Microsoft Security Bulletin MS07-061 – Kritisch

Sicherheitsanfälligkeit bei der URI-Verarbeitung in Windows kann Remotecodeausführung ermöglichen (943460)

Veröffentlicht: 13. Nov 2007 | Aktualisiert: 16. Jan 2008

Version: 1.2

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Update behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit. Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die durch die Art und Weise der Verarbeitung speziell gestalteter URIs, die der Windows Shell übergeben werden, verursacht wird. Wenn Windows Shell diese URIs nicht ausreichend überprüft hat, kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen und beliebigen Code ausführen. Microsoft hat nur auf Systemen, auf denen Internet Explorer 7 ausgeführt wird, Möglichkeiten zum Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit identifiziert. Allerdings liegt die Sicherheitsanfälligkeit in der Windows-Datei Shell32.dll vor, die in allen unterstützten Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 enthalten ist.

Dies ist ein kritisches Sicherheitsupdate für alle unterstützten Versionen von Windows XP und Windows Server 2003. Weitere Informationen finden Sie in dem Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Dieses Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Windows Shell ungültige URIs verarbeitet. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt Sicherheitsanfälligkeitsinformationen.

Dieses Sicherheitsupdate behebt auch die Sicherheitsanfälligkeit, die zuerst in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 943521 beschrieben wurde. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt „Sicherheitsanfälligkeitsinformationen“.

Empfehlung. Microsoft empfiehlt Benutzern die sofortige Installation des Updates.

Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 943460 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates unter Umständen auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen.

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software

BetriebssystemMaximale SicherheitsauswirkungBewertung des GesamtschweregradsBulletins, die durch dieses Update ersetzt werden

Windows XP Service Pack 2

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-045

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-045

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-045

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows 2003 Server x64 Edition Service Pack 2

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-045

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-045

Nicht betroffene Software

Betriebssystem

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Windows Vista

Windows Vista x64

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Welche Updates ersetzt diese Version?
Dieses Update ersetzt das Update, das mit MS06-045 bereitgestellt wurde. Dieses Update ersetzt nicht das Update, das mit Bulletin MS07-006 bereitgestellt wurde, da die Dateien, die im Bulletin MS07-006 aktualisiert wurden, nicht alle Dateien ersetzen, die durch das Update im Bulletin MS06-045 ersetzt wurden. Benutzer sollten darum die Updates aus den Bulletins MS07-061 und MS07-006 installieren.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?  
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen oder Editionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Benutzer älterer Versionen oder Editionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.

Sicherheitsanfälligkeitsinformationen

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bewertung des Schweregrads und Maximale Sicherheitsauswirkung durch Betroffene Software
Betroffene SoftwareSicherheitsanfälligkeit bei der URI-Verarbeitung in Windows  – CVE-2007-3896Bewertung des Gesamtschweregrads

Windows XP Service Pack 2

Kritisch 

Remotecodeausführung

Kritisch 

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Kritisch 

Remotecodeausführung

Kritisch 

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Kritisch 

Remotecodeausführung

Kritisch 

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows 2003 Server x64 Edition Service Pack 2

Kritisch 

Remotecodeausführung

Kritisch 

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Kritisch 

Remotecodeausführung

Kritisch 

Sicherheitsanfälligkeit bei der URI-Verarbeitung in Windows  – CVE-2007-3896

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die durch die Art und Weise der Verarbeitung speziell gestalteter URIs, die der Windows Shell übergeben werden, verursacht wird. Ein Angreifer kann diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete URI in eine Anwendung oder Dateianlage einschließt, die potenziell Remotecodeausführung ermöglichen können.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2007-3896.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bei der URI-Verarbeitung in Windows  – CVE-2007-3896

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Windows 2000 Service Pack 4 ist nicht betroffen

Windows Vista ist nicht betroffen

Windows Vista x64 Edition ist nicht betroffen

Microsoft hat keine Möglichkeit festgestellt, diese Sicherheitsanfälligkeit auf einem beliebigen Windows-Betriebssystem auszunutzen, unter dem Internet Explorer 6 ausgeführt wird

Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Benutzer, die ihre E-Mails im Nur-Text-Format lesen, sind durch E-Mail-basierte Angriffe zur Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit weniger gefährdet. Um stärker durch diese Sicherheitsanfälligkeit gefährdet zu sein, müssen Benutzer entweder auf einen Link klicken, der sie zu einer schädlichen Website führt, oder eine Dateianlage öffnen.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bei der URI-Verarbeitung in Windows  – CVE-2007-3896

Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es bislang keine Problemumgehungen.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit bei der URI-Verarbeitung in Windows  – CVE-2007-3896

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen.

Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Unzureichende Verarbeitung ungültiger URIs in Windows Shell.

Was ist eine URI?
Ein Uniform Resource Identifier (URI) ist eine Zeichenfolge, mit der Ressourcen im Internet oder über ein Netzwerk identifiziert werden bzw. auf diese eingewirkt wird. Eine URL ist ein typisches Beispiel für eine URI, die auf eine Ressource wie eine Website verweist. Weitere Informationen zu URIs finden Sie unter RFC 2396.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der einen Benutzer dazu verleitet, eine Dateianlage in der E-Mail zu öffnen oder einem Link zur Website eines Angreifers zu folgen, kann als angemeldeter Benutzer beliebigen Code ausführen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Ein Angreifer muss eine speziell gestaltete URI erstellen und als Eingabe für eine Anwendung auf einem betroffenen System bereitstellen, welches dann versucht, auf die Ressource zuzugreifen, auf die die URI verweist. Von dieser Sicherheitsanfälligkeit sind Anwendungen betroffen, die URIs als Eingabe von nicht vertrauenswürdigen Quellen annehmen – etwa Dateianlagen in E-Mails, Dokumente oder Daten aus dem Netzwerk – und davon ausgehen, dass diese sicher sind. Unter bestimmten Umständen kann die Verarbeitung speziell gestalteter URI-Eingaben die Ausführung beliebigen Codes ermöglichen. Um die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss ein Angreifer den Benutzer dazu verleiten, die Dateianlage zu öffnen, die Anwendung zu starten oder die Website zu besuchen. Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann u. U. auch durch beeinträchtigte Websites oder solchen Websites ausgenutzt werden, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestaltete URIs enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, speziell gestaltete URIs mithilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalt auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Systeme mit unterstützten Editionen von Windows XP und Windows Server 2003, unter denen Internet Explorer 7 ausgeführt wird, sind betroffen.

Was bewirkt das Update? 
Das Update entfernt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie die Windows Shell ungültige URIs verarbeitet.

Ich habe Windows Internet Explorer 7 nicht installiert. Warum erhalte ich dieses Update? 
Die Sicherheitsanfälligkeit liegt in der Windows-Datei Shell32.dll vor, die in unterstützten Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 enthalten ist. Microsoft hat keine Möglichkeit festgestellt, diese Sicherheitsanfälligkeit auf Systemen auszunutzen, auf denen Internet Explorer 6 ausgeführt wird; das ist der Browser, der in diesen Betriebssystemen enthalten ist. Als Tiefenverteidigungsmaßnahme wird dieses Sicherheitsupdate allen Benutzern zur Verfügung gestellt, die unterstützte Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 verwenden, ungeachtet dessen, welche Version von Internet Explorer installiert ist.

Ich verwende Windows VistaBin ich trotzdem von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen? 
Nein. Windows Vista ist von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen. Windows Internet Explorer 7 ist in Windows Vista enthalten, doch die Windows Shell in Windows Vista ist nicht von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt? 
Ja. Zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Bulletins war diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2007-3896 zugewiesen. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde erstmals in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 943521 beschrieben.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde? 
Ja. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins hatte Microsoft Informationen erhalten, dass diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wurde.

Werden die Benutzer durch die Installation dieses Sicherheitsupdates vor dem veröffentlichten Code geschützt, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird? 
Ja. Durch dieses Sicherheitsupdate wird die derzeit ausgenutzte Sicherheitsanfälligkeit behoben. Der beseitigten Sicherheitsanfälligkeit wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsfälligkeit CVE-2007-3896 zugewiesen.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computer in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind auch über Microsoft Update, Windows Update und Office Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security update“ ermittelt werden.

Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.

Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung: Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS) und das Extended Security Update Inventory Tool. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.

Microsoft Baseline Security Analyzer

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

Software MBSA 2.0.1

Windows XP Service Pack 2

Ja

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows 2003 Server x64 Edition Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Ja

Weitere Informationen zu MBSA 2.0.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.0.

Windows Server Update Services

Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten wichtigen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Windows 2000 und später, Office XP und später, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Systems Management Server

Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.

