Microsoft Security Bulletin MS08-001 – Kritisch

Sicherheitsanfälligkeiten in Windows TCP/IP können Remotecodeausführung ermöglichen (941644)

Veröffentlicht: 08. Jan 2008 | Aktualisiert: 25. Jan 2008

Version: 3.0

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses kritische Sicherheitsupdate behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in der TCP/IP-Verarbeitung (Transmission Control-Protokoll/Internetprotokoll). Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Dies ist ein kritisches Sicherheitsupdate für alle unterstützten Editionen von Windows XP und Windows Vista, ein wichtiges Sicherheitsupdate für alle unterstützten Editionen von Windows Servers 2003 und ein mittleres Sicherheitsupdate für alle unterstützten Editionen von Microsoft Windows 2000. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Dieses Sicherheitsupdate behandelt die Sicherheitsanfälligkeit durch Ändern der Art, in der der Windows-Kernel TCP/IP-Strukturen verarbeitet, die Multicast- und ICMP-Anforderungen enthalten. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt „Sicherheitsanfälligkeitsinformationen“.

Empfehlung.  Microsoft empfiehlt Benutzern die sofortige Installation des Updates.

Bekannte Probleme. Keine

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software 

SoftwareMaximale SicherheitsauswirkungBewertung des GesamtschweregradsBulletins, die durch dieses Update ersetzt werden

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

DoS (Denial of Service)

Mittel

MS06-032

Windows XP Service Pack 2

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-032

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Remotecodeausführung

Kritisch

MS06-032

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Remotecodeausführung

Hoch

MS06-032

Windows Server 2003 x64 Edition und Microsoft Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Remotecodeausführung

Hoch

MS06-032

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Remotecodeausführung

Hoch

MS06-032

Windows Small Business Server 2003 Service Pack 1, Windows Small Business Server 2003 R2, Windows Small Business Server 2003 R2 Service Pack 2 und Windows Home Server

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Vista

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Vista x64 Edition

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Hinweis: Unterstützte Editionen von Windows Small Business Server 2003 und Windows Home Server enthalten denselben betroffenen Code wie Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2. Gegenüber der TCP/IP/IGMPv3- und MLDv2-Sicherheitsanfälligkeit im Windows-Kernel (CVE-2007-0069) sind Standardkonfigurationen von Windows Small Business Server 2003 und Windows Home Server jedoch stärker durch dieselbe Sicherheitsanfälligkeit gefährdet; deshalb wird der Schweregrad als „Kritisch“ eingestuft.

Weitere Einzelheiten zur Standardkonfiguration von Windows Server 2003 Service Pack 1, Windows Server 2003 Service Pack 2, Windows Small Business Server 2003 Service Pack 1, Windows Small Business Server 2003 R2, Windows Small Business Server 2003 R2 Service Pack 2 und Windows Home Server finden Sie in den „Häufig gestellten Fragen (FAQs)“ im Abschnitt zur Sicherheitsanfälligkeit.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Weshalb wurde dieses Bulletin am 25. Januar 2008 überarbeitet?
Dieses Bulletin wurde überarbeitet, um die Auswirkung der TCP/IP/IGMPv3- und MLDv2-Sicherheitsanfälligkeit im Windows-Kernel (CVE-2007-0069) auf unterstützte Editionen von Windows Small Business Server 2003 und Windows Home Server zu verdeutlichen. Microsoft Update, Windows Update, der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) und Microsoft Systems Management Server (SMS) bieten dieses Update bereits jenen Systemen richtig an, auf denen Windows Small Business Server 2003 und Windows Home Server ausgeführt wird. Benutzer mit unterstützten Editionen von Windows Small Business Server 2003 und Windows Home Server sollten das Update installieren, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?  
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?  
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.

Sicherheitsanfälligkeitsinformationen

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene SoftwareTCP/IP/IGMPv3- und MLDv2-Sicherheitsanfälligkeit im Windows-Kernel – CVE-2007-0069TCP/IP/ICMP-Sicherheitsanfälligkeit im Windows-Kernel – CVE-2007-0066Bewertung des Gesamtschweregrads

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Keine

Mittel 
DoS (Denial of Service)

Mittel

Windows XP Service Pack 2

Kritisch 
Remotecodeausführung

Mittel 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Kritisch 
Remotecodeausführung

Mittel 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Hoch 
Remotecodeausführung

Mittel 
DoS (Denial of Service)

Hoch

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows 2003 Service Pack 2

Hoch 
Remotecodeausführung

Mittel 
DoS (Denial of Service)

Hoch

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Hoch 
Remotecodeausführung

Mittel 
DoS (Denial of Service)

Hoch

Windows Small Business Server 2003 Service Pack 1, Windows Small Business Server 2003 R2, Windows Small Business Server 2003 R2 Service Pack 2 und Windows Home Server

Kritisch 
Remotecodeausführung

Mittel 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Windows Vista

Kritisch 
Remotecodeausführung

Keine

Kritisch

Windows Vista x64 Edition

Kritisch 
Remotecodeausführung

Keine

Kritisch

Die Bewertung basiert auf den von der Sicherheitsanfälligkeit betroffenen Systemarten, ihren typischen Bereitstellungsmustern und den möglichen Auswirkungen, die ein Ausnutzen der Sicherheitsanfälligkeit auf sie hat.

