Version: 1.0
Zielgruppe dieses Dokuments: Benutzer von CAPICOM oder Biztalk 2004
Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit: Remotecodeausführung
Bewertung des maximalen Schweregrads: Kritisch
Empfehlung: Wir empfehlen Benutzern die sofortige Installation des Updates.
Ersetzung von Sicherheitsupdates: Keine
Vorsichtsmaßnahmen: Keine
Getestete Software und Downloadpfade für das Update:
Betroffene Software:
| • | CAPICOM - Update herunterladen |
| • | Plattform SDK Redistributable: CAPICOM - Update herunterladen |
| • | BizTalk Server 2004 Service Pack 1 - Update herunterladen |
| • | BizTalk Server 2004 Service Pack 2 - Update herunterladen |
Nicht betroffene Software:
| • | BizTalk Server 2000 |
| • | BizTalk Server 2002 |
| • | BizTalk Server 2006 |
Die in der Liste aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.
Kurzzusammenfassung |
Kurzzusammenfassung:
Dieses Update behebt zwei neue, von einem Privatanwender entdeckte Sicherheitsanfälligkeiten. Die Sicherheitsanfälligkeit wird in diesem Bulletin in einem eigenen Unterabschnitt des Abschnitts „Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“ dokumentiert.
Wir empfehlen Benutzern die sofortige Installation des Updates.
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit:
| Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit | Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit | CAPICOM | Microsoft BizTalk Server 2004 |
Sicherheitsanfälligkeit in CAPICOM.Certificates - CVE-2007-0940 | Remotecodeausführung | Kritisch | Kritisch |
Die Bewertung basiert auf den von der Sicherheitsanfälligkeit betroffenen Systemarten, ihren typischen Bereitstellungsmustern und den möglichen Auswirkungen, die ein Ausnutzen der Sicherheitsanfälligkeit auf sie hat.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate |
Welche Updates ersetzt diese
Version?
Dieses Update ersetzt kein früheres
Sicherheitsupdate.
Kann ich mit dem Microsoft Baseline
Security Analyzer (MBSA) überprüfen, ob dieses Update
erforderlich ist?
Die folgende Tabelle enthält die
Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses
Sicherheitsupdate.
| Produkt | MBSA 1.2.1 | EST | MBSA 2.0.1 |
CAPICOM | Nein | Ja | Ja |
BizTalk Server 2004 | Nein | Ja | Ja |
Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der MBSA-Website. Weitere Informationen zur Software, die Microsoft Update und MBSA 2.0 derzeit nicht erkennen, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 895660.
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.
Was ist dasEnterpriseUpdate Scan Tool
(EST)?
Im Rahmen der Bemühungen, Erkennungsprogramme
für Sicherheitsupdates des Bulletins bereitzustellen,
stellt Microsoft ein eigenständiges Erkennungsprogramm zur
Verfügung, wenn Microsoft Baseline Security
Analyzer 1.2.1 und Office Detection Tool (ODT) nicht
erkennen können, ob das Update für eine Veröffentlichung
des Microsoft Security Response Centers erforderlich ist.
Dieses eigenständige Programm heißt Enterprise Update Scan
Tool (EST) und wurde für Unternehmensadministratoren
entwickelt. Wenn eine Version des Enterprise Update Scan
Tools für ein bestimmtes Bulletin erstellt wurde, können
Benutzer das Programm von einer Befehlzeilenschnittstelle
(CLI, command line interface) ausführen und die Ergebnisse
in der XML-Ausgabedatei anzeigen. Damit Benutzer das
Programm besser einsetzen können, wird eine ausführliche
Dokumentation zum Programm bereitgestellt. Zudem ist eine
Version des Programms verfügbar, die SMS-Administratoren
eine integrierte Lösung bietet.
Kann ich mit einer Version
desEnterpriseUpdate Scan Tool (EST) feststellen,
ob dieses Update erforderlich ist?
Ja. Microsoft hat eine Version von EST
entwickelt, mit der Sie ermitteln können, ob dieses Update
installiert werden muss. Weitere Downloadlinks und
Information zur Version des diesen Monat veröffentlichten
EST finden Sie im
Microsoft Knowledge
Base-Artikel 894193. Benutzer von SMS
finden unter der häufig gestellten Frage (FAQ) „Kann
ich mit Systems Management Server (SMS) überprüfen,
ob dieses Update erforderlich ist?“ weitere
Informationen zu SMS und EST.