SoftwareSMS 2.0SMS 2003

Windows XP Service Pack 2

Ja

Ja

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Nein

Ja

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Ja

Ja

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows 2003 Server x64 Edition Service Pack 2

Nein

Ja

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Nein

Ja

Im Fall von SMS 2.0 kann von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, verwendet werden. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden. Weitere Informationen zum Office-Inventurprogramm und anderen Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Informationen zum Sicherheitsupdate

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Windows XP (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Windows XP Service Pack 2:
Windowsxp-kb943460-x86-enu /quiet

 

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:

WindowsServer2003.WindowsXP-kb943460-x64-enu /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Windows XP Service Pack 2:
Windowsxp-kb943460-x86-enu /norestart

 

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:

Windowsserver2003.WindowsXP-kb943460-x64-enu /norestart

Protokolldatei aktualisieren

Windows XP Service Pack 2:
KB943460.log

Weitere Informationen

Informationen finden Sie im Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung

 

Neustart erforderlich

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation

Verwenden Sie das Tool „Software“ in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB943460$\Spuninst.

Dateiinformationen

Siehe den Unterabschnitt, Dateiinformationen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP3\KB943460\Filelist

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP Version 2003\SP3\KB943460\Filelist

Dateiinformationen

Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:

DateinameVersionDatumUhrzeitGrößeOrdner

shell32.dll

6.0.2900.3241

26-Okt-2007

10:36

8.454.656

SP2GDR

xpsp3res.dll

5.1.2600.3243

29-Jun-2007

19:26

115.712

SP2GDR

shell32.dll

6.0.2900.3241

26-Okt-2007

10:34

8.460.288

SP2QFE

xpsp3res.dll

5.1.2600.3243

29-Okt-2007

19:04

350.720

SP2QFE

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP Professional:

DateinameVersionDatumUhrzeitGrößeCPUOrdner

shell32.dll

6.0.3790.3033

08-Nov-2007

16:50

10.501.632

X64

SP1GDR

wshell32.dll

6.0.3790.3033

08-Nov-2007

16:51

8.383.488

X86

SP1GDR\wow

shell32.dll

6.0.3790.3033

08-Nov-2007

16:51

10.504.704

X64

SP1QFE

w03a2409.dll

5.2.3790.2957

08-Nov-2007

16:51

29.184

X64

SP1QFE

wshell32.dll

6.0.3790.3033

08-Nov-2007

16:51

8.385.536

X86

SP1QFE\wow

ww03a2409.dll

5.2.3790.2957

08-Nov-2007

16:51

28.672

X86

SP1QFE\wow

shell32.dll

6.0.3790.4184

08-Nov-2007

16:55

10.508.288

X64

SP2GDR

wshell32.dll

6.0.3790.4184

08-Nov-2007

16:55

8.360.448

X86

SP2GDR\wow

shell32.dll

6.0.3790.4184

08-Nov-2007

16:48

10.508.288

X64

SP2QFE

wshell32.dll

6.0.3790.4184

08-Nov-2007

16:48

8.360.448

X86

SP2QFE\wow

Hinweis: Eine vollständige Liste unterstützter Versionen finden Sie im Supportlebenszyklus-Index. Eine vollständige Liste von Service Packs finden Sie unter Lifecycle Supported Service Packs. Weitere Informationen zur Supportlebenszyklus-Richtlinie finden Sie unter Microsoft Supportlebenszyklus.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/integrate:path

Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.

/extract[:path]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung“ in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installiertem Programm werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows Server 2003 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003-KB943460-x86-enu /quiet

 

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003-KB943460-ia64-enu /quiet

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003.WindowsXP-KB943460-x64-enu /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003-KB943460-x86-enu /norestart

 

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003-KB943460-ia64-enu /norestart

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003.WindowsXP-KB943460-x64-enu /norestart

Protokolldatei aktualisieren

KB943460.log

Weitere Informationen

Informationen finden Sie im Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung

 

Neustart erforderlich

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben

HotPatching

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341.

Informationen zur Deinstallation

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen, x64-basierten Editionen und Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Verwenden Sie das Tool „Software“ in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB943460$\Spuninst.