Hinweis: In Windows Small Business Server- und Windows Home Server-Konfigurationen ist IGMP standardmäßig aktiviert und führt zu einer stärkeren Gefährdung durch die gleiche Sicherheitsanfälligkeit. Daher wird der Schweregrad für Windows Server 2003 als „Hoch“ eingeschätzt, der von Windows Small Business Server 2003 und Windows Home Server jedoch als „Kritisch“.

TCP/IP/IGMPv3- und MLDv2-Sicherheitsanfälligkeit im Windows-Kernel – CVE-2007-0069

Im Windows-Kernel liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die durch die Art verursacht wird, in der der Windows-Kernel TCP/IP-Strukturen verarbeitet, die den Status von IGMPv3- und MLDv2-Abfragen speichern. Alle unterstützten Editionen von Microsoft Windows XP, Windows Server 2003 und Windows Vista unterstützen IGMPv3. Neben IGMPv3 unterstützt Windows Vista auch MDLv2, das Multicast-Unterstützung für IPv6-Netzwerke hinzufügt. Ein anonymer Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er speziell gestaltete IGMPv3- und MLDv2-Pakete über das Netzwerk an einen Computer sendet. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2007-0069.

Schadensbegrenzende Faktoren für die TCP/IP/IGMPv3- und MLDv2-Sicherheitsanfälligkeit im Windows-Kernel – CVE-2007-0069

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Mithilfe empfohlener Vorgehensweisen für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Netzwerke vor Remoteangriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden. Eine bewährte Methode besteht darin, für Systeme, die mit dem Internet verbunden sind, nur eine minimale Anzahl von Ports zu öffnen. Umkreisfirewalls, die Multicast-Datenverkehr (IGMPv3 und MLDv2 speziell) blockieren, helfen dabei, interne Netzwerkressourcen vor diesem Angriff zu schützen, der außerhalb des Unternehmensumkreises gestartet wird.

Microsoft Windows 2000 ist von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen.

Windows Server 2003 verfügt standardmäßig über keine aktiven Multicastadressen und wäre von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen. Das Installieren von Anwendungen, die Multicasting verwenden, kann das Betriebssystem jedoch anfällig machen.

Das Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit würde höchstwahrscheinlich zu einem Denial-of-Service führen. Eine Remotecodeausführung aus ist jedoch ebenfalls möglich.

Problemumgehungen für die TCP/IP/IGMPv3- und MLDv2-Sicherheitsanfälligkeit im Windows-Kernel – CVE-2007-0069

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt.

Deaktivieren Sie IGMP- und MLD-Verarbeitung

Sie können dazu beitragen, Versuche zur Ausnutzung der IGMP-Sicherheitsanfälligkeit zu verhindern, indem Sie die IGMPLevel-Steuerung in der Registrierung ändern.

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten.

Um die IGMP- und MLD-Verarbeitung zu deaktivieren, führen Sie die folgenden Schritte aus:

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie regedit ein, und klicken Sie dann auf OK.

2.

Erweitern Sie HKEY_LOCAL_MACHINE.

3.

Erweitern Sie SYSTEM, CurrentControlSet und dann Services.

4.

Erweitern Sie TCPIP, Parameters und dann IGMPLevel.

5.

Ändern Sie den Wert DWORD in 0.

Hinweis: Sie müssen das System neu starten, damit die Änderungen wirksam werden.

Auswirkung der Problemumgehung: IGMPv3 und MLDv2 werden deaktiviert. Anwendungen, die von diesem Dienst abhängen, funktionieren nicht mehr wie vorgesehen.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Führen Sie die oben genannten Schritte aus, um die Registrierungsschlüsseleinstellung auf ihren ursprünglichen Wert zu setzen oder sie zu löschen. Standardmäßig ist diese Registrierungsschlüsseleinstellung nicht vorhanden.

Blockieren Sie IGMP und MLD an Umkreisfirewalls

Mithilfe empfohlener Vorgehensweisen für die Firewall und standardisierter Firewallkonfigurationen können Netzwerke vor IGMP- und MLD-Angriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden.

