Version: 1.3
Dieses Sicherheitsupdate behebt eine Sicherheitsanfälligkeit in der Microsoft Jet-Datenbankengine (Jet) in Windows. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Dieses Sicherheitsupdate wird für die Microsoft Jet 4.0-Datenbankengine als kritisch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.
Dieses Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie die Microsoft Jet-Datenbankengine Daten innerhalb einer Datenbank analysiert. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt „Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten“.
Mit diesem Sicherheitsupdate wird auch die Sicherheitsanfälligkeit behoben, die erstmals in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 950627 beschrieben wurde. Zusätzlich zur Installation dieses Updates wird empfohlen, dass Benutzer mit Microsoft Word auch die Updates installieren, die im Microsoft Security Bulletin MS08-026: Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Word können Remotecodeausführung ermöglichen (951207) bereitgestellt werden, um den Schutz gegen die Angriffsmethode dieser Art von Angriffen auf dem neuesten Stand zu halten.
Empfehlung. Microsoft empfiehlt Benutzern die sofortige Installation des Updates.
Bekannte Probleme. Keine
Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.
Betroffene Software
| Betriebssystem | Komponente | Maximale Sicherheitsauswirkung | Bewertung des Gesamtschweregrads | Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden |
Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Remotecodeausführung | Kritisch | ||
Windows XP Service Pack 2 | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine | |
Windows XP Professional x64 Edition | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine | |
Windows Server 2003 Service Pack 1 | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine | |
Windows Server 2003 x64 Edition | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine | |
Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine |
*Diese Betriebssysteme werden mit der betroffenen Version von Jet geliefert, insbesondere mit der Datei msjet40.dll in einer älteren Version als 4.0.9505.0. Weitere Informationen für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag finden Sie auch in dem Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ unter dem nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.
Nicht betroffene Software
| Betriebssystem | Komponente |
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Microsoft Jet 4.0-Datenbankengine** |
Windows XP Service Pack 3 | Microsoft Jet 4.0-Datenbankengine** |
Windows Server 2003 Service Pack 2 | Microsoft Jet 4.0-Datenbankengine** |
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Microsoft Jet 4.0-Datenbankengine** |
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Microsoft Jet 4.0-Datenbankengine** |
Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1 | Microsoft Jet 4.0-Datenbankengine** |
Windows Vista für x64-basierte Systeme und Windows Vista Service Pack 1 für x64-basierte Systeme | Microsoft Jet 4.0-Datenbankengine** |
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme | Microsoft Jet 4.0-Datenbankengine** |
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme | Microsoft Jet 4.0-Datenbankengine** |
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme | Microsoft Jet 4.0-Datenbankengine** |
**Diese Betriebssysteme werden mit der nicht betroffenen Version von Jet geliefert, insbesondere mit der Datei msjet40.dll in einer Version von 4.0.9505.0 oder höher. Weitere Informationen für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag finden Sie auch in dem Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ unter dem nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate |
In CVE-2005-0944 wird auch eine
Sicherheitsanfälligkeit im Microsoft Jet-Modul beschrieben.
In welcher Beziehung steht CVE-2005-0944 zu diesem
Update?
Die Sicherheitsanfälligkeit, auf die
CVE-2005-0944 verweist, wurde ebenfalls durch dieses Update
behoben. Die Einzelheiten zu der Sicherheitsanfälligkeit in
CVE-2005-0944, einschließlich betroffener und nicht
betroffener Software, schadensbegrenzenden Faktoren und
Problemumgehungen, bleiben die gleichen wie in
CVE-2007-6026. Informationen zum Anzeigen dieser
Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste
allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter
CVE-2005-0944.
Warum wird dieses Update als
kritisch eingestuft?
Der Dateityp MDB befindet sich zwar auf der
Liste der unsicheren Dateitypen, doch gibt es
Angriffsszenaren, die die schadensbegrenzenden Maßnahmen
für unsichere Dateitypen umgehen würden. Insbesondere
Benutzer von Microsoft Office sind durch Angriffe per
E-Mail oder direktes Herunterladen gefährdet. Ein Angreifer
kann z. B. die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen,
indem er eine speziell gestaltete Word-Datei, in die eine
speziell gestaltete MDB-Datei eingebettet ist, an den
Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, das Dokument zu
öffnen oder die E-Mail anzuzeigen, in der die speziell
gestaltete Datei enthalten ist. Im Fall von
Outlook 2003 oder Outlook 2007 kann der Angriff
ausgeführt werden, indem das Dokument im Vorschaufenster
von Outlook 2003 oder Outlook 2007 im HTML-Format
angezeigt wird. Wir empfehlen Benutzern die sofortige
Installation dieses Updates.