Dateiinformationen

Siehe die Überschrift, Dateiinformationen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen, Itanium-basierten Versionen und x64-basierten Versionen von Windows Server 2003, Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB943460\Filelist

Dateiinformationen

Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:

DateinameVersionDatumUhrzeitGrößeOrdner

shell32.dll

6.0.3790.3033

26-Okt-2007

12:51

8.383.488

SP1GDR

shell32.dll

6.0.3790.3033

26-Okt-2007

12:45

8.385.536

SP1QFE

w03a2409.dll

5.2.3790.2957

18-Jun-2007

10:31

28.672

SP1QFE

shell32.dll

6.0.3790.4184

07-Nov-2007

21:49

8.360.448

SP2GDR

shell32.dll

6.0.3790.4184

07-Nov-2007

21:36

8.360.448

SP2QFE

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:

DateinameVersionDatumUhrzeitGrößeCPUOrdner

shell32.dll

6.0.3790.3033

08-Nov-2007

16:30

13.237.248

IA-64

SP1GDR

wshell32.dll

6.0.3790.3033

08-Nov-2007

16:30

8.383.488

X86

SP1GDR\wow

shell32.dll

6.0.3790.3033

08-Nov-2007

16:30

13.241.856

IA-64

SP1QFE

w03a2409.dll

5.2.3790.2957

08-Nov-2007

16:30

27.648

IA-64

SP1QFE

wshell32.dll

6.0.3790.3033

08-Nov-2007

16:30

8.385.536

X86

SP1QFE\wow

ww03a2409.dll

5.2.3790.2957

08-Nov-2007

16:30

28.672

X86

SP1QFE\wow

shell32.dll

6.0.3790.4184

08-Nov-2007

16:36

13.244.416

IA-64

SP2GDR

wshell32.dll

6.0.3790.4184

08-Nov-2007

16:36

8.360.448

X86

SP2GDR\wow

shell32.dll

6.0.3790.4184

08-Nov-2007

16:19

13.244.416

IA-64

SP2QFE

wshell32.dll

6.0.3790.4184

08-Nov-2007

16:19

8.360.448

X86

SP2QFE\wow

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:

DateinameVersionDatumUhrzeitGrößeCPUOrdner

shell32.dll

6.0.3790.3033

08-Nov-2007

16:50

10.501.632

X64

SP1GDR

wshell32.dll

6.0.3790.3033

08-Nov-2007

16:51

8.383.488

X86

SP1GDR\wow

shell32.dll

6.0.3790.3033

08-Nov-2007

16:51

10.504.704

X64

SP1QFE

w03a2409.dll

5.2.3790.2957

08-Nov-2007

16:51

29.184

X64

SP1QFE

wshell32.dll

6.0.3790.3033

08-Nov-2007

16:51

8.385.536

X86

SP1QFE\wow

ww03a2409.dll

5.2.3790.2957

08-Nov-2007

16:51

28.672

X86

SP1QFE\wow

shell32.dll

6.0.3790.4184

08-Nov-2007

16:55

10.508.288

X64

SP2GDR

wshell32.dll

6.0.3790.4184

08-Nov-2007

16:55

8.360.448

X86

SP2GDR\wow

shell32.dll

6.0.3790.4184

08-Nov-2007

16:48

10.508.288

X64

SP2QFE

wshell32.dll

6.0.3790.4184

08-Nov-2007

16:48

8.360.448

X86

SP2QFE\wow

Hinweis: Eine vollständige Liste unterstützter Versionen finden Sie im Supportlebenszyklus-Index. Eine vollständige Liste von Service Packs finden Sie unter Lifecycle Supported Service Packs. Weitere Informationen zur Supportlebenszyklus-Richtlinie finden Sie unter Microsoft Supportlebenszyklus.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/integrate:path

Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.

/extract[:path]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung“ in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installiertem Programm werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Weitere Informationen:

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

Jesper Johansson für die Zusammenarbeit mit uns an der Sicherheitsanfälligkeit in der URI-Verarbeitung unter Windows (CVE-2007-3896).

Carsten H. Eiram von Secunia für die Zusammenarbeit mit uns an der Sicherheitsanfälligkeit in der URI-Verarbeitung unter Windows (CVE-2007-3896).

Aviv Raff von Finjan für die Zusammenarbeit mit uns an der Sicherheitsanfälligkeit in der URI-Verarbeitung unter Windows (CVE-2007-3896).

Petko Petkov von GNUCITIZEN für die Zusammenarbeit mit uns an der Sicherheitsanfälligkeit in der URI-Verarbeitung unter Windows (CVE-2007-3896).

Support

Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos.

Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support-Website.

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.

Revisionen

V1.0 (13. November 2007): Bulletin veröffentlicht.

V1.1 (21. November 2007): Das Bulletin wurde aktualisiert, um deutlich zu machen, dass dieses Bulletin nur MS06-045 ersetzt und nicht MS07-006.

V1.2 (16. Januar 2008): Aktualisierung des Bulletins, um im Abschnitt „Allgemeine Informationen“ unter „Bekannte Probleme“ Informationen aus einem Knowledge Base-Artikel hinzuzufügen.


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