Auswirkung der Problemumgehung: IGMPv3 und MLDv2 werden von außerhalb des Unternehmensumkreises blockiert, und Anwendungen, die von IGMPv3 und MLDv2 von außerhalb des Unternehmensumkreises abhängen, funktionieren nicht mehr wie vorgesehen.

Blockieren Sie eingehenden IGMP- und MLD-Verkehr an der Vista-Firewall

Klicken Sie auf Systemsteuerung und auf Verwaltung, und doppelklicken Sie dann auf Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit.

So blockieren Sie IGMP:

1.

Wählen Sie Eingehende Regeln.

2.

Wählen Sie Kernnetzwerk - Internetgruppenverwaltungs-Protokoll (IGMP eingehend).

3.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste, und wählen Sie Eigenschaften.

4.

Wählen Sie Verbindungen blockieren.

So blockieren Sie MLD:

1.

Wählen Sie Eingehende Regeln.

2.

Wählen Sie Kernnetzwerk - Multicastabhörabfrage (ICMPv6 eingehend).

3.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste, und wählen Sie Eigenschaften.

4.

Wählen Sie Verbindungen blockieren.

Auswirkung der Problemumgehung: IGMP/MLD wird blockiert, und Anwendungen oder Dienste, die Multicast erfordern, funktionieren nicht mehr.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Führen Sie die ersten drei oben beschriebenen Schritte aus, und wählen Sie Verbindungen zulassen.

Häufig gestellte Fragen zur TCP/IP/IGMPv3- und MLDv2-Sicherheitsanfälligkeit im Windows-Kernel – CVE-2007-0069

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann auf anfälligen Systemen beliebigen Code mit erhöhten Berechtigungen ausführen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Der Windows-Kernel führt nur eine unzureichende Überprüfung beim Speichern des Status von IGMP-Anforderungen durch, die von TCP/IP verarbeitet werden.

Was ist TCP/IP?
TCP/IP ist die Suite von Kommunikationsprotokollen, die für das Übertragen von Daten über Netzwerke verwendet werden.

Weshalb ist die Bewertung des Schweregrads für Windows Small Business Server und Windows Home Server anders als für Windows Server 2003? 
Unter Windows Server 2003 ist IGMP standardmäßig nicht aktiviert; daher ist dieses Betriebssystem weniger anfällig für diese Sicherheitsanfälligkeit. Unter Windows Small Business Server 2003 und Windows Home Server ist IGMP jedoch standardmäßig aktiviert, was zu einer besonderen Gefährdung durch diese Sicherheitsanfälligkeit führt. Das erhöhte Risiko begründet eine Einstufung des Schweregrads als „Kritisch“ für Windows Small Business Server 2003 und Windows Home Server. Wir empfehlen Benutzern mit diesen Produkten, dieses Update sofort zu installieren.

Was ist IGMP?
Das Internetgruppenverwaltungs-Protokoll (IGMP) wird für IPv4-Multicast verwendet. Bei einem Multicast handelt es sich um Kommunikation zwischen einem einzelnen Absender und mehreren Empfängern in einem Netzwerk. IGMP wird verwendet, um Daten zum Mitgliedschaftsstatus zwischen IPv4-Routern auszutauschen, die Multicasting und Mitglieder von Multicastgruppen unterstützen. Weitere Informationen zu IGMP finden Sie auf der MSDN-Website.

Was ist MLD?
Multicastabhörabfrage (Multicast Listener Discovery, MLD) ermöglicht Ihnen, Subnetz-Multicastmitgliedschaft für IPv6 zu verwalten. MLD ist eine Reihe von drei ICMPv6-Protokollen (Internet Control Message-Protokolle für IPv6), die das Internet Group Management-Protokoll (IGMP) ersetzt, das für IPv4 verwendet wird. Weitere Informationen zu MLD finden Sie auf der MSDN-Website.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann beliebigen Code ausführen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Ein Angreifer kann versuchen, die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, indem er speziell gestaltete Netzwerkpakete erstellt und diese dann an ein betroffenes System sendet.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Clientsysteme sind durch diese Sicherheitsanfälligkeit am meisten gefährdet. Es kann aber jedes System, das Multicasting verwendet, von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen sein.