Kann ich mit Systems Management
Server (SMS) prüfen, ob dieses Update erforderlich
ist?
Die folgende Tabelle enthält eine
Zusammenfassung zur SMS-Erkennung für dieses
Sicherheitsupdate.
| Produkt | SMS 2.0 | SMS 2003 |
CAPICOM | Ja (mit EST) | Ja |
BizTalk Server 2004 | Ja (mit EST) | Ja |
SMS 2.0 und SMS 2003 Software Update Services (SUS) Feature Pack können zur Erkennung MBSA 1.2.1 verwenden und weisen daher dieselbe Einschränkung auf, die weiter oben in diesem Bulletin bezüglich der nicht von MBSA 1.2.1 erkannten Programme aufgeführt ist.
Im Fall von SMS 2.0 kann von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, verwendet werden. SMS SUIT verwendet das MBSA 1.2.1-Programm für die Erkennung. Weitere Informationen zu SUIT finden Sie auf dieser Microsoft-Website. Weitere Informationen zu den Einschränkungen von SUIT finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 306460. Das SMS SUS Feature Pack umfasst auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates.
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der dieser Microsoft-Website. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden.
Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.
Kann ich mithilfe von SMS
überprüfen, ob andere Programme installiert sind, die
aktualisiert werden müssen?
Ja. Mit SMS können Sie feststellen, ob Sie
über weitere Programme verfügen, für die eine Version der
betroffenen Komponente installiert ist. SMS kann ermitteln,
ob die Datei CAPICOM.dll vorhanden ist. Aktualisieren Sie
alle Versionen von CAPICOM.dll, die älter sind als
Version 2.1.0.2.
Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit |
Sicherheitsanfälligkeit in CAPICOM.Certificates - CVE-2007-0940: |
Eine Sicherheitsanfälligkeit in der Kryptografie-API des COM-Modells (CAPICOM) kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in CAPICOM.Certificates - CVE-2007-0940: |
| • | In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise aufgefordert, auf einen Link zur Webseite des Angreifers zu klicken. Nachdem der Benutzer auf den Link geklickt hat, wird er dazu aufgefordert, verschiedene Aktionen auszuführen. Nur nachdem diese Aktionen ausgeführt wurden, kann ein Angriff erfolgen. |
| • | Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten. |
| • | Standardmäßig öffnen alle unterstützten Versionen von Microsoft Outlook und Microsoft Outlook Express HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites. Die Zone für eingeschränkte Sites verringert Angriffe, die auf die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit abzielen, da die Verwendung von Active Scripting und ActiveX-Steuerelementen beim Anzeigen von HTML-E-Mail-Nachrichten unterbunden wird. Klickt ein Benutzer jedoch in einer E-Mail auf einen Link, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit durch das webbasierte Angriffsszenario. |
| • | Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für die Internetzone auf „Hoch“ gesetzt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ dieses Abschnitts zur Sicherheitsanfälligkeit. |
| • | Dieses ActiveX-Steuerelement ist nicht in der standardmäßigen Liste der zugelassenen ActiveX-Steuerelemente in Internet Explorer 7 enthalten. Nur Benutzer, die dieses Steuerelement ausdrücklich über die ActiveX-Auswahlmöglichkeit aktiviert haben, sind durch Angriffe zur Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit gefährdet. Wenn jedoch ein Benutzer dieses ActiveX-Steuerelement in einer früheren Version von Internet Explorer verwendet hat, ist dieses ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer 7 aktiviert, selbst wenn der Benutzer es nicht explizit mit der ActiveX-Auswahlmöglichkeit genehmigt hat. |
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in CAPICOM.Certificates - CVE-2007-0940: |
Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn eine Problemumgehung die Funktionalität verringert, wird diese Einschränkung im folgenden Abschnitt genannt.
