Version: 1.0
Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Windows Explorer, die Remotecodeausführung ermöglichen kann, wenn eine speziell gestaltete Gespeicherte Suche-Ddatei geöffnet und gespeichert wird. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Dies ist ein wichtiges Sicherheitsupdate für alle unterstützten Editionen von Windows Vista und Windows Server 2008. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.
Das Sicherheitsupdate behebt diese Sicherheitsanfälligkeiten durch Ändern der Art, in der Windows Explorer gespeicherte Suchen analysiert. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt „Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten“.
Empfehlung. Microsoft empfiehlt Benutzern, dieses Sicherheitsupdate so schnell wie möglich zu installieren.
Bekannte Probleme. Keine
Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.
Betroffene Software
| Betriebssystem | Maximale Sicherheitsauswirkung | Bewertung des Gesamtschweregrads | Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden |
Remotecodeausführung | Hoch | Keine | |
Windows Vista x64 Edition und Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 | Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
Remotecodeausführung | Hoch | Keine | |
Remotecodeausführung | Hoch | Keine | |
Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
*Die Server Core-Installation von Windows Server 2008 ist betroffen. Für unterstützte Editionen von Windows Server 2008 gilt dieses Update mit der gleichen Bewertung des Schweregrads. Dabei spielt es keine Rolle, ob Windows Server 2008 mit der Server Core-Installationsoption installiert wurde oder nicht. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie unter Server Core. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.
Nicht betroffene Software
| Betriebssystem |
Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 |
Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 |
Windows XP Professional x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 |
Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 Service Pack 2 |
Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 |
Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate |
Wo befinden sich die Dateiinformationen?
Die Dateiinformationen befinden sich im Microsoft Knowledge Base-Artikel 950582.
Enthält dieses Update sicherheitsbezogene Funktionsänderungen?
Ja. Neben den Änderungen, die im Abschnitt „Einzelheit zur Sicherheitsanfälligkeit“ dieses Bulletins aufgeführt sind, behebt dieses Sicherheitsupdate auch ein öffentlich bekanntes Problem mit der AutoAusführen-Funktion in Windows Vista- und Windows Server 2008-Systemen. Durch das Update wird das Rechtsklick- und Doppelklickverhalten, das vom Registrierungsschlüssel „NoDriveTypeAutorun“ gesteuert wird, richtig deaktiviert. Dadurch wird das Problem behoben, das in CVE-2008-0951 für Windows Vista und Windows Server 2008 identifiziert wurde. Weitere Informationen zur Verwendung dieses Registrierungsschlüssels finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 953252.
Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.
Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.
Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit |
| Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software | ||
| Betroffene Software | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich gespeicherter Suchvorgänge in Windows – CVE-2008-1435 | Bewertung des Gesamtschweregrads |
Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1 | Hoch | Hoch |
Windows Vista x64 Edition und Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 | Hoch | Hoch |
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme* | Hoch | Hoch |
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme* | Hoch | Hoch |
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme | Hoch | Hoch |
*Die Server Core-Installation von Windows Server 2008 ist betroffen. Für unterstützte Editionen von Windows Server 2008 gilt dieses Update mit der gleichen Bewertung des Schweregrads. Dabei spielt es keine Rolle, ob Windows Server 2008 mit der Server Core-Installationsoption installiert wurde oder nicht. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie unter Server Core. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich gespeicherter Suchvorgänge in Windows – CVE-2008-1435 |
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Remotecodeausführung ermöglichen kann, wenn eine speziell gestaltete Suchdatei in Windows Explorer gespeichert wird. Dadurch wird Windows Explorer beendet und anschließend in einem ausnutzbaren Modus neu gestartet.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2008-1435.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich gespeicherter Suchvorgänge in Windows – CVE-2008-1435 |
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
| • | Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen und speichern, damit ein Angriff erfolgreich ist. |
| • | In einem webbasierten Angriffsszenario könnte ein Angreifer eine Website hosten, die eine fehlerhafte gespeicherte Suchdatei (.search-ms) enthält. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Für die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit ist eine Benutzeraktion erforderlich. |
| • | Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit geringeren Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerberechtigungen arbeiten. |
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich gespeicherter Suchvorgänge in Windows – CVE-2008-1435 |
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt.
| • | Ändern Sie vorübergehend den Dateityp, der der Dateierweiterung „.search-ms“ zugeordnet ist. Führen Sie folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus: assoc .search-ms=xmlfile Auswirkung der Problemumgehung: Gespeicherte Suchdateien werden als XML-Dateien in Internet Explorer geöffnet. So machen Sie die Problemumgehung rückgängig. Führen Sie folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus: assoc .search-ms=SearchFolder | ||||||||||
| • | Ändern Sie die Registrierung, um zu verhindern, dass Benutzer gespeicherte Suchdateien öffnen oder auf den Ordner für gespeicherte Suchvorgänge zugreifen können. Gehen Sie wie folgt vor, um den Registrierungsschlüssel zu ändern: Hinweis Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht gewährleisten, dass Probleme, die sich aus der fehlerhaften Verwendung des Registrierungs-Editors ergeben, behoben werden können. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.
Auswirkung der Problemumgehung: Benutzer sind nicht in der Lage, gespeicherte Suchdateien zu öffnen oder auf den Ordner für gespeicherte Suchvorgänge zuzugreifen. So machen Sie die Problemumgehung rückgängig. Stellen Sie die früher konfigurierten Berechtigungen im Registrierungsschlüssel wieder her, indem Sie die Option Vererbbare Berechtigungen des übergeordneten Objektes einschließen aktivieren. Klicken Sie anschließend zweimal auf OK. |
| • | Heben Sie die Registrierung des Dateityps „SearchFolder“ auf. Gehen Sie wie folgt vor, um den Registrierungsschlüssel zu ändern: Hinweis Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht gewährleisten, dass Probleme, die sich aus der fehlerhaften Verwendung des Registrierungs-Editors ergeben, behoben werden können. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe. Verwenden der interaktiven Methode
Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts
Auswirkung der Problemumgehung: Beim Doppelklicken auf einen Ordner für gespeicherte Suchvorgänge wird kein Fenster mit den Suchergebnissen mehr angezeigt. So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Verwenden der interaktiven Methode
Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts Stellen Sie mit dem folgenden Befehl den ursprünglichen Zustand wieder her: |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich gespeicherter Suchvorgänge in Windows – CVE-2008-1435 |
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Suchdateien werden in Windows Explorer beim Speichern nicht richtig analysiert.
Was ist die Windows-Suche?
Die Windows-Suche ist eine Standardkomponente von Windows Vista und Windows Server 2008, die standardmäßig aktiviert ist. Die Windows-Suche ermöglicht eine Sofortsuche nach den geläufigsten Datei- und Datentypen wie E-Mail, Kontakten, Kalenderterminen, Dokumenten, Fotos, Multimedia und anderen Formaten auch von Drittanbietern. Verbraucher und Büroanwender können mit diesen Funktionen wachsende Datenmengen zu Hause und im Unternehmen effizienter suchen, verwalten und organisieren. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage zur Windows-Suche. Windows XP-Systeme sind von diesem Problem nicht betroffen, obwohl die Windows-Suche ursprünglich ein Zusatzmodul für Windows XP ist.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann auf dem System eines Benutzers beliebigen Code ausführen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete gespeicherte Suchdatei mit einer betroffenen Version von Windows Explorer öffnet und speichert.
Bei einem E-Mail-Angriff kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete gespeicherte Suchdatei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen. Nach dem Öffnen der Datei müsste der Benutzer die gespeicherte Suchdatei speichern, damit die Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Dabei ist es unwichtig, wo die Suche gespeichert wird.
In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer gespeicherten Suchdatei einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit durch Ändern der Art, in der Windows Explorer gespeicherte Suchvorgänge analysiert, um die Inhaltsstruktur aller gespeicherten Suchdateien richtig zu prüfen.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2008-1435 zugewiesen. Dieses Security Bulletin befasst sich mit einer öffentlich gemeldeten Sicherheitsanfälligkeit sowie mit zusätzlichen Problemen, die bei internen Untersuchungen festgestellt wurden.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
Sicherheitsupdates sind auch über Microsoft Update, Windows Update und Office Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security update“ ermittelt werden.
Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.
Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung: Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS) und das Extended Security Update Inventory Tool. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.
Microsoft Baseline Security Analyzer
Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.
| Software | MBSA 2.1 |
Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1 | Ja |
Windows Vista x64 Edition und Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 | Ja |
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme | Ja |
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme | Ja |
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme | Ja |
Weitere Informationen zu MBSA 2.1 finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.1.
Windows Server Update Services
Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten kritischen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Office XP und höher, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 für Windows 2000 und neuere Betriebssysteme bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.
Systems Management Server
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | SMS 2.0 | SMS 2003 mit SUSFP | SMS 2003 mit ITMU | SCCM 2007 |
Windows Vista und Windows Vista Service Pack 1 | Nein | Nein | Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten | Ja |
Windows Vista x64 Edition und Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 | Nein | Nein | Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten | Ja |
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme | Nein | Nein | Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten | Ja |
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme | Nein | Nein | Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten | Ja |
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme | Nein | Nein | Siehe Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 weiter unten | Ja |
Im Fall von SMS 2.0 und SMS 2003 kann das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates verwendet werden. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden. Weitere Informationen zum Office-Inventurprogramm und anderen Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.
System Center Configuration Manager (SCCM) 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur SCCM 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.
Hinweis für Windows Vista und Windows Server 2008 Microsoft Systems Management Server 2003 mit Service Pack 3 enthält Unterstützung für Windows Vista und Windows Server 2008-Verwaltbarkeit.
Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.
Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit
Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit 5.0 enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.
Das Anwendungskompatibilitäts-Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.
Bereitstellung von Sicherheitsupdates |
Betroffene Software
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Windows Vista (alle Editionen) |
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
Bereitstellung: |
|
Installieren ohne Benutzereingriff | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista: |
Installieren ohne neu zu starten | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista: |
Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Neustartanforderung: |
|
Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben |
HotPatching | Nicht relevant. |
Informationen zur Deinstallation: | WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates. |
Dateiinformationen: | |
Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Hinweis: Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen. |
Informationen zur Bereitstellung |
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/?, /h, /help | Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt. |
/quiet | Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt. |
/norestart | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen. |
Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Dateiversion Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
Windows Server 2008 (alle Editionen) |
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
Bereitstellung: |
|
Installieren ohne Benutzereingriff | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008: |
Installieren ohne neu zu starten | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008: |
Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
Neustartanforderung: |
|
Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben |
HotPatching | Nicht relevant. |
Informationen zur Deinstallation: | WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates. |
Dateiinformationen: | |
Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Hinweis: Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen. |
Informationen zur Bereitstellung |
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate | |
| Option | Beschreibung |
/?, /h, /help | Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt. |
/quiet | Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt. |
/norestart | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen. |
Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Überprüfen der Updateinstallation
| • | Microsoft Baseline Security Analyzer Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin. | ||||||||||
| • | Überprüfung der Dateiversion Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
|
| • | Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. |
| • | Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support-Website. |
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.
| • | V1.0 (8. Juli 2008): Bulletin veröffentlicht. |