Was bewirkt das Update?  
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit durch Ändern der Art, in der der Windows-Kernel TCP/IP-Strukturen verarbeitet, die IGMP-Anforderungen enthalten.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war. Dieses Security Bulletin befasst sich mit einer vertraulich gemeldeten Sicherheitsanfälligkeit sowie mit zusätzlichen Problemen, die bei internen Untersuchungen festgestellt wurden.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

TCP/IP/ICMP-Sicherheitsanfälligkeit im Windows-Kernel – CVE-2007-0066

In TCP/IP liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Denial-of-Service vor, die durch die Art der Verarbeitung fragmentierter Routerankündigungs-ICMP-Abfragen durch den Windows-Kernel verursacht wird. ICMP Router Discovery Protocol (RDP) ist standardmäßig nicht aktiviert und ist für das Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit erforderlich. Unter Windows 2003 Server und Windows XP kann RDP jedoch über eine Einstellung in DHCP oder in der Registrierung aktiviert werden. Unter Windows 2000 kann RDP über eine Registrierungseinstellung aktiviert werden. Ein anonymer Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er speziell gestaltete ICMP-Pakete über das Netzwerk an einen Computer sendet. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann bewirken, dass das betroffene System nicht mehr reagiert und automatisch neu startet.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2007-0066.

Schadensbegrenzende Faktoren für die TCP/IP/ICMP-Sicherheitsanfälligkeit im Windows-Kernel – CVE-2007-0066

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

Router Discovery Protocol (RDP) ist standardmäßig nicht aktiviert und ist für das Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit erforderlich. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 269734, „Router Discovery Protocol ist standardmäßig deaktiviert“.

Windows Vista ist von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen.

Problemumgehungen für die TCP/IP/ICMP-Sicherheitsanfälligkeit im Windows-Kernel – CVE-2007-0066

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt.

Deaktivieren Sie die Router Discovery Protocol-Verarbeitung

Router Discovery Protocol ist auf allen betroffenen Plattformen standardmäßig deaktiviert. Wenn Router Discovery Protocol bereits aktiviert ist, wird es durch die folgende Problemumgehung deaktiviert. Sie können dazu beitragen, Versuche zur Ausnutzung der ICMP-Sicherheitsanfälligkeit zu verhindern, indem Sie den PerformRouterDiscovery-Wert in der Registrierung festlegen.

Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten.

Um die ICMP-Verarbeitung zu deaktivieren, führen Sie die folgenden Schritte aus:

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie regedit ein, und klicken Sie dann auf OK.

2.

Erweitern Sie HKEY_LOCAL_MACHINE.

3.

Erweitern Sie SYSTEM, CurrentControlSet und dann Services.

4.

Erweitern Sie TCPIP, Parameters und dann Interfaces.

5.

Wählen Sie interface_name aus, und setzen Sie den Wert PerformRouterDiscovery auf 0.

Hinweis: Sie müssen das System neu starten, damit die Änderungen wirksam werden.

Auswirkung der Problemumgehung: Routersuche wird deaktiviert.

So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Führen Sie die oben genannten Schritte aus, um die Registrierungsschlüsseleinstellung PerformRouterDiscovery auf ihren ursprünglichen Wert zu setzen oder sie zu löschen.

Häufig gestellte Fragen zur TCP/IP/ICMP-Sicherheitsanfälligkeit im Windows-Kernel – CVE-2007-0066

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?  
Es handelt sich bei dieser Sicherheitsanfälligkeit um einen Denial-of-Service-Angriff. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann bewirken, dass das betroffene System nicht mehr reagiert, und einen Neustart erforderlich machen. Während dieser Zeit wäre der Server nicht in der Lage, auf Anforderungen zu antworten. Beachten Sie, dass eine Sicherheitsanfälligkeit vom Typ Denial-of-Service einem Angreifer keine Codeausführung oder Erhöhung von Benutzerberechtigungen ermöglicht, sondern dazu führt, dass das betroffene System keine Anforderungen mehr annimmt.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?  
Der Windows-Kernel führt beim Verarbeiten fragmentierter Routerankündigungs-ICMP-Pakete nur eine unzureichende Überprüfung durch.

Was ist TCP/IP?
TCP/IP ist die Suite von Kommunikationsprotokollen, die für das Übertragen von Daten über Netzwerke verwendet werden.

Was ist ICMP?
Das Internet Control Message-Protokoll (ICMP) ist ein Wartungsprotokoll, das Konnektivität und Routing verwaltet. Weitere Informationen zu den Funktionen und zur Implementierung von ICMP finden Sie unter RFC 792: Internet Control Message Protocol DARPA Internet Program Protocol Specification.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?  
Ein Angreifer kann versuchen, die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, indem er speziell gestaltete ICMP-Pakete an ein betroffenes System sendet. Die Nachricht könnte bewirken, dass das betroffene System nicht mehr reagiert und automatisch neu startet.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?  
Ein Angreifer kann versuchen, die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, indem er ein speziell gestaltetes Netzwerkpaket erstellt und an ein betroffenes System sendet.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?  
Alle Systeme, auf denen ICMP Router Discovery Protocol aktiviert ist, sind durch diese Sicherheitsanfälligkeit gefährdet.