| • | Unterbinden Sie Versuche, das CAPICOM-Steuerelement in Internet Explorer zu instanziieren Sie können Versuche, eine Instanz dieses ActiveX-Steuerelements zu erstellen, unterbinden, indem Sie das Kill Bit für das Steuerelement in der Registrierung setzen. Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko. Genaue Informationen dazu, wie Sie verhindern können, dass ein Steuerelement in Internet Explorer ausgeführt wird, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 240797. Befolgen Sie die Schritte in diesem Artikel, um einen Wert für Kompatibilitätskennzeichen in der Registrierung zu erstellen. Dadurch wird verhindert, dass eine Instanz des COM-Objekts in Internet Explorer erstellt wird. So setzen Sie das Kill Bit für die CLSIDs mit folgendem Wert:
Fügen Sie den folgenden Text in einen Texteditor, wie z. B. Notepad, ein. Speichern dann Sie die Datei mit der Dateinamenerweiterung .reg. Windows Registrierungs-Editor
Version 5.00
"Compatibility Flags"=dword:00000400 [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{FBAB033B-CDD0-4C5E-81AB-AEA575CD1338}] "Compatibility Flags"=dword:00000400 Diese Registrierungsdatei kann auf die einzelnen Systeme angewendet werden, indem Sie darauf doppelklicken. Sie kann zudem mithilfe von Gruppenrichtlinien domänenübergreifend installiert werden. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites: Was ist der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor? Wichtigste Gruppenrichtlinientools und -einstellungen Hinweis: Sie müssen Internet Explorer neu starten, damit diese Änderungen wirksam werden. Auswirkung der Problemumgehung: Das CAPICOM-Steuerelement kann nicht mehr angezeigt werden oder funktioniert nicht ordnungsgemäß. |
| • | Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen, oder deaktivieren Sie ActiveX-Steuerelemente in der Internetzone und der lokalen Intranetzone. Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen von Internet Explorer so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen eine Bestätigung verlangt wird. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um ActiveX-Steuerelemente auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“ Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich. |
| • | Setzen Sie die Einstellungen der Internetzone und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“, um eine Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in diesen Zonen zu erhalten Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetzone so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen eine Bestätigung verlangt wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch. So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
Hinweis: Wenn kein Schieberegler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe, und stellen Sie den Regler dann auf Hoch. Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei. Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um ActiveX-Steuerelemente auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“ Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich. |
Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in CAPICOM.Certificates - CVE-2007-0940: |
Worin genau besteht diese
Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine
Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer
diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er
von einem Remotestandort aus die vollständige Kontrolle
über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer
könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen,
ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen
Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten
mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann
dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die
mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Was ist die Ursache dieser
Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird durch die
Art, in der die CAPICOM-Zertifikatklasse bestimmte
Eingaben handhabt, verursacht. Das
ActiveX-Steuerelement könnte bei Eingang unerwarteter
Daten einen Fehler verursachen, durch den eine
Remotecodeausführung ermöglicht wird.
Was ist
CAPICOM.Certificates?
CAPICOM.Certificates ist ein
ActiveX-Steuerelement, das Skripters (VBS, ASP,
ASP.NET), eine Methode zur Verschlüsselung von Daten
bereitstellt, die auf der zugrunde liegenden sicheren
Windows-Crypto-API-Funktionalität beruht. Die CAPICOM
Suite kann auch als weitervertreibbares
Platform SDK heruntergeladen werden:
CAPICOM ist zudem Teil
des Windows Platform SDK und des Windows
Driver Kit.
Was passiert, wenn ich
Anwendungen oder Software entwickle und CAPICOM
verteile?
Sie müssen die neueste Version des
weitervertreibbaren Platform SDK herunterladen:
CAPICOM. Diese neue
Version enthält die aktualisierte CAPICOM.dll,
die diesem Sicherheitsupdate zugeordnet
ist.
Wie weiß ich, ob
CAPICOM.Certificates installiert und registriert
ist?
Sie können überprüfen, ob Sie CAPICOM
installiert und registriert haben, indem Sie auf dem
System nach der Datei CAPICOM.dll suchen. Falls Sie
Version 2.1.01 oder niedriger installiert haben,
müssen Sie das System aktualisieren.
