

Outlcm.dll

10.0.6711.0

08-Apr-2004

02:24

543.424

Outllib.dll

10.0.6822.0

11-Nov-2006

00:13

6.359.824

Outlmime.dll

10.0.6816.0

17-Aug-2006

22:20

92.944

Outlook.exe

10.0.6822.0

11-Nov-2006

00:13

47.888

Outlph.dll

10.0.6737.0

22-Okt-2004

22:52

125.632

Outlvbs.dll

10.0.6711.0

08-Apr-2004

02:24

47.816

Informationen zur Administratorinstallation

Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihren Computer bereitstellen.

Informationen zur Installation

Die folgenden Installationsoptionen gelten für Administratorinstallationen, da sie einem Administrator ermöglichen, anzupassen, auf welche Weise die Dateien aus dem Sicherheitsupdate extrahiert werden.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/?

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

/q

Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien.

/t:Pfad

Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an.

/c

Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Wenn /t:Pfad nicht angegeben wird, werden Sie aufgefordert, einen Zielordner anzugeben

/c:Pfad

Ersetzt den durch den Autor festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an.

Weitere Informationen zu den unterstützten Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 197147.

Informationen zur Administratorbereitstellung

Führen Sie zum Aktualisieren der Administratorinstallation die folgenden Schritte durch:

1.

Laden Sie das Sicherheitsupdate für Outlook 2002 herunter.

2.

Klicken Sie auf Das Programm speichern, und klicken Sie dann auf OK.

3.

Klicken Sie auf Speichern.

4.

Navigieren Sie mit Hilfe von Windows Explorer zu dem Ordner, der die gespeicherte Datei enthält. Klicken Sie auf Start und danach auf Ausführen, geben Sie den folgenden Befehl zum Extrahieren der MSP-Datei ein, und klicken Sie danach auf OK:

[Pfad\Name der EXE-Datei] /c /t:C:\AdminUpdate

Hinweis: Wenn Sie auf die EXE-Datei doppelklicken, wird nicht die MSP-Datei extrahiert, sondern das Update wird auf dem lokalen Computer installiert. Um ein Update auf ein Administrator-Image anwenden zu können, muss die MSP-Datei zunächst extrahiert werden.

5.

Klicken Sie auf Ja, um der Lizenzvereinbarung zuzustimmen.

6.

Wenn Sie zum Erstellen des Ordners aufgefordert werden, klicken Sie auf Ja.

7.

Wenn Sie mit dem Verfahren zum Aktualisieren der Administratorinstallation vertraut sind, klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen. Geben Sie anschließend den nachfolgenden Befehl ein, und klicken Sie auf OK:

msiexec /a Adminpfad\MSI-Datei /p C:\adminUpdate\MSP-Datei SHORTFILENAMES=TRUE

Hinweis:Adminpfad ist der Pfad des Administratorinstallationspunkts für Ihre Anwendung (z. B. C:\OfficeXp), MSI-Datei das MSI-Datenbankpaket für die Anwendung (z. B. Data1.msi) und MSP-Datei der Name des Administratorupdates (z. B. SHAREDff.msp).

Hinweis: Sie können /qb+ an die Befehlszeile anhängen, damit die Dialogfelder Administratorinstallation und Endbenutzer-Lizenzvertrag nicht angezeigt werden.

8.

Klicken Sie im angezeigten Dialogfeld auf Weiter. Ändern Sie im Dialogfeld nicht den CD Key, das Installationsverzeichnis oder den Firmennamen.

9.

Klicken Sie auf Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu und anschließend auf Installieren.

An diesem Punkt wird Ihr Administratorinstallationspunkt aktualisiert. Anschließend müssen Sie die Konfigurationen der Arbeitsstation aktualisieren, die ursprünglich von dieser Administratorinstallation aus installiert wurden. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Informationen zur Bereitstellung auf den Arbeitsstationen“. Alle neuen Installationen, die von diesem Administratorinstallationspunkt vorgenommen werden, beinhalten dieses Update.

Warnung: Alle Konfigurationen von Arbeitsstationen, die ursprünglich von dieser Administratorinstallation aus installiert wurden (vor der Installation des Updates), können die Administratorinstallation erst dann für Aktionen wie z. B. Reparieren von Office oder Hinzufügen neuer Funktionen verwenden, wenn Sie für diese Arbeitsstation die Schritte im Abschnitt „Informationen zur Bereitstellung auf den Arbeitsstationen“ durchgeführt haben.

Informationen zur Bereitstellung auf den Arbeitsstationen

Um das Update auf den Clientarbeitsstationen bereitzustellen, klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen. Geben Sie anschließend den folgenden Befehl ein:

msiexec /iAdminpfad\MSI-Datei /qb REINSTALL=Komponentenliste REINSTALLMODE=vomu

Hinweis:Adminpfad ist der Pfad des Administratorinstallationspunkts für Ihre Anwendung (z. B. C:\OfficeXP), MSI-Datei das MSI-Datenbankpaket für die Anwendung (z. B. Data1.msi) und Komponentenliste die Liste der Komponentennamen (Unterscheidung von Groß-/Kleinschreibung), die für das Update erneut installiert werden müssen. Um alle Funktionen zu installieren, können Sie den Befehl REINSTALL=ALL verwenden.

Um alle Funktionen zu installieren, können Sie den Befehl REINSTALL=ALL verwenden, oder Sie können die folgenden Komponenten auswählen.

ProduktFunktion

OUTLOOK, PIPC1, PROPLUS, PRO, SBE, STD, STDEDU

OUTLOOKNonBootFiles, OUTLOOKFiles, OutlookMAPIEMS2, OutlookDVExtensionsFiles, OutlookVBScript

Hinweis: Weitere Anleitungen sind im Microsoft Knowledge Base-Artikel 832332 enthalten. Informationen zu diesem Update finden Sie auch auf der Microsoft Office XP Resource Kit-Website. Allgemeine Informationen zum Microsoft Office XP Resource Kit sind auch über TechNet erhältlich. Die Dokumentation zu Windows Installer enthält ebenfalls weitere Informationen zu den von Windows Installer unterstützten Parametern.

Informationen zur Administratorinstallationsdatei

Die englische Version dieses Updates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.

Outlook 2002:

DateinameVersionDatumUhrzeitGröße

Cdooff.dll

10.0.6777.0

19-Sep-2005

20:36

236.232

Dlgsetp.dll

10.0.6711.0

08-Apr-2004

02:24

80.584

Dumpster.dll

10.0.6711.0

08-Apr-2004

02:24

39.624

Envelope.dll

10.0.6753.0

24-Feb-2005

01:30

105.160

Exsec32.dll

10.0.6780.0

01-Nov-2005

02:07

346.824

Impmail.dll

10.0.6740.0

11-Nov-2004

12:48

137.928

Mimedir.dll

10.0.6821.0

03-Nov-2006

03:32

172.032

Msoutl.olb

10.0.6732.0

17-Sep-2004

22:27

207.552

Oladd.fae

10.0.6751.0

15-Feb-2005

07:43

187.072

Olappt.fae

10.0.6751.0

15-Feb-2005

07:43

170.696

Oljrnl.fae

10.0.6713.0

05-Mai-2004

03:47

137.920

Olmail.fae

10.0.6711.0

08-Apr-2004

02:24

133.824