Was bewirkt das Update?  
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit durch Ändern der Art, in der der Windows-Kernel TCP/IP-Strukturen verarbeitet, die Routerankündigungs-ICMP-Pakete enthalten.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?  
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war. Dieses Security Bulletin befasst sich mit einer vertraulich gemeldeten Sicherheitsanfälligkeit sowie mit zusätzlichen Problemen, die bei internen Untersuchungen festgestellt wurden.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?  
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computer in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind auch über Microsoft Update, Windows Update und Office Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security update“ ermittelt werden.

Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.

Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung: Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS) und das Extended Security Update Inventory Tool. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.

Microsoft Baseline Security Analyzer

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

SoftwareMBSA 2.0.1

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Ja

Windows XP Service Pack 2

Ja

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Ja

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Ja

Windows Vista

Siehe Hinweis für Windows Vista weiter unten.

Windows Vista x64 Edition

Siehe Hinweis für Windows Vista weiter unten.

Hinweis für Windows Vista Microsoft unterstützt nicht die Installation von MBSA 2.0.1 auf Computern, auf denen Windows Vista ausgeführt wird. Sie können MBSA 2.0.1 jedoch unter einem unterstützten Betriebssystem installieren und den Windows Vista-basierten Computer remote scannen. Weitere Informationen zum MBSA-Support unter Windows Vista finden Sie auf der MBSA-Website. Siehe auch Microsoft Knowledge Base-Artikel 931943: Support für Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) unter Windows Vista.

Weitere Informationen zu MBSA 2.0.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.0.

Windows Server Update Services

Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten wichtigen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Windows 2000 und später, Office XP und später, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Systems Management Server

Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.

ProduktSMS 2.0SMS 2003SCCM 2007

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4

Ja

Ja

Ja

Windows XP Service Pack 2

Ja

Ja

Ja

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2

Nein

Ja

Ja

Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2

Ja

Ja

Ja

Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Nein

Ja

Ja

Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Nein

Ja

Ja

Windows Vista

Nein

Siehe Hinweis für Windows Vista weiter unten.

Ja

Windows Vista x64 Edition

Nein

Siehe Hinweis für Windows Vista weiter unten.

Ja

Im Fall von SMS 2.0 kann von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, verwendet werden. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden. Weitere Informationen zum Office-Inventurprogramm und anderen Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.

System Center Configuration Manager (SCCM) 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur SCCM 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.

Hinweis für Windows Vista  Microsoft Systems Management Server 2003 mit Service Pack 3 umfasst Support für Windows Vista-Handhabbarkeit.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Windows 2000 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Bereitstellung

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Windows 2000 Service Pack 4:
Windows2000-kb941644-x86-enu /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Windows 2000 Service Pack 4:
Windows2000-kb941644-x86-enu /norestart

Protokolldatei aktualisieren

Windows 2000 Service Pack 4:
KB941644.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung

 

Neustart erforderlich

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation

Windows 2000 Service Pack 4:
Verwenden Sie das Tool „Software“ in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB941644$\Spuninst.

Dateiinformationen

Die vollständige Dateiaufstellung finden Sie im nächsten Unterabschnitt Dateiinformationen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Unter Windows 2000 Service Pack 4:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB941644\Filelist

Dateiinformationen

Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.

Für alle unterstützten Editionen von Windows 2000:

DateinameVersionDatumUhrzeitGröße

tcpip.sys

5.0.2195.7147

05-Okt-2007

06:54

320.368

Hinweis: Eine vollständige Liste unterstützter Versionen finden Sie im Supportlebenszyklus-Index. Eine vollständige Liste von Service Packs finden Sie unter Lifecycle Supported Service Packs. Weitere Informationen zur Supportlebenszyklus-Richtlinie finden Sie unter Microsoft Supportlebenszyklus.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/extract[:path]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website. Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung“ in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich „Suchergebnisse“ unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installiertem Programm werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows XP (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Windows XP Service Pack 2:
Windowsxp-kb941644-x86-enu /quiet

 

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
Windowsserver2003.WindowsXP-kb941644-x86-enu /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Windows XP Service Pack 2:
Windowsxp-kb941644-x86-enu /norestart

 

Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
Windowsserver2003.WindowsXP-kb941644-x86-enu /norestart

Protokolldatei aktualisieren

Windows XP Service Pack 2:
KB941644.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung

 

Neustart erforderlich

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben

HotPatching

Nicht anwendbar

Informationen zur Deinstallation

Verwenden Sie das Tool „Software“ in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB941644$\Spuninst.