Schützt dieses Update vor Angriffen
über andere Anwendungen?
Ja. Es gibt Anwendungen, die installiert und
als Angriffsmethode für diese Sicherheitsanfälligkeit
verwendet werden können. Eine Jet-Datenbankdatei kann
z. B. in einem Word-Dokument, einer E-Mail oder durch
Besuchen einer schädlichen Website geöffnet werden. Durch
die Installation dieses Updates werden diese Angriffe
blockiert. Es wird jedoch empfohlen, auch die Updates zu
installieren, die im
Microsoft Security Bulletin
MS08-26: Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Word
können Remotecodeausführung
ermöglichen (951207)bereitgestellt
werden, um neu entdeckte Angriffsmethoden vollständig
zu blockieren.
Sind Anwendungen und Dienste, die
die früher als JET Blue bekannte ESE (Extensible Storage
Engine) verwenden, anfällig?
Nein. Diese Sicherheitsanfälligkeit gilt nur
für die Microsoft Jet 4.0-Datenbankengine. Anwendungen
und Dienste, die die ESE verwenden, sind nicht
betroffen.
Ich verwende eine ältere Version
der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was
soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene
Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen
Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende
ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die
Website
Microsoft Support
Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre
Softwareversion zu ermitteln.
Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.
Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit |
| Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software | ||
| Betroffene Software | Sicherheitsanfälligkeit im Microsoft Jet-Modul bezüglich Stapelüberlaufs beim Analysieren von MDB-Dateien – CVE-2007-6026 | Bewertung des Gesamtschweregrads |
Microsoft Jet 4.0-Datenbankengine | Kritisch
| Kritisch |
Sicherheitsanfälligkeit im Microsoft Jet-Modul bezüglich Stapelüberlaufs beim Analysieren von MDB-Dateien – CVE-2007-6026 |
Das Microsoft Jet-Datenbankmodul (Jet) weist eine Sicherheitsanfälligkeit vom Typ Pufferüberlauf (Buffer Overrun) auf, die die Codeausführung von Remotestandorten aus auf dem betroffenen System ermöglichen kann. Angreifer können die Sicherheitsanfälligkeit auf betroffenen Systemen durch Erstellen einer speziell gestalteten Datenbankabfrage und anschließendes Senden über eine Anwendung, die Jet verwendet, ausnutzen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2007-6026.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit im Microsoft Jet-Modul bezüglich Stapelüberlaufs beim Analysieren von MDB-Dateien – CVE-2007-6026 |
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
| • | Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit geringeren Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerberechtigungen arbeiten. |
| • | In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer speziell gestalteten Word-Datei einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch dieser Websites zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. |
| • | Auf Systemen, auf denen Microsoft Outlook 2003 bzw. 2007 als E-Mail-Client verwendet wird, kann die Angriffsmethode per HTML-E-Mail für Outlook 2007 abgeschwächt werden, indem das Programm so konfiguriert wird, dass die E-Mail nur im Nur-Text-Format gelesen wird. |
| • | Systeme, auf denen alle unterstützten Editionen von Windows XP Service Pack 3, Windows Server 2003 Service Pack 2, Windows Vista und Windows Server 2008 ausgeführt werden, sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen. |
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit im Microsoft Jet-Modul bezüglich Stapelüberlaufs beim Analysieren von MDB-Dateien – CVE-2007-6026 |
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
| • | Verhindern Sie, dass die Microsoft Jet-Datenbankengine in jeder beliebigen Anwendung ausgeführt wird. Geben Sie folgenden Befehl in der Eingabeaufforderung ein, um die Problemumgehung zu implementieren: echo y| cacls