Sie können überprüfen, ob Sie eine beliebige Kombination der folgenden Registrierungsschlüssel haben, um festzustellen, ob Sie eine anfällige Version des CAPICOM.Certificates ActiveX-Steuerelements auf Ihrem System registriert haben:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\CAPICOM.Certificates.1\CLSID
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\CAPICOM.Certificates.2\CLSID
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\CAPICOM.Certificates.3\CLSID
Was kann ein Angreifer über
diese Sicherheitsanfälligkeit
erreichen?
Wenn ein Angreifer diese
Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann er
vollständige Kontrolle über das betroffene System
erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme
installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder
neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten
konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen
haben als für Benutzer, die mit administrativen
Benutzerrechten arbeiten.
Warum ist die alte Version der
Datei CAPICOM.dll nach der Installation des
Sicherheitsupdates weiterhin im
System?
Benutzer können die CAPICOM.dll von einer
anderen Quelle als Microsoft installiert haben. Unter
Umständen wurde die CAPICOM.dll von einem Produkt
installiert, das nicht von Microsoft stammt. Da vom
Sicherheitsupdate nicht festgestellt werden kann, woher
die vorherige Version der Datei CAPICOM.dll stammt,
wird sie aus Gründen der Anwendungskompatibilität auf
dem System belassen. Durch die vorherige Version bleibt
Ihr System nicht anfällig für diese
Sicherheitsanfälligkeit.
Wer könnte diese
Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen?
In einem webbasierten Angriffsszenario
muss ein Angreifer eine Website mit einer Webseite
einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt.
Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer
speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss
er den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite
verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer
normalerweise dazu gebracht, auf einen Link zur Site
des Angreifers zu klicken.
Für welche Systeme stellt diese
Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko
dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt
voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine
Website besucht, damit eine sicherheitsgefährdende
Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen
CAPICOM.Certificates installiert und registriert ist
und Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B.
Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher
das größte Risiko.
Ich verwende Internet
Explorer 7. Wird die Sicherheitsanfälligkeit
dadurch verringert?
Ja. Benutzer, die Internet Explorer 7
mit Standardeinstellungen ausführen, sind nicht
gefährdet, solange das CAPICOM
Certificates-Steuerelement nicht über die
ActiveX-Auswahlmöglichkeit in der Internetzone
aktiviert wird. Wenn jedoch ein Benutzer dieses
ActiveX-Steuerelement in einer früheren Version von
Internet Explorer verwendet hat, ist dieses
ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer 7
aktiviert, selbst wenn der Benutzer es nicht explizit
mit der ActiveX-Auswahlmöglichkeit genehmigt
hat.
Was ist die
ActiveX-Auswahlmöglichkeit in Internet
Explorer 7?
Internet Explorer 7 enthält eine
ActiveX-Auswahlmöglichkeit, bei der nahezu alle
vorinstallierten ActiveX-Steuerelemente standardmäßig
deaktiviert sind. Benutzern wird in der
Informationsleiste eine Meldung angezeigt, bevor sie
auf ein vorinstalliertes ActiveX-Steuerelement
zugreifen können, das nicht noch im Internet verwendet
wurde. Dadurch können Benutzer für jedes einzelne
Steuerelement den Zugriff zulassen oder verweigern.
Weitere Informationen zu dieser und zu anderen neuen
Funktionen in Windows Internet Explorer 7 finden
Sie auf der folgenden
Website.
Ich verwende Internet Explorer
mit Windows Server 2003. Verringert dies die
Sicherheitsanfälligkeit?
Ja. Internet Explorer mit Windows
Server 2003 wird standardmäßig in einem
eingeschränkten Modus verwendet, der als
verstärkte
Sicherheitskonfigurationbezeichnet wird.
Dadurch wird die Sicherheitsstufe für die
Internetzone auf „Hoch“ gesetzt. Dies ist ein
schadensbegrenzender Faktor für Websites, die
nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von
Internet Explorer hinzugefügt wurden. Weitere
Informationen zur verstärkten
Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer
finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen
(FAQs)“ für dieses Sicherheitsupdate.
Was ist die verstärkte
Sicherheitskonfiguration von Internet
Explorer?