Dateiinformationen

Die vollständige Dateiaufstellung finden Sie im nächsten Unterabschnitt Dateiinformationen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Für alle unterstützten 32-Bit-Versionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP3\KB941644\Filelist

 

Für alle unterstützten x64 Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP Version 2003\SP3\KB941644\Filelist

Dateiinformationen

Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:

DateinameVersionDatumUhrzeitGrößeOrdner

tcpip.sys

5.1.2600.3244

30-Okt-2007

04:50

360.064

SP2GDR

tcpip.sys

5.1.2600.3244

30-Okt-2007

04:23

360.832

SP2QFE

Für alle unterstützten Editionen von Windows XP Professional x64:

DateinameVersionDatumUhrzeitGrößeCPUOrdner

tcpip.sys

5.2.3790.3036

30-Okt-2007

22:12

702.976

x64

SP1GDR

tcpip.sys

5.2.3790.3036

30-Okt-2007

22:15

813.056

x64

SP1QFE

tcpip.sys

5.2.3790.4179

30-Okt-2007

22:34

767.488

x64

SP2GDR

tcpip.sys

5.2.3790.4179

30-Okt-2007

22:13

767.488

x64

SP2QFE

Hinweis: Eine vollständige Liste unterstützter Versionen finden Sie im Supportlebenszyklus-Index. Eine vollständige Liste von Service Packs finden Sie unter Lifecycle Supported Service Packs. Weitere Informationen zur Supportlebenszyklus-Richtlinie finden Sie unter Microsoft Supportlebenszyklus.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen. Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/integrate:path

Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.

/extract[:path]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung“ in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich „Suchergebnisse“ unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installiertem Programm werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows Server 2003 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.

Bereitstellung

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für alle 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003-kb941644-x86-enu /quiet

 

Für alle x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003.WindowsXP-kb941644-x64-enu /quiet

 

Für alle Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003-kb941644-ia64-enu /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für alle 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003-kb941644-x86-enu /norestart

 

Für alle x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003.WindowsXP-kb941644-x64-enu /norestart

 

Für alle Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Windowsserver2003-kb941644-ia64-enu /norestart

Protokolldatei aktualisieren

KB941644.log

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung

 

Neustart erforderlich

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben

HotPatching

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341.

Informationen zur Deinstallation

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen, x64-basierten Editionen und Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Verwenden Sie das Tool „Software“ in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB941644$\Spuninst.

Dateiinformationen

Die vollständige Dateiaufstellung finden Sie im nächsten Unterabschnitt, Dateiinformationen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen, Itanium-basierten Versionen und x64-basierten Versionen von Windows Server 2003, Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB941644\Filelist

Dateiinformationen

Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:

DateinameVersionDatumUhrzeitGrößeOrdner

tcpip.sys

5.2.3790.3036

29-Okt-2007

22:31

333.312

SP1GDR

tcpip.sys

5.2.3790.3036

30-Okt-2007

00:42

387.072

SP1QFE

tcpip.sys

5.2.3790.4179

30-Okt-2007

05:14

383.488

SP2GDR

tcpip.sys

5.2.3790.4179

30-Okt-2007

05:17

384.000

SP2QFE

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:

DateinameVersionDatumUhrzeitGrößeCPUOrdner

tcpip.sys

5.2.3790.3036

30-Okt-2007

22:10

1.116.160

IA-64

SP1GDR

tcpip.sys

5.2.3790.3036

30-Okt-2007

22:12

1.286.656

IA-64

SP1QFE

tcpip.sys

5.2.3790.4179

30-Okt-2007

22:33

1.286.656

IA-64

SP1GDR

tcpip.sys

5.2.3790.4179

30-Okt-2007

22:10

1.288.192

IA-64

SP2QFE

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:

DateinameVersionDatumUhrzeitGrößeCPUOrdner

tcpip.sys

5.2.3790.3036

30-Okt-2007

22:12

702.976

x64

SP1GDR

tcpip.sys

5.2.3790.3036

30-Okt-2007

22:15

813.056

x64

SP1QFE

tcpip.sys

5.2.3790.4179

30-Okt-2007

22:34

767.488

x64

SP2GDR

tcpip.sys

5.2.3790.4179

30-Okt-2007

22:13

767.488

x64

SP2QFE

Hinweis: Eine vollständige Liste unterstützter Versionen finden Sie im Supportlebenszyklus-Index. Eine vollständige Liste von Service Packs finden Sie unter Lifecycle Supported Service Packs. Weitere Informationen zur Supportlebenszyklus-Richtlinie finden Sie unter Microsoft Supportlebenszyklus.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/overwriteoem

Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.