"%SystemRoot%\system32\msjet40.dll" /E /P
everyone:NAuswirkung der Problemumgehung:Keine der Anwendungen, die für den Datenzugriff die Microsoft Jet-Datenbankengine benötigt, wird funktionieren. So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:Geben Sie an einer Eingabeaufforderung folgenden Befehl ein. echo y| cacls
"%SystemRoot%\system32\msjet40.dll" /E /R
everyone | ||||||||||||||||||||||
| • | Verwenden Sie die Gruppenrichtlinie, um zu verhindern, dass die Microsoft Jet-Datenbankengine in jeder beliebigen Anwendung ausgeführt wird. Führen Sie folgende Schritte aus, um die Problemumgehung zu implementieren:
Auswirkung der Problemumgehung:Keine der Anwendungen, die für den Datenzugriff die Microsoft Jet-Datenbankengine benötigt, wird funktionieren. Diese Einschränkung gilt nur für Anwendungen, die auf Clientcomputern in der Domäne ausgeführt werden. |
| • | Blockieren Sie die Verarbeitung von MDB-Dateien durch Ihre E-Mail-Infrastruktur. Hinweis: Alle Jet-Datenbankdateien sollten als unsichere Dateitypen für gemeinsame Benutzer behandelt werden. Microsoft empfiehlt, per E-Mail übertragene Datenbankdateien als verdächtig zu behandeln. Zum Implementieren dieser Problemumgehung muss Ihre Mailumgebung die Möglichkeit unterstützen, innerhalb einer E-Mail-Nachricht nach Dateianlagen mit einer bestimmten Dateistruktur (nicht nur nach Dateierweiterungen) zu suchen und dann Aktionen an der Dateianlage durchzuführen wie Löschen, unter Quarantäne stellen, Benachrichtigen und Melden der erkannten Datei. Um Jet-Dateien zu erkennen, die möglicherweise in einen anderen Dateityp umbenannt wurden, suchen Sie nach Dateien mit einer der folgenden 15-Byte-Signaturen unter dem Speicherort 0x4 (ohne Anführungszeichen): "Jet System DB " "Standard Jet DB" "Temp Jet DB
"Weitere Informationen zu Konfigurationen, die für Benutzer von Microsoft Exchange spezifisch sind, die Forefront-Technologien (früher Antigen) verwenden, finden Sie in Microsoft Forefront Server Security: Filtern nach Dateien. Diese Informationen wurden Mitgliedern der Microsoft Security Response Alliancezur Verfügung gestellt. Wenn Sie die MSRA-Tools zum Erkennen von MDB-Dateien verwenden möchten, wenden Sie sich an die auf der MSRA-Homepage aufgeführten Anbieter. Auswirkung der Problemumgehung:Die Verarbeitung von Dateien, die von dieser Konfiguration erkannt wurden, wird durch das E-Mail-System einer Organisation blockiert. |
| • | Konfigurieren Sie Outlook 2007, um E-Mail-Nachrichten im Nur-Text-Format zu lesen |
| • | Öffnen und speichern Sie keine Jet- oder Microsoft Word-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet. |
Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit im Microsoft Jet-Modul bezüglich Stapelüberlaufs beim Analysieren von MDB-Dateien – CVE-2007-6026 |
Worin genau besteht diese
Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine
Remotecodeausführung ermöglichen. Ein anonymer
Remoteangreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit
erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des lokalen
Benutzers beliebigen Code ausführen.
Was ist die Ursache dieser
Sicherheitsanfälligkeit?
Die Microsoft Jet-Datenbankengine (Jet)
führt keine ausreichende Überprüfung einer Datenstruktur
durch. Angreifer können die Sicherheitsanfälligkeit auf
betroffenen Systemen durch Erstellen einer speziell
gestalteten Datenbankabfrage und anschließendes Senden
über eine Anwendung, die Jet verwendet, ausnutzen.
Was ist die Microsoft
Jet-Datenbankengine (Jet)?
Die Microsoft Jet-Datenbankengine ermöglicht
Anwendungen wie Microsoft Access, Microsoft Visual Basic
und vielen Anwendungen von Drittanbietern den
Datenzugriff. Jet kann darüber hinaus von
Internetanwendungen verwendet werden, die
Datenbankfunktionen benötigen.
MDB-Dateien befinden sich auf der
Liste der unsicheren Dateitypen. Falls ja, warum ist dies
eine kritische
Sicherheitsanfälligkeit?
