Version: 1.0
Dieses wichtige Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Microsoft Office Publisher-Datei anzeigt. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten. Zum Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit sind Benutzereingriffe erforderlich.
Dies ist ein wichtiges Sicherheitsupdate für unterstützte Veröffentlichungen von Microsoft Windows Publisher 2007. Weitere Informationen finden Sie in dem Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.
Dieses Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Microsoft Office Publisher 2007 fehlerhafte .pub-Dateien verarbeitet. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt „Sicherheitsanfälligkeitsinformationen“.
Empfehlung. Microsoft empfiehlt Benutzern, dieses Sicherheitsupdate so schnell wie möglich zu installieren.
Bekannte Probleme. Keine
Die hier aufgeführte Software wurde getestet, um die betroffenen Versionen und Editionen zu ermitteln. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.
Betroffene Software
| Office Suite und andere betroffene Software | Komponente | Maximale Sicherheitsauswirkung | Bewertung des Gesamtschweregrads | Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden |
Microsoft Office System 2007 | Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
Nicht betroffene Software
| Office Suite | Anwendung |
Microsoft Office 2000 Service Pack 3 | Microsoft Publisher 2000 |
Microsoft Office XP Service Pack 3 | Microsoft Publisher 2002 |
Microsoft Office 2003 Service Pack 2 | Microsoft Publisher 2003 |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate |
Ich verwende eine ältere Veröffentlichung der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.
Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.
Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit |
| Bewertung des Schweregrads und Maximale Sicherheitsauswirkung durch Betroffene Software | ||
| Betroffene Software | Sicherheitsanfälligkeit in Publisher durch ungültigen Speicherverweis – CVE-2007-1754 | Bewertung des Gesamtschweregrads |
Microsoft Office Publisher 2007 | Hoch Remotecodeausführung | Hoch |
Sicherheitsanfälligkeit in Publisher durch ungültigen Speicherverweis – CVE-2007-1754 |
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, dass Publisher Speicherressourcen nicht angemessen freigibt, wenn Anwendungsdaten von der Festplatte in den Speicher geschrieben werden. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Publisher-Seite (.pub) erstellt. Wenn ein Benutzer die .pub-Seite anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2007-1754.
Schadensbegrenzende Faktoren die Sicherheitsanfälligkeit in Publisher durch ungültigen Speicherverweis – CVE-2007-1754 |
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
| • | Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten. |
| • | In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Seite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. |
| • | Microsoft Office System 2007 zeigt eine Aufforderung mit Öffnen, Speichern oder Abbrechen an, bevor ein Dokument aus dem Internet oder der Zone für eingeschränkte Sites geöffnet wird. |
| • | Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist. |
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in Publisher durch ungültigen Speicherverweis – CVE-2007-1754 |
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
| • | Öffnen und speichern Sie keine Microsoft Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet. |
| • | Ändern Sie die Zugriffssteuerungsliste für pubconv.dll Führen Sie zum Beschränken der Zugriffsteuerungsliste (ACL) für pubconv.dll die folgenden Schritte aus: |
1. | Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie „cmd“ ein (ohne Anführungszeichen), und klicken Sie auf OK. |
2. | Geben Sie in der Eingabeaufforderung folgenden Befehl ein. Notieren Sie sich zu Referenzzwecken die in der Datei enthaltenen aktuellen ACLs (einschließlich der Vererbungseinstellungen), falls Sie die Änderungen rückgängig machen müssen: |
3. | Geben Sie den folgenden Befehl in der Eingabeaufforderung ein, um der Gruppe „jeder“ den Zugriff auf die Datei zu verwehren: Auswirkung der Problemumgehung: Anwendungen, die die Verwendung früherer Editionen von Publisher-Dokumenten erfordern, funktionieren u. U. nicht mehr richtig. |
Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in Publisher durch ungültigen Speicherverweis – CVE-2007-1754 |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Wenn diese Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung erfolgreich ausgenutzt wird, kann der Angreifer als angemeldeter Benutzer beliebigen Code ausführen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Publisher überprüft die aus einer fehlerhaften Datei gelesenen Speicherwerte nicht richtig.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann mit den Berechtigungen des angemeldeten Benutzers Änderungen am System vornehmen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete Publisher-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office Publisher öffnet.
In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.
In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer Publisher-Datei einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link zur Site des Angreifers zu klicken.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Hauptsächlich sind Systeme gefährdet, auf denen Microsoft Publisher verwendet wird. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem die aus einer Datei gelesenen Speicherwerte richtig überprüft werden.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Zudem bietet die Website TechNet Sicherheit weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center, Windows Update und Office Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security_patch“ oder „security_update“ ermittelt werden. Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Windows Update-Katalog finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 323166.
Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung:
Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung: Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS), Extended Security Update Inventory Tool und Enterprise Update Scan Tool (EST). Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.
Microsoft Baseline Security Analyzer
Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier. Die folgende Tabelle enthält die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | MBSA 1.2.1 | MBSA 2.0.1 |
Microsoft Office Publisher 2007 | Ja | Ja |
Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der MBSA-Website. Weitere Informationen zur Software, die Microsoft Update und MBSA 2.0 derzeit nicht erkennen, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 895660.
Hinweis: MBSA 1.2.1 verwendet eine integrierte Version des Office Detection Tools (ODT), das keine Remoteüberprüfungen dieses Sicherheitsupdates unterstützt. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der MBSA-Website.
Windows Server Update Services
Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten wichtigen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Windows 2000 und später, Office XP und später, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.