/nobackup

Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

/integrate:path

Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.

/extract[:path]

Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.

/ER

Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.

/verbose

Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.

Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
OptionBeschreibung

/help

Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.

Installationsmodi 

/passive

Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.

/quiet

Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.

Neustartoptionen 

/norestart

Kein Neustart nach Abschluss der Installation

/forcerestart

Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.

/warnrestart[:x]

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden.

/promptrestart

Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.

Besondere Optionen 

/forceappsclose

Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.

/log:path

Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung“ in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich „Suchergebnisse“ unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installiertem Programm werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows Vista (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs:

Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.

Bereitstellung

 

Installieren ohne Benutzereingriff

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB941644-x86 /quiet

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB941644-x64 /quiet

Installieren ohne neu zu starten

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB941644-x86 /norestart

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB941644-x64 /norestart

Weitere Informationen

Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Neustartanforderung

 

Neustart erforderlich

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben

HotPatching

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341.

Informationen zur Deinstallation

WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.

Dateiinformationen

Die vollständige Dateiaufstellung finden Sie im nächsten Unterabschnitt, Dateiinformationen.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis: Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Patches zu belegen. Verwenden Sie Windows-Verwaltungsinstrumentation (WMI), um die Anwesenheit des Patches festzustellen.

Dateiinformationen

Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:

DateinameVersionDatumUhrzeitGrößeOrdner

netio.sys

6.0.6000.16567

27-Sep-2007

15:48

216.760

Windows6.0-KB941644-x86\x86_microsoft-windows-netio-infrastructure_31bf3856ad364e35_6.0.6000.16567_none_547b4ec7b851524e

netio.sys

6.0.6000.20689

27-Sep-2007

15:42

217.272

Windows6.0-KB941644-x86\x86_microsoft-windows-netio-infrastructure_31bf3856ad364e35_6.0.6000.20689_none_54f14c4ed17d5ca8

netiomig.dll

6.0.6000.16567

27-Sep-2007

15:43

49.152

Windows6.0-KB941644-x86\x86_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.16567_none_5f6577ce925d75a7

netiougc.exe

6.0.6000.16567

27-Sep-2007

15:41

22.016

Windows6.0-KB941644-x86\x86_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.16567_none_5f6577ce925d75a7

tcpip.sys

6.0.6000.16567

27-Sep-2007

14:17

802.816

Windows6.0-KB941644-x86\x86_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.16567_none_5f6577ce925d75a7

tcpipcfg.dll

6.0.6000.16567

27-Sep-2007

15:43

167.424

Windows6.0-KB941644-x86\x86_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.16567_none_5f6577ce925d75a7

netiomig.dll

6.0.6000.20689

27-Sep-2007

15:37

49.152

Windows6.0-KB941644-x86\x86_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.20689_none_5fdb7555ab898001

netiougc.exe

6.0.6000.20689

27-Sep-2007

14:16

22.016

Windows6.0-KB941644-x86\x86_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.20689_none_5fdb7555ab898001

tcpip.sys

6.0.6000.20689

27-Sep-2007

14:17

804.352

Windows6.0-KB941644-x86\x86_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.20689_none_5fdb7555ab898001

tcpipcfg.dll

6.0.6000.20689

27-Sep-2007

15:38

167.424

Windows6.0-KB941644-x86\x86_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.20689_none_5fdb7555ab898001

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:

DateinameVersionDatumUhrzeitGrößeCPUOrdner

netio.sys

6.0.6000.16567

27-Sep-2007

17:21

324.280

X64

Windows6.0-KB941644-x64\amd64_microsoft-windows-netio-infrastructure_31bf3856ad364e35_6.0.6000.16567_none_b099ea4b70aec384

netio.sys

6.0.6000.20689

28-Sep-2007

10:43

324.792

X64

Windows6.0-KB941644-x64\amd64_microsoft-windows-netio-infrastructure_31bf3856ad364e35_6.0.6000.20689_none_b10fe7d289dacdde

netiomig.dll

6.0.6000.16567

27-Sep-2007

16:50

59.904

X64

Windows6.0-KB941644-x64\amd64_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.16567_none_bb8413524abae6dd

netiougc.exe

6.0.6000.16567

27-Sep-2007

16:48

25.600

X64

Windows6.0-KB941644-x64\amd64_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.16567_none_bb8413524abae6dd

tcpip.sys

6.0.6000.16567

27-Sep-2007

14:47

1.193.472

X64

Windows6.0-KB941644-x64\amd64_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.16567_none_bb8413524abae6dd