Der Dateityp MDB befindet sich zwar auf der
Liste der unsicheren Dateitypen, doch wurde eine neue
Angriffsmethode entdeckt, bei der eine Jet-Datenbankdatei
in einem Word-Dokument geöffnet werden kann. Durch dieses
Update werden aktuelle Angriffe blockiert sowie
zusätzliche Problembehebungen für die Jet-Datenbankengine
bereitgestellt. Es wird jedoch empfohlen, auch die
Updates zu installieren, die im
Microsoft Security Bulletin
MS08-26: Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft
Word können Remotecodeausführung
ermöglichen (951207)bereitgestellt
werden, um neu entdeckte Angriffsmethoden zu
blockieren.
Sollten MDB-Dateien dennoch als
unsicher angesehen werden?
Ja. Durch dieses Update werden zwar aktive
Angriffe blockiert, doch MDB-Datenbankdateien führen
konstruktionsbedingt unsichere Funktionen durch. Benutzer
sollten diese Dateien nach wie vor mit Vorsicht
behandeln. Überdies wird das Öffnen von MDB-Dateien von
unterstützten Microsoft E-Mail-Anwendungen weiterhin
blockiert.
Was kann ein Angreifer über diese
Sicherheitsanfälligkeit
erreichen?
Ein Angreifer, der diese
Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die
gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer
erlangen. Wenn ein Benutzer mit administrativen
Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer
vollständige Kontrolle über ein betroffenes System
erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren,
Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit
sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren
Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind,
kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer,
die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese
Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann diese
Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er einen
Benutzer dazu verleitet, eine speziell gestaltete
Datenbankdatei mit Jet zu öffnen. Ein Angreifer, der
diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann
die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer
erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit geringeren
Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere
Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit
administrativen Benutzerberechtigungen arbeiten.
In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Word-Datei, in die eine speziell gestaltete MDB-Datei eingebettet ist, an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, das Dokument zu öffnen oder die E-Mail anzuzeigen, in der die speziell gestaltete Datei enthalten ist. Im Fall von Outlook 2003 oder Outlook 2007 kann der Angriff ausgeführt werden, indem das Dokument im Vorschaufenster von Outlook 2003 oder Outlook 2007 im HTML-Format angezeigt wird.
In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website hosten, die eine speziell gestaltete Jet-Datei oder eine Word-Datei mit einer speziell gestalteten, darin eingebetteten Jet-Datei enthält, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
Kann das Risiko eines
HTML-E-Mail-Angriffs verringert werden?
Auf Systemen, auf denen Microsoft Outlook
als E-Mail-Client verwendet wird, kann die
Angriffsmethode per HTML-E-Mail für Outlook 2003
bzw. Outlook 2007 abgeschwächt werden, indem das
Programm so konfiguriert wird, dass die E-Mail nur im
Nur-Text-Format gelesen wird.
Für welche Systeme stellt diese
Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko
dar?
Systeme, auf denen eine anfällige Version
der Microsoft Jet 4.0-Datenbankengine installiert
ist, die unter unterstützten Editionen von Microsoft
Windows 2000, Windows XP Service Pack 2
und Windows Server 2003 Service Pack 1
verwendet wird, sind hauptsächlich gefährdet. Diese
Betriebssysteme, die auch im Abschnitt
Allgemeine
Informationenin der Tabelle „Betroffene
Software“ aufgeführt sind, werden mit der anfälligen
Version von Jet geliefert. In den nächsten „Häufig
gestellten Fragen“ können Sie nachlesen, wie Sie
ermitteln, ob auf Ihrem System eine anfällige Version von
Jet ausgeführt wird.
Woher weiß ich, ob ich eine
anfällige Version von Jet habe?
Wenn die Version von Msjet40.dll älter ist
als 4.0.9505.0, haben Sie eine anfällige Version von Jet
auf Ihrem System. Version 4.0.9505.0 und alle höheren
Versionen von Msjet40.dll sind nicht anfällig für diesen
Pufferüberlauf.
Was bewirkt das
Update?
Das Update behebt die
Sicherheitsanfälligkeit, indem die Überprüfung der
Datenstrukturen innerhalb von Jet verbessert wird.
War diese Sicherheitsanfälligkeit
zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security
Bulletins bereits öffentlich
bekannt?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde
öffentlich gemeldet und wurde allgemein als
„Sicherheitsanfälligkeit im Microsoft Jet-Modul bezüglich
Stapelüberlaufs beim Analysieren von MDB-Dateien“
bezeichnet. Ihr wurde die Nummer für allgemeine
Sicherheitsanfälligkeit
CVE
2007-6026zugewiesen.