Systems Management Server
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | SMS 2.0 | SMS 2003 |
Microsoft Office Publisher 2007 | Ja | Ja |
SMS 2.0 und SMS 2003 Software Update Services (SUS) Feature Pack können zur Erkennung MBSA 1.2.1 verwenden und weisen daher dieselbe Einschränkung auf, die weiter oben in diesem Bulletin bezüglich der nicht von MBSA 1.2.1 erkannten Programme aufgeführt ist.
Im Fall von SMS 2.0 kann von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, verwendet werden. SMS SUIT verwendet das MBSA 1.2.1-Programm für die Erkennung. Weitere Informationen zu SUIT finden Sie auf dieser Microsoft-Website. Weitere Informationen zu den Einschränkungen von SUIT finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 306460. Das SMS SUS Feature Pack umfasst auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates.
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der dieser Microsoft-Website. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden.
Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Office-Administratorinstallationspunkt
Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen.
| • | Für unterstützte Versionen von Microsoft Office 2000, siehe Erstellen eines Administratorinstallationspunktes. Weitere Informationen zum Ändern der Quelle für ein Clientsystem von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu einer ursprünglichen Basislinienquelle in Office 2000 oder Service Pack 3 (SP3) finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 932889. |
| • | Unterstützte Versionen von Microsoft Office XP finden Sie unter Erstellen eines Administratorinstallationspunkts. Weitere Informationen zum Ändern der Quelle für ein Clientsystem von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu einer ursprünglichen Basislinienquelle in Office XP oder Service Pack 3 (SP3) finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 922665. |
| • | Unterstützte Versionen von Microsoft Office 2003 finden Sie unter Erstellen eines Administratorinstallationspunkts. Wenn Sie einen Administratorinstallationspunkt mit einer nicht unterstützten Version von Microsoft Office 2003 haben, finden Sie weitere Informationen im Microsoft Knowledge Base-Artikel 902349. |
| • | Unterstützte Versionen des Microsoft Office Systems 2007 finden Sie unter „Erstellen eines Netzwerkinstallationspunkts im Office System 2007“. |
Bereitstellung von Sicherheitsupdates |
Betroffene Software
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Publisher 2007 (alle Editionen) |
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein. |
Bereitstellung |
|
Installieren ohne Benutzereingriff | publisher2007-kb936646-fullfile-x86-glb.exe /passive |
Installieren ohne neu zu starten | publisher2007-kb936646-fullfile-x86-glb.exe /norestart |
Protokolldatei aktualisieren | Benutzer können mithilfe der Option /log ausführliche Protokollierung aktivieren. Weitere Informationen dazu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 912203. |
Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung. |
Neustartanforderung |
|
Neustart erforderlich | Für dieses Update ist kein Neustart des Computers erforderlich. |
HotPatching | Nicht anwendbar |
Informationen zur Deinstallation | Verwenden Sie die Option "Software" in der Systemsteuerung. |
Dateiinformationen | Die vollständige Dateiaufstellung finden Sie im Unterabschnitt Dateiinformationen in diesem Abschnitt. |
Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Nicht anwendbar |
Dateiinformationen |
Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
Für alle unterstützten und betroffenen Ausgaben von Publisher 2007:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe |
Mspub.exe | 12.0.6023.5000 | 26-Mai-2007 | 03:04 | 9.585.024 |
Pubconv.dll | 12.0.6023.5000 | 23-Mai-2007 | 22:52 | 592.784 |
Hinweis: Eine vollständige Liste unterstützter Versionen und Editionen finden Sie im Supportlebenszyklusindex. Eine vollständige Liste von Service Packs finden Sie unter Lifecycle Supported Service Packs. Weitere Informationen zur Supportlebenszyklus-Richtlinie finden Sie unter Microsoft Supportlebenszyklus.
Informationen zur Bereitstellung |
Installieren des Updates
Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 2.0 oder höher auf dem System installiert wird. Alle unterstützten Versionen von Windows umfassen Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version.
Um die aktuelle Version von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:
| • | Windows Installer 3.1 Weiterverbreitbar |
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/extract:[Pfad] | Extrahiert den Inhalt des Pakets in den Pfadordner. Wenn kein Pfad angegeben ist, wird ein Dialogfeld Durchsuchen angezeigt. |
/log:[Pfad zur Protokolldatei] | Aktiviert ausführliche Protokollierung für die Updateinstallation. |
/lang:lcid | Legt das angegebene Gebietsschema für die Benutzeroberfläche fest, wenn in dem Paket mehrere Gebietsschemata verfügbar sind. |
/quiet | Führt das Paket im unbeaufsichtigten Modus aus. |
/passive | Führt das Update ohne Benutzereingriff aus. |
/norestart | Verhindert Auffordern des Benutzers, wenn ein Neustart des Computers erforderlich ist. |
/forcerestart | Erzwingt einen Neustart des Computers, sobald das Update fertig gestellt ist. |
/?, /h, /help | Zeigt diese Hilfemeldung an. |
/extract:[Pfad] | Extrahiert den Inhalt des Pakets in den Pfadordner. Wenn kein Pfad angegeben ist, wird ein Dialogfeld Durchsuchen angezeigt. |
/log:[Pfad zur Protokolldatei] | Aktiviert ausführliche Protokollierung für die Updateinstallation. |
/lang:lcid | Legt das angegebene Gebietsschema für die Benutzeroberfläche fest, wenn in dem Paket mehrere Gebietsschemata verfügbar sind. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den unterstützten Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 912203. Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website. Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Entfernen des Updates
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Siehe die Überschrift „Microsoft Baseline Security Analyzer“ in dem Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Dateiversion Da mehrere Versionen und Editionen von Microsoft Office verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
eEYE für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in Publisher durch ungültigen Speicherverweis – CVE-2007-1754.
| • | Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. |
| • | Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support-Website. |
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.
| • | V1.0 (10. Juli 2007): Bulletin veröffentlicht. |