tcpipcfg.dll

6.0.6000.16567

27-Sep-2007

16:51

232.960

X64

Windows6.0-KB941644-x64\amd64_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.16567_none_bb8413524abae6dd

netiomig.dll

6.0.6000.20689

28-Sep-2007

10:28

59.904

X64

Windows6.0-KB941644-x64\amd64_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.20689_none_bbfa10d963e6f137

netiougc.exe

6.0.6000.20689

28-Sep-2007

08:32

25.600

X64

Windows6.0-KB941644-x64\amd64_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.20689_none_bbfa10d963e6f137

tcpip.sys

6.0.6000.20689

28-Sep-2007

08:34

1.192.960

X64

Windows6.0-KB941644-x64\amd64_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.20689_none_bbfa10d963e6f137

tcpipcfg.dll

6.0.6000.20689

28-Sep-2007

10:29

232.960

X64

Windows6.0-KB941644-x64\amd64_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.20689_none_bbfa10d963e6f137

netiomig.dll

6.0.6000.16567

27-Sep-2007

15:43

49.152

X86

Windows6.0-KB941644-x64\wow64_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.16567_none_c5d8bda47f1ba8d8

netiougc.exe

6.0.6000.16567

27-Sep-2007

15:41

22.016

X86

Windows6.0-KB941644-x64\wow64_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.16567_none_c5d8bda47f1ba8d8

tcpipcfg.dll

6.0.6000.16567

27-Sep-2007

15:43

167.424

X86

Windows6.0-KB941644-x64\wow64_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.16567_none_c5d8bda47f1ba8d8

netiomig.dll

6.0.6000.20689

27-Sep-2007

15:37

49.152

X86

Windows6.0-KB941644-x64\wow64_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.20689_none_c64ebb2b9847b332

netiougc.exe

6.0.6000.20689

27-Sep-2007

14:16

22.016

X86

Windows6.0-KB941644-x64\wow64_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.20689_none_c64ebb2b9847b332

tcpipcfg.dll

6.0.6000.20689

27-Sep-2007

15:38

167.424

X86

Windows6.0-KB941644-x64\wow64_microsoft-windows-tcpip_31bf3856ad364e35_6.0.6000.20689_none_c64ebb2b9847b332

Hinweis: Eine vollständige Liste unterstützter Versionen finden Sie im Supportlebenszyklus-Index. Eine vollständige Liste von Service Packs finden Sie unter Lifecycle Supported Service Packs. Weitere Informationen zur Supportlebenszyklus-Richtlinie finden Sie unter Microsoft Supportlebenszyklus.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
OptionBeschreibung

/?, /h, /help

Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.

/quiet

Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.

/norestart

Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.

Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Überprüfen der Updateinstallation

Microsoft Baseline Security Analyzer

Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung“ in diesem Bulletin.

Überprüfung der Dateiversion

Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

1.

Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

2.

Klicken Sie im Bereich „Suchergebnisse“ unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

3.

Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

4.

Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installiertem Programm werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

5.

Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Weitere Informationen:

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

IBM Internet Security Systems X-Force von Alex Wheeler und Ryan Smith für den Hinweis auf die TCP/IP/IGMPv3- und MLDv2-Sicherheitsanfälligkeit im Windows-Kernel (CVE-2007-0069).

IBM Internet Security Systems X-Force von Alex Wheeler und Ryan Smith für den Hinweis auf die TCP/IP/ICMP-Sicherheitsanfälligkeit im Windows-Kernel (CVE-2007-0066).

Support

Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos.

Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support-Website.

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.

Revisionen

V1.0 (8. Januar 2008): Bulletin veröffentlicht.

V2.0 (23. Januar 2008): Aktualisierung des Bulletins, um Windows Small Business Server 2003 Service Pack 2 als betroffenes Produkt hinzuzufügen. Außerdem wurde ein FAQ hinzugefügt, um zu verdeutlichen, dass aktuelle Microsoft-Tools zur Erkennung und Bereitstellung Benutzern bereits das richtige Update für Windows Small Business Server 2003 Service Pack 2 anbieten.

V3.0 (25. Januar 2008): Dieses Bulletin wurde überarbeitet, um die Auswirkung der TCP/IP/IGMPv3- und MLDv2-Sicherheitsanfälligkeit im Windows-Kernel (CVE-2007-0069) auf unterstützte Editionen von Windows Small Business Server 2003 und Windows Home Server zu verdeutlichen. Ebenfalls enthalten ist eine Erklärung, dass die aktuellen Microsoft-Tools zur Erkennung und Bereitstellung den Systemen, auf denen Windows Small Business Server 2003 und Windows Home Server ausgeführt wird, das Update bereits ordnungsgemäß anbieten.


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