Wird mit diesem Sicherheitsupdate
das in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 950627
identifizierte Problem behoben?
Ja. Die Veröffentlichung dieses
Sicherheitsupdates behebt die Sicherheitsanfälligkeit in
der
Microsoft-Sicherheitsempfehlung 950627,
die in CVE 2008-1092 identifiziert wurde. Nachdem
das Problem untersucht wurde, hat Microsoft
festgestellt, dass es sich um das gleiche Problem
handelt wie in
CVE-2007-6026.
Demzufolge wurde es für dieses Security Bulletin
neu klassifiziert.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der
Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen
vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits
ausgenutzt wurde?
Ja. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
dieses Security Bulletins hatte Microsoft Informationen
erhalten, dass diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt
wurde.
Trägt die Installation dieses
Sicherheitsupdates zum Schutz der Benutzer vor dem
veröffentlichten Code bei, mit dem versucht wird, diese
Sicherheitsanfälligkeit
auszunutzen?
Ja. Durch dieses Sicherheitsupdate wird die
derzeit ausgenutzte Sicherheitsanfälligkeit behoben. Der
beseitigten Sicherheitsanfälligkeit wurde die Nummer für
allgemeine Sicherheitsfälligkeit
CVE-2007-6026zugewiesen.
Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheitbietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
Sicherheitsupdates sind auch über Microsoft Update, Windows Updateund Office Updateverfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Centerverfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security update“ ermittelt werden.
Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalogheruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.
Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung: Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS) und das Extended Security Update Inventory Tool. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.
Microsoft Baseline Security Analyzer
Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.
| Software | MBSA 2.1 |
Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Ja |
Windows XP Service Pack 2 | Ja |
Windows XP Professional x64 Edition | Ja |
Windows Server 2003 Service Pack 1 | Ja |
Windows Server 2003 x64 Edition | Ja |
Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme | Ja |
Weitere Informationen zu MBSA 2.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.1.
Windows Server Update Services
Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten wichtigen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Windows 2000 und später, Office XP und später, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.
Systems Management Server
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | SMS 2.0 | SMS 2003 mit SUSFP | SMS 2003 mit ITMU | SCCM 2007 |
Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Ja | Ja | Ja | Ja |
Windows XP Service Pack 2 | Ja | Ja | Ja | Ja |
Windows XP Professional x64 Edition | Nein | Nein | Ja | Ja |
Windows Server 2003 Service Pack 1 | Ja | Ja | Ja | Ja |
Windows Server 2003 x64 Edition | Nein | Nein | Ja | Ja |
Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja |
Im Fall von SMS 2.0 und SMS 2003 kann das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates verwendet werden. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updateserhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Servicesunterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden. Weitere Informationen zum Office-Inventurprogramm und anderen Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.
System Center Configuration Manager (SCCM) 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur SCCM 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.
Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.
Bereitstellung von Sicherheitsupdates |
Betroffene Software
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Windows 2000 (alle Editionen) |
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellungin diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein. |
Bereitstellung |
|
Installieren ohne Benutzereingriff | Microsoft Windows 2000 Service
Pack 4:
|
Installieren ohne neu zu starten | Microsoft Windows 2000 Service
Pack 4:
|
Protokolldatei aktualisieren | Microsoft Windows 2000 Service
Pack 4:
|
Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Neustartanforderung |
|
Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update
keinen Neustart des Computers. Falls die
erforderlichen Dateien bei der Installation des
Updates gerade verwendet werden, müssen Sie
allerdings einen Neustart durchführen. In diesem
Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den
erforderlichen Neustart informiert.