Die verstärkte Sicherheitskonfiguration
von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe
vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, die
die Wahrscheinlichkeit verringern, dass ein Benutzer
oder Administrator zerstörerische Webinhalte auf einen
Server downloadet und dort verwendet. Die verstärkte
Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer
verringert das Risiko, indem zahlreiche
Sicherheitseinstellungen, z. B. auf den
Registerkarten „Sicherheit“ und „Erweitert“ unter
„Internetoptionen“, geändert werden. Zu den wichtigsten
Änderungen gehören:
| • | Die Sicherheitsstufe für die Internetzone wird auf Hoch eingestellt. Diese Einstellung deaktiviert Skripts, ActiveX-Komponenten, Microsoft VM-HTML-Inhalte (Virtual Machine) sowie Dateidownloads. |
| • | Die automatische Erkennung von Intranetsites wird deaktiviert. Diese Einstellung weist alle Intranetwebsites und UNC-Pfade (Universal Naming Convention) der Internetzone zu, die nicht ausdrücklich in der lokalen Intranetzone aufgelistet werden. |
| • | Die Installation bei Bedarf und Browsererweiterungen, die nicht von Microsoft stammen, werden deaktiviert. Diese Einstellung verhindert, dass Webseiten automatisch Komponenten installieren können, und unterbindet den Einsatz von Erweiterungen, die nicht von Microsoft stammen. |
| • | Multimediainhalte werden deaktiviert. Diese Einstellung verhindert das Verwenden von Musik, Animationen und Videoclips. |
Weitere Information zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie (in englischer Sprache) auf dieser Websiteim Handbuch zur Verwaltung der verstärkten Sicherheitskonfiguration („Managing Internet Explorer Enhanced Security Configuration“) von Internet Explorer.
Was bewirkt das
Update?
Das Update behebt die
Sicherheitsanfälligkeit, indem die Art der Überprüfung
der Parameter durch das
CAPICOM.Certificates-ActiveX-Steuerelement geändert
wird. Es beseitigt zudem zusätzliche anhand interner
Untersuchungen entdeckte Probleme.
War diese
Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der
Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits
öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über
diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle
Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt
der Veröffentlichung dieses Security Bulletins
Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit
bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der
Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine
Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit
für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es
keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Informationen zum Sicherheitsupdate |
Betroffene Software:
Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software finden Sie im entsprechenden Abschnitt:
CAPICOM und BizTalk Server 2004 |
Voraussetzungen
Dieses Sicherheitsupdate erfordert die
Installation und Registrierung von CAPICOM Certificates.
BizTalk Server 2004 installiert CAPICOM
Certificates. Dieses Update ist sowohl für eigenständige
Installationen als auch für Biztalk
Server 2004-Installationen gültig. Die Datei
CAPICOM.dll kann von Microsoft-fremden Produkten verteilt
und installiert werden. Weitere Informationen finden Sie
im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen“ (FAQs) unter
Wie weiß ich, ob
CAPICOM.Certificates installiert und registriert
ist?.
Aufnahme in zukünftige Service
Packs
Das Update für dieses Problem wird
möglicherweise in einem Service Pack oder Update-Rollup
für Microsoft Biztalk Server 2004 enthalten
sein.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
| Installationsmodi | |
/q | Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien. |
/q:u | Gibt den stillen Benutzermodus an, bei dem dem Benutzer einige Dialogfelder angezeigt werden. |
/q:a | Gibt den stillen Administratormodus an, bei dem dem Benutzer keine Dialogfelder angezeigt werden. |
| Besondere Optionen | |
/t:<vollständiger Pfad> | Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an. |
/c | Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Wenn /T: path nicht angeben wird, wird der Benutzer aufgefordert, einen Zielordner anzugeben. |
/c:<Cmd> | Den durch den Autor festgelegten Installationsbefehl ersetzen. Gibt den Pfad und Namen der Datei Setup.inf oder Setup.exe an. |
Hinweis: Diese Optionen funktionieren möglicherweise nicht mit allen Updates. Ist eine Option nicht verfügbar, ist die Funktionalität für die ordnungsgemäße Installation des Updates erforderlich. Wenn die Installation nicht erfolgreich ist, sollten Sie sich an Ihren Supportexperten wenden, um Informationen zur Ursache des Fehlschlagens zu erhalten.
Weitere Informationen zu den unterstützten Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 197147.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie folgenden Befehl in einer Befehlszeile, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
CAPICOM-KB931906-v2102 /q:a
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website. Dieses Update ist auch über die Microsoft Update-Website verfügbar.
Neustartanforderung
Für dieses Update ist kein Neustart des Computers erforderlich.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe |
License.mht | NA | 26-Feb-2007 | 23:16 | 142.534 |
License.rtf | NA | 26-Feb-2007 | 23:16 | 134.577 |
CAPICOM.dll | 2.1.0.2 | 11-Apr-2007 | 18:11 | 511.328 |
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Überprüfung der Dateiversion Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\CAPICOM.Certificates.4\CLSID |
Danksagungen
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
| • | Chris Ries von VigilantMinds Inc. für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in CAPICOM.Certificates (CVE-2007-0940) |
Weitere Sicherheitsupdates:
Updates für andere Sicherheitsrisiken sind unter den folgenden Adressen erhältlich:
| • | Sicherheitsupdates sind im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security_patch“ oder „security_update“ ermittelt werden. |
| • | Updates für Kundenplattformen können Sie auf der Microsoft Update-Website abrufen. |
Support:
| • | Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. |
| • | Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support-Website. |
Sicherheitsressourcen:
| • | Die Website TechNet Sicherheitbietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten. |
| • | |
| • | |
| • | |
| • | |
| • | |
| • | |
| • | Windows Update-Katalog: Weitere Informationen zum Windows Update-Katalog finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 323166. |
| • |
Software Update Services:
Mit den Microsoft Software Update Services (SUS) können Sie als IT-Administrator neue wichtige Updates, Hotfixes oder Patches schnell und zuverlässig auf den Servern und Desktop-Computern in Ihrem Netzwerk bereitstellen. Die SUS unterstützen die Produkte der Windows 2000 Server- und Windows Server 2003-Familie sowie Windows 2000 Professional und Windows XP Professional.
Weitere Informationen zum Bereitstellen von Sicherheitsupdates mithilfe der Software Update Services finden Sie auf der Software Update Services-Website.
Windows Server Update Services:
Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten wichtigen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Windows 2000 und später, Office XP und später, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 schnell und zuverlässig bereitstellen.
Weitere Informationen zum Bereitstellen von Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.
Systems Management Server:
Der Systems Management Server (SMS) von Microsoft stellt eine wertvolle Hilfe beim Bereitstellen von Sicherheitsupdates in Ihrer IT-Umgebung dar. Durch die Verwendung von SMS können Administratoren auf Windows basierte Systeme identifizieren, für die Sicherheitsupdates erforderlich sind, und für eine kontrollierte Bereitstellung dieser Updates im gesamten Unternehmen bei minimalen Unterbrechungen für Endbenutzer sorgen. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um das SMS 2003 Software Update Services Feature Pack und das SMS 2003 Administration Feature Pack. Benutzer von SMS 2.0 können auch die Website Software Updates Service Feature Pack besuchen, um Hilfe bei der Bereitstellung von Sicherheitsupdates zu erhalten. Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Hinweis: SMS nutzt den Microsoft Baseline Security Analyzer, das Microsoft Office Detection Tool und das Enterprise Update Scan Tool, um eine breite Unterstützung bei der Erkennung und der Bereitstellung von Security Bulletin-Updates bereitzustellen. Einige Softwareupdates werden von diesen Tools möglicherweise nicht erkannt. Administratoren können in diesen Fällen die Inventurfunktionen von SMS nutzen, um Updates auf ausgewählten Systemen zu installieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf dieser Website. Bei einigen Sicherheitsupdates, die einen Neustart des Systems erfordern, sind unter Umständen administrative Rechte nötig. Administratoren können das im SMS 2003 Administration Feature Pack und im SMS 2.0 Administration Feature Pack enthaltene Elevated Rights Deployment Tool verwenden, um diese Updates zu installieren.
Haftungsausschluss:
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.
Revisionen:
| • | V1.0 (8. Mai 2007): Bulletin veröffentlicht. |