|
HotPatching | Nicht anwendbar |
Informationen zur Deinstallation | Microsoft Windows 2000 Service
Pack 4:
|
Dateiinformationen | |
Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Microsoft Windows Service Pack 4: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB950749\Filelist |
Informationen zur Bereitstellung |
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quietoder /passiveverwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
/nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:path | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
/extract[:path] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
/ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
/verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis:Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quietoder /passiveverwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:path | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellungin diesem Bulletin. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Dateiversion Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabellein diesem Abschnitt überprüfen. Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows XP (alle Editionen) |
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellungin diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
Bereitstellung |
|
Installieren ohne Benutzereingriff | Windows XP Service Pack 2:
|
| Windows XP Professional
x64 Edition und Windows XP Professional
x64 Edition Service Pack 2:
|
Installieren ohne neu zu starten | Windows XP Service Pack 2:
|
| Windows XP Professional
x64 Edition und Windows XP Professional
x64 Edition Service Pack 2:
|
Protokolldatei aktualisieren | KB950749.log |
Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Neustartanforderung |
|
Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update
keinen Neustart des Computers. Falls die
erforderlichen Dateien bei der Installation des
Updates gerade verwendet werden, müssen Sie
allerdings einen Neustart durchführen. In diesem
Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den
erforderlichen Neustart informiert.
|
HotPatching | Nicht anwendbar |
Informationen zur Deinstallation | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB950749$\Spuninst. |
Dateiinformationen | |
Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von
Windows XP:
|
| Für alle unterstützten x64-basierten
Editionen von Windows XP:
|
Hinweis:Für unterstützte Versionen von Windows XP Professional x64 Edition ist dieses Sicherheitsupdate identisch mit unterstützten Versionen des Sicherheitsupdates für Windows Server 2003 x64 Edition.
Informationen zur Bereitstellung |
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quietoder /passiveverwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
/nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:path | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
/integrate:path | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist. |
/extract[:path] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
/ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
/verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis:Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quietoder /passiveverwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:path | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellungin diesem Bulletin. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Dateiversion Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabellein diesem Abschnitt überprüfen. Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Windows Server 2003 (alle Editionen) |
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellungin diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
Bereitstellung |
|
Installieren ohne Benutzereingriff | Für Windows Server 2003 Service
Pack 1:
|
| Für Windows Server 2003
x64 Edition:
|
| Für Windows Server 2003 mit SP1 für
Itanium-basierte Systeme:
|
Installieren ohne neu zu starten | Für Windows Server 2003 Service
Pack 1:
|
| Für Windows Server 2003
x64 Edition:
|
| Für Windows Server 2003 mit SP1 für
Itanium-basierte Systeme:
|
Protokolldatei aktualisieren | KB950749.log |
Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Neustartanforderung |
|
Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update
keinen Neustart des Computers. Falls die
erforderlichen Dateien bei der Installation des
Updates gerade verwendet werden, müssen Sie
allerdings einen Neustart durchführen. In diesem
Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den
erforderlichen Neustart informiert.
|
HotPatching | Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341. |
Informationen zur Deinstallation | Verwenden Sie die Option Softwarein der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB950749$\Spuninst. |
Dateiinformationen | |
Überprüfung des Registrierungsschlüssels | HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP2\KB950749\Filelist |
Informationen zur Bereitstellung |
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quietoder /passiveverwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
/nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:path | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
/integrate:path | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist. |
/extract[:path] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
/ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
/verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis:Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe | |
| Option | Beschreibung |
/help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
/passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
/quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
/norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
/forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
/warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quietoder /passiveverwendet werden. |
/promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
/forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
/log:path | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Dateiversion Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
| • | Überprüfung des Registrierungsschlüssels Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabellein diesem Abschnitt überprüfen. Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet. |
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
| • | CERT/CC für den Hinweis auf das Problem – CVE-2007-6026 |
| • | ISC/SANS für den Hinweis auf das Problem – CVE-2007-6026 |
| • | Aaron Portnoy von TippingPoint DVLabs für den Hinweis auf das Problem – CVE-2007-6026 |
| • | Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. |
| • | Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support-Website. |
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.
| • | V1.0 (13. Mai 2008): Bulletin veröffentlicht. |
| • | V1.1 (28. Mai 2008): Den Häufig gestellten Fragen zum Update wurde ein Eintrag hinzugefügt, um zu verdeutlichen, dass CVE-2005-0944 ebenfalls durch dieses Update behoben wurde. |
| • | V1.2 (4. Juni 2008): Dem Abschnitt „Bekannte Probleme“ in der Kurzzusammenfassung wurde eine Verknüpfung zum Microsoft Knowledge Base-Artikel 950749 hinzugefügt. |
| • | V1.3 (16. Juli 2008): Aus dem Abschnitt „Bekannte Probleme“ in der Kurzzusammenfassung wurde eine Verknüpfung zum Microsoft Knowledge Base-Artikel 950749 